Auktion: 4. Dezember 2020
IMPRESSIONISMUS & MODERNE
Koller Auktionen AG, Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz
Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66 
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SCHMUCK&JUWELENDEZEMBER2020
Auktion: 2. Dezember 2020
SCHMUCK & JUWELEN
A195
ARMBAND-UNDTASCHENUHRENDEZEMBER2020
Auktion: 2. Dezember 2020
ARMBAND- & TASCHENUHREN
ürich, Schweiz
h
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A195as
DEZEMBER2020
Auktion: 3. Dezember 2020
CHINESISCHE MALEREI – EINE BERLINER PRIVATSAMMLUNG
德国柏林重要中国近现代书画私人收藏
CHINESISCHEMALEREI德国柏林重要中国近现代书画私人收藏
Koller Auktionen AG, Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz
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A195as
DEZEMBER2020
Auktion: 3. Dezember 2020
ASIATICA
ASIATICA
AUKTION: 9. DEZEMBER
ART DÉCO & ART NOUVEAU
AUKTION: 8. DEZEMBER
SILBER
Auktion: 8. Dezember
IKONEN
AUKTION: 10. DEZEMBER
MÖBEL
AUKTIONSPROGRAMM
AUKTION A195 - DEZEMBER 2020
SCHMUCK
Mitwoch, 2. Dezember 2020
14.00 Uhr
Lot 2001 – 2432
TASCHEN- &
ARMBANDUHREN
Mitwoch, 2. Dezember 2020
11.00Uhr
Lot 2801–2870
ASIATICA
CHINESISCHE MALEREI
Donnerstag, 3. Dezember 2020
10.00Uhr
Lot 101–177
ASIATICA
HIMALAYA & CHINA
Donnerstag, 3. Dezember 2020
13.00Uhr
Lot 201–348
ASIATICA
JAPAN, SÜDOSTASIEN
Donnerstag, 3. Dezember 2020
15.00Uhr
Lot 349–458
IBID ONLINE ONLY
ART DÉCO & ART NOUVEAU
24. Nov. – 9. Dez. 2020
IBID ONLINE ONLY
ASIATICA
24. Nov. – 8. Dez. 2020
IBID ONLINE ONLY
SILBER
24. Nov. – 8. Dez. 2020
IBID ONLINE ONLY
IKONEN
24. Nov. – 8. Dez. 2020
IBID ONLINE ONLY
MÖBEL
24. Nov. – 10. Dez. 2020
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Auktion: 4. Dezember 2020
IMPRESSIONISMUS & MODERNE
DEZEMBER2020IMPRESSIONISMUS&MODERNE
A195
POSTWAR&CONTEMPORARY
A195
JULI2020
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Auktion: 5. Dezember 2020
POSTWAR & CONTEMPORY
A195
DEZEMBER2020SCHWEIZERKUNST
Auktion: 4. Dezember 2020
SCHWEIZER KUNST
Schweiz
DEZEMBER2020GRAFIK&MULTIPLES
A195
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Auktion: 5. Dezember 2020
GRAFIK & MULTIPLES
AUKTION: 9. DEZEMBER
FASHION & VINTAGE
AUKTION: 9. DEZEMBER
PHOTOGRAPHIE
AUKTION: 9. DEZEMBER
DESIGN
Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz
VORBESICHTIGUNG
Donnerstag 26. bis Montag 3. November, 10–18 Uhr
Dienstag 1. Dezember, 10–16 Uhr
POSTWAR &
CONTEMPORARY
Samstag, 5. Dezember 2020
14.30 Uhr
Lot 3401 – 3506
SCHWEIZER KUNST
Freitag, 4. Dezember 2020
14.00 Uhr
Lot 3001 – 3091
GRAFIK & MULTIPLES
Samstag, 5. Dezember 2020
10.00 Uhr
Lot 3601 – 3824
IMPRESSIONISMUS &
MODERNE
Freitag, 4. Dezember 2020
16.00 Uhr
Lot 3201 – 3267
IBID ONLINE ONLY
DESIGN
24. Nov. – 9. Dez. 2020
IBID ONLINE ONLY
PHOTOGRAPHIE
24. Nov. – 9. Dez. 2020
IBID ONLINE ONLY
POSTWAR&CONTEMPORARY
24. Nov. – 10. Dez. 2020
IBID ONLINE ONLY
GRAFIKDES20./21.JH.
24. Nov. – 10. Dez. 2020
IBID ONLINE ONLY
FASHION & VINTAGE
24. Nov. – 9. Dez. 2020
IBID ONLINE ONLY
SCHWEIZER KUNST
24. Nov. – 10. Dez. 2020
IBID ONLINE ONLY
MODERNE GEMÄLDE
24. Nov. – 10. Dez. 2020
©2020,ProLitteris,Zurich
	 80	 SERVICE	
									
	
	 80	 Künstlerverzeichnis	
	 81	 Adressen 	
	 84	 Auktionsbedingungen 
	 86	 Conditions de vente aux enchères	
	 88	 Auktions-Auftrag
Koller Auktionen ist Partner von Art Loss Register. Sämtliche Gegenstände in diesem Katalog, sofern sie eindeutig identifizierbar sind und einen
Schätzwert von mind. € 1000 haben, wurden vor der Versteigerung mit dem Datenbestand des Registers individuell abgeglichen.
EURO-Schätzungen
Die Schätzungen in Euro wurden zum Kurs von 1.07 umgerechnet und auf zwei Stellen gerundet, sie dienen nur zur Orientierung.
Verbindlich sind die Angaben in Schweizer Franken.
KARL SCHMIDT-ROTTLUFF. Spessarttannen. 1950.
Öl auf Leinwand. 76 × 90 cm. (Lot 3245)
PIERRE-AUGUSTE RENOIR. L‘allée
d‘arbres. Um 1900. Öl auf Lein-
wand. 33.5 × 26.5 cm. (Lot 3209)
Impressionismus & Moderne
Lot 3201 – 3267
AUKTION
Freitag, 4. Dezember 2020, 16.00 Uhr
VORBESICHTIGUNG
Donnerstag, 26. bis Montag 30. November 2020, 10–18 Uhr
Dienstag, 1. Dezember 2020, 10–16 Uhr
Zusätzliche Fotos:
www.kollerauktionen.ch
Jara Koller
Tel. +41 44 445 63 08
jara.koller@kollerauktionen.ch
Cyril Koller
Tel. +41 44 445 63 30
Weitere Bearbeitung: Ilka Glückselig
Für die persönliche Teilnahme im Auktionssaal ist aufgrund der aktuellen Situation eine Reservation
erforderlich. Wenden Sie sich dafür bitte an die Expertinnen und Experten der jeweiligen Fachgebiete.
Profitieren Sie von den verschiedenen Möglichkeiten, an unseren Auktionen mitzubieten:
telefonisch, online oder per schriftlichem Auftrag.
3201*
CAMILLE PISSARRO
(Charlotte Amalie 1830–1903 Paris)
Femme au fichu, allongée.
Schwarze Kreide auf Papier.
Unten links monogrammiert: C.P.
23,6 × 31 cm.
Die Authentizität des Werks wurde von
Joachim Pissarro bestätigt, New York, 30.
November 2016. Es wird in den sich in Vor-
bereitung befindenden Catalogue raisonné
der Zeichnungen aufgenommen.
Provenienz:
- Auktion Swann Galleries, New York,
3. November 2016, Los 317.
- Privatsammlung Deutschland, an obiger
Auktion erworben.
CHF 5 000 / 7 000
(€ 4 670 / 6 540)
3202
PIERRE-AUGUSTE RENOIR
(Limoges 1841–1919 Cagnes-sur-Mer)
Nu de femme.
Bleistift und Pastellkreide auf Papier.
Unten rechts monogrammiert: R.
48,7 × 32,2 cm.
Wir danken dem Wildenstein-Plattner Ins-
titut für die Bestätigung der Authentizität
des Werks, Oktober 2020.
Provenienz:
- Ambroise Vollard, Genf.
- Gallery of Roland, London.
- Sammlung G.R. Kennerley Esq., Cheshire.
- Crane Kalman Gallery, Manchester.
- Privatsammlung Manchester, am 18.
Januar 1956 in obiger Galerie erworben.
- Schweizer Privatsammlung, durch Erb-
schaft von Obigen.
Ausstellung:
London 1955/56, Crane Kalman Gallery,
Dezember–Januar 1955/56.
CHF 30 000 / 50 000
(€ 28 040 / 46 730)
| 2
Impressionismus  Moderne
| 3
3203
GIOVANNI BOLDINI
(Ferrara 1842–1931 Paris)
Al Ristorante. Um 1896.
Öl auf Holz.
Unten links signiert: Boldini.
34,5 × 27 cm.
Provenienz:
- Atelier Boldini.
- Sammlung Stramezzi, Crema.
- Galleria Silbernagl, Daverio (verso mit
Stempel).
- Tessiner Privatsammlung, durch Erb-
schaft erhalten.
Ausstellung:
Paris 1951, Parisiens d'Italie, Galerie de
la Maison du Livre Italien, 1.–20. Februar
1951 (verso mit Etikett).
Literatur:
- Tiziano Panconi: Giovanni Boldini: L'opera
completa, Florenz 2002, S. 374 (mit s/w
Abb.).
- Bianca Doria: Giovanni Boldini: catalogo
generale dagli archivi Boldini, Mailand
2000, Nr. 360.
- Giuseppe Luigi Marini: Catalogo Bolaffi
della pittura italiana dell'Ottocento, Turin
2009, S. 25, Nr. 9.
- Enrico Piceni: Giovanni Boldini. L'uomo e
l'opera, Busto Arsizio 1981, Nr. 41.
- Ettore Camesasca und Carlo L. Ragghi-
anti: Boldini. L'opera completa, Mailand
1970, S. 11, Nr. 267b (mit Abb.).
Giovanni Boldini lebt in der Pariser Belle
Époque am Puls der Zeit. Auf den lebendi-
gen Strassen der französischen Haupt-
stadt, in Bars und Restaurants oder in The-
atern und Kabaretts, schöpft er Inspiration
für seine Arbeit. Nach Stationen in Florenz
und London kommt der aus dem italieni-
schen Ferrara stammende Boldini 1873
nach Paris, wo er rasch auf sich aufmerk-
sam macht. Er porträtiert die gehobene
Pariser Gesellschaft in edlen Kleidern,
flanierend in Gärten oder in dekorativen
Interieurs. Boldini erweist sich als aktiver
Beobachter des modernen Pariser Lebens
und seine Gemälde erfreuen sich schnell
grosser Beliebtheit. Gut vernetzt im
künstlerischen Umfeld der französischen
Hauptstadt, pflegt er Freundschaften
zu Edgar Degas, Édouard Manet, Ernest
Meissonier oder Berthe Morisot.
Das hier angebotene Gemälde „Al
Ristorante“ ist sowohl inhaltlich als auch
stilistisch exemplarisch für Boldinis Werk.
Restaurants und Cafés als Treffpunkte
des modernen Lebens interessieren
den Künstler bereits seit den späten
1870er-Jahren. So weisen die beiden
Gemälde „Interno di Caffé a Parigi, con
tenda rossa“ von 1887 und „Interno di
Caffé con Coppia Abbracciata“ aus dem
gleichen Jahr deutliche Parallelen zu der
unsrigen, um 1896 entstandenen Arbeit,
auf. Hier überwiegt jedoch eine dunklere
Farbpalette. Das Kostüm der sitzenden
Dame und ihr auffallender Kopfschmuck
sind schraffurartig dargestellt. Auch die
Details der Restauranteinrichtung sind nur
zu erahnen, werden sie doch von grobem
Farbauftrag verschluckt. Dieser expressive
Duktus ist prägend für Boldinis Spätwerk
und kennzeichnet seinen persönlichen Stil:
Mit wenigen, skizzenhaften Pinselstrichen
fängt er den Charakter seiner Figuren ein
und schafft eine besondere Stimmung.
Giovanni Boldini gelingt es, sich im florie-
renden Paris, dem damaligen Zentrum des
modernen Kunstmarkts, zu etablieren und
zu einem der gefragtesten Porträtisten
seiner Zeit zu entwickeln. Heute finden
sich seine Werke neben internationalen
Privatsammlungen in Museen wie dem
Metropolitan Museum in New York oder
dem Musée d’Orsay in Paris.
CHF 35 000 / 50 000
(€ 32 710 / 46 730)
| 4
Impressionismus  Moderne
| 5
3204*
ALBERT LEBOURG
(Montfort-sur-Risle 1849–1928 Rouen)
Vue de Rouen. 1899/1900.
Öl auf Leinwand.
Unten links signiert und bezeichnet:
A. Lebourg Rouen.
45,7 × 65 cm.
Die Authentizität des Werks wurde von
François Lespinasse bestätigt, Montfaville,
7. März 2020.
Provenienz:
Privatsammlung Frankreich.
CHF 10 000 / 15 000
(€ 9 350 / 14 020)
3205
GUSTAVE LOISEAU
(1865 Paris 1935)
Au bord de la mer.
Öl auf Leinwand.
Unten links signiert: Loiseau.
60 × 73 cm.
Das Werk wird von Didier Imbert in den sich in
Vorbereitung befindenden Catalogue raisonné
aufgenommen.
Provenienz:
- Galeries Georges Petit, Paris.
- Celia Lindblom, New York.
- Dr. James Klein, Zürich.
- Auktion Sotheby's, London, 5. Dezember
1974, Los 238.
- Privatsammlung England, an obiger Auktion
erworben.
- Auktion Sotheby's, London, 4. Februar 2004,
Los 301.
- Schweizer Privatsammlung, an obiger
Auktion erworben.
Ausstellung:
Paris 1945, Musée d'Art Moderne (mit
Bezeichnung auf dem Keilrahmen).
CHF 75 000 / 95 000
(€ 70 090 / 88 790)
| 6
Impressionismus  Moderne
| 7
3206*
ALBERT LEBOURG
(Montfort-sur-Risle 1849–1928 Rouen)
Port de Rouen. Um 1900.
Öl auf Leinwand.
Unten rechts signiert und bezeichnet:
A. Lebourg / Rouen.
46 × 85 cm.
Die Authentizität des Werks wurde von
François Lespinasse bestätigt, Montfa­ville,
6. Juni 2008.
Provenienz:
- Auktion Credit Municipal, Paris, 16. Juni
1994, Los 47.
- Privatsammlung Niederlande.
Ausstellung:
Pont-Audemer 2008, L’Ecole de Rouen: de
l’impressionisme au cubisme, soixante ans
de modernité en Normandie, Musée Alfred
Canel, 26. Januar–13. April 2008 (mit Abb.
im Ausst.-Kat. S. 14; verso mit Etikett).
CHF 15 000 / 25 000
(€ 14 020 / 23 360)
| 8
Impressionismus  Moderne
3207
PIERRE-AUGUSTE RENOIR
(Limoges 1841–1919 Cagnes-sur-Mer)
Paysage des Alpilles. 1910.
Öl auf Leinwand.
Unten links bezeichnet: R.
19 × 24,8 cm.
Wir danken dem Wildenstein-Plattner Ins-
titut für die Bestätigung der Authentizität
des Werks, New York, Oktober 2020.
Provenienz:
- Ambroise Vollard, Paris, vor 1919 direkt
vom Künstler erhalten.
- E. Werner, Winterthur, 1941 erworben.
- Trudi Werner, durch Erbschaft von Obi-
gem.
- Schweizer Privatsammlung, am 27. Juni
1954 von Obiger als Hochzeitsgeschenk
erhalten.
Literatur:
Ambroise Vollard: Pierre-Auguste Renoir.
Tableaux, Pastels et Dessins, Paris 1919,
S. 247, Nr. 1110 (mit Abb.).
CHF 40 000 / 60 000
(€ 37 380 / 56 070)
| 9
3208*
LEO GAUSSON
(1860 Lagny-sur-Marne 1944)
Thorigny, soleil de juillet rue Aristide
Briand. 1886.
Öl auf Leinwand.
Unten rechts signiert und datiert:
Leo Gausson / 1886.
81 × 116 cm.
Provenienz:
- Petit Palais, Genf.
- Auktion Hôtel des Chevau-Légers,
Versailles, 6. Juni 1971, Los 79.
- Privatsammlung Frankreich, an obiger
Auktion erworben.
- Auktion Ader, Paris, 22. November 2019,
Los 5.
- Privatsammlung Niederlande, an obiger
Auktion erworben.
Ausstellungen:
- Paris 1887, Société des Artistes Indé-
pendants, Nr. 182.
- Genf 1980, Post-impressionnisme
(1880–1910), Musée du Petit Palais,
1. Juli–30. September 1980 (verso mit
Etikett).
- Köln 1994, Bildwelten des Impressionis-
mus – Meisterwerke aus der Sammlung
des Petit Palais in Genf, Wallraf-Richartz
Museum, 30. Juni–4. September 1994
(mit Abb. im Ausst.-Kat. S. 53).
- Genf 1996, Le Pointillisme, Musée du
Petit Palais, 12. Juni–30. September (mit
Abb. im Ausst.-Kat. S. 15).
- Köln 1997, Pointillismus: auf den Spuren
von Seurat, Wallraf-Richartz Museum, 6.
September–30. November 1997,
Nr. 45; diese Ausstellung reiste weiter
nach: Lausanne 1998, Pointillisme:
sur les traces de Seurat, Fondation de
l'Hermitage, 23. Januar–1. Juni 1889, Nr.
46.
- Lagny-sur-Marne 1999/2000, Autour
des Néo-Impressionnistes, le groupe
de Lagny, Musée Gatien-Bonnet, 25.
November 1999–30. Januar 2000; diese
Ausstellung reiste weiter nach: Genf
2000, Musée du Petit Palais, 1. März–
14. Mai 2000.
- Genf 2000, Néo-impressionnistes – La
lumière transfigurée, Musée du Petit
Palais (mit Abb. im Ausst.-Kat. S. 65).
- Jena 2013, Henry van de Velde – Der
Maler im Kreis der Impressionisten und
Neoimpressionisten, Städtische Museen,
1. September–24. November 2013, Nr.
41 (mit Abb. im Ausst.-Kat. S. 95).
Literatur:
- Revue Le cri du peuple, 16. März 1887.
- La Revue moderne, 20. April 1887.
- Die unbekannten Impressionisten, in:
Journal Kunstmarkt, 8. September 1994,
S. 40.
- Martha Ward: Pissarro, Neo-Impressio-
nism and the spaces of the avant-garde,
Chicago/London 1995, S. 149.
- Ofir Scheps: Le Néo-Impressionnisme
dans les collections du Petit Palais, Genf
1996, S. 15.
- Micheline Hanotelle: Léo Gausson
(1860–1944), un peintre méconnu du
post-impressionnisme, Villeneuve-
d'Ascq 2000, Nr. 28.
CHF 20 000 / 30 000
(€ 18 690 / 28 040)
| 10
Impressionismus  Moderne
| 11
3209
PIERRE-AUGUSTE RENOIR
(Limoges 1841–1919 Cagnes-sur-Mer)
L'allée d'arbres. Um 1900.
Öl auf Leinwand.
Unten rechts bezeichnet: AR.
33,5 × 26,5cm.
Wir danken dem Wildenstein-Plattner
Institut für die Bestätigung der Authenti­
zität des Werks, Oktober 2020.
Provenienz:
- Ambroise Vollard, Paris.
- Auktion Hôtel George V, Paris, 17.
November 1992, Los 136.
- Schweizer Privatsammlung, an obiger
Auktion erworben.
Literatur:
- Guy-Patrice und Michel Dauberville:
Renoir. Catalogue Raisonné des Tab-
leaux, Pastels, Dessins et Aquarelles, Pa-
ris 2010, Bd. III, S. 74, Nr. 1803 (mit Abb.).
- Ambroise Vollard: Tableaux, pastels et
dessins de Pierre Auguste Renoir, Paris
1918, Bd. II, S. 166.
1923 erklärt der französische Maler Albert
André: „Ich liebe Gemälde, die mir Lust
machen, darin spazieren zu gehen, wenn
sie eine Landschaft darstellen […].“ (Albert
André 1923, S. 34)
Die Betrachtung des hier angebotenen
Gemäldes von Renoir veranschaulicht die-
se Äusserung Andrés. Renoir lädt in seiner
Landschaftsdarstellung zum märchenhaf-
ten Herbstspaziergang ein. Er stellt eine
von Bäumen umschlossene Allee dar und
fängt die Atmosphäre eines herbstlichen
Nachmittags ein. Die Blätter der Bäume
sind in Rot- und Gelbtöne getaucht, die
sich im herabfallenden Laub auf dem
Waldboden wiederfinden. Einzelne Äste
ragen in die Höhe und bilden farblich einen
harmonischen Übergang zu der türkis-
blauen Färbung des Himmels. Aufgrund
der warmen und satten Farben bewirkt
Renoirs Landschaftsgemälde bei den Be-
trachtenden ein positives Gefühl. Obgleich
der Künstler ab den 1880er-Jahren vom
klassischen Impressionismus abweicht,
weist das rund 20 Jahre später entstande-
ne Werk „L'allée d'arbres“ deutliche Züge
dieser flüchtig-spontanen Malweise auf.
Sowohl der lockere Pinselduktus als auch
das Spiel mit Farbe und Licht verdeutlichen
diesen Eindruck. Renoir gelingt es hier, die
Natur in den entsprechenden Farben der
Jahreszeit als stimmungsvolle Einheit zu
erfassen.
Das um 1900 datierte Gemälde entspringt
einer Zeit, in der sich Renoir aufgrund
seiner Rheumabeschwerden bevorzugt
in Südfrankreich aufhält. Es ist Teil einer
Serie von Landschaften, die inspiriert von
der Vegetation des französischen Südens
in den Jahren um die Jahrhundertwende
entstehen. Es kann daher angenommen
werden, dass Renoir die vorliegende Land-
schaftsszene im Umkreis der Orte Cagnes,
Grasse oder Aix-les-Bains malte, in denen
er sich im Jahr 1899 aufhielt.
CHF 160 000 / 240 000
(€ 149 530 / 224 300)
| 12
Impressionismus  Moderne
| 13
3210*
PIERRE BONNARD
(Fontenay-aux-Roses 1867–1947 Le Cannet)
Pot de fleurs dans la salle à manger du cannet. 1938.
Bleistift auf Papier.
Unten rechts monogrammiert: PB.
24,8 × 32,7 cm
Die Authentizität des Werks wurde von Guy-Patrice
und Floriane Dauberville bestätigt, Paris, 22. Februar
2018.
Provenienz:
- Nachlass des Künstlers.
- Pierrette Vernon, Frankreich.
- Privatsammlung Frankreich, 2002 direkt bei Obiger
erworben.
- Auktion Christie's, London, 28. Februar 2018, Los
270.
- Privatsammlung Deutschland, an obiger Auktion
erworben.
Ausstellung:
New York 1948, Pierre Bonnard, The Museum of
Modern Art New York, in Zusammenarbeit mit The
Cleveland Museum of Art, S. 142, Nr. 111 (mit Abb. im
Ausst.-Kat. S. 56).
CHF 6 000 / 8 000
(€ 5 610 / 7 480)
| 14
Impressionismus  Moderne
3211*
FELIX VALLOTTON
(Lausanne 1865–1925 Paris)
Portrait de Vuillard (Les cinq peintres).
Um 1902.
Bleistift auf Papier.
Unten rechts monogrammiert: FV, und
unten rechts bezeichnet: Ed. Vuillard.
26 × 22 cm.
Bei dem Werk handelt es sich um eine
Vorzeichnung für das grossformatige
Gemälde „Les cinq peintres von 1902/03,
welches sich in der Sammlung des Kunst-
haus Winterthurs befindet (vgl. Abb. 1).
Provenienz:
- Fondation Félix Vallotton, Lausanne,
Nr. 44.
- Paul Vallotton, Lausanne, 1926.
- Galerie Paul Vallotton, Lausanne, 1967,
Nr. 5806.
- Madame Curchod, um 1968.
- Florie Brauchbar, Zürich.
- Galerie Paul Vallotton, Lausanne, 1987,
Nr. 13103.
- JPL Fine Arts, London, 1989.
- Auktion Christie's, New York, 14. Novem-
ber 2017, Los 187.
- Privatsammlung USA, an obiger Auktion
erworben.
Ausstellungen:
- Lausanne 1988, Maîtres suisses et
français. Aquarelles, pastels et dessins,
Galerie Paul Vallotton, März–April 1988,
Nr. 80 (mit Abb. im Ausst.-Kat.).
- London 1989, Félix Vallotton. Paintings,
Watercolours and Woodcuts, JPL Fine
Arts, März–April 1989, Nr. 20 (mit Abb. im
Ausst.-Kat. S. 22).
Literatur:
Marina Ducrey und Katia Poletti: Félix
Vallotton (1865–1925). L’Œuvre peint,
Lausanne/Zürich/Mailand 2005, Bd. II,
S. 278, Nr. 449b.
CHF 12 000 / 18 000
(€ 11 210 / 16 820)
Abb. 1. Félix Vallotton, Les cinq peintres,
1902/03. © Kunstmuseum Winterthur.
| 15
3212
HENRI CHARLES MANGUIN
(Paris 1874–1949 St. Tropez)
La plage à Colombier. 1917.
Aquarell und Bleistift auf Papier.
Unten rechts signiert: Manguin.
Verso mit Widmung: verspätetes Hoch-
zeitsgeschenk von Onkel Richard und
Tante Margrit“, 8.11.1925.
29,5 × 37,3 cm.
Wir danken Claude Holstein-Manguin für
die Bestätigung der Authentizität des
Werks, 16. September 2020.
Es ist im Archiv unter der Nummer 483
verzeichnet und wird in das sich in Vor-
bereitung befindende Werkverzeichnis
aufgenommen.
Provenienz:
- Sammlung Richard und Margrit Bühler.
- Schweizer Privatsammlung, als Hoch-
zeitsgeschenk am 8. November 1925
von Obigen erhalten (verso mit Wid-
mung) und seither im gleichen Familien-
besitz.
CHF 3 000 / 5 000
(€ 2 800 / 4 670)
| 16
Impressionismus  Moderne
3213
PIERRE BONNARD
(Fontenay–aux–Roses 1867–1947 Le
Cannet)
Marine dans un port du midi.
Aquarell und Bleistift auf Papier.
Unten links mit dem Signaturstempel:
Bonnard.
25,3 × 32,5 cm.
Die Authentizität des Werks wurde von
Guy-Patrice und Floriane Dauberville
bestätigt.
Provenienz:
- Auktion Piasa Hôtel Drouot, Paris, 21.
Juni 2001, Los 19.
- Sammlung Georges Bemberg, an obiger
Auktion erworben.
- Auktion Sotheby's, Paris, 3. Juni 2015,
Los 95.
- Schweizer Privatsammlung, an obiger
Auktion erworben.
Literatur:
Gilles Genty und Pierre Vernon: Bonnard
Inédits, Paris 2003, S. 173, Nr. 459.
CHF 50 000 / 70 000
(€ 46 730 / 65 420)
| 17
3214*
GEORGES ROUAULT
(1871 Paris 1958)
Le clown rose. Um 1909.
Bemalte Keramiktafel.
Unten links monogrammiert: G.R.
12 × 9,6 cm.
Provenienz:
Schweizer Sammlung.
Literatur:
Bernard Dorival und Isabelle Rouault:
Rouault. L'Œuvre peint, Monaco 1988,
Bd. 1, S. 345.
CHF 6 000 / 8 000
(€ 5 610 / 7 480)
| 18
Impressionismus  Moderne
3215*
GEORGES ROUAULT
(1871 Paris 1958)
Fille. Double Face. Verso: Esquisse pour
les trois juges. 1909.
Bemalte Keramikplatte.
Oben rechts monogrammiert: G.R.
Verso oben mittig monogrammiert und
datiert: G.R 1909.
9,7 × 12,2 cm.
Provenienz:
Schweizer Sammlung.
Literatur:
Bernard Dorival und Isabelle Rouault:
Rouault. L'Œuvre peint, Monaco 1988, Bd.
1, S. 345.
CHF 6 000 / 8 000
(€ 5 610 / 7 480)
| 19
3216*
MAX LIEBERMANN
(1847 Berlin 1935)
Heuernte im Tirol. 1878.
Öl auf Karton.
Unten rechts signiert und datiert:
M Liebermann 78.
17,8 × 27,9 cm
Die Authentizität des Werks wurde von
Dr. Matthias Eberle bestätigt, Mai 2014.
Provenienz:
- Hedy und Paul Oppenheimer, New York.
- Privatsammlung New York.
- Auktion William Doyle, New York, 6. Mai
2014, Los 41.
- Privatsammlung Deutschland, an obiger
Auktion erworben.
CHF 15 000 / 20 000
(€ 14 020 / 18 690)
| 20
Impressionismus  Moderne
3217
OSKAR MULLEY
(Klagenfurt 1891–1949 Garmisch-Partenkirchen)
Bergkirche. 1933.
Öl auf Leinwand.
Unten rechts signiert und bezeichnet:
MULLEY / KUFTSTEIN.
Verso betitelt, signiert, bezeichnet und datiert:
BERGKIRCHE / MULLEY / KUFSTEIN / TIROL /
1933.
79,5 × 174,5 cm.
Provenienz:
Schweizer Privatsammlung.
CHF 25 000 / 35 000
(€ 23 360 / 32 710)
| 21
3218
KÄTHE KOLLWITZ
(Königsberg 1867–1945 Moritzburg bei
Dresden)
Arbeiterfrau. 1906.
Schwarze Kreide auf Papier.
Unten rechts signiert und datiert:
K. Kollwitz 06.
34,6 × 30,8 cm.
Bei dem Werk handelt es sich um eine der
fünf Vorstudien zum Plakat „Deutsche
Heimarbeit-Ausstellung 1906.
Provenienz:
Schweizer Privatsammlung, in den 1950er-
Jahren in einer Basler Galerie erworben
und durch Erbschaft an die heutigen
Besitzer.
Plakat Deutsche Heimat-Ausstel-
lung, 1906.
Ausstellung:
Bern 1946, Käthe Kollwitz: Gedächtnisaus-
stellung. Berner Kunstmuseum, 5. Mai–30.
Juni 1946, Nr. 41 (mit Abb. im Ausst.-Kat.
S. 8).
Literatur:
- Otto Nagel: Käthe Kollwitz. Die Hand-
zeichnungen, Berlin 1972, S. 264, Nr. 405
(mit Abb.).
- Julius Elias: Schwarz-Weiss, in: Kunst und
Künstler, 1907, Jg. 5 (mit Abb. S. 183).
CHF 15 000 / 25 000
(€ 14 020 / 23 360)
| 22
Impressionismus  Moderne
„Eine wie aus der vierten Dimension geisternde melancholische Frauenmaske in Eugène Carrières Art,
zeigt, dass Pariser Reisen nicht ohne Eindruck auf sie geblieben sind.
(Julias Elias 1907 über das vorliegende Werk)
| 23
3219
ERNST BARLACH
(Wedel/ Holstein 1870–1938 Rostock)
Mutter mit Kind II. 1935.
Bronze, braune Patina. Guss von 1978.
Hinten auf dem Sockel signiert und
nummeriert: E. Barlach 6/6, sowie mit
dem Giesserstempel: H. NOACK BERLIN.
H 59 cm.
Provenienz:
- Ernst Barlach Lizenzverwaltung,
Ratzeburg.
- Privatsammlung Deutschland.
Literatur:
- Elisabeth Laur: Das plastische Werk:
Werkverzeichnis. Ernst Barlach, Güstrow
2006, Ernst Barlach Stiftung, S. 262,
Nr. 590 (mit s/w Abb.).
- Ausst.-Kat. Ernst Barlach, 51 Bronzen,
Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker
vom Rath Gmbh, Frankfurt 1981 (mit
Abb.).
- Ausst.-Kat. Barlach, Unbekannte Bron-
zen, Bank für Gemeinwirtschaft und
Ernst Barlach Gesellschaft e.V., Hamburg
1983.
- Ausst.-Kat. Denkzeichen: eine Ausstel-
lung im Schleswig-Holsteinischen Lan-
desmuseum Schloss Gottorf Schleswig,
hrsg. von dem Schleswig-Holsteinischen
Landesmuseum Schloss Gottorf, Berlin
1989.
- Ausst.-Kat. Ernst Barlach. Plastische
Meisterwerke, hrsg. von E. A. Seemann,
Leipzig 1996.
- Ausst.-Kat. Ernst Barlach. Zwischen
Himmel und Erde. Plastiken und Graphik,
Schloss der pommerschen Herzöge
Stettin, hrsg. von Volker Probst, Stettin
2005, Nr. 15.
„Donnerwetter, da sitzen Bronzen“ sagt
Barlach, als er 1906 mit seinem Bruder
eine Reise durch Südrussland unternimmt
und das erste Mal das russische Volk in der
Steppenlandschaft zu Gesicht bekommt.
Es ist die Einfachheit dieser Menschen,
die Bauern, Hirten und die Bettler, die ihn
überwältigen und die sein plastisches
Auge formen und ihn zur Bildhauerei inspi-
rieren. Diese drei Monate in der russischen
Steppe werden zum Schlüsselerlebnis des
Künstlers. (E.A. Seemann 1996, S. 8)
Ich halte es für überflüssig, die Legende
zu leugnen, dass ich nur durch Russland
dazu gebracht wurde, mich dreidimensio-
nal auszudrücken - oder wie auch immer
dies formuliert worden ist. Tatsache bleibt,
dass für meine Augen die Wirklichkeit
dreidimensional war und dass ich eine
unbefriedigte Sehnsucht, die Bereitschaft
und die Fähigkeit, die plastischen Werte
wahrzunehmen, mitbrachte. Russland gab
mir seine Formen... Gestalt - bloß Gestalt...
Nein, die unglaubliche Erkenntnis däm-
merte mir: Alles, was dein ist, das Äußere,
das Innere, die fromme Geste, die unbän-
dige Geste der Wut, darfst du ohne Zögern
wagen, denn alles, sei es das höllische
Paradies oder die paradiesische Hölle, hat
seinen Ausdruck, wie in Russland, wo das
eine oder das andere verwirklicht wurde.
(zitiert in: Ernst Barlach Handzeichnungen:
Die Sammlung Niescher, Hamburg 1972)
Barlachs Werke der 1930er-Jahre sind eine
direkte Anknüpfung an diese Russland-
reise und schliessen sowohl geistig als
auch motivisch unmittelbar an die Reise
an. Das vorliegende Werk „Mutter mit Kind
II“ entsteht im Zuge einer Werkserie, die
Barlach 1935 schafft, wobei die unsrige
die letzte Mutter mit Kind Plastik darstellt.
Dem Motiv muss er während seiner Reise
mehrfach begegnet sein, denn bereits
1907, ein Jahr nach seinem Aufenthalt in
Russland, nimmt Barlach das Thema auf
und schafft die Plastik “Russische Bettlerin
mit Kind“. Typisch für seine von eben
diesen russischen Bettlerinnen inspirierten
Frauen­figuren, die stilistisch der gotischen
Skulptur nahestehen, bleibt der Körper
blockartig von einem langen Gewand ver-
hüllt. Das Gesicht ist frei und Ausgangs-
punkt aller Emotionen.
Drei der sechs Bronzeabgüsse von „Mutter
mit Kind II“ befinden sich heute in Deut-
schen Museen, die anderen drei sind in
privaten Sammlungen. Unsere Bronze­
skulptur ist die erste, die auf dem
Auktionsmarkt auftaucht.
CHF 40 000 / 60 000
(€ 37 380 / 56 070)
| 24
Impressionismus  Moderne
| 25
3220
ALEXEJ VON JAWLENSKY
(Torschok 1864–1941 Wiesbaden)
Herbst I. 1904.
Öl auf Karton.
Verso betitelt, datiert, signiert und
nummeriert: HERBST. I. 1904 /
A. Jawlensky / N. 14.
27,4 × 44,5 cm.
Provenienz:
- Nachlass des Künstlers.
- Galerie Wilhelm Grosshenning, Düssel-
dorf.
- Leonard Hutton Galleries, New York
(verso mit Etikett).
- Schweizer Privatsammlung, in den
1970er-Jahren in obiger Galerie erwor-
ben und seither im gleichen Familien­
besitz.
Ausstellung:
New York 1972/73, German Expressi-
onists, Leonard Hutton Galleries, Nr. 18
(verso mit Etikett).
Literatur:
- The Alexej von Jawlensky Archive: Alexej
von Jawlensky. Catalogue Raisonné of
the Oil Paintings, Bd. I (1890–1914), Lon-
don 1991, S. 76, Nr. 66 (mit s/w Abb.).
- Clemens Weiler: Alexej Jawlensky, Köln
1970, Nr. 1180.
Den Sommer des Jahres 1904 verbrin-
gen Alexej von Jawlensky und Marianne
Werefkin im oberbayrischen Reicherthau-
sen. Inspiriert von der Natur, beginnt sich
Jawlensky ab diesem Zeitpunkt intensiver
mit der Landschaft auseinanderzusetzen.
Es entsteht eine kleine Serie von unter
zehn Gemälden, die in vibrierender Manier
und mit leuchtenden Farben die ländliche
Umgebung zeigen.
Ein Jahr zuvor reist Jawlensky nach Paris,
wo er in der Frühjahrsausstellung der Mün-
chener Sezession die Gemälde Vincent
van Goghs studiert. Diese Begegnung mit
den Werken des niederländischen Malers
gilt als einschneidender Moment und mar-
kiert eine Wende im Werk des Künstlers,
die sich ab 1904 abzeichnet. Im vorlie-
genden Gemälde „Herbst I“, das Teil der
obengenannten Serie ist, ist der Einfluss
Vincent van Goghs bereits spürbar. Jaw-
lensky beginnt hier mit dem Gesehenen
zu experimentieren, in dem er die Farben
freier aufträgt und die Pinselstriche in un-
terschiedliche Richtungen gleiten lässt.
Das zur Auktion kommende Werk „Herbst
I“ ist ein prächtiges Beispiel für Jawlens-
kys Frühwerk. Von den in Reicherthausen
geschaffenen Landschaften gibt es nur
eine geringe Anzahl und seit den 1990er-
Jahren wurde keines mehr auf dem Markt
angeboten.
CHF 80 000 / 120 000
(€ 74 770 / 112 150)
| 26
Impressionismus  Moderne
| 27
| 28
Impressionismus  Moderne
3221*
ERNST LUDWIG KIRCHNER
(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch
b. Davos)
Segelboote. Um 1910.
Tusche auf Papier.
Verso mit dem Nachlassstempel
(F Dre/Aa 15).
14 × 20,8 cm.
Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner
Archiv Wichtrach/Bern dokumentiert.
Provenienz:
Kirchner Nachlass.
CHF 5 000 / 7 000
(€ 4 670 / 6 540)
3222*
ERNST LUDWIG KIRCHNER
(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch
b. Davos)
Bäuerinnen auf der Alp. Um 1922.
Tusche auf Papier.
Verso mit dem Nachlassstempel
(F Da/Bc 18).
16,2 × 21,8 cm.
Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner
Archiv Wichtrach/Bern dokumentiert.
Provenienz:
Kirchner Nachlass.
CHF 5 000 / 7 000
(€ 4 670 / 6 540)
3223*
HERMANN MAX PECHSTEIN
(Zwickau 1881–1955 Berlin)
Susanne im Bade IV. 1917.
Tusche auf Japanpapier.
Unten rechts monogrammiert und datiert:
HMP 1917.
30 × 33 cm.
Die Authentizität des Werks wurde von
Max K. Pechstein bestätigt, Hamburg, Juni
1989. Es wird in das sich in Vorbereitung
befindende Werkverzeichnis aufgenom-
men.
Provenienz:
Privatsammlung Deutschland.
CHF 5 000 / 8 000
(€ 4 670 / 7 480)
| 29
3224
JOSEF EBERZ
(Limburg a. L. 1880–1942 München)
Macello. Assisi. 1920/21.
Aquarell und Gouache auf Papier.
Unten links signiert: Eberz. Verso signiert
und betitelt: J. Eberz / macello. assisi.
39 × 51,3 cm.
Wir danken Franz Josef Hamm für die
Bestätigung der Authentizität des Werks,
7. Oktober 2020.
Provenienz:
- Auktion Hauswedell  Nolte, Hamburg,
9. Juni 2000, Los 1376.
- Schweizer Privatsammlung, an obiger
Auktion erworben.
Literatur:
- Ausst.-Kat. Ein Künstlerpaar in Assisi -
Josef Eberz und Getrud Eberz-Alber,
hrsg. von dem Magistrat der Kreisstadt
Limburg an der Lahn, Limburg 2020,
S. 53 (mit Farb.-Abb.).
- Ausst.-Kat. Das Werk von Assisi, Galerie
Neue Kunst Hans Goltz, München 1921,
Nr. 45 (unter dem Titel „Häuser bei
Mojano).
CHF 9 000 / 12 000
(€ 8 390 / 11 190)
| 30
Impressionismus  Moderne
3225
ALEXEJ VON JAWLENSKY
(Torschok 1864–1941 Wiesbaden)
Stillleben: Die rote Vase. 1936.
Öl auf Papier auf Karton.
Unten links monogrammiert: A.J. und
unten rechts datiert: 36.
Verso signiert, datiert und bezeichnet:
A. Jawlensky / II. 1936 / N. 16 und vom
Sohn des Künstlers betitelt: Die rote Vase.
18,7 × 12,6 cm.
Provenienz:
- Nachlass des Künstlers.
- Privatsammlung Tessin.
Ausstellungen:
- St. Gallen 1958, Alexej Jawlensky, Galerie
im Erker, 21. Januar–1. März 1958 (nur
Ausstellungsliste).
- Brunswick 1965, Bilder aus den Jahren
1916–1938, Kunstverein in Braun-
schweig, 25. September–7. November,
Nr. 43.
- Villingen-Schwenningen 1972, Alexej
Jawlensky, Beethovenhaus, Nr. 101.
Literatur:
- The Alexej von Jawlensky Archive: Alexej
von Jawlensky. Catalogue Raisonné of
the Oil Paintings, Bd. III (1934–1914),
London 1991, S. 211, Nr. 1826 (mit Abb.).
- Clemens Weiler: Alexej Jawlensky, Köln
1970, Nr. 1381.
CHF 40 000 / 60 000
(€ 37 380 / 56 070)
| 31
3226
AUGUSTE HERBIN
(Quiévy 1882–1960 Paris)
Le Port. 1907.
Öl auf Leinwand.
Unten rechts signiert: Herbin.
65 × 81 cm.
Provenienz:
- Galerie Neupert, Zürich, Nr. 1316
(verso mit Etikett).
- Schweizer Privatsammlung, seit den
1950er-Jahren im gleichen Familien­
besitz.
Literatur:
Geneviève Claisse: Herbin. Catalogue
Raisonné de l'œuvre peint, Paris 1993,
S. 301, Nr. 129 (mit Abb.).
Auguste Herbin gilt heute als wichtiger
Mitbegründer der geometrisch-konstruk-
tiven Kunst, doch wurzelt sein Œuvre im
Impressionismus und Postimpressionis-
mus. Für die Findung seines persönlichen
Stils, der besonders von einem freien
Umgang mit Form und Farbe geprägt ist,
erweist sich das Jahr 1907 als entschei-
dend: Im Frühling arbeitet er auf Korsika,
und die mediterrane Insel mit ihrem klaren
Licht fasziniert ihn. Es entstehen hier
mehrere Werke vom Hafen von Bastia.
Ebenfalls 1907, nur wenige Monate später,
malt er Ansichten des Hafens in Ham-
burg– nun mit kompakteren Formen und in
gedeckten Tönen, auf die Verhältnisse des
Nordens reagierend.
CHF 30 000 / 50 000
(€ 28 040 / 46 730)
| 32
Impressionismus  Moderne
| 33
3227*
ACHILLE EMILE OTHON FRIESZ
(Le Havre 1879–1949 Paris)
Côte de Grâce Honfleur. 1937.
Öl auf Leinwand.
Unten rechts signiert: E. Othon Friesz.
Verso betitelt, signiert und datiert: côte
de grâce Honfleur / EOF 1937 / O. Friesz /
Honfleur 1937.
60 × 73 cm.
Provenienz:
Privatsammlung Norwegen.
CHF 5 000 / 8 000
(€ 4 670 / 7 480)
3228*
ACHILLE EMILE OTHON FRIESZ
(Le Havre 1879–1949 Paris)
Sous les Arbres. 1937.
Öl auf Leinwand.
Unten links signiert und datiert: E. Othon
Friesz / 37.
Verso betitelt, signiert und datiert: Sous les
arbres / Émile Othon / Friesz 37.
73 × 60 cm.
Provenienz:
Privatsammlung Norwegen.
CHF 6 000 / 9 000
(€ 5 610 / 8 410)
| 34
Impressionismus  Moderne
| 35
3229*
AMEDEO MODIGLIANI
(Livorno 1884–1920 Paris)
Tête de jeune Fille à la Frange.
Bronze, schwarze Patina. Späterer Guss.
Hinten am Hals signiert und nummeriert:
Modigliani II/IV, sowie mit dem Giesser-
stempel: Cire Valsuani Perdue.
H 50 cm.
Provenienz:
Privatsammlung Frankreich, durch
Erbschaft erhalten.
Literatur:
Joseph Lanthemann: Modigliani, Cata-
logue raisonné, Barcelona 1970, Nr. 633
(mit Abb. der Steinskulptur S. 317).
CHF 25 000 / 45 000
(€ 23 360 / 42 060)
„What I am searching for is neither the real nor the unreal, but the subconscious,
the mystery of what is instinctive in the human race.
(Amedeo Modigliani)
| 36
Impressionismus  Moderne
| 37
3230*
MAURICE UTRILLO
(Paris 1883–1955 Dax)
La Chapelle Fraisnée près de Clairvaux-les-Lacs (Jura). Um 1920.
Gouache, Aquarell und Bleistift auf Papier.
Unten rechts signiert: Maurice Utrillo, V,.
30,8 × 20,8 cm.
Die Authentizität des Werks wurde von der Association Maurice Utrillo
bestätigt, Paris, 14. April 2017.
Provenienz:
- Sammlung Jean Claude Abreu, Frankreich.
- Auktion Christie's, Paris, Verkauf Jean Claude Abreu Humaniste et
Collectionneur, 27. Januar 2011, Los 12.
- Privatsammlung Mailand, an obiger Auktion erworben.
- Auktion Farsetti, Prato, 27. Mai 2017, Los 608.
- Europäische Sammlung, an obiger Auktion erworben.
- Auktion Christie's, London, 28. Februar 2018, Los 358.
- Privatsammlung Deutschland, an obiger Auktion erworben.
Literatur:
Paul Pétrides: L'œuvre complet de Maurice Utrillo, Bd. IV, Paris 1966,
S. 110, Nr. AG 39 (mit Abb.).
CHF 6 000 / 8 000
(€ 5 610 / 7 480)
| 38
Impressionismus  Moderne
3231
MAURICE UTRILLO
(Paris 1883–1955 Dax)
L'église bombardée de Charleville. 1920.
Gouache auf Papier.
Unten rechts signiert: Maurice, Utrillo, V,.
43,5 × 54,3 cm.
Wir danken der Association Maurice Utrillo
für die Bestätigung der Authentizität des
Werks, September 2020.
Provenienz:
- Privatsammlung Winterthur.
- Auktion Germann, Zürich, 24. November
1979, Los 79.
- Schweizer Privatsammlung, an obiger
Auktion erworben und durch Erbschaft
an die heutigen Besitzer.
Ausstellung:
Winterthur 1949, Winterthurer Privatbesitz
II.: Werke des 20. Jahrhunderts, Kunstmu-
seum Winterthur, 28. August–20. Novem-
ber 1949, Nr. 209 (verso mit Etikett).
CHF 20 000 / 30 000
(€ 18 690 / 28 040)
Die Kirche von Charleville nach der
Bombardierung im 1. Weltkrieg.
| 39
3232*
MAURICE DENIS
(Granville 1870–1943 Paris)
Bouquet de fleurs. Um 1916.
Öl auf Karton.
Unten rechts mit dem Atelierstempel.
34 × 26 cm.
Die Authentizität des Werks wurde von
Claire Denis bestätigt, Paris, 7. Juli 2013.
Das Werk wird in den sich in Vorbereitung
befindenden Catalogue raisonné aufge-
nommen.
Provenienz:
- Atelier des Künstlers.
- Madeleine Follain, Tochter des Künstlers.
- Privatbesitz Genf.
- Auktion Koller, Zürich, 6. Dezember 2013,
Los 3210.
- Privatsammlung Deutschland, an obiger
Auktion erworben.
CHF 6 000 / 8 000
(€ 5 610 / 7 480)
| 40
Impressionismus  Moderne
3233
ALBERT MARQUET
(Bordeaux 1875–1947 Paris)
Arbre en fleurs devant Alger. Um 1943.
Öl auf Leinwand.
Unten rechts signiert: marquet.
44 × 60 cm.
Provenienz:
- Auktion Drouot, Paris, 28. Januar 1946,
Los 51.
- Atelier Matignon, Paris, um 1985.
- Paul Vallotton, Lausanne (verso mit
Etikett).
- Schweizer Privatsammlung.
Literatur:
Jean-Claude Martinet und Guy Wilden-
stein: Marquet. L'Afrique du Nord. Cata-
logue de l'œuvre peint, Paris 2001, S. 310,
Nr. I-411 (mit Abb.).
Albert Marquet lernt 1920 auf einer seiner
ersten Reise nach Nordafrika Marcelle
Martinet kennen. Sie ist eine Französin, die
in Algerien aufgewachsen ist und dort lebt.
Drei Jahre später heiraten die beiden. Sie
verbringen seither die Winter in der Heimat
Marcelles und sind in Paris und Algier
zuhause. Für den Maler sind diese Auf-
enthalte in Algerien sehr inspirierend und
seine Malerei wird stark davon geprägt.
Während des Zweiten Weltkriegs bleiben
Albert und Marcelle Marquet in Algier. 1941
kaufen sie etwas ausserhalb der Stadt
ein Landstück namens Djenan Sidi Saïd,
das Marcelle mit „Garten des glücklichen
Herrn übersetzt. Hier entsteht eine kleine
bedeutende Serie von Gemälden Mar-
quets. Marcelle beschreibt ihr Refugium,
die üppige Vegetation des Gartens und
den Blick auf die Stadt wie folgt:
„Akanthusgewächse mit grossen glasier-
ten Blättern bedeckten den Hang des
Weges, dem wir folgen mussten, um zu ei-
ner alten Steintreppe zu gelangen, die ein
wenig zerfallen war und von grossen hellen
und grünen Agaven mit triumphierenden
Kurven dominiert wurde. Wir errichteten
eine grosse blumengeschmückte Terras-
se, von der aus wir das letzte Viertel der
Stadt und das Meer sehen konnten, und
um uns herum Akanthus, weisse Gänse-
blümchenbeete, kräftige Geranien, die an
den Wänden kletterten, Aronstabhecken,
Efeu und Glyzinien, die man in Schach hal-
ten sollte, rosa Bäume, deren Namen wir
nicht kennen, Obstbäume aller Art und, als
Hüter dieser Fülle und dieser Verheissun-
gen, einige hohe und dunkle Zypressen.
(aus dem Französischen, Marcelle Marquet:
Marquet. Voyages, Lausanne 1968, S. 60)
CHF 40 000 / 60 000
(€ 37 380 / 56 070)
| 41
3234*
AUGUSTE HERBIN
(Quiévy 1882–1960 Paris)
Femme au cerisier. 1924.
Öl auf Leinwand.
Unten rechts signiert: Herbin.
116 × 89 cm.
Provenienz:
- Sammlung L'Effort Moderne, L. Rosen-
berg, Paris, Nr. 838 (verso mit Etikett).
- Auktion Sotheby's, London, 1973.
- Galerie Hasenclever, München.
- Privatsammlung München.
- Auktion Koller, Zürich, 21. Juni 2013,
Los 3227.
- an obiger Auktion erworben.
Ausstellung:
Amsterdam 1963, Herbin, Stedelijk Muse-
um, 7. Juni–22. Juli 1963, Nr. 49.
Literatur:
- Geneviève Claisse: Herbin - Catalogue
raisonné de l'œuvre peint, Paris 1993,
S. 376, Nr. 552 (mit s/w Abb.).
- Bulletin de L'Effort Moderne, Paris 1926,
Nr. 27.
In den Jahren 1922–25 kehrt August
Herbin vorübergehend zurück zur Figura-
tion. Neben Landschaften und Stillleben
widmet er sich in dieser Zeit auch der
menschlichen Figur. Er stellt sie in einfühl-
samen Porträts oder während ihrer alltäg-
lichen Beschäftigungen dar. In diese Schaf-
fensphase ist auch das vorliegende Werk
„Femme au cerisier, das 1924 entsteht,
einzuordnen. Trotz der Rückbesinnung
zur Figuration nehmen die geometrischen
Formen, die vor allem in den abstrakten
Gemälden des Künstlers fester Bestandteil
sind, auch im vorliegenden Werk einen
wichtigen Platz ein.
In „Femme au cerisier“ geht Herbin so vor,
dass er die einzelnen Bildbestandteile -
den Baum, die Leiter, das Feld und die am
Horizont sichtbaren Hügel - mit wenigen
Binnenzeichnungen und Schattenbildun-
gen in ihrer Räumlichkeit nur andeutet
und sie so stark auf ihre Grundformen
reduziert, dass sie sich wie ein Muster vor
dem Auge des Betrachters ausbreiten. Die
Kirschenpflückerin erinnert dabei in ihrer
silhouettenhaften, statuarischen Gestalt
an Pablo Picassos klassizistische Frauen-
figuren der 1920er-Jahre, als dieser aus-
gehend von der formbestimmenden Linie
seine Gestalten in grosser Kontur umreisst
und voluminös modelliert.
CHF 140 000 / 200 000
(€ 130 840 / 186 920)
| 42
Impressionismus  Moderne
| 43
3235
ALBERTO SAVINIO
(Athen 1891–1952 Rom)
Il Balcone. 1937.
Tempera auf Holz.
Oben links signiert: Savinio.
46 × 36 cm.
Provenienz:
- Sammlung Henry de Chambrier, Versoix.
- Genfer Privatsammlung, durch Erbschaft
erhalten.
Ausstellung:
Palermo 1937/38, S. 13 (mit Abb.).
Literatur:
Pia Vivarelli: Alberto Savinio. Catalogo
generale, Mailand 1996, S. 160, Nr. 1937 2
(mit s/w Abb.).
CHF 20 000 / 30 000
(€ 18 690 / 28 040)
| 44
Impressionismus  Moderne
3236
RAOUL DUFY
(Le Havre 1877–1953 Forcalquier)
Petits Voiliers. 1946.
Öl auf Holz.
Unten links signiert: Raoul Dufy.
14 × 18,5 cm
Die Authentizität des Werks wurde von
Fanny Guillon-Laffaille bestätigt, Paris,
28. Januar 2004. Es wird in das sich in
Vorbereitung befindende Supplément 2
des Catalogue raisonné aufgenommen.
Provenienz:
- Auktion Artcurial, Paris, 27. Juni 2007,
Los 52.
- Schweizer Privatsammlung, an obiger
Auktion erworben.
CHF 30 000 / 50 000
(€ 28 040 / 46 730)
| 45
3237*
LOUIS VALTAT
(Dieppe 1869–1959 Paris)
Suzanne Valtat cousant. Um 1903.
Öl auf Leinwand.
Unten rechts monogrammiert: LV.
31 × 28 cm.
Die Authentizität des Werks wurde von Les
Amis de Louis Valtat bestätigt, Choisel, 25.
November 2008. Es ist im Archiv unter der
Nummer 3908 registriert.
Provenienz:
- Bernard Chappard, New York.
- Auktion Hôtel Drouot, Paris, 13. März
2000, Los 32.
- Auktion Christie's, New York, 2. Mai 2012,
Los 330.
- Privatsammlung Deutschland.
CHF 5 000 / 7 000
(€ 4 670 / 6 540)
3238
MAURICE UTRILLO
(Paris 1883–1955 Dax)
Vase de fleurs. Um 1931.
Öl auf Leinwand.
Unten rechts signiert: Maurice, Utrillo, V,.
41 × 33 cm.
Die Authentizität des Werks wurde von der
Association Maurice Utrillo bestätigt, Paris,
11. März 2020.
Provenienz:
- Sammlung Paul Pétridès, Paris.
- wohl Galerie Cauvin, Paris.
- Galerie Dr. Hans-Peter Bühler, München.
- Schweizer Privatsammlung, 1988 in
obiger Galerie erworben.
Literatur:
Paul Pétridès: L'œuvre complet de Maurice
Utrillo, Paris 1966, Bd. III, S. 48, Nr. 1376
(mit Abb.).
CHF 30 000 / 50 000
(€ 28 040 / 46 730)
| 46
Impressionismus  Moderne
| 47
3239
ALBERT MARQUET
(Bordeaux 1875–1947 Paris)
Intérieur. Um 1896.
Öl auf Leinwand auf Karton.
Unten rechts signiert: marquet.
22,3 × 17,2 cm.
Wir danken dem Wildenstein-Plattner
Institut für die Bestätigung der Authentizi-
tät des Werks, 22. September 2020.
Provenienz:
Schweizer Privatsammlung, durch
Erbschaft an die heutigen Besitzer.
CHF 8 000 / 12 000
(€ 7 480 / 11 210)
3240
PIOTR POTWOROWSKI
(1898 Warschau 1962)
Stillleben mit Blumen.
Öl auf Leinwand.
Unten rechts signiert: Potworowski.
73 × 50 cm.
Provenienz:
- Galerie Moos, Genf, Nr. 6571 (verso mit
Etikett).
- Privatsammlung Genf, wohl in obiger
Galerie erworben.
CHF 4 000 / 7 000
(€ 3 740 / 6 540)
| 48
Impressionismus  Moderne
| 49
3241
JAN HALA
(Blatnà 1890–1959 Važec)
Uspávanka v poli (Wiegenlied im Feld).
1941.
Öl auf Leinwand.
Unten links signiert und datiert:
J. Hala 41.
85 × 95 cm.
Provenienz:
Schweizer Privatsammlung, durch Erb-
schaft erhalten und seit über 40 Jahren
im selben Familienbesitz.
Jan Hala wird 1890 im heutigen Tsche-
chien geboren. Er studiert Philosophie
und Kunst an der Akademie der bildenden
Künste in Prag.
1923 begibt sich Hala auf Reisen in die
ländlichen Gebiete der Slowakei, wo er auf
das Dorf Važec in der hohen Tatra trifft.
Er beschliesst, sich in dem Ort niederzu-
lassen und bleibt dort bis zu seinem Tod
1959. Zuvor auf Landschaften und soziale
Themen fixiert, konzentriert sich Hala nun
auf das hiesige Land, die Natur und die
Menschen. Allem voran ist er fasziniert
von der tschechischen und slowakischen
Folklore. Um 1930 hat Hala seinen Stil ge-
funden. Er porträtiert das Alltagsleben der
Menschen von Važec, oftmals Motive von
Frauen bei der Arbeit, Bräute, Volksfeste
oder Mütter zusammen mit ihren Kindern.
Auch das vorliegende Gemälde, das 1941
entsteht, ist in diese Schaffensphase des
Künstlers einzuordnen. Die Dargestellte
ist in die typische Volkstracht gehüllt. Mit
Baby im Korb und Sonnenschirm auf weis-
ser Decke im Gras sitzend, geniesst sie
den sommerlichen Tag auf dem Land.
Die leicht zugänglichen Motive, denen
sich Hala verschrieben hat, sind bei der
Allgemeinheit sehr beliebt und seine
Werke befinden sich heute in Museen wie
beispielsweise dem Slowakischen Natio-
nalmuseum.
CHF 40 000 / 60 000
(€ 37 380 / 56 070)
| 50
Impressionismus  Moderne
| 51
3242
MAURICE UTRILLO
(Paris 1883–1955 Dax)
La Porte Saint-Martin à Paris.
1920er-Jahre.
Öl auf Karton auf Leinwand.
Unten rechts signiert: Maurice, Utrillo, V.
62,5 × 76,5 cm.
Die Authentizität des Werks wurde von der
Association Maurice Utrillo bestätigt, Paris,
11. März 2020.
Provenienz:
- wohl Galerie Vizzavona, Paris.
- Galerie Dr. Hans-Peter Bühler, München.
- Schweizer Privatsammlung, 1987 in
obiger Galerie erworben.
Literatur:
Paul Pétridès: L'œuvre complet de Maurice
Utrillo, Paris 1966, Bd. III, S. 22, Nr. 1293
(mit Abb.).
Das vorliegende Gemälde zeigt die Porte
Saint-Martin, einen Triumphbogen, der
1674 von der Stadt Paris zu Ehren Ludwigs
XIV errichtet worden ist. Bereits 1910 malt
Utrillo die erste Version der Porte Saint-
Martin, die sich heute in der Tate Modern
in London befindet. Es ist anzunehmen,
dass Utrillo das Sujet nicht direkt vor Ort
gemalt, sondern wie so oft als Vorlage
eine Postkarte verwendet hat (Abb. 1).
Abb.1: Ansichtskarte von der Porte Saint-Martin, um 1903.
Der Blickwinkel mit der Sicht durch den
Bogen in die Stadt hinein ist derselbe wie
auf der Ansichtskarte. Ebenso enden die
seitlichen Bildränder an der exakt gleichen
Stelle. Utrillo muss für unsere Version aus
dem Jahr 1930 die Postkarte wiederge-
funden und erneut verwendet haben. Der
Künstler nimmt zwar die Komposition der
Postkarte auf, verzichtet aber auf die Wie-
dergabe genauer Details wie Verzierungen
und Schriften. Anders als das frühe Werk
von 1910 wirkt unser Gemälde mit den
hellen Farben und den blauen, grünen und
roten Akzenten und dem dicken, teils sehr
pastosen Farbauftrag frei und lebendig.
Vom Sujet der Porte Saint-Martin gibt es
noch zwei weitere Versionen einer seitli-
chen Ansicht aus dem Jahr 1909/10. Ein
Exemplar davon befindet sich heute in der
Sammlung Bührle in Zürich.
CHF 50 000 / 70 000
(€ 46 730 / 65 420)
| 52
Impressionismus  Moderne
| 53
3243
ERNST LUDWIG KIRCHNER
(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch
b. Davos)
Unterhaltung im Café (Café Schneider
Davos). Um 1934.
