SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
1 von 50
Downloaden Sie, um offline zu lesen
Wissensmanagement & Social Media:
Neue Werkzeuge, neue Bildungschancen?
Prof. Dr. Patricia Arnold, Hochschule München
Tagung „Wissensmanagement: Werkzeuge und Konzepte“
Studienzentrum Josefstal, 19.06.2015
www.pumacy.de, 17.10.2011Open Journal of Knowledge Management IV/2011 http://www.community-of-knowledge.de/
ISO 9001:2015 NEU: Wissensmanagement gefordert
Vorkommen „Wissensmanagement“ in Publikationen
To manage knowledge is like herding cats.
K.V. Svei, zit. nach Leuendorf 2010
Verflechtungen II: Medien, Bildung und Wissen in der Hochschule,
Braunschweig 13.- 15.10.2015
Call for Papers
• Welche Irritationen ergeben sich für Bildungsinstitutionen, wenn im
Kontext von Open Educational Resources (OER) Wissen über mediale
Kanäle frei zugänglich wird?
• Wie verändern Medien wie Wikis unsere Vorstellung von Wissen, wenn
es darin immer nur vorläufig ist und welche Art von Bildung wäre diesem
Sachverhalt angemessen?
• Welche Formen der Prüfung müssen Bildungsinstitutionen konzipieren,
wenn bestimmte Wissensbestände jederzeit über Smartphones abrufbar
sind?
• Wer verfügt über welche Zugänge zu Wissen, wer hat Einfluss auf die
Produktion von Wissen, auf dessen Distribution und Vermittlung?
Wissensmanagement
Bild:
http://www.google.de/url?source=imglanding&ct=ref&q=http://www.instagr
amkusu.com/davetilstonyoga&sa=X&ei=5veCVY_eFuKCygO6_bCADA&v
ed=0CAgQ8wc&usg=AFQjCNEDwjbZJeNiZd_zN_ve3zxRxJGDsQ
Wissen - Wissensmanagement
 "Wissen bezeichnet die Gesamtheit der Kenntnisse und
Fähigkeiten, die Individuen zur Lösung von Problemen
einsetzen. Wissen stützt sich auf Daten und Informationen, ist
im Gegensatz zu diesen jedoch immer an Personen gebunden.“
(Probst/Raub/Romhardt 1998)
 "Das Wissensmanagement in einem Unternehmen ist darauf
gerichtet, die Wissensbasis dieses Unternehmens mit Blick auf
den aktuellen Unternehmenserfolg und die zukünftige
Entwicklungsfähigkeit zielorientiert zu gestalten."
(Amelingmeyer 2004)
Patricia Arnold
Daten-Information-Wissen
Daten
Informationen
WissenSinnvolle
Kombination
von Zeichen
Daten in einem
Problemzusam-
menhang
Informationen in Ver-
bindung mit persönl.
Erfahrungen
Daten sind keine Informationen und
Informationen sind noch lange kein Wissen
sind bedeutungs-
und wirkungslos
sind zielorientiert,
bewirken
Denkprozesse
ist sinnhaft und hilft
bei der Bewältigung
von Situationen
BMWi 2013, 11
Wissenstransformation
Reinmann-Rothmeier et al. 2001, S. 16
Nonaka & Takeuchi1997, 84
Patricia Arnold
Bausteine des Wissensmanagements
Reinmann-Rothmeier et al. 2001, S. 16
.
Probst et al. 1999, 58
Wissens-
management
Technik
Organisation
Mensch
Gesellschaft
Komponenten des Wissensmanagements
IT als
Unterstützung
Gestaltung einer
geeigneten
Organisationskultur
Methoden für Wissenserwerb, -
speicherung und -transfer
Start: 70% Mensch + 20% Organisation + 10% Technologie (Leistner 2011)
Bullinger et al. 1997
Patricia Arnold MENTORING Community BMWi 2013, 8
A In Dokumenten, Intranet, Handbuch, Organisations-Wiki etc.
Wie suchen Sie in
Ihrer Organisation
nach Wissen, das
Ihnen fehlt?
B Ich frage eine Kollegin oder einen Kollegen!
Zwei Handlungsansätze
 „People to documents“ (Roth & Thalemann 2007)
 Mit IT-Systemen zum Sammeln, strukturiertem Ablegen,
leichten Auffinden und Verteilen von Wissen
 Z.B. Datenbanken, Wissenslandkarten, Wikis
 Informationsspeicher wird zu „Gedächtnis der
Organisation“
 Auch Warehouse-Ansatz genannt /kodifiziert /
technologieorientiert
Zwei Handlungsansätze
 „People to People“ (Roth & Thalemann 2007)
 Zielt auf Kommunikation zwischen Mitarbeiter/innen als
Wissensträger/innen
 Kommunikation in Netzwerken, häufig computervermittelt
 Experten auffindbar machen „yellow pages“ mit
Kompetenzprofilen
 Auch Netzwerk-Ansatz genannt / personalisiert,
humanorientiert
Patricia Arnold arnold@hm.edu
BMWi 2013, 16
Communities of Practice - Definition
„CoPs sind Personengruppen, die ein Anliegen, eine
Problemlage oder eine Leidenschaft zu einer Thematik
teilen, und die ihr Wissen und ihre Expertise in diesem
Gebiet durch laufende Zusammenarbeit vertiefen.“
Wenger, McDermott & Snyder 2002.
Communities of
Practice (CoP)
CoP – ein anderer Blick auf Wissen
„CoPs können Wissen in „lebendiger“ Form bewahren,
anders als eine Datenbank oder ein Handbuch….Sie
machen implizites Wissen zugänglich, das formale
Systeme nicht speichern können.“
Wenger 1998
Communities of
Practice (CoP)
Communities & „War Stories“
„Für die Service-Techniker im Bereich Fotokopierer wurde es mit steigender
Komplexität und dem ständigen Fortschritt in der Technologie der
Maschinen zunehmend schwieriger, ihre Arbeit schnell und zur
Zufriedenheit ihrer Kunden auszuführen. Sie entwickelten deshalb eine
völlig eigene Art, mit diesem Problem umzugehen: sie erzählten sich
gegenseitig „war stories“, Geschichten über ihre Probleme bei der
Reparatur, und wie diese gelöst werden konnten. Das implizite
Erfahrungswissen der Experten wurde so untereinander weitergegeben.
Die gesamte Gruppe der Service-Techniker profitierte von den Erfahrungen
jedes Einzelnen. Gleichzeitig befriedigten die Geschichten das Bedürfnis des
Einzelnen nach Anerkennung in der Technikergruppe.“
Gerhard & Seufert 2001
Patricia Arnold
Aufbau von Communities I
Selbst-
steuerung
Fremd-
steuerungIdeal
Realität
CoP als
„Kulturpflanze“
CoP als
„Wildblume“
Spannungsfeld
zwischen Selbst-
und Fremd-
organisation
Reinmann 2000
Patricia Arnold
Wodzicki, K., Knipfer, K., & Cress, U. (2010). Organisationales Wissensmanagement mit Web 2.0 erfolgreich gestalten - Das Portal www.geistreich.de.In M. Bentele, N.
Gronau, P. Schütt, & M. Weber (Eds.), Mit Wissensmanagement Innovationen vorantreiben! (pp. 367-376). Bad Homburg: Bitkom
Web 2.0 & Social Media
CC by daniel_iversen flickr.com
CC by nswlearnscope - flickr.com
„If technology solves the
problem, yours was not
a knowledge problem.“
Ruggles, R.: The State of the Notion: Knowledge
Management in Practice. In: California
Management Review, 40. Jg. (1998) H. 3,
S. 88.
IT-Lösungen?
Folie Christian Mersch
Once technology is the master
we shall reach desaster
all the more faster
P. Hein, zit. nach Leuendorf 2010
Seminar Web2.0, UKE arnold@hm.edu
Web 2.0 Werkzeuge
Web 2.0 Prinzipien
Technologien &
Standards
By Paul Anderson and Marcus
Freeman (Own work) [CC-BY-
SA-3.0
(http://creativecommons.org/lic
enses/by-sa/3.0)], via
Wikimedia Commons
Beispiel Wikipedia
Beispiel Weblogs
– persönlich-öffentliche Erzählungen
Beispiel kokom.net
Wissensmanagement mit Datenschutz!
Was sind Open Educational Resources (OER)?
 Offener Zugang
 Offene Lizenzen
 Offene Formate
 Open Source
Software
 Wiederverwenden
Reuse
 Überarbeiten
Revise
 Neu zusammenstellen
Remix
 Neu weiter verbreiten
Redistribute
OER Logo 2012 J. Mello,used under a Creative
Commons license CC-BY
UNESCO 2002 UNESCO 2012
Paris OER Declaration
h
“digitized materials offered freely and openly for educators, students and
self-learners to use and re-use for teaching, learning and research” (Hylen
2006, 1)
Was sind Open Educational Resources? II
Quelle: e-teaching.org, in Anlehnung an OECD 2007, 31
http://tinyurl.com/ajg3xk3
Was sind Open Educational Resources?
Was sind Creative Commons Lizenzen?
 sechs verschiedenen CC-Lizenzen (deutscher
Rechtsraum, Version 3.0)
http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/
Beispiel MIT OpenCourseWare http://ocw.mit.edu/index.htm
Beispiel OpenLearn OU http://openlearn.open.ac.uk/
Beispiel Lehrbuch für Lernen und Lehren mit
Technologien (L3T) http://l3t.eu
Beispiel ZUM-Wiki
Open Educational Resources
->
Open Educational Practices
• M Massive = Viele TN
• O Open = Open Source, Open Learning
• O Online = internetbasiert
• C Course = im Kursformat mit Anfang und Ende sowie Kursdesign
• Geburtsstunde von MOOCs 2008, Begriff geprägt von den Pionieren George
Siemens („Konnektivismus“) und Stephen Downes
• Die ersten MOOCs waren cMOOCs (c=connectivism):
• Schwerpunkt auf Beiträgen der Teilnehmenden und Austausch zwischen Lernenden
• Bekannt geworden sind MOOCs 2011 durch xMOOCs (x= extension) :
• Instruktionsorientierte, lehrendenzentrierte Kurse typischerweise mit Lerneinheiten aus
kurzen Videoeinheiten (max. 15 min) (Unterscheidung nach Daniel 2012)
• Typischer MOOC hat ca. 20.000 TN, von denen 5-10% den Kurs komplett
absolvieren (Sharples et al. 2013)
MOOCs im Überblick
Unterschiede zw. c-MOOC und x-MOOC
CHE-Arbeitspapier 174, 10/2013, S. 21
„X-MOOCs“: Ivy League für alle?
41
source
October 2012
1/2015: 399 Kurse
1/2015: ? ,Kurse,
„Nanodegrees“
1/2015: 894 Kurse
http://www.openeducationeuropa.eu/en/european_scoreboard_moocs
„X-MOOCs“: Ivy League für alle?
43
Preisträger (xMOOCs) im
Wettbewerb des Stifterverbands für
die Deutsche Wissenschaft & iversity
https://iversity.org/
MOOC-Partizipation
• „More curious than serious“ ->geringe Absolventenraten (5-10%)
• >60% haben bereits akademischen Grad (Christensen et al. 2013)
• Selten Zertifikate/Anrechnung
#COER13: cMOOC zu OER
http://www.coer13.de/
COER15: xMOOC zu OER
MOOC zum Thema des Vortrags
 Weblog Karlheinz Pape Corporate
Learning – Training und
Wissensmanagement (alle Beiträge
CC By)
 Corporate Learning 2.0 MOOC ab
Sept 2015
 „Wie gestalten wir künftig Lernen in
Organisationen“ ist die Leitfrage für
den Corporate Learning 2.0;
MOOC, kurz #CL20, der am 21.
September 2015 startet.
Bild von Geralt bei
http://pixabay.com/de/
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Kontakt:
Prof. Dr. Patricia Arnold
Hochschule München
arnold@hm.edu
http://patriciaarnold.wikispaces.com
Patricia Arnold
Literatur
 Probst, G./Raub, S./Romhardt, K.: (1998) Wissen managen. Wie Unternehmen ihre wertvollste
Ressource optimal nutzen 2. Aufl. Wiesbaden 1998
 Nonaka, Ikujiro: Takeuchi, Hirotaka (1997) Die Organisation des Wissens: wie japanische Unternehmen
eine brachliegende Ressource nutzbar machen, Campus Verlag, Frankfurt und New York 1997
 BMWi (2013) Teil I: Leitfaden "Wissensmanagement in KMU erfolgreich einführen" (PDF: 2 MB)
zeigt Entscheidern und Projektverantwortlichen bewährte Herangehensweisen und Methoden zur
Einführung von Wissensmanagement auf.
 Teil II: Handbuch "Vorgehensweisen und Fallbeispiele für die Praxis" (PDF: 4,9 MB)
beinhaltet Lösungsansätze und Praxisbeispiele, die eine selbstständige Lösungsfindung und die
eigenständige Umsetzung von beschriebenen Methoden unterstützen.
 Teil III: Leitfaden "Wissensbilanz - Made in Germany" (PDF: 2,7 MB)
 Hansen T. M.; Nohria, N.; Tierney, T. (1999): What’s your Strategy for Knowledge Management.
Harvard Business Review 77, S. 106–116.
 Gerhard, J., & Seufert, S. (2001). Wie gibt man implizites Wissen weiter: "Communities of Practice" bei
Xerox. In Eppler, M., & Sukowski, O. (Eds.), Fallstudien zum Wissensmanagement : Lösungen aus der
Praxis : aufbereitet für die Aus- und Weiterbildung (pp. 119-142). St. Gallen: NetAcademy Press
 Wenger, E. (1998) Communities of Practice: Learning, Meaning, and Identity. Cambridge: Cambridge
University Press

