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Digital Marketing Trends 2021
Digital Marketing  /  Digitalisierung  /  Strategie 13 min Lesezeit 10. Januar 2021 Simon Flück
Digital Marketing Trends werden im 2021 einen signifikanten Einfluss
auf das Marketing haben. Es gilt zu reagieren und die Chancen zu
nutzen – gerade infolge der Coronapandemie. Die Digital Marketing
und Social Media Trends sollten daher bei der Marketingplanung
berücksichtigt werden. Ziel ist es, die Ressourcen effizienter und
schlagkräftiger einzusetzen unter Berücksichtigung der veränderten
Marktlage.
Inhaltsübersicht Digital Marketing Trends 2021
AI (Artificial Intelligence)
Augmented Reality (AR)
Browser Push-Benachrichtigungen
Content Marketing
Gaming und Streaming
Influencer Marketing
Local SEO, Suchintention und E-A-T
Marketing Automation
Neues Schweizer Datenschutzgesetz (DSG)
Privacy-First
Social Commerce & Shoppable Posts
TikTok
Voice Search und Audio-Content
Mögliche Digital Marketing Trends 2022
Fazit Digital Marketing Trends 2021
AI (Artificial Intelligence)
Für das Digital Marketing gibt es vermehrt Lösungen mit Artificial Intelligence (künstliche
Intelligenz (KI)). Diese sind inzwischen auch für KMU geeignet und bezahlbar. Deshalb sollten
sich KMU mindestens sich über diesen Digital Marketing Trend informieren.
Artificial Intelligence unterstützt im Digital Marketing vor allem die Phasen Analyse und Planung,
Kundengewinnung, Kundenbeziehung und Kunden-Rückgewinnung. Zudem wird AI bereits bei
Google Ads und Facebook Ads sowie Programmatic Advertising eingesetzt, ohne dass sich die
Werbetreibenden sich damit auskennen müssen.
Die aufkommenden Chatbots auf Websites werden immer intelligenter. Dank Artificial Intelligence
können vergangene gesammelten Daten und Chatverläufe dazu genutzt werden, eine passende
Antwort zu liefern.
Nebst der AI-Technologie wird die Debatte um Ethik und soziale Verantwortung mehr
Aufmerksamkeit erfahren.
Artificial Intelligence im Digital Marketing
Predictive Analytics
Zu AI gehört auch Predictive Analytics. Dies ist die Praxis der Verwendung von Data Mining,
prädiktiver Modellierung und maschinellem Lernen. Das Ziel dabei ist, Muster zu erkennen und zu
versuchen, die Zukunft vorherzusagen.
Predictive Analytics wird immer ausgefeilter und ist in vielen Branchen weit verbreitet.
Beispielsweise nutzt Amazon und Digitec Galaxus Predicitve Analytics um vorauszusehen, was in
der Zukunft gekauft wird. Dies hat den Vorteil, dass die Lagerbestände auf die zukünftige Nachfrage
entsprechend angepasst werden können.
Augmented Reality (AR)
Augmented Reality mittels Smartphone
Ein schon fast langanhaltender Digital Marketing Trend ist das Augmented Reality (AR). Bei
Snapchat ist Augmented Reality längst nicht mehr nur ein einmaliger Gag. AR trägt massgeblich
dazu bei, Begeisterung und Engagement bei der Generation Z und Millennials zu
steigern. Gartner prognostiziert, dass bis 2022 70 % der Unternehmen mit solchen Technologien
experimentieren werden. Bis 25 % der Unternehmen könnten Augmented Reality in der
Produktion einsetzen.
Während Virtual Reality (VR) viel Lärm macht und jeden mit großartigen Science-Fiction-Ideen
begeistert, ist AR aus Marketingsicht besser umsetzbar. Experten sagen voraus, dass AR den
Marktanteil gegenüber von VR weiter ausbauen wird.
Ein tolles Augmented Reality-Beispiel ist Mister Spex. Mittels Notebook- oder Handy-Kamera
können Brillen virtuell getragen und ausprobiert werden. Ikea hat bereits vor Jahren eine AR-
App veröffentlicht, mit der Möbel in der eigenen Wohnung virtuell platziert werden können. Die
französische Kosmetikkette Sephora zeigt mit ihrer App, wie verschiedene Make-ups und Farben
auf dem Gesicht aussehen werden.
Browser Push-Benachrichtigungen
Push-Benachrichtigungen im Browser sind auf dem Vormarsch: 85 % der amerikanischen Online-
Shops nutzten sie bereits im 2019. In der Schweiz ist dieser Digital Marketing Trend noch nicht
angekommen.
Gemäss Tests melden sich mindestens doppelt so viele Menschen für Browser Push-
Benachrichtigungen an, verglichen mit einem Newsletter. Zudem werden die Push-
Benachrichtigungen gleich konsumiert oder gelöscht. Dies, weil sie meist prominent auf dem
Bildschirm wie ein Popup erscheinen. Bei Newsletter vergehen bis zur ersten Reaktion mehrere
Stunden oder werden ganz übersehen.
Des Weiteren hat die EU-DSGVO und die strengeren Spam-Filter das Potenzial des E-Mail-
Marketings beeinträchtigt. Darüber hinaus bevorzugt das jüngere Publikum andere
Kommunikationsmethoden als die E-Mail.
Browser Push-Benachrichtigungen
Content Marketing
Content Marketing
Content Marketing hat durch das wichtige Google Update für seinen Suchalgorithmus im
November 2019 an Wichtigkeit zugenommen. Zu den Updates gehörte das neue BERT-
System. Dieses hilft, die natürliche Sprache zu verstehen, die Menschen in ihren Suchanfragen
verwenden.
