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Corporate MOOCs: Modelle für das vernetzte
Lernen in Unternehmen
Jochen Robes
Ingolstadt, 24.11.2015
2
Etwas MOOC-Geschichte ….
missusdoubleyou
Wie es anfing: die MOOC-Premiere 2008
“Connectivism and Connective Knowledge”
(CCK08)
 Stephen Downes (www.downes.ca) und Georges
Siemens (www.elearnspace.org), zwei anerkannte,
kanadische Vertreter der „EduCommunity“, luden im
Sommer 2008 zu einem offenen Online-Kurs ein.
 Der Kurs dauerte 12 Wochen (8. September – 30.
November 2008). Seine wichtigsten Bausteine waren
eine Agenda, offene Lernressourcen, wöchentliche Live-
Sessions, ein Hashtag (#cck08) und viele
Anknüpfungspunkte für Diskussionen.
 Es nahmen ca. 2.200 Interessierte teil, darunter 25
„paid enrollments“, für die es am Ende ein Certificate
der University of Manitoba gab.Fotos: WayneKLin, sbzondergeld
CCK08: die Grundprinzipien
 aufbauend auf den Grund-
prinzipien des Connectivism:
die Vernetzung der Teilnehmer
und Informationen fördern
 kein verbindliches Curriculum &
Lernziele
 keine Wissenstests oder
Lernerfolgskontrollen
 keine Zeugnisse oder Diplome
 dezentrale Struktur
Siemens, Knowing Knowledge, 2006
CCK08: die Aktivitäten der Teilnehmer
CCK08: vernetztes Lernen
Bild: Matthias Melcher
www.hq.de
2011 versucht es Stanford ...
Kazuhisa OTSUBO
www.hq.de
… mit 160.000 Teilnehmenden
Foto: TechCrunch YouTube
ab 2012: der MOOC-Marktplatz füllt sich schnell
William Warby
Ende 2013: erste Kehrtwenden ...
Fast Company, 14.11.2013
„Während cMOOCs vor allem
auf die Vernetzung der
Teilnehmenden und
Informationen sowie das
Entwickeln eigener Beiträge
zum Kursthema setzen, ...
... führen xMOOCs die
Lernenden durch strukturierte
Lerninhalte, regelmäßige
Wissensabfragen und
Prüfungen.“ (Robes, 2013)
MOOC ist nicht gleich MOOC …
13
2008 2011 2012
2013
2014
„As Undercover
Students in MOOCs“
(Schulmeister)
„Personalisierung
trotz Massifizierung“
(Dräger)
opco11
(studiumdigitale/
Weiterbildungsblog)
cck08
(Siemens/ Downes)
AI Course
(Thrun/ Norvig) New York Times
Thrun: „We have a
lousy product”
iversity/ Stifterverband
für die Deutsche
Wissenschaft
Udacity/
Nanodegrees
2015
„Digital Turn“ /
„MOOCs & beyond“
Wie können Unternehmen von dieser Entwicklung
profitieren?
