SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Der  Wandel der Rolle des Lehrenden
durch den Einsatz mobiler Endgeräte in der Schule
Ringvorlesung „Mobiles Lernen, quo vadis?“ an der Universität Augsburg
(Professur für Digitale Medien), 09.05.2012




Prof. Dr. Kerstin Mayrberger | Professur für Mediendidaktik | http://kerstin.mayrberger.de/   1
2
3
4
https://lms.at/lms4edubooks/pilotschulen
Agenda

• Digitale Medien in der Lebenswelt


• Digitale Medien im Unterricht


• Zur Rolle von mobilen Endgeräten im Unterricht


• Zur medienpädagogischen Kompetenz von Lehrenden


• Folgerungen und (Zwischen-)Fazit




                                                    5
Digitale Medien in der Lebenswelt




                                    6
((N)ONLINER-Atlas, 2011, S. 10)
                                  7
8
9
http://www.youtube.com/watch?v=ZokqjjIy77Y   10
Digitale Medien im Unterricht




                                11
Schule
          Medienbildung
        Medienkompetenz


              Mediendidaktik




Medienerziehung            Mediensozialisation



              Lebenswelt



                                                 12
KMK-Erklärung Medienbildung in der Schule
Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 8. März 2012

        „Medienbildung gehört zum Bildungsauftrag der Schule, denn
   Medienkompetenz ist neben Lesen, Rechnen und Schreibe eine weitere
                   wichtige Kulturtechnik geworden.“ (9)
                                       
„Die Entwicklung von umfassender Medienkompetenz durch Medienbildung
 ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur im Zusammenwirken von
 Schule und Elternhaus sowie mit den Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft
                   und Kultur bewältigt werden kann.“ (3)

   „Schulische Medienbildung versteht sich als dauerhafter, pädagogisch
   strukturierter und begleiteter Prozess der konstruktiven und kritischen
 Auseinandersetzung mit der Medienwelt. Sie zielt auf den Erwerb und die
  fortlaufende Erweiterung von Medienkompetenz; also jener Kenntnisse,
  Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ein sachgerechtes, selbstbestimmtes,
   kreatives und sozial verantwortliches Handeln in der medial geprägten
                        Lebenswelt ermöglichen.“ (3)
                                                                             13
Lernen im PC-Raum der Schule, der „Klassiker“




                                                                                             14
                                   Quelle: http://www.berufskolleg.de/go/bild/itawirt.jpg/
Lernen in der Medienecke




                                                                                                 15
                           http://www.suedschuleherne.homepage.t-online.de/lernenmitmedien.htm
Lernen mit Notebooks




                       Quelle: http://cg.bamberg.de/   16
... auf Ebene des Unterrichts

➡ „Grundsätzlich belegen vergleichbare Studien zum Einsatz
  von Laptops immer wieder ähnliche Potenziale in den
  Bereichen Schüleraktivität, Selbstständigkeit und
  Motivation.“ Sie zeigen auch, „dass der Mehrwert des
  Unterrichts mit Notebooks vermutlich nicht primär in der
  Verbesserung von Fachleistungen zu suchen ist, oder
  zumindest nur dann, wenn hier deutlich mehr Ressourcen
  als bisher investiert werden, um Konzepte für den
  fachdidaktisch sinnvollen Einsatz zu entwickeln und die
  Lehrkräfte auch entsprechend fortzubilden“.



                                          (Schaumburg et al. 2007, S. 125)   17
... auf Ebene des Lehrerhandelns

• Handlungsmuster von Lehrpersonen haben einen deutlichen Einfluss auf die
  Lernwirksamkeit von Software (Müller, Blömeke & Eichler, 2006)


• Wirkungen im fachlichen und überfachlichen Bereich sind nicht durch das
  Medium per se zu erwarten, sondern nur im Kontext einer sinnvollen
  didaktischen Verwendung, d.h. durch eine lernförderliche Wechselwirkung
  zwischen Lernvoraussetzungen, Inhalt, Sozialform und Medien (Herzig & Grafe,
  2011)




                                                                                 18
Pilotphase gymnasiale Oberstufe (März-Juni 2011)
Identifizierte Szenarien


  Recherche von
 Informationen im   Bearbeitung einer
 Netz als Gruppe    Aufgabenstellung
  (nach Vorgabe)    als Gruppe (nach
                        Vorgabe)




