Erfolgsfaktoren für
                                                   soziale Kampagnen
                                                         im Netz




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Formulierung eines
                                                   klaren Kampagnenziels
        Nur wenn ich weiß, was ich erreichen möchte, kann ich dieses auch erreichen.
        Die klare (smarte) Zielformulierung mit entsprechenden Zwischenzielen und
        dazugehörigen Maßnahmenplanung gehört zu den Basiselementen. Neben der
        Qualität der Zielformulierung ist es vor allem die Auswahl der wenigen
        relevanten Ziele, also eine bewusste Reduktion, die erfolgversprechend ist.




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Monitoring und
                                                    Evaluation
        Jedes Ziel und Zwischenziel kann bei einer klaren Formulierung durch geeignete
        Kennzahlen gemessen werden. Die regelmäßige Erfassung und Auswertung der
        Daten hinsichtlich der Zielerreichung sollte in der Kampagnendurchführung
        nicht als Damoklesschwert über den Köpfen der Beteiligten schweben, sondern
        jeder Monitoringschritt als Chance aufgefasst werden die Kampagne zu
        verbessern. Identifiziert das Team Schwachpunkte und Erfolgselemente
        rechtzeitig, so steigert die Anpassung der Maßnahmen Effektivität und Effizienz
        der Kampagne. Für die ausführliche Evaluation nach Abschluss der Kampagne
        sollte ebenfalls ausreichend Zeit eingeplant sein, damit das Lernen für eine
        Folgekampagne gesichert ist, bevor dasTagesgeschäft den Alltag übernimmt.




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Kampagnenfähige
                                                   Organisationsstrukturen
        Das größte Hindernis für erfolgreiches eCampaigning ist meist die eigene
        Organisationskultur. eCampaigning ist harte Arbeit, es Bedarf qualifiziertes
        Personal und ausreichende zeitliche sowie finanzielle Ressourcen. Die wenigen
        Personen, die eCampaigning in Organisation aufbauen wollen, müssen hier vor
        allem Überzeugungsarbeit bei den Vorgesetzen machen. Eine gute Strategie
        dabei ist es, möglichst gut zu sein. Klare Strategien schreiben, Ziele definieren,
        Online-Kampagnen gut planen, kleine Schritte machen und intern Mitstreiter
        finden hat sich hier als Best-Practice bei der Etablierung von eCampaigning in
        der eigenen Organisation ergeben.




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Online-Kampagnen
                                                        brauchen
                                                    Professionalität
        Es besteht teilweise der Eindruck, dass es für die Umsetzung von Online-
        Kampagnen weniger Professionalität und Anspruch braucht als offline. Den
        Fehler eine Twitter-Nachricht mit einem Spendenmailing zu verwechseln sollte
        man dadurch begegnen, dass die Zusammenhänge und das Zusammenspiel der
        zahlreichen Maßnahmen innerhalb einer Online-Kampagne dargestellt werden.
        Die Umsetzung von Online-Kampagnen mit hohem qualitativen Anspruch bindet
        nicht weniger Kompetenzen und Kapazitäten als herkömmliche Kampagnen.




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Crossmedial - Online und
                                                  Offline verknüpfen
        Die Wirkung einer Online Kampagne kann durch eine geschickte Online und
        Offline Verknüpfung optimiert werden. Das was meist abstrakt online passiert
        (z.B. die Unterschrift einer Petition) kann offline erfahrbar gemacht werden.
        Ausgedruckte Briefe, ein Papp-Aufsteller pro Unterstützer, eine gelungene
        Übergabe an Zielperson zeigen nicht nur den Unterstützern die Größe der
        Aktion, sondern auch den Entscheidungsträgern.




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Der richtige Zeitpunkt:
                                                    "Be prepared to be
                                                           lucky!"
        Zur richtigen Zeit die richtige Kampagne zu machen kann den Erfolg um
        vielfaches potenzieren. Krisen und entscheidende Momente kommen
        bestimmt, deshalb müssen für diese Fälle Planungen vorhanden sein, genauso
        wie möglichst große Reichweiten-Ressourcen. E-Mail-Verteiler und (wie Beispiel
        Haiti gezeigt hat) auch Mobile-Verteiler sind hier wichtig. Auch für den Fall eines
        überraschenden viralen Erfolgs sollte geplant sein - "be prepared to be lucky".




