Facebook, YouTube, Wikipedia & Co. in der
    Universität? – I Like!
    Social Media in der Lehre aus der Perspektive von Studierenden und
    Lehrenden




Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule, PH FHNW
Überblick

• Einblick in das Forschungsprojekt „Social Media in Lehr- und Lernszenarien“:
  Forschungsziele, Forschungsdesign, Zielgruppen
• Annäherung an den Begriff Social Media
• Perspektiven von Studierenden und Lehrenden
• 100 erste kleine Schritte zum effizienten und effektiven Einsatz von Social
  Media
• Diskussion




Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW)   18.03.2013   2
Das Forschungsprojekt „Social Media in Lehr- und Lernszenarien“

Laufzeit: Juni 2012 – Mai 2013
Ziele des Forschungsprojektes:
•   Stimmungsbild «Social Media an der FHNW»
•   Erstmalige Erhebung von Kennzahlen zur Mediennutzung (mittels Online-
    Fragebogen)
•   Ziele der Befragung (Zitat aus dem Projektantrag): „Es ist bekannt, welche Medien
    am meisten bzw. am wenigsten, mit welcher Intensität, für welche Zwecke, mit
    welcher wahrgenommenen Nützlichkeit und welchen (positiven/negativen)
    Erfahrungen von FHNW-Dozierenden und Studierenden genutzt werden“
•   Szenarien-Entwicklung
•   Pilottest und Evaluierung der Szenarien durch Studierende und Lehrende


Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW)   18.03.2013   3
Was ist Social Media?




Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW)   18.03.2013   4
Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW)   18.03.2013   5
Ergebnisse Fokusgruppen

Allgemein: 3 FG, insg. 18 TN, 11 Lehrende, 7 Studierende, 7 Frauen, 11 Männer
Definition «Social Media»: Grundsätzliche Schwierigkeit, den Begriff zu fassen, «user generated
content» lässt sich in viele Richtungen auslegen (Themen und/oder Personen?)
„Da hat jeder eine ganz andere Vorstellung, was Social Media ist […] und der Gebrauch ist auch ganz
   anders“ (Zitat, Fokusgruppe Lehrende)

  StudentIn 1: “für mich ist zum Beispiel Facebook Personen-orientiert nicht wirklich Inhalt-orientiert
    und eine Kooperationsplattform wie project place ist für mich klar Inhalt-orientiert.” [
  StudentIn 2: “Facebook mixt das ein bisschen [...] man kann auch Gruppen machen auf Facebook
    wo es dann auch plötzlich ums Thema geht und nicht primär „wer bin ich‟”
  StudentIn 3: “also die Trennung finde ich jetzt ein bisschen schwach” [...]
  StudentIn 4: “ich finde die Aussage ist schon überholt in einer Art [...] Facebook bietet beides an und
    dann haben wir so Plattformen, die wirklich auf beides ausgerichtet sind. [...] was ist es dann,
    content oder Personen orientiert?” (Fokusgruppe Studierende)

     siehe auch Blogbeitrag http://blogs.fhnw.ch/SMinLehre/social-media-stories/



Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW)   18.03.2013   6
Definition: Social Media

Social Media sind internetbasierte Medien, die es Nutzern und Nutzerinnen ermöglichen,
einzeln oder gemeinsam mediale Inhalte zu gestalten, zu rezipieren, untereinander
auszutauschen und zu kommentieren (user generated content).
Zwei Schichten:
• Inhalt - „content“: Themen und Personen. Die Gewichtung dieser beiden Bereiche kann je
nach Tool und dessen Nutzung variieren.
• Aktivitäten – „user generated“: Drei Aktivitätstypen:
      • rezipieren (lesen, klicken),
      • generieren (schreiben, sammeln, Neues entwickeln, Fotos und Videos posten),
      • kommentieren (auch: crossposten, auch: Verlinken auf andere Themen).


                  siehe auch Blogbeitrag: http://blogs.fhnw.ch/SMinLehre/social-was-2/



Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW)   18.03.2013   7
Weitere Ergebnisse Fokusgruppen