 Präsentation der
  Ergebnisse als        Apps zur
     Gruppe          Visualisierungs-
                     und Kontrollhilfe
Identifizierte Szenarien ... und was angestrebt wird


  Recherche von                           „Problem-
 Informationen im                        orientierung“
                    Bearbeitung einer
 Netz als Gruppe    Aufgabenstellung
  (nach Vorgabe)    als Gruppe (nach
                        Vorgabe)                         „Selbstbe-
                                                         stimmung“


                                          Blended
 Präsentation der
                                          Learning
  Ergebnisse als        Apps zur
     Gruppe          Visualisierungs-
                     und Kontrollhilfe                      Mobilität
... auf Ebene des Lehrerhandelns

•   „Medialer Habitus“ von Lehrpersonen als Grund für Einsatzbereitschaft von digitalen
    Medien im eigenen Unterricht (Medienbiographie) (Biermann & Kommer, 2012)


•   Zusammenhang zwischen pädagogischen und unterrichtlicher Nutzung digitaler
    Medien und Einstellungen von Lehrpersonen (Eickelmann & Schulz-Zander, 2010)
     - Vielnutzer (mindestens wöchentlich) schätzen den pädagogischen Nutzen in
       Bezug auf die Motivierung der Lernenden, auf den Umgang mit Heterogenität
       und auf Lernkompetenzen zum selbstständigen, selbstgesteuerten Lernen sehr
       viel häufiger positiv ein, als Gelegenheitsnutzer. Zwei Drittel der Vielnutzer teilen
       diese Einschätzung auch hinsichtlich einer positiven Wirkung auf den fachlichen
       Kompetenzerwerb, die Problemlösefähigkeit und Kooperationsfähigkeit.
     - Lehrpersonen setzen Technologie eher ein, wenn sie darin einen Mehrwert für
       den Unterricht erkennen. (Motivation, Lernergebnisse)
     - Didaktische und medienpädagogische Kompetenzen, besonders aber Medien-
       und Methodenkompetenz stellen förderliche Faktoren dar. (Selbstvertrauen)

                                                                                              22
... auf Ebene des Lehrerhandelns

• „Der Einsatz digitaler Medien im Unterricht (...) ist in seiner Wirkung u.a. von der
  didaktischen Fähigkeit der Lehrpersonen abhängig, die spezifischen Potenziale
  digitaler Medien so im Unterricht einzusetzen, dass Lernaktivitäten bei
  Schülerinnen und Schüler angeregt und unterstützt werden, die eine vertiefende
  Auseinandersetzung mit bestimmten Inhalten und Aufgabenstellungen fördern.
  Dies bedeutet u.a., tradierte Muster der Unterrichtsführung zu überdenken und
  zu verändern.“ (Herzig & Grafe, 20011, S. 80)


➡   Verändertes Lernen mit digitalen Medien


➡   Mobiles Lernen fördert und (er-)fordert ein verändertes Lehren und einer
    Veränderung der Handlungsmuster von Lehrenden.




                                                                                         23
Zur Rolle von mobilen Endgeräten im Unterricht




                                                 24
mobiles Lernen/mobile learning

• allgemein: Lernen und Lehren mit mobilen Endgeräten


• Lehr- und Lernszenarien, in denen portable, drahtlos vernetzte Endgeräte wie
  Notebooks, Handhelds oder Mobiltelefone zum Einsatz kommen, wobei das
  pädagogische und didaktische Konzept im Zentrum steht (vgl. Döring, 2005)


• Lehrende und Lernende sind (meist) physisch getrennt bzw. mobil, die Zeit und
  der Ort des Lernens ist (relativ) frei wählbar und neue Informations- und
  Kommunikationstechnologien werden (intensiver) zur Kommunikation und
  Interaktion genutzt (vgl. Ferscha, 2007)


➡   (Medien-)Didaktisches Szenario mit mobiler, ubiquitärer Technologie



                                                                                  25
(Ferscha, 2007)   26
Mobiles Lernen?




                  27
Folgerungen zur Rolle der Lehrenden

➡   Basiskompetenzen bei Schüler/innen und Lehrer/innen als Voraussetzung
    („Vorsprung ausgleichen“)

➡   iPads lösen Herausforderungen eines guten Unterrichts nicht auf: Gestaltung
    sinnvoller fach- und mediendidaktischer Szenarien

➡   Primat eines veränderten Lernens und Lehrens kann mit mobilen Endgeräten
    eingelöst werden (u.a. Individualisierung, Selbststeuerung)

➡   Ubiquitäres Lernen = Ubiquitäres Lehren, Beraten und Begleiten?!

