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Web 2.0 Einsatz in der beruflichen Weiterbildung
         und der Erwachsenenbildung

              Stuttgart, 10. Mai 2011



                www.svea‐project.eu
        www.svea‐project.eu
Was ist E-Learning1.0?
„Der Begriff E-Learning beschreibt
alle Formen des Lehrens und Lernens,
bei denen digitale Medien für die Präsentation
und Distribution von Lernmaterialien sowie
zur Unterstützung zwischenmenschlicher
Kommunikation zum Einsatz kommen,
mit dem Ziel räumliche Distanzen zu überwinden.“

(Bloh & Lehmann, 2002)




                         www.svea‐project.eu
Was ist Blended Learning?
„Blended Learning, meint nichts anderes als
die Verknüpfung von Präsenz- und Online-
Lernen.


Die Idee ist nicht neu und bereits unter
verschiedenen Begriffen bekannt:
Hybrides Lernen, Distributed Learning,
Integrativer Modus, Flexible Learning etc.

(Bloh & Lehmann, 2002)

                         www.svea‐project.eu
Formen des Blended Learning

Online                                    Präsenz


               Online                                   Präsenz
  Präsenz                                     Online

angereichert
                                             virtuell


                  Präsenz        Online

                           hybrid



               www.svea‐project.eu
Was ist “E-Learning 2.0” ?
Web 2.0 beschreibt das
Phänomen, dass Nutzer frei im
Netz verfügbare Inhalte selbst
erstellen, verwalten und
bearbeiten
mit Hilfe von interaktiven
Anwendungen.

Die technische Umsetzung erfolgt
z.B. durch: Wikis, Bild- und
Videoportale und Tauschbörsen.

              www.svea‐project.eu
Web 2.0: Grenzen verschieben sich und lösen sich auf!


                    User versus Autor




    Lokal versus                     Privat versus
    entfernt                         öffentlich


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E-Learning mit Web 2.0

• Selbstständiges und meistens informelles Lernen
• Gemeinschaftliche Entwicklung und
  Zusammenstellung des Inhalts durch die Nutzer ►
  user-generated content
• Community-bezogenes Tagging durch die Nutzer
• Qualitätsbeurteilung durch Peers
• Sich auflösende Trennung zwischen Lehrenden und
  Lernenden ► neue Rollenverteilung


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Social Software
Inhalte heute im                         Inhalte in SVEA
   Kurs                                  • Facebook
                                         • Blogging
• Wikis                                  • Document Sharing (Slide
• Blogs                                     Share, Google docs)
                                         • Photo Sharing (Flickr...)
• Podcast
                                         • Video Sharing
                                         • Social Bookmarking
                                         • Wikis
                                         • Web 2.0 Communications
                                            (Skype, MSN Chat...)



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Was ist ein Wiki
Das Wiki-Prinzip
 Einfaches und schnelles Editieren
 Vielfältige Wiki-Links
 Keine hierarchische Hypertextstruktur
 Versionierung und Aktualität des Textes
 Fokus auf kooperatives Produkt
 Flexibilität und Skalierbarkeit
                                     (Moskaliuk & Kimmerle, 2008)




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Wiki - psychsoziale Prinzipien
 Offenheit - Inhalte sind frei zugänglich
 Selbstorganisation - “User generated Content”
 Autonomie - Nutzer sollten selbst entscheiden können
 Interesse und persönliche Relevanz
  - ist eine notwendige Voraussetzung für Beteiligung
 Diversität - weniger erfahrene und erfahrene Nutzer
  profitieren von einander
 “Serendipitiy Effekt” - Nutzer stoßen auf Inhalte,
   nach denen sie eigentlich nicht gesucht haben, die aber
   relevant für die Aufgabe oder das Lernen sein können


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Wiki - Einsatzmöglichkeiten
 Verfassen von Referaten und Lerntexten
   Ziel ist dabei die kollaborative Textproduktion.
 Projektkoordination und -dokumentation
  Innerhalb von Arbeitsgruppen können Wikis zur Ideensammlung,
  Kommunikationskoordination und Dokumentation dienen.
 Informelle Kommunikation
  Von Lernenden können Wikis als informelle
  Informations-/Kommunikationsplattform genutzt werden.
 Beispiel Uni Stuttgart: Gemeinsame Produktion von
  Veranstaltungsskripten
                        http://www.e-teaching.org/didaktik/kommunikation/wikis/


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Was sind Blogs?
• Weblog -> Blog
• Häufig aktualisierte Website, die alle
  für den Blogger interessanten Internet-
  Seiten festhält („logt“)
• Verlinkung von besuchten Seiten
• Blog-Posts

 Verlinkung = Austausch von
  Informationen, Meinungen,
  Quellen usw.