Kevin Jarrett
1. MOOCs als externe Ressourcen
mit einer wachsenden Zahl von Online-Kursen zu IT, Business- und
Management-Themen
2. MOOCs als Entwicklungsprogramme für Corporate Learning
um sich mit den Möglichkeiten des vernetzten Lernens vertraut zu machen
3. MOOCs als Marketing-Instrumente
zur Stärkung der eigenen Marke ... für Kunden, Partner, Lieferanten, Bewerber
4. MOOCs als Trendsetter
und Katalysator für weitere Entwicklungen im Online-Lernen
5. MOOC-Anbieter als Bildungspartner
für die Entwicklung & Durchführung von marktorientierten
Weiterbildungsmaßnahmen
6. MOOCs als Rollenmodelle
für das vernetzte, informelle Lernen in Netzwerken und Communities
MOOCs & Corporate Learning: Optionen
1. MOOCs als externe Ressourcen:
z.B. Leadership & Management Courses
Coursera
2. MOOCs als Professional Development für
Corporate Learning
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3. MOOCs als Marketinginstrumente: z.B. openSAP
openSAP
4. MOOCs als Trendsetter:
z.B. Learning Analytics, Personalized Learning,
Badges
Dräger, 2013
Knewton
Coursera, 2013
5. MOOC-Anbieter als Bildungspartner
AT&T, 2014
1. MOOCs als externe Ressourcen
mit einer wachsenden Zahl von Online-Kursen zu IT, Business- und
Management-Themen
2. MOOCs als Entwicklungsprogramme für Corporate Learning
um sich mit den Möglichkeiten des vernetzten Lernens vertraut zu machen
3. MOOCs als Marketing-Instrumente
zur Stärkung der eigenen Marke ... für Kunden, Partner, Lieferanten, Bewerber
4. MOOCs als Trendsetter
und Katalysator für weitere Entwicklungen im Online-Lernen
5. MOOC-Anbieter als Bildungspartner
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Weiterbildungsmaßnahmen
6. MOOCs als Rollenmodelle
für das vernetzte, informelle Lernen in Netzwerken und Communities
MOOCs & Corporate Learning: Optionen





22
Agenda
Erstes Beispiel:
Credit Suisse (Schweiz)
„Discover Social Learning“
23
MOOCs als Rollenmodelle:
Credit Suisse „Discover Social Learning“
Credit Suisse, 2014; Gori/ Robes, 2015
24
 Hintergrund: neue Anforderungen aus dem Business,
Verbreitung neuer Bildungstechnologien, 70-20-10-
Modell als Referenz
 Zielgruppe: alle Ausbildungsverantwortlichen
in der CS (global)
 Ziele: Die Ausbildungsverantwortlichen sollen
sich aktiv mit Social Media auseinandersetzen; sie sollen
in der Lage sein, Social Learning und Learning
Communities in ihre Bildungskonzepte zu integrieren.
 Infrastruktur: MySocial Page (Sharepoint), Saba,
Microsoft Lync, WebEx, Centra
Fuse Universal, 2011
MOOCs als Rollenmodelle:
Credit Suisse „Discover Social Learning“
 Der Kurs umfasste 6
Wochen (13.01. –
24.02.2014) und fand
komplett online
statt.
 Die Teilnahme am Kurs
war ausdrücklich
erwünscht. Leitung
& Management waren
im Kurs präsent.
 Workload: ca. 4
Stunden in der
Woche
MOOCs als Rollenmodelle:
Credit Suisse „Discover Social Learning“
Es wurden nur bereits bestehende Lernmaterialien und
Ressourcen verlinkt! Es wurden keine neuen Lerninhalte
für den Kurs entwickelt.
25
26
 Jeden Montag: kurze Einführung in das Thema der
Woche sowie die anstehenden Arbeitsaufgaben
(Live-Online-Session).
 Jeden Mittwoch: kurzer Impuls zum Thema durch einen
internen oder externen Experten (Live-Online-Session).
 Jeden Freitag: Wochenzusammenfassung der Gastgeber
(als Newsletter bzw. Blogpost).
 Online-Library mit weiteren Ressourcen, um das Thema
zu vertiefen
 Online-Community, um sich über das Thema, eigene
Erfahrungen sowie die Arbeitsaufgaben austauschen,
moderiert durch die Community Manager.
