Dr. Sandra Schaffert, SS 2010, Seminar „Lernarrangements & Lebens- begleitendes Lernen“, FH Hagenberg, Kontakt: sandra.schaffert@fh-hagenberg.at, http://sansch.wordpress.com Technologien zum Lernen  und didaktische Ansätze zur Kompetenzentwicklung  http://www.flickr.com/photos/antonioviva/4277074485/sizes/l/   
Inhalte & Voraussetzungen Technologien fürs Lernen  Traditionelle Lernsysteme im Web Social-Web-Tools und PLE Informelles Lernen im Social Web (außerhalb von Unternehmen) Didaktische Ansätze zur Kompetenzentwicklung im Einsatz in (Hoch-) Schulen (mit Verwendung von Technologien) Z. B. E-Portfolio Voraussetzung Grundlagen Kompetenzen, Kompetenzentwicklung Grundlagen Social-Web-Technologien
Technologien für das Lernen
achja (es gibt auch: Technologien für Lehrende)
Technologische Konzepte - Beispiele Lern-Management-Systeme Computer-Based-Training Web-Based-Training Virtuelle Seminare Persönliche Lernumgebung (PLE)
Technologische Konzepte und Realisierungen lassen sich unterscheiden nach dem Inhalt (und wer ihn erstellt) Die Rolle der Lernenden Die soziale Eingebundenheit
Aspekt 1: der Inhalt fix,  konserviert, „ objektiv“ dynamisch, veränderlich, multiperspektivisch nicht/kaum  kategorisiert
Aspekt 1: der Inhalt fix,  konserviert, „ objektiv“ Quelle:  http://schulen.eduhi.at/riedgym/mathematik/klasse1/sikore/sikore.html
Aspekt 1: der Inhalt dynamisch, veränderlich, multiperspektivisch nicht/kaum  kategorisiert See http://wiki.mosep.org
Aspekt 2: die Rolle des Lernenden konsumierend, Unterrichteter aktiv, selbst gesteuert und gestaltend
Aspekt 2: die Rolle des Lernenden konsumierend, Unterrichteter Screenshot of a active math application -  http://www.leactivemath.org/fileadmin/leactivemath/images/LeAMContentSchool_copy_1.jpg
Aspekt 2: die Rolle des Lernenden aktiv, selbst gesteuert und gestaltend Screenshot of Flock (a Social Browser) - http://blog.wired.com/monkeybites/images/flock1.jpg
Aspekt 3: die soziale Eingebundenheit alleine, isoliert Teil einer  Gemeinschaft von Lernenden
Aspekt 3: die soziale Eingebundenheit alleine, isoliert “ The setting for Web-based education” according to Devedižić (2004, figure 2, p. 32)‏ –  an exemplary illustration of an socially isolated learner
Aspekt 3: die soziale Eingebundenheit Teil einer  Gemeinschaft von Lernenden Teamspace by Christian Glahn -  Foto Stefan Karlhuber – see http://www.flickr.com/photos/s_karlhuber/2294115657/
Beispiel: Analyse von Projekten im TEL-Bereich Untersucht wurden dabei EU-Projekte die „semantisches Web“ und Lernen thematisieren Fragen: Is the learning content seen as something miscellaneous and under development?  Is the role of learner that of an active, self-organised creator?  Does the social involvement, e.g. the learning communities, play a role? Schaffert, Sandra; Bürger, Tobias; Hilzensauer, Wolf & Schaffert, Sebastian (2008).
Ergebnis Content analysis of projects and tools in the field of Learning with Semantic technologies Quelle:  Schaffert, Sandra; Bürger, Tobias; Hilzensauer, Wolf & Schaffert, Sebastian (2008).
Typen The two dominant types of projects concerning to the three aspects of their underlying concepts in the field of learning with the Semantic Web: Illustrating the paradigm shift from e-learning 1.0 to e-learning 2.0 (just for illustration purpose; the  aspects are not orthogonal as depicted in the figure)‏ Schaffert, Sandra; Bürger, Tobias; Hilzensauer, Wolf & Schaffert, Sebastian (2008).
Ähnliches Ergebnis Illustration of the statistical analysis of the co-citation of  publication about  learning on the topic “ Semantic Web” Source: Beat Döbili http://beat.doebe.li/ bibliothek/w01364.html
Zusammenfassung Schaffert, Sandra; Bürger, Tobias; Hilzensauer, Wolf & Schaffert, Sebastian (2008).
Zusammenfassung - Anmerkung Schaffert, Sandra; Bürger, Tobias; Hilzensauer, Wolf & Schaffert, Sebastian (2008). 2.0 ist nicht unbedingt „besser“, auch 1.0-Arrangements können (auch) in offenen Lernsituationen eingesetzt werden, insbesondere in den Sprachen und Mathematik, u.a. zur Differenzierung des Unterrichts!
Social Web und PLE
Social Web  Quelle: eigene Übersetzung nach http://1.bp.blogspot.com/  Web social Social Web = + verknüpfte  Inhalte im Internet involvierend, kollaborativ, kommunikativ Einnehmende, kommunikative und kollaborative Vernetzung  von Menschen und Inhalten im Internet
Social Web  –  drei Aspekte Schaffert & Ebner (tbp 2010)
Das Konzept der Persönlichen Lernumgebung (Personal Learning Environment, PLE) Quelle: http://www.werbeblogger.de/wp-content/myfotos/campaign/tafel.JPG Siehe Schaffert & Kalz (2009), Abbildung nach Ryan Turner
„ Social Web“  Quelle:  http://reinseite.files.wordpress.com/2008/04/cartoon-social-web.gif
Social W e b und Kompetenzentwicklung Das Social Web ermöglicht „die Bearbeitung offener Entscheidungsprobleme in sozial kontroversen, Dissonanzen und Labilisierungen setzenden Kommunikationsformen; sie sind daher ideal geeignet, Kompetenzen im Netz zu ermöglichen“ (Erpenbeck & Sauter)
Informelles Lernen im Social Web
Florina ist Hobbyphotographin
stellt ihre Fotos bei  Flickr.com  aus
Digital Photography School  <<<<<<<<<<<<<<
Digital Photography School  - Weekly Assignments ...