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Weblogs zur Unterstützung von Projekten
        oder Gruppenarbeiten
  •   Kommunikation und Interaktion durch die Verlinkung
  •   Zeitpläne, Sitzungsprotokolle
  •   Ankündigung von synchronen Treffen
  •   Präsentation und Dokumentierung von Ergebnissen




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Wikis versus Blogs

          Wikis                             Blogs

• Struktuiert anhand               • Anti‐chronologische 
  inhaltlicher Kriterien             Abfolge
• Leser ‐ Inhalt                   • Leser ‐ Kommentare
• kollaborativ                     • persönlich



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Was ist ein Podcast?
• Podcast = iPod +Broadcast
• Wie Radiosendung, aber man kann die Hörzeit
   frei wählen
• Abonnement
• Software – Podcast Client bzw. Podcatcher
  iTunes, iPodder, Songbird, Juice
• www.podcast.net



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Podcast als Lernressource - Vorteile

 Vorteile für Lernende:
 • Flexibel einsetzbar: neue Lernzeiten, neue Lernorte
 • Eine Alternative zum Lesen
 • Verpasste Sitzungen sind nachholbar.
 • Zur Prüfungsvorbereitung,
   zur Wiederholung




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Zusammenfassung
E‐Learning 1.0                             E‐Learning 2.0

Lernumgebung = Insel im Internet           Lernumgebung = Portal ins Internet 
mit Inhalten und Werkzeugen                mit Inhalten und Werkzeugen
Lehrer überführt alle Ressourcen           Lehrer stellt Wegweiser auf, aggregiert 
auf die Insel                              Ressourcen
Lerner nutzt die vorgegebenen              Lerner konfiguriert seine persönliche 
Inhalte und Werkzeuge                      Lern‐ und 
                                           Arbeitsumgebung



                     www.svea‐project.eu
Zusammenfassung
               (Kerres, 2006)
Bei E-Learning 2.0 geht es primär um die zwei Fragen:

1.   Wie können User unterstützt werden, sich in
     unterscherschiedlichster Form in der Lernumgebung
     aktiv zu beteiligen (user-generated content)?

2.   Wie kann eine soziale Gruppenbildung in der
     Lernumgebung unterstützt werden (social software)?




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Erfolgsfaktoren
von E-Learning



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Erfolgsfaktoren von E-Learning

             Organisatorischer und institutioneller Rahmen

Voraussetzungen                   Didaktisches           Voraussetzungen der
der Lehrenden                    Konzept, Lehr-          Lernenden
                               /Lerntheoretische
Qualifikationen                   Perspektive            Vorwissen
Vorerfahrungen                                           Medienkompetenz
Betreuung/Moderation             Ziele    Inhalte        Motivation
Engagement                       Methoden Medien         Erfahrungen
                                   (Medienmix)

Wahl einer geeigneten Technik                    Passung Online-Präsenz (BL)

                       Einführung: Bottom-Up/Top-Down

                           www.svea‐project.eu
Erfolgsfaktoren für Online-Seminare
          (Hemsing, 2008)
die Reaktionszeit des Online-Tutors,
eine gute, motivierende aber auch fachlich kompetente
  Online-Moderation,
ein angemessener Seminaraufbau,
ein für die Teilnehmenden geeignetes Niveau,
eine angenehme Gruppenarbeit,
eine angenehme Seminaratmosphäre,
Praxisrelevanz und
positive Grundhaltung gegenüber
  dem Online-Modus an sich.