 Zertifikat: nach Bearbeitung der Arbeitsaufgaben
MOOCs als Rollenmodelle:
Credit Suisse „Discover Social Learning“
27
MOOCs als Rollenmodelle:
Credit Suisse „Discover Social Learning“
28
Agenda
Zweites Beispiel:
Erste Bank (Österreich)
„Expedition Lernen 2.0“
29
MOOCs als Rollenmodelle:
Erste Bank „Expedition Lernen 2.0“
Abdruck mit
freundlicher
Genehmigung der
Erste Bank,
Österreich
30
 Ziele: Verständnis, Know-How und Commitment zum
das Projekt Erste Education sicherstellen;
die Kompetenz der TeilnehmerInnen stärken, im neuen
Lernverständnis von Erste Education Entwicklungs-
maßnamen zu planen und umzusetzen;
das 70:20:20 Spektrum kennen und einsetzen
 Zielgruppe: MitarbeiterInnen der Fachstellen, die
Lerninhalte zur Verfügung stellen und meist auch selbst
vermitteln, sowie WissensmanagerInnen
 Umsetzung: November 2015 – Mai 2016
 Workload: 8 Stunden je Modul
 Infrastruktur: Microsoft Lync, Jam, Vitero
MOOCs als Rollenmodelle:
Erste Bank „Expedition Lernen 2.0“
31
Agenda
Drittes Beispiel:
Deutsche Telekom
„Magenta MOOC“
32Telekom, 2014
MOOCs als Rollenmodelle:
Deutsche Telekom „Magenta MOOC“
33
 Der erste “Magenta MOOC” war Teil des Projekts
Shareground, der “Plattform für
Transformationskultur”
 Das Motto des MOOCs lautete “Share your
Entrepreneurial Spirit”.
 Themen rund um Transformation, Einfachheit,
Innovation und Entrepreneurship mit Beiträgen
von internen und externen Experten
 Dauer: 1. April - 30. Juni 2014
 Er war offen für alle Mitarbeiter; über 3.500
nahmen teil, z.T. in Teams, z.T. als “Supporter”.Detecon, 2014
MOOCs als Rollenmodelle:
Deutsche Telekom „Magenta MOOC“
34
Einige Bausteine des „Magenta MOOC“:
 sechs Module, die thematisch aufeinander
aufbauten
 Video-Vorträge von Experten
 Inhalte wurden phasenweise in der Online-
Bibliothek zur Verfügung gestellt.
 Team-Aufgaben, die in einem bestimmten
Zeitraum bearbeitet werden mussten
 Online-Foren für Fragen und Diskussionen
 ein Plattform-Moderator sowie Tutoren, die
die Teams unterstützten
Telekom, 2014
MOOCs als Rollenmodelle:
Deutsche Telekom „Magenta MOOC“
35
Strube, 2014
MOOCs als Rollenmodelle:
Deutsche Telekom „Magenta MOOC“
36
Agenda
Viertes Beispiel:
Metro
„Project Management
Essentials“
37
 Der MOOC ist ein Baustein der Mission
“Learning 2020”, mit der die Metro den
Einsatz nicht-formaler und technologie-
unterstützter Methoden stärken will.
 “Project Management Essentials” soll 5
Wochen umfassen.
 Die Zielgruppe ist global und umfasst ca.
5.000 Mitarbeitende.
 Der Kurs wurde ausschließlich mit
internen Ressourcen entwickelt.
 Die technische Plattform ist Totara LMS.
MOOCs als Rollenmodelle:
Metro „Project Management Essentials“
Metro AG
38
MOOCs als Rollenmodelle:
Metro „Project Management Essentials“
Metro AG Videos (die eigenen Trainer präsentieren …) als zentrales
Medium der Informationsvermittlung
Grund/
Schlanstedt, 2015
39
Agenda
Weitere Projekte
MOOCs als Rollenmodelle:
GIZ “Leadership for Global Responsibility”
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
GmbH, 2014
MOOCs als Rollenmodelle: Corporate Learning 2.0
Corporate Learning 2.0 MOOC
MOOCs als Rollenmodelle: Corporate Learning 2.0
 Der CL20 MOOC umfasste 8 Wochen vom 21.9. bis
13.11.2015 mit über 1.600 Teilnehmenden
 Ziele: die Frage „Wie gestalten wir zukünftig das
Lernen in Organisationen” mit Interessierten
diskutieren
 Rahmen: Jede Woche wurde von einem anderen
Unternehmen gestaltet: DB Training, Swisscom,
ÖAMTC, Festo, Miele, SICK AG, SAP, Adidas.