Lisa will ihr Englisch auffrischen
... und hat diverse Englisch-Widgets in ihrem  I-Google
hört in der U-Bahn Englisch Podcasts von  BBC (Learn English)  an
Bei  Mixxer  sucht sie nun nach einer/m Tandem-Lerner/in
Möchte dann via  Skype  (Instant Messaging/Telefonie) kommunizieren
Zwischenbemerkung ... Kompetenzentwicklung (auf den ersten Blick) v.a. im Bereich Beide Beispiele zeigen, dass zur Kompetenzentwicklung in der Regel auch eine Praxis und Kommunikation außerhalb des Social Webs gehören.
Neil Strauss wollte lernen,  wie man eine Frau „aufreisst“
...  u nd hat darüber ein Buch geschrieben ... wie er Teil einer (Online-) Community wird, den „Pick-Up Artists“ ... und in Theorie und Praxis ein Aufreisser-Profi wird
Zwischenbemerkung Zweifellos hat Neil Kompetenzen entwickelt, er kann das Problem nun selbstorganisiert lösen etc. Kompetenzentwicklung beinhaltet auch Werthaltungen ... Ist das hier nicht problematisch? ... Ist der Kompetenzbegriff an sich „wertneutral“? (Gefällt uns da die Forderung nach (Selbst-) Bildung nicht besser?)
Vladimir leitet eine World-of-Warcraft-Gilde
World of Warcraft Quelle: http://www.morearnings.com/wp-content/uploads/2007/05/wow-horde-level-59-3.jpg
World of Warcraft World of Warcraft ist das beliebteste Online-Rollen-Spiel, hat mehr aktive Nutzer als Second Life – obwohl es kostet. Gildenmeister sind die Chefs von mindestens 10 Spielern – und haben jede Menge organisatorische Aufgaben, entwickeln Führungsqualitäten und auch buchhalterische Kenntnisse – z.B. wenn eine Inventur der Waffen angesagt ist
Kompetenzentwicklung beim Counterstrike-Spielen (Amber Beadyeyes interviewt  S.S., Liga-Spielerin, Salzburg)
Kompetenzentwicklung durch Spielen
Zwischenbemerkung Entwickelt man soziale/kommunikative Kompetenzen im Web?  „ sozial kompetentes Verhalten“ ist situationsabhängig Erpenbeck dazu: Digitale Welt ist auch ein Teil der Realität! Nonverbales wird nur z. T. im Web transportiert (Abb.  http://tinyurl.com/locqws )
Entwicklung von Informationsmanagementkompetenz (Amber Beadyeyes interviewt  Dr. Christian Glahn, Open University of the Netherlands)
Informationsmanagement & Kompetenz
Kompetenzentwicklung durch Twittern (Amber Beadyeyes interviewt  Dr. Martin Ebner, TU Graz)
Kompetenzentwicklung durch Twittern
Zwischenbemerkung Mit dem Social Web können sich auch neue Fertigkeiten, Fähigkeiten, Kompetenzen entwickeln, da neue Formen der Kommunikation, der Kollaboration und Bedürfnisse des Informationsmanagements etc. entstehen
Zwischenbemerkung ... Aber man erwirbt durch „Bedienkompetenz“ nicht „automatisch“ Medienkompetenz DIGITAL NAIVES?
Überblick über Möglichkeiten der (informellen) Kompetenzentwicklung im Social Web
Kompetenzentwicklung im Social Web... IIgGGoo
Mögliche Formen der (informellen) Kompetenzentwicklung im Social Web
Einzelarbeit:  Eigenes Informelles Lernen mit Social Media
Mein informelles Lernen mit dem Social Web genutztes Tool/Anwendung Was ich dabei gelernt habe: Was beruflich von Bedeutung ist (sein könnte):
Auswirkungen des informellen Lernens mit dem Social Web durch Studierende
Wie oft kommt das vor?  Welche Bedeutung hat es heute? ... Prozent der österreichischen Studierenden nutzen täglich: 59% E-Mail 20% Lernplattform 35% Chat 10% Wiki lesen 8% Diskussionsforen Quelle: Jadin & Zöserl (2009), N=770
Sind Studierende nun medienkompetenter? Dass sie „digital natives“ (Prensky) sind, wird bestritten: „ Die Tatsache, dass heute andere Medien genutzt werden als in früheren Zeiten rechtfertigt es nicht, eine ganze Generation als andersartig zu mystifizieren“ (Schulmeister 2008, 93) „ Normalität des Aufwachsens mit Technik“ (Tully 2004) nicht „medienkompetenter“: gründliche Recherche, Evaluation der Ergebnisse und deren Bewertung kann man nicht allein im Internet lernen (Schulmeister, S. 90) Der Anteil der engagierten, interessierten Studierenden ist nicht größer (geworden) (ebenda)
Sind Studierende dank Web 2.0 sozial kompetenter? 2. EduMedia Fachtagung 2006 in Salzburg: &quot;Social Skills&quot; durch &quot;Social Software?“ suchte Antworten auf die Frage: „Erweitert die Verwendung neuer Internet-Technologien in Lehr-, Lern- und Wissensprozessen auch soziale Kompetenzen?“ John Erpenbeck antwortete in seiner Keynote: „ja“ und bezog sich auf die Erweiterung sozialer Kompetenzen in der Kommunikation im Internet (E-Mails, Netiquette)  ob es auch das „reale Leben“ betrifft, war für ihn nicht von wesentlicher Bedeutung, da dies zu großen Teilen heute aus virtueller Kommunikation besteht.
