Impulsbeitrag beim Online-Podium auf e-teaching.org am 20.06.2011




                 E-Learning und Fachkulturen:
                 Wie fachspezifisch ist E-Learning?




                 Jun.-Prof. Dr. Kerstin Mayrberger | http://kerstin.mayrberger.de



FB 02 Sozialwissenschaften, Medien und Sport | Institut für Erziehungswissenschaft | AG Medienpädagogik
Dies ist eine Überschrift
Überblick




      (1) E-Learning-Szenarien in den Disziplinen
      (2) E- Learning-Einsatz in den Fächern an der FU Berlin
      (3) E-Learning verbindet
      (4) Diskussion




  2
Dies ist eine Überschrift
  Szenarien




(Schulmeister et al. 2008)
       3
Dies ist eine Überschrift
      Szenarien

‣      (1) Grad der Virtualität:
       Präsenzveranstaltung – integrierte Veranstaltung – Virtuelles Seminar




    (Schulmeister et al. 2008)
           3
Dies ist eine Überschrift
      Szenarien

‣      (1) Grad der Virtualität:
       Präsenzveranstaltung – integrierte Veranstaltung – Virtuelles Seminar

‣      (2) Größe der Lerngruppe:
       individuelles Lernen – Lernen in Gruppen – Lernen in Großgruppen




    (Schulmeister et al. 2008)
           3
Dies ist eine Überschrift
      Szenarien

‣      (1) Grad der Virtualität:
       Präsenzveranstaltung – integrierte Veranstaltung – Virtuelles Seminar

‣      (2) Größe der Lerngruppe:
       individuelles Lernen – Lernen in Gruppen – Lernen in Großgruppen

‣      (3) Grad der Synchronizität:
       asynchron – asynchron/synchron – synchron




    (Schulmeister et al. 2008)
           3
Dies ist eine Überschrift
      Szenarien

‣      (1) Grad der Virtualität:
       Präsenzveranstaltung – integrierte Veranstaltung – Virtuelles Seminar

‣      (2) Größe der Lerngruppe:
       individuelles Lernen – Lernen in Gruppen – Lernen in Großgruppen

‣      (3) Grad der Synchronizität:
       asynchron – asynchron/synchron – synchron

‣      (4) Grad der Medialität:
       Veranstaltung mit elektronischer Ergänzung – Unterstützung mit Multimedia und
       Selbstlerneinheiten – interaktive Übungen, Simulationen




    (Schulmeister et al. 2008)
           3
Dies ist eine Überschrift
      Szenarien

‣      (1) Grad der Virtualität:
       Präsenzveranstaltung – integrierte Veranstaltung – Virtuelles Seminar

‣      (2) Größe der Lerngruppe:
       individuelles Lernen – Lernen in Gruppen – Lernen in Großgruppen

‣      (3) Grad der Synchronizität:
       asynchron – asynchron/synchron – synchron

‣      (4) Grad der Medialität:
       Veranstaltung mit elektronischer Ergänzung – Unterstützung mit Multimedia und
       Selbstlerneinheiten – interaktive Übungen, Simulationen

‣      (5) Verhältnis von Content zu Kommunikation:
       Lernen anhand von Content – Content/Diskurs wechseln – Lernen im Diskurs




    (Schulmeister et al. 2008)
           3
Dies ist eine Überschrift
      Szenarien

‣      (1) Grad der Virtualität:
       Präsenzveranstaltung – integrierte Veranstaltung – Virtuelles Seminar

‣      (2) Größe der Lerngruppe:
       individuelles Lernen – Lernen in Gruppen – Lernen in Großgruppen

‣      (3) Grad der Synchronizität:
       asynchron – asynchron/synchron – synchron

‣      (4) Grad der Medialität:
       Veranstaltung mit elektronischer Ergänzung – Unterstützung mit Multimedia und
       Selbstlerneinheiten – interaktive Übungen, Simulationen

‣      (5) Verhältnis von Content zu Kommunikation:
       Lernen anhand von Content – Content/Diskurs wechseln – Lernen im Diskurs

‣      (6) Grad der Aktivität der Lernenden:
       rezeptives Lernen – rezeptiv/aktiv – aktives Lernen
    (Schulmeister et al. 2008)
           3
Dies ist eine Überschrift Wissenschaften (Mayrberger, 2008)
        Differenzierung in den
Merkmale               Geisteswissenschaften                              Wirtschafts- und Sozialwisssenschaften                    Naturwisssenschaften
eLearning
Virtualität       §   vorrangig Präsenzveranstaltungen zum          §   vorrangig Präsenzveranstaltungen mit elektronischer §    vorrangig Präsenzveranstaltungen wie Vorlesung,
                       direkten Austausch mit elektronischer              Kommunikation oder integrierte Veranstaltung, d.h.        Labor, Praktikum mit elektronischer Kommunikation
                       Kommunikation; Präsenzphasen ergänzt               Präsenzphasen ergänzt durch virtuellen Kurs oder          oder zusätzlichen Informationen im Internet; ergänzt
                       durch virtuellen Kurs (Selbststudium)              Selbststudium                                             durch virtuellen Kurs oder Phasen des
                                                                                                                                    Selbststudiums; geringe Virtualität


