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eTools: Der Einsatz von
internetbasierten Tools in
Lehrveranstaltungen
Gliederung Inhalte
Kennen: Selbstreguliertes Lernen vs. Lernen an Hochschulen
Wissen: Was kann und was kann das eTeaching nicht?
Kennen: Funktionen des Internets, Web.20, ….
Wissen: Differenzierung von eTeaching-Typen
Kennen: Spezifische Tools für eTeaching
Erprobung und Anwendung: Tools im Workshops
Synthese: Übertragung von Tools für eigene Lehr-Lernszenarien
Erfahrungsaustausch: Reflexion der eingesetzten Tools
2
GLIEDERUNG & INHALTE
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ZIELE DES WORKSHOPS
Anforderungen zum Einsatz
von eTools kennenlernen
eTools kennen und
anwenden lernen
Erprobung einer eigenen
Lernumgebung mit eTools
 Rechner starten
 Auf das Wiki bzw. OLAT gehen
 Einloggen
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TECHNISCHE VORAUSSETZUNGEN
Plenumsarbeit: Moderationswand (15 min)
 Wofür nutzen Sie das Internet?
 Schreiben Sie bitte pro Moderationskarte einen Stichpunkt, wofür
Sie das Internet nutzen. Wenn Sie fertig sind, pinnen Sie bitte Ihre
Moderationskarten an die Wand.
 Alternativer Link: http://tricider.com/brainstorming/uQxd
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EINSTIEG
Plenumsarbeit: Diskussion (15 min)
 Hat Sie jemand dazu aufgefordert, dass Internet so zu nutzen?
6
EINSTIEG
Definitionen
und
Unterschiede
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ANFORDERUNGEN ZUM
EINSATZ VON ETOOLS
KENNENLERNEN
„Am Anfang sollte ein Lehrziel stehen und dann über eine
Umsetzung – mit oder ohne Medien – nachgedacht werden“
(vgl. Redaktionsteam PELe, 2006)
INSTRUKTION VS. KONSTRUKTION
„Selbstreguliertes Lernen ist eine Form des Lernens, bei der
die Person in Abhängigkeit der Art ihrer Lehrmotivation
selbstbestimmt eine oder mehrere
Selbststeuerungsmaßnahmen (kognitiver, volitionaler oder
verhaltensmäßiger Art) ergreift und den Fortgang des
Lernprozess überwacht.“ (Schiefele & Pekrun, 1996, S. 258)
- Sich selbstständig Lernziele setzen
- Auswählen und Einsatz von Techniken und Strategien, die dem
Inhalt und Ziel angemessen sind
- Bewerten der Zielerreichung während und nach Abschluss des
Lernprozesses
- Korrigieren – wenn notwendig – der Lernstrategie
(Artelt, Demmrich & Baumert, 2001, S. 271)
8
INSTRUKTION VS. KONSTRUKTION
Selbstreguliertes Lernen
 Lerner beeinflusst Ziele, Inhalte & Zeit (Weinert, 1982, S. 102)
Fremdgesteuertes Lernen (in Lehrsituationen)
 Lehrer beeinflusst Ziele, Inhalte & Zeit
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10
INSTRUKTION VS. KONSTRUKTION
Lernen als konstruktiver
Prozess, der in der
Universität unterstützt
wird
„Shift from teaching to learning“ (Barr & Tagg, 1995): folglich nicht
weiter der Fokus auf Content, sondern auf die Unterstützung des
Lernen
Universität als Institution
die Lerner instruiert
„Primat der Instruktion“
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ABER
INSTRUKTION VS. KONSTRUKTION
„Berufliche Anforderungen aber auch der gesamte
Freizeitbereich mit seinen großen technologischen
Veränderungen setzen auf Seiten aller Individuen einer
modernen Gesellschaft ein Wissensrepertoire voraus,
dessen Erwerb ohne institutionalisierte Bildungsprozesse
in Schulen, Hochschulen und sonstigen
Weiterbildungsstätten weitgehend unmöglich ist.“ (Köller
& Schiefele, 2003,155)
Selbstreguliertes Lernen bedarf einer Unterstützung und
der Verfügbarkeit von Lernstrategien – Befunde (Strijbos
et al., 2006)
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Plenumsarbeit: Diskussion (15 min)
 Was bedeuten diese Befunde für Sie als Lehrende?