 Kursfeatures: Videos, Podcasts Whitepapers, um
zu informieren; Aufgaben und Ideenwettbewerbe,
um zu aktivieren; Live-Online-Sessions, Foren, Social
Media, um sich auszutauschen; Badges
 Kursplattform: „mooin“, die MOOC-Plattform der
FH Lübeck
Eine erste Zusammenfassung des
CL20 MOOCs:
Robes: Der CL20 MOOC: Learnings
eines Lernexperiments, 2015
43
Agenda
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Corporate MOOCs – Modelle für das
vernetzte Lernen in Unternehmen
 Corporate MOOCs können die formalen
Schulungsangebote (Seminare, WBTs) ergänzen.
 Konzipiert als “social learning” steht dabei nicht
die Informationsvermittlung, sondern der
Erfahrungsaustausch im Vordergrund.
 Social Intranets und Social Media ermöglichen
es, diesen Austausch in den Arbeitsprozess zu
integrieren.
 Im besten Fall entwickelt sich dabei aus dem
Austausch im Kursraum des MOOCs eine
Community of Practice bzw. ein informelles
Netzwerk im Unternehmen, in dem am Thema
Interessierte gemeinsam an Aufgaben und
Lösungen arbeiten.
Chris Potter
45
HQ Interaktive Mediensysteme GmbH Am Schloßpark 123  65203 Wiesbaden  Deutschland
Tel. +49 611 - 99 212 - 0  Fax +49 611 99 212 - 99  E-Mail info@hq.de www.hq.de
HQ Lern- und Informationssysteme AG Bernoullistrasse 20  4056 Basel  Schweiz
Tel. +41 61 – 206 88 66  Fax +49 611 99 212 - 99  E-Mail info@hq.de www.hq.de
Dr. Jochen Robes: jr@hq.de
Weiterbildungsblog: www.weiterbildungsblog.de
LinkedIn: http://de.linkedin.com/in/jrobes
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Vielen Dank!
 Slide 2: missusdoubleyou, https://www.flickr.com/photos/missusdoubleyou/6560577873 (CC BY-NC-ND 2.0)
 Slide 6/ 12: Matthias Melcher, https://www.flickr.com/photos/37794987@N00/2843707657/ (CC BY-SA 2.0)
 Slide 7/8: Kazuhisa OTSUBO, https://www.flickr.com/photos/cytech/4111323967 (CC BY 2.0)
 Slide 8: TechCrunch, https://www.flickr.com/photos/techcrunch/7974178270 (CC BY 2.0)
 Slide 9: William Warby, https://www.flickr.com/photos/wwarby/11513503393 (CC BY 2.0)
 Slide 13: WayneKLin, https://www.flickr.com/photos/waynel78/4421835962 (CC BY-NC-SA 2.0)
sbzondergeld. https://www.flickr.com/photos/46407290@N00/87816520/ (CC BY-NC-ND 2.0)
Noah Berger / The New York Times / Redux, http://tinyurl.com/lrgedeh
New York Times, http://tinyurl.com/agcro6e
Fast Company, http://www.fastcompany.com/3021473/udacity-sebastian-thrun-uphill-climb
opco11, http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/
Rolf Schulmeister/ Lecture2Go, https://lecture2go.uni-hamburg.de/konferenzen/-/k/14447
Mooc Production Fellowship, https://moocfellowship.org/
Jörg Dräger, Bertelsmann Stiftung, http://tinyurl.com/nlbuodw
Hochschulforum Digitalisierung, Anne Lehmann, http://hochschulforumdigitalisierung.de/moocs-and-beyond-
%E2%80%93-eindr%C3%BCcke-und-ergebnisse-eines-experiments-8-september-2015
Udacity/ Nanodgrees, https://www.udacity.com/nanodegree
 Slide 14: Kevin Jarrett, https://www.flickr.com/photos/kjarrett/7647207998, (CC BY 2.0)
 Slide 44: Chris Potter, https://www.flickr.com/photos/86530412@N02/7975205041, (CC BY 2.0)