Wie beim Digital Marketing Trend «Local SEO, Suchintention und E-A-T» beschrieben, setzt
Google weiterhin Wert auf gut recherchierte und regelmässig aktualisierte Artikel. Die Vorteile von
Content Marketing liegen auf der Hand:
Content Marketing kostet viel weniger als Outbound Marketing und kann ein Mehrfaches an
Leads generieren.
Weil eine grosse Anzahl an Geräten Adblockers (Werbeblockers) nutzen, funktionieren einige
Outbound-Massnahmen wenig gut.
Kleine Unternehmen mit Blogs generieren doppelt so viele Leads als solche ohne Blogs.
User-Generated-Content (UGC)
Die Königsdisziplin im Content Marketing wäre User-Generated-Content (UGC). Dazu werden die
Nutzer und Followers ermutigt, einzigartige Inhalte zu teilen oder für das Unternehmen zu kreieren.
Dafür können Anreize angeboten werden wie exklusiv Rechte für Inhalte, Produkte-Features,
Geschenke oder Geld.
Content Marketing ist eine von 24 erfolgreichen Digital Marketing Strategien.
Gaming und Streaming
Fast schon unbemerkt ist die Gaming-Branche zu einem Milliardenmarkt angewachsen.
Preisgelder von 1 Million Dollar für den Gewinner eines E-Sport-Turniers sind nicht mehr
ungewöhnlich. Die Gaming-Branche ist mittlerweile grösser als die Kino- oder die Musikbranche.
Die eSports-Turniere werden weltweit live übertragen. Vielfach wird dafür die Streaming-
Plattform Twitch verwendet, welche Marktführer ist. Das Livestreaming ist für die
Medienindustrie und die werbetreibenden Unternehmen ein effektiver Weg geworden, um neue
und bestehende Zielgruppen zu erreichen.
Das In-Game-Advertising hat durch das vermehrte Interesse an Gaming und E-Sports einen Schub
erhalten. Gerade bei Smartphone-Games und anderen Apps lassen sich so gezielte Botschaften
versenden. Da die Coronapandemie weiter anhält und viele zu Hause bleiben sollen, könnte dies
der absolute Digital Marketing Trend 2021 werden.
Gaming – eSports-Tournier
Influencer Marketing
Influencer-Marketing
Einige können das Wort Influencer kaum mehr hören. Doch es ist viel mehr geworden, als nur auf
Instagram schöne Fotos mit dem Produkt in der Hand zu veröffentlichen. Denn mit dem
Aufkommen von neuen Social Media-Kanälen wie TikTok und dem aufkommenden Streaming
über Twitch und YouTube gewinnt dies wieder an Relevanz.
Influencer können Berühmtheiten sein, aber häufiger sind es Instagram-, TikTok-, YouTube- oder
eSports-Persönlichkeiten mit einer grossen Nischenfangemeinde. Diese können dabei helfen, ein
Unternehmen oder Produkt über ihre sozialen Kanäle bekannter zu machen. Influencer Marketing
ist in der Regel authentischer als Unternehmenswerbung.
Local SEO, Suchintention und E-A-T
Lokal passende Suchergebnisse (Local SEO) wird für Google immer wichtiger und so
auch für die Nutzer und Werbetreibende. Ein weiterer Bereich, welcher bereits im
2020 seinen Ursprung hat, ist die Suchintention und E-A-T.
Suchintention
Bei der Suchintention will der Nutzer etwas Wissen, Machen oder zu einer
bestimmten Website navigieren. Beim E-A-T (Expertise, Authority und
Trustworthiness) geht es wiederum um Qualität der Inhalte. Zudem wird mehr
Gewicht auf vertrauenswürdige Autoren und Autorinnen sowie der Website gelegt.
E-A-T
Ergänzend zum E-A-T und besserem Content, werden User Signals stärker
berücksichtigt. Diese werden durch die Nutzer einer Website und deren Verhalten
generiert. Dabei geht es um Time on page, Bounce Rate und die CTR (Click-Through-
Rate).
Local SEO, Suchintention und E-A-T
Core Web Vitals
Im Mai 2021 soll die Google Core Web Vitals als Teil der Page Experience zum Ranking-
Faktor werden. Dazu gehört die Ladezeit des Hauptinhalts (Largest Contentful Paint)
und die erstmögliche Interaktion mit der Seite (First Input Delay). Des Weiteren
werden Layout-Veränderungen während des Ladevorganges (Cumulative Layout Shift)
berücksichtigt.
Mehr Informationen zu: Suchmaschinenoptimierung (SEO) für KMU
Marketing Automation
Marketing Automation
Marketing Automation wird erwachsen und ist inzwischen auch für KMU sinnvoll und bezahlbar.
Deshalb sollten sich KMUs vor allem mit diesem Digital Marketing Trend auseinandersetzen.
Mit Marketing Automation findet unterstützend von einer Automatisationssoftware eine
personalisierte und automatisierte Kommunikation mit potenziellen Zielgruppen statt. Dazu
werden Verhaltensdaten und Eigenschaften der anzusprechenden Personen benötigt.
Das Ziel bei Marketing Automation ist meist die eigenen Ressourcen (Mensch, Zeit und Kapital)
optimierter einzusetzen sowie einen besseren Kosten-Nutzen und Mehrumsatz zu generieren.
