SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Social Media und Web 2.0 als Instrumente des 
Blended Learning 
Schulleitertagung Bern, Gerzensee, 14.03.2014 
Prof. Dr. Sabine Seufert
Die Sicht von Schülern: Die Zukunft des Lernens 
http://www.youtube.com/watch? 
v=E_vNNgTcgNg&feature=youtu.be 
Prof. Dr. Sabine Seufert 2
Agenda: Social Media und Web 2.0 als 
Instrumente des Blended Learning 
§ Blended Learning? 
§ «Dominante Designs» mit Social Media und 
Web 2.0? 
§ Erfolgreiche Implementierung?
Blended Learning ? «Gemischtes» Lernen 
die „Mischung“ bezieht sich auf unterschiedliche Aspekte: 
§ Kombination von verschiedenen Lehr-Lern-Modalitäten 
bzw. -Medien; 
§ Kombination von verschiedenen Lehr-Lern-Methoden; 
§ Kombination von Präsenzphasen und eLearning- 
Phasen bzw. Phasen des Online Lernens 
§ Kombination aus formellem und informellen Lernen 
Vorphase Präsenz-veranstaltung 
Transferphase
Vorbereitungsphase 
Angeleitetes 
Selbststudium 
Beginn ca. 4 Wochen 
vor der Präsenzphase 
·∙ 
Seminarskript/ 
Learning Nuggets 
·∙ 
Reflexionsfragen 
·∙ 
Formulierung 
persönlicher Ziele 
·∙ 
Vorbereitungsauftrag 
Präsenzphase 
Angeleitete Arbeitsformen 
In direkter Interaktion 
1,5 Tage 
·∙ 
Impulsreferate 
·∙ 
Fallstudien 
·∙ 
Gastvorträge 
·∙ 
Übungen in Einzel- & 
Gruppenarbeit 
·∙ 
Simulationen 
·∙ 
Diskussion & 
Erfahrungsaustausch 
Transferphase 
Angeleitetes 
Selbststudium 
ca. 4-6 Wochen 
·∙ 
Arbeitsaufträge 
·∙ 
Arbeiten an eigenen 
Projekten 
·∙ 
Diskussionen im 
Forum 
·∙ 
Vertiefende Lektüre 
Abschluss 
Sitzung im virtuellen 
Klassenzimmer 
ca. 60-90 Minuten 
·∙ 
Vorstellung von 
Arbeitsergebnissen 
·∙ 
Diskussion & 
Feedback 
Erarbeiten von 
Basiswissen 
Entwicklung von 
Handlungskompetenz 
Festigung, Vertiefung, 
Erfahrungsaustausch 
Erfahrungsaustausch, 
Lessons Learned 
Blended Learning – weit verbreitet in der 
Weiterbildung 
Ein Beispiel für ein «dominantes Design»
Blended Learning 2.0? 
Selbstgesteuertes Lernen mit Social Media und Web 2.0 
§ Selbstgesteuertes Lernen als Ziel und Methode: 
§ Konstruktivistisches Lernverständnis (Reinmann & Eppler, 2008) 
§ Ziel: Kompetenzen für selbstgesteuertes Lernen entwickeln 
§ Methode: Lernformen, die selbstgesteuertes Lernen ermöglichen 
§ Social Media und Web 2.0 als Lernmedien – eine «Mitmachkultur»: 
§ Social Media: Kommunikations- und Kollaborationstechnologien im 
Internet (O‘Reilly, 2008) 
§ Web 2.0: Nutzer als aktiver Autor (O‘Reilly, 2008) 
§ Instrumente: Impulsgeber für selbstgesteuertes Lernen (Kremer, 
2008)
Blended Learning – «Flipped Classroom» ? 
http://www.edudemic.com
Blended Learning – «gemischte» Lernressourcen? 
http://www.edudemic.com 
Die Verbreitung 
von Lernvideos 
http://www.khanacademy.org
Blended Learning – Informelles Lernen?
Gamification: Blended Learning der Zukunft? 
§ Übertragung von spieltypischen Elementen und Vorgängen in spielfremde 
Zusammenhänge 
§ Ziel: Motivationssteigerung und Verhaltensänderung bei den Lernenden 
§ Spieltypische Elemente: Ziele, Beteiligte, Regeln, Möglichkeiten 
Content 
Level 1 
Level 2 
Level 3 
§ Punkte 
§ Preise 
§ Vergleiche 
Context 
§ «Story», Wahrnehmung einer Rolle 
§ Bewältigung von Aufgaben durch 
individuelle oder kollaborative 
Leistungen
Agenda: Social Media und Web 2.0 als 
Instrumente des Blended Learning 
§ Blended Learning? 
§ «Dominante Designs» mit Social Media und 
Web 2.0? 
§ Erfolgreiche Implementierung?
Ziele, 
Inhalte, 
Struktur 
Planung 
Tätigkeiten, 
Lehr- Lern-prozesse 
Auswahl 
Technische 
Tools / 
Mobile 
Endgeräte 
Reinmann (2005, S. 132, in Anlehnung an Baumgartner und Bergner, 2003) 
Lernenden-Perspektive (Erleben) 
vorhandene Kompetenzen - Emotionen - Lernmotivation 
Learning Design: Rahmenmodell
Wikis als Lerninstrument 
§ (wiki)wiki = (sehr) schnell (hawaiianisch) 
§ Datenbankgestützte Web-Applikation 
§ ermöglicht einer Gruppe von Personen, Inhalte zu publizieren und online zu 
redigieren. 
«Typische» Einsatzbereiche: 
§ Vorbereitung: «Lernexpedition» im Wiki, 
Nachbereitung: Ergänzung des Wikis 
§ Gemeinsame Erarbeitung von Inhalten, 
begleitend zum Unterricht, z.B. Erstellung 
eines Glossars, Wissensspeicher für Projekt-arbeiten 
§ Einbezug von «fachspezifischer» Wikis, Wikipedia-Beiträge: Lernaufträge 
zur Vor-, Nachbereitung, im Klassenzimmer
Blogs als Lerninstrument 
§ Abkürzung von Weblog 
§ regelmässig aktualisierte Webseiten von einem oder mehreren „Bloggern“ 
§ bestehend aus anti-chronologisch sortierten Einträgen 
§ Kommentare und Verlinkungen als Interaktionsmöglichkeiten 
§ RSS ermöglicht das einfache Abonnieren von Blog-Beiträgen 
«Typische» Einsatzbereiche: 
§ Lernbegleitung: begleitendes Lerntagebuch 
zur Reflexion 
