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Zukunft des Lernens

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Impulsvortrag auf dem Zielbildworkshop der AOK Niedersachsen am 2. März 2018 in Sarstedt

Veröffentlicht in: Bildung
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Zukunft des Lernens

  1. 1. 1Bildquelle: Kārlis Dambrāns Zukunft des Lernens - Welche neuen Lernformen/ Lernformate werden genutzt? - Wie kann man systematisch die Einführung neuer Lernformen vorbereiten? - Was tun andere? AOK Niedersachsen Sarstedt, 2. März 2018 Dr. Jochen Robes Robes Consulting/ Weiterbildungsblog
  2. 2. 2 Mobile Learning/ Apps Lernen in Netzwerken Augmented & Virtual Reality Erklärfilme Personalisiertes Lernen MOOCs & offene Kurse Social Media Zukunft des Lernens Die Zukunft des Lernens I. Gamification
  3. 3. 3 Zukunft des Lernens Die Zukunft des Lernens II. Zielgruppen Lern- angebote Infrastruktur PE-Kompetenzen Prozesse Lernstrategie & Vision: Wie wollen wir in Zukunft lernen? Welche Kompetenzen sind uns wichtig? Wie gehen wir mit neuen, wechselnden Anforderungen um? Zielgruppen:  Wie lernen unsere Mitarbeitenden? Wie wollen sie lernen? (Personas)  ... Lernangebote & Inhalte:  Wie sehen zeitgemäße Blended Learning-Konzepte aus?  Wie kann das Lernen am Arbeitsplatz (on demand) unterstützt werden?  ... Lernkultur:  Wie kann das Teilen von Erfahrungen und der Austausch in Netzwerken unterstützt werden?  ... Vision (Lernstrategie) Handlungsfelder des Bildungsmanagements Wandel (Kultur)
  4. 4. 4 Zukunft des Lernens Die Zukunft des Lernens III. Corporate Learning 2025 MOOCathon, 2017
  5. 5. 5  seit 2006  Online-Befragung von Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (2017: 61 Experten/ Expertinnen)  Prognose zu künftigen Szenarien des digitalen Lernens: „Welche Trends werden in drei Jahren das digitale Lernen bestimmen – und wo sind die größten geschäftlichen Erfolge zu erwarten?“ (Link) mmb Learning Delphi 2018
  6. 6. 6 mmb Learning Delphi 2018
  7. 7. 7 Welche neuen Lernformen/ Lernformate werden genutzt?
  8. 8. 8  Video, so heißt es, ist das Leitmedium im Web.  Von der Khan Academy, über MOOCs bis zu TED: Wenn es um die Vermittlung von Inhalten im Netz geht, führt heute kein Weg an kurzen Videosequenzen vorbei.  Diese Entwicklung wird wiederum gestützt durch eine große Zahl an Einsatzszenarien und Videoformaten.  Neben professionell entwickelten Videos stehen einfache HowTo-Filme („user-generated content“). Neue Lernformate: Erklärfilme HQ Interaktive Mediensysteme
  9. 9. 9 Neue Lernformate: Erklärfilme Hansch u.a., 2015
  10. 10. 10 Neue Lernformate: Mobile Learning/ Apps  Lernende nutzen eine immer breiter werdende Palette an technischen Endgeräten.  Damit wächst das Bedürfnis, schnell und flexibel auf entsprechend aufbereitete Informationen zuzugreifen.  Hinzu kommen Möglichkeiten des situations- bezogenen Lernens: z.B. Augmented Reality, Location-based Learning, Performance Support.  Die Nutzung von Messaging Diensten verbindet Kommunikation, Kollaboration und informelles Lernen. MeisterApp & Babbel (AKTIVonline, 2017)
  11. 11. 11 Neue Lernformate: Gamification  Gamification meint die Anwendung spieltypischer Elemente und Prozesse in einem spielfremden Kontext.  Mit entsprechend aufbereiteten Lernangeboten wird ein attraktiveres Lernerlebnis, eine höhere Lernmotivation und damit ein größerer Lernerfolg verbunden.  Einige Gamification-Mechanismen: Punkte, Level, Leaderboards (Ranglisten), Badges, Status (Fortschrittsanzeige), Wettbewerbe, Hall of Fames SAP Community
  12. 12. 12 Neue Lernformate: Social Media/ Lernen in Netzwerken  Social Media-Plattformen und -Tools unterstützen die Kommunikation, den Austausch und die Vernetzung und damit das informelle Lernen der Teilnehmer.  In diesem Sinne umfasst Social Learning das informelle, selbstorganisierte und vernetzte Lernen.  Im Vordergrund stehen nicht die Informationsvermittlung, sondern die Ziele, Interessen und Erfahrungen der Lerner.  Learning Communities können einen Rahmen für entsprechende Lernprozesse bilden.E-Learning Heroes “Articulate's E-Learning Heroes is the #1 community for e-learning creators. Get free downloads and examples and connect with 330000+ e- learning pros.”