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Corporate MOOCs: Modelle für das vernetzte Lernen in Unternehmen

  • 1. Corporate MOOCs: Modelle für das vernetzte Lernen in Unternehmen Jochen Robes Ingolstadt, 24.11.2015
  • 3. Wie es anfing: die MOOC-Premiere 2008 “Connectivism and Connective Knowledge” (CCK08)  Stephen Downes (www.downes.ca) und Georges Siemens (www.elearnspace.org), zwei anerkannte, kanadische Vertreter der „EduCommunity“, luden im Sommer 2008 zu einem offenen Online-Kurs ein.  Der Kurs dauerte 12 Wochen (8. September – 30. November 2008). Seine wichtigsten Bausteine waren eine Agenda, offene Lernressourcen, wöchentliche Live- Sessions, ein Hashtag (#cck08) und viele Anknüpfungspunkte für Diskussionen.  Es nahmen ca. 2.200 Interessierte teil, darunter 25 „paid enrollments“, für die es am Ende ein Certificate der University of Manitoba gab.Fotos: WayneKLin, sbzondergeld
  • 4. CCK08: die Grundprinzipien  aufbauend auf den Grund- prinzipien des Connectivism: die Vernetzung der Teilnehmer und Informationen fördern  kein verbindliches Curriculum & Lernziele  keine Wissenstests oder Lernerfolgskontrollen  keine Zeugnisse oder Diplome  dezentrale Struktur Siemens, Knowing Knowledge, 2006
  • 5. CCK08: die Aktivitäten der Teilnehmer
  • 7. www.hq.de 2011 versucht es Stanford ... Kazuhisa OTSUBO
  • 8. www.hq.de … mit 160.000 Teilnehmenden Foto: TechCrunch YouTube
  • 9. ab 2012: der MOOC-Marktplatz füllt sich schnell William Warby
  • 10. Ende 2013: erste Kehrtwenden ... Fast Company, 14.11.2013
  • 11.
  • 12. „Während cMOOCs vor allem auf die Vernetzung der Teilnehmenden und Informationen sowie das Entwickeln eigener Beiträge zum Kursthema setzen, ... ... führen xMOOCs die Lernenden durch strukturierte Lerninhalte, regelmäßige Wissensabfragen und Prüfungen.“ (Robes, 2013) MOOC ist nicht gleich MOOC …
  • 13. 13 2008 2011 2012 2013 2014 „As Undercover Students in MOOCs“ (Schulmeister) „Personalisierung trotz Massifizierung“ (Dräger) opco11 (studiumdigitale/ Weiterbildungsblog) cck08 (Siemens/ Downes) AI Course (Thrun/ Norvig) New York Times Thrun: „We have a lousy product” iversity/ Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft Udacity/ Nanodegrees 2015 „Digital Turn“ / „MOOCs & beyond“
  • 14. Wie können Unternehmen von dieser Entwicklung profitieren? Kevin Jarrett
  • 15. 1. MOOCs als externe Ressourcen mit einer wachsenden Zahl von Online-Kursen zu IT, Business- und Management-Themen 2. MOOCs als Entwicklungsprogramme für Corporate Learning um sich mit den Möglichkeiten des vernetzten Lernens vertraut zu machen 3. MOOCs als Marketing-Instrumente zur Stärkung der eigenen Marke ... für Kunden, Partner, Lieferanten, Bewerber 4. MOOCs als Trendsetter und Katalysator für weitere Entwicklungen im Online-Lernen 5. MOOC-Anbieter als Bildungspartner für die Entwicklung & Durchführung von marktorientierten Weiterbildungsmaßnahmen 6. MOOCs als Rollenmodelle für das vernetzte, informelle Lernen in Netzwerken und Communities MOOCs & Corporate Learning: Optionen
  • 16. 1. MOOCs als externe Ressourcen: z.B. Leadership & Management Courses Coursera
