20 Jahre Lernmanagement-
Systeme an den Hochschulen
e-teaching.org, Themenspecial „Lernmanagement-Systeme“,
Auftaktveranst...
2Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016
3Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016
Lernmanagement-Systeme als zentrale Säule
digitalisi...
4Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016
Eine 20-jährige Erfolgsgeschichte
 Die Entwicklung ...
5Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016
Nutzungsformen und Anforderungen im Wandel
 An den ...
6Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016
 Kritiker(innen) bemängeln, dass LMS erfolgreicher ...
7Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016
 Hohe Wandlungsfähigkeit: LMS wurden durch Hochschu...
8Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016
Ein breites Spektrum an proprietären und freien LMS
...
9Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016
Einzelne, an deutschsprachigen Hochschulen
genutzte ...
10Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016
moodle
 objektbasiertes Kursmanagementsystem, das ...
11Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016
 LMS, das 1997/98 ursprünglich an der WiSo-Fakultä...
12Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016
Stud.IP…
 Arbeitsumgebung zur Unterstützung von Le...
13Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016
 unterstützt verschiedene Formen digitalisierten L...
14Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016
 Seit 1997 als kommerzielles LMS verfügbar (Anbiet...
15Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016
Schlussfolgerungen
 LMS haben seit den Ursprüngen ...
16Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Dr. Klaus Wann...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Was leisten LMS zur Unterstützung von E-Learning an Hochschulen? (Slides Dr. Klaus Wannemacher)

1.819 Aufrufe

Veröffentlicht am

Slides zur Auftaktveranstaltung (https://www.e-teaching.org/community/communityevents/onlinepodium/was-leisten-lms-zur-unterstuetzung-von-e-learning-an-hochschulen) des Themenspecials zu Lernmanagement-Systemen (LMS) von Dr. Klaus Wannemacher (HIS-HE) mit einem knappen Rückblick auf die Entwicklung von LMS an Hochschulen. Dabei geht es nicht nur um technische Funktionen und Nutzerzahlen, sondern vor allem um die Rolle und heutige Bedeutung von LMS für die konkrete Umsetzung von E-Learning in der Hochschulbildung.

Veröffentlicht in: Bildung
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
1.819
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
1.308
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
2
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Was leisten LMS zur Unterstützung von E-Learning an Hochschulen? (Slides Dr. Klaus Wannemacher)

  1. 1. 20 Jahre Lernmanagement- Systeme an den Hochschulen e-teaching.org, Themenspecial „Lernmanagement-Systeme“, Auftaktveranstaltung „Was leisten LMS zur Unterstützung von E-Learning an Hochschulen?“, 25. April 2016 Dr. Klaus Wannemacher Komplettlösungen für die digitale Lehre im kontinuierlichen Wandel
  2. 2. 2Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016
  3. 3. 3Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016 Lernmanagement-Systeme als zentrale Säule digitalisierter Lehr- und Lerninfastrukturen  komplexe Komplettlösungen für digitalisierte Lehr- und Lernformen, die unter zentraler Oberfläche aufgabenspezifische Teilprogramme integrieren, mit denen Managementaufgaben von Lehrenden und diverse Lernszenarien unterstützt werden.  Lerninhalte werden in einer Datenbank verwaltet und Lernenden ge- mäß Zugriffsrecht bereitgestellt. Lernaktivitäten werden protokolliert.  LMS weisen hohes Maß an funktioneller Standardisierung auf: Werk- zeuge zum Bereitstellen von Lerninhalten/Assessments, für digitale Prüfungen, für lernprozessbegleitende Kommunikation und Admini- stration digitalisierter Lernangebote (Benutzer-/Kursverwaltung etc.).
  4. 4. 4Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016 Eine 20-jährige Erfolgsgeschichte  Die Entwicklung von LMS begann in den mittleren/späten 1990er Jahren, vielfach in Projekten, die ihren Ursprung unmittelbar an den Hochschulen hatten (z. B. WebCT, Blackboard, ILIAS, Stud.IP).  Manche wurden außerhalb der Hochschulen als Open Source-Pro- jekte fortgeführt und von Communitys weiterentwickelt, andere als lizenzierte Systeme in privatwirtschaftlichen Kontext überführt.  Auch für Open Source-Systeme entstanden Spin-Offs, d. h. eine In- frastruktur kommerzieller Dienstleister, die Hochschulen u. a. im Hin- blick auf Hosting, Integration mit Drittsystemen und Schulung unter- stützen (eLeDia, Qualitus, Leifos, Databay, data-quest, frentix etc.).  In verschiedenen Bildungssektoren haben sich sehr unterschiedliche Systeme etabliert. An deutschsprachigen Hochschulen haben Open- Source-LMS ihren Nutzungsanteil stetig ausdehnen können.
  5. 5. 5Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016 Nutzungsformen und Anforderungen im Wandel  An den Hochschulen wurden in den 2000er Jahren vielfach mehrere Lernmanagement-Systeme zugleich eingesetzt. Zunehmend wurde dazu übergegangen, Angebote zentral bereitzustellen.  Die Integration in IT-Architekturen/CMS barg Herausforderungen.  Bei Lehrenden sind unterschiedliche Nutzerprofile erkennbar. Viele nutzen LMS noch immer auf niedrigschwelligem Niveau und eher für administrative Zwecke (Bereitstellen von Seminarplänen, Skripten, Prüfungsergebnissen etc.) (Dahlstrom, Brooks & Bichsel 2014).  Educause-Erhebungen zufolge fällt der Anteil der US-Hochschulen, die das aktuell genutzte LMS binnen drei Jahren ersetzen wollen (z. B. durch ein für mobile Nutzungsformen optimiertes LMS mit bes- seren Kollaborationstools und Personalisierungsoptionen), seit Jah- ren mit 13 bis 15 Prozent ähnlich groß aus (Dahlstrom et al. 2014).
  6. 6. 6Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016  Kritiker(innen) bemängeln, dass LMS erfolgreicher zur Kursadmi- nistration als zur Unterstützung von Lernprozessen eingesetzt wür- den. LMS förderten eine Praxis klassischer Wissensübertragung und seien lehrenden- und – anders als PLE – nicht studierenden- zentriert angelegt (Dahlstrom et al. 2014).  Die Entwicklung hin zu fragmentierten Lernumgebungen, die unter- schiedliche Komponenten u. a. aus dem Bereich der Kollabora- tionssoftware und sozialer Medien umfassen und informelle Lern- prozesse unterstützen, könnte zur Relativierung „monolithisch“ anmutender LMS beitragen.  Educause-Akteure sprechen vom Anbruch einer „post-LMS world“ und werben für die Entwicklung von mash-up- und cloudbasierten „Next Generation” LMS (Brown, Dehoney & Millichap, 2015). Nutzungsformen und Anforderungen im Wandel
  7. 7. 7Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016  Hohe Wandlungsfähigkeit: LMS wurden durch Hochschulen und Dienstleister vielfältig adaptiert, z. B. zur MOOC-Plattform (mooin, (M)OOC.IP) umfunktioniert oder als optimiertes Angebot mit verbes- serter User Experience (z. B. Moodlerooms) angeboten.  Neue Nutzungsmuster der Anwender(innen) machen in den 2010er Jahren teilweise erhebliche Anpassungen an LMS-Architekturen erforderlich, z. B. hinsichtlich  der Optimierung für mobile Nutzungsszenarien mittels Responsive Design (Nutzung auf Tablet und Smartphone, Contentbearbeitung auf Tablets etc.),  der Öffnung gegenüber anderen webbasierten Systemen über APIs; von Vernetzungs- und Kollaborationsfunktionen bzw. der Ausweitung von Social Learning-Funktionen,  leichter Integrierbarkeit, intuitiver Nutzbarkeit, Individualisierbarkeit und Anpassbarkeit. Nutzungsformen und Anforderungen im Wandel