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Social Learning: Die Lernenden als Teilnehmer und Ideengeber
Social Learning: Die Lernenden als Teilnehmer und IdeengeberSocial Learning: Die Lernenden als Teilnehmer und Ideengeber
Social Learning: Die Lernenden als Teilnehmer und IdeengeberJochen Robes
 
Lernen 2.0 und Management 2.0: Die (neue) Rolle der Führungskräfte
Lernen 2.0 und Management 2.0: Die (neue) Rolle der FührungskräfteLernen 2.0 und Management 2.0: Die (neue) Rolle der Führungskräfte
Lernen 2.0 und Management 2.0: Die (neue) Rolle der FührungskräfteJochen Robes
 
MOOCs & Co.: Was entwickelt sich im Online-Lernen?
MOOCs & Co.: Was entwickelt sich im Online-Lernen?MOOCs & Co.: Was entwickelt sich im Online-Lernen?
MOOCs & Co.: Was entwickelt sich im Online-Lernen?Jochen Robes
 
Lernen in der Cloud - das Modell der Zukunft?
Lernen in der Cloud - das Modell der Zukunft?Lernen in der Cloud - das Modell der Zukunft?
Lernen in der Cloud - das Modell der Zukunft?Volkmar Langer
 
Moderne Lernumgebungen in Unternehmen. Oder: Was geht in 140 Zeichen?
Moderne Lernumgebungen in Unternehmen. Oder: Was geht in 140 Zeichen?Moderne Lernumgebungen in Unternehmen. Oder: Was geht in 140 Zeichen?
Moderne Lernumgebungen in Unternehmen. Oder: Was geht in 140 Zeichen?Jochen Robes
 
Digitalisierung der Bildung: neue Anbieter, neue Modelle und neue Zielgruppen...
Digitalisierung der Bildung: neue Anbieter, neue Modelle und neue Zielgruppen...Digitalisierung der Bildung: neue Anbieter, neue Modelle und neue Zielgruppen...
Digitalisierung der Bildung: neue Anbieter, neue Modelle und neue Zielgruppen...Jochen Robes
 