➡   Balance zwischen informellen und formalem Lernkontexten

➡   Konstruktiver Umgang mit „Ablenkung“ als Teil einer modernen Lernkultur
    (Personalisierung; Entgrenzung)

                                                         (Ludwig, Mayrberger & Weidmann, 2011) 28
Zur medienpädagogischen Kompetenz
von Lehrenden




                                    29
Mediendidaktische                    Medienerzieherische
    Kompetenz                             Kompetenz
                      Medienpädagogische
                          Kompetenz
Organisationsbezogene                   Sozialisationsbezogene
     Kompetenz                                Kompetenz



                Persönliche Medienkompetenz




                                                (u.a. Herzig, 2008, Blömeke 2000)
                                                                                    30
Medienpädagogische Kompetenz
• Persönliche Medienkompetenz
  In der Lage zu sein, in Medienzusammenhängen sachgerecht, selbstbestimmt, kreativ und sozial
  verantwortlich zu handeln.


• Mediendidaktische Kompetenz
  Fähigkeit zur reflektierten Verwendung von Medien und Informationstechnologien in geeigneten Lehr-
  und Lernformen und deren Weiterentwicklung


• Medienerzieherische Kompetenz
  Fähigkeit, Medienthemen im formalen und informellen Bildungskontext im Sinne pädagogischer
  Leitideen in angemessener Weise behandeln zu können


• Sozialisationsbezogene Kompetenz im Medienzusammenhang
  Fähigkeit zur konstruktiven Berücksichtigung der Lernvoraussetzungen der Lernenden beim
  medienpädagogischen Handeln


• Organisationsentwicklungsbezogene Kompetenz
  Fähigkeit zur innovativen Gestaltung der Rahmenbedingungen für medienpädagogisches Handeln

                                                               (u.a. Tulodziecki 1995; Herzig, 2008, Blömeke 2000)   31
Mediendidaktische                    Medienerzieherische
    Kompetenz                             Kompetenz
                      Medienpädagogische
                          Kompetenz
Organisationsbezogene                   Sozialisationsbezogene
     Kompetenz                                Kompetenz



                Persönliche Medienkompetenz




                                                (u.a. Herzig, 2008, Blömeke 2000)
                                                                                    32
Mediendidaktische Kompetenz

Fähigkeit zur reflektierten Verwendung von Medien und Informationstechnologien in geeigneten
Lehr- und Lernformen und deren Weiterentwicklung


1) Einsatz von (digitalen) Medien als Werkzeug und Mittel im Unterricht
   a) Verwendung von strukturierten Kriterien zur Analyse, Bewertung und Auswahl von Medien
   und Informationstechnologien als Werkzeug und Mittel im Unterricht
   b) Planen mit mediendidaktischen Konzepten
   c) Einschätzung von Ergebnissen mediendidaktischer Forschung

2) Gestaltung und Weiterentwicklung schulischer Lehr- und Lernformen mit (digitalen)
Medien
   a) Vergleichen lehr-lerntheoretischer Ansätze
   b) Bewerten grundlegender entwicklungs- und sozialpsychologischer Theorien sowie
   allgemeindidaktischer Unterrichtsansätze
   c) Gestaltung und Weiterentwicklung von Lernumgebungen mit (digitalen) Medien

                                                                                 (Blömeke, 2000)   33
Erweiterte Mediendidaktische Kompetenz

3) Entgrenzung formaler Lehr- und Lernprozesse mit digitalen Medien
  a) Einschätzen der Folgen der Öffnung von Unterricht mit digitalen
  Medien (Mobiles Lernen)
  b) Bewerten von Ansätzen der Motivations- und Interessensforschung
  c) Anwenden von Angeboten des Social Web




                                                                  (Mayrberger, 2012)   34
Folgerungen und (Zwischen-)Fazit	

• Mobile Endgeräte bringen das Potenzial mit sich Unterricht zu verändern


• Mobiles Lernen erfordert einen veränderten Unterricht


• Entgrenzung von formalen Lern- und Lehrprozessen braucht eine veränderte
  Form mediendidaktischer Kompetenz und veränderter Handlungsroutinen von
  Lehrenden


• Öffnungsbereitschaft und Offenheit als selbstverständlicher Bestandteil einer
  zeitgemäßen, professionellen Lehrendenrolle




