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Lehren I...
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Zwei Hauptaspekte
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Von der Lehrorientierung…
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WISSENS-
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Vergleich Vorlesung und Skype-
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Digitale Lernsettings gestalten

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Veröffentlicht am

Keynote an der TU Clausthal (November 2016)
Was ist didaktischer Mehrwert? Wie wird er für eLearning bzw. Blended Learning generiert bzw. umgesetzt?

Veröffentlicht in: Bildung
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Digitale Lernsettings gestalten

  1. 1. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Teaching Trends 2016 Digitale Lernsettings gestalten Der Foliensatz ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
  2. 2. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 eorie: Lehr- und Lernmodelle Handlungsstrategien; Geltungsansprüche anung: E-Learning bzw. Blended Learning Learning Outcomes, Taxonomie-Ebenen Umsetzung: Didaktische Prinzipien & Dimensionen Didaktische Vielfalt, Didaktisches Profil Digitale Lernsettings gestalten
  3. 3. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 1Handlungs- strategien
  4. 4. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 Worin besteht im angepeilten Lernziel der didaktische Mehrwert von E-Learning? Lassen sich die Lehr- und Lernziele nicht mit anderen (traditionellen) Methoden besser erreichen? Didaktischer Mehrwert
  5. 5. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Hinter jedem Medieneinsatz für Bildung, hinter jeder Software oder Internetanwendung verbirgt sich ein theoretisches Lernmodell - unabhängig davon ob dies den Betreibern, (Software-) Entwicklern, Anwendern etc. bewusst ist oder nicht. November 2016 These: IKT ist nicht didaktisch neutral
  6. 6. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 Zeit Bildungspolitik Lehrplä ne/Curricula Lernbereiche Unterrichtskonzepte Unterrichtseinheiten Lehr-/Lernsituationen Did. Interaktionen (Sek. - Min.) Didaktische Szenarien (Min. - Stunden) Fachdidaktischer Block (mehrere Stunden - ECTS) Lehrstoffverteilung - E-Learning (Legislaturperiode) Mikrodidaktik Mesodidaktik Makrodidaktik Gestaltungsebenen
  7. 7. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 1. Der Umgang mit Interaktiven Medien darf nicht als Selbst- zweck gelehrt werden, sondern muss integrativ in Arbeits- und Lernaufgaben eingebunden werden. 2. Worin besteht der didaktische Mehrwert von E-Learning? Kein technisches Problem, es geht um gleichzeitige Gestaltung („Orchestrierung“) von zeitlichen, räumlichen und sozialen Faktoren („Lernsetting“) 3. Die Integration von Lehr- und Verwaltungsinstrumente steht erst am Anfang. Es gibt noch vielen Medienbrüche. Thesen zu Handlungsstrategien
  8. 8. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 2Lehr- und Lernmodelle
  9. 9. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 TransferTransfer Lernen ILernen I Faktenwissen ("know-that“) Vermittlung wissen, erinnern Wiedergabe korrekter Antworten Merken, Wiedererkennen lehren, erklären TutorTutor Lernen IILernen II Prozeduren, Verfahren ("know-how“) Dialog (aus)üben, Problemlösen Auswahl und Anwendung der korrekten Methoden Fähigkeit, Fertigkeit beraten, helfen, vorzeigen CoachCoach Lernen IIILernen III soziale Praktiken ("knowing-in-action“) Handlung reflektierend handeln, erfinden Bewältigung komplexer Situationen Verantwortung, Lebenspraxis kooperieren gemeinsam umsetzen