Gruppengröße      §   kleine bis mittlere Gruppengröße, d.h.,      §    individuelles Lernen, Lernen in der Gruppe bzw. in   §   Individuelles Lernen und Erarbeiten von
                       individuelles Lernen und kooperatives Lernen       Tutorien bis zum Lernen in Großgruppen mittels            wissenschaftlichen Inhalten stehen im Vordergrund
                       in Gruppen im LMS oder VC                          LMS oder Vorlesungsaufzeichnung                           sowie Lernen in Gruppen z.B. an Fällen oder
                                                                                                                                    Problemen mittels LMS oder webbasierter,
                                                                                                                                    multimedialer Lernumgebung
Synchronizität    §   eher hohe Asynchronizität mit z.B. Foren und §    überwiegend asynchron mit (Gruppen-)Aufgaben     §       überwiegend asynchron mit (Gruppen-)Aufgaben
                       Aufgaben im LMS und mit synchronen                 und Foren im LMS, ggf. mit synchronen (Gruppen-)          und Foren im LMS, ggf. mit synchronen (Gruppen-)
                       Ergänzungen/ Elementen                             Aufgaben/ Elementen in der Veranstaltung                  Aufgaben/ Elementen in der Veranstaltung bzw. in
                                                                                                                                    Tutorien
Medialität        §   geringe bis hohe Medialität, d.h.,            §   geringe bis hohe Medialität, d.h., Veranstaltungen §     geringe (Vorlesungen mit Online-Skript) bis hohe
                       Veranstaltungen werden mit webbasierten            werden sowohl mit Online-Vorlesungsskripten und           Medialität (Simulationen, interaktive Übungen und
                       Quellen und Bilddatenbanken unterstützt; z.T.      durch Online-Kommunikation ergänzt, als auch mit          Werkzeuge) und Mischformen wie Einsatz von
                       auch Einsatz von interaktiven Übungen oder         Filmen oder aufbereiteten Vorlesungsmitschnitten,         (ergänzenden) Podcasts oder
                       Filmen oder multimedialen und                      Einsatz von Simulationen, interaktive Übungen,            Selbstlernprogrammen und Multimedia
                       hypermedialen Lernsystemen                         virtuelle Lernumgebungen als Veranstaltungsort

Content vs.   §       Erarbeitung wissenschaftlicher Inhalte       §    Lernen von wissenschaftlichen Inhalten und           §   das Erarbeiten (feststehender) wissenschaftlicher
Kommunikation          wechselt ab mit kommunikativer Interaktion;        Methoden wie auch Lernen im Diskurs                       Inhalte steht im Vordergrund und findet nur zum Teil
                       auf Grundlage der eigenen Inhalte findet ein                                                                 im Rahmen kommunikativer Interaktion im Netz statt
                       Lernen im Diskurs statt                                                                                      bzw. im Rahmen betreuter Lerngruppen

Aktivität         §   überwiegend Mischung rezeptiver,              §   rezeptive und aktive Lernformen finden überwiegend §     rezeptive Lernformen überwiegen, ergänzt durch
                       nachvollziehender Lernformen und aktiver,          gemischt statt, wobei die rezeptiven Formen (z.B.         aktive Lernformen
                       produzierender Lernformen von eigenen              Informationsbeschaffung aus dem Internet oder
                       Beiträgen zum Diskurs                              LMS; Selbstlernphasen) noch gegenüber aktiven
                                                                          Lernformen (virtuelle Gruppenarbeit, Erstellung von
                                                                          Inhalten) überwiegen



              4
Dies ist eine Überschrift Wissenschaften (Mayrberger, 2008)
        Differenzierung in den
Merkmale               Geisteswissenschaften                              Wirtschafts- und Sozialwisssenschaften                    Naturwisssenschaften
eLearning
Virtualität       §   vorrangig Präsenzveranstaltungen zum          §   vorrangig Präsenzveranstaltungen mit elektronischer §    vorrangig Präsenzveranstaltungen wie Vorlesung,
                       direkten Austausch mit elektronischer              Kommunikation oder integrierte Veranstaltung, d.h.        Labor, Praktikum mit elektronischer Kommunikation
                       Kommunikation; Präsenzphasen ergänzt               Präsenzphasen ergänzt durch virtuellen Kurs oder          oder zusätzlichen Informationen im Internet; ergänzt
                       durch virtuellen Kurs (Selbststudium)              Selbststudium                                             durch virtuellen Kurs oder Phasen des
                                                                                                                                    Selbststudiums; geringe Virtualität