                                                                                  35
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Prof. Dr. Kerstin Mayrberger

Universität Augsburg
Institut für Medien und Bildungstechnologie (imb)

http://kerstin.mayrberger.de


                                                    36

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Individualisiertes Lernen im Rahmen von Schulentwicklung - Mehrwert durch dig...
Individualisiertes Lernen im Rahmen von Schulentwicklung - Mehrwert durch dig...Individualisiertes Lernen im Rahmen von Schulentwicklung - Mehrwert durch dig...
Individualisiertes Lernen im Rahmen von Schulentwicklung - Mehrwert durch dig...
Mandy Rohs
 
Medienbezogene Professionalität von Hochschullehrenden fördern können
Medienbezogene Professionalität  von Hochschullehrenden fördern könnenMedienbezogene Professionalität  von Hochschullehrenden fördern können
Medienbezogene Professionalität von Hochschullehrenden fördern könnenKerstin Mayrberger
 
Offene und partizipative Lernkonzepte - E-Portfolios, MOOCs und Flipped Class...
Offene und partizipative Lernkonzepte - E-Portfolios, MOOCs und Flipped Class...Offene und partizipative Lernkonzepte - E-Portfolios, MOOCs und Flipped Class...
Offene und partizipative Lernkonzepte - E-Portfolios, MOOCs und Flipped Class...
L3T - Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologie
 
Erwachsenen- und Weiterbildung - Technologieeinsatz beim Lernen und Lehren mi...
Erwachsenen- und Weiterbildung - Technologieeinsatz beim Lernen und Lehren mi...Erwachsenen- und Weiterbildung - Technologieeinsatz beim Lernen und Lehren mi...
Erwachsenen- und Weiterbildung - Technologieeinsatz beim Lernen und Lehren mi...
L3T - Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologie
 
Bildungsmedien zwischen Sozialisation, Partizipation und Öffentlichkeit
Bildungsmedien zwischen Sozialisation, Partizipation und ÖffentlichkeitBildungsmedien zwischen Sozialisation, Partizipation und Öffentlichkeit
Bildungsmedien zwischen Sozialisation, Partizipation und ÖffentlichkeitKerstin Mayrberger
 
Workshop M-Learning von A-Z. Planungsanreize.
Workshop M-Learning von A-Z. Planungsanreize.Workshop M-Learning von A-Z. Planungsanreize.
Workshop M-Learning von A-Z. Planungsanreize.
Judith S.
 
Mobiles Lernen. Diskussionsinput.
Mobiles Lernen. Diskussionsinput.Mobiles Lernen. Diskussionsinput.
Mobiles Lernen. Diskussionsinput.
Judith S.
 
Moodle+Mahara Herbstkonferenz KBZ Zug 2013
Moodle+Mahara Herbstkonferenz KBZ Zug 2013Moodle+Mahara Herbstkonferenz KBZ Zug 2013
Moodle+Mahara Herbstkonferenz KBZ Zug 2013
Sigi Jakob-Kuehn
 
Open Educational Practice – 
und ihre Herausforderung
Open Educational Practice – 
und ihre HerausforderungOpen Educational Practice – 
und ihre Herausforderung
Open Educational Practice – 
und ihre Herausforderung
Kerstin Mayrberger
 
Konzeption mediengestützter Lernangebote (Einführung - WiSe 2014/2015)
Konzeption mediengestützter Lernangebote (Einführung - WiSe 2014/2015)Konzeption mediengestützter Lernangebote (Einführung - WiSe 2014/2015)
Konzeption mediengestützter Lernangebote (Einführung - WiSe 2014/2015)
Martin Rehm
 
Bibcamp medienpaed
Bibcamp medienpaedBibcamp medienpaed
Bibcamp medienpaed
wruge
 
Grenzenloses Medienhandeln in der Schule?
Grenzenloses Medienhandeln in der Schule?Grenzenloses Medienhandeln in der Schule?
Grenzenloses Medienhandeln in der Schule?
Mandy Rohs
 
Konnektivismus als Lernmodell der Zukunft
Konnektivismus als Lernmodell der ZukunftKonnektivismus als Lernmodell der Zukunft
Konnektivismus als Lernmodell der Zukunft
Volkmar Langer
 