  • 17. 2. MOOCs als Professional Development für Corporate Learning FutureLearn
  • 18. 3. MOOCs als Marketinginstrumente: z.B. openSAP openSAP
  • 19. 4. MOOCs als Trendsetter: z.B. Learning Analytics, Personalized Learning, Badges Dräger, 2013 Knewton Coursera, 2013
  • 20. 5. MOOC-Anbieter als Bildungspartner AT&T, 2014
  • 21. 1. MOOCs als externe Ressourcen mit einer wachsenden Zahl von Online-Kursen zu IT, Business- und Management-Themen 2. MOOCs als Entwicklungsprogramme für Corporate Learning um sich mit den Möglichkeiten des vernetzten Lernens vertraut zu machen 3. MOOCs als Marketing-Instrumente zur Stärkung der eigenen Marke ... für Kunden, Partner, Lieferanten, Bewerber 4. MOOCs als Trendsetter und Katalysator für weitere Entwicklungen im Online-Lernen 5. MOOC-Anbieter als Bildungspartner für die Entwicklung & Durchführung von marktorientierten Weiterbildungsmaßnahmen 6. MOOCs als Rollenmodelle für das vernetzte, informelle Lernen in Netzwerken und Communities MOOCs & Corporate Learning: Optionen     
  • 22. 22 Agenda Erstes Beispiel: Credit Suisse (Schweiz) „Discover Social Learning“
  • 23. 23 MOOCs als Rollenmodelle: Credit Suisse „Discover Social Learning“ Credit Suisse, 2014; Gori/ Robes, 2015
  • 24. 24  Hintergrund: neue Anforderungen aus dem Business, Verbreitung neuer Bildungstechnologien, 70-20-10- Modell als Referenz  Zielgruppe: alle Ausbildungsverantwortlichen in der CS (global)  Ziele: Die Ausbildungsverantwortlichen sollen sich aktiv mit Social Media auseinandersetzen; sie sollen in der Lage sein, Social Learning und Learning Communities in ihre Bildungskonzepte zu integrieren.  Infrastruktur: MySocial Page (Sharepoint), Saba, Microsoft Lync, WebEx, Centra Fuse Universal, 2011 MOOCs als Rollenmodelle: Credit Suisse „Discover Social Learning“
  • 25.  Der Kurs umfasste 6 Wochen (13.01. – 24.02.2014) und fand komplett online statt.  Die Teilnahme am Kurs war ausdrücklich erwünscht. Leitung & Management waren im Kurs präsent.  Workload: ca. 4 Stunden in der Woche MOOCs als Rollenmodelle: Credit Suisse „Discover Social Learning“ Es wurden nur bereits bestehende Lernmaterialien und Ressourcen verlinkt! Es wurden keine neuen Lerninhalte für den Kurs entwickelt. 25
  • 26. 26  Jeden Montag: kurze Einführung in das Thema der Woche sowie die anstehenden Arbeitsaufgaben (Live-Online-Session).  Jeden Mittwoch: kurzer Impuls zum Thema durch einen internen oder externen Experten (Live-Online-Session).  Jeden Freitag: Wochenzusammenfassung der Gastgeber (als Newsletter bzw. Blogpost).  Online-Library mit weiteren Ressourcen, um das Thema zu vertiefen  Online-Community, um sich über das Thema, eigene Erfahrungen sowie die Arbeitsaufgaben austauschen, moderiert durch die Community Manager.  Zertifikat: nach Bearbeitung der Arbeitsaufgaben MOOCs als Rollenmodelle: Credit Suisse „Discover Social Learning“
  • 27. 27 MOOCs als Rollenmodelle: Credit Suisse „Discover Social Learning“
  • 28. 28 Agenda Zweites Beispiel: Erste Bank (Österreich) „Expedition Lernen 2.0“
  • 29. 29 MOOCs als Rollenmodelle: Erste Bank „Expedition Lernen 2.0“ Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Erste Bank, Österreich
