Web   2.0   Auswirkungen auf eLearning Axel Nattland | Mediendidaktik und Wissensmanagement | Universität Duisburg-Essen
Web 2.0 - Ein Buzzword?  Wir sind das Netz Person of the Year 2006: You
RSS-Feeds Javascript   + XML Portlets + Webservices SOA Ruby on Rails Web 2.0 - Eine Technologie?
 
 
Kollektive Intelligenz Folksonomy User   generated   Content Perpetual   Beta Netzwerk-Effekte durch Nutzerbeteiligung sind der Schlüssel zur Marktdominanz   Mashups
 
Im Web 1.0 eindeutig als User bin ich „Rezipient“ oder „Konsument“ einer Seite  als „Autor“ bin ich verantwortlich dafür, dass Inhalte auf eine Seite gelangen und dass die Inhalte akkurat und aktuell sind.  Diese klare Grenze verschwimmt in Web 2.0:  User werden Autoren und bringen aktuelle Inhalte ein,  korrigieren Fehler und sorgen für eine „lebendige“ Website.  „ User generated content“ etabliert sich damit als ein wesentlicher Kanal gesellschaftlicher Kommunikation  user  author
 
 
 
 
 
 
Meine Daten sind lokal auf Datenträgern gespeichert und werden auf dem PC lokal verarbeitet.  Um Daten auf einem Webserver zu publizieren, werden diese von einem privaten PC auf einen entfernten Server kopiert, um sie öffentlich zugänglich zu machen.  local  remote Daten wandern auf entfernte Datenspeicher bei Anwendungen, die vollständig im Browser ablaufen, ist nicht mehr offensichtlich, wo die Datenverarbeitung abgewickelt wird Der private PC hängt am Netz
 
 
private  public
 
 
 
 
 
eLearning 1.0 Author = teacher Remote = school Public = performing User = student Local = home Private = learning
User vs. Author Learners as creators Local vs. Remote Learning is ubiquitous Private vs. Public Learning = performing
Lernplattform 1.0 Lernumgebung = eine Insel im Internet mit Inhalten und Werkzeugen Lehrende überführen alle Ressourcen auf die Insel Lernende nutzen die vorgegebenen Inhalte und Werkzeuge
Lernumgebung = ein Portal ins Internet mit Inhalten und Werkzeugen Lehrende stellen Wegweiser auf, aggregieren Ressourcen. Lernende konfigurieren ihre persönliche Lern- und Arbeitsumgebung
 
 
 
 
 
 
 