Beispielsweise können mit Marketing Automation die Mediakosten gezielter und effizienter
eingesetzt werden, sodass der Streuverlust vermindert wird. Unterstützt wird Marketing
Automation vermehrt durch AI und Machine Learning.
Personalisierung
Um im Jahr 2021 herausstechen zu wollen, muss das Marketing nebst der Automation personalisiert
werden. Das bedeutet personalisierte Inhalte, Produkte, E-Mails und mehr für jeden
Websitebesucher und Kunden. Beispielsweise setzt Amazon und Netflix stark auf Personalisierung
und empfiehlt entsprechende Produkte beziehungsweise Filme. Im eCommerce wäre dies eine
durchgängige Ansprache mit dem richtigen Namen – vom ersten Besuch, über den Kauf bis zur
Lieferung und After-Sales-E-Mail.
Neues Schweizer Datenschutzgesetz (DSG)
Das neue Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) für die Schweiz wurde im September 2020
verabschiedet. Das Datenschutzgesetz soll voraussichtlich im 2022 in Kraft treten. Unternehmen
sollten sich deshalb bereits jetzt damit befassen, denn es ist keine Übergangsfrist im DSG
vorgesehen. Deswegen ist das Datenschutzgesetz weniger ein Digital Marketing Trend, sondern
eine Notwendigkeit im 2021, die das ganze Unternehmen betrifft.
Genau wie beim EU-DSGVO (Europäische Datenschutzgrundverordnung), welches nach einer
Übergangsfrist am 25. Mai 2018 in Kraft getreten war, haben sehr viele Unternehmen abgewartet.
Deren Umsetzung wurden von vielen zeitlich verschlafen oder bewusst hinausgezögert. Dies führte
zu kleineren Klagewellen und Abmahnungen. Viele mussten dann in kürzester Zeit die Umsetzung
vorantreiben, was zu verschiedensten Problemen und zusätzlichen Kosten führte.
Neues Datenschutzgesetz (DSG) für die Schweiz
Daher ist das Jahr 2021 auch das Jahr, in dem sich Schweizer Unternehmen noch intensiver mit dem
Datenschutz auseinandersetzen sollten. Die Unternehmen, welche die DSGVO umgesetzt haben,
haben einen grossen Teil bereits erledigt. Die DSGVO gilt für Unternehmen, welche
Geschäftsbeziehungen in den EU-Raum haben und personenbezogene Daten von natürlichen
Personen verarbeiten, die sich in der EU befinden.
Das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) wird sich etwas an das DSGVO angleichen sowie viele
Schweizer Eigenheiten beinhalten. Konkret geht es um Bereiche wie besonders schützenswerte
Personendaten, Profiling, erweiterte Informationspflicht, Betroffenenrechte, Strafbestimmungen und
Berufsgeheimnis.
Privacy-First
Privacy-First – Browser Cookie
Zukünftig werden vermehrt die Third-Party-Cookies von Browsern blockiert. Diese
Cookies dienen dazu, die Websitebesucher zu identifizieren und im Internet zu
verfolgen. Bereits die EU-DSGVO verbietet das Setzen und Verwenden von Cookies,
wenn der Nutzer nicht ausdrücklich zugestimmt hat.
Die Browser Firefox von Mozilla und Safari von Apple blockieren standardmässig
bereits Third-Party-Cookies. Im 2022 soll nun auch der Google Chrome-Browser einen
Cookie-Blocker integriert haben. Wie beim kommenden Datenschutzgesetz gilt es,
bereits im 2021 entsprechende Massnahmen umzusetzen.
Social Commerce & Shoppable Posts
Social Media und E-Commerce wachsen zurzeit mit einer alarmierenden Geschwindigkeit. So ist
es kein Wunder, dass Marken diese beiden Bereiche gemeinsam nutzen, um ihre Verkaufschancen
zu steigern. Dafür eignen sich die Plattformen Facebook Shops, Instagram Shopping und Pinterest
Shopping. Diese Shopping-Plattformen können alle in der Schweiz genutzt werden.
Das Gute an den Social Media Shops ist, dass diese kostenlos sind. Geld verdienen die
Plattformen, indem die Verkäufer die Produkte auf den Shop-Plattformen bewerben. Zusätzlich
können Produkte in Posts markiert werden, welche von den Nutzern direkt gekauft werden können.
Mehr Informationen zu: Verkäufe steigern mit Digital Marketing
Social Commerce & Shoppable Posts
TikTok
Tiktok – heisser Digital Marketing Trend 2021
Der heisseste Digital Marketing Trend 2021 wird vermutlich die Social Media
Plattform TikTok sein. Auf Tiktok bietet sich für Unternehmen und Personen die einmalige
Gelegenheit, mit wenig Ressourcen eine hohe Follower-Gemeinschaft aufzubauen. In 2-3 Jahren
wird der Aufbau einer TikTok-Community markant schwieriger werden und mit viel mehr
Aufwand verbunden sein. Die Plattform wächst zurzeit rasant – erst bei den jüngeren, dann auch
bei den älteren.
TikTok bietet über die App unterhaltsame Kurzvideos an, welche von Nutzern erstellt werden. Mit
der App können Benutzer Videoclips ansehen sowie kurze Clips aufnehmen, bearbeiten und
veröffentlichen.
Die Videos auf TikTok sind vor allem unterhaltsam. Sie bringen Menschen zum Lachen oder zum
Staunen. Zudem Vermitteln einige TikToker Wissen zu spezifischen Themen. Auch Ratschläge
zum Leben und wie Geld in kürzester Zeit verdient werden kann, werden auch sehr häufig
veröffentlicht.
Voice Search und Audio-Content
Nutzer sprechen immer mehr Ihre Wünsche und Suchanfragen in das Smartphone. Daher wird
SEO Voice Search im 2021 an Relevanz gewinnen und ein Digital Marketing Trend sein, der
beobachtet werden muss.
Nebst dem Sprechen mit dem Smartphone werden häufiger Audio-Inhalte konsumiert. Diese sind
vor allem während der Coronapandemie beliebter geworden. Konsumiert werden vor allem
Podcasts und auch Websites mit Vorlesefunktion (Text-to-Speech).
Audioinhalte können mit wenig Aufwand produziert werden und sind einfach sowie flexibel
nutzbar. Sie erfreuen sich bei der jungen Zielgruppe immer grösserer Beliebtheit.
Voice Search und Audio-Content
Mögliche Digital Marketing Trends 2022
Blockchain Technology
Die Einsatzmöglichkeiten von Blockchain sind weitaus weitreichender als nur in der
Finanzwelt. Im Marketing eliminiert die Blockchain den digitalen Media-Vermittler.
Zudem baut es Vertrauen durch Transparenz auf, treibt die öffentliche
Rechenschaftspflicht voran und bietet Vorteile für das Branding. Beispielsweise kann
die Blockchain im Marketing für folgendes genutzt werden:
Authentifizierung und Ursprung
Erhöhung der Transparenz
Online-Identitäten verifizieren
Persönliche Daten schützen
Tracking von Medienkäufen
Zielgenaues Targeting
Position Zero und PAA (People Also Ask)
Immer häufiger zeigt Google zuoberst den gesuchten Inhalt direkt an, welcher die
Suchanfrage beantwortet. Erst weiter unten erscheinen die ersten Suchresultate von
Websites und Google Ads. Bekannt als Rank Zero Snippet oder Position Zero ist dies
der heilige Gral des modernen SEO. Die Suchanfragen von Nutzern werden direkt von
Google beantwortet, ohne dass der Nutzer auf einen Link klicken muss.
PPA (People Also Ask)
Ähnlich wie die Position Zero ist das PPA (People Also Ask). Mit PPA-Resultaten zeigt
Google bereits vorgefertigte Fragen mit Antworten an, die zur Suchanfrage passen.
Die Inhalte hat Google von Websites entnommen. PPA ist auch eine SEO-Strategie.
Dabei werden Fragen als Keyword in die eigenen Website-Inhalte integriert und
beantwortet.
Progressive Web Apps (PWAs)
Progressive Web Apps sind im Wesentlichen Websites, die wie Mobile-Apps
funktionieren. PWAs bieten zum grossen Teil die Vorteile einer Mobile-App an. Dies
wären schnelle Ladezeiten, Push-Benachrichtigungen, offline-Verwendung und die
Nutzung von Gerätehardware.
Ein weiterer Vorteil einer Progressive Web App ist, dass eine PWA Website nicht auf
das Android oder iOS Betriebssystem angewiesen ist. Dies ermöglicht es
Entwicklungsteams, Web-Apps für jedes Gerät zu erstellen, die genau wie eine
mobile App funktionieren.
Obwohl eine PWA-Website wie eine App ist, muss diese nicht über einen App-Store
herzuntergeladen werden. Die Website wird ganz normal über den Browser
angesteuert. Der Nutzer merkt gar nicht, ob es eine normale oder eine PWA-Website
ist. Zurzeit sind PWAs in der Schweiz wenig verbreitet.
TikTok Shopping
Die Popularität von TikTok schiesst in die Höhe, und das nicht nur bei der Generation
Z. Da die Plattform weiterhin neue Shopping-Funktionen ausrollt, beginnen auch E-
Commerce-Marken, das Potenzial von TikTok zu erkennen. Zusätzlich wurde eine
Partnerschaft mit dem Anbieter der E-Commerce-
Software Shopify eingegangen. Wann die Shoppingfunktion von TikTok voll entwickelt
ist und in der Schweiz brauchbar sein wird, ist derzeit nicht bekannt.
Visual Search
Die visuelle Suche (Visual Search) kann das Benutzererlebnis auf eine völlig neue
Ebene heben: Menschen können ein Bild hochladen, um eine Suche durchzuführen mit
spezifischeren Ergebnissen. Bereits möglich ist dies mit Pinterest Lens, um nach
ähnlichen Produkten zu suchen. Mit Google Lens lassen sich Objekte finden und
mittels Orientierungspunkten den Weg finden. Weitere Lösungen bietet
die CamFind und Bing Visual Search.
Fazit Digital Marketing Trends 2021
Trends kommen und gehen. Für Personen im Digital Marketing sind Veränderungen ein
integraler Bestandteil des Jobs. Das bedeutet, dass die Augen offen gehalten werden
müssen für neue Technologien, Tools und Strategien. Es lohnt sich, sich mit einigen
Digital Marketing Trends auseinanderzusetzen und diese auszuprobieren. Nur so kann
ein Vorsprung gegenüber von Mitbewerbern erzielt werden. Zudem macht es Spass,
neue Möglichkeiten zu entdecken und auszuprobieren.
Simon Flück 
Simon Flück ist spezialisiert auf Digital Marketing Themen. Seine Faszination
für die digitalen Möglichkeiten motiviert ihn, sich stetig weiterzubilden und
sich mit digitalen Trends auseinanderzusetzen. Als Digital Marketer arbeitete er
im nationalen und internationalen B2B- und B2C-Umfeld. Nebst vielen Digital
Marketing Weiterbildungen studierte er Betriebswirtschaft und Marketing-
Kommunikation.

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Digital Marketing Trends 2021

  • 1. Digital Marketing Trends 2021 Digital Marketing  /  Digitalisierung  /  Strategie 13 min Lesezeit 10. Januar 2021 Simon Flück Digital Marketing Trends werden im 2021 einen signifikanten Einfluss auf das Marketing haben. Es gilt zu reagieren und die Chancen zu nutzen – gerade infolge der Coronapandemie. Die Digital Marketing und Social Media Trends sollten daher bei der Marketingplanung berücksichtigt werden. Ziel ist es, die Ressourcen effizienter und schlagkräftiger einzusetzen unter Berücksichtigung der veränderten Marktlage.
  • 2. Inhaltsübersicht Digital Marketing Trends 2021 AI (Artificial Intelligence) Augmented Reality (AR) Browser Push-Benachrichtigungen Content Marketing Gaming und Streaming Influencer Marketing Local SEO, Suchintention und E-A-T Marketing Automation Neues Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) Privacy-First Social Commerce & Shoppable Posts TikTok Voice Search und Audio-Content Mögliche Digital Marketing Trends 2022 Fazit Digital Marketing Trends 2021
  • 3. AI (Artificial Intelligence) Für das Digital Marketing gibt es vermehrt Lösungen mit Artificial Intelligence (künstliche Intelligenz (KI)). Diese sind inzwischen auch für KMU geeignet und bezahlbar. Deshalb sollten sich KMU mindestens sich über diesen Digital Marketing Trend informieren. Artificial Intelligence unterstützt im Digital Marketing vor allem die Phasen Analyse und Planung, Kundengewinnung, Kundenbeziehung und Kunden-Rückgewinnung. Zudem wird AI bereits bei Google Ads und Facebook Ads sowie Programmatic Advertising eingesetzt, ohne dass sich die Werbetreibenden sich damit auskennen müssen. Die aufkommenden Chatbots auf Websites werden immer intelligenter. Dank Artificial Intelligence können vergangene gesammelten Daten und Chatverläufe dazu genutzt werden, eine passende Antwort zu liefern. Nebst der AI-Technologie wird die Debatte um Ethik und soziale Verantwortung mehr Aufmerksamkeit erfahren. Artificial Intelligence im Digital Marketing Predictive Analytics Zu AI gehört auch Predictive Analytics. Dies ist die Praxis der Verwendung von Data Mining, prädiktiver Modellierung und maschinellem Lernen. Das Ziel dabei ist, Muster zu erkennen und zu versuchen, die Zukunft vorherzusagen. Predictive Analytics wird immer ausgefeilter und ist in vielen Branchen weit verbreitet. Beispielsweise nutzt Amazon und Digitec Galaxus Predicitve Analytics um vorauszusehen, was in der Zukunft gekauft wird. Dies hat den Vorteil, dass die Lagerbestände auf die zukünftige Nachfrage entsprechend angepasst werden können.
  • 4. Augmented Reality (AR) Augmented Reality mittels Smartphone Ein schon fast langanhaltender Digital Marketing Trend ist das Augmented Reality (AR). Bei Snapchat ist Augmented Reality längst nicht mehr nur ein einmaliger Gag. AR trägt massgeblich dazu bei, Begeisterung und Engagement bei der Generation Z und Millennials zu steigern. Gartner prognostiziert, dass bis 2022 70 % der Unternehmen mit solchen Technologien experimentieren werden. Bis 25 % der Unternehmen könnten Augmented Reality in der Produktion einsetzen. Während Virtual Reality (VR) viel Lärm macht und jeden mit großartigen Science-Fiction-Ideen begeistert, ist AR aus Marketingsicht besser umsetzbar. Experten sagen voraus, dass AR den Marktanteil gegenüber von VR weiter ausbauen wird. Ein tolles Augmented Reality-Beispiel ist Mister Spex. Mittels Notebook- oder Handy-Kamera können Brillen virtuell getragen und ausprobiert werden. Ikea hat bereits vor Jahren eine AR- App veröffentlicht, mit der Möbel in der eigenen Wohnung virtuell platziert werden können. Die französische Kosmetikkette Sephora zeigt mit ihrer App, wie verschiedene Make-ups und Farben auf dem Gesicht aussehen werden.
  • 5. Browser Push-Benachrichtigungen Push-Benachrichtigungen im Browser sind auf dem Vormarsch: 85 % der amerikanischen Online- Shops nutzten sie bereits im 2019. In der Schweiz ist dieser Digital Marketing Trend noch nicht angekommen. Gemäss Tests melden sich mindestens doppelt so viele Menschen für Browser Push- Benachrichtigungen an, verglichen mit einem Newsletter. Zudem werden die Push- Benachrichtigungen gleich konsumiert oder gelöscht. Dies, weil sie meist prominent auf dem Bildschirm wie ein Popup erscheinen. Bei Newsletter vergehen bis zur ersten Reaktion mehrere Stunden oder werden ganz übersehen. Des Weiteren hat die EU-DSGVO und die strengeren Spam-Filter das Potenzial des E-Mail- Marketings beeinträchtigt. Darüber hinaus bevorzugt das jüngere Publikum andere Kommunikationsmethoden als die E-Mail. Browser Push-Benachrichtigungen
  • 6. Content Marketing Content Marketing Content Marketing hat durch das wichtige Google Update für seinen Suchalgorithmus im November 2019 an Wichtigkeit zugenommen. Zu den Updates gehörte das neue BERT- System. Dieses hilft, die natürliche Sprache zu verstehen, die Menschen in ihren Suchanfragen verwenden. Wie beim Digital Marketing Trend «Local SEO, Suchintention und E-A-T» beschrieben, setzt Google weiterhin Wert auf gut recherchierte und regelmässig aktualisierte Artikel. Die Vorteile von Content Marketing liegen auf der Hand: Content Marketing kostet viel weniger als Outbound Marketing und kann ein Mehrfaches an Leads generieren. Weil eine grosse Anzahl an Geräten Adblockers (Werbeblockers) nutzen, funktionieren einige Outbound-Massnahmen wenig gut. Kleine Unternehmen mit Blogs generieren doppelt so viele Leads als solche ohne Blogs. User-Generated-Content (UGC) Die Königsdisziplin im Content Marketing wäre User-Generated-Content (UGC). Dazu werden die Nutzer und Followers ermutigt, einzigartige Inhalte zu teilen oder für das Unternehmen zu kreieren. Dafür können Anreize angeboten werden wie exklusiv Rechte für Inhalte, Produkte-Features, Geschenke oder Geld. Content Marketing ist eine von 24 erfolgreichen Digital Marketing Strategien.
  • 7. Gaming und Streaming Fast schon unbemerkt ist die Gaming-Branche zu einem Milliardenmarkt angewachsen. Preisgelder von 1 Million Dollar für den Gewinner eines E-Sport-Turniers sind nicht mehr ungewöhnlich. Die Gaming-Branche ist mittlerweile grösser als die Kino- oder die Musikbranche. Die eSports-Turniere werden weltweit live übertragen. Vielfach wird dafür die Streaming- Plattform Twitch verwendet, welche Marktführer ist. Das Livestreaming ist für die Medienindustrie und die werbetreibenden Unternehmen ein effektiver Weg geworden, um neue und bestehende Zielgruppen zu erreichen. Das In-Game-Advertising hat durch das vermehrte Interesse an Gaming und E-Sports einen Schub erhalten. Gerade bei Smartphone-Games und anderen Apps lassen sich so gezielte Botschaften versenden. Da die Coronapandemie weiter anhält und viele zu Hause bleiben sollen, könnte dies der absolute Digital Marketing Trend 2021 werden. Gaming – eSports-Tournier
  • 8. Influencer Marketing Influencer-Marketing Einige können das Wort Influencer kaum mehr hören. Doch es ist viel mehr geworden, als nur auf Instagram schöne Fotos mit dem Produkt in der Hand zu veröffentlichen. Denn mit dem Aufkommen von neuen Social Media-Kanälen wie TikTok und dem aufkommenden Streaming über Twitch und YouTube gewinnt dies wieder an Relevanz. Influencer können Berühmtheiten sein, aber häufiger sind es Instagram-, TikTok-, YouTube- oder eSports-Persönlichkeiten mit einer grossen Nischenfangemeinde. Diese können dabei helfen, ein Unternehmen oder Produkt über ihre sozialen Kanäle bekannter zu machen. Influencer Marketing ist in der Regel authentischer als Unternehmenswerbung.
  • 9. Local SEO, Suchintention und E-A-T Lokal passende Suchergebnisse (Local SEO) wird für Google immer wichtiger und so auch für die Nutzer und Werbetreibende. Ein weiterer Bereich, welcher bereits im 2020 seinen Ursprung hat, ist die Suchintention und E-A-T. Suchintention Bei der Suchintention will der Nutzer etwas Wissen, Machen oder zu einer bestimmten Website navigieren. Beim E-A-T (Expertise, Authority und Trustworthiness) geht es wiederum um Qualität der Inhalte. Zudem wird mehr Gewicht auf vertrauenswürdige Autoren und Autorinnen sowie der Website gelegt. E-A-T Ergänzend zum E-A-T und besserem Content, werden User Signals stärker berücksichtigt. Diese werden durch die Nutzer einer Website und deren Verhalten generiert. Dabei geht es um Time on page, Bounce Rate und die CTR (Click-Through- Rate). Local SEO, Suchintention und E-A-T Core Web Vitals Im Mai 2021 soll die Google Core Web Vitals als Teil der Page Experience zum Ranking- Faktor werden. Dazu gehört die Ladezeit des Hauptinhalts (Largest Contentful Paint) und die erstmögliche Interaktion mit der Seite (First Input Delay). Des Weiteren werden Layout-Veränderungen während des Ladevorganges (Cumulative Layout Shift) berücksichtigt. Mehr Informationen zu: Suchmaschinenoptimierung (SEO) für KMU
  • 10. Marketing Automation Marketing Automation Marketing Automation wird erwachsen und ist inzwischen auch für KMU sinnvoll und bezahlbar. Deshalb sollten sich KMUs vor allem mit diesem Digital Marketing Trend auseinandersetzen. Mit Marketing Automation findet unterstützend von einer Automatisationssoftware eine personalisierte und automatisierte Kommunikation mit potenziellen Zielgruppen statt. Dazu werden Verhaltensdaten und Eigenschaften der anzusprechenden Personen benötigt. Das Ziel bei Marketing Automation ist meist die eigenen Ressourcen (Mensch, Zeit und Kapital) optimierter einzusetzen sowie einen besseren Kosten-Nutzen und Mehrumsatz zu generieren. Beispielsweise können mit Marketing Automation die Mediakosten gezielter und effizienter eingesetzt werden, sodass der Streuverlust vermindert wird. Unterstützt wird Marketing Automation vermehrt durch AI und Machine Learning. Personalisierung Um im Jahr 2021 herausstechen zu wollen, muss das Marketing nebst der Automation personalisiert werden. Das bedeutet personalisierte Inhalte, Produkte, E-Mails und mehr für jeden Websitebesucher und Kunden. Beispielsweise setzt Amazon und Netflix stark auf Personalisierung und empfiehlt entsprechende Produkte beziehungsweise Filme. Im eCommerce wäre dies eine durchgängige Ansprache mit dem richtigen Namen – vom ersten Besuch, über den Kauf bis zur Lieferung und After-Sales-E-Mail.
