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                          Saporoscher Kosaken
schreiben dem türkischen Sultan einen Brief.




       Wikis zur Unterstützung von
                   Kollaboration
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Wikis in der Hochschule
1. Strukturelle Eigenschaften

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Wikis in der Hochschule



Wikis in Plain English




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Ward Cunningham (2002) :



 „Allowing everyday users to create and
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Web and promotes content composition
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             non-          users
Wikis in der Hochschule



Iske & Marotzki (2010):



Wikis haben spezifische Funktionen, die
 den „Umgang mit Wissen sowie dessen
Erzeugung tiefgreifend beeinflussen und
              verändern.“
              verändern
Wikis in der Hochschule

Strukturelle Eigenschaften
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    einfache Bedienung ohne Programmierkenntnisse

    „radikale Kollaboration“ inkl. Versionskontrolle

    Transparenz (Entstehungsgeschichte, Autoren...)

    inhaltsfokussiert

    „work in progress“ / unabgeschlossen

    Inhalt vs. Diskussion

    Wiki-Syntax / Beobachtung / Kategorisierung
Wikis in der Hochschule

 Anwendungsszenarien: Überblick

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  Wissensressource: kollaborative Erstellung von
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Wikis in der Hochschule

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            Demo-Wiki im Weiterbildungskurs
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                                                     Beispiel: Working Wiki der Fakultät Physik / Universität Wien

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Wikis in der Hochschule
                                                     Beispiel: Working Wiki der Fakultät Physik / Universität Wien

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Wikis in der Hochschule

Spannend im Hochschulkontext, weil...
(u.a. Iske & Marotzki 2010)

   Raum für textbasierte Artikulation

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   diskursiver, meta-reflexiver Umgang mit Wissen: Meta-Diskurse,
(Re-)Strukturierungs-anforderungen, „gewünschte Seiten“)

   Wissensgenerierung als Resultat von sozialen Interaktionen
(„ständige Beta-Version“ / Abbild von Wandel, Transformation)

   spielerischer, kreativer Charakter
Wikis in der Hochschule

Stolpersteine, Kritik...


   Bedienung doch nicht „so einfach“

   Anforderungen bzgl. Strukturierung / Übersichtlichkeit

   Hemmschwellen bei der Bearbeitung fremder Inhalte

   Wissensgenerierung als Resultat sozialer Interaktionen
(Prinzip der sozialen Validierung / „Weisheit der Masse“,
„soft securtiy“, )

   Wikipedia-Mitarbeit: teils erfolgreich, teils ernüchternd
Wikis in der Hochschule
   http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite




Exkurs: Wikipedia
Wikis in der Hochschule

Ausgewählte Aspekte 1/2

 • Sozialstruktur der Wiki-Autoren:
 (Umfrage von Würzburger Psychologen)
 - Männeranteil 88 Prozent
 - 50 Prozent Singles
 - 43 Prozent der Befragten haben Vollzeit-Beschäftigung
 - Studierende bilden große Gruppe
 - Erweiterung des eigenen Wissens als Motivation für Mehrheit

 • Hälfte aller Beiträge = 2,5 Prozent der Nutzer
   „community of thoughtful users“ statt Zufallsphänomen

 • Problem engagierte Autoren zu finden bzw. zu halten
Wikis in der Hochschule

Ausgewählte Aspekte 2/2

- Ausbildung von Machtstrukturen

- Kontroverse und Studien zur Verlässlichkeit der Inhalte

- Dominanz bestimmter Themen und Ansätze,
Unterrepräsentation einzelner Inhalte

- Nutzung als Nachrichtenmedium, Verbreitung aktueller
Informationen
Wikis in der Hochschule




     Wikipedia
                      Soziale Gemeinschaften
                                       Chat / Instant Messages

                                                                       Wikis
                                                                                                        Blogs



Kleimann, Bernd, Özkilic, Murat & Göcks, Marc (2008):
Studieren im Web 2.0. Studienbezogene Web- und E-Learning-Dienste. HIS: Projektbericht November 2008.
Wikis in der Hochschule




        lesen

                        schreiben

                                               überarbeiten



Kleimann, Bernd, Özkilic, Murat & Göcks, Marc (2008):
Studieren im Web 2.0. Studienbezogene Web- und E-Learning-Dienste. HIS: Projektbericht November 2008.
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                                        „Weisheit der Masse“

Wikipedia
                 Leo
                           Die Zeit Spiegel



Kleimann, Bernd, Özkilic, Murat & Göcks, Marc (2008):
Studieren im Web 2.0. Studienbezogene Web- und E-Learning-Dienste. HIS: Projektbericht November 2008.