Lernen im Netzwerk - Konnektivismus als neue Lerntheorie?
Lernen im Netzwerk - Konnektivismus als neue Lerntheorie?Lernen im Netzwerk - Konnektivismus als neue Lerntheorie?
Lernen im Netzwerk - Konnektivismus als neue Lerntheorie?Thomas Hoffmann
 
Lernmotivation fördern
Lernmotivation fördernLernmotivation fördern
Lernmotivation fördernJochen Robes
 
Impulse zur didaktisch-methodischen Gestaltung des Online-Lernens
Impulse zur didaktisch-methodischen Gestaltung des Online-LernensImpulse zur didaktisch-methodischen Gestaltung des Online-Lernens
Impulse zur didaktisch-methodischen Gestaltung des Online-LernensJochen Robes
 
Erwachsenenbildung in Zeiten der Digitalität. 4 Herausforderungen und ihre Ko...
Erwachsenenbildung in Zeiten der Digitalität. 4 Herausforderungen und ihre Ko...Erwachsenenbildung in Zeiten der Digitalität. 4 Herausforderungen und ihre Ko...
Erwachsenenbildung in Zeiten der Digitalität. 4 Herausforderungen und ihre Ko...Sandra Schön (aka Schoen)
 
Expert-Panel: Entwicklungen zum Collaborative Learning
Expert-Panel: Entwicklungen zum Collaborative LearningExpert-Panel: Entwicklungen zum Collaborative Learning
Expert-Panel: Entwicklungen zum Collaborative LearningJochen Robes
 
YouTube, WhatsApp, MOOCs und Co.: Wo und wie lernen wir morgen?
YouTube, WhatsApp, MOOCs und Co.: Wo und wie lernen wir morgen?YouTube, WhatsApp, MOOCs und Co.: Wo und wie lernen wir morgen?
YouTube, WhatsApp, MOOCs und Co.: Wo und wie lernen wir morgen?Jochen Robes
 
Open Badges – zwischen Kompetenznachweisen und Motivationshilfen
Open Badges – zwischen Kompetenznachweisen und MotivationshilfenOpen Badges – zwischen Kompetenznachweisen und Motivationshilfen
Open Badges – zwischen Kompetenznachweisen und MotivationshilfenJochen Robes
 
MOOCs: Wie Unternehmen von offenen Online-Kursen profitieren können
MOOCs: Wie Unternehmen von offenen Online-Kursen profitieren könnenMOOCs: Wie Unternehmen von offenen Online-Kursen profitieren können
MOOCs: Wie Unternehmen von offenen Online-Kursen profitieren könnenJochen Robes
 
Kollaboratives arbeiten im web monika moises
Kollaboratives arbeiten im web monika moisesKollaboratives arbeiten im web monika moises
Kollaboratives arbeiten im web monika moisesMomonika
 
Konnektivismus als lernmodell der zukunft 11-2012
Konnektivismus als lernmodell der zukunft 11-2012Konnektivismus als lernmodell der zukunft 11-2012
Konnektivismus als lernmodell der zukunft 11-2012Volkmar Langer
 
Weiterbildung in Online-Kursen für Viele (MOOCs) - Was ist das? Wie geht das?...
Weiterbildung in Online-Kursen für Viele (MOOCs) - Was ist das? Wie geht das?...Weiterbildung in Online-Kursen für Viele (MOOCs) - Was ist das? Wie geht das?...
Weiterbildung in Online-Kursen für Viele (MOOCs) - Was ist das? Wie geht das?...Sandra Schön (aka Schoen)
 

Was ist angesagt? (20)

Social Learning: Die Lernenden als Teilnehmer und Ideengeber
Social Learning: Die Lernenden als Teilnehmer und IdeengeberSocial Learning: Die Lernenden als Teilnehmer und Ideengeber
Social Learning: Die Lernenden als Teilnehmer und Ideengeber
 
Lernen 2.0 und Management 2.0: Die (neue) Rolle der Führungskräfte
Lernen 2.0 und Management 2.0: Die (neue) Rolle der FührungskräfteLernen 2.0 und Management 2.0: Die (neue) Rolle der Führungskräfte
Lernen 2.0 und Management 2.0: Die (neue) Rolle der Führungskräfte
 
MOOCs & Co.: Was entwickelt sich im Online-Lernen?
MOOCs & Co.: Was entwickelt sich im Online-Lernen?MOOCs & Co.: Was entwickelt sich im Online-Lernen?
MOOCs & Co.: Was entwickelt sich im Online-Lernen?
 
Lernen in der Cloud - das Modell der Zukunft?
Lernen in der Cloud - das Modell der Zukunft?Lernen in der Cloud - das Modell der Zukunft?
Lernen in der Cloud - das Modell der Zukunft?
 
Moderne Lernumgebungen in Unternehmen. Oder: Was geht in 140 Zeichen?
Moderne Lernumgebungen in Unternehmen. Oder: Was geht in 140 Zeichen?Moderne Lernumgebungen in Unternehmen. Oder: Was geht in 140 Zeichen?
Moderne Lernumgebungen in Unternehmen. Oder: Was geht in 140 Zeichen?
 
#LERNLABSCHULE
#LERNLABSCHULE#LERNLABSCHULE
#LERNLABSCHULE
 
Digitalisierung der Bildung: neue Anbieter, neue Modelle und neue Zielgruppen...
Digitalisierung der Bildung: neue Anbieter, neue Modelle und neue Zielgruppen...Digitalisierung der Bildung: neue Anbieter, neue Modelle und neue Zielgruppen...
Digitalisierung der Bildung: neue Anbieter, neue Modelle und neue Zielgruppen...
 
Lernen im Netzwerk - Konnektivismus als neue Lerntheorie?
Lernen im Netzwerk - Konnektivismus als neue Lerntheorie?Lernen im Netzwerk - Konnektivismus als neue Lerntheorie?
Lernen im Netzwerk - Konnektivismus als neue Lerntheorie?
 
Lernmotivation fördern
Lernmotivation fördernLernmotivation fördern
Lernmotivation fördern
 
Impulse zur didaktisch-methodischen Gestaltung des Online-Lernens
Impulse zur didaktisch-methodischen Gestaltung des Online-LernensImpulse zur didaktisch-methodischen Gestaltung des Online-Lernens
Impulse zur didaktisch-methodischen Gestaltung des Online-Lernens
 
Erwachsenenbildung in Zeiten der Digitalität. 4 Herausforderungen und ihre Ko...
Erwachsenenbildung in Zeiten der Digitalität. 4 Herausforderungen und ihre Ko...Erwachsenenbildung in Zeiten der Digitalität. 4 Herausforderungen und ihre Ko...
Erwachsenenbildung in Zeiten der Digitalität. 4 Herausforderungen und ihre Ko...
 
Expert-Panel: Entwicklungen zum Collaborative Learning
Expert-Panel: Entwicklungen zum Collaborative LearningExpert-Panel: Entwicklungen zum Collaborative Learning
Expert-Panel: Entwicklungen zum Collaborative Learning
 
Netzwerke PräSentation 12 04 08 Palma
Netzwerke PräSentation 12 04 08 PalmaNetzwerke PräSentation 12 04 08 Palma
Netzwerke PräSentation 12 04 08 Palma
 
YouTube, WhatsApp, MOOCs und Co.: Wo und wie lernen wir morgen?
YouTube, WhatsApp, MOOCs und Co.: Wo und wie lernen wir morgen?YouTube, WhatsApp, MOOCs und Co.: Wo und wie lernen wir morgen?
YouTube, WhatsApp, MOOCs und Co.: Wo und wie lernen wir morgen?
 
