SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
1 von 14
Downloaden Sie, um offline zu lesen
Checkliste
Arbeitgeberattraktivität
steigern
Bildung einer Arbeitgebermarke
© Wolf I.O. Group www.WIOG.de 2
Checkliste
Arbeitgeberattraktivität steigern:
Bildung einer Arbeitgebermarke
In dieser Checkliste erhalten Sie praktische Tipps zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
Ihres Unternehmens. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Bildung einer individuellen
Arbeitgebermarke. Diese dient der Präsentation des Unternehmens nach außen für die
gewünschten Bewerber und auch nach innen gegenüber den eigenen Mitarbeitern.
Schritt für Schritt können Sie mithilfe der Checkliste selbst die wesentlichen Inhalte und
Gestaltungsmerkmale einer Arbeitgebermarke für Ihr Unternehmen festlegen. Außerdem
können Sie Kommunikationskanäle auswählen, auf denen die Arbeitgebermarke präsentiert
werden soll, um als Mittel zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität effektiv wirken zu
können.
Im Einzelnen beinhaltet die Checkliste folgende Punkte:
 Arbeitgeberattraktivität
 Was ist Arbeitgeberattraktivität?
 Kurzcheck zur Arbeitgeberattraktivität
 Strategisches Personalmarketing als Basis für Arbeitgeberattraktivität
 Arbeitgebermarke - effektives Mittel zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
 Doppelte Zielsetzung: Rekrutierung passgenauer Mitarbeiter und Mitarbeiterbindung
 Kennzeichen einer starken Arbeitgebermarke
 Investitionsbereitschaft überprüfen hinsichtlich der langfristigen Vorteile einer starken
Arbeitgebermarke
 Prozess der Bildung einer Arbeitgebermarke
 Analyse
 Kernbotschaften der Arbeitgebermarke bestimmen
 Slogan und Bild entwickeln
 Die Arbeitgebermarke auf zielgruppenspezifischen Kanälen kommunizieren
Bei dieser Checkliste handelt es sich lediglich um Denkanstöße und nützliche Aspekte rund um
das Thema Arbeitgeberattraktivität. Im Einzelfall empfiehlt sich eine Anpassung möglichst nach
entsprechender Beratung. Jedwede Verwendung dieses Textes geschieht auf eigenes Risiko
und unter jeglichem Haftungsausschluss der Wolf I.O. Group GmbH.
Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie sich über dieses Thema mit einem Experten austauschen
möchten.
© Wolf I.O. Group GmbH | Engelsstraße 6 | D-42283 Wuppertal | +49 (0)202 4796290 | www.wiog.de. Alle enthaltenen Beiträge
und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Kopieren oder Nachdruck verboten; Ausnahmen nur mit ausdrücklicher
Genehmigung. Das Zitieren von Auszügen kann nur gestattet werden, wenn die Wolf I.O. Group GmbH als Quelle genannt wird.
© Wolf I.O. Group www.WIOG.de 3
Arbeitgeberattraktivität
Was ist Arbeitgeberattraktivität?
Unter Arbeitgeberattraktivität werden alle Faktoren zusammengefasst, die Bewerber bewegen,
sich genau bei diesem Unternehmen zu bewerben und die Mitarbeiter an das Unternehmen
binden, weil genau diese Faktoren ihrem Wunschbild eines Arbeitgebers möglichst nahe
kommen. Je präziser diese Faktoren als Botschaft in Form einer Arbeitgebermarke nach innen
und außen transportiert werden, desto besser kann das Unternehmen die Mitarbeiter finden
und halten, auf die es angewiesen ist, um erfolgreich zu sein.
Kurzcheck zur Arbeitgeberattraktivität
Dieser Kurzcheck kann Tendenzen aufzeigen, die deutlich machen, dass Maßnahmen zur
Steigerung der Arbeitgeberattraktivität sinnvoll erscheinen. Welche konkreten
Verbesserungsmöglichkeiten es im Unternehmen in Hinsicht auf die Arbeitgeberattraktivität
gibt, sollte im Rahmen der späteren Analyse festgestellt werden, um mit ausgewählten
Maßnahmen gegenzusteuern. Hier geht es lediglich um die Feststellung eines grundsätzlichen
Handlungsbedarfs.
Bitte kreuzen Sie das Kästchen mit der jeweils zutreffenden Wertung für jedes Kriterium an. Im
Anschluss daran ermitteln Sie bitte die Gesamtpunktzahl aus den angekreuzten Antworten.
Kriterium Wertung
1 Punkt
Wertung
2 Punkte
Wertung
3 Punkte
Dauer bis zur Besetzung unbesetzter Stellen
 kurz  mittel  lang
Passgenauigkeit neu eingestellter Mitarbeiter
bezogen auf das Anforderungsprofil
 hoch  mittel  geringer
Verbleibrate neu eingestellter Mitarbeiter im
Unternehmen
 über
1 Jahr
 bis
1 Jahr
 Austritt in
Probezeit
Anteil ungewollter Fluktuation von
Mitarbeitern im Unternehmen
 gering  mittel  hoch
Gesamtpunktzahl:_________
Auswertung:
Liegt die Gesamtpunktzahl bei über 8 Punkten sind Maßnahmen zur Steigerung der
Arbeitgeberattraktivität empfehlenswert.
Strategisches Personalmarketing als Basis für
Arbeitgeberattraktivität
Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg von Maßnahmen zur Steigerung der
Arbeitgeberattraktivität, speziell für die Schaffung und Etablierung einer Arbeitgebermarke, ist
die strategische Ausrichtung des Personalmarketings im Unternehmen.
© Wolf I.O. Group www.WIOG.de 4
Anhand der folgenden Aussagen können Sie prüfen, inwieweit das Personalmarketing im
Unternehmen bereits strategisch ausgerichtet ist:
ja nein
Es gibt eine klare, von der Unternehmensleitung vorgegebene bzw. genehmigte
Zielsetzung, an der alle Maßnahmen des Personalmarketings ausgerichtet sind.  
Alle Abteilungen sind über das Ziel, sowie die zeitliche und inhaltliche Planung von
Personalmarketingmaßnahmen informiert und stimmen ihren Personalbedarf
untereinander mit Unterstützung der Personalabteilung ab.  
Wenn Sie auf beide Fragen mit nein geantwortet haben, ist das Personalmarketing in Ihrem
Unternehmen noch nicht strategisch ausgerichtet. In diesem Fall empfiehlt es sich, vor der
Bildung und Etablierung einer Arbeitgebermarke zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
zuerst Maßnahmen zur strategischen Ausrichtung des Personalmarketings einführen.
Arbeitgebermarke - effektives Mittel zur Steigerung der
Arbeitgeberattraktivität
Doppelte Zielsetzung
Eine Arbeitgebermarke zu entwickeln dient dazu, zwei Ziele gleichzeitig zu erreichen: Das erste
Ziel ist es, die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität für die Kommunikation nach außen
voranzutreiben, um genau die Bewerber zu erreichen und anzuziehen, die das Unternehmen
sucht.
Das zweite Ziel ist Kommunikation nach innen zum Zwecke der Mitarbeiterbindung. Eine gute
Arbeitgebermarke macht den eigenen Mitarbeitern immer wieder neu bewusst, dass sie in
einem Unternehmen arbeiten, das ihnen Chancen bietet und auf das man stolz sein kann.
Kennzeichen einer starken Arbeitgebermarke
Eine starke Arbeitgebermarke ist gekennzeichnet durch die folgenden Eigenschaften:
 In einem prägnanten Slogan werden die Kernwerte des Unternehmens klar und spezifisch
kommuniziert
 Die vermittelten Inhalte sind wahr und nachprüfbar.
Falsche Versprechungen in einer Arbeitgebermarke verfehlen das Ziel, die richtigen
Mitarbeiter zu finden und dauerhaft zu binden.
 Die Arbeitgebermarke zeigt oder erzeugt Bilder, die die gewünschten Emotionen bei der
Zielgruppe wecken und die zum Unternehmen, zum Arbeitgeberslogan oder zu den
Produkten des Unternehmens passen.
 Sie ist ausgerichtet auf eine zuvor definierte und in ihren Erwartungen bekannte
Zielgruppe.
 Sie gibt der Zielgruppe ein Leistungsversprechen, das später einlösbar ist.
© Wolf I.O. Group www.WIOG.de 5
 Die Inhalte und Bilder der Arbeitgebermarke werden auf möglichst vielen, von der
Zielgruppe genutzten Kommunikationskanälen wiederholt und gleichbleibend
kommuniziert.
 Die Arbeitgebermarke verankert die durch sie vermittelten Qualitäten des Unternehmens
als Arbeitgeber im Bewusstsein der Zielgruppe.
 Das Unternehmen wird von Bewerbern der Zielgruppe und von den eigenen Mitarbeitern
als Wunscharbeitgeber wahrgenommen.
 Bewerber finden das Unternehmen, nach dem sie suchen.
Das Unternehmen findet geeignete Bewerber aus der Zielgruppe.
 Die eigenen Mitarbeiter nehmen das Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber wahr.
Das Unternehmen bindet dadurch die gewünschten Mitarbeitergruppen an sich.
Investitionsbereitschaft überprüfen hinsichtlich der langfristigen