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Gute Kampagnen bieten
                                                          konkrete
                                                   Handlungsmöglichkeiten
        Stellt eine Kampagne im richtigen Moment Betroffenheit her und sensibilisiert
        die Zielgruppe für das gewünschte Thema, so sollten aktive
        Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Konkrete Handlungsmöglichkeiten
        sollten erläutert und vorbereitet werden. Egal ob es sich um eine Online-Spende
        mit dargestellter Wirkung, Optionen für Online-Handeln oder Vorlagen für
        eigene Offline-Aktionen handelt - sie sollten mit wenigen Schritten umzusetzen
        sein.




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Kampagnen
                                                   niedrigschwellig halten
        Erfolgreiche Online-Kampagnen sind in Sprache und Handlung niedrigschwellig.
        Es sind wenig inhaltliche Voraussetzungen nötig um den Inhalt und die
        Handlungsoptionen zu verstehen. Einfache Sprache klingt simpel, stellt jedoch
        hohe Anforderungen an die textliche Umsetzung. Die Reduktion auf
        Kernbotschaften und das Vermeiden von Fachbegriffen (oder gar Abkürzungen)
        verliert spätestens dann die Selbstverständlichkeit, wenn es zu
        Aushandlungsprozessen mit den inhaltlich Verantwortlichen kommt.




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Email ist noch das
                                                   effektivste Werkzeug für
                                                        eCampaigning
        E-Mail ist immer noch das effektivste Werkzeug für eCampaigning. Jeder
        Internetbenutzer hat eine E-Mail und die Unterstützer werden durch eine E-
        Mail aktiv zu Aktionen aufgefordert. Vor allem aber können E-Mail-Listen von
        Kampagne zu Kampagne mitgenommen werden und damit ein nachhaltiger
        Unterstützeraufbau gewährleistet werden. Der Aufbau und die Optimierung von
        E-Mail-Listen ist Basis einer guten eCampaigning Strategie.




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Erfolgsfaktoren für
                                                   soziale Kampagnen im
                                                            Netz
        Der Einsatz von sozialen Medien in einer Organisation und die Orchestration
        dieser im Rahmen einer Online-Kampagne möchte gelernt sein. Ebenso wie das
        Layout von Jahresberichten in den neunziger Jahren im heutigen Vergleich als
        verstaubte Peinlichkeit im Archiv verweilt, werden auch Online-Kampagnen
        einer Organisation sich Stück für Stück entwickeln. Fehler passieren. Ihre
        Dokumentation und Aufarbeitung stößt einen Lernprozess an, der zu steigender
        Professionalität führt.




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Bitte diskutieren Sie Ihre Einschätzungen und Erfahrungen für den Erfolg
        sozialer Kampagnen im Netz mit uns auf www.fundraising20.de!
        Die Erfolgsfaktoren 3, 5, 6 und 9 beruhen auf der Zusammenfassung der
        re:campaign von Judith Orland (Twitter: @charitychick) und Robert Dürhager
        (Twitter @iSophus), welche sie auf der Socialbar vorgetragen haben.
        www.re-campaign.de
        www.socialbar.de/wiki/berlin




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Vielen Dank für Ihr Interesse!
                Mehr auf www.fundraising20.de

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                                         www.fundraising20.de