 Schreiben Sie auf Karteikarten, was in Ihrer Lehre konkret
vorgegeben ist und was frei ausgehandelt werden kann.
 Alternativer Link: http://lernenlehren.xobor.de/f2-eTools-in-
Lehrveranstaltungen.html
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INSTRUKTION VS. KONSTRUKTION
Vorgabe Verhandelt
Modulkatalog Lehr-Lernmethoden
Prüfung Zeiten
Inhalte Lehrziele
Einzelarbeit: Stillarbeit (45 min)
 Gehen Sie auf das Wiki http://lernenlehren.pbworks.com in die
Rubrik „Aufgabenstellungen“
 Wie soll Lernen und Lehren in ihrer eigenen
Lehrveranstaltungen aussehen? Schreiben Sie einen Fließtext
(mittels Kommentarfunktion) zu dieser Frage. Formulieren Sie
Ihre Lehrziele konkret. Beschreiben Sie, wie Sie als Lehrende/r
und Ihre Studierenden agieren sollen, damit die Lehrziele
erreicht werden.
 Hilfestellungen finden Sie im Wiki! Text von Wild
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INSTRUKTION VS. KONSTRUKTION
INSTRUKTION VS. KONSTRUKTION
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Wechselwirkung
Didaktischer Ansatz
(Instruktion, Konstruktion)
Lehr-Lernkultur
(Fachdisziplin)
Einsatz von eTools
(Web 2.0, Social Media)
Transformation
(vgl. Jahnke, Bergström et al. 2012)
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NEUN LERNSCHRITTE (GAGNÉ, BRIGGS &
WAGER (1988)
Aufmerksamkeit
gewinnen
Informieren über
Lernziele
Vorwissen
aktivieren
Darstellung des
Lernmaterials
Lernen anleiten
Ausführen/
Anwenden
lassen
Informative
Rückmeldung
geben
Leistung
kontrollieren/
beurteilen
Behalten bzw.
Transfer sichern
 http://prezi.com/d2al96gpnwtp/present/?auth_key=4a82fav&
follow=_mpeyyiqermn
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TIPPS ZUM ETEACHING
18
FORMEN VON TOOLS
FÜR ETEACHING
Plenumsarbeit: Mind-Mapping (5 min)
 Welche Medien bzw. Tools für eTeaching kennen Sie ?
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FORMEN VON TOOLS FÜR ETEACHING
(Quelle: http://www.mindtools.com/media/Diagrams/mindmap.jpg)
 Differenzierung nach Material
 Texte (pdfs, docs, ppt, html …) Das Format sollte auf vielen
Geräten abrufbar sein.
 Bilder (gif, jpg, jpeg)  Achten Sie darauf, dass mit der Komplexität
der Bilder auch die Auflösung zunehmen muss (ideal 1024 X 768) 
von verschiedenen Endgeräten abrufbar
 Videos (wmv, mpeg)  Das Framing ist rechtlich umstritten (in DE
gerichtlich ok, allerdings auf EU-Ebene verstößt es gegen Rechte)
 Simulationen (Java, javascript, html5)  Das Format sollte
opensource sein
 Animationen (bewegte Bilder gif)  Erläuterungen sollten in
gesprochener Sprache vorliegen
 Podcasts und Musik (mp3, wma)  deutliche Aussprache
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FORMEN VON MEDIEN FÜR ETEACHING
Urheberrecht & Quellenverweis
FORMEN VON TOOLS FÜR ETEACHING
21
Technisch verstärkte
Lehr-Lernszenarien
(Moodle oder
Metacoon)
Web 2.0
Anwendungen (Wikis
oder Blogs)
Blended Learning
(Computer
Supported
Collaborative
Learning)
eLearning
(geschlossene
Lernplattformen –
iTunes University)
TECHNISCH VERSTÄRKTE LEHR-
LERNSZENARIEN
Einsatz von neuen Medien zur Unterstützung der Lehr-
Lernveranstaltung
 Videoportal (z.B. um Abläufe zu visualisieren)
 Internetseite (z.B. Definitionen nachschlagen)
 Webquest (z.B. um Zusammenhänge zu lernen)
 Podcast (z.B. um Vorträge zu hören)
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Verstärkter Medieneinsatz / Methodenwechsel
 Beispiele erproben
Online-Umfragen
 https://tricider.com/de/t/
 https://www.soscisurvey.de/
Simulationssoftware
 http://www.brainvoyager.com/products/braintutor.html
 http://www.e-toern.de/
Webquests
 http://wizard.webquests.ch/public