Haben Studierende andere Erwartungen an die Lehre? Studierenden ist es egal, mit welcher Methode sie unterrichtet werden, „so long as the instruction was good“ (Franklin & van Harmelen 2007) Die Masse der Studierenden wünscht sich einen moderaten Einsatz von Medien (EARC 2005, S. 93, in Schulmeister 2008)
Technologien im didaktischen Einsatz
K o mpetenzentwicklung mit Social Tools (Amber Beadyeyes interviewt Behnam Taraghi , TU Graz)
Kompetenzentwicklung mit Social Tools
Beispiele für die Arbeit mit Wikis (in Schulen)
Wiki-Einsatz im Unterricht: Szenarien Projektarbeit: zur Veranschaulichung eines Projektfortschritts und zur Veröffentlichung von Projekten Als kollaboratives Glossar und Unterrichtsarchiv Als Medium zur Sicherung von Hausaufgaben Wikis (oder Weblogs) können außerdem sowohl der prozessorientierten Dokumentation als auch der (gemeinsamen) Kommunikation außerhalb des Unterrichts dienen Zur Erarbeitung von Themen in der Gruppenarbeit Quelle: siehe ZUM-Wiki  http://wiki.zum.de/Wikieinsatz_in_der_Schule
Get-Connected-Wiki  ( Maria Wächtler Schule in Essen-Rüttenscheid ) http://wiki.uni-due.de/getconnected/index.php/Hauptseite
Wie? - z. B. mit kostenlosen Tools http://pbwiki.com/
Erfahrungen mit Wikis im Unterricht auch bei lehrer-online http://www.lehrer-online.de/web-reportagen.php
Beispiele für die Arbeit mit Weblogs (in Schulen)
Weblog-Einsatz im Unterricht Verwendung als Notizbuch und Surftagebuch  Präsentation von Projektarbeiten Dokumentieren von schulischen und unterrichtlichen Aktivitäten wie Schullandwochen, Ausflügen, Projekten durch Text und Fotos Blogs als Klassen- oder Schulzeitungen Erstellen von Portfolios Weblogs können Lernentwicklungen und –fortschritte über ein Unterrichtsjahr oder länger zeigen.  Zum &quot;Abholen“ von Arbeitsaufträgen und als Startportal Die Schreibhaltung ändert sich, wenn man weiß, den Text liest nicht nur der Lehrer, sondern auch Mitschülerinnen und vielleicht noch eine Reihe anderer Leute! Quelle: nach  Reichmayr, Ingrid Francisca (2005). DAS WEBLOG-MANUAL. WWW:  http://www.mediamanual.at/mediamanual/workshop/pdf/medienkultur/Weblogmanual.pdf
Beispiel für Weblog-Einsatz: Elefantenklasse.de (2. Klasse) http://elefantenklasse.de/startseite/home..../
Übersicht behalten: Feed-Reeder http://vimeo.com/890226
YouTube für LehrerInnen: TeacherTube http://www.teachertube.com/index.php
Beispiele für „Grass Roots Videos“ (in Schulen)
TeachersTube: Videos von SchülerInnen – Anna, Mittelstufe 29.10.2008 http://www.teachertube.com/view_video.php?viewkey=19e99df36ca4800f95e0
Spezialapplikation ... (in Schulen)
Applikation: Milion Futures (FutureLab) 29.10.2008 http://www.millionfutures.org.uk/  - u.a. „What are the hopes for your future?“ Unterrichtsvorschlag dazu:  http://www.millionfutures.org.uk/lesson.pdf
(möglicher) Rollenwandel durch Web 2.0
Rollen (-wandel) beim Einsatz von Web 2.0 Rolle der SchülerInnen eigenständiges Lernen kooperatives Lernen eigenverantwortliches Lernen soziales Lernen Teilnahme an der Gesellschaft Teilnahme am politischen Prozess Entwicklung von Toleranz und Akzeptanz Mündigkeit Rolle der LehrerInnen InitiatorIn (abhängig von Klassenstufe) BeraterIn und ModeratorIn „ Kontrollinstanz“ (klassenstufenabhängig, gradueller Abbau) GestalterIn der Lernumgebung Quelle: Blog-Initatived21  http://www.blog.initiatived21.de/wp-content/uploads/2008/06/leitfaden-fur-die-einbindung-von-sozialen-netzwerken-in-den-unterricht.pdf  [2008-10-22]
Aber: Technologie allein ... „ ... „Es genügt aber nicht, nur die neue Technologie zur Verfügung zu stellen. Die Lernsysteme müssen sich grundlegend ändern“  (Kuhlmann & Sauter 2008, Vorwort) Quelle: http://www.werbeblogger.de/wp-content/myfotos/campaign/tafel.JPG
Kompetenzentwicklung benötigt (u.a.) Definition der Lernziel und Lernerfolg liegen in der Verantwortung des Lerners Lernziele sind auf selbstorganisierte Lösung von Praxisproblemen, d.h. handlungsorientiert ausgerichtet Neben Wissenszielen werden Wertziele angestrebt Selbstorganisierte Lernphasen Lernprozesse finden überwiegend in Netzwerken von Lernern, Tutoren statt (siehe Kuhlmann & Sauter 2008, 27; Euler und Hahn 2007) IIgGGoo
Didaktische Ansätze mit Technologie-Einsatz
Eine Möglichkeit: Die Arbeit mit E-Portfolios
E-Portfolio Hintergrund: unterstützt selbstgesteuertes Lernen Merkmale: Dokumentation von Lernplanung, schritten und -ergebnissen im „E-Portfolio“ Kommunikation und Beratung mit anderen auch als „alternatives Assessment“ bewertet Wird in einzelnen Seminaren, Studiengängen aber auch ganzen Hochschulen als Konzept eingesetzt Zum Weiterlesen: MOSEP Projekt: http://www.mosep.org  Hornung-Prähauser, Veronika; Geser, Guntram; Hilzensauer, Wolf & Schaffert, Sandra (2007). Didaktische, organisatorische und technologische Grundlagen von E-Portfolios und Analyse internationaler Beispiele und Erfahrungen mit E-Portfolio-Implementierungen an Hochschulen. Salzburg. URL: http://edumedia.salzburgresearch.at/images/stories/e-portfolio_studie_srfg_fnma.pdf Hintergrund: unterstützt selbstgesteuertes Lernen Merkmale: Dokumentation von Lernplanung, schritten und -ergebnissen im „E-Portfolio“ Kommunikation und Beratung mit anderen auch als „alternatives Assessment“ bewertet Wird in einzelnen Seminaren, Studiengängen aber auch ganzen Hochschulen als Konzept eingesetzt Zum Weiterlesen: MOSEP Projekt: http://www.mosep.org  Hornung-Prähauser, Veronika; Geser, Guntram; Hilzensauer, Wolf & Schaffert, Sandra (2007). Didaktische, organisatorische und technologische Grundlagen von E-Portfolios und Analyse internationaler Beispiele und Erfahrungen mit E-Portfolio-Implementierungen an Hochschulen. Salzburg. URL: http://edumedia.salzburgresearch.at/images/stories/e-portfolio_studie_srfg_fnma.pdf
E-Portfolio-Prozesse (Hilzensauer & Hornung-Prähauser 2006)
Mahara - Beispiel http://www.buzinkay.net/blog-de/wp-content/uploads/2007/07/screenshot23.jpeg
Vier Anwendungsmöglichkeiten an Hochschulen Quelle:  Hornung-Prähauser, Geser, Hilzensauer & Schaffert 2007,39
Weitere Möglichkeiten
Weitere Möglichkeiten Offene Lernansätze (Projektarbeit, Problembasiertes Lernen, ...) mit Nutzung des Social Webs und über längere Zeiträume hinweg Das Social Web und offene Lernansätze sind attraktiv, bedeuten aber oft für Studierende (und Lehrende) einen höheren (Zeit-) Aufwand.
