Digital unterstütztes Lehren und Lernen  Eine Einführung in die Welt des e-Learning und Web 2.0 Martin Ebner Vernetztes Lernen Zentraler Informatikdienst TU Graz
„ Lernen ist ein aktiver Prozess. Jeder Lernende sollte sich darüber im Klaren sein, dass ihm kein Lehrender, keine Lernhilfe und auch kein e-Learning die Mühe abnehmen kann,  selbst zu lernen . – Und dies ist häufig mit Anstrengung verbunden.“   (Horst Dichanz)
Zusammen fassung Service Entwicklung Theorie
Zusammen fassung Service Entwicklung Theorie
e-Learning Computer-Supported Collaborative Learning (CSCL) Computer-Supported Collaborative Work (CSCW) Technology enhanced Learning (THL) Definition
Fachdisziplin Multimedia, Internet Pädagogik Interdisziplinarität
Nürnberger Trichter
Information versus Wissen
Information  ≠  Wissen Wissen ist nicht übertragbar
Der Computer kann das Lernen selbst  nicht  verbessern - wohl aber die  Didaktik  und auch die  Motivation . Computer und Lernen
Lerntheorien
Lernen erfordert Aktivität des Lerners, der Konsum von Information ist nicht ausreichend. Lernen braucht Erfolgserlebnis, damit Lerner aktiv bleiben. Lerninhalte sind in größere, sinnhafte Einheiten zu strukturieren, damit der Lernstoff erfasst werden kann. Lernen basiert auf der eigenständigen, aktiven Auseinandersetzung eines Individuums. Lernparadigmen
intrinsisch extrinsisch Motivation „ von sich aus“ aufgrund äußerer Beweggründe Interesse wecken Aktivität steigern Motivation
Extended Cryer Sheme
In diesem Sinne sollten also  Lernangebote  entwickelt werden, welche über ein möglichst  breites Repertoire  an methodischen  Varianten  verfügen. Anwendungsfeld
Motivation  und  Didaktik  entscheidend
Mehrwert Wo liegt der  Mehrwert  von Neuen Medien, e-Learning?
attraktiver?   zunächst schon: Imageeffekt, aber: oft auch kontraproduktiv!  motivierender?   in gewissen Bereichen ja, aber:  Neuigkeitseffekt  und paradoxe Effekte! ganzheitlicher?   nach der  n aiven Summierungstheorie (Realismustheorie) ja, aber: diese ist völlig falsch! lerneffektiver   ?   im Durchschnitt kaum Unterschiede Lernerfolg ist relativ unabhängig vom Medium lerneffizienter? noch kaum Untersuchungen   viele unpublizierte Misserfolge!   Sind die Neuen Medien tatsächlich …
Tatsächlich Mehrwerte Didaktische  Innovation Möglichkeiten die man mit der "grünen Tafel" einfach nicht hat! Unterstützung  anderer  Lehrmethoden Visualisierung, Animation, Simulation Förderung  individueller  Lernaktivitäten Selbstgesteuert Anderer Umgang mit Information
Digital natives – digital immigrants Die Neuen Medien  gehören  bereits zur  Alltagswelt  unserer Kinder Die Neuen Medien werden in Zukunft für unsere Kinder  nicht mehr neu  sein
Hauptperson im Lehrprozess „ …  noch etwas folgt aus den obigen Ausführungen zur Motivation: Die  Person des Lehrers ist dessen stärkstes Medium!  Nicht der Overheadprojektor, die Tafel, die Kopien oder gar die PowerPoint-Präsentation …“   (Manfred Spitzer)
Information  soll  Wissen werden e-Learning kann Didaktik und   Motivation verändern Problem Mehrwert Digital immigrants – digital natives Im Zentrum ist immer die  Lehrperson
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e-Learning 1.0  Agostino Ramelli  (1531-1600)
E-Learning World 0.0 - Multimedia
http://www.flickr.com/photos/ibarak/22242332/ e-Learning 0.0 - Multimedia  Computer Based Training - CBT
Animationen
Animationen Animationen helfen die  Lehre  zu  verbessern , um komplizierte, dynamische Zusammenhänge anschaulicher darzustellen.   Eine automatische  Verbesserung  des  kurzfristigen Lernerfolges  darf  nicht  erwartet werden.
Pragmatismus „ Der Bildungsprozess ist eine ständige und kontinuierliche Rekonstruktion von Erfahrung, ein dauernder Neuaufbau, eine ständige Reorganisation.“    (John Dewey) Lernende sind in Aktivität zu verstricken „ Learning by doing“
3-2-1 Modell Interaktive Übung Lernmaterial Lernaufgabe Unmittelbare Hilfe Lern- information   Überprüfung Online - Hilfe Element 3 Element 2 Element 1
Interaktives Lernobjekt
Schiefe Wurf Abschusswinkel
Schiefe Wurf 
Game based Learning …  ist das Lernen, welches vom Lernenden nicht bewusst wahrgenommen wird. Lernspiele Motivation Implizites Lernen …  es macht Spaß, da das Spielen nicht als eigentliches Lernen identifiziert wird (Holzinger, 2001) (Holzinger & Maurer 1999)
Game based Learning
Beginn von Multimedia:  Entwicklung  von  multimedialem  Inhalt
E-Learning World 1.0 - CSCW Web Based Training (WBT) Communi- cation Admini- stration
LMS nach Bäumer et at.
Bedeutung der Kommunikation „  Das Problem beim Lernen sind die Fragen. Mit den   Fragen beginnt das Verstehen . Und Fragen kann man nicht vermitteln, man kann sie weder lehren noch lernen. Fragen kann man sich, genau genommen nicht mal stellen; sie stellen sich ein. Erst wenn sich einem eine Frage wirklich stellt, versteht man sie.“     (Gallin und Ruf) Möglichkeit  schaffen, Fragen stellen zu können
Arten der Kommunikation
Möglichkeiten
Weitere Möglichkeiten Uploads / Downloads  Self Assesment  Tools / Online Tests Peer Reviews eBook graphischer Chat
E-Learning 1.0:  Kommunikation Administration Inhalte
Revolution im Web  WEB 2.0 By Michael Wesch Assistant Professor of Cultural Anthropology Kansas State University  http://youtube.com/watch?v=NLlGopyXT_g
Web2.0 : 2005 … es tut sich was by  Tim  O'Reilly   -  09/30/2005
http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,1569514,00.html Time Magazin
E-Learning World 2.0 – Mash Up RSS WWW Wiki Podcast Blogosphere Communi- cation Admini- stration
Weblog http://elearningblog.tugraz.at
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Wikipedia-logo-de.png Wikipedia
Bauwiki http://bauwiki.tugraz.at
Podcast Multimedia Dateien + RSS mp3, avi oder m4v Files
Podcast
(TeacherTube, http://www.teachertube.com/ ) TeacherTube: Video sharing
(Flickr, http://www.flickr.com/photos/mebner/212326879/in/set-72157594232634107/ ) Flickr: Photo sharing
Flickr: Photo sharing
(Mr. Wong, http://www.mister-wong.de/groups/e-learning/ ) Mr. Wong: Bookmark sharing
BASIS Blog Wiki Pod-cast File-sharing Flock Virtueller Desktop Flickr Mash-Up Social Book- marking YouTube Writely RSS Proto-page
Problem „ Let other people edit MY document? Why would I ever do that? See other people’s bookmarks? Who cares? It  takes time  to realize their power. There’s a  learning curve  not just for the software, but for the idea  itself.“  (Weblog Dave Pollar, 2006 http://blogs.salon.com/0002007/ )
E-Learning 2.0:  User   is the   Content Mash Up
E-Learning Modell
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Konzept der TU Graz
Document Store TUGraz Online
LearnLand (basierend auf ELGG) http://tugll.tugraz.at
Weblogs
TU Graz LearnLand Weblogs  für alle Bediensteten
TeachCenter
TeachCenter (basierend auf WBT Master) Kopplung an TUGonline (Userabgleich)  Document Repository Einbindung sämtlicher Online Ressourcen (externe Webpages, Applikationen) Spezielle Features (Online Überprüfung, Gruppeneinteilung, Abgabemöglichkeiten, Online Kollaboration, eBooks) Digitale Kommunikationsformen (Virtual Board, Chat, Diskussionsforen, ..)
TeachCenter Kooperation mit 52% aller Institute WS 2007/2008 TeachCenter ( März 2008 ):   1149 User / Tag ( 1093 )   5,8 GB / Tag ( 9,92 ) WS 2007/2008 LearnLand   1162 User / Tag   > 4000 Beiträge / Verweise
TeachCenter http://tugtc.tugraz.at
TeachCenter
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TU Graz TeachCenter Lehr- und Lernplattform  für alle Lehrenden und Lernenden
Weitere Services Podcasting von Vorlesungen  Wikisysteme für die Lehre Weblog in Zusammenarbeit mit anderen   Universitäten
Aktuelle Forschungsarbeiten Geotagging  QR Codes Interactive Lecture   (http://www.youtube.com/watch?v=AEozd5TJGi8)
Digitales Lehren Einbindung  ALLER  interessierten Lehrenden  Strukturierung für Studierende und Lehrende Zentraler Support seitens des ZID (technisch und   didaktisch) Angebot zusätzlicher digitaler Möglichkeiten für den realen    Einsatz vor Ort
Vernetztes Lernen Zentraler Informatikdienst Technische Universität Graz Martin Ebner [email_address]   http://elearningblog.tugraz.at http://elearning.tugraz.at
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