„MOOCs als Teil des zukünftigen digitalen Lernens “
Freitag, 04.09.2020 | Luzern
Martin Ebner
Vorstellung nach der „MOOC-Methode“
Vorstellung nach der
„MOOC-Methode“
Bitte wählen Sie ein Wort (das mit M,O
oder C beginnt), das Sie besonders an
diesem Seminar interessiert.
Begriff und Konzepte
Freitag, 04.09.2020 | Luzern
Martin Ebner
MOOC
„Massive Open Online Course“
Erfinder von „MOOC“
George Siemens („Konnektivismus“)
Stephen Downes
(deren ursprüngliche)
Bedeutung von „MOOC“
Massive = für Viele
Open = open source, open learning
Online = ausschließlich im Internet
Course = Kursstruktur
MOOC poster April 4, 2013 by Mathieu Plourde licensed CC-BY on Flickr, explores the meaning of "Massive Open
Online Courses" aka MOOCs. This has been used in a reliable source,http://www.wamda.com/2013/05/what-are-
moocs-what-mean-for-middle-east , so it's not just original artwork, but was licensed CC-BY first.
L3T – Kapitel:
Systeme im
Einsatz
http://l3t.eu
xMOOC
• „x“ = „extension“
• Erstmalig von der Universität Harvard verwendet
• Sehr enges Korsett, mittels MOOC-Plattformen zur
Verfügung gestellt
• Sequentielle Lerneinheiten, meistens aus Videos
nicht länger als 15 Minuten und abschließender
Lernfortschrittskontrolle (Überprüfung)
Behnam Taraghi, Martin Ebner, Sandra Schön (2013). Systeme im Einsatz
WBT, LMS, E-Portfolio-Systeme, PLE und andere. In: Martin Ebner & Sandra Schön (Hrsg.), Lehrbuch für Lernen und
Lehren mit Technologien (L3T). URL: http://l3t.eu/homepage/das-buch/ebook-
2013/kapitel/o/id/137/name/systeme-im-einsatz
xMOOC – Beispiel
(iMooX.at, DSGVO)
MOOC-Systeme, die vorrangig xMOOCs
unterstützen sollen, bestehen aus einer einfachen
Kursverwaltung, einer BenutzerInnen-Verwaltung,
wenigen Kommunikationswerkzeugen und einer
einfachen Form, Webinhalte zur Verfügung zu
stellen.
Behnam Taraghi, Martin Ebner, Sandra Schön (2013). Systeme im Einsatz
WBT, LMS, E-Portfolio-Systeme, PLE und andere. In: Martin Ebner & Sandra Schön (Hrsg.), Lehrbuch für Lernen und
Lehren mit Technologien (L3T). URL: http://l3t.eu/homepage/das-buch/ebook-
2013/kapitel/o/id/137/name/systeme-im-einsatz
xMOOC-Systeme
cMOOC
• „c“ = „connectivism“
• Geht auf Stephen Downes und George Siemens
(2010) zurück
• Basiert auf der Idee KursteilnehmerInnen zu
vernetzen und den Austausch zu fördern
• Inhalte werden von TeilnehmerInnen eingebracht
und sollen von anderen kommentiert und bewertet
werden.
Behnam Taraghi, Martin Ebner, Sandra Schön (2013). Systeme im Einsatz
WBT, LMS, E-Portfolio-Systeme, PLE und andere. In: Martin Ebner & Sandra Schön (Hrsg.), Lehrbuch für Lernen und
Lehren mit Technologien (L3T). URL: http://l3t.eu/homepage/das-buch/ebook-
2013/kapitel/o/id/137/name/systeme-im-einsatz
cMOOC – Beispiel
Der MOOC-Maker MOOC (2013)
MOOC-Systeme, die vorrangig cMOOCs unterstützen
sollen, bestehen aus einer einfachen zentralen
Plattform (Website), die einerseits Initialinhalte zur
Verfügung stellt und andererseits möglichst alle
Online-Beiträge der TeilnehmerInnen aggregiert und
darstellt.