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Anforderungen an die Teilnehmenden
           (Hemsing, 2008)
Ergebnisse eines Fragebogens im Rahmen des VCRP*:
Welche Kompetenzen benötigen Online-Teilnehmende?
     84% gutes Zeitmanagement
     81% Selbstmotivation
     80% Selbstdisziplin
     15% Technische Kompetenz
     15% Frustrationstoleranz, Geduld
                                        *VCRP - Virtueller Campus Rheinland-Pfalz




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Organisatorisch-                     Motivational-
 administrative                      soziale Rolle
     Rolle
              Rollen und Funktionen
                der E-Moderation

   Didaktisch-                        Didaktisch-
vermittelnde Rolle                 vermittelnde Rolle


                                             (© Bett, 2011)



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Organisatorisch-administrative Rolle
Rahmen und Ablauf sicherstellen.
         Agenda Setting,
         Eindeutige Start- und Endpunkte setzen,
         Situative Umstände einbeziehen,
         Rollenverständnis klären.mit Studieneinheit 10.”
                    “Wir beginnen jetzt
                      “Ich verabschiede mich ins Wochenende und bin am Montag
Technische Hilfestellung erreichen.” und
                  wieder zu geben
 auf die Einhaltung von KommunikationsregelnMitdiskutanten
                  „Wenn Sie sich auf die Beiträge der anderen achten.
                      beziehen, dann wäre es gut, wenn Sie das Thema kurz
                      wiederholen würden.“




                                                               (© Bett, 2011)



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Motivational-soziale Rolle
Die aktive Beteiligung der Teilnehmenden anregen und
den Gruppenzusammenhalt unterstützen.
Die Ausbildung der Soziale Präsenz stärken.
          Private Details mitteilen. Ihre Meinung zu einem dieser Punkte oder
                    “Schreiben Sie doch
          Persönliche ErfahrungenThemenMeinungen einbringen.
                    bringen Sie weitere
                                        und in die Diskussion ein.“
                       „...und mein eigenes Leitmotiv für die folgende Begleitdiskussion
                       nimmt Bezug auf den Satz,...“
Auf das Lernklima achten.
                “Herr H. hat Zusatzinfos beigesteuert, vielen Dank.”
          Durch humorige Bemerkungen auflockern,
          die Gruppe und den Einzelnen „verstärken“,
          Metakommunikation einsetzen.

                                                                     (© Bett, 2011)



                    www.svea‐project.eu
Inhaltsexperten-Rolle
 Wissen mitteilen und vermitteln.
 Wissen bewerten.
        Die Beiträge der Teilnehmenden evaluieren
        (Konsens und “Man kann mit Ihnen übereinstimmen, dass die
                      Dissens),
        Missverständnisse von der...... vielleicht etwas zu optimistisch ist.“
                      These aufklären/berichtigen.
                           „Der Autor Herr C. hat in seinem Studienbrief geschrieben,
 Wissen verknüpfen.        dass...“

        Bezüge zwischen Diskussion - Lernmaterial -
        Zusatzmaterial herstellen.
        Weiterführende Hinweise geben (z.B. Literaturhinweis)
        Themen miteinander verweben.
                                                                   (© Bett, 2011)



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Didaktisch-vermittelnde Rolle
Verstehens- und Strukturierungshilfen einsetzen.
         Wissensstrukturierende Hilfen, wie Fazit,
         Zusammenfassungen und Wissensanreichernde Hilfen,
         wie Beispiele, Anekdoten etc. einsetzen,
         Zitierfunktion nutzen.
             “Welche Eindrücke haben Sie vom Text?”
Fragen als„nur eine Randbemerkung zum verwenden.
           didaktisches Mittel Beitrag von GH“
             „Haben wir hier Experten unter uns, etwa aus dem Schulbereich, die hier aus
Den Lernprozess steuern (Feinsteuerung).
         Ihrem Erfahrungsbereich nähere Auskunft geben können?“
         Direkte Unterweisung einsetzen,
         an Vorwissen und Erfahrungen anknüpfen,
         Hinweise auf offene Themen geben.