Perspektiven   für   die   Lernumgebung   2.0 Eine E-Learning Umgebung wäre als  „Tor“  ins Internet aufzufassen, das Lernenden  Wege zu Lernmaterialien und -werkzeugen  weist, die sich irgendwo im Internet befinden. Gleichzeitig sind in diesem Portal auch  eigene Materialien , vor allem zur  Strukturierung des Lernprozesses  (etwa Lernaufgaben), eingestellt.  Das Lernportal greift auf  Materialien  zu, die  im Netz  verfügbar sind, und bindet sie in das eigene Angebot ein. Diese Materialien sind oft von niedriger Komplexität (s.a. „ Microcontent “) und werden im XML-Format / als RSS-Feeds von einer anderen Website oder einem  Webservice  bezogen.
Perspektiven   für   die   Lernumgebung   2.0 Komplexere Materialien können im Lernportal als  Lernobjekte  eingebunden und vom Lerner bearbeitet werden. In Lernobjekten werden neben den eigentlichen Materialien weitere Informationen über deren  Struktur  (z.B.  Sequenzen ) und deren Inhalte als  Metadaten  mitgeliefert.  Informationen und Materialien werden als  Feeds  für  externe Anwendungen  zur Verfügung gestellt und können außerhalb des Portals und mit  anderen Geräten  genutzt werden (wie z.B.  Audio-Podcasts  auf mobilen Endgeräten).  Die Umgebung bietet Lernenden wie Lehrenden die gleichen  Werkzeuge  für das Erstellen, (gemeinsame) Bearbeiten und Teilen von Wissen, wie z.B.  Weblogs ,  Wikis ,  Foren , Bilder, Kalender usw..
Perspektiven   für   die   Lernumgebung   2.0 Um Informationen wieder auffinden zu können und anderen verfügbar zu machen (zu „teilen“), nutzen die User – Lernende wie Lehrende – sowohl  freie Tags  als auch Schlagworte aus vorgegebenen  Taxonomien .  Die Umgebung überlässt dem User so weit wie möglich die  Wahl von Werkzeugen  für Kommunikation und die Bearbeitung von Materialien. Die Lernenden werden unterstützt und ermuntert,  sich ihre  eigene Arbeitsumgebung  – auch unter Nutzung anderer, externer Werkzeuge – zu schaffen und  Werkzeuge für den Austausch und die gemeinsame Bearbeitung von Materialien zu wählen.  Es gibt  keine  künstliche  Unterscheidung  zwischen einer  Lern- und einer Arbeitsumgebung , sowohl für Lehrende wie auch für Lernende. Die Lehrenden realisieren ihre Lehrtätigkeit durch Präsenz in der Lernumgebung und deren aktive Weiter-Entwicklung.
Perspektiven für die Lernumgebung 2.0 Die Umgebung unterstützt  soziale   Gruppenprozesse , indem sichtbar wird, mit welchen Werkzeugen die Benutzenden arbeiten (z.B. Furl oder Del.icio.us) bzw. mit welchen  Kommunikationswerkzeugen  sie wie ansprechbar sind (z.B. ICQ, Yahoo, Sykpe). Zugleich zeigt das System an, ob und mit welchem Kommunikationswerkzeug eine Person momentan erreichbar ist ( social presence ).  System unterstützt  Gruppenbildung  ( community   building ),  indem sichtbar wird, wer wie viele Beiträge eingestellt hat, welche Beiträge wie oft abgerufen werden und wie die Beiträge von Anderen bewertet worden sind Mitgliedschaft  zu einer Community sollte  attraktiv  sein. Registrierte User und Mitglieder einer Lerngruppe genießen bestimmte „ Privilegien “: Sie erhalten zum Beispiel Zugang zu „mehr“ Informationen und erhalten mehr Rechte (etwa des Kommentierens, Einstellens und Bearbeitens von bestimmten Arten von Informationen).
Perspektiven   für   die   Lernumgebung   2.0 Das  Lernportal   dokumentiert   Lernprozesse  und Lernergebnisse der Beteiligten. Die Lernprozesse werden automatisch dokumentiert (etwa durch  Beteiligung   an   Diskussionen ) und Lernergebnisse sind – zumindest für die Gruppe – im Netz einsehbar (etwa in  Wikis ) und können in  Portfolios   der   Person  sichtbar gemacht werden.  Die   Lernenden  werden zu einer  Reflexion  ihrer Lernprozesse (Setzen von Zielen, Erkennen des eigenen Lernfortschritts usw.)  im   Netz  angeregt (etwa durch  Weblogs ).
Perspektiven   für   die   Lernumgebung   2.0 Die  Didaktisierung   des   Angebotes  (= die Leistung eines E-Learning Anbieters) eines solchen Lernportals entsteht durch  die  Einstellung  und (Neu-)  Zusammenstellung  von  Materialien  (einschließlich deren Sequenzierung), durch  Lernaufgaben , die zur Verfügung gestellt werden und den Lernprozess strukturieren, sowie durch unterschiedliche Varianten von  Betreuungsleistungen  (einschließlich der Prüfung / Zertifizierung).  Lehrende gehen mit gutem Beispiel voran.
Studienprogramm Educational Media http://online-campus.net Mediendidaktik & Wissensmanagement http://mediendidaktik.uni-due.de Axel . Nattland @uni-due.de
Links http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/web20 http://online-campus.net http://www.medida.info/ http://web2.wsj2.com http://del.icio.us http://www.furl.com http://www.blogger.com https://www.xing.com/ http://www.flickr.com http://www.thinkfree.com http://www.skype.com http://www.icq.com http://www.slideshare.net/jrobes/entwicklungen-und-trends-im-internationalen-elearning/ http://youtube.com/watch?v=PcPtl-vuGbI