  13. 13. 13 Neue Lernformate: Social Media/ Lernen in Netzwerken Blinken TV, YouTube
  14. 14. 14 Neue Lernformate: Personalisiertes Lernen  Unternehmen fragen vermehrt Mitarbeiter nach ihren Lernbedürfnissen und –routinen und entwickeln Personas, um individualisierte Lernprozesse und Lernwege anbieten zu können.  Der Begriff „Personalisiertes Lernen“ deckt eine große Spannbreite ab: von individuellen Lernwegen, über eine Palette an Lernangeboten und Lernkanälen zur individuellen Auswahl bis zu individuellen Lernempfehlungen auf der Grundlage ausgewerteter Lernaktivitäten.  Verwandte Begriffe/ Konzepte: adaptives Lernen/ Lernsysteme, Learning Analytics, Künstliche Intelligenz Müller-Eiselt/ Bertelsmann Stiftung, 2015
  15. 15. 15 Neue Lernformate: MOOCs & offene Kurse  Seit 2002 findet die Idee der Verbreitung und Nutzung offener Lehr-/ Lernmaterialien im Netz immer weitere Verbreitung.  Der Trend reicht von Open Source, über Open Access bis zu Open Educational Resources (OER).  Seit 2008 gibt es Massive Open Online Courses (MOOCs): offene, kostenlose Online-Kurse, an denen eine große (unbegrenzte) Zahl von Lernenden teilnehmen kann. Coursera, Udemy, Deutsche Telekom
  16. 16. 16 Neue Lernformate: Augmented & Virtual Reality  Augmented Reality bedeutet „erweiterte Realität“. Von AR wird gesprochen, wenn über die gerade betrachtete reale Welt mit Hilfe eines computergestützten Systems in Echtzeit zusätzliche Informationen (Videos, Bilder, Texte) geblendet werden.  Virtual Reality meint die Darstellung einer virtuellen, computergenerierten Welt und die Möglichkeiten des Anwenders, in diese virtuelle Welt einzutauchen („Immersion“). Dafür benötigen Nutzer spezielle Ausgabe- und Eingabegeräte wie zum Beispiel VR-Brillen und Datenhandschuhe. Haufe, 2015 Quelle: Maurizio Pesce
  17. 17. 17 Wie kann man systematisch die Einführung neuer Lernformen vorbereiten?
  18. 18. 18 In welche Richtung soll es gehen? Handlungsfelder des Bildungsmanagements Zielgruppen Lern- angebote Infrastruktur PE-Kompetenzen Prozesse  Welche Lernstrategie verfolgen Sie?
  19. 19. 19 Beispiel: Ergebnisse eines Strategie-Workshops
  20. 20. 20 Was wissen Sie über Ihre Zielgruppen?  Haben jüngere Mitarbeiter andere Anforderungen und Erwartungen an Weiterbildung und Lernen?  Ist für die Mitarbeiter das lebenslange, selbstorganisierte Lernen bereits ein Wert?  Spielt ein steigender Anteil an Wissensarbeit/ Wissensarbeitern eine Rolle?  Sind Führungskräfte eine besondere Zielgruppe?  …
  21. 21. 21 Beispiel: Personas entwickeln
  22. 22. 22 Haben Sie die richtigen Angebote und Dienstleistungen?  Unterstützen Ihre Angebote das selbstorganisierte, kontinuierliche Lernen („vom Lernevent zum Lernprozess“)?  Spielen kollaborative, bereichsübergreifende Lernaktivitäten eine Rolle?  Soll der informelle Erfahrungsaustausch („Wissen teilen“) gefördert werden?  Wie personalisiert/ personalisierbar sind Ihre Lernangebote?  … Jennings, 2013
  23. 23. 23 Beispiel: Neustrukturierung des Lernportfolios
  24. 24. 24 Wie sehen Ihre Lerninfrastruktur/ Lernumgebungen aus?  Welche Rolle spielt die Lernplattform (LMS) in Ihrer Organisation und Bildungsstrategie?  Auf welchen Netzwerken, Plattformen und Systemen finden Lernaktivitäten statt?  Wie können mobile Lernszenarien unterstützt werden?  Welche internen wie externen Lernressourcen können genutzt werden?  …
  25. 25. 25 Beispiel: Lernumgebungen & Lernräume adidas
  26. 26. 26 Wie fit sind Ihre Bildungsexperten?  Wie steht es um die digitalen Kompe- tenzen/ Medienkompetenzen Ihrer Bildungs- und Weiterbildungs-Expert*innen?  Berater/ Lernbegleiter/ Online-Tutor/ Moderator/ Community Manager/ Lern-Designer/ Performance Consultant: Welche Rollen können oder sollen Bildungsexperten übernehmen  Wie halten sich sie sich auf dem Laufenden?  … Gabriel Rojas Hruska (CC BY 2.0)
  27. 27. 27 Wie fit sind Ihre Bildungsexperten? Beispiele: Duale Hochschule Baden- Württemberg, Erste Bank (Österreich), Credit Suisse (Schweiz)
  28. 28. 28 Was tun andere? Der Corporate Learning 2025 MOOCathon
  29. 29. 29 Eckdaten des #CL2025 (https://colearn.de/cl2025) ▪ Format: offener Online-Kurs (cMOOC) ▪ Dauer: 08.05.-21.07.2017 (MOOC), 07./08.09. (Hackathon), 28./29.09. (Corporate Learning Camp) ▪ Veranstalter: Corporate Learning Community ▪ Gastgeber: 8 Unternehmen ▪ Plattform: WordPress ▪ Teilnehmer: ca. 1.200 ▪ Merck ▪ Continental ▪ Ottobock ▪ DNV GL Oil & Gas ▪ Viessmann ▪ Aareal Bank ▪ Bosch ▪ Audi
  30. 30. 30 Eckdaten des #CL2025 (https://colearn.de/cl2025)
  31. 31. 31 Merck: Weiterbildung & Innovation Merck-Woche Live-Online-Sessions (Mo/ Fr) als Eckpfeiler des Wochenablaufs
  32. 32. 32 Continental: Neues Lernen & digitale Transformation 5 Beispiele für neue Lernkonzepte: ▪ Ambassador Learning Journey … Buddy Konzept ▪ GUIDE Netzwerk als Lern- und Change Enabler ▪ Coachnet – tag-basiertes MetaKompetenzNetzwerk ▪ Globale Beteiligungskampagne … Flexibles Arbeiten ▪ Office 365 – New Work Style … neues Lernkonzept Continental-Woche Unternehmen hatten keine Scheu vor Hands-on Videos!
  33. 33. 33 Continental: Neues Lernen & digitale Transformation Pape, 2017 Regelmäßige Challenges (Aufgaben, Fragen) bildeten ein zentrales Element des #CL2025!
  34. 34. 34 Ottobock: Lernen 4.0 zwischen Tradition und Innovation Ottobock-Team (Corporate Learning Community, 2017) Ottobock-Woche
  35. 35. 35 DNV GL Oil & Gas: 70:20:10 Lernphilosophie DNV GL-Woche Umfragen, Ideen- und Beispielsammlungen: Teilnehmer steuern eigene Erfahrungen bei.
  36. 36. 36 Viessmann: Gibt es die selbstorganisiert Lernenden schon? Viessmann-Woche Richtig eingesetzt und moderiert funktionieren auch klassische Instrumente wie Diskussionsforen!
  37. 37. 37 Aareal Bank: L&D als Innovationstreiber? Aareal Bank-Woche Offen für neue Lernformate: Man kann auch auf Twitter 60 Minuten chatten!
  38. 38. 38 Bosch: Die Rolle der Weiterbildung im Digitalen Wandel Bosch-Woche Unternehmen präsentierten offen ihre Arbeitsschwerpunkte und Projekte und stellten sie zur Diskussion.
  39. 39. 39 Audi: Corporate Learning bei Audi heute und 2025 … Audi-Woche
  40. 40. 40 Herzlichen Dank! Kontakt: Dr. Jochen Robes Robes Consulting: https://robes-consulting.de Siebenbürgenstraße 6, 60388 Frankfurt +49 151 – 289 011 25, info@robes-consulting.de Weiterbildungsblog: www.weiterbildungsblog.de info@weiterbildungsblog.de LinkedIn: http://de.linkedin.com/in/jrobes Xing: https://www.xing.com/profile/Jochen_Robes Slideshare: http://www.slideshare.net/jrobes Twitter: http://twitter.com/jrobes

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