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Formen des Peer-to-Peer-Lernens. Chancen und Herausforderungen

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Formen des Peer-to-Peer-Lernens. Chancen und Herausforderungen

  1. 1. 1 1 vitero – offene Webinar-Reihe, 13. Januar 2022 Dr. Jochen Robes, Hochschule Darmstadt/ Robes Consulting/ Weiterbildungsblog Bild: Dylan Gillis (Unsplash) Formen des Peer-to-Peer-Lernens. Chancen und Herausforderungen
  2. 2. 2 2 Agenda 1. Einstieg: Corporate Learning Camps 2. Was versteht man unter Peer-to-Peer-Lernen und warum ist es wichtig? 3. Welche Formen des Peer-to-Peer-Lernens werden diskutiert? 4. Zusammenfassung und Diskussion Formen des Peer-to-Peer-Lernens ...
  3. 3. 3 Einstieg: Corporate Learning Camps
  4. 4. 4 4 Corporate Learning Camps Bild: Ralf Appelt, 2011 ... seit über 10 Jahren kommen Bildungsinteressierte jährlich zusammen, um sich auszutauschen: − ohne festgelegte Agenda − ohne Referenten − „auf Augenhöhe“
  5. 5. 5 5 Corporate Learning Camps Bild: Christine Gandner, 2019 Bild: Charlotte Venema, 2019 ... zuletzt haben sich ca. 300 Teilnehmende für die Treffen angemeldet (Bilder vom #CLC19KO, 2019 in Koblenz)
  6. 6. 6 6 Corporate Learning Camps ... und auch die „Übersetzung“ des Formats in den virtuellen Raum war erfolgreich (Bilder vom #CLC21) Karlheinz Pape, 2021 Johannes Starke, 2021; Karlheinz Pape, 2021
  7. 7. 7 Was versteht man unter Peer-to-Peer-Lernen und warum ist es wichtig?
  8. 8. 8 8 Was zeichnet das Peer-to-Peer-Lernen aus? − Lernende schließen sich zusammen, um miteinander und voneinander zu lernen. − Die Trennung von Lehrenden und Lernenden wird aufgehoben: Peer-to-Peer-Lernen bedeutet, sich „auf Augenhöhe“ mit anderen auszutauschen. − Die Lernthemen und –interessen der Lernenden rücken in den Mittelpunkt. − Austausch und Vernetzung, Diversität von Perspektiven und Meinungen besitzen einen hohen Stellenwert. Bild: Redd (Unsplash)
  9. 9. 9 9 Warum gewinnt Peer-to-Peer-Lernen mehr und mehr Aufmerksamkeit? − Herausforderungen des lebenslangen, selbstgesteuerten Lernens − neue Anforderungen an die Entwicklung zukunftsfähiger Kompetenzen (future skills, digitale Kompetenzen, Selbstlernkompetenzen) − Grenzen traditioneller Weiterbildungsformen und -angebote Bild: Tim Mossholder (Unsplash)
  10. 10. 10 10 Wie steht das Peer-to-Peer-Lernen zur Digitalisierung? − Einige Formen des Peer-to-Peer-Lernens kommen direkt aus der Netz-Community (zum Beispiel BarCamps, MOOCs, Learning Circles). − Andere Formen sind entstanden, um Herausforderungen der Digitalisierung aufzunehmen (zum Beispiel Working Out Loud). − Fast alle Formen des P2P-Lernens wurden in den letzten Monaten erfolgreich ins Virtuelle übersetzt bzw. umgesetzt. Bild: Chris Montgomery (Unsplash)
  11. 11. 11 Welche Formen des Peer-to-Peer-Lernens werden diskutiert?
  12. 12. 12 12 1. BarCamps Was zeichnet das Format aus? − Die Teilnehmenden (besser: „Teilgebenden“) bestimmen selbst über Ablauf und Inhalte der Treffen. − Austausch und Diskussionen stehen im Mittelpunkt. − Man diskutiert „auf Augenhöhe“. − BarCamps werden auch als „Unkonferenzen“ bezeichnet. Wer praktiziert es? − Es gibt BarCamps zu verschiedenen Themenbereichen (z.B. Corporate Learning Camps, EduCamps, Knowledge Camps). − Es gibt offene und organisations- interne BarCamps. Beispiel: Deutsche Bank/ LinkedIn
  13. 13. 13 13 2. Working Out Loud (WOL) Was zeichnet das Format aus? − 4/ 5 Personen schließen sich zu einem WOL-Circle zusammen. − Ein Circle trifft sich zwölf Mal für eine Stunde pro Woche. − Ausgangspunkt ist ein persönliches Ziel, das sich innerhalb von zwölf Wochen realisieren lässt. − Um das Ziel zu erreichen, nutzt man die wöchentlichen „WOL Circle Leitfäden“ (John Stepper) und das Feedback der Gruppe. www.workingoutloud.com Wer praktiziert es?