 http://wizard.webquests.ch/fbrs-pnd.html?page=103852
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TECHNISCH VERSTÄRKTE LEHR-
LERNSZENARIEN
WEB 2.0 ANWENDUNGEN
Interaktion und Kollaboration beim Lernen durch den Einsatz von
neuen Medien
 Foren (z.B. Austausch über Statistik)
 Wikis (z.B. Gestaltung neuer Lerninhalte)
 Conceptboard (z.B. zur Prüfung)
 Doodle (z.B. Zur Terminfindung)
 Mind-Maps (z.B. Gemeinsame Mind-Maps erstellen)
 Social Reading tools (z.B. readmill.com)
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Interaktion und Kollaboration erfolgt online
 Beispiele erproben
Wikis
 http://pbworks.com
Mind-Maps
 http://mindmaster.com
Social Reading
 https://readmill.com/
 https://apps.facebook.com/wpsocialreader/
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WEB 2.0 ANWENDUNGEN
BLENDED LEARNING
Kombination von digitale und nicht-digitale Lernumgebungen und
Methoden (Dziuban, Moskal & Hartman, 2005)
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Selbstreguliertes Lernen
•eLearning (unabhängig vom Zeitpunkt, Intervall, Tempo
und Ort)
Live E-Learning
•Synchrones Lernen in Chats, Videokonferenzen und
virtuellen Klassenräumen (Zeit, Intervall, Tempo wird
durch Lehrende vorgegeben
Präsenzveranstaltung
•Regelmäßige Präsenzveranstaltungen in traditionellen
Lernumgebungen werden durch eLearning ergänzt.
BLENDED LEARNING
Heather Stalker und Michael B. Horn (2012) – Blended Learning
Modelle:
 Rotations-Modell: der Kurs besteht aus einer vorgegebenen
Struktur mit Präsenz- und Online-Anteilen.
 Flex-Modell: Materialien eines Lehrangebots werden den
Studierenden hauptsächlich online zur Verfügung gestellt.
Lehrende können nach Bedarf kontaktiert werden und leisten dann
auch Face-to-face-Support.
 Self-Blend: Studierende entscheidenen sich zusätzlich zum
Päsenzangebot einen reinen Online-Kurse zum Bsp. einer anderen
Hochschule (vgl. Angebote der Virtuellen Hochschule Bayern oder
Ruhr Campus Online) zu besuchen und dadurch ihr Kursangebot zu
ergänzen.
 Enriched-Virtual model: Virtueller Kurs, der zum Beispiel zum
Auftakt und Abschluss Präsenzangebote beinhaltet.
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 Beispiele erproben
Virtuelle Lernplattformen
 https://olat.vcrp.de/olat/url/RepositoryEntry/856031273
 http://metacoon.uni-jena.de
 http://dtserv1.compsy.uni-jena.de/
Fernstudiengänge
 http://www.fh-
kl.de/fachbereiche/imst/studiengaenge/informatik/berufsbegleiten
d-it-analyst.html
28
BLENDED LEARNING
ELEARNING
Selbstreguliertes Lernen durch den Einsatz von neuen Medien
 MOOC (MIT, iTunes University, Professorenweb)
 Geschlossene Lernumgebungen (Börsensimulationen)
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Der Lerner bestimmt selbst
Lernziel, Intervall, Tempo und Ort
 Beispiele erproben
MOOCs (Massive Open Online Courses)
 https://www.khanacademy.org/
 https://www.coursera.org/
Elearning-Plattformen
 http://art2.ph-freiburg.de/incops
 http://www.lernstats.de
 http://www.e-teaching.org/praxis/referenzbeispiele/statistiklabor
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ELEARNING
 Sammlung von eTools
 http://www.zv.uni-leipzig.de/?id=4011
 http://de.wikipedia.org/wiki/E-Learning
 http://l3t.eu/homepage/
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LINKS
ERPROBUNG - AUFGABENSTELLUNG
 Entwerfen Sie einen Plan für den Einsatz von eTools in einer
Ihrer Lehrveranstaltungen.  nutzen Sie hierfür die Seite mit
ihrem Namen im Wiki.
 Kommentieren Sie im Wiki das Handout eines anderen
Teilnehmenden.
32
Plenumsdiskussion (15 min)
 Welche Vor- bzw. Nachteile sehen Sie für den Einsatz von
eTools in der Lehre?