  • 30. 30  Ziele: Verständnis, Know-How und Commitment zum das Projekt Erste Education sicherstellen; die Kompetenz der TeilnehmerInnen stärken, im neuen Lernverständnis von Erste Education Entwicklungs- maßnamen zu planen und umzusetzen; das 70:20:20 Spektrum kennen und einsetzen  Zielgruppe: MitarbeiterInnen der Fachstellen, die Lerninhalte zur Verfügung stellen und meist auch selbst vermitteln, sowie WissensmanagerInnen  Umsetzung: November 2015 – Mai 2016  Workload: 8 Stunden je Modul  Infrastruktur: Microsoft Lync, Jam, Vitero MOOCs als Rollenmodelle: Erste Bank „Expedition Lernen 2.0“
  • 32. 32Telekom, 2014 MOOCs als Rollenmodelle: Deutsche Telekom „Magenta MOOC“
  • 33. 33  Der erste “Magenta MOOC” war Teil des Projekts Shareground, der “Plattform für Transformationskultur”  Das Motto des MOOCs lautete “Share your Entrepreneurial Spirit”.  Themen rund um Transformation, Einfachheit, Innovation und Entrepreneurship mit Beiträgen von internen und externen Experten  Dauer: 1. April - 30. Juni 2014  Er war offen für alle Mitarbeiter; über 3.500 nahmen teil, z.T. in Teams, z.T. als “Supporter”.Detecon, 2014 MOOCs als Rollenmodelle: Deutsche Telekom „Magenta MOOC“
  • 34. 34 Einige Bausteine des „Magenta MOOC“:  sechs Module, die thematisch aufeinander aufbauten  Video-Vorträge von Experten  Inhalte wurden phasenweise in der Online- Bibliothek zur Verfügung gestellt.  Team-Aufgaben, die in einem bestimmten Zeitraum bearbeitet werden mussten  Online-Foren für Fragen und Diskussionen  ein Plattform-Moderator sowie Tutoren, die die Teams unterstützten Telekom, 2014 MOOCs als Rollenmodelle: Deutsche Telekom „Magenta MOOC“
  • 35. 35 Strube, 2014 MOOCs als Rollenmodelle: Deutsche Telekom „Magenta MOOC“
  • 37. 37  Der MOOC ist ein Baustein der Mission “Learning 2020”, mit der die Metro den Einsatz nicht-formaler und technologie- unterstützter Methoden stärken will.  “Project Management Essentials” soll 5 Wochen umfassen.  Die Zielgruppe ist global und umfasst ca. 5.000 Mitarbeitende.  Der Kurs wurde ausschließlich mit internen Ressourcen entwickelt.  Die technische Plattform ist Totara LMS. MOOCs als Rollenmodelle: Metro „Project Management Essentials“ Metro AG
  • 38. 38 MOOCs als Rollenmodelle: Metro „Project Management Essentials“ Metro AG Videos (die eigenen Trainer präsentieren …) als zentrales Medium der Informationsvermittlung Grund/ Schlanstedt, 2015
  • 40. MOOCs als Rollenmodelle: GIZ “Leadership for Global Responsibility” Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, 2014
  • 41. MOOCs als Rollenmodelle: Corporate Learning 2.0 Corporate Learning 2.0 MOOC
  • 42. MOOCs als Rollenmodelle: Corporate Learning 2.0  Der CL20 MOOC umfasste 8 Wochen vom 21.9. bis 13.11.2015 mit über 1.600 Teilnehmenden  Ziele: die Frage „Wie gestalten wir zukünftig das Lernen in Organisationen” mit Interessierten diskutieren  Rahmen: Jede Woche wurde von einem anderen Unternehmen gestaltet: DB Training, Swisscom, ÖAMTC, Festo, Miele, SICK AG, SAP, Adidas.  Kursfeatures: Videos, Podcasts Whitepapers, um zu informieren; Aufgaben und Ideenwettbewerbe, um zu aktivieren; Live-Online-Sessions, Foren, Social Media, um sich auszutauschen; Badges  Kursplattform: „mooin“, die MOOC-Plattform der FH Lübeck Eine erste Zusammenfassung des CL20 MOOCs: Robes: Der CL20 MOOC: Learnings eines Lernexperiments, 2015