Erwachsenen- und Weiterbildung - Technologieeinsatz beim Lernen und Lehren mi...
Erwachsenen- und Weiterbildung - Technologieeinsatz beim Lernen und Lehren mi...Erwachsenen- und Weiterbildung - Technologieeinsatz beim Lernen und Lehren mi...
Erwachsenen- und Weiterbildung - Technologieeinsatz beim Lernen und Lehren mi...
L3T - Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologie
 
Kollaboratives lernen mit web 2
Kollaboratives lernen mit web 2Kollaboratives lernen mit web 2
Kollaboratives lernen mit web 2AKS2012AG3
 
Globales Lernen digital
Globales Lernen digitalGlobales Lernen digital
Lernen anleiten im digitalen Zeitalter. Verstehen und praktizieren
Lernen anleiten im digitalen Zeitalter. Verstehen und praktizierenLernen anleiten im digitalen Zeitalter. Verstehen und praktizieren
Lernen anleiten im digitalen Zeitalter. Verstehen und praktizieren
Lisa Rosa
 
Vortrag medienworkshop af l
Vortrag medienworkshop af lVortrag medienworkshop af l
Vortrag medienworkshop af lvonspecht-esw
 
Lernen im Netzwerk - Konnektivismus als neue Lerntheorie?
Lernen im Netzwerk - Konnektivismus als neue Lerntheorie?Lernen im Netzwerk - Konnektivismus als neue Lerntheorie?
Lernen im Netzwerk - Konnektivismus als neue Lerntheorie?Thomas Hoffmann
 
Reformpaedagogik Digitale Medien
Reformpaedagogik Digitale MedienReformpaedagogik Digitale Medien
Reformpaedagogik Digitale Medien
Christian Grune
 

Was ist angesagt? (20)

Individualisiertes Lernen im Rahmen von Schulentwicklung - Mehrwert durch dig...
Individualisiertes Lernen im Rahmen von Schulentwicklung - Mehrwert durch dig...Individualisiertes Lernen im Rahmen von Schulentwicklung - Mehrwert durch dig...
Individualisiertes Lernen im Rahmen von Schulentwicklung - Mehrwert durch dig...
 
Medienbezogene Professionalität von Hochschullehrenden fördern können
Medienbezogene Professionalität  von Hochschullehrenden fördern könnenMedienbezogene Professionalität  von Hochschullehrenden fördern können
Medienbezogene Professionalität von Hochschullehrenden fördern können
 
Offene und partizipative Lernkonzepte - E-Portfolios, MOOCs und Flipped Class...
Offene und partizipative Lernkonzepte - E-Portfolios, MOOCs und Flipped Class...Offene und partizipative Lernkonzepte - E-Portfolios, MOOCs und Flipped Class...
Offene und partizipative Lernkonzepte - E-Portfolios, MOOCs und Flipped Class...
 
Erwachsenen- und Weiterbildung - Technologieeinsatz beim Lernen und Lehren mi...
Erwachsenen- und Weiterbildung - Technologieeinsatz beim Lernen und Lehren mi...Erwachsenen- und Weiterbildung - Technologieeinsatz beim Lernen und Lehren mi...
Erwachsenen- und Weiterbildung - Technologieeinsatz beim Lernen und Lehren mi...
 
Bildungsmedien zwischen Sozialisation, Partizipation und Öffentlichkeit
Bildungsmedien zwischen Sozialisation, Partizipation und ÖffentlichkeitBildungsmedien zwischen Sozialisation, Partizipation und Öffentlichkeit
Bildungsmedien zwischen Sozialisation, Partizipation und Öffentlichkeit
 
Workshop M-Learning von A-Z. Planungsanreize.
Workshop M-Learning von A-Z. Planungsanreize.Workshop M-Learning von A-Z. Planungsanreize.
Workshop M-Learning von A-Z. Planungsanreize.
 
Mobiles Lernen. Diskussionsinput.
Mobiles Lernen. Diskussionsinput.Mobiles Lernen. Diskussionsinput.
Mobiles Lernen. Diskussionsinput.
 