Vorteile einer starken Arbeitgebermarke
Arbeitgeberattraktivität entsteht nicht von heute auf morgen, sondern wirkt auf lange Sicht
positiv für das Unternehmen. Daher lohnt es sich vor der Entscheidung für oder gegen die
Entwicklung einer Arbeitgebermarke, auf die langfristigen Vorteile zu schauen, die mit der
Etablierung einer Arbeitgebermarke in Gang gesetzt werden.
 Eine Arbeitgebermarke, die hält, was sie verspricht, unterstützt die Mitarbeiterbindung an
das Unternehmen. Mitarbeiter, die sich wohlfühlen an ihrem Arbeitsplatz, sprechen
außerdem darüber – häufig genau mit denen, die Ihr Unternehmen sucht.
 Eine starke Arbeitgebermarke gibt Orientierung, setzt Ziele und macht Mitarbeiter stolz,
bei einem guten Arbeitgeber zu arbeiten.
 Mitarbeiter, die sich bei ihrem Arbeitgeber wohl fühlen, stolz auf ihr Unternehmen sind,
wissen warum sie etwas tun und eigenen Ziele mit Unternehmenszielen in Einklang
bringen können, arbeiten erfolgreicher.
 So fördert die Schaffung einer Arbeitgebermarke die Leistungsfähigkeit des
Unternehmens. Das Resultat ist eine Steigerung des Unternehmenserfolges.
 Die Schaffung einer Arbeitgebermarke wirkt auch auf einem weiteren Gebiet in doppelter
Hinsicht: Sie steigert auf der einen Seite die Erlöse, und senkt andererseits die Kosten.
Denn ein erfolgreiches Unternehmen übt eine stärkere Anziehungskraft auf Bewerber aus
als ein nur mittelmäßig erfolgreicher Betrieb. Die Kosten für das Personalmarketing und
die übrigen mit der Fluktuation von Mitarbeitern verbundenen Kosten sinken schon
deshalb, weil mehr Bewerber von sich aus das Unternehmen finden. Durch eine größere
Mitarbeiterbindung sinkt zudem die Zahl der neu zu besetzenden Positionen im
Unternehmen, wodurch weitere Rekrutierungskosten eingespart werden können.
Beurteilen Sie nun selbst, ob es sich für Ihr Unternehmen lohnt, in die Entwicklung einer
Arbeitgebermarke zu investieren:
ja nein
Die langfristigen Vorteile einer starken Arbeitgebermarke
sind für unser Unternehmen bedeutend.  
Wenn Sie zu der Erkenntnis kommen, dass es sich lohnt, helfen Ihnen die nächsten Punkte bei
der Entwicklung einer Arbeitgebermarke weiter.
© Wolf I.O. Group www.WIOG.de 6
Prozess der Bildung einer Arbeitgebermarke
Analyse
Die Grundlage für die Botschaft, die die Arbeitgebermarke transportieren soll, bilden die
Erkenntnisse, die Sie in der folgenden Analyse gewinnen. Diese bezieht sich auf das eigene
Unternehmen als Arbeitgeber, der Zielgruppe der Bewerber und Mitarbeiter sowie auf Ihre
Wettbewerber in Region und Branche die mit Ihnen um diese Zielgruppe konkurrieren.
Bei der Analyse unterstützen Sie die nachfolgenden Fragen. Da Ihre Antworten die Basis bilden
für die folgenden Arbeitsschritte bei der Entwicklung einer Arbeitgebermarke, sind möglichst
genaue, klare und spezifische Antworten empfehlenswert.
Analyse des Unternehmens
Bei der Analyse des Unternehmens wird nach Kernaussagen gesucht, die das Einzigartige des
ganzen Unternehmens als Arbeitgeber möglichst klar beschreiben. Diese sollten abgestimmt
sein mit den Marken und dem Image des Unternehmens. Das Image des Unternehmens als
Arbeitgeber lässt sich gut durch Befragungen von Mitarbeitern oder Bewerbern ermitteln.
Der entscheidende Punkt bei dieser Analyse ist es, dass die ermittelten Aussagen der Wahrheit
entsprechen. Tun sie es nicht, werden die falschen Zielgruppen angesprochen die
Arbeitgebermarke verfehlt ihren Sinn.
» Welche Stärken hat Ihr Unternehmen?
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
» Welche Schwächen hat das Unternehmen?
Es versteht sich von selbst, dass die Schwächen nicht explizit in die Arbeitgebermarke einfließen sollen.
Sie zu erkennen ist dennoch sinnvoll, um ein vollständiges Bild Ihres Unternehmens zu bekommen.
Schwächen zu erkennen ist außerdem der erste Schritt, um sie zu beheben.
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
© Wolf I.O. Group www.WIOG.de 7
» Durch welche Eigenschaften lässt sich das Wesen Ihres Unternehmens
beschreiben?
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
» Was macht Ihr Unternehmen einzigartig, welche Besonderheiten gibt es?
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
» Welche Werte sind im Unternehmen wichtig?
Solche Werte sind in der Regel im Leitbild oder in der Unternehmensphilosophie aufgeführt. Sofern die
Werte noch nicht schriftlich fixiert wurden, nennen Sie bitte einfach Werte, die im Unternehmen als
wichtig empfunden werden, z.B. respektvoller Umgang, Offenheit oder Vertrauen.
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
» Wie lässt sich Ihr Unternehmen als Arbeitgeber beschreiben?
Hinweise hierzu bieten die Unternehmensstruktur, die Führungskultur, die Karrieremöglichkeiten oder
das Betriebsklima.
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
» Welche Vorteile verspricht das Unternehmen Bewerbern und Mitarbeitern in
seinem Employee Value Proposition (EVP)?
Die im EVP, dem Leistungsversprechen des Unternehmens an sein Bewerber und Mitarbeiter genannten
Vorteile können sich auf die unterschiedlichsten Bereiche beziehen, z.B. die Karriere, Gehalt usw.
Wichtig ist, dass die gemachten Leistungsversprechen realistisch sind und später eingehalten werden.
Sonst wird das Gegenteil dessen erreicht, was geplant war und enttäuschte Bewerber und Mitarbeiter
wenden sich vom Unternehmen ab.
© Wolf I.O. Group www.WIOG.de 8
Mögliche Bereiche, aus denen Vorteile angeboten werden können
Unternehmenskultur: ___________________________________
Unternehmenserfolg: ___________________________________
Werte des Unternehmens: ___________________________________
Unternehmensimage: ___________________________________
Kollegen / Vorgesetzte: ___________________________________
Attraktivität der Produkte / Dienstleistungen: ___________________________________
Attraktivität der Tätigkeit: ___________________________________
Gestaltungsmöglichkeiten / Eigenständigkeit: ___________________________________
Besonderheiten bezüglich der Vergütung: ___________________________________
persönliche Entwicklungsmöglichkeiten: ___________________________________
Weiterbildungsmöglichkeiten: ___________________________________
Karrieremöglichkeit: ___________________________________
Unternehmensstandort(e): ___________________________________
Work-Life-Balance: ___________________________________
Globalisierungsgrad / Internationalität: ___________________________________
_______________________________ ___________________________________
_______________________________ ___________________________________
_______________________________ ___________________________________
Zielgruppenanalyse
Die Arbeitgebermarke Ihres Unternehmens ist gezielt auf den Personenkreis auszurichten, aus
denen neue Mitarbeiter gesucht oder bereits vorhandene an das Unternehmen gebunden
werden sollen. Nur so können Sie die Chancen erhöhen, genau die Personen zu finden, zu
gewinnen und langfristig zu binden, die zu Ihrem Unternehmen passen.
© Wolf I.O. Group www.WIOG.de 9
» Welche Zielgruppe hat das Unternehmen als Arbeitgeber? Aus welchem
Personenkreis sollen zukünftige Mitarbeiter rekrutiert werden und welche
Mitarbeitergruppen sollen vorzugsweise im Unternehmen gebunden werden?
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
» Welche Qualifikationen, Kenntnisse und Fähigkeiten / Eigenschaften hat ein
Wunschkandidat Ihres Unternehmens?
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
» Welche Erwartungen hat ein solcher Wunschkandidat an seinen idealen
Arbeitgeber?
Befragungen von Personen der Zielgruppe können hier Erkenntnisse liefern.
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
Nun gilt es, die Analyseergebnisse von Unternehmens und Zielgruppe hinsichtlich der
gegenseitigen Erwartungen miteinander zu vergleichen. Je größer die Übereinstimmung
(Matching) zwischen dem Unternehmensangebot und den Erwartungen und Wünschen der