Gruppengröße      §   kleine bis mittlere Gruppengröße, d.h.,      §    individuelles Lernen, Lernen in der Gruppe bzw. in   §   Individuelles Lernen und Erarbeiten von
                       individuelles Lernen und kooperatives Lernen       Tutorien bis zum Lernen in Großgruppen mittels            wissenschaftlichen Inhalten stehen im Vordergrund
                       in Gruppen im LMS oder VC                          LMS oder Vorlesungsaufzeichnung                           sowie Lernen in Gruppen z.B. an Fällen oder
                                                                                                                                    Problemen mittels LMS oder webbasierter,
                                                                                                                                    multimedialer Lernumgebung
Synchronizität    §   eher hohe Asynchronizität mit z.B. Foren und §    überwiegend asynchron mit (Gruppen-)Aufgaben     §       überwiegend asynchron mit (Gruppen-)Aufgaben
                       Aufgaben im LMS und mit synchronen                 und Foren im LMS, ggf. mit synchronen (Gruppen-)          und Foren im LMS, ggf. mit synchronen (Gruppen-)
                       Ergänzungen/ Elementen                             Aufgaben/ Elementen in der Veranstaltung                  Aufgaben/ Elementen in der Veranstaltung bzw. in
                                                                                                                                    Tutorien
Medialität        §   geringe bis hohe Medialität, d.h.,            §   geringe bis hohe Medialität, d.h., Veranstaltungen §     geringe (Vorlesungen mit Online-Skript) bis hohe
                       Veranstaltungen werden mit webbasierten            werden sowohl mit Online-Vorlesungsskripten und           Medialität (Simulationen, interaktive Übungen und
                       Quellen und Bilddatenbanken unterstützt; z.T.      durch Online-Kommunikation ergänzt, als auch mit          Werkzeuge) und Mischformen wie Einsatz von
                       auch Einsatz von interaktiven Übungen oder         Filmen oder aufbereiteten Vorlesungsmitschnitten,         (ergänzenden) Podcasts oder
                       Filmen oder multimedialen und                      Einsatz von Simulationen, interaktive Übungen,            Selbstlernprogrammen und Multimedia
                       hypermedialen Lernsystemen                         virtuelle Lernumgebungen als Veranstaltungsort

Content vs.   §       Erarbeitung wissenschaftlicher Inhalte       §    Lernen von wissenschaftlichen Inhalten und           §   das Erarbeiten (feststehender) wissenschaftlicher
Kommunikation          wechselt ab mit kommunikativer Interaktion;        Methoden wie auch Lernen im Diskurs                       Inhalte steht im Vordergrund und findet nur zum Teil
                       auf Grundlage der eigenen Inhalte findet ein                                                                 im Rahmen kommunikativer Interaktion im Netz statt
                       Lernen im Diskurs statt                                                                                      bzw. im Rahmen betreuter Lerngruppen

Aktivität         §   überwiegend Mischung rezeptiver,              §   rezeptive und aktive Lernformen finden überwiegend §     rezeptive Lernformen überwiegen, ergänzt durch
                       nachvollziehender Lernformen und aktiver,          gemischt statt, wobei die rezeptiven Formen (z.B.         aktive Lernformen
                       produzierender Lernformen von eigenen              Informationsbeschaffung aus dem Internet oder
                       Beiträgen zum Diskurs                              LMS; Selbstlernphasen) noch gegenüber aktiven
                                                                          Lernformen (virtuelle Gruppenarbeit, Erstellung von
                                                                          Inhalten) überwiegen



              4
E-Learning 1.0




E-Learning 2.0

      5
Dies ist eine Überschrift
Exploration: Szenarien



      Beispiel 1: Geisteswissenschaften
      ‣   von der individuellen Literaturarbeit (Buchwissenschaften) zur aktiven
          Kollaboration in einem Wiki




  6
Dies ist eine Überschrift
Exploration: Szenarien



      Beispiel 1: Geisteswissenschaften
      ‣   von der individuellen Literaturarbeit (Buchwissenschaften) zur aktiven
          Kollaboration in einem Wiki

      Beispiele: Wirtschafts- & Sozialwissenschaften
      ‣   von der reinen Wissensvermittlung (BWL: Personalmanagement) zur
          nachbereitende Fallarbeit in Gruppen in einem LMS (Foren und Wiki)
      ‣   vom individuellen Forschungsprojekt (Ethnographie) zur studentischen
          Forscher-Community mit Weblogs




  7
Dies ist eine Überschrift
Exploration: Szenarien



      Beispiel 1: Geisteswissenschaften
      ‣   von der individuellen Literaturarbeit (Buchwissenschaften) zur aktiven
          Kollaboration in einem Wiki

      Beispiele: Wirtschafts- & Sozialwissenschaften
      ‣   von der reinen Wissensvermittlung (BWL: Personalmanagement) zur
          nachbereitende Fallarbeit in Gruppen in einem LMS (Foren und Wiki)
      ‣   vom individuellen Forschungsprojekt (Ethnographie) zur studentischen
          Forscher-Community mit Weblogs

      Beispiel 3: Naturwissenschaft
      ‣   von der reinen Übung von Labortechniken (Biologie)
          zur Erstellung von Videopodcasts
      ‣   vom reinen Skript zur interaktiven Selbstlerneinheit mit
          Austauschmöglichkeiten




  8
Dies ist eine Überschrift
Exploration: Folgerungen




  9
Dies ist eine Überschrift
Exploration: Folgerungen


  ‣   Veränderung der aktuellen Lehre mit E-Learning!