Moodle+Mahara Herbstkonferenz KBZ Zug 2013
Moodle+Mahara Herbstkonferenz KBZ Zug 2013Moodle+Mahara Herbstkonferenz KBZ Zug 2013
Moodle+Mahara Herbstkonferenz KBZ Zug 2013
 
Open Educational Practice – 
und ihre Herausforderung
Open Educational Practice – 
und ihre HerausforderungOpen Educational Practice – 
und ihre Herausforderung
Open Educational Practice – 
und ihre Herausforderung
 
Konzeption mediengestützter Lernangebote (Einführung - WiSe 2014/2015)
Konzeption mediengestützter Lernangebote (Einführung - WiSe 2014/2015)Konzeption mediengestützter Lernangebote (Einführung - WiSe 2014/2015)
Konzeption mediengestützter Lernangebote (Einführung - WiSe 2014/2015)
 
Bibcamp medienpaed
Bibcamp medienpaedBibcamp medienpaed
Bibcamp medienpaed
 
Grenzenloses Medienhandeln in der Schule?
Grenzenloses Medienhandeln in der Schule?Grenzenloses Medienhandeln in der Schule?
Grenzenloses Medienhandeln in der Schule?
 
Konnektivismus als Lernmodell der Zukunft
Konnektivismus als Lernmodell der ZukunftKonnektivismus als Lernmodell der Zukunft
Konnektivismus als Lernmodell der Zukunft
 
Erwachsenen- und Weiterbildung - Technologieeinsatz beim Lernen und Lehren mi...
Erwachsenen- und Weiterbildung - Technologieeinsatz beim Lernen und Lehren mi...Erwachsenen- und Weiterbildung - Technologieeinsatz beim Lernen und Lehren mi...
Erwachsenen- und Weiterbildung - Technologieeinsatz beim Lernen und Lehren mi...
 
Kollaboratives lernen mit web 2
Kollaboratives lernen mit web 2Kollaboratives lernen mit web 2
Kollaboratives lernen mit web 2
 
Globales Lernen digital
Globales Lernen digitalGlobales Lernen digital
Globales Lernen digital
 
Lernen anleiten im digitalen Zeitalter. Verstehen und praktizieren
Lernen anleiten im digitalen Zeitalter. Verstehen und praktizierenLernen anleiten im digitalen Zeitalter. Verstehen und praktizieren
Lernen anleiten im digitalen Zeitalter. Verstehen und praktizieren
 
Vortrag medienworkshop af l
Vortrag medienworkshop af lVortrag medienworkshop af l
Vortrag medienworkshop af l
 
Lernen im Netzwerk - Konnektivismus als neue Lerntheorie?
Lernen im Netzwerk - Konnektivismus als neue Lerntheorie?Lernen im Netzwerk - Konnektivismus als neue Lerntheorie?
Lernen im Netzwerk - Konnektivismus als neue Lerntheorie?
 
Reformpaedagogik Digitale Medien
Reformpaedagogik Digitale MedienReformpaedagogik Digitale Medien
Reformpaedagogik Digitale Medien
 

Andere mochten auch

Street Banner Series
Street Banner SeriesStreet Banner Series
Street Banner SeriesToni Dixon
 
Schmoll Vol 02
Schmoll Vol 02Schmoll Vol 02
Schmoll Vol 02
Natalie Moreno
 
Frases que enamoran
Frases que enamoranFrases que enamoran
Frases que enamoran
gogloba
 
Cartelera de cine
Cartelera de cineCartelera de cine
Cartelera de cine
gogloba
 
Tics2
Tics2Tics2
Bloque De Cierre 234
Bloque De Cierre 234Bloque De Cierre 234
Bloque De Cierre 234
joviales
 
PresentacióN1
PresentacióN1PresentacióN1
PresentacióN1
alumno
 
Proyecto de Informatica 2009
Proyecto de Informatica 2009Proyecto de Informatica 2009
Proyecto de Informatica 2009
ide9940083
 
Binder10
Binder10Binder10
Binder10
ДоМрий
 
Amor Incondicional
Amor IncondicionalAmor Incondicional
Amor Incondicional
2242424
 
De 1º a 2º eso t utores_11_12
De 1º a 2º eso t utores_11_12De 1º a 2º eso t utores_11_12
Café: aroma y sabor
Café: aroma y saborCafé: aroma y sabor
Café: aroma y sabor
tudespensa.com
 
Informe sobre el Comercio Electrónico en España a través de entidades de medi...
Informe sobre el Comercio Electrónico en España a través de entidades de medi...Informe sobre el Comercio Electrónico en España a través de entidades de medi...
Informe sobre el Comercio Electrónico en España a través de entidades de medi...
tudespensa.com
 
Social Media - Wundermittel oder Teufelszeug?
Social Media - Wundermittel oder Teufelszeug?Social Media - Wundermittel oder Teufelszeug?
Social Media - Wundermittel oder Teufelszeug?
Daniel Ebneter
 