Zielgruppe ist, desto besser sind die Chancen für eine erfolgreiche langfristige
Zusammenarbeit.
» Wie hoch ist die Übereinstimmung zwischen dem Unternehmensangebot
und den Erwartungen der Zielgruppe?
 sehr hoch  hoch  mittel  niedrig  sehr niedrig
Ist die Übereinstimmung hoch, ist das Unternehmen bereits ein Wunschkandidat der
anvisierten Zielgruppe, sofern es dieser bekannt ist.
Bei niedrigem Übereinstimmungsgrad haben Sie folgende Handlungsoptionen:
© Wolf I.O. Group www.WIOG.de 10
Bitte entscheiden Sie sich für eine Option und notieren Sie kurz die geplante Vorgehensweise.
 Eine andere Zielgruppe wird anvisiert.
______________________________________________________________________
______________________________________________________________________
______________________________________________________________________
 Das Unternehmensangebot wird an die Erwartungen der Zielgruppe angepasst.
______________________________________________________________________
______________________________________________________________________
______________________________________________________________________
Analyse der Wettbewerber
Die Analyse der Wettbewerber hilft bei der klaren Abgrenzung Ihrer Unternehmensangebote an
Bewerber zu denen anderer Unternehmen der gleichen Branche oder Region. Mithilfe Ihres
Wissens darüber, was andere Bewerbern bieten, können die Besonderheiten Ihres
Unternehmens in ihrer Einzigartigkeit besser herausgestellt werden.
» Wie treten Wettbewerber als Arbeitgeber bei Stellenanzeigen, auf
Jobplattformen oder in ihrer Karriereseite auf?
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
» Welche Angebote Ihres Unternehmens in seiner Eigenschaft als Arbeitgeber
sind im Vergleich zu denen der Wettbewerber einzigartig und besonders
attraktiv für Ihre Zielgruppe?
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________
© Wolf I.O. Group www.WIOG.de 11
Kernbotschaften der Arbeitgebermarke bestimmen
Aus den in der Analyse gewonnenen Erkenntnissen werden nun die Kernbotschaften bestimmt,
die die Arbeitgebermarke Ihres Unternehmens Bewerbern und Mitarbeitern mitteilen soll.
Diese zentralen Botschaften der Einzigartigkeit und Besonderheit Ihres Unternehmens als
Arbeitgeber werden in einer starken Arbeitgebermarke verdichtet und in ansprechender Weise
präsentiert. Die Arbeitgebermarke verbindet die Kernbotschaften mit Bildern die Emotionen
hervorrufen und Präferenzen für dieses Unternehmen als Wunscharbeitgeber bei der
Zielgruppe schaffen.
Im Folgenden können Sie Ihre Analyseergebnisse den Punkten zuordnen, die bereits zu Beginn
der Checkliste als Charakteristika einer starken Arbeitgebermarke angesprochen wurden. Auf
diese Weise werden die Inhalte der Arbeitgeberfunktionen Ihres Unternehmens auf die
Kernbotschaften reduziert.
Aspekt innerhalb der Arbeitgebermarke Kernbotschaften mit
unternehmensspezifischem Inhalt
Zentrale Werte des Unternehmens als
Arbeitgeber
Einzigartige Arbeitgebereigenschaften /
Besonderheiten des Unternehmens
Hervorgerufene Emotionen des
Unternehmens als Arbeitgeber
Image des Unternehmens als Arbeitgeber /
Eindruck, den das Unternehmen vermittelt
(intern und extern)
Leistungsversprechen des Unternehmens als
Arbeitgeber an Bewerber und Mitarbeiter aus
der Zielgruppe: reell und einlösbar / EVP
Slogan und Bild entwickeln
Nach der Bestimmung der Inhalte der Arbeitgebermarke Ihres Unternehmens geht es nun
darum, diese ein einprägsame Worte zu fassen und mit einem passenden Bild zu verbinden.
Slogan
Im Slogan werden die Kernbotschaften über die Einzigartigkeit des Unternehmens als
Arbeitgeber möglichst knapp und präzise dargestellt. Ein idealer Arbeitgeberslogan passt zum
Gesamtbild des Unternehmens und seiner Marken.
» Wie lautet der Slogan für die Arbeitgebermarke Ihres Unternehmens?
__________________________________________________________________________
© Wolf I.O. Group www.WIOG.de 12
Bild
Bilder können Emotionen besser hervorzurufen als Worte. Außerdem bleiben sie visuell
veranlagten Menschen eher in Erinnerung. Daher sind Bilder besonders geeignet für die
Verankerung der Arbeitgebermarke bei der Zielgruppe. Das den Arbeitgeberslogan visuell
unterstützende Bild hat die Aufgabe Emotionen zu wecken, die mit dem Unternehmen
verbunden und auf die Zielgruppe ausgerichtet sind.
» Welches Bild soll den Slogan der Arbeitgebermarke visuell unterstützen?
Bitte fügen Sie ein Bild, eine Skizze oder eine Beschreibung ein, nach der der Designer ein passendes
Bild für den Arbeitgeberslogan entwerfen kann:
Die Arbeitgebermarke auf zielgruppenspezifischen Kanälen
kommunizieren
Nach dem Erstellen der Arbeitgebermarke, ist der folgende Schritt zur Steigerung der
Arbeitgeberattraktivität, diese kontinuierlich und einheitlich überall dort zu kommunizieren, wo
Ihre Zielgruppe unternehmensintern oder extern erreichbar ist. Auf diese Weise können
Bewerber aus der anvisierten Zielgruppe Ihr Unternehmen als Wunscharbeitgeber
wahrnehmen, sich bewerben und eingestellt werden.
Damit dies gelingen kann gilt es,
1. die Kommunikationskanäle der Zielgruppe zu ermitteln,
2. innerhalb des Unternehmens alle Maßnahmen zur Rekrutierung von Bewerbern und zur
Mitarbeiterbindung zu vernetzen und
3. bei allen Maßnahmen des strategischen Personalmarketings auf sämtlichen für die
Zielgruppe relevanten Kommunikationskanälen mithilfe der Arbeitgebermarke die gleiche
Kernbotschaft auszusenden.
Je mehr Sinne die Arbeitgebermarke anspricht, umso besser werden die Kernbotschaften von
Ihrer Zielgruppe wahrgenommen und verankert.
© Wolf I.O. Group www.WIOG.de 13
» Welche Kommunikationswege bevorzugen Bewerber aus Ihrer Zielgruppe
bei der Suche nach einem geeigneten Arbeitgeber oder einer Stelle?
 Internetjobbörsen, welche bevorzugt? _____________________________
 Empfehlung von Mitarbeitern des Unternehmens
 Social Networking Plattformen im Internet, welche? _____________________________
 Karriereseite von Unternehmen
 Internetforen / Blogs, welche? _____________________________
 Karrierevideos / Podcasts von Unternehmen
 Firmenkontaktmessen, welche? _____________________________
 Karrieretage im Unternehmen
 Karriereevent außerhalb des Unternehmens, welches? _____________________________
 Kooperation mit Hochschulen
 Absolvententage, welche bevorzugt? _____________________________
 Kooperation Ihres Unternehmens mit Schulen
 Überregionale Stellenanzeigen in Printmedien, welche? _____________________________
 Stellenanzeigen in der Lokalpresse
 Berichterstattung über Karrieremöglichkeiten in der Presse
 Sonstige Medienberichte über Unternehmen als Arbeitgeber
 Imagebroschüren von Unternehmen
 Agentur für Arbeit
 Personaldienstleister
 Sonstige Informationswege, welche? _____________________________
» Wie und wann sollen aufeinander abgestimmte Maßnahmen des
Personalmarketings mithilfe Ihrer Arbeitgebermarke auf den für Ihre
Zielgruppe am meisten relevanten und genutzten Informationswegen in
Zukunft stattfinden?
Informationsweg / Art der Maßnahme Wann
Kommunikationsmedium
___________________________ _________________________________ ________
___________________________ _________________________________ ________
___________________________ _________________________________ ________
___________________________ _________________________________ ________
___________________________ _________________________________ ________
___________________________ _________________________________ ________
___________________________ _________________________________ ________
___________________________ _________________________________ ________
___________________________ _________________________________ ________
Wolf I.O. Group GmbH
Unternehmensberatung
Engelsstraße 6 (Villa Engels)
D-42283 Wuppertal
www.wiog.de
Tel. +49 (0)202 479629-0
Fax +49 (0)202 479629-29
Mail info@wiog.de
USt-IdNr.: DE267693528
Geschäftsführung: Diplom-Betriebswirt (FH) Yvonne Wolf
Handelsregister: HRB 22341, Amtsgericht Wuppertal