  10. 10. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 TransferTransfer Lehren ILehren I Faktenwissen ("know-that“) Vermittlung wissen, erinnern Wiedergabe korrekter Antworten Merken, Wiedererkennen lehren, erklären Materialien werden auf die Plattform übertragen TransferTransfer MaterialdepotMaterialdepot Materialien 1:1 auf die Plattform stellen (Word, PDF) Präsenzstudium wird ergänzt Up-/Download, Bringschuld wird zur Holschuld LMS als administrative Unterstützung Schrittweiser flächendeckender Ausbau
  11. 11. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 TutorTutor Lehren IILehren II Prozeduren, Verfahren ("know-how“) Dialog (aus)üben, Problemlösen Auswahl und Anwendung der korrekten Methoden Fähigkeit, Fertigkeit beraten, helfen, vorzeigen KommunikationKommunikation AnreicherungAnreicherung Materialien für das LMS aufbereitet („Study-Guide“) Kommunikation asynchron (Forum, eMail) Aufgaben und Übungen integrieren LMS zur kommunikativen Unterstützung E-Moderation, E-Tutoring notwendig Aufgaben und Teile der Kommunikations- prozesse werden auf die Plattform übertragen
  12. 12. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 CoachCoach Lehren IIILehren III soziale Praktiken ("knowing-in-action“) Handlung reflektierend handeln, erfinden Bewältigung komplexer Situationen Verantwortung, Lebenspraxis kooperieren gemeinsam umsetzen Didaktischen Mehrwert von Blended Learning Szenarien gezielt nutzen KonstruktionKonstruktion Blended LearningBlended Learning Eigenes Design von Blended Learning Szenarien Wikis, Podcasts, Vodcasts, E- Portfolios Aufgaben und Übungen für Plattform entwickeln LMS als pädagogisch-didaktisches Werkzeug Eigenverantwortliche aktivierende Projekte
  13. 13. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 3Geltungs- anspruch
  14. 14. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 sprachliche Äußerung (Sprachhandlung) illokutionä re Rolle ich weiß, dass... ich glaube, dass... ich bestreite, dass... propositionaler Gehalt ...die Erde rund ist. ...er sich verletzt hat. ...Rauchen hier verboten ist. Struktur des Sprechaktes (Austin, Searle)
  15. 15. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Struktur des Sprechaktes sprachliche Äußerung (Sprachhandlung) illokutionä re Rolle ich weiß, dass... ich glaube, dass... ich bestreite, dass... propositionaler Gehalt ...die Erde rund ist. ...er sich verletzt hat. ...Rauchen hier verboten ist. Dreifache Weltbezüge (Habermas) November 2016
  16. 16. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 Kommunikatives Handeln Geltungsanspruch Weltbezüge subjektiv objektiv sozial
  17. 17. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 Didaktisches Handeln Geltungsanspruch Weltbezüge subjektiv Entwicklung des Selbst objektiv Stoff, Material sozial (Co-)LernerIn, LernhelferIn
  18. 18. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 Medien sozial kommunikative Medien Handlung kooperatives Wissen Geltungsanspruch Weltbezüge subjektiv interaktive Medien Aufgaben interaktives Wissen objektiv darstellende Medien Präsentation rezeptives Wissens
  19. 19. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 KonstruktionKonstruktion Blended LearningBlended Learning Eigenes Design von Blended Learning Szenarien Wikis, Podcasts, Vodcasts, E-Portfolios Aufgaben und Übungen für Plattform entwickeln LMS als pädagogisch- didaktisches Werkzeug Eigenverantwortliche aktivierende Projekte TransferTransfer MaterialdepotMaterialdepot Materialien 1:1 auf die Plattform stellen (Word, PDF) Präsenzstudium wird ergänzt Up-/Download, Bringschuld wird zur Holschuld LMS als administrative Unterstützung Schrittweiser flächendeckender Ausbau KommunikationKommunikation AnreicherungAnreicherung Materialien für das LMS aufbereitet („Study- Guide“) Kommunikation asynchron (Forum, eMail) Aufgaben und Übungen integrieren LMS zur kommunikativen Unterstützung E-Moderation, E-Tutoring notwendig