Behnam Taraghi, Martin Ebner, Sandra Schön (2013). Systeme im Einsatz
WBT, LMS, E-Portfolio-Systeme, PLE und andere. In: Martin Ebner & Sandra Schön (Hrsg.), Lehrbuch für Lernen und
Lehren mit Technologien (L3T). URL: http://l3t.eu/homepage/das-buch/ebook-
2013/kapitel/o/id/137/name/systeme-im-einsatz
cMOOC-Systeme
Gemeinsamkeiten xMOOC und
cMOOC
• Kursform
• Deadlines
• Hohes Maß an Selbstdisziplin nötig;
selbstgesteuertes Lernen
Behnam Taraghi, Martin Ebner, Sandra Schön (2013). Systeme im Einsatz
WBT, LMS, E-Portfolio-Systeme, PLE und andere. In: Martin Ebner & Sandra Schön (Hrsg.), Lehrbuch für Lernen und
Lehren mit Technologien (L3T). URL: http://l3t.eu/homepage/das-buch/ebook-
2013/kapitel/o/id/137/name/systeme-im-einsatz
Problemfelder
• Interaktion bei xMOOCs mit TeilnehmerInnen
• Hohe Drop-out-Rate bei fehlendem didaktischen
Konzept
• Fehlende Zertifizierungen, Anerkennung vorallem
auch bei cMOOCs
Behnam Taraghi, Martin Ebner, Sandra Schön (2013). Systeme im Einsatz
WBT, LMS, E-Portfolio-Systeme, PLE und andere. In: Martin Ebner & Sandra Schön (Hrsg.), Lehrbuch für Lernen und
Lehren mit Technologien (L3T). URL: http://l3t.eu/homepage/das-buch/ebook-
2013/kapitel/o/id/137/name/systeme-im-einsatz
Wir machen uns ein Bild:
Exemplarische MOOCs
Freitag, 04.09.2020 | Luzern
Martin Ebner
Informatik-Fit –
via iMooX.at
Lehren und Lernen mit digitalen
Medien I –
via iMooX.at
15-10-5-Input nach Wahl
Freitag, 04.09.2020 | Luzern
Martin Ebner
15-10-5-Input nach Wahl
Es stehen zur Wahl:
• Videos-Macharten
• Offene Bildungsressourcen und Lizenzen
• Gute Lernvideos
Regel: Das Thema mit der größten Unterstützung wird 15 Minuten
behandelt, das zweitgefragteste 10 Minuten, das am wenigsten
gefragte 5 Minuten.
Offene Bildungsressourcen und
Creative-Commons-Lizenzen
Freitag, 04.09.2020 | Luzern
Martin Ebner
Tausend tolle Sachen
- Wer, wie, was?
Offene Bildungsressourcen (OER)
in Hochschulen.
SandraSchön(SalzburgResearch|BIMSe.V.)
&
MartinEbner(TUGraz)
November2019
DREI FRAGEN
Dürfen Sie
Vorlesungsunterlagen
Ihres Vorgängers
überarbeiten und nutzen?
Dürfen Studierende Ihre
Lehrunterlagen aus dem LMS
per E-Mail versenden?
Dürfen Sie Vortragsunterlagen mit
Abbildungen aus
Veröffentlichungen von anderen
im Web veröffentlichen?
OER steht für
Open Educational Resources
Offene Bildungsressourcen
Freie Bildungsmaterialien
OER Definition
„Open Educational Resources (OER) sind freie
Bildungsmaterialien, d.h. Lehr- und
Lernmaterialien, die frei zugänglich sind und dank
entsprechender Lizenzierung (oder weil sie
gemeinfrei sind) ohne zusätzliche Erlaubnis
bearbeitet, weiterentwickelt und weitergegeben
werden dürfen.“ (Bündnis Freie Bildung, 2015).
Formate von OER
Offene Lizenzierung von OER
Hintergrund
In D-A-CH gilt grundsätzlich das
Urheberrecht, und Urheber/innen können
nicht ohne weiteres, „einfach so“ ihre
Rechte aufgeben.
Hinter „Lizenzen“ stehen komplexe
juristische Texte und Vereinbarungen.
„Offene Lizenz“
Erlauben die Nutzung,Vervielfältigung,
Modifikation,Wiederveröffentlichung
... auf dem Bierdeckel erklärt
Einfach nutzen!