• Professionalisierungserwartung: Method-Media-Match, Usability, Device-
  unabhängige User Experience (BYOD), Effizienz
• “Hinterherrennen”: Studierende rennen Inhalten hinterher, Lehrende rennen
  Technologien hinterher, Accessability /niederschwellige Zugänge erwünscht
• Demokratisierung, neue Rollenmodelle und Hierarchien: Bewusstsein der
  Studierenden bezüglich Zeit-/Energieaufwand der Lehrenden, wollen
  neue, aktive Rollen übernehmen, Kommunikation immer noch per Mail (!)
• Nähe und Distanz: ist (individuell) zu klären, z.B. Erreichbarkeit, 9-til-5 ...
• Personal Learning Environment (PLE), Grafical User Interface (GUI)
• Beratung/Unterstützung: Lehrende wünschen sich ‘Starthilfe’


Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW)   18.03.2013   8
Wünsche der Studierenden

• Multimedia:
  Veranstaltungen
  vielseitig gestalten
• Kollaboration:
    •    Organisation
    •    Inhalte gemeinsam
         entwickeln, Wissen
         generieren

• Anreicherung und
  Design von
  Lehrmaterial
• Networking intern und
  extern
Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW)   18.03.2013   9
Online-Befragung (Lehrende)

• Vermeidung des Begriffs „Social Media“, Umschreibung: „internet-/webbasierte
  Anwendungen“
• n=288, FHNW-weit
• Alter: 23-65 Jahre; Geschlecht: 60,6% Männer, 37,7% Frauen; Lehrerfahrung:
  1-40 Jahre; Forschungserfahrung: 1-35 Jahre




Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW)   18.03.2013   10
Ergebnisse: Häufigkeit der Mediennutzung (privat und beruflich)

Skala: 1 = mehrmals tägl., 4 = einmal wöchentl., 5 = 1-3 mal monatl., 7 = gar nicht


Am meisten genutzt werden (ausgehend von mw) Kommunikationsanwendungen
für SMS, Chat, Telefonie und Konferenzen (mw=3,8), Moodle (mw=4,6), Wuala
und/oder Dropbox (mw=4.5), Wikis (mw=4.8) und Plattformen zum
Videoaustausch wie z.B. YouTube (mw=4,9)


Am wenigsten genutzt werden Microblogs (mw=6,3), Yammer, (mw=6,3),
Anwendungen zum gemeinsamen Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten
(mw=6,0; diese Tools sind 22,6% der Befragten nicht bekannt), Fotoblogs
(mw=6,0), SWITCHtoolbox (mw=6,0)


Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW)   18.03.2013   11
Nutzung von Learning Management Systemen (LMS)

• „In welchem Umfang setzen Sie Learning Management Systeme wie Moodle,
  OLAT, Ilias u.a. in Ihren Lehrveranstaltungen (LV) ein?




 Zweck der Nutzung
• Vorwiegend zur Organisation und Koordination von Lehrveranstaltungen
  (Informationen an Studierende, Terminvereinbarungen, Abstimmungen)
• Nur in geringem Umfang zur Diskussion von Lehrinhalten

Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW)   18.03.2013   12
Erinnerung Definition: Social Media

Social Media sind internetbasierte Medien, die es Nutzern und Nutzerinnen ermöglichen,
einzeln oder gemeinsam mediale Inhalte zu gestalten, zu rezipieren, untereinander
auszutauschen und zu kommentieren (user generated content).
Zwei Schichten:
• Inhalt - „content“: Themen und Personen. Die Gewichtung dieser beiden Bereiche kann je
nach Tool und dessen Nutzung variieren.
• Aktivitäten – „user generated“: Drei Aktivitätstypen:
      • rezipieren (lesen, klicken),
      • generieren (schreiben, sammeln, Neues entwickeln, Fotos und Videos posten),
      • kommentieren (auch: crossposten, auch: Verlinken auf andere Themen).


                  siehe auch Blogbeitrag: http://blogs.fhnw.ch/SMinLehre/social-was-2/



Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW)   18.03.2013   13
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