Web 2.0 Auswirkungen auf eLearning

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    Web 2.0 Auswirkungen auf eLearning Axel Nattland | Mediendidaktik und Wissensmanagement | Universität Duisburg-Essen
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    Web 2.0 -Ein Buzzword? Wir sind das Netz Person of the Year 2006: You
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    RSS-Feeds Javascript + XML Portlets + Webservices SOA Ruby on Rails Web 2.0 - Eine Technologie?
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    Kollektive Intelligenz FolksonomyUser generated Content Perpetual Beta Netzwerk-Effekte durch Nutzerbeteiligung sind der Schlüssel zur Marktdominanz Mashups
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    Im Web 1.0eindeutig als User bin ich „Rezipient“ oder „Konsument“ einer Seite als „Autor“ bin ich verantwortlich dafür, dass Inhalte auf eine Seite gelangen und dass die Inhalte akkurat und aktuell sind. Diese klare Grenze verschwimmt in Web 2.0: User werden Autoren und bringen aktuelle Inhalte ein, korrigieren Fehler und sorgen für eine „lebendige“ Website. „ User generated content“ etabliert sich damit als ein wesentlicher Kanal gesellschaftlicher Kommunikation user author
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    Meine Daten sindlokal auf Datenträgern gespeichert und werden auf dem PC lokal verarbeitet. Um Daten auf einem Webserver zu publizieren, werden diese von einem privaten PC auf einen entfernten Server kopiert, um sie öffentlich zugänglich zu machen. local remote Daten wandern auf entfernte Datenspeicher bei Anwendungen, die vollständig im Browser ablaufen, ist nicht mehr offensichtlich, wo die Datenverarbeitung abgewickelt wird Der private PC hängt am Netz
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    eLearning 1.0 Author= teacher Remote = school Public = performing User = student Local = home Private = learning
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    User vs. AuthorLearners as creators Local vs. Remote Learning is ubiquitous Private vs. Public Learning = performing
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    Lernplattform 1.0 Lernumgebung= eine Insel im Internet mit Inhalten und Werkzeugen Lehrende überführen alle Ressourcen auf die Insel Lernende nutzen die vorgegebenen Inhalte und Werkzeuge
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    Lernumgebung = einPortal ins Internet mit Inhalten und Werkzeugen Lehrende stellen Wegweiser auf, aggregieren Ressourcen. Lernende konfigurieren ihre persönliche Lern- und Arbeitsumgebung
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    Perspektiven für die Lernumgebung 2.0 Eine E-Learning Umgebung wäre als „Tor“ ins Internet aufzufassen, das Lernenden Wege zu Lernmaterialien und -werkzeugen weist, die sich irgendwo im Internet befinden. Gleichzeitig sind in diesem Portal auch eigene Materialien , vor allem zur Strukturierung des Lernprozesses (etwa Lernaufgaben), eingestellt. Das Lernportal greift auf Materialien zu, die im Netz verfügbar sind, und bindet sie in das eigene Angebot ein. Diese Materialien sind oft von niedriger Komplexität (s.a. „ Microcontent “) und werden im XML-Format / als RSS-Feeds von einer anderen Website oder einem Webservice bezogen.
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    Perspektiven für die Lernumgebung 2.0 Komplexere Materialien können im Lernportal als Lernobjekte eingebunden und vom Lerner bearbeitet werden. In Lernobjekten werden neben den eigentlichen Materialien weitere Informationen über deren Struktur (z.B. Sequenzen ) und deren Inhalte als Metadaten mitgeliefert. Informationen und Materialien werden als Feeds für externe Anwendungen zur Verfügung gestellt und können außerhalb des Portals und mit anderen Geräten genutzt werden (wie z.B. Audio-Podcasts auf mobilen Endgeräten). Die Umgebung bietet Lernenden wie Lehrenden die gleichen Werkzeuge für das Erstellen, (gemeinsame) Bearbeiten und Teilen von Wissen, wie z.B. Weblogs , Wikis , Foren , Bilder, Kalender usw..