  9
Dies ist eine Überschrift
Exploration: Folgerungen


  ‣   Veränderung der aktuellen Lehre mit E-Learning!

  ‣   Ziel der Blended-Learning-Szenarien: Förderung von ...
      ... Lernprozessen
      ... Aktivierung der Studierenden
      ... Kollaboration & Kooperation
      ... Interaktion & Austausch
      ... Partizipation




  9
Dies ist eine Überschrift
Exploration: Folgerungen


  ‣   Veränderung der aktuellen Lehre mit E-Learning!

  ‣   Ziel der Blended-Learning-Szenarien: Förderung von ...
      ... Lernprozessen
      ... Aktivierung der Studierenden
      ... Kollaboration & Kooperation
      ... Interaktion & Austausch
      ... Partizipation

  ‣   Es ist müßig, sich in erster Linie an der Gestaltung
      tradierter, fachspezifischer Szenarien zu orientieren.




  9
Dies ist eine Überschrift
Exploration: Folgerungen


  ‣   Veränderung der aktuellen Lehre mit E-Learning!

  ‣   Ziel der Blended-Learning-Szenarien: Förderung von ...
      ... Lernprozessen
      ... Aktivierung der Studierenden
      ... Kollaboration & Kooperation
      ... Interaktion & Austausch
      ... Partizipation

  ‣   Es ist müßig, sich in erster Linie an der Gestaltung
      tradierter, fachspezifischer Szenarien zu orientieren.

  ‣   E-Learning als fachübergreifende Verbindung:
      Anspruch „gute Lehre“ zu realisieren!


  9
Dies ist eine Überschrift E-Learning verbindet!
Ausgangsthese heute:




E-Learning ist in der hochschuldidaktischen Weiterbildung
der Kristallisationspunkt
für eine fächerübergreifende Auseinandersetzung
mit einer zeitgemäßen akademischen Lehr- und Lernkultur.




  10
Dies ist eine Überschrift
Schlussfolgerungen 2008 und heute I




  11
Dies ist eine Überschrift
Schlussfolgerungen 2008 und heute I


       ‣   Fachspezifische Profilbildung mit E-Learning




  11
Dies ist eine Überschrift
Schlussfolgerungen 2008 und heute I


       ‣   Fachspezifische Profilbildung mit E-Learning

       ‣   E-Learning ist in seiner Bandbreite nicht gleichermaßen
           für alle Fächer mit den je spezifischen Methoden geeignet.




  11
Dies ist eine Überschrift
Schlussfolgerungen 2008 und heute I


       ‣   Fachspezifische Profilbildung mit E-Learning

       ‣   E-Learning ist in seiner Bandbreite nicht gleichermaßen
           für alle Fächer mit den je spezifischen Methoden geeignet.

       ‣   Web 2.0-Elemente sind dort didaktisch sinnvoll, wo
           kommunikative und kooperative Lehr- und Lernformen zur
           Fachkultur gehören und die Lernenden als (mit-)
           gestaltende Subjekte im Lehr- und Lernprozess betrachtet
           werden.




  11
Dies ist eine Überschrift
Schlussfolgerungen 2008 und heute I


       ‣   Fachspezifische Profilbildung mit E-Learning

       ‣   E-Learning ist in seiner Bandbreite nicht gleichermaßen
           für alle Fächer mit den je spezifischen Methoden geeignet.

       ‣   Web 2.0-Elemente sind dort didaktisch sinnvoll, wo
           kommunikative und kooperative Lehr- und Lernformen zur
           Fachkultur gehören und die Lernenden als (mit-)
           gestaltende Subjekte im Lehr- und Lernprozess betrachtet
           werden.

       ‣   Gleichzeitig ist es möglich, dass tradierte Methoden in den
           Disziplinen durch kommunikative und diskursive Anteile
           weiterentwickelt werden können.


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Dies ist eine Überschrift
Schlussfolgerungen 2008 und heute II




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Dies ist eine Überschrift
Schlussfolgerungen 2008 und heute II


       „Verbesserung der Lehre ist gewiß überall möglich und nötig,
       kann aber je nach Fach sehr Verschiedenes bedeuten und
       verlangt eine Entscheidung, ob dabei die ohnehin kulturell
       dominanten Züge optimiert oder aber durch komplementäre
       Entwicklungen gebrochen werden sollten.“
                                                      (Huber, 1992)




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Dies ist eine Überschrift
Schlussfolgerungen 2008 und heute II


       „Verbesserung der Lehre ist gewiß überall möglich und nötig,
       kann aber je nach Fach sehr Verschiedenes bedeuten und
       verlangt eine Entscheidung, ob dabei die ohnehin kulturell
       dominanten Züge optimiert oder aber durch komplementäre
       Entwicklungen gebrochen werden sollten.“
                                                      (Huber, 1992)


       ‣   Die Reform der akademischen Lehre verlangt heute ein In-
           Frage-Stellen von etablierten und tradierten Lehr- und
           Lernformen in allen Fächern!