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Arbeitgebermarke HR Innovation Day 2013 Anne Stoeckmann
Arbeitgebermarke HR Innovation Day 2013 Anne StoeckmannArbeitgebermarke HR Innovation Day 2013 Anne Stoeckmann
Arbeitgebermarke HR Innovation Day 2013 Anne Stoeckmann
HRM - HTWK Leipzig
 
Leitfaden_So steigern Sie den Wert Ihrer Talentmarke
Leitfaden_So steigern Sie den Wert Ihrer TalentmarkeLeitfaden_So steigern Sie den Wert Ihrer Talentmarke
Leitfaden_So steigern Sie den Wert Ihrer Talentmarke
Marius Foerster
 
Hochschul-Marketing & -Rekrutierung
Hochschul-Marketing & -RekrutierungHochschul-Marketing & -Rekrutierung
Hochschul-Marketing & -Rekrutierung
Metin Aydin
 

Was ist angesagt? (20)

Employer Branding / Arbeitgebermarketing - Basics
Employer Branding / Arbeitgebermarketing - BasicsEmployer Branding / Arbeitgebermarketing - Basics
Employer Branding / Arbeitgebermarketing - Basics
 
WOLF Employer Branding (DE)
WOLF Employer Branding (DE)WOLF Employer Branding (DE)
WOLF Employer Branding (DE)
 
Arbeitgebermarke HR Innovation Day 2013 Anne Stoeckmann
Arbeitgebermarke HR Innovation Day 2013 Anne StoeckmannArbeitgebermarke HR Innovation Day 2013 Anne Stoeckmann
Arbeitgebermarke HR Innovation Day 2013 Anne Stoeckmann
 
Checkliste Employer Branding Projekt / Employer Branding Prozess
Checkliste Employer Branding Projekt / Employer Branding ProzessCheckliste Employer Branding Projekt / Employer Branding Prozess
Checkliste Employer Branding Projekt / Employer Branding Prozess
 
Digital Employer Branding: Ihre Arbeitgebermarke sucht Reichweite im Internet
Digital Employer Branding: Ihre Arbeitgebermarke sucht Reichweite im InternetDigital Employer Branding: Ihre Arbeitgebermarke sucht Reichweite im Internet
Digital Employer Branding: Ihre Arbeitgebermarke sucht Reichweite im Internet
 
managerberater - Bewerbungsstrategie für Absolventen
managerberater - Bewerbungsstrategie für Absolventenmanagerberater - Bewerbungsstrategie für Absolventen
managerberater - Bewerbungsstrategie für Absolventen
 
Employer Brandung: Gemeinsam statt einsam.
Employer Brandung: Gemeinsam statt einsam.Employer Brandung: Gemeinsam statt einsam.
Employer Brandung: Gemeinsam statt einsam.
 
„Markenbekanntheit durch Emloyer Branding“
„Markenbekanntheit durch Emloyer Branding“„Markenbekanntheit durch Emloyer Branding“
„Markenbekanntheit durch Emloyer Branding“
 
Employer Branding - Klares Profil zeigen
Employer Branding - Klares Profil zeigen Employer Branding - Klares Profil zeigen
Employer Branding - Klares Profil zeigen
 
Leitfaden_So steigern Sie den Wert Ihrer Talentmarke
Leitfaden_So steigern Sie den Wert Ihrer TalentmarkeLeitfaden_So steigern Sie den Wert Ihrer Talentmarke
Leitfaden_So steigern Sie den Wert Ihrer Talentmarke
 
[2015] Trends in der Personalbeschaffung in Deutschland
[2015] Trends in der Personalbeschaffung in Deutschland [2015] Trends in der Personalbeschaffung in Deutschland
[2015] Trends in der Personalbeschaffung in Deutschland
 
Auffallen oder untergehen. Mehr Frechmut!
Auffallen oder untergehen. Mehr Frechmut!Auffallen oder untergehen. Mehr Frechmut!
Auffallen oder untergehen. Mehr Frechmut!
 
Abgrenzung Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting
Abgrenzung Employer Branding, Personalmarketing und RecruitingAbgrenzung Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting
Abgrenzung Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting
 
Coaching Day BPM 19.5.2011 Neu Isenburg
Coaching Day BPM 19.5.2011 Neu IsenburgCoaching Day BPM 19.5.2011 Neu Isenburg
Coaching Day BPM 19.5.2011 Neu Isenburg
 
Employer Branding in Personal Mentor
Employer Branding in Personal MentorEmployer Branding in Personal Mentor
Employer Branding in Personal Mentor
 
Personalgewinnung mit Social Media
Personalgewinnung mit Social MediaPersonalgewinnung mit Social Media
Personalgewinnung mit Social Media
 
HR EXPERIENCE
HR EXPERIENCEHR EXPERIENCE
HR EXPERIENCE
 
Strategisches Personalmarketing: Erfolgreiches Recruiting in Web und Social M...
Strategisches Personalmarketing: Erfolgreiches Recruiting in Web und Social M...Strategisches Personalmarketing: Erfolgreiches Recruiting in Web und Social M...
Strategisches Personalmarketing: Erfolgreiches Recruiting in Web und Social M...
 
Hochschul-Marketing & -Rekrutierung
Hochschul-Marketing & -RekrutierungHochschul-Marketing & -Rekrutierung
Hochschul-Marketing & -Rekrutierung
 
Markenstandpunkt Employer Branding: Aufbau starker Arbeitgebermarken
Markenstandpunkt Employer Branding: Aufbau starker ArbeitgebermarkenMarkenstandpunkt Employer Branding: Aufbau starker Arbeitgebermarken
Markenstandpunkt Employer Branding: Aufbau starker Arbeitgebermarken
 

Andere mochten auch

German recruiting trends 2013
German recruiting trends 2013  German recruiting trends 2013
German recruiting trends 2013
Sebastian Rudolph
 
euro adhoc IR-Newsletter 11/2009
euro adhoc IR-Newsletter 11/2009euro adhoc IR-Newsletter 11/2009
euro adhoc IR-Newsletter 11/2009
euro adhoc
 
Ihre eigene homepage von amenico
Ihre eigene homepage von amenicoIhre eigene homepage von amenico
Ihre eigene homepage von amenico
nramenico
 
Ansgar Büngener - Social Media Symposium - Employer Branding
Ansgar Büngener - Social Media Symposium - Employer BrandingAnsgar Büngener - Social Media Symposium - Employer Branding
Ansgar Büngener - Social Media Symposium - Employer Branding
P8 Marketing
 
Ziele der corporate identity
Ziele der corporate identityZiele der corporate identity
Ziele der corporate identity
sabs0312
 

Andere mochten auch (20)

Gemeinsam stark durch regionale Online-Vernetzung
Gemeinsam stark durch regionale Online-VernetzungGemeinsam stark durch regionale Online-Vernetzung
Gemeinsam stark durch regionale Online-Vernetzung
 
Cuadrocomparativofabiorodriguez
CuadrocomparativofabiorodriguezCuadrocomparativofabiorodriguez
Cuadrocomparativofabiorodriguez
 
Corporate Social Responsibility 2.0
Corporate Social Responsibility 2.0Corporate Social Responsibility 2.0
Corporate Social Responsibility 2.0
 
German recruiting trends 2013
German recruiting trends 2013  German recruiting trends 2013
German recruiting trends 2013
 
Textkernel - Recruiting Innovation Day München (DE)
Textkernel - Recruiting Innovation Day München (DE)Textkernel - Recruiting Innovation Day München (DE)
Textkernel - Recruiting Innovation Day München (DE)
 
Erfolgreiche Websites sind kein Zufall
Erfolgreiche Websites sind kein ZufallErfolgreiche Websites sind kein Zufall
Erfolgreiche Websites sind kein Zufall
 
Die Evolution der eigenen Homepage
Die Evolution der eigenen HomepageDie Evolution der eigenen Homepage
Die Evolution der eigenen Homepage
 
euro adhoc IR-Newsletter 11/2009
euro adhoc IR-Newsletter 11/2009euro adhoc IR-Newsletter 11/2009
euro adhoc IR-Newsletter 11/2009
 
Ihre eigene homepage von amenico
Ihre eigene homepage von amenicoIhre eigene homepage von amenico
Ihre eigene homepage von amenico
 
Erfolgsfaktoren einer Webpräsenz
Erfolgsfaktoren einer WebpräsenzErfolgsfaktoren einer Webpräsenz
Erfolgsfaktoren einer Webpräsenz
 