1/3 aller Befragten führen eine Veranstaltung mit E-Learning-Anteilen durch.
Signifikant: Zusammenhang zwischen Weiterbildungen im Bereich
Hochschuldidaktik/Medienbildung und der Durchführung von Veranstaltungen mit
E-Learning-Anteilen:
Durchführung von Veranstaltungen mit E-Learning Anteilen:
20,8% der Personen ohne Weiterbildung
44,5% der Personen mit Weiterbildung
(Chi2= 16,157; p<0,001)


„Und vor allem sind auch Dozenten zum Teil recht mangelhaft ausgebildet” – “Die
kommen gar nicht draus“ (Fokusgruppe mit Studierenden)
Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW)   18.03.2013   14
Führen Sie aktuell (HS 2012) eine Lehrveranstaltung mit E-Learning-Anteilen durch? * Haben Sie in den
   letzten 10 Jahren eine Weiterbildung im Bereich Hochschuldidaktik/Medienbildung absolviert oder
                                nehmen Sie aktuell an solch einer Weiterbildung teil?

                                                                                   Weiterbildung im Bereich              Total
                                                                                       Hochschuldidaktik/
                                                                                            Medienbildung

                                                                                     nein                   ja

                                            Count                                              99                   71      170

Führen Sie aktuell (HS            nein      % within Weiterbildung                          79.2%                55.5%    67.2%

2012) eine                                  % of Total                                      39.1%                28.1%    67.2%
Lehrveranstaltung mit E-                    Count                                              26                   57       83
Learning-Anteilen durch?          ja        % within Weiterbildung                          20.8%                44.5%    32.8%

                                            % of Total                                      10.3%                22.5%    32.8%
                                            % within Weiterbildung                      100.0%               100.0%      100.0%
                                            % of Total                                      49.4%                50.6%   100.0%

Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW)              18.03.2013           15
100 erste Schritte: Probieren Sie Neues aus!




Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW)   18.03.2013   16
Lernen Sie neue Tools und deren Einsatzmöglichkeiten kennen!

• Virtuelle Pinnwände: Sammeln von Ideen, Aktivieren von Vorwissen (z.B. als
15-minütige Vorbereitung von Lehrveranstaltungen) http://bit.ly/10EvURH
• Kollaborative Präsentationen mit Prezi: Sammeln und Strukturieren von Ideen,
gemeinsames Entwickeln von Präsentationen http://bit.ly/YlIzc1
• FAQ im Learning Management System: Sammeln von Fragen und deren
Antworten als digitales FAQ, auch semesterübergreifend http://bit.ly/Z0oE2j
• Wiki (z.B. im Learning Management System): Sammeln, Generieren,
Kommentieren und Vernetzen von Inhalten in der Struktur eines Wikis
http://bit.ly/WFsUFv & http://bit.ly/Z0oE2j
• Diskussion von Inhalten in Foren: http://bit.ly/WFsUFv



Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW)   18.03.2013   17
Es lohnt sich!

„Da dort jeder in das ‚Ilias-Forum„ Fragen und Teilergebnisse reingestellt hatte,
war jeder informiert und wusste über den aktuellen Stand Bescheid. Durch den
einheitlichen Austausch war es mir möglich einen Überblick zu bewahren und
mich am Austausch effektiv zu beteiligen.“
(Zitat aus einem Reflexionsbericht von Studierenden, http://bit.ly/W9dklY)


Herzlichen Dank – Fragen?




Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW)   18.03.2013   18
Weitere Informationen unter
http://www.digitallernen.ch/                                       http://blogs.fhnw.ch/SMinLehre/




Aktuelle Publikation zu Social Media & Mobile Web in Bibliotheken:
Eva-Christina Edinger, Ricarda T. D. Reimer (2013): Vernetzte Räume: Vom
Bücherregal zur Bibliothek 2.0 - Neue Standorte und Perspektiven. In: 027.7
Zeitschrift für Bibliothekskultur 1 (2013), S. 27-36.
http://www.0277.ch/ojs/index.php/cdrs_0277/article/view/13
Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW)   18.03.2013   19

EDINGER Facebook, YouTube, Wikipedia & Co. in der Universität? - I Like!