Aquarell und Bleistift auf Papier.
Verso mit dem Nachlassstempel
(ADa/Bi 44).
32,8 × 48,4 cm.
Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner
Archiv Wichtrach/Bern dokumentiert.
Provenienz:
- Nachlass des Künstlers.
- Auktion Stuttgarter Kunstkabinett, 1960,
Los 275.
- Auktion Lempertz, Köln, 1961, Los 316.
- Galerie Grosshenning, Düsseldorf, 1976.
- Schweizer Privatbesitz, in obiger Galerie
erworben.
Ausstellung:
Düsseldorf 1976, Galerie Grosshenning,
S. 6.
CHF 20 000 / 30 000
(€ 18 690 / 28 040)
| 54
Impressionismus  Moderne
3244
ERNST LUDWIG KIRCHNER
(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch
b. Davos)
Davoser Berglandschaft. 1917–19.
Bleistift und Aquarell auf Papier.
Unten rechts monogrammiert: K.
37 × 44 cm.
Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner
Archiv Wichtrach/Bern dokumentiert.
Provenienz:
- Sammlung Alice und Otto Schrag, Baden.
- Auktion Stuttgarter Kunstkabinett,
November 1957, Los 420.
- Schweizer Privatsammlung.
CHF 15 000 / 25 000
(€ 14 020 / 23 360)
| 55
3245
KARL SCHMIDT-ROTTLUFF
(Rottluff b. Chemnitz 1884–1976 Berlin)
Spessarttannen. 1950.
Öl auf Leinwand.
Unten rechts signiert: S. Rottluff.
Verso auf dem Keilrahmen signiert, betitelt
und nummeriert: Schmidt=Rottluff
Spessarttannen ((505)).
76 × 90 cm.
Provenienz:
- Galerie Rosenbach, Hannover.
- Schweizer Privatsammlung, 1971 in
obiger Galerie erworben und seither im
gleichen Familienbesitz.
Literatur:
Will Grohmann: Karl Schmidt-Rottluff,
Stuttgart 1956, S. 274 (mit Abb.).
Landschaften spielen im Werk Schmidt-
Rottluffs eine zentrale Rolle. So überrascht
es nicht, dass der Maler der „Brücke“-
Künstlergruppe stets die ländliche
Abgeschiedenheit suchte, um Inspira-
tion für seine Arbeit zu finden. Ende der
1940er-Jahre bereist der damals in Berlin
lebende Schmidt-Rottluff längere Zeit die
deutschen Gebirgsregionen im Taunus
und Spessart.
Während dieser Reiseperiode entsteht
das Spätwerk „Spessarttannen“ von 1950.
Schmidt-Rottluff widmet sich hier einem
beliebten Motiv: der Darstellung von Bäu-
men. Der Künstler schafft um 1950 eine
Reihe von Waldlandschaften mit Tannen.
Das Gemälde „Spessarttannen“ nimmt
eine zentrale Rolle im Gesamtwerk des
Künstlers ein. Er perfektioniert darin die für
ihn charakteristische Zonenmalerei: Aus
einzelnen, klar voneinander getrennten
Farbzonen, entwickelt er eine atmosphä-
rische Waldlandschaft. Schmidt-Rottluffs
besondere Verbindung zur Natur zeigt sich
in dieser ausdrucksstarken Darstellungs-
weise. Die intensiven Farben und abstra-
hierenden Formen spiegeln seine persön-
liche Interpretation der Landschaft wider.
In einem Brief an W. R. Valentiner vom 19.
Juli 1947 erklärt Schmidt-Rottluff: „[…] so
kann man nur aus einer neuen Stellung zur
Natur zu einer neuen Sicht der Welt gelan-
gen.“ (Thiem/Zweite 1989, S. 101)
CHF 150 000 / 250 000
(€ 140 190 / 233 640)
| 56
Impressionismus  Moderne
| 57
3246
OSKAR KOKOSCHKA
(Pöchlarn 1886–1980 Montreux)
Mary Merson. 1931.
Rötel auf Papier.
Unten rechts signiert: Oskar Kokoschka.
46,4 × 56,4 cm.
Die Authentizität des Werks wurde von
Alice Strobl in einem Brief an den dama-
ligen Besitzer bestätigt, 10. Dezember
1990. Es wird in den zweiten Band des
Werkverzeichnisses aufgenommen.
Provenienz:
- Crane Kalman Gallery, Manchester.
- Privatsammlung Manchester, am 28. De-
zember 1959 in obiger Galerie erworben.
- Schweizer Privatsammlung, durch Erb-
schaft von Obigem.
CHF 4 000 / 6 000
(€ 3 740 / 5 610)
3247
LE CORBUSIER (CHARLES-
ÉDOUARD JEANNERET-GRIS)
(La Chaux-de-Fonds 1887–
1965 Roquebrune-Cap-Martin)
Femme devant une porte. 1933.
Bleistift und Wachsstift auf Papier.
31 × 21 cm.
Die Authentizität des Werks wurde von
Heidi Weber bestätigt, Zürich, 5. Oktober
1989.
Provenienz:
Schweizer Privatsammlung.
CHF 4 000 / 6 000
(€ 3 740 / 5 610)
3248*
ERNST LUDWIG KIRCHNER
(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch
b. Davos)
Zwei Akte im Gespräch. 1925.
Farbige Kreide auf gelbem Papier.
Verso mit dem Nachlassstempel
(FS Da/Bf 22).
46 × 35,7 cm.
Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner
Archiv Wichtrach/Bern dokumentiert.
Provenienz:
Kirchner Nachlass.
CHF 22 000 / 26 000
(€ 20 560 / 24 300)
| 58
Impressionismus  Moderne
| 59
3249*
JEAN LAMBERT-RUCKI
(Krakau 1890–1976 Paris)
Le Couple. 1924.
Öl auf Holz.
Oben links signiert und datiert:
I. Lambert-Rucki 1924.
53 × 81 cm.
Provenienz:
- Galerie Zabriskie, Paris (verso mit Etikett).
- Schweizer Privatsammlung.
CHF 7 000 / 10 000
(€ 6 540/ 9 350 )
3250
FORTUNATO DEPERO
(Fondo 1892–1960 Rovereto)
Simultaneità metropolitane 2. Um 1944.
Kohle auf Papier.
Unten rechts signiert: Fortunato Depero.
44,5 × 42 cm.
Die Authentizität des Werks wurde von
Rosetta Depero bestätigt (verso auf dem
Papier mit handschriftlicher Bestätigung).
Provenienz:
- Auktion Finarte, Mailand, 19. November
2002, Los 160.
- Privatsammlung Schweiz, an obiger
Auktion erworben.
CHF 10 000 / 15 000
(€ 9 350 / 14 020)
| 60
Impressionismus  Moderne
| 61
3251*
AUGUST MACKE
(Meschede 1887–1914 Perthes-lès-
Hurlus)
Walter Macke. 1913.
Bleistift auf Papier.
10,9 × 10, 3 cm.
Provenienz:
- Galerie Neher, Essen (verso mit Etikett).
- Privatsammlung Deutschland, in obiger
Galerie erworben.
Literatur:
Ursula Heiderich: August Macke - Nach-
trag zu den Werkverzeichnissen, Die Skiz-
zenbücher, Zeichnungen und Aquarelle,
Ostfildern 2008, Nr. 1676a (mit Abb.).
CHF 8 000 / 12 000
(€ 7 480 / 11 210)
3252*
ERNST LUDWIG KIRCHNER
(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch
b. Davos)
Berglandschaft. Verso: Bauern auf der Alp.
1933.
Schwarze Kreide auf Papier.
Verso mit dem Nachlassstempel
(K DA/Aa 19).
15,5 × 21,9 cm.
Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner
Archiv Wichtrach/Bern dokumentiert.
Provenienz:
Kirchner Nachlass.
CHF 6 000 / 8 000
(€ 5 610 / 7 480)
3253*
ERNST LUDWIG KIRCHNER
(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch
b. Davos)
Violinspielerin und Zuhörer. Um 1930.
Schwarze Kreide auf Papier.
Verso mit dem Nachlassstempel
(K Da/Bi 127).
50,3 × 36 cm.
Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner
Archiv Wichtrach/Bern dokumentiert.
Provenienz:
Kirchner Nachlass.
CHF 20 000 / 24 000
(€ 18 690 / 22 430)
| 62
Impressionismus  Moderne
| 63
3254
OTTO DIX
(Untermhaus bei Gera 1891–1969 Singen)
Blühende Bäume im Dorf. 1954.
Öl auf Leinwand.
Unten rechts signiert und datiert: 5 DIX 4.
65 × 81 cm.
Wir danken Rainer Pfefferkorn für die
Bestätigung der Authentizität des Werks,
Oktober 2020. Es wird unter der Nummer
L 1954/10 in das sich in Vorbereitung be-
findende Werkverzeichnis aufgenommen.
Provenienz:
Schweizer Privatsammlung, seit 40 Jahren
im gleichen Familienbesitz.
Seit Mitte der 1930er-Jahre lebt Otto
Dix in Hemmenhofen am Bodensee,
dessen Landschaft bereits zu dieser Zeit
Hauptsujet seiner Malerei wird. Es ist aber
das Ende des Zweiten Weltkriegs und die
Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft,
die den stilistischen Umbruch im Werk des
Künstlers hervorruft.
„Die veränderte Technik (Das Wort ist
ganz falsch, es ist eigentlich eine neue
Art von Sehen, die bei mir eingesetzt hat)
erzeugt viele und seltsame Blüten. Auf
jeden Fall festzustellen; 1. ist die Malerei
spontaner geworden, die lausige Vorsicht,
die man mit andauernden Lasuren immer
haben musste, ist weg 2. Es wird alles
gröber, Gott sei Dank, ich habe die letzten
20 Jahre viel zu spitzpinselig gemalt und
komme nun wieder auf die Zeit meines
ersten Kriegsbildes, also eine Art Entfes-
selung tritt ein 3. Das formal-Räumliche
weicht dem farblich-Räumlichen, und
die Farben fangen an, Klänge zu bilden.
4. Ich werfe nach Belieben alle Ideal-
kompositionen, Goldnen Schnitt und all
diesen Renaissancekram über Bord und
male entfesselt. Und während ich dies
schreibe, merke ich, dass man das alles
gar nicht erklären kann, die Bilder haben
trotz der Entfesslung mehr Form (Otto
Dix an seinen Schüler Ernst Bursche, 16.
September 1944).
Otto Dix‘ Spätwerk ist eine direkte An-
knüpfung an sein expressionistisches
Frühwerk um die Zeit des Ersten Welt-
kriegs. Anders als damals konzentriert er
sich nun auf die Landschaft um ihn herum,
die er in wildem und freiem Duktus auf die
Leinwand überträgt. Auch im vorliegen-
den Werk „Blühende Bäume im Dorf“ von
1954 kommt die Freude an der Malerei und
die neugewonnene Spontanität, der sich
Dix in seinem Spätwerk bedient, schön
zum Ausdruck. Das unsrige Gemälde ist
eine Neuentdeckung im Werkkatalog des
Künstlers und besticht durch seine groben
Linien und die expressive Pinselführung.
CHF 50 000 / 70 000
(€ 46 730 / 65 420)
| 64
Impressionismus  Moderne
| 65
3255*
ALBERTO GIACOMETTI
(Borgonovo 1901–1966 Chur)
Olivier Larronde. 1958.
Bleistift auf Papier.
28 × 22,5 cm.
Provenienz:
- Olivier Larronde.
- Galerie Maeght, Paris.
- Fritz Lichtenhahn, Arosa/Hamburg.
- Privatsammlung Deutschland, durch
Erbschaft erhalten.
Ausstellungen:
- Paris 1959, Galerie Maeght, Rien voilà
l'ordre, 11. Juni 1959.
- Basel 1981, Alberto Giacometti, Zeich-
nungen, Druckgraphik und die im Basler
Kunstmuseum befindlichen Skulpturen
und Gemälde, Kunstmuseum Basel, 15.
August–25. Oktober 1981.
Literatur:
Olivier Larronde: Rien voilà l'ordre, Paris/
Lyon 1959, S. 187 (mit Abb.).
CHF 10 000 / 15 000
(€ 9 350 / 14 020)
3256
BEN NICHOLSON
(Denham 1894–1982 London)
Ronco 29. 1958.
Bleistift und Aquarell auf vom Künstler
präparierter Hartfaserplatte.
Verso auf der Platte signiert, datiert und
betitelt: Nicholson / Aug 58 / (Ronco 29).
35,5 × 29,2 cm.
Provenienz:
- Picadilly Gallery, London (verso mit
Etikett).
- Sammlung Roger Camrass.
- Galleria Sacchetti, Ascona.
- Schweizer Privatsammlung, am
22. Oktober 1997 in obiger Galerie
erworben.
- Schweizer Privatsammlung, direkt von
Obigen erworben.
CHF 12 000 / 18 000
(€ 11 210 / 16 820)
| 66
Impressionismus  Moderne
| 67
3257
ALBERTO GIACOMETTI
(Borgonovo 1901–1966 Chur)
Scène de Café. Scène de Forge.
Doppelseitig. Um 1965.
Kugelschreiber auf Papier.
Auf einer Seite unten mit Bleistift bezeich-
net: nicht diese Seite reproduzieren, aber
diese Seite nicht beschädigen.
22 × 17 cm.
Die Authentizität des Werks wurde von
James Lord bestätigt, Paris, 4. November
1985.
Provenienz:
- Louis Aragon.
- Galerie Berggruen  Cie, Paris.
- Europäische Privatsammlung, am 25.
November 1987 in obiger Galerie erwor-
ben.
Literatur:
- Édition cercle d'Art (Hrsg.): Aragon. Un
portrait par Daniel Wallard, Paris 1979,
S. 113 (mit Abb.).
- wohl Louis Aragon: Les beaux quartiers:
roman, Œuvres romanesques croisées
d'Elsa Triolet et Aragon, Bd. 11-12, Mo-
naco 1965.
„J'ai fait encadrer et j'ai réuni autour de moi
tous les dessins de Giacometti, ceux qu'il
m'a donnés la dernière fois que je l'ai vue,
c'est-à-dire au mois de décembre 1965.
Il était venu ici rue de Varenne, où nous
étions déjà avec Elsa. Il venait nous appor-
ter ces choses, non encadrées, parce qu'il
partait le lendemain matin pour la région
de Grisons.
Il n'avait pas vu sa femme depuis trois ans.
Il avait un cancer en évolution et, dans ces
conditions, il avait absolutement exigé
qu'elle reprenne sa liberté. Depuis trois ans
ils ne s'étaient jamais rencontrés, bien que
l'un comme l'autre étaient éperdument
amoureux. Il était comme cela.
Il est arrivé chez nous le soir, peu après
il pleurait. Il nous a fait un interminable
discours sur le cancer, en disant que les
gens qui n'avaient pas eu de cancer ne
comprenaient rien à la vie. Il à parlé très
longuement sur ce sujet et il resté toute
la nuit. C'était très triste. Il avait apporté
ce paquet de dessins, qui devaient servir
d'illustration pour un livre, fait auparavant,
mais qui serait publié dans les „Œuvres
croisées: Les beaux quartiers.
Il m'a donné en tout dix-huit dessins et
même un dix-neuvième, puisque j'ai trouvé
un dessin au dos du dix-huitième. C'est
une histoire touchante et triste à la fois, il
est parti dans la nuit pour la Suisse et je ne
l'ai plus revu. Il est mort trois mois après.
(Louis Aragon, in: Un portrait par Daniel
Wallard, S. 113)
CHF 15 000 / 20 000
(€ 14 020 / 18 690)
Das vorliegende Werk im Atelier von Louis Aragon.
| 68
Impressionismus  Moderne
| 69
3258
FELIX LABISSE
(Marchiennes 1905–1982 Neuilly-sur-
Seine)
Zabulon. 1974.
Öl auf Leinwand.
Unten links signiert: LABISSE.
Verso betitelt, signiert und datiert:
ZABULON /LABISSE /1974.
55 × 46 cm.
Provenienz:
- Sammlung Marguerite Motte, Genf.
- Schweizer Privatsammlung.
Literatur:
- Isy Brachot (Hrsg.): Catalogue de l'œuvre
peint (1927–1979), Brüssel 1979, S. 342,
Nr. 679 (mit Abb.).
- La Nuova Foglia (Hrsg.): Les quatre cents
coups du diable, Pollenza 1975 (mit Abb.).
CHF 3 000 / 5 000
(€ 2 800 / 4 670)
3259*
MAX ERNST
(Brühl 1891–1976 Paris)
Loplop im Wald. 1958.
Öl auf Papier auf Leinwand.
Unten rechts signiert: max ernst.
30 × 25 cm.
Provenienz:
- Galerie Der Spiegel, Köln.
- Privatsammlung Deutschland.
- Auktion Sotheby's, New York, 8. Novem-
ber 2006, Los 428.
- an obiger Auktion erworben.
Ausstellung:
Köln 1960, Hans Arp/Max Ernst, Galerie
Der Spiegel, 1960, Nr. 15.
Literatur:
WernerSpies:MaxErnst.Werke1954–1963,
Köln1998,Ausg.6,S.171,Nr.3379(mitAbb.).
CHF 35 000 / 45 000
(€ 32 710 / 42 060)
| 70
Impressionismus  Moderne
| 71
3260*
BERNARD BUFFET
(Paris 1928–1999 Tourtour)
Assiette et vase de fleurs bleues. 1957.
Öl auf Leinwand.
Oben rechts signiert und datiert: Bernard /
Buffet / 57.
65 × 46 cm.
Die Authentizität des Werks wurde von
der Galerie Garnier bestätigt, Paris, 4. Juni
2020.
Provenienz:
Privatsammlung USA.
„„Bernard, why is all your work so tra-
gic? Why so much unhappiness?“ – He
[Bernard Buffet] lit a new cigarette from his
old one, inhaled deeply, let his lungs be free
again, then, polite but definite: „La grande
peinture n’a jamais faire rire“ – Great pain-
ting has never produced laughter.“ (Bernard
Buffet, in: Nicholas Foulkes 2015, S. 61).
Vergänglichkeit und Melancholie sind stille
Begleiter des hiesigen Stilllebens von
Bernard Buffet. Mit den Farben Schwarz,
Weiss und Grau dominieren blasse Töne
das Arrangement, dem es keinesfalls an
Ausdrucksstärke mangelt. Im Gegenteil:
Mit der abgebrochenen Blume verweist
Buffet auf die Zeitlichkeit des Lebens.
Indem der Künstler den Moment des
Herabfallens der Blüte herausgreift und
separiert, gewinnt seine Darstellung an
Bedeutung. Farbenfrohes Kolorit sucht
man in diesem Stillleben vergebens. Hin-
gegen überwiegt eine nüchterne Farb-
gebung, die von dunklem Liniengeflecht
untermauert wird. Diese starke, fast schon
rohe Pinselführung ist charakteristisch für
Buffets expressionistischen Stil.
Als der knapp dreissigjährige Bernard Buf-
fet 1957 das vorliegende Stillleben malt, ist
er in Paris bereits für sein Talent bekannt
und wird international von der Kunstwelt
gefeiert. Bernard Buffets Person ist schwer
zu fassen, bewegt sie sich doch stets zwi-
schen dem Extrem eines in sich gekehrten
Künstlers der Nachkriegsjahre und eines
„Mega Artists“ der Pariser Glamourwelt
(Lankarani 2016). Dieser unangepasste
Facettenreichtum spiegelt sich auch in sei-
nem Werk wider, das thematisch zwischen
religiösen Motiven, Darstellungen von
Kriegsschäden oder Alltagsgegenständen
changiert. Jedes Sujet behandelt Buffet
stilistisch mit der gleichen schablonenhaf-
ten Drastik.
Das hier vorliegende Stillleben aus Buffets
Blütejahren ist somit exemplarisch für den
unverwechselbaren Stil des Künstlers.
Ruhe und Eleganz sowie mitschweifen-
de Melancholie treffen in dem Gemälde
aufeinander. Die präsente, exzentrische
Signatur des Künstlers – bei dem unsrigen
Werk oben rechts platziert – unterstreicht
diese Charakteristik Buffets.
CHF 50 000 / 70 000
(€ 46 730 / 65 420)
| 72
Impressionismus  Moderne
| 73
3261*
ERICH ERLER-SAMADEN
(Frankenstein 1870–1946 Icking)
Melancholia.
Öl auf Leinwand.
Unten links signiert: Erich Erler.
86 × 81 cm.
Provenienz:
Privatbesitz Deutschland.
CHF 3 000 / 5 000
(€ 2 800 / 4 670)
3262*
ERICH ERLER-SAMADEN
(Frankenstein 1870–1946 Icking)
Reiter im Engadin.
Öl auf Leinwand.
Unten links signiert: Erich Erler.
Verso auf dem Keilrahmen bezeichnet und
signiert: GEZ - E - ERLER (ENGADIN).
69 × 76 cm.
Provenienz:
Privatbesitz Deutschland.
CHF 2 000 / 4 000
(€ 1 870 / 3 740)
| 74
Impressionismus  Moderne
3263*
FRITZ ERLER
(Frankenstein 1868–1940 München)
Blondine mit grüner Jacke.
Öl auf Leinwand.
Unten links signiert: Erler. Verso signiert
und betitelt: Fritz Erler. Blondine mit grüner
Jacke.
72 × 46,5 cm.
Provenienz:
- Auktion Nagel, Stuttgart, 4. Dezember
1978.
- Privatbesitz Deutschland, an obiger
Auktion erworben.
CHF 3 000 / 5 000
(€ 2 800 / 4 670)
| 75
3264
HERMANN HESSE
(Calw 1877–1962 Montagnola)
2 Bl.: Einsamer Abend.
Los von einem Aquarell auf Papier und
einem Gedicht (Tusche auf Papier).
Aquarell unterhalb der Darstellung betitelt:
Einsamer Abend.
Jeweils 21,3 × 17,5 cm.
Wir danken Silver Hesse für die Bestä-
tigung der Authentizität des Werks, 14.
Oktober 2020.
Provenienz:
Schweizer Privatsammlung.
In der leeren Flasche und im Glas
Wankt der Kerze Schleier,
Es ist kalt im Zimmer,
Draussen fällt Der Regen weich
ins Gras.
Wieder legst Du nun zu Kurzer Ruh
Frierend Dich und traurig nieder.
Morgen kommt und Abend wieder,
Kommen immer wieder,
Aber niemals Du.
CHF 2 600 / 3 200
(€ 2 430 / 2 990)
| 76
Impressionismus  Moderne
3265
ANDRÉ DUNOYER DE SEGONZAC
(Boussy-Saint Antoine 1884–1974 Paris)
Mimosas et citrons. Um 1960.
Gouache, Aquarell und Tusche auf Papier.
Unten rechts signiert: A. Dunoyer de
Segonzac.
58 × 80 cm
Die Authentizität des Werks wurde von
Madame de Varine bestätigt.
Provenienz:
- Arthur Tooth  Sons, London.
- Privatsammlung England, 1969 in obiger
Galerie erworben.
- Auktion Sotheby's, London, 4. Februar 2009,
Los 247.
- Schweizer Privatsammlung, an obiger
Auktion erworben.
CHF 5 000 / 7 000
(€ 4 670 / 6 540)
| 77
3266
FRANÇOIS GALL
(Kolozsvár 1912–1987 Paris)
Eugénie et le garçon de café d'une
Brassierie parisienne. 1975–77.
Öl auf Leinwand.
Unten rechts signiert: F. Gall.
46 × 33 cm.
Wir danken Marie-Lize Gall für die Bestäti-
gung der Authentizität des Werks,
15. Oktober 2020.
Provenienz:
Schweizer Privatsammlung.
CHF 3 000 / 5 000
(€ 2 800 / 4 670)
| 78
Impressionismus  Moderne
3267
ANDREAS JAWLENSKY
(Ansbaki bei Preli 1902–1984 Barga)
Im Hochsommer. 1969.
Öl auf Hartfaserplatte.
Unten links signiert: Andreas Jawlensky,
unten rechts datiert und bezeichnet:
1969 VII.
34 × 44,7 cm.
Provenienz:
- Auktion Koller, Zürich, 4. Dezember 2001,
Los 157.
- Schweizer Privatsammlung, an obiger
Auktion erworben.
CHF 3 000 / 5 000
(€ 2 800 / 4 670)
| 79
BARLACH, ERNST 3219
BOLDINI, GIOVANNI 3203
BONNARD, PIERRE 3210, 3213
BUFFET, BERNARD 3260
DENIS, MAURICE 3232
Depero, Fortunato 3250
DIX, OTTO 3254
DUFY, RAOUL 3236
DUNOYER DE SEGONZAC,
ANDRÉ
3265
EBERZ, JOSEF 3224
ERLER, FRITZ 3263
ERLER-SAMADEN, ERICH 3261, 3262
ERNST, MAX 3259
FRIESZ, ACHILLE EMILE
OTHON
3227, 3228
GALL, FRANÇOIS 3266
GAUSSON, LEO 3208
GIACOMETTI, ALBERTO 3255, 3257
HALA, JAN 3241
HERBIN, AUGUSTE 3226, 3234
HESSE, HERMANN 3264
JAWLENSKY, ALEXEJ VON 3220, 3225
JAWLENSKY, ANDREAS 3267
KIRCHNER, ERNST LUDWIG 3221, 3222, 3243, 3244,
3248, 3252, 3253
KOKOSCHKA, OSKAR 3246
KOLLWITZ, KÄTHE 3218
LABISSE, FELIX 3258
LAMBERT-RUCKI, JEAN 3249
LE CORBUSIER (JEANNERET-
GRIS,CHARLES-ÉDOUARD)
3247
LEBOURG, ALBERT 3204, 3206
LIEBERMANN, MAX 3216
LOISEAU, GUSTAVE 3205
MACKE, AUGUST 3251
MANGIUN, HENRI CHARLES 3212
MARQUET, ALBERT 3233, 3239
MODIGLIANI, AMEDEO 3229
MULLEY, OSKAR 3217
NICHOLSON, BEN 3256
PECHSTEIN, HERMANN MAX 3223
PISSARRO, CAMILLE 3201
POTWOROWSKI, PIOTR 3240
RENOIR, PIERRE AUGUSTE 3202, 3207, 3209
ROUAULT, GEORGES 3214, 3215
SAVINIO, ALBERTO 3235
SCHMIDT-ROTTLUFF, KARL 3245
UTRILLO, MAURICE 3230, 3231, 3238, 3242
VALLOTTON, FELIX 3211
VALTAT, LOUIS 3237
| 80
Künstlerregister
| 81
VORBESICHTIGUNG
Hardturmstrasse 102/121
8031 Zürich, Schweiz
AUKTION
Hardturmstrasse 102
8031 Zürich, Schweiz
VORBESICHTIGUNG
Hardturmstrasse 121
8031 Zürich, Schweiz
AUKTION
ONLINE ONLY
VORBESICHTIGUNG
2, Rue de l‘Athénée
1205 Genf, Schweiz
AUKTION
2, Rue de l‘Athénée
1205 Genf, Schweiz
AUKTIONEN
REPRÄSENTANTEN
Koller Auktionen AG
Hardturmstrasse 102
8031 Zürich, Schweiz
Tel +41 44 445 63 63 
Fax +41 44 273 19 66 
office@kollerauktionen.ch
www.kollerauktionen.ch
Koller Auktionen AG
2, Rue de l‘Athénée
1205 Genf, Schweiz
Tél +41 22 311 03 85
Fax +41 22 810 06 30
geneva@kollerauktionen.ch
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MÜNCHEN
Fiona Seidler
Maximiliansplatz 20
80333 München
Tel. +49 89 22 80 27 66
Fax +49 89 22 80 27 67
Mobile +49 177 257 63 98
muenchen@kollerauktionen.com
DÜSSELDORF
Ulrike Gruben
Citadellstrasse 4
40213 Düsseldorf
Tel. +49 211 30 14 36 38
Fax +49 211 30 14 36 39
Mobile +49 175 586 38 64
duesseldorf@kollerauktionen.com
MOSKAU
Vadim Goncharenko
Mobile +41 76 431 81 64
moscow@kollerauctions.com
BEIJING
Jing Li
Haidianque Chedaogou 10# 6/4-307
100089 Beijing
Tel. +86 135 2039 8057
beijing@kollerauctions.com
HAMBURG
Ulrike Gruben
Tel. +49 211 30 14 36 38
hamburg@kollerauktionen.com
ITALIEN
LuigiPesce
ViaCairoli18
16124Genua
Tel.+393395962768
italia@kollerauktionen.ch
Schweizer Kunst
Auktion in Zürich: 4. Dezember 2020
Kontakt · Cyril Koller · Tel. +41 44 445 63 51 · koller@kollerauktionen.ch
FERDINAND HODLER. Tanne am Bach. 1910. Öl auf Leinwand. 90,5 × 80 cm.
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PostWar  Contemporary
Auktion in Zürich: 5. Dezember 2020
Kontakt · Silke Stahlschmidt · Tel. +41 44 445 63 42 · stahlschmidt@kollerauktionen.ch
CHRISTO (VLADIMIROV JAVACHEFF). The Pont Neuf, Wrapped (Project for Paris).
Bleistift, Kohle, Pastell, Wachskreide und technische Daten. Zeichnung in zwei Teilen: 38 × 165 cm / 106,6 × 165 cm.
| 84| 84
BEDINGUNGEN FÜR KLASSISCHE AUKTIONEN
Diese Bedingungen gelten für Objekte, die von
Koller (gemäss Definition unten) live im Aukti-
onssaal versteigert werden.
Durch die Teilnahme an der Auktion unterzieht
sich der Bieter den nachstehenden Auktions-
bedingungen („AGB“) der Koller Auktionen AG,
Hardturmstrasse 102, 8005 Zürich, Schweiz
(„Koller“):
1. Rechtsstellung der Parteien
Die Steigerungsobjekte werden durch Koller im
Namen und auf Rechnung des Einlieferers des zu
versteigernden Objektes („Einlieferer“) verstei-
gert. Koller handelt in fremdem Namen und auf
fremde Rechnung als direkte/unmittelbare Stell-
vertreterin des Einlieferers im Sinne von Art. 32
Abs. 1 des schweizerischen Obligationenrechts
(„OR“). Der Zuschlag erfolgt an den von Koller im
Rahmen der Auktion anerkannten Bieter mit dem
höchsten Gebot in Schweizer Franken („Käufer“),
wodurch das betroffene ersteigerte Objekt ein
verbindlicher Kaufvertrag zwischen Einlieferer
und Käufer entsteht („Kaufvertrag“). Koller wird
dadurch nicht Partei des Kaufvertrages.
2. Aufgeld
2.1 Nebst dem Zuschlagspreis ist vom Käufer
auf den Zuschlagspreis ein Aufgeld zu entrich-
ten, das wie folgt berechnet wird:
i. bei einem Zuschlag bis CHF 10‘000: 25%
ii. bei einem Zuschlag ab CHF 10‘000 bis
CHF 400‘000: 25% auf die ersten CHF 10‘000
und 22% auf die Differenz von CHF 10‘000 bis
zur Höhe des Zuschlags
iii. bei einem Zuschlag ab CHF 400‘000: 25% auf
die ersten CHF 10‘000; 22% auf CHF 390‘000
und 15% auf die Differenz von CHF 400‘000
bis zur Höhe des Zuschlags.
2.2 Falls der Käufer während einer online über-
tragenen Saal-Auktion („Live-Auktion“) live im
Internet mitbietet, oder ein Vorgebot über eine
fremde, mit Koller verlinkten Seite abgibt, wird
ein zusätzlicher Aufpreis von 3% des Zuschlags
verrechnet. Für Gebotsabgaben im Rahmen
einer Live-Auktion gelten im Übrigen die Bedin-
gungen, welche auf der Live-Auktion Webseite
publiziert sind. Diese können von den hier pub-
lizieren abweichen.
2.3 Auf das Aufgeld hat der Käufer die schwei-
zerische Mehrwertsteuer („MWST“) zu entrich-
ten. Die angegebenen %-Sätze des Aufgeldes
beziehen sich auf den Zuschlagspreis für jedes
einzelne Objekt. 
2.4 Alle im Auktionskatalog mit * (Asterisk) be-
zeichneten Objekte sind vollumfänglich mehr-
wertsteuerpflichtig, d. h. bei diesen Objekten
wird die MWST auf den Zuschlagspreis plus
Aufgeld berechnet. Käufer, die eine rechtsgültig
abgestempelte Ausfuhrdeklaration vorlegen, er-
halten die MWST rückvergütet. 
2.5 Der Käufer erklärt sich damit einverstanden,
dass Koller allenfalls auch vom Einlieferer eine
Kommission erhält.
3. Garantie
3.1 Koller wird den Kauf (unter Vorbehalt nachfol-
gender Ziffern 3.2 und 3.3) namens des Einlieferers
rückgängig machen und dem Käufer Kaufpreis und
Aufgeld (inkl. MWST) zurückerstatten, falls sich das
Objekt als Fälschung erweist. Eine Fälschung liegt
vor, wenn das Objekt nach vernünftiger Auffassung
von Koller eine im Hinblick auf Urheberschaft, Alter,
Periode,KulturoderHerkunftinTäuschungsabsicht
geschaffene Imitation ist, bei der sich die korrekte
Beschreibung solcher Inhalte nicht in der Beschrei-
bungimAuktionskatalog(unterBeachtungjeglicher
Ergänzungen) widerspiegelt und dieser Umstand
denWertdesObjektsimVergleichzueinemderKa-
talogbeschreibung entsprechenden Gegenstand
wesentlich beeinträchtigt. Ein Objekt gilt nicht als
gefälscht, wenn es lediglich beschädigt ist und/oder
an ihm Restaurierungsarbeiten und/oder Verände-
rungenirgendwelcherArtvorgenommenwurden. 
3.2 Eine Rückabwicklung gemäss vorstehender
Bestimmung findet nach Ermessen von Koller
nicht statt, falls:
i. die Beschreibung des Objekts im Auktions-
katalog im Einklang mit der Meinung einer
Fachperson oder mit der herrschenden Mei-
nung von Fachpersonen stand oder die Be-
schreibung im Auktionskatalog andeutete,
dass hierüber Meinungsverschiedenheiten
bestanden, 
ii. die Fälschung zur Zeit des Zuschlages nach
dem Stand der Forschung und mit den allge-
mein anerkannten und üblichen Methoden
noch nicht oder nur mit unverhältnismässi-
gem Aufwand als solche erkennbar war,
iii. die Fälschung (nach Kollers sorgfältiger Ein-
schätzung) vor 1880 hergestellt wurde oder 
iv. es sich beim Kaufobjekt um ein Gemälde,
Aquarell, eine Zeichnung oder Skulptur han-
delt, das gemäss den Angaben im Auktions-
katalog vor 1880 entstanden sein müsste.
3.3 Der Käufer kann von Koller (als Vertreterin
des Einlieferers) die Rückabwicklung ab dem Tag
des Zuschlages für einen Zeitraum von zwei (2)
Jahren (drei (3) Wochen für Schmuck) verlangen.
Sie wird ausschliesslich dem Käufer eingeräumt
und darf nicht an Dritte abgetreten werden. Die
Geltendmachung des Anspruchs setzt voraus,
dass der Käufer gegenüber Koller sofort nach
Entdeckung des Mangels mit eingeschriebe-
nem Brief Mängelrüge erhebt und Koller das ge-
fälschte Kaufobjekt im gleichen Zustand, wie es
ihm übergeben wurde, und unbelastet von An-
sprüchen Dritter, zurückgibt. Der Käufer hat den
Nachweis zu erbringen, dass es sich beim Ob-
jekt um eine Fälschung handelt. Koller kann vom
Käufer verlangen, dass dieser auf eigene Kosten
Gutachten von zwei unabhängigen und in dem
Bereich anerkannten Experten einholt, ist jedoch
nicht an solche Gutachten gebunden und behält
sich das Recht vor, zusätzlichen Expertenrat auf
eigene Kosten einzuholen.
3.4 KollerkannnachfreiemErmessenaufdieGel-
tendmachung eines Ausschlussgrundes gemäss
vorstehender Ziffer 3.2 oder auf die Erfüllung von
Voraussetzungen nach obiger Ziffer 3.3 verzich-
ten.
3.5 Die Ansprüche des Käufers gegen Koller als
Vertreterin des Einlieferers unter dieser Ziffer
3.1 beschränken sich auf die Rückerstattung des
von diesem bezahlten Kaufpreises und Aufgel-
des (inkl. MWST). Weitergehende oder andere
Ansprüche des Käufers sind unter jedwelchem
Rechtstitel (inklusive Irrtumsanfechtung gemäss
Art. 23 ff. OR) ausgeschlossen.
4. Haftungsausschluss
4.1 Die Steigerungsobjekte werden in dem Zu-
stand versteigert, in dem sie sich im Augenblick
des Zuschlags befinden. Bei den Steigerungsob-
jekten handelt es sich um „gebrauchte“ Waren.
Diese befinden sich naturgemäss nicht mehr in
neuwertigem Zustand.
4.2 Zu jedem Objekt beinhaltet der Auktionskata-
log eine Beschreibung mit Abbildung. Die Informa-
tionenindenAuktionskatalogen,sowie Zustands-
berichte von Koller die vor der Auktion angefordert
werden können, geben lediglich ein allgemeines
Bild und eine unverbindliche Einschätzung von
Koller wieder. Die Beschreibung der Objekte er-
folgt nach bestem Wissen und Gewissen, doch
kann Koller für die Katalogangaben keine Haftung
übernehmen. Während der Ausstellung besteht
die Möglichkeit, die Gegenstände zu besichtigen.
Entsprechend wird der Käufer aufgefordert, das
ObjektvorderAuktioninAugenscheinzunehmen,
und sich, allenfalls unter Heranziehung unabhän-
giger Fachberatung, ein eigenes Urteil über die
Übereinstimmung des Objekts mit der Katalog-
beschreibung zu bilden. Für die Objektbeschrei-
bungen ist die gedruckte Ausgabe des Katalogs
(inkl. späterer Ergänzungen) in deutscher Sprache
ausschliesslich massgebend. Koller behält sich
das Recht vor, zur Meinungsbildung Experten oder
Fachkräfte ihrer Wahl beizuziehen und sich auf
diese abzustützen. Koller kann für die Richtigkeit
solcher Meinungen nicht verantwortlich gemacht
werden. Solche Expertenmeinungen oder Gut-
achten stellen genauso wenig wie von Koller vor-
genommene Objektbeschreibungen oder sonsti-
ge Aussagen über ein Objekt (inklusive Aussagen
über dessen Wert) explizite oder stillschweigende
Zusicherungendar.
4.3 UnterVorbehaltvonvorstehenderZiff.3wird
jede Haftung für Rechts- und Sachmängel weg-
bedungen. Die Verpflichtungen des Einlieferers
gegenüber dem Käufer sind im gleichen Masse
eingeschränkt wie die Verbindlichkeiten von Kol-
ler gegenüber dem Käufer.
5. Teilnahme an der Auktion
5.1 Die Teilnahme an einer Auktion als Bieter
steht jedermann offen. Koller behält sich aber
das Recht vor, nach freiem Ermessen jeder
Person den Zutritt zu ihren Geschäftsräumlich-
keiten oder die Anwesenheit bzw. Teilnahme an
ihren Auktionen zu untersagen. 
5.2 Bieter, die Koller nicht persönlich bekannt
sind, müssen sich bis 48 Stunden vor der Auktion
mittels des dafür vorgesehenen Formulars re-
gistrieren. Der rechtsgültig unterzeichneten Re-
gistrierung ist eine Kopie des gültigen Reisepas-
ses und eine Kopie der Kreditkarte beizulegen.
Bei jedem Zahlungsverzug des Bieters ist Koller
berechtigt, die Kreditkarte des Bieters gemäss
Angaben auf dem Registrierungsformular bis
zur Höhe des geschuldeten Betrages zuzüglich
Spesen des Kartenanbieters zu belasten. 
5.3 Koller kann von jedem Bieter vorgängig einen
Bonitätsnachweis einer für Koller akzeptablen
Bank verlangen. 
5.4 Bei Geboten für Objekte mit oberen Schätz-
werten von mehr als CHF 30 000 kann Koller vom
Bieter jederzeit die vorgängige Überweisung von
20% der unteren Schätzwerte als Sicherheit ver-
langen. Koller wird diesen Betrag nach der Aukti-
on mit ihren und den Ansprüchen der Einlieferer
verrechnenundeinenallfälligenÜberschussum-
gehend an den Käufer / Bieter zurückerstatten.
| 85| 85
6. Versteigerung
6.1 Koller kann ein Objekt unterhalb des mit dem
Einlieferer vereinbarten Mindestverkaufspreises
zum Ausruf bringen. Die Abgabe eines Gebots
anlässlich der Versteigerung bedeutet eine ver-
bindliche Offerte. Der Bieter bleibt an sein Gebot
gebunden, bis dieses entweder überboten oder
von Koller abgelehnt wird. Doppelgebote werden
sofort nochmals aufgerufen; in Zweifelsfällen
entscheidet die Auktionsleitung. 
6.2 Es steht Koller frei, ein Angebot ohne be-
sondere Gründe abzulehnen oder aber, falls ein
Bieter die Voraussetzungen zur Teilnahme an
einer Auktion gemäss obiger Ziffer 5.2 bis 5.4
nicht erfüllt. Ebenso steht es Koller frei, Steige-
rungsgegenstände ohne Verkauf zuzuschlagen
oder zurückzunehmen, selbst wenn dies für die
Auktionsteilnehmer nicht erkennbar sein sollte. 
6.3 Koller behält sich das Recht vor, Nummern
des Katalogs zu vereinigen, zu trennen, ausser-
halb der Reihenfolge anzubieten oder wegzulas-
sen. Koller behält sich vor, einen Zuschlag bei Vor-
liegen besonderer Umstände nur unter Vorbehalt
vorzunehmen. Erfolgt der Zuschlag unter Vorbe-
halt, so bleibt der Bieter noch während 14 Tagen
anseinGebotgebunden.Erwirdwiederfrei,wenn
die Erklärung von Koller, der Zuschlag sei definitiv,
nicht innert dieser Frist bei ihm eintrifft. 
6.4 Steigerungsangebote von Kaufinteressen-
ten, die der Auktion nicht persönlich beiwohnen
können, werden bis 48 Stunden vor Beginn der
Steigerung schriftlich entgegengenommen. 
6.5 Interessenten können telefonisch mitbieten,
wenn sie dies mindestens 48 Stunden vor Aukti-
onsbeginn schriftlich vorangemeldet haben. Auf
Objekte mit Schätzpreisen unter CHF 500 kann
nicht telefonisch geboten werden und Interes-
senten werden um Abgabe eines schriftlichen
Gebots bzw. um persönliches Mitbieten im Auk-
tionssaal gebeten. 
6.6 Interessenten, die ihr Gebot im Rahmen ei-
ner Live-Auktion abgeben möchten, können an
der Auktion teilnehmen, nachdem sie von Koller
aufgrund eines Registrierungsgesuchs zur Auk-
tion zugelassen worden sind. Koller behält sich
das Recht vor, Registrierungsgesuche ohne wei-
teres abzulehnen. 
6.7 Koller lehnt jede Haftung für nicht berück-
sichtigte Gebote aller Art sowie für nicht berück-
sichtigte Anmeldungen für telefonisches Mitbie-
tenab.FürtelefonischeMitbieterundschriftliche
Auftraggeber gilt bezüglich Legitimierung und
Bonitätsnachweis ebenfalls Ziff. 5.
7. Eigentumsübergang
Das Eigentum an einem ersteigerten Objekt
geht auf den Käufer über, sobald der Kaufpreis
und das Aufgeld (inkl. MWST) vollständig in
Schweizer Franken bezahlt sind und Koller die-
se Zahlungen dem entsprechenden Objekt zu-
geordnet hat.
8. Abholung der ersteigerten Objekte
8.1 Die ersteigerten Gegenstände müssen vom
Käufer innerhalb von 7 Tagen nach Abschluss
der Auktion während der Öffnungszeiten auf ei-
gene Kosten abgeholt werden. Erfüllungsort des
Kaufvertrages zwischen Käufer und Einlieferer ist
mithin der Geschäftssitz von Koller. Wenn die Zeit
es erlaubt, werden die Objekte nach jeder Sitzung
ausgegeben. Die Herausgabe erfolgt nach voll-
ständiger Bezahlung des Kaufpreises sowie des
Aufgeldes (inkl. MWST) und Zuordnung dieses
Betrages zum ersteigerten Objekt durch Koller.
8.2 Während der vorgenannten Frist haftet Kol-
ler für Verlust, Diebstahl, Beschädigung oder
Zerstörung zugeschlagener und bezahlter Ob-
jekte, jedoch nur bei grobfahrlässiger oder vor-
sätzlicher Handlung durch Koller und nur bis zur
Höhe von Zuschlagspreis, Aufgeld und MWST.
Nach Ablauf dieser Frist haftet Koller nicht mehr
und es ist Sache des Käufers, für eine angemes-
sene Versicherung des ersteigerten Objekts zu
sorgen. Für Rahmen und Glas kann keine Haf-
tung übernommen werden. Werden die erstei-
gerten Objekte nicht innert 7 Tagen abgeholt,
lagert Koller diese wahlweise auf Kosten und Ge-
fahr des Käufers bei einer Firma ihrer Wahl oder
in ihren eigenen Räumen zu einem Tagessatz
von CHF 10 pro Objekt ein. 
8.3 Transportaufträge nimmt Koller schriftlich
entgegen. Die Transportkosten trägt der Käufer.
Ohne anders lautende schriftliche Abmachung
werden die zugeschlagenen Objekte für den
Transport durch Koller auf Kosten des Käufers
versichert. Verglaste Bilder und zerbrechliche
Objekte werden von Koller nicht versandt.
9. Bezahlung der ersteigerten Objekte
9.1 Die Rechnung aufgrund eines Zuschlags für
ein ersteigertes Objekt ist innert 7 Tagen nach
Abschluss der Auktion in Schweizer Franken
zu bezahlen. Zahlungen mittels Kreditkarte sind
nur nach Rücksprache mit der Buchhaltung von
Koller möglich und unterliegen einer Bearbei-
tungsgebühr zwischen 2 und 4%, die vom Käufer
zu bezahlen ist und auf den Rechnungsbetrag
erhoben wird.
9.2 Koller kann Zahlungen des Käufers auch ent-
gegen dessen anderslautenden Instruktionen auf
jedebeliebigeSchulddesKäufersgegenüberKoller
oder gegenüber dem Einlieferer anrechnen und
allfällige Forderungen des Käufers gegen sie mit
eigenen Ansprüchen verrechnen. Ist der Käufer
im Zahlungsverzug, wird auf den Rechnungsbe-
trag ein Verzugszins von 10% p.a. erhoben. Falls
der Käufer den Rechnungsbetrag nicht innert 7
TagennachderbetreffendenAuktionbegleicht,ist
Koller ohne weitere Rücksprache mit dem Käufer
berechtigt, den geschuldeten Rechnungsbetrag
der Kreditkarte des Käufers zu belasten. In solchen
Fällen wird auf den Rechnungsbetrag sodann eine
Bearbeitungsgebühr zwischen 2 und 4% erhoben,
dieebenfallsderKreditkartebelastetwird.
9.3 Leistet der Käufer die geschuldete Zahlung
nicht oder nicht rechtzeitig, kann Koller zudem
namens des Einlieferers wahlweise (i) weiterhin
Erfüllung des Kaufvertrags verlangen oder (ii)
ohne Fristansetzung auf Leistung des Käufers
verzichten und vom Kaufvertrag zurücktreten
oder Schadenersatz wegen Nichterfüllung ver-
langen; im letzteren Fall ist Koller auch berech-
tigt, das Objekt ohne Beachtung eines Min-
destverkaufspreises entweder freihändig oder
anlässlich einer Auktion zu verkaufen und den
Erlös zur Reduktion der Schulden des Käufers
zu verwenden. Ein allfälliger über dem ursprüng-
lichen Zuschlagspreis liegender Verkaufspreis
wird an den Einlieferer ausbezahlt. Der Käufer
haftet Koller und dem Einlieferer für allen aus der
Nichtzahlung bzw. Zahlungsverspätung entste-
henden Schaden. 
9.4 BiszurvollständigenBezahlungallergeschulde-
tenBeträgebehältKolleranallensichinihremBesitz
befindlichen Objekten des Käufers ein Pfandrecht.
Koller ist zur betreibungsrechtlichen oder privaten
Verwertung (inkl. Selbsteintritt) solcher Pfänder
berechtigt. Die Einrede der vorgängigen Pfandver-
wertung nach Art. 41 des Schweizer Schuldbetrei-
bungs-undKonkursrechtsistausgeschlossen.
10. Vertretung
Jeder Käufer haftet persönlich aus dem ihm erteil-
ten Zuschlag und aus dem durch ihn eingegange-
nen Kaufvertrag mit dem Einlieferer. Von Perso-
nen, die als Stellvertreter in fremdem Namen oder
als Organ einer juristischen Person bieten, kann
der Nachweis der Vertretungsbefugnis verlangt
werden. Ein solcher Stellvertreter haftet mit dem
Vertretenen unbeschränkt und solidarisch für die
ErfüllungsämtlicherVerbindlichkeiten.
11. Verschiedene Bestimmungen
11.1 Die Auktion erfolgt unter Mitwirkung eines
Beamten des Stadtammannamtes Zürich. Jede
Haftung des anwesenden Beamten, der Ge-
meinde oder des Staates für Handlungen von
Koller ist ausgeschlossen. 
11.2 Koller behält sich das Recht vor, einzelne
oder alle Rechte und Pflichten aus diesen AGB
an einen Dritten zu übertragen oder durch einen
Dritten ausüben zu lassen. Der Bieter resp. der
Käufer ist nicht berechtigt, Rechte und Pflichten
aus diesen AGB Dritten zu übertragen.
11.3 Koller behält sich das Recht vor, Fotografien
und Abbildungen von verkauften Objekten in den
eigenen Publikationen und in den Medien zu ver-
öffentlichen und damit Werbung zu betreiben. 
11.4 Die vorstehenden Bedingungen sind Be-
standteil jedes einzelnen an der Auktion ge-
schlossenen Kaufvertrags. Abänderungen sind
nur mit schriftlichem Einverständnis von Koller
verbindlich. 
11.5 Sollten einzelne Bestimmungen dieser
AGB ganz oder teilweise nichtig und/oder un-
wirksam sein, bleibt die Gültigkeit und/oder
Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen oder
Teile solcher Bestimmungen unberührt. Die un-
gültigen und/oder unwirksamen Bestimmungen
werden durch solche ersetzt, die dem Sinn und
Zweck der ungültigen und/oder unwirksamen
Bestimmungen in rechtswirksamer Weise wirt-
schaftlich am nächsten kommt. Das gleiche gilt
bei eventuellen Lücken der Regelung.
11.6 Die vorliegenden AGB und alle Änderungen
daran unterliegen Schweizer Recht, unter Aus-
schluss von allfälligen Verweisungen des Bun-
desgesetztes über das Internationale Privat-
recht (IPRG) und unter Ausschluss des Wiener
Kaufrechts (UN-Kaufrechts). 
11.7 Für die Beurteilung von Streitigkeiten (unter
Einschluss der Geltendmachung von Verrech-
nungen und Gegenforderungen), welche aus oder
im Zusammenhang mit diesen AGB (einschliess-
lich deren Gültigkeit, Rechtswirkung, Auslegung
oder Erfüllung) entstehen, sind ausschliesslich
die Gerichte des Kantons Zürich zuständig. Kol-
ler ist aber berechtigt, ein Verfahren vor jedem
sonst zuständigen Gericht anhängig zu machen.
Zürich, 1. Juli 2018
| 86
CONDITIONS DE VENTE AUX ENCHÈRES (CLASSIQUES)
Ces conditions s’appliquent aux objets que Koller
(selon la définition ci-après) présente lors d’une vente
auxenchèresclassiquedansunesalledevente.
En prenant part à la vente aux enchères,
l’enchérisseur se soumet aux Conditions de
Vente aux Enchères («CV»)  ci-dessous de Koller
Ventes aux Enchères SA, Hardturmstrasse 102,
8005 Zurich, Suisse («Koller»):
1. Statut juridique des parties
Les objets d’enchères seront mis aux enchères par
Koller au nom de et pour le compte de celui qui les
a remis («Mandant»). Koller agit au nom et pour le
compte du Mandant comme représentant direct/
immédiatdanslesensdel’art.32par.1duCodedes
Obligations suisse («CO»). L’adjudication a lieu au
plus offrant en francs suisses reconnu par Koller lors
de la vente aux enchères («Acheteur»), par laquelle
est créé un contrat de vente «Contrat de Vente»  de
pleindroitentrel’AcheteuretleMandantconcernant
l’objet vendu. Koller n’est ainsi pas partie du Contrat
deVente.
2.Prixmajoré(supplémentsurleprixd’adjudication)
2.1 Outre le prix d’adjudication, l’Acheteur est
débiteurd’unsupplémentsurleprixd’adjudication
qui sera calculé de la manière suivante:
i. pour une adjudication jusqu’à CHF 10’000: 25%
ii. pour une adjudication dès CHF 10’000 jusqu’à
CHF 400’000: 22% sur les premiers CHF 10’000
et 20% sur la différence de CHF 10’000 jusqu’au
montant de l’adjudication
iii. pour une adjudication dès CHF 400’000:
25% sur les premiers CHF 10’000; 22% sur
CHF 390’000 et 15% sur la différence de CHF
400’000 jusqu’au montant de l’adjudication.
2.2 Dans le cas où l’acheteur a enchéri dans le
cadre d’une vente aux enchères en salle qui a été
transmise en direct sur Internet («Enchères Live»),
ou a transmis un ordre d’achat à travers un site
indépendant en relation avec Koller, le supplément
sur le prix d’adjudication sera majoré de 3%.
l’Acheteur est sujet aux Conditions de Vente aux
Enchères publiées sur le site des Enchères Live, qui
pourraient varier des présentes conditions.
2.3 L’Acheteur doit s’acquitter de la Taxe sur la
valeur ajoutée («TVA») suisse sur le prix majoré.
Les taux indiqués en % du prix majoré se réfèrent
au prix d’adjudication pour chaque objet adjugé.
2.4 Tous les objets marqués d’un * dans le
catalogue de la vente aux enchères sont
pleinement assujettis à la TVA, c’est-à-dire que
ces objets sont frappés de la TVA sur le prix
d’adjudication augmenté du prix majoré. Les
Acheteurs qui sont en mesure de présenter une
déclaration d’exportation valablement timbrée se
voient rembourser la TVA.
2.5L’AcheteurdéclareaccepterqueKollerperçoive
également une commission par le Mandant.
3. Garantie
3.1 Si un objet acheté devait s’avérer être un faux,
Koller annulera l’adjudication (sous réserve des
chiffres 3.2 et 3.3 ci-dessous) au nom du Mandant
et remboursera à l’Acheteur le prix de l’adjudication
et le prix majoré, TVA en sus. Il faut entendre par
faux tout objet qui constitue, conformément à une
évaluation raisonnable de Koller, une imitation faite
dans l’intention de tromper fallacieusement autrui,
quecesoitencequiconcernel’auteur,l’âge,l’époque,
lecercledecultureoul’origine,sansqueladescription
correcte de ces éléments ne ressorte du catalogue
de la ventes aux enchères (en tenant compte de
toutemodificationapportée)etquecetétatdesfaits
diminuesensiblementlavaleurdel’objetparrapportà
unobjetcorrespondantàladescriptionducatalogue.
Un lot n’est pas considéré comme falsifié s’il est
seulementendommagéous’ilafaitl’objetdetravaux
derestaurationet/oudemodificationsquelconques.
3.2 L’adjudication ne sera pas annulée
conformément à la disposition ci-dessus, en
fonction de l’appréciation de Koller, lorsque:
i. la description de l’objet dans le catalogue de
la vente aux enchères était conforme à l’avis
d’un expert ou à l’avis général des experts ou
lorsque la description dans le catalogue de
la vente aux enchères laissait supposer qu’il
existait des divergences de vue à cet égard ;
ii. l’état d’avancement technique et les procédés
généralement acceptés et pratiqués n’ont pas
permis de reconnaître le faux au moment de
l’adjudicationoulacomplexitédeleurutilisation
aurait été disproportionnée par rapport à la
valeur de l’objet ;
iii. le faux a été réalisé (selon l’estimation
soigneuse de Koller) avant 1880 ; ou
iv. l’objet acheté est un tableau, une aquarelle,
un dessin ou une sculpture dont la date de
réalisation devrait être antérieure à 1880
conformément aux indications fournies dans le
catalogue de la vente aux enchères.
3.3 L’Acheteur peut demander l’annulation de
l’adjudication à Koller (en tant que représentant
du Mandant) à compter de la date de l’adjudication
pourunepériodededeux(2)ans(trois(3)semaines
pour la joaillerie). Elle est accordée exclusivement
à l’Acheteur et sa cession à des tiers n’est pas
autorisée. La mise en œuvre de la réclamation
exige que l’Acheteur adresse à Koller une lettre
sous pli recommandé dès la découverte du vice et
qu’il restitue immédiatement l’objet acheté falsifié
à Koller dans le même état que le jour de la remise
et exempt de toute prétention de tiers. L’Acheteur
doit fournir la preuve que l’objet adjugé est un
faux. Koller peut exiger de l’Acheteur que celui-ci
fasse réaliser à ses propres frais des expertises
par deux experts indépendants reconnus dans la
matière, mais elle n’est pas tenue de prendre en
considération ces expertises et se réserve le droit
desefaireconseilleràsesfraispard’autresexperts.
3.4 Selon sa propre appréciation, Koller peut
renoncer à faire valoir un motif d’exclusion
conformémentàl’article3.2ci-dessusouaurespect
desconditionsstipuléesàl’article3.3ci-dessus.
3.5 Les prétentions que l’Acheteur peut faire
valoir à l’égard de Koller en tant que représentant
du Mandant sous l’article 3.1 se limitent au
remboursement du prix de vente payé et du prix
majoré, TVA en sus. Toute prétention ultérieure
ou prétention d’une autre nature de l’Acheteur à
l’égard de Koller ou ses collaborateurs est exclue
quel que soit le motif juridique (y compris l’erreur
essentielle selon l’article 23 ff. du CO).
4. Exclusion de responsabilité
4.1 Les objets sont mis aux enchères dans
l’état dans lequel ils se trouvent au moment
de l’adjudication. Les objets sont par définition
«usés» et donc rarement en parfait état.
4.2 Chaque objet est décrit et illustré dans le
catalogue de vente aux enchères. Les informations
dans le catalogue, ainsi que dans les rapports
sur l’état de conservation (condition reports)
représentent uniquement une idée générale et
une évaluation sans engagement de la part de
Koller. La description des objets est faite en toute
conscience, Koller ne peut cependant assumer
aucune responsabilité pour les indications
figurant dans le catalogue. Pendant l’exposition,
il est possible de voir les objets. Par conséquent,
l’acheteur est invité à examiner l’objet avant la vente
auxenchèresetàévaluerlui-mêmelaconformitédu
lot avec la description de celui-ci dans le catalogue,
le cas échéant en se faisant assister par un conseil
techniqueindépendant.Lesdescriptionsdesobjets
dans la version allemande de l’édition imprimée
du catalogue (avec modifications ultérieures)
s’appliquentexclusivement.Kollerseréserveledroit
de faire appel à des experts ou des spécialistes de
son choix pour s’appuyer sur leur avis et se forger
elle-mêmesapropreopinion.Kollernepeutpasêtre
tenueresponsabledel’exactitudedetellesopinions.
Les avis de ces spécialistes ou des expertises, les
descriptions d’objets effectuées par Koller ou tout
autre énoncé concernant un objet (y compris des
énoncésrelatifsàsavaleur)neconstituentenaucun
casdespromessesexplicitesoutacites.
4.3 Sous réserve du chiffre 3 ci-dessus, toute
responsabilité pour défauts matériels ou
juridiques est exclue. Les obligations du Mandant
à l’égard de l’Acheteur sont restreintes dans la
même mesure que les engagements de Koller à
l’égard de l’Acheteur.
5. Participation à une vente aux enchères
5.1 La participation à une vente aux enchères
en qualité d’enchérisseur est autorisée à toute
personne. Cependant, Koller se réserve le droit –
à son libre arbitre – de refuser à toute personne
l’accès de ses locaux commerciaux ou d’interdire
à toute personne la présence ou la participation à
l’une de ses ventes aux enchères.
5.2 Les enchérisseurs qui ne sont pas
personnellement connus par Koller doivent
s’enregistrer 48 heures avant la vente aux
enchères à l’aide du formulaire prévu à cet effet.
L’enregistrement valablement signé devra être
accompagné d’une copie du passeport de
l’enchérisseur, ainsi que d’une copie de sa carte de
crédit. En cas de retard de paiement de l’Acheteur,
Koller est autorisée à débiter la carte de crédit de
celui-ci conformément aux informations fournies
sur le formulaire d’enregistrement et à concurrence
dumontantdû,majorésdesfraisdegestionfacturés
parlasociétédecartedecrédit.
5.3 Koller peut demander à chaque enchérisseur un
justificatif de solvabilité d’une banque acceptable par
Koller.
5.4 En cas d’offres pour les objets dont
l’estimation haute est supérieure à CHF 30’000,
Koller peut demander à l’enchérisseur le virement
préalable de 20% de l’estimation basse à titre de
garantie. Après la vente, Koller compensera ce
montant avec ses prétentions et les prétentions
du Mandant et remboursera sans délai tout
excédent éventuel à l’enchérisseur / l’Acheteur.
6. Vente aux enchères
6.1 Koller peut commencer les enchères en-
dessousduprixderéserveconvenuavecleMandant.
Laremised’uneoffrelorsdelaventeauxenchères
signifie que celle-ci est juridiquement obligatoire.
L’enchérisseur demeure lié à son offre jusqu’à
ce que celle-ci fasse l’objet d’une surenchère
ou qu’elle soit écartée par Koller. Les enchères
doubles font l’objet d’un nouvel appel immédiat;
dans les cas douteux, la direction des enchères
tranche.
| 87
6.2 Koller est libre d’écarter une enchère sans
indication de motifs particuliers. Il en est de
même lorsqu’un enchérisseur ne satisfait pas
aux conditions de participation à une vente aux
enchères conformément au chiffre 5.2 à 5.4 ci-
dessus. Koller est également en droit d’adjuger
des objets sans vente ou de retirer des objets de
la vente aux enchères, sans que ce soit forcément
évident pour le spectateur.