Eine Stellungnahme kommt zu dem Ergebnis, dass die Verwendung von
CC0 in Österreich wirksam ist:
Kucsko, Guido, Zemann, Adolf (2017) CC0 1.0 Universal - Beurteilung der Verzichtserklärung und
der Lizenzerteilung im Rahmen der Fallback-Klausel nach österreichischem Recht.
https://phaidra.univie.ac.at/view/o:528411
Einfach nutzen – und: Angaben zu den
Urheber/innen, zur Lizenz und zu etwaigen
Änderungen machen und verlinken.
Einfach nutzen, dabei Angaben zu den
Urheber/innen, zur Lizenz und zu etwaigen
Änderungen machen und verlinken.
Auf Grundlage fremder Inhalte erstellte Materialien
müssen unter die gleiche Lizenz („share alike“) gestellt
werden.
3-Schichten-Modell der Lizenz
– Verständlicher Kurztext (damit WIR wissen, um was
es geht und was man mit dem Material machen
kann)
– Juristischer Text (damit das vor Gericht Bestand
hat)
– Maschinenlesbarer Text (damit die entsprechend
lizenzierten Materialien gefunden werden können)
Achtung! Es gibt auch weitere
Optionen bei CC-Lizenzen
No Derivation (ND)
Keine Veränderungen erlaubt
Non Commercial (NC)
Jegliche Nutzung mit kommer-
ziellem Kontext ausgeschlossen
Zählen nicht zu OER-
Lizenzen – machen die
Nutzung oft unmöglich
(NC)
OER ist eine Lösung für
rechtliche Herausforderungen
im Bildungsalltag
OER ist auch eine Lösung für
weitere Herausforderungen
im Bildungsalltag
Gute Lernvideos
Freitag, 04.09.2020 | Luzern
Martin Ebner
Von der Idee zum Drehbuch:
Gestaltung eines
guten Lernvideos
Was ist ein
gutes Lernvideo?
„Eine gute Erklärung ist eine gute Geschichte“
LeFever, Lee (2012). The Art of Explanation.
New York: John Wiley & Sons
„… Videos sollen handwerklich gut gestaltet
und die Darstellung und Sprache den
Sehgewohnheiten der Zielgruppe angepasst
sein.“
Reinmann, Gabi (2012). Studientext Didaktisches Design. München.
URL: http://lernen-unibw.de/studientexte
• Klares (Lern-)Ziel
• Informative Geschichte erzählen
• Passende und anschauliche Visualisierung
• Wenig Personenaufnahmen
• Wichtiges betonen (Wiederholung, Text)
• Keine Ablenkung
• ...Unterhaltung darf aber sein
Ideen-Sammlung
Lernvideo-Canvas:
https://www.medienpaedagogik-praxis.de/2016/07/18/vorlage-zur-ideensammlung-rund-um-lernvideos-und-andere-zugaengliche-vorlagen/
Video-Macharten
Freitag, 04.09.2020 | Luzern
Martin Ebner
Screencast
Screencast
Legetechnik
http://youtu.be/72YstgfvVeI
Vortrag
http://youtu.be/c4-aonOuJB0?list=UUQ_Bow1IcRGjvPiTvmbnJ7Q
Tafelschrift
http://youtu.be/MKzX8xM35kc
Liveaufzeichnung
http://youtu.be/c4-aonOuJB0?list=UUQ_Bow1IcRGjvPiTvmbnJ7Q
Trickfilm
http://youtu.be/2DdFMOiQNt0
Zeitraffer - SlowMotion
http://youtu.be/iyDy8qqW-44
Greenscreen
https://youtu.be/WZD9RZoMhVE
Businessmodelle und Kosten
Freitag, 04.09.2020 | Luzern
Martin Ebner
Wie
finanzieren
sich MOOCs?
Auch wenn der Zugang gratis ist,
braucht es ein funktionierendes
Geschäftsmodell.
Untersuchung von den 20 größten
MOOCs zeigen im wesentlichen
fünf verschiedene Modelle
Paid Model
Zahlung erfolgt direkt für eine
angebotene Leistung – z. B. für die
Teilnahme
cMOOC Model
Förderung und Sponsoring durch
Dritte; intensive Interaktion löst
auch Folgefinanzierungen aus
Lure Model
Reputationsaufbau; Lernende
werden an eine Plattform
gebunden; indirekte Erlöse durch
sich einschreibende und zahlende
Studierende
Freemium Model
Erlös über Zusatzangebote (Free +
Premium = Freemium) – z. B
Lehrbücher
Experience Model
Begrenzte Budgets für
Erfahrungssammlungen
Davon können Udacity & Co leben?