Herausforderungen für Kompetenzentwicklung mit dem Social Web an Hochschulen
Wichtige Fragen WELCHE Kompetenz soll eigentlich entwickelt werden? Soll die Kompetenzentwicklung in bestehenden Studiengängen oder ergänzend gefördert werden?
Herausforderungen Passen Lehrziele und Curricula? Ermöglichen die aktuellen Lehrkonzepte Kompetenzentwicklung? Passen die Werte der Hochschule, auch die Lernkultur? Passen die Prüfungsregularien? Wollen und Können die Lehrenden unterstützen? Knowhow im Umgang mit dem Social Web? (Infrastruktur?) ...
Diskussion: Eigene Erfahrungen mit Technologie-Einsatz in der Lehre
Diskussion Welche Technologien sind im Einsatz? Welche Erfahrungen werden damit gemacht? Wird damit Kompetenzentwicklung unterstützt?
Dr. Sandra Schaffert Salzburg Research Forschungsgesellschaft FH Hagenberg Kontakt: sandra.schaffert@fh-hagenberg.at,  http://sansch.wordpress.com  Unterlagen für SS 2010  Seminar „Lernarrangements & Lebensbegleitendes Lernen“ Die Unterlagen können frei kopiert, genutzt und modifiziert werden, sofern (auch)  der Name der Urheberin entsprechend genannt wird. Kontakt

Einführung Kompetenzentwicklung mit Technologien

  • 1.
    Dr. Sandra Schaffert,SS 2010, Seminar „Lernarrangements & Lebens- begleitendes Lernen“, FH Hagenberg, Kontakt: sandra.schaffert@fh-hagenberg.at, http://sansch.wordpress.com Technologien zum Lernen und didaktische Ansätze zur Kompetenzentwicklung http://www.flickr.com/photos/antonioviva/4277074485/sizes/l/ 
  • 2.
    Inhalte & VoraussetzungenTechnologien fürs Lernen Traditionelle Lernsysteme im Web Social-Web-Tools und PLE Informelles Lernen im Social Web (außerhalb von Unternehmen) Didaktische Ansätze zur Kompetenzentwicklung im Einsatz in (Hoch-) Schulen (mit Verwendung von Technologien) Z. B. E-Portfolio Voraussetzung Grundlagen Kompetenzen, Kompetenzentwicklung Grundlagen Social-Web-Technologien
  • 3.
  • 4.
    achja (es gibtauch: Technologien für Lehrende)
  • 5.
    Technologische Konzepte -Beispiele Lern-Management-Systeme Computer-Based-Training Web-Based-Training Virtuelle Seminare Persönliche Lernumgebung (PLE)
  • 6.
    Technologische Konzepte undRealisierungen lassen sich unterscheiden nach dem Inhalt (und wer ihn erstellt) Die Rolle der Lernenden Die soziale Eingebundenheit
  • 7.
    Aspekt 1: derInhalt fix, konserviert, „ objektiv“ dynamisch, veränderlich, multiperspektivisch nicht/kaum kategorisiert
  • 8.
    Aspekt 1: derInhalt fix, konserviert, „ objektiv“ Quelle: http://schulen.eduhi.at/riedgym/mathematik/klasse1/sikore/sikore.html
  • 9.
    Aspekt 1: derInhalt dynamisch, veränderlich, multiperspektivisch nicht/kaum kategorisiert See http://wiki.mosep.org
  • 10.
    Aspekt 2: dieRolle des Lernenden konsumierend, Unterrichteter aktiv, selbst gesteuert und gestaltend
  • 11.
    Aspekt 2: dieRolle des Lernenden konsumierend, Unterrichteter Screenshot of a active math application - http://www.leactivemath.org/fileadmin/leactivemath/images/LeAMContentSchool_copy_1.jpg
  • 12.
    Aspekt 2: dieRolle des Lernenden aktiv, selbst gesteuert und gestaltend Screenshot of Flock (a Social Browser) - http://blog.wired.com/monkeybites/images/flock1.jpg
  • 13.
    Aspekt 3: diesoziale Eingebundenheit alleine, isoliert Teil einer Gemeinschaft von Lernenden
  • 14.
    Aspekt 3: diesoziale Eingebundenheit alleine, isoliert “ The setting for Web-based education” according to Devedižić (2004, figure 2, p. 32)‏ – an exemplary illustration of an socially isolated learner
  • 15.