                                                                    (© Bett, 2011)



                    www.svea‐project.eu
Besonderheiten
der netzbasierten Kommunikation




        www.svea‐project.eu
Fokus auf
                      aufgabenbezogene          Fehlende soziale
             Besonderheiten der netzbasierten soziale
Mimik/Gestik fehlt:
Kommunikation ist
                      Inhalte
                                          Fehlende
                                                Hinweisreize
                                          Hinweisreize
                      Emoticons
unpersönlich,          Kommunikation
                  dienen als Ersatz.
                                                führen zur
                                          führen zur status-
                                                Enthemmung,
                                          unabhängigen und
Eingeschränkt und
                                                z.B.Flaming             somit gleichberech-
defizitär.
                                                                        tigteren Teilnahme.

                Sinnesmodalitäten                        Sozialer Status




                 Soziale Präsenz                        Virtuelle Identität

Die Wahrnehmung                                                          Kann selbst
des anderen                                                              entscheiden, was
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                                                    Wahlmöglichkeit
                              www.svea‐project.eu
Gestaltung
 Online-Phase
  3 Wochen




www.svea‐project.eu
Literaturhinweise

Bett, K. (2011). Rollen und Funktionen der E-Moderation. Eine qualitativ-quantitative Inhaltsanalyse der
kommunikativen Akte von E-Moderatoren und E-Moderatorinnen in einem virtuellen Seminar.
Dissertation (verfügbar über Publikationsserver der Universität Tübingen).

Bett, K. & Gaiser, B. (2004). E-Moderation. Online-Publikation, verfügbar unter: http://www.e-
teaching.org/materialien/artikel htm

Bloh, E. & Lehmann, B. (2002). Online-Pädagogik - der dritte Weg? Präliminarien zur neuen Domäne
der Online-(Lehr-)Lernnetzwerke (OLN). In B. Lehmann & E. Bloh (Hrsg.), Online-Pädagogik (S. 11-
128). Schneider Verlag Hohengehren.

Hemsing, S. (2008). Online-Seminar in der Weiterbildung. Berlin: mbv

Kerres, M. (2006) Web 2.0 und seine Implikationen für E-Learning . Online verfügbar unter:
http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/web20

Moskaliuk, J., & Kimmerle, J. (2008). Analyse und Visualisierung von Prozessen der
Wissenskonstruktion am Beispiel von Wikipedia. In J. Moskaliuk (Ed.), Konstruktion und Kommunikation
von Wissen mit Wikis (pp. 151-162). Boizenburg: Verlag Werner Hülsbusch.

Schmidt, T., Ketterl, M. & Morisse, K. (2007): Podcasts: Neue Chancen für die universitäre Bildung.
Online-Publikation: http://www.teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/langtext_podcast_25_08_07

                                www.svea‐project.eu
www.svea‐project.eu
www.svea‐project.eu

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SVEA Startworkshop, Stuttgart (D), 10 May 2011

  • 1. Web 2.0 Einsatz in der beruflichen Weiterbildung und der Erwachsenenbildung Stuttgart, 10. Mai 2011 www.svea‐project.eu www.svea‐project.eu
  • 2. Was ist E-Learning1.0? „Der Begriff E-Learning beschreibt alle Formen des Lehrens und Lernens, bei denen digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien sowie zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen, mit dem Ziel räumliche Distanzen zu überwinden.“ (Bloh & Lehmann, 2002) www.svea‐project.eu
  • 3. Was ist Blended Learning? „Blended Learning, meint nichts anderes als die Verknüpfung von Präsenz- und Online- Lernen. Die Idee ist nicht neu und bereits unter verschiedenen Begriffen bekannt: Hybrides Lernen, Distributed Learning, Integrativer Modus, Flexible Learning etc. (Bloh & Lehmann, 2002) www.svea‐project.eu
  • 4. Formen des Blended Learning Online Präsenz Online Präsenz Präsenz Online angereichert virtuell Präsenz Online hybrid www.svea‐project.eu
  • 5. Was ist “E-Learning 2.0” ? Web 2.0 beschreibt das Phänomen, dass Nutzer frei im Netz verfügbare Inhalte selbst erstellen, verwalten und bearbeiten mit Hilfe von interaktiven Anwendungen. Die technische Umsetzung erfolgt z.B. durch: Wikis, Bild- und Videoportale und Tauschbörsen. www.svea‐project.eu
  • 6. Web 2.0: Grenzen verschieben sich und lösen sich auf! User versus Autor Lokal versus Privat versus entfernt öffentlich www.svea‐project.eu
  • 7. E-Learning mit Web 2.0 • Selbstständiges und meistens informelles Lernen • Gemeinschaftliche Entwicklung und Zusammenstellung des Inhalts durch die Nutzer ► user-generated content • Community-bezogenes Tagging durch die Nutzer • Qualitätsbeurteilung durch Peers • Sich auflösende Trennung zwischen Lehrenden und Lernenden ► neue Rollenverteilung www.svea‐project.eu
  • 8. Social Software Inhalte heute im Inhalte in SVEA Kurs • Facebook • Blogging • Wikis • Document Sharing (Slide • Blogs Share, Google docs) • Photo Sharing (Flickr...) • Podcast • Video Sharing • Social Bookmarking • Wikis • Web 2.0 Communications (Skype, MSN Chat...) www.svea‐project.eu
  • 9. Was ist ein Wiki Das Wiki-Prinzip  Einfaches und schnelles Editieren  Vielfältige Wiki-Links  Keine hierarchische Hypertextstruktur  Versionierung und Aktualität des Textes  Fokus auf kooperatives Produkt  Flexibilität und Skalierbarkeit (Moskaliuk & Kimmerle, 2008) www.svea‐project.eu
  • 10. Wiki - psychsoziale Prinzipien  Offenheit - Inhalte sind frei zugänglich  Selbstorganisation - “User generated Content”  Autonomie - Nutzer sollten selbst entscheiden können  Interesse und persönliche Relevanz - ist eine notwendige Voraussetzung für Beteiligung  Diversität - weniger erfahrene und erfahrene Nutzer profitieren von einander  “Serendipitiy Effekt” - Nutzer stoßen auf Inhalte, nach denen sie eigentlich nicht gesucht haben, die aber relevant für die Aufgabe oder das Lernen sein können www.svea‐project.eu
  • 11. Wiki - Einsatzmöglichkeiten  Verfassen von Referaten und Lerntexten Ziel ist dabei die kollaborative Textproduktion.  Projektkoordination und -dokumentation Innerhalb von Arbeitsgruppen können Wikis zur Ideensammlung, Kommunikationskoordination und Dokumentation dienen.  Informelle Kommunikation Von Lernenden können Wikis als informelle Informations-/Kommunikationsplattform genutzt werden.  Beispiel Uni Stuttgart: Gemeinsame Produktion von Veranstaltungsskripten http://www.e-teaching.org/didaktik/kommunikation/wikis/ www.svea‐project.eu
  • 12. Was sind Blogs? • Weblog -> Blog • Häufig aktualisierte Website, die alle für den Blogger interessanten Internet- Seiten festhält („logt“) • Verlinkung von besuchten Seiten • Blog-Posts  Verlinkung = Austausch von Informationen, Meinungen, Quellen usw. www.svea‐project.eu