The U. of Michigan's Contract With Coursera
http://chronicle.com/article/Document-Examine-the-U-of/133063/
Certification
Secure Assessments
Employee recruting
Employee or
University screening
Human-provided
tutoring or manual
gradingCorporate /
unversity enterprise
model
Sponsorships
Tuition Fees
Eigener MOOC - Kostenplan?
The U. of Michigan's Contract With Coursera
http://chronicle.com/article/Document-Examine-the-U-of/133063/
Wer hostet den
MOOC?
Welches Konzept
soll umgesetzt
werden?
Welche Ressourcen
brauchen Sie?
Kostenplan
(Personalkosten /
Ausstattung)
The U. of Michigan's Contract With Coursera
http://chronicle.com/article/Document-Examine-the-U-of/133063/
Erstellungskosten
„Betriebs-“kosten
Nachhaltigkeit
Einsatzmöglichkeiten von MOOCs
Freitag, 04.09.2020 | Luzern
Martin Ebner
Typ 1: der konventionelle MOOC
ein Online-Kurs für viele Lernende
Typ 2: der Intro-MOOC
ein Online-Kurs als Vorbereitung für eine
darauffolgende Präsenzphase
Typ 3: der Blended-MOOC
ein MOOC welcher integriert ist
zwischen Präsenzphasen
Typ 4: der Inter-MOOC
eine spezielle Form des Typ 3, wo der MOOC
zwischen zwei Präsenzphasen eingebettet wird
Typ 5: der Inverse-Blended-
MOOC
dieser MOOC wird begleitet von
Präsenzmeetings oder anderen Lernevents
Typ 6: der Flipped-MOOC
dieser MOOC wird verwendet für das
Flipped-Classroom-Modell –
er wird verwendet zur Vorbereitung
auf die parallel laufenden Präsenzeinheiten
Typ 7: der Vorlesungs-MOOC
wird begleitet von zusätzlichen
(meist gesperrten) Online-Aktivitäten in einem
LMS einer Bildungsinstitution
(z. B. für Übungsabgaben, …)
Der Weg zum MOOC – die MOOC-Map
Freitag, 04.09.2020 | Luzern
Martin Ebner
URL: https://www.slideshare.net/mebner/mooc-map
Herzlichen Dank!
Kontakt
Dr.. Martin Ebner | TU Graz | http://martinebner.at
martin.ebner@tugraz.at

MOOCs als Teil des zukünftigen digitalen Lernens

  • 1.
    „MOOCs als Teildes zukünftigen digitalen Lernens “ Freitag, 04.09.2020 | Luzern Martin Ebner
  • 2.
    Vorstellung nach der„MOOC-Methode“
  • 3.
    Vorstellung nach der „MOOC-Methode“ Bittewählen Sie ein Wort (das mit M,O oder C beginnt), das Sie besonders an diesem Seminar interessiert.
  • 4.
    Begriff und Konzepte Freitag,04.09.2020 | Luzern Martin Ebner
  • 5.
  • 6.
    Erfinder von „MOOC“ GeorgeSiemens („Konnektivismus“) Stephen Downes
  • 7.
    (deren ursprüngliche) Bedeutung von„MOOC“ Massive = für Viele Open = open source, open learning Online = ausschließlich im Internet Course = Kursstruktur
  • 8.
    MOOC poster April4, 2013 by Mathieu Plourde licensed CC-BY on Flickr, explores the meaning of "Massive Open Online Courses" aka MOOCs. This has been used in a reliable source,http://www.wamda.com/2013/05/what-are- moocs-what-mean-for-middle-east , so it's not just original artwork, but was licensed CC-BY first.
  • 9.