Rms Literaturstudie Pages 17 68
Rms Literaturstudie Pages 17 68Rms Literaturstudie Pages 17 68
Rms Literaturstudie Pages 17 68guest56b53b
 
Propagación De La Legionella
Propagación De La LegionellaPropagación De La Legionella
Propagación De La Legionella
guest63946a
 
Prepedi epo
Prepedi epoPrepedi epo
El marisco: tipos y propiedades nutricionales
El marisco: tipos y propiedades nutricionalesEl marisco: tipos y propiedades nutricionales
El marisco: tipos y propiedades nutricionales
tudespensa.com
 

Andere mochten auch (20)

Street Banner Series
Street Banner SeriesStreet Banner Series
Street Banner Series
 
Schmoll Vol 02
Schmoll Vol 02Schmoll Vol 02
Schmoll Vol 02
 
Frases que enamoran
Frases que enamoranFrases que enamoran
Frases que enamoran
 
Cartelera de cine
Cartelera de cineCartelera de cine
Cartelera de cine
 
Tics2
Tics2Tics2
Tics2
 
Bloque De Cierre 234
Bloque De Cierre 234Bloque De Cierre 234
Bloque De Cierre 234
 
PresentacióN1
PresentacióN1PresentacióN1
PresentacióN1
 
Proyecto de Informatica 2009
Proyecto de Informatica 2009Proyecto de Informatica 2009
Proyecto de Informatica 2009
 
Binder10
Binder10Binder10
Binder10
 
Amor Incondicional
Amor IncondicionalAmor Incondicional
Amor Incondicional
 
De 1º a 2º eso t utores_11_12
De 1º a 2º eso t utores_11_12De 1º a 2º eso t utores_11_12
De 1º a 2º eso t utores_11_12
 
Café: aroma y sabor
Café: aroma y saborCafé: aroma y sabor
Café: aroma y sabor
 
Informe sobre el Comercio Electrónico en España a través de entidades de medi...
Informe sobre el Comercio Electrónico en España a través de entidades de medi...Informe sobre el Comercio Electrónico en España a través de entidades de medi...
Informe sobre el Comercio Electrónico en España a través de entidades de medi...
 
VILLA_DOVERPARK
VILLA_DOVERPARKVILLA_DOVERPARK
VILLA_DOVERPARK
 
Social Media - Wundermittel oder Teufelszeug?
Social Media - Wundermittel oder Teufelszeug?Social Media - Wundermittel oder Teufelszeug?
Social Media - Wundermittel oder Teufelszeug?
 
Rms Literaturstudie Pages 17 68
Rms Literaturstudie Pages 17 68Rms Literaturstudie Pages 17 68
Rms Literaturstudie Pages 17 68
 
Vortrag charite, berlin
Vortrag charite, berlinVortrag charite, berlin
Vortrag charite, berlin
 
Propagación De La Legionella
Propagación De La LegionellaPropagación De La Legionella
Propagación De La Legionella
 
Prepedi epo
Prepedi epoPrepedi epo
Prepedi epo
 
El marisco: tipos y propiedades nutricionales
El marisco: tipos y propiedades nutricionalesEl marisco: tipos y propiedades nutricionales
El marisco: tipos y propiedades nutricionales
 

Ähnlich wie Mobiles Lernen - Wandel der Lehrendenrolle

Einsatz von mobilen Endgeräten in der Schule
Einsatz von mobilen Endgeräten in der SchuleEinsatz von mobilen Endgeräten in der Schule
Einsatz von mobilen Endgeräten in der Schule
Wolfgang Neuhaus
 
Kollaboratives arbeiten im web monika moises
Kollaboratives arbeiten im web monika moisesKollaboratives arbeiten im web monika moises
Kollaboratives arbeiten im web monika moises
Momonika
 
Lernen und Weiterbildung heute
Lernen und Weiterbildung heuteLernen und Weiterbildung heute
Lernen und Weiterbildung heuteESch
 
Technologieeinsatz in der Schule - Zum Lernen und Lehren in der Sekundarstufe
Technologieeinsatz in der Schule - Zum Lernen und Lehren in der SekundarstufeTechnologieeinsatz in der Schule - Zum Lernen und Lehren in der Sekundarstufe
Technologieeinsatz in der Schule - Zum Lernen und Lehren in der Sekundarstufe
L3T - Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologie
 
Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...
Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...
Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...
Tanja Jadin
 
Kritische Informations- und Medienkompetenz als Grundlage für die Integration...
Kritische Informations- und Medienkompetenz als Grundlage für die Integration...Kritische Informations- und Medienkompetenz als Grundlage für die Integration...
Kritische Informations- und Medienkompetenz als Grundlage für die Integration...
Mandy Rohs
 
Workshop M-Learning von A-Z. Input.
Workshop M-Learning von A-Z. Input.Workshop M-Learning von A-Z. Input.
Workshop M-Learning von A-Z. Input.Judith S.
 