33
VOR UND NACHTEILE VON ETEACHING

E teaching 2 0

  • 1.
    1 eTools: Der Einsatzvon internetbasierten Tools in Lehrveranstaltungen
  • 2.
    Gliederung Inhalte Kennen: SelbstreguliertesLernen vs. Lernen an Hochschulen Wissen: Was kann und was kann das eTeaching nicht? Kennen: Funktionen des Internets, Web.20, …. Wissen: Differenzierung von eTeaching-Typen Kennen: Spezifische Tools für eTeaching Erprobung und Anwendung: Tools im Workshops Synthese: Übertragung von Tools für eigene Lehr-Lernszenarien Erfahrungsaustausch: Reflexion der eingesetzten Tools 2 GLIEDERUNG & INHALTE
  • 3.
    3 ZIELE DES WORKSHOPS Anforderungenzum Einsatz von eTools kennenlernen eTools kennen und anwenden lernen Erprobung einer eigenen Lernumgebung mit eTools
  • 4.
     Rechner starten Auf das Wiki bzw. OLAT gehen  Einloggen 4 TECHNISCHE VORAUSSETZUNGEN
  • 5.
    Plenumsarbeit: Moderationswand (15min)  Wofür nutzen Sie das Internet?  Schreiben Sie bitte pro Moderationskarte einen Stichpunkt, wofür Sie das Internet nutzen. Wenn Sie fertig sind, pinnen Sie bitte Ihre Moderationskarten an die Wand.  Alternativer Link: http://tricider.com/brainstorming/uQxd 5 EINSTIEG
  • 6.
    Plenumsarbeit: Diskussion (15min)  Hat Sie jemand dazu aufgefordert, dass Internet so zu nutzen? 6 EINSTIEG
  • 7.
    Definitionen und Unterschiede 7 ANFORDERUNGEN ZUM EINSATZ VONETOOLS KENNENLERNEN „Am Anfang sollte ein Lehrziel stehen und dann über eine Umsetzung – mit oder ohne Medien – nachgedacht werden“ (vgl. Redaktionsteam PELe, 2006)
  • 8.
    INSTRUKTION VS. KONSTRUKTION „SelbstreguliertesLernen ist eine Form des Lernens, bei der die Person in Abhängigkeit der Art ihrer Lehrmotivation selbstbestimmt eine oder mehrere Selbststeuerungsmaßnahmen (kognitiver, volitionaler oder verhaltensmäßiger Art) ergreift und den Fortgang des Lernprozess überwacht.“ (Schiefele & Pekrun, 1996, S. 258) - Sich selbstständig Lernziele setzen - Auswählen und Einsatz von Techniken und Strategien, die dem Inhalt und Ziel angemessen sind - Bewerten der Zielerreichung während und nach Abschluss des Lernprozesses - Korrigieren – wenn notwendig – der Lernstrategie (Artelt, Demmrich & Baumert, 2001, S. 271) 8
  • 9.
    INSTRUKTION VS. KONSTRUKTION SelbstreguliertesLernen  Lerner beeinflusst Ziele, Inhalte & Zeit (Weinert, 1982, S. 102) Fremdgesteuertes Lernen (in Lehrsituationen)  Lehrer beeinflusst Ziele, Inhalte & Zeit 9
  • 10.
    10 INSTRUKTION VS. KONSTRUKTION Lernenals konstruktiver Prozess, der in der Universität unterstützt wird „Shift from teaching to learning“ (Barr & Tagg, 1995): folglich nicht weiter der Fokus auf Content, sondern auf die Unterstützung des Lernen Universität als Institution die Lerner instruiert „Primat der Instruktion“
  • 11.
  • 12.
    INSTRUKTION VS. KONSTRUKTION „BeruflicheAnforderungen aber auch der gesamte Freizeitbereich mit seinen großen technologischen Veränderungen setzen auf Seiten aller Individuen einer modernen Gesellschaft ein Wissensrepertoire voraus, dessen Erwerb ohne institutionalisierte Bildungsprozesse in Schulen, Hochschulen und sonstigen Weiterbildungsstätten weitgehend unmöglich ist.“ (Köller & Schiefele, 2003,155) Selbstreguliertes Lernen bedarf einer Unterstützung und der Verfügbarkeit von Lernstrategien – Befunde (Strijbos et al., 2006) 12
  • 13.