    L3T – Kapitel: Systemeim Einsatz http://l3t.eu
  • 10.
    xMOOC • „x“ =„extension“ • Erstmalig von der Universität Harvard verwendet • Sehr enges Korsett, mittels MOOC-Plattformen zur Verfügung gestellt • Sequentielle Lerneinheiten, meistens aus Videos nicht länger als 15 Minuten und abschließender Lernfortschrittskontrolle (Überprüfung) Behnam Taraghi, Martin Ebner, Sandra Schön (2013). Systeme im Einsatz WBT, LMS, E-Portfolio-Systeme, PLE und andere. In: Martin Ebner & Sandra Schön (Hrsg.), Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (L3T). URL: http://l3t.eu/homepage/das-buch/ebook- 2013/kapitel/o/id/137/name/systeme-im-einsatz
  • 11.
  • 12.
    MOOC-Systeme, die vorrangigxMOOCs unterstützen sollen, bestehen aus einer einfachen Kursverwaltung, einer BenutzerInnen-Verwaltung, wenigen Kommunikationswerkzeugen und einer einfachen Form, Webinhalte zur Verfügung zu stellen. Behnam Taraghi, Martin Ebner, Sandra Schön (2013). Systeme im Einsatz WBT, LMS, E-Portfolio-Systeme, PLE und andere. In: Martin Ebner & Sandra Schön (Hrsg.), Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (L3T). URL: http://l3t.eu/homepage/das-buch/ebook- 2013/kapitel/o/id/137/name/systeme-im-einsatz xMOOC-Systeme
  • 13.
    cMOOC • „c“ =„connectivism“ • Geht auf Stephen Downes und George Siemens (2010) zurück • Basiert auf der Idee KursteilnehmerInnen zu vernetzen und den Austausch zu fördern • Inhalte werden von TeilnehmerInnen eingebracht und sollen von anderen kommentiert und bewertet werden. Behnam Taraghi, Martin Ebner, Sandra Schön (2013). Systeme im Einsatz WBT, LMS, E-Portfolio-Systeme, PLE und andere. In: Martin Ebner & Sandra Schön (Hrsg.), Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (L3T). URL: http://l3t.eu/homepage/das-buch/ebook- 2013/kapitel/o/id/137/name/systeme-im-einsatz
  • 14.
    cMOOC – Beispiel DerMOOC-Maker MOOC (2013)
  • 15.
    MOOC-Systeme, die vorrangigcMOOCs unterstützen sollen, bestehen aus einer einfachen zentralen Plattform (Website), die einerseits Initialinhalte zur Verfügung stellt und andererseits möglichst alle Online-Beiträge der TeilnehmerInnen aggregiert und darstellt. Behnam Taraghi, Martin Ebner, Sandra Schön (2013). Systeme im Einsatz WBT, LMS, E-Portfolio-Systeme, PLE und andere. In: Martin Ebner & Sandra Schön (Hrsg.), Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (L3T). URL: http://l3t.eu/homepage/das-buch/ebook- 2013/kapitel/o/id/137/name/systeme-im-einsatz cMOOC-Systeme
  • 16.
    Gemeinsamkeiten xMOOC und cMOOC •Kursform • Deadlines • Hohes Maß an Selbstdisziplin nötig; selbstgesteuertes Lernen Behnam Taraghi, Martin Ebner, Sandra Schön (2013). Systeme im Einsatz WBT, LMS, E-Portfolio-Systeme, PLE und andere. In: Martin Ebner & Sandra Schön (Hrsg.), Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (L3T). URL: http://l3t.eu/homepage/das-buch/ebook- 2013/kapitel/o/id/137/name/systeme-im-einsatz
  • 17.
    Problemfelder • Interaktion beixMOOCs mit TeilnehmerInnen • Hohe Drop-out-Rate bei fehlendem didaktischen Konzept • Fehlende Zertifizierungen, Anerkennung vorallem auch bei cMOOCs Behnam Taraghi, Martin Ebner, Sandra Schön (2013). Systeme im Einsatz WBT, LMS, E-Portfolio-Systeme, PLE und andere. In: Martin Ebner & Sandra Schön (Hrsg.), Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (L3T). URL: http://l3t.eu/homepage/das-buch/ebook- 2013/kapitel/o/id/137/name/systeme-im-einsatz
  • 18.
    Wir machen unsein Bild: Exemplarische MOOCs Freitag, 04.09.2020 | Luzern Martin Ebner
  • 19.
  • 20.