§ Dokumentation von Prozessabläufen, 
z.B. Exkursionen, Erfahrungsberichte, 
Projektarbeiten 
§ Einbezug von «fachspezifischen» Blogs als Lernressourcen: 
Lernaufträge zur Vor-, Nachbereitung, im Klassenzimmer
Pod-/Videocasts als Lerninstrument 
§ Verbreitung digitaler (Ton-)Aufzeichnungen zur Nutzung mit tragbaren 
Abspielgeräten (z.B. MP3-Player) über das Internet 
§ Verschiedene Formate: Abonnieren von Inhalten über RSS - Podcast 
§ Zahlreiche Tools (!) für die Produktion von Videos frei verfügbar 
(z.B. educreations, explaineverything, showme) 
«Typische» Einsatzbereiche: 
§ Vorbereitung: Aneignung von Wissen, Lernexpedition 
§ Nachbereitung: Erstellung eigener Videos als 
«Transferanker» 
§ Im Klassenzimmer: Sicherung von Lernergebnissen, 
Peer Feedback, Erfahrungsberichte, Exkursionen 
§ Einbezug von Videos als Lernressourcen: Lernaufträge zur Vor-, 
Nachbereitung, im Klassenzimmer
Soziale Netzwerke als Lerninstrument 
§ Bekannteste Netzwerke: Facebook, Instragram 
§ Einfache Kommunikation und Vernetzung («Flow Erlebnisse») 
§ Typische Funktionen: Datei-Upload, Veranstaltungskalender, Umfragen und 
Diskussionsmöglichkeit 
§ Soziale Netzwerk Gruppen als «Crowd-Sourcing-Tool» 
«Typische» Einsatzbereiche: 
§ Kommunikationsplattform: 
«Classroom Management» 
§ Lernbegleitung: Organisation der Lernaufträge 
§ Einbezug von partizipativen Elementen: 
Fragen stellen, Abstimmungen, selbst Fotos hochladen dürfen,…
Edmodo - Die Alternative 
zu Facebook
Agenda: Social Media und Web 2.0 als 
Instrumente des Blended Learning 
§ Blended Learning? 
§ «Dominante Designs» mit Social Media und 
Web 2.0? 
§ Erfolgreiche Implementierung?
Wie erfolgreich implementieren? 
Seufert, S. (2006; 2008) 
Organisation 
Flexible und effiziente 
Strukturen und Prozesse 
Ökonomie 
Effiziente und 
effektive Nutzung der 
Ressourcen 
Kultur 
Innovationsbereitschaft, 
Selbstorganisation 
Didaktik 
Effektive 
Lernumgebungen 
Strategie 
Technologie 
Stabilität, adäquate 
Funktionalität
Wie erfolgreich implementieren? Zielstrategie 
Beispiel: Meko-Modell der Kanti am Burggraben, SG 
20 
§ Wissen und Können: 
§ Medien, Darstellungsmittel, Textsorten 
§ Funktion und Arbeitsweise von ICT-Geräten bis hin zu Usability 
§ Anwenden und Gestalten: 
§ Medien als Informationsinstrument 
§ Medien als Kommunikationsinstrument 
§ Medien als Lern- und Übungsinstrumente 
§ Medien als Werkzeug: Textverarbeitung,Tabellenkalkulation, etc. 
§ Reflektieren und Handeln: 
§ Ethische, kulturelle, wirtschaftliche und soziale Auswirkungen 
§ Nutzen, Gefahren und Verantwortung: Medienethik, Projekte, 
Meinungsbildung durch Medien 
§ Medienethik: Kann Persönlichkeitsschutz, Datenschutzgesetz und 
Urheberrecht berücksichtigen 
Matura
Meko: Curriculare Entwicklung: 
Medienbildung: Leitziele für das Fach Wirtschaft 
§ Wirtschaftliche Zusammenhänge im Internet verstehen 
§ Kompetenter Umgang mit Informationen aus dem Internet
Wie erfolgreich implementieren? 
§ Didaktik im Zentrum: 
Wie sind Lernkonzepte mit digitale Medien wie Social Software und Web 2.0 
im Hinblick auf Lern- und Transferziele wirksam zu gestalten? 
§ Technologie: 
Wie können Social Software- und Web 2.0-Applikationen bereit gestellt werden 
und wie sind sie in bestehende technische Infrastrukturen zu integrieren? 
§ Organisation: 
Wie sind Organisationsstrukturen und Ablaufprozesse zu gestalten, um die 
Entwicklung von Lernressourcen und die Lernbegleitung zu unterstützen? 
§ Ökonomie: 
Wie können dauerhaft Ressourcen für eine Basisinfrastruktur (technische 
Infrastruktur, personelle Ressourcen) sicher gestellt werden? 
§ Kultur: 
Wie ist die Innovationsbereitschaft und die Akzeptanz für eine veränderte 
Lehr- und Lernkultur zu fördern, die auf selbstgesteuertem Lernen mit 
digitalen Medien basiert?
Zusammenfassung 
§ Blended Learning: «Gemischtes» Lernen, Online und Präsenz-phasen, 
Methodenvielfalt, die Bedeutung der Lernbegleitung 
steigt – auf die «richtige» Mischung kommt es an! 
§ Social Media und Web 2.0 als Lerninstrumente: 
Erweiterung Methodenrepertoire und «Mitmachkultur»: 
auf die Gestaltung «guter» Lernaufträge kommt es an! 
§ Erfolgreich implementieren: 
Klare Ziel- und Implementierungsstrategie, Didaktik im Zentrum, 
Technologie, Organisation, Ökonomie und Kultur als «Enabler» 
- auf den «didaktischen Mehrwert» kommt es an!
Prof. Dr. Sabine Seufert 
Universität St.Gallen 
Institut für Wirtschaftspädagogik 
Swiss Centre for Innovations in 
Learning – scil 
Dufourstr. 40a 
CH-9000 St.Gallen 
Tel. +41 71 224 2630 
sabine.seufert@unisg.ch 
www.scil-blog.ch 
Sabine Seufert 
Bildungsmanagement 
Schäffer-Poeschel 
ISBN: 978-3-7910-3244-3 
Neue Studie 
Kontakt und Information

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Social Media FOCUS Tagung
Social Media FOCUS TagungSocial Media FOCUS Tagung
Social Media FOCUS Tagung
oieb
 
Social Media in der Hochschullehre: Blogs, Wikis, Twitter, cMOOCs
Social Media in der Hochschullehre: Blogs, Wikis, Twitter, cMOOCsSocial Media in der Hochschullehre: Blogs, Wikis, Twitter, cMOOCs
Social Media in der Hochschullehre: Blogs, Wikis, Twitter, cMOOCs
Andrea Lißner
 
Multimediale und kollaborative Lehr- und Lernumgebungen in der akademischen A...
Multimediale und kollaborative Lehr- und Lernumgebungen in der akademischen A...Multimediale und kollaborative Lehr- und Lernumgebungen in der akademischen A...
Multimediale und kollaborative Lehr- und Lernumgebungen in der akademischen A...
Katrin Weller
 
Möglichkeiten und Grenzen von Social Media in Hochschullehre und Forschung
Möglichkeiten und Grenzen von Social Media in Hochschullehre und ForschungMöglichkeiten und Grenzen von Social Media in Hochschullehre und Forschung
Möglichkeiten und Grenzen von Social Media in Hochschullehre und Forschung
Marion R. Gruber
 
Wiki skills leaflet_de
Wiki skills leaflet_deWiki skills leaflet_de
Wiki skills leaflet_de
WikiSkills
 
Neue Medien in der Lehre
Neue Medien in der LehreNeue Medien in der Lehre
Neue Medien in der Lehre
Prof. Dr. Marco Hardiman
 
Offene und partizipative Lernkonzepte - E-Portfolios, MOOCs und Flipped Class...
Offene und partizipative Lernkonzepte - E-Portfolios, MOOCs und Flipped Class...Offene und partizipative Lernkonzepte - E-Portfolios, MOOCs und Flipped Class...
Offene und partizipative Lernkonzepte - E-Portfolios, MOOCs und Flipped Class...
L3T - Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologie
 
Einführungswebinar E-Teaching 2014: Social Media, PLE &MOOCs
Einführungswebinar E-Teaching 2014: Social Media, PLE &MOOCsEinführungswebinar E-Teaching 2014: Social Media, PLE &MOOCs
Einführungswebinar E-Teaching 2014: Social Media, PLE &MOOCs
Andrea Lißner
 
Social Web in Lehre und Forschung
Social Web in Lehre und ForschungSocial Web in Lehre und Forschung
Social Web in Lehre und Forschung
Marion R. Gruber
 
Learners´ Garden
Learners´ GardenLearners´ Garden
Learners´ Garden
Wolfgang Neuhaus
 
Medienkompetenz im Unterricht - Seminar
Medienkompetenz im Unterricht  - SeminarMedienkompetenz im Unterricht  - Seminar
Medienkompetenz im Unterricht - Seminar
RichardHeigl
 
Medienkompetenz - Web 2.0 im Unterricht
Medienkompetenz - Web 2.0 im UnterrichtMedienkompetenz - Web 2.0 im Unterricht
Medienkompetenz - Web 2.0 im Unterricht
RichardHeigl
 
Einsatz+Moderner+Medien+Gegliedert4
Einsatz+Moderner+Medien+Gegliedert4Einsatz+Moderner+Medien+Gegliedert4
Einsatz+Moderner+Medien+Gegliedert4Carlos G. Casares
 
Bildungsmaterialien im Web2.0
Bildungsmaterialien im Web2.0Bildungsmaterialien im Web2.0
Bildungsmaterialien im Web2.0Patricia Köll
 
3 pv folien_wikivortragdoreenmarkert
3 pv folien_wikivortragdoreenmarkert3 pv folien_wikivortragdoreenmarkert
3 pv folien_wikivortragdoreenmarkertmarkert
 
Personalentwicklung2.0_Liveevent_fuer_sma
Personalentwicklung2.0_Liveevent_fuer_smaPersonalentwicklung2.0_Liveevent_fuer_sma
Personalentwicklung2.0_Liveevent_fuer_sma
Katja Bett
 
Personal Learning Environment
Personal Learning EnvironmentPersonal Learning Environment
Personal Learning Environment
Martin Ebner
 

Was ist angesagt? (20)

Social Media FOCUS Tagung
Social Media FOCUS TagungSocial Media FOCUS Tagung
Social Media FOCUS Tagung
 
Schule 2.0?!
Schule 2.0?!Schule 2.0?!
Schule 2.0?!
 
