Berufsbildung – Leitfaden für Betriebe
Kommentare und Diskussion im Blog:
Teil 1: http://www.strimgroup.com/blog/berufsbildung-leitfaden-1 - ab 25. Februar 2017
Teil 2: http://www.strimgroup.com/blog/berufsbildung-leitfaden-2 - ab 8. März 2017
Teil 3: http://www.strimgroup.com/blog/berufsbildung-leitfaden-3 - ab 23. März 2017
Einleitung: STRIM Unternehmensgruppe
Kurzvorstellung – Evidenz-basiertes Handeln
Blogbeitrag: http://www.strimgroup.com/blog/hcm-strategie-2 29. März 2017
Identifikation genereller
Wirkzusammenhänge
(Theorien)
Identifikation spezifischer
Vorgehensweisen
(Instrumente)
Wissenschaft Praxis
Meta-
Analysen
Kontrollierte
Labor-/Feld-
Experimente
Umfassende
Korrelations-
studien
Syste-
matische
Reviews
Syste-
matische
Evaluation
Systematische
Verlaufs-
beobachtung
Experten-
befragung
Fall-
studie
externeEvidenz;fundierte,
WissenschaftlicheErkenntnisse;
VerallgemeinerbareUrsache-
Wirkungs-Beziehungen
interneEvidenz;organisations-
spezifischeFaktenaufBasis
systematischgesammelterDaten
die Interaktion schafft eine kollektive Intelligenz
Einleitung: STRIM Unternehmensgruppe
Kurzvorstellung – Evidenz-basiertes Handeln
Paul Kearns: HR Maturity Scale and the evolution of evidence-based HR 39. März 2017
EBM-Reifegrade:
Evidenz-Barriere:
HR scheitert daran, einen überzeugenden Nachweis für den Wert (in €) des Humankapitals zu liefern.
2 3 41 5
HR reagiert auf
Probleme;
Dringlichkeit setzt
mitunter gesunden
Menschenverstand
außer Kraft
Konventionelle,
bedingungslose
HR Denkweise
übernimmt
„Best Practices“
Wachsendes
Bewusstsein für die
Grenzen der HR-
Daten – HR-EBM
kommt auf
HR entwickelt sich
zunehmend in
Richtung geschäftl.
Kontext und
Geschäftsdaten
Übergang von
historischen und
aktuellen Leistungs-
daten hin zur
strategischen
Perspektive
6
Gesamte Orga-
nisation hat evid.-
bas. Mentalität
erreicht; verstärkt
durch nachhaltigen
Erfolg
Messen von Inputs
und HR-Aktivitäten
kein evidenz-
basiertes Vorgehen
pragmatische Wende
zur Outputorientierung
Unternehmensweite
EBM-Denkweise
Phase 1: Analyse & Entwicklung
http://www.strimgroup.com/blog/berufsbildung-leitfaden-1 49. März 2017
►Leitfrage:
Welche Kompetenzen und Fähigkeiten
sollten wir ausbilden?
►Fokus auf
► Strategische Personalplanung (1), und
► Zielgruppenanalyse/-segmentierung (2)
Phase 1: Analyse & Entwicklung
Welche Fragen stellt das C-level? (Auszug)
► Wie entwickeln sich die „relevanten Märkte“ in den nächsten Jahren?
► Welche Chancen und Risiken ergeben sich mit der Digitalisierung?
► In welchen Berufsgruppen sind Engpässe zu erwarten? Welche werden obsolet?
► Welche Zielgruppen sollten wir mit welchen Argumenten (Brand) ansprechen?
► Welche (Make-or-Buy-)Strategie ist für uns die Richtige? Welche Rolle spielt hierbei die
Berufsbildung? Wo rechnet sie sich nicht?
► Welche geeigneten Bewerber bzw. verdiente Mitarbeitende verlieren wir an welche
Wettbewerber? Warum?
► Was sind die Kostentreiber unter Vollkostengesichtspunkten im Talent Management, insbes.
im Talent Relationship Management (inkl. Onboarding)?
► Was kostet uns eine Einstellung, Bewerbung, ein AC, eine Weiterbildung, etc.?
► Wie hoch ist der Anteil unserer Führungskräfte, die vor z.B. 10 oder 15 Jahren bei uns in der
Berufsausbildung eingestiegen sind?
59. März 2017
69. März 2017
Phase 1: Analyse & Entwicklung
Strategische Personalplanung: Arbeitspakete im Überblick
2 3 41 5
Personalbedarf –
Untern.strategie
Jobfamilien –
Bedarfsorient.
Personal-
bestand
Gap-Analyse
und Reporting
Maßnahmen –
Strat. Initiativen
6
Verankerung -
Regelplanung
► Ziel: Erkennen
des künft. Per-
sonalbedarfs.
► Vorgehen: Im
Mittelpunkt
stehen die GB
► Hürden: Nutzen
für GB aufzei-
gen, Business
Cases rechnen,
qualit. Bedarfe
planen, lfr. Fo-
kus (3-5 Jahre)
► Ziel: Transfer-
Potenziale
sichtb. machen
► Vorgehen: Eini-
gung auf einige
Clusterungs-
kriterien und
Zuschreibungen
► Hürden: Hoher
Aufwand beim
Bauen von Job-
familien, Besitz-
standswahrung
► Ziel: Ist-Zustand
Jobfamilien ana-
lysieren u. Ent-
wicklung linear
fortschreiben
► Vorgehen: Erar-
beiten der Fort-
schreibungen
► Hürden:
Arbeiten mit
Schätzwerten,
unvollständige
Datenbestände
► Ziel: Spezifika-
tion von AP 1
► Vorgehen: Ent-
wicklung einer
„Heatmap“
► Hürden: Soft-
ware liefert auf
Knopfdruck kei-
ne Lösungen,
menschl. Dialog
ist essentiell,
Ges.übersicht
unrealistisch
► Ziel: Entwick-
lung Maßnah-
menportfolio
► Vorgehen: Fest-
legung von
Handl.feldern
entl. Risiken u.
Szenarien (buy,
build, borrow)
► Hürden: Silo-
denke bzw. ho-
he Anspruchs-
formulierung
► Ziel: Integration
in die Regel-
planung
► Vorgehen: Klä-
rung des inhalt-
lichen Schwer-
punktes
► Hürden: Rolle
und Selbstver-
ständnis v. HR
und/oder der
Business Part-
ner
Unternehmens-Strategie
Personal-Strategie Humankapital-Strategie
PM-Funktions-Strategie
7
Phase 1: Analyse & Entwicklung
SINUS Lebenswelten und STRIM Berufsorientierungscluster Schweiz 2016
9. März 2017
Phase 1: Analyse & Entwicklung
STRIM Berufsorientierungscluster Schweiz 2016
89. März 2017
Phase 1: Analyse & Entwicklung
STRIM Studie 2016: Informationsquellen im Vergleich
99. März 2017
Phase 2: (Operative Umsetzung-)Planung & Führung
9. März 2017http://www.strimgroup.com/blog/berufsbildung-leitfaden-2 10
►Leitfrage:
Wie müssen wir unser Vorgehen im
Betrieb ändern, um junge Menschen
zu gewinnen und zu halten?
►Fokus auf
► Geschäftsmodell Berufsbildung (3), und
► Operative Exzellenz (4)
Phase 2: (Operative Umsetzung-)Planung & Führung
Geschäftsmodellierung mit Hilfe des Talent Sourcing Canvas
9. März 2017 13
Talent Segments
(Zielgruppen)
Talent Relationships
(Beziehungsaufbau)
Value Proposition
(Nutzenversprechen)
Key Activities
(Aktivitäten)
Key Partners
(Geschäftspartner)
Key Resources
(Ressourcen)
Channels
(Kanäle)
Cost-Effectiveness Considerations
(Kosten-Nutzen-Überlegungen)
Content and Information
(Inhalte und wesentliche Informationen)
Wer gehört zu unseren
relevanten Zielgruppen?
… in welchem regionalen
Markt?
Welche Lebenswelten
spielen eine Rolle?
Welche Verhaltensweisen
und Motivationen zeichnet
die Zielgruppen aus?
Welche Merkmale resp.
Eigenschaften sind
besonders relevant?
Welche Rolle spielen
Geschlecht, Schultyp, Alter,
Region, Mobilität, etc.?
Sind Studienabbrecher,
Mütter (Ausbildung in TZ),
etc. auch Zielgruppen?
Wie möchte die Zielgruppe
angesprochen werden?
Welche Rolle spielen
Bezugsgruppen und
Mitarbeitende?
Welche Rolle spielen Prak-
tika, Talent Pools, etc.?
Welche Rolle spielen
Website und Social Media?
Sind Schulauftritte und
Messen relevant?
Welche (reg.) Printmedien
sollten verwendet werden?
Was sind unsere Stärken
und Chancen im Betrieb?
Auf welchen Gebieten / in
welchen Berufen sind reg.
Wettbewerber besser
aufgestellt?
Wie treffen wir die Erwar-
tungen der Zielgruppen?
Welches Image haben wir
im Markt (Einbindung von
z.B. kununu u.ä.)?
Wo liegen Engpässe vor?
- - - - -
Mit welcher Intensität
kümmern wir uns um
welche Zielgruppe?
Wo sind Durchlaufzeiten
besonders relevant?
Worauf fokussieren wir uns
(80:20-Regel)?
Welche Projekte nehmen
wir in Angriff?
Welche (Online-)Auswahl-
verfahren sind relevant?
Haben wir die richtigen
Recruiter im Einsatz?
Ist unsere finanzielle
Ausstattung den Anforder-
ungen angemessen?
Benötigen wir eine bessere
IT-Unterstützung?
Welche Verbundpartner
sind ggf. relevant?
Wie ist die IHK, die Agentur
für Arbeit u.a. einzubinden?
Welche Anbieter von
Karriereportalen sind
nützlich?
Auf welchen Portalen sind
die relevanten Zielgruppen
bereits aktiv?
Welche Schulpartnerschaf-
ten machen Sinn?
Wie ist grundsätzlich der
Dialog mit Schulen resp.
Lehrern zu gestalten?
Wie sind wissenschaftlich-
strategisch agierende
Partner einzubinden?
Wie sehen die Vollkostenstrukturen aus? Was sind die Kostentreiber entlang
Aktivitäten und Ressourcen?
Was kosten Wissenslücken bzw. wie risikoreich ist exklusives Wissen?
Welcher Nutzen ist während der Ausbildungs- resp. Entwicklungszeit und die
ersten zwei Jahre danach quantifizierbar; ggf. im Vergleich mit ext. Szenarien?
Welche Inhalte sind mittels welcher Kanäle zu transportieren?
Welche Informationen sind im Rahmen der Berufsorientierung (berufliche
Perspektiven und Anforderungen, teilw. falsche Berufsvorstellungen!) und
Auswahlentscheidung besonders relevant?
Wie sind in diesem Zusammenhang Bindungsstrategien auszugestalten?
Phase 2: (Operative Umsetzung-)Planung & Führung
Auswahlprozesse und Talentflüsse
Strategie
& Planung
Corporate
Branding
Employer
Branding
Recruitm.
Marketing
Active
Sourcing
Auswahl &
Angebot
Bindung &
Abschluss
On-
boarding
Vor-
auswahl
Potenzielle
Arbeitskräfte
Arbeits-
kräfte
Allgem.
Bewerber-
pool
Dedizierter
Bewerber-
pool
Talentflüsse
Personalauswahlprozesse
Finaler
Bewerber-
pool
Bewerber
in der War-
teschleife
Kandidaten
für weitere
Auswertung
Bewerber-
angebot
Neue
Mitarbeiter
Produktive
Mitarbeiter
► Affinität zum
Unternehmen
und zum
Produkt
Unternehmens-
und Produkt-
marke, Unter-
nehmenskultur
Wahrnehmung
des Unterneh-
mens als
Arbeitgeber
Arbeitgeber-
marke
(Employer
Brand)
Festigung des
Arbeitgeber-
images
Personal-
marketing
Talent Pool
Management
Bewerbung
Recruiting
Erleben des
Unternehmens
als Arbeitgeber
Befragung von
Berufseinsteigern
Befragung von
Unternehmen
anziehen aus- wählen
9. März 2017 8
In Anlehnung an: Investing in People. Financial Impact of Human Resource Initiatives.
Wayne Cascio and John Boudreau
Phase 2: (Operative Umsetzung-)Planung & Führung
DNA klug agierender Lehrbetriebe
9. März 2017Berufsbildungsstudie 2015 12
pro-aktiv, nicht abwartend
kreativitätsfördernd und kulturbewusst
cross-medial und
zielgruppenorientierten
Dialog suchend
strategisch, agil,
wirtschaftlich
praktisch anleitend
und begeisternd
hierarchiearm und
wertschätzend im Umgang
investiv und nachhaltig
Phase 3: Umsetzung & Analytik
http://www.strimgroup.com/blog/berufsbildung-leitfaden-3 149. März 2017
►Leitfrage:
Wie machen wir unseren Beitrag zum
gesamten Unternehmenserfolg
deutlicher?
►Fokus auf
► Wirtschaftlichkeit (5), und
► Talent Analytics (6)
Phase 3: Umsetzung & Analytik
Aufholjagd und Erweiterung der Produktivitätsgrenze
159. März 2017
Phase 3: Umsetzung & Analytik
Auswirkungen der Digitalen Transformation auf Geschäft und Belegschaft
http://www.strimgroup.com/blog/digital-economy 169. März 2017
Phase 3: Umsetzung & Analytik
Reifegrade: Ohne Transparenz keine Planung
179. März 2017
Identifikation genereller
Wirkzusammenhänge
(Theorien)
Identifikation spezifischer
Vorgehensweisen
(Instrumente)
Schüler-
befragungen
Unternehmensbefragungen
zu Einflussfaktoren
Unternehmensbefragungen
zu Outputgrössen
Leistungen,
Mengen,
Kapazitäten,
und Kosten
► Was sind die Kostentreiber (80:20-Regel)?
► Was kostet uns die Rekrutierung einer Fachkraft für Lagerlogistik?
► Welche Grundmotive verkörpert diese Fachkraft?
► Welche Kostenarten würden sich wie verändern, wenn wir statt 15 künftig
23 geeignete Bewerber einstellen würden? Was wären die Auswirkungen
auf die notwendige Ressourcenausstattung?
Phase 3: Umsetzung & Analytik
Reifegrade: Ohne Logik keine (steuerungsrelevanten) Kennzahlen
189. März 2017
Identifikation genereller
Wirkzusammenhänge
(Theorien)
Identifikation spezifischer
Vorgehensweisen
(Instrumente)
Talent
Sourcing
Canvas
LAMP-
Framework
► Logik: Was sind die elementaren Verbindungen? - Mehr Erkundungs-
praktika für Schülerinnen mit Fokus auf Logistik-Berufe würde dazu
führen, dass …
► Massnahmen/Kennzahlen: Beschaffung relevanter Daten und Fakten –
Wie viele Praktika bieten wir jährlich an? Wie ist die Geschlechterver-
teilung? Berufe der Eltern/der Mütter? …
► Analytik: Antworten finden – Frauen in Logistik-Berufen, …
► Prozess: gewonnene Einsichten motivierend kommunizieren und
umsetzbar gestalten – Kampagne „Mädchen liebt Logistik“
Brand
Screen
Model
Phase 3: Umsetzung & Analytik
Reifegrade: Ohne Frühindikatoren kein Erfolg
199. März 2017
FESTO Bildungsfonds – Steinbeis Hochschule Berlin
Duales Studium in China – Steinbeis Hochschule Berlin
Relevanz
von Informa-
tionsquellen
Gesamtkosten
entlang Teilprozessen
Social Media
Monitoring
Positiv- und
Negativselektion
Beispiele:
Phase 3: Umsetzung & Analytik
Kernmodule und optionale Module
209. März 2017
Webinare
Webinare
SchülerbefragungMaster-Modell
EinflussfaktorenOutputgrößen
Ergebnisbericht
Schülerstudie
WeitereStudien,
Sekundärliteratur
Umsetzungs-
maßnahmen
Ausbildungs-
controlling
Fachtagungen
NachgelagerterHands-onWorkshop
FollowUp
Unternehmensbefragung
Phase 3: Umsetzung & Analytik
Foren 2017 in der DACH-Region
► Zwei der drei Kernmodule – Webinar und Unternehmensbefragung – laufen in den drei Ländern im Gleichtakt. Einzig die
Fachtagungen finden etwas zeitversetzt statt
9. März 2017 21
Kick-off Deadline
Inhalte
Forum 2017: Talent Relationship Management
Vorbereitung und Auftakt-
veranstaltungen/Webinare
Unternehmensbefragung und
Qualitätssicherung
Teilnahmeerklärungen
Datenerhebungen
Sicherstellung der
Datenkonsistenz/-qual.
Datenanalyse und Fachtagung
(mit Erfahrungsaustausch)
Datenauswertungen,
Ergebnisberichte CH
Datenauswertungen,
Ergebnisberichte DE
Datenauswertungen,
Ergebnisberichte AT
Durchführung Tagungen
in der D-A-CH Region
3.17 4.17
5.5.3.4.
28.4.
18.4.21.3.
12.5.24.4.
2.6.22.5.
2.6.22.5.
9.6.
13.6.
CH
Zürich
29.6.
AT
Wien
22.-23.6.
DE
Edesheim
Monat
/KW 18 19 20 21 22 23 24 25 2617
24.3.
29.5.
Phase 3: Umsetzung & Analytik
Reifegrade: Steuerungsrelevante Kennzahlen
Talent Analytics der STRIMgroup AG über alle Reifegrade hinweg 229. März 2017
► Bekanntheitsgrad bei
unterschiedlichen
Zielgruppen
► Anzahl positiver
Nennungen des
Unternehmens in der
Presse, …
► Konvertierungsrate
(Vertragsangebot zu
Vertragsabschluss)
► etc.
► Anzahl Bewerbungen
nach Kanal
► Anzahl Bewerbungen
… von Right Potentials
► Anzahl Bewerbungen
pro Einstellung
► etc.
► Anzahl Abbrecher
► Frühfluktuationsquote
► Erträge aus produktiver
Arbeitsleistung
► Eingesparte
Opportunitätskosten
► Rekrutierungskosten
pro Einstellung
► etc.
► Stückkosten für die
Sichtung einer
Bewerbung
► Stückkosten pro
Auswahlverfahren
► Stückkosten pro
Standardreport im
Ausbildungscontrolling
► Höhe der mtl. Flatrate
(monatliche Fixkosten)
► etc.
► Analyse nach Schultyp,
Alter, Geschlecht, etc.
► Analyse entlang
Lebensmilieu
► Analyse entlang
Berufswunsch,
Erwartungen an den
Arbeitgeber, etc.
► Analyse entlang
Praktika/Schnupper-
lehre, Orientierungstest
► etc.
Ausblick
► Aufgrund der Tatsache, dass in den nächsten Jahren zahlreiche Baby Boomer in den Ruhestand gehen und dem
Arbeitsmarkt damit nur noch eingeschränkt zur Verfügung stehen, sollten wir uns jetzt mit dem Thema
Nachfolgemanagement auseinandersetzen und konkrete Massnahmen einleiten.
► Eine isolierte Personalplanung und punktuelles Talent-Management springen zu kurz. Vielmehr bedarf es eines mit
Finanzen & Controlling integrierten Ansatzes sowie eines integrierten Talent-Managements.
► Richten Sie Ihr Geschäftsmodell und die interne Organisation konsequent auf die für Sie relevanten
Zielgruppensegmente bzw. Berufsorientierungscluster hin aus; insbes. die Lernsysteme, die Ansätze zu
Mitarbeitercommitment und -bindung, eingesetzte AC-Tools, sowie Feedback- und Zielvereinbarungsprozesse.
► Die Digitalisierung, konkret: Maschinen und Automaten, wird/werden an immer mehr Stellen menschliche Arbeitskraft
ersetzen. Daneben entstehen aber auch komplett neue Berufe. Für Berufsbildner ist damit die Überprüfung der
Berufsbilder, Ausbildungsberufe, Studiengänge und der Curricula verbunden.
► Die Berufsbildung muss vermehrt konstruktiv mit Mehrdeutigkeiten und Gegensätzen umgehen: Agilität vs. Sicherheit,
akademische vs. berufliche Bildung, operative vs. strategische Talentplanung.
► Die Berufsbildung muss und wird einen Beitrag zur Entwicklung der Arbeitsproduktivität leisten. Hierbei sind Personal-
leitungen und Ausbildungsbeauftragte umfassend gefordert.
9. März 2017 27
Ansprechpartner
► Präsident und CEO der STRIMgroup AG in Zürich
http://www.strimgroup.com
► Wissenschaftler Humankapital an The Conference
Board in New York
http://www.conference-board.org
► Dozent an der HTWG Konstanz / LCBS im
MBA-Studiengang Human Capital Management
http://www.lcbs.htwg-konstanz.de
► Wesentliche Stationen:
► Head of Global HR Analytics, Deutsche Bank AG, und
► Sen. Manager Human Resources, PricewaterhouseCoopers AG.
249. März 2017
845 Third Avenue
New York, NY 10022-6600
Tel.: +49 (0)172 7590 688
volker.mayer@conference-board.org
Gütschstrasse 22
CH-8122 Binz (Zürich)
Tel.: +41 (0)43 366 05 58
volker.mayer@strimgroup.org

Berufsbildung: Leitfaden für Betriebe

  • 1.
    Berufsbildung – Leitfadenfür Betriebe Kommentare und Diskussion im Blog: Teil 1: http://www.strimgroup.com/blog/berufsbildung-leitfaden-1 - ab 25. Februar 2017 Teil 2: http://www.strimgroup.com/blog/berufsbildung-leitfaden-2 - ab 8. März 2017 Teil 3: http://www.strimgroup.com/blog/berufsbildung-leitfaden-3 - ab 23. März 2017
  • 2.
    Einleitung: STRIM Unternehmensgruppe Kurzvorstellung– Evidenz-basiertes Handeln Blogbeitrag: http://www.strimgroup.com/blog/hcm-strategie-2 29. März 2017 Identifikation genereller Wirkzusammenhänge (Theorien) Identifikation spezifischer Vorgehensweisen (Instrumente) Wissenschaft Praxis Meta- Analysen Kontrollierte Labor-/Feld- Experimente Umfassende Korrelations- studien Syste- matische Reviews Syste- matische Evaluation Systematische Verlaufs- beobachtung Experten- befragung Fall- studie externeEvidenz;fundierte, WissenschaftlicheErkenntnisse; VerallgemeinerbareUrsache- Wirkungs-Beziehungen interneEvidenz;organisations- spezifischeFaktenaufBasis systematischgesammelterDaten die Interaktion schafft eine kollektive Intelligenz
  • 3.
    Einleitung: STRIM Unternehmensgruppe Kurzvorstellung– Evidenz-basiertes Handeln Paul Kearns: HR Maturity Scale and the evolution of evidence-based HR 39. März 2017 EBM-Reifegrade: Evidenz-Barriere: HR scheitert daran, einen überzeugenden Nachweis für den Wert (in €) des Humankapitals zu liefern. 2 3 41 5 HR reagiert auf Probleme; Dringlichkeit setzt mitunter gesunden Menschenverstand außer Kraft Konventionelle, bedingungslose HR Denkweise übernimmt „Best Practices“ Wachsendes Bewusstsein für die Grenzen der HR- Daten – HR-EBM kommt auf HR entwickelt sich zunehmend in Richtung geschäftl. Kontext und Geschäftsdaten Übergang von historischen und aktuellen Leistungs- daten hin zur strategischen Perspektive 6 Gesamte Orga- nisation hat evid.- bas. Mentalität erreicht; verstärkt durch nachhaltigen Erfolg Messen von Inputs und HR-Aktivitäten kein evidenz- basiertes Vorgehen pragmatische Wende zur Outputorientierung Unternehmensweite EBM-Denkweise
  • 4.
    Phase 1: Analyse& Entwicklung http://www.strimgroup.com/blog/berufsbildung-leitfaden-1 49. März 2017 ►Leitfrage: Welche Kompetenzen und Fähigkeiten sollten wir ausbilden? ►Fokus auf ► Strategische Personalplanung (1), und ► Zielgruppenanalyse/-segmentierung (2)
  • 5.
    Phase 1: Analyse& Entwicklung Welche Fragen stellt das C-level? (Auszug) ► Wie entwickeln sich die „relevanten Märkte“ in den nächsten Jahren? ► Welche Chancen und Risiken ergeben sich mit der Digitalisierung? ► In welchen Berufsgruppen sind Engpässe zu erwarten? Welche werden obsolet? ► Welche Zielgruppen sollten wir mit welchen Argumenten (Brand) ansprechen? ► Welche (Make-or-Buy-)Strategie ist für uns die Richtige? Welche Rolle spielt hierbei die Berufsbildung? Wo rechnet sie sich nicht? ► Welche geeigneten Bewerber bzw. verdiente Mitarbeitende verlieren wir an welche Wettbewerber? Warum? ► Was sind die Kostentreiber unter Vollkostengesichtspunkten im Talent Management, insbes. im Talent Relationship Management (inkl. Onboarding)? ► Was kostet uns eine Einstellung, Bewerbung, ein AC, eine Weiterbildung, etc.? ► Wie hoch ist der Anteil unserer Führungskräfte, die vor z.B. 10 oder 15 Jahren bei uns in der Berufsausbildung eingestiegen sind? 59. März 2017
  • 6.
    69. März 2017 Phase1: Analyse & Entwicklung Strategische Personalplanung: Arbeitspakete im Überblick 2 3 41 5 Personalbedarf – Untern.strategie Jobfamilien – Bedarfsorient. Personal- bestand Gap-Analyse und Reporting Maßnahmen – Strat. Initiativen 6 Verankerung - Regelplanung ► Ziel: Erkennen des künft. Per- sonalbedarfs. ► Vorgehen: Im Mittelpunkt stehen die GB ► Hürden: Nutzen für GB aufzei- gen, Business Cases rechnen, qualit. Bedarfe planen, lfr. Fo- kus (3-5 Jahre) ► Ziel: Transfer- Potenziale sichtb. machen ► Vorgehen: Eini- gung auf einige Clusterungs- kriterien und Zuschreibungen ► Hürden: Hoher Aufwand beim Bauen von Job- familien, Besitz- standswahrung ► Ziel: Ist-Zustand Jobfamilien ana- lysieren u. Ent- wicklung linear fortschreiben ► Vorgehen: Erar- beiten der Fort- schreibungen ► Hürden: Arbeiten mit Schätzwerten, unvollständige Datenbestände ► Ziel: Spezifika- tion von AP 1 ► Vorgehen: Ent- wicklung einer „Heatmap“ ► Hürden: Soft- ware liefert auf Knopfdruck kei- ne Lösungen, menschl. Dialog ist essentiell, Ges.übersicht unrealistisch ► Ziel: Entwick- lung Maßnah- menportfolio ► Vorgehen: Fest- legung von Handl.feldern entl. Risiken u. Szenarien (buy, build, borrow) ► Hürden: Silo- denke bzw. ho- he Anspruchs- formulierung ► Ziel: Integration in die Regel- planung ► Vorgehen: Klä- rung des inhalt- lichen Schwer- punktes ► Hürden: Rolle und Selbstver- ständnis v. HR und/oder der Business Part- ner Unternehmens-Strategie Personal-Strategie Humankapital-Strategie PM-Funktions-Strategie
  • 7.
    7 Phase 1: Analyse& Entwicklung SINUS Lebenswelten und STRIM Berufsorientierungscluster Schweiz 2016 9. März 2017
  • 8.
    Phase 1: Analyse& Entwicklung STRIM Berufsorientierungscluster Schweiz 2016 89. März 2017
  • 9.
    Phase 1: Analyse& Entwicklung STRIM Studie 2016: Informationsquellen im Vergleich 99. März 2017
  • 10.
    Phase 2: (OperativeUmsetzung-)Planung & Führung 9. März 2017http://www.strimgroup.com/blog/berufsbildung-leitfaden-2 10 ►Leitfrage: Wie müssen wir unser Vorgehen im Betrieb ändern, um junge Menschen zu gewinnen und zu halten? ►Fokus auf ► Geschäftsmodell Berufsbildung (3), und ► Operative Exzellenz (4)
  • 11.
    Phase 2: (OperativeUmsetzung-)Planung & Führung Geschäftsmodellierung mit Hilfe des Talent Sourcing Canvas 9. März 2017 13 Talent Segments (Zielgruppen) Talent Relationships (Beziehungsaufbau) Value Proposition (Nutzenversprechen) Key Activities (Aktivitäten) Key Partners (Geschäftspartner) Key Resources (Ressourcen) Channels (Kanäle) Cost-Effectiveness Considerations (Kosten-Nutzen-Überlegungen) Content and Information (Inhalte und wesentliche Informationen) Wer gehört zu unseren relevanten Zielgruppen? … in welchem regionalen Markt? Welche Lebenswelten spielen eine Rolle? Welche Verhaltensweisen und Motivationen zeichnet die Zielgruppen aus? Welche Merkmale resp. Eigenschaften sind besonders relevant? Welche Rolle spielen Geschlecht, Schultyp, Alter, Region, Mobilität, etc.? Sind Studienabbrecher, Mütter (Ausbildung in TZ), etc. auch Zielgruppen? Wie möchte die Zielgruppe angesprochen werden? Welche Rolle spielen Bezugsgruppen und Mitarbeitende? Welche Rolle spielen Prak- tika, Talent Pools, etc.? Welche Rolle spielen Website und Social Media? Sind Schulauftritte und Messen relevant? Welche (reg.) Printmedien sollten verwendet werden? Was sind unsere Stärken und Chancen im Betrieb? Auf welchen Gebieten / in welchen Berufen sind reg. Wettbewerber besser aufgestellt? Wie treffen wir die Erwar- tungen der Zielgruppen? Welches Image haben wir im Markt (Einbindung von z.B. kununu u.ä.)? Wo liegen Engpässe vor? - - - - - Mit welcher Intensität kümmern wir uns um welche Zielgruppe? Wo sind Durchlaufzeiten besonders relevant? Worauf fokussieren wir uns (80:20-Regel)? Welche Projekte nehmen wir in Angriff? Welche (Online-)Auswahl- verfahren sind relevant? Haben wir die richtigen Recruiter im Einsatz? Ist unsere finanzielle Ausstattung den Anforder- ungen angemessen? Benötigen wir eine bessere IT-Unterstützung? Welche Verbundpartner sind ggf. relevant? Wie ist die IHK, die Agentur für Arbeit u.a. einzubinden? Welche Anbieter von Karriereportalen sind nützlich? Auf welchen Portalen sind die relevanten Zielgruppen bereits aktiv? Welche Schulpartnerschaf- ten machen Sinn? Wie ist grundsätzlich der Dialog mit Schulen resp. Lehrern zu gestalten? Wie sind wissenschaftlich- strategisch agierende Partner einzubinden? Wie sehen die Vollkostenstrukturen aus? Was sind die Kostentreiber entlang Aktivitäten und Ressourcen? Was kosten Wissenslücken bzw. wie risikoreich ist exklusives Wissen? Welcher Nutzen ist während der Ausbildungs- resp. Entwicklungszeit und die ersten zwei Jahre danach quantifizierbar; ggf. im Vergleich mit ext. Szenarien? Welche Inhalte sind mittels welcher Kanäle zu transportieren? Welche Informationen sind im Rahmen der Berufsorientierung (berufliche Perspektiven und Anforderungen, teilw. falsche Berufsvorstellungen!) und Auswahlentscheidung besonders relevant? Wie sind in diesem Zusammenhang Bindungsstrategien auszugestalten?
  • 12.
    Phase 2: (OperativeUmsetzung-)Planung & Führung Auswahlprozesse und Talentflüsse Strategie & Planung Corporate Branding Employer Branding Recruitm. Marketing Active Sourcing Auswahl & Angebot Bindung & Abschluss On- boarding Vor- auswahl Potenzielle Arbeitskräfte Arbeits- kräfte Allgem. Bewerber- pool Dedizierter Bewerber- pool Talentflüsse Personalauswahlprozesse Finaler Bewerber- pool Bewerber in der War- teschleife Kandidaten für weitere Auswertung Bewerber- angebot Neue Mitarbeiter Produktive Mitarbeiter ► Affinität zum Unternehmen und zum Produkt Unternehmens- und Produkt- marke, Unter- nehmenskultur Wahrnehmung des Unterneh- mens als Arbeitgeber Arbeitgeber- marke (Employer Brand) Festigung des Arbeitgeber- images Personal- marketing Talent Pool Management Bewerbung Recruiting Erleben des Unternehmens als Arbeitgeber Befragung von Berufseinsteigern Befragung von Unternehmen anziehen aus- wählen 9. März 2017 8 In Anlehnung an: Investing in People. Financial Impact of Human Resource Initiatives. Wayne Cascio and John Boudreau
  • 13.
    Phase 2: (OperativeUmsetzung-)Planung & Führung DNA klug agierender Lehrbetriebe 9. März 2017Berufsbildungsstudie 2015 12 pro-aktiv, nicht abwartend kreativitätsfördernd und kulturbewusst cross-medial und zielgruppenorientierten Dialog suchend strategisch, agil, wirtschaftlich praktisch anleitend und begeisternd hierarchiearm und wertschätzend im Umgang investiv und nachhaltig
  • 14.
    Phase 3: Umsetzung& Analytik http://www.strimgroup.com/blog/berufsbildung-leitfaden-3 149. März 2017 ►Leitfrage: Wie machen wir unseren Beitrag zum gesamten Unternehmenserfolg deutlicher? ►Fokus auf ► Wirtschaftlichkeit (5), und ► Talent Analytics (6)
  • 15.
    Phase 3: Umsetzung& Analytik Aufholjagd und Erweiterung der Produktivitätsgrenze 159. März 2017
  • 16.
    Phase 3: Umsetzung& Analytik Auswirkungen der Digitalen Transformation auf Geschäft und Belegschaft http://www.strimgroup.com/blog/digital-economy 169. März 2017
  • 17.
    Phase 3: Umsetzung& Analytik Reifegrade: Ohne Transparenz keine Planung 179. März 2017 Identifikation genereller Wirkzusammenhänge (Theorien) Identifikation spezifischer Vorgehensweisen (Instrumente) Schüler- befragungen Unternehmensbefragungen zu Einflussfaktoren Unternehmensbefragungen zu Outputgrössen Leistungen, Mengen, Kapazitäten, und Kosten ► Was sind die Kostentreiber (80:20-Regel)? ► Was kostet uns die Rekrutierung einer Fachkraft für Lagerlogistik? ► Welche Grundmotive verkörpert diese Fachkraft? ► Welche Kostenarten würden sich wie verändern, wenn wir statt 15 künftig 23 geeignete Bewerber einstellen würden? Was wären die Auswirkungen auf die notwendige Ressourcenausstattung?
  • 18.
    Phase 3: Umsetzung& Analytik Reifegrade: Ohne Logik keine (steuerungsrelevanten) Kennzahlen 189. März 2017 Identifikation genereller Wirkzusammenhänge (Theorien) Identifikation spezifischer Vorgehensweisen (Instrumente) Talent Sourcing Canvas LAMP- Framework ► Logik: Was sind die elementaren Verbindungen? - Mehr Erkundungs- praktika für Schülerinnen mit Fokus auf Logistik-Berufe würde dazu führen, dass … ► Massnahmen/Kennzahlen: Beschaffung relevanter Daten und Fakten – Wie viele Praktika bieten wir jährlich an? Wie ist die Geschlechterver- teilung? Berufe der Eltern/der Mütter? … ► Analytik: Antworten finden – Frauen in Logistik-Berufen, … ► Prozess: gewonnene Einsichten motivierend kommunizieren und umsetzbar gestalten – Kampagne „Mädchen liebt Logistik“ Brand Screen Model
  • 19.
    Phase 3: Umsetzung& Analytik Reifegrade: Ohne Frühindikatoren kein Erfolg 199. März 2017 FESTO Bildungsfonds – Steinbeis Hochschule Berlin Duales Studium in China – Steinbeis Hochschule Berlin Relevanz von Informa- tionsquellen Gesamtkosten entlang Teilprozessen Social Media Monitoring Positiv- und Negativselektion Beispiele:
  • 20.
    Phase 3: Umsetzung& Analytik Kernmodule und optionale Module 209. März 2017 Webinare Webinare SchülerbefragungMaster-Modell EinflussfaktorenOutputgrößen Ergebnisbericht Schülerstudie WeitereStudien, Sekundärliteratur Umsetzungs- maßnahmen Ausbildungs- controlling Fachtagungen NachgelagerterHands-onWorkshop FollowUp Unternehmensbefragung
  • 21.