    Lehren und Lernenmit digitalen Medien I – via iMooX.at
  • 21.
    15-10-5-Input nach Wahl Freitag,04.09.2020 | Luzern Martin Ebner
  • 22.
    15-10-5-Input nach Wahl Esstehen zur Wahl: • Videos-Macharten • Offene Bildungsressourcen und Lizenzen • Gute Lernvideos Regel: Das Thema mit der größten Unterstützung wird 15 Minuten behandelt, das zweitgefragteste 10 Minuten, das am wenigsten gefragte 5 Minuten.
  • 23.
  • 24.
    Tausend tolle Sachen -Wer, wie, was? Offene Bildungsressourcen (OER) in Hochschulen. SandraSchön(SalzburgResearch|BIMSe.V.) & MartinEbner(TUGraz) November2019
  • 25.
  • 26.
  • 27.
    Dürfen Studierende Ihre Lehrunterlagenaus dem LMS per E-Mail versenden?
  • 28.
    Dürfen Sie Vortragsunterlagenmit Abbildungen aus Veröffentlichungen von anderen im Web veröffentlichen?
  • 30.
    OER steht für OpenEducational Resources Offene Bildungsressourcen Freie Bildungsmaterialien
  • 31.
    OER Definition „Open EducationalResources (OER) sind freie Bildungsmaterialien, d.h. Lehr- und Lernmaterialien, die frei zugänglich sind und dank entsprechender Lizenzierung (oder weil sie gemeinfrei sind) ohne zusätzliche Erlaubnis bearbeitet, weiterentwickelt und weitergegeben werden dürfen.“ (Bündnis Freie Bildung, 2015).
  • 32.
  • 33.
  • 34.
    Hintergrund In D-A-CH giltgrundsätzlich das Urheberrecht, und Urheber/innen können nicht ohne weiteres, „einfach so“ ihre Rechte aufgeben. Hinter „Lizenzen“ stehen komplexe juristische Texte und Vereinbarungen.
  • 35.
    „Offene Lizenz“ Erlauben dieNutzung,Vervielfältigung, Modifikation,Wiederveröffentlichung
  • 36.
    ... auf demBierdeckel erklärt
  • 37.
    Einfach nutzen! Eine Stellungnahmekommt zu dem Ergebnis, dass die Verwendung von CC0 in Österreich wirksam ist: Kucsko, Guido, Zemann, Adolf (2017) CC0 1.0 Universal - Beurteilung der Verzichtserklärung und der Lizenzerteilung im Rahmen der Fallback-Klausel nach österreichischem Recht. https://phaidra.univie.ac.at/view/o:528411
  • 38.
    Einfach nutzen –und: Angaben zu den Urheber/innen, zur Lizenz und zu etwaigen Änderungen machen und verlinken.
  • 39.
    Einfach nutzen, dabeiAngaben zu den Urheber/innen, zur Lizenz und zu etwaigen Änderungen machen und verlinken. Auf Grundlage fremder Inhalte erstellte Materialien müssen unter die gleiche Lizenz („share alike“) gestellt werden.
  • 40.
    3-Schichten-Modell der Lizenz –Verständlicher Kurztext (damit WIR wissen, um was es geht und was man mit dem Material machen kann) – Juristischer Text (damit das vor Gericht Bestand hat) – Maschinenlesbarer Text (damit die entsprechend lizenzierten Materialien gefunden werden können)
  • 41.
    Achtung! Es gibtauch weitere Optionen bei CC-Lizenzen No Derivation (ND) Keine Veränderungen erlaubt Non Commercial (NC) Jegliche Nutzung mit kommer- ziellem Kontext ausgeschlossen Zählen nicht zu OER- Lizenzen – machen die Nutzung oft unmöglich (NC)
  • 42.
    OER ist eineLösung für rechtliche Herausforderungen im Bildungsalltag
  • 43.
    OER ist aucheine Lösung für weitere Herausforderungen im Bildungsalltag
  • 44.
  • 45.
    Von der Ideezum Drehbuch: Gestaltung eines guten Lernvideos
  • 46.
  • 47.
    „Eine gute Erklärungist eine gute Geschichte“ LeFever, Lee (2012). The Art of Explanation. New York: John Wiley & Sons
  • 48.
    „… Videos sollenhandwerklich gut gestaltet und die Darstellung und Sprache den Sehgewohnheiten der Zielgruppe angepasst sein.“ Reinmann, Gabi (2012). Studientext Didaktisches Design. München. URL: http://lernen-unibw.de/studientexte
  • 49.
    • Klares (Lern-)Ziel •Informative Geschichte erzählen • Passende und anschauliche Visualisierung • Wenig Personenaufnahmen • Wichtiges betonen (Wiederholung, Text) • Keine Ablenkung • ...Unterhaltung darf aber sein
  • 50.
  • 51.
  • 52.
  • 53.
  • 54.
  • 55.
  • 56.
  • 57.
  • 58.
  • 59.
  • 60.
  • 61.
    Businessmodelle und Kosten Freitag,04.09.2020 | Luzern Martin Ebner
  • 62.
  • 63.
    Auch wenn derZugang gratis ist, braucht es ein funktionierendes Geschäftsmodell.
  • 64.
    Untersuchung von den20 größten MOOCs zeigen im wesentlichen fünf verschiedene Modelle
  • 65.
    Paid Model Zahlung erfolgtdirekt für eine angebotene Leistung – z. B. für die Teilnahme
  • 66.
    cMOOC Model Förderung undSponsoring durch Dritte; intensive Interaktion löst auch Folgefinanzierungen aus
  • 67.
    Lure Model Reputationsaufbau; Lernende werdenan eine Plattform gebunden; indirekte Erlöse durch sich einschreibende und zahlende Studierende
  • 68.
    Freemium Model Erlös überZusatzangebote (Free + Premium = Freemium) – z. B Lehrbücher
  • 69.
    Experience Model Begrenzte Budgetsfür Erfahrungssammlungen
  • 70.
  • 71.
    The U. ofMichigan's Contract With Coursera http://chronicle.com/article/Document-Examine-the-U-of/133063/ Certification Secure Assessments Employee recruting Employee or University screening Human-provided tutoring or manual gradingCorporate / unversity enterprise model Sponsorships Tuition Fees
  • 72.
    Eigener MOOC -Kostenplan?
  • 73.
    The U. ofMichigan's Contract With Coursera http://chronicle.com/article/Document-Examine-the-U-of/133063/ Wer hostet den MOOC? Welches Konzept soll umgesetzt werden? Welche Ressourcen brauchen Sie? Kostenplan (Personalkosten / Ausstattung)
  • 74.
    The U. ofMichigan's Contract With Coursera http://chronicle.com/article/Document-Examine-the-U-of/133063/ Erstellungskosten „Betriebs-“kosten Nachhaltigkeit
  • 75.
    Einsatzmöglichkeiten von MOOCs Freitag,04.09.2020 | Luzern Martin Ebner
  • 77.
    Typ 1: derkonventionelle MOOC ein Online-Kurs für viele Lernende
  • 78.
    Typ 2: derIntro-MOOC ein Online-Kurs als Vorbereitung für eine darauffolgende Präsenzphase
  • 79.
    Typ 3: derBlended-MOOC ein MOOC welcher integriert ist zwischen Präsenzphasen
  • 80.
    Typ 4: derInter-MOOC eine spezielle Form des Typ 3, wo der MOOC zwischen zwei Präsenzphasen eingebettet wird
  • 81.
    Typ 5: derInverse-Blended- MOOC dieser MOOC wird begleitet von Präsenzmeetings oder anderen Lernevents
  • 82.
    Typ 6: derFlipped-MOOC dieser MOOC wird verwendet für das Flipped-Classroom-Modell – er wird verwendet zur Vorbereitung auf die parallel laufenden Präsenzeinheiten
  • 83.
    Typ 7: derVorlesungs-MOOC wird begleitet von zusätzlichen (meist gesperrten) Online-Aktivitäten in einem LMS einer Bildungsinstitution (z. B. für Übungsabgaben, …)
  • 84.
    Der Weg zumMOOC – die MOOC-Map Freitag, 04.09.2020 | Luzern Martin Ebner
  • 85.
  • 86.
    Herzlichen Dank! Kontakt Dr.. MartinEbner | TU Graz | http://martinebner.at martin.ebner@tugraz.at