  20. 20. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 1. Das Erreichen anspruchsvollerer Lernziele erfordert mehr Zeit = höhere Ebene der didaktische Gestaltung. 2. Unterschiedliche Lehr- bzw. Lernmodi sind kein „entweder–oder“, sondern ein „sowohl-als-auch“. Sie fördern die Kompetenzentwicklung in der jeweiligen Phase der individuellen Lernkarriere. 3. Immer alle drei Aspekte (Geltungsansprüche/Weltbezüge) in der Lehre beachten. Thesen zu Lehr-/Lernmodi & Geltungsansprüche
  21. 21. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 4E-Learning Arrangements
  22. 22. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 Nr. Präsenz Online Selbst- lernen Bemerkung, prototypische Mischungsformen 1 33 % 33 % 33 % Gleichverteilung 2 20 % 40 % 40 % hoher Anteil von Online-Lernen mit geringem Präsenzanteil 3 40 % 20 % 20 % hoher Anteil Präsenz mit geringem Anteil individuelles Selbstlernen 4 20 % 20 % 60 % Prototyp von Blended Learning 5 20 % 60 % 20 % hoher Anteil Online-Lernen 6 50 % 0 % 50 % Präsenzstudium 7 60 % 20 % 20 % Präsenzstudium mit unterstützdendem Online-Lernen 8 0 % 20 % 80 % Fernstudium: Distance Education 9 0 % 0 % 100 % Fernstudium: Korrespondenzstudium „Mischungs“variationen
  23. 23. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Learning Outcomes: Zwei Hauptaspekte • Lernergebnisse fokussieren auf das tatsächlich erzielte Lernergebnis und nicht auf die (gut gemeinte) Intention der Lehrperson. • Lernergebnisse konzentrieren sich auf Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen die Studierende nach Beendigung der Lernaktivität erworben haben sollten und bei der Leistungsfestellung vorzeigen können. November 2016
  24. 24. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Von der Lehrorientierung… zu Lernorientierung LehrerInnenzentrierte Herangehensweise fokussiert auf den Input der Lehrenden und überprüft inwieweit die Studierenden den gelehrten Stoff aufgenommen haben. LernerInnenzentrierte Herangehensweise fokussiert auf die Lernergebnisse, die sich in den erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Kompetenzen der Studierenden zeigen. November 2016
  25. 25. 5-taxonomie-pb-grundform-leer November 2016 WISSENS- DIMEN- SION KOGNITIVE PROZESSDIMENSION 1. Erin- nern 2. Ver- stehen 3. Anwen- den 4. Analy- sieren 5. Bewer- ten 6. Erzeu- gen A. Fakten- wissen B. Konzeptio- nelles Wissen C. Prozedurales Wissen D. Meta-kogni- tives Wissen
  26. 26. Vergleich Vorlesung und Skype- AG WISSENS- DIMEN- SION KOGNITIVE PROZESSDIMENSION 1. Erin- nern 2. Ver- stehen 3. Anwen- den 4. Analy- sieren 5. Bewer- ten 6. Erzeu- gen A. Fakten- wissen B. Konzeptio- nelles Wissen C. Prozedurales Wissen D. Meta-kogni- tives Wissen MCQs EMQs SAQs Oral/Essays Case-based Discussion Script Concordance Test Practical Assessment DOPS, (mini)-CEX, LEP Observation on Rotation OSCE, OSLER, 360° FB
  27. 27. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 Taxonomy of educational objectives: Anderson & Krathwohl 2001 Prototypischer Ablauf: • 15h: Literaturstudium • 20h: Online Forumsdiskussion • 10h: Präsenztag mit Übungen und Diskussionen • 15h: Online Gruppenarbeit • 15h: individuelle Seminararbeit Monat -2 Monat -1 Monat +1 Monat +2 15h 20h 15h 15h Modulstart Präsenztag (10h) Modulende Blended Learning Prinzip (Beispiel DUK) 3 ECTS = 75h Workload je Modul in etwa 4 Monaten:
  28. 28. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 75 Stunden individuelles LernenStudy-Guide Material Online-Prüfung mit automatisierter Auswertung AKT 1-2 Erinnern, Verstehen M o n a t - 2 M o n a t - 1 M o n a t 1 M o n a t 2 1 5 h 2 0 h 1 5 h 1 5 h P r ä s e n z ta g ( 1 0 h )M o d u ls ta r t M o d u la b s c h lu ß Study-Guide Diskussionsforum, Betreuung Arbeitsauftrag Diskussionsforum, Betreuung Mündliche und/oder schriftliche Prüfung Aufgabenstellung mit Zeitplan und Interaktion AKT 3-4 Anwenden, Analysieren M o n a t - 2 M o n a t - 1 M o n a t 1 M o n a t 2 1 5 h 2 0 h 1 5 h 1 5 h P r ä s e n z ta g ( 1 0 h )M o d u ls ta r t M o d u la b s c h lu ß Arbeitsaufträge Gruppenbildung, Begleitung Arbeitsaufträge Gruppenbildung, Begleitung Aufgabenstellung mit Zeitplan & Gruppenbildung Bei fremd- oder selbst- gesteuerter Koordinierung Schriftliche Arbeit, Projektarbeit, E-Portfolio AKT 5-6 Bewerten, Konstruieren Lern-/Lehr-Arrangements (Beispiele)
  29. 29. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 z.B. Vor- & Nachbereitung einer komplexen Aufgabe1 z.B. Erläuterung einer komplexen Aufgabe, Abgabe über Plattform 2 z.B. Präsentation und Reflexion von Arbeiten3 z.B. Erläuterung einer Aufgabe mit Zwischenfeedback 4 z.B. Erläuterung einer Aufgabe mit Prüfung 5 z.B. Vorbereitung, Feedback, Nachbereitung und Prüfung 6 (Nach Sankofi/Szucsich 2007) = Face to Face (f2f) = Zeit innerhalb des Moduls = Beginn/Ende des Moduls Legende 6 Strukturvariationen (Beispiel)
  30. 30. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 1. Blended Learning verlangt ganzheitliche Planung von Präsenz- und E-Learning Phasen. 2. Das „Mischungsverhältnis“ von f2f to f2i (das geeignete Blended Learning Modell) hängt ab vom Fach (Thema) UND der Ebene des angepeilten Lernergebnisses. 3. Anspruchsvollere Lernziele verlangen höhere Qualifikation und Intensität der E-Learning Betreuung. 4. Höhere Lernziele erfordern Inhalts- UND E-Learning Kompetenz. Trennung von Inhalts- und Prozess- bzw. Inhalts- und E-Learning-Expertin nur bei niederen Lernzielen möglich/sinnvoll. Lernergebnisse und Blended Learning
  31. 31. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 5Didaktische Prinzipien & Dimensionen
  32. 32. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Didaktische Beschreibungsstufen November 2016
  33. 33. 5-taxonomie-pb-grundform-leer# Handlungs- bereich der Didaktik Stufe der didaktischen Beschreibung Praxis- beschrei- bungen Methoden Prinzipien Dimen- sionen Kate- gorienMuster Modelle 1 2a 2b 3 4 5 E Curriculum Programm D Curric. Block Modul C Inhaltl. Block Ensemble B Lehr-/Lern- Situation Szenario A Interaktion Handlung D ID A K T IS C H E S D E S IG N CURRICULARES D E S I G N KOMMUNIKATIVES D E S I G NNovember 2016
  34. 34. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Didaktisches Kategorialmodell November 2016
  35. 35. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 # Dimension # Dimension 1 Außerdidaktische Umwelt – Bezug 14 Lernenden-Anzahl 2 Bildungsraum – Privatsphäre 15 Lernhandlung 3 Chronologie 16 LernhelferIn – Rolle 4 Curriculare Einbindung 17 Lernwerkzeug – Rolle 5 Fachbezug 18 Mediale Codierung 6 Fähigkeitsorientierung 19 Ortsbezug im Lernprozess 7 Feedback 20 Partizipation 8 Körperwahrnehmung 21 Personalisierung – Ausrichtung 9 Kognitiver Prozess 22 Selbstbestimmung 10 Kompetenz 23 Verantwortung 11 Leitmedium 24 Vertrauen 12 Lernanforderung – Art 25 Wiederholungsorientierung 13 Lernanforderung – Struktur 26 Wissen - rezeptives Verzeichnis didakt. Dimensionen (DD)
  36. 36. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 Anzahl von LernteilnehmerInnen 1 2 3-7 8 bis 30 30+ Körperwahrnehmung gar nicht nur retrospektiv über das Lernprodukt (z.B. Datei, Website) kaum eMail, Forum mittelmäßig Synchrone Schriftliche Formen, wie Chat ziemlich Video-, Audio- konferenz außerordentlich Körperliche Präsenz Face-to-face Didaktische Dimensionen (Beispiele) Selbstbestimmung Fremdsteuerung (Aufgabe, Zeit und Reihenfolge vorgegeben) Selbstorganisation (Aufgabe, Zeit und Reihenfolge frei) Selbststeuerung (Zeit frei)
  37. 37. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Didaktische Prinzipien (DP) 1. Fünf DPs pro Dimension 2. DPs sind didaktische Handlungsorientierungen 3. Die Grundform ist: Adjektiv + „Lernen“ 4. Beispiele: entdeckendes, implizites, auditives, selbstgesteuertes, autodidaktisches, situiertes Lernen
  38. 38. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 Beispiel eines Zusammenspiel: Didakt. Dimension – Didakt. Prinzip Fremdsteuerung (Aufgabe, Zeit und Reihenfolge vorgegeben) Selbstorganisation (Aufgabe, Zeit und Reihenfolge frei) Selbststeuerung (Zeit frei) fremdbestimmtes Lernen fremdgesteuertes Lernen selbstgesteuertes Lernen selbstorganisiertes Lernen selbstbestimmtes Lernen Didaktische Dimension: Selbstbestimmung 5 Didaktische Prinzipien für Selbstbestimmung
  39. 39. Vergleich Vorlesung und Skype- AG Vorlesung Skype-AG Didaktische Profile (Vergleich)
  40. 40. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien 1. Das Suchen nach didaktischen Aspekten für das Prinzip eröffnet das dahinter liegende didaktische Potential bzw. den didaktischen Mehrwert. 2. Didaktisches Prinzip: Cloud-basiertes Lernen Welches didaktisches Potential? Beispiel für didaktische Vielfalt (1) Suche nach didaktischen Mehrwert ortsunabhängig rechnerunabhängig kooperationserleichternd
  41. 41. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien 1. Das Suchen nach didaktischen Aspekten in einem Modell eröffnet das dahinter liegende didaktische Potential bzw. den didaktischen Mehrwert. 2. Didaktisches Modell Virtuelle Podiumsdiskussion: a) Was ist ihr didaktisches Potential? b) Wie lässt es sich als didaktisches Prinzip formulieren? Beispiel für didaktische Vielfalt (2) Suche nach didaktischen Mehrwert MeinungsträgerInnen-Positionen erfahrendes Lernen
  42. 42. 5-taxonomie-pb-grundform-leer # Hand- lungs- be- reich Stufe der didaktischen Beschreibung Praxis- beschrei- bungen Methoden Prinzi- pien Dimen- sionen Kate- gorienMuster Modelle 1 2a 2b 3 4 5 ✔ ✔✔✔✔ November 2016
  43. 43. 5-taxonomie-handlungsprozesse- strukturen# Handlungs- ebene der Didaktik Ebene der didaktischen Beschreibung Praxis- beschrei- bungen Methoden Prinzipien Dimen- sionen Kate- gorienMuster Modelle 1 2a 2b 3 4 5 E Curriculum Programm D Curric. Block Modul C Inhaltl. Block Ensemble B Lehr-/Lern- Situation Szenario A Interaktion Handlung HANDLUNGSPROZESSE HANDLUNGSSTRUKTUREN November 2016
  44. 44. Muster/Methode und Variation Muster/Methode im Singular = Unterrichtsmodell Modell, Vorbild, Vorlage, Schablone Eine Variation ist eine kleine oder auch große Änderung desselben Musters Muster/Methode im Plural = Unterrichtsmuster Struktur, Anordnung, Konstellation, Konfiguration Jede noch so kleine Variation, die die Struktur ändert, bildet selbst wiederum ein eigenes MusterNovember 2016
  45. 45. “Each pattern describes a problem which occurs over and over again in our environment, and then describes the core of the solution to that problem, in such a way that you can use this solution a million times over, without ever doing it the same way twice.” – Christopher Alexander, A Pattern Language, 1977
  46. 46. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 Beispiel: Mustersprache für E-Portfolios (2) (Hierarchische Struktur)
  47. 47. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 Beispiel: Mustersprache für E-Portfolios (2)
  48. 48. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Campus u. Community 2016