    Aspekt 3: diesoziale Eingebundenheit Teil einer Gemeinschaft von Lernenden Teamspace by Christian Glahn - Foto Stefan Karlhuber – see http://www.flickr.com/photos/s_karlhuber/2294115657/
  • 16.
    Beispiel: Analyse vonProjekten im TEL-Bereich Untersucht wurden dabei EU-Projekte die „semantisches Web“ und Lernen thematisieren Fragen: Is the learning content seen as something miscellaneous and under development? Is the role of learner that of an active, self-organised creator? Does the social involvement, e.g. the learning communities, play a role? Schaffert, Sandra; Bürger, Tobias; Hilzensauer, Wolf & Schaffert, Sebastian (2008).
  • 17.
    Ergebnis Content analysisof projects and tools in the field of Learning with Semantic technologies Quelle: Schaffert, Sandra; Bürger, Tobias; Hilzensauer, Wolf & Schaffert, Sebastian (2008).
  • 18.
    Typen The twodominant types of projects concerning to the three aspects of their underlying concepts in the field of learning with the Semantic Web: Illustrating the paradigm shift from e-learning 1.0 to e-learning 2.0 (just for illustration purpose; the aspects are not orthogonal as depicted in the figure)‏ Schaffert, Sandra; Bürger, Tobias; Hilzensauer, Wolf & Schaffert, Sebastian (2008).
  • 19.
    Ähnliches Ergebnis Illustrationof the statistical analysis of the co-citation of publication about learning on the topic “ Semantic Web” Source: Beat Döbili http://beat.doebe.li/ bibliothek/w01364.html
  • 20.
    Zusammenfassung Schaffert, Sandra;Bürger, Tobias; Hilzensauer, Wolf & Schaffert, Sebastian (2008).
  • 21.
    Zusammenfassung - AnmerkungSchaffert, Sandra; Bürger, Tobias; Hilzensauer, Wolf & Schaffert, Sebastian (2008). 2.0 ist nicht unbedingt „besser“, auch 1.0-Arrangements können (auch) in offenen Lernsituationen eingesetzt werden, insbesondere in den Sprachen und Mathematik, u.a. zur Differenzierung des Unterrichts!
  • 22.
  • 23.
    Social Web Quelle: eigene Übersetzung nach http://1.bp.blogspot.com/ Web social Social Web = + verknüpfte Inhalte im Internet involvierend, kollaborativ, kommunikativ Einnehmende, kommunikative und kollaborative Vernetzung von Menschen und Inhalten im Internet
  • 24.
    Social Web – drei Aspekte Schaffert & Ebner (tbp 2010)
  • 25.
    Das Konzept derPersönlichen Lernumgebung (Personal Learning Environment, PLE) Quelle: http://www.werbeblogger.de/wp-content/myfotos/campaign/tafel.JPG Siehe Schaffert & Kalz (2009), Abbildung nach Ryan Turner
  • 26.
    „ Social Web“ Quelle: http://reinseite.files.wordpress.com/2008/04/cartoon-social-web.gif
  • 27.
    Social W eb und Kompetenzentwicklung Das Social Web ermöglicht „die Bearbeitung offener Entscheidungsprobleme in sozial kontroversen, Dissonanzen und Labilisierungen setzenden Kommunikationsformen; sie sind daher ideal geeignet, Kompetenzen im Netz zu ermöglichen“ (Erpenbeck & Sauter)
  • 28.
  • 29.
  • 30.
    stellt ihre Fotosbei Flickr.com aus
  • 31.
  • 32.
    Digital Photography School - Weekly Assignments ...
  • 33.
    Lisa will ihrEnglisch auffrischen
  • 34.
    ... und hatdiverse Englisch-Widgets in ihrem I-Google
  • 35.
    hört in derU-Bahn Englisch Podcasts von BBC (Learn English) an
  • 36.
    Bei Mixxer sucht sie nun nach einer/m Tandem-Lerner/in
  • 37.
    Möchte dann via Skype (Instant Messaging/Telefonie) kommunizieren
  • 38.
    Zwischenbemerkung ... Kompetenzentwicklung(auf den ersten Blick) v.a. im Bereich Beide Beispiele zeigen, dass zur Kompetenzentwicklung in der Regel auch eine Praxis und Kommunikation außerhalb des Social Webs gehören.
  • 39.
    Neil Strauss wolltelernen, wie man eine Frau „aufreisst“
  • 40.
    ... und hat darüber ein Buch geschrieben ... wie er Teil einer (Online-) Community wird, den „Pick-Up Artists“ ... und in Theorie und Praxis ein Aufreisser-Profi wird
  • 41.
    Zwischenbemerkung Zweifellos hatNeil Kompetenzen entwickelt, er kann das Problem nun selbstorganisiert lösen etc. Kompetenzentwicklung beinhaltet auch Werthaltungen ... Ist das hier nicht problematisch? ... Ist der Kompetenzbegriff an sich „wertneutral“? (Gefällt uns da die Forderung nach (Selbst-) Bildung nicht besser?)
  • 42.
    Vladimir leitet eineWorld-of-Warcraft-Gilde
  • 43.
    World of WarcraftQuelle: http://www.morearnings.com/wp-content/uploads/2007/05/wow-horde-level-59-3.jpg
  • 44.
    World of WarcraftWorld of Warcraft ist das beliebteste Online-Rollen-Spiel, hat mehr aktive Nutzer als Second Life – obwohl es kostet. Gildenmeister sind die Chefs von mindestens 10 Spielern – und haben jede Menge organisatorische Aufgaben, entwickeln Führungsqualitäten und auch buchhalterische Kenntnisse – z.B. wenn eine Inventur der Waffen angesagt ist
  • 45.
    Kompetenzentwicklung beim Counterstrike-Spielen(Amber Beadyeyes interviewt S.S., Liga-Spielerin, Salzburg)
  • 46.
  • 47.
    Zwischenbemerkung Entwickelt mansoziale/kommunikative Kompetenzen im Web? „ sozial kompetentes Verhalten“ ist situationsabhängig Erpenbeck dazu: Digitale Welt ist auch ein Teil der Realität! Nonverbales wird nur z. T. im Web transportiert (Abb. http://tinyurl.com/locqws )
  • 48.