  8. 8. 8Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016 Ein breites Spektrum an proprietären und freien LMS Kommerzielle Systeme (Auswahl) Open-Source-Systeme (Auswahl) Blackboard Learn Dokeos Canvas (seit 2011 „company run“ OS) dotLRN (MIT) Clix Campus ILIAS Desire2Learn LON-CAPA easyLEARN metacoon eCollege (Pearson) Moodle Fronter OLAT/OpenOLAT HotChalk OpenUSS Oracle iLearning Sakai Thinking Cap LMS Stud.IP
  9. 9. 9Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016 Einzelne, an deutschsprachigen Hochschulen genutzte Lernmanagement-Systeme Auswahl Moodle ILIAS Stud.IP OpenOLAT Blackboard Learn
  10. 10. 10Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016 moodle  objektbasiertes Kursmanagementsystem, das seit 1999 von Martin Dou- giamas (seinerzeit: Curtin University of Technology, Australien) entwickelt wurde und seit 2002 als OS-System verfügbar ist, aktuelle Version: 3.0.2  stellt online „Kursräume“ zur Verfügung, in denen Arbeitsmaterialien (Texte, Links und Dateien) bereitgestellt werden und Lernaktivitäten (z. B. Foren, Test, Aufgabe, Lektion, Wiki) möglich sind.  Module: Abstimmung, Aufgabe, Chat, Forum, Messenger, Wiki, Testmodul, > 1000 Zusatzmodule. Funktionen: integrierte Badges, kollaborative Tools, Peer/Self Assessment, Lernfortschrittstracking  Über moodle.net werden freie Kursmaterialien bereitgestellt  Verbreitung: 73.721 registrierte Installationen, darunter zahlreiche Bildungsträger, mit 86 Millionen Nutzer(inne)n in 227 Ländern  Deutschsprachige moodle-Community; Support in Deutschland: eLeDia; Moodlerooms; jährliche MoodleMoot-Konferenzen
  11. 11. 11Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016  LMS, das 1997/98 ursprünglich an der WiSo-Fakultät der Universität zu Köln entwickelt wurde (seit 2000 als OS), aktuelle Version: 5.1  Bereitstellung von Lehr-/Lernmaterialien, Kommunikation und Koopera- tion, Assessment/Prüfungen und Evaluation; Grundidee: Bibliothek  Grundstruktur: „Persönlicher Schreibtisch“ als Arbeitsplatz und Informa- tionsbrett mit Anzeige der belegten Kurse, Lernmodule, Foren, Arbeits- gruppen etc. Funktionsbereiche: Kursmanagement, Kooperation, Kommunikation, Test und Umfrage, Authoring  Optimierung für mobile Nutzungsszenarien mittels Responsive Design; bessere Berücksichtigung von Kompetenzmanagement; Optimierung von Blog, Kursmanagement, Aufgabe, Umfrage, Test, Portfolio-Seiten  Community: ILIAS open source e-Learning e.V.; Support in Deutschland: Qualitus; Leifos; Databay; u. a. jährliche Internationale ILIAS-Konferenz
  12. 12. 12Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016 Stud.IP…  Arbeitsumgebung zur Unterstützung von Lehrveranstaltungen, die 1999 zunächst an der Universität Göttingen entstand; aktuelle Version 3.3  Zu jeder Lehrveranstaltung werden Ablaufpläne, Dateiordner, Foren, Teilnehmer-, Literatur- und Linklisten, News, Textchat, Wiki, Umfragen, Tests, Evaluationen bereitgestellt. Community-/Kollaborationstools  CMS-Funktionen: Kursplanung, Raumverwaltung etc.  Übergang von in sich geschlossenem hin zu offenem System, via APIs, funktionale Erweiterungen über PlugIns; User-Experience (moderne Frameworks und Bibliotheken, Redesign von Funktionen und Oberflä- chen); mobile Nutzung: Umstellung auf responsive Webansicht  System soll neuen Nutzungsmustern Rechnung tragen; wurde zum MOOC-Provider (vgl. die Erweiterung (M)OOC.IP, www.moocip.de)  Stud.IP-Coregroup; Support: data-quest; jährliche Stud.IP-Tagungen, Entwicklertagungen, Workshops, SourceTalks, Codecamps