Gestaltung von Lernräumen Didaktisch theoretischer rahmen sqb-20120427
Gestaltung von Lernräumen Didaktisch theoretischer rahmen sqb-20120427Gestaltung von Lernräumen Didaktisch theoretischer rahmen sqb-20120427
Gestaltung von Lernräumen Didaktisch theoretischer rahmen sqb-20120427Frederic Matthe
 
Open Educational Practice als Schlüssel zu einer veränderten Lehr- und Lernk...
Open Educational Practice  als Schlüssel zu einer veränderten Lehr- und Lernk...Open Educational Practice  als Schlüssel zu einer veränderten Lehr- und Lernk...
Open Educational Practice als Schlüssel zu einer veränderten Lehr- und Lernk...
Kerstin Mayrberger
 
Medienkompetenzen messen und erfassen
Medienkompetenzen messen und erfassenMedienkompetenzen messen und erfassen
Medienkompetenzen messen und erfassen
Pädagogische Hochschule St.Gallen
 
Keynote Baumgartner
Keynote BaumgartnerKeynote Baumgartner
Keynote Baumgartnerelsa20
 
Mobiles Lernen. Grundlagen, Kontexte und didaktische Optionen.
Mobiles Lernen. Grundlagen, Kontexte und didaktische Optionen.Mobiles Lernen. Grundlagen, Kontexte und didaktische Optionen.
Mobiles Lernen. Grundlagen, Kontexte und didaktische Optionen.
Judith S.
 
Welche digitalen Kompetenzen brauchen Hochschullehrende?
Welche digitalen Kompetenzen brauchen Hochschullehrende?Welche digitalen Kompetenzen brauchen Hochschullehrende?
Welche digitalen Kompetenzen brauchen Hochschullehrende?
studiumdigitale
 
Schule von morgen
Schule von morgenSchule von morgen
Schule von morgen
Richard Heinen
 
Grell 2018 Digitale Schule gemeinsam gestalten
Grell 2018 Digitale Schule gemeinsam gestaltenGrell 2018 Digitale Schule gemeinsam gestalten
Grell 2018 Digitale Schule gemeinsam gestalten
Petra Grell
 
Weiterbildung neu denken | MODULAR-DIGITAL-FLEXIBEL – Neue Angebotsformen
Weiterbildung neu denken | MODULAR-DIGITAL-FLEXIBEL – Neue AngebotsformenWeiterbildung neu denken | MODULAR-DIGITAL-FLEXIBEL – Neue Angebotsformen
Weiterbildung neu denken | MODULAR-DIGITAL-FLEXIBEL – Neue Angebotsformen
Johannes Moskaliuk
 
Umfrage digitale-bildung
Umfrage digitale-bildungUmfrage digitale-bildung
Umfrage digitale-bildung
Peter Micheuz
 
Social learning-06-09-2012
Social learning-06-09-2012Social learning-06-09-2012
Social learning-06-09-2012
Volkmar Langer
 
Multimedia Production
Multimedia ProductionMultimedia Production
Multimedia Production
Nina Rebele
 
GADI
GADIGADI

Ähnlich wie Mobiles Lernen - Wandel der Lehrendenrolle (20)

Einsatz von mobilen Endgeräten in der Schule
Einsatz von mobilen Endgeräten in der SchuleEinsatz von mobilen Endgeräten in der Schule
Einsatz von mobilen Endgeräten in der Schule
 
Kollaboratives arbeiten im web monika moises
Kollaboratives arbeiten im web monika moisesKollaboratives arbeiten im web monika moises
Kollaboratives arbeiten im web monika moises
 
Lernen und Weiterbildung heute
Lernen und Weiterbildung heuteLernen und Weiterbildung heute
Lernen und Weiterbildung heute
 
Technologieeinsatz in der Schule - Zum Lernen und Lehren in der Sekundarstufe
Technologieeinsatz in der Schule - