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Interaktion, Kollobaroation, Fernstudium, CSCL

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  1. 1. Methoden zur Förderung von Interaktion und Kollaboration im Fernstudium Beispiel „Virtuelle Messe“ Gastvortrag Patricia Arnold, Hochschule München Wissenschaftliche Leitung E-Learning Center 27.09.2013 FFHS Fernstudientag-Tag
  2. 2. 2 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu  Studiengangsleitung und Lehrende Online Studiengang BA-Soziale Arbeit (BASA-online)  Mediendidaktische Beratung im Projekt „Virtuelle Fachhochschule für Wirtschaft, Informatik und Technik (vfh) des BMBF , jetzt on@campus  Lehraufträge im weiterbildenden Fernstudium „Medien & Bildung“ der Universität Rostock  Mit-Organisatorin des COER13, Online-Kurs zu Open Educational Resources (Frühjahr/Sommer 2013)  Eigenes berufsbegleitendes Fernstudium (Hochschulzertifikat 1998/99) Eigene Fernstudienerfahrung
  3. 3. 3 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu Interaktion und Kollaboration im Fernstudium Wo ist eigentlich das Neue? Web 2.0 / Mitmachweb Soziale Netzwerke wie XING, Facebook Hype Thema MOOCs Passt nicht in ein Fernstudium! Studierende suchen effizientes, orts- und zeitunabhängiges Studium An Inhalten, nicht an Kooperationswerkzeugen interessiert Zusatzaufwand für Lehrende UND Studierende Zwei unterschiedliche Perspektiven…
  4. 4. 4 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu Interaktion und Kollaboration im Fernstudium Wo ist eigentlich das Neue? Web 2.0 / Mitmachweb Soziale Netzwerke wie XING, Facebook Hype Thema MOOCs Passt nicht in ein Fernstudium! Studierende suchen effizientes, orts- und zeitunabhängiges Studium An Inhalten, nicht an Kooperationswerkzeugen interessiert Zusatzaufwand für Lehrende UND Studierende Brücke: Möglichkeiten der Interaktion & Kollaboration für das Fernstudium vorstellen
  5. 5. 5 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu  Fördert (virtuelle) Teamkompetenz, die auf dem Arbeitsmarkt zunehmend wichtiger wird („soft skills“)  Erhöht die Perspektivenvielfalt auf die Lerninhalte im Studium  Fördert die Argumentionskompetenz der Studierenden  Ermöglicht aktive, vertiefte Auseinandersetzung mit den Lerninhalten  kann Zugehörigkeitsgefühl zur Lerngruppe fördern  Kann Studierende im Zeitmanagement unterstützen  -> „Haltekraft im Fernstudium“ Interaktion & Kollaboration auch im Fernstudium – warum?
  6. 6. 6 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu Lernen als aktiver Prozess konstruktiver Prozess sozialer Prozess selbstgesteuerter Prozess emotionaler Prozess situierter Prozess Lerntheoretische Fundierung
  7. 7. 7 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu Lehrende:  Geeignete Methode/passendes didaktisches Design finden  Geeignete Kooperationswerkzeuge (Software) wählen („one more tool?“ Arnold et al. 2012 / „digital habitat“ Wenger et al. 2009.  Ggf. größerer Organisationsaufwand (Gruppenfindung, Taktung, Betreuung) Studierende:  Ggf. Einschränkung Zeit- und Ortssouveränität  Koordination virtueller Zusammenarbeit ist zeitaufwändig  Gefahr von Missverständnissen  Ggf. in neues Kooperationswerkzeug (Software) einarbeiten Herausforderungen
  8. 8. 8 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu  Vorgehen / Methode detailliert zu Beginn beschreiben (Zeitplan, Aufgabenstellung, Werkzeugauswahl, Bewertungsschema)  Mehrwert für Studierende herausstellen  Bei virtueller Gruppenarbeit (4-6 TN): Begleitung, ggf. Gruppenbildung und Rollenverteilung unterstützen sowie Prozesshilfen geben ( Rollen: Zeithüter, Moderator, Berichterstatter, Chefredakteur etc. / Arbeitsschritte / Regeln für Zusammenarbeit)  Übergreifende Lerngemeinschaft: Studentische Arbeitsergebnisse als Lernressourcen für alle ermöglichen, Mitgestaltungsmöglichkeiten geben („open design“), unterschiedliche Partizipationsformen akzeptieren, Orte für informellen Austausch schaffen  Wahlmöglichkeit gewähren; insgesamt nicht nur äußere Öffnung (Zugang) zulassen , sondern“ innere Geschlossenheit“ (Inhalte) aufheben (Zimmer 1994) Erfolgsfaktoren
  9. 9. 9 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu
  10. 10. 10 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu Beispiele Interaktion & Kollaboration im Fernstudium Wissenspools / Kollaboratives Schreiben mit Wikis Webquests Communities of Practice Problembasiertes Lernen PeerWise –Testaufgaben Virtuelle Messe