  • 1.
    Facebook, YouTube, Wikipedia& Co. in der Universität? – I Like! Social Media in der Lehre aus der Perspektive von Studierenden und Lehrenden Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule, PH FHNW
  • 2.
    Überblick • Einblick indas Forschungsprojekt „Social Media in Lehr- und Lernszenarien“: Forschungsziele, Forschungsdesign, Zielgruppen • Annäherung an den Begriff Social Media • Perspektiven von Studierenden und Lehrenden • 100 erste kleine Schritte zum effizienten und effektiven Einsatz von Social Media • Diskussion Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW) 18.03.2013 2
  • 3.
    Das Forschungsprojekt „SocialMedia in Lehr- und Lernszenarien“ Laufzeit: Juni 2012 – Mai 2013 Ziele des Forschungsprojektes: • Stimmungsbild «Social Media an der FHNW» • Erstmalige Erhebung von Kennzahlen zur Mediennutzung (mittels Online- Fragebogen) • Ziele der Befragung (Zitat aus dem Projektantrag): „Es ist bekannt, welche Medien am meisten bzw. am wenigsten, mit welcher Intensität, für welche Zwecke, mit welcher wahrgenommenen Nützlichkeit und welchen (positiven/negativen) Erfahrungen von FHNW-Dozierenden und Studierenden genutzt werden“ • Szenarien-Entwicklung • Pilottest und Evaluierung der Szenarien durch Studierende und Lehrende Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW) 18.03.2013 3
  • 4.
    Was ist SocialMedia? Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW) 18.03.2013 4
  • 5.
    Eva-Christina Edinger, FachstelleDigitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW) 18.03.2013 5
  • 6.
    Ergebnisse Fokusgruppen Allgemein: 3FG, insg. 18 TN, 11 Lehrende, 7 Studierende, 7 Frauen, 11 Männer Definition «Social Media»: Grundsätzliche Schwierigkeit, den Begriff zu fassen, «user generated content» lässt sich in viele Richtungen auslegen (Themen und/oder Personen?) „Da hat jeder eine ganz andere Vorstellung, was Social Media ist […] und der Gebrauch ist auch ganz anders“ (Zitat, Fokusgruppe Lehrende) StudentIn 1: “für mich ist zum Beispiel Facebook Personen-orientiert nicht wirklich Inhalt-orientiert und eine Kooperationsplattform wie project place ist für mich klar Inhalt-orientiert.” [ StudentIn 2: “Facebook mixt das ein bisschen [...] man kann auch Gruppen machen auf Facebook wo es dann auch plötzlich ums Thema geht und nicht primär „wer bin ich‟” StudentIn 3: “also die Trennung finde ich jetzt ein bisschen schwach” [...] StudentIn 4: “ich finde die Aussage ist schon überholt in einer Art [...] Facebook bietet beides an und dann haben wir so Plattformen, die wirklich auf beides ausgerichtet sind. [...] was ist es dann, content oder Personen orientiert?” (Fokusgruppe Studierende) siehe auch Blogbeitrag http://blogs.fhnw.ch/SMinLehre/social-media-stories/ Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW) 18.03.2013 6
  • 7.
    Definition: Social Media SocialMedia sind internetbasierte Medien, die es Nutzern und Nutzerinnen ermöglichen, einzeln oder gemeinsam mediale Inhalte zu gestalten, zu rezipieren, untereinander auszutauschen und zu kommentieren (user generated content). Zwei Schichten: • Inhalt - „content“: Themen und Personen. Die Gewichtung dieser beiden Bereiche kann je nach Tool und dessen Nutzung variieren. • Aktivitäten – „user generated“: Drei Aktivitätstypen: • rezipieren (lesen, klicken), • generieren (schreiben, sammeln, Neues entwickeln, Fotos und Videos posten), • kommentieren (auch: crossposten, auch: Verlinken auf andere Themen). siehe auch Blogbeitrag: http://blogs.fhnw.ch/SMinLehre/social-was-2/ Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW) 18.03.2013 7