  • 13. Weblogs zur Unterstützung von Projekten oder Gruppenarbeiten • Kommunikation und Interaktion durch die Verlinkung • Zeitpläne, Sitzungsprotokolle • Ankündigung von synchronen Treffen • Präsentation und Dokumentierung von Ergebnissen www.svea‐project.eu
  • 14. Wikis versus Blogs Wikis Blogs • Struktuiert anhand  • Anti‐chronologische  inhaltlicher Kriterien Abfolge • Leser ‐ Inhalt • Leser ‐ Kommentare • kollaborativ • persönlich www.svea‐project.eu
  • 15. Was ist ein Podcast? • Podcast = iPod +Broadcast • Wie Radiosendung, aber man kann die Hörzeit frei wählen • Abonnement • Software – Podcast Client bzw. Podcatcher iTunes, iPodder, Songbird, Juice • www.podcast.net www.svea‐project.eu
  • 16. Podcast als Lernressource - Vorteile Vorteile für Lernende: • Flexibel einsetzbar: neue Lernzeiten, neue Lernorte • Eine Alternative zum Lesen • Verpasste Sitzungen sind nachholbar. • Zur Prüfungsvorbereitung, zur Wiederholung www.svea‐project.eu
  • 17. Zusammenfassung E‐Learning 1.0 E‐Learning 2.0 Lernumgebung = Insel im Internet  Lernumgebung = Portal ins Internet  mit Inhalten und Werkzeugen mit Inhalten und Werkzeugen Lehrer überführt alle Ressourcen  Lehrer stellt Wegweiser auf, aggregiert  auf die Insel Ressourcen Lerner nutzt die vorgegebenen  Lerner konfiguriert seine persönliche  Inhalte und Werkzeuge Lern‐ und  Arbeitsumgebung www.svea‐project.eu
  • 18. Zusammenfassung (Kerres, 2006) Bei E-Learning 2.0 geht es primär um die zwei Fragen: 1. Wie können User unterstützt werden, sich in unterscherschiedlichster Form in der Lernumgebung aktiv zu beteiligen (user-generated content)? 2. Wie kann eine soziale Gruppenbildung in der Lernumgebung unterstützt werden (social software)? www.svea‐project.eu
  • 19. Erfolgsfaktoren von E-Learning www.svea‐project.eu
  • 20. Erfolgsfaktoren von E-Learning Organisatorischer und institutioneller Rahmen Voraussetzungen Didaktisches Voraussetzungen der der Lehrenden Konzept, Lehr- Lernenden /Lerntheoretische Qualifikationen Perspektive Vorwissen Vorerfahrungen Medienkompetenz Betreuung/Moderation Ziele Inhalte Motivation Engagement Methoden Medien Erfahrungen (Medienmix) Wahl einer geeigneten Technik Passung Online-Präsenz (BL) Einführung: Bottom-Up/Top-Down www.svea‐project.eu
  • 21. Erfolgsfaktoren für Online-Seminare (Hemsing, 2008) die Reaktionszeit des Online-Tutors, eine gute, motivierende aber auch fachlich kompetente Online-Moderation, ein angemessener Seminaraufbau, ein für die Teilnehmenden geeignetes Niveau, eine angenehme Gruppenarbeit, eine angenehme Seminaratmosphäre, Praxisrelevanz und positive Grundhaltung gegenüber dem Online-Modus an sich. www.svea‐project.eu
  • 22. Anforderungen an die Teilnehmenden (Hemsing, 2008) Ergebnisse eines Fragebogens im Rahmen des VCRP*: Welche Kompetenzen benötigen Online-Teilnehmende? 84% gutes Zeitmanagement 81% Selbstmotivation 80% Selbstdisziplin 15% Technische Kompetenz 15% Frustrationstoleranz, Geduld *VCRP - Virtueller Campus Rheinland-Pfalz www.svea‐project.eu
  • 23. Organisatorisch- Motivational- administrative soziale Rolle Rolle Rollen und Funktionen der E-Moderation Didaktisch- Didaktisch- vermittelnde Rolle vermittelnde Rolle (© Bett, 2011) www.svea‐project.eu
  • 24. Organisatorisch-administrative Rolle Rahmen und Ablauf sicherstellen. Agenda Setting, Eindeutige Start- und Endpunkte setzen, Situative Umstände einbeziehen, Rollenverständnis klären.mit Studieneinheit 10.” “Wir beginnen jetzt “Ich verabschiede mich ins Wochenende und bin am Montag Technische Hilfestellung erreichen.” und wieder zu geben auf die Einhaltung von KommunikationsregelnMitdiskutanten „Wenn Sie sich auf die Beiträge der anderen achten. beziehen, dann wäre es gut, wenn Sie das Thema kurz wiederholen würden.“ (© Bett, 2011) www.svea‐project.eu