  11. 11. 11 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu  Online Studiengang BA Soziale Arbeit, Verbundstudiengang  Studierende sind berufstätig im Bereich der Sozialen Arbeit  Learning Management System OLAT, zusätzlich virtuelle Gruppensprechstunden über Live Classroom Adobe Connect  Online Modul Erwachsenenbildung (8 Wochen kompakt, 5 ECTS, ca. 30 TN) Beispiel Virtuelle Messe - Kontext
  12. 12. 12 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu  Unterschiedlichste Vorerfahrungen und Arbeitsfelder der Studierenden  Vielfältige Vertiefungsmöglichkeiten im Modul angeboten (E-Learning, Communities of Practice, Großgruppenmethoden, E- Portfolios)  ->wie können TN gleichzeitig Themen vertiefen und mehrere Erweiterungen kennenlernen? Beispiel Virtuelle Messe – Methodisch-didaktische Herausforderung
  13. 13. 13 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu Virtuelle Fachmesse Erwachsenenbildung auf OLAT Beispiel Virtuelle Messe - Lösung
  14. 14. 14 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu Beispiel Virtuelle Messe - Lösung Konzept on als „virtueller Messestand“ in Kleingruppe erarbeiten, individuell wertschätzendes, aber kritisches Feedback zum Konzept einer anderen Gruppe verfassen und ggf. Fragen formulieren, eigenen „Stand“ betreuen (im Forum) Wahlmöglichkeiten:  Konzeption eines Seminars  Gestaltung einer Großgruppenveranstaltung  Einsatz von E-Learning oder Blended Learning in der Erwachsenenbildung  Aufbau einer Community of Practice  Für Experimentierfreudige: Lernprozesse mit EPortfolio begleiten  Zeitplan, Gruppen/Ideenfindungsforum, Abgabeort, Bewertungskriterien für beide Aufgabenteile
  15. 15. 15 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu  Möglichkeit ein für die eigene Praxis passendes Vertiefungsthema zu bearbeiten  Realitätsnahe Perspektivenvielfalt erleben  Wertschätzende Kritik formulieren lernen  Einblick in ein weiteres Vertiefungsthema erhalten  Kooperation überwiegend aynchron möglich  Lehrende: Leichte Anpassung an aktueller Themen in der Erwachsenenbildung möglich (2013 z.B. MOOCs) Beispiel Virtuelle Messe - Mehrwert
  16. 16. 16 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu  Es werden keine „Mitstreiter/innen“ für eigenes Thema gefunden  Offenheit der Aufgabenstellung überfordert zu Beginn  Themen- und Gruppenfindung kostet Zeit und schränkt Zeitflexibilität ein  Ggf. Einarbeitung in neues Kooperationswerkzeug: Live Classroom, mahara  Individuelle Leistungen derzeit nur bei Rückmeldung sichtbar, bei Konzeptentwicklung nicht Beispiel Virtuelle Messe - Stolpersteine
  17. 17. 17 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu  Im Hochschulverbund bestehen unterschiedliche Vorstellungen über sinnvolle Erweiterung der vereinbarten Grundlagenmodule  E-Portfolio Thema sollte aufgegriffen werden, da Hochschule mahara testweise im Pilotversuch hat Beispiel Virtuelle Messe - Kraftfelder
  18. 18. 18 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu  Für Methoden gibt es keine übertragbaren Patentrezepte  Jede Methode sollte sorgfältig abgestimmt auf den eigenen Kontext, die Rahmenbedingungen, die Lehrziele und –inhalte sowie auf die Studierendengruppe eingesetzt werden  Bei der Planung/Anpassung können die vorgestellten Beschreibungskategorien hilfreich sein:  Kontext – Methodisch-didaktische Herausforderung – Lösung – Mehrwert – Stolpersteine – Kraftfelder Übertragbarkeit / Anpassung
  19. 19. 19 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu Interaktion und Kollaboration im Fernstudium TEAM: Toll, ein anderer macht‘s?
  20. 20. 20 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu Vielen Dank… … und gutes Gelingen bei Interaktion und Kollaboration heute! Kontakt: Prof. Dr. Patricia Arnold Hochschule München arnold@hm.edu http://patriciaarnold.wikispaces.com
  21. 21. 21 FFHS Fernstudientag 2013, Patricia Arnold, arnold@hm.edu Transferübung Bilden Sie Arbeitsgruppen von 5-8 Personen und erörtern Sie Einsatzmöglichkeiten der vorgestellten Methode „Virtuelle Messe“. Wählen Sie dabei exemplarisch  ein ARBEITSFELD einer Teilnehmerin/eines Teilnehmers aus und skizzieren Sie ein Einsatzszenario der Methode adaptiert für dieses Arbeitsfeld  ODER wählen Sie einfach einen fiktiven SPRACHKURS.  Beschreiben Sie Ihr Einsatzszenario mit Hilfe der vorgestellten Kategorien Kontext – Methodisch-didaktische Herausforderung – Lösung – Mehrwert – Stolpersteine – Kraftfelder

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