  • 11. Neues Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) Das neue Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) für die Schweiz wurde im September 2020 verabschiedet. Das Datenschutzgesetz soll voraussichtlich im 2022 in Kraft treten. Unternehmen sollten sich deshalb bereits jetzt damit befassen, denn es ist keine Übergangsfrist im DSG vorgesehen. Deswegen ist das Datenschutzgesetz weniger ein Digital Marketing Trend, sondern eine Notwendigkeit im 2021, die das ganze Unternehmen betrifft. Genau wie beim EU-DSGVO (Europäische Datenschutzgrundverordnung), welches nach einer Übergangsfrist am 25. Mai 2018 in Kraft getreten war, haben sehr viele Unternehmen abgewartet. Deren Umsetzung wurden von vielen zeitlich verschlafen oder bewusst hinausgezögert. Dies führte zu kleineren Klagewellen und Abmahnungen. Viele mussten dann in kürzester Zeit die Umsetzung vorantreiben, was zu verschiedensten Problemen und zusätzlichen Kosten führte. Neues Datenschutzgesetz (DSG) für die Schweiz Daher ist das Jahr 2021 auch das Jahr, in dem sich Schweizer Unternehmen noch intensiver mit dem Datenschutz auseinandersetzen sollten. Die Unternehmen, welche die DSGVO umgesetzt haben, haben einen grossen Teil bereits erledigt. Die DSGVO gilt für Unternehmen, welche Geschäftsbeziehungen in den EU-Raum haben und personenbezogene Daten von natürlichen Personen verarbeiten, die sich in der EU befinden. Das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) wird sich etwas an das DSGVO angleichen sowie viele Schweizer Eigenheiten beinhalten. Konkret geht es um Bereiche wie besonders schützenswerte Personendaten, Profiling, erweiterte Informationspflicht, Betroffenenrechte, Strafbestimmungen und Berufsgeheimnis.
  • 12. Privacy-First Privacy-First – Browser Cookie Zukünftig werden vermehrt die Third-Party-Cookies von Browsern blockiert. Diese Cookies dienen dazu, die Websitebesucher zu identifizieren und im Internet zu verfolgen. Bereits die EU-DSGVO verbietet das Setzen und Verwenden von Cookies, wenn der Nutzer nicht ausdrücklich zugestimmt hat. Die Browser Firefox von Mozilla und Safari von Apple blockieren standardmässig bereits Third-Party-Cookies. Im 2022 soll nun auch der Google Chrome-Browser einen Cookie-Blocker integriert haben. Wie beim kommenden Datenschutzgesetz gilt es, bereits im 2021 entsprechende Massnahmen umzusetzen.
  • 13. Social Commerce & Shoppable Posts Social Media und E-Commerce wachsen zurzeit mit einer alarmierenden Geschwindigkeit. So ist es kein Wunder, dass Marken diese beiden Bereiche gemeinsam nutzen, um ihre Verkaufschancen zu steigern. Dafür eignen sich die Plattformen Facebook Shops, Instagram Shopping und Pinterest Shopping. Diese Shopping-Plattformen können alle in der Schweiz genutzt werden. Das Gute an den Social Media Shops ist, dass diese kostenlos sind. Geld verdienen die Plattformen, indem die Verkäufer die Produkte auf den Shop-Plattformen bewerben. Zusätzlich können Produkte in Posts markiert werden, welche von den Nutzern direkt gekauft werden können. Mehr Informationen zu: Verkäufe steigern mit Digital Marketing Social Commerce & Shoppable Posts
  • 14. TikTok Tiktok – heisser Digital Marketing Trend 2021 Der heisseste Digital Marketing Trend 2021 wird vermutlich die Social Media Plattform TikTok sein. Auf Tiktok bietet sich für Unternehmen und Personen die einmalige Gelegenheit, mit wenig Ressourcen eine hohe Follower-Gemeinschaft aufzubauen. In 2-3 Jahren wird der Aufbau einer TikTok-Community markant schwieriger werden und mit viel mehr Aufwand verbunden sein. Die Plattform wächst zurzeit rasant – erst bei den jüngeren, dann auch bei den älteren. TikTok bietet über die App unterhaltsame Kurzvideos an, welche von Nutzern erstellt werden. Mit der App können Benutzer Videoclips ansehen sowie kurze Clips aufnehmen, bearbeiten und veröffentlichen. Die Videos auf TikTok sind vor allem unterhaltsam. Sie bringen Menschen zum Lachen oder zum Staunen. Zudem Vermitteln einige TikToker Wissen zu spezifischen Themen. Auch Ratschläge zum Leben und wie Geld in kürzester Zeit verdient werden kann, werden auch sehr häufig veröffentlicht.
  • 15. Voice Search und Audio-Content Nutzer sprechen immer mehr Ihre Wünsche und Suchanfragen in das Smartphone. Daher wird SEO Voice Search im 2021 an Relevanz gewinnen und ein Digital Marketing Trend sein, der beobachtet werden muss. Nebst dem Sprechen mit dem Smartphone werden häufiger Audio-Inhalte konsumiert. Diese sind vor allem während der Coronapandemie beliebter geworden. Konsumiert werden vor allem Podcasts und auch Websites mit Vorlesefunktion (Text-to-Speech). Audioinhalte können mit wenig Aufwand produziert werden und sind einfach sowie flexibel nutzbar. Sie erfreuen sich bei der jungen Zielgruppe immer grösserer Beliebtheit. Voice Search und Audio-Content
  • 16. Mögliche Digital Marketing Trends 2022 Blockchain Technology Die Einsatzmöglichkeiten von Blockchain sind weitaus weitreichender als nur in der Finanzwelt. Im Marketing eliminiert die Blockchain den digitalen Media-Vermittler. Zudem baut es Vertrauen durch Transparenz auf, treibt die öffentliche Rechenschaftspflicht voran und bietet Vorteile für das Branding. Beispielsweise kann die Blockchain im Marketing für folgendes genutzt werden: Authentifizierung und Ursprung Erhöhung der Transparenz Online-Identitäten verifizieren Persönliche Daten schützen Tracking von Medienkäufen Zielgenaues Targeting Position Zero und PAA (People Also Ask) Immer häufiger zeigt Google zuoberst den gesuchten Inhalt direkt an, welcher die Suchanfrage beantwortet. Erst weiter unten erscheinen die ersten Suchresultate von Websites und Google Ads. Bekannt als Rank Zero Snippet oder Position Zero ist dies der heilige Gral des modernen SEO. Die Suchanfragen von Nutzern werden direkt von Google beantwortet, ohne dass der Nutzer auf einen Link klicken muss. PPA (People Also Ask) Ähnlich wie die Position Zero ist das PPA (People Also Ask). Mit PPA-Resultaten zeigt Google bereits vorgefertigte Fragen mit Antworten an, die zur Suchanfrage passen. Die Inhalte hat Google von Websites entnommen. PPA ist auch eine SEO-Strategie. Dabei werden Fragen als Keyword in die eigenen Website-Inhalte integriert und beantwortet.
  • 17. Progressive Web Apps (PWAs) Progressive Web Apps sind im Wesentlichen Websites, die wie Mobile-Apps funktionieren. PWAs bieten zum grossen Teil die Vorteile einer Mobile-App an. Dies wären schnelle Ladezeiten, Push-Benachrichtigungen, offline-Verwendung und die Nutzung von Gerätehardware. Ein weiterer Vorteil einer Progressive Web App ist, dass eine PWA Website nicht auf das Android oder iOS Betriebssystem angewiesen ist. Dies ermöglicht es Entwicklungsteams, Web-Apps für jedes Gerät zu erstellen, die genau wie eine mobile App funktionieren. Obwohl eine PWA-Website wie eine App ist, muss diese nicht über einen App-Store herzuntergeladen werden. Die Website wird ganz normal über den Browser angesteuert. Der Nutzer merkt gar nicht, ob es eine normale oder eine PWA-Website ist. Zurzeit sind PWAs in der Schweiz wenig verbreitet. TikTok Shopping Die Popularität von TikTok schiesst in die Höhe, und das nicht nur bei der Generation Z. Da die Plattform weiterhin neue Shopping-Funktionen ausrollt, beginnen auch E- Commerce-Marken, das Potenzial von TikTok zu erkennen. Zusätzlich wurde eine Partnerschaft mit dem Anbieter der E-Commerce- Software Shopify eingegangen. Wann die Shoppingfunktion von TikTok voll entwickelt ist und in der Schweiz brauchbar sein wird, ist derzeit nicht bekannt. Visual Search Die visuelle Suche (Visual Search) kann das Benutzererlebnis auf eine völlig neue Ebene heben: Menschen können ein Bild hochladen, um eine Suche durchzuführen mit spezifischeren Ergebnissen. Bereits möglich ist dies mit Pinterest Lens, um nach ähnlichen Produkten zu suchen. Mit Google Lens lassen sich Objekte finden und mittels Orientierungspunkten den Weg finden. Weitere Lösungen bietet die CamFind und Bing Visual Search.
  • 18. Fazit Digital Marketing Trends 2021 Trends kommen und gehen. Für Personen im Digital Marketing sind Veränderungen ein integraler Bestandteil des Jobs. Das bedeutet, dass die Augen offen gehalten werden müssen für neue Technologien, Tools und Strategien. Es lohnt sich, sich mit einigen Digital Marketing Trends auseinanderzusetzen und diese auszuprobieren. Nur so kann ein Vorsprung gegenüber von Mitbewerbern erzielt werden. Zudem macht es Spass, neue Möglichkeiten zu entdecken und auszuprobieren. Simon Flück  Simon Flück ist spezialisiert auf Digital Marketing Themen. Seine Faszination für die digitalen Möglichkeiten motiviert ihn, sich stetig weiterzubilden und sich mit digitalen Trends auseinanderzusetzen. Als Digital Marketer arbeitete er im nationalen und internationalen B2B- und B2C-Umfeld. Nebst vielen Digital Marketing Weiterbildungen studierte er Betriebswirtschaft und Marketing- Kommunikation.