Whitepaper: Website-Optimierung - Ihre persönliche Checkliste
Whitepaper: Website-Optimierung - Ihre persönliche ChecklisteWhitepaper: Website-Optimierung - Ihre persönliche Checkliste
Whitepaper: Website-Optimierung - Ihre persönliche Checkliste
 
Arbeitgeber attraktivität heute und morgen comrecon-monster
Arbeitgeber attraktivität heute und morgen comrecon-monsterArbeitgeber attraktivität heute und morgen comrecon-monster
Arbeitgeber attraktivität heute und morgen comrecon-monster
 
Ansgar Büngener - Social Media Symposium - Employer Branding
Ansgar Büngener - Social Media Symposium - Employer BrandingAnsgar Büngener - Social Media Symposium - Employer Branding
Ansgar Büngener - Social Media Symposium - Employer Branding
 
Ziele der corporate identity
Ziele der corporate identityZiele der corporate identity
Ziele der corporate identity
 
Web2.0 im mittelständischen Unternehmen
Web2.0 im mittelständischen UnternehmenWeb2.0 im mittelständischen Unternehmen
Web2.0 im mittelständischen Unternehmen
 
Trends im Personalmarketing und Recruiting
Trends im Personalmarketing und RecruitingTrends im Personalmarketing und Recruiting
Trends im Personalmarketing und Recruiting
 
Presentation Patzelt Premium Professionals im Auftrag von Jaguar Land Rover
Presentation Patzelt Premium Professionals im Auftrag von Jaguar Land RoverPresentation Patzelt Premium Professionals im Auftrag von Jaguar Land Rover
Presentation Patzelt Premium Professionals im Auftrag von Jaguar Land Rover
 
#onedigicomp: Qualität entscheidet über Ihren Website-Erfolg
#onedigicomp: Qualität entscheidet über Ihren Website-Erfolg#onedigicomp: Qualität entscheidet über Ihren Website-Erfolg
#onedigicomp: Qualität entscheidet über Ihren Website-Erfolg
 
Der Arbeitgeber als Marke
Der Arbeitgeber als MarkeDer Arbeitgeber als Marke
Der Arbeitgeber als Marke
 
Arbeitgebermarke online positionieren
Arbeitgebermarke online positionierenArbeitgebermarke online positionieren
Arbeitgebermarke online positionieren
 

Ähnlich wie Checkliste: Arbeitgeberattraktivität (#20173)

Konzept 3030 claudia
Konzept 3030 claudiaKonzept 3030 claudia
Konzept 3030 claudia
Anna Groos
 

Ähnlich wie Checkliste: Arbeitgeberattraktivität (#20173) (20)

7 Gründe: FÜR UNTERNEHMEN warum Mitarbeiterempfehlungsprogramme als effektivs...
7 Gründe: FÜR UNTERNEHMEN warum Mitarbeiterempfehlungsprogramme als effektivs...7 Gründe: FÜR UNTERNEHMEN warum Mitarbeiterempfehlungsprogramme als effektivs...
7 Gründe: FÜR UNTERNEHMEN warum Mitarbeiterempfehlungsprogramme als effektivs...
 
Whitepaper: Arbeitgebermarke für den Mittelstand
Whitepaper: Arbeitgebermarke für den MittelstandWhitepaper: Arbeitgebermarke für den Mittelstand
Whitepaper: Arbeitgebermarke für den Mittelstand
 
Der 30u30-Wettbewerb. Salah-Eldin und Wahrbichler: #lifeisapitch
Der 30u30-Wettbewerb. Salah-Eldin und Wahrbichler: #lifeisapitchDer 30u30-Wettbewerb. Salah-Eldin und Wahrbichler: #lifeisapitch
Der 30u30-Wettbewerb. Salah-Eldin und Wahrbichler: #lifeisapitch
 
Was ist Markenführung? Lesen Sie hier die Erklärung von BrandTrust.
Was ist Markenführung? Lesen Sie hier die Erklärung von BrandTrust.Was ist Markenführung? Lesen Sie hier die Erklärung von BrandTrust.
Was ist Markenführung? Lesen Sie hier die Erklärung von BrandTrust.
 
Personalmarketing für KMUs
Personalmarketing für KMUsPersonalmarketing für KMUs
Personalmarketing für KMUs
 
Konzept 3030 claudia
Konzept 3030 claudiaKonzept 3030 claudia
Konzept 3030 claudia
 
Bewerbungspräsentation Advico
Bewerbungspräsentation AdvicoBewerbungspräsentation Advico
Bewerbungspräsentation Advico
 
Queb | Bundesverband für Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting ...
Queb | Bundesverband für Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting ...Queb | Bundesverband für Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting ...
Queb | Bundesverband für Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting ...
 
Kommalpha Studie Marketingerfolgskontrolle 041209
Kommalpha Studie Marketingerfolgskontrolle 041209Kommalpha Studie Marketingerfolgskontrolle 041209
Kommalpha Studie Marketingerfolgskontrolle 041209
 
Empfehlungsmarketing
EmpfehlungsmarketingEmpfehlungsmarketing
Empfehlungsmarketing
 
IBP_Whitepaper_Nach der Pflicht die Kür - Verkaufen im Customer Service
IBP_Whitepaper_Nach der Pflicht die Kür - Verkaufen im Customer ServiceIBP_Whitepaper_Nach der Pflicht die Kür - Verkaufen im Customer Service
IBP_Whitepaper_Nach der Pflicht die Kür - Verkaufen im Customer Service
 
Employer Branding Check-up | Infobroschüre
Employer Branding Check-up | InfobroschüreEmployer Branding Check-up | Infobroschüre
Employer Branding Check-up | Infobroschüre
 
Webinar: In 5 Schritten zu einer attraktiven Talentmarke mit LinkedIn
Webinar: In 5 Schritten zu einer attraktiven Talentmarke mit LinkedInWebinar: In 5 Schritten zu einer attraktiven Talentmarke mit LinkedIn
Webinar: In 5 Schritten zu einer attraktiven Talentmarke mit LinkedIn
 
Workshop Active Sourcing - Employer Branding im Internet
Workshop Active Sourcing - Employer Branding im InternetWorkshop Active Sourcing - Employer Branding im Internet
Workshop Active Sourcing - Employer Branding im Internet
 
Ihr Kundenstimme-Programm bringts nicht - und Sie wissen es!
Ihr Kundenstimme-Programm bringts nicht - und Sie wissen es!Ihr Kundenstimme-Programm bringts nicht - und Sie wissen es!
Ihr Kundenstimme-Programm bringts nicht - und Sie wissen es!
 
sdfjsldfjlskjflksjlfkd
sdfjsldfjlskjflksjlfkdsdfjsldfjlskjflksjlfkd
sdfjsldfjlskjflksjlfkd
 
Unternehmer Coaching
Unternehmer CoachingUnternehmer Coaching
Unternehmer Coaching
 
LinkedIn Employer Brand - Der Leitfaden zum Erfolg Ihrer Arbeitgebermarke
LinkedIn Employer Brand - Der Leitfaden zum Erfolg Ihrer ArbeitgebermarkeLinkedIn Employer Brand - Der Leitfaden zum Erfolg Ihrer Arbeitgebermarke
LinkedIn Employer Brand - Der Leitfaden zum Erfolg Ihrer Arbeitgebermarke
 
HR-MANAGER
HR-MANAGERHR-MANAGER
HR-MANAGER
 
Leistungsueberblick praxismarketing
Leistungsueberblick praxismarketingLeistungsueberblick praxismarketing
Leistungsueberblick praxismarketing
 

Mehr von Karin Essig

Mehr von Karin Essig (9)

Checkliste: Strukturelle Konfliktprävention
Checkliste: Strukturelle KonfliktpräventionCheckliste: Strukturelle Konfliktprävention
Checkliste: Strukturelle Konfliktprävention
 
Checkliste: Konflikttypen
Checkliste: KonflikttypenCheckliste: Konflikttypen
Checkliste: Konflikttypen
 
Checkliste: Konfliktsymptome
Checkliste: KonfliktsymptomeCheckliste: Konfliktsymptome
Checkliste: Konfliktsymptome
 
Checkliste Konfliktbewältigung
Checkliste KonfliktbewältigungCheckliste Konfliktbewältigung
Checkliste Konfliktbewältigung
 
Arbeitshilfe: Konflikte bewältigen
Arbeitshilfe: Konflikte bewältigenArbeitshilfe: Konflikte bewältigen
Arbeitshilfe: Konflikte bewältigen
 
Arbeitshilfe: Konflikte analysieren
Arbeitshilfe: Konflikte analysierenArbeitshilfe: Konflikte analysieren
Arbeitshilfe: Konflikte analysieren
 