Bots in der Lehre
Bots in der LehreBots in der Lehre
Bots in der Lehre
 
Open Badges – zwischen Kompetenznachweisen und Motivationshilfen
Open Badges – zwischen Kompetenznachweisen und MotivationshilfenOpen Badges – zwischen Kompetenznachweisen und Motivationshilfen
Open Badges – zwischen Kompetenznachweisen und Motivationshilfen
 
MOOCs: Wie Unternehmen von offenen Online-Kursen profitieren können
MOOCs: Wie Unternehmen von offenen Online-Kursen profitieren könnenMOOCs: Wie Unternehmen von offenen Online-Kursen profitieren können
MOOCs: Wie Unternehmen von offenen Online-Kursen profitieren können
 
Kollaboratives arbeiten im web monika moises
Kollaboratives arbeiten im web monika moisesKollaboratives arbeiten im web monika moises
Kollaboratives arbeiten im web monika moises
 
Konnektivismus als lernmodell der zukunft 11-2012
Konnektivismus als lernmodell der zukunft 11-2012Konnektivismus als lernmodell der zukunft 11-2012
Konnektivismus als lernmodell der zukunft 11-2012
 
Weiterbildung in Online-Kursen für Viele (MOOCs) - Was ist das? Wie geht das?...
Weiterbildung in Online-Kursen für Viele (MOOCs) - Was ist das? Wie geht das?...Weiterbildung in Online-Kursen für Viele (MOOCs) - Was ist das? Wie geht das?...
Weiterbildung in Online-Kursen für Viele (MOOCs) - Was ist das? Wie geht das?...
 

Andere mochten auch

BSYS Word 2007 Team Assignment
BSYS Word 2007 Team AssignmentBSYS Word 2007 Team Assignment
BSYS Word 2007 Team AssignmentSunnyLing
 
E-prüfungs-Symposium (Paderborn, 19.11.2015)
E-prüfungs-Symposium (Paderborn, 19.11.2015)E-prüfungs-Symposium (Paderborn, 19.11.2015)
E-prüfungs-Symposium (Paderborn, 19.11.2015)Michael Beurskens
 
Speedlab "Migration und Geschichtsvermittlung"
Speedlab "Migration und Geschichtsvermittlung"Speedlab "Migration und Geschichtsvermittlung"
Speedlab "Migration und Geschichtsvermittlung"Melanie Unbekannt
 
Erfahrungen mit Screencasting und Podcasting
Erfahrungen mit Screencasting und PodcastingErfahrungen mit Screencasting und Podcasting
Erfahrungen mit Screencasting und PodcastingUlrich Schrader
 
Mahara Granny goes MaharaHuiUK15
Mahara Granny goes MaharaHuiUK15Mahara Granny goes MaharaHuiUK15
Mahara Granny goes MaharaHuiUK15Sigi Jakob-Kuehn
 
Blackboard in der Lehre. Eine Lehrplattform– viele Möglichkeiten
Blackboard in der Lehre. Eine Lehrplattform– viele MöglichkeitenBlackboard in der Lehre. Eine Lehrplattform– viele Möglichkeiten
Blackboard in der Lehre. Eine Lehrplattform– viele MöglichkeitenCeDiS / Freie Universität Berlin
 
Lernen 4.0 im Wandel der Digitalisierung
Lernen 4.0 im Wandel der DigitalisierungLernen 4.0 im Wandel der Digitalisierung
Lernen 4.0 im Wandel der DigitalisierungVolkmar Langer
 
Across German borders: Current Digital Higher Education initiatives & practic...
Across German borders: Current Digital Higher Education initiatives & practic...Across German borders: Current Digital Higher Education initiatives & practic...
Across German borders: Current Digital Higher Education initiatives & practic...e-teaching.org
 
Medienbildung in einer zukunftsorientierten Lehrerbildung
Medienbildung in einer zukunftsorientierten LehrerbildungMedienbildung in einer zukunftsorientierten Lehrerbildung
Medienbildung in einer zukunftsorientierten LehrerbildungPetra Grell
 
Mediengestütztes Lernen und Lehren an Hochschulen fördern: zur Bedeutung eine...
Mediengestütztes Lernen und Lehren an Hochschulen fördern: zur Bedeutung eine...Mediengestütztes Lernen und Lehren an Hochschulen fördern: zur Bedeutung eine...
Mediengestütztes Lernen und Lehren an Hochschulen fördern: zur Bedeutung eine...Ass.-Prof. Dr. Sandra Hofhues
 
Bloggen, twittern, liken: Partizipation im und mit dem Social Web Herausforde...
Bloggen, twittern, liken: Partizipation im und mit dem Social Web Herausforde...Bloggen, twittern, liken: Partizipation im und mit dem Social Web Herausforde...
Bloggen, twittern, liken: Partizipation im und mit dem Social Web Herausforde...Mandy Rohs
 
Vernetzt, digital, personalisiert: neues Lehren und Lernen für neue Zielgrupp...
Vernetzt, digital, personalisiert: neues Lehren und Lernen für neue Zielgrupp...Vernetzt, digital, personalisiert: neues Lehren und Lernen für neue Zielgrupp...
Vernetzt, digital, personalisiert: neues Lehren und Lernen für neue Zielgrupp...Jochen Robes
 

Andere mochten auch (15)

BSYS Word 2007 Team Assignment
BSYS Word 2007 Team AssignmentBSYS Word 2007 Team Assignment
BSYS Word 2007 Team Assignment
 
E-prüfungs-Symposium (Paderborn, 19.11.2015)
E-prüfungs-Symposium (Paderborn, 19.11.2015)E-prüfungs-Symposium (Paderborn, 19.11.2015)
E-prüfungs-Symposium (Paderborn, 19.11.2015)
 
Speedlab "Migration und Geschichtsvermittlung"
Speedlab "Migration und Geschichtsvermittlung"Speedlab "Migration und Geschichtsvermittlung"
Speedlab "Migration und Geschichtsvermittlung"
 
Erfahrungen mit Screencasting und Podcasting
Erfahrungen mit Screencasting und PodcastingErfahrungen mit Screencasting und Podcasting
Erfahrungen mit Screencasting und Podcasting
 
Mahara Granny goes MaharaHuiUK15
Mahara Granny goes MaharaHuiUK15Mahara Granny goes MaharaHuiUK15
Mahara Granny goes MaharaHuiUK15
 
Educating undergraduate students for openness
Educating undergraduate students for opennessEducating undergraduate students for openness
Educating undergraduate students for openness
 
Blackboard in der Lehre. Eine Lehrplattform– viele Möglichkeiten
Blackboard in der Lehre. Eine Lehrplattform– viele MöglichkeitenBlackboard in der Lehre. Eine Lehrplattform– viele Möglichkeiten
Blackboard in der Lehre. Eine Lehrplattform– viele Möglichkeiten
 
Lernen 4.0 im Wandel der Digitalisierung
Lernen 4.0 im Wandel der DigitalisierungLernen 4.0 im Wandel der Digitalisierung
Lernen 4.0 im Wandel der Digitalisierung
 
Across German borders: Current Digital Higher Education initiatives & practic...
Across German borders: Current Digital Higher Education initiatives & practic...Across German borders: Current Digital Higher Education initiatives & practic...
Across German borders: Current Digital Higher Education initiatives & practic...
 
Creative commons de
Creative commons deCreative commons de
Creative commons de
 
Medienbildung in einer zukunftsorientierten Lehrerbildung
Medienbildung in einer zukunftsorientierten LehrerbildungMedienbildung in einer zukunftsorientierten Lehrerbildung
Medienbildung in einer zukunftsorientierten Lehrerbildung
 
Mediengestütztes Lernen und Lehren an Hochschulen fördern: zur Bedeutung eine...
Mediengestütztes Lernen und Lehren an Hochschulen fördern: zur Bedeutung eine...Mediengestütztes Lernen und Lehren an Hochschulen fördern: zur Bedeutung eine...
Mediengestütztes Lernen und Lehren an Hochschulen fördern: zur Bedeutung eine...
 
Welchen Mehrwert haben Videos in der Lehre?
Welchen Mehrwert haben Videos in der Lehre?Welchen Mehrwert haben Videos in der Lehre?
Welchen Mehrwert haben Videos in der Lehre?
 
Bloggen, twittern, liken: Partizipation im und mit dem Social Web Herausforde...
Bloggen, twittern, liken: Partizipation im und mit dem Social Web Herausforde...Bloggen, twittern, liken: Partizipation im und mit dem Social Web Herausforde...
Bloggen, twittern, liken: Partizipation im und mit dem Social Web Herausforde...
 
Vernetzt, digital, personalisiert: neues Lehren und Lernen für neue Zielgrupp...
Vernetzt, digital, personalisiert: neues Lehren und Lernen für neue Zielgrupp...Vernetzt, digital, personalisiert: neues Lehren und Lernen für neue Zielgrupp...
Vernetzt, digital, personalisiert: neues Lehren und Lernen für neue Zielgrupp...
 

Ähnlich wie 15 wissensmanagement josefstal

Interne Netzwerke - Communities of Practice
Interne Netzwerke - Communities of PracticeInterne Netzwerke - Communities of Practice
Interne Netzwerke - Communities of PracticeKlaus Burkard
 
Offene digitale Bildung: Fortsetzung der Reformpädagogik mit digitalen Mitteln?
Offene digitale Bildung: Fortsetzung der Reformpädagogik mit digitalen Mitteln?Offene digitale Bildung: Fortsetzung der Reformpädagogik mit digitalen Mitteln?
Offene digitale Bildung: Fortsetzung der Reformpädagogik mit digitalen Mitteln?FernUniversität in Hagen
 
Wie organisiert sich Learning & Development morgen?
Wie organisiert sich Learning & Development morgen?Wie organisiert sich Learning & Development morgen?
Wie organisiert sich Learning & Development morgen?Jochen Robes
 
OFFEN, VERNETZT, DIGITAL: Lehren und Lernen im Wandel
OFFEN, VERNETZT, DIGITAL: Lehren und Lernen im WandelOFFEN, VERNETZT, DIGITAL: Lehren und Lernen im Wandel
OFFEN, VERNETZT, DIGITAL: Lehren und Lernen im WandelJochen Robes
 
Digitale Fitness ist angesagt - Als Trainer/in beschäftigungsfähig bleiben
Digitale Fitness ist angesagt - Als Trainer/in beschäftigungsfähig bleibenDigitale Fitness ist angesagt - Als Trainer/in beschäftigungsfähig bleiben
Digitale Fitness ist angesagt - Als Trainer/in beschäftigungsfähig bleibenKatja Bett
 
Social Media und Internet: Wo stehen wir heute, welche Trends und Visionen ko...
Social Media und Internet: Wo stehen wir heute, welche Trends und Visionen ko...Social Media und Internet: Wo stehen wir heute, welche Trends und Visionen ko...
Social Media und Internet: Wo stehen wir heute, welche Trends und Visionen ko...Jochen Robes
 
Digitalisierte Zukünfte gestalten: Digitalisierung als kultureller Prozess.
Digitalisierte Zukünfte gestalten: Digitalisierung als kultureller Prozess.Digitalisierte Zukünfte gestalten: Digitalisierung als kultureller Prozess.
Digitalisierte Zukünfte gestalten: Digitalisierung als kultureller Prozess.Benjamin Jörissen
 
Usability Design
Usability DesignUsability Design
Usability DesignNina Rebele
 
Informelle Wissensarbeit - Die lernende Organisation im Wandel
Informelle Wissensarbeit - Die lernende Organisation im WandelInformelle Wissensarbeit - Die lernende Organisation im Wandel
Informelle Wissensarbeit - Die lernende Organisation im WandelHendrik Kalb
 
Wissensmanagement in KMU
Wissensmanagement in KMUWissensmanagement in KMU
Wissensmanagement in KMUlernet
 
Der „Offene Lernende“ als Leitbild digitaler Bildungspolitik?
Der „Offene Lernende“ als Leitbild digitaler Bildungspolitik? Der „Offene Lernende“ als Leitbild digitaler Bildungspolitik?
Der „Offene Lernende“ als Leitbild digitaler Bildungspolitik? FernUniversität in Hagen
 
#onkomm13 - Panel 2 - Swaran Sandhu (Hochschule der Medien): Dialog als Mythos
#onkomm13 - Panel 2 - Swaran Sandhu (Hochschule der Medien): Dialog als Mythos#onkomm13 - Panel 2 - Swaran Sandhu (Hochschule der Medien): Dialog als Mythos
#onkomm13 - Panel 2 - Swaran Sandhu (Hochschule der Medien): Dialog als Mythos#onkomm13
 
Multimedia Production
Multimedia ProductionMultimedia Production
Multimedia ProductionNina Rebele
 
Wissensmanagement in der Praxis
Wissensmanagement in der PraxisWissensmanagement in der Praxis
Wissensmanagement in der PraxisCogneon Akademie
 
Wissensmanagement studierender mit social network werkzeugen 4
Wissensmanagement studierender mit social network werkzeugen 4 Wissensmanagement studierender mit social network werkzeugen 4
Wissensmanagement studierender mit social network werkzeugen 4 Kai Sostmann
 
Open Educational Resources in der Hochschullehre – warum?
Open Educational Resources in der Hochschullehre – warum?Open Educational Resources in der Hochschullehre – warum?
Open Educational Resources in der Hochschullehre – warum?Dominic Orr
 
Programm der net´swork 2010 in Bielefeld
Programm der net´swork 2010 in BielefeldProgramm der net´swork 2010 in Bielefeld
Programm der net´swork 2010 in BielefeldDennis Schäffer
 

Ähnlich wie 15 wissensmanagement josefstal (20)

Interne Netzwerke - Communities of Practice
Interne Netzwerke - Communities of PracticeInterne Netzwerke - Communities of Practice
Interne Netzwerke - Communities of Practice
 
Offene digitale Bildung: Fortsetzung der Reformpädagogik mit digitalen Mitteln?
Offene digitale Bildung: Fortsetzung der Reformpädagogik mit digitalen Mitteln?Offene digitale Bildung: Fortsetzung der Reformpädagogik mit digitalen Mitteln?
Offene digitale Bildung: Fortsetzung der Reformpädagogik mit digitalen Mitteln?
 
Wie organisiert sich Learning & Development morgen?
Wie organisiert sich Learning & Development morgen?Wie organisiert sich Learning & Development morgen?
Wie organisiert sich Learning & Development morgen?
 
OFFEN, VERNETZT, DIGITAL: Lehren und Lernen im Wandel
OFFEN, VERNETZT, DIGITAL: Lehren und Lernen im WandelOFFEN, VERNETZT, DIGITAL: Lehren und Lernen im Wandel
OFFEN, VERNETZT, DIGITAL: Lehren und Lernen im Wandel
 
Bibliothek2.0 und Social Software
Bibliothek2.0 und Social SoftwareBibliothek2.0 und Social Software
Bibliothek2.0 und Social Software
 
Digitale Fitness ist angesagt - Als Trainer/in beschäftigungsfähig bleiben
Digitale Fitness ist angesagt - Als Trainer/in beschäftigungsfähig bleibenDigitale Fitness ist angesagt - Als Trainer/in beschäftigungsfähig bleiben
Digitale Fitness ist angesagt - Als Trainer/in beschäftigungsfähig bleiben
 
Social Media und Internet: Wo stehen wir heute, welche Trends und Visionen ko...
Social Media und Internet: Wo stehen wir heute, welche Trends und Visionen ko...Social Media und Internet: Wo stehen wir heute, welche Trends und Visionen ko...
Social Media und Internet: Wo stehen wir heute, welche Trends und Visionen ko...
 
Trends für Schulen
Trends für Schulen Trends für Schulen
Trends für Schulen
 
Digitalisierte Zukünfte gestalten: Digitalisierung als kultureller Prozess.
Digitalisierte Zukünfte gestalten: Digitalisierung als kultureller Prozess.Digitalisierte Zukünfte gestalten: Digitalisierung als kultureller Prozess.
Digitalisierte Zukünfte gestalten: Digitalisierung als kultureller Prozess.
 
15 Jahre Wissensmanagement im deutschen Sprachraum - die 3. Generation in der...
15 Jahre Wissensmanagement im deutschen Sprachraum - die 3. Generation in der...15 Jahre Wissensmanagement im deutschen Sprachraum - die 3. Generation in der...
15 Jahre Wissensmanagement im deutschen Sprachraum - die 3. Generation in der...
 