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Vorüberlegungen zur Diplomarbeit "Wikis in Unternehmen"
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  • 1. Gemälde von Ilja Repin (1880). Titel: Die Saporoscher Kosaken schreiben dem türkischen Sultan einen Brief. Wikis zur Unterstützung von Kollaboration Kooperation & Kollaboration ?
  • 2. Wikis in der Hochschule 1. Strukturelle Eigenschaften 2. Anwendungsszenarien 3. Exkurs: Wikipedia
  • 3. Wikis in der Hochschule Wikis in Plain English http://www.youtube.com/watch?v=-dnL00TdmLY
  • 4. Wikis in der Hochschule Ward Cunningham (2002) : „Allowing everyday users to create and edit any page in a Web site is exciting in that it encourages democratic use of the Web and promotes content composition by non-technical users“ non- users
  • 5. Wikis in der Hochschule Iske & Marotzki (2010): Wikis haben spezifische Funktionen, die den „Umgang mit Wissen sowie dessen Erzeugung tiefgreifend beeinflussen und verändern.“ verändern
  • 6. Wikis in der Hochschule Strukturelle Eigenschaften (u.a. Iske & Marotzki 2010) einfache Bedienung ohne Programmierkenntnisse „radikale Kollaboration“ inkl. Versionskontrolle Transparenz (Entstehungsgeschichte, Autoren...) inhaltsfokussiert „work in progress“ / unabgeschlossen Inhalt vs. Diskussion Wiki-Syntax / Beobachtung / Kategorisierung
  • 7. Wikis in der Hochschule Anwendungsszenarien: Überblick kollaboratives Schreiben Wiki-Projekte anstelle von Referaten oder Hausarbeiten Wissensressource: kollaborative Erstellung von Materialsammlungen, Fallbibliotheken, Bibliographien, Linklisten Projekt-/Teamarbeit: Informelle Kommunikation, Dokumentation Ergebnispräsentation, Darstellung nach außen Arbeit in Wikipedia
  • 8. Wikis in der Hochschule Anwendungsszenarien: Beispiele Demo-Wiki im Weiterbildungskurs mit Good-Practice-Beispielen: https://moodle.uni-potsdam.de/mod/wiki/view.php?id=128809
  • 9. Wikis in der Hochschule Beispiel: Working Wiki der Fakultät Physik / Universität Wien Ziele der Arbeit im Working Wiki (1/2) Lerngruppen bilden, mit KollegInnen über die Lehrveranstaltungsinhalte sprechen, einander bei der Bewältigung von Verständnisproblemen helfen. Lernen, ein physikalisches oder mathematisches Thema, eine Argumentationslinie u. dgl. zu durchdringen und schriftlich zu bearbeiten. Lernen, eigene Formulierungen hervorzubringen. Über Sachverhalte so zu schreiben lernen, dass SemesterkollegInnen sie verstehen können. Quelle: https://elearning.mat.univie.ac.at/physikwiki/index.php/Information:Working_Wiki
  • 10. Wikis in der Hochschule Beispiel: Working Wiki der Fakultät Physik / Universität Wien Ziele der Arbeit im Working Wiki (2/2) Lernen, Sachverhalte in ausreichender fachlicher Qualität darzustellen. Lernen, für die eigenen schriftlichen Produkte Verantwortung zu übernehmen. Lernen, Texte Dritter (z.B. Inhalte anderer Webseiten) kritisch zu beurteilen und - bei Verwendung einzelner Textpassagen - in angemessener Form zu zitieren. Überfachliche Kompetenzen wie Arbeitsteilung und Zeitmanagement lernen. Quelle: https://elearning.mat.univie.ac.at/physikwiki/index.php/Information:Working_Wiki
  • 11. Wikis in der Hochschule Spannend im Hochschulkontext, weil... (u.a. Iske & Marotzki 2010) Raum für textbasierte Artikulation Unterstützung kollaborativer Arbeitszusammenhänge wissenschaftliches Arbeiten kann geübt werden diskursiver, meta-reflexiver Umgang mit Wissen: Meta-Diskurse, (Re-)Strukturierungs-anforderungen, „gewünschte Seiten“) Wissensgenerierung als Resultat von sozialen Interaktionen („ständige Beta-Version“ / Abbild von Wandel, Transformation) spielerischer, kreativer Charakter
  • 12. Wikis in der Hochschule Stolpersteine, Kritik... Bedienung doch nicht „so einfach“ Anforderungen bzgl. Strukturierung / Übersichtlichkeit Hemmschwellen bei der Bearbeitung fremder Inhalte Wissensgenerierung als Resultat sozialer Interaktionen (Prinzip der sozialen Validierung / „Weisheit der Masse“, „soft securtiy“, ) Wikipedia-Mitarbeit: teils erfolgreich, teils ernüchternd
  • 13. Wikis in der Hochschule http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite Exkurs: Wikipedia
  • 14. Wikis in der Hochschule Ausgewählte Aspekte 1/2 • Sozialstruktur der Wiki-Autoren: (Umfrage von Würzburger Psychologen) - Männeranteil 88 Prozent - 50 Prozent Singles - 43 Prozent der Befragten haben Vollzeit-Beschäftigung - Studierende bilden große Gruppe - Erweiterung des eigenen Wissens als Motivation für Mehrheit • Hälfte aller Beiträge = 2,5 Prozent der Nutzer „community of thoughtful users“ statt Zufallsphänomen • Problem engagierte Autoren zu finden bzw. zu halten
  • 15. Wikis in der Hochschule Ausgewählte Aspekte 2/2 - Ausbildung von Machtstrukturen - Kontroverse und Studien zur Verlässlichkeit der Inhalte - Dominanz bestimmter Themen und Ansätze, Unterrepräsentation einzelner Inhalte - Nutzung als Nachrichtenmedium, Verbreitung aktueller Informationen
  • 16. Wikis in der Hochschule Wikipedia Soziale Gemeinschaften Chat / Instant Messages Wikis Blogs Kleimann, Bernd, Özkilic, Murat & Göcks, Marc (2008): Studieren im Web 2.0. Studienbezogene Web- und E-Learning-Dienste. HIS: Projektbericht November 2008.
  • 17. Wikis in der Hochschule lesen schreiben überarbeiten Kleimann, Bernd, Özkilic, Murat & Göcks, Marc (2008): Studieren im Web 2.0. Studienbezogene Web- und E-Learning-Dienste. HIS: Projektbericht November 2008.
  • 18. Wikis in der Hochschule „Weisheit der Masse“ Wikipedia Leo Die Zeit Spiegel Kleimann, Bernd, Özkilic, Murat & Göcks, Marc (2008): Studieren im Web 2.0. Studienbezogene Web- und E-Learning-Dienste. HIS: Projektbericht November 2008.