  13. 13. 13Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016  unterstützt verschiedene Formen digitalisierten Lehrens/Lernens; basiert auf dem 1999 an der Universität Zürich entwickelten OLAT  Im Zuge eines Refactoringprojekts mit einem Redesign des gesam- ten Codes wurde der Zugang zum Repository der OLAT-Entwickler gesperrt. Daraufhin wurde als Fork OpenOLAT initiiert; wird seit 2011 von der frentix GmbH entwickelt; aktuelle Version: 10.4.6  Komponenten: Content Management, Betreuung, Kollaboration & Kommunikation, Portfolio, (Selbst-)Test; Campus Management (Kurs- katalog zum Curriculumaufbau); Personal Learning Environment  Zuletzt mit Version 10 komplettes UI Redesign (intuitiver); responsive Design für mobilen Zugang ohne App, Refactoring Permissions, Opti- mierungen Kurs und Kurswerkzeuge; e-Assessment; integriertes Chat-Modul; Anbindung an externe Systeme  OpenOLAT community; Support: frentix; JLS goodsolutions; OpenOLAT events, OOtalks (10.5.2016 in Olten), OOvisions
  14. 14. 14Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016  Seit 1997 als kommerzielles LMS verfügbar (Anbieter: Blackboard Inc., Washington, D.C.), aus verschiedenen frühen LMS-Projekten an Hochschulen hervorgegangen (u. a. Cornell; Virginia C. U.), Bb 9.1  Kursinhalte, Kalender, Online-Lernmodule, Assessments, Umfragen und Kursevaluationen, Assignments, Grade Book; Online-Beurteilun- gen; Kommunikation: Announcements, Chat, Diskussionen, Mail, aktive Zusammenarbeit  Relaunch 2015/2016: Optimierung für mobile Szenarien mit respon- sive Design (auch neue Student App), intuitivere Nutzerführung, studierendenzentrierter Ansatz; bessere Kollaborationsmöglichkeiten, erweitertes Learn-Portfolio (Learning Analytics, Cloud-Strategie)  Weitere Anwendungen: Bb Collaborate Ultra (browserbasierte Webkonferenz-Lösung), Bb Connect, Bb Mobile, Bb Analytics  Blackboard hat seit 2012 Anbieter von Moodle-Lösungen akquiriert.
  15. 15. 15Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016 Schlussfolgerungen  LMS haben seit den Ursprüngen in den mittleren/späten 1990er Jahren insbesondere auch an Hochschulen als sehr komplexe Softwaresyste- me eine erfolgreiche Entwicklung genommen.  An deutschsprachigen Hochschulen gab es langjährige Lernprozesse (zentrale Bereitstellung, Reduktion von LMS-Infrastrukturen, System- Wechsel, Fokussierung auf wenige Open-Source-Systeme).  Gewandelte Nutzungsgewohnheiten beeinflussen Erwartungen an LMS (mobile Nutzung, bessere Kollaborationstools, Personalisierung).  US-Erhebungen deuten auf partielle Unzufriedenheit an Hochschulen mit LMS hin, auf die z. T. Reengineering-Projekte folgten.  Erprobung von LMS im Kontext adaptiver Lernformen sowie von Learning Analytics (adaptive LMS, Student-Dashboard-Systeme)
  16. 16. 16Themenspecial Lernmanagement-Systeme, e-teaching.org, 25. April 2016 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. Klaus Wannemacher HIS-Institut für Hochschulentwicklung (HIS-HE) E-Mail: wannemacher@his-he.de

×