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Folgerungen für die hochschuldidaktische Weiterbildung




   ‣     Bestehende Motivation bei Lehrenden zur Veränderung
         ihrer Lehre in den Fächern stärken und fördern durch

   ‣     1. Interdisziplinäre, fachübergreifende Angebote (Didaktik)
         und
   ‣     2. Angebote und Zuständigkeiten für die Fächer (Strategie)


       Wie fachspezifisch ist E-Learning?



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       Wie fachspezifisch ist E-Learning?
   ‣     Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

   ‣     Wie schätzen Sie den fachspezifischen Grad von E-
         Learning ein?

   ‣     Welche Auswirkung hat eine klare Platzierung
         zwischen Fach (Dezentralisierung) und Allgemeinem
         (Zentralisierung) für E-Learning-Zentren?



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E-Learning und Fachkulturen (1)

  • 1.
    Impulsbeitrag beim Online-Podiumauf e-teaching.org am 20.06.2011 E-Learning und Fachkulturen: Wie fachspezifisch ist E-Learning? Jun.-Prof. Dr. Kerstin Mayrberger | http://kerstin.mayrberger.de FB 02 Sozialwissenschaften, Medien und Sport | Institut für Erziehungswissenschaft | AG Medienpädagogik
  • 2.
    Dies ist eineÜberschrift Überblick (1) E-Learning-Szenarien in den Disziplinen (2) E- Learning-Einsatz in den Fächern an der FU Berlin (3) E-Learning verbindet (4) Diskussion 2
  • 3.
    Dies ist eineÜberschrift Szenarien (Schulmeister et al. 2008) 3
  • 4.
    Dies ist eineÜberschrift Szenarien ‣ (1) Grad der Virtualität: Präsenzveranstaltung – integrierte Veranstaltung – Virtuelles Seminar (Schulmeister et al. 2008) 3
  • 5.
    Dies ist eineÜberschrift Szenarien ‣ (1) Grad der Virtualität: Präsenzveranstaltung – integrierte Veranstaltung – Virtuelles Seminar ‣ (2) Größe der Lerngruppe: individuelles Lernen – Lernen in Gruppen – Lernen in Großgruppen (Schulmeister et al. 2008) 3
  • 6.
    Dies ist eineÜberschrift Szenarien ‣ (1) Grad der Virtualität: Präsenzveranstaltung – integrierte Veranstaltung – Virtuelles Seminar ‣ (2) Größe der Lerngruppe: individuelles Lernen – Lernen in Gruppen – Lernen in Großgruppen ‣ (3) Grad der Synchronizität: asynchron – asynchron/synchron – synchron (Schulmeister et al. 2008) 3
  • 7.
    Dies ist eineÜberschrift Szenarien ‣ (1) Grad der Virtualität: Präsenzveranstaltung – integrierte Veranstaltung – Virtuelles Seminar ‣ (2) Größe der Lerngruppe: individuelles Lernen – Lernen in Gruppen – Lernen in Großgruppen ‣ (3) Grad der Synchronizität: asynchron – asynchron/synchron – synchron ‣ (4) Grad der Medialität: Veranstaltung mit elektronischer Ergänzung – Unterstützung mit Multimedia und Selbstlerneinheiten – interaktive Übungen, Simulationen (Schulmeister et al. 2008) 3
  • 8.
    Dies ist eineÜberschrift Szenarien ‣ (1) Grad der Virtualität: Präsenzveranstaltung – integrierte Veranstaltung – Virtuelles Seminar ‣ (2) Größe der Lerngruppe: individuelles Lernen – Lernen in Gruppen – Lernen in Großgruppen ‣ (3) Grad der Synchronizität: asynchron – asynchron/synchron – synchron ‣ (4) Grad der Medialität: Veranstaltung mit elektronischer Ergänzung – Unterstützung mit Multimedia und Selbstlerneinheiten – interaktive Übungen, Simulationen ‣ (5) Verhältnis von Content zu Kommunikation: Lernen anhand von Content – Content/Diskurs wechseln – Lernen im Diskurs (Schulmeister et al. 2008) 3
  • 9.
    Dies ist eineÜberschrift Szenarien ‣ (1) Grad der Virtualität: Präsenzveranstaltung – integrierte Veranstaltung – Virtuelles Seminar ‣ (2) Größe der Lerngruppe: individuelles Lernen – Lernen in Gruppen – Lernen in Großgruppen ‣ (3) Grad der Synchronizität: asynchron – asynchron/synchron – synchron ‣ (4) Grad der Medialität: Veranstaltung mit elektronischer Ergänzung – Unterstützung mit Multimedia und Selbstlerneinheiten – interaktive Übungen, Simulationen ‣ (5) Verhältnis von Content zu Kommunikation: Lernen anhand von Content – Content/Diskurs wechseln – Lernen im Diskurs ‣ (6) Grad der Aktivität der Lernenden: rezeptives Lernen – rezeptiv/aktiv – aktives Lernen (Schulmeister et al. 2008) 3
  • 10.