Social Media in der Hochschullehre: Blogs, Wikis, Twitter, cMOOCs
Social Media in der Hochschullehre: Blogs, Wikis, Twitter, cMOOCsSocial Media in der Hochschullehre: Blogs, Wikis, Twitter, cMOOCs
Social Media in der Hochschullehre: Blogs, Wikis, Twitter, cMOOCs
 
Multimediale und kollaborative Lehr- und Lernumgebungen in der akademischen A...
Multimediale und kollaborative Lehr- und Lernumgebungen in der akademischen A...Multimediale und kollaborative Lehr- und Lernumgebungen in der akademischen A...
Multimediale und kollaborative Lehr- und Lernumgebungen in der akademischen A...
 
Möglichkeiten und Grenzen von Social Media in Hochschullehre und Forschung
Möglichkeiten und Grenzen von Social Media in Hochschullehre und ForschungMöglichkeiten und Grenzen von Social Media in Hochschullehre und Forschung
Möglichkeiten und Grenzen von Social Media in Hochschullehre und Forschung
 
Wiki skills leaflet_de
Wiki skills leaflet_deWiki skills leaflet_de
Wiki skills leaflet_de
 
Neue Medien in der Lehre
Neue Medien in der LehreNeue Medien in der Lehre
Neue Medien in der Lehre
 
Präsentation FeSA
Präsentation FeSA Präsentation FeSA
Präsentation FeSA
 
Digitales und-soziales-lernen-prof-dr-marie-huchthausen
Digitales und-soziales-lernen-prof-dr-marie-huchthausenDigitales und-soziales-lernen-prof-dr-marie-huchthausen
Digitales und-soziales-lernen-prof-dr-marie-huchthausen
 
Offene und partizipative Lernkonzepte - E-Portfolios, MOOCs und Flipped Class...
Offene und partizipative Lernkonzepte - E-Portfolios, MOOCs und Flipped Class...Offene und partizipative Lernkonzepte - E-Portfolios, MOOCs und Flipped Class...
Offene und partizipative Lernkonzepte - E-Portfolios, MOOCs und Flipped Class...
 
Einführungswebinar E-Teaching 2014: Social Media, PLE &MOOCs
Einführungswebinar E-Teaching 2014: Social Media, PLE &MOOCsEinführungswebinar E-Teaching 2014: Social Media, PLE &MOOCs
Einführungswebinar E-Teaching 2014: Social Media, PLE &MOOCs
 
Social Web in Lehre und Forschung
Social Web in Lehre und ForschungSocial Web in Lehre und Forschung
Social Web in Lehre und Forschung
 
Learners´ Garden
Learners´ GardenLearners´ Garden
Learners´ Garden
 
Medienkompetenz im Unterricht - Seminar
Medienkompetenz im Unterricht  - SeminarMedienkompetenz im Unterricht  - Seminar
Medienkompetenz im Unterricht - Seminar
 
Medienkompetenz - Web 2.0 im Unterricht
Medienkompetenz - Web 2.0 im UnterrichtMedienkompetenz - Web 2.0 im Unterricht
Medienkompetenz - Web 2.0 im Unterricht
 
Einsatz+Moderner+Medien+Gegliedert4
Einsatz+Moderner+Medien+Gegliedert4Einsatz+Moderner+Medien+Gegliedert4
Einsatz+Moderner+Medien+Gegliedert4
 
Bildungsmaterialien im Web2.0
Bildungsmaterialien im Web2.0Bildungsmaterialien im Web2.0
Bildungsmaterialien im Web2.0
 
3 pv folien_wikivortragdoreenmarkert
3 pv folien_wikivortragdoreenmarkert3 pv folien_wikivortragdoreenmarkert
3 pv folien_wikivortragdoreenmarkert
 
Personalentwicklung2.0_Liveevent_fuer_sma
Personalentwicklung2.0_Liveevent_fuer_smaPersonalentwicklung2.0_Liveevent_fuer_sma
Personalentwicklung2.0_Liveevent_fuer_sma
 
Personal Learning Environment
Personal Learning EnvironmentPersonal Learning Environment
Personal Learning Environment
 

Andere mochten auch

Academic economicssyllabus11 12
Academic economicssyllabus11 12Academic economicssyllabus11 12
Academic economicssyllabus11 12
Fredrick Smith
 
Ensayo de fractura de uniones soldadas (DTFw) (05/16)
Ensayo de fractura de uniones soldadas (DTFw) (05/16)Ensayo de fractura de uniones soldadas (DTFw) (05/16)
Ensayo de fractura de uniones soldadas (DTFw) (05/16)
ITCS - Institut Tècnic Català de la Soldadura
 
H. pylori
H. pyloriH. pylori
H. pylori
Nasir Nazeer
 
CV-2016-Ronaldo-Lubiano
CV-2016-Ronaldo-LubianoCV-2016-Ronaldo-Lubiano
CV-2016-Ronaldo-Lubiano
Ronaldo Lubiano
 
Blended learning mathe_v1.7_03052010
Blended learning mathe_v1.7_03052010Blended learning mathe_v1.7_03052010
Blended learning mathe_v1.7_03052010
Carsten Freundl
 
Digital Valais, la mémoire d’un canton via le crowdsourcing
Digital Valais, la mémoire d’un canton via le crowdsourcingDigital Valais, la mémoire d’un canton via le crowdsourcing
Digital Valais, la mémoire d’un canton via le crowdsourcing
eGov Innovation Center
 

Andere mochten auch (6)

Academic economicssyllabus11 12
Academic economicssyllabus11 12Academic economicssyllabus11 12
Academic economicssyllabus11 12
 