Checkliste: Fluktuationskosten berechnen
Checkliste: Fluktuationskosten berechnenCheckliste: Fluktuationskosten berechnen
Checkliste: Fluktuationskosten berechnen
 
Checkliste Zeitmanagement: Prioritäten setzen mit dem Eisenhower-Prinzip
Checkliste Zeitmanagement: Prioritäten setzen mit dem Eisenhower-PrinzipCheckliste Zeitmanagement: Prioritäten setzen mit dem Eisenhower-Prinzip
Checkliste Zeitmanagement: Prioritäten setzen mit dem Eisenhower-Prinzip
 
Checkliste: Entscheidungshilfe Einführung Balanced Scorecard (020165)
Checkliste: Entscheidungshilfe Einführung Balanced Scorecard (020165)Checkliste: Entscheidungshilfe Einführung Balanced Scorecard (020165)
Checkliste: Entscheidungshilfe Einführung Balanced Scorecard (020165)
 

Checkliste: Arbeitgeberattraktivität (#20173)

  • 2. © Wolf I.O. Group www.WIOG.de 2 Checkliste Arbeitgeberattraktivität steigern: Bildung einer Arbeitgebermarke In dieser Checkliste erhalten Sie praktische Tipps zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität Ihres Unternehmens. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Bildung einer individuellen Arbeitgebermarke. Diese dient der Präsentation des Unternehmens nach außen für die gewünschten Bewerber und auch nach innen gegenüber den eigenen Mitarbeitern. Schritt für Schritt können Sie mithilfe der Checkliste selbst die wesentlichen Inhalte und Gestaltungsmerkmale einer Arbeitgebermarke für Ihr Unternehmen festlegen. Außerdem können Sie Kommunikationskanäle auswählen, auf denen die Arbeitgebermarke präsentiert werden soll, um als Mittel zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität effektiv wirken zu können. Im Einzelnen beinhaltet die Checkliste folgende Punkte:  Arbeitgeberattraktivität  Was ist Arbeitgeberattraktivität?  Kurzcheck zur Arbeitgeberattraktivität  Strategisches Personalmarketing als Basis für Arbeitgeberattraktivität  Arbeitgebermarke - effektives Mittel zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität  Doppelte Zielsetzung: Rekrutierung passgenauer Mitarbeiter und Mitarbeiterbindung  Kennzeichen einer starken Arbeitgebermarke  Investitionsbereitschaft überprüfen hinsichtlich der langfristigen Vorteile einer starken Arbeitgebermarke  Prozess der Bildung einer Arbeitgebermarke  Analyse  Kernbotschaften der Arbeitgebermarke bestimmen  Slogan und Bild entwickeln  Die Arbeitgebermarke auf zielgruppenspezifischen Kanälen kommunizieren Bei dieser Checkliste handelt es sich lediglich um Denkanstöße und nützliche Aspekte rund um das Thema Arbeitgeberattraktivität. Im Einzelfall empfiehlt sich eine Anpassung möglichst nach entsprechender Beratung. Jedwede Verwendung dieses Textes geschieht auf eigenes Risiko und unter jeglichem Haftungsausschluss der Wolf I.O. Group GmbH. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie sich über dieses Thema mit einem Experten austauschen möchten. © Wolf I.O. Group GmbH | Engelsstraße 6 | D-42283 Wuppertal | +49 (0)202 4796290 | www.wiog.de. Alle enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Kopieren oder Nachdruck verboten; Ausnahmen nur mit ausdrücklicher Genehmigung. Das Zitieren von Auszügen kann nur gestattet werden, wenn die Wolf I.O. Group GmbH als Quelle genannt wird.
  • 3. © Wolf I.O. Group www.WIOG.de 3 Arbeitgeberattraktivität Was ist Arbeitgeberattraktivität? Unter Arbeitgeberattraktivität werden alle Faktoren zusammengefasst, die Bewerber bewegen, sich genau bei diesem Unternehmen zu bewerben und die Mitarbeiter an das Unternehmen binden, weil genau diese Faktoren ihrem Wunschbild eines Arbeitgebers möglichst nahe kommen. Je präziser diese Faktoren als Botschaft in Form einer Arbeitgebermarke nach innen und außen transportiert werden, desto besser kann das Unternehmen die Mitarbeiter finden und halten, auf die es angewiesen ist, um erfolgreich zu sein. Kurzcheck zur Arbeitgeberattraktivität Dieser Kurzcheck kann Tendenzen aufzeigen, die deutlich machen, dass Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität sinnvoll erscheinen. Welche konkreten Verbesserungsmöglichkeiten es im Unternehmen in Hinsicht auf die Arbeitgeberattraktivität gibt, sollte im Rahmen der späteren Analyse festgestellt werden, um mit ausgewählten Maßnahmen gegenzusteuern. Hier geht es lediglich um die Feststellung eines grundsätzlichen Handlungsbedarfs. Bitte kreuzen Sie das Kästchen mit der jeweils zutreffenden Wertung für jedes Kriterium an. Im Anschluss daran ermitteln Sie bitte die Gesamtpunktzahl aus den angekreuzten Antworten. Kriterium Wertung 1 Punkt Wertung 2 Punkte Wertung 3 Punkte Dauer bis zur Besetzung unbesetzter Stellen  kurz  mittel  lang Passgenauigkeit neu eingestellter Mitarbeiter bezogen auf das Anforderungsprofil  hoch  mittel  geringer Verbleibrate neu eingestellter Mitarbeiter im Unternehmen  über 1 Jahr  bis 1 Jahr  Austritt in Probezeit Anteil ungewollter Fluktuation von Mitarbeitern im Unternehmen  gering  mittel  hoch Gesamtpunktzahl:_________ Auswertung: Liegt die Gesamtpunktzahl bei über 8 Punkten sind Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität empfehlenswert. Strategisches Personalmarketing als Basis für Arbeitgeberattraktivität Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg von Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität, speziell für die Schaffung und Etablierung einer Arbeitgebermarke, ist die strategische Ausrichtung des Personalmarketings im Unternehmen.
  • 4. © Wolf I.O. Group www.WIOG.de 4 Anhand der folgenden Aussagen können Sie prüfen, inwieweit das Personalmarketing im Unternehmen bereits strategisch ausgerichtet ist: ja nein Es gibt eine klare, von der Unternehmensleitung vorgegebene bzw. genehmigte Zielsetzung, an der alle Maßnahmen des Personalmarketings ausgerichtet sind.   Alle Abteilungen sind über das Ziel, sowie die zeitliche und inhaltliche Planung von Personalmarketingmaßnahmen informiert und stimmen ihren Personalbedarf untereinander mit Unterstützung der Personalabteilung ab.   Wenn Sie auf beide Fragen mit nein geantwortet haben, ist das Personalmarketing in Ihrem Unternehmen noch nicht strategisch ausgerichtet. In diesem Fall empfiehlt es sich, vor der Bildung und Etablierung einer Arbeitgebermarke zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität zuerst Maßnahmen zur strategischen Ausrichtung des Personalmarketings einführen. Arbeitgebermarke - effektives Mittel zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität Doppelte Zielsetzung Eine Arbeitgebermarke zu entwickeln dient dazu, zwei Ziele gleichzeitig zu erreichen: Das erste Ziel ist es, die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität für die Kommunikation nach außen voranzutreiben, um genau die Bewerber zu erreichen und anzuziehen, die das Unternehmen sucht. Das zweite Ziel ist Kommunikation nach innen zum Zwecke der Mitarbeiterbindung. Eine gute Arbeitgebermarke macht den eigenen Mitarbeitern immer wieder neu bewusst, dass sie in einem Unternehmen arbeiten, das ihnen Chancen bietet und auf das man stolz sein kann. Kennzeichen einer starken Arbeitgebermarke Eine starke Arbeitgebermarke ist gekennzeichnet durch die folgenden Eigenschaften:  In einem prägnanten Slogan werden die Kernwerte des Unternehmens klar und spezifisch kommuniziert  Die vermittelten Inhalte sind wahr und nachprüfbar. Falsche Versprechungen in einer Arbeitgebermarke verfehlen das Ziel, die richtigen Mitarbeiter zu finden und dauerhaft zu binden.  Die Arbeitgebermarke zeigt oder erzeugt Bilder, die die gewünschten Emotionen bei der Zielgruppe wecken und die zum Unternehmen, zum Arbeitgeberslogan oder zu den Produkten des Unternehmens passen.  Sie ist ausgerichtet auf eine zuvor definierte und in ihren Erwartungen bekannte Zielgruppe.  Sie gibt der Zielgruppe ein Leistungsversprechen, das später einlösbar ist.