    Phase 3: Umsetzung& Analytik Foren 2017 in der DACH-Region ► Zwei der drei Kernmodule – Webinar und Unternehmensbefragung – laufen in den drei Ländern im Gleichtakt. Einzig die Fachtagungen finden etwas zeitversetzt statt 9. März 2017 21 Kick-off Deadline Inhalte Forum 2017: Talent Relationship Management Vorbereitung und Auftakt- veranstaltungen/Webinare Unternehmensbefragung und Qualitätssicherung Teilnahmeerklärungen Datenerhebungen Sicherstellung der Datenkonsistenz/-qual. Datenanalyse und Fachtagung (mit Erfahrungsaustausch) Datenauswertungen, Ergebnisberichte CH Datenauswertungen, Ergebnisberichte DE Datenauswertungen, Ergebnisberichte AT Durchführung Tagungen in der D-A-CH Region 3.17 4.17 5.5.3.4. 28.4. 18.4.21.3. 12.5.24.4. 2.6.22.5. 2.6.22.5. 9.6. 13.6. CH Zürich 29.6. AT Wien 22.-23.6. DE Edesheim Monat /KW 18 19 20 21 22 23 24 25 2617 24.3. 29.5.
  • 22.
    Phase 3: Umsetzung& Analytik Reifegrade: Steuerungsrelevante Kennzahlen Talent Analytics der STRIMgroup AG über alle Reifegrade hinweg 229. März 2017 ► Bekanntheitsgrad bei unterschiedlichen Zielgruppen ► Anzahl positiver Nennungen des Unternehmens in der Presse, … ► Konvertierungsrate (Vertragsangebot zu Vertragsabschluss) ► etc. ► Anzahl Bewerbungen nach Kanal ► Anzahl Bewerbungen … von Right Potentials ► Anzahl Bewerbungen pro Einstellung ► etc. ► Anzahl Abbrecher ► Frühfluktuationsquote ► Erträge aus produktiver Arbeitsleistung ► Eingesparte Opportunitätskosten ► Rekrutierungskosten pro Einstellung ► etc. ► Stückkosten für die Sichtung einer Bewerbung ► Stückkosten pro Auswahlverfahren ► Stückkosten pro Standardreport im Ausbildungscontrolling ► Höhe der mtl. Flatrate (monatliche Fixkosten) ► etc. ► Analyse nach Schultyp, Alter, Geschlecht, etc. ► Analyse entlang Lebensmilieu ► Analyse entlang Berufswunsch, Erwartungen an den Arbeitgeber, etc. ► Analyse entlang Praktika/Schnupper- lehre, Orientierungstest ► etc.
  • 23.
    Ausblick ► Aufgrund derTatsache, dass in den nächsten Jahren zahlreiche Baby Boomer in den Ruhestand gehen und dem Arbeitsmarkt damit nur noch eingeschränkt zur Verfügung stehen, sollten wir uns jetzt mit dem Thema Nachfolgemanagement auseinandersetzen und konkrete Massnahmen einleiten. ► Eine isolierte Personalplanung und punktuelles Talent-Management springen zu kurz. Vielmehr bedarf es eines mit Finanzen & Controlling integrierten Ansatzes sowie eines integrierten Talent-Managements. ► Richten Sie Ihr Geschäftsmodell und die interne Organisation konsequent auf die für Sie relevanten Zielgruppensegmente bzw. Berufsorientierungscluster hin aus; insbes. die Lernsysteme, die Ansätze zu Mitarbeitercommitment und -bindung, eingesetzte AC-Tools, sowie Feedback- und Zielvereinbarungsprozesse. ► Die Digitalisierung, konkret: Maschinen und Automaten, wird/werden an immer mehr Stellen menschliche Arbeitskraft ersetzen. Daneben entstehen aber auch komplett neue Berufe. Für Berufsbildner ist damit die Überprüfung der Berufsbilder, Ausbildungsberufe, Studiengänge und der Curricula verbunden. ► Die Berufsbildung muss vermehrt konstruktiv mit Mehrdeutigkeiten und Gegensätzen umgehen: Agilität vs. Sicherheit, akademische vs. berufliche Bildung, operative vs. strategische Talentplanung. ► Die Berufsbildung muss und wird einen Beitrag zur Entwicklung der Arbeitsproduktivität leisten. Hierbei sind Personal- leitungen und Ausbildungsbeauftragte umfassend gefordert. 9. März 2017 27
  • 24.
    Ansprechpartner ► Präsident undCEO der STRIMgroup AG in Zürich http://www.strimgroup.com ► Wissenschaftler Humankapital an The Conference Board in New York http://www.conference-board.org ► Dozent an der HTWG Konstanz / LCBS im MBA-Studiengang Human Capital Management http://www.lcbs.htwg-konstanz.de ► Wesentliche Stationen: ► Head of Global HR Analytics, Deutsche Bank AG, und ► Sen. Manager Human Resources, PricewaterhouseCoopers AG. 249. März 2017 845 Third Avenue New York, NY 10022-6600 Tel.: +49 (0)172 7590 688 volker.mayer@conference-board.org Gütschstrasse 22 CH-8122 Binz (Zürich) Tel.: +41 (0)43 366 05 58 volker.mayer@strimgroup.org