    Plenumsarbeit: Diskussion (15min)  Was bedeuten diese Befunde für Sie als Lehrende?  Schreiben Sie auf Karteikarten, was in Ihrer Lehre konkret vorgegeben ist und was frei ausgehandelt werden kann.  Alternativer Link: http://lernenlehren.xobor.de/f2-eTools-in- Lehrveranstaltungen.html 13 INSTRUKTION VS. KONSTRUKTION Vorgabe Verhandelt Modulkatalog Lehr-Lernmethoden Prüfung Zeiten Inhalte Lehrziele
  • 14.
    Einzelarbeit: Stillarbeit (45min)  Gehen Sie auf das Wiki http://lernenlehren.pbworks.com in die Rubrik „Aufgabenstellungen“  Wie soll Lernen und Lehren in ihrer eigenen Lehrveranstaltungen aussehen? Schreiben Sie einen Fließtext (mittels Kommentarfunktion) zu dieser Frage. Formulieren Sie Ihre Lehrziele konkret. Beschreiben Sie, wie Sie als Lehrende/r und Ihre Studierenden agieren sollen, damit die Lehrziele erreicht werden.  Hilfestellungen finden Sie im Wiki! Text von Wild 14 INSTRUKTION VS. KONSTRUKTION
  • 15.
    INSTRUKTION VS. KONSTRUKTION 15 Wechselwirkung DidaktischerAnsatz (Instruktion, Konstruktion) Lehr-Lernkultur (Fachdisziplin) Einsatz von eTools (Web 2.0, Social Media) Transformation (vgl. Jahnke, Bergström et al. 2012)
  • 16.
    16 NEUN LERNSCHRITTE (GAGNÉ,BRIGGS & WAGER (1988) Aufmerksamkeit gewinnen Informieren über Lernziele Vorwissen aktivieren Darstellung des Lernmaterials Lernen anleiten Ausführen/ Anwenden lassen Informative Rückmeldung geben Leistung kontrollieren/ beurteilen Behalten bzw. Transfer sichern
  • 17.
  • 18.
  • 19.
    Plenumsarbeit: Mind-Mapping (5min)  Welche Medien bzw. Tools für eTeaching kennen Sie ? 19 FORMEN VON TOOLS FÜR ETEACHING (Quelle: http://www.mindtools.com/media/Diagrams/mindmap.jpg)
  • 20.
     Differenzierung nachMaterial  Texte (pdfs, docs, ppt, html …) Das Format sollte auf vielen Geräten abrufbar sein.  Bilder (gif, jpg, jpeg)  Achten Sie darauf, dass mit der Komplexität der Bilder auch die Auflösung zunehmen muss (ideal 1024 X 768)  von verschiedenen Endgeräten abrufbar  Videos (wmv, mpeg)  Das Framing ist rechtlich umstritten (in DE gerichtlich ok, allerdings auf EU-Ebene verstößt es gegen Rechte)  Simulationen (Java, javascript, html5)  Das Format sollte opensource sein  Animationen (bewegte Bilder gif)  Erläuterungen sollten in gesprochener Sprache vorliegen  Podcasts und Musik (mp3, wma)  deutliche Aussprache 20 FORMEN VON MEDIEN FÜR ETEACHING Urheberrecht & Quellenverweis
  • 21.
    FORMEN VON TOOLSFÜR ETEACHING 21 Technisch verstärkte Lehr-Lernszenarien (Moodle oder Metacoon) Web 2.0 Anwendungen (Wikis oder Blogs) Blended Learning (Computer Supported Collaborative Learning) eLearning (geschlossene Lernplattformen – iTunes University)
  • 22.
    TECHNISCH VERSTÄRKTE LEHR- LERNSZENARIEN Einsatzvon neuen Medien zur Unterstützung der Lehr- Lernveranstaltung  Videoportal (z.B. um Abläufe zu visualisieren)  Internetseite (z.B. Definitionen nachschlagen)  Webquest (z.B. um Zusammenhänge zu lernen)  Podcast (z.B. um Vorträge zu hören) 22 Verstärkter Medieneinsatz / Methodenwechsel
  • 23.
     Beispiele erproben Online-Umfragen https://tricider.com/de/t/  https://www.soscisurvey.de/ Simulationssoftware  http://www.brainvoyager.com/products/braintutor.html  http://www.e-toern.de/ Webquests  http://wizard.webquests.ch/public  http://wizard.webquests.ch/fbrs-pnd.html?page=103852 23 TECHNISCH VERSTÄRKTE LEHR- LERNSZENARIEN
  • 24.