  • 5. © Wolf I.O. Group www.WIOG.de 5  Die Inhalte und Bilder der Arbeitgebermarke werden auf möglichst vielen, von der Zielgruppe genutzten Kommunikationskanälen wiederholt und gleichbleibend kommuniziert.  Die Arbeitgebermarke verankert die durch sie vermittelten Qualitäten des Unternehmens als Arbeitgeber im Bewusstsein der Zielgruppe.  Das Unternehmen wird von Bewerbern der Zielgruppe und von den eigenen Mitarbeitern als Wunscharbeitgeber wahrgenommen.  Bewerber finden das Unternehmen, nach dem sie suchen. Das Unternehmen findet geeignete Bewerber aus der Zielgruppe.  Die eigenen Mitarbeiter nehmen das Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber wahr. Das Unternehmen bindet dadurch die gewünschten Mitarbeitergruppen an sich. Investitionsbereitschaft überprüfen hinsichtlich der langfristigen Vorteile einer starken Arbeitgebermarke Arbeitgeberattraktivität entsteht nicht von heute auf morgen, sondern wirkt auf lange Sicht positiv für das Unternehmen. Daher lohnt es sich vor der Entscheidung für oder gegen die Entwicklung einer Arbeitgebermarke, auf die langfristigen Vorteile zu schauen, die mit der Etablierung einer Arbeitgebermarke in Gang gesetzt werden.  Eine Arbeitgebermarke, die hält, was sie verspricht, unterstützt die Mitarbeiterbindung an das Unternehmen. Mitarbeiter, die sich wohlfühlen an ihrem Arbeitsplatz, sprechen außerdem darüber – häufig genau mit denen, die Ihr Unternehmen sucht.  Eine starke Arbeitgebermarke gibt Orientierung, setzt Ziele und macht Mitarbeiter stolz, bei einem guten Arbeitgeber zu arbeiten.  Mitarbeiter, die sich bei ihrem Arbeitgeber wohl fühlen, stolz auf ihr Unternehmen sind, wissen warum sie etwas tun und eigenen Ziele mit Unternehmenszielen in Einklang bringen können, arbeiten erfolgreicher.  So fördert die Schaffung einer Arbeitgebermarke die Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Das Resultat ist eine Steigerung des Unternehmenserfolges.  Die Schaffung einer Arbeitgebermarke wirkt auch auf einem weiteren Gebiet in doppelter Hinsicht: Sie steigert auf der einen Seite die Erlöse, und senkt andererseits die Kosten. Denn ein erfolgreiches Unternehmen übt eine stärkere Anziehungskraft auf Bewerber aus als ein nur mittelmäßig erfolgreicher Betrieb. Die Kosten für das Personalmarketing und die übrigen mit der Fluktuation von Mitarbeitern verbundenen Kosten sinken schon deshalb, weil mehr Bewerber von sich aus das Unternehmen finden. Durch eine größere Mitarbeiterbindung sinkt zudem die Zahl der neu zu besetzenden Positionen im Unternehmen, wodurch weitere Rekrutierungskosten eingespart werden können. Beurteilen Sie nun selbst, ob es sich für Ihr Unternehmen lohnt, in die Entwicklung einer Arbeitgebermarke zu investieren: ja nein Die langfristigen Vorteile einer starken Arbeitgebermarke sind für unser Unternehmen bedeutend.   Wenn Sie zu der Erkenntnis kommen, dass es sich lohnt, helfen Ihnen die nächsten Punkte bei der Entwicklung einer Arbeitgebermarke weiter.
  • 6. © Wolf I.O. Group www.WIOG.de 6 Prozess der Bildung einer Arbeitgebermarke Analyse Die Grundlage für die Botschaft, die die Arbeitgebermarke transportieren soll, bilden die Erkenntnisse, die Sie in der folgenden Analyse gewinnen. Diese bezieht sich auf das eigene Unternehmen als Arbeitgeber, der Zielgruppe der Bewerber und Mitarbeiter sowie auf Ihre Wettbewerber in Region und Branche die mit Ihnen um diese Zielgruppe konkurrieren. Bei der Analyse unterstützen Sie die nachfolgenden Fragen. Da Ihre Antworten die Basis bilden für die folgenden Arbeitsschritte bei der Entwicklung einer Arbeitgebermarke, sind möglichst genaue, klare und spezifische Antworten empfehlenswert. Analyse des Unternehmens Bei der Analyse des Unternehmens wird nach Kernaussagen gesucht, die das Einzigartige des ganzen Unternehmens als Arbeitgeber möglichst klar beschreiben. Diese sollten abgestimmt sein mit den Marken und dem Image des Unternehmens. Das Image des Unternehmens als Arbeitgeber lässt sich gut durch Befragungen von Mitarbeitern oder Bewerbern ermitteln. Der entscheidende Punkt bei dieser Analyse ist es, dass die ermittelten Aussagen der Wahrheit entsprechen. Tun sie es nicht, werden die falschen Zielgruppen angesprochen die Arbeitgebermarke verfehlt ihren Sinn. » Welche Stärken hat Ihr Unternehmen? __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ » Welche Schwächen hat das Unternehmen? Es versteht sich von selbst, dass die Schwächen nicht explizit in die Arbeitgebermarke einfließen sollen. Sie zu erkennen ist dennoch sinnvoll, um ein vollständiges Bild Ihres Unternehmens zu bekommen. Schwächen zu erkennen ist außerdem der erste Schritt, um sie zu beheben. __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________
  • 7. © Wolf I.O. Group www.WIOG.de 7 » Durch welche Eigenschaften lässt sich das Wesen Ihres Unternehmens beschreiben? __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ » Was macht Ihr Unternehmen einzigartig, welche Besonderheiten gibt es? __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ » Welche Werte sind im Unternehmen wichtig? Solche Werte sind in der Regel im Leitbild oder in der Unternehmensphilosophie aufgeführt. Sofern die Werte noch nicht schriftlich fixiert wurden, nennen Sie bitte einfach Werte, die im Unternehmen als wichtig empfunden werden, z.B. respektvoller Umgang, Offenheit oder Vertrauen. __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ » Wie lässt sich Ihr Unternehmen als Arbeitgeber beschreiben? Hinweise hierzu bieten die Unternehmensstruktur, die Führungskultur, die Karrieremöglichkeiten oder das Betriebsklima. __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ » Welche Vorteile verspricht das Unternehmen Bewerbern und Mitarbeitern in seinem Employee Value Proposition (EVP)? Die im EVP, dem Leistungsversprechen des Unternehmens an sein Bewerber und Mitarbeiter genannten Vorteile können sich auf die unterschiedlichsten Bereiche beziehen, z.B. die Karriere, Gehalt usw. Wichtig ist, dass die gemachten Leistungsversprechen realistisch sind und später eingehalten werden. Sonst wird das Gegenteil dessen erreicht, was geplant war und enttäuschte Bewerber und Mitarbeiter wenden sich vom Unternehmen ab.
  • 8. © Wolf I.O. Group www.WIOG.de 8 Mögliche Bereiche, aus denen Vorteile angeboten werden können Unternehmenskultur: ___________________________________ Unternehmenserfolg: ___________________________________ Werte des Unternehmens: ___________________________________ Unternehmensimage: ___________________________________ Kollegen / Vorgesetzte: ___________________________________ Attraktivität der Produkte / Dienstleistungen: ___________________________________ Attraktivität der Tätigkeit: ___________________________________ Gestaltungsmöglichkeiten / Eigenständigkeit: ___________________________________ Besonderheiten bezüglich der Vergütung: ___________________________________ persönliche Entwicklungsmöglichkeiten: ___________________________________ Weiterbildungsmöglichkeiten: ___________________________________ Karrieremöglichkeit: ___________________________________ Unternehmensstandort(e): ___________________________________ Work-Life-Balance: ___________________________________ Globalisierungsgrad / Internationalität: ___________________________________ _______________________________ ___________________________________ _______________________________ ___________________________________ _______________________________ ___________________________________ Zielgruppenanalyse Die Arbeitgebermarke Ihres Unternehmens ist gezielt auf den Personenkreis auszurichten, aus denen neue Mitarbeiter gesucht oder bereits vorhandene an das Unternehmen gebunden werden sollen. Nur so können Sie die Chancen erhöhen, genau die Personen zu finden, zu gewinnen und langfristig zu binden, die zu Ihrem Unternehmen passen.