  • 44. Zusammenfassung: Corporate MOOCs – Modelle für das vernetzte Lernen in Unternehmen  Corporate MOOCs können die formalen Schulungsangebote (Seminare, WBTs) ergänzen.  Konzipiert als “social learning” steht dabei nicht die Informationsvermittlung, sondern der Erfahrungsaustausch im Vordergrund.  Social Intranets und Social Media ermöglichen es, diesen Austausch in den Arbeitsprozess zu integrieren.  Im besten Fall entwickelt sich dabei aus dem Austausch im Kursraum des MOOCs eine Community of Practice bzw. ein informelles Netzwerk im Unternehmen, in dem am Thema Interessierte gemeinsam an Aufgaben und Lösungen arbeiten. Chris Potter
  • 45. 45 HQ Interaktive Mediensysteme GmbH Am Schloßpark 123 65203 Wiesbaden Deutschland Tel. +49 611 - 99 212 - 0 Fax +49 611 99 212 - 99 E-Mail info@hq.de www.hq.de HQ Lern- und Informationssysteme AG Bernoullistrasse 20 4056 Basel Schweiz Tel. +41 61 – 206 88 66 Fax +49 611 99 212 - 99 E-Mail info@hq.de www.hq.de Dr. Jochen Robes: jr@hq.de Weiterbildungsblog: www.weiterbildungsblog.de LinkedIn: http://de.linkedin.com/in/jrobes Xing: https://www.xing.com/profile/Jochen_Robes Slideshare: http://www.slideshare.net/jrobes Twitter: http://twitter.com/jrobes Google+: Corporate Learning Community Vielen Dank!
  • 46.  Slide 2: missusdoubleyou, https://www.flickr.com/photos/missusdoubleyou/6560577873 (CC BY-NC-ND 2.0)  Slide 6/ 12: Matthias Melcher, https://www.flickr.com/photos/37794987@N00/2843707657/ (CC BY-SA 2.0)  Slide 7/8: Kazuhisa OTSUBO, https://www.flickr.com/photos/cytech/4111323967 (CC BY 2.0)  Slide 8: TechCrunch, https://www.flickr.com/photos/techcrunch/7974178270 (CC BY 2.0)  Slide 9: William Warby, https://www.flickr.com/photos/wwarby/11513503393 (CC BY 2.0)  Slide 13: WayneKLin, https://www.flickr.com/photos/waynel78/4421835962 (CC BY-NC-SA 2.0) sbzondergeld. https://www.flickr.com/photos/46407290@N00/87816520/ (CC BY-NC-ND 2.0) Noah Berger / The New York Times / Redux, http://tinyurl.com/lrgedeh New York Times, http://tinyurl.com/agcro6e Fast Company, http://www.fastcompany.com/3021473/udacity-sebastian-thrun-uphill-climb opco11, http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/ Rolf Schulmeister/ Lecture2Go, https://lecture2go.uni-hamburg.de/konferenzen/-/k/14447 Mooc Production Fellowship, https://moocfellowship.org/ Jörg Dräger, Bertelsmann Stiftung, http://tinyurl.com/nlbuodw Hochschulforum Digitalisierung, Anne Lehmann, http://hochschulforumdigitalisierung.de/moocs-and-beyond- %E2%80%93-eindr%C3%BCcke-und-ergebnisse-eines-experiments-8-september-2015 Udacity/ Nanodgrees, https://www.udacity.com/nanodegree  Slide 14: Kevin Jarrett, https://www.flickr.com/photos/kjarrett/7647207998, (CC BY 2.0)  Slide 44: Chris Potter, https://www.flickr.com/photos/86530412@N02/7975205041, (CC BY 2.0) 46 Bildreferenzen