6.3 Koller se réserve le droit de réunir les lots du
catalogue, de les séparer, de les proposer aux
enchères dans un ordre différent ou encore de
renoncer à mettre certains lots aux enchères.
Koller se réserve le droit d’adjuger des lots
«sous condition», dans des circonstances
particulières. L’adjudication sera considérée
comme conditionnelle, et l’enchérisseur sera
tenu à son offre pendant 14 jours après la vente
aux enchères. L’enchérisseur sera délié de toute
obligation de paiement s’il ne reçoit pas un avis de
Koller avant ce délai déclarant que l’adjudication
est définitive.
6.4 Les offres d’enchères de personnes
intéressées ne pouvant pas assister
personnellement à la vente aux enchères sont
réceptionnées par écrit jusqu’à 48 heures avant le
début de la vente.
6.5. Les personnes intéressées peuvent enchérir
par téléphone à condition de s’être inscrites
par écrit au moins 48 heures avant le début
de la vente aux enchères. Aucune enchère par
téléphone n’est possible pour les objets dont
la valeur estimée est inférieure à CHF 500, et
les personnes intéressées à de tels objets sont
invitées à déposer une offre écrite ou à enchérir
personnellement dans la salle des ventes.
6.6 Les personnes intéressées qui souhaitent
déposer leur offre dans le cadre des Enchères
Live, peuvent participer à la vente après être
admises à celle-ci par Koller suite à leur demande
d’enregistrement. Koller se réserve le droit de
refuser des demandes d’enregistrement sans
indiquer un motif particulier.
6.7 Koller décline toute responsabilité pour les
offres de tout type n’ayant pas été prises en
considération ainsi que pour les enregistrements
d’enchères téléphoniques qui n’auraient pas
été pris en compte. Les normes prévues au
chiffre 5 concernant la légitimation et la preuve
de la solvabilité s’appliquent également aux
enchérisseurs par téléphone et par écrit.
7. Transfert de propriété
La propriété d’un objet adjugé est transférée
à l’Acheteur dès que le prix de vente et le prix
majoré, TVA en sus, ont été intégralement versés
en francs suisses et que Koller a affecté ces
paiements à l’objet correspondant.
8. Enlèvement des objets adjugés
8.1 L’Acheteur doit venir retirer à ses propres frais
les objets adjugés dans les 7 jours qui suivent
la clôture de la vente aux enchères pendant les
heures d’ouverture de Koller. Le lieu d’exécution du
Contrat de Vente entre le Mandant et l’Acheteur
est par conséquent le siège social de Koller. Si le
temps à disposition est suffisant, les objets seront
délivrésaprèschaqueséance.Laremisealieuaprès
paiementintégralduprixdeventeetdusupplément
sur le prix majoré, TVA en sus, ainsi que l’affectation
decemontantàl’objetadjugéparKoller.
8.2 Pendant le délai précité, Koller est responsable
de la perte, du vol, de l’endommagement ou de
la destruction des objets adjugés et payés, mais
seulement dans les cas de négligence grave ou
intentionnelle de la part de Koller, à concurrence
toutefois du montant du prix de l’adjudication, du
supplément sur le prix d’adjudication et de la TVA.
A l’expiration de ce délai, la responsabilité de Koller
cesse et il incombe alors à l’Acheteur de contracter
une assurance appropriée pour l’objet adjugé. Il n’est
assumé aucune responsabilité pour les cadres et le
verre. Si les objets adjugés ne sont pas retirés dans
les7jours,Kollerseréserveledroitdelesentreposer
à la charge et au risque de l’acheteur auprès d’une
société de son choix ou dans ses propres locaux au
tarifjournalierdeCHF10parobjet.
8.3 Les commandes de transport sont
réceptionnées par écrit par Koller. Le transport
est aux frais de l’Acheteur. A défaut d’accord
écrit contraire, les objets adjugés sont assurés
par Koller aux frais de l’Acheteur en vue de leur
transport. Les tableaux sous verre et les objets
fragiles ne sont pas expédiés par Koller.
9. Paiement des objets adjugés
9.1 La facture émise suite à l’adjudication d’un
objet devra être payée en francs suisses dans
un délai de 7 jours après la clôture de la vente aux
enchères. Les paiements par carte de crédit ne
sont possibles qu’après l’accord du département
de comptabilité de Koller Zurich, et induisent
des frais de gestion entre 2 et 4% du total de la
facture, payables par l’Acheteur et ajoutés au total
de la facture.
9.2 Koller est également en droit d’imputer des
paiements de l’Acheteur, contrairement aux
instructions de celui-ci, à toute dette de l’Acheteur
envers Koller ou envers le commettant et à
compenser toute créance éventuelle de l’acheteur
à l’égard de lui-même ou du commettant avec ses
propres prétentions. En cas de retard de paiement
de l’Acheteur, une pénalité de retard au taux annuel
de10%seraappliquéesurlemontantdelafacture.
Silepaiementdel’AcheteurneparvientpasàKoller
sept (7) jours après la vente aux enchères, Koller
se réserve le droit de débiter la carte de crédit de
l’Acheteur sans avertissement au préalable, à la
hauteur du total de la facture, majoré des frais de
gestion entre 2 et 4% comme indiqué ci-dessus,
qui seront également débités de la carte de crédit
de l’Acheteur.
9.3 Si le paiement dû par l’Acheteur n’a pas lieu ou
n’intervientpasàtemps,Kollerpeutaussi,auchoix,
en son nom et également au nom du Mandant (i)
continuer à exiger l’exécution du contrat de vente
ou (ii), sans être tenu d’impartir un délai, renoncer
au droit de demander l’exécution du contrat
et résilier le contrat de vente ou réclamer des
dommages-intérêts pour cause d’inexécution;
dans ce dernier cas, Koller est également en droit
devendrel’objetdegréàgréoudanslecadred’une
vente aux enchères et d’utiliser le produit de la
vente pour la réduction des dettes de l’Acheteur.
Un prix de vente éventuellement supérieur au
prix d’adjudication d’origine est versé au vendeur.
L’Acheteurestresponsablevis-à-visdeKolleretdu
Mandant de tous les dommages résultant du non-
paiement ou du paiement tardif.
9.4Jusqu’aupaiementcompletdetouslesmontants
dus, Koller se réserve un droit de gage sur tous les
objets de l’Acheteur en sa possession. Koller est
habilitée à réaliser par la voie de l’exécution forcée
de tels gages ou de les réaliser de manière privée (y
comprisl’achatparKoller).Lebénéficedelaréalisation
préalabledugageselonarticle41delaLoisuissesurla
poursuitepourdettesetlafailliteestexclu.
10. Représentation
Chaque Acheteur répond personnellement
de l’adjudication qui lui a été faite ainsi que du
Contrat de Vente entre l’Acheteur et le Mandant
qui en résulte. La preuve des pouvoirs de
représentation peut être exigée de personnes
qui agissent comme représentants pour le
compte de tiers ou comme organe d’une
personne morale. Le représentant répond
indéfiniment et solidairement avec le représenté
de l’accomplissement de tous les engagements.
11. Dispositions diverses
11.1 La vente aux enchères se déroule sous
l’autorité conjointe d’un fonctionnaire de la
Municipalité de Zurich. Toute responsabilité pour
des actes du fonctionnaire présent, de la commune
oudel’EtatpourdesopérationsdeKollerestexclue.
11.2 Koller se réserve le droit de transférer tout ou
chacun de ses droits ou obligations dans ces CV
à un tiers, ou de confier leur exécution à un tiers.
L’enchérisseur ou l’Acheteur n’ont pas le droit de
transmettrelesdroitsouobligationsdecesCVàuntiers.
11.3 Koller se réserve le droit de publier des
photographies et des illustrations des objets
vendus dans ses propres publications et dans les
médias et d’en faire un usage publicitaire.
11.4 Les dispositions qui précèdent font
intégralement partie de chaque Contrat de Vente
individuel conclu lors des ventes aux enchères.
Leurs modifications n’ont de portée obligatoire
que si Koller leur a donné son accord écrit.
11.5 Dans l’hypothèse où une quelconque des
stipulations présen­tes serait illégale, nulle, non
valable ou inapplicable au regard d’une règle de
droit ou d’une loi en vigueur, elle serait réputée
non-écrite, mais n’entraînerait pas la nullité des
présentesCV.Dansunetellehypothèse,lesparties
s’engagent à né­gocier de bonne foi, en prenant en
compte l’esprit de la présente convention, toute
autre disposition qui pourrait être substituée à
une telle stipulation qui serait considérée comme
illégale, nulle, non valable ou inapplicable.
11.6 Le droit suisse est exclusivement applicable
aux présentes CV et à toutes les modifications
de ces Conditions, à l’exclusion de références
possibles à la loi fédérale sur le droit international
privé (LDIP), et à l’exclusion de la Convention de
Vienne (Convention des Nations Unies).
11.7 Le règlement de tous les litiges (également
lorsqu’il s’agit de faire valoir des compensations et
des contre-créances) résultant des présentes CV
ou en relation avec ces CV (y compris leur validité,
leurs effets juridiques, leur interprétation ou leur
exécution) relève exclusivement des tribunaux
du canton de Zurich. Koller est toutefois habilitée
à intenter une action judiciaire devant tout autre
Tribunal également compétent.
11.8 En cas de divergence entre les différentes
traductions, la version allemande fait seule et
exclusivement foi.
Zurich, le 1
er
juillet 2018
KollerAuktionenAG,Hardturmstrasse102,8031Zürich,Schweiz.
Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66, office@kollerauktionen.ch 
Auktions-Aufträge/Ordresd’achats/AbsenteeBidForm
DateSignature
Auktion
Vente/Sale
Lot.no.Gegenstand/DéscriptionGebot/OrdreCHF
Maximumbid(CHF)
BittebeachtenSie,dasswirfürObjekteunterCHF500.–keineTelefon-Geboteannehmenkönnen.
Veuillezprendrenotequenousnepouvonspasaccepterd’ordresd’achattéléphoniquespourdeslotsau-dessousdeCHF500.–
PleasenotethatwecannotaccepttelephonebidsforobjectsbelowCHF500.–
DerBieterwilligthiermitindieBearbeitungseinerPersonendatendurchKollergemässDatenschutzerklärung(sieheHomepage)ein.
L‘enchérisseur autorise le traitement de ses données personnelles par Koller selon la Déclaration de Confidentialité (voir site Internet).
ThebidderherebyagreestotheprocessingofhispersonaldatabyKollerinaccordancewiththePrivacyNotice(seewebsite).
AnwendbarsinddieAuktionsbedingungen,dieimKatalogundaufunsererHomepagepubliziertsind.GerichtsstandistZürich1.
Les Conditions de Vente publiées dans le cataloque et sur notre site Internet font foi. Le tribunal compétent est à Zurich 1.
I agree to abide by the Auction Conditions published in the catalogue and on our website. The courts of Zurich 1 have jurisdiction.
Ich möchte alle Dokumente/Rechnungen von Koller in Zukunft ausschliesslich elektronisch erhalten.
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Koller Auktionen AG, Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz
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Auction: 3 July 2020
IMPRESSIONIST  MODERN ART
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SCHMUCKJUWELENDEZEMBER2020
Auktion: 2. Dezember 2020
SCHMUCK  JUWELEN
A195
ARMBAND-UNDTASCHENUHRENDEZEMBER2020
Auktion: 2. Dezember 2020
ARMBAND-  TASCHENUHREN
ürich, Schweiz
h
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A195as
DEZEMBER2020
Auktion: 3. Dezember 2020
CHINESISCHE MALEREI – EINE BERLINER PRIVATSAMMLUNG
德国柏林重要中国近现代书画私人收藏
CHINESISCHEMALEREI德国柏林重要中国近现代书画私人收藏
Koller Auktionen AG, Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz
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A195as
DEZEMBER2020
Auktion: 3. Dezember 2020
ASIATICA
ASIATICA
AUKTION: 9. DEZEMBER
ART DÉCO  ART NOUVEAU
AUKTION: 8. DEZEMBER
SILBER
Auktion: 8. Dezember
IKONEN
AUKTION: 10. DEZEMBER
MÖBEL
AUCTION PROGRAMME
AUCTION A195 - DECEMBER 2020
JEWELLERY
Wednesday, 2 December 2020
2pm
Lot 2001 – 2432
WATCHES
Wednesday, 2 December 2020
11am
Lot 2801–2870
ASIAN ART
HIMALAYA  CHINA
Thursday, 3 December 2020
1pm
Lot 201–348
ASIAN ART
JAPAN, SOUTHEAST ASIA,
INDIA, PERSIA
Thursday, 3 December 2020
3pm
Lot 349–458
ASIAN ART
CHINESE PAINTINGS
Thursday, 3 December 2020
10am
Lot 101–177
IBID ONLINE ONLY
ART DECO  ART NOUVEAU
24 Nov. – 9 Dec. 2020
IBID ONLINE ONLY
FURNITURE
24 Nov. – 10 Dec. 2020
IBID ONLINE ONLY
ICONS
24 Nov. – 8 Dec. 2020
IBID ONLINE ONLY
SILVER
24 Nov. – 8 Dec. 2020
IBID ONLINE ONLY
ASIAN ART
24 Nov. – 8 Dec. 2020
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Auktion: 4. Dezember 2020
IMPRESSIONISMUS  MODERNE
DEZEMBER2020IMPRESSIONISMUSMODERNE
A195
POSTWARCONTEMPORARY
A195
JULI2020
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Auktion: 5. Dezember 2020
POSTWAR  CONTEMPORY
A195
DEZEMBER2020SCHWEIZERKUNST
Auktion: 4. Dezember 2020
SCHWEIZER KUNST
Schweiz
DEZEMBER2020GRAFIKMULTIPLES
A195
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Auktion: 5. Dezember 2020
GRAFIK  MULTIPLES
AUKTION: 9. DEZEMBER
FASHION  VINTAGE
AUKTION: 9. DEZEMBER
PHOTOGRAPHIE
AUKTION: 9. DEZEMBER
DESIGN
Hardturmstrasse 102, 8031 Zurich, Switzerland
PREVIEW
Thursday, 26 to Monday 30 November 2020, 10am – 6pm
Tuesday 1 December 2020, 10am – 4pm
POSTWAR 
CONTEMPORARY
Saturday, 4 July 2020
2:30pm
Lot 3501 – 3506
SWISS ART
Friday, 4 December 2020
2pm
Lot 3001 – 3091
PRINTS  MULTIPLES
Saturday, 5 December 2020
10am
Lot 3601 – 3824
IMPRESSIONIST
MODERNART
Friday, 4 December 2020
4pm
Lot 3201 – 3267
IBID ONLINE ONLY
FASHION  VINTAGE
24 Nov. – 9 Dec. 2020
IBID ONLINE ONLY
POSTWARCONTEMPORARY
24 Nov. – 10 Dec. 2020
IBID ONLINE ONLY
20TH/21STC.PRINTS
24 Nov. – 10 Dec. 2020
IBID ONLINE ONLY
SWISS ART
24 Nov. – 10 Dec. 2020
IBID ONLINE ONLY
MODERN PAINTINGS
24 Nov. – 10 Dec. 2020
IBID ONLINE ONLY
DESIGN
24 Nov. – 9 Dec. 2020
IBID ONLINE ONLY
PHOTOGRAPHY
24 Nov. – 9 Dec. 2020
©2020,ProLitteris,Zurich
	 80	 SERVICE	
									
	
	 80	 Artist register
	 81	 Addresses 	
	 84	 Auktionsbedingungen 
	 86	 Auction Conditions 
	 88	 Absentee Bid Form
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€1 000 have been individually checked against the register’s database prior to the auction.
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KARL SCHMIDT-ROTTLUFF. Spessarttannen. 1950.
Oil on canvas. 76 × 90 cm. (Lot 3245)
PIERRE-AUGUSTE RENOIR. L‘allée
d‘arbres. Circa 1900. Oil on canvas.
33,5 × 26.5 cm. (Lot 3209)
Impressionist  Modern Art
Lot 3201 – 3267
AUCTION
Friday, 4. December 2020, 4pm
PREVIEW
Thursday, 26 to Monday 30 November 2020, 10am – 6pm
Tuesday 1 December 2020, 10am – 4pm
Additional photos:
www.kollerauctions.com
Jara Koller
Tel. +41 44 445 63 08
jara.koller@kollerauctions.com
Cyril Koller
Tel. +41 44 445 63 30
Further editing: Ilka Glückselig
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3201*
CAMILLE PISSARRO
(Charlotte Amalie 1830–1903 Paris)
Femme au fichu, allongée.
Black chalk on paper.
Monogrammed lower left: C.P.
23.6 × 31 cm.
The authenticity of the work has been
confirmed by Joachim Pissarro, New York,
30 November 2016. It will be included in
the forthcoming catalogue raisonné of
drawings currently in preparation.
Provenance:
- Auction Swann Galleries, New York, 3
November 2016, lot 317.
- Private collection Germany, acquired at
the above auction.
CHF 5 000 / 7 000
(€ 4 670 / 6 540)
3202
PIERRE-AUGUSTE RENOIR
(Limoges 1841–1919 Cagnes-sur-Mer)
Nu de femme.
Pencil and pastel chalk on paper.
Monogrammed lower right: R.
48.7 × 32.2 cm.
We would like to thank the Wildenstein-
Plattner Institute for confirming the
authenticity of the work, October 2020.
Provenance:
- Ambroise Vollard, Geneva.
- Gallery of Roland, London.
- Collection G.R. Kennerley Esq., Cheshire.
- Crane Kalman Gallery, Manchester.
- Private collection Manchester, acquired
on 18 January 1956 from the above
gallery.
- Swiss private collection, by descent from
the above.
Exhibition:
London 1955/56, Crane Kalman Gallery,
December–January 1955/56.
CHF 30 000 / 50 000
(€ 28 040 / 46 730)
| 2
Impressionist  Modern Art
| 3
3203
GIOVANNI BOLDINI
(Ferrara 1842–1931 Paris)
Al Ristorante. Circa 1896.
Oil on panel.
Signed lower left: Boldini.
34.5 × 27 cm.
Provenance:
- Studio Boldini.
- Collection Stramezzi, Crema.
- Galleria Silbernagl, Daverio (with stamp
on the reverse).
- Private collection Ticino, by descent to
the present owner.
Exhibition:
Paris 1951, Parisiens d'Italie, Galerie de
la Maison du Livre Italien, 1–20 February
1951 (with label on the reverse).
Literature:
- Tiziano Panconi: Giovanni Boldini: l'opera
completa, Florence 2002, p. 374 (with
b/w ill.).
- Bianca Doria: Giovanni Boldini: catalogo
generale dagli archivi Boldini, Milan 2000,
no. 360.
- Giuseppe Luigi Marini: Catalogo Bolaffi
della pittura italiana dell'Ottocento, Turi-
no 2009, p. 25, no. 9.
- Enrico Piceni: Giovanni Boldini. L'uomo e
l'opera, Busto Arsizio 1981, no. 41.
- Ettore Camesasca und Carlo L. Ragghi-
anti: Boldini. L'opera completa, Milan
1970, p. 11, no. 267b (with ill.).
Giovanni Boldini lived on the pulse of the
Parisian Belle Époche period. He drew
inspiration for his work from the lively
streets of the French capital — in bars,
restaurants, theatres and cabarets. After
spending time in Florence and London,
Boldini, who hailed from Ferrara in Italy,
went to Paris in 1873, where he quickly
attracted attention. He portrayed the
Parisian high society in elegant clothes,
strolling in gardens or situated in decorati-
ve interiors. Boldini proved to be an active
observer of modern Parisian life and his
paintings quickly became very popular.
Well-connected in the artistic milieu of the
French capital, he maintained friendships
with Edgar Degas, Édouard Manet, Ernest
Meissonier and Berthe Morisot.
The present painting, Al Ristorante”, is
exemplary of Boldini's work both in terms
of content and style. Restaurants and
cafés as meeting places of modern Pari-
sian life had interested the artist since the
late 1870s. Two paintings, The Red Café
from 1887 and Couple in a Café from the
same year, show clear parallels to the work
offered here from circa 1896. A darker
colour palette, however, predominates in
our work. The costume of the seated lady
and her striking headdress are depicted
in a hatched style. The details of the res-
taurant interior can only be surmised, as
they are swallowed by a rough application
of paint. This expressive character defines
Boldini's late work and distinguishes his
personal style, capturing the character of
his figures and creating a special mood
through a few sketchy brushstrokes.
Giovanni Boldini successfully established
himself in flourishing Paris, the centre of
the modern art market at the time, and
developed into one of the most sought-
after portraitists of his period. Alongside
international private collections, his works
can be found today in museums such as
the Metropolitan Museum in New York and
the Musée d’Orsay in Paris.
CHF 35 000 / 50 000
(€ 32 710 / 46 730)
| 4
Impressionist  Modern Art
| 5
3204*
ALBERT LEBOURG
(Montfort-sur-Risle 1849–1928 Rouen)
Vue de Rouen. 1899/1900.
Oil on canvas.
Signed and inscribed lower left: A. Lebourg
Rouen.
45.7 × 65 cm.
The authenticity of the work has been
confirmed by François Lespinasse, Mont-
faville, 7 March 2020.
Provenance:
Private collection France.
CHF 10 000 / 15 000
(€ 9 350 / 14 020)
3205
GUSTAVE LOISEAU
(1865 Paris 1935)
Au bord de la mer.
Oil on canvas.
Signed lower left: Loiseau.
60 × 73 cm.
The work will be included in the forthcoming
catalogue raisonné currently in preparation by
Didier Imbert.
Provenance:
- Galeries Georges Petit, Paris.
- Celia Lindblom, New York.
- Dr. James Klein, Zurich.
- Auction Sotheby's, London, 5 December
1974, lot 238.
- Private collection England, acquired at the
above auction.
- Auction Sotheby's, London, 4 February 2004,
lot 301.
- Swiss private collection, acquired at the
above auction.
Exhibition:
Paris 1945, Musée d'Art Moderne (with
inscription on the stretcher).
CHF 75 000 / 95 000
(€ 70 090 / 88 790)
| 6
Impressionist  Modern Art
| 7
3206*
ALBERT LEBOURG
(Montfort-sur-Risle 1849–1928 Rouen)
Port de Rouen. Circa 1900.
Oil on canvas.
Signed and inscribed lower right: Lebourg
/ Rouen.
46 × 85 cm.
The authenticity of the work has been
confirmed by François Lespinasse, Mont-
faville, 6 June 2008.
Provenance:
- Auction Credit Municipal, Paris, 16 June
1994, lot 47.
- Private collection Netherlands.
Exhibition:
Pont-Audemer 2008, L’Ecole de Rouen: de
l’impressionisme au cubisme, soixante ans
de modernité en Normandie, Musée Alfred
Canel, 26 January–13 April 2008 (with ill.
cat. p. 14; with label on the reverse).
CHF 15 000 / 25 000
(€ 14 020 / 23 360)
| 8
Impressionist  Modern Art
3207
PIERRE-AUGUSTE RENOIR
(Limoges 1841–1919 Cagnes-sur-Mer)
Paysage des Alpilles. 1910.
Oil on canvas.
Inscribed lower left: R.
19 × 24.8 cm.
We would like to thank the Wildenstein-
Plattner Institute for confirming the
authenticity of the work, New York,
October 2020.
Provenance:
- Ambroise Vollard, Paris, received before
1919 directly from the artist.
- E. Werner, Winterthur, acquired in 1941.
- Trudi Werner, by descent from the above.
- Swiss private collection, received on
27 June 1954 as wedding gift from the
above.
Literature:
Ambroise Vollard: Pierre-Auguste Renoir.
Paintings, Pastels and Drawings, Paris
1919, p. 247, no. 1110 (with ill.).
CHF 40 000 / 60 000
(€ 37 380 / 56 070)
| 9
3208*
LEO GAUSSON
(1860 Lagny-sur-Marne 1944)
Thorigny, soleil de juillet rue Aristide
Briand. 1886.
Oil on canvas.
Signed and dated lower right:
Leo Gausson / 1886.
81 × 116 cm.
Provenance:
- Petit Palais, Geneva.
- Auction Hôtel des Chevau-Légers, Ver-
sailles, 6 June 1971, lot 79.
- Private collection France, acquired at the
above auction.
- Auction Ader, Paris, 22 November 2019,
lot 5.
- Private collection Netherlands, acquired
at the above auction.
Exhibitions:
- Paris 1887, Société des Artistes Indé-
pendants, no. 182.
- Geneva 1980, Post-impressionnisme
(1880–1910), Musée du Petit Palais, 1
July–30 September 1980 (with label on
the reverse).
- Cologne 1994, Bildwelten des Impressio-
nismus – Meisterwerke aus der Samm-
lung des Petit Palais in Genf, Wallraf-
Richartz Museum, 30 June–4 September
1994 (with ill. cat. no. 53).
- Geneva 1996, Le Pointillisme, Musée du
Petit Palais, 12 June–30 September (with
ill. cat. no. 15).
- Cologne 1997, Pointillismus: auf den
Spuren von Seurat, Wallraf-Richartz
Museum, 6 September–30 November
1997, no. 45; this exhibition was tra-
velling to: Lausanne 1998, Pointillisme:
sur les traces de Seurat, Fondation de
l'Hermitage, 23 January–1 June 1889,
no. 46.
- Lagny-sur-Marne 1999/2000, Autour
des Néo-Impressionnistes, le groupe
de Lagny, Musée Gatien-Bonnet, 25
November 1999–30 January 2000; this
exhibition was travelling to: Geneva 2000,
Musée du Petit Palais, 1 March–14 May
2000.
- Geneva 2000, Néo-impressionnistes –
La lumière transfigurée, Musée du Petit
Palais (with ill. cat. p. 65).
- Jena 2013, Henry van de Velde – Der
Maler im Kreis der Impressionisten und
Neoimpressionisten, Städtische Museen,
1 September–24 November 2013, no. 41
(with ill. cat. p. 95).
Literature:
- Revue Le cri du peuple, 16 March 1887.
- La Revue moderne, 20 April 1887.
- Die unbekannten Impressionisten, in:
Journal Kunstmarkt, 8 September 1994,
p. 40.
- Martha Ward: Pissarro, Neo-Impressio-
nism and the spaces of the avant-garde,
Chicago/London 1995, p. 149.
- Ofir Scheps: Le Néo-Impressionnisme
dans les collections du Petit Palais, Gene-
va 1996, p. 15.
- Micheline Hanotelle: Léo Gausson
(1860–1944), un peintre méconnu du
post-impressionnisme, Villeneuve-
d'Ascq 2000, no. 28.
CHF 20 000 / 30 000
(€ 18 690 / 28 040)
| 10
Impressionist  Modern Art
| 11
3209
PIERRE-AUGUSTE RENOIR
(Limoges 1841–1919 Cagnes-sur-Mer)
L'allée d'arbres. Circa 1900.
Oil on canvas.
Inscribed lower right: AR.
33.5 × 26.5 cm.
We would like to thank the Wildenstein-
Plattner Institute for confirming the
authenticity of the work, October 2020.
Provenance:
- Ambroise Vollard, Paris.
- Auction Hôtel George V, Paris, 17
November 1992, lot 136.
- Swiss private collection, acquired at the
above auction.
Literature:
- Guy-Patrice and Michel Dauberville: Re-
noir. Catalogue Raisonné des Tableaux,
Pastels, Dessins et Aquarelles, Paris
2010, vol. III, p. 74, no. 1803 (with ill.).
- Ambroise Vollard: Tableaux, pastels et
dessins de Pierre Auguste Renoir, Paris
1918, vol. II, p. 166.
In 1923 the French painter Albert André
declared: I love paintings that make me
want to walk in them when they depict a
landscape [...]. (Albert André 1923, p. 34)
The view of the present work by Renoir
perfectly illustrates André’s statement.
Renoir invites us to take a fairytale autum-
nal walk through this landscape depiction.
Showing a tree-lined road, it captures the
atmosphere of an autumn afternoon. The
leaves of the trees are bathed in red and
yellow tones that are echoed in the fallen
leaves on the forest floor. Individual bran-
ches rise into the air and create a harmo-
nious transition to the turquoise-blue of
the sky. Through his use of warm, rich co-
lours, Renoir's landscape paintings convey
a sense of positivity. Although the artist
departed from classical Impressionism
from the 1880s onwards, L'allée d'arbres
shows clear features of the movement’s
fleeting, spontaneous painting style. Its
loose brushwork and play of colour and
light both underscore this effect. Here,
Renoir has successfully captured nature
as an atmospheric unit in the appropriate
colours of the season.
Dated circa 1900 the present painting
stems from a time when Renoir preferred
to stay in the south of France due to his
rheumatoid arthritis. It is part of a series
of landscapes that were inspired by the
vegetation of the French south in the
years around the turn of the century. It can
therefore be assumed that Renoir painted
the present landscape in the vicinity of the
towns of Cagnes, Grasse or Aix-les-Bains,
where he was staying in 1899.
CHF 160 000 / 240 000
(€ 149 530 / 224 300)
| 12
Impressionist  Modern Art
| 13
3210*
PIERRE BONNARD
(Fontenay-aux-Roses 1867–1947 Le Cannet)
Pot de fleurs dans la salle à manger du cannet. 1938.
Pencil on paper.
Monogrammed lower right: PB.
24.8 × 32.7 cm
The authenticity of the work has been confirmed
by Guy-Patrice and Floriane Dauberville, Paris, 22
February 2018.
Provenance:
- Artist's estate.
- Pierrette Vernon, France.
- Private collection France, acquired 2002 directly
from the above.
- Auction Christie's, London, 28 February 2018,
lot 270.
- Private collection Germany, acquired at the above
auction.
Exhibition:
New York 1948, Pierre Bonnard, The Museum of
Modern Art New York, in collaboration with The
Cleveland Museum of Art, p. 142, no. 111 (with ill.
cat. p. 56).
CHF 6 000 / 8 000
(€ 5 610 / 7 480)
| 14
Impressionist  Modern Art
3211*
FELIX VALLOTTON
(Lausanne 1865–1925 Paris)
Portrait de Vuillard (Les cinq peintres).
Circa 1902.
Pencil on paper.
Monogrammed lower right: FV.
Inscribed lower right: Ed. Vuillard.
26 × 22 cm.
This work is a pre study for the large sized
painting Les cinq peintres from 1902/03,
which is in the collection of the Kunsthaus
Winterthur (see ill. 1).
Provenance:
- Fondation Félix Vallotton, Lausanne,
no. 44.
- Paul Vallotton, Lausanne, 1926.
- Gallery Paul Vallotton, Lausanne, 1967,
no. 5806.
- Madame Curchod, circa 1968.
- Florie Brauchbar, Zurich.
- Gallery Paul Vallotton, Lausanne 1987,
no. 13103.
- JPL Fine Arts, London, 1989.
- Auction Christie's, New York, 14 Novem-
ber 2017, lot 187.
- Private collection USA, acquired at the
above auction.
Exhibitions:
- Lausanne 1988, Maîtres suisses et
français. Aquarelles, pastels et dessins,
Galerie Paul Vallotton, March–April 1988,
no. 80 (with ill.).
- London 1989, Félix Vallotton. Paintings,
Watercolours and Woodcuts, JPL Fine
Arts, March–April 1989, no. 20 (with ill.
cat. p. 22).
Literature:
Marina Ducrey and Katia Poletti: Félix
Vallotton (1865–1925). L’Œuvre peint,
Lausanne/Zurich/Milan 2005, ed. II, p. 278,
no. 449b.
CHF 12 000 / 18 000
(€ 11 210 / 16 820)
Ill. 1: Félix Vallotton, Les cinq peintres, 1902/03.
© Kunstmuseum Winterthur.
| 15
3212
HENRI CHARLES MANGIUN
(Paris 1874–1949 St. Tropez)
La plage à Colombier. 1917.
Watercolour and pencil on paper.
Signed lower right: Manguin.
With dedication on the reverse: verspäte-
tes Hochzeitsgeschenk von Onkel Richard
und Tante Margrit“, 8 November 1925.
29.5 × 37.3 cm.
We would like to thank Claude Holstein-
Manguin for confirming the authenticity of
the work, 16 September 2020. It is regis-
tered in the archive under number 483 and
will be included in the forthcoming cata-
logue raisonné currently in preparation.
Provenance:
- Collection Richard und Margrit Bühler.
- Swiss private collection, received as wed-
ding gift on 8 November 1925 from the
above (with dedication on the reverse)
and since then owned by the same family.
CHF 3 000 / 5 000
(€ 2 800 / 4 670)
| 16
Impressionist  Modern Art
3213
PIERRE BONNARD
(Fontenay-aux-Roses 1867–1947 Le
Cannet)
Marine dans un port du midi.
Watercolour and pencil on paper.
Lower left with the signature stamp:
Bonnard.
25.3 × 32.5 cm.
The authenticity of the work has been
confirmed by Guy-Patrice and Floriane
Dauberville.
Provenance:
- Auction Piasa Hôtel Drouot, Paris,
21 June 2001, lot 19.
- Georges Bemberg collection, acquired at
the above auction.
- Auction Sotheby's, Paris, 3 June 2015,
lot 95.
- Swiss private collection, acquired at the
above auction.
Literature:
Gilles Genty and Pierre Vernon: Bonnard
Inédits, Paris 2003, p. 173, no. 459.
CHF 50 000 / 70 000
(€ 46 730 / 65 420)
| 17
3214*
GEORGES ROUAULT
(1871 Paris 1958)
Le clown rose. Circa 1909.
Painted ceramic panel.
Monogrammed lower left: G.R.
12 × 9.6 cm.
Provenance:
Swiss collection.
Literature:
Bernard Dorival und Isabelle Rouault:
Rouault. L'Œuvre peint, Monaco 1988,
vol. 1, p. 345.
CHF 6 000 / 8 000
(€ 5 610 / 7 480)
| 18
Impressionist  Modern Art
3215*
GEORGES ROUAULT
(1871 Paris 1958)
Fille. Double Face. On the reverse:
Esquisse pour les trois juges. 1909.
Painted ceramic panel.
Monogrammed upper right: G.R.
Monogrammed and dated in the upper
centre on the reverse: G. R. 1909.
9.7 × 12.2 cm.
Provenance:
Swiss collection.
Literature:
Bernard Dorival und Isabelle Rouault:
Rouault. L'Œuvre peint, Monaco 1988,
vol. 1, p. 345.
CHF 6 000 / 8 000
(€ 5 610 / 7 480)
| 19
3216*
MAX LIEBERMANN
(1847 Berlin 1935)
Heuernte im Tirol (hay harvest in Tirol).
1878.
Oil on cardboard.
Signed and dated lower right:
M Liebermann 78.
17.8 × 27.9 cm.
The authenticity of the work has been
confirmed by Dr. Matthias Eberle,
May 2014.
Provenance:
- Hedy und Paul Oppenheimer, New York.
- Private collection New York.
- Auction William Doyle, New York, 6 May
2014, lot 41.
- Private collection Germany, acquired
at the above auction.
CHF 15 000 / 20 000
(€ 14 020 / 18 690)
| 20
Impressionist  Modern Art
3217
OSKAR MULLEY
(Klagenfurt 1891–1949 Garmisch-Partenkirchen)
Bergkirche. 1933.
Oil on canvas.
Signed and inscribed lower right:
MULLEY / KUFSTEIN.
Titled, signed, inscribed and dated on the reverse:
BERGKIRCHE / MULLEY / KUFSTEIN /TIROL /
1933.
79.5 × 174.5 cm.
Provenance:
Swiss private collection.
CHF 25 000 / 35 000
(€ 23 360 / 32 710)
| 21
3218
KÄTHE KOLLWITZ
(Königsberg 1867-1945 Moritzburg near
Dresden)
Arbeiterfrau (Female worker). 1906.
Black chalk on paper.
Signed and dated lower right:
K. Kollwitz 06.
34.6 × 30.8 cm.
This drawing is a pre study for the poster
Deutsche Heimarbeit-Ausstellung 1906.
Provenance:
Swiss private collection, acquired in the
1950s from a gallery in Basel and by
descent to the present owners.
Poster Deutsche Heimat-
Aus­stellung, 1906.
Exhibition:
Bern 1946, Käthe Kollwitz: Gedächtnisaus-
stellung. Berner Kunstmuseum, 5 May–30
June 1946, no. 41 (with ill. cat. p. 8).
Literature:
- Otto Nagel: Käthe Kollwitz. Die Hand-
zeichnungen, Berlin 1972, p. 264,
no. 405 (with ill.).
- Julius Elias: Schwarz-Weiss, in: Kunst und
Künstler, 1907, year 5 (with ill. p. 183).
CHF 15 000 / 25 000
(€ 14 020 / 23 360)
| 22
Impressionist  Modern Art
A melancholic woman's mask in Eugène Carrière's style, as if from the fourth dimension, shows that
Parisian journeys have not remained without impression on her.
( Julius Elias 1907 about the present work)
| 23
3219
ERNST BARLACH
(Wedel/Holstein 1870–1938 Rostock)
Mutter mit Kind II (Mother with child II).
1935.
Bronze, brown patina. Cast from 1978.
Signed and numbered on the back of the
base: E. Barlach 6/6 as well as with the
foundry mark: H. NOACK BERLIN.
H 59 cm.
Provenance:
- Ernst Barlach License management,
Ratzeburg.
- Private collection Germany.
Literature:
- Elisabeth Laur: Das plastische Werk:
Werkverzeichnis. Ernst Barlach, Güstrow
2006, Ernst Barlach Stiftung, p. 262, no.
590 (with ill.).
- Exhib. cat. Ernst Barlach, 51 Bronzen,
Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker
vom Rath Gmbh, Frankfurt 1981 (with ill.).
- Exhib. cat. Unbekannte Bronzen, Bank
für Gemeinwirtschaft und Ernst Barlach
Gesellschaft e.V., Hamburg 1983.
- Exhib. cat. Denkzeichen: eine Ausstellung
im Schleswig-Holsteinischen Landes-
museum Schloss Gottorf Schleswig,
ed. by the Schleswig-Holsteinischen
Landesmuseum Schloss Gottorf, Berlin
1989.
- Exhib. cat. Ernst Barlach. Plastische Meis-
terwerke, ed. by E. A. Seemann, Leipzig
1996.
- Exhib. cat. Ernst Barlach. Zwischen
Himmel und Erde. Plastiken und Graphik,
Schloss der pommerschen Herzöge
Stettin, ed. by Volker Probst, Stettin
2005, no. 15.
By golly, there are bronzes sitting there”,
declared Barlach in 1906, when he and his
brother went on a trip through southern
Russia and first saw the Russian peop-
le in the steppe. He was dazzled by the
simplicity of the people – the peasants, the
shepherds and the beggars – which for-
med his sculptural eye and inspired him to
sculpt. Those three months in the Russian
steppe became a key experience for the
artist. (E.A. Seemann 1996, p. 8)
I think there is no need to deny the le-
gend that I was brought to express myself
in three dimensions ‘only through Russia’
– or however that was phrased. The fact
remains that to my eyes reality was three-
dimensional and that I had an unsatisfied
longing, the willingness and the ability
to perceive the sculptural value. Russia
gave me its forms ... Shape – just shape
... No, an unbelievable realisation dawned
on me: everything that is yours – the
external, the internal, the pious gesture,
the irrepressible gesture of anger, you can
risk without hesitation, for everything, be
it the hellish paradise or the paradisiacal
hell, has its expression, as in Russia, where
one or the other was put into effect.”
(quoted in: Ernst Barlach Handzeichnun-
gen: Die Sammlung Niescher, Hamburg
1972.)
Barlach's works from the 1930s are directly
tied to that trip to Russia and are immedia-
tely connected in both spirit and motif. The
present work, Mother and child II, is part
of a series of works that Barlach created in
1935, ours being the last mother with child
sculpture. He must have encountered the
motif several times during his travels, as
Barlach took up the subject and created
the sculpture Russische Bettlerin mit Kind
as early as 1907, one year after his stay in
Russia. As is typical for his female figures
inspired by Russian beggars – which are
stylistically close to Gothic sculpture – the
body remains block-like and covered by a
long robe. The face is free and the source
of every kind of emotion.
Three of the six bronze casts of Mother
and child II” are now in German museums,
the other three are in private collections.
Our bronze sculpture is the first to appear
at auction.
CHF 40 000 / 60 000
(€ 37 380 / 56 070)
| 24
Impressionist  Modern Art
| 25
3220
ALEXEJ VON JAWLENSKY
(Torschok 1864–1941 Wiesbaden)
Herbst I (Autumn I). 1904.
Oil on cardboard.
Titled, dated, signed and numbered
on the reverse:
HERBST. I. 1904 / A. Jawlensky / N. 14.
27.4 × 44.5 cm.
Provenance:
- Artist's estate.
- Galerie Wilhelm Grosshenning,
Dusseldorf.
- Leonard Hutton Galleries, New York
(with label on the reverse).
- Swiss private collection, acquired in the
1970s from the above gallery and since
then owned by the same family.
Exhibition:
New York 1972/73, German Expressio-
nists, Leonard Hutton Galleries, no. 18
(with label on the reverse).
Literature:
- The Alexej von Jawlensky Archive: Alexej
von Jawlensky. Catalogue Raisonné of
the Oil Paintings, vol. I (1890–1914),
London 1991, p. 76, no. 66 (with b/w ill.).
- Clemens Weiler: Alexej Jawlensky,
Cologne 1970, no. 1180.
Alexej von Jawlensky and Marianne
Werefkin spent the summer of 1904 in
Reicherthausen in Upper Bavaria. Inspired
by the nature, Jawlensky began to deal
more intensively with landscapes from that
point onwards. The result is a small series
of less than ten paintings that show the
rural surroundings in a vibrant manner with
bright colours.
A year earlier, Jawlensky had travelled to
Paris, where he studied Vincent van Gogh's
paintings in the spring exhibition of the
Munich Secession. This encounter with the
works of the Dutch painter is considered
a decisive moment and marks a turning
point in the artist's work that became
apparent from 1904 onwards. Vincent van
Gogh's influence can already be felt in the
present painting Herbst I” which is part of
the aforementioned series. Here, Jawlens-
ky begins to experiment with what he sees,
employing a freer application of colour and
letting the brushstrokes slide in different
directions.
The work offered at auction, Herbst I”, is
a splendid example of Jawlensky's early
work. There are only a small number of the
landscapes created in Reicherthausen and
none have been on the market since the
1990s.
CHF 80 000 / 120 000
(€ 74 770 / 112 150)
| 26
Impressionist  Modern Art
| 27
| 28
Impressionist  Modern Art
3221*
ERNST LUDWIG KIRCHNER
(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch
near Davos)
Segelboote (sailing boats). Circa 1910.
Ink on paper.
With the estate stamp on the reverse
(F Dre/Aa 15).
14 × 20.8 cm.
This work is documented in the Ernst
Ludwig Kirchner Archive Wichtrach/Bern.
Provenance:
Kirchner estate.
CHF 5 000 / 7 000
(€ 4 670 / 6 540)
3222*
ERNST LUDWIG KIRCHNER
(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch
near Davos)
Bäuerinnen auf der Alp (Female farmers
on the alp). Circa 1922.
Ink on paper.
With the estate stamp on the reverse
(F Da/Bc 18).
16.2 × 21.8 cm.
This work is documented in the Ernst
Ludwig Kirchner Archive Wichtrach/Bern.
Provenance:
Kirchner estate.
CHF 5 000 / 7 000
(€ 4 670 / 6 540)
3223*
HERMANN MAX PECHSTEIN
(Zwickau 1881–1955 Berlin)
Susanne im Bade IV (Susanne in the
bath IV). 1917.
Ink on japan paper.
Monogrammed and dated lower right:
HMP 1917.
30 × 33 cm.
The authenticity of the work has been
confirmed by Max K. Pechstein, Ham-
burg, June 1989. It will be included in the
forthcoming catalogue raisonné currently
in preparation.
Provenance:
Private collection Germany.
CHF 5 000 / 8 000
(€ 4 670 / 7 480)
| 29
3224
JOSEF EBERZ
(Limburg a. L. 1880–1942 Munich)
Macello. Assisi. 1920/21.
Watercolour and gouache on paper.
Signed lower left: Eberz. Signed and titled
on the reverse: J. Eberz / macello. assisi.
39 × 51.3 cm.
We would like to thank Franz Josef Hamm
for confirming the authenticity of the work,
7 October 2020.
Provenance:
- Auction Hauswedell  Nolte, Hamburg,
9 June 2000, no. 1376.
- Swiss private collection, acquired at the
above auction.
Literature:
- Exhib. cat. Ein Künstlerpaar in Assisi -
Josef Eberz und Getrud Eberz-Alber, ed.
by the Magistrate of the district town
Limburg on the Lane, Limburg 2020, p.
53 (with col. ill.).
- Exhib. cat. Das Werk von Assisi, Galerie
Neue Kunst Hans Goltz, Munich 1921,
no. 45 (with the title Häuser bei
Mojano).
CHF 9 000 / 12 000
(€ 8 410 / 11 210)
| 30
Impressionist  Modern Art
3225
ALEXEJ VON JAWLENSKY
(Torschok 1864–1941 Wiesbaden)
Still-life: The red vase. 1936.
Oil on paper on cardboard.
Monogrammed lower left: A.J. and dated
lower right: 36.
Signed, dated and inscribed on the
reverse: A. Jawlensky / II. 1936 / N. 16. and
titled by the artist's son: Die rote Vase.
18.7 × 12.6 cm.
Provenance:
- Artist's estate.
- Private collection Ticino.
Exhibitions:
- St. Gallen 1958, Alexej Jawlensky, Galerie
im Erker, 21 January–1 March 1958
(only exhibition list).
- Brunswick 1965, Bilder aus den Jahren
1916–1938, Kunstverein in Braun-
schweig, 25 September–7 November,
no. 43.
- Villingen-Schwenningen 1972, Alexej
Jawlensky, Beethovenhaus, no. 101.
Literature:
- The Alexej von Jawlensky Archive: Alexej
von Jawlensky. Catalogue Raisonné of
the Oil Paintings, vol. III (1934–1914),
London 1991, p. 211, no. 1826 (with ill.).
- Clemens Weiler: Alexej Jawlensky,
Cologne 1970, no. 1381.
CHF 40 000 / 60 000
(€ 37 380 / 56 070)
| 31
3226
AUGUSTE HERBIN
(Quiévy 1882–1960 Paris)
Le Port. 1907.
Oil on canvas.
Signed lower right: Herbin.
65 × 81 cm.
Provenance:
- Galerie Neupert, Zurich, no. 1316
(with label on the reverse).
- Swiss private collection, since the 1950s
owned by the same family.
Literature:
Geneviève Claisse: Herbin. Catalogue
Raisonné de l'œuvre peint, Paris 1993,
p. 301, no. 129 (with ill.).
Today, Auguste Herbin is considered an
important co-founder of geometric-cons-
tructivist art; however, his œuvre is rooted
in Impressionism and Post-Impressionism.
1907 was decisive in the determination
of his personal style, which is particularly
characterised by a free handling of form
and colour. In the spring of that year he
worked in Corsica and was fascinated by
the Mediterranean island with its clear
light. Several works from the port of Bastia
were created there. Likewise in 1907, just
a few months later, he painted views of
the port in Hamburg, with more compact
shapes and muted tones reacting to the
conditions of the north.
CHF 30 000 / 50 000
(€ 28 040 / 46 730)
| 32
Impressionist  Modern Art
| 33
3227*
ACHILLE EMILE OTHON FRIESZ
(Le Havre 1879–1949 Paris)
La Côte de Grâce. 1937.
Oil on canvas.
Signed lower right: E. Othon Friesz.
Titled, signed and dated on the reverse:
côte de grâce Honfleur / EOF 1937 /
O. Friesz / Honfleur 1937.
60 × 74 cm.
Provenance:
Private collection Norway.
CHF 5 000 / 8 000
(€ 4 670 / 7 480)
3228*
ACHILLE EMILE OTHON FRIESZ
(Le Havre 1879–1949 Paris)
Sous les Arbres. 1937.
Oil on canvas.
Signed and dated lower left: E. Othon
Friesz / 37.
Titled, signed and dated on the reverse:
Sous les arbres / Émile Othon / Friesz 37.
73 × 60 cm.
Provenance:
Private collection Norway.
CHF 6 000 / 9 000
(€ 5 610 / 8 410)
| 34
Impressionist  Modern Art
| 35
3229*
AMEDEO MODIGLIANI
(Livorno 1884–1920 Paris)
Tête de jeune Fille à la Frange.
Bronze, black patina. Later cast.
Signed and numbered on the neck:
Modigliani II/IV, as well as with the
foundry mark: Cire Valsuani Perdue.
H 50 cm.
Provenance:
Private collection France, received by
descent.
Literature:
Joseph Lanthemann: Modigliani,
Catalogue raisonné, Barcelona 1970, no.
633 (stone version illustrated p. 317).
CHF 25 000 / 45 000
(€ 23 360 / 42 060)
What I am searching for is neither the real nor the unreal, but the subconscious,
the mystery of what is instinctive in the human race.
(Amedeo Modigliani)
| 36
Impressionist  Modern Art
| 37
3230*
MAURICE UTRILLO
(Paris 1883–1955 Dax)
La Chapelle Fraisnée près de Clairvaux-les-Lacs (Jura). Circa 1920.
Gouache, watercolour and pencil on paper.
Signed lower right: Maurice Utrillo, V,.
30.8 × 20.8 cm.
The authenticity of the work has been confirmed by the Association
Maurice Utrillo, Paris, 14 April 2017.
Provenance:
- Collection Jean Claude Abreu, France.
- Auction Christie's, Paris, sale Jean Claude Abreu Humaniste et
Collectionneur, 27 January 2011, lot 12.
- Private collection Milan, acquired at the above auction.
- Auction Farsetti, Prato, 27 May 2017, lot 608.
- European collection, acquired at the above auction.
- Auction Christie's, London, 28 February 2018, lot 358.
- Private collection Germany, acquired at the above auction.
Literature:
Paul Pétrides: L'œuvre complet de Maurice Utrillo, vol. IV, Paris 1966,
p. 110, no. AG 39 (with ill.).
CHF 6 000 / 8 000
(€ 5 610 / 7 480)
| 38
Impressionist  Modern Art
3231
MAURICE UTRILLO
(Paris 1883–1955 Dax)
L'église bombardée de Charleville. 1920.
Gouache on paper.
Signed lower right: Maurice, Utrillo, V,.
43.5 × 54.3 cm.
We would like to thank the Association
Maurice Utrillo for confirming the authenticity
of the work, September 2020.
Provenance:
- Private collection Winterthur.
- Auction Germann, Zurich, 24 November
1979, lot 79.
- Swiss private collection, acquired at the
above auction and by descent to the present
owners.
Exhibition:
Winterthur 1949, Winterthurer Privatbesitz II.:
Werke des 20. Jahrhunderts, Kunstmuseum
Winterthur, 28 August–20 November 1949,
no. 209 (with label on the reverse).
CHF 20 000 / 30 000
(€ 18 690 / 28 040)
The church of Charleville after the
bombing in World War I.
| 39
3232*
MAURICE DENIS
(Granville 1870–1943 Paris)
Bouquet de fleurs. Circa 1916.
Oil on cardboard.
With the studio stamp lower right.
34 × 26 cm.
The authenticity of the work has been
confirmed by Claire Denis, Paris, 7 July
2013. It will be included in the forthcoming
catalogue raisonné currently in
preparation.
Provenance:
- Artist's studio.
- Madeleine Follain, artist's daughter.
- Private property, Geneva.
- Auction Koller, Zurich, 6 December 2013,
lot 3210.
- Private collection Germany, acquired at
the above auction.
CHF 6 000 / 8 000
(€ 5 610 / 7 480)
| 40
Impressionist  Modern Art
3233
ALBERT MARQUET
(Bordeaux 1875–1947 Paris)
Arbre en fleurs devant Alger. Circa 1943.
Oil on canvas.
Signed lower right: marquet.
44 × 60 cm.
Provenance:
- Auction Drouot, Paris, 28 January 1946,
lot 51.
- Atelier Matignon, Paris, circa 1985.
- Paul Vallotton, Lausanne (with label on
the reverse).
- Swiss private collection.
Literature:
Jean-Claude Martinet and Guy Wilden-
stein: Marquet. L'Afrique du Nord. Cata-
logue de l'œuvre peint, Paris 2001, p. 310,
no. I-411 (with ill.).
In 1920, on one of his first trips to North
Africa, Albert Marquet met Marcelle Mar-
tinet, a French woman who grew up and
lived in Algeria. The couple married three
years later. Afterwards, they would spend
their winters in Marcelle's homeland and
were at home in both Paris and Algiers.
These stays in Algeria were very influential
for the artist and strongly informed his
painting.
During the Second World War, Albert and
Marcelle Marquet stayed in Algiers: in 1941
they acquired a piece of land just outside
the city called Djenan Sidi Saïd, which
Marcelle translated as Garden of the
Happy Lord. A small, important series of
Marquet’s paintings were produced there.
Marcelle describes their retreat, the lush
vegetation of the garden and the view of
the city as follows:
Acanthus plants with large glossy leaves
covered the slope of the path that we had
to follow to reach an old stone staircase
that had decayed a little and was domina-
ted by large bright and green agaves with
triumphant curves. We constructed a large
flower-filled terrace from which we could
see the last quarter of the city and the
sea, and around us acanthus, white daisy
beds, strong geraniums that climbed on
the walls, arum hedges, ivy and wisteria
that had to be kept in check, pink trees,
whose names we do not know, fruit trees
of all kinds and, as keepers of this abun-
dance and these promises, some tall and
dark cypresses” (from the French, Marcelle
Marquet: Marquet. Voyages, Lausanne
1968, p. 60) .
CHF 40 000 / 60 000
(€ 37 380 / 56 070)
| 41
3234*
AUGUSTE HERBIN
(Quiévy 1882–1960 Paris)
Femme au cerisier. 1924.
Oil on canvas.
Signed lower right: Herbin.
116 × 89 cm.
Provenance:
- Collection L'Effort Moderne, L. Rosen-
berg, Paris, no. 838 (with label on the
reverse).
- Auction Sotheby's, London, 1973.
- Galerie Hasenclever, Munich.
- Private collection Munich.
- Auction Koller, Zurich, 21 June 2013,
lot 3227.
- acquired at the above auction.
Exhibition:
Amsterdam 1963, Herbin, Stedelijk
Museum, 7 June–22 July 1963, no. 49.
Literature:
- Geneviève Claisse: Herbin - Catalogue
raisonné de l'œuvre peint, Paris 1993, p.
376, no. 552 (with b/w ill.).
- Bulletin de L'Effort Moderne, Paris 1926,
no. 27.
August Herbin temporarily returned to
figuration in the years 1922–25. In addition
to landscapes and still lifes during that
period, he also focused on the human
figure, presenting it in sensitive portraits
or engaged in everyday activities. The pre-
sent work, Femme au cerisier“, produced
in 1924, is also classified in that creative
phase.
In Femme au cerisier“ Herbin only sug-
gests the individual components of the
picture–the tree, the ladder, the field and
the hills visible on the horizon–with a few
filler lines and shadow formations, thus
reducing them to their basic forms that
spread like a pattern before the eyes of
the viewer. The silhouette-like, statuesque
figure of the cherry picker is reminiscent of
Pablo Picasso's classical female figures of
the 1920s, in which he outlined his figures
in large contours and created a voluminous
sense of form.
CHF 140 000 / 200 000
(€ 130 840 / 186 920)
| 42
Impressionist  Modern Art
| 43
3235
ALBERTO SAVINIO
(Athens 1891–1952 Rome)
Il Balcone. 1937.
Tempera on board.
Signed upper left: Savinio.
46 × 36 cm.
Provenance:
- Collection Henry de Chambrier, Versoix.
- Private collection Geneva, received by
descent.
Exhibition:
Palermo 1937/38, p. 13 (with ill.).
Literature:
Pia Vivarelli: Alberto Savinio. Catalogo
generale, Milan 1996, p. 160, no. 1937 2
(with b/w ill.).
CHF 20 000 / 30 000
(€ 18 690 / 28 040)
| 44
Impressionist  Modern Art
3236
RAOUL DUFY
(Le Havre 1877–1953 Forcalquier)
Petits Voiliers. 1946.
Oil on panel.
Signed lower left: Raoul Dufy.
14 × 18.5 cm
The authenticity of the work has been
confirmed by Fanny Guillon-Laffaille, Paris,
28 January 2004. It will be included in the
forthcoming supplément 2 of the cata-
logue raisonné currently in preparation.
Provenance:
- Auction Artcurial, Paris, 27 June 2007,
lot 52.
- Swiss private collection, acquired at the
above auction.
CHF 30 000 / 50 000
(€ 28 040 / 46 730)
| 45
3237*
LOUIS VALTAT
(Dieppe 1869–1959 Paris)
Suzanne Valtat cousant. Circa 1903.
Oil on canvas.
Monogrammed lower right: LV.
31 × 28 cm.
The authenticity of the work has been
confirmed by Les Amis de Louis Valtat,
Choisel, 25 November 2008. It is registe-
red in the archive under number 3908.
Provenance:
- Bernard Chappard, New York.
- Auction Hôtel Drouot, Paris, 13 March
2000, lot 32.
- Auction Christie's, New York, 2 May 2012,
lot 330.
- Private collection Germany.
CHF 5 000 / 7 000
(€ 4 670 / 6 540)
3238
MAURICE UTRILLO
(Paris 1883–1955 Dax)
Vase de fleurs. Circa 1931.
Oil on canvas.
Signed lower right: Maurice, Utrillo, V,.
41 × 33 cm.
The authenticity of the work has been
confirmed by the Association Maurice
Utrillo, Paris, 11 March 2020.
Provenance:
- Collection M. Paul Pétridès, Paris.
- presumably Galerie Cauvin, Paris.
- Galerie Dr. Hans-Peter Bühler, Munich.
- Swiss private collection, acquired in 1988
from the above gallery.
Literature:
Paul Pétridès: L'œuvre complet de Maurice
Utrillo, Paris 1966, vol. III, p. 48, no. 1376
(with ill.).
CHF 30 000 / 50 000
(€ 28 040 / 46 730)
| 46
Impressionist  Modern Art
| 47
3239
ALBERT MARQUET
(Bordeaux 1875–1947 Paris)
Intérieur. Circa 1896.
Oil on canvas on cardboard.
Signed lower right: marquet.
22.3 × 17.2 cm.
We would like to thank the Wildenstein-
Plattner Institute for confirming the
authenticity of the work, 22 September
2020.
Provenance:
Swiss private collection, by descent to
the present owners.
CHF 8 000 / 12 000
(€ 7 480 / 11 210)
3240
PIOTR POTWOROWSKI
(1898 Warsaw 1962)
Still life with flowers.
Oil on canvas.
Signed lower right: Potworowski.
73 × 50 cm.
Provenance:
- Galerie Moos, Geneva, no. 6571 (with
label on the reverse of the frame).
- Private collection Geneva, presumably
acquired from the above gallery.
CHF 4 000 / 7 000
(€ 3 740 / 6 540)
| 48
Impressionist  Modern Art
| 49
3241
JAN HALA
(Blatnà 1890–1959 Važec)
Uspávanka v poli (Lullaby in the field). 1941.
Oil on canvas.
Signed and dated lower left: J. Hala 41.
85 × 95 cm.
Provenance:
Swiss private collection, received by
descent and owned by the same family for
40 years.
Jan Hala was born in 1890 in what is now
the Czech Republic. He studied philoso-
phy and art at the Academy of Fine Arts in
Prague.
In 1923 Hala set off on travels through the
rural areas of Slovakia, where he visited
the village of Važec in the High Tatras. He
decided to settle there and stayed until
his death in 1959. Previously focused on
landscapes and social issues, Hala then
focused on the local land, the nature and
the people. He was especially fascinated
by Czech and Slovak folklore. Around
1930 Hala found his style. He portrayed
the everyday lives of the people of Važec ,
often exploring motifs of women at work,
brides, folk festivals and mothers with their
children.
Produced in 1941, the present painting
also belongs to this creative phase of the
artist. The sitter is wrapped in the typical
folk costume. Sitting on a white blanket
in the grass with a baby in a basket and a
parasol, she enjoys the summer day in the
country.
The easily accessible motifs on which
Hala concentrated are very popular with
the general public and his works are today
located in museums such as the Slovak
National Museum.
CHF 40 000 / 60 000
(€ 37 380 / 56 070)
| 50
Impressionist  Modern Art
| 51
3242
MAURICE UTRILLO
(Paris 1883–1955 Dax)
La Porte Saint-Martin à Paris. 1920s.
Oil on board on canvas.
Signed lower right: Maurice, Utrillo, V.
62.5 × 76.5 cm.
The authenticity of the work has been
confirmed by the Association Maurice
Utrillo, Paris, 11 March 2020.
Provenance:
- presumably Galerie Vizzavona, Paris.
- Galerie Dr. Hans-Peter Bühler, Munich.
- Swiss private collection, acquired in 1987
from the above gallery.
Literature:
Paul Pétridès: L'œuvre complet de Maurice
Utrillo, Paris 1966, vol. III, p. 22, no. 1293
(with ill.).
The present work shows the Porte Saint-
Martin, a triumphal arch erected in 1674
by the city of Paris in honour of Louis
XIV. Already in 1910 Utrillo painted a first
version of the Porte, which is now in the
Tate Modern in London. It can be assumed
that he did not paint it directly on-site, but
as he often did, used a postcard as a model
Ill.1:Postcard of the Porte Saint-Martin, circa 1903.
(see ill. 1). The perspective with the point
of view through the arch toward the city is
identical to that of the postcard. Likewise,
the lateral margins of the painting end at
exactly the same place. Utrillo must have
rediscovered the postcard and used it
again for the present version from 1930.
The artist adopted the composition from
the postcard but avoided reproducing
certain details like ornaments and signs. In
contrast to the earlier work from 1910, the
present painting appears unfettered and
vibrant with its light colours and blue, green
and red accents, as well as its impasto
application of paint, quite thick in places.
Utrillo painted two further versions of the
Porte Saint-Martin, both side views from
1909/10. One of them is now in the Bührle
collection in Zurich.