  • 9. © Wolf I.O. Group www.WIOG.de 9 » Welche Zielgruppe hat das Unternehmen als Arbeitgeber? Aus welchem Personenkreis sollen zukünftige Mitarbeiter rekrutiert werden und welche Mitarbeitergruppen sollen vorzugsweise im Unternehmen gebunden werden? __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ » Welche Qualifikationen, Kenntnisse und Fähigkeiten / Eigenschaften hat ein Wunschkandidat Ihres Unternehmens? __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ » Welche Erwartungen hat ein solcher Wunschkandidat an seinen idealen Arbeitgeber? Befragungen von Personen der Zielgruppe können hier Erkenntnisse liefern. __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ Nun gilt es, die Analyseergebnisse von Unternehmens und Zielgruppe hinsichtlich der gegenseitigen Erwartungen miteinander zu vergleichen. Je größer die Übereinstimmung (Matching) zwischen dem Unternehmensangebot und den Erwartungen und Wünschen der Zielgruppe ist, desto besser sind die Chancen für eine erfolgreiche langfristige Zusammenarbeit. » Wie hoch ist die Übereinstimmung zwischen dem Unternehmensangebot und den Erwartungen der Zielgruppe?  sehr hoch  hoch  mittel  niedrig  sehr niedrig Ist die Übereinstimmung hoch, ist das Unternehmen bereits ein Wunschkandidat der anvisierten Zielgruppe, sofern es dieser bekannt ist. Bei niedrigem Übereinstimmungsgrad haben Sie folgende Handlungsoptionen:
  • 10. © Wolf I.O. Group www.WIOG.de 10 Bitte entscheiden Sie sich für eine Option und notieren Sie kurz die geplante Vorgehensweise.  Eine andere Zielgruppe wird anvisiert. ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________  Das Unternehmensangebot wird an die Erwartungen der Zielgruppe angepasst. ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________ ______________________________________________________________________ Analyse der Wettbewerber Die Analyse der Wettbewerber hilft bei der klaren Abgrenzung Ihrer Unternehmensangebote an Bewerber zu denen anderer Unternehmen der gleichen Branche oder Region. Mithilfe Ihres Wissens darüber, was andere Bewerbern bieten, können die Besonderheiten Ihres Unternehmens in ihrer Einzigartigkeit besser herausgestellt werden. » Wie treten Wettbewerber als Arbeitgeber bei Stellenanzeigen, auf Jobplattformen oder in ihrer Karriereseite auf? __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ » Welche Angebote Ihres Unternehmens in seiner Eigenschaft als Arbeitgeber sind im Vergleich zu denen der Wettbewerber einzigartig und besonders attraktiv für Ihre Zielgruppe? __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________
  • 11. © Wolf I.O. Group www.WIOG.de 11 Kernbotschaften der Arbeitgebermarke bestimmen Aus den in der Analyse gewonnenen Erkenntnissen werden nun die Kernbotschaften bestimmt, die die Arbeitgebermarke Ihres Unternehmens Bewerbern und Mitarbeitern mitteilen soll. Diese zentralen Botschaften der Einzigartigkeit und Besonderheit Ihres Unternehmens als Arbeitgeber werden in einer starken Arbeitgebermarke verdichtet und in ansprechender Weise präsentiert. Die Arbeitgebermarke verbindet die Kernbotschaften mit Bildern die Emotionen hervorrufen und Präferenzen für dieses Unternehmen als Wunscharbeitgeber bei der Zielgruppe schaffen. Im Folgenden können Sie Ihre Analyseergebnisse den Punkten zuordnen, die bereits zu Beginn der Checkliste als Charakteristika einer starken Arbeitgebermarke angesprochen wurden. Auf diese Weise werden die Inhalte der Arbeitgeberfunktionen Ihres Unternehmens auf die Kernbotschaften reduziert. Aspekt innerhalb der Arbeitgebermarke Kernbotschaften mit unternehmensspezifischem Inhalt Zentrale Werte des Unternehmens als Arbeitgeber Einzigartige Arbeitgebereigenschaften / Besonderheiten des Unternehmens Hervorgerufene Emotionen des Unternehmens als Arbeitgeber Image des Unternehmens als Arbeitgeber / Eindruck, den das Unternehmen vermittelt (intern und extern) Leistungsversprechen des Unternehmens als Arbeitgeber an Bewerber und Mitarbeiter aus der Zielgruppe: reell und einlösbar / EVP Slogan und Bild entwickeln Nach der Bestimmung der Inhalte der Arbeitgebermarke Ihres Unternehmens geht es nun darum, diese ein einprägsame Worte zu fassen und mit einem passenden Bild zu verbinden. Slogan Im Slogan werden die Kernbotschaften über die Einzigartigkeit des Unternehmens als Arbeitgeber möglichst knapp und präzise dargestellt. Ein idealer Arbeitgeberslogan passt zum Gesamtbild des Unternehmens und seiner Marken. » Wie lautet der Slogan für die Arbeitgebermarke Ihres Unternehmens? __________________________________________________________________________
  • 12. © Wolf I.O. Group www.WIOG.de 12 Bild Bilder können Emotionen besser hervorzurufen als Worte. Außerdem bleiben sie visuell veranlagten Menschen eher in Erinnerung. Daher sind Bilder besonders geeignet für die Verankerung der Arbeitgebermarke bei der Zielgruppe. Das den Arbeitgeberslogan visuell unterstützende Bild hat die Aufgabe Emotionen zu wecken, die mit dem Unternehmen verbunden und auf die Zielgruppe ausgerichtet sind. » Welches Bild soll den Slogan der Arbeitgebermarke visuell unterstützen? Bitte fügen Sie ein Bild, eine Skizze oder eine Beschreibung ein, nach der der Designer ein passendes Bild für den Arbeitgeberslogan entwerfen kann: Die Arbeitgebermarke auf zielgruppenspezifischen Kanälen kommunizieren Nach dem Erstellen der Arbeitgebermarke, ist der folgende Schritt zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität, diese kontinuierlich und einheitlich überall dort zu kommunizieren, wo Ihre Zielgruppe unternehmensintern oder extern erreichbar ist. Auf diese Weise können Bewerber aus der anvisierten Zielgruppe Ihr Unternehmen als Wunscharbeitgeber wahrnehmen, sich bewerben und eingestellt werden. Damit dies gelingen kann gilt es, 1. die Kommunikationskanäle der Zielgruppe zu ermitteln, 2. innerhalb des Unternehmens alle Maßnahmen zur Rekrutierung von Bewerbern und zur Mitarbeiterbindung zu vernetzen und 3. bei allen Maßnahmen des strategischen Personalmarketings auf sämtlichen für die Zielgruppe relevanten Kommunikationskanälen mithilfe der Arbeitgebermarke die gleiche Kernbotschaft auszusenden. Je mehr Sinne die Arbeitgebermarke anspricht, umso besser werden die Kernbotschaften von Ihrer Zielgruppe wahrgenommen und verankert.
  • 13. © Wolf I.O. Group www.WIOG.de 13 » Welche Kommunikationswege bevorzugen Bewerber aus Ihrer Zielgruppe bei der Suche nach einem geeigneten Arbeitgeber oder einer Stelle?  Internetjobbörsen, welche bevorzugt? _____________________________  Empfehlung von Mitarbeitern des Unternehmens  Social Networking Plattformen im Internet, welche? _____________________________  Karriereseite von Unternehmen  Internetforen / Blogs, welche? _____________________________  Karrierevideos / Podcasts von Unternehmen  Firmenkontaktmessen, welche? _____________________________  Karrieretage im Unternehmen  Karriereevent außerhalb des Unternehmens, welches? _____________________________  Kooperation mit Hochschulen  Absolvententage, welche bevorzugt? _____________________________  Kooperation Ihres Unternehmens mit Schulen  Überregionale Stellenanzeigen in Printmedien, welche? _____________________________  Stellenanzeigen in der Lokalpresse  Berichterstattung über Karrieremöglichkeiten in der Presse  Sonstige Medienberichte über Unternehmen als Arbeitgeber  Imagebroschüren von Unternehmen  Agentur für Arbeit  Personaldienstleister  Sonstige Informationswege, welche? _____________________________ » Wie und wann sollen aufeinander abgestimmte Maßnahmen des Personalmarketings mithilfe Ihrer Arbeitgebermarke auf den für Ihre Zielgruppe am meisten relevanten und genutzten Informationswegen in Zukunft stattfinden? Informationsweg / Art der Maßnahme Wann Kommunikationsmedium ___________________________ _________________________________ ________ ___________________________ _________________________________ ________ ___________________________ _________________________________ ________ ___________________________ _________________________________ ________ ___________________________ _________________________________ ________ ___________________________ _________________________________ ________ ___________________________ _________________________________ ________ ___________________________ _________________________________ ________ ___________________________ _________________________________ ________
  • 14. Wolf I.O. Group GmbH Unternehmensberatung Engelsstraße 6 (Villa Engels) D-42283 Wuppertal www.wiog.de Tel. +49 (0)202 479629-0 Fax +49 (0)202 479629-29 Mail info@wiog.de USt-IdNr.: DE267693528 Geschäftsführung: Diplom-Betriebswirt (FH) Yvonne Wolf Handelsregister: HRB 22341, Amtsgericht Wuppertal