Ensayo de fractura de uniones soldadas (DTFw) (05/16)
Ensayo de fractura de uniones soldadas (DTFw) (05/16)Ensayo de fractura de uniones soldadas (DTFw) (05/16)
Ensayo de fractura de uniones soldadas (DTFw) (05/16)
 
H. pylori
H. pyloriH. pylori
H. pylori
 
CV-2016-Ronaldo-Lubiano
CV-2016-Ronaldo-LubianoCV-2016-Ronaldo-Lubiano
CV-2016-Ronaldo-Lubiano
 
Blended learning mathe_v1.7_03052010
Blended learning mathe_v1.7_03052010Blended learning mathe_v1.7_03052010
Blended learning mathe_v1.7_03052010
 
Digital Valais, la mémoire d’un canton via le crowdsourcing
Digital Valais, la mémoire d’un canton via le crowdsourcingDigital Valais, la mémoire d’un canton via le crowdsourcing
Digital Valais, la mémoire d’un canton via le crowdsourcing
 

Ähnlich wie Prof. Sabine Seufert: Social Media und Web 2.0 als Instrumente des Blended Learning

Kollaboratives arbeiten im web monika moises
Kollaboratives arbeiten im web monika moisesKollaboratives arbeiten im web monika moises
Kollaboratives arbeiten im web monika moises
Momonika
 
Keynote Rueddigkeit
Keynote RueddigkeitKeynote Rueddigkeit
Keynote Rueddigkeitelsa20
 
Digitale Fitness ist angesagt - Als Trainer/in beschäftigungsfähig bleiben
Digitale Fitness ist angesagt - Als Trainer/in beschäftigungsfähig bleibenDigitale Fitness ist angesagt - Als Trainer/in beschäftigungsfähig bleiben
Digitale Fitness ist angesagt - Als Trainer/in beschäftigungsfähig bleiben
Katja Bett
 
Web Literacy in der Lehre - Erfahrungen und Beispiele
Web Literacy in der Lehre - Erfahrungen und BeispieleWeb Literacy in der Lehre - Erfahrungen und Beispiele
Web Literacy in der Lehre - Erfahrungen und Beispiele
Thomas Pleil
 
EDINGER Social Media in der Lehre - empirische Ergebnisse, Vortrag bei e-teac...
EDINGER Social Media in der Lehre - empirische Ergebnisse, Vortrag bei e-teac...EDINGER Social Media in der Lehre - empirische Ergebnisse, Vortrag bei e-teac...
EDINGER Social Media in der Lehre - empirische Ergebnisse, Vortrag bei e-teac...
Eva-Christina Edinger
 
Keynote Baumgartner
Keynote BaumgartnerKeynote Baumgartner
Keynote Baumgartnerelsa20
 
Fhoö web20 weiterbildung_092010
Fhoö web20 weiterbildung_092010Fhoö web20 weiterbildung_092010
Fhoö web20 weiterbildung_092010
Tanja Jadin
 
Usability Design
Usability DesignUsability Design
Usability Design
Nina Rebele
 
Netzwerke PräSentation 12 04 08 Palma
Netzwerke PräSentation 12 04 08 PalmaNetzwerke PräSentation 12 04 08 Palma
Netzwerke PräSentation 12 04 08 Palma
Pedro Fernandez-Michels
 
E-Learning 2.0
E-Learning 2.0E-Learning 2.0
E-Learning 2.0
griesbau
 
Social Media in Studium und Lehre (Folien Dr. des. Eva-Christina Edinger)
Social Media in Studium und Lehre (Folien Dr. des. Eva-Christina Edinger)Social Media in Studium und Lehre (Folien Dr. des. Eva-Christina Edinger)
Social Media in Studium und Lehre (Folien Dr. des. Eva-Christina Edinger)
e-teaching.org
 
Webtalks 181010 Social Media Einsatz im Unterricht
Webtalks 181010 Social Media Einsatz im UnterrichtWebtalks 181010 Social Media Einsatz im Unterricht
Webtalks 181010 Social Media Einsatz im UnterrichtTanja Jadin
 
Technologieeinsatz in der Schule - Zum Lernen und Lehren in der Sekundarstufe
Technologieeinsatz in der Schule - Zum Lernen und Lehren in der SekundarstufeTechnologieeinsatz in der Schule - Zum Lernen und Lehren in der Sekundarstufe
Technologieeinsatz in der Schule - Zum Lernen und Lehren in der Sekundarstufe
L3T - Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologie
 
Vernetztes Lernen und MOOCs: Die ursprüngliche Idee und ihr Potenzial
Vernetztes Lernen und MOOCs: Die ursprüngliche Idee und ihr PotenzialVernetztes Lernen und MOOCs: Die ursprüngliche Idee und ihr Potenzial
Vernetztes Lernen und MOOCs: Die ursprüngliche Idee und ihr Potenzial
Jochen Robes
 
Kollaboratives lernen mit web 2
Kollaboratives lernen mit web 2Kollaboratives lernen mit web 2
Kollaboratives lernen mit web 2AKS2012AG3
 
Schaffert (2009): Nachhaltig lernen, gemeinsam handeln im Web 2.0
Schaffert (2009): Nachhaltig lernen, gemeinsam handeln im Web 2.0Schaffert (2009): Nachhaltig lernen, gemeinsam handeln im Web 2.0
Schaffert (2009): Nachhaltig lernen, gemeinsam handeln im Web 2.0
Sandra Schön (aka Schoen)
 
Präsentation E-Teaching - Was steckt dahinter?
Präsentation E-Teaching - Was steckt dahinter?Präsentation E-Teaching - Was steckt dahinter?
Präsentation E-Teaching - Was steckt dahinter?
Jörg Hafer
 