    Entwicklung von Informationsmanagementkompetenz(Amber Beadyeyes interviewt Dr. Christian Glahn, Open University of the Netherlands)
  • 49.
  • 50.
    Kompetenzentwicklung durch Twittern(Amber Beadyeyes interviewt Dr. Martin Ebner, TU Graz)
  • 51.
  • 52.
    Zwischenbemerkung Mit demSocial Web können sich auch neue Fertigkeiten, Fähigkeiten, Kompetenzen entwickeln, da neue Formen der Kommunikation, der Kollaboration und Bedürfnisse des Informationsmanagements etc. entstehen
  • 53.
    Zwischenbemerkung ... Aberman erwirbt durch „Bedienkompetenz“ nicht „automatisch“ Medienkompetenz DIGITAL NAIVES?
  • 54.
    Überblick über Möglichkeitender (informellen) Kompetenzentwicklung im Social Web
  • 55.
  • 56.
    Mögliche Formen der(informellen) Kompetenzentwicklung im Social Web
  • 57.
    Einzelarbeit: EigenesInformelles Lernen mit Social Media
  • 58.
    Mein informelles Lernenmit dem Social Web genutztes Tool/Anwendung Was ich dabei gelernt habe: Was beruflich von Bedeutung ist (sein könnte):
  • 59.
    Auswirkungen des informellenLernens mit dem Social Web durch Studierende
  • 60.
    Wie oft kommtdas vor? Welche Bedeutung hat es heute? ... Prozent der österreichischen Studierenden nutzen täglich: 59% E-Mail 20% Lernplattform 35% Chat 10% Wiki lesen 8% Diskussionsforen Quelle: Jadin & Zöserl (2009), N=770
  • 61.
    Sind Studierende nunmedienkompetenter? Dass sie „digital natives“ (Prensky) sind, wird bestritten: „ Die Tatsache, dass heute andere Medien genutzt werden als in früheren Zeiten rechtfertigt es nicht, eine ganze Generation als andersartig zu mystifizieren“ (Schulmeister 2008, 93) „ Normalität des Aufwachsens mit Technik“ (Tully 2004) nicht „medienkompetenter“: gründliche Recherche, Evaluation der Ergebnisse und deren Bewertung kann man nicht allein im Internet lernen (Schulmeister, S. 90) Der Anteil der engagierten, interessierten Studierenden ist nicht größer (geworden) (ebenda)
  • 62.
    Sind Studierende dankWeb 2.0 sozial kompetenter? 2. EduMedia Fachtagung 2006 in Salzburg: &quot;Social Skills&quot; durch &quot;Social Software?“ suchte Antworten auf die Frage: „Erweitert die Verwendung neuer Internet-Technologien in Lehr-, Lern- und Wissensprozessen auch soziale Kompetenzen?“ John Erpenbeck antwortete in seiner Keynote: „ja“ und bezog sich auf die Erweiterung sozialer Kompetenzen in der Kommunikation im Internet (E-Mails, Netiquette) ob es auch das „reale Leben“ betrifft, war für ihn nicht von wesentlicher Bedeutung, da dies zu großen Teilen heute aus virtueller Kommunikation besteht.
  • 63.
    Haben Studierende andereErwartungen an die Lehre? Studierenden ist es egal, mit welcher Methode sie unterrichtet werden, „so long as the instruction was good“ (Franklin & van Harmelen 2007) Die Masse der Studierenden wünscht sich einen moderaten Einsatz von Medien (EARC 2005, S. 93, in Schulmeister 2008)
  • 64.
  • 65.
    K o mpetenzentwicklungmit Social Tools (Amber Beadyeyes interviewt Behnam Taraghi , TU Graz)
  • 66.
  • 67.
    Beispiele für dieArbeit mit Wikis (in Schulen)
  • 68.
    Wiki-Einsatz im Unterricht:Szenarien Projektarbeit: zur Veranschaulichung eines Projektfortschritts und zur Veröffentlichung von Projekten Als kollaboratives Glossar und Unterrichtsarchiv Als Medium zur Sicherung von Hausaufgaben Wikis (oder Weblogs) können außerdem sowohl der prozessorientierten Dokumentation als auch der (gemeinsamen) Kommunikation außerhalb des Unterrichts dienen Zur Erarbeitung von Themen in der Gruppenarbeit Quelle: siehe ZUM-Wiki http://wiki.zum.de/Wikieinsatz_in_der_Schule
  • 69.
    Get-Connected-Wiki (Maria Wächtler Schule in Essen-Rüttenscheid ) http://wiki.uni-due.de/getconnected/index.php/Hauptseite
  • 70.
    Wie? - z.B. mit kostenlosen Tools http://pbwiki.com/
  • 71.
    Erfahrungen mit Wikisim Unterricht auch bei lehrer-online http://www.lehrer-online.de/web-reportagen.php
  • 72.
    Beispiele für dieArbeit mit Weblogs (in Schulen)
  • 73.
    Weblog-Einsatz im UnterrichtVerwendung als Notizbuch und Surftagebuch Präsentation von Projektarbeiten Dokumentieren von schulischen und unterrichtlichen Aktivitäten wie Schullandwochen, Ausflügen, Projekten durch Text und Fotos Blogs als Klassen- oder Schulzeitungen Erstellen von Portfolios Weblogs können Lernentwicklungen und –fortschritte über ein Unterrichtsjahr oder länger zeigen. Zum &quot;Abholen“ von Arbeitsaufträgen und als Startportal Die Schreibhaltung ändert sich, wenn man weiß, den Text liest nicht nur der Lehrer, sondern auch Mitschülerinnen und vielleicht noch eine Reihe anderer Leute! Quelle: nach Reichmayr, Ingrid Francisca (2005). DAS WEBLOG-MANUAL. WWW: http://www.mediamanual.at/mediamanual/workshop/pdf/medienkultur/Weblogmanual.pdf
  • 74.