CHF 50 000 / 70 000
(€ 46 730 / 65 420)
| 52
Impressionist  Modern Art
| 53
3243
ERNST LUDWIG KIRCHNER
(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch
near Davos)
Unterhaltung im Café (Conversation in a
café) (Café Schneider Davos). Circa 1934.
Watercolour and pencil on paper.
With the estate stamp on the reverse
(ADa/Bi 44).
32.8 × 48.4 cm.
This work is documented in the Ernst
Ludwig Kirchner Archive Wichtrach/Bern.
Provenance:
- Artist's estate.
- Auction Stuttgarter Kunstkabinett, 1960,
lot 275.
- Auction Lempertz, Cologne, 1961, lot
316.
- Galerie Grosshenning, Dusseldorf, 1976.
- Swiss private property, acquired from the
above gallery.
Exhibition:
Dusseldorf 1976, Galerie Grosshenning,
p. 6.
CHF 20 000 / 30 000
(€ 18 690 / 28 040)
| 54
Impressionist  Modern Art
3244
ERNST LUDWIG KIRCHNER
(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch
near Davos)
Davoser Berglandschaft (Mountain land­
scape in Davos). 1917–19.
Pencil and watercolour on paper.
Monogrammed lower right: K.
37 × 44 cm.
This work is documented in the Ernst
Ludwig Kirchner Archive Wichtrach/Bern.
Provenance:
- Collection Alice und Otto Schrag, Baden.
- Auction Stuttgarter Kunstkabinett,
November 1957, lot 420.
- Swiss private collection.
CHF 15 000 / 25 000
(€ 14 020 / 23 360)
| 55
3245
KARL SCHMIDT-ROTTLUFF
(Rottluff near Chemnitz 1884–1976 Berlin)
Spessarttannen. 1950.
Oil on canvas.
Signed lower right: S. Rottluff.
Signed, titled and numbered on the
stretcher: Schmidt=Rottluff
Spessarttannen ((505)).
76 × 90 cm.
Provenance:
- Galerie Rosenbach, Hannover.
- Swiss private collection, acquired in 1971
from the above gallery und since then
owned by the same family.
Literature:
Will Grohmann: Karl Schmidt-Rottluff,
Stuttgart 1956, p. 274 (with ill.).
Landscapes play a central role in the work
of Schmidt-Rottluff. It is therefore not
surprising that the painter from the Die
Brücke group continually sought rural
seclusion in order to find inspiration for his
work. At the end of the 1940s, Schmidt-
Rottluff, who then lived in Berlin, travelled
to the German mountain regions in the
Taunus and Spessart for an extended
period.
The late work, Spessarttannen”, from
1950 was created during that period of
travel. Schmidt-Rottluff dedicated himself
to a popular motif: the depiction of trees.
Around 1950 the artist created a series of
forest landscapes with fir trees, and thus
the painting Spessarttannen assumes a
central role in the artist's overall work. In
it he perfected his characteristic zone
painting”, developing an atmospheric
forest landscape out of individual, clearly
separated zones of colour. This expressive
painting testifies to Schmidt-Rottluff's
special connection to nature. The intense
colours and abstract shapes reflect his
personal interpretation of the landscape.
In a letter to W. R. Valentiner dated 19 July
1947, Schmidt-Rottluff explained: [...] one
can only gain a new view of the world from
a new position on nature. (Thiem/Zweite
1989, p. 101).
CHF 150 000 / 250 000
(€ 140 190 / 233 640)
| 56
Impressionist  Modern Art
| 57
3246
OSKAR KOKOSCHKA
(Pöchlarn 1886–1980 Montreux)
Mary Merson. 1931.
Sanguine on paper.
Signed lower right: Oskar Kokoschka.
46.4 × 56.4 cm.
The authenticity of the work has been
confirmed by Alice Strobl, 10 December
1990. It will be included in the forthcoming
volume 2 of the catalogue raisonné.
Provenance:
- Crane Kalman Gallery, Manchester.
- Private collection Manchester, acquired
on 28 December 1959 from the above
gallery.
- Swiss private collection, by descent from
the above.
CHF 4 000 / 6 000
(€ 3 740 / 5 610)
3247
LE CORBUSIER (CHARLES-
ÉDOUARD JEANNERET-GRIS)
(La Chaux-de-Fonds 1887–1965 Roque
brune-Cap-Martin)
Femme devant une porte. 1933.
Pencil and wax crayon on paper.
31 × 21 cm.
The authenticity of the work has been
confirmed by Heidi Weber, Zurich,
5 October 1989.
Provenance:
Swiss private collection.
CHF 4 000 / 6 000
(€ 3 740 / 5 610)
3248*
ERNST LUDWIG KIRCHNER
(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch
near Davos)
Zwei Akte im Gespräch (Two nudes in
conversation). 1925.
Coloured chalk on yellow paper.
With the estate stamp on the reverse
(FS Da/Bf 22).
46 × 35.7 cm.
This work is documented in the Ernst
Ludwig Kirchner Archive Wichtrach/Bern.
Provenance:
Kirchner estate.
CHF 22 000 / 26 000
(€ 20 560 / 24 300)
| 58
Impressionist  Modern Art
| 59
3249*
JEAN LAMBERT-RUCKI
(Krakow 1888–1967 Paris)
Le Couple. 1924.
Oil on panel.
Signed and dated upper left:
I. Lambert-Rucki 1924.
53 × 81 cm.
Provenance:
- Galerie Zabriskie, Paris
(with label on the reverse).
- Swiss private collection.
CHF 7 000 / 10 000
(€ 6 540 / 9 350)
3250
FORTUNATO DEPERO
(Fondo 1892–1960 Rovereto)
Simultaneità metropolitane 2. Circa 1944.
Charcoal on paper.
Signed lower right: Fortunato Depero.
44.5 × 42 cm.
The authenticity of the work has been
confirmed by Rosetta Depero (with hand-
written confirmation on the reverse of the
work).
Provenance:
- Auction Finarte, Milan, 19 November
2002, lot 160.
- Swiss private collection, acquired at the
above auction.
CHF 10 000 / 15 000
(€ 9 350 / 14 020)
| 60
Impressionist  Modern Art
| 61
3251*
AUGUST MACKE
(Meschede 1887–1914 Perthes-les-
Hurlus)
Walter Macke. 1913.
Pencil on paper.
10.9 × 10.3 cm.
Provenance:
- Galerie Neher, Essen (with label on the
reverse).
- Private collection Germany, acquired
from the above gallery.
Literature:
Ursula Heiderich: August Macke - Nach-
trag zu den Werkverzeichnissen, Die Skiz-
zenbücher, Zeichnungen und Aquarelle.
Ostfildern 2008, no. 1676a (with ill.).
CHF 8 000 / 12 000
(€ 7 480 / 11 210)
3252*
ERNST LUDWIG KIRCHNER
(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch
near Davos)
Berglandschaft (Mountain landscape).
On the reverse: Bauern auf der Alp
(Farmers on the alp). 1933.
Black chalk on paper.
With the estate stamp on the reverse
(K DA/Aa 19).
15.5 × 21.9 cm.
This work is documented in the Ernst
Ludwig Kirchner Archive Wichtrach/Bern.
Provenance:
Kirchner estate.
CHF 6 000 / 8 000
(€ 5 610 / 7 480)
3253*
ERNST LUDWIG KIRCHNER
(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch
near Davos)
Violinspielerin und Zuhörer (Violonist and
listeners). Circa 1930.
Black chalk on paper.
With the estate stamp on the reverse
(K Da/Bi 127).
50.3 × 36 cm.
This work is documented in the Ernst
Ludwig Kirchner Archive Wichtrach/Bern.
Provenance:
Kirchner estate.
CHF 20 000 / 24 000
(€ 18 690 / 22 430)
| 62
Impressionist  Modern Art
| 63
3254
OTTO DIX
(Untermhaus near Gera 1891–1969
Singen)
Blühende Bäume im Dorf (Blooming trees
in the village). 1954.
Oil on canvas.
Signed and dated lower right: 5 DIX 4.
65 × 81 cm.
We would like to thank Rainer Pfefferkorn
for confirming the authenticity of the work,
October 2020. It will be included in the
catalogue raisonné under number
L 1954/10.
Provenance:
Swiss private collection, owned by the
same family for 40 years.
From the mid-1930s onwards, Otto Dix
lived in Hemmenhofen on Lake Cons-
tance, the landscape of which became the
main subject of his painting. However, it
was the end of the Second World War and
the return from captivity that produced
the stylistic change in the artist's work.
The altered “technique” (that word is
completely incorrect, it is actually a new
way of seeing that I have adopted) produ-
ces many and curious results. In any case,
concluded is: 1. The painting has become
more spontaneous, the awful attention
that one always must have with constant
glazes is gone 2. Everything becomes
rougher, thank goodness, I have painted
too much with a pointed brush the last 20
years and now I return to the time of my
first war picture, thus a kind of unleashing
occurs. 3. The formal-spatial gives way to
the colour-spatial, and the colours begin to
form sounds. 4. At my discretion I throw
all the ideal compositions, the golden ratio
and all this Renaissance stuff overboard
and paint unleashed. And as I write this,
I realise that all this cannot be explained,
the works have more form despite the
unleashing.” (Otto Dix to his student Ernst
Bursche, 16 September 1944).
The late work of Otto Dix directly links to
his early expressionist work around the
time of the First World War. In contrast,
however, his later work concentrates
on the landscape around him, which is
transferred to the canvas in a wild and
free style. The present work Blooming
trees in the village from 1954 beautiful-
ly expresses the joy of painting and the
newfound spontaneity that Dix employed
in his later work. The work offered here is
a new discovery in the artist's catalogue
raisonné and stands out through its rough
and expressive lines.
CHF 50 000 / 70 000
(€ 46 730 / 65 420)
| 64
Impressionist  Modern Art
| 65
3255*
ALBERTO GIACOMETTI
(Borgonovo 1901–1966 Chur)
Olivier Larronde. 1958.
Pencil on paper.
28 × 22.5 cm.
Provenance:
- Olivier Larronde.
- Galerie Maeght, Paris.
- Fritz Lichtenhahn, Arosa/Hamburg.
- Private collection Germany, received by
descent.
- Private collection Germany.
Exhibitions:
- Paris 1959, Galerie Maeght, Rien voilà
l'ordre, 11 June 1959.
- Basel 1981, Alberto Giacometti, Zeich-
nungen, Druckgraphik und die im Basler
Kunstmuseum befindlichen Skulpturen
und Gemälde, Kunstmuseum Basel, 15
August–25 October 1981.
Literature:
Olivier Larronde: Rien voilà l'ordre, Paris/
Lyon 1959, p. 187 (with ill.).
CHF 10 000 / 15 000
(€ 9 350 / 14 020)
3256
BEN NICHOLSON
(Denham 1894–1982 London)
Ronco 29. 1958.
Pencil and watercolour on masonite board
prepared by the artist.
Signed, dated and titled on the reverse of
the board: Nicholson / Aug 58 / (Ronco 29).
35.5 × 29.2 cm.
Provenance:
- Picadilly Gallery, London (with label on the
reverse).
- Collection Roger Camrass.
- Galleria Sacchetti, Ascona.
- Swiss private collection, acquired on 22
October 1997 from the above gallery.
- Swiss private collection, acquired directly
from the above.
CHF 12 000 / 18 000
(€ 11 210 / 16 820)
| 66
Impressionist  Modern Art
| 67
3257
ALBERTO GIACOMETTI
(Borgonovo 1901–1966 Chur)
Scène de Café. Scène de Forge.
Double-sided. Circa 1965.
Ball pen on paper.
With pencil inscription on one side: nicht
diese Seite reproduzieren, aber diese Seite
nicht beschädigen.
22 × 17 cm.
The authenticity of the work has been
confirmed by James Lord, Paris,
4 November 1985.
Provenance:
- Louis Aragon.
- Galerie Berggruen  Cie, Paris.
- European private collection, acquired
on 25 November 1987 from the above
gallery.
Literature:
- Édition cercle d'Art (ed.): Aragon. Un
portrait par Daniel Wallard, Paris 1979, p.
113 (with ill.).
- presumably Louis Aragon: Les beaux
quartiers: roman, Œuvres romanesques
croisées d'Elsa Triolet et Aragon,
vol. 11–12, Monaco 1965.
J'ai fait encadrer et j'ai réuni autour de moi
tous les dessins de Giacometti, ceux qu'il
m'a donnés la dernière fois que je l'ai vue,
c'est-à-dire au mois de décembre 1965.
Il était venu ici rue de Varenne, où nous
étions déjà avec Elsa. Il venait nous appor-
ter ces choses, non encadrées, parce qu'il
partait le lendemain matin pour la région
de Grisons.
Il n'avait pas vu sa femme depuis trois ans.
Il avait un cancer en évolution et, dans ces
conditions, il avait absolutement exigé
qu'elle reprenne sa liberté. Depuis trois ans
ils ne s'étaient jamais rencontrés, bien que
l'un comme l'autre étaient éperdument
amoureux. Il était comme cela.
Il est arrivé chez nous le soir, peu après
il pleurait. Il nous a fait un interminable
discours sur le cancer, en disant que les
gens qui n'avaient pas eu de cancer ne
comprenaient rien à la vie. Il à parlé très
longuement sur ce sujet et il resté toute
la nuit. C'était très triste. Il avait apporté
ce paquet de dessins, qui devaient servir
d'illustration pour un livre, fait auparavant,
mais qui serait publié dans les Œuvres
croisées: Les beaux quartiers.
Il m'a donné en tout dix-huit dessins et
même un dix-neuvième, puisque j'ai trouvé
un dessin au dos du dix-huitième. C'est
une histoire touchante et triste à la fois, il
est parti dans la nuit pour la Suisse et je ne
l'ai plus revu. Il est mort trois mois après.
(Louis Aragon, in: Un portrait par Daniel
Wallard, S. 113)
CHF 15 000 / 20 000
(€ 14 020 / 18 690)
The offered work in the studio of Louis Aragon.
| 68
Impressionist  Modern Art
| 69
3258
FELIX LABISSE
(Marchiennes 1905–1982 Neuilly-
sur-Seine)
Zabulon. 1974.
Oil on canvas.
Signed lower left: LABISSE.
Titled, signed and dated on the reverse:
ZABULON / LABISSE / 1974.
55 × 46 cm.
Provenance:
- Collection Marguerite Motte, Geneva.
- Swiss private collection.
Literature:
- Isy Brachot (ed.): Catalogue de l'œuvre
peint (1927–1979), Brussels 1979,
p. 342, no. 679 (with ill.).
- La Nuova Foglia (ed.): Les quatre cents
coups du diable, Pollenza 1975 (with ill.).
CHF 3 000 / 5 000
(€ 2 800 / 4 670)
3259*
MAX ERNST
(Brühl 1891–1976 Paris)
Loplop in the Forest. 1958.
Oil on paper on canvas.
Signed lower right: max ernst.
30 × 25 cm.
Provenance:
- Galerie Der Spiegel, Cologne.
- Private collection Germany (with label
on the reverse).
- Auction Sotheby's, New York,
8 November 2006, lot 428.
- acquired at the above auction.
Exhibition:
Cologne 1960, Hans Arp/Max Ernst,
Galerie Der Spiegel, 1960, no. 15.
Literature:
Werner Spies: Max Ernst. Werke
1954–1963, Cologne 1998, vol. 6, p. 171,
no. 3379 (with ill.).
CHF 35 000 / 45 000
(€ 32 710 / 42 060)
| 70
Impressionist  Modern Art
| 71
3260*
BERNARD BUFFET
(Paris 1928–1999 Tourtour)
Assiette et vase de fleurs bleues. 1957.
Oil on canvas.
Signed and dated upper right: Bernard /
Buffet / 57.
65 × 46 cm.
The authenticity of the work has been
confirmed by Galerie Garnier, Paris, 4 June
2020.
Provenance:
Private collection USA.
Bernard, why is all your work so tragic?
Why so much unhappiness? – He [Bernard
Buffet] lit a new cigarette from his old one,
inhaled deeply, let his lungs be free again,
then, polite but definite: La grande pein-
ture n’a jamais faire rire – Great painting
has never produced laughter.” (Nicholas
Foulkes 2015, p. 61).
Transience and melancholy are silent
companions of the present still life by
Bernard Buffet. Pale tones – black, white
and grey – dominate the arrangement that
by no means lacks expressive power. On
the contrary, Buffet references life’s tem-
porality in the broken flower. By singling
out and separating the moment when the
bloom falls, the artist infuses his depic-
tion with meaning. Bright colours are not
present in this still life, but rather a sober
colour scheme prevails, underscored by a
dark network of lines. The strong, almost
raw brushwork is characteristic of Buffet's
expressionist style.
When the nearly thirty-year-old Bernard
Buffet painted the present still life in 1957,
he was already known for his talent in Paris
and was celebrated by the international art
world. Bernard Buffet's character is difficult
to grasp, as it continually swung between
the extremes of an introspective artist
of the post-war years and a mega artist”
of the Parisian glamour world (Lankarani
2016). This non-conformist multifaceted
nature is also reflected in his work, which
thematically oscillates between religious
motifs, depictions of war damage and
everyday objects. Buffet treats every sub-
ject stylistically with the same stencil-like
drama.
The present still life from Buffet's prime
years is thus exemplary of the artist's un-
mistakable style. Tranquility and elegance
as well as sweeping melancholy coalesce
within the painting, while Buffet’s eccentric
signature – placed in the upper right corner
of our work – underscores the character of
the artist.
CHF 50 000 / 70 000
(€ 46 730 / 65 420)
| 72
Impressionist  Modern Art
| 73
3261*
ERICH ERLER-SAMADEN
(Frankenstein 1870–1946 Icking)
Melancholia.
Oil on canvas.
Signed lower left: Erich Erler.
86.5 × 81 cm.
Provenance:
Private property Germany.
CHF 3 000 / 5 000
(€ 2 800 / 4 670)
3262*
ERICH ERLER-SAMADEN
(Frankenstein 1870–1946 Icking)
Man with horse in the Engadin.
Oil on canvas.
Signed lower left: Erich Erler.
69 × 74 cm.
Provenance:
Private property Germany.
CHF 2 000 / 4 000
(€ 1 870 / 3 740)
| 74
Impressionist  Modern Art
3263*
FRITZ ERLER
(Frankenstein 1868–1940 Munich)
Blondine mit grüner Jacke (Blond girl
with green jacket).
Oil on canvas.
Signed lower left: Erler.
Signed and titled on the reverse: Fritz Erler.
Blondine mit grüner Jacke.
72 × 46.5 cm.
Provenance:
- Auction Nagel, Stuttgart, 4 December
1978.
- Private collection Germany, acquired at
the above auction.
CHF 3 000 / 5 000
(€ 2 800 / 4 670)
| 75
3264
HERMANN HESSE
(Calw 1877–1962 Montagnola)
2 p.: Einsamer Abend.
Lot from a watercolour on paper and a
poem (ink on paper).
Watercolour titled below the illustration:
Einsamer Abend.
Each 21.3 × 17.5 cm.
We would like to thank Silver Hesse for
confirming the authenticity of the work, 14
October 2020.
Provenance:
Swiss private collection.
In der leeren Flasche und im Glas
Wankt der Kerze Schleier,
Es ist kalt im Zimmer,
Draussen fällt Der Regen weich
ins Gras.
Wieder legst Du nun zu Kurzer Ruh
Frierend Dich und traurig nieder.
Morgen kommt und Abend wieder,
Kommen immer wieder,
Aber niemals Du.
CHF 2 600 / 3 200
(€ 2 430 / 2 990)
| 76
Impressionist  Modern Art
3265
ANDRÉ DUNOYER DE SEGONZAC
(Boussy-Saint Antoine 1884–1974 Paris)
Mimosas et citrons. Circa 1960.
Gouache, watercolour and ink on paper.
Signed lower right: A. Dunoyer de Segonzac.
58 × 80 cm
The authenticity of the work has been
confirmed by Madame de Varine.
Provenance:
- Arthur Tooth  Sons, London.
- Private collection England, acquired in 1969
from the above gallery.
- Auction Sotheby's, London, 4 February
2009, lot 247.
- Swiss private collection, acquired at the
above auction.
CHF 5 000 / 7 000
(€ 4 670 / 6 540)
| 77
3266
FRANÇOIS GALL
(Kolozsvar 1912-1987 Paris)
Eugénie et le jeune garçon de café d'une
Brasserie parisienne. 1975–77.
Oil on canvas.
Signed lower right: F. Gall.
46 × 33 cm.
We would like to thank Marie-Lize Gall for
confirming the authenticity of the work,
15 October 2020.
Provenance:
Swiss private collection.
CHF 3 000 / 5 000
(€ 2 800 / 4 670)
| 78
Impressionist  Modern Art
3267
ANDREAS JAWLENSKY
(Ansbaki near Preli 1902–1984 Barga)
In mid summer. 1969.
Oil on masonite.
Signed lower left: Andreas Jawlensky, da-
ted and inscribed lower right: 1969 VII.
34 × 44.7 cm.
Provenance:
- Auction Koller, Zurich, 4 December 2001,
lot 157.
- Swiss private collection, acquired at the
above auction.
CHF 3 000 / 5 000
(€ 2 800 / 4 670)
| 79
BARLACH, ERNST 3219
BOLDINI, GIOVANNI 3203
BONNARD, PIERRE 3210, 3213
BUFFET, BERNARD 3260
DENIS, MAURICE 3232
Depero, Fortunato 3250
DIX, OTTO 3254
DUFY, RAOUL 3236
DUNOYER DE SEGONZAC,
ANDRÉ
3265
EBERZ, JOSEF 3224
ERLER, FRITZ 3263
ERLER-SAMADEN, ERICH 3261, 3262
ERNST, MAX 3259
FRIESZ, ACHILLE EMILE
OTHON
3227, 3228
GALL, FRANÇOIS 3266
GAUSSON, LEO 3208
GIACOMETTI, ALBERTO 3255, 3257
HALA, JAN 3241
HERBIN, AUGUSTE 3226, 3234
HESSE, HERMANN 3264
JAWLENSKY, ALEXEJ VON 3220, 3225
JAWLENSKY, ANDREAS 3267
KIRCHNER, ERNST LUDWIG 3221, 3222, 3243, 3244,
3248, 3252, 3253
KOKOSCHKA, OSKAR 3246
KOLLWITZ, KÄTHE 3218
LABISSE, FELIX 3258
LAMBERT-RUCKI, JEAN 3249
LE CORBUSIER (JEANNERET-
GRIS,CHARLES-ÉDOUARD)
3247
LEBOURG, ALBERT 3204, 3206
LIEBERMANN, MAX 3216
LOISEAU, GUSTAVE 3205
MACKE, AUGUST 3251
MANGIUN, HENRI CHARLES 3212
MARQUET, ALBERT 3233, 3239
MODIGLIANI, AMEDEO 3229
MULLEY, OSKAR 3217
NICHOLSON, BEN 3256
PECHSTEIN, HERMANN MAX 3223
PISSARRO, CAMILLE 3201
POTWOROWSKI, PIOTR 3240
RENOIR, PIERRE AUGUSTE 3202, 3207, 3209
ROUAULT, GEORGES 3214, 3215
SAVINIO, ALBERTO 3235
SCHMIDT-ROTTLUFF, KARL 3245
UTRILLO, MAURICE 3230, 3231, 3238, 3242
VALLOTTON, FELIX 3211
VALTAT, LOUIS 3237
| 80
Artist Register
MAP
PREVIEW
Hardturmstrasse 121
8031 Zurich, Switzerland
AUKTION
ONLINE ONLY
AUCTIONS
Koller Auctions Ltd
Hardturmstrasse 102
8031 Zurich, Switzerland
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Fax +41 44 273 19 66 
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Koller Auktionen AG
2, Rue de l‘Athénée
1205 Geneva, Switzerland
Tél +41 22 311 03 85
Fax +41 22 810 06 30
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AUCTION
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2, Rue de l‘Athénée
1205 Geneva, Switzerland
AUCTION
2, Rue de l‘Athénée
1205 Geneva, Switzerland
REPRESENTATIVES
MUNICH
Fiona Seidler
Maximiliansplatz 20
80333 Munich
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Fax +49 89 22 80 27 67
Mobile +49 177 257 63 98
muenchen@kollerauctions.com
DÜSSELDORF
Ulrike Gruben
Citadellstrasse 4
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MOSCOW
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Mobile +41 76 431 81 64
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BEIJING
Jing Li
Haidian Qu Chedaogou 10# 6/4-307
100089 Beijing
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HAMBURG
Ulrike Gruben
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ITALY
LuigiPesce
ViaCairoli18
16124Genua
Tel.+393395962768
italia@kollerauctions.com
Swiss Art
Auction in Zurich: 4 December 2020
Contact · Cyril Koller · Tel. +41 44 445 63 51 · koller@kollerauctions.com
Ferdinand Hodler. Pines by a stream. 1910. Oil on canvas. 90.5 × 80 cm.
PostWar  Contemporary
Auction in Zurich: 5 December 2020
Contact · Silke Stahlschmidt · Tel. +41 44 445 63 42 · stahlschmidt@kollerauctions.com
CHRISTO (VLADIMIROV JAVACHEFF). The Pont Neuf, Wrapped (Project for Paris).
Pencil, charcoal, pastel, crayon and technical details. Drawing in two parts: 38 × 165 cm / 106.6 × 165 cm.
| 84
BEDINGUNGEN FÜR KLASSISCHE AUKTIONEN
Diese Bedingungen gelten für Objekte, die von
Koller (gemäss Definition unten) live im Aukti-
onssaal versteigert werden.
Durch die Teilnahme an der Auktion unterzieht
sich der Bieter den nachstehenden Auktions-
bedingungen („AGB“) der Koller Auktionen AG,
Hardturmstrasse 102, 8005 Zürich, Schweiz
(„Koller“):
1. Rechtsstellung der Parteien
Die Steigerungsobjekte werden durch Koller im
Namen und auf Rechnung des Einlieferers des zu
versteigernden Objektes („Einlieferer“) verstei-
gert. Koller handelt in fremdem Namen und auf
fremde Rechnung als direkte/unmittelbare Stell-
vertreterin des Einlieferers im Sinne von Art. 32
Abs. 1 des schweizerischen Obligationenrechts
(„OR“). Der Zuschlag erfolgt an den von Koller im
Rahmen der Auktion anerkannten Bieter mit dem
höchsten Gebot in Schweizer Franken („Käufer“),
wodurch das betroffene ersteigerte Objekt ein
verbindlicher Kaufvertrag zwischen Einlieferer
und Käufer entsteht („Kaufvertrag“). Koller wird
dadurch nicht Partei des Kaufvertrages.
2. Aufgeld
2.1 Nebst dem Zuschlagspreis ist vom Käufer
auf den Zuschlagspreis ein Aufgeld zu entrich-
ten, das wie folgt berechnet wird:
i. bei einem Zuschlag bis CHF 10‘000: 25%
ii. bei einem Zuschlag ab CHF 10‘000 bis
CHF 400‘000: 25% auf die ersten CHF 10‘000
und 22% auf die Differenz von CHF 10‘000 bis
zur Höhe des Zuschlags
iii. bei einem Zuschlag ab CHF 400‘000: 25% auf
die ersten CHF 10‘000; 22% auf CHF 390‘000
und 15% auf die Differenz von CHF 400‘000
bis zur Höhe des Zuschlags.
2.2 Falls der Käufer während einer online über-
tragenen Saal-Auktion („Live-Auktion“) live im
Internet mitbietet, oder ein Vorgebot über eine
fremde, mit Koller verlinkten Seite abgibt, wird
ein zusätzlicher Aufpreis von 3% des Zuschlags
verrechnet. Für Gebotsabgaben im Rahmen
einer Live-Auktion gelten im Übrigen die Bedin-
gungen, welche auf der Live-Auktion Webseite
publiziert sind. Diese können von den hier pub-
lizieren abweichen.
2.3 Auf das Aufgeld hat der Käufer die schwei-
zerische Mehrwertsteuer („MWST“) zu entrich-
ten. Die angegebenen %-Sätze des Aufgeldes
beziehen sich auf den Zuschlagspreis für jedes
einzelne Objekt. 
2.4 Alle im Auktionskatalog mit * (Asterisk) be-
zeichneten Objekte sind vollumfänglich mehr-
wertsteuerpflichtig, d. h. bei diesen Objekten
wird die MWST auf den Zuschlagspreis plus
Aufgeld berechnet. Käufer, die eine rechtsgültig
abgestempelte Ausfuhrdeklaration vorlegen, er-
halten die MWST rückvergütet. 
2.5 Der Käufer erklärt sich damit einverstanden,
dass Koller allenfalls auch vom Einlieferer eine
Kommission erhält.
3. Garantie
3.1 Koller wird den Kauf (unter Vorbehalt nachfol-
gender Ziffern 3.2 und 3.3) namens des Einlieferers
rückgängig machen und dem Käufer Kaufpreis und
Aufgeld (inkl. MWST) zurückerstatten, falls sich das
Objekt als Fälschung erweist. Eine Fälschung liegt
vor, wenn das Objekt nach vernünftiger Auffassung
von Koller eine im Hinblick auf Urheberschaft, Alter,
Periode,KulturoderHerkunftinTäuschungsabsicht
geschaffene Imitation ist, bei der sich die korrekte
Beschreibung solcher Inhalte nicht in der Beschrei-
bungimAuktionskatalog(unterBeachtungjeglicher
Ergänzungen) widerspiegelt und dieser Umstand
denWertdesObjektsimVergleichzueinemderKa-
talogbeschreibung entsprechenden Gegenstand
wesentlich beeinträchtigt. Ein Objekt gilt nicht als
gefälscht, wenn es lediglich beschädigt ist und/oder
an ihm Restaurierungsarbeiten und/oder Verände-
rungenirgendwelcherArtvorgenommenwurden. 
3.2 Eine Rückabwicklung gemäss vorstehender
Bestimmung findet nach Ermessen von Koller
nicht statt, falls:
i. die Beschreibung des Objekts im Auktions-
katalog im Einklang mit der Meinung einer
Fachperson oder mit der herrschenden Mei-
nung von Fachpersonen stand oder die Be-
schreibung im Auktionskatalog andeutete,
dass hierüber Meinungsverschiedenheiten
bestanden, 
ii. die Fälschung zur Zeit des Zuschlages nach
dem Stand der Forschung und mit den allge-
mein anerkannten und üblichen Methoden
noch nicht oder nur mit unverhältnismässi-
gem Aufwand als solche erkennbar war,
iii. die Fälschung (nach Kollers sorgfältiger Ein-
schätzung) vor 1880 hergestellt wurde oder 
iv. es sich beim Kaufobjekt um ein Gemälde,
Aquarell, eine Zeichnung oder Skulptur han-
delt, das gemäss den Angaben im Auktions-
katalog vor 1880 entstanden sein müsste.
3.3 Der Käufer kann von Koller (als Vertreterin
des Einlieferers) die Rückabwicklung ab dem Tag
des Zuschlages für einen Zeitraum von zwei (2)
Jahren (drei (3) Wochen für Schmuck) verlangen.
Sie wird ausschliesslich dem Käufer eingeräumt
und darf nicht an Dritte abgetreten werden. Die
Geltendmachung des Anspruchs setzt voraus,
dass der Käufer gegenüber Koller sofort nach
Entdeckung des Mangels mit eingeschriebe-
nem Brief Mängelrüge erhebt und Koller das ge-
fälschte Kaufobjekt im gleichen Zustand, wie es
ihm übergeben wurde, und unbelastet von An-
sprüchen Dritter, zurückgibt. Der Käufer hat den
Nachweis zu erbringen, dass es sich beim Ob-
jekt um eine Fälschung handelt. Koller kann vom
Käufer verlangen, dass dieser auf eigene Kosten
Gutachten von zwei unabhängigen und in dem
Bereich anerkannten Experten einholt, ist jedoch
nicht an solche Gutachten gebunden und behält
sich das Recht vor, zusätzlichen Expertenrat auf
eigene Kosten einzuholen.
3.4 KollerkannnachfreiemErmessenaufdieGel-
tendmachung eines Ausschlussgrundes gemäss
vorstehender Ziffer 3.2 oder auf die Erfüllung von
Voraussetzungen nach obiger Ziffer 3.3 verzich-
ten.
3.5 Die Ansprüche des Käufers gegen Koller als
Vertreterin des Einlieferers unter dieser Ziffer
3.1 beschränken sich auf die Rückerstattung des
von diesem bezahlten Kaufpreises und Aufgel-
des (inkl. MWST). Weitergehende oder andere
Ansprüche des Käufers sind unter jedwelchem
Rechtstitel (inklusive Irrtumsanfechtung gemäss
Art. 23 ff. OR) ausgeschlossen.
4. Haftungsausschluss
4.1 Die Steigerungsobjekte werden in dem Zu-
stand versteigert, in dem sie sich im Augenblick
des Zuschlags befinden. Bei den Steigerungsob-
jekten handelt es sich um „gebrauchte“ Waren.
Diese befinden sich naturgemäss nicht mehr in
neuwertigem Zustand.
4.2 Zu jedem Objekt beinhaltet der Auktionskata-
log eine Beschreibung mit Abbildung. Die Informa-
tionenindenAuktionskatalogen,sowie Zustands-
berichte von Koller die vor der Auktion angefordert
werden können, geben lediglich ein allgemeines
Bild und eine unverbindliche Einschätzung von
Koller wieder. Die Beschreibung der Objekte er-
folgt nach bestem Wissen und Gewissen, doch
kann Koller für die Katalogangaben keine Haftung
übernehmen. Während der Ausstellung besteht
die Möglichkeit, die Gegenstände zu besichtigen.
Entsprechend wird der Käufer aufgefordert, das
ObjektvorderAuktioninAugenscheinzunehmen,
und sich, allenfalls unter Heranziehung unabhän-
giger Fachberatung, ein eigenes Urteil über die
Übereinstimmung des Objekts mit der Katalog-
beschreibung zu bilden. Für die Objektbeschrei-
bungen ist die gedruckte Ausgabe des Katalogs
(inkl. späterer Ergänzungen) in deutscher Sprache
ausschliesslich massgebend. Koller behält sich
das Recht vor, zur Meinungsbildung Experten oder
Fachkräfte ihrer Wahl beizuziehen und sich auf
diese abzustützen. Koller kann für die Richtigkeit
solcher Meinungen nicht verantwortlich gemacht
werden. Solche Expertenmeinungen oder Gut-
achten stellen genauso wenig wie von Koller vor-
genommene Objektbeschreibungen oder sonsti-
ge Aussagen über ein Objekt (inklusive Aussagen
über dessen Wert) explizite oder stillschweigende
Zusicherungendar.
4.3 UnterVorbehaltvonvorstehenderZiff.3wird
jede Haftung für Rechts- und Sachmängel weg-
bedungen. Die Verpflichtungen des Einlieferers
gegenüber dem Käufer sind im gleichen Masse
eingeschränkt wie die Verbindlichkeiten von Kol-
ler gegenüber dem Käufer.
5. Teilnahme an der Auktion
5.1 Die Teilnahme an einer Auktion als Bieter
steht jedermann offen. Koller behält sich aber
das Recht vor, nach freiem Ermessen jeder
Person den Zutritt zu ihren Geschäftsräumlich-
keiten oder die Anwesenheit bzw. Teilnahme an
ihren Auktionen zu untersagen. 
5.2 Bieter, die Koller nicht persönlich bekannt
sind, müssen sich bis 48 Stunden vor der Auktion
mittels des dafür vorgesehenen Formulars re-
gistrieren. Der rechtsgültig unterzeichneten Re-
gistrierung ist eine Kopie des gültigen Reisepas-
ses und eine Kopie der Kreditkarte beizulegen.
Bei jedem Zahlungsverzug des Bieters ist Koller
berechtigt, die Kreditkarte des Bieters gemäss
Angaben auf dem Registrierungsformular bis
zur Höhe des geschuldeten Betrages zuzüglich
Spesen des Kartenanbieters zu belasten. 
5.3 Koller kann von jedem Bieter vorgängig einen
Bonitätsnachweis einer für Koller akzeptablen
Bank verlangen. 
5.4 Bei Geboten für Objekte mit oberen Schätz-
werten von mehr als CHF 30 000 kann Koller vom
Bieter jederzeit die vorgängige Überweisung von
20% der unteren Schätzwerte als Sicherheit ver-
langen. Koller wird diesen Betrag nach der Aukti-
on mit ihren und den Ansprüchen der Einlieferer
verrechnenundeinenallfälligenÜberschussum-
gehend an den Käufer / Bieter zurückerstatten.
| 85
6. Versteigerung
6.1 Koller kann ein Objekt unterhalb des mit dem
Einlieferer vereinbarten Mindestverkaufspreises
zum Ausruf bringen. Die Abgabe eines Gebots
anlässlich der Versteigerung bedeutet eine ver-
bindliche Offerte. Der Bieter bleibt an sein Gebot
gebunden, bis dieses entweder überboten oder
von Koller abgelehnt wird. Doppelgebote werden
sofort nochmals aufgerufen; in Zweifelsfällen
entscheidet die Auktionsleitung. 
6.2 Es steht Koller frei, ein Angebot ohne be-
sondere Gründe abzulehnen oder aber, falls ein
Bieter die Voraussetzungen zur Teilnahme an
einer Auktion gemäss obiger Ziffer 5.2 bis 5.4
nicht erfüllt. Ebenso steht es Koller frei, Steige-
rungsgegenstände ohne Verkauf zuzuschlagen
oder zurückzunehmen, selbst wenn dies für die
Auktionsteilnehmer nicht erkennbar sein sollte. 
6.3 Koller behält sich das Recht vor, Nummern
des Katalogs zu vereinigen, zu trennen, ausser-
halb der Reihenfolge anzubieten oder wegzulas-
sen. Koller behält sich vor, einen Zuschlag bei Vor-
liegen besonderer Umstände nur unter Vorbehalt
vorzunehmen. Erfolgt der Zuschlag unter Vorbe-
halt, so bleibt der Bieter noch während 14 Tagen
anseinGebotgebunden.Erwirdwiederfrei,wenn
die Erklärung von Koller, der Zuschlag sei definitiv,
nicht innert dieser Frist bei ihm eintrifft. 
6.4 Steigerungsangebote von Kaufinteressen-
ten, die der Auktion nicht persönlich beiwohnen
können, werden bis 48 Stunden vor Beginn der
Steigerung schriftlich entgegengenommen. 
6.5 Interessenten können telefonisch mitbieten,
wenn sie dies mindestens 48 Stunden vor Aukti-
onsbeginn schriftlich vorangemeldet haben. Auf
Objekte mit Schätzpreisen unter CHF 500 kann
nicht telefonisch geboten werden und Interes-
senten werden um Abgabe eines schriftlichen
Gebots bzw. um persönliches Mitbieten im Auk-
tionssaal gebeten. 
6.6 Interessenten, die ihr Gebot im Rahmen ei-
ner Live-Auktion abgeben möchten, können an
der Auktion teilnehmen, nachdem sie von Koller
aufgrund eines Registrierungsgesuchs zur Auk-
tion zugelassen worden sind. Koller behält sich
das Recht vor, Registrierungsgesuche ohne wei-
teres abzulehnen. 
6.7 Koller lehnt jede Haftung für nicht berück-
sichtigte Gebote aller Art sowie für nicht berück-
sichtigte Anmeldungen für telefonisches Mitbie-
tenab.FürtelefonischeMitbieterundschriftliche
Auftraggeber gilt bezüglich Legitimierung und
Bonitätsnachweis ebenfalls Ziff. 5.
7. Eigentumsübergang
Das Eigentum an einem ersteigerten Objekt
geht auf den Käufer über, sobald der Kaufpreis
und das Aufgeld (inkl. MWST) vollständig in
Schweizer Franken bezahlt sind und Koller die-
se Zahlungen dem entsprechenden Objekt zu-
geordnet hat.
8. Abholung der ersteigerten Objekte
8.1 Die ersteigerten Gegenstände müssen vom
Käufer innerhalb von 7 Tagen nach Abschluss
der Auktion während der Öffnungszeiten auf ei-
gene Kosten abgeholt werden. Erfüllungsort des
Kaufvertrages zwischen Käufer und Einlieferer ist
mithin der Geschäftssitz von Koller. Wenn die Zeit
es erlaubt, werden die Objekte nach jeder Sitzung
ausgegeben. Die Herausgabe erfolgt nach voll-
ständiger Bezahlung des Kaufpreises sowie des
Aufgeldes (inkl. MWST) und Zuordnung dieses
Betrages zum ersteigerten Objekt durch Koller.
8.2 Während der vorgenannten Frist haftet Kol-
ler für Verlust, Diebstahl, Beschädigung oder
Zerstörung zugeschlagener und bezahlter Ob-
jekte, jedoch nur bei grobfahrlässiger oder vor-
sätzlicher Handlung durch Koller und nur bis zur
Höhe von Zuschlagspreis, Aufgeld und MWST.
Nach Ablauf dieser Frist haftet Koller nicht mehr
und es ist Sache des Käufers, für eine angemes-
sene Versicherung des ersteigerten Objekts zu
sorgen. Für Rahmen und Glas kann keine Haf-
tung übernommen werden. Werden die erstei-
gerten Objekte nicht innert 7 Tagen abgeholt,
lagert Koller diese wahlweise auf Kosten und Ge-
fahr des Käufers bei einer Firma ihrer Wahl oder
in ihren eigenen Räumen zu einem Tagessatz
von CHF 10 pro Objekt ein. 
8.3 Transportaufträge nimmt Koller schriftlich
entgegen. Die Transportkosten trägt der Käufer.
Ohne anders lautende schriftliche Abmachung
werden die zugeschlagenen Objekte für den
Transport durch Koller auf Kosten des Käufers
versichert. Verglaste Bilder und zerbrechliche
Objekte werden von Koller nicht versandt.
9. Bezahlung der ersteigerten Objekte
9.1 Die Rechnung aufgrund eines Zuschlags für
ein ersteigertes Objekt ist innert 7 Tagen nach
Abschluss der Auktion in Schweizer Franken
zu bezahlen. Zahlungen mittels Kreditkarte sind
nur nach Rücksprache mit der Buchhaltung von
Koller möglich und unterliegen einer Bearbei-
tungsgebühr zwischen 2 und 4%, die vom Käufer
zu bezahlen ist und auf den Rechnungsbetrag
erhoben wird.
9.2 Koller kann Zahlungen des Käufers auch ent-
gegen dessen anderslautenden Instruktionen auf
jedebeliebigeSchulddesKäufersgegenüberKoller
oder gegenüber dem Einlieferer anrechnen und
allfällige Forderungen des Käufers gegen sie mit
eigenen Ansprüchen verrechnen. Ist der Käufer
im Zahlungsverzug, wird auf den Rechnungsbe-
trag ein Verzugszins von 10% p.a. erhoben. Falls
der Käufer den Rechnungsbetrag nicht innert 7
TagennachderbetreffendenAuktionbegleicht,ist
Koller ohne weitere Rücksprache mit dem Käufer
berechtigt, den geschuldeten Rechnungsbetrag
der Kreditkarte des Käufers zu belasten. In solchen
Fällen wird auf den Rechnungsbetrag sodann eine
Bearbeitungsgebühr zwischen 2 und 4% erhoben,
dieebenfallsderKreditkartebelastetwird.
9.3 Leistet der Käufer die geschuldete Zahlung
nicht oder nicht rechtzeitig, kann Koller zudem
namens des Einlieferers wahlweise (i) weiterhin
Erfüllung des Kaufvertrags verlangen oder (ii)
ohne Fristansetzung auf Leistung des Käufers
verzichten und vom Kaufvertrag zurücktreten
oder Schadenersatz wegen Nichterfüllung ver-
langen; im letzteren Fall ist Koller auch berech-
tigt, das Objekt ohne Beachtung eines Min-
destverkaufspreises entweder freihändig oder
anlässlich einer Auktion zu verkaufen und den
Erlös zur Reduktion der Schulden des Käufers
zu verwenden. Ein allfälliger über dem ursprüng-
lichen Zuschlagspreis liegender Verkaufspreis
wird an den Einlieferer ausbezahlt. Der Käufer
haftet Koller und dem Einlieferer für allen aus der
Nichtzahlung bzw. Zahlungsverspätung entste-
henden Schaden. 
9.4 BiszurvollständigenBezahlungallergeschulde-
tenBeträgebehältKolleranallensichinihremBesitz
befindlichen Objekten des Käufers ein Pfandrecht.
Koller ist zur betreibungsrechtlichen oder privaten
Verwertung (inkl. Selbsteintritt) solcher Pfänder
berechtigt. Die Einrede der vorgängigen Pfandver-
wertung nach Art. 41 des Schweizer Schuldbetrei-
bungs-undKonkursrechtsistausgeschlossen.
10. Vertretung
Jeder Käufer haftet persönlich aus dem ihm erteil-
ten Zuschlag und aus dem durch ihn eingegange-
nen Kaufvertrag mit dem Einlieferer. Von Perso-
nen, die als Stellvertreter in fremdem Namen oder
als Organ einer juristischen Person bieten, kann
der Nachweis der Vertretungsbefugnis verlangt
werden. Ein solcher Stellvertreter haftet mit dem
Vertretenen unbeschränkt und solidarisch für die
ErfüllungsämtlicherVerbindlichkeiten.
11. Verschiedene Bestimmungen
11.1 Die Auktion erfolgt unter Mitwirkung eines
Beamten des Stadtammannamtes Zürich. Jede
Haftung des anwesenden Beamten, der Ge-
meinde oder des Staates für Handlungen von
Koller ist ausgeschlossen. 
11.2 Koller behält sich das Recht vor, einzelne
oder alle Rechte und Pflichten aus diesen AGB
an einen Dritten zu übertragen oder durch einen
Dritten ausüben zu lassen. Der Bieter resp. der
Käufer ist nicht berechtigt, Rechte und Pflichten
aus diesen AGB Dritten zu übertragen.
11.3 Koller behält sich das Recht vor, Fotografien
und Abbildungen von verkauften Objekten in den
eigenen Publikationen und in den Medien zu ver-
öffentlichen und damit Werbung zu betreiben. 
11.4 Die vorstehenden Bedingungen sind Be-
standteil jedes einzelnen an der Auktion ge-
schlossenen Kaufvertrags. Abänderungen sind
nur mit schriftlichem Einverständnis von Koller
verbindlich. 
11.5 Sollten einzelne Bestimmungen dieser
AGB ganz oder teilweise nichtig und/oder un-
wirksam sein, bleibt die Gültigkeit und/oder
Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen oder
Teile solcher Bestimmungen unberührt. Die un-
gültigen und/oder unwirksamen Bestimmungen
werden durch solche ersetzt, die dem Sinn und
Zweck der ungültigen und/oder unwirksamen
Bestimmungen in rechtswirksamer Weise wirt-
schaftlich am nächsten kommt. Das gleiche gilt
bei eventuellen Lücken der Regelung.
11.6 Die vorliegenden AGB und alle Änderungen
daran unterliegen Schweizer Recht, unter Aus-
schluss von allfälligen Verweisungen des Bun-
desgesetztes über das Internationale Privat-
recht (IPRG) und unter Ausschluss des Wiener
Kaufrechts (UN-Kaufrechts). 
11.7 Für die Beurteilung von Streitigkeiten (unter
Einschluss der Geltendmachung von Verrech-
nungen und Gegenforderungen), welche aus oder
im Zusammenhang mit diesen AGB (einschliess-
lich deren Gültigkeit, Rechtswirkung, Auslegung
oder Erfüllung) entstehen, sind ausschliesslich
die Gerichte des Kantons Zürich zuständig. Kol-
ler ist aber berechtigt, ein Verfahren vor jedem
sonst zuständigen Gericht anhängig zu machen.
Zürich, 1. Juli 2018
| 86
AUCTION CONDITIONS (CLASSIC AUCTIONS)
These conditions apply solely to items which are
auctioned by Koller (according to the definition
below) live in the saleroom.
By participating in the auction the bidder
accepts the following Auction Conditions of
Koller Auctions Ltd, Hardturmstrasse 102, 8005
Zurich, Switzerland (“Koller”).
1. Legal status of the parties
The auction items are auctioned by Koller in
the name of and on the account of the seller
of the auctioned item (“Seller”). Koller acts on
behalf of and for the account of the Seller as his
agent as defined in article 32, section 1 of the
Swiss Code of Obligations (“CO”). The hammer
price is determined by the bidder recognised by
Koller as having made the highest bid in Swiss
Francs in the course of an auction (“Purchaser”),
resulting in the conclusion of a purchase
contract between the Seller and the Purchaser
(“Purchase Contract”). Koller is thereby not a
party to the Purchase Contract.
2. Surcharge
2.1 In addition to the bid price, the Purchaser
must pay a surcharge on such bid price
calculated as follows:
i.  on a successful bid of up to CHF 10 000: 25%
ii. onasuccessfulbidoverCHF10000uptoCHF
400 000: 25% on the first CHF 10 000 and22%
on the difference between CHF 10 000 and the
bid.
iii. on a successful bid over CHF 400 000:
25% on the first CHF 10 000, 22% on
CHF 390 000 and 15% on the difference
between CHF 400 000 and the bid.
2.2 If the winning bid is placed over the internet
in the course of a saleroom auction which is
broadcast online (“Live Auction”), or leaves a
pre-sale bid through an independent bidding
platform which is linked with Koller, there will be
anadditional3%addedtothesurcharge.Bidders
are subject to Koller’s terms and conditions as
listed on the Live Auction website, which may
differ in some respects from those listed here.
2.3 The Purchaser must pay Swiss value added
tax (“VAT”) on the surcharge. The stated
percentage of the surcharge corresponds to the
successful bid for each individual item.
2.4 The full tax is charged on all items marked * in
the auction catalogue, i.e. VAT is charged on the
sum of the bid price plus the surcharge for those
items. The VAT will be refunded to Purchasers
providing a validly stamped export declaration.
2.5 The Purchaser agrees that Koller also has
the possibility to receive a commission from the
Seller.
3. Guarantee
3.1 Koller shall rescind the purchase (subject to
Sections 3.2 and 3.3 below) in the name of the
Seller and shall reimburse the purchase price
and the surcharge (incl. VAT) to the Purchaser if
an item proves to be a forgery. A “forgery” shall
be deemed to exist if the item, in the reasonable
opinion of Koller, is an imitation created
with the intention of causing a deception
with respect to the authorship, age, period,
culture or origin, if the correct description of
such content is not reflected in the auction
catalogue (taking account of any additions),
and if this circumstance significantly impairs
the value of the item in comparison to an item
corresponding to the catalogue description. An
item shall not be deemed to have been forged if
it is merely damaged and/or has been subjected
to restoration work and/or modifications of any
nature whatsoever.
3.2 A rescission in accordance with the above
provision shall not take place at the discretion of
Koller if:
i. the description of the item in the auction
catalogue was supported by the view of
a specialist or by the prevailing view of
specialists, or if the description in the auction
catalogue suggested that differences of
opinion exist in this respect;
ii. the forgery was not identifiable as such at the
time of the successful bid in accordance with
the current state of research and with the
generally acknowledged and usual methods,
or only with disproportionate effort;
iii. the forgery (based on Koller’s conscientious
assessment) was produced before 1880; or
iv. the purchased item is a painting, watercolour,
drawing or sculpture which according to the
details set out in the auction catalogue was
created prior to 1880.
3.3 The Purchaser may request rescission from
Koller (as the agent of the Seller) from the day
of the successful bid for a period of two (2)
years (three (3) weeks for jewellery). It shall be
granted exclusively to the Purchaser and may
not be assigned to any third party. Assertion of
theclaimshallbeconditionaluponthePurchaser
making a complaint to Koller by registered letter
immediately after the discovery of the defect,
and returning the purchased item to Koller in
the same condition as it was handed over to him
and unencumbered by third parties› claims. The
Purchaser must provide proof that the item is a
forgery. Koller may demand that the Purchaser
obtains at his own expense expert opinions from
two independent individuals who are recognised
experts in the field. However, Koller shall not be
bound by any such expert opinion, and reserves
the right to obtain additional expert advice at its
own expense.
3.4 Koller may at its complete discretion waive
the assertion of grounds for exclusion pursuant
to the above Section 3.2 or the fulfilment of
preconditionspursuanttotheaboveSection3.3.
3.5 The claims of the Purchaser against Koller
as the agent of the Seller under Section
3.1 are limited to the reimbursement of the
purchase price and surcharge (incl. VAT) paid
by the Purchaser. Further or other claims of
the Purchaser are excluded under any legal
title (including error according to art. 23 ff. CO)
whatsoever.
4. Disclaimer
4.1 The items are auctioned in the condition
existing at the time of the successful bid. The
auctioned items are “used” objects and are
therefore generally not in pristine condition.
4.2 Each item in the auction catalogue is listed
with a description and an illustration. The
information in the auction catalogue, as well
as the condition reports issued by Koller, are
intended to provide an overall impression and
a non-binding assessment by Koller. The items
are described to the best of our knowledge
and belief. However, Koller cannot accept any
liability for the details provided in the catalogue.
The items may be inspected during the preview.
The Purchaser is therefore invited to inspect an
item prior to the auction and, possibly with the
assistance of an independent specialist advisor,
to form his own opinion of the concordance
betweentheitemandthecataloguedescription.
Concerning the descriptions of the items, the
German-language print edition of the catalogue
(including any later amendments) shall be
exclusively applicable. Koller reserves the right
to call upon experts or specialists of its choice to
give an opinion and to rely on that opinion. Koller
cannot be held liable for the correctness of such
opinions. Neither any such expert opinions or
reports, nor the descriptions of items provided
by Koller, nor other statements pertaining to
an item (including statements pertaining to
the value thereof) constitute explicit or implicit
warranties.
4.3 Subject to Article 3 above, no guarantee or
warranty whatsoever is given in respect to legal
and material defects. The liabilities of the Seller
vis-à-vis the Purchaser are limited to the same
extent as the liabilities of Koller vis-à-vis the
Purchaser.
5. Participation in the auction
5.1 Any party may participate in an auction as
a bidder. However, Koller reserves the right
at its complete discretion to prevent any
person entering its premises or attending or
participating in its auctions.
5.2 Bidders who are not personally known to
Koller must register at least 48 hours before the
auction,usingtheformprovidedforthispurpose.
The registration form must be signed, with legal
effect, and a copy of the bidder’s passport must
be enclosed, as well as current, valid credit card
information. In the event of payment default by
the Purchaser, Koller shall be entitled to charge
the Purchaser’s credit card in accordance with
the details provided on the registration form for
the entire amount of the invoice, plus the credit
card processing fees.
5.3 Koller may demand in advance from any
bidder a certificate of creditworthiness issued by
a bank approved by Koller.
5.4 In the case of bids for items with upper
estimated values of more than CHF 30 000,
Koller may demand that the bidder first remits
20% of the lower estimated value as security.
Following the auction, Koller will offset this sum
against its claims and the claims of the Seller,
and will reimburse any possible surpluses to the
Purchaser/bidder without delay.
6. Auction
6.1 Koller may initiate the auctioning of an item
below the minimum selling price agreed upon
with the Seller. A bid placed at an auction is a
binding offer. The bidder shall remain bound by
his bid until this is either outbid or rejected by
Koller. Double bids shall immediately be called
once again; in case of uncertainty, the auction
management shall decide.
6.2 Koller may refuse a bid without providing
| 87
justification if a Purchaser fails to fulfil the
conditions for participation in an auction
pursuant to the above Sections 5.2 to 5.4. Koller
may also pass or withdraw auctioned items
without a sale even if this is not apparent to the
auction participants.
6.3 Koller reserves the right to combine,
separate or omit numbered lots in the catalogue
or to offer them out of sequence. Koller reserves
the right to sell lots “conditionally” at its sole
discretion, in which event the hammer price will
be considered as conditional and the highest
bidder will remain bound by his bid for 14 days
following the auction. The highest bidder will
be released from all obligations if he does not
receiveastatementfromKollerwithinthisperiod
declaring the hammer price as final.
6.4 Written bids from potential Purchasers
who cannot attend the auction in person are
accepted up to 48 hours before the auction
begins.
6.5 Potential Purchasers may bid by telephone
if they have given written notice at least 48
hours before the auction starts. Koller does not
accept telephone bids for lots estimated under
CHF 500, and bidders are requested to leave a
written bid or participate in the salesroom for
such items.
6.6 Potential Purchasers who intend to place
their bids in the course of a Live Auction may
participate in the auction once their registration
applications have been approved by Koller.
Koller reserves the right to decline registration
applications at its discretion.
6.7 Koller shall not be liable for any bids
including advance notifications of telephone
bidding which are not taken into consideration.
Telephone bidders and persons giving written
instructions are also subject to the provisions of
Article 5 relating to proof of identity and financial
soundness.
7. Transfer of title
Ownership of an auctioned item shall be
transferred to the Purchaser as soon as the
purchase price and the surcharge (incl. VAT)
have been comprehensively paid in Swiss francs
and Koller has attributed these payments to the
corresponding item.
8. Collection of the auctioned items
8.1Theauctioneditemsmustbecollectedatthe
Purchaser›s own expense within 7 days from the
end of the auction during official opening hours.
The place of performance for the purchase
contract between the Purchaser and the Seller
is therefore the registered office of Koller. If
time permits, the items may be handed over
after each auction session. The handover shall
take place following comprehensive payment
of the purchase price as well as the surcharge
(incl. VAT) and the attribution of this sum to the
auctioned item by Koller.
8.2 During the aforementioned period, Koller
shall be liable for loss, theft, damage or
destruction of items which have been auctioned
and paid for, although solely due to intentional or
grossly negligent acts on the part of Koller, and
onlyuptothetotaloftheauctionprice,surcharge
and VAT. Koller ceases to have liability after the
aforementioned period, and the Purchaser shall
be responsible for ensuring adequate insurance
cover for the auctioned item. No liability can be
assumed for frames and glass. If the auctioned
items are not collected within 7 days, Koller will
store the works at a company of their choice
at the purchaser’s own risk and expense or on
their own premises at a daily rate of CHF 10 per
object.
8.3 Shipping orders may be given to Koller in
writing. All shipping costs shall be borne by the
Purchaser. Unless otherwise agreed in writing,
transport insurance shall be contracted for the
sold items at the expense of the Purchaser.
Glass-covered pictures and fragile items shall
not be sent by Koller.
9. Payment for the auctioned items
9.1 The invoice for a successful bid for an
auctioned item is payable in Swiss francs within
7 days from the end of the auction. Payments by
credit card are only possible with the approval of
Koller’s accounting department, and are subject
to processing fees amounting to between 2
and 4% of the invoiced amount, payable by the
purchaser and added to the invoice total.
9.2 Irrespective of the Purchaser‘s instructions,
KollermayuseanypaymentsbythePurchaseras
settlement for any debt owed by the Purchaser
to Koller or the Seller and set off any debt which
it owes to the Purchaser against its own claims.
If the Purchaser defaults on a payment, default
interestof10%p.a.shallbechargedontopofthe
invoiced sum. If Koller does not receive payment
for purchases within seven (7) days following
the auction, Koller reserves the right to charge
the Purchaser’s credit card for the full amount
of the invoice, without further notification to
the Purchaser. In such cases the credit card
processing fees of 2–4% as described above
are also applicable, and will be charged to the
Purchaser’s credit card.
9.3 If the Purchaser does not pay or does not
pay promptly, Koller may moreover in its own
name and in the Seller›s name either (i) insist
on the fulfilment of the purchase agreement
or (ii) without further notice withdraw from the
purchase agreement and waive the subsequent
performance of the Purchaser or assert a
claim for compensation for non-performance;
in the latter case Koller shall also be entitled,
irrespective of any minimum sales price, to sell
the item either directly or in an auction, and
may use the proceeds to reduce the debts of
the Purchaser. Any amount realised above the
original hammer price shall be paid out to the
Seller. The Purchaser is liable to Koller and the
Seller for all prejudice caused by non-payment or
late payment.
9.4 Koller retains a right of retention and a lien on
all the Purchaser›s items in its custody until full
payment of all monies owed. Koller may exercise
such liens in accordance with the legislation
on the enforcement of debts or by private sale
(including in its own name). The plea of prior
lien exploitation pursuant to Art. 41 of the Swiss
Debt Collection and Bankruptcy Act is excluded.
10. Representation
Each Purchaser shall be personally liable for each
bid he places, and for the purchase contract
between the Purchaser and the Seller. Proof of
the power of representation may be requested
from persons bidding as agents for a third
party or as an organ of a corporate body. The
agent shall be jointly and severally liable with his
principal for the fulfilment of all obligations.
11. Miscellaneous provisions
11.1 The auction shall be attended by an official
fromthecityofZurich.Theattendingofficial,the
local authority and the state have no liability for
the acts of Koller.
11.2 Koller reserves the right to transfer any or
all rights and obligations from these Auction
Conditions to a third party or to have these
carried out by a third party. The bidder and/or
Purchaser does not have the right to transfer
any rights from these Auction Conditions to a
third party.
11.3 Koller reserves the right to publish
illustrations and photographs of sold items in its
own publications and the media and to publicise
its services therewith.
11.4Theaforementionedprovisionsformpartof
each individual purchase agreement concluded
at the auction. Amendments are binding only
with Koller›s written agreement.
11.5 Should certain provisions of these Auction
Conditions be or become partially or fully
invalid and/or unenforceable, this does not
affect the validity of the remaining provisions.
The invalid and/or unenforceable provisions
shall be replaced by those which most closely
approximate the economic meaning and
intended economic purpose of said provisions.
The same shall be applicable to any possible
gaps or loopholes in the provisions.
11.6 The present Auction Conditions and all
amendments thereof are governed by Swiss
law, under exclusion of possible references
to Switzerland’s Federal Code on Private
International Law (CPIL), and under exclusion of
the Vienna C.I.S.G. Convention (UN Convention).
11.7 The courts of the Canton of Zurich
shall be exclusively responsible for settling
disputes (including the assertion of offsetting
and counterclaims) which arise out of or in
conjunction with these Auction Conditions
(includingtheirvalidity,legaleffect,interpretation
or fulfilment). Koller may, however, initiate legal
proceedings before any other competent court.
11.8 In the event of any discrepancy between
the different language versions of these Auction
Conditions, the German language version shall
prevail.
Zurich, 1 July 2018
KollerAuktionenAG,Hardturmstrasse102,8031Zürich,Schweiz.
Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66, office@kollerauktionen.ch 
Auktions-Aufträge/Ordresd’achats/AbsenteeBidForm
DateSignature
Auktion
Vente/Sale
Lot.no.Gegenstand/DéscriptionGebot/OrdreCHF
Maximumbid(CHF)
BittebeachtenSie,dasswirfürObjekteunterCHF500.–keineTelefon-Geboteannehmenkönnen.
Veuillezprendrenotequenousnepouvonspasaccepterd’ordresd’achattéléphoniquespourdeslotsau-dessousdeCHF500.–
PleasenotethatwecannotaccepttelephonebidsforobjectsbelowCHF500.–
DerBieterwilligthiermitindieBearbeitungseinerPersonendatendurchKollergemässDatenschutzerklärung(sieheHomepage)ein.
L‘enchérisseur autorise le traitement de ses données personnelles par Koller selon la Déclaration de Confidentialité (voir site Internet).
ThebidderherebyagreestotheprocessingofhispersonaldatabyKollerinaccordancewiththePrivacyNotice(seewebsite).
AnwendbarsinddieAuktionsbedingungen,dieimKatalogundaufunsererHomepagepubliziertsind.GerichtsstandistZürich1.
Les Conditions de Vente publiées dans le cataloque et sur notre site Internet font foi. Le tribunal compétent est à Zurich 1.
I agree to abide by the Auction Conditions published in the catalogue and on our website. The courts of Zurich 1 have jurisdiction.
Ich möchte alle Dokumente/Rechnungen von Koller in Zukunft ausschliesslich elektronisch erhalten.
Jevoudraisrecevoirtouslesdocuments/facturesdeKollerexclusivementparvoieélectronique.
I would like to receive all documents/invoices from Koller electronically only (paperless).
Name/Nom
Adresse/Address
Ort,Land/Ville,Pays/CityState,Country
Tel.
E-Mail
INTERNATIONALAUCTIONS|SWISSMADE
Ja/Oui/Yes
Nein/Non/No
x
KollerAuktionenAG,Hardturmstrasse102,8031Zürich,Schweiz.
Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66, office@kollerauktionen.ch 
Auktions-Aufträge/Ordresd’achats/AbsenteeBidForm
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Vente/Sale
Lot.no.Gegenstand/DéscriptionGebot/OrdreCHF
Maximumbid(CHF)
BittebeachtenSie,dasswirfürObjekteunterCHF500.–keineTelefon-Geboteannehmenkönnen.
Veuillezprendrenotequenousnepouvonspasaccepterd’ordresd’achattéléphoniquespourdeslotsau-dessousdeCHF500.–
PleasenotethatwecannotaccepttelephonebidsforobjectsbelowCHF500.–
DerBieterwilligthiermitindieBearbeitungseinerPersonendatendurchKollergemässDatenschutzerklärung(sieheHomepage)ein.
L‘enchérisseur autorise le traitement de ses données personnelles par Koller selon la Déclaration de Confidentialité (voir site Internet).
ThebidderherebyagreestotheprocessingofhispersonaldatabyKollerinaccordancewiththePrivacyNotice(seewebsite).
AnwendbarsinddieAuktionsbedingungen,dieimKatalogundaufunsererHomepagepubliziertsind.GerichtsstandistZürich1.
Les Conditions de Vente publiées dans le cataloque et sur notre site Internet font foi. Le tribunal compétent est à Zurich 1.
I agree to abide by the Auction Conditions published in the catalogue and on our website. The courts of Zurich 1 have jurisdiction.
Ich möchte alle Dokumente/Rechnungen von Koller in Zukunft ausschliesslich elektronisch erhalten.
Jevoudraisrecevoirtouslesdocuments/facturesdeKollerexclusivementparvoieélectronique.
I would like to receive all documents/invoices from Koller electronically only (paperless).
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Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66 
office@kollerauctions.com, www.kollerauctions.com

Koller Impressionisumus Moderne Art Dec 2020

  • 1.
    Auktion: 4. Dezember2020 IMPRESSIONISMUS & MODERNE
  • 4.
    Koller Auktionen AG,Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66  office@kollerauktionen.ch, www.kollerauktionen.ch SCHMUCK&JUWELENDEZEMBER2020 Auktion: 2. Dezember 2020 SCHMUCK & JUWELEN A195 ARMBAND-UNDTASCHENUHRENDEZEMBER2020 Auktion: 2. Dezember 2020 ARMBAND- & TASCHENUHREN ürich, Schweiz h Koller Auktionen AG, Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66  office@kollerauktionen.ch, www.kollerauktionen.ch A195as DEZEMBER2020 Auktion: 3. Dezember 2020 CHINESISCHE MALEREI – EINE BERLINER PRIVATSAMMLUNG 德国柏林重要中国近现代书画私人收藏 CHINESISCHEMALEREI德国柏林重要中国近现代书画私人收藏 Koller Auktionen AG, Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66  office@kollerauktionen.ch, www.kollerauktionen.ch A195as DEZEMBER2020 Auktion: 3. Dezember 2020 ASIATICA ASIATICA AUKTION: 9. DEZEMBER ART DÉCO & ART NOUVEAU AUKTION: 8. DEZEMBER SILBER Auktion: 8. Dezember IKONEN AUKTION: 10. DEZEMBER MÖBEL AUKTIONSPROGRAMM AUKTION A195 - DEZEMBER 2020 SCHMUCK Mitwoch, 2. Dezember 2020 14.00 Uhr Lot 2001 – 2432 TASCHEN- & ARMBANDUHREN Mitwoch, 2. Dezember 2020 11.00Uhr Lot 2801–2870 ASIATICA CHINESISCHE MALEREI Donnerstag, 3. Dezember 2020 10.00Uhr Lot 101–177 ASIATICA HIMALAYA & CHINA Donnerstag, 3. Dezember 2020 13.00Uhr Lot 201–348 ASIATICA JAPAN, SÜDOSTASIEN Donnerstag, 3. Dezember 2020 15.00Uhr Lot 349–458 IBID ONLINE ONLY ART DÉCO & ART NOUVEAU 24. Nov. – 9. Dez. 2020 IBID ONLINE ONLY ASIATICA 24. Nov. – 8. Dez. 2020 IBID ONLINE ONLY SILBER 24. Nov. – 8. Dez. 2020 IBID ONLINE ONLY IKONEN 24. Nov. – 8. Dez. 2020 IBID ONLINE ONLY MÖBEL 24. Nov. – 10. Dez. 2020
  • 5.
    Koller Auktionen AG,Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66  office@kollerauktionen.ch, www.kollerauktionen.ch Auktion: 4. Dezember 2020 IMPRESSIONISMUS & MODERNE DEZEMBER2020IMPRESSIONISMUS&MODERNE A195 POSTWAR&CONTEMPORARY A195 JULI2020 Koller Auktionen AG, Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66  office@kollerauktionen.ch, www.kollerauktionen.ch Auktion: 5. Dezember 2020 POSTWAR & CONTEMPORY A195 DEZEMBER2020SCHWEIZERKUNST Auktion: 4. Dezember 2020 SCHWEIZER KUNST Schweiz DEZEMBER2020GRAFIK&MULTIPLES A195 Koller Auktionen AG, Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66  office@kollerauktionen.ch, www.kollerauktionen.ch Auktion: 5. Dezember 2020 GRAFIK & MULTIPLES AUKTION: 9. DEZEMBER FASHION & VINTAGE AUKTION: 9. DEZEMBER PHOTOGRAPHIE AUKTION: 9. DEZEMBER DESIGN Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz VORBESICHTIGUNG Donnerstag 26. bis Montag 3. November, 10–18 Uhr Dienstag 1. Dezember, 10–16 Uhr POSTWAR & CONTEMPORARY Samstag, 5. Dezember 2020 14.30 Uhr Lot 3401 – 3506 SCHWEIZER KUNST Freitag, 4. Dezember 2020 14.00 Uhr Lot 3001 – 3091 GRAFIK & MULTIPLES Samstag, 5. Dezember 2020 10.00 Uhr Lot 3601 – 3824 IMPRESSIONISMUS & MODERNE Freitag, 4. Dezember 2020 16.00 Uhr Lot 3201 – 3267 IBID ONLINE ONLY DESIGN 24. Nov. – 9. Dez. 2020 IBID ONLINE ONLY PHOTOGRAPHIE 24. Nov. – 9. Dez. 2020 IBID ONLINE ONLY POSTWAR&CONTEMPORARY 24. Nov. – 10. Dez. 2020 IBID ONLINE ONLY GRAFIKDES20./21.JH. 24. Nov. – 10. Dez. 2020 IBID ONLINE ONLY FASHION & VINTAGE 24. Nov. – 9. Dez. 2020 IBID ONLINE ONLY SCHWEIZER KUNST 24. Nov. – 10. Dez. 2020 IBID ONLINE ONLY MODERNE GEMÄLDE 24. Nov. – 10. Dez. 2020
  • 6.
    ©2020,ProLitteris,Zurich 80 SERVICE 80 Künstlerverzeichnis 81 Adressen  84 Auktionsbedingungen  86 Conditions de vente aux enchères 88 Auktions-Auftrag Koller Auktionen ist Partner von Art Loss Register. Sämtliche Gegenstände in diesem Katalog, sofern sie eindeutig identifizierbar sind und einen Schätzwert von mind. € 1000 haben, wurden vor der Versteigerung mit dem Datenbestand des Registers individuell abgeglichen. EURO-Schätzungen Die Schätzungen in Euro wurden zum Kurs von 1.07 umgerechnet und auf zwei Stellen gerundet, sie dienen nur zur Orientierung. Verbindlich sind die Angaben in Schweizer Franken. KARL SCHMIDT-ROTTLUFF. Spessarttannen. 1950. Öl auf Leinwand. 76 × 90 cm. (Lot 3245) PIERRE-AUGUSTE RENOIR. L‘allée d‘arbres. Um 1900. Öl auf Lein- wand. 33.5 × 26.5 cm. (Lot 3209)
  • 7.
    Impressionismus & Moderne Lot3201 – 3267 AUKTION Freitag, 4. Dezember 2020, 16.00 Uhr VORBESICHTIGUNG Donnerstag, 26. bis Montag 30. November 2020, 10–18 Uhr Dienstag, 1. Dezember 2020, 10–16 Uhr Zusätzliche Fotos: www.kollerauktionen.ch Jara Koller Tel. +41 44 445 63 08 jara.koller@kollerauktionen.ch Cyril Koller Tel. +41 44 445 63 30 Weitere Bearbeitung: Ilka Glückselig Für die persönliche Teilnahme im Auktionssaal ist aufgrund der aktuellen Situation eine Reservation erforderlich. Wenden Sie sich dafür bitte an die Expertinnen und Experten der jeweiligen Fachgebiete. Profitieren Sie von den verschiedenen Möglichkeiten, an unseren Auktionen mitzubieten: telefonisch, online oder per schriftlichem Auftrag.
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    3201* CAMILLE PISSARRO (Charlotte Amalie1830–1903 Paris) Femme au fichu, allongée. Schwarze Kreide auf Papier. Unten links monogrammiert: C.P. 23,6 × 31 cm. Die Authentizität des Werks wurde von Joachim Pissarro bestätigt, New York, 30. November 2016. Es wird in den sich in Vor- bereitung befindenden Catalogue raisonné der Zeichnungen aufgenommen. Provenienz: - Auktion Swann Galleries, New York, 3. November 2016, Los 317. - Privatsammlung Deutschland, an obiger Auktion erworben. CHF 5 000 / 7 000 (€ 4 670 / 6 540) 3202 PIERRE-AUGUSTE RENOIR (Limoges 1841–1919 Cagnes-sur-Mer) Nu de femme. Bleistift und Pastellkreide auf Papier. Unten rechts monogrammiert: R. 48,7 × 32,2 cm. Wir danken dem Wildenstein-Plattner Ins- titut für die Bestätigung der Authentizität des Werks, Oktober 2020. Provenienz: - Ambroise Vollard, Genf. - Gallery of Roland, London. - Sammlung G.R. Kennerley Esq., Cheshire. - Crane Kalman Gallery, Manchester. - Privatsammlung Manchester, am 18. Januar 1956 in obiger Galerie erworben. - Schweizer Privatsammlung, durch Erb- schaft von Obigen. Ausstellung: London 1955/56, Crane Kalman Gallery, Dezember–Januar 1955/56. CHF 30 000 / 50 000 (€ 28 040 / 46 730) | 2 Impressionismus Moderne
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    3203 GIOVANNI BOLDINI (Ferrara 1842–1931Paris) Al Ristorante. Um 1896. Öl auf Holz. Unten links signiert: Boldini. 34,5 × 27 cm. Provenienz: - Atelier Boldini. - Sammlung Stramezzi, Crema. - Galleria Silbernagl, Daverio (verso mit Stempel). - Tessiner Privatsammlung, durch Erb- schaft erhalten. Ausstellung: Paris 1951, Parisiens d'Italie, Galerie de la Maison du Livre Italien, 1.–20. Februar 1951 (verso mit Etikett). Literatur: - Tiziano Panconi: Giovanni Boldini: L'opera completa, Florenz 2002, S. 374 (mit s/w Abb.). - Bianca Doria: Giovanni Boldini: catalogo generale dagli archivi Boldini, Mailand 2000, Nr. 360. - Giuseppe Luigi Marini: Catalogo Bolaffi della pittura italiana dell'Ottocento, Turin 2009, S. 25, Nr. 9. - Enrico Piceni: Giovanni Boldini. L'uomo e l'opera, Busto Arsizio 1981, Nr. 41. - Ettore Camesasca und Carlo L. Ragghi- anti: Boldini. L'opera completa, Mailand 1970, S. 11, Nr. 267b (mit Abb.). Giovanni Boldini lebt in der Pariser Belle Époque am Puls der Zeit. Auf den lebendi- gen Strassen der französischen Haupt- stadt, in Bars und Restaurants oder in The- atern und Kabaretts, schöpft er Inspiration für seine Arbeit. Nach Stationen in Florenz und London kommt der aus dem italieni- schen Ferrara stammende Boldini 1873 nach Paris, wo er rasch auf sich aufmerk- sam macht. Er porträtiert die gehobene Pariser Gesellschaft in edlen Kleidern, flanierend in Gärten oder in dekorativen Interieurs. Boldini erweist sich als aktiver Beobachter des modernen Pariser Lebens und seine Gemälde erfreuen sich schnell grosser Beliebtheit. Gut vernetzt im künstlerischen Umfeld der französischen Hauptstadt, pflegt er Freundschaften zu Edgar Degas, Édouard Manet, Ernest Meissonier oder Berthe Morisot. Das hier angebotene Gemälde „Al Ristorante“ ist sowohl inhaltlich als auch stilistisch exemplarisch für Boldinis Werk. Restaurants und Cafés als Treffpunkte des modernen Lebens interessieren den Künstler bereits seit den späten 1870er-Jahren. So weisen die beiden Gemälde „Interno di Caffé a Parigi, con tenda rossa“ von 1887 und „Interno di Caffé con Coppia Abbracciata“ aus dem gleichen Jahr deutliche Parallelen zu der unsrigen, um 1896 entstandenen Arbeit, auf. Hier überwiegt jedoch eine dunklere Farbpalette. Das Kostüm der sitzenden Dame und ihr auffallender Kopfschmuck sind schraffurartig dargestellt. Auch die Details der Restauranteinrichtung sind nur zu erahnen, werden sie doch von grobem Farbauftrag verschluckt. Dieser expressive Duktus ist prägend für Boldinis Spätwerk und kennzeichnet seinen persönlichen Stil: Mit wenigen, skizzenhaften Pinselstrichen fängt er den Charakter seiner Figuren ein und schafft eine besondere Stimmung. Giovanni Boldini gelingt es, sich im florie- renden Paris, dem damaligen Zentrum des modernen Kunstmarkts, zu etablieren und zu einem der gefragtesten Porträtisten seiner Zeit zu entwickeln. Heute finden sich seine Werke neben internationalen Privatsammlungen in Museen wie dem Metropolitan Museum in New York oder dem Musée d’Orsay in Paris. CHF 35 000 / 50 000 (€ 32 710 / 46 730) | 4 Impressionismus Moderne
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    3204* ALBERT LEBOURG (Montfort-sur-Risle 1849–1928Rouen) Vue de Rouen. 1899/1900. Öl auf Leinwand. Unten links signiert und bezeichnet: A. Lebourg Rouen. 45,7 × 65 cm. Die Authentizität des Werks wurde von François Lespinasse bestätigt, Montfaville, 7. März 2020. Provenienz: Privatsammlung Frankreich. CHF 10 000 / 15 000 (€ 9 350 / 14 020) 3205 GUSTAVE LOISEAU (1865 Paris 1935) Au bord de la mer. Öl auf Leinwand. Unten links signiert: Loiseau. 60 × 73 cm. Das Werk wird von Didier Imbert in den sich in Vorbereitung befindenden Catalogue raisonné aufgenommen. Provenienz: - Galeries Georges Petit, Paris. - Celia Lindblom, New York. - Dr. James Klein, Zürich. - Auktion Sotheby's, London, 5. Dezember 1974, Los 238. - Privatsammlung England, an obiger Auktion erworben. - Auktion Sotheby's, London, 4. Februar 2004, Los 301. - Schweizer Privatsammlung, an obiger Auktion erworben. Ausstellung: Paris 1945, Musée d'Art Moderne (mit Bezeichnung auf dem Keilrahmen). CHF 75 000 / 95 000 (€ 70 090 / 88 790) | 6 Impressionismus Moderne
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    3206* ALBERT LEBOURG (Montfort-sur-Risle 1849–1928Rouen) Port de Rouen. Um 1900. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert und bezeichnet: A. Lebourg / Rouen. 46 × 85 cm. Die Authentizität des Werks wurde von François Lespinasse bestätigt, Montfa­ville, 6. Juni 2008. Provenienz: - Auktion Credit Municipal, Paris, 16. Juni 1994, Los 47. - Privatsammlung Niederlande. Ausstellung: Pont-Audemer 2008, L’Ecole de Rouen: de l’impressionisme au cubisme, soixante ans de modernité en Normandie, Musée Alfred Canel, 26. Januar–13. April 2008 (mit Abb. im Ausst.-Kat. S. 14; verso mit Etikett). CHF 15 000 / 25 000 (€ 14 020 / 23 360) | 8 Impressionismus Moderne
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    3207 PIERRE-AUGUSTE RENOIR (Limoges 1841–1919Cagnes-sur-Mer) Paysage des Alpilles. 1910. Öl auf Leinwand. Unten links bezeichnet: R. 19 × 24,8 cm. Wir danken dem Wildenstein-Plattner Ins- titut für die Bestätigung der Authentizität des Werks, New York, Oktober 2020. Provenienz: - Ambroise Vollard, Paris, vor 1919 direkt vom Künstler erhalten. - E. Werner, Winterthur, 1941 erworben. - Trudi Werner, durch Erbschaft von Obi- gem. - Schweizer Privatsammlung, am 27. Juni 1954 von Obiger als Hochzeitsgeschenk erhalten. Literatur: Ambroise Vollard: Pierre-Auguste Renoir. Tableaux, Pastels et Dessins, Paris 1919, S. 247, Nr. 1110 (mit Abb.). CHF 40 000 / 60 000 (€ 37 380 / 56 070) | 9
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    3208* LEO GAUSSON (1860 Lagny-sur-Marne1944) Thorigny, soleil de juillet rue Aristide Briand. 1886. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert und datiert: Leo Gausson / 1886. 81 × 116 cm. Provenienz: - Petit Palais, Genf. - Auktion Hôtel des Chevau-Légers, Versailles, 6. Juni 1971, Los 79. - Privatsammlung Frankreich, an obiger Auktion erworben. - Auktion Ader, Paris, 22. November 2019, Los 5. - Privatsammlung Niederlande, an obiger Auktion erworben. Ausstellungen: - Paris 1887, Société des Artistes Indé- pendants, Nr. 182. - Genf 1980, Post-impressionnisme (1880–1910), Musée du Petit Palais, 1. Juli–30. September 1980 (verso mit Etikett). - Köln 1994, Bildwelten des Impressionis- mus – Meisterwerke aus der Sammlung des Petit Palais in Genf, Wallraf-Richartz Museum, 30. Juni–4. September 1994 (mit Abb. im Ausst.-Kat. S. 53). - Genf 1996, Le Pointillisme, Musée du Petit Palais, 12. Juni–30. September (mit Abb. im Ausst.-Kat. S. 15). - Köln 1997, Pointillismus: auf den Spuren von Seurat, Wallraf-Richartz Museum, 6. September–30. November 1997, Nr. 45; diese Ausstellung reiste weiter nach: Lausanne 1998, Pointillisme: sur les traces de Seurat, Fondation de l'Hermitage, 23. Januar–1. Juni 1889, Nr. 46. - Lagny-sur-Marne 1999/2000, Autour des Néo-Impressionnistes, le groupe de Lagny, Musée Gatien-Bonnet, 25. November 1999–30. Januar 2000; diese Ausstellung reiste weiter nach: Genf 2000, Musée du Petit Palais, 1. März– 14. Mai 2000. - Genf 2000, Néo-impressionnistes – La lumière transfigurée, Musée du Petit Palais (mit Abb. im Ausst.-Kat. S. 65). - Jena 2013, Henry van de Velde – Der Maler im Kreis der Impressionisten und Neoimpressionisten, Städtische Museen, 1. September–24. November 2013, Nr. 41 (mit Abb. im Ausst.-Kat. S. 95). Literatur: - Revue Le cri du peuple, 16. März 1887. - La Revue moderne, 20. April 1887. - Die unbekannten Impressionisten, in: Journal Kunstmarkt, 8. September 1994, S. 40. - Martha Ward: Pissarro, Neo-Impressio- nism and the spaces of the avant-garde, Chicago/London 1995, S. 149. - Ofir Scheps: Le Néo-Impressionnisme dans les collections du Petit Palais, Genf 1996, S. 15. - Micheline Hanotelle: Léo Gausson (1860–1944), un peintre méconnu du post-impressionnisme, Villeneuve- d'Ascq 2000, Nr. 28. CHF 20 000 / 30 000 (€ 18 690 / 28 040) | 10 Impressionismus Moderne
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    3209 PIERRE-AUGUSTE RENOIR (Limoges 1841–1919Cagnes-sur-Mer) L'allée d'arbres. Um 1900. Öl auf Leinwand. Unten rechts bezeichnet: AR. 33,5 × 26,5cm. Wir danken dem Wildenstein-Plattner Institut für die Bestätigung der Authenti­ zität des Werks, Oktober 2020. Provenienz: - Ambroise Vollard, Paris. - Auktion Hôtel George V, Paris, 17. November 1992, Los 136. - Schweizer Privatsammlung, an obiger Auktion erworben. Literatur: - Guy-Patrice und Michel Dauberville: Renoir. Catalogue Raisonné des Tab- leaux, Pastels, Dessins et Aquarelles, Pa- ris 2010, Bd. III, S. 74, Nr. 1803 (mit Abb.). - Ambroise Vollard: Tableaux, pastels et dessins de Pierre Auguste Renoir, Paris 1918, Bd. II, S. 166. 1923 erklärt der französische Maler Albert André: „Ich liebe Gemälde, die mir Lust machen, darin spazieren zu gehen, wenn sie eine Landschaft darstellen […].“ (Albert André 1923, S. 34) Die Betrachtung des hier angebotenen Gemäldes von Renoir veranschaulicht die- se Äusserung Andrés. Renoir lädt in seiner Landschaftsdarstellung zum märchenhaf- ten Herbstspaziergang ein. Er stellt eine von Bäumen umschlossene Allee dar und fängt die Atmosphäre eines herbstlichen Nachmittags ein. Die Blätter der Bäume sind in Rot- und Gelbtöne getaucht, die sich im herabfallenden Laub auf dem Waldboden wiederfinden. Einzelne Äste ragen in die Höhe und bilden farblich einen harmonischen Übergang zu der türkis- blauen Färbung des Himmels. Aufgrund der warmen und satten Farben bewirkt Renoirs Landschaftsgemälde bei den Be- trachtenden ein positives Gefühl. Obgleich der Künstler ab den 1880er-Jahren vom klassischen Impressionismus abweicht, weist das rund 20 Jahre später entstande- ne Werk „L'allée d'arbres“ deutliche Züge dieser flüchtig-spontanen Malweise auf. Sowohl der lockere Pinselduktus als auch das Spiel mit Farbe und Licht verdeutlichen diesen Eindruck. Renoir gelingt es hier, die Natur in den entsprechenden Farben der Jahreszeit als stimmungsvolle Einheit zu erfassen. Das um 1900 datierte Gemälde entspringt einer Zeit, in der sich Renoir aufgrund seiner Rheumabeschwerden bevorzugt in Südfrankreich aufhält. Es ist Teil einer Serie von Landschaften, die inspiriert von der Vegetation des französischen Südens in den Jahren um die Jahrhundertwende entstehen. Es kann daher angenommen werden, dass Renoir die vorliegende Land- schaftsszene im Umkreis der Orte Cagnes, Grasse oder Aix-les-Bains malte, in denen er sich im Jahr 1899 aufhielt. CHF 160 000 / 240 000 (€ 149 530 / 224 300) | 12 Impressionismus Moderne
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    3210* PIERRE BONNARD (Fontenay-aux-Roses 1867–1947Le Cannet) Pot de fleurs dans la salle à manger du cannet. 1938. Bleistift auf Papier. Unten rechts monogrammiert: PB. 24,8 × 32,7 cm Die Authentizität des Werks wurde von Guy-Patrice und Floriane Dauberville bestätigt, Paris, 22. Februar 2018. Provenienz: - Nachlass des Künstlers. - Pierrette Vernon, Frankreich. - Privatsammlung Frankreich, 2002 direkt bei Obiger erworben. - Auktion Christie's, London, 28. Februar 2018, Los 270. - Privatsammlung Deutschland, an obiger Auktion erworben. Ausstellung: New York 1948, Pierre Bonnard, The Museum of Modern Art New York, in Zusammenarbeit mit The Cleveland Museum of Art, S. 142, Nr. 111 (mit Abb. im Ausst.-Kat. S. 56). CHF 6 000 / 8 000 (€ 5 610 / 7 480) | 14 Impressionismus Moderne
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    3211* FELIX VALLOTTON (Lausanne 1865–1925Paris) Portrait de Vuillard (Les cinq peintres). Um 1902. Bleistift auf Papier. Unten rechts monogrammiert: FV, und unten rechts bezeichnet: Ed. Vuillard. 26 × 22 cm. Bei dem Werk handelt es sich um eine Vorzeichnung für das grossformatige Gemälde „Les cinq peintres von 1902/03, welches sich in der Sammlung des Kunst- haus Winterthurs befindet (vgl. Abb. 1). Provenienz: - Fondation Félix Vallotton, Lausanne, Nr. 44. - Paul Vallotton, Lausanne, 1926. - Galerie Paul Vallotton, Lausanne, 1967, Nr. 5806. - Madame Curchod, um 1968. - Florie Brauchbar, Zürich. - Galerie Paul Vallotton, Lausanne, 1987, Nr. 13103. - JPL Fine Arts, London, 1989. - Auktion Christie's, New York, 14. Novem- ber 2017, Los 187. - Privatsammlung USA, an obiger Auktion erworben. Ausstellungen: - Lausanne 1988, Maîtres suisses et français. Aquarelles, pastels et dessins, Galerie Paul Vallotton, März–April 1988, Nr. 80 (mit Abb. im Ausst.-Kat.). - London 1989, Félix Vallotton. Paintings, Watercolours and Woodcuts, JPL Fine Arts, März–April 1989, Nr. 20 (mit Abb. im Ausst.-Kat. S. 22). Literatur: Marina Ducrey und Katia Poletti: Félix Vallotton (1865–1925). L’Œuvre peint, Lausanne/Zürich/Mailand 2005, Bd. II, S. 278, Nr. 449b. CHF 12 000 / 18 000 (€ 11 210 / 16 820) Abb. 1. Félix Vallotton, Les cinq peintres, 1902/03. © Kunstmuseum Winterthur. | 15
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    3212 HENRI CHARLES MANGUIN (Paris1874–1949 St. Tropez) La plage à Colombier. 1917. Aquarell und Bleistift auf Papier. Unten rechts signiert: Manguin. Verso mit Widmung: verspätetes Hoch- zeitsgeschenk von Onkel Richard und Tante Margrit“, 8.11.1925. 29,5 × 37,3 cm. Wir danken Claude Holstein-Manguin für die Bestätigung der Authentizität des Werks, 16. September 2020. Es ist im Archiv unter der Nummer 483 verzeichnet und wird in das sich in Vor- bereitung befindende Werkverzeichnis aufgenommen. Provenienz: - Sammlung Richard und Margrit Bühler. - Schweizer Privatsammlung, als Hoch- zeitsgeschenk am 8. November 1925 von Obigen erhalten (verso mit Wid- mung) und seither im gleichen Familien- besitz. CHF 3 000 / 5 000 (€ 2 800 / 4 670) | 16 Impressionismus Moderne
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    3213 PIERRE BONNARD (Fontenay–aux–Roses 1867–1947Le Cannet) Marine dans un port du midi. Aquarell und Bleistift auf Papier. Unten links mit dem Signaturstempel: Bonnard. 25,3 × 32,5 cm. Die Authentizität des Werks wurde von Guy-Patrice und Floriane Dauberville bestätigt. Provenienz: - Auktion Piasa Hôtel Drouot, Paris, 21. Juni 2001, Los 19. - Sammlung Georges Bemberg, an obiger Auktion erworben. - Auktion Sotheby's, Paris, 3. Juni 2015, Los 95. - Schweizer Privatsammlung, an obiger Auktion erworben. Literatur: Gilles Genty und Pierre Vernon: Bonnard Inédits, Paris 2003, S. 173, Nr. 459. CHF 50 000 / 70 000 (€ 46 730 / 65 420) | 17
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    3214* GEORGES ROUAULT (1871 Paris1958) Le clown rose. Um 1909. Bemalte Keramiktafel. Unten links monogrammiert: G.R. 12 × 9,6 cm. Provenienz: Schweizer Sammlung. Literatur: Bernard Dorival und Isabelle Rouault: Rouault. L'Œuvre peint, Monaco 1988, Bd. 1, S. 345. CHF 6 000 / 8 000 (€ 5 610 / 7 480) | 18 Impressionismus Moderne
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    3215* GEORGES ROUAULT (1871 Paris1958) Fille. Double Face. Verso: Esquisse pour les trois juges. 1909. Bemalte Keramikplatte. Oben rechts monogrammiert: G.R. Verso oben mittig monogrammiert und datiert: G.R 1909. 9,7 × 12,2 cm. Provenienz: Schweizer Sammlung. Literatur: Bernard Dorival und Isabelle Rouault: Rouault. L'Œuvre peint, Monaco 1988, Bd. 1, S. 345. CHF 6 000 / 8 000 (€ 5 610 / 7 480) | 19
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    3216* MAX LIEBERMANN (1847 Berlin1935) Heuernte im Tirol. 1878. Öl auf Karton. Unten rechts signiert und datiert: M Liebermann 78. 17,8 × 27,9 cm Die Authentizität des Werks wurde von Dr. Matthias Eberle bestätigt, Mai 2014. Provenienz: - Hedy und Paul Oppenheimer, New York. - Privatsammlung New York. - Auktion William Doyle, New York, 6. Mai 2014, Los 41. - Privatsammlung Deutschland, an obiger Auktion erworben. CHF 15 000 / 20 000 (€ 14 020 / 18 690) | 20 Impressionismus Moderne
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    3217 OSKAR MULLEY (Klagenfurt 1891–1949Garmisch-Partenkirchen) Bergkirche. 1933. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert und bezeichnet: MULLEY / KUFTSTEIN. Verso betitelt, signiert, bezeichnet und datiert: BERGKIRCHE / MULLEY / KUFSTEIN / TIROL / 1933. 79,5 × 174,5 cm. Provenienz: Schweizer Privatsammlung. CHF 25 000 / 35 000 (€ 23 360 / 32 710) | 21
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    3218 KÄTHE KOLLWITZ (Königsberg 1867–1945Moritzburg bei Dresden) Arbeiterfrau. 1906. Schwarze Kreide auf Papier. Unten rechts signiert und datiert: K. Kollwitz 06. 34,6 × 30,8 cm. Bei dem Werk handelt es sich um eine der fünf Vorstudien zum Plakat „Deutsche Heimarbeit-Ausstellung 1906. Provenienz: Schweizer Privatsammlung, in den 1950er- Jahren in einer Basler Galerie erworben und durch Erbschaft an die heutigen Besitzer. Plakat Deutsche Heimat-Ausstel- lung, 1906. Ausstellung: Bern 1946, Käthe Kollwitz: Gedächtnisaus- stellung. Berner Kunstmuseum, 5. Mai–30. Juni 1946, Nr. 41 (mit Abb. im Ausst.-Kat. S. 8). Literatur: - Otto Nagel: Käthe Kollwitz. Die Hand- zeichnungen, Berlin 1972, S. 264, Nr. 405 (mit Abb.). - Julius Elias: Schwarz-Weiss, in: Kunst und Künstler, 1907, Jg. 5 (mit Abb. S. 183). CHF 15 000 / 25 000 (€ 14 020 / 23 360) | 22 Impressionismus Moderne
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    „Eine wie ausder vierten Dimension geisternde melancholische Frauenmaske in Eugène Carrières Art, zeigt, dass Pariser Reisen nicht ohne Eindruck auf sie geblieben sind. (Julias Elias 1907 über das vorliegende Werk) | 23
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    3219 ERNST BARLACH (Wedel/ Holstein1870–1938 Rostock) Mutter mit Kind II. 1935. Bronze, braune Patina. Guss von 1978. Hinten auf dem Sockel signiert und nummeriert: E. Barlach 6/6, sowie mit dem Giesserstempel: H. NOACK BERLIN. H 59 cm. Provenienz: - Ernst Barlach Lizenzverwaltung, Ratzeburg. - Privatsammlung Deutschland. Literatur: - Elisabeth Laur: Das plastische Werk: Werkverzeichnis. Ernst Barlach, Güstrow 2006, Ernst Barlach Stiftung, S. 262, Nr. 590 (mit s/w Abb.). - Ausst.-Kat. Ernst Barlach, 51 Bronzen, Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath Gmbh, Frankfurt 1981 (mit Abb.). - Ausst.-Kat. Barlach, Unbekannte Bron- zen, Bank für Gemeinwirtschaft und Ernst Barlach Gesellschaft e.V., Hamburg 1983. - Ausst.-Kat. Denkzeichen: eine Ausstel- lung im Schleswig-Holsteinischen Lan- desmuseum Schloss Gottorf Schleswig, hrsg. von dem Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum Schloss Gottorf, Berlin 1989. - Ausst.-Kat. Ernst Barlach. Plastische Meisterwerke, hrsg. von E. A. Seemann, Leipzig 1996. - Ausst.-Kat. Ernst Barlach. Zwischen Himmel und Erde. Plastiken und Graphik, Schloss der pommerschen Herzöge Stettin, hrsg. von Volker Probst, Stettin 2005, Nr. 15. „Donnerwetter, da sitzen Bronzen“ sagt Barlach, als er 1906 mit seinem Bruder eine Reise durch Südrussland unternimmt und das erste Mal das russische Volk in der Steppenlandschaft zu Gesicht bekommt. Es ist die Einfachheit dieser Menschen, die Bauern, Hirten und die Bettler, die ihn überwältigen und die sein plastisches Auge formen und ihn zur Bildhauerei inspi- rieren. Diese drei Monate in der russischen Steppe werden zum Schlüsselerlebnis des Künstlers. (E.A. Seemann 1996, S. 8) Ich halte es für überflüssig, die Legende zu leugnen, dass ich nur durch Russland dazu gebracht wurde, mich dreidimensio- nal auszudrücken - oder wie auch immer dies formuliert worden ist. Tatsache bleibt, dass für meine Augen die Wirklichkeit dreidimensional war und dass ich eine unbefriedigte Sehnsucht, die Bereitschaft und die Fähigkeit, die plastischen Werte wahrzunehmen, mitbrachte. Russland gab mir seine Formen... Gestalt - bloß Gestalt... Nein, die unglaubliche Erkenntnis däm- merte mir: Alles, was dein ist, das Äußere, das Innere, die fromme Geste, die unbän- dige Geste der Wut, darfst du ohne Zögern wagen, denn alles, sei es das höllische Paradies oder die paradiesische Hölle, hat seinen Ausdruck, wie in Russland, wo das eine oder das andere verwirklicht wurde. (zitiert in: Ernst Barlach Handzeichnungen: Die Sammlung Niescher, Hamburg 1972) Barlachs Werke der 1930er-Jahre sind eine direkte Anknüpfung an diese Russland- reise und schliessen sowohl geistig als auch motivisch unmittelbar an die Reise an. Das vorliegende Werk „Mutter mit Kind II“ entsteht im Zuge einer Werkserie, die Barlach 1935 schafft, wobei die unsrige die letzte Mutter mit Kind Plastik darstellt. Dem Motiv muss er während seiner Reise mehrfach begegnet sein, denn bereits 1907, ein Jahr nach seinem Aufenthalt in Russland, nimmt Barlach das Thema auf und schafft die Plastik “Russische Bettlerin mit Kind“. Typisch für seine von eben diesen russischen Bettlerinnen inspirierten Frauen­figuren, die stilistisch der gotischen Skulptur nahestehen, bleibt der Körper blockartig von einem langen Gewand ver- hüllt. Das Gesicht ist frei und Ausgangs- punkt aller Emotionen. Drei der sechs Bronzeabgüsse von „Mutter mit Kind II“ befinden sich heute in Deut- schen Museen, die anderen drei sind in privaten Sammlungen. Unsere Bronze­ skulptur ist die erste, die auf dem Auktionsmarkt auftaucht. CHF 40 000 / 60 000 (€ 37 380 / 56 070) | 24 Impressionismus Moderne
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    3220 ALEXEJ VON JAWLENSKY (Torschok1864–1941 Wiesbaden) Herbst I. 1904. Öl auf Karton. Verso betitelt, datiert, signiert und nummeriert: HERBST. I. 1904 / A. Jawlensky / N. 14. 27,4 × 44,5 cm. Provenienz: - Nachlass des Künstlers. - Galerie Wilhelm Grosshenning, Düssel- dorf. - Leonard Hutton Galleries, New York (verso mit Etikett). - Schweizer Privatsammlung, in den 1970er-Jahren in obiger Galerie erwor- ben und seither im gleichen Familien­ besitz. Ausstellung: New York 1972/73, German Expressi- onists, Leonard Hutton Galleries, Nr. 18 (verso mit Etikett). Literatur: - The Alexej von Jawlensky Archive: Alexej von Jawlensky. Catalogue Raisonné of the Oil Paintings, Bd. I (1890–1914), Lon- don 1991, S. 76, Nr. 66 (mit s/w Abb.). - Clemens Weiler: Alexej Jawlensky, Köln 1970, Nr. 1180. Den Sommer des Jahres 1904 verbrin- gen Alexej von Jawlensky und Marianne Werefkin im oberbayrischen Reicherthau- sen. Inspiriert von der Natur, beginnt sich Jawlensky ab diesem Zeitpunkt intensiver mit der Landschaft auseinanderzusetzen. Es entsteht eine kleine Serie von unter zehn Gemälden, die in vibrierender Manier und mit leuchtenden Farben die ländliche Umgebung zeigen. Ein Jahr zuvor reist Jawlensky nach Paris, wo er in der Frühjahrsausstellung der Mün- chener Sezession die Gemälde Vincent van Goghs studiert. Diese Begegnung mit den Werken des niederländischen Malers gilt als einschneidender Moment und mar- kiert eine Wende im Werk des Künstlers, die sich ab 1904 abzeichnet. Im vorlie- genden Gemälde „Herbst I“, das Teil der obengenannten Serie ist, ist der Einfluss Vincent van Goghs bereits spürbar. Jaw- lensky beginnt hier mit dem Gesehenen zu experimentieren, in dem er die Farben freier aufträgt und die Pinselstriche in un- terschiedliche Richtungen gleiten lässt. Das zur Auktion kommende Werk „Herbst I“ ist ein prächtiges Beispiel für Jawlens- kys Frühwerk. Von den in Reicherthausen geschaffenen Landschaften gibt es nur eine geringe Anzahl und seit den 1990er- Jahren wurde keines mehr auf dem Markt angeboten. CHF 80 000 / 120 000 (€ 74 770 / 112 150) | 26 Impressionismus Moderne
  • 33.
  • 34.
  • 35.
    3221* ERNST LUDWIG KIRCHNER (Aschaffenburg1880–1938 Frauenkirch b. Davos) Segelboote. Um 1910. Tusche auf Papier. Verso mit dem Nachlassstempel (F Dre/Aa 15). 14 × 20,8 cm. Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner Archiv Wichtrach/Bern dokumentiert. Provenienz: Kirchner Nachlass. CHF 5 000 / 7 000 (€ 4 670 / 6 540) 3222* ERNST LUDWIG KIRCHNER (Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch b. Davos) Bäuerinnen auf der Alp. Um 1922. Tusche auf Papier. Verso mit dem Nachlassstempel (F Da/Bc 18). 16,2 × 21,8 cm. Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner Archiv Wichtrach/Bern dokumentiert. Provenienz: Kirchner Nachlass. CHF 5 000 / 7 000 (€ 4 670 / 6 540) 3223* HERMANN MAX PECHSTEIN (Zwickau 1881–1955 Berlin) Susanne im Bade IV. 1917. Tusche auf Japanpapier. Unten rechts monogrammiert und datiert: HMP 1917. 30 × 33 cm. Die Authentizität des Werks wurde von Max K. Pechstein bestätigt, Hamburg, Juni 1989. Es wird in das sich in Vorbereitung befindende Werkverzeichnis aufgenom- men. Provenienz: Privatsammlung Deutschland. CHF 5 000 / 8 000 (€ 4 670 / 7 480) | 29
  • 36.
    3224 JOSEF EBERZ (Limburg a.L. 1880–1942 München) Macello. Assisi. 1920/21. Aquarell und Gouache auf Papier. Unten links signiert: Eberz. Verso signiert und betitelt: J. Eberz / macello. assisi. 39 × 51,3 cm. Wir danken Franz Josef Hamm für die Bestätigung der Authentizität des Werks, 7. Oktober 2020. Provenienz: - Auktion Hauswedell Nolte, Hamburg, 9. Juni 2000, Los 1376. - Schweizer Privatsammlung, an obiger Auktion erworben. Literatur: - Ausst.-Kat. Ein Künstlerpaar in Assisi - Josef Eberz und Getrud Eberz-Alber, hrsg. von dem Magistrat der Kreisstadt Limburg an der Lahn, Limburg 2020, S. 53 (mit Farb.-Abb.). - Ausst.-Kat. Das Werk von Assisi, Galerie Neue Kunst Hans Goltz, München 1921, Nr. 45 (unter dem Titel „Häuser bei Mojano). CHF 9 000 / 12 000 (€ 8 390 / 11 190) | 30 Impressionismus Moderne
  • 37.
    3225 ALEXEJ VON JAWLENSKY (Torschok1864–1941 Wiesbaden) Stillleben: Die rote Vase. 1936. Öl auf Papier auf Karton. Unten links monogrammiert: A.J. und unten rechts datiert: 36. Verso signiert, datiert und bezeichnet: A. Jawlensky / II. 1936 / N. 16 und vom Sohn des Künstlers betitelt: Die rote Vase. 18,7 × 12,6 cm. Provenienz: - Nachlass des Künstlers. - Privatsammlung Tessin. Ausstellungen: - St. Gallen 1958, Alexej Jawlensky, Galerie im Erker, 21. Januar–1. März 1958 (nur Ausstellungsliste). - Brunswick 1965, Bilder aus den Jahren 1916–1938, Kunstverein in Braun- schweig, 25. September–7. November, Nr. 43. - Villingen-Schwenningen 1972, Alexej Jawlensky, Beethovenhaus, Nr. 101. Literatur: - The Alexej von Jawlensky Archive: Alexej von Jawlensky. Catalogue Raisonné of the Oil Paintings, Bd. III (1934–1914), London 1991, S. 211, Nr. 1826 (mit Abb.). - Clemens Weiler: Alexej Jawlensky, Köln 1970, Nr. 1381. CHF 40 000 / 60 000 (€ 37 380 / 56 070) | 31
  • 38.
    3226 AUGUSTE HERBIN (Quiévy 1882–1960Paris) Le Port. 1907. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert: Herbin. 65 × 81 cm. Provenienz: - Galerie Neupert, Zürich, Nr. 1316 (verso mit Etikett). - Schweizer Privatsammlung, seit den 1950er-Jahren im gleichen Familien­ besitz. Literatur: Geneviève Claisse: Herbin. Catalogue Raisonné de l'œuvre peint, Paris 1993, S. 301, Nr. 129 (mit Abb.). Auguste Herbin gilt heute als wichtiger Mitbegründer der geometrisch-konstruk- tiven Kunst, doch wurzelt sein Œuvre im Impressionismus und Postimpressionis- mus. Für die Findung seines persönlichen Stils, der besonders von einem freien Umgang mit Form und Farbe geprägt ist, erweist sich das Jahr 1907 als entschei- dend: Im Frühling arbeitet er auf Korsika, und die mediterrane Insel mit ihrem klaren Licht fasziniert ihn. Es entstehen hier mehrere Werke vom Hafen von Bastia. Ebenfalls 1907, nur wenige Monate später, malt er Ansichten des Hafens in Ham- burg– nun mit kompakteren Formen und in gedeckten Tönen, auf die Verhältnisse des Nordens reagierend. CHF 30 000 / 50 000 (€ 28 040 / 46 730) | 32 Impressionismus Moderne
  • 39.
  • 40.
    3227* ACHILLE EMILE OTHONFRIESZ (Le Havre 1879–1949 Paris) Côte de Grâce Honfleur. 1937. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert: E. Othon Friesz. Verso betitelt, signiert und datiert: côte de grâce Honfleur / EOF 1937 / O. Friesz / Honfleur 1937. 60 × 73 cm. Provenienz: Privatsammlung Norwegen. CHF 5 000 / 8 000 (€ 4 670 / 7 480) 3228* ACHILLE EMILE OTHON FRIESZ (Le Havre 1879–1949 Paris) Sous les Arbres. 1937. Öl auf Leinwand. Unten links signiert und datiert: E. Othon Friesz / 37. Verso betitelt, signiert und datiert: Sous les arbres / Émile Othon / Friesz 37. 73 × 60 cm. Provenienz: Privatsammlung Norwegen. CHF 6 000 / 9 000 (€ 5 610 / 8 410) | 34 Impressionismus Moderne
  • 41.
  • 42.
    3229* AMEDEO MODIGLIANI (Livorno 1884–1920Paris) Tête de jeune Fille à la Frange. Bronze, schwarze Patina. Späterer Guss. Hinten am Hals signiert und nummeriert: Modigliani II/IV, sowie mit dem Giesser- stempel: Cire Valsuani Perdue. H 50 cm. Provenienz: Privatsammlung Frankreich, durch Erbschaft erhalten. Literatur: Joseph Lanthemann: Modigliani, Cata- logue raisonné, Barcelona 1970, Nr. 633 (mit Abb. der Steinskulptur S. 317). CHF 25 000 / 45 000 (€ 23 360 / 42 060) „What I am searching for is neither the real nor the unreal, but the subconscious, the mystery of what is instinctive in the human race. (Amedeo Modigliani) | 36 Impressionismus Moderne
  • 43.
  • 44.
    3230* MAURICE UTRILLO (Paris 1883–1955Dax) La Chapelle Fraisnée près de Clairvaux-les-Lacs (Jura). Um 1920. Gouache, Aquarell und Bleistift auf Papier. Unten rechts signiert: Maurice Utrillo, V,. 30,8 × 20,8 cm. Die Authentizität des Werks wurde von der Association Maurice Utrillo bestätigt, Paris, 14. April 2017. Provenienz: - Sammlung Jean Claude Abreu, Frankreich. - Auktion Christie's, Paris, Verkauf Jean Claude Abreu Humaniste et Collectionneur, 27. Januar 2011, Los 12. - Privatsammlung Mailand, an obiger Auktion erworben. - Auktion Farsetti, Prato, 27. Mai 2017, Los 608. - Europäische Sammlung, an obiger Auktion erworben. - Auktion Christie's, London, 28. Februar 2018, Los 358. - Privatsammlung Deutschland, an obiger Auktion erworben. Literatur: Paul Pétrides: L'œuvre complet de Maurice Utrillo, Bd. IV, Paris 1966, S. 110, Nr. AG 39 (mit Abb.). CHF 6 000 / 8 000 (€ 5 610 / 7 480) | 38 Impressionismus Moderne
  • 45.
    3231 MAURICE UTRILLO (Paris 1883–1955Dax) L'église bombardée de Charleville. 1920. Gouache auf Papier. Unten rechts signiert: Maurice, Utrillo, V,. 43,5 × 54,3 cm. Wir danken der Association Maurice Utrillo für die Bestätigung der Authentizität des Werks, September 2020. Provenienz: - Privatsammlung Winterthur. - Auktion Germann, Zürich, 24. November 1979, Los 79. - Schweizer Privatsammlung, an obiger Auktion erworben und durch Erbschaft an die heutigen Besitzer. Ausstellung: Winterthur 1949, Winterthurer Privatbesitz II.: Werke des 20. Jahrhunderts, Kunstmu- seum Winterthur, 28. August–20. Novem- ber 1949, Nr. 209 (verso mit Etikett). CHF 20 000 / 30 000 (€ 18 690 / 28 040) Die Kirche von Charleville nach der Bombardierung im 1. Weltkrieg. | 39
  • 46.
    3232* MAURICE DENIS (Granville 1870–1943Paris) Bouquet de fleurs. Um 1916. Öl auf Karton. Unten rechts mit dem Atelierstempel. 34 × 26 cm. Die Authentizität des Werks wurde von Claire Denis bestätigt, Paris, 7. Juli 2013. Das Werk wird in den sich in Vorbereitung befindenden Catalogue raisonné aufge- nommen. Provenienz: - Atelier des Künstlers. - Madeleine Follain, Tochter des Künstlers. - Privatbesitz Genf. - Auktion Koller, Zürich, 6. Dezember 2013, Los 3210. - Privatsammlung Deutschland, an obiger Auktion erworben. CHF 6 000 / 8 000 (€ 5 610 / 7 480) | 40 Impressionismus Moderne
  • 47.
    3233 ALBERT MARQUET (Bordeaux 1875–1947Paris) Arbre en fleurs devant Alger. Um 1943. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert: marquet. 44 × 60 cm. Provenienz: - Auktion Drouot, Paris, 28. Januar 1946, Los 51. - Atelier Matignon, Paris, um 1985. - Paul Vallotton, Lausanne (verso mit Etikett). - Schweizer Privatsammlung. Literatur: Jean-Claude Martinet und Guy Wilden- stein: Marquet. L'Afrique du Nord. Cata- logue de l'œuvre peint, Paris 2001, S. 310, Nr. I-411 (mit Abb.). Albert Marquet lernt 1920 auf einer seiner ersten Reise nach Nordafrika Marcelle Martinet kennen. Sie ist eine Französin, die in Algerien aufgewachsen ist und dort lebt. Drei Jahre später heiraten die beiden. Sie verbringen seither die Winter in der Heimat Marcelles und sind in Paris und Algier zuhause. Für den Maler sind diese Auf- enthalte in Algerien sehr inspirierend und seine Malerei wird stark davon geprägt. Während des Zweiten Weltkriegs bleiben Albert und Marcelle Marquet in Algier. 1941 kaufen sie etwas ausserhalb der Stadt ein Landstück namens Djenan Sidi Saïd, das Marcelle mit „Garten des glücklichen Herrn übersetzt. Hier entsteht eine kleine bedeutende Serie von Gemälden Mar- quets. Marcelle beschreibt ihr Refugium, die üppige Vegetation des Gartens und den Blick auf die Stadt wie folgt: „Akanthusgewächse mit grossen glasier- ten Blättern bedeckten den Hang des Weges, dem wir folgen mussten, um zu ei- ner alten Steintreppe zu gelangen, die ein wenig zerfallen war und von grossen hellen und grünen Agaven mit triumphierenden Kurven dominiert wurde. Wir errichteten eine grosse blumengeschmückte Terras- se, von der aus wir das letzte Viertel der Stadt und das Meer sehen konnten, und um uns herum Akanthus, weisse Gänse- blümchenbeete, kräftige Geranien, die an den Wänden kletterten, Aronstabhecken, Efeu und Glyzinien, die man in Schach hal- ten sollte, rosa Bäume, deren Namen wir nicht kennen, Obstbäume aller Art und, als Hüter dieser Fülle und dieser Verheissun- gen, einige hohe und dunkle Zypressen. (aus dem Französischen, Marcelle Marquet: Marquet. Voyages, Lausanne 1968, S. 60) CHF 40 000 / 60 000 (€ 37 380 / 56 070) | 41
  • 48.
    3234* AUGUSTE HERBIN (Quiévy 1882–1960Paris) Femme au cerisier. 1924. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert: Herbin. 116 × 89 cm. Provenienz: - Sammlung L'Effort Moderne, L. Rosen- berg, Paris, Nr. 838 (verso mit Etikett). - Auktion Sotheby's, London, 1973. - Galerie Hasenclever, München. - Privatsammlung München. - Auktion Koller, Zürich, 21. Juni 2013, Los 3227. - an obiger Auktion erworben. Ausstellung: Amsterdam 1963, Herbin, Stedelijk Muse- um, 7. Juni–22. Juli 1963, Nr. 49. Literatur: - Geneviève Claisse: Herbin - Catalogue raisonné de l'œuvre peint, Paris 1993, S. 376, Nr. 552 (mit s/w Abb.). - Bulletin de L'Effort Moderne, Paris 1926, Nr. 27. In den Jahren 1922–25 kehrt August Herbin vorübergehend zurück zur Figura- tion. Neben Landschaften und Stillleben widmet er sich in dieser Zeit auch der menschlichen Figur. Er stellt sie in einfühl- samen Porträts oder während ihrer alltäg- lichen Beschäftigungen dar. In diese Schaf- fensphase ist auch das vorliegende Werk „Femme au cerisier, das 1924 entsteht, einzuordnen. Trotz der Rückbesinnung zur Figuration nehmen die geometrischen Formen, die vor allem in den abstrakten Gemälden des Künstlers fester Bestandteil sind, auch im vorliegenden Werk einen wichtigen Platz ein. In „Femme au cerisier“ geht Herbin so vor, dass er die einzelnen Bildbestandteile - den Baum, die Leiter, das Feld und die am Horizont sichtbaren Hügel - mit wenigen Binnenzeichnungen und Schattenbildun- gen in ihrer Räumlichkeit nur andeutet und sie so stark auf ihre Grundformen reduziert, dass sie sich wie ein Muster vor dem Auge des Betrachters ausbreiten. Die Kirschenpflückerin erinnert dabei in ihrer silhouettenhaften, statuarischen Gestalt an Pablo Picassos klassizistische Frauen- figuren der 1920er-Jahre, als dieser aus- gehend von der formbestimmenden Linie seine Gestalten in grosser Kontur umreisst und voluminös modelliert. CHF 140 000 / 200 000 (€ 130 840 / 186 920) | 42 Impressionismus Moderne
  • 49.
  • 50.
    3235 ALBERTO SAVINIO (Athen 1891–1952Rom) Il Balcone. 1937. Tempera auf Holz. Oben links signiert: Savinio. 46 × 36 cm. Provenienz: - Sammlung Henry de Chambrier, Versoix. - Genfer Privatsammlung, durch Erbschaft erhalten. Ausstellung: Palermo 1937/38, S. 13 (mit Abb.). Literatur: Pia Vivarelli: Alberto Savinio. Catalogo generale, Mailand 1996, S. 160, Nr. 1937 2 (mit s/w Abb.). CHF 20 000 / 30 000 (€ 18 690 / 28 040) | 44 Impressionismus Moderne
  • 51.
    3236 RAOUL DUFY (Le Havre1877–1953 Forcalquier) Petits Voiliers. 1946. Öl auf Holz. Unten links signiert: Raoul Dufy. 14 × 18,5 cm Die Authentizität des Werks wurde von Fanny Guillon-Laffaille bestätigt, Paris, 28. Januar 2004. Es wird in das sich in Vorbereitung befindende Supplément 2 des Catalogue raisonné aufgenommen. Provenienz: - Auktion Artcurial, Paris, 27. Juni 2007, Los 52. - Schweizer Privatsammlung, an obiger Auktion erworben. CHF 30 000 / 50 000 (€ 28 040 / 46 730) | 45
  • 52.
    3237* LOUIS VALTAT (Dieppe 1869–1959Paris) Suzanne Valtat cousant. Um 1903. Öl auf Leinwand. Unten rechts monogrammiert: LV. 31 × 28 cm. Die Authentizität des Werks wurde von Les Amis de Louis Valtat bestätigt, Choisel, 25. November 2008. Es ist im Archiv unter der Nummer 3908 registriert. Provenienz: - Bernard Chappard, New York. - Auktion Hôtel Drouot, Paris, 13. März 2000, Los 32. - Auktion Christie's, New York, 2. Mai 2012, Los 330. - Privatsammlung Deutschland. CHF 5 000 / 7 000 (€ 4 670 / 6 540) 3238 MAURICE UTRILLO (Paris 1883–1955 Dax) Vase de fleurs. Um 1931. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert: Maurice, Utrillo, V,. 41 × 33 cm. Die Authentizität des Werks wurde von der Association Maurice Utrillo bestätigt, Paris, 11. März 2020. Provenienz: - Sammlung Paul Pétridès, Paris. - wohl Galerie Cauvin, Paris. - Galerie Dr. Hans-Peter Bühler, München. - Schweizer Privatsammlung, 1988 in obiger Galerie erworben. Literatur: Paul Pétridès: L'œuvre complet de Maurice Utrillo, Paris 1966, Bd. III, S. 48, Nr. 1376 (mit Abb.). CHF 30 000 / 50 000 (€ 28 040 / 46 730) | 46 Impressionismus Moderne
  • 53.
  • 54.
    3239 ALBERT MARQUET (Bordeaux 1875–1947Paris) Intérieur. Um 1896. Öl auf Leinwand auf Karton. Unten rechts signiert: marquet. 22,3 × 17,2 cm. Wir danken dem Wildenstein-Plattner Institut für die Bestätigung der Authentizi- tät des Werks, 22. September 2020. Provenienz: Schweizer Privatsammlung, durch Erbschaft an die heutigen Besitzer. CHF 8 000 / 12 000 (€ 7 480 / 11 210) 3240 PIOTR POTWOROWSKI (1898 Warschau 1962) Stillleben mit Blumen. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert: Potworowski. 73 × 50 cm. Provenienz: - Galerie Moos, Genf, Nr. 6571 (verso mit Etikett). - Privatsammlung Genf, wohl in obiger Galerie erworben. CHF 4 000 / 7 000 (€ 3 740 / 6 540) | 48 Impressionismus Moderne
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  • 56.
    3241 JAN HALA (Blatnà 1890–1959Važec) Uspávanka v poli (Wiegenlied im Feld). 1941. Öl auf Leinwand. Unten links signiert und datiert: J. Hala 41. 85 × 95 cm. Provenienz: Schweizer Privatsammlung, durch Erb- schaft erhalten und seit über 40 Jahren im selben Familienbesitz. Jan Hala wird 1890 im heutigen Tsche- chien geboren. Er studiert Philosophie und Kunst an der Akademie der bildenden Künste in Prag. 1923 begibt sich Hala auf Reisen in die ländlichen Gebiete der Slowakei, wo er auf das Dorf Važec in der hohen Tatra trifft. Er beschliesst, sich in dem Ort niederzu- lassen und bleibt dort bis zu seinem Tod 1959. Zuvor auf Landschaften und soziale Themen fixiert, konzentriert sich Hala nun auf das hiesige Land, die Natur und die Menschen. Allem voran ist er fasziniert von der tschechischen und slowakischen Folklore. Um 1930 hat Hala seinen Stil ge- funden. Er porträtiert das Alltagsleben der Menschen von Važec, oftmals Motive von Frauen bei der Arbeit, Bräute, Volksfeste oder Mütter zusammen mit ihren Kindern. Auch das vorliegende Gemälde, das 1941 entsteht, ist in diese Schaffensphase des Künstlers einzuordnen. Die Dargestellte ist in die typische Volkstracht gehüllt. Mit Baby im Korb und Sonnenschirm auf weis- ser Decke im Gras sitzend, geniesst sie den sommerlichen Tag auf dem Land. Die leicht zugänglichen Motive, denen sich Hala verschrieben hat, sind bei der Allgemeinheit sehr beliebt und seine Werke befinden sich heute in Museen wie beispielsweise dem Slowakischen Natio- nalmuseum. CHF 40 000 / 60 000 (€ 37 380 / 56 070) | 50 Impressionismus Moderne
  • 57.
  • 58.
    3242 MAURICE UTRILLO (Paris 1883–1955Dax) La Porte Saint-Martin à Paris. 1920er-Jahre. Öl auf Karton auf Leinwand. Unten rechts signiert: Maurice, Utrillo, V. 62,5 × 76,5 cm. Die Authentizität des Werks wurde von der Association Maurice Utrillo bestätigt, Paris, 11. März 2020. Provenienz: - wohl Galerie Vizzavona, Paris. - Galerie Dr. Hans-Peter Bühler, München. - Schweizer Privatsammlung, 1987 in obiger Galerie erworben. Literatur: Paul Pétridès: L'œuvre complet de Maurice Utrillo, Paris 1966, Bd. III, S. 22, Nr. 1293 (mit Abb.). Das vorliegende Gemälde zeigt die Porte Saint-Martin, einen Triumphbogen, der 1674 von der Stadt Paris zu Ehren Ludwigs XIV errichtet worden ist. Bereits 1910 malt Utrillo die erste Version der Porte Saint- Martin, die sich heute in der Tate Modern in London befindet. Es ist anzunehmen, dass Utrillo das Sujet nicht direkt vor Ort gemalt, sondern wie so oft als Vorlage eine Postkarte verwendet hat (Abb. 1). Abb.1: Ansichtskarte von der Porte Saint-Martin, um 1903. Der Blickwinkel mit der Sicht durch den Bogen in die Stadt hinein ist derselbe wie auf der Ansichtskarte. Ebenso enden die seitlichen Bildränder an der exakt gleichen Stelle. Utrillo muss für unsere Version aus dem Jahr 1930 die Postkarte wiederge- funden und erneut verwendet haben. Der Künstler nimmt zwar die Komposition der Postkarte auf, verzichtet aber auf die Wie- dergabe genauer Details wie Verzierungen und Schriften. Anders als das frühe Werk von 1910 wirkt unser Gemälde mit den hellen Farben und den blauen, grünen und roten Akzenten und dem dicken, teils sehr pastosen Farbauftrag frei und lebendig. Vom Sujet der Porte Saint-Martin gibt es noch zwei weitere Versionen einer seitli- chen Ansicht aus dem Jahr 1909/10. Ein Exemplar davon befindet sich heute in der Sammlung Bührle in Zürich. CHF 50 000 / 70 000 (€ 46 730 / 65 420) | 52 Impressionismus Moderne
  • 59.