Kompetenzentwicklung mit Blended Learning und Web 2.0 Umgebungen
Kompetenzentwicklung mit Blended Learning und Web 2.0 UmgebungenKompetenzentwicklung mit Blended Learning und Web 2.0 Umgebungen
Kompetenzentwicklung mit Blended Learning und Web 2.0 Umgebungen
Blended Solutions GmbH
 
Introduction to Future Social Learning Networks
Introduction to Future Social Learning NetworksIntroduction to Future Social Learning Networks
Introduction to Future Social Learning Networks
Wolfgang Reinhardt
 

Ähnlich wie Prof. Sabine Seufert: Social Media und Web 2.0 als Instrumente des Blended Learning (20)

Kollaboratives arbeiten im web monika moises
Kollaboratives arbeiten im web monika moisesKollaboratives arbeiten im web monika moises
Kollaboratives arbeiten im web monika moises
 
Keynote Rueddigkeit
Keynote RueddigkeitKeynote Rueddigkeit
Keynote Rueddigkeit
 
Digitale Fitness ist angesagt - Als Trainer/in beschäftigungsfähig bleiben
Digitale Fitness ist angesagt - Als Trainer/in beschäftigungsfähig bleibenDigitale Fitness ist angesagt - Als Trainer/in beschäftigungsfähig bleiben
Digitale Fitness ist angesagt - Als Trainer/in beschäftigungsfähig bleiben
 
Web Literacy in der Lehre - Erfahrungen und Beispiele
Web Literacy in der Lehre - Erfahrungen und BeispieleWeb Literacy in der Lehre - Erfahrungen und Beispiele
Web Literacy in der Lehre - Erfahrungen und Beispiele
 
EDINGER Social Media in der Lehre - empirische Ergebnisse, Vortrag bei e-teac...
EDINGER Social Media in der Lehre - empirische Ergebnisse, Vortrag bei e-teac...EDINGER Social Media in der Lehre - empirische Ergebnisse, Vortrag bei e-teac...
EDINGER Social Media in der Lehre - empirische Ergebnisse, Vortrag bei e-teac...
 
Keynote Baumgartner
Keynote BaumgartnerKeynote Baumgartner
Keynote Baumgartner
 
Fhoö web20 weiterbildung_092010
Fhoö web20 weiterbildung_092010Fhoö web20 weiterbildung_092010
Fhoö web20 weiterbildung_092010
 
Usability Design
Usability DesignUsability Design
Usability Design
 
Netzwerke PräSentation 12 04 08 Palma
Netzwerke PräSentation 12 04 08 PalmaNetzwerke PräSentation 12 04 08 Palma
Netzwerke PräSentation 12 04 08 Palma
 
E-Learning 2.0
E-Learning 2.0E-Learning 2.0
E-Learning 2.0
 
Social Media in Studium und Lehre (Folien Dr. des. Eva-Christina Edinger)
Social Media in Studium und Lehre (Folien Dr. des. Eva-Christina Edinger)Social Media in Studium und Lehre (Folien Dr. des. Eva-Christina Edinger)
Social Media in Studium und Lehre (Folien Dr. des. Eva-Christina Edinger)
 
Webtalks 181010 Social Media Einsatz im Unterricht
Webtalks 181010 Social Media Einsatz im UnterrichtWebtalks 181010 Social Media Einsatz im Unterricht
Webtalks 181010 Social Media Einsatz im Unterricht
 
Technologieeinsatz in der Schule - Zum Lernen und Lehren in der Sekundarstufe
Technologieeinsatz in der Schule - Zum Lernen und Lehren in der SekundarstufeTechnologieeinsatz in der Schule - Zum Lernen und Lehren in der Sekundarstufe
Technologieeinsatz in der Schule - Zum Lernen und Lehren in der Sekundarstufe
 
Mosep Gmw08 dt
Mosep Gmw08 dtMosep Gmw08 dt
Mosep Gmw08 dt
 
Vernetztes Lernen und MOOCs: Die ursprüngliche Idee und ihr Potenzial
Vernetztes Lernen und MOOCs: Die ursprüngliche Idee und ihr PotenzialVernetztes Lernen und MOOCs: Die ursprüngliche Idee und ihr Potenzial
Vernetztes Lernen und MOOCs: Die ursprüngliche Idee und ihr Potenzial
 
Kollaboratives lernen mit web 2
Kollaboratives lernen mit web 2Kollaboratives lernen mit web 2
Kollaboratives lernen mit web 2
 
Schaffert (2009): Nachhaltig lernen, gemeinsam handeln im Web 2.0
Schaffert (2009): Nachhaltig lernen, gemeinsam handeln im Web 2.0Schaffert (2009): Nachhaltig lernen, gemeinsam handeln im Web 2.0
Schaffert (2009): Nachhaltig lernen, gemeinsam handeln im Web 2.0
 
Präsentation E-Teaching - Was steckt dahinter?
Präsentation E-Teaching - Was steckt dahinter?Präsentation E-Teaching - Was steckt dahinter?
Präsentation E-Teaching - Was steckt dahinter?
 