    Dies ist eineÜberschrift Wissenschaften (Mayrberger, 2008) Differenzierung in den Merkmale Geisteswissenschaften Wirtschafts- und Sozialwisssenschaften Naturwisssenschaften eLearning Virtualität § vorrangig Präsenzveranstaltungen zum § vorrangig Präsenzveranstaltungen mit elektronischer § vorrangig Präsenzveranstaltungen wie Vorlesung, direkten Austausch mit elektronischer Kommunikation oder integrierte Veranstaltung, d.h. Labor, Praktikum mit elektronischer Kommunikation Kommunikation; Präsenzphasen ergänzt Präsenzphasen ergänzt durch virtuellen Kurs oder oder zusätzlichen Informationen im Internet; ergänzt durch virtuellen Kurs (Selbststudium) Selbststudium durch virtuellen Kurs oder Phasen des Selbststudiums; geringe Virtualität Gruppengröße § kleine bis mittlere Gruppengröße, d.h., § individuelles Lernen, Lernen in der Gruppe bzw. in § Individuelles Lernen und Erarbeiten von individuelles Lernen und kooperatives Lernen Tutorien bis zum Lernen in Großgruppen mittels wissenschaftlichen Inhalten stehen im Vordergrund in Gruppen im LMS oder VC LMS oder Vorlesungsaufzeichnung sowie Lernen in Gruppen z.B. an Fällen oder Problemen mittels LMS oder webbasierter, multimedialer Lernumgebung Synchronizität § eher hohe Asynchronizität mit z.B. Foren und § überwiegend asynchron mit (Gruppen-)Aufgaben § überwiegend asynchron mit (Gruppen-)Aufgaben Aufgaben im LMS und mit synchronen und Foren im LMS, ggf. mit synchronen (Gruppen-) und Foren im LMS, ggf. mit synchronen (Gruppen-) Ergänzungen/ Elementen Aufgaben/ Elementen in der Veranstaltung Aufgaben/ Elementen in der Veranstaltung bzw. in Tutorien Medialität § geringe bis hohe Medialität, d.h., § geringe bis hohe Medialität, d.h., Veranstaltungen § geringe (Vorlesungen mit Online-Skript) bis hohe Veranstaltungen werden mit webbasierten werden sowohl mit Online-Vorlesungsskripten und Medialität (Simulationen, interaktive Übungen und Quellen und Bilddatenbanken unterstützt; z.T. durch Online-Kommunikation ergänzt, als auch mit Werkzeuge) und Mischformen wie Einsatz von auch Einsatz von interaktiven Übungen oder Filmen oder aufbereiteten Vorlesungsmitschnitten, (ergänzenden) Podcasts oder Filmen oder multimedialen und Einsatz von Simulationen, interaktive Übungen, Selbstlernprogrammen und Multimedia hypermedialen Lernsystemen virtuelle Lernumgebungen als Veranstaltungsort Content vs. § Erarbeitung wissenschaftlicher Inhalte § Lernen von wissenschaftlichen Inhalten und § das Erarbeiten (feststehender) wissenschaftlicher Kommunikation wechselt ab mit kommunikativer Interaktion; Methoden wie auch Lernen im Diskurs Inhalte steht im Vordergrund und findet nur zum Teil auf Grundlage der eigenen Inhalte findet ein im Rahmen kommunikativer Interaktion im Netz statt Lernen im Diskurs statt bzw. im Rahmen betreuter Lerngruppen Aktivität § überwiegend Mischung rezeptiver, § rezeptive und aktive Lernformen finden überwiegend § rezeptive Lernformen überwiegen, ergänzt durch nachvollziehender Lernformen und aktiver, gemischt statt, wobei die rezeptiven Formen (z.B. aktive Lernformen produzierender Lernformen von eigenen Informationsbeschaffung aus dem Internet oder Beiträgen zum Diskurs LMS; Selbstlernphasen) noch gegenüber aktiven Lernformen (virtuelle Gruppenarbeit, Erstellung von Inhalten) überwiegen 4
  • 11.
    Dies ist eineÜberschrift Wissenschaften (Mayrberger, 2008) Differenzierung in den Merkmale Geisteswissenschaften Wirtschafts- und Sozialwisssenschaften Naturwisssenschaften eLearning Virtualität § vorrangig Präsenzveranstaltungen zum § vorrangig Präsenzveranstaltungen mit elektronischer § vorrangig Präsenzveranstaltungen wie Vorlesung, direkten Austausch mit elektronischer Kommunikation oder integrierte Veranstaltung, d.h. Labor, Praktikum mit elektronischer Kommunikation Kommunikation; Präsenzphasen ergänzt Präsenzphasen ergänzt durch virtuellen Kurs oder oder zusätzlichen Informationen im Internet; ergänzt durch virtuellen Kurs (Selbststudium) Selbststudium durch virtuellen Kurs oder Phasen des Selbststudiums; geringe Virtualität Gruppengröße § kleine bis mittlere Gruppengröße, d.h., § individuelles Lernen, Lernen in der Gruppe bzw. in § Individuelles Lernen und Erarbeiten von individuelles Lernen und kooperatives Lernen Tutorien bis zum Lernen in Großgruppen mittels wissenschaftlichen Inhalten stehen im