    Beispiel für Weblog-Einsatz:Elefantenklasse.de (2. Klasse) http://elefantenklasse.de/startseite/home..../
  • 75.
    Übersicht behalten: Feed-Reederhttp://vimeo.com/890226
  • 76.
    YouTube für LehrerInnen:TeacherTube http://www.teachertube.com/index.php
  • 77.
    Beispiele für „GrassRoots Videos“ (in Schulen)
  • 78.
    TeachersTube: Videos vonSchülerInnen – Anna, Mittelstufe 29.10.2008 http://www.teachertube.com/view_video.php?viewkey=19e99df36ca4800f95e0
  • 79.
  • 80.
    Applikation: Milion Futures(FutureLab) 29.10.2008 http://www.millionfutures.org.uk/ - u.a. „What are the hopes for your future?“ Unterrichtsvorschlag dazu: http://www.millionfutures.org.uk/lesson.pdf
  • 81.
  • 82.
    Rollen (-wandel) beimEinsatz von Web 2.0 Rolle der SchülerInnen eigenständiges Lernen kooperatives Lernen eigenverantwortliches Lernen soziales Lernen Teilnahme an der Gesellschaft Teilnahme am politischen Prozess Entwicklung von Toleranz und Akzeptanz Mündigkeit Rolle der LehrerInnen InitiatorIn (abhängig von Klassenstufe) BeraterIn und ModeratorIn „ Kontrollinstanz“ (klassenstufenabhängig, gradueller Abbau) GestalterIn der Lernumgebung Quelle: Blog-Initatived21 http://www.blog.initiatived21.de/wp-content/uploads/2008/06/leitfaden-fur-die-einbindung-von-sozialen-netzwerken-in-den-unterricht.pdf [2008-10-22]
  • 83.
    Aber: Technologie allein... „ ... „Es genügt aber nicht, nur die neue Technologie zur Verfügung zu stellen. Die Lernsysteme müssen sich grundlegend ändern“ (Kuhlmann & Sauter 2008, Vorwort) Quelle: http://www.werbeblogger.de/wp-content/myfotos/campaign/tafel.JPG
  • 84.
    Kompetenzentwicklung benötigt (u.a.)Definition der Lernziel und Lernerfolg liegen in der Verantwortung des Lerners Lernziele sind auf selbstorganisierte Lösung von Praxisproblemen, d.h. handlungsorientiert ausgerichtet Neben Wissenszielen werden Wertziele angestrebt Selbstorganisierte Lernphasen Lernprozesse finden überwiegend in Netzwerken von Lernern, Tutoren statt (siehe Kuhlmann & Sauter 2008, 27; Euler und Hahn 2007) IIgGGoo
  • 85.
    Didaktische Ansätze mitTechnologie-Einsatz
  • 86.
    Eine Möglichkeit: DieArbeit mit E-Portfolios
  • 87.
    E-Portfolio Hintergrund: unterstütztselbstgesteuertes Lernen Merkmale: Dokumentation von Lernplanung, schritten und -ergebnissen im „E-Portfolio“ Kommunikation und Beratung mit anderen auch als „alternatives Assessment“ bewertet Wird in einzelnen Seminaren, Studiengängen aber auch ganzen Hochschulen als Konzept eingesetzt Zum Weiterlesen: MOSEP Projekt: http://www.mosep.org Hornung-Prähauser, Veronika; Geser, Guntram; Hilzensauer, Wolf & Schaffert, Sandra (2007). Didaktische, organisatorische und technologische Grundlagen von E-Portfolios und Analyse internationaler Beispiele und Erfahrungen mit E-Portfolio-Implementierungen an Hochschulen. Salzburg. URL: http://edumedia.salzburgresearch.at/images/stories/e-portfolio_studie_srfg_fnma.pdf Hintergrund: unterstützt selbstgesteuertes Lernen Merkmale: Dokumentation von Lernplanung, schritten und -ergebnissen im „E-Portfolio“ Kommunikation und Beratung mit anderen auch als „alternatives Assessment“ bewertet Wird in einzelnen Seminaren, Studiengängen aber auch ganzen Hochschulen als Konzept eingesetzt Zum Weiterlesen: MOSEP Projekt: http://www.mosep.org Hornung-Prähauser, Veronika; Geser, Guntram; Hilzensauer, Wolf & Schaffert, Sandra (2007). Didaktische, organisatorische und technologische Grundlagen von E-Portfolios und Analyse internationaler Beispiele und Erfahrungen mit E-Portfolio-Implementierungen an Hochschulen. Salzburg. URL: http://edumedia.salzburgresearch.at/images/stories/e-portfolio_studie_srfg_fnma.pdf
  • 88.
    E-Portfolio-Prozesse (Hilzensauer &Hornung-Prähauser 2006)
  • 89.
    Mahara - Beispielhttp://www.buzinkay.net/blog-de/wp-content/uploads/2007/07/screenshot23.jpeg
  • 90.
    Vier Anwendungsmöglichkeiten anHochschulen Quelle: Hornung-Prähauser, Geser, Hilzensauer & Schaffert 2007,39
  • 91.
  • 92.
    Weitere Möglichkeiten OffeneLernansätze (Projektarbeit, Problembasiertes Lernen, ...) mit Nutzung des Social Webs und über längere Zeiträume hinweg Das Social Web und offene Lernansätze sind attraktiv, bedeuten aber oft für Studierende (und Lehrende) einen höheren (Zeit-) Aufwand.
  • 93.
    Herausforderungen für Kompetenzentwicklungmit dem Social Web an Hochschulen
  • 94.
    Wichtige Fragen WELCHEKompetenz soll eigentlich entwickelt werden? Soll die Kompetenzentwicklung in bestehenden Studiengängen oder ergänzend gefördert werden?
  • 95.
    Herausforderungen Passen Lehrzieleund Curricula? Ermöglichen die aktuellen Lehrkonzepte Kompetenzentwicklung? Passen die Werte der Hochschule, auch die Lernkultur? Passen die Prüfungsregularien? Wollen und Können die Lehrenden unterstützen? Knowhow im Umgang mit dem Social Web? (Infrastruktur?) ...