                                         Email:
                                         eisfeld-reschke@fundraising20.de




6. September 2010             www.fundraising20.de                      13

10 Erfolgsfaktoren für soziale Kampagnen im Netz

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    Erfolgsfaktoren für soziale Kampagnen im Netz 10 Erfolgsfaktoren für soziale Kampagnen im Netz www.fundraising20.de 1
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    Formulierung eines klaren Kampagnenziels Nur wenn ich weiß, was ich erreichen möchte, kann ich dieses auch erreichen. Die klare (smarte) Zielformulierung mit entsprechenden Zwischenzielen und dazugehörigen Maßnahmenplanung gehört zu den Basiselementen. Neben der Qualität der Zielformulierung ist es vor allem die Auswahl der wenigen relevanten Ziele, also eine bewusste Reduktion, die erfolgversprechend ist. 10 Erfolgsfaktoren für soziale Kampagnen im Netz www.fundraising20.de 2
  • 3.
    Monitoring und Evaluation Jedes Ziel und Zwischenziel kann bei einer klaren Formulierung durch geeignete Kennzahlen gemessen werden. Die regelmäßige Erfassung und Auswertung der Daten hinsichtlich der Zielerreichung sollte in der Kampagnendurchführung nicht als Damoklesschwert über den Köpfen der Beteiligten schweben, sondern jeder Monitoringschritt als Chance aufgefasst werden die Kampagne zu verbessern. Identifiziert das Team Schwachpunkte und Erfolgselemente rechtzeitig, so steigert die Anpassung der Maßnahmen Effektivität und Effizienz der Kampagne. Für die ausführliche Evaluation nach Abschluss der Kampagne sollte ebenfalls ausreichend Zeit eingeplant sein, damit das Lernen für eine Folgekampagne gesichert ist, bevor dasTagesgeschäft den Alltag übernimmt. 10 Erfolgsfaktoren für soziale Kampagnen im Netz www.fundraising20.de 3
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    Kampagnenfähige Organisationsstrukturen Das größte Hindernis für erfolgreiches eCampaigning ist meist die eigene Organisationskultur. eCampaigning ist harte Arbeit, es Bedarf qualifiziertes Personal und ausreichende zeitliche sowie finanzielle Ressourcen. Die wenigen Personen, die eCampaigning in Organisation aufbauen wollen, müssen hier vor allem Überzeugungsarbeit bei den Vorgesetzen machen. Eine gute Strategie dabei ist es, möglichst gut zu sein. Klare Strategien schreiben, Ziele definieren, Online-Kampagnen gut planen, kleine Schritte machen und intern Mitstreiter finden hat sich hier als Best-Practice bei der Etablierung von eCampaigning in der eigenen Organisation ergeben. 10 Erfolgsfaktoren für soziale Kampagnen im Netz www.fundraising20.de 4
  • 5.
    Online-Kampagnen brauchen Professionalität Es besteht teilweise der Eindruck, dass es für die Umsetzung von Online- Kampagnen weniger Professionalität und Anspruch braucht als offline. Den Fehler eine Twitter-Nachricht mit einem Spendenmailing zu verwechseln sollte man dadurch begegnen, dass die Zusammenhänge und das Zusammenspiel der zahlreichen Maßnahmen innerhalb einer Online-Kampagne dargestellt werden. Die Umsetzung von Online-Kampagnen mit hohem qualitativen Anspruch bindet nicht weniger Kompetenzen und Kapazitäten als herkömmliche Kampagnen. 10 Erfolgsfaktoren für soziale Kampagnen im Netz www.fundraising20.de 5
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    Crossmedial - Onlineund Offline verknüpfen Die Wirkung einer Online Kampagne kann durch eine geschickte Online und Offline Verknüpfung optimiert werden. Das was meist abstrakt online passiert (z.B. die Unterschrift einer Petition) kann offline erfahrbar gemacht werden. Ausgedruckte Briefe, ein Papp-Aufsteller pro Unterstützer, eine gelungene Übergabe an Zielperson zeigen nicht nur den Unterstützern die Größe der Aktion, sondern auch den Entscheidungsträgern. 10 Erfolgsfaktoren für soziale Kampagnen im Netz www.fundraising20.de 6