Vordergrund in Gruppen im LMS oder VC LMS oder Vorlesungsaufzeichnung sowie Lernen in Gruppen z.B. an Fällen oder Problemen mittels LMS oder webbasierter, multimedialer Lernumgebung Synchronizität § eher hohe Asynchronizität mit z.B. Foren und § überwiegend asynchron mit (Gruppen-)Aufgaben § überwiegend asynchron mit (Gruppen-)Aufgaben Aufgaben im LMS und mit synchronen und Foren im LMS, ggf. mit synchronen (Gruppen-) und Foren im LMS, ggf. mit synchronen (Gruppen-) Ergänzungen/ Elementen Aufgaben/ Elementen in der Veranstaltung Aufgaben/ Elementen in der Veranstaltung bzw. in Tutorien Medialität § geringe bis hohe Medialität, d.h., § geringe bis hohe Medialität, d.h., Veranstaltungen § geringe (Vorlesungen mit Online-Skript) bis hohe Veranstaltungen werden mit webbasierten werden sowohl mit Online-Vorlesungsskripten und Medialität (Simulationen, interaktive Übungen und Quellen und Bilddatenbanken unterstützt; z.T. durch Online-Kommunikation ergänzt, als auch mit Werkzeuge) und Mischformen wie Einsatz von auch Einsatz von interaktiven Übungen oder Filmen oder aufbereiteten Vorlesungsmitschnitten, (ergänzenden) Podcasts oder Filmen oder multimedialen und Einsatz von Simulationen, interaktive Übungen, Selbstlernprogrammen und Multimedia hypermedialen Lernsystemen virtuelle Lernumgebungen als Veranstaltungsort Content vs. § Erarbeitung wissenschaftlicher Inhalte § Lernen von wissenschaftlichen Inhalten und § das Erarbeiten (feststehender) wissenschaftlicher Kommunikation wechselt ab mit kommunikativer Interaktion; Methoden wie auch Lernen im Diskurs Inhalte steht im Vordergrund und findet nur zum Teil auf Grundlage der eigenen Inhalte findet ein im Rahmen kommunikativer Interaktion im Netz statt Lernen im Diskurs statt bzw. im Rahmen betreuter Lerngruppen Aktivität § überwiegend Mischung rezeptiver, § rezeptive und aktive Lernformen finden überwiegend § rezeptive Lernformen überwiegen, ergänzt durch nachvollziehender Lernformen und aktiver, gemischt statt, wobei die rezeptiven Formen (z.B. aktive Lernformen produzierender Lernformen von eigenen Informationsbeschaffung aus dem Internet oder Beiträgen zum Diskurs LMS; Selbstlernphasen) noch gegenüber aktiven Lernformen (virtuelle Gruppenarbeit, Erstellung von Inhalten) überwiegen 4
  • 12.
  • 13.
    Dies ist eineÜberschrift Exploration: Szenarien Beispiel 1: Geisteswissenschaften ‣ von der individuellen Literaturarbeit (Buchwissenschaften) zur aktiven Kollaboration in einem Wiki 6
  • 14.
    Dies ist eineÜberschrift Exploration: Szenarien Beispiel 1: Geisteswissenschaften ‣ von der individuellen Literaturarbeit (Buchwissenschaften) zur aktiven Kollaboration in einem Wiki Beispiele: Wirtschafts- & Sozialwissenschaften ‣ von der reinen Wissensvermittlung (BWL: Personalmanagement) zur nachbereitende Fallarbeit in Gruppen in einem LMS (Foren und Wiki) ‣ vom individuellen Forschungsprojekt (Ethnographie) zur studentischen Forscher-Community mit Weblogs 7
  • 15.
    Dies ist eineÜberschrift Exploration: Szenarien Beispiel 1: Geisteswissenschaften ‣ von der individuellen Literaturarbeit (Buchwissenschaften) zur aktiven Kollaboration in einem Wiki Beispiele: Wirtschafts- & Sozialwissenschaften ‣ von der reinen Wissensvermittlung (BWL: Personalmanagement) zur nachbereitende Fallarbeit in Gruppen in einem LMS (Foren und Wiki) ‣ vom individuellen Forschungsprojekt (Ethnographie) zur studentischen Forscher-Community mit Weblogs Beispiel 3: Naturwissenschaft ‣ von der reinen Übung von Labortechniken (Biologie) zur Erstellung von Videopodcasts ‣ vom reinen Skript zur interaktiven Selbstlerneinheit mit Austauschmöglichkeiten 8
  • 16.
    Dies ist eineÜberschrift Exploration: Folgerungen 9
  • 17.
    Dies ist eineÜberschrift Exploration: Folgerungen ‣ Veränderung der aktuellen Lehre mit E-Learning! 9
  • 18.
    Dies ist eineÜberschrift Exploration: Folgerungen ‣ Veränderung der aktuellen Lehre mit E-Learning! ‣ Ziel der Blended-Learning-Szenarien: Förderung von ... ... Lernprozessen ... Aktivierung der Studierenden ... Kollaboration & Kooperation ... Interaktion & Austausch ... Partizipation 9
  • 19.
    Dies ist eineÜberschrift Exploration: Folgerungen ‣ Veränderung der aktuellen Lehre mit E-Learning! ‣ Ziel der Blended-Learning-Szenarien: Förderung von ... ... Lernprozessen ... Aktivierung der Studierenden ... Kollaboration & Kooperation ... Interaktion & Austausch ... Partizipation ‣ Es ist müßig, sich in erster Linie an der Gestaltung tradierter, fachspezifischer Szenarien zu orientieren. 9
  • 20.
    Dies ist eineÜberschrift Exploration: Folgerungen ‣ Veränderung der aktuellen Lehre mit E-Learning! ‣ Ziel der Blended-Learning-Szenarien: Förderung von ... ... Lernprozessen ... Aktivierung der Studierenden ... Kollaboration & Kooperation ... Interaktion & Austausch ... Partizipation ‣ Es ist müßig, sich in erster Linie an der Gestaltung tradierter, fachspezifischer Szenarien zu orientieren. ‣ E-Learning als fachübergreifende Verbindung: Anspruch „gute Lehre“ zu realisieren! 9
  • 21.
    Dies ist eineÜberschrift E-Learning verbindet! Ausgangsthese heute: E-Learning ist in der hochschuldidaktischen Weiterbildung der Kristallisationspunkt für eine fächerübergreifende Auseinandersetzung mit einer zeitgemäßen akademischen Lehr- und Lernkultur. 10
  • 22.
    Dies ist eineÜberschrift Schlussfolgerungen 2008 und heute I 11
  • 23.
    Dies ist eineÜberschrift Schlussfolgerungen 2008 und heute I ‣ Fachspezifische Profilbildung mit E-Learning 11
  • 24.
    Dies ist eineÜberschrift Schlussfolgerungen 2008 und heute I ‣ Fachspezifische Profilbildung mit E-Learning ‣ E-Learning ist in seiner Bandbreite nicht gleichermaßen für alle Fächer mit den je spezifischen Methoden geeignet. 11
  • 25.
    Dies ist eineÜberschrift Schlussfolgerungen 2008 und heute I ‣ Fachspezifische Profilbildung mit E-Learning ‣ E-Learning ist in seiner Bandbreite nicht gleichermaßen für alle Fächer mit den je spezifischen Methoden geeignet. ‣ Web 2.0-Elemente sind dort didaktisch sinnvoll, wo kommunikative und kooperative Lehr- und Lernformen zur Fachkultur gehören und die Lernenden als (mit-) gestaltende Subjekte im Lehr- und Lernprozess betrachtet werden. 11
  • 26.
    Dies ist eineÜberschrift Schlussfolgerungen 2008 und heute I ‣ Fachspezifische Profilbildung mit E-Learning ‣ E-Learning ist in seiner Bandbreite nicht gleichermaßen für alle Fächer mit den je spezifischen Methoden geeignet. ‣ Web 2.0-Elemente sind dort didaktisch sinnvoll, wo kommunikative und kooperative Lehr- und Lernformen zur Fachkultur gehören und die Lernenden als (mit-) gestaltende Subjekte im Lehr- und Lernprozess betrachtet werden. ‣ Gleichzeitig ist es möglich, dass tradierte Methoden in den Disziplinen durch kommunikative und diskursive Anteile weiterentwickelt werden können. 11
  • 27.
    Dies ist eineÜberschrift Schlussfolgerungen 2008 und heute II 12
  • 28.
    Dies ist eineÜberschrift Schlussfolgerungen 2008 und heute II „Verbesserung der Lehre ist gewiß überall möglich und nötig, kann aber je nach Fach sehr Verschiedenes bedeuten und verlangt eine Entscheidung, ob dabei die ohnehin kulturell dominanten Züge optimiert oder aber durch komplementäre Entwicklungen gebrochen werden sollten.“ (Huber, 1992) 12
  • 29.
    Dies ist eineÜberschrift Schlussfolgerungen 2008 und heute II „Verbesserung der Lehre ist gewiß überall möglich und nötig, kann aber je nach Fach sehr Verschiedenes bedeuten und verlangt eine Entscheidung, ob dabei die ohnehin kulturell dominanten Züge optimiert oder aber durch komplementäre Entwicklungen gebrochen werden sollten.“ (Huber, 1992) ‣ Die Reform der akademischen Lehre verlangt heute ein In- Frage-Stellen von etablierten und tradierten Lehr- und Lernformen in allen Fächern! 12
  • 30.
    Dies ist eineÜberschrift Folgerungen für die hochschuldidaktische Weiterbildung ‣ Bestehende Motivation bei Lehrenden zur Veränderung ihrer Lehre in den Fächern stärken und fördern durch ‣ 1. Interdisziplinäre, fachübergreifende Angebote (Didaktik) und ‣ 2. Angebote und Zuständigkeiten für die Fächer (Strategie) Wie fachspezifisch ist E-Learning? 13
  • 31.
    Dies sehen Siedas? Wie ist eine Überschrift Wie fachspezifisch ist E-Learning? ‣ Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? ‣ Wie schätzen Sie den fachspezifischen Grad von E- Learning ein? ‣ Welche Auswirkung hat eine klare Platzierung zwischen Fach (Dezentralisierung) und Allgemeinem (Zentralisierung) für E-Learning-Zentren? 14