  14. 14. 14 14 3. Learning Circles Was zeichnet das Format aus? − Menschen, die sich für ein gemeinsames Thema interessieren, schließen sich als Gruppe zusammen und schreiben sich für einen offenen Online-Kurs ein, um das Thema ihrer Wahl zu vertiefen. − 4 bis 9 Lernende treffen sich wöchentlich. − Ein Facilitator moderiert die Treffen und nutzt dafür die Materialien der Peer 2 Peer University. Wer praktiziert es? https://koeln.p2pu.org
  15. 15. 15 15 4. Communities of Practice (CoP) Was zeichnet das Format aus? − Unter CoPs versteht man eine Gemeinschaft von Personen, die ein gemeinsames Thema oder Interesse teilen. − freiwilliges Engagement (doch formeller als soziale Netzwerke) − Kernelemente: ein Thema, die Community selbst, die Praxis − CoPs als Lern- und Wissensgemeinschaften Wer praktiziert es? Beispiel: DATEV Software Craftmanship Community Karlheinz Pape, 2019
  16. 16. 16 16 5. Lernen mit Social Media (am Beispiel Twitter) Was zeichnet das Format aus? − Wir nutzen soziale Netzwerke wie Twitter, um uns mit anderen auszutauschen und so auf dem Laufenden zu bleiben. − Wir folgen ExpertInnen, Themen oder Events (via Hashtags). − Wir geben Feedback (liken, weiterleiten, kommentieren). − Wir teilen selbst Inhalte und Links mit anderen. Wer praktiziert es? Karlheinz Pape, 2020
  17. 17. 17 17 6. Massive Open Online Courses (MOOCs) Was zeichnet das Format aus? − MOOCs sind offene Online-Kurse, die hohe Teilnehmerzahlen (massive) aufweisen können. − cMOOCs (connectivism MOOCs) setzen auf den Austausch und die Vernetzung der Teilnehmenden. − Die Teilnehmenden entscheiden dabei selbst, welche Lernziele sie erreichen wollen. − MOOCs dauern in der Regel zwischen 4 und 12 Wochen. Wer praktiziert es? Beispiel: Learning Challenge der ZF Friedrichshafen, 2020
  18. 18. 18 Zusammenfassung und Diskussion
  19. 19. 19 19 Zusammenfassung: Chancen und Herausforderungen Chancen: − P2P-Formate sprechen vor allem WissensarbeiterInnen an und unterstützen das selbstgesteuerte und vernetzte Lernen. − P2P-Formate können einen Rahmen für das Lernen im Netz bilden. − P2P-Formate schließen an aktuelle Formen des Zusammenarbeitens (New Work) an. Herausforderungen: − P2P-Formate treten „neben“ die klassische Weiterbildung und erweitern diese. − P2P-Formate bringen neue Rollen und Aufgaben für L&D mit sich: Coaching, Moderation, Lern- begleitung, Content Curation, Facilitation − Es gibt noch keinen systematischen Austausch von Erfahrungen und Erfolgskriterien.
  20. 20. 20 20 Wenn Sie mehr über das Peer-to-Peer-Lernen wissen möchten ... − Mareike Knoke: Wie Arbeit wieder laut wird: #WOL, Merton, 28. Mai 2019 − Julia Zwick und Jöran Muuß-Merholz: „We won’t have a teacher – we’ll be teaching each other!“ Learning Circles zur Begleitung des Online-Lernens, J&K – Jöran und Konsorten, 12. Oktober 2021 − Jochen Robes: Der passende Ort für selbstorganisiertes Lernen. changement!, 3. April 2021 Jöran Muuß-Merholz: Barcamps & Co. Peer to Peer-Methoden für Fortbildungen. Weinheim, Basel, 2019
  21. 21. 21 21 Diskussion − Welche Erfahrungen haben Sie mit Peer-to-Peer- Formaten bereits gesammelt? − Auf welche Herausforderungen sind Sie dabei gestoßen bzw. welche Herausforderungen sehen Sie? − Welche weiteren Peer-to-Peer-Formate kennen Sie? Bild: Ana Municio (Unsplash)
  22. 22. 22 Herzlichen Dank! Kontakt: Dr. Jochen Robes Robes Consulting, Siebenbürgenstr. 6, 60388 Frankfurt, +49 151 – 289 011 25 www.robes-consulting.de info@robes-consulting.de Weiterbildungsblog: www.weiterbildungsblog.de LinkedIn: http://de.linkedin.com/in/jrobes Xing: https://www.xing.com/profile/Jochen_Ro bes Twitter: http://twitter.com/jrobes Bild: Lindsay Henwood

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