  • 60.
    3243 ERNST LUDWIG KIRCHNER (Aschaffenburg1880–1938 Frauenkirch b. Davos) Unterhaltung im Café (Café Schneider Davos). Um 1934. Aquarell und Bleistift auf Papier. Verso mit dem Nachlassstempel (ADa/Bi 44). 32,8 × 48,4 cm. Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner Archiv Wichtrach/Bern dokumentiert. Provenienz: - Nachlass des Künstlers. - Auktion Stuttgarter Kunstkabinett, 1960, Los 275. - Auktion Lempertz, Köln, 1961, Los 316. - Galerie Grosshenning, Düsseldorf, 1976. - Schweizer Privatbesitz, in obiger Galerie erworben. Ausstellung: Düsseldorf 1976, Galerie Grosshenning, S. 6. CHF 20 000 / 30 000 (€ 18 690 / 28 040) | 54 Impressionismus Moderne
  • 61.
    3244 ERNST LUDWIG KIRCHNER (Aschaffenburg1880–1938 Frauenkirch b. Davos) Davoser Berglandschaft. 1917–19. Bleistift und Aquarell auf Papier. Unten rechts monogrammiert: K. 37 × 44 cm. Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner Archiv Wichtrach/Bern dokumentiert. Provenienz: - Sammlung Alice und Otto Schrag, Baden. - Auktion Stuttgarter Kunstkabinett, November 1957, Los 420. - Schweizer Privatsammlung. CHF 15 000 / 25 000 (€ 14 020 / 23 360) | 55
  • 62.
    3245 KARL SCHMIDT-ROTTLUFF (Rottluff b.Chemnitz 1884–1976 Berlin) Spessarttannen. 1950. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert: S. Rottluff. Verso auf dem Keilrahmen signiert, betitelt und nummeriert: Schmidt=Rottluff Spessarttannen ((505)). 76 × 90 cm. Provenienz: - Galerie Rosenbach, Hannover. - Schweizer Privatsammlung, 1971 in obiger Galerie erworben und seither im gleichen Familienbesitz. Literatur: Will Grohmann: Karl Schmidt-Rottluff, Stuttgart 1956, S. 274 (mit Abb.). Landschaften spielen im Werk Schmidt- Rottluffs eine zentrale Rolle. So überrascht es nicht, dass der Maler der „Brücke“- Künstlergruppe stets die ländliche Abgeschiedenheit suchte, um Inspira- tion für seine Arbeit zu finden. Ende der 1940er-Jahre bereist der damals in Berlin lebende Schmidt-Rottluff längere Zeit die deutschen Gebirgsregionen im Taunus und Spessart. Während dieser Reiseperiode entsteht das Spätwerk „Spessarttannen“ von 1950. Schmidt-Rottluff widmet sich hier einem beliebten Motiv: der Darstellung von Bäu- men. Der Künstler schafft um 1950 eine Reihe von Waldlandschaften mit Tannen. Das Gemälde „Spessarttannen“ nimmt eine zentrale Rolle im Gesamtwerk des Künstlers ein. Er perfektioniert darin die für ihn charakteristische Zonenmalerei: Aus einzelnen, klar voneinander getrennten Farbzonen, entwickelt er eine atmosphä- rische Waldlandschaft. Schmidt-Rottluffs besondere Verbindung zur Natur zeigt sich in dieser ausdrucksstarken Darstellungs- weise. Die intensiven Farben und abstra- hierenden Formen spiegeln seine persön- liche Interpretation der Landschaft wider. In einem Brief an W. R. Valentiner vom 19. Juli 1947 erklärt Schmidt-Rottluff: „[…] so kann man nur aus einer neuen Stellung zur Natur zu einer neuen Sicht der Welt gelan- gen.“ (Thiem/Zweite 1989, S. 101) CHF 150 000 / 250 000 (€ 140 190 / 233 640) | 56 Impressionismus Moderne
  • 63.
  • 64.
    3246 OSKAR KOKOSCHKA (Pöchlarn 1886–1980Montreux) Mary Merson. 1931. Rötel auf Papier. Unten rechts signiert: Oskar Kokoschka. 46,4 × 56,4 cm. Die Authentizität des Werks wurde von Alice Strobl in einem Brief an den dama- ligen Besitzer bestätigt, 10. Dezember 1990. Es wird in den zweiten Band des Werkverzeichnisses aufgenommen. Provenienz: - Crane Kalman Gallery, Manchester. - Privatsammlung Manchester, am 28. De- zember 1959 in obiger Galerie erworben. - Schweizer Privatsammlung, durch Erb- schaft von Obigem. CHF 4 000 / 6 000 (€ 3 740 / 5 610) 3247 LE CORBUSIER (CHARLES- ÉDOUARD JEANNERET-GRIS) (La Chaux-de-Fonds 1887– 1965 Roquebrune-Cap-Martin) Femme devant une porte. 1933. Bleistift und Wachsstift auf Papier. 31 × 21 cm. Die Authentizität des Werks wurde von Heidi Weber bestätigt, Zürich, 5. Oktober 1989. Provenienz: Schweizer Privatsammlung. CHF 4 000 / 6 000 (€ 3 740 / 5 610) 3248* ERNST LUDWIG KIRCHNER (Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch b. Davos) Zwei Akte im Gespräch. 1925. Farbige Kreide auf gelbem Papier. Verso mit dem Nachlassstempel (FS Da/Bf 22). 46 × 35,7 cm. Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner Archiv Wichtrach/Bern dokumentiert. Provenienz: Kirchner Nachlass. CHF 22 000 / 26 000 (€ 20 560 / 24 300) | 58 Impressionismus Moderne
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  • 66.
    3249* JEAN LAMBERT-RUCKI (Krakau 1890–1976Paris) Le Couple. 1924. Öl auf Holz. Oben links signiert und datiert: I. Lambert-Rucki 1924. 53 × 81 cm. Provenienz: - Galerie Zabriskie, Paris (verso mit Etikett). - Schweizer Privatsammlung. CHF 7 000 / 10 000 (€ 6 540/ 9 350 ) 3250 FORTUNATO DEPERO (Fondo 1892–1960 Rovereto) Simultaneità metropolitane 2. Um 1944. Kohle auf Papier. Unten rechts signiert: Fortunato Depero. 44,5 × 42 cm. Die Authentizität des Werks wurde von Rosetta Depero bestätigt (verso auf dem Papier mit handschriftlicher Bestätigung). Provenienz: - Auktion Finarte, Mailand, 19. November 2002, Los 160. - Privatsammlung Schweiz, an obiger Auktion erworben. CHF 10 000 / 15 000 (€ 9 350 / 14 020) | 60 Impressionismus Moderne
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    3251* AUGUST MACKE (Meschede 1887–1914Perthes-lès- Hurlus) Walter Macke. 1913. Bleistift auf Papier. 10,9 × 10, 3 cm. Provenienz: - Galerie Neher, Essen (verso mit Etikett). - Privatsammlung Deutschland, in obiger Galerie erworben. Literatur: Ursula Heiderich: August Macke - Nach- trag zu den Werkverzeichnissen, Die Skiz- zenbücher, Zeichnungen und Aquarelle, Ostfildern 2008, Nr. 1676a (mit Abb.). CHF 8 000 / 12 000 (€ 7 480 / 11 210) 3252* ERNST LUDWIG KIRCHNER (Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch b. Davos) Berglandschaft. Verso: Bauern auf der Alp. 1933. Schwarze Kreide auf Papier. Verso mit dem Nachlassstempel (K DA/Aa 19). 15,5 × 21,9 cm. Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner Archiv Wichtrach/Bern dokumentiert. Provenienz: Kirchner Nachlass. CHF 6 000 / 8 000 (€ 5 610 / 7 480) 3253* ERNST LUDWIG KIRCHNER (Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch b. Davos) Violinspielerin und Zuhörer. Um 1930. Schwarze Kreide auf Papier. Verso mit dem Nachlassstempel (K Da/Bi 127). 50,3 × 36 cm. Dieses Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner Archiv Wichtrach/Bern dokumentiert. Provenienz: Kirchner Nachlass. CHF 20 000 / 24 000 (€ 18 690 / 22 430) | 62 Impressionismus Moderne
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  • 70.
    3254 OTTO DIX (Untermhaus beiGera 1891–1969 Singen) Blühende Bäume im Dorf. 1954. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert und datiert: 5 DIX 4. 65 × 81 cm. Wir danken Rainer Pfefferkorn für die Bestätigung der Authentizität des Werks, Oktober 2020. Es wird unter der Nummer L 1954/10 in das sich in Vorbereitung be- findende Werkverzeichnis aufgenommen. Provenienz: Schweizer Privatsammlung, seit 40 Jahren im gleichen Familienbesitz. Seit Mitte der 1930er-Jahre lebt Otto Dix in Hemmenhofen am Bodensee, dessen Landschaft bereits zu dieser Zeit Hauptsujet seiner Malerei wird. Es ist aber das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft, die den stilistischen Umbruch im Werk des Künstlers hervorruft. „Die veränderte Technik (Das Wort ist ganz falsch, es ist eigentlich eine neue Art von Sehen, die bei mir eingesetzt hat) erzeugt viele und seltsame Blüten. Auf jeden Fall festzustellen; 1. ist die Malerei spontaner geworden, die lausige Vorsicht, die man mit andauernden Lasuren immer haben musste, ist weg 2. Es wird alles gröber, Gott sei Dank, ich habe die letzten 20 Jahre viel zu spitzpinselig gemalt und komme nun wieder auf die Zeit meines ersten Kriegsbildes, also eine Art Entfes- selung tritt ein 3. Das formal-Räumliche weicht dem farblich-Räumlichen, und die Farben fangen an, Klänge zu bilden. 4. Ich werfe nach Belieben alle Ideal- kompositionen, Goldnen Schnitt und all diesen Renaissancekram über Bord und male entfesselt. Und während ich dies schreibe, merke ich, dass man das alles gar nicht erklären kann, die Bilder haben trotz der Entfesslung mehr Form (Otto Dix an seinen Schüler Ernst Bursche, 16. September 1944). Otto Dix‘ Spätwerk ist eine direkte An- knüpfung an sein expressionistisches Frühwerk um die Zeit des Ersten Welt- kriegs. Anders als damals konzentriert er sich nun auf die Landschaft um ihn herum, die er in wildem und freiem Duktus auf die Leinwand überträgt. Auch im vorliegen- den Werk „Blühende Bäume im Dorf“ von 1954 kommt die Freude an der Malerei und die neugewonnene Spontanität, der sich Dix in seinem Spätwerk bedient, schön zum Ausdruck. Das unsrige Gemälde ist eine Neuentdeckung im Werkkatalog des Künstlers und besticht durch seine groben Linien und die expressive Pinselführung. CHF 50 000 / 70 000 (€ 46 730 / 65 420) | 64 Impressionismus Moderne
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    3255* ALBERTO GIACOMETTI (Borgonovo 1901–1966Chur) Olivier Larronde. 1958. Bleistift auf Papier. 28 × 22,5 cm. Provenienz: - Olivier Larronde. - Galerie Maeght, Paris. - Fritz Lichtenhahn, Arosa/Hamburg. - Privatsammlung Deutschland, durch Erbschaft erhalten. Ausstellungen: - Paris 1959, Galerie Maeght, Rien voilà l'ordre, 11. Juni 1959. - Basel 1981, Alberto Giacometti, Zeich- nungen, Druckgraphik und die im Basler Kunstmuseum befindlichen Skulpturen und Gemälde, Kunstmuseum Basel, 15. August–25. Oktober 1981. Literatur: Olivier Larronde: Rien voilà l'ordre, Paris/ Lyon 1959, S. 187 (mit Abb.). CHF 10 000 / 15 000 (€ 9 350 / 14 020) 3256 BEN NICHOLSON (Denham 1894–1982 London) Ronco 29. 1958. Bleistift und Aquarell auf vom Künstler präparierter Hartfaserplatte. Verso auf der Platte signiert, datiert und betitelt: Nicholson / Aug 58 / (Ronco 29). 35,5 × 29,2 cm. Provenienz: - Picadilly Gallery, London (verso mit Etikett). - Sammlung Roger Camrass. - Galleria Sacchetti, Ascona. - Schweizer Privatsammlung, am 22. Oktober 1997 in obiger Galerie erworben. - Schweizer Privatsammlung, direkt von Obigen erworben. CHF 12 000 / 18 000 (€ 11 210 / 16 820) | 66 Impressionismus Moderne
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    3257 ALBERTO GIACOMETTI (Borgonovo 1901–1966Chur) Scène de Café. Scène de Forge. Doppelseitig. Um 1965. Kugelschreiber auf Papier. Auf einer Seite unten mit Bleistift bezeich- net: nicht diese Seite reproduzieren, aber diese Seite nicht beschädigen. 22 × 17 cm. Die Authentizität des Werks wurde von James Lord bestätigt, Paris, 4. November 1985. Provenienz: - Louis Aragon. - Galerie Berggruen Cie, Paris. - Europäische Privatsammlung, am 25. November 1987 in obiger Galerie erwor- ben. Literatur: - Édition cercle d'Art (Hrsg.): Aragon. Un portrait par Daniel Wallard, Paris 1979, S. 113 (mit Abb.). - wohl Louis Aragon: Les beaux quartiers: roman, Œuvres romanesques croisées d'Elsa Triolet et Aragon, Bd. 11-12, Mo- naco 1965. „J'ai fait encadrer et j'ai réuni autour de moi tous les dessins de Giacometti, ceux qu'il m'a donnés la dernière fois que je l'ai vue, c'est-à-dire au mois de décembre 1965. Il était venu ici rue de Varenne, où nous étions déjà avec Elsa. Il venait nous appor- ter ces choses, non encadrées, parce qu'il partait le lendemain matin pour la région de Grisons. Il n'avait pas vu sa femme depuis trois ans. Il avait un cancer en évolution et, dans ces conditions, il avait absolutement exigé qu'elle reprenne sa liberté. Depuis trois ans ils ne s'étaient jamais rencontrés, bien que l'un comme l'autre étaient éperdument amoureux. Il était comme cela. Il est arrivé chez nous le soir, peu après il pleurait. Il nous a fait un interminable discours sur le cancer, en disant que les gens qui n'avaient pas eu de cancer ne comprenaient rien à la vie. Il à parlé très longuement sur ce sujet et il resté toute la nuit. C'était très triste. Il avait apporté ce paquet de dessins, qui devaient servir d'illustration pour un livre, fait auparavant, mais qui serait publié dans les „Œuvres croisées: Les beaux quartiers. Il m'a donné en tout dix-huit dessins et même un dix-neuvième, puisque j'ai trouvé un dessin au dos du dix-huitième. C'est une histoire touchante et triste à la fois, il est parti dans la nuit pour la Suisse et je ne l'ai plus revu. Il est mort trois mois après. (Louis Aragon, in: Un portrait par Daniel Wallard, S. 113) CHF 15 000 / 20 000 (€ 14 020 / 18 690) Das vorliegende Werk im Atelier von Louis Aragon. | 68 Impressionismus Moderne
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    3258 FELIX LABISSE (Marchiennes 1905–1982Neuilly-sur- Seine) Zabulon. 1974. Öl auf Leinwand. Unten links signiert: LABISSE. Verso betitelt, signiert und datiert: ZABULON /LABISSE /1974. 55 × 46 cm. Provenienz: - Sammlung Marguerite Motte, Genf. - Schweizer Privatsammlung. Literatur: - Isy Brachot (Hrsg.): Catalogue de l'œuvre peint (1927–1979), Brüssel 1979, S. 342, Nr. 679 (mit Abb.). - La Nuova Foglia (Hrsg.): Les quatre cents coups du diable, Pollenza 1975 (mit Abb.). CHF 3 000 / 5 000 (€ 2 800 / 4 670) 3259* MAX ERNST (Brühl 1891–1976 Paris) Loplop im Wald. 1958. Öl auf Papier auf Leinwand. Unten rechts signiert: max ernst. 30 × 25 cm. Provenienz: - Galerie Der Spiegel, Köln. - Privatsammlung Deutschland. - Auktion Sotheby's, New York, 8. Novem- ber 2006, Los 428. - an obiger Auktion erworben. Ausstellung: Köln 1960, Hans Arp/Max Ernst, Galerie Der Spiegel, 1960, Nr. 15. Literatur: WernerSpies:MaxErnst.Werke1954–1963, Köln1998,Ausg.6,S.171,Nr.3379(mitAbb.). CHF 35 000 / 45 000 (€ 32 710 / 42 060) | 70 Impressionismus Moderne
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    3260* BERNARD BUFFET (Paris 1928–1999Tourtour) Assiette et vase de fleurs bleues. 1957. Öl auf Leinwand. Oben rechts signiert und datiert: Bernard / Buffet / 57. 65 × 46 cm. Die Authentizität des Werks wurde von der Galerie Garnier bestätigt, Paris, 4. Juni 2020. Provenienz: Privatsammlung USA. „„Bernard, why is all your work so tra- gic? Why so much unhappiness?“ – He [Bernard Buffet] lit a new cigarette from his old one, inhaled deeply, let his lungs be free again, then, polite but definite: „La grande peinture n’a jamais faire rire“ – Great pain- ting has never produced laughter.“ (Bernard Buffet, in: Nicholas Foulkes 2015, S. 61). Vergänglichkeit und Melancholie sind stille Begleiter des hiesigen Stilllebens von Bernard Buffet. Mit den Farben Schwarz, Weiss und Grau dominieren blasse Töne das Arrangement, dem es keinesfalls an Ausdrucksstärke mangelt. Im Gegenteil: Mit der abgebrochenen Blume verweist Buffet auf die Zeitlichkeit des Lebens. Indem der Künstler den Moment des Herabfallens der Blüte herausgreift und separiert, gewinnt seine Darstellung an Bedeutung. Farbenfrohes Kolorit sucht man in diesem Stillleben vergebens. Hin- gegen überwiegt eine nüchterne Farb- gebung, die von dunklem Liniengeflecht untermauert wird. Diese starke, fast schon rohe Pinselführung ist charakteristisch für Buffets expressionistischen Stil. Als der knapp dreissigjährige Bernard Buf- fet 1957 das vorliegende Stillleben malt, ist er in Paris bereits für sein Talent bekannt und wird international von der Kunstwelt gefeiert. Bernard Buffets Person ist schwer zu fassen, bewegt sie sich doch stets zwi- schen dem Extrem eines in sich gekehrten Künstlers der Nachkriegsjahre und eines „Mega Artists“ der Pariser Glamourwelt (Lankarani 2016). Dieser unangepasste Facettenreichtum spiegelt sich auch in sei- nem Werk wider, das thematisch zwischen religiösen Motiven, Darstellungen von Kriegsschäden oder Alltagsgegenständen changiert. Jedes Sujet behandelt Buffet stilistisch mit der gleichen schablonenhaf- ten Drastik. Das hier vorliegende Stillleben aus Buffets Blütejahren ist somit exemplarisch für den unverwechselbaren Stil des Künstlers. Ruhe und Eleganz sowie mitschweifen- de Melancholie treffen in dem Gemälde aufeinander. Die präsente, exzentrische Signatur des Künstlers – bei dem unsrigen Werk oben rechts platziert – unterstreicht diese Charakteristik Buffets. CHF 50 000 / 70 000 (€ 46 730 / 65 420) | 72 Impressionismus Moderne
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    3261* ERICH ERLER-SAMADEN (Frankenstein 1870–1946Icking) Melancholia. Öl auf Leinwand. Unten links signiert: Erich Erler. 86 × 81 cm. Provenienz: Privatbesitz Deutschland. CHF 3 000 / 5 000 (€ 2 800 / 4 670) 3262* ERICH ERLER-SAMADEN (Frankenstein 1870–1946 Icking) Reiter im Engadin. Öl auf Leinwand. Unten links signiert: Erich Erler. Verso auf dem Keilrahmen bezeichnet und signiert: GEZ - E - ERLER (ENGADIN). 69 × 76 cm. Provenienz: Privatbesitz Deutschland. CHF 2 000 / 4 000 (€ 1 870 / 3 740) | 74 Impressionismus Moderne
  • 81.
    3263* FRITZ ERLER (Frankenstein 1868–1940München) Blondine mit grüner Jacke. Öl auf Leinwand. Unten links signiert: Erler. Verso signiert und betitelt: Fritz Erler. Blondine mit grüner Jacke. 72 × 46,5 cm. Provenienz: - Auktion Nagel, Stuttgart, 4. Dezember 1978. - Privatbesitz Deutschland, an obiger Auktion erworben. CHF 3 000 / 5 000 (€ 2 800 / 4 670) | 75
  • 82.
    3264 HERMANN HESSE (Calw 1877–1962Montagnola) 2 Bl.: Einsamer Abend. Los von einem Aquarell auf Papier und einem Gedicht (Tusche auf Papier). Aquarell unterhalb der Darstellung betitelt: Einsamer Abend. Jeweils 21,3 × 17,5 cm. Wir danken Silver Hesse für die Bestä- tigung der Authentizität des Werks, 14. Oktober 2020. Provenienz: Schweizer Privatsammlung. In der leeren Flasche und im Glas Wankt der Kerze Schleier, Es ist kalt im Zimmer, Draussen fällt Der Regen weich ins Gras. Wieder legst Du nun zu Kurzer Ruh Frierend Dich und traurig nieder. Morgen kommt und Abend wieder, Kommen immer wieder, Aber niemals Du. CHF 2 600 / 3 200 (€ 2 430 / 2 990) | 76 Impressionismus Moderne
  • 83.
    3265 ANDRÉ DUNOYER DESEGONZAC (Boussy-Saint Antoine 1884–1974 Paris) Mimosas et citrons. Um 1960. Gouache, Aquarell und Tusche auf Papier. Unten rechts signiert: A. Dunoyer de Segonzac. 58 × 80 cm Die Authentizität des Werks wurde von Madame de Varine bestätigt. Provenienz: - Arthur Tooth Sons, London. - Privatsammlung England, 1969 in obiger Galerie erworben. - Auktion Sotheby's, London, 4. Februar 2009, Los 247. - Schweizer Privatsammlung, an obiger Auktion erworben. CHF 5 000 / 7 000 (€ 4 670 / 6 540) | 77
  • 84.
    3266 FRANÇOIS GALL (Kolozsvár 1912–1987Paris) Eugénie et le garçon de café d'une Brassierie parisienne. 1975–77. Öl auf Leinwand. Unten rechts signiert: F. Gall. 46 × 33 cm. Wir danken Marie-Lize Gall für die Bestäti- gung der Authentizität des Werks, 15. Oktober 2020. Provenienz: Schweizer Privatsammlung. CHF 3 000 / 5 000 (€ 2 800 / 4 670) | 78 Impressionismus Moderne
  • 85.
    3267 ANDREAS JAWLENSKY (Ansbaki beiPreli 1902–1984 Barga) Im Hochsommer. 1969. Öl auf Hartfaserplatte. Unten links signiert: Andreas Jawlensky, unten rechts datiert und bezeichnet: 1969 VII. 34 × 44,7 cm. Provenienz: - Auktion Koller, Zürich, 4. Dezember 2001, Los 157. - Schweizer Privatsammlung, an obiger Auktion erworben. CHF 3 000 / 5 000 (€ 2 800 / 4 670) | 79
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    BARLACH, ERNST 3219 BOLDINI,GIOVANNI 3203 BONNARD, PIERRE 3210, 3213 BUFFET, BERNARD 3260 DENIS, MAURICE 3232 Depero, Fortunato 3250 DIX, OTTO 3254 DUFY, RAOUL 3236 DUNOYER DE SEGONZAC, ANDRÉ 3265 EBERZ, JOSEF 3224 ERLER, FRITZ 3263 ERLER-SAMADEN, ERICH 3261, 3262 ERNST, MAX 3259 FRIESZ, ACHILLE EMILE OTHON 3227, 3228 GALL, FRANÇOIS 3266 GAUSSON, LEO 3208 GIACOMETTI, ALBERTO 3255, 3257 HALA, JAN 3241 HERBIN, AUGUSTE 3226, 3234 HESSE, HERMANN 3264 JAWLENSKY, ALEXEJ VON 3220, 3225 JAWLENSKY, ANDREAS 3267 KIRCHNER, ERNST LUDWIG 3221, 3222, 3243, 3244, 3248, 3252, 3253 KOKOSCHKA, OSKAR 3246 KOLLWITZ, KÄTHE 3218 LABISSE, FELIX 3258 LAMBERT-RUCKI, JEAN 3249 LE CORBUSIER (JEANNERET- GRIS,CHARLES-ÉDOUARD) 3247 LEBOURG, ALBERT 3204, 3206 LIEBERMANN, MAX 3216 LOISEAU, GUSTAVE 3205 MACKE, AUGUST 3251 MANGIUN, HENRI CHARLES 3212 MARQUET, ALBERT 3233, 3239 MODIGLIANI, AMEDEO 3229 MULLEY, OSKAR 3217 NICHOLSON, BEN 3256 PECHSTEIN, HERMANN MAX 3223 PISSARRO, CAMILLE 3201 POTWOROWSKI, PIOTR 3240 RENOIR, PIERRE AUGUSTE 3202, 3207, 3209 ROUAULT, GEORGES 3214, 3215 SAVINIO, ALBERTO 3235 SCHMIDT-ROTTLUFF, KARL 3245 UTRILLO, MAURICE 3230, 3231, 3238, 3242 VALLOTTON, FELIX 3211 VALTAT, LOUIS 3237 | 80 Künstlerregister
  • 87.
    | 81 VORBESICHTIGUNG Hardturmstrasse 102/121 8031Zürich, Schweiz AUKTION Hardturmstrasse 102 8031 Zürich, Schweiz VORBESICHTIGUNG Hardturmstrasse 121 8031 Zürich, Schweiz AUKTION ONLINE ONLY VORBESICHTIGUNG 2, Rue de l‘Athénée 1205 Genf, Schweiz AUKTION 2, Rue de l‘Athénée 1205 Genf, Schweiz AUKTIONEN REPRÄSENTANTEN Koller Auktionen AG Hardturmstrasse 102 8031 Zürich, Schweiz Tel +41 44 445 63 63  Fax +41 44 273 19 66  office@kollerauktionen.ch www.kollerauktionen.ch Koller Auktionen AG 2, Rue de l‘Athénée 1205 Genf, Schweiz Tél +41 22 311 03 85 Fax +41 22 810 06 30 geneva@kollerauktionen.ch www.kollerauktionen.ch MÜNCHEN Fiona Seidler Maximiliansplatz 20 80333 München Tel. +49 89 22 80 27 66 Fax +49 89 22 80 27 67 Mobile +49 177 257 63 98 muenchen@kollerauktionen.com DÜSSELDORF Ulrike Gruben Citadellstrasse 4 40213 Düsseldorf Tel. +49 211 30 14 36 38 Fax +49 211 30 14 36 39 Mobile +49 175 586 38 64 duesseldorf@kollerauktionen.com MOSKAU Vadim Goncharenko Mobile +41 76 431 81 64 moscow@kollerauctions.com BEIJING Jing Li Haidianque Chedaogou 10# 6/4-307 100089 Beijing Tel. +86 135 2039 8057 beijing@kollerauctions.com HAMBURG Ulrike Gruben Tel. +49 211 30 14 36 38 hamburg@kollerauktionen.com ITALIEN LuigiPesce ViaCairoli18 16124Genua Tel.+393395962768 italia@kollerauktionen.ch
  • 88.
    Schweizer Kunst Auktion inZürich: 4. Dezember 2020 Kontakt · Cyril Koller · Tel. +41 44 445 63 51 · koller@kollerauktionen.ch FERDINAND HODLER. Tanne am Bach. 1910. Öl auf Leinwand. 90,5 × 80 cm.
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    | 83 PostWar Contemporary Auktion in Zürich: 5. Dezember 2020 Kontakt · Silke Stahlschmidt · Tel. +41 44 445 63 42 · stahlschmidt@kollerauktionen.ch CHRISTO (VLADIMIROV JAVACHEFF). The Pont Neuf, Wrapped (Project for Paris). Bleistift, Kohle, Pastell, Wachskreide und technische Daten. Zeichnung in zwei Teilen: 38 × 165 cm / 106,6 × 165 cm.
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    | 84| 84 BEDINGUNGENFÜR KLASSISCHE AUKTIONEN Diese Bedingungen gelten für Objekte, die von Koller (gemäss Definition unten) live im Aukti- onssaal versteigert werden. Durch die Teilnahme an der Auktion unterzieht sich der Bieter den nachstehenden Auktions- bedingungen („AGB“) der Koller Auktionen AG, Hardturmstrasse 102, 8005 Zürich, Schweiz („Koller“): 1. Rechtsstellung der Parteien Die Steigerungsobjekte werden durch Koller im Namen und auf Rechnung des Einlieferers des zu versteigernden Objektes („Einlieferer“) verstei- gert. Koller handelt in fremdem Namen und auf fremde Rechnung als direkte/unmittelbare Stell- vertreterin des Einlieferers im Sinne von Art. 32 Abs. 1 des schweizerischen Obligationenrechts („OR“). Der Zuschlag erfolgt an den von Koller im Rahmen der Auktion anerkannten Bieter mit dem höchsten Gebot in Schweizer Franken („Käufer“), wodurch das betroffene ersteigerte Objekt ein verbindlicher Kaufvertrag zwischen Einlieferer und Käufer entsteht („Kaufvertrag“). Koller wird dadurch nicht Partei des Kaufvertrages. 2. Aufgeld 2.1 Nebst dem Zuschlagspreis ist vom Käufer auf den Zuschlagspreis ein Aufgeld zu entrich- ten, das wie folgt berechnet wird: i. bei einem Zuschlag bis CHF 10‘000: 25% ii. bei einem Zuschlag ab CHF 10‘000 bis CHF 400‘000: 25% auf die ersten CHF 10‘000 und 22% auf die Differenz von CHF 10‘000 bis zur Höhe des Zuschlags iii. bei einem Zuschlag ab CHF 400‘000: 25% auf die ersten CHF 10‘000; 22% auf CHF 390‘000 und 15% auf die Differenz von CHF 400‘000 bis zur Höhe des Zuschlags. 2.2 Falls der Käufer während einer online über- tragenen Saal-Auktion („Live-Auktion“) live im Internet mitbietet, oder ein Vorgebot über eine fremde, mit Koller verlinkten Seite abgibt, wird ein zusätzlicher Aufpreis von 3% des Zuschlags verrechnet. Für Gebotsabgaben im Rahmen einer Live-Auktion gelten im Übrigen die Bedin- gungen, welche auf der Live-Auktion Webseite publiziert sind. Diese können von den hier pub- lizieren abweichen. 2.3 Auf das Aufgeld hat der Käufer die schwei- zerische Mehrwertsteuer („MWST“) zu entrich- ten. Die angegebenen %-Sätze des Aufgeldes beziehen sich auf den Zuschlagspreis für jedes einzelne Objekt.  2.4 Alle im Auktionskatalog mit * (Asterisk) be- zeichneten Objekte sind vollumfänglich mehr- wertsteuerpflichtig, d. h. bei diesen Objekten wird die MWST auf den Zuschlagspreis plus Aufgeld berechnet. Käufer, die eine rechtsgültig abgestempelte Ausfuhrdeklaration vorlegen, er- halten die MWST rückvergütet.  2.5 Der Käufer erklärt sich damit einverstanden, dass Koller allenfalls auch vom Einlieferer eine Kommission erhält. 3. Garantie 3.1 Koller wird den Kauf (unter Vorbehalt nachfol- gender Ziffern 3.2 und 3.3) namens des Einlieferers rückgängig machen und dem Käufer Kaufpreis und Aufgeld (inkl. MWST) zurückerstatten, falls sich das Objekt als Fälschung erweist. Eine Fälschung liegt vor, wenn das Objekt nach vernünftiger Auffassung von Koller eine im Hinblick auf Urheberschaft, Alter, Periode,KulturoderHerkunftinTäuschungsabsicht geschaffene Imitation ist, bei der sich die korrekte Beschreibung solcher Inhalte nicht in der Beschrei- bungimAuktionskatalog(unterBeachtungjeglicher Ergänzungen) widerspiegelt und dieser Umstand denWertdesObjektsimVergleichzueinemderKa- talogbeschreibung entsprechenden Gegenstand wesentlich beeinträchtigt. Ein Objekt gilt nicht als gefälscht, wenn es lediglich beschädigt ist und/oder an ihm Restaurierungsarbeiten und/oder Verände- rungenirgendwelcherArtvorgenommenwurden.  3.2 Eine Rückabwicklung gemäss vorstehender Bestimmung findet nach Ermessen von Koller nicht statt, falls: i. die Beschreibung des Objekts im Auktions- katalog im Einklang mit der Meinung einer Fachperson oder mit der herrschenden Mei- nung von Fachpersonen stand oder die Be- schreibung im Auktionskatalog andeutete, dass hierüber Meinungsverschiedenheiten bestanden,  ii. die Fälschung zur Zeit des Zuschlages nach dem Stand der Forschung und mit den allge- mein anerkannten und üblichen Methoden noch nicht oder nur mit unverhältnismässi- gem Aufwand als solche erkennbar war, iii. die Fälschung (nach Kollers sorgfältiger Ein- schätzung) vor 1880 hergestellt wurde oder  iv. es sich beim Kaufobjekt um ein Gemälde, Aquarell, eine Zeichnung oder Skulptur han- delt, das gemäss den Angaben im Auktions- katalog vor 1880 entstanden sein müsste. 3.3 Der Käufer kann von Koller (als Vertreterin des Einlieferers) die Rückabwicklung ab dem Tag des Zuschlages für einen Zeitraum von zwei (2) Jahren (drei (3) Wochen für Schmuck) verlangen. Sie wird ausschliesslich dem Käufer eingeräumt und darf nicht an Dritte abgetreten werden. Die Geltendmachung des Anspruchs setzt voraus, dass der Käufer gegenüber Koller sofort nach Entdeckung des Mangels mit eingeschriebe- nem Brief Mängelrüge erhebt und Koller das ge- fälschte Kaufobjekt im gleichen Zustand, wie es ihm übergeben wurde, und unbelastet von An- sprüchen Dritter, zurückgibt. Der Käufer hat den Nachweis zu erbringen, dass es sich beim Ob- jekt um eine Fälschung handelt. Koller kann vom Käufer verlangen, dass dieser auf eigene Kosten Gutachten von zwei unabhängigen und in dem Bereich anerkannten Experten einholt, ist jedoch nicht an solche Gutachten gebunden und behält sich das Recht vor, zusätzlichen Expertenrat auf eigene Kosten einzuholen. 3.4 KollerkannnachfreiemErmessenaufdieGel- tendmachung eines Ausschlussgrundes gemäss vorstehender Ziffer 3.2 oder auf die Erfüllung von Voraussetzungen nach obiger Ziffer 3.3 verzich- ten. 3.5 Die Ansprüche des Käufers gegen Koller als Vertreterin des Einlieferers unter dieser Ziffer 3.1 beschränken sich auf die Rückerstattung des von diesem bezahlten Kaufpreises und Aufgel- des (inkl. MWST). Weitergehende oder andere Ansprüche des Käufers sind unter jedwelchem Rechtstitel (inklusive Irrtumsanfechtung gemäss Art. 23 ff. OR) ausgeschlossen. 4. Haftungsausschluss 4.1 Die Steigerungsobjekte werden in dem Zu- stand versteigert, in dem sie sich im Augenblick des Zuschlags befinden. Bei den Steigerungsob- jekten handelt es sich um „gebrauchte“ Waren. Diese befinden sich naturgemäss nicht mehr in neuwertigem Zustand. 4.2 Zu jedem Objekt beinhaltet der Auktionskata- log eine Beschreibung mit Abbildung. Die Informa- tionenindenAuktionskatalogen,sowie Zustands- berichte von Koller die vor der Auktion angefordert werden können, geben lediglich ein allgemeines Bild und eine unverbindliche Einschätzung von Koller wieder. Die Beschreibung der Objekte er- folgt nach bestem Wissen und Gewissen, doch kann Koller für die Katalogangaben keine Haftung übernehmen. Während der Ausstellung besteht die Möglichkeit, die Gegenstände zu besichtigen. Entsprechend wird der Käufer aufgefordert, das ObjektvorderAuktioninAugenscheinzunehmen, und sich, allenfalls unter Heranziehung unabhän- giger Fachberatung, ein eigenes Urteil über die Übereinstimmung des Objekts mit der Katalog- beschreibung zu bilden. Für die Objektbeschrei- bungen ist die gedruckte Ausgabe des Katalogs (inkl. späterer Ergänzungen) in deutscher Sprache ausschliesslich massgebend. Koller behält sich das Recht vor, zur Meinungsbildung Experten oder Fachkräfte ihrer Wahl beizuziehen und sich auf diese abzustützen. Koller kann für die Richtigkeit solcher Meinungen nicht verantwortlich gemacht werden. Solche Expertenmeinungen oder Gut- achten stellen genauso wenig wie von Koller vor- genommene Objektbeschreibungen oder sonsti- ge Aussagen über ein Objekt (inklusive Aussagen über dessen Wert) explizite oder stillschweigende Zusicherungendar. 4.3 UnterVorbehaltvonvorstehenderZiff.3wird jede Haftung für Rechts- und Sachmängel weg- bedungen. Die Verpflichtungen des Einlieferers gegenüber dem Käufer sind im gleichen Masse eingeschränkt wie die Verbindlichkeiten von Kol- ler gegenüber dem Käufer. 5. Teilnahme an der Auktion 5.1 Die Teilnahme an einer Auktion als Bieter steht jedermann offen. Koller behält sich aber das Recht vor, nach freiem Ermessen jeder Person den Zutritt zu ihren Geschäftsräumlich- keiten oder die Anwesenheit bzw. Teilnahme an ihren Auktionen zu untersagen.  5.2 Bieter, die Koller nicht persönlich bekannt sind, müssen sich bis 48 Stunden vor der Auktion mittels des dafür vorgesehenen Formulars re- gistrieren. Der rechtsgültig unterzeichneten Re- gistrierung ist eine Kopie des gültigen Reisepas- ses und eine Kopie der Kreditkarte beizulegen. Bei jedem Zahlungsverzug des Bieters ist Koller berechtigt, die Kreditkarte des Bieters gemäss Angaben auf dem Registrierungsformular bis zur Höhe des geschuldeten Betrages zuzüglich Spesen des Kartenanbieters zu belasten.  5.3 Koller kann von jedem Bieter vorgängig einen Bonitätsnachweis einer für Koller akzeptablen Bank verlangen.  5.4 Bei Geboten für Objekte mit oberen Schätz- werten von mehr als CHF 30 000 kann Koller vom Bieter jederzeit die vorgängige Überweisung von 20% der unteren Schätzwerte als Sicherheit ver- langen. Koller wird diesen Betrag nach der Aukti- on mit ihren und den Ansprüchen der Einlieferer verrechnenundeinenallfälligenÜberschussum- gehend an den Käufer / Bieter zurückerstatten.
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    | 85| 85 6.Versteigerung 6.1 Koller kann ein Objekt unterhalb des mit dem Einlieferer vereinbarten Mindestverkaufspreises zum Ausruf bringen. Die Abgabe eines Gebots anlässlich der Versteigerung bedeutet eine ver- bindliche Offerte. Der Bieter bleibt an sein Gebot gebunden, bis dieses entweder überboten oder von Koller abgelehnt wird. Doppelgebote werden sofort nochmals aufgerufen; in Zweifelsfällen entscheidet die Auktionsleitung.  6.2 Es steht Koller frei, ein Angebot ohne be- sondere Gründe abzulehnen oder aber, falls ein Bieter die Voraussetzungen zur Teilnahme an einer Auktion gemäss obiger Ziffer 5.2 bis 5.4 nicht erfüllt. Ebenso steht es Koller frei, Steige- rungsgegenstände ohne Verkauf zuzuschlagen oder zurückzunehmen, selbst wenn dies für die Auktionsteilnehmer nicht erkennbar sein sollte.  6.3 Koller behält sich das Recht vor, Nummern des Katalogs zu vereinigen, zu trennen, ausser- halb der Reihenfolge anzubieten oder wegzulas- sen. Koller behält sich vor, einen Zuschlag bei Vor- liegen besonderer Umstände nur unter Vorbehalt vorzunehmen. Erfolgt der Zuschlag unter Vorbe- halt, so bleibt der Bieter noch während 14 Tagen anseinGebotgebunden.Erwirdwiederfrei,wenn die Erklärung von Koller, der Zuschlag sei definitiv, nicht innert dieser Frist bei ihm eintrifft.  6.4 Steigerungsangebote von Kaufinteressen- ten, die der Auktion nicht persönlich beiwohnen können, werden bis 48 Stunden vor Beginn der Steigerung schriftlich entgegengenommen.  6.5 Interessenten können telefonisch mitbieten, wenn sie dies mindestens 48 Stunden vor Aukti- onsbeginn schriftlich vorangemeldet haben. Auf Objekte mit Schätzpreisen unter CHF 500 kann nicht telefonisch geboten werden und Interes- senten werden um Abgabe eines schriftlichen Gebots bzw. um persönliches Mitbieten im Auk- tionssaal gebeten.  6.6 Interessenten, die ihr Gebot im Rahmen ei- ner Live-Auktion abgeben möchten, können an der Auktion teilnehmen, nachdem sie von Koller aufgrund eines Registrierungsgesuchs zur Auk- tion zugelassen worden sind. Koller behält sich das Recht vor, Registrierungsgesuche ohne wei- teres abzulehnen.  6.7 Koller lehnt jede Haftung für nicht berück- sichtigte Gebote aller Art sowie für nicht berück- sichtigte Anmeldungen für telefonisches Mitbie- tenab.FürtelefonischeMitbieterundschriftliche Auftraggeber gilt bezüglich Legitimierung und Bonitätsnachweis ebenfalls Ziff. 5. 7. Eigentumsübergang Das Eigentum an einem ersteigerten Objekt geht auf den Käufer über, sobald der Kaufpreis und das Aufgeld (inkl. MWST) vollständig in Schweizer Franken bezahlt sind und Koller die- se Zahlungen dem entsprechenden Objekt zu- geordnet hat. 8. Abholung der ersteigerten Objekte 8.1 Die ersteigerten Gegenstände müssen vom Käufer innerhalb von 7 Tagen nach Abschluss der Auktion während der Öffnungszeiten auf ei- gene Kosten abgeholt werden. Erfüllungsort des Kaufvertrages zwischen Käufer und Einlieferer ist mithin der Geschäftssitz von Koller. Wenn die Zeit es erlaubt, werden die Objekte nach jeder Sitzung ausgegeben. Die Herausgabe erfolgt nach voll- ständiger Bezahlung des Kaufpreises sowie des Aufgeldes (inkl. MWST) und Zuordnung dieses Betrages zum ersteigerten Objekt durch Koller. 8.2 Während der vorgenannten Frist haftet Kol- ler für Verlust, Diebstahl, Beschädigung oder Zerstörung zugeschlagener und bezahlter Ob- jekte, jedoch nur bei grobfahrlässiger oder vor- sätzlicher Handlung durch Koller und nur bis zur Höhe von Zuschlagspreis, Aufgeld und MWST. Nach Ablauf dieser Frist haftet Koller nicht mehr und es ist Sache des Käufers, für eine angemes- sene Versicherung des ersteigerten Objekts zu sorgen. Für Rahmen und Glas kann keine Haf- tung übernommen werden. Werden die erstei- gerten Objekte nicht innert 7 Tagen abgeholt, lagert Koller diese wahlweise auf Kosten und Ge- fahr des Käufers bei einer Firma ihrer Wahl oder in ihren eigenen Räumen zu einem Tagessatz von CHF 10 pro Objekt ein.  8.3 Transportaufträge nimmt Koller schriftlich entgegen. Die Transportkosten trägt der Käufer. Ohne anders lautende schriftliche Abmachung werden die zugeschlagenen Objekte für den Transport durch Koller auf Kosten des Käufers versichert. Verglaste Bilder und zerbrechliche Objekte werden von Koller nicht versandt. 9. Bezahlung der ersteigerten Objekte 9.1 Die Rechnung aufgrund eines Zuschlags für ein ersteigertes Objekt ist innert 7 Tagen nach Abschluss der Auktion in Schweizer Franken zu bezahlen. Zahlungen mittels Kreditkarte sind nur nach Rücksprache mit der Buchhaltung von Koller möglich und unterliegen einer Bearbei- tungsgebühr zwischen 2 und 4%, die vom Käufer zu bezahlen ist und auf den Rechnungsbetrag erhoben wird. 9.2 Koller kann Zahlungen des Käufers auch ent- gegen dessen anderslautenden Instruktionen auf jedebeliebigeSchulddesKäufersgegenüberKoller oder gegenüber dem Einlieferer anrechnen und allfällige Forderungen des Käufers gegen sie mit eigenen Ansprüchen verrechnen. Ist der Käufer im Zahlungsverzug, wird auf den Rechnungsbe- trag ein Verzugszins von 10% p.a. erhoben. Falls der Käufer den Rechnungsbetrag nicht innert 7 TagennachderbetreffendenAuktionbegleicht,ist Koller ohne weitere Rücksprache mit dem Käufer berechtigt, den geschuldeten Rechnungsbetrag der Kreditkarte des Käufers zu belasten. In solchen Fällen wird auf den Rechnungsbetrag sodann eine Bearbeitungsgebühr zwischen 2 und 4% erhoben, dieebenfallsderKreditkartebelastetwird. 9.3 Leistet der Käufer die geschuldete Zahlung nicht oder nicht rechtzeitig, kann Koller zudem namens des Einlieferers wahlweise (i) weiterhin Erfüllung des Kaufvertrags verlangen oder (ii) ohne Fristansetzung auf Leistung des Käufers verzichten und vom Kaufvertrag zurücktreten oder Schadenersatz wegen Nichterfüllung ver- langen; im letzteren Fall ist Koller auch berech- tigt, das Objekt ohne Beachtung eines Min- destverkaufspreises entweder freihändig oder anlässlich einer Auktion zu verkaufen und den Erlös zur Reduktion der Schulden des Käufers zu verwenden. Ein allfälliger über dem ursprüng- lichen Zuschlagspreis liegender Verkaufspreis wird an den Einlieferer ausbezahlt. Der Käufer haftet Koller und dem Einlieferer für allen aus der Nichtzahlung bzw. Zahlungsverspätung entste- henden Schaden.  9.4 BiszurvollständigenBezahlungallergeschulde- tenBeträgebehältKolleranallensichinihremBesitz befindlichen Objekten des Käufers ein Pfandrecht. Koller ist zur betreibungsrechtlichen oder privaten Verwertung (inkl. Selbsteintritt) solcher Pfänder berechtigt. Die Einrede der vorgängigen Pfandver- wertung nach Art. 41 des Schweizer Schuldbetrei- bungs-undKonkursrechtsistausgeschlossen. 10. Vertretung Jeder Käufer haftet persönlich aus dem ihm erteil- ten Zuschlag und aus dem durch ihn eingegange- nen Kaufvertrag mit dem Einlieferer. Von Perso- nen, die als Stellvertreter in fremdem Namen oder als Organ einer juristischen Person bieten, kann der Nachweis der Vertretungsbefugnis verlangt werden. Ein solcher Stellvertreter haftet mit dem Vertretenen unbeschränkt und solidarisch für die ErfüllungsämtlicherVerbindlichkeiten. 11. Verschiedene Bestimmungen 11.1 Die Auktion erfolgt unter Mitwirkung eines Beamten des Stadtammannamtes Zürich. Jede Haftung des anwesenden Beamten, der Ge- meinde oder des Staates für Handlungen von Koller ist ausgeschlossen.  11.2 Koller behält sich das Recht vor, einzelne oder alle Rechte und Pflichten aus diesen AGB an einen Dritten zu übertragen oder durch einen Dritten ausüben zu lassen. Der Bieter resp. der Käufer ist nicht berechtigt, Rechte und Pflichten aus diesen AGB Dritten zu übertragen. 11.3 Koller behält sich das Recht vor, Fotografien und Abbildungen von verkauften Objekten in den eigenen Publikationen und in den Medien zu ver- öffentlichen und damit Werbung zu betreiben.  11.4 Die vorstehenden Bedingungen sind Be- standteil jedes einzelnen an der Auktion ge- schlossenen Kaufvertrags. Abänderungen sind nur mit schriftlichem Einverständnis von Koller verbindlich.  11.5 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise nichtig und/oder un- wirksam sein, bleibt die Gültigkeit und/oder Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen oder Teile solcher Bestimmungen unberührt. Die un- gültigen und/oder unwirksamen Bestimmungen werden durch solche ersetzt, die dem Sinn und Zweck der ungültigen und/oder unwirksamen Bestimmungen in rechtswirksamer Weise wirt- schaftlich am nächsten kommt. Das gleiche gilt bei eventuellen Lücken der Regelung. 11.6 Die vorliegenden AGB und alle Änderungen daran unterliegen Schweizer Recht, unter Aus- schluss von allfälligen Verweisungen des Bun- desgesetztes über das Internationale Privat- recht (IPRG) und unter Ausschluss des Wiener Kaufrechts (UN-Kaufrechts).  11.7 Für die Beurteilung von Streitigkeiten (unter Einschluss der Geltendmachung von Verrech- nungen und Gegenforderungen), welche aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB (einschliess- lich deren Gültigkeit, Rechtswirkung, Auslegung oder Erfüllung) entstehen, sind ausschliesslich die Gerichte des Kantons Zürich zuständig. Kol- ler ist aber berechtigt, ein Verfahren vor jedem sonst zuständigen Gericht anhängig zu machen. Zürich, 1. Juli 2018
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    | 86 CONDITIONS DEVENTE AUX ENCHÈRES (CLASSIQUES) Ces conditions s’appliquent aux objets que Koller (selon la définition ci-après) présente lors d’une vente auxenchèresclassiquedansunesalledevente. En prenant part à la vente aux enchères, l’enchérisseur se soumet aux Conditions de Vente aux Enchères («CV»)  ci-dessous de Koller Ventes aux Enchères SA, Hardturmstrasse 102, 8005 Zurich, Suisse («Koller»): 1. Statut juridique des parties Les objets d’enchères seront mis aux enchères par Koller au nom de et pour le compte de celui qui les a remis («Mandant»). Koller agit au nom et pour le compte du Mandant comme représentant direct/ immédiatdanslesensdel’art.32par.1duCodedes Obligations suisse («CO»). L’adjudication a lieu au plus offrant en francs suisses reconnu par Koller lors de la vente aux enchères («Acheteur»), par laquelle est créé un contrat de vente «Contrat de Vente»  de pleindroitentrel’AcheteuretleMandantconcernant l’objet vendu. Koller n’est ainsi pas partie du Contrat deVente. 2.Prixmajoré(supplémentsurleprixd’adjudication) 2.1 Outre le prix d’adjudication, l’Acheteur est débiteurd’unsupplémentsurleprixd’adjudication qui sera calculé de la manière suivante: i. pour une adjudication jusqu’à CHF 10’000: 25% ii. pour une adjudication dès CHF 10’000 jusqu’à CHF 400’000: 22% sur les premiers CHF 10’000 et 20% sur la différence de CHF 10’000 jusqu’au montant de l’adjudication iii. pour une adjudication dès CHF 400’000: 25% sur les premiers CHF 10’000; 22% sur CHF 390’000 et 15% sur la différence de CHF 400’000 jusqu’au montant de l’adjudication. 2.2 Dans le cas où l’acheteur a enchéri dans le cadre d’une vente aux enchères en salle qui a été transmise en direct sur Internet («Enchères Live»), ou a transmis un ordre d’achat à travers un site indépendant en relation avec Koller, le supplément sur le prix d’adjudication sera majoré de 3%. l’Acheteur est sujet aux Conditions de Vente aux Enchères publiées sur le site des Enchères Live, qui pourraient varier des présentes conditions. 2.3 L’Acheteur doit s’acquitter de la Taxe sur la valeur ajoutée («TVA») suisse sur le prix majoré. Les taux indiqués en % du prix majoré se réfèrent au prix d’adjudication pour chaque objet adjugé. 2.4 Tous les objets marqués d’un * dans le catalogue de la vente aux enchères sont pleinement assujettis à la TVA, c’est-à-dire que ces objets sont frappés de la TVA sur le prix d’adjudication augmenté du prix majoré. Les Acheteurs qui sont en mesure de présenter une déclaration d’exportation valablement timbrée se voient rembourser la TVA. 2.5L’AcheteurdéclareaccepterqueKollerperçoive également une commission par le Mandant. 3. Garantie 3.1 Si un objet acheté devait s’avérer être un faux, Koller annulera l’adjudication (sous réserve des chiffres 3.2 et 3.3 ci-dessous) au nom du Mandant et remboursera à l’Acheteur le prix de l’adjudication et le prix majoré, TVA en sus. Il faut entendre par faux tout objet qui constitue, conformément à une évaluation raisonnable de Koller, une imitation faite dans l’intention de tromper fallacieusement autrui, quecesoitencequiconcernel’auteur,l’âge,l’époque, lecercledecultureoul’origine,sansqueladescription correcte de ces éléments ne ressorte du catalogue de la ventes aux enchères (en tenant compte de toutemodificationapportée)etquecetétatdesfaits diminuesensiblementlavaleurdel’objetparrapportà unobjetcorrespondantàladescriptionducatalogue. Un lot n’est pas considéré comme falsifié s’il est seulementendommagéous’ilafaitl’objetdetravaux derestaurationet/oudemodificationsquelconques. 3.2 L’adjudication ne sera pas annulée conformément à la disposition ci-dessus, en fonction de l’appréciation de Koller, lorsque: i. la description de l’objet dans le catalogue de la vente aux enchères était conforme à l’avis d’un expert ou à l’avis général des experts ou lorsque la description dans le catalogue de la vente aux enchères laissait supposer qu’il existait des divergences de vue à cet égard ; ii. l’état d’avancement technique et les procédés généralement acceptés et pratiqués n’ont pas permis de reconnaître le faux au moment de l’adjudicationoulacomplexitédeleurutilisation aurait été disproportionnée par rapport à la valeur de l’objet ; iii. le faux a été réalisé (selon l’estimation soigneuse de Koller) avant 1880 ; ou iv. l’objet acheté est un tableau, une aquarelle, un dessin ou une sculpture dont la date de réalisation devrait être antérieure à 1880 conformément aux indications fournies dans le catalogue de la vente aux enchères. 3.3 L’Acheteur peut demander l’annulation de l’adjudication à Koller (en tant que représentant du Mandant) à compter de la date de l’adjudication pourunepériodededeux(2)ans(trois(3)semaines pour la joaillerie). Elle est accordée exclusivement à l’Acheteur et sa cession à des tiers n’est pas autorisée. La mise en œuvre de la réclamation exige que l’Acheteur adresse à Koller une lettre sous pli recommandé dès la découverte du vice et qu’il restitue immédiatement l’objet acheté falsifié à Koller dans le même état que le jour de la remise et exempt de toute prétention de tiers. L’Acheteur doit fournir la preuve que l’objet adjugé est un faux. Koller peut exiger de l’Acheteur que celui-ci fasse réaliser à ses propres frais des expertises par deux experts indépendants reconnus dans la matière, mais elle n’est pas tenue de prendre en considération ces expertises et se réserve le droit desefaireconseilleràsesfraispard’autresexperts. 3.4 Selon sa propre appréciation, Koller peut renoncer à faire valoir un motif d’exclusion conformémentàl’article3.2ci-dessusouaurespect desconditionsstipuléesàl’article3.3ci-dessus. 3.5 Les prétentions que l’Acheteur peut faire valoir à l’égard de Koller en tant que représentant du Mandant sous l’article 3.1 se limitent au remboursement du prix de vente payé et du prix majoré, TVA en sus. Toute prétention ultérieure ou prétention d’une autre nature de l’Acheteur à l’égard de Koller ou ses collaborateurs est exclue quel que soit le motif juridique (y compris l’erreur essentielle selon l’article 23 ff. du CO). 4. Exclusion de responsabilité 4.1 Les objets sont mis aux enchères dans l’état dans lequel ils se trouvent au moment de l’adjudication. Les objets sont par définition «usés» et donc rarement en parfait état. 4.2 Chaque objet est décrit et illustré dans le catalogue de vente aux enchères. Les informations dans le catalogue, ainsi que dans les rapports sur l’état de conservation (condition reports) représentent uniquement une idée générale et une évaluation sans engagement de la part de Koller. La description des objets est faite en toute conscience, Koller ne peut cependant assumer aucune responsabilité pour les indications figurant dans le catalogue. Pendant l’exposition, il est possible de voir les objets. Par conséquent, l’acheteur est invité à examiner l’objet avant la vente auxenchèresetàévaluerlui-mêmelaconformitédu lot avec la description de celui-ci dans le catalogue, le cas échéant en se faisant assister par un conseil techniqueindépendant.Lesdescriptionsdesobjets dans la version allemande de l’édition imprimée du catalogue (avec modifications ultérieures) s’appliquentexclusivement.Kollerseréserveledroit de faire appel à des experts ou des spécialistes de son choix pour s’appuyer sur leur avis et se forger elle-mêmesapropreopinion.Kollernepeutpasêtre tenueresponsabledel’exactitudedetellesopinions. Les avis de ces spécialistes ou des expertises, les descriptions d’objets effectuées par Koller ou tout autre énoncé concernant un objet (y compris des énoncésrelatifsàsavaleur)neconstituentenaucun casdespromessesexplicitesoutacites. 4.3 Sous réserve du chiffre 3 ci-dessus, toute responsabilité pour défauts matériels ou juridiques est exclue. Les obligations du Mandant à l’égard de l’Acheteur sont restreintes dans la même mesure que les engagements de Koller à l’égard de l’Acheteur. 5. Participation à une vente aux enchères 5.1 La participation à une vente aux enchères en qualité d’enchérisseur est autorisée à toute personne. Cependant, Koller se réserve le droit – à son libre arbitre – de refuser à toute personne l’accès de ses locaux commerciaux ou d’interdire à toute personne la présence ou la participation à l’une de ses ventes aux enchères. 5.2 Les enchérisseurs qui ne sont pas personnellement connus par Koller doivent s’enregistrer 48 heures avant la vente aux enchères à l’aide du formulaire prévu à cet effet. L’enregistrement valablement signé devra être accompagné d’une copie du passeport de l’enchérisseur, ainsi que d’une copie de sa carte de crédit. En cas de retard de paiement de l’Acheteur, Koller est autorisée à débiter la carte de crédit de celui-ci conformément aux informations fournies sur le formulaire d’enregistrement et à concurrence dumontantdû,majorésdesfraisdegestionfacturés parlasociétédecartedecrédit. 5.3 Koller peut demander à chaque enchérisseur un justificatif de solvabilité d’une banque acceptable par Koller. 5.4 En cas d’offres pour les objets dont l’estimation haute est supérieure à CHF 30’000, Koller peut demander à l’enchérisseur le virement préalable de 20% de l’estimation basse à titre de garantie. Après la vente, Koller compensera ce montant avec ses prétentions et les prétentions du Mandant et remboursera sans délai tout excédent éventuel à l’enchérisseur / l’Acheteur. 6. Vente aux enchères 6.1 Koller peut commencer les enchères en- dessousduprixderéserveconvenuavecleMandant. Laremised’uneoffrelorsdelaventeauxenchères signifie que celle-ci est juridiquement obligatoire. L’enchérisseur demeure lié à son offre jusqu’à ce que celle-ci fasse l’objet d’une surenchère ou qu’elle soit écartée par Koller. Les enchères doubles font l’objet d’un nouvel appel immédiat; dans les cas douteux, la direction des enchères tranche.