Usability Design
Usability DesignUsability Design
Usability Design
 
Informelle Wissensarbeit - Die lernende Organisation im Wandel
Informelle Wissensarbeit - Die lernende Organisation im WandelInformelle Wissensarbeit - Die lernende Organisation im Wandel
Informelle Wissensarbeit - Die lernende Organisation im Wandel
 
Wissensmanagement in KMU
Wissensmanagement in KMUWissensmanagement in KMU
Wissensmanagement in KMU
 
Der „Offene Lernende“ als Leitbild digitaler Bildungspolitik?
Der „Offene Lernende“ als Leitbild digitaler Bildungspolitik? Der „Offene Lernende“ als Leitbild digitaler Bildungspolitik?
Der „Offene Lernende“ als Leitbild digitaler Bildungspolitik?
 
#onkomm13 - Panel 2 - Swaran Sandhu (Hochschule der Medien): Dialog als Mythos
#onkomm13 - Panel 2 - Swaran Sandhu (Hochschule der Medien): Dialog als Mythos#onkomm13 - Panel 2 - Swaran Sandhu (Hochschule der Medien): Dialog als Mythos
#onkomm13 - Panel 2 - Swaran Sandhu (Hochschule der Medien): Dialog als Mythos
 
Multimedia Production
Multimedia ProductionMultimedia Production
Multimedia Production
 
Wissensmanagement in der Praxis
Wissensmanagement in der PraxisWissensmanagement in der Praxis
Wissensmanagement in der Praxis
 
Wissensmanagement studierender mit social network werkzeugen 4
Wissensmanagement studierender mit social network werkzeugen 4 Wissensmanagement studierender mit social network werkzeugen 4
Wissensmanagement studierender mit social network werkzeugen 4
 
Open Educational Resources in der Hochschullehre – warum?
Open Educational Resources in der Hochschullehre – warum?Open Educational Resources in der Hochschullehre – warum?
Open Educational Resources in der Hochschullehre – warum?
 
Programm der net´swork 2010 in Bielefeld
Programm der net´swork 2010 in BielefeldProgramm der net´swork 2010 in Bielefeld
Programm der net´swork 2010 in Bielefeld
 

Mehr von Patricia Arnold

Arnold wortmann edulearn_150706
Arnold wortmann edulearn_150706Arnold wortmann edulearn_150706
Arnold wortmann edulearn_150706Patricia Arnold
 
Kumar arnold eden_2014_final
Kumar arnold eden_2014_finalKumar arnold eden_2014_final
Kumar arnold eden_2014_finalPatricia Arnold
 
CoP_und_Lernraeume_GMW2014_Arnold_Kumar
CoP_und_Lernraeume_GMW2014_Arnold_KumarCoP_und_Lernraeume_GMW2014_Arnold_Kumar
CoP_und_Lernraeume_GMW2014_Arnold_KumarPatricia Arnold
 
Arnold online educa_131205
Arnold online educa_131205Arnold online educa_131205
Arnold online educa_131205Patricia Arnold
 
Arnold el tag_jena_131022
Arnold el tag_jena_131022Arnold el tag_jena_131022
Arnold el tag_jena_131022Patricia Arnold
 
Arnold el tag_brig_130927_2
Arnold el tag_brig_130927_2Arnold el tag_brig_130927_2
Arnold el tag_brig_130927_2Patricia Arnold
 
Arnold_E-Learning_Tag_TUM_2013
Arnold_E-Learning_Tag_TUM_2013Arnold_E-Learning_Tag_TUM_2013
Arnold_E-Learning_Tag_TUM_2013Patricia Arnold
 
Arnold_INTED_2013_Valencia
Arnold_INTED_2013_ValenciaArnold_INTED_2013_Valencia
Arnold_INTED_2013_ValenciaPatricia Arnold
 
Online educa 2011-arnold
Online educa 2011-arnoldOnline educa 2011-arnold
Online educa 2011-arnoldPatricia Arnold
 
Zukunftswerkstatt salzburg arnold_100510
Zukunftswerkstatt salzburg arnold_100510Zukunftswerkstatt salzburg arnold_100510
Zukunftswerkstatt salzburg arnold_100510Patricia Arnold
 

Mehr von Patricia Arnold (20)

Arnold wortmann edulearn_150706
Arnold wortmann edulearn_150706Arnold wortmann edulearn_150706
Arnold wortmann edulearn_150706
 
Kumar arnold eden_2014_final
Kumar arnold eden_2014_finalKumar arnold eden_2014_final
Kumar arnold eden_2014_final
 
Arnold kumar hci_2014
Arnold kumar hci_2014Arnold kumar hci_2014
Arnold kumar hci_2014
 
Wissensarbeit20 141018
Wissensarbeit20 141018Wissensarbeit20 141018
Wissensarbeit20 141018
 
CoP_und_Lernraeume_GMW2014_Arnold_Kumar
CoP_und_Lernraeume_GMW2014_Arnold_KumarCoP_und_Lernraeume_GMW2014_Arnold_Kumar
CoP_und_Lernraeume_GMW2014_Arnold_Kumar
 
Arnold sew 140425
Arnold sew 140425Arnold sew 140425
Arnold sew 140425
 
Arnold_Kumar_NLC2014
Arnold_Kumar_NLC2014Arnold_Kumar_NLC2014
Arnold_Kumar_NLC2014
 
Arnold online educa_131205
Arnold online educa_131205Arnold online educa_131205
Arnold online educa_131205
 
Wissensarbeit20 131101
Wissensarbeit20 131101Wissensarbeit20 131101
Wissensarbeit20 131101
 
Arnold el tag_jena_131022
Arnold el tag_jena_131022Arnold el tag_jena_131022
Arnold el tag_jena_131022
 
Arnold el tag_brig_130927_2
Arnold el tag_brig_130927_2Arnold el tag_brig_130927_2
Arnold el tag_brig_130927_2
 
Arnold ag1 bremen_2013
Arnold ag1 bremen_2013Arnold ag1 bremen_2013
Arnold ag1 bremen_2013
 
Arnold poster oslo_2013
Arnold poster oslo_2013Arnold poster oslo_2013
Arnold poster oslo_2013
 
Arnold_E-Learning_Tag_TUM_2013
Arnold_E-Learning_Tag_TUM_2013Arnold_E-Learning_Tag_TUM_2013
Arnold_E-Learning_Tag_TUM_2013
 
Arnold_INTED_2013_Valencia
Arnold_INTED_2013_ValenciaArnold_INTED_2013_Valencia
Arnold_INTED_2013_Valencia
 
Arnold prato cirn12
Arnold prato cirn12Arnold prato cirn12
Arnold prato cirn12
 
Arnold oer 120615
Arnold oer 120615Arnold oer 120615
Arnold oer 120615
 
Online educa 2011-arnold
Online educa 2011-arnoldOnline educa 2011-arnold
Online educa 2011-arnold
 
Zukunftswerkstatt salzburg arnold_100510
Zukunftswerkstatt salzburg arnold_100510Zukunftswerkstatt salzburg arnold_100510
Zukunftswerkstatt salzburg arnold_100510
 
one more tool
one more toolone more tool
one more tool
 

Kürzlich hochgeladen

ChatGPT zur kognitiven Entlastung (in Schule und Leben)
ChatGPT zur kognitiven Entlastung (in Schule und Leben)ChatGPT zur kognitiven Entlastung (in Schule und Leben)
ChatGPT zur kognitiven Entlastung (in Schule und Leben)University of Graz
 
Die Ukraine presentation fur Deutsch.pptx
Die Ukraine presentation fur Deutsch.pptxDie Ukraine presentation fur Deutsch.pptx
Die Ukraine presentation fur Deutsch.pptxIuliaKyryllova
 
Wohin . Akkusativ. Bewegung. Olena Karls. Rhaudefehn 2024
Wohin . Akkusativ. Bewegung. Olena Karls. Rhaudefehn 2024Wohin . Akkusativ. Bewegung. Olena Karls. Rhaudefehn 2024
Wohin . Akkusativ. Bewegung. Olena Karls. Rhaudefehn 2024OlenaKarlsTkachenko
 