  • 25. Motivational-soziale Rolle Die aktive Beteiligung der Teilnehmenden anregen und den Gruppenzusammenhalt unterstützen. Die Ausbildung der Soziale Präsenz stärken. Private Details mitteilen. Ihre Meinung zu einem dieser Punkte oder “Schreiben Sie doch Persönliche ErfahrungenThemenMeinungen einbringen. bringen Sie weitere und in die Diskussion ein.“ „...und mein eigenes Leitmotiv für die folgende Begleitdiskussion nimmt Bezug auf den Satz,...“ Auf das Lernklima achten. “Herr H. hat Zusatzinfos beigesteuert, vielen Dank.” Durch humorige Bemerkungen auflockern, die Gruppe und den Einzelnen „verstärken“, Metakommunikation einsetzen. (© Bett, 2011) www.svea‐project.eu
  • 26. Inhaltsexperten-Rolle Wissen mitteilen und vermitteln. Wissen bewerten. Die Beiträge der Teilnehmenden evaluieren (Konsens und “Man kann mit Ihnen übereinstimmen, dass die Dissens), Missverständnisse von der...... vielleicht etwas zu optimistisch ist.“ These aufklären/berichtigen. „Der Autor Herr C. hat in seinem Studienbrief geschrieben, Wissen verknüpfen. dass...“ Bezüge zwischen Diskussion - Lernmaterial - Zusatzmaterial herstellen. Weiterführende Hinweise geben (z.B. Literaturhinweis) Themen miteinander verweben. (© Bett, 2011) www.svea‐project.eu
  • 27. Didaktisch-vermittelnde Rolle Verstehens- und Strukturierungshilfen einsetzen. Wissensstrukturierende Hilfen, wie Fazit, Zusammenfassungen und Wissensanreichernde Hilfen, wie Beispiele, Anekdoten etc. einsetzen, Zitierfunktion nutzen. “Welche Eindrücke haben Sie vom Text?” Fragen als„nur eine Randbemerkung zum verwenden. didaktisches Mittel Beitrag von GH“ „Haben wir hier Experten unter uns, etwa aus dem Schulbereich, die hier aus Den Lernprozess steuern (Feinsteuerung). Ihrem Erfahrungsbereich nähere Auskunft geben können?“ Direkte Unterweisung einsetzen, an Vorwissen und Erfahrungen anknüpfen, Hinweise auf offene Themen geben. (© Bett, 2011) www.svea‐project.eu
  • 29. Fokus auf aufgabenbezogene Fehlende soziale Besonderheiten der netzbasierten soziale Mimik/Gestik fehlt: Kommunikation ist Inhalte Fehlende Hinweisreize Hinweisreize Emoticons unpersönlich, Kommunikation dienen als Ersatz. führen zur führen zur status- Enthemmung, unabhängigen und Eingeschränkt und z.B.Flaming somit gleichberech- defizitär. tigteren Teilnahme. Sinnesmodalitäten Sozialer Status Soziale Präsenz Virtuelle Identität Die Wahrnehmung Kann selbst des anderen entscheiden, was als Person ... dies kann muss Identitätsverlust ich Bett, 2011)preis- (© von mir ist eingeschränkt. entsteht durch gebe. aber nicht sein! Wahlmöglichkeit www.svea‐project.eu
  • 30. Gestaltung Online-Phase 3 Wochen www.svea‐project.eu
  • 31. Literaturhinweise Bett, K. (2011). Rollen und Funktionen der E-Moderation. Eine qualitativ-quantitative Inhaltsanalyse der kommunikativen Akte von E-Moderatoren und E-Moderatorinnen in einem virtuellen Seminar. Dissertation (verfügbar über Publikationsserver der Universität Tübingen). Bett, K. & Gaiser, B. (2004). E-Moderation. Online-Publikation, verfügbar unter: http://www.e- teaching.org/materialien/artikel htm Bloh, E. & Lehmann, B. (2002). Online-Pädagogik - der dritte Weg? Präliminarien zur neuen Domäne der Online-(Lehr-)Lernnetzwerke (OLN). In B. Lehmann & E. Bloh (Hrsg.), Online-Pädagogik (S. 11- 128). Schneider Verlag Hohengehren. Hemsing, S. (2008). Online-Seminar in der Weiterbildung. Berlin: mbv Kerres, M. (2006) Web 2.0 und seine Implikationen für E-Learning . Online verfügbar unter: http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/web20 Moskaliuk, J., & Kimmerle, J. (2008). Analyse und Visualisierung von Prozessen der Wissenskonstruktion am Beispiel von Wikipedia. In J. Moskaliuk (Ed.), Konstruktion und Kommunikation von Wissen mit Wikis (pp. 151-162). Boizenburg: Verlag Werner Hülsbusch. Schmidt, T., Ketterl, M. & Morisse, K. (2007): Podcasts: Neue Chancen für die universitäre Bildung. Online-Publikation: http://www.teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/langtext_podcast_25_08_07 www.svea‐project.eu