    WEB 2.0 ANWENDUNGEN Interaktionund Kollaboration beim Lernen durch den Einsatz von neuen Medien  Foren (z.B. Austausch über Statistik)  Wikis (z.B. Gestaltung neuer Lerninhalte)  Conceptboard (z.B. zur Prüfung)  Doodle (z.B. Zur Terminfindung)  Mind-Maps (z.B. Gemeinsame Mind-Maps erstellen)  Social Reading tools (z.B. readmill.com) 24 Interaktion und Kollaboration erfolgt online
  • 25.
     Beispiele erproben Wikis http://pbworks.com Mind-Maps  http://mindmaster.com Social Reading  https://readmill.com/  https://apps.facebook.com/wpsocialreader/ 25 WEB 2.0 ANWENDUNGEN
  • 26.
    BLENDED LEARNING Kombination vondigitale und nicht-digitale Lernumgebungen und Methoden (Dziuban, Moskal & Hartman, 2005) 26 Selbstreguliertes Lernen •eLearning (unabhängig vom Zeitpunkt, Intervall, Tempo und Ort) Live E-Learning •Synchrones Lernen in Chats, Videokonferenzen und virtuellen Klassenräumen (Zeit, Intervall, Tempo wird durch Lehrende vorgegeben Präsenzveranstaltung •Regelmäßige Präsenzveranstaltungen in traditionellen Lernumgebungen werden durch eLearning ergänzt.
  • 27.
    BLENDED LEARNING Heather Stalkerund Michael B. Horn (2012) – Blended Learning Modelle:  Rotations-Modell: der Kurs besteht aus einer vorgegebenen Struktur mit Präsenz- und Online-Anteilen.  Flex-Modell: Materialien eines Lehrangebots werden den Studierenden hauptsächlich online zur Verfügung gestellt. Lehrende können nach Bedarf kontaktiert werden und leisten dann auch Face-to-face-Support.  Self-Blend: Studierende entscheidenen sich zusätzlich zum Päsenzangebot einen reinen Online-Kurse zum Bsp. einer anderen Hochschule (vgl. Angebote der Virtuellen Hochschule Bayern oder Ruhr Campus Online) zu besuchen und dadurch ihr Kursangebot zu ergänzen.  Enriched-Virtual model: Virtueller Kurs, der zum Beispiel zum Auftakt und Abschluss Präsenzangebote beinhaltet. 27
  • 28.
     Beispiele erproben VirtuelleLernplattformen  https://olat.vcrp.de/olat/url/RepositoryEntry/856031273  http://metacoon.uni-jena.de  http://dtserv1.compsy.uni-jena.de/ Fernstudiengänge  http://www.fh- kl.de/fachbereiche/imst/studiengaenge/informatik/berufsbegleiten d-it-analyst.html 28 BLENDED LEARNING
  • 29.
    ELEARNING Selbstreguliertes Lernen durchden Einsatz von neuen Medien  MOOC (MIT, iTunes University, Professorenweb)  Geschlossene Lernumgebungen (Börsensimulationen) 29 Der Lerner bestimmt selbst Lernziel, Intervall, Tempo und Ort
  • 30.
     Beispiele erproben MOOCs(Massive Open Online Courses)  https://www.khanacademy.org/  https://www.coursera.org/ Elearning-Plattformen  http://art2.ph-freiburg.de/incops  http://www.lernstats.de  http://www.e-teaching.org/praxis/referenzbeispiele/statistiklabor 30 ELEARNING
  • 31.
     Sammlung voneTools  http://www.zv.uni-leipzig.de/?id=4011  http://de.wikipedia.org/wiki/E-Learning  http://l3t.eu/homepage/ 31 LINKS
  • 32.
    ERPROBUNG - AUFGABENSTELLUNG Entwerfen Sie einen Plan für den Einsatz von eTools in einer Ihrer Lehrveranstaltungen.  nutzen Sie hierfür die Seite mit ihrem Namen im Wiki.  Kommentieren Sie im Wiki das Handout eines anderen Teilnehmenden. 32
  • 33.
    Plenumsdiskussion (15 min) Welche Vor- bzw. Nachteile sehen Sie für den Einsatz von eTools in der Lehre? 33 VOR UND NACHTEILE VON ETEACHING