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    | 87 6.2 Kollerest libre d’écarter une enchère sans indication de motifs particuliers. Il en est de même lorsqu’un enchérisseur ne satisfait pas aux conditions de participation à une vente aux enchères conformément au chiffre 5.2 à 5.4 ci- dessus. Koller est également en droit d’adjuger des objets sans vente ou de retirer des objets de la vente aux enchères, sans que ce soit forcément évident pour le spectateur. 6.3 Koller se réserve le droit de réunir les lots du catalogue, de les séparer, de les proposer aux enchères dans un ordre différent ou encore de renoncer à mettre certains lots aux enchères. Koller se réserve le droit d’adjuger des lots «sous condition», dans des circonstances particulières. L’adjudication sera considérée comme conditionnelle, et l’enchérisseur sera tenu à son offre pendant 14 jours après la vente aux enchères. L’enchérisseur sera délié de toute obligation de paiement s’il ne reçoit pas un avis de Koller avant ce délai déclarant que l’adjudication est définitive. 6.4 Les offres d’enchères de personnes intéressées ne pouvant pas assister personnellement à la vente aux enchères sont réceptionnées par écrit jusqu’à 48 heures avant le début de la vente. 6.5. Les personnes intéressées peuvent enchérir par téléphone à condition de s’être inscrites par écrit au moins 48 heures avant le début de la vente aux enchères. Aucune enchère par téléphone n’est possible pour les objets dont la valeur estimée est inférieure à CHF 500, et les personnes intéressées à de tels objets sont invitées à déposer une offre écrite ou à enchérir personnellement dans la salle des ventes. 6.6 Les personnes intéressées qui souhaitent déposer leur offre dans le cadre des Enchères Live, peuvent participer à la vente après être admises à celle-ci par Koller suite à leur demande d’enregistrement. Koller se réserve le droit de refuser des demandes d’enregistrement sans indiquer un motif particulier. 6.7 Koller décline toute responsabilité pour les offres de tout type n’ayant pas été prises en considération ainsi que pour les enregistrements d’enchères téléphoniques qui n’auraient pas été pris en compte. Les normes prévues au chiffre 5 concernant la légitimation et la preuve de la solvabilité s’appliquent également aux enchérisseurs par téléphone et par écrit. 7. Transfert de propriété La propriété d’un objet adjugé est transférée à l’Acheteur dès que le prix de vente et le prix majoré, TVA en sus, ont été intégralement versés en francs suisses et que Koller a affecté ces paiements à l’objet correspondant. 8. Enlèvement des objets adjugés 8.1 L’Acheteur doit venir retirer à ses propres frais les objets adjugés dans les 7 jours qui suivent la clôture de la vente aux enchères pendant les heures d’ouverture de Koller. Le lieu d’exécution du Contrat de Vente entre le Mandant et l’Acheteur est par conséquent le siège social de Koller. Si le temps à disposition est suffisant, les objets seront délivrésaprèschaqueséance.Laremisealieuaprès paiementintégralduprixdeventeetdusupplément sur le prix majoré, TVA en sus, ainsi que l’affectation decemontantàl’objetadjugéparKoller. 8.2 Pendant le délai précité, Koller est responsable de la perte, du vol, de l’endommagement ou de la destruction des objets adjugés et payés, mais seulement dans les cas de négligence grave ou intentionnelle de la part de Koller, à concurrence toutefois du montant du prix de l’adjudication, du supplément sur le prix d’adjudication et de la TVA. A l’expiration de ce délai, la responsabilité de Koller cesse et il incombe alors à l’Acheteur de contracter une assurance appropriée pour l’objet adjugé. Il n’est assumé aucune responsabilité pour les cadres et le verre. Si les objets adjugés ne sont pas retirés dans les7jours,Kollerseréserveledroitdelesentreposer à la charge et au risque de l’acheteur auprès d’une société de son choix ou dans ses propres locaux au tarifjournalierdeCHF10parobjet. 8.3 Les commandes de transport sont réceptionnées par écrit par Koller. Le transport est aux frais de l’Acheteur. A défaut d’accord écrit contraire, les objets adjugés sont assurés par Koller aux frais de l’Acheteur en vue de leur transport. Les tableaux sous verre et les objets fragiles ne sont pas expédiés par Koller. 9. Paiement des objets adjugés 9.1 La facture émise suite à l’adjudication d’un objet devra être payée en francs suisses dans un délai de 7 jours après la clôture de la vente aux enchères. Les paiements par carte de crédit ne sont possibles qu’après l’accord du département de comptabilité de Koller Zurich, et induisent des frais de gestion entre 2 et 4% du total de la facture, payables par l’Acheteur et ajoutés au total de la facture. 9.2 Koller est également en droit d’imputer des paiements de l’Acheteur, contrairement aux instructions de celui-ci, à toute dette de l’Acheteur envers Koller ou envers le commettant et à compenser toute créance éventuelle de l’acheteur à l’égard de lui-même ou du commettant avec ses propres prétentions. En cas de retard de paiement de l’Acheteur, une pénalité de retard au taux annuel de10%seraappliquéesurlemontantdelafacture. Silepaiementdel’AcheteurneparvientpasàKoller sept (7) jours après la vente aux enchères, Koller se réserve le droit de débiter la carte de crédit de l’Acheteur sans avertissement au préalable, à la hauteur du total de la facture, majoré des frais de gestion entre 2 et 4% comme indiqué ci-dessus, qui seront également débités de la carte de crédit de l’Acheteur. 9.3 Si le paiement dû par l’Acheteur n’a pas lieu ou n’intervientpasàtemps,Kollerpeutaussi,auchoix, en son nom et également au nom du Mandant (i) continuer à exiger l’exécution du contrat de vente ou (ii), sans être tenu d’impartir un délai, renoncer au droit de demander l’exécution du contrat et résilier le contrat de vente ou réclamer des dommages-intérêts pour cause d’inexécution; dans ce dernier cas, Koller est également en droit devendrel’objetdegréàgréoudanslecadred’une vente aux enchères et d’utiliser le produit de la vente pour la réduction des dettes de l’Acheteur. Un prix de vente éventuellement supérieur au prix d’adjudication d’origine est versé au vendeur. L’Acheteurestresponsablevis-à-visdeKolleretdu Mandant de tous les dommages résultant du non- paiement ou du paiement tardif. 9.4Jusqu’aupaiementcompletdetouslesmontants dus, Koller se réserve un droit de gage sur tous les objets de l’Acheteur en sa possession. Koller est habilitée à réaliser par la voie de l’exécution forcée de tels gages ou de les réaliser de manière privée (y comprisl’achatparKoller).Lebénéficedelaréalisation préalabledugageselonarticle41delaLoisuissesurla poursuitepourdettesetlafailliteestexclu. 10. Représentation Chaque Acheteur répond personnellement de l’adjudication qui lui a été faite ainsi que du Contrat de Vente entre l’Acheteur et le Mandant qui en résulte. La preuve des pouvoirs de représentation peut être exigée de personnes qui agissent comme représentants pour le compte de tiers ou comme organe d’une personne morale. Le représentant répond indéfiniment et solidairement avec le représenté de l’accomplissement de tous les engagements. 11. Dispositions diverses 11.1 La vente aux enchères se déroule sous l’autorité conjointe d’un fonctionnaire de la Municipalité de Zurich. Toute responsabilité pour des actes du fonctionnaire présent, de la commune oudel’EtatpourdesopérationsdeKollerestexclue. 11.2 Koller se réserve le droit de transférer tout ou chacun de ses droits ou obligations dans ces CV à un tiers, ou de confier leur exécution à un tiers. L’enchérisseur ou l’Acheteur n’ont pas le droit de transmettrelesdroitsouobligationsdecesCVàuntiers. 11.3 Koller se réserve le droit de publier des photographies et des illustrations des objets vendus dans ses propres publications et dans les médias et d’en faire un usage publicitaire. 11.4 Les dispositions qui précèdent font intégralement partie de chaque Contrat de Vente individuel conclu lors des ventes aux enchères. Leurs modifications n’ont de portée obligatoire que si Koller leur a donné son accord écrit. 11.5 Dans l’hypothèse où une quelconque des stipulations présen­tes serait illégale, nulle, non valable ou inapplicable au regard d’une règle de droit ou d’une loi en vigueur, elle serait réputée non-écrite, mais n’entraînerait pas la nullité des présentesCV.Dansunetellehypothèse,lesparties s’engagent à né­gocier de bonne foi, en prenant en compte l’esprit de la présente convention, toute autre disposition qui pourrait être substituée à une telle stipulation qui serait considérée comme illégale, nulle, non valable ou inapplicable. 11.6 Le droit suisse est exclusivement applicable aux présentes CV et à toutes les modifications de ces Conditions, à l’exclusion de références possibles à la loi fédérale sur le droit international privé (LDIP), et à l’exclusion de la Convention de Vienne (Convention des Nations Unies). 11.7 Le règlement de tous les litiges (également lorsqu’il s’agit de faire valoir des compensations et des contre-créances) résultant des présentes CV ou en relation avec ces CV (y compris leur validité, leurs effets juridiques, leur interprétation ou leur exécution) relève exclusivement des tribunaux du canton de Zurich. Koller est toutefois habilitée à intenter une action judiciaire devant tout autre Tribunal également compétent. 11.8 En cas de divergence entre les différentes traductions, la version allemande fait seule et exclusivement foi. Zurich, le 1 er juillet 2018
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    KollerAuktionenAG,Hardturmstrasse102,8031Zürich,Schweiz. Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66, office@kollerauktionen.ch  Auktions-Aufträge/Ordresd’achats/AbsenteeBidForm DateSignature Auktion Vente/Sale Lot.no.Gegenstand/DéscriptionGebot/OrdreCHF Maximumbid(CHF) BittebeachtenSie,dasswirfürObjekteunterCHF500.–keineTelefon-Geboteannehmenkönnen. Veuillezprendrenotequenousnepouvonspasaccepterd’ordresd’achattéléphoniquespourdeslotsau-dessousdeCHF500.– PleasenotethatwecannotaccepttelephonebidsforobjectsbelowCHF500.– DerBieterwilligthiermitindieBearbeitungseinerPersonendatendurchKollergemässDatenschutzerklärung(sieheHomepage)ein. L‘enchérisseur autorise le traitement de ses données personnelles par Koller selon la Déclaration de Confidentialité (voir site Internet). ThebidderherebyagreestotheprocessingofhispersonaldatabyKollerinaccordancewiththePrivacyNotice(seewebsite). AnwendbarsinddieAuktionsbedingungen,dieimKatalogundaufunsererHomepagepubliziertsind.GerichtsstandistZürich1. Les Conditions de Vente publiées dans le cataloque et sur notre site Internet font foi. Le tribunal compétent est à Zurich 1. I agree to abide by the Auction Conditions published in the catalogue and on our website. The courts of Zurich 1 have jurisdiction. Ich möchte alle Dokumente/Rechnungen von Koller in Zukunft ausschliesslich elektronisch erhalten. Jevoudraisrecevoirtouslesdocuments/facturesdeKollerexclusivementparvoieélectronique. I would like to receive all documents/invoices from Koller electronically only (paperless). Name/Nom Adresse/Address Ort,Land/Ville,Pays/CityState,Country Tel. E-Mail INTERNATIONALAUCTIONS|SWISSMADE Ja/Oui/Yes Nein/Non/No x KollerAuktionenAG,Hardturmstrasse102,8031Zürich,Schweiz. Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66, office@kollerauktionen.ch  Auktions-Aufträge/Ordresd’achats/AbsenteeBidForm DateSignature Auktion Vente/Sale Lot.no.Gegenstand/DéscriptionGebot/OrdreCHF Maximumbid(CHF) BittebeachtenSie,dasswirfürObjekteunterCHF500.–keineTelefon-Geboteannehmenkönnen. Veuillezprendrenotequenousnepouvonspasaccepterd’ordresd’achattéléphoniquespourdeslotsau-dessousdeCHF500.– PleasenotethatwecannotaccepttelephonebidsforobjectsbelowCHF500.– DerBieterwilligthiermitindieBearbeitungseinerPersonendatendurchKollergemässDatenschutzerklärung(sieheHomepage)ein. L‘enchérisseur autorise le traitement de ses données personnelles par Koller selon la Déclaration de Confidentialité (voir site Internet). ThebidderherebyagreestotheprocessingofhispersonaldatabyKollerinaccordancewiththePrivacyNotice(seewebsite). AnwendbarsinddieAuktionsbedingungen,dieimKatalogundaufunsererHomepagepubliziertsind.GerichtsstandistZürich1. Les Conditions de Vente publiées dans le cataloque et sur notre site Internet font foi. Le tribunal compétent est à Zurich 1. I agree to abide by the Auction Conditions published in the catalogue and on our website. The courts of Zurich 1 have jurisdiction. Ich möchte alle Dokumente/Rechnungen von Koller in Zukunft ausschliesslich elektronisch erhalten. Jevoudraisrecevoirtouslesdocuments/facturesdeKollerexclusivementparvoieélectronique. I would like to receive all documents/invoices from Koller electronically only (paperless). Name/Nom Adresse/Address Ort,Land/Ville,Pays/CityState,Country Tel. E-Mail INTERNATIONALAUCTIONS|SWISSMADE Ja/Oui/Yes Nein/Non/No x
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    Koller Auktionen AG,Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66  office@kollerauktionen.ch, www.kollerauktionen.ch
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    Auction: 3 July2020 IMPRESSIONIST MODERN ART
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    Koller Auktionen AG,Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66  office@kollerauktionen.ch, www.kollerauktionen.ch SCHMUCKJUWELENDEZEMBER2020 Auktion: 2. Dezember 2020 SCHMUCK JUWELEN A195 ARMBAND-UNDTASCHENUHRENDEZEMBER2020 Auktion: 2. Dezember 2020 ARMBAND- TASCHENUHREN ürich, Schweiz h Koller Auktionen AG, Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66  office@kollerauktionen.ch, www.kollerauktionen.ch A195as DEZEMBER2020 Auktion: 3. Dezember 2020 CHINESISCHE MALEREI – EINE BERLINER PRIVATSAMMLUNG 德国柏林重要中国近现代书画私人收藏 CHINESISCHEMALEREI德国柏林重要中国近现代书画私人收藏 Koller Auktionen AG, Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66  office@kollerauktionen.ch, www.kollerauktionen.ch A195as DEZEMBER2020 Auktion: 3. Dezember 2020 ASIATICA ASIATICA AUKTION: 9. DEZEMBER ART DÉCO ART NOUVEAU AUKTION: 8. DEZEMBER SILBER Auktion: 8. Dezember IKONEN AUKTION: 10. DEZEMBER MÖBEL AUCTION PROGRAMME AUCTION A195 - DECEMBER 2020 JEWELLERY Wednesday, 2 December 2020 2pm Lot 2001 – 2432 WATCHES Wednesday, 2 December 2020 11am Lot 2801–2870 ASIAN ART HIMALAYA CHINA Thursday, 3 December 2020 1pm Lot 201–348 ASIAN ART JAPAN, SOUTHEAST ASIA, INDIA, PERSIA Thursday, 3 December 2020 3pm Lot 349–458 ASIAN ART CHINESE PAINTINGS Thursday, 3 December 2020 10am Lot 101–177 IBID ONLINE ONLY ART DECO ART NOUVEAU 24 Nov. – 9 Dec. 2020 IBID ONLINE ONLY FURNITURE 24 Nov. – 10 Dec. 2020 IBID ONLINE ONLY ICONS 24 Nov. – 8 Dec. 2020 IBID ONLINE ONLY SILVER 24 Nov. – 8 Dec. 2020 IBID ONLINE ONLY ASIAN ART 24 Nov. – 8 Dec. 2020
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    Koller Auktionen AG,Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66  office@kollerauktionen.ch, www.kollerauktionen.ch Auktion: 4. Dezember 2020 IMPRESSIONISMUS MODERNE DEZEMBER2020IMPRESSIONISMUSMODERNE A195 POSTWARCONTEMPORARY A195 JULI2020 Koller Auktionen AG, Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66  office@kollerauktionen.ch, www.kollerauktionen.ch Auktion: 5. Dezember 2020 POSTWAR CONTEMPORY A195 DEZEMBER2020SCHWEIZERKUNST Auktion: 4. Dezember 2020 SCHWEIZER KUNST Schweiz DEZEMBER2020GRAFIKMULTIPLES A195 Koller Auktionen AG, Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, Schweiz Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66  office@kollerauktionen.ch, www.kollerauktionen.ch Auktion: 5. Dezember 2020 GRAFIK MULTIPLES AUKTION: 9. DEZEMBER FASHION VINTAGE AUKTION: 9. DEZEMBER PHOTOGRAPHIE AUKTION: 9. DEZEMBER DESIGN Hardturmstrasse 102, 8031 Zurich, Switzerland PREVIEW Thursday, 26 to Monday 30 November 2020, 10am – 6pm Tuesday 1 December 2020, 10am – 4pm POSTWAR CONTEMPORARY Saturday, 4 July 2020 2:30pm Lot 3501 – 3506 SWISS ART Friday, 4 December 2020 2pm Lot 3001 – 3091 PRINTS MULTIPLES Saturday, 5 December 2020 10am Lot 3601 – 3824 IMPRESSIONIST MODERNART Friday, 4 December 2020 4pm Lot 3201 – 3267 IBID ONLINE ONLY FASHION VINTAGE 24 Nov. – 9 Dec. 2020 IBID ONLINE ONLY POSTWARCONTEMPORARY 24 Nov. – 10 Dec. 2020 IBID ONLINE ONLY 20TH/21STC.PRINTS 24 Nov. – 10 Dec. 2020 IBID ONLINE ONLY SWISS ART 24 Nov. – 10 Dec. 2020 IBID ONLINE ONLY MODERN PAINTINGS 24 Nov. – 10 Dec. 2020 IBID ONLINE ONLY DESIGN 24 Nov. – 9 Dec. 2020 IBID ONLINE ONLY PHOTOGRAPHY 24 Nov. – 9 Dec. 2020
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    ©2020,ProLitteris,Zurich 80 SERVICE 80 Artist register 81 Addresses  84 Auktionsbedingungen  86 Auction Conditions  88 Absentee Bid Form Koller Auctions is a partner of the Art Loss Register. All objects in this catalogue, which are uniquely identifiable and which have an estimate of at least €1 000 have been individually checked against the register’s database prior to the auction. EURO Estimates The estimates in Euros have been calculated according to an exchange rate of 1.07 and rounded off to the nearest whole number, for informational purposes only. All bids as well as all payments will be conducted and remitted in Swiss Francs. KARL SCHMIDT-ROTTLUFF. Spessarttannen. 1950. Oil on canvas. 76 × 90 cm. (Lot 3245) PIERRE-AUGUSTE RENOIR. L‘allée d‘arbres. Circa 1900. Oil on canvas. 33,5 × 26.5 cm. (Lot 3209)
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    Impressionist ModernArt Lot 3201 – 3267 AUCTION Friday, 4. December 2020, 4pm PREVIEW Thursday, 26 to Monday 30 November 2020, 10am – 6pm Tuesday 1 December 2020, 10am – 4pm Additional photos: www.kollerauctions.com Jara Koller Tel. +41 44 445 63 08 jara.koller@kollerauctions.com Cyril Koller Tel. +41 44 445 63 30 Further editing: Ilka Glückselig Please note that due to the current situation, personal participation in the auction room is by reservation only. Please contact one of our department heads for more information. Take advantage of the various ways to bid at our auctions: by telephone, online, or by written bid.
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    3201* CAMILLE PISSARRO (Charlotte Amalie1830–1903 Paris) Femme au fichu, allongée. Black chalk on paper. Monogrammed lower left: C.P. 23.6 × 31 cm. The authenticity of the work has been confirmed by Joachim Pissarro, New York, 30 November 2016. It will be included in the forthcoming catalogue raisonné of drawings currently in preparation. Provenance: - Auction Swann Galleries, New York, 3 November 2016, lot 317. - Private collection Germany, acquired at the above auction. CHF 5 000 / 7 000 (€ 4 670 / 6 540) 3202 PIERRE-AUGUSTE RENOIR (Limoges 1841–1919 Cagnes-sur-Mer) Nu de femme. Pencil and pastel chalk on paper. Monogrammed lower right: R. 48.7 × 32.2 cm. We would like to thank the Wildenstein- Plattner Institute for confirming the authenticity of the work, October 2020. Provenance: - Ambroise Vollard, Geneva. - Gallery of Roland, London. - Collection G.R. Kennerley Esq., Cheshire. - Crane Kalman Gallery, Manchester. - Private collection Manchester, acquired on 18 January 1956 from the above gallery. - Swiss private collection, by descent from the above. Exhibition: London 1955/56, Crane Kalman Gallery, December–January 1955/56. CHF 30 000 / 50 000 (€ 28 040 / 46 730) | 2 Impressionist Modern Art
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    3203 GIOVANNI BOLDINI (Ferrara 1842–1931Paris) Al Ristorante. Circa 1896. Oil on panel. Signed lower left: Boldini. 34.5 × 27 cm. Provenance: - Studio Boldini. - Collection Stramezzi, Crema. - Galleria Silbernagl, Daverio (with stamp on the reverse). - Private collection Ticino, by descent to the present owner. Exhibition: Paris 1951, Parisiens d'Italie, Galerie de la Maison du Livre Italien, 1–20 February 1951 (with label on the reverse). Literature: - Tiziano Panconi: Giovanni Boldini: l'opera completa, Florence 2002, p. 374 (with b/w ill.). - Bianca Doria: Giovanni Boldini: catalogo generale dagli archivi Boldini, Milan 2000, no. 360. - Giuseppe Luigi Marini: Catalogo Bolaffi della pittura italiana dell'Ottocento, Turi- no 2009, p. 25, no. 9. - Enrico Piceni: Giovanni Boldini. L'uomo e l'opera, Busto Arsizio 1981, no. 41. - Ettore Camesasca und Carlo L. Ragghi- anti: Boldini. L'opera completa, Milan 1970, p. 11, no. 267b (with ill.). Giovanni Boldini lived on the pulse of the Parisian Belle Époche period. He drew inspiration for his work from the lively streets of the French capital — in bars, restaurants, theatres and cabarets. After spending time in Florence and London, Boldini, who hailed from Ferrara in Italy, went to Paris in 1873, where he quickly attracted attention. He portrayed the Parisian high society in elegant clothes, strolling in gardens or situated in decorati- ve interiors. Boldini proved to be an active observer of modern Parisian life and his paintings quickly became very popular. Well-connected in the artistic milieu of the French capital, he maintained friendships with Edgar Degas, Édouard Manet, Ernest Meissonier and Berthe Morisot. The present painting, Al Ristorante”, is exemplary of Boldini's work both in terms of content and style. Restaurants and cafés as meeting places of modern Pari- sian life had interested the artist since the late 1870s. Two paintings, The Red Café from 1887 and Couple in a Café from the same year, show clear parallels to the work offered here from circa 1896. A darker colour palette, however, predominates in our work. The costume of the seated lady and her striking headdress are depicted in a hatched style. The details of the res- taurant interior can only be surmised, as they are swallowed by a rough application of paint. This expressive character defines Boldini's late work and distinguishes his personal style, capturing the character of his figures and creating a special mood through a few sketchy brushstrokes. Giovanni Boldini successfully established himself in flourishing Paris, the centre of the modern art market at the time, and developed into one of the most sought- after portraitists of his period. Alongside international private collections, his works can be found today in museums such as the Metropolitan Museum in New York and the Musée d’Orsay in Paris. CHF 35 000 / 50 000 (€ 32 710 / 46 730) | 4 Impressionist Modern Art
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    3204* ALBERT LEBOURG (Montfort-sur-Risle 1849–1928Rouen) Vue de Rouen. 1899/1900. Oil on canvas. Signed and inscribed lower left: A. Lebourg Rouen. 45.7 × 65 cm. The authenticity of the work has been confirmed by François Lespinasse, Mont- faville, 7 March 2020. Provenance: Private collection France. CHF 10 000 / 15 000 (€ 9 350 / 14 020) 3205 GUSTAVE LOISEAU (1865 Paris 1935) Au bord de la mer. Oil on canvas. Signed lower left: Loiseau. 60 × 73 cm. The work will be included in the forthcoming catalogue raisonné currently in preparation by Didier Imbert. Provenance: - Galeries Georges Petit, Paris. - Celia Lindblom, New York. - Dr. James Klein, Zurich. - Auction Sotheby's, London, 5 December 1974, lot 238. - Private collection England, acquired at the above auction. - Auction Sotheby's, London, 4 February 2004, lot 301. - Swiss private collection, acquired at the above auction. Exhibition: Paris 1945, Musée d'Art Moderne (with inscription on the stretcher). CHF 75 000 / 95 000 (€ 70 090 / 88 790) | 6 Impressionist Modern Art
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    3206* ALBERT LEBOURG (Montfort-sur-Risle 1849–1928Rouen) Port de Rouen. Circa 1900. Oil on canvas. Signed and inscribed lower right: Lebourg / Rouen. 46 × 85 cm. The authenticity of the work has been confirmed by François Lespinasse, Mont- faville, 6 June 2008. Provenance: - Auction Credit Municipal, Paris, 16 June 1994, lot 47. - Private collection Netherlands. Exhibition: Pont-Audemer 2008, L’Ecole de Rouen: de l’impressionisme au cubisme, soixante ans de modernité en Normandie, Musée Alfred Canel, 26 January–13 April 2008 (with ill. cat. p. 14; with label on the reverse). CHF 15 000 / 25 000 (€ 14 020 / 23 360) | 8 Impressionist Modern Art
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    3207 PIERRE-AUGUSTE RENOIR (Limoges 1841–1919Cagnes-sur-Mer) Paysage des Alpilles. 1910. Oil on canvas. Inscribed lower left: R. 19 × 24.8 cm. We would like to thank the Wildenstein- Plattner Institute for confirming the authenticity of the work, New York, October 2020. Provenance: - Ambroise Vollard, Paris, received before 1919 directly from the artist. - E. Werner, Winterthur, acquired in 1941. - Trudi Werner, by descent from the above. - Swiss private collection, received on 27 June 1954 as wedding gift from the above. Literature: Ambroise Vollard: Pierre-Auguste Renoir. Paintings, Pastels and Drawings, Paris 1919, p. 247, no. 1110 (with ill.). CHF 40 000 / 60 000 (€ 37 380 / 56 070) | 9
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    3208* LEO GAUSSON (1860 Lagny-sur-Marne1944) Thorigny, soleil de juillet rue Aristide Briand. 1886. Oil on canvas. Signed and dated lower right: Leo Gausson / 1886. 81 × 116 cm. Provenance: - Petit Palais, Geneva. - Auction Hôtel des Chevau-Légers, Ver- sailles, 6 June 1971, lot 79. - Private collection France, acquired at the above auction. - Auction Ader, Paris, 22 November 2019, lot 5. - Private collection Netherlands, acquired at the above auction. Exhibitions: - Paris 1887, Société des Artistes Indé- pendants, no. 182. - Geneva 1980, Post-impressionnisme (1880–1910), Musée du Petit Palais, 1 July–30 September 1980 (with label on the reverse). - Cologne 1994, Bildwelten des Impressio- nismus – Meisterwerke aus der Samm- lung des Petit Palais in Genf, Wallraf- Richartz Museum, 30 June–4 September 1994 (with ill. cat. no. 53). - Geneva 1996, Le Pointillisme, Musée du Petit Palais, 12 June–30 September (with ill. cat. no. 15). - Cologne 1997, Pointillismus: auf den Spuren von Seurat, Wallraf-Richartz Museum, 6 September–30 November 1997, no. 45; this exhibition was tra- velling to: Lausanne 1998, Pointillisme: sur les traces de Seurat, Fondation de l'Hermitage, 23 January–1 June 1889, no. 46. - Lagny-sur-Marne 1999/2000, Autour des Néo-Impressionnistes, le groupe de Lagny, Musée Gatien-Bonnet, 25 November 1999–30 January 2000; this exhibition was travelling to: Geneva 2000, Musée du Petit Palais, 1 March–14 May 2000. - Geneva 2000, Néo-impressionnistes – La lumière transfigurée, Musée du Petit Palais (with ill. cat. p. 65). - Jena 2013, Henry van de Velde – Der Maler im Kreis der Impressionisten und Neoimpressionisten, Städtische Museen, 1 September–24 November 2013, no. 41 (with ill. cat. p. 95). Literature: - Revue Le cri du peuple, 16 March 1887. - La Revue moderne, 20 April 1887. - Die unbekannten Impressionisten, in: Journal Kunstmarkt, 8 September 1994, p. 40. - Martha Ward: Pissarro, Neo-Impressio- nism and the spaces of the avant-garde, Chicago/London 1995, p. 149. - Ofir Scheps: Le Néo-Impressionnisme dans les collections du Petit Palais, Gene- va 1996, p. 15. - Micheline Hanotelle: Léo Gausson (1860–1944), un peintre méconnu du post-impressionnisme, Villeneuve- d'Ascq 2000, no. 28. CHF 20 000 / 30 000 (€ 18 690 / 28 040) | 10 Impressionist Modern Art
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    3209 PIERRE-AUGUSTE RENOIR (Limoges 1841–1919Cagnes-sur-Mer) L'allée d'arbres. Circa 1900. Oil on canvas. Inscribed lower right: AR. 33.5 × 26.5 cm. We would like to thank the Wildenstein- Plattner Institute for confirming the authenticity of the work, October 2020. Provenance: - Ambroise Vollard, Paris. - Auction Hôtel George V, Paris, 17 November 1992, lot 136. - Swiss private collection, acquired at the above auction. Literature: - Guy-Patrice and Michel Dauberville: Re- noir. Catalogue Raisonné des Tableaux, Pastels, Dessins et Aquarelles, Paris 2010, vol. III, p. 74, no. 1803 (with ill.). - Ambroise Vollard: Tableaux, pastels et dessins de Pierre Auguste Renoir, Paris 1918, vol. II, p. 166. In 1923 the French painter Albert André declared: I love paintings that make me want to walk in them when they depict a landscape [...]. (Albert André 1923, p. 34) The view of the present work by Renoir perfectly illustrates André’s statement. Renoir invites us to take a fairytale autum- nal walk through this landscape depiction. Showing a tree-lined road, it captures the atmosphere of an autumn afternoon. The leaves of the trees are bathed in red and yellow tones that are echoed in the fallen leaves on the forest floor. Individual bran- ches rise into the air and create a harmo- nious transition to the turquoise-blue of the sky. Through his use of warm, rich co- lours, Renoir's landscape paintings convey a sense of positivity. Although the artist departed from classical Impressionism from the 1880s onwards, L'allée d'arbres shows clear features of the movement’s fleeting, spontaneous painting style. Its loose brushwork and play of colour and light both underscore this effect. Here, Renoir has successfully captured nature as an atmospheric unit in the appropriate colours of the season. Dated circa 1900 the present painting stems from a time when Renoir preferred to stay in the south of France due to his rheumatoid arthritis. It is part of a series of landscapes that were inspired by the vegetation of the French south in the years around the turn of the century. It can therefore be assumed that Renoir painted the present landscape in the vicinity of the towns of Cagnes, Grasse or Aix-les-Bains, where he was staying in 1899. CHF 160 000 / 240 000 (€ 149 530 / 224 300) | 12 Impressionist Modern Art
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    3210* PIERRE BONNARD (Fontenay-aux-Roses 1867–1947Le Cannet) Pot de fleurs dans la salle à manger du cannet. 1938. Pencil on paper. Monogrammed lower right: PB. 24.8 × 32.7 cm The authenticity of the work has been confirmed by Guy-Patrice and Floriane Dauberville, Paris, 22 February 2018. Provenance: - Artist's estate. - Pierrette Vernon, France. - Private collection France, acquired 2002 directly from the above. - Auction Christie's, London, 28 February 2018, lot 270. - Private collection Germany, acquired at the above auction. Exhibition: New York 1948, Pierre Bonnard, The Museum of Modern Art New York, in collaboration with The Cleveland Museum of Art, p. 142, no. 111 (with ill. cat. p. 56). CHF 6 000 / 8 000 (€ 5 610 / 7 480) | 14 Impressionist Modern Art
  • 117.
    3211* FELIX VALLOTTON (Lausanne 1865–1925Paris) Portrait de Vuillard (Les cinq peintres). Circa 1902. Pencil on paper. Monogrammed lower right: FV. Inscribed lower right: Ed. Vuillard. 26 × 22 cm. This work is a pre study for the large sized painting Les cinq peintres from 1902/03, which is in the collection of the Kunsthaus Winterthur (see ill. 1). Provenance: - Fondation Félix Vallotton, Lausanne, no. 44. - Paul Vallotton, Lausanne, 1926. - Gallery Paul Vallotton, Lausanne, 1967, no. 5806. - Madame Curchod, circa 1968. - Florie Brauchbar, Zurich. - Gallery Paul Vallotton, Lausanne 1987, no. 13103. - JPL Fine Arts, London, 1989. - Auction Christie's, New York, 14 Novem- ber 2017, lot 187. - Private collection USA, acquired at the above auction. Exhibitions: - Lausanne 1988, Maîtres suisses et français. Aquarelles, pastels et dessins, Galerie Paul Vallotton, March–April 1988, no. 80 (with ill.). - London 1989, Félix Vallotton. Paintings, Watercolours and Woodcuts, JPL Fine Arts, March–April 1989, no. 20 (with ill. cat. p. 22). Literature: Marina Ducrey and Katia Poletti: Félix Vallotton (1865–1925). L’Œuvre peint, Lausanne/Zurich/Milan 2005, ed. II, p. 278, no. 449b. CHF 12 000 / 18 000 (€ 11 210 / 16 820) Ill. 1: Félix Vallotton, Les cinq peintres, 1902/03. © Kunstmuseum Winterthur. | 15
  • 118.
    3212 HENRI CHARLES MANGIUN (Paris1874–1949 St. Tropez) La plage à Colombier. 1917. Watercolour and pencil on paper. Signed lower right: Manguin. With dedication on the reverse: verspäte- tes Hochzeitsgeschenk von Onkel Richard und Tante Margrit“, 8 November 1925. 29.5 × 37.3 cm. We would like to thank Claude Holstein- Manguin for confirming the authenticity of the work, 16 September 2020. It is regis- tered in the archive under number 483 and will be included in the forthcoming cata- logue raisonné currently in preparation. Provenance: - Collection Richard und Margrit Bühler. - Swiss private collection, received as wed- ding gift on 8 November 1925 from the above (with dedication on the reverse) and since then owned by the same family. CHF 3 000 / 5 000 (€ 2 800 / 4 670) | 16 Impressionist Modern Art
  • 119.
    3213 PIERRE BONNARD (Fontenay-aux-Roses 1867–1947Le Cannet) Marine dans un port du midi. Watercolour and pencil on paper. Lower left with the signature stamp: Bonnard. 25.3 × 32.5 cm. The authenticity of the work has been confirmed by Guy-Patrice and Floriane Dauberville. Provenance: - Auction Piasa Hôtel Drouot, Paris, 21 June 2001, lot 19. - Georges Bemberg collection, acquired at the above auction. - Auction Sotheby's, Paris, 3 June 2015, lot 95. - Swiss private collection, acquired at the above auction. Literature: Gilles Genty and Pierre Vernon: Bonnard Inédits, Paris 2003, p. 173, no. 459. CHF 50 000 / 70 000 (€ 46 730 / 65 420) | 17
  • 120.
    3214* GEORGES ROUAULT (1871 Paris1958) Le clown rose. Circa 1909. Painted ceramic panel. Monogrammed lower left: G.R. 12 × 9.6 cm. Provenance: Swiss collection. Literature: Bernard Dorival und Isabelle Rouault: Rouault. L'Œuvre peint, Monaco 1988, vol. 1, p. 345. CHF 6 000 / 8 000 (€ 5 610 / 7 480) | 18 Impressionist Modern Art
  • 121.
    3215* GEORGES ROUAULT (1871 Paris1958) Fille. Double Face. On the reverse: Esquisse pour les trois juges. 1909. Painted ceramic panel. Monogrammed upper right: G.R. Monogrammed and dated in the upper centre on the reverse: G. R. 1909. 9.7 × 12.2 cm. Provenance: Swiss collection. Literature: Bernard Dorival und Isabelle Rouault: Rouault. L'Œuvre peint, Monaco 1988, vol. 1, p. 345. CHF 6 000 / 8 000 (€ 5 610 / 7 480) | 19
  • 122.
    3216* MAX LIEBERMANN (1847 Berlin1935) Heuernte im Tirol (hay harvest in Tirol). 1878. Oil on cardboard. Signed and dated lower right: M Liebermann 78. 17.8 × 27.9 cm. The authenticity of the work has been confirmed by Dr. Matthias Eberle, May 2014. Provenance: - Hedy und Paul Oppenheimer, New York. - Private collection New York. - Auction William Doyle, New York, 6 May 2014, lot 41. - Private collection Germany, acquired at the above auction. CHF 15 000 / 20 000 (€ 14 020 / 18 690) | 20 Impressionist Modern Art
  • 123.
    3217 OSKAR MULLEY (Klagenfurt 1891–1949Garmisch-Partenkirchen) Bergkirche. 1933. Oil on canvas. Signed and inscribed lower right: MULLEY / KUFSTEIN. Titled, signed, inscribed and dated on the reverse: BERGKIRCHE / MULLEY / KUFSTEIN /TIROL / 1933. 79.5 × 174.5 cm. Provenance: Swiss private collection. CHF 25 000 / 35 000 (€ 23 360 / 32 710) | 21
  • 124.
    3218 KÄTHE KOLLWITZ (Königsberg 1867-1945Moritzburg near Dresden) Arbeiterfrau (Female worker). 1906. Black chalk on paper. Signed and dated lower right: K. Kollwitz 06. 34.6 × 30.8 cm. This drawing is a pre study for the poster Deutsche Heimarbeit-Ausstellung 1906. Provenance: Swiss private collection, acquired in the 1950s from a gallery in Basel and by descent to the present owners. Poster Deutsche Heimat- Aus­stellung, 1906. Exhibition: Bern 1946, Käthe Kollwitz: Gedächtnisaus- stellung. Berner Kunstmuseum, 5 May–30 June 1946, no. 41 (with ill. cat. p. 8). Literature: - Otto Nagel: Käthe Kollwitz. Die Hand- zeichnungen, Berlin 1972, p. 264, no. 405 (with ill.). - Julius Elias: Schwarz-Weiss, in: Kunst und Künstler, 1907, year 5 (with ill. p. 183). CHF 15 000 / 25 000 (€ 14 020 / 23 360) | 22 Impressionist Modern Art
  • 125.
    A melancholic woman'smask in Eugène Carrière's style, as if from the fourth dimension, shows that Parisian journeys have not remained without impression on her. ( Julius Elias 1907 about the present work) | 23
  • 126.
    3219 ERNST BARLACH (Wedel/Holstein 1870–1938Rostock) Mutter mit Kind II (Mother with child II). 1935. Bronze, brown patina. Cast from 1978. Signed and numbered on the back of the base: E. Barlach 6/6 as well as with the foundry mark: H. NOACK BERLIN. H 59 cm. Provenance: - Ernst Barlach License management, Ratzeburg. - Private collection Germany. Literature: - Elisabeth Laur: Das plastische Werk: Werkverzeichnis. Ernst Barlach, Güstrow 2006, Ernst Barlach Stiftung, p. 262, no. 590 (with ill.). - Exhib. cat. Ernst Barlach, 51 Bronzen, Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath Gmbh, Frankfurt 1981 (with ill.). - Exhib. cat. Unbekannte Bronzen, Bank für Gemeinwirtschaft und Ernst Barlach Gesellschaft e.V., Hamburg 1983. - Exhib. cat. Denkzeichen: eine Ausstellung im Schleswig-Holsteinischen Landes- museum Schloss Gottorf Schleswig, ed. by the Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum Schloss Gottorf, Berlin 1989. - Exhib. cat. Ernst Barlach. Plastische Meis- terwerke, ed. by E. A. Seemann, Leipzig 1996. - Exhib. cat. Ernst Barlach. Zwischen Himmel und Erde. Plastiken und Graphik, Schloss der pommerschen Herzöge Stettin, ed. by Volker Probst, Stettin 2005, no. 15. By golly, there are bronzes sitting there”, declared Barlach in 1906, when he and his brother went on a trip through southern Russia and first saw the Russian peop- le in the steppe. He was dazzled by the simplicity of the people – the peasants, the shepherds and the beggars – which for- med his sculptural eye and inspired him to sculpt. Those three months in the Russian steppe became a key experience for the artist. (E.A. Seemann 1996, p. 8) I think there is no need to deny the le- gend that I was brought to express myself in three dimensions ‘only through Russia’ – or however that was phrased. The fact remains that to my eyes reality was three- dimensional and that I had an unsatisfied longing, the willingness and the ability to perceive the sculptural value. Russia gave me its forms ... Shape – just shape ... No, an unbelievable realisation dawned on me: everything that is yours – the external, the internal, the pious gesture, the irrepressible gesture of anger, you can risk without hesitation, for everything, be it the hellish paradise or the paradisiacal hell, has its expression, as in Russia, where one or the other was put into effect.” (quoted in: Ernst Barlach Handzeichnun- gen: Die Sammlung Niescher, Hamburg 1972.) Barlach's works from the 1930s are directly tied to that trip to Russia and are immedia- tely connected in both spirit and motif. The present work, Mother and child II, is part of a series of works that Barlach created in 1935, ours being the last mother with child sculpture. He must have encountered the motif several times during his travels, as Barlach took up the subject and created the sculpture Russische Bettlerin mit Kind as early as 1907, one year after his stay in Russia. As is typical for his female figures inspired by Russian beggars – which are stylistically close to Gothic sculpture – the body remains block-like and covered by a long robe. The face is free and the source of every kind of emotion. Three of the six bronze casts of Mother and child II” are now in German museums, the other three are in private collections. Our bronze sculpture is the first to appear at auction. CHF 40 000 / 60 000 (€ 37 380 / 56 070) | 24 Impressionist Modern Art
  • 127.
  • 128.
    3220 ALEXEJ VON JAWLENSKY (Torschok1864–1941 Wiesbaden) Herbst I (Autumn I). 1904. Oil on cardboard. Titled, dated, signed and numbered on the reverse: HERBST. I. 1904 / A. Jawlensky / N. 14. 27.4 × 44.5 cm. Provenance: - Artist's estate. - Galerie Wilhelm Grosshenning, Dusseldorf. - Leonard Hutton Galleries, New York (with label on the reverse). - Swiss private collection, acquired in the 1970s from the above gallery and since then owned by the same family. Exhibition: New York 1972/73, German Expressio- nists, Leonard Hutton Galleries, no. 18 (with label on the reverse). Literature: - The Alexej von Jawlensky Archive: Alexej von Jawlensky. Catalogue Raisonné of the Oil Paintings, vol. I (1890–1914), London 1991, p. 76, no. 66 (with b/w ill.). - Clemens Weiler: Alexej Jawlensky, Cologne 1970, no. 1180. Alexej von Jawlensky and Marianne Werefkin spent the summer of 1904 in Reicherthausen in Upper Bavaria. Inspired by the nature, Jawlensky began to deal more intensively with landscapes from that point onwards. The result is a small series of less than ten paintings that show the rural surroundings in a vibrant manner with bright colours. A year earlier, Jawlensky had travelled to Paris, where he studied Vincent van Gogh's paintings in the spring exhibition of the Munich Secession. This encounter with the works of the Dutch painter is considered a decisive moment and marks a turning point in the artist's work that became apparent from 1904 onwards. Vincent van Gogh's influence can already be felt in the present painting Herbst I” which is part of the aforementioned series. Here, Jawlens- ky begins to experiment with what he sees, employing a freer application of colour and letting the brushstrokes slide in different directions. The work offered at auction, Herbst I”, is a splendid example of Jawlensky's early work. There are only a small number of the landscapes created in Reicherthausen and none have been on the market since the 1990s. CHF 80 000 / 120 000 (€ 74 770 / 112 150) | 26 Impressionist Modern Art
  • 129.
  • 130.
  • 131.
    3221* ERNST LUDWIG KIRCHNER (Aschaffenburg1880–1938 Frauenkirch near Davos) Segelboote (sailing boats). Circa 1910. Ink on paper. With the estate stamp on the reverse (F Dre/Aa 15). 14 × 20.8 cm. This work is documented in the Ernst Ludwig Kirchner Archive Wichtrach/Bern. Provenance: Kirchner estate. CHF 5 000 / 7 000 (€ 4 670 / 6 540) 3222* ERNST LUDWIG KIRCHNER (Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch near Davos) Bäuerinnen auf der Alp (Female farmers on the alp). Circa 1922. Ink on paper. With the estate stamp on the reverse (F Da/Bc 18). 16.2 × 21.8 cm. This work is documented in the Ernst Ludwig Kirchner Archive Wichtrach/Bern. Provenance: Kirchner estate. CHF 5 000 / 7 000 (€ 4 670 / 6 540) 3223* HERMANN MAX PECHSTEIN (Zwickau 1881–1955 Berlin) Susanne im Bade IV (Susanne in the bath IV). 1917. Ink on japan paper. Monogrammed and dated lower right: HMP 1917. 30 × 33 cm. The authenticity of the work has been confirmed by Max K. Pechstein, Ham- burg, June 1989. It will be included in the forthcoming catalogue raisonné currently in preparation. Provenance: Private collection Germany. CHF 5 000 / 8 000 (€ 4 670 / 7 480) | 29
  • 132.
    3224 JOSEF EBERZ (Limburg a.L. 1880–1942 Munich) Macello. Assisi. 1920/21. Watercolour and gouache on paper. Signed lower left: Eberz. Signed and titled on the reverse: J. Eberz / macello. assisi. 39 × 51.3 cm. We would like to thank Franz Josef Hamm for confirming the authenticity of the work, 7 October 2020. Provenance: - Auction Hauswedell Nolte, Hamburg, 9 June 2000, no. 1376. - Swiss private collection, acquired at the above auction. Literature: - Exhib. cat. Ein Künstlerpaar in Assisi - Josef Eberz und Getrud Eberz-Alber, ed. by the Magistrate of the district town Limburg on the Lane, Limburg 2020, p. 53 (with col. ill.). - Exhib. cat. Das Werk von Assisi, Galerie Neue Kunst Hans Goltz, Munich 1921, no. 45 (with the title Häuser bei Mojano). CHF 9 000 / 12 000 (€ 8 410 / 11 210) | 30 Impressionist Modern Art
  • 133.
    3225 ALEXEJ VON JAWLENSKY (Torschok1864–1941 Wiesbaden) Still-life: The red vase. 1936. Oil on paper on cardboard. Monogrammed lower left: A.J. and dated lower right: 36. Signed, dated and inscribed on the reverse: A. Jawlensky / II. 1936 / N. 16. and titled by the artist's son: Die rote Vase. 18.7 × 12.6 cm. Provenance: - Artist's estate. - Private collection Ticino. Exhibitions: - St. Gallen 1958, Alexej Jawlensky, Galerie im Erker, 21 January–1 March 1958 (only exhibition list). - Brunswick 1965, Bilder aus den Jahren 1916–1938, Kunstverein in Braun- schweig, 25 September–7 November, no. 43. - Villingen-Schwenningen 1972, Alexej Jawlensky, Beethovenhaus, no. 101. Literature: - The Alexej von Jawlensky Archive: Alexej von Jawlensky. Catalogue Raisonné of the Oil Paintings, vol. III (1934–1914), London 1991, p. 211, no. 1826 (with ill.). - Clemens Weiler: Alexej Jawlensky, Cologne 1970, no. 1381. CHF 40 000 / 60 000 (€ 37 380 / 56 070) | 31
  • 134.
    3226 AUGUSTE HERBIN (Quiévy 1882–1960Paris) Le Port. 1907. Oil on canvas. Signed lower right: Herbin. 65 × 81 cm. Provenance: - Galerie Neupert, Zurich, no. 1316 (with label on the reverse). - Swiss private collection, since the 1950s owned by the same family. Literature: Geneviève Claisse: Herbin. Catalogue Raisonné de l'œuvre peint, Paris 1993, p. 301, no. 129 (with ill.). Today, Auguste Herbin is considered an important co-founder of geometric-cons- tructivist art; however, his œuvre is rooted in Impressionism and Post-Impressionism. 1907 was decisive in the determination of his personal style, which is particularly characterised by a free handling of form and colour. In the spring of that year he worked in Corsica and was fascinated by the Mediterranean island with its clear light. Several works from the port of Bastia were created there. Likewise in 1907, just a few months later, he painted views of the port in Hamburg, with more compact shapes and muted tones reacting to the conditions of the north. CHF 30 000 / 50 000 (€ 28 040 / 46 730) | 32 Impressionist Modern Art
  • 135.
  • 136.
    3227* ACHILLE EMILE OTHONFRIESZ (Le Havre 1879–1949 Paris) La Côte de Grâce. 1937. Oil on canvas. Signed lower right: E. Othon Friesz. Titled, signed and dated on the reverse: côte de grâce Honfleur / EOF 1937 / O. Friesz / Honfleur 1937. 60 × 74 cm. Provenance: Private collection Norway. CHF 5 000 / 8 000 (€ 4 670 / 7 480) 3228* ACHILLE EMILE OTHON FRIESZ (Le Havre 1879–1949 Paris) Sous les Arbres. 1937. Oil on canvas. Signed and dated lower left: E. Othon Friesz / 37. Titled, signed and dated on the reverse: Sous les arbres / Émile Othon / Friesz 37. 73 × 60 cm. Provenance: Private collection Norway. CHF 6 000 / 9 000 (€ 5 610 / 8 410) | 34 Impressionist Modern Art
  • 137.
  • 138.
    3229* AMEDEO MODIGLIANI (Livorno 1884–1920Paris) Tête de jeune Fille à la Frange. Bronze, black patina. Later cast. Signed and numbered on the neck: Modigliani II/IV, as well as with the foundry mark: Cire Valsuani Perdue. H 50 cm. Provenance: Private collection France, received by descent. Literature: Joseph Lanthemann: Modigliani, Catalogue raisonné, Barcelona 1970, no. 633 (stone version illustrated p. 317). CHF 25 000 / 45 000 (€ 23 360 / 42 060) What I am searching for is neither the real nor the unreal, but the subconscious, the mystery of what is instinctive in the human race. (Amedeo Modigliani) | 36 Impressionist Modern Art
  • 139.
  • 140.
    3230* MAURICE UTRILLO (Paris 1883–1955Dax) La Chapelle Fraisnée près de Clairvaux-les-Lacs (Jura). Circa 1920. Gouache, watercolour and pencil on paper. Signed lower right: Maurice Utrillo, V,. 30.8 × 20.8 cm. The authenticity of the work has been confirmed by the Association Maurice Utrillo, Paris, 14 April 2017. Provenance: - Collection Jean Claude Abreu, France. - Auction Christie's, Paris, sale Jean Claude Abreu Humaniste et Collectionneur, 27 January 2011, lot 12. - Private collection Milan, acquired at the above auction. - Auction Farsetti, Prato, 27 May 2017, lot 608. - European collection, acquired at the above auction. - Auction Christie's, London, 28 February 2018, lot 358. - Private collection Germany, acquired at the above auction. Literature: Paul Pétrides: L'œuvre complet de Maurice Utrillo, vol. IV, Paris 1966, p. 110, no. AG 39 (with ill.). CHF 6 000 / 8 000 (€ 5 610 / 7 480) | 38 Impressionist Modern Art
  • 141.
    3231 MAURICE UTRILLO (Paris 1883–1955Dax) L'église bombardée de Charleville. 1920. Gouache on paper. Signed lower right: Maurice, Utrillo, V,. 43.5 × 54.3 cm. We would like to thank the Association Maurice Utrillo for confirming the authenticity of the work, September 2020. Provenance: - Private collection Winterthur. - Auction Germann, Zurich, 24 November 1979, lot 79. - Swiss private collection, acquired at the above auction and by descent to the present owners. Exhibition: Winterthur 1949, Winterthurer Privatbesitz II.: Werke des 20. Jahrhunderts, Kunstmuseum Winterthur, 28 August–20 November 1949, no. 209 (with label on the reverse). CHF 20 000 / 30 000 (€ 18 690 / 28 040) The church of Charleville after the bombing in World War I. | 39
  • 142.
    3232* MAURICE DENIS (Granville 1870–1943Paris) Bouquet de fleurs. Circa 1916. Oil on cardboard. With the studio stamp lower right. 34 × 26 cm. The authenticity of the work has been confirmed by Claire Denis, Paris, 7 July 2013. It will be included in the forthcoming catalogue raisonné currently in preparation. Provenance: - Artist's studio. - Madeleine Follain, artist's daughter. - Private property, Geneva. - Auction Koller, Zurich, 6 December 2013, lot 3210. - Private collection Germany, acquired at the above auction. CHF 6 000 / 8 000 (€ 5 610 / 7 480) | 40 Impressionist Modern Art
  • 143.
    3233 ALBERT MARQUET (Bordeaux 1875–1947Paris) Arbre en fleurs devant Alger. Circa 1943. Oil on canvas. Signed lower right: marquet. 44 × 60 cm. Provenance: - Auction Drouot, Paris, 28 January 1946, lot 51. - Atelier Matignon, Paris, circa 1985. - Paul Vallotton, Lausanne (with label on the reverse). - Swiss private collection. Literature: Jean-Claude Martinet and Guy Wilden- stein: Marquet. L'Afrique du Nord. Cata- logue de l'œuvre peint, Paris 2001, p. 310, no. I-411 (with ill.). In 1920, on one of his first trips to North Africa, Albert Marquet met Marcelle Mar- tinet, a French woman who grew up and lived in Algeria. The couple married three years later. Afterwards, they would spend their winters in Marcelle's homeland and were at home in both Paris and Algiers. These stays in Algeria were very influential for the artist and strongly informed his painting. During the Second World War, Albert and Marcelle Marquet stayed in Algiers: in 1941 they acquired a piece of land just outside the city called Djenan Sidi Saïd, which Marcelle translated as Garden of the Happy Lord. A small, important series of Marquet’s paintings were produced there. Marcelle describes their retreat, the lush vegetation of the garden and the view of the city as follows: Acanthus plants with large glossy leaves covered the slope of the path that we had to follow to reach an old stone staircase that had decayed a little and was domina- ted by large bright and green agaves with triumphant curves. We constructed a large flower-filled terrace from which we could see the last quarter of the city and the sea, and around us acanthus, white daisy beds, strong geraniums that climbed on the walls, arum hedges, ivy and wisteria that had to be kept in check, pink trees, whose names we do not know, fruit trees of all kinds and, as keepers of this abun- dance and these promises, some tall and dark cypresses” (from the French, Marcelle Marquet: Marquet. Voyages, Lausanne 1968, p. 60) . CHF 40 000 / 60 000 (€ 37 380 / 56 070) | 41
  • 144.
    3234* AUGUSTE HERBIN (Quiévy 1882–1960Paris) Femme au cerisier. 1924. Oil on canvas. Signed lower right: Herbin. 116 × 89 cm. Provenance: - Collection L'Effort Moderne, L. Rosen- berg, Paris, no. 838 (with label on the reverse). - Auction Sotheby's, London, 1973. - Galerie Hasenclever, Munich. - Private collection Munich. - Auction Koller, Zurich, 21 June 2013, lot 3227. - acquired at the above auction. Exhibition: Amsterdam 1963, Herbin, Stedelijk Museum, 7 June–22 July 1963, no. 49. Literature: - Geneviève Claisse: Herbin - Catalogue raisonné de l'œuvre peint, Paris 1993, p. 376, no. 552 (with b/w ill.). - Bulletin de L'Effort Moderne, Paris 1926, no. 27. August Herbin temporarily returned to figuration in the years 1922–25. In addition to landscapes and still lifes during that period, he also focused on the human figure, presenting it in sensitive portraits or engaged in everyday activities. The pre- sent work, Femme au cerisier“, produced in 1924, is also classified in that creative phase. In Femme au cerisier“ Herbin only sug- gests the individual components of the picture–the tree, the ladder, the field and the hills visible on the horizon–with a few filler lines and shadow formations, thus reducing them to their basic forms that spread like a pattern before the eyes of the viewer. The silhouette-like, statuesque figure of the cherry picker is reminiscent of Pablo Picasso's classical female figures of the 1920s, in which he outlined his figures in large contours and created a voluminous sense of form. CHF 140 000 / 200 000 (€ 130 840 / 186 920) | 42 Impressionist Modern Art
  • 145.
  • 146.
    3235 ALBERTO SAVINIO (Athens 1891–1952Rome) Il Balcone. 1937. Tempera on board. Signed upper left: Savinio. 46 × 36 cm. Provenance: - Collection Henry de Chambrier, Versoix. - Private collection Geneva, received by descent. Exhibition: Palermo 1937/38, p. 13 (with ill.). Literature: Pia Vivarelli: Alberto Savinio. Catalogo generale, Milan 1996, p. 160, no. 1937 2 (with b/w ill.). CHF 20 000 / 30 000 (€ 18 690 / 28 040) | 44 Impressionist Modern Art
  • 147.
    3236 RAOUL DUFY (Le Havre1877–1953 Forcalquier) Petits Voiliers. 1946. Oil on panel. Signed lower left: Raoul Dufy. 14 × 18.5 cm The authenticity of the work has been confirmed by Fanny Guillon-Laffaille, Paris, 28 January 2004. It will be included in the forthcoming supplément 2 of the cata- logue raisonné currently in preparation. Provenance: - Auction Artcurial, Paris, 27 June 2007, lot 52. - Swiss private collection, acquired at the above auction. CHF 30 000 / 50 000 (€ 28 040 / 46 730) | 45
  • 148.
    3237* LOUIS VALTAT (Dieppe 1869–1959Paris) Suzanne Valtat cousant. Circa 1903. Oil on canvas. Monogrammed lower right: LV. 31 × 28 cm. The authenticity of the work has been confirmed by Les Amis de Louis Valtat, Choisel, 25 November 2008. It is registe- red in the archive under number 3908. Provenance: - Bernard Chappard, New York. - Auction Hôtel Drouot, Paris, 13 March 2000, lot 32. - Auction Christie's, New York, 2 May 2012, lot 330. - Private collection Germany. CHF 5 000 / 7 000 (€ 4 670 / 6 540) 3238 MAURICE UTRILLO (Paris 1883–1955 Dax) Vase de fleurs. Circa 1931. Oil on canvas. Signed lower right: Maurice, Utrillo, V,. 41 × 33 cm. The authenticity of the work has been confirmed by the Association Maurice Utrillo, Paris, 11 March 2020. Provenance: - Collection M. Paul Pétridès, Paris. - presumably Galerie Cauvin, Paris. - Galerie Dr. Hans-Peter Bühler, Munich. - Swiss private collection, acquired in 1988 from the above gallery. Literature: Paul Pétridès: L'œuvre complet de Maurice Utrillo, Paris 1966, vol. III, p. 48, no. 1376 (with ill.). CHF 30 000 / 50 000 (€ 28 040 / 46 730) | 46 Impressionist Modern Art
  • 149.
  • 150.
    3239 ALBERT MARQUET (Bordeaux 1875–1947Paris) Intérieur. Circa 1896. Oil on canvas on cardboard. Signed lower right: marquet. 22.3 × 17.2 cm. We would like to thank the Wildenstein- Plattner Institute for confirming the authenticity of the work, 22 September 2020. Provenance: Swiss private collection, by descent to the present owners. CHF 8 000 / 12 000 (€ 7 480 / 11 210) 3240 PIOTR POTWOROWSKI (1898 Warsaw 1962) Still life with flowers. Oil on canvas. Signed lower right: Potworowski. 73 × 50 cm. Provenance: - Galerie Moos, Geneva, no. 6571 (with label on the reverse of the frame). - Private collection Geneva, presumably acquired from the above gallery. CHF 4 000 / 7 000 (€ 3 740 / 6 540) | 48 Impressionist Modern Art
  • 151.
  • 152.
    3241 JAN HALA (Blatnà 1890–1959Važec) Uspávanka v poli (Lullaby in the field). 1941. Oil on canvas. Signed and dated lower left: J. Hala 41. 85 × 95 cm. Provenance: Swiss private collection, received by descent and owned by the same family for 40 years. Jan Hala was born in 1890 in what is now the Czech Republic. He studied philoso- phy and art at the Academy of Fine Arts in Prague. In 1923 Hala set off on travels through the rural areas of Slovakia, where he visited the village of Važec in the High Tatras. He decided to settle there and stayed until his death in 1959. Previously focused on landscapes and social issues, Hala then focused on the local land, the nature and the people. He was especially fascinated by Czech and Slovak folklore. Around 1930 Hala found his style. He portrayed the everyday lives of the people of Važec , often exploring motifs of women at work, brides, folk festivals and mothers with their children. Produced in 1941, the present painting also belongs to this creative phase of the artist. The sitter is wrapped in the typical folk costume. Sitting on a white blanket in the grass with a baby in a basket and a parasol, she enjoys the summer day in the country. The easily accessible motifs on which Hala concentrated are very popular with the general public and his works are today located in museums such as the Slovak National Museum. CHF 40 000 / 60 000 (€ 37 380 / 56 070) | 50 Impressionist Modern Art
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  • 154.
    3242 MAURICE UTRILLO (Paris 1883–1955Dax) La Porte Saint-Martin à Paris. 1920s. Oil on board on canvas. Signed lower right: Maurice, Utrillo, V. 62.5 × 76.5 cm. The authenticity of the work has been confirmed by the Association Maurice Utrillo, Paris, 11 March 2020. Provenance: - presumably Galerie Vizzavona, Paris. - Galerie Dr. Hans-Peter Bühler, Munich. - Swiss private collection, acquired in 1987 from the above gallery. Literature: Paul Pétridès: L'œuvre complet de Maurice Utrillo, Paris 1966, vol. III, p. 22, no. 1293 (with ill.). The present work shows the Porte Saint- Martin, a triumphal arch erected in 1674 by the city of Paris in honour of Louis XIV. Already in 1910 Utrillo painted a first version of the Porte, which is now in the Tate Modern in London. It can be assumed that he did not paint it directly on-site, but as he often did, used a postcard as a model Ill.1:Postcard of the Porte Saint-Martin, circa 1903. (see ill. 1). The perspective with the point of view through the arch toward the city is identical to that of the postcard. Likewise, the lateral margins of the painting end at exactly the same place. Utrillo must have rediscovered the postcard and used it again for the present version from 1930. The artist adopted the composition from the postcard but avoided reproducing certain details like ornaments and signs. In contrast to the earlier work from 1910, the present painting appears unfettered and vibrant with its light colours and blue, green and red accents, as well as its impasto application of paint, quite thick in places. Utrillo painted two further versions of the Porte Saint-Martin, both side views from 1909/10. One of them is now in the Bührle collection in Zurich. CHF 50 000 / 70 000 (€ 46 730 / 65 420) | 52 Impressionist Modern Art
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  • 156.
    3243 ERNST LUDWIG KIRCHNER (Aschaffenburg1880–1938 Frauenkirch near Davos) Unterhaltung im Café (Conversation in a café) (Café Schneider Davos). Circa 1934. Watercolour and pencil on paper. With the estate stamp on the reverse (ADa/Bi 44). 32.8 × 48.4 cm. This work is documented in the Ernst Ludwig Kirchner Archive Wichtrach/Bern. Provenance: - Artist's estate. - Auction Stuttgarter Kunstkabinett, 1960, lot 275. - Auction Lempertz, Cologne, 1961, lot 316. - Galerie Grosshenning, Dusseldorf, 1976. - Swiss private property, acquired from the above gallery. Exhibition: Dusseldorf 1976, Galerie Grosshenning, p. 6. CHF 20 000 / 30 000 (€ 18 690 / 28 040) | 54 Impressionist Modern Art
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    3244 ERNST LUDWIG KIRCHNER (Aschaffenburg1880–1938 Frauenkirch near Davos) Davoser Berglandschaft (Mountain land­ scape in Davos). 1917–19. Pencil and watercolour on paper. Monogrammed lower right: K. 37 × 44 cm. This work is documented in the Ernst Ludwig Kirchner Archive Wichtrach/Bern. Provenance: - Collection Alice und Otto Schrag, Baden. - Auction Stuttgarter Kunstkabinett, November 1957, lot 420. - Swiss private collection. CHF 15 000 / 25 000 (€ 14 020 / 23 360) | 55
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    3245 KARL SCHMIDT-ROTTLUFF (Rottluff nearChemnitz 1884–1976 Berlin) Spessarttannen. 1950. Oil on canvas. Signed lower right: S. Rottluff. Signed, titled and numbered on the stretcher: Schmidt=Rottluff Spessarttannen ((505)). 76 × 90 cm. Provenance: - Galerie Rosenbach, Hannover. - Swiss private collection, acquired in 1971 from the above gallery und since then owned by the same family. Literature: Will Grohmann: Karl Schmidt-Rottluff, Stuttgart 1956, p. 274 (with ill.). Landscapes play a central role in the work of Schmidt-Rottluff. It is therefore not surprising that the painter from the Die Brücke group continually sought rural seclusion in order to find inspiration for his work. At the end of the 1940s, Schmidt- Rottluff, who then lived in Berlin, travelled to the German mountain regions in the Taunus and Spessart for an extended period. The late work, Spessarttannen”, from 1950 was created during that period of travel. Schmidt-Rottluff dedicated himself to a popular motif: the depiction of trees. Around 1950 the artist created a series of forest landscapes with fir trees, and thus the painting Spessarttannen assumes a central role in the artist's overall work. In it he perfected his characteristic zone painting”, developing an atmospheric forest landscape out of individual, clearly separated zones of colour. This expressive painting testifies to Schmidt-Rottluff's special connection to nature. The intense colours and abstract shapes reflect his personal interpretation of the landscape. In a letter to W. R. Valentiner dated 19 July 1947, Schmidt-Rottluff explained: [...] one can only gain a new view of the world from a new position on nature. (Thiem/Zweite 1989, p. 101). CHF 150 000 / 250 000 (€ 140 190 / 233 640) | 56 Impressionist Modern Art
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    3246 OSKAR KOKOSCHKA (Pöchlarn 1886–1980Montreux) Mary Merson. 1931. Sanguine on paper. Signed lower right: Oskar Kokoschka. 46.4 × 56.4 cm. The authenticity of the work has been confirmed by Alice Strobl, 10 December 1990. It will be included in the forthcoming volume 2 of the catalogue raisonné. Provenance: - Crane Kalman Gallery, Manchester. - Private collection Manchester, acquired on 28 December 1959 from the above gallery. - Swiss private collection, by descent from the above. CHF 4 000 / 6 000 (€ 3 740 / 5 610) 3247 LE CORBUSIER (CHARLES- ÉDOUARD JEANNERET-GRIS) (La Chaux-de-Fonds 1887–1965 Roque brune-Cap-Martin) Femme devant une porte. 1933. Pencil and wax crayon on paper. 31 × 21 cm. The authenticity of the work has been confirmed by Heidi Weber, Zurich, 5 October 1989. Provenance: Swiss private collection. CHF 4 000 / 6 000 (€ 3 740 / 5 610) 3248* ERNST LUDWIG KIRCHNER (Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch near Davos) Zwei Akte im Gespräch (Two nudes in conversation). 1925. Coloured chalk on yellow paper. With the estate stamp on the reverse (FS Da/Bf 22). 46 × 35.7 cm. This work is documented in the Ernst Ludwig Kirchner Archive Wichtrach/Bern. Provenance: Kirchner estate. CHF 22 000 / 26 000 (€ 20 560 / 24 300) | 58 Impressionist Modern Art
  • 161.
  • 162.
    3249* JEAN LAMBERT-RUCKI (Krakow 1888–1967Paris) Le Couple. 1924. Oil on panel. Signed and dated upper left: I. Lambert-Rucki 1924. 53 × 81 cm. Provenance: - Galerie Zabriskie, Paris (with label on the reverse). - Swiss private collection. CHF 7 000 / 10 000 (€ 6 540 / 9 350) 3250 FORTUNATO DEPERO (Fondo 1892–1960 Rovereto) Simultaneità metropolitane 2. Circa 1944. Charcoal on paper. Signed lower right: Fortunato Depero. 44.5 × 42 cm. The authenticity of the work has been confirmed by Rosetta Depero (with hand- written confirmation on the reverse of the work). Provenance: - Auction Finarte, Milan, 19 November 2002, lot 160. - Swiss private collection, acquired at the above auction. CHF 10 000 / 15 000 (€ 9 350 / 14 020) | 60 Impressionist Modern Art
  • 163.
  • 164.
    3251* AUGUST MACKE (Meschede 1887–1914Perthes-les- Hurlus) Walter Macke. 1913. Pencil on paper. 10.9 × 10.3 cm. Provenance: - Galerie Neher, Essen (with label on the reverse). - Private collection Germany, acquired from the above gallery. Literature: Ursula Heiderich: August Macke - Nach- trag zu den Werkverzeichnissen, Die Skiz- zenbücher, Zeichnungen und Aquarelle. Ostfildern 2008, no. 1676a (with ill.). CHF 8 000 / 12 000 (€ 7 480 / 11 210) 3252* ERNST LUDWIG KIRCHNER (Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch near Davos) Berglandschaft (Mountain landscape). On the reverse: Bauern auf der Alp (Farmers on the alp). 1933. Black chalk on paper. With the estate stamp on the reverse (K DA/Aa 19). 15.5 × 21.9 cm. This work is documented in the Ernst Ludwig Kirchner Archive Wichtrach/Bern. Provenance: Kirchner estate. CHF 6 000 / 8 000 (€ 5 610 / 7 480) 3253* ERNST LUDWIG KIRCHNER (Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch near Davos) Violinspielerin und Zuhörer (Violonist and listeners). Circa 1930. Black chalk on paper. With the estate stamp on the reverse (K Da/Bi 127). 50.3 × 36 cm. This work is documented in the Ernst Ludwig Kirchner Archive Wichtrach/Bern. Provenance: Kirchner estate. CHF 20 000 / 24 000 (€ 18 690 / 22 430) | 62 Impressionist Modern Art
  • 165.
  • 166.
    3254 OTTO DIX (Untermhaus nearGera 1891–1969 Singen) Blühende Bäume im Dorf (Blooming trees in the village). 1954. Oil on canvas. Signed and dated lower right: 5 DIX 4. 65 × 81 cm. We would like to thank Rainer Pfefferkorn for confirming the authenticity of the work, October 2020. It will be included in the catalogue raisonné under number L 1954/10. Provenance: Swiss private collection, owned by the same family for 40 years. From the mid-1930s onwards, Otto Dix lived in Hemmenhofen on Lake Cons- tance, the landscape of which became the main subject of his painting. However, it was the end of the Second World War and the return from captivity that produced the stylistic change in the artist's work. The altered “technique” (that word is completely incorrect, it is actually a new way of seeing that I have adopted) produ- ces many and curious results. In any case, concluded is: 1. The painting has become more spontaneous, the awful attention that one always must have with constant glazes is gone 2. Everything becomes rougher, thank goodness, I have painted too much with a pointed brush the last 20 years and now I return to the time of my first war picture, thus a kind of unleashing occurs. 3. The formal-spatial gives way to the colour-spatial, and the colours begin to form sounds. 4. At my discretion I throw all the ideal compositions, the golden ratio and all this Renaissance stuff overboard and paint unleashed. And as I write this, I realise that all this cannot be explained, the works have more form despite the unleashing.” (Otto Dix to his student Ernst Bursche, 16 September 1944). The late work of Otto Dix directly links to his early expressionist work around the time of the First World War. In contrast, however, his later work concentrates on the landscape around him, which is transferred to the canvas in a wild and free style. The present work Blooming trees in the village from 1954 beautiful- ly expresses the joy of painting and the newfound spontaneity that Dix employed in his later work. The work offered here is a new discovery in the artist's catalogue raisonné and stands out through its rough and expressive lines. CHF 50 000 / 70 000 (€ 46 730 / 65 420) | 64 Impressionist Modern Art
  • 167.
  • 168.
    3255* ALBERTO GIACOMETTI (Borgonovo 1901–1966Chur) Olivier Larronde. 1958. Pencil on paper. 28 × 22.5 cm. Provenance: - Olivier Larronde. - Galerie Maeght, Paris. - Fritz Lichtenhahn, Arosa/Hamburg. - Private collection Germany, received by descent. - Private collection Germany. Exhibitions: - Paris 1959, Galerie Maeght, Rien voilà l'ordre, 11 June 1959. - Basel 1981, Alberto Giacometti, Zeich- nungen, Druckgraphik und die im Basler Kunstmuseum befindlichen Skulpturen und Gemälde, Kunstmuseum Basel, 15 August–25 October 1981. Literature: Olivier Larronde: Rien voilà l'ordre, Paris/ Lyon 1959, p. 187 (with ill.). CHF 10 000 / 15 000 (€ 9 350 / 14 020) 3256 BEN NICHOLSON (Denham 1894–1982 London) Ronco 29. 1958. Pencil and watercolour on masonite board prepared by the artist. Signed, dated and titled on the reverse of the board: Nicholson / Aug 58 / (Ronco 29). 35.5 × 29.2 cm. Provenance: - Picadilly Gallery, London (with label on the reverse). - Collection Roger Camrass. - Galleria Sacchetti, Ascona. - Swiss private collection, acquired on 22 October 1997 from the above gallery. - Swiss private collection, acquired directly from the above. CHF 12 000 / 18 000 (€ 11 210 / 16 820) | 66 Impressionist Modern Art
  • 169.
  • 170.
    3257 ALBERTO GIACOMETTI (Borgonovo 1901–1966Chur) Scène de Café. Scène de Forge. Double-sided. Circa 1965. Ball pen on paper. With pencil inscription on one side: nicht diese Seite reproduzieren, aber diese Seite nicht beschädigen. 22 × 17 cm. The authenticity of the work has been confirmed by James Lord, Paris, 4 November 1985. Provenance: - Louis Aragon. - Galerie Berggruen Cie, Paris. - European private collection, acquired on 25 November 1987 from the above gallery. Literature: - Édition cercle d'Art (ed.): Aragon. Un portrait par Daniel Wallard, Paris 1979, p. 113 (with ill.). - presumably Louis Aragon: Les beaux quartiers: roman, Œuvres romanesques croisées d'Elsa Triolet et Aragon, vol. 11–12, Monaco 1965. J'ai fait encadrer et j'ai réuni autour de moi tous les dessins de Giacometti, ceux qu'il m'a donnés la dernière fois que je l'ai vue, c'est-à-dire au mois de décembre 1965. Il était venu ici rue de Varenne, où nous étions déjà avec Elsa. Il venait nous appor- ter ces choses, non encadrées, parce qu'il partait le lendemain matin pour la région de Grisons. Il n'avait pas vu sa femme depuis trois ans. Il avait un cancer en évolution et, dans ces conditions, il avait absolutement exigé qu'elle reprenne sa liberté. Depuis trois ans ils ne s'étaient jamais rencontrés, bien que l'un comme l'autre étaient éperdument amoureux. Il était comme cela. Il est arrivé chez nous le soir, peu après il pleurait. Il nous a fait un interminable discours sur le cancer, en disant que les gens qui n'avaient pas eu de cancer ne comprenaient rien à la vie. Il à parlé très longuement sur ce sujet et il resté toute la nuit. C'était très triste. Il avait apporté ce paquet de dessins, qui devaient servir d'illustration pour un livre, fait auparavant, mais qui serait publié dans les Œuvres croisées: Les beaux quartiers. Il m'a donné en tout dix-huit dessins et même un dix-neuvième, puisque j'ai trouvé un dessin au dos du dix-huitième. C'est une histoire touchante et triste à la fois, il est parti dans la nuit pour la Suisse et je ne l'ai plus revu. Il est mort trois mois après. (Louis Aragon, in: Un portrait par Daniel Wallard, S. 113) CHF 15 000 / 20 000 (€ 14 020 / 18 690) The offered work in the studio of Louis Aragon. | 68 Impressionist Modern Art
  • 171.
  • 172.
    3258 FELIX LABISSE (Marchiennes 1905–1982Neuilly- sur-Seine) Zabulon. 1974. Oil on canvas. Signed lower left: LABISSE. Titled, signed and dated on the reverse: ZABULON / LABISSE / 1974. 55 × 46 cm. Provenance: - Collection Marguerite Motte, Geneva. - Swiss private collection. Literature: - Isy Brachot (ed.): Catalogue de l'œuvre peint (1927–1979), Brussels 1979, p. 342, no. 679 (with ill.). - La Nuova Foglia (ed.): Les quatre cents coups du diable, Pollenza 1975 (with ill.). CHF 3 000 / 5 000 (€ 2 800 / 4 670) 3259* MAX ERNST (Brühl 1891–1976 Paris) Loplop in the Forest. 1958. Oil on paper on canvas. Signed lower right: max ernst. 30 × 25 cm. Provenance: - Galerie Der Spiegel, Cologne. - Private collection Germany (with label on the reverse). - Auction Sotheby's, New York, 8 November 2006, lot 428. - acquired at the above auction. Exhibition: Cologne 1960, Hans Arp/Max Ernst, Galerie Der Spiegel, 1960, no. 15. Literature: Werner Spies: Max Ernst. Werke 1954–1963, Cologne 1998, vol. 6, p. 171, no. 3379 (with ill.). CHF 35 000 / 45 000 (€ 32 710 / 42 060) | 70 Impressionist Modern Art
  • 173.
  • 174.
    3260* BERNARD BUFFET (Paris 1928–1999Tourtour) Assiette et vase de fleurs bleues. 1957. Oil on canvas. Signed and dated upper right: Bernard / Buffet / 57. 65 × 46 cm. The authenticity of the work has been confirmed by Galerie Garnier, Paris, 4 June 2020. Provenance: Private collection USA. Bernard, why is all your work so tragic? Why so much unhappiness? – He [Bernard Buffet] lit a new cigarette from his old one, inhaled deeply, let his lungs be free again, then, polite but definite: La grande pein- ture n’a jamais faire rire – Great painting has never produced laughter.” (Nicholas Foulkes 2015, p. 61). Transience and melancholy are silent companions of the present still life by Bernard Buffet. Pale tones – black, white and grey – dominate the arrangement that by no means lacks expressive power. On the contrary, Buffet references life’s tem- porality in the broken flower. By singling out and separating the moment when the bloom falls, the artist infuses his depic- tion with meaning. Bright colours are not present in this still life, but rather a sober colour scheme prevails, underscored by a dark network of lines. The strong, almost raw brushwork is characteristic of Buffet's expressionist style. When the nearly thirty-year-old Bernard Buffet painted the present still life in 1957, he was already known for his talent in Paris and was celebrated by the international art world. Bernard Buffet's character is difficult to grasp, as it continually swung between the extremes of an introspective artist of the post-war years and a mega artist” of the Parisian glamour world (Lankarani 2016). This non-conformist multifaceted nature is also reflected in his work, which thematically oscillates between religious motifs, depictions of war damage and everyday objects. Buffet treats every sub- ject stylistically with the same stencil-like drama. The present still life from Buffet's prime years is thus exemplary of the artist's un- mistakable style. Tranquility and elegance as well as sweeping melancholy coalesce within the painting, while Buffet’s eccentric signature – placed in the upper right corner of our work – underscores the character of the artist. CHF 50 000 / 70 000 (€ 46 730 / 65 420) | 72 Impressionist Modern Art
  • 175.
  • 176.
    3261* ERICH ERLER-SAMADEN (Frankenstein 1870–1946Icking) Melancholia. Oil on canvas. Signed lower left: Erich Erler. 86.5 × 81 cm. Provenance: Private property Germany. CHF 3 000 / 5 000 (€ 2 800 / 4 670) 3262* ERICH ERLER-SAMADEN (Frankenstein 1870–1946 Icking) Man with horse in the Engadin. Oil on canvas. Signed lower left: Erich Erler. 69 × 74 cm. Provenance: Private property Germany. CHF 2 000 / 4 000 (€ 1 870 / 3 740) | 74 Impressionist Modern Art
  • 177.
    3263* FRITZ ERLER (Frankenstein 1868–1940Munich) Blondine mit grüner Jacke (Blond girl with green jacket). Oil on canvas. Signed lower left: Erler. Signed and titled on the reverse: Fritz Erler. Blondine mit grüner Jacke. 72 × 46.5 cm. Provenance: - Auction Nagel, Stuttgart, 4 December 1978. - Private collection Germany, acquired at the above auction. CHF 3 000 / 5 000 (€ 2 800 / 4 670) | 75
  • 178.
    3264 HERMANN HESSE (Calw 1877–1962Montagnola) 2 p.: Einsamer Abend. Lot from a watercolour on paper and a poem (ink on paper). Watercolour titled below the illustration: Einsamer Abend. Each 21.3 × 17.5 cm. We would like to thank Silver Hesse for confirming the authenticity of the work, 14 October 2020. Provenance: Swiss private collection. In der leeren Flasche und im Glas Wankt der Kerze Schleier, Es ist kalt im Zimmer, Draussen fällt Der Regen weich ins Gras. Wieder legst Du nun zu Kurzer Ruh Frierend Dich und traurig nieder. Morgen kommt und Abend wieder, Kommen immer wieder, Aber niemals Du. CHF 2 600 / 3 200 (€ 2 430 / 2 990) | 76 Impressionist Modern Art
  • 179.
    3265 ANDRÉ DUNOYER DESEGONZAC (Boussy-Saint Antoine 1884–1974 Paris) Mimosas et citrons. Circa 1960. Gouache, watercolour and ink on paper. Signed lower right: A. Dunoyer de Segonzac. 58 × 80 cm The authenticity of the work has been confirmed by Madame de Varine. Provenance: - Arthur Tooth Sons, London. - Private collection England, acquired in 1969 from the above gallery. - Auction Sotheby's, London, 4 February 2009, lot 247. - Swiss private collection, acquired at the above auction. CHF 5 000 / 7 000 (€ 4 670 / 6 540) | 77
  • 180.
    3266 FRANÇOIS GALL (Kolozsvar 1912-1987Paris) Eugénie et le jeune garçon de café d'une Brasserie parisienne. 1975–77. Oil on canvas. Signed lower right: F. Gall. 46 × 33 cm. We would like to thank Marie-Lize Gall for confirming the authenticity of the work, 15 October 2020. Provenance: Swiss private collection. CHF 3 000 / 5 000 (€ 2 800 / 4 670) | 78 Impressionist Modern Art
  • 181.
    3267 ANDREAS JAWLENSKY (Ansbaki nearPreli 1902–1984 Barga) In mid summer. 1969. Oil on masonite. Signed lower left: Andreas Jawlensky, da- ted and inscribed lower right: 1969 VII. 34 × 44.7 cm. Provenance: - Auction Koller, Zurich, 4 December 2001, lot 157. - Swiss private collection, acquired at the above auction. CHF 3 000 / 5 000 (€ 2 800 / 4 670) | 79
  • 182.
    BARLACH, ERNST 3219 BOLDINI,GIOVANNI 3203 BONNARD, PIERRE 3210, 3213 BUFFET, BERNARD 3260 DENIS, MAURICE 3232 Depero, Fortunato 3250 DIX, OTTO 3254 DUFY, RAOUL 3236 DUNOYER DE SEGONZAC, ANDRÉ 3265 EBERZ, JOSEF 3224 ERLER, FRITZ 3263 ERLER-SAMADEN, ERICH 3261, 3262 ERNST, MAX 3259 FRIESZ, ACHILLE EMILE OTHON 3227, 3228 GALL, FRANÇOIS 3266 GAUSSON, LEO 3208 GIACOMETTI, ALBERTO 3255, 3257 HALA, JAN 3241 HERBIN, AUGUSTE 3226, 3234 HESSE, HERMANN 3264 JAWLENSKY, ALEXEJ VON 3220, 3225 JAWLENSKY, ANDREAS 3267 KIRCHNER, ERNST LUDWIG 3221, 3222, 3243, 3244, 3248, 3252, 3253 KOKOSCHKA, OSKAR 3246 KOLLWITZ, KÄTHE 3218 LABISSE, FELIX 3258 LAMBERT-RUCKI, JEAN 3249 LE CORBUSIER (JEANNERET- GRIS,CHARLES-ÉDOUARD) 3247 LEBOURG, ALBERT 3204, 3206 LIEBERMANN, MAX 3216 LOISEAU, GUSTAVE 3205 MACKE, AUGUST 3251 MANGIUN, HENRI CHARLES 3212 MARQUET, ALBERT 3233, 3239 MODIGLIANI, AMEDEO 3229 MULLEY, OSKAR 3217 NICHOLSON, BEN 3256 PECHSTEIN, HERMANN MAX 3223 PISSARRO, CAMILLE 3201 POTWOROWSKI, PIOTR 3240 RENOIR, PIERRE AUGUSTE 3202, 3207, 3209 ROUAULT, GEORGES 3214, 3215 SAVINIO, ALBERTO 3235 SCHMIDT-ROTTLUFF, KARL 3245 UTRILLO, MAURICE 3230, 3231, 3238, 3242 VALLOTTON, FELIX 3211 VALTAT, LOUIS 3237 | 80 Artist Register
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    MAP PREVIEW Hardturmstrasse 121 8031 Zurich,Switzerland AUKTION ONLINE ONLY AUCTIONS Koller Auctions Ltd Hardturmstrasse 102 8031 Zurich, Switzerland Tel +41 44 445 63 63  Fax +41 44 273 19 66  office@kollerauctions.com www.kollerauctions.com.ch Koller Auktionen AG 2, Rue de l‘Athénée 1205 Geneva, Switzerland Tél +41 22 311 03 85 Fax +41 22 810 06 30 geneva@kollerauctions.com.ch www.kollerauctions.com.ch PREVIEW Hardturmstrasse 102/121 8031 Zurich, Switzerland AUCTION Hardturmstrasse 102 8031 Zurich, Switzerland PREVIEW 2, Rue de l‘Athénée 1205 Geneva, Switzerland AUCTION 2, Rue de l‘Athénée 1205 Geneva, Switzerland REPRESENTATIVES MUNICH Fiona Seidler Maximiliansplatz 20 80333 Munich Tel. +49 89 22 80 27 66 Fax +49 89 22 80 27 67 Mobile +49 177 257 63 98 muenchen@kollerauctions.com DÜSSELDORF Ulrike Gruben Citadellstrasse 4 40213 Düsseldorf Tel. +49 211 30 14 36 38 Fax +49 211 30 14 36 39 Mobile +49 175 586 38 64 duesseldorf@kollerauctions.com MOSCOW Vadim Goncharenko Mobile +41 76 431 81 64 moscow@kollerauctions.com BEIJING Jing Li Haidian Qu Chedaogou 10# 6/4-307 100089 Beijing Tel. +86 135 2039 8057 beijing@kollerauctions.com HAMBURG Ulrike Gruben Tel. +49 40 33 38 12 39 hamburg@kollerauctions.com ITALY LuigiPesce ViaCairoli18 16124Genua Tel.+393395962768 italia@kollerauctions.com
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    Swiss Art Auction inZurich: 4 December 2020 Contact · Cyril Koller · Tel. +41 44 445 63 51 · koller@kollerauctions.com Ferdinand Hodler. Pines by a stream. 1910. Oil on canvas. 90.5 × 80 cm.
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    PostWar Contemporary Auctionin Zurich: 5 December 2020 Contact · Silke Stahlschmidt · Tel. +41 44 445 63 42 · stahlschmidt@kollerauctions.com CHRISTO (VLADIMIROV JAVACHEFF). The Pont Neuf, Wrapped (Project for Paris). Pencil, charcoal, pastel, crayon and technical details. Drawing in two parts: 38 × 165 cm / 106.6 × 165 cm.
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    | 84 BEDINGUNGEN FÜRKLASSISCHE AUKTIONEN Diese Bedingungen gelten für Objekte, die von Koller (gemäss Definition unten) live im Aukti- onssaal versteigert werden. Durch die Teilnahme an der Auktion unterzieht sich der Bieter den nachstehenden Auktions- bedingungen („AGB“) der Koller Auktionen AG, Hardturmstrasse 102, 8005 Zürich, Schweiz („Koller“): 1. Rechtsstellung der Parteien Die Steigerungsobjekte werden durch Koller im Namen und auf Rechnung des Einlieferers des zu versteigernden Objektes („Einlieferer“) verstei- gert. Koller handelt in fremdem Namen und auf fremde Rechnung als direkte/unmittelbare Stell- vertreterin des Einlieferers im Sinne von Art. 32 Abs. 1 des schweizerischen Obligationenrechts („OR“). Der Zuschlag erfolgt an den von Koller im Rahmen der Auktion anerkannten Bieter mit dem höchsten Gebot in Schweizer Franken („Käufer“), wodurch das betroffene ersteigerte Objekt ein verbindlicher Kaufvertrag zwischen Einlieferer und Käufer entsteht („Kaufvertrag“). Koller wird dadurch nicht Partei des Kaufvertrages. 2. Aufgeld 2.1 Nebst dem Zuschlagspreis ist vom Käufer auf den Zuschlagspreis ein Aufgeld zu entrich- ten, das wie folgt berechnet wird: i. bei einem Zuschlag bis CHF 10‘000: 25% ii. bei einem Zuschlag ab CHF 10‘000 bis CHF 400‘000: 25% auf die ersten CHF 10‘000 und 22% auf die Differenz von CHF 10‘000 bis zur Höhe des Zuschlags iii. bei einem Zuschlag ab CHF 400‘000: 25% auf die ersten CHF 10‘000; 22% auf CHF 390‘000 und 15% auf die Differenz von CHF 400‘000 bis zur Höhe des Zuschlags. 2.2 Falls der Käufer während einer online über- tragenen Saal-Auktion („Live-Auktion“) live im Internet mitbietet, oder ein Vorgebot über eine fremde, mit Koller verlinkten Seite abgibt, wird ein zusätzlicher Aufpreis von 3% des Zuschlags verrechnet. Für Gebotsabgaben im Rahmen einer Live-Auktion gelten im Übrigen die Bedin- gungen, welche auf der Live-Auktion Webseite publiziert sind. Diese können von den hier pub- lizieren abweichen. 2.3 Auf das Aufgeld hat der Käufer die schwei- zerische Mehrwertsteuer („MWST“) zu entrich- ten. Die angegebenen %-Sätze des Aufgeldes beziehen sich auf den Zuschlagspreis für jedes einzelne Objekt.  2.4 Alle im Auktionskatalog mit * (Asterisk) be- zeichneten Objekte sind vollumfänglich mehr- wertsteuerpflichtig, d. h. bei diesen Objekten wird die MWST auf den Zuschlagspreis plus Aufgeld berechnet. Käufer, die eine rechtsgültig abgestempelte Ausfuhrdeklaration vorlegen, er- halten die MWST rückvergütet.  2.5 Der Käufer erklärt sich damit einverstanden, dass Koller allenfalls auch vom Einlieferer eine Kommission erhält. 3. Garantie 3.1 Koller wird den Kauf (unter Vorbehalt nachfol- gender Ziffern 3.2 und 3.3) namens des Einlieferers rückgängig machen und dem Käufer Kaufpreis und Aufgeld (inkl. MWST) zurückerstatten, falls sich das Objekt als Fälschung erweist. Eine Fälschung liegt vor, wenn das Objekt nach vernünftiger Auffassung von Koller eine im Hinblick auf Urheberschaft, Alter, Periode,KulturoderHerkunftinTäuschungsabsicht geschaffene Imitation ist, bei der sich die korrekte Beschreibung solcher Inhalte nicht in der Beschrei- bungimAuktionskatalog(unterBeachtungjeglicher Ergänzungen) widerspiegelt und dieser Umstand denWertdesObjektsimVergleichzueinemderKa- talogbeschreibung entsprechenden Gegenstand wesentlich beeinträchtigt. Ein Objekt gilt nicht als gefälscht, wenn es lediglich beschädigt ist und/oder an ihm Restaurierungsarbeiten und/oder Verände- rungenirgendwelcherArtvorgenommenwurden.  3.2 Eine Rückabwicklung gemäss vorstehender Bestimmung findet nach Ermessen von Koller nicht statt, falls: i. die Beschreibung des Objekts im Auktions- katalog im Einklang mit der Meinung einer Fachperson oder mit der herrschenden Mei- nung von Fachpersonen stand oder die Be- schreibung im Auktionskatalog andeutete, dass hierüber Meinungsverschiedenheiten bestanden,  ii. die Fälschung zur Zeit des Zuschlages nach dem Stand der Forschung und mit den allge- mein anerkannten und üblichen Methoden noch nicht oder nur mit unverhältnismässi- gem Aufwand als solche erkennbar war, iii. die Fälschung (nach Kollers sorgfältiger Ein- schätzung) vor 1880 hergestellt wurde oder  iv. es sich beim Kaufobjekt um ein Gemälde, Aquarell, eine Zeichnung oder Skulptur han- delt, das gemäss den Angaben im Auktions- katalog vor 1880 entstanden sein müsste. 3.3 Der Käufer kann von Koller (als Vertreterin des Einlieferers) die Rückabwicklung ab dem Tag des Zuschlages für einen Zeitraum von zwei (2) Jahren (drei (3) Wochen für Schmuck) verlangen. Sie wird ausschliesslich dem Käufer eingeräumt und darf nicht an Dritte abgetreten werden. Die Geltendmachung des Anspruchs setzt voraus, dass der Käufer gegenüber Koller sofort nach Entdeckung des Mangels mit eingeschriebe- nem Brief Mängelrüge erhebt und Koller das ge- fälschte Kaufobjekt im gleichen Zustand, wie es ihm übergeben wurde, und unbelastet von An- sprüchen Dritter, zurückgibt. Der Käufer hat den Nachweis zu erbringen, dass es sich beim Ob- jekt um eine Fälschung handelt. Koller kann vom Käufer verlangen, dass dieser auf eigene Kosten Gutachten von zwei unabhängigen und in dem Bereich anerkannten Experten einholt, ist jedoch nicht an solche Gutachten gebunden und behält sich das Recht vor, zusätzlichen Expertenrat auf eigene Kosten einzuholen. 3.4 KollerkannnachfreiemErmessenaufdieGel- tendmachung eines Ausschlussgrundes gemäss vorstehender Ziffer 3.2 oder auf die Erfüllung von Voraussetzungen nach obiger Ziffer 3.3 verzich- ten. 3.5 Die Ansprüche des Käufers gegen Koller als Vertreterin des Einlieferers unter dieser Ziffer 3.1 beschränken sich auf die Rückerstattung des von diesem bezahlten Kaufpreises und Aufgel- des (inkl. MWST). Weitergehende oder andere Ansprüche des Käufers sind unter jedwelchem Rechtstitel (inklusive Irrtumsanfechtung gemäss Art. 23 ff. OR) ausgeschlossen. 4. Haftungsausschluss 4.1 Die Steigerungsobjekte werden in dem Zu- stand versteigert, in dem sie sich im Augenblick des Zuschlags befinden. Bei den Steigerungsob- jekten handelt es sich um „gebrauchte“ Waren. Diese befinden sich naturgemäss nicht mehr in neuwertigem Zustand. 4.2 Zu jedem Objekt beinhaltet der Auktionskata- log eine Beschreibung mit Abbildung. Die Informa- tionenindenAuktionskatalogen,sowie Zustands- berichte von Koller die vor der Auktion angefordert werden können, geben lediglich ein allgemeines Bild und eine unverbindliche Einschätzung von Koller wieder. Die Beschreibung der Objekte er- folgt nach bestem Wissen und Gewissen, doch kann Koller für die Katalogangaben keine Haftung übernehmen. Während der Ausstellung besteht die Möglichkeit, die Gegenstände zu besichtigen. Entsprechend wird der Käufer aufgefordert, das ObjektvorderAuktioninAugenscheinzunehmen, und sich, allenfalls unter Heranziehung unabhän- giger Fachberatung, ein eigenes Urteil über die Übereinstimmung des Objekts mit der Katalog- beschreibung zu bilden. Für die Objektbeschrei- bungen ist die gedruckte Ausgabe des Katalogs (inkl. späterer Ergänzungen) in deutscher Sprache ausschliesslich massgebend. Koller behält sich das Recht vor, zur Meinungsbildung Experten oder Fachkräfte ihrer Wahl beizuziehen und sich auf diese abzustützen. Koller kann für die Richtigkeit solcher Meinungen nicht verantwortlich gemacht werden. Solche Expertenmeinungen oder Gut- achten stellen genauso wenig wie von Koller vor- genommene Objektbeschreibungen oder sonsti- ge Aussagen über ein Objekt (inklusive Aussagen über dessen Wert) explizite oder stillschweigende Zusicherungendar. 4.3 UnterVorbehaltvonvorstehenderZiff.3wird jede Haftung für Rechts- und Sachmängel weg- bedungen. Die Verpflichtungen des Einlieferers gegenüber dem Käufer sind im gleichen Masse eingeschränkt wie die Verbindlichkeiten von Kol- ler gegenüber dem Käufer. 5. Teilnahme an der Auktion 5.1 Die Teilnahme an einer Auktion als Bieter steht jedermann offen. Koller behält sich aber das Recht vor, nach freiem Ermessen jeder Person den Zutritt zu ihren Geschäftsräumlich- keiten oder die Anwesenheit bzw. Teilnahme an ihren Auktionen zu untersagen.  5.2 Bieter, die Koller nicht persönlich bekannt sind, müssen sich bis 48 Stunden vor der Auktion mittels des dafür vorgesehenen Formulars re- gistrieren. Der rechtsgültig unterzeichneten Re- gistrierung ist eine Kopie des gültigen Reisepas- ses und eine Kopie der Kreditkarte beizulegen. Bei jedem Zahlungsverzug des Bieters ist Koller berechtigt, die Kreditkarte des Bieters gemäss Angaben auf dem Registrierungsformular bis zur Höhe des geschuldeten Betrages zuzüglich Spesen des Kartenanbieters zu belasten.  5.3 Koller kann von jedem Bieter vorgängig einen Bonitätsnachweis einer für Koller akzeptablen Bank verlangen.  5.4 Bei Geboten für Objekte mit oberen Schätz- werten von mehr als CHF 30 000 kann Koller vom Bieter jederzeit die vorgängige Überweisung von 20% der unteren Schätzwerte als Sicherheit ver- langen. Koller wird diesen Betrag nach der Aukti- on mit ihren und den Ansprüchen der Einlieferer verrechnenundeinenallfälligenÜberschussum- gehend an den Käufer / Bieter zurückerstatten.
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    | 85 6. Versteigerung 6.1Koller kann ein Objekt unterhalb des mit dem Einlieferer vereinbarten Mindestverkaufspreises zum Ausruf bringen. Die Abgabe eines Gebots anlässlich der Versteigerung bedeutet eine ver- bindliche Offerte. Der Bieter bleibt an sein Gebot gebunden, bis dieses entweder überboten oder von Koller abgelehnt wird. Doppelgebote werden sofort nochmals aufgerufen; in Zweifelsfällen entscheidet die Auktionsleitung.  6.2 Es steht Koller frei, ein Angebot ohne be- sondere Gründe abzulehnen oder aber, falls ein Bieter die Voraussetzungen zur Teilnahme an einer Auktion gemäss obiger Ziffer 5.2 bis 5.4 nicht erfüllt. Ebenso steht es Koller frei, Steige- rungsgegenstände ohne Verkauf zuzuschlagen oder zurückzunehmen, selbst wenn dies für die Auktionsteilnehmer nicht erkennbar sein sollte.  6.3 Koller behält sich das Recht vor, Nummern des Katalogs zu vereinigen, zu trennen, ausser- halb der Reihenfolge anzubieten oder wegzulas- sen. Koller behält sich vor, einen Zuschlag bei Vor- liegen besonderer Umstände nur unter Vorbehalt vorzunehmen. Erfolgt der Zuschlag unter Vorbe- halt, so bleibt der Bieter noch während 14 Tagen anseinGebotgebunden.Erwirdwiederfrei,wenn die Erklärung von Koller, der Zuschlag sei definitiv, nicht innert dieser Frist bei ihm eintrifft.  6.4 Steigerungsangebote von Kaufinteressen- ten, die der Auktion nicht persönlich beiwohnen können, werden bis 48 Stunden vor Beginn der Steigerung schriftlich entgegengenommen.  6.5 Interessenten können telefonisch mitbieten, wenn sie dies mindestens 48 Stunden vor Aukti- onsbeginn schriftlich vorangemeldet haben. Auf Objekte mit Schätzpreisen unter CHF 500 kann nicht telefonisch geboten werden und Interes- senten werden um Abgabe eines schriftlichen Gebots bzw. um persönliches Mitbieten im Auk- tionssaal gebeten.  6.6 Interessenten, die ihr Gebot im Rahmen ei- ner Live-Auktion abgeben möchten, können an der Auktion teilnehmen, nachdem sie von Koller aufgrund eines Registrierungsgesuchs zur Auk- tion zugelassen worden sind. Koller behält sich das Recht vor, Registrierungsgesuche ohne wei- teres abzulehnen.  6.7 Koller lehnt jede Haftung für nicht berück- sichtigte Gebote aller Art sowie für nicht berück- sichtigte Anmeldungen für telefonisches Mitbie- tenab.FürtelefonischeMitbieterundschriftliche Auftraggeber gilt bezüglich Legitimierung und Bonitätsnachweis ebenfalls Ziff. 5. 7. Eigentumsübergang Das Eigentum an einem ersteigerten Objekt geht auf den Käufer über, sobald der Kaufpreis und das Aufgeld (inkl. MWST) vollständig in Schweizer Franken bezahlt sind und Koller die- se Zahlungen dem entsprechenden Objekt zu- geordnet hat. 8. Abholung der ersteigerten Objekte 8.1 Die ersteigerten Gegenstände müssen vom Käufer innerhalb von 7 Tagen nach Abschluss der Auktion während der Öffnungszeiten auf ei- gene Kosten abgeholt werden. Erfüllungsort des Kaufvertrages zwischen Käufer und Einlieferer ist mithin der Geschäftssitz von Koller. Wenn die Zeit es erlaubt, werden die Objekte nach jeder Sitzung ausgegeben. Die Herausgabe erfolgt nach voll- ständiger Bezahlung des Kaufpreises sowie des Aufgeldes (inkl. MWST) und Zuordnung dieses Betrages zum ersteigerten Objekt durch Koller. 8.2 Während der vorgenannten Frist haftet Kol- ler für Verlust, Diebstahl, Beschädigung oder Zerstörung zugeschlagener und bezahlter Ob- jekte, jedoch nur bei grobfahrlässiger oder vor- sätzlicher Handlung durch Koller und nur bis zur Höhe von Zuschlagspreis, Aufgeld und MWST. Nach Ablauf dieser Frist haftet Koller nicht mehr und es ist Sache des Käufers, für eine angemes- sene Versicherung des ersteigerten Objekts zu sorgen. Für Rahmen und Glas kann keine Haf- tung übernommen werden. Werden die erstei- gerten Objekte nicht innert 7 Tagen abgeholt, lagert Koller diese wahlweise auf Kosten und Ge- fahr des Käufers bei einer Firma ihrer Wahl oder in ihren eigenen Räumen zu einem Tagessatz von CHF 10 pro Objekt ein.  8.3 Transportaufträge nimmt Koller schriftlich entgegen. Die Transportkosten trägt der Käufer. Ohne anders lautende schriftliche Abmachung werden die zugeschlagenen Objekte für den Transport durch Koller auf Kosten des Käufers versichert. Verglaste Bilder und zerbrechliche Objekte werden von Koller nicht versandt. 9. Bezahlung der ersteigerten Objekte 9.1 Die Rechnung aufgrund eines Zuschlags für ein ersteigertes Objekt ist innert 7 Tagen nach Abschluss der Auktion in Schweizer Franken zu bezahlen. Zahlungen mittels Kreditkarte sind nur nach Rücksprache mit der Buchhaltung von Koller möglich und unterliegen einer Bearbei- tungsgebühr zwischen 2 und 4%, die vom Käufer zu bezahlen ist und auf den Rechnungsbetrag erhoben wird. 9.2 Koller kann Zahlungen des Käufers auch ent- gegen dessen anderslautenden Instruktionen auf jedebeliebigeSchulddesKäufersgegenüberKoller oder gegenüber dem Einlieferer anrechnen und allfällige Forderungen des Käufers gegen sie mit eigenen Ansprüchen verrechnen. Ist der Käufer im Zahlungsverzug, wird auf den Rechnungsbe- trag ein Verzugszins von 10% p.a. erhoben. Falls der Käufer den Rechnungsbetrag nicht innert 7 TagennachderbetreffendenAuktionbegleicht,ist Koller ohne weitere Rücksprache mit dem Käufer berechtigt, den geschuldeten Rechnungsbetrag der Kreditkarte des Käufers zu belasten. In solchen Fällen wird auf den Rechnungsbetrag sodann eine Bearbeitungsgebühr zwischen 2 und 4% erhoben, dieebenfallsderKreditkartebelastetwird. 9.3 Leistet der Käufer die geschuldete Zahlung nicht oder nicht rechtzeitig, kann Koller zudem namens des Einlieferers wahlweise (i) weiterhin Erfüllung des Kaufvertrags verlangen oder (ii) ohne Fristansetzung auf Leistung des Käufers verzichten und vom Kaufvertrag zurücktreten oder Schadenersatz wegen Nichterfüllung ver- langen; im letzteren Fall ist Koller auch berech- tigt, das Objekt ohne Beachtung eines Min- destverkaufspreises entweder freihändig oder anlässlich einer Auktion zu verkaufen und den Erlös zur Reduktion der Schulden des Käufers zu verwenden. Ein allfälliger über dem ursprüng- lichen Zuschlagspreis liegender Verkaufspreis wird an den Einlieferer ausbezahlt. Der Käufer haftet Koller und dem Einlieferer für allen aus der Nichtzahlung bzw. Zahlungsverspätung entste- henden Schaden.  9.4 BiszurvollständigenBezahlungallergeschulde- tenBeträgebehältKolleranallensichinihremBesitz befindlichen Objekten des Käufers ein Pfandrecht. Koller ist zur betreibungsrechtlichen oder privaten Verwertung (inkl. Selbsteintritt) solcher Pfänder berechtigt. Die Einrede der vorgängigen Pfandver- wertung nach Art. 41 des Schweizer Schuldbetrei- bungs-undKonkursrechtsistausgeschlossen. 10. Vertretung Jeder Käufer haftet persönlich aus dem ihm erteil- ten Zuschlag und aus dem durch ihn eingegange- nen Kaufvertrag mit dem Einlieferer. Von Perso- nen, die als Stellvertreter in fremdem Namen oder als Organ einer juristischen Person bieten, kann der Nachweis der Vertretungsbefugnis verlangt werden. Ein solcher Stellvertreter haftet mit dem Vertretenen unbeschränkt und solidarisch für die ErfüllungsämtlicherVerbindlichkeiten. 11. Verschiedene Bestimmungen 11.1 Die Auktion erfolgt unter Mitwirkung eines Beamten des Stadtammannamtes Zürich. Jede Haftung des anwesenden Beamten, der Ge- meinde oder des Staates für Handlungen von Koller ist ausgeschlossen.  11.2 Koller behält sich das Recht vor, einzelne oder alle Rechte und Pflichten aus diesen AGB an einen Dritten zu übertragen oder durch einen Dritten ausüben zu lassen. Der Bieter resp. der Käufer ist nicht berechtigt, Rechte und Pflichten aus diesen AGB Dritten zu übertragen. 11.3 Koller behält sich das Recht vor, Fotografien und Abbildungen von verkauften Objekten in den eigenen Publikationen und in den Medien zu ver- öffentlichen und damit Werbung zu betreiben.  11.4 Die vorstehenden Bedingungen sind Be- standteil jedes einzelnen an der Auktion ge- schlossenen Kaufvertrags. Abänderungen sind nur mit schriftlichem Einverständnis von Koller verbindlich.  11.5 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise nichtig und/oder un- wirksam sein, bleibt die Gültigkeit und/oder Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen oder Teile solcher Bestimmungen unberührt. Die un- gültigen und/oder unwirksamen Bestimmungen werden durch solche ersetzt, die dem Sinn und Zweck der ungültigen und/oder unwirksamen Bestimmungen in rechtswirksamer Weise wirt- schaftlich am nächsten kommt. Das gleiche gilt bei eventuellen Lücken der Regelung. 11.6 Die vorliegenden AGB und alle Änderungen daran unterliegen Schweizer Recht, unter Aus- schluss von allfälligen Verweisungen des Bun- desgesetztes über das Internationale Privat- recht (IPRG) und unter Ausschluss des Wiener Kaufrechts (UN-Kaufrechts).  11.7 Für die Beurteilung von Streitigkeiten (unter Einschluss der Geltendmachung von Verrech- nungen und Gegenforderungen), welche aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB (einschliess- lich deren Gültigkeit, Rechtswirkung, Auslegung oder Erfüllung) entstehen, sind ausschliesslich die Gerichte des Kantons Zürich zuständig. Kol- ler ist aber berechtigt, ein Verfahren vor jedem sonst zuständigen Gericht anhängig zu machen. Zürich, 1. Juli 2018
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    | 86 AUCTION CONDITIONS(CLASSIC AUCTIONS) These conditions apply solely to items which are auctioned by Koller (according to the definition below) live in the saleroom. By participating in the auction the bidder accepts the following Auction Conditions of Koller Auctions Ltd, Hardturmstrasse 102, 8005 Zurich, Switzerland (“Koller”). 1. Legal status of the parties The auction items are auctioned by Koller in the name of and on the account of the seller of the auctioned item (“Seller”). Koller acts on behalf of and for the account of the Seller as his agent as defined in article 32, section 1 of the Swiss Code of Obligations (“CO”). The hammer price is determined by the bidder recognised by Koller as having made the highest bid in Swiss Francs in the course of an auction (“Purchaser”), resulting in the conclusion of a purchase contract between the Seller and the Purchaser (“Purchase Contract”). Koller is thereby not a party to the Purchase Contract. 2. Surcharge 2.1 In addition to the bid price, the Purchaser must pay a surcharge on such bid price calculated as follows: i. on a successful bid of up to CHF 10 000: 25% ii. onasuccessfulbidoverCHF10000uptoCHF 400 000: 25% on the first CHF 10 000 and22% on the difference between CHF 10 000 and the bid. iii. on a successful bid over CHF 400 000: 25% on the first CHF 10 000, 22% on CHF 390 000 and 15% on the difference between CHF 400 000 and the bid. 2.2 If the winning bid is placed over the internet in the course of a saleroom auction which is broadcast online (“Live Auction”), or leaves a pre-sale bid through an independent bidding platform which is linked with Koller, there will be anadditional3%addedtothesurcharge.Bidders are subject to Koller’s terms and conditions as listed on the Live Auction website, which may differ in some respects from those listed here. 2.3 The Purchaser must pay Swiss value added tax (“VAT”) on the surcharge. The stated percentage of the surcharge corresponds to the successful bid for each individual item. 2.4 The full tax is charged on all items marked * in the auction catalogue, i.e. VAT is charged on the sum of the bid price plus the surcharge for those items. The VAT will be refunded to Purchasers providing a validly stamped export declaration. 2.5 The Purchaser agrees that Koller also has the possibility to receive a commission from the Seller. 3. Guarantee 3.1 Koller shall rescind the purchase (subject to Sections 3.2 and 3.3 below) in the name of the Seller and shall reimburse the purchase price and the surcharge (incl. VAT) to the Purchaser if an item proves to be a forgery. A “forgery” shall be deemed to exist if the item, in the reasonable opinion of Koller, is an imitation created with the intention of causing a deception with respect to the authorship, age, period, culture or origin, if the correct description of such content is not reflected in the auction catalogue (taking account of any additions), and if this circumstance significantly impairs the value of the item in comparison to an item corresponding to the catalogue description. An item shall not be deemed to have been forged if it is merely damaged and/or has been subjected to restoration work and/or modifications of any nature whatsoever. 3.2 A rescission in accordance with the above provision shall not take place at the discretion of Koller if: i. the description of the item in the auction catalogue was supported by the view of a specialist or by the prevailing view of specialists, or if the description in the auction catalogue suggested that differences of opinion exist in this respect; ii. the forgery was not identifiable as such at the time of the successful bid in accordance with the current state of research and with the generally acknowledged and usual methods, or only with disproportionate effort; iii. the forgery (based on Koller’s conscientious assessment) was produced before 1880; or iv. the purchased item is a painting, watercolour, drawing or sculpture which according to the details set out in the auction catalogue was created prior to 1880. 3.3 The Purchaser may request rescission from Koller (as the agent of the Seller) from the day of the successful bid for a period of two (2) years (three (3) weeks for jewellery). It shall be granted exclusively to the Purchaser and may not be assigned to any third party. Assertion of theclaimshallbeconditionaluponthePurchaser making a complaint to Koller by registered letter immediately after the discovery of the defect, and returning the purchased item to Koller in the same condition as it was handed over to him and unencumbered by third parties› claims. The Purchaser must provide proof that the item is a forgery. Koller may demand that the Purchaser obtains at his own expense expert opinions from two independent individuals who are recognised experts in the field. However, Koller shall not be bound by any such expert opinion, and reserves the right to obtain additional expert advice at its own expense. 3.4 Koller may at its complete discretion waive the assertion of grounds for exclusion pursuant to the above Section 3.2 or the fulfilment of preconditionspursuanttotheaboveSection3.3. 3.5 The claims of the Purchaser against Koller as the agent of the Seller under Section 3.1 are limited to the reimbursement of the purchase price and surcharge (incl. VAT) paid by the Purchaser. Further or other claims of the Purchaser are excluded under any legal title (including error according to art. 23 ff. CO) whatsoever. 4. Disclaimer 4.1 The items are auctioned in the condition existing at the time of the successful bid. The auctioned items are “used” objects and are therefore generally not in pristine condition. 4.2 Each item in the auction catalogue is listed with a description and an illustration. The information in the auction catalogue, as well as the condition reports issued by Koller, are intended to provide an overall impression and a non-binding assessment by Koller. The items are described to the best of our knowledge and belief. However, Koller cannot accept any liability for the details provided in the catalogue. The items may be inspected during the preview. The Purchaser is therefore invited to inspect an item prior to the auction and, possibly with the assistance of an independent specialist advisor, to form his own opinion of the concordance betweentheitemandthecataloguedescription. Concerning the descriptions of the items, the German-language print edition of the catalogue (including any later amendments) shall be exclusively applicable. Koller reserves the right to call upon experts or specialists of its choice to give an opinion and to rely on that opinion. Koller cannot be held liable for the correctness of such opinions. Neither any such expert opinions or reports, nor the descriptions of items provided by Koller, nor other statements pertaining to an item (including statements pertaining to the value thereof) constitute explicit or implicit warranties. 4.3 Subject to Article 3 above, no guarantee or warranty whatsoever is given in respect to legal and material defects. The liabilities of the Seller vis-à-vis the Purchaser are limited to the same extent as the liabilities of Koller vis-à-vis the Purchaser. 5. Participation in the auction 5.1 Any party may participate in an auction as a bidder. However, Koller reserves the right at its complete discretion to prevent any person entering its premises or attending or participating in its auctions. 5.2 Bidders who are not personally known to Koller must register at least 48 hours before the auction,usingtheformprovidedforthispurpose. The registration form must be signed, with legal effect, and a copy of the bidder’s passport must be enclosed, as well as current, valid credit card information. In the event of payment default by the Purchaser, Koller shall be entitled to charge the Purchaser’s credit card in accordance with the details provided on the registration form for the entire amount of the invoice, plus the credit card processing fees. 5.3 Koller may demand in advance from any bidder a certificate of creditworthiness issued by a bank approved by Koller. 5.4 In the case of bids for items with upper estimated values of more than CHF 30 000, Koller may demand that the bidder first remits 20% of the lower estimated value as security. Following the auction, Koller will offset this sum against its claims and the claims of the Seller, and will reimburse any possible surpluses to the Purchaser/bidder without delay. 6. Auction 6.1 Koller may initiate the auctioning of an item below the minimum selling price agreed upon with the Seller. A bid placed at an auction is a binding offer. The bidder shall remain bound by his bid until this is either outbid or rejected by Koller. Double bids shall immediately be called once again; in case of uncertainty, the auction management shall decide. 6.2 Koller may refuse a bid without providing
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    | 87 justification ifa Purchaser fails to fulfil the conditions for participation in an auction pursuant to the above Sections 5.2 to 5.4. Koller may also pass or withdraw auctioned items without a sale even if this is not apparent to the auction participants. 6.3 Koller reserves the right to combine, separate or omit numbered lots in the catalogue or to offer them out of sequence. Koller reserves the right to sell lots “conditionally” at its sole discretion, in which event the hammer price will be considered as conditional and the highest bidder will remain bound by his bid for 14 days following the auction. The highest bidder will be released from all obligations if he does not receiveastatementfromKollerwithinthisperiod declaring the hammer price as final. 6.4 Written bids from potential Purchasers who cannot attend the auction in person are accepted up to 48 hours before the auction begins. 6.5 Potential Purchasers may bid by telephone if they have given written notice at least 48 hours before the auction starts. Koller does not accept telephone bids for lots estimated under CHF 500, and bidders are requested to leave a written bid or participate in the salesroom for such items. 6.6 Potential Purchasers who intend to place their bids in the course of a Live Auction may participate in the auction once their registration applications have been approved by Koller. Koller reserves the right to decline registration applications at its discretion. 6.7 Koller shall not be liable for any bids including advance notifications of telephone bidding which are not taken into consideration. Telephone bidders and persons giving written instructions are also subject to the provisions of Article 5 relating to proof of identity and financial soundness. 7. Transfer of title Ownership of an auctioned item shall be transferred to the Purchaser as soon as the purchase price and the surcharge (incl. VAT) have been comprehensively paid in Swiss francs and Koller has attributed these payments to the corresponding item. 8. Collection of the auctioned items 8.1Theauctioneditemsmustbecollectedatthe Purchaser›s own expense within 7 days from the end of the auction during official opening hours. The place of performance for the purchase contract between the Purchaser and the Seller is therefore the registered office of Koller. If time permits, the items may be handed over after each auction session. The handover shall take place following comprehensive payment of the purchase price as well as the surcharge (incl. VAT) and the attribution of this sum to the auctioned item by Koller. 8.2 During the aforementioned period, Koller shall be liable for loss, theft, damage or destruction of items which have been auctioned and paid for, although solely due to intentional or grossly negligent acts on the part of Koller, and onlyuptothetotaloftheauctionprice,surcharge and VAT. Koller ceases to have liability after the aforementioned period, and the Purchaser shall be responsible for ensuring adequate insurance cover for the auctioned item. No liability can be assumed for frames and glass. If the auctioned items are not collected within 7 days, Koller will store the works at a company of their choice at the purchaser’s own risk and expense or on their own premises at a daily rate of CHF 10 per object. 8.3 Shipping orders may be given to Koller in writing. All shipping costs shall be borne by the Purchaser. Unless otherwise agreed in writing, transport insurance shall be contracted for the sold items at the expense of the Purchaser. Glass-covered pictures and fragile items shall not be sent by Koller. 9. Payment for the auctioned items 9.1 The invoice for a successful bid for an auctioned item is payable in Swiss francs within 7 days from the end of the auction. Payments by credit card are only possible with the approval of Koller’s accounting department, and are subject to processing fees amounting to between 2 and 4% of the invoiced amount, payable by the purchaser and added to the invoice total. 9.2 Irrespective of the Purchaser‘s instructions, KollermayuseanypaymentsbythePurchaseras settlement for any debt owed by the Purchaser to Koller or the Seller and set off any debt which it owes to the Purchaser against its own claims. If the Purchaser defaults on a payment, default interestof10%p.a.shallbechargedontopofthe invoiced sum. If Koller does not receive payment for purchases within seven (7) days following the auction, Koller reserves the right to charge the Purchaser’s credit card for the full amount of the invoice, without further notification to the Purchaser. In such cases the credit card processing fees of 2–4% as described above are also applicable, and will be charged to the Purchaser’s credit card. 9.3 If the Purchaser does not pay or does not pay promptly, Koller may moreover in its own name and in the Seller›s name either (i) insist on the fulfilment of the purchase agreement or (ii) without further notice withdraw from the purchase agreement and waive the subsequent performance of the Purchaser or assert a claim for compensation for non-performance; in the latter case Koller shall also be entitled, irrespective of any minimum sales price, to sell the item either directly or in an auction, and may use the proceeds to reduce the debts of the Purchaser. Any amount realised above the original hammer price shall be paid out to the Seller. The Purchaser is liable to Koller and the Seller for all prejudice caused by non-payment or late payment. 9.4 Koller retains a right of retention and a lien on all the Purchaser›s items in its custody until full payment of all monies owed. Koller may exercise such liens in accordance with the legislation on the enforcement of debts or by private sale (including in its own name). The plea of prior lien exploitation pursuant to Art. 41 of the Swiss Debt Collection and Bankruptcy Act is excluded. 10. Representation Each Purchaser shall be personally liable for each bid he places, and for the purchase contract between the Purchaser and the Seller. Proof of the power of representation may be requested from persons bidding as agents for a third party or as an organ of a corporate body. The agent shall be jointly and severally liable with his principal for the fulfilment of all obligations. 11. Miscellaneous provisions 11.1 The auction shall be attended by an official fromthecityofZurich.Theattendingofficial,the local authority and the state have no liability for the acts of Koller. 11.2 Koller reserves the right to transfer any or all rights and obligations from these Auction Conditions to a third party or to have these carried out by a third party. The bidder and/or Purchaser does not have the right to transfer any rights from these Auction Conditions to a third party. 11.3 Koller reserves the right to publish illustrations and photographs of sold items in its own publications and the media and to publicise its services therewith. 11.4Theaforementionedprovisionsformpartof each individual purchase agreement concluded at the auction. Amendments are binding only with Koller›s written agreement. 11.5 Should certain provisions of these Auction Conditions be or become partially or fully invalid and/or unenforceable, this does not affect the validity of the remaining provisions. The invalid and/or unenforceable provisions shall be replaced by those which most closely approximate the economic meaning and intended economic purpose of said provisions. The same shall be applicable to any possible gaps or loopholes in the provisions. 11.6 The present Auction Conditions and all amendments thereof are governed by Swiss law, under exclusion of possible references to Switzerland’s Federal Code on Private International Law (CPIL), and under exclusion of the Vienna C.I.S.G. Convention (UN Convention). 11.7 The courts of the Canton of Zurich shall be exclusively responsible for settling disputes (including the assertion of offsetting and counterclaims) which arise out of or in conjunction with these Auction Conditions (includingtheirvalidity,legaleffect,interpretation or fulfilment). Koller may, however, initiate legal proceedings before any other competent court. 11.8 In the event of any discrepancy between the different language versions of these Auction Conditions, the German language version shall prevail. Zurich, 1 July 2018
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    KollerAuktionenAG,Hardturmstrasse102,8031Zürich,Schweiz. Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66, office@kollerauktionen.ch  Auktions-Aufträge/Ordresd’achats/AbsenteeBidForm DateSignature Auktion Vente/Sale Lot.no.Gegenstand/DéscriptionGebot/OrdreCHF Maximumbid(CHF) BittebeachtenSie,dasswirfürObjekteunterCHF500.–keineTelefon-Geboteannehmenkönnen. Veuillezprendrenotequenousnepouvonspasaccepterd’ordresd’achattéléphoniquespourdeslotsau-dessousdeCHF500.– PleasenotethatwecannotaccepttelephonebidsforobjectsbelowCHF500.– DerBieterwilligthiermitindieBearbeitungseinerPersonendatendurchKollergemässDatenschutzerklärung(sieheHomepage)ein. L‘enchérisseur autorise le traitement de ses données personnelles par Koller selon la Déclaration de Confidentialité (voir site Internet). ThebidderherebyagreestotheprocessingofhispersonaldatabyKollerinaccordancewiththePrivacyNotice(seewebsite). AnwendbarsinddieAuktionsbedingungen,dieimKatalogundaufunsererHomepagepubliziertsind.GerichtsstandistZürich1. Les Conditions de Vente publiées dans le cataloque et sur notre site Internet font foi. Le tribunal compétent est à Zurich 1. I agree to abide by the Auction Conditions published in the catalogue and on our website. The courts of Zurich 1 have jurisdiction. Ich möchte alle Dokumente/Rechnungen von Koller in Zukunft ausschliesslich elektronisch erhalten. Jevoudraisrecevoirtouslesdocuments/facturesdeKollerexclusivementparvoieélectronique. I would like to receive all documents/invoices from Koller electronically only (paperless). Name/Nom Adresse/Address Ort,Land/Ville,Pays/CityState,Country Tel. E-Mail INTERNATIONALAUCTIONS|SWISSMADE Ja/Oui/Yes Nein/Non/No x KollerAuktionenAG,Hardturmstrasse102,8031Zürich,Schweiz. Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66, office@kollerauktionen.ch  Auktions-Aufträge/Ordresd’achats/AbsenteeBidForm DateSignature Auktion Vente/Sale Lot.no.Gegenstand/DéscriptionGebot/OrdreCHF Maximumbid(CHF) BittebeachtenSie,dasswirfürObjekteunterCHF500.–keineTelefon-Geboteannehmenkönnen. Veuillezprendrenotequenousnepouvonspasaccepterd’ordresd’achattéléphoniquespourdeslotsau-dessousdeCHF500.– PleasenotethatwecannotaccepttelephonebidsforobjectsbelowCHF500.– DerBieterwilligthiermitindieBearbeitungseinerPersonendatendurchKollergemässDatenschutzerklärung(sieheHomepage)ein. L‘enchérisseur autorise le traitement de ses données personnelles par Koller selon la Déclaration de Confidentialité (voir site Internet). ThebidderherebyagreestotheprocessingofhispersonaldatabyKollerinaccordancewiththePrivacyNotice(seewebsite). AnwendbarsinddieAuktionsbedingungen,dieimKatalogundaufunsererHomepagepubliziertsind.GerichtsstandistZürich1. Les Conditions de Vente publiées dans le cataloque et sur notre site Internet font foi. Le tribunal compétent est à Zurich 1. I agree to abide by the Auction Conditions published in the catalogue and on our website. The courts of Zurich 1 have jurisdiction. Ich möchte alle Dokumente/Rechnungen von Koller in Zukunft ausschliesslich elektronisch erhalten. Jevoudraisrecevoirtouslesdocuments/facturesdeKollerexclusivementparvoieélectronique. I would like to receive all documents/invoices from Koller electronically only (paperless). Name/Nom Adresse/Address Ort,Land/Ville,Pays/CityState,Country Tel. E-Mail INTERNATIONALAUCTIONS|SWISSMADE Ja/Oui/Yes Nein/Non/No x
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    Koller Auctions Ltd,Hardturmstrasse 102, 8031 Zurich, Switzerland Tel +41 44 445 63 63, Fax +41 44 273 19 66  office@kollerauctions.com, www.kollerauctions.com