Konjunktiv II - Theorie undd Beispiele - DaF mit Power
Konjunktiv II - Theorie undd Beispiele - DaF mit PowerKonjunktiv II - Theorie undd Beispiele - DaF mit Power
Konjunktiv II - Theorie undd Beispiele - DaF mit PowerMaria Vaz König
 
Usage of German modal verbs for future tense
Usage of German modal verbs for future tenseUsage of German modal verbs for future tense
Usage of German modal verbs for future tenseAngelika Davey
 
Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch
Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch. Ein TelefongesprächEin Telefongespräch. Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch
Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch. Ein TelefongesprächOlenaKarlsTkachenko
 
Kurzbeschreibung Schreibtools für die Toolbox.pdf
Kurzbeschreibung Schreibtools für die Toolbox.pdfKurzbeschreibung Schreibtools für die Toolbox.pdf
Kurzbeschreibung Schreibtools für die Toolbox.pdfHenning Urs
 
Stadt Popasna.Stadt PopasnaStadt Popasna
Stadt Popasna.Stadt PopasnaStadt PopasnaStadt Popasna.Stadt PopasnaStadt Popasna
Stadt Popasna.Stadt PopasnaStadt PopasnaOlenaKarlsTkachenko
 

Kürzlich hochgeladen (8)

ChatGPT zur kognitiven Entlastung (in Schule und Leben)
ChatGPT zur kognitiven Entlastung (in Schule und Leben)ChatGPT zur kognitiven Entlastung (in Schule und Leben)
ChatGPT zur kognitiven Entlastung (in Schule und Leben)
 
Die Ukraine presentation fur Deutsch.pptx
Die Ukraine presentation fur Deutsch.pptxDie Ukraine presentation fur Deutsch.pptx
Die Ukraine presentation fur Deutsch.pptx
 
Wohin . Akkusativ. Bewegung. Olena Karls. Rhaudefehn 2024
Wohin . Akkusativ. Bewegung. Olena Karls. Rhaudefehn 2024Wohin . Akkusativ. Bewegung. Olena Karls. Rhaudefehn 2024
Wohin . Akkusativ. Bewegung. Olena Karls. Rhaudefehn 2024
 
Konjunktiv II - Theorie undd Beispiele - DaF mit Power
Konjunktiv II - Theorie undd Beispiele - DaF mit PowerKonjunktiv II - Theorie undd Beispiele - DaF mit Power
Konjunktiv II - Theorie undd Beispiele - DaF mit Power
 
Usage of German modal verbs for future tense
Usage of German modal verbs for future tenseUsage of German modal verbs for future tense
Usage of German modal verbs for future tense
 
Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch
Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch. Ein TelefongesprächEin Telefongespräch. Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch
Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch. Ein Telefongespräch
 
Kurzbeschreibung Schreibtools für die Toolbox.pdf
Kurzbeschreibung Schreibtools für die Toolbox.pdfKurzbeschreibung Schreibtools für die Toolbox.pdf
Kurzbeschreibung Schreibtools für die Toolbox.pdf
 
Stadt Popasna.Stadt PopasnaStadt Popasna
Stadt Popasna.Stadt PopasnaStadt PopasnaStadt Popasna.Stadt PopasnaStadt Popasna
Stadt Popasna.Stadt PopasnaStadt Popasna
 