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    Perspektiven für die Lernumgebung 2.0 Um Informationen wieder auffinden zu können und anderen verfügbar zu machen (zu „teilen“), nutzen die User – Lernende wie Lehrende – sowohl freie Tags als auch Schlagworte aus vorgegebenen Taxonomien . Die Umgebung überlässt dem User so weit wie möglich die Wahl von Werkzeugen für Kommunikation und die Bearbeitung von Materialien. Die Lernenden werden unterstützt und ermuntert, sich ihre eigene Arbeitsumgebung – auch unter Nutzung anderer, externer Werkzeuge – zu schaffen und Werkzeuge für den Austausch und die gemeinsame Bearbeitung von Materialien zu wählen. Es gibt keine künstliche Unterscheidung zwischen einer Lern- und einer Arbeitsumgebung , sowohl für Lehrende wie auch für Lernende. Die Lehrenden realisieren ihre Lehrtätigkeit durch Präsenz in der Lernumgebung und deren aktive Weiter-Entwicklung.
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    Perspektiven für dieLernumgebung 2.0 Die Umgebung unterstützt soziale Gruppenprozesse , indem sichtbar wird, mit welchen Werkzeugen die Benutzenden arbeiten (z.B. Furl oder Del.icio.us) bzw. mit welchen Kommunikationswerkzeugen sie wie ansprechbar sind (z.B. ICQ, Yahoo, Sykpe). Zugleich zeigt das System an, ob und mit welchem Kommunikationswerkzeug eine Person momentan erreichbar ist ( social presence ). System unterstützt Gruppenbildung ( community building ), indem sichtbar wird, wer wie viele Beiträge eingestellt hat, welche Beiträge wie oft abgerufen werden und wie die Beiträge von Anderen bewertet worden sind Mitgliedschaft zu einer Community sollte attraktiv sein. Registrierte User und Mitglieder einer Lerngruppe genießen bestimmte „ Privilegien “: Sie erhalten zum Beispiel Zugang zu „mehr“ Informationen und erhalten mehr Rechte (etwa des Kommentierens, Einstellens und Bearbeitens von bestimmten Arten von Informationen).
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    Perspektiven für die Lernumgebung 2.0 Das Lernportal dokumentiert Lernprozesse und Lernergebnisse der Beteiligten. Die Lernprozesse werden automatisch dokumentiert (etwa durch Beteiligung an Diskussionen ) und Lernergebnisse sind – zumindest für die Gruppe – im Netz einsehbar (etwa in Wikis ) und können in Portfolios der Person sichtbar gemacht werden. Die Lernenden werden zu einer Reflexion ihrer Lernprozesse (Setzen von Zielen, Erkennen des eigenen Lernfortschritts usw.) im Netz angeregt (etwa durch Weblogs ).
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    Perspektiven für die Lernumgebung 2.0 Die Didaktisierung des Angebotes (= die Leistung eines E-Learning Anbieters) eines solchen Lernportals entsteht durch die Einstellung und (Neu-) Zusammenstellung von Materialien (einschließlich deren Sequenzierung), durch Lernaufgaben , die zur Verfügung gestellt werden und den Lernprozess strukturieren, sowie durch unterschiedliche Varianten von Betreuungsleistungen (einschließlich der Prüfung / Zertifizierung). Lehrende gehen mit gutem Beispiel voran.
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    Studienprogramm Educational Mediahttp://online-campus.net Mediendidaktik & Wissensmanagement http://mediendidaktik.uni-due.de Axel . Nattland @uni-due.de
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    Links http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/web20 http://online-campus.nethttp://www.medida.info/ http://web2.wsj2.com http://del.icio.us http://www.furl.com http://www.blogger.com https://www.xing.com/ http://www.flickr.com http://www.thinkfree.com http://www.skype.com http://www.icq.com http://www.slideshare.net/jrobes/entwicklungen-und-trends-im-internationalen-elearning/ http://youtube.com/watch?v=PcPtl-vuGbI