  • 8.
    Weitere Ergebnisse Fokusgruppen •Professionalisierungserwartung: Method-Media-Match, Usability, Device- unabhängige User Experience (BYOD), Effizienz • “Hinterherrennen”: Studierende rennen Inhalten hinterher, Lehrende rennen Technologien hinterher, Accessability /niederschwellige Zugänge erwünscht • Demokratisierung, neue Rollenmodelle und Hierarchien: Bewusstsein der Studierenden bezüglich Zeit-/Energieaufwand der Lehrenden, wollen neue, aktive Rollen übernehmen, Kommunikation immer noch per Mail (!) • Nähe und Distanz: ist (individuell) zu klären, z.B. Erreichbarkeit, 9-til-5 ... • Personal Learning Environment (PLE), Grafical User Interface (GUI) • Beratung/Unterstützung: Lehrende wünschen sich ‘Starthilfe’ Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW) 18.03.2013 8
  • 9.
    Wünsche der Studierenden •Multimedia: Veranstaltungen vielseitig gestalten • Kollaboration: • Organisation • Inhalte gemeinsam entwickeln, Wissen generieren • Anreicherung und Design von Lehrmaterial • Networking intern und extern Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW) 18.03.2013 9
  • 10.
    Online-Befragung (Lehrende) • Vermeidungdes Begriffs „Social Media“, Umschreibung: „internet-/webbasierte Anwendungen“ • n=288, FHNW-weit • Alter: 23-65 Jahre; Geschlecht: 60,6% Männer, 37,7% Frauen; Lehrerfahrung: 1-40 Jahre; Forschungserfahrung: 1-35 Jahre Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW) 18.03.2013 10
  • 11.
    Ergebnisse: Häufigkeit derMediennutzung (privat und beruflich) Skala: 1 = mehrmals tägl., 4 = einmal wöchentl., 5 = 1-3 mal monatl., 7 = gar nicht Am meisten genutzt werden (ausgehend von mw) Kommunikationsanwendungen für SMS, Chat, Telefonie und Konferenzen (mw=3,8), Moodle (mw=4,6), Wuala und/oder Dropbox (mw=4.5), Wikis (mw=4.8) und Plattformen zum Videoaustausch wie z.B. YouTube (mw=4,9) Am wenigsten genutzt werden Microblogs (mw=6,3), Yammer, (mw=6,3), Anwendungen zum gemeinsamen Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten (mw=6,0; diese Tools sind 22,6% der Befragten nicht bekannt), Fotoblogs (mw=6,0), SWITCHtoolbox (mw=6,0) Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW) 18.03.2013 11
  • 12.
    Nutzung von LearningManagement Systemen (LMS) • „In welchem Umfang setzen Sie Learning Management Systeme wie Moodle, OLAT, Ilias u.a. in Ihren Lehrveranstaltungen (LV) ein? Zweck der Nutzung • Vorwiegend zur Organisation und Koordination von Lehrveranstaltungen (Informationen an Studierende, Terminvereinbarungen, Abstimmungen) • Nur in geringem Umfang zur Diskussion von Lehrinhalten Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW) 18.03.2013 12
  • 13.
    Erinnerung Definition: SocialMedia Social Media sind internetbasierte Medien, die es Nutzern und Nutzerinnen ermöglichen, einzeln oder gemeinsam mediale Inhalte zu gestalten, zu rezipieren, untereinander auszutauschen und zu kommentieren (user generated content). Zwei Schichten: • Inhalt - „content“: Themen und Personen. Die Gewichtung dieser beiden Bereiche kann je nach Tool und dessen Nutzung variieren. • Aktivitäten – „user generated“: Drei Aktivitätstypen: • rezipieren (lesen, klicken), • generieren (schreiben, sammeln, Neues entwickeln, Fotos und Videos posten), • kommentieren (auch: crossposten, auch: Verlinken auf andere Themen). siehe auch Blogbeitrag: http://blogs.fhnw.ch/SMinLehre/social-was-2/ Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW) 18.03.2013 13