Kompetenzentwicklung mit Blended Learning und Web 2.0 Umgebungen
Kompetenzentwicklung mit Blended Learning und Web 2.0 UmgebungenKompetenzentwicklung mit Blended Learning und Web 2.0 Umgebungen
Kompetenzentwicklung mit Blended Learning und Web 2.0 Umgebungen
 
Introduction to Future Social Learning Networks
Introduction to Future Social Learning NetworksIntroduction to Future Social Learning Networks
Introduction to Future Social Learning Networks
 

Prof. Sabine Seufert: Social Media und Web 2.0 als Instrumente des Blended Learning

  • 1. Social Media und Web 2.0 als Instrumente des Blended Learning Schulleitertagung Bern, Gerzensee, 14.03.2014 Prof. Dr. Sabine Seufert
  • 2. Die Sicht von Schülern: Die Zukunft des Lernens http://www.youtube.com/watch? v=E_vNNgTcgNg&feature=youtu.be Prof. Dr. Sabine Seufert 2
  • 3. Agenda: Social Media und Web 2.0 als Instrumente des Blended Learning § Blended Learning? § «Dominante Designs» mit Social Media und Web 2.0? § Erfolgreiche Implementierung?
  • 4. Blended Learning ? «Gemischtes» Lernen die „Mischung“ bezieht sich auf unterschiedliche Aspekte: § Kombination von verschiedenen Lehr-Lern-Modalitäten bzw. -Medien; § Kombination von verschiedenen Lehr-Lern-Methoden; § Kombination von Präsenzphasen und eLearning- Phasen bzw. Phasen des Online Lernens § Kombination aus formellem und informellen Lernen Vorphase Präsenz-veranstaltung Transferphase
  • 5. Vorbereitungsphase Angeleitetes Selbststudium Beginn ca. 4 Wochen vor der Präsenzphase ·∙ Seminarskript/ Learning Nuggets ·∙ Reflexionsfragen ·∙ Formulierung persönlicher Ziele ·∙ Vorbereitungsauftrag Präsenzphase Angeleitete Arbeitsformen In direkter Interaktion 1,5 Tage ·∙ Impulsreferate ·∙ Fallstudien ·∙ Gastvorträge ·∙ Übungen in Einzel- & Gruppenarbeit ·∙ Simulationen ·∙ Diskussion & Erfahrungsaustausch Transferphase Angeleitetes Selbststudium ca. 4-6 Wochen ·∙ Arbeitsaufträge ·∙ Arbeiten an eigenen Projekten ·∙ Diskussionen im Forum ·∙ Vertiefende Lektüre Abschluss Sitzung im virtuellen Klassenzimmer ca. 60-90 Minuten ·∙ Vorstellung von Arbeitsergebnissen ·∙ Diskussion & Feedback Erarbeiten von Basiswissen Entwicklung von Handlungskompetenz Festigung, Vertiefung, Erfahrungsaustausch Erfahrungsaustausch, Lessons Learned Blended Learning – weit verbreitet in der Weiterbildung Ein Beispiel für ein «dominantes Design»
  • 6. Blended Learning 2.0? Selbstgesteuertes Lernen mit Social Media und Web 2.0 § Selbstgesteuertes Lernen als Ziel und Methode: § Konstruktivistisches Lernverständnis (Reinmann & Eppler, 2008) § Ziel: Kompetenzen für selbstgesteuertes Lernen entwickeln § Methode: Lernformen, die selbstgesteuertes Lernen ermöglichen § Social Media und Web 2.0 als Lernmedien – eine «Mitmachkultur»: § Social Media: Kommunikations- und Kollaborationstechnologien im Internet (O‘Reilly, 2008) § Web 2.0: Nutzer als aktiver Autor (O‘Reilly, 2008) § Instrumente: Impulsgeber für selbstgesteuertes Lernen (Kremer, 2008)
  • 7. Blended Learning – «Flipped Classroom» ? http://www.edudemic.com
  • 8. Blended Learning – «gemischte» Lernressourcen? http://www.edudemic.com Die Verbreitung von Lernvideos http://www.khanacademy.org
  • 9. Blended Learning – Informelles Lernen?
  • 10. Gamification: Blended Learning der Zukunft? § Übertragung von spieltypischen Elementen und Vorgängen in spielfremde Zusammenhänge § Ziel: Motivationssteigerung und Verhaltensänderung bei den Lernenden § Spieltypische Elemente: Ziele, Beteiligte, Regeln, Möglichkeiten Content Level 1 Level 2 Level 3 § Punkte § Preise § Vergleiche Context § «Story», Wahrnehmung einer Rolle § Bewältigung von Aufgaben durch individuelle oder kollaborative Leistungen
  • 11. Agenda: Social Media und Web 2.0 als Instrumente des Blended Learning § Blended Learning? § «Dominante Designs» mit Social Media und Web 2.0? § Erfolgreiche Implementierung?
  • 12. Ziele, Inhalte, Struktur Planung Tätigkeiten, Lehr- Lern-prozesse Auswahl Technische Tools / Mobile Endgeräte Reinmann (2005, S. 132, in Anlehnung an Baumgartner und Bergner, 2003) Lernenden-Perspektive (Erleben) vorhandene Kompetenzen - Emotionen - Lernmotivation Learning Design: Rahmenmodell
  • 13. Wikis als Lerninstrument § (wiki)wiki = (sehr) schnell (hawaiianisch) § Datenbankgestützte Web-Applikation § ermöglicht einer Gruppe von Personen, Inhalte zu publizieren und online zu redigieren. «Typische» Einsatzbereiche: § Vorbereitung: «Lernexpedition» im Wiki, Nachbereitung: Ergänzung des Wikis § Gemeinsame Erarbeitung von Inhalten, begleitend zum Unterricht, z.B. Erstellung eines Glossars, Wissensspeicher für Projekt-arbeiten § Einbezug von «fachspezifischer» Wikis, Wikipedia-Beiträge: Lernaufträge zur Vor-, Nachbereitung, im Klassenzimmer