  49. 49. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 1. Lernen/E-Learning ist überwiegend ein sozialer Prozess und benötigt aktive Teilnahme (Verantwortung). 2. Wir müssen neben den Inhalten auch die Kommuni- kationsstrukturen gestalten. 3. Es gibt verschiedene Ebenen der didaktischen Gestaltung: Im Zusammenwirken dieser Ebenen entsteht pädagogische Vielfalt und didaktische Innovation. 4. Die Technologie ermöglicht völlig neue Lernarrange- ments mit neuen didaktischen Herausforderungen. Zusammenfassung (1)
  50. 50. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 5. Lernen/E-Learning ist überwiegend ein sozialer Prozess und benötigt aktive Teilnahme (Verantwortung). 6. E-Learning braucht zeitnahe intensive Betreuung. 7. Wir müssen neben den Inhalten auch die Kommuni- kationsstrukturen gestalten. 8. Es gibt verschiedene Ebenen der didaktischen Gestaltung: Im Zusammenwirken dieser Ebenen entsteht pädagogische Vielfalt und didaktische Innovation. Zusammenfassung (2)
  51. 51. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ November 2016 Danke für die Aufmerksamkeit! Univ.Prof. Dr. Peter Baumgartner http://www.donau-uni.ac.at/imb http://www.peter.baumgartner.name http://twitter.com/pbaumgartner Dieses Material steht unter der Creative- Commons-Lizenz Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Um eine Kopie dieser Lizenz zu sehen, besuchen Sie
  52. 52. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016 6Exkurs: Lernstile & Gamification
  53. 53. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Berücksichtigung des Lernstils (1) Personalisiertes individuelles Lernen 1. Anpassung statt didaktische Vielfalt? 2. Meta-Evaluationen zeigen keine überzeugenden Kausalitäten (Hattie et al. 1996) 3. Coffield et al. 2004 referieren 71 Lernstiltheorien & untersuchen 13 Modelle genauer: 1. Meta-Kognition (Lernen lernen) ist wichtiger als Lernstil 2. Viele emp. Studien für einzelne Lernstile haben meth. Mängel http://snipurl.com/peba-learning-styles Coffield, F., Moseley, D., Hall, E., & Ecclestone, K. (2004). Learning styles and pedagogy in post-16 learning: A systematic and critical review. Learning and Skills Research Centre. Retrieved from http://snipurl.com/peba-learning-styles November 2016
  54. 54. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Berücksichtigung des Lernstils (2) Einfluss von Lernstilen wird überschätzt „We therefore advise against pedagogical intervention based solely on any of the learning style instruments.“ (p.141) Coffield, F., Moseley, D., Hall, E., & Ecclestone, K. (2004). Learning styles and pedagogy in post-16 learning: A systematic and critical review. Learning and Skills Research Centre. Retrieved from http ://sxills.nl/lerenlerennu/bronnen/Learning%20styles%20by%20Coffield%20e. pdf Kurz-URL: http://snipurl.com/peba-learning-styles November 2016
  55. 55. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Gamification (1) Definition Übertragung von erfolgreichen Spiel- Prinzipien auf andere Bereiche, wie z.B. Lernen November 2016 • Vergabe von Punkten • Rankings, Vergleichslisten (Leaderboards) • Verschiedene Schwierigkeitsgrade (Levels) • Vergabe von Auszeichnungen (Badges) Häufig angewandte Methoden
  56. 56. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien November 2016
  57. 57. Donau-Universität Krems Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien Gamification (2) Belohnung ist noch nicht Gamification Don’t think of gamification as only the use of badges, rewards and points; instead think of engaging elements of why people play games – it’s not just for the points – its for the sense of engagement, immediate feedback, feeling of accomplishment, and success of striving against a challenge and overcoming it. (Kapp, 2012: xxii) Kapp, Karl M. 2012. The gamification of learning and instruction: game-based methods and strategies for training and education. San Francisco, CA: Pfeiffer November 2016

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