  • 96.
    Diskussion: Eigene Erfahrungenmit Technologie-Einsatz in der Lehre
  • 97.
    Diskussion Welche Technologiensind im Einsatz? Welche Erfahrungen werden damit gemacht? Wird damit Kompetenzentwicklung unterstützt?
  • 98.
    Dr. Sandra SchaffertSalzburg Research Forschungsgesellschaft FH Hagenberg Kontakt: sandra.schaffert@fh-hagenberg.at, http://sansch.wordpress.com Unterlagen für SS 2010 Seminar „Lernarrangements & Lebensbegleitendes Lernen“ Die Unterlagen können frei kopiert, genutzt und modifiziert werden, sofern (auch) der Name der Urheberin entsprechend genannt wird. Kontakt

Hinweis der Redaktion

  • #24 Wikipedia: as Wort sozial (von lat. socius‚ gemeinsam, verbunden, verbündet‘) bezeichnet wechselseitige Bezüge als eine Grundbedingtheit des Zusammenlebens, insbesondere des Menschseins (der Mensch als soziales Wesen).
  • #25 Wirklich neue Anwendungen: Wiki (gemeinsames Schreiben), kollaboratives Annotieren von Texten, social tagging
  • #31 19.05.06
  • #32 19.05.06
  • #33 19.05.06
  • #35 19.05.06
  • #36 19.05.06
  • #37 19.05.06
  • #38 19.05.06
  • #40 Aus: http://www.danielflorian.de/leben/060407_neilstrauss.shtml „ Er ist klein, hühnerbrüstig und läuft mit leicht gebeugtem Rücken. Seine Arme hängen seitlich schlaff herunter.“
  • #44 19.05.06
  • #61 Kommentar: Im Handbuch zur Kompetenzentwicklung wird es nicht explizit erwähnt ...
  • #69 Projektarbeit: zur Veranschaulichung eines Projektfortschritts und zur Veröffentlichung von Projekten: Durch die intuitive Bedienbarkeit von Wikis eignen sie sich in allen Fächern zur Veröffentlichung von Arbeitsergebnissen von Projekten. Darüber hinaus kann der Projektunterricht über den Klassenverband hinaus erweitert werden - SchülerInnen anderer Klassen bzw. anderer Schulen können am Projekt mitarbeiten. Als kollaboratives Glossar und Unterrichtsarchiv: Innerhalb der Klasse kann mit Hilfe eines Wikis ein Glossar zu den Begriffen aus dem Unterricht aufgebaut werden. Auch Protokolle, Termine und Absprachen können in Wikis gelagert werden. Als Medium zur Sicherung von Hausaufgaben in jedem Fach und Quelltexten im Informatikunterricht. Wikis (oder Weblogs) können außerdem sowohl der prozessorientierten Dokumentation als auch der (gemeinsamen) Kommunikation außerhalb des Unterrichts dienen: chronologisch oder themenorientiert mit sich selbst (h)erstellender Ordnung. Zur Erarbeitung von Themen in der Gruppenarbeit: ähnlich wie bei Projektarbeiten lassen sich Themen gemeinsam erarbeiten über Wikis.
  • #74 Verwendung als Notizbuch und Surftagebuch (Surfergebnisse werden schnell zwischendurch oder auch für länger ins Blog gestellt). Sammeln von Ideen und interessanten Links. Nutzen als Diskussionsforum zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen. Dokumentieren von schulischen und unterrichtlichen Aktivitäten wie Schullandwochen, Ausflügen, Projekten durch Text und Fotos. Präsentation von Projektarbeiten. Erstellen von Portfolios. Weblogs können Lernentwicklungen und –fortschritte über ein Unterrichtsjahr oder länger zeigen. Zum &amp;quot;Abholen“ von Arbeitsaufträgen und als Startportal: Die Lehrperson stellt Arbeitsaufträge, z. B. für &amp;quot;Webquests“ auf das Klassenblog, die Ergebnisse können ebenfalls im Blog zusammengefasst werden. Das Blog kann so zur Plattform der Arbeitsergebnisse einer ganzen Klasse werden. Im Fremdsprachen-Unterricht. Blogs können in der Zielsprache geschrieben werden, oder überhaupt in einer fremdsprachigen Community eröffnet werden, wo gezielt der fremdsprachliche Kontakt gesucht wird. Im Kunstunterricht bzw. in Verbindung mit Informatik können grafische und visuelle Blogdesigns entwickelt und ausprobiert werden, beispielsweise mit Hilfe von CSS. Im Deutschunterricht: Durch Schreiben von Geschichten, Gedichten, Berichten und Reportagen wird die sprachliche Ausdrucksfähigkeit entwickelt. Parallel läuft eine therapeutische Funktion, weil Erfahrungen, Erlebtes und Gefühle reflektiert werden. Durch die Kommentar- und Feedbackfunktion, d. h. durch Reaktionen von anderen auf den Text kommt es zur Auseinandersetzung über Inhalt und Form. Gut eignen sich Blogs für Fotogeschichten. Auch Freunde, Bekannte, Eltern oder Großeltern können diese Texte online lesen und kommentieren, wenn sie dazu eingeladen werden. Die Schreibhaltung ändert sich, wenn man weiß, den Text liest nicht nur der Lehrer, sondern auch Mitschülerinnen und vielleicht noch eine Reihe anderer Leute. Wo es um das Kennenlernen journalistischer Genres geht, können Lehrer (oder dazu bestimmte Schüler) die Rolle von Chefredakteuren übernehmen, Entwürfe diskutieren und dann erst veröffentlichen. Blogs können so zu sehr aktuellen Klassen- oder Schulzeitungen werden.
  • #79 Das Musikvideo wurde von Anna L. im Rahmen der Mittelstufenklasse von Dr. Esa am McDaniel College produziert. Musik und Literatur 1 Goethe/Schubert: Der Erlkönig Zeit: 4:25 Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind; Er hat den Knaben wohl in dem Arm, Er...