15 wissensmanagement josefstal

  • 1. Wissensmanagement & Social Media: Neue Werkzeuge, neue Bildungschancen? Prof. Dr. Patricia Arnold, Hochschule München Tagung „Wissensmanagement: Werkzeuge und Konzepte“ Studienzentrum Josefstal, 19.06.2015
  • 2. www.pumacy.de, 17.10.2011Open Journal of Knowledge Management IV/2011 http://www.community-of-knowledge.de/ ISO 9001:2015 NEU: Wissensmanagement gefordert
  • 4. To manage knowledge is like herding cats. K.V. Svei, zit. nach Leuendorf 2010
  • 5. Verflechtungen II: Medien, Bildung und Wissen in der Hochschule, Braunschweig 13.- 15.10.2015 Call for Papers • Welche Irritationen ergeben sich für Bildungsinstitutionen, wenn im Kontext von Open Educational Resources (OER) Wissen über mediale Kanäle frei zugänglich wird? • Wie verändern Medien wie Wikis unsere Vorstellung von Wissen, wenn es darin immer nur vorläufig ist und welche Art von Bildung wäre diesem Sachverhalt angemessen? • Welche Formen der Prüfung müssen Bildungsinstitutionen konzipieren, wenn bestimmte Wissensbestände jederzeit über Smartphones abrufbar sind? • Wer verfügt über welche Zugänge zu Wissen, wer hat Einfluss auf die Produktion von Wissen, auf dessen Distribution und Vermittlung?
  • 7. Wissen - Wissensmanagement  "Wissen bezeichnet die Gesamtheit der Kenntnisse und Fähigkeiten, die Individuen zur Lösung von Problemen einsetzen. Wissen stützt sich auf Daten und Informationen, ist im Gegensatz zu diesen jedoch immer an Personen gebunden.“ (Probst/Raub/Romhardt 1998)  "Das Wissensmanagement in einem Unternehmen ist darauf gerichtet, die Wissensbasis dieses Unternehmens mit Blick auf den aktuellen Unternehmenserfolg und die zukünftige Entwicklungsfähigkeit zielorientiert zu gestalten." (Amelingmeyer 2004) Patricia Arnold
  • 8. Daten-Information-Wissen Daten Informationen WissenSinnvolle Kombination von Zeichen Daten in einem Problemzusam- menhang Informationen in Ver- bindung mit persönl. Erfahrungen Daten sind keine Informationen und Informationen sind noch lange kein Wissen sind bedeutungs- und wirkungslos sind zielorientiert, bewirken Denkprozesse ist sinnhaft und hilft bei der Bewältigung von Situationen
  • 10. Wissenstransformation Reinmann-Rothmeier et al. 2001, S. 16 Nonaka & Takeuchi1997, 84
  • 11. Patricia Arnold Bausteine des Wissensmanagements Reinmann-Rothmeier et al. 2001, S. 16 . Probst et al. 1999, 58
  • 12. Wissens- management Technik Organisation Mensch Gesellschaft Komponenten des Wissensmanagements IT als Unterstützung Gestaltung einer geeigneten Organisationskultur Methoden für Wissenserwerb, - speicherung und -transfer Start: 70% Mensch + 20% Organisation + 10% Technologie (Leistner 2011) Bullinger et al. 1997
  • 13. Patricia Arnold MENTORING Community BMWi 2013, 8
  • 14. A In Dokumenten, Intranet, Handbuch, Organisations-Wiki etc. Wie suchen Sie in Ihrer Organisation nach Wissen, das Ihnen fehlt? B Ich frage eine Kollegin oder einen Kollegen!
  • 15. Zwei Handlungsansätze  „People to documents“ (Roth & Thalemann 2007)  Mit IT-Systemen zum Sammeln, strukturiertem Ablegen, leichten Auffinden und Verteilen von Wissen  Z.B. Datenbanken, Wissenslandkarten, Wikis  Informationsspeicher wird zu „Gedächtnis der Organisation“  Auch Warehouse-Ansatz genannt /kodifiziert / technologieorientiert
  • 16. Zwei Handlungsansätze  „People to People“ (Roth & Thalemann 2007)  Zielt auf Kommunikation zwischen Mitarbeiter/innen als Wissensträger/innen  Kommunikation in Netzwerken, häufig computervermittelt  Experten auffindbar machen „yellow pages“ mit Kompetenzprofilen  Auch Netzwerk-Ansatz genannt / personalisiert, humanorientiert Patricia Arnold arnold@hm.edu
  • 18. Communities of Practice - Definition „CoPs sind Personengruppen, die ein Anliegen, eine Problemlage oder eine Leidenschaft zu einer Thematik teilen, und die ihr Wissen und ihre Expertise in diesem Gebiet durch laufende Zusammenarbeit vertiefen.“ Wenger, McDermott & Snyder 2002. Communities of Practice (CoP)
  • 19. CoP – ein anderer Blick auf Wissen „CoPs können Wissen in „lebendiger“ Form bewahren, anders als eine Datenbank oder ein Handbuch….Sie machen implizites Wissen zugänglich, das formale Systeme nicht speichern können.“ Wenger 1998 Communities of Practice (CoP)
  • 20. Communities & „War Stories“ „Für die Service-Techniker im Bereich Fotokopierer wurde es mit steigender Komplexität und dem ständigen Fortschritt in der Technologie der Maschinen zunehmend schwieriger, ihre Arbeit schnell und zur Zufriedenheit ihrer Kunden auszuführen. Sie entwickelten deshalb eine völlig eigene Art, mit diesem Problem umzugehen: sie erzählten sich gegenseitig „war stories“, Geschichten über ihre Probleme bei der Reparatur, und wie diese gelöst werden konnten. Das implizite Erfahrungswissen der Experten wurde so untereinander weitergegeben. Die gesamte Gruppe der Service-Techniker profitierte von den Erfahrungen jedes Einzelnen. Gleichzeitig befriedigten die Geschichten das Bedürfnis des Einzelnen nach Anerkennung in der Technikergruppe.“ Gerhard & Seufert 2001
  • 21. Patricia Arnold Aufbau von Communities I Selbst- steuerung Fremd- steuerungIdeal Realität CoP als „Kulturpflanze“ CoP als „Wildblume“ Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremd- organisation Reinmann 2000
  • 22. Patricia Arnold Wodzicki, K., Knipfer, K., & Cress, U. (2010). Organisationales Wissensmanagement mit Web 2.0 erfolgreich gestalten - Das Portal www.geistreich.de.In M. Bentele, N. Gronau, P. Schütt, & M. Weber (Eds.), Mit Wissensmanagement Innovationen vorantreiben! (pp. 367-376). Bad Homburg: Bitkom
  • 23. Web 2.0 & Social Media CC by daniel_iversen flickr.com CC by nswlearnscope - flickr.com
  • 24. „If technology solves the problem, yours was not a knowledge problem.“ Ruggles, R.: The State of the Notion: Knowledge Management in Practice. In: California Management Review, 40. Jg. (1998) H. 3, S. 88. IT-Lösungen? Folie Christian Mersch
  • 25. Once technology is the master we shall reach desaster all the more faster P. Hein, zit. nach Leuendorf 2010
  • 26. Seminar Web2.0, UKE arnold@hm.edu Web 2.0 Werkzeuge Web 2.0 Prinzipien Technologien & Standards By Paul Anderson and Marcus Freeman (Own work) [CC-BY- SA-3.0 (http://creativecommons.org/lic enses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
  • 30. Was sind Open Educational Resources (OER)?  Offener Zugang  Offene Lizenzen  Offene Formate  Open Source Software  Wiederverwenden Reuse  Überarbeiten Revise  Neu zusammenstellen Remix  Neu weiter verbreiten Redistribute OER Logo 2012 J. Mello,used under a Creative Commons license CC-BY UNESCO 2002 UNESCO 2012 Paris OER Declaration h “digitized materials offered freely and openly for educators, students and self-learners to use and re-use for teaching, learning and research” (Hylen 2006, 1)
  • 31. Was sind Open Educational Resources? II Quelle: e-teaching.org, in Anlehnung an OECD 2007, 31
  • 33. Was sind Creative Commons Lizenzen?  sechs verschiedenen CC-Lizenzen (deutscher Rechtsraum, Version 3.0) http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/
  • 34. Beispiel MIT OpenCourseWare http://ocw.mit.edu/index.htm
  • 35. Beispiel OpenLearn OU http://openlearn.open.ac.uk/
  • 36. Beispiel Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (L3T) http://l3t.eu
  • 38. Open Educational Resources -> Open Educational Practices
  • 39. • M Massive = Viele TN • O Open = Open Source, Open Learning • O Online = internetbasiert • C Course = im Kursformat mit Anfang und Ende sowie Kursdesign • Geburtsstunde von MOOCs 2008, Begriff geprägt von den Pionieren George Siemens („Konnektivismus“) und Stephen Downes • Die ersten MOOCs waren cMOOCs (c=connectivism): • Schwerpunkt auf Beiträgen der Teilnehmenden und Austausch zwischen Lernenden • Bekannt geworden sind MOOCs 2011 durch xMOOCs (x= extension) : • Instruktionsorientierte, lehrendenzentrierte Kurse typischerweise mit Lerneinheiten aus kurzen Videoeinheiten (max. 15 min) (Unterscheidung nach Daniel 2012) • Typischer MOOC hat ca. 20.000 TN, von denen 5-10% den Kurs komplett absolvieren (Sharples et al. 2013) MOOCs im Überblick
  • 40. Unterschiede zw. c-MOOC und x-MOOC CHE-Arbeitspapier 174, 10/2013, S. 21
  • 41. „X-MOOCs“: Ivy League für alle? 41 source October 2012 1/2015: 399 Kurse 1/2015: ? ,Kurse, „Nanodegrees“ 1/2015: 894 Kurse
  • 43. „X-MOOCs“: Ivy League für alle? 43 Preisträger (xMOOCs) im Wettbewerb des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft & iversity https://iversity.org/
  • 44.
  • 45. MOOC-Partizipation • „More curious than serious“ ->geringe Absolventenraten (5-10%) • >60% haben bereits akademischen Grad (Christensen et al. 2013) • Selten Zertifikate/Anrechnung
  • 46. #COER13: cMOOC zu OER http://www.coer13.de/
  • 48. MOOC zum Thema des Vortrags  Weblog Karlheinz Pape Corporate Learning – Training und Wissensmanagement (alle Beiträge CC By)  Corporate Learning 2.0 MOOC ab Sept 2015  „Wie gestalten wir künftig Lernen in Organisationen“ ist die Leitfrage für den Corporate Learning 2.0; MOOC, kurz #CL20, der am 21. September 2015 startet. Bild von Geralt bei http://pixabay.com/de/
  • 49. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Kontakt: Prof. Dr. Patricia Arnold Hochschule München arnold@hm.edu http://patriciaarnold.wikispaces.com
  • 50. Patricia Arnold Literatur  Probst, G./Raub, S./Romhardt, K.: (1998) Wissen managen. Wie Unternehmen ihre wertvollste Ressource optimal nutzen 2. Aufl. Wiesbaden 1998  Nonaka, Ikujiro: Takeuchi, Hirotaka (1997) Die Organisation des Wissens: wie japanische Unternehmen eine brachliegende Ressource nutzbar machen, Campus Verlag, Frankfurt und New York 1997  BMWi (2013) Teil I: Leitfaden "Wissensmanagement in KMU erfolgreich einführen" (PDF: 2 MB) zeigt Entscheidern und Projektverantwortlichen bewährte Herangehensweisen und Methoden zur Einführung von Wissensmanagement auf.  Teil II: Handbuch "Vorgehensweisen und Fallbeispiele für die Praxis" (PDF: 4,9 MB) beinhaltet Lösungsansätze und Praxisbeispiele, die eine selbstständige Lösungsfindung und die eigenständige Umsetzung von beschriebenen Methoden unterstützen.  Teil III: Leitfaden "Wissensbilanz - Made in Germany" (PDF: 2,7 MB)  Hansen T. M.; Nohria, N.; Tierney, T. (1999): What’s your Strategy for Knowledge Management. Harvard Business Review 77, S. 106–116.  Gerhard, J., & Seufert, S. (2001). Wie gibt man implizites Wissen weiter: "Communities of Practice" bei Xerox. In Eppler, M., & Sukowski, O. (Eds.), Fallstudien zum Wissensmanagement : Lösungen aus der Praxis : aufbereitet für die Aus- und Weiterbildung (pp. 119-142). St. Gallen: NetAcademy Press  Wenger, E. (1998) Communities of Practice: Learning, Meaning, and Identity. Cambridge: Cambridge University Press