  • 7.
    Der richtige Zeitpunkt: "Be prepared to be lucky!" Zur richtigen Zeit die richtige Kampagne zu machen kann den Erfolg um vielfaches potenzieren. Krisen und entscheidende Momente kommen bestimmt, deshalb müssen für diese Fälle Planungen vorhanden sein, genauso wie möglichst große Reichweiten-Ressourcen. E-Mail-Verteiler und (wie Beispiel Haiti gezeigt hat) auch Mobile-Verteiler sind hier wichtig. Auch für den Fall eines überraschenden viralen Erfolgs sollte geplant sein - "be prepared to be lucky". 10 Erfolgsfaktoren für soziale Kampagnen im Netz www.fundraising20.de 7
  • 8.
    Gute Kampagnen bieten konkrete Handlungsmöglichkeiten Stellt eine Kampagne im richtigen Moment Betroffenheit her und sensibilisiert die Zielgruppe für das gewünschte Thema, so sollten aktive Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Konkrete Handlungsmöglichkeiten sollten erläutert und vorbereitet werden. Egal ob es sich um eine Online-Spende mit dargestellter Wirkung, Optionen für Online-Handeln oder Vorlagen für eigene Offline-Aktionen handelt - sie sollten mit wenigen Schritten umzusetzen sein. 10 Erfolgsfaktoren für soziale Kampagnen im Netz www.fundraising20.de 8
  • 9.
    Kampagnen niedrigschwellig halten Erfolgreiche Online-Kampagnen sind in Sprache und Handlung niedrigschwellig. Es sind wenig inhaltliche Voraussetzungen nötig um den Inhalt und die Handlungsoptionen zu verstehen. Einfache Sprache klingt simpel, stellt jedoch hohe Anforderungen an die textliche Umsetzung. Die Reduktion auf Kernbotschaften und das Vermeiden von Fachbegriffen (oder gar Abkürzungen) verliert spätestens dann die Selbstverständlichkeit, wenn es zu Aushandlungsprozessen mit den inhaltlich Verantwortlichen kommt. 10 Erfolgsfaktoren für soziale Kampagnen im Netz www.fundraising20.de 9
  • 10.
    Email ist nochdas effektivste Werkzeug für eCampaigning E-Mail ist immer noch das effektivste Werkzeug für eCampaigning. Jeder Internetbenutzer hat eine E-Mail und die Unterstützer werden durch eine E- Mail aktiv zu Aktionen aufgefordert. Vor allem aber können E-Mail-Listen von Kampagne zu Kampagne mitgenommen werden und damit ein nachhaltiger Unterstützeraufbau gewährleistet werden. Der Aufbau und die Optimierung von E-Mail-Listen ist Basis einer guten eCampaigning Strategie. 10 Erfolgsfaktoren für soziale Kampagnen im Netz www.fundraising20.de 10
  • 11.
    Erfolgsfaktoren für soziale Kampagnen im Netz Der Einsatz von sozialen Medien in einer Organisation und die Orchestration dieser im Rahmen einer Online-Kampagne möchte gelernt sein. Ebenso wie das Layout von Jahresberichten in den neunziger Jahren im heutigen Vergleich als verstaubte Peinlichkeit im Archiv verweilt, werden auch Online-Kampagnen einer Organisation sich Stück für Stück entwickeln. Fehler passieren. Ihre Dokumentation und Aufarbeitung stößt einen Lernprozess an, der zu steigender Professionalität führt. 10 Erfolgsfaktoren für soziale Kampagnen im Netz www.fundraising20.de 11
  • 12.
    Bitte diskutieren SieIhre Einschätzungen und Erfahrungen für den Erfolg sozialer Kampagnen im Netz mit uns auf www.fundraising20.de! Die Erfolgsfaktoren 3, 5, 6 und 9 beruhen auf der Zusammenfassung der re:campaign von Judith Orland (Twitter: @charitychick) und Robert Dürhager (Twitter @iSophus), welche sie auf der Socialbar vorgetragen haben. www.re-campaign.de www.socialbar.de/wiki/berlin 10 Erfolgsfaktoren für soziale Kampagnen im Netz www.fundraising20.de 12
  • 13.
    Vielen Dank fürIhr Interesse! Mehr auf www.fundraising20.de Webseite www.fundraising20.de Email: eisfeld-reschke@fundraising20.de 6. September 2010 www.fundraising20.de 13