  • 14. Blogs als Lerninstrument § Abkürzung von Weblog § regelmässig aktualisierte Webseiten von einem oder mehreren „Bloggern“ § bestehend aus anti-chronologisch sortierten Einträgen § Kommentare und Verlinkungen als Interaktionsmöglichkeiten § RSS ermöglicht das einfache Abonnieren von Blog-Beiträgen «Typische» Einsatzbereiche: § Lernbegleitung: begleitendes Lerntagebuch zur Reflexion § Dokumentation von Prozessabläufen, z.B. Exkursionen, Erfahrungsberichte, Projektarbeiten § Einbezug von «fachspezifischen» Blogs als Lernressourcen: Lernaufträge zur Vor-, Nachbereitung, im Klassenzimmer
  • 15. Pod-/Videocasts als Lerninstrument § Verbreitung digitaler (Ton-)Aufzeichnungen zur Nutzung mit tragbaren Abspielgeräten (z.B. MP3-Player) über das Internet § Verschiedene Formate: Abonnieren von Inhalten über RSS - Podcast § Zahlreiche Tools (!) für die Produktion von Videos frei verfügbar (z.B. educreations, explaineverything, showme) «Typische» Einsatzbereiche: § Vorbereitung: Aneignung von Wissen, Lernexpedition § Nachbereitung: Erstellung eigener Videos als «Transferanker» § Im Klassenzimmer: Sicherung von Lernergebnissen, Peer Feedback, Erfahrungsberichte, Exkursionen § Einbezug von Videos als Lernressourcen: Lernaufträge zur Vor-, Nachbereitung, im Klassenzimmer
  • 16. Soziale Netzwerke als Lerninstrument § Bekannteste Netzwerke: Facebook, Instragram § Einfache Kommunikation und Vernetzung («Flow Erlebnisse») § Typische Funktionen: Datei-Upload, Veranstaltungskalender, Umfragen und Diskussionsmöglichkeit § Soziale Netzwerk Gruppen als «Crowd-Sourcing-Tool» «Typische» Einsatzbereiche: § Kommunikationsplattform: «Classroom Management» § Lernbegleitung: Organisation der Lernaufträge § Einbezug von partizipativen Elementen: Fragen stellen, Abstimmungen, selbst Fotos hochladen dürfen,…
  • 17. Edmodo - Die Alternative zu Facebook
  • 18. Agenda: Social Media und Web 2.0 als Instrumente des Blended Learning § Blended Learning? § «Dominante Designs» mit Social Media und Web 2.0? § Erfolgreiche Implementierung?
  • 19. Wie erfolgreich implementieren? Seufert, S. (2006; 2008) Organisation Flexible und effiziente Strukturen und Prozesse Ökonomie Effiziente und effektive Nutzung der Ressourcen Kultur Innovationsbereitschaft, Selbstorganisation Didaktik Effektive Lernumgebungen Strategie Technologie Stabilität, adäquate Funktionalität
  • 20. Wie erfolgreich implementieren? Zielstrategie Beispiel: Meko-Modell der Kanti am Burggraben, SG 20 § Wissen und Können: § Medien, Darstellungsmittel, Textsorten § Funktion und Arbeitsweise von ICT-Geräten bis hin zu Usability § Anwenden und Gestalten: § Medien als Informationsinstrument § Medien als Kommunikationsinstrument § Medien als Lern- und Übungsinstrumente § Medien als Werkzeug: Textverarbeitung,Tabellenkalkulation, etc. § Reflektieren und Handeln: § Ethische, kulturelle, wirtschaftliche und soziale Auswirkungen § Nutzen, Gefahren und Verantwortung: Medienethik, Projekte, Meinungsbildung durch Medien § Medienethik: Kann Persönlichkeitsschutz, Datenschutzgesetz und Urheberrecht berücksichtigen Matura
  • 21. Meko: Curriculare Entwicklung: Medienbildung: Leitziele für das Fach Wirtschaft § Wirtschaftliche Zusammenhänge im Internet verstehen § Kompetenter Umgang mit Informationen aus dem Internet
  • 22. Wie erfolgreich implementieren? § Didaktik im Zentrum: Wie sind Lernkonzepte mit digitale Medien wie Social Software und Web 2.0 im Hinblick auf Lern- und Transferziele wirksam zu gestalten? § Technologie: Wie können Social Software- und Web 2.0-Applikationen bereit gestellt werden und wie sind sie in bestehende technische Infrastrukturen zu integrieren? § Organisation: Wie sind Organisationsstrukturen und Ablaufprozesse zu gestalten, um die Entwicklung von Lernressourcen und die Lernbegleitung zu unterstützen? § Ökonomie: Wie können dauerhaft Ressourcen für eine Basisinfrastruktur (technische Infrastruktur, personelle Ressourcen) sicher gestellt werden? § Kultur: Wie ist die Innovationsbereitschaft und die Akzeptanz für eine veränderte Lehr- und Lernkultur zu fördern, die auf selbstgesteuertem Lernen mit digitalen Medien basiert?
  • 23. Zusammenfassung § Blended Learning: «Gemischtes» Lernen, Online und Präsenz-phasen, Methodenvielfalt, die Bedeutung der Lernbegleitung steigt – auf die «richtige» Mischung kommt es an! § Social Media und Web 2.0 als Lerninstrumente: Erweiterung Methodenrepertoire und «Mitmachkultur»: auf die Gestaltung «guter» Lernaufträge kommt es an! § Erfolgreich implementieren: Klare Ziel- und Implementierungsstrategie, Didaktik im Zentrum, Technologie, Organisation, Ökonomie und Kultur als «Enabler» - auf den «didaktischen Mehrwert» kommt es an!
  • 24. Prof. Dr. Sabine Seufert Universität St.Gallen Institut für Wirtschaftspädagogik Swiss Centre for Innovations in Learning – scil Dufourstr. 40a CH-9000 St.Gallen Tel. +41 71 224 2630 sabine.seufert@unisg.ch www.scil-blog.ch Sabine Seufert Bildungsmanagement Schäffer-Poeschel ISBN: 978-3-7910-3244-3 Neue Studie Kontakt und Information