  • 14.
    Es ist nochkein Meister vom Himmel gefallen! 1/3 aller Befragten führen eine Veranstaltung mit E-Learning-Anteilen durch. Signifikant: Zusammenhang zwischen Weiterbildungen im Bereich Hochschuldidaktik/Medienbildung und der Durchführung von Veranstaltungen mit E-Learning-Anteilen: Durchführung von Veranstaltungen mit E-Learning Anteilen: 20,8% der Personen ohne Weiterbildung 44,5% der Personen mit Weiterbildung (Chi2= 16,157; p<0,001) „Und vor allem sind auch Dozenten zum Teil recht mangelhaft ausgebildet” – “Die kommen gar nicht draus“ (Fokusgruppe mit Studierenden) Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW) 18.03.2013 14
  • 15.
    Führen Sie aktuell(HS 2012) eine Lehrveranstaltung mit E-Learning-Anteilen durch? * Haben Sie in den letzten 10 Jahren eine Weiterbildung im Bereich Hochschuldidaktik/Medienbildung absolviert oder nehmen Sie aktuell an solch einer Weiterbildung teil? Weiterbildung im Bereich Total Hochschuldidaktik/ Medienbildung nein ja Count 99 71 170 Führen Sie aktuell (HS nein % within Weiterbildung 79.2% 55.5% 67.2% 2012) eine % of Total 39.1% 28.1% 67.2% Lehrveranstaltung mit E- Count 26 57 83 Learning-Anteilen durch? ja % within Weiterbildung 20.8% 44.5% 32.8% % of Total 10.3% 22.5% 32.8% % within Weiterbildung 100.0% 100.0% 100.0% % of Total 49.4% 50.6% 100.0% Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW) 18.03.2013 15
  • 16.
    100 erste Schritte:Probieren Sie Neues aus! Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW) 18.03.2013 16
  • 17.
    Lernen Sie neueTools und deren Einsatzmöglichkeiten kennen! • Virtuelle Pinnwände: Sammeln von Ideen, Aktivieren von Vorwissen (z.B. als 15-minütige Vorbereitung von Lehrveranstaltungen) http://bit.ly/10EvURH • Kollaborative Präsentationen mit Prezi: Sammeln und Strukturieren von Ideen, gemeinsames Entwickeln von Präsentationen http://bit.ly/YlIzc1 • FAQ im Learning Management System: Sammeln von Fragen und deren Antworten als digitales FAQ, auch semesterübergreifend http://bit.ly/Z0oE2j • Wiki (z.B. im Learning Management System): Sammeln, Generieren, Kommentieren und Vernetzen von Inhalten in der Struktur eines Wikis http://bit.ly/WFsUFv & http://bit.ly/Z0oE2j • Diskussion von Inhalten in Foren: http://bit.ly/WFsUFv Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW) 18.03.2013 17
  • 18.
    Es lohnt sich! „Dadort jeder in das ‚Ilias-Forum„ Fragen und Teilergebnisse reingestellt hatte, war jeder informiert und wusste über den aktuellen Stand Bescheid. Durch den einheitlichen Austausch war es mir möglich einen Überblick zu bewahren und mich am Austausch effektiv zu beteiligen.“ (Zitat aus einem Reflexionsbericht von Studierenden, http://bit.ly/W9dklY) Herzlichen Dank – Fragen? Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW) 18.03.2013 18
  • 19.
    Weitere Informationen unter http://www.digitallernen.ch/ http://blogs.fhnw.ch/SMinLehre/ Aktuelle Publikation zu Social Media & Mobile Web in Bibliotheken: Eva-Christina Edinger, Ricarda T. D. Reimer (2013): Vernetzte Räume: Vom Bücherregal zur Bibliothek 2.0 - Neue Standorte und Perspektiven. In: 027.7 Zeitschrift für Bibliothekskultur 1 (2013), S. 27-36. http://www.0277.ch/ojs/index.php/cdrs_0277/article/view/13 Eva-Christina Edinger, Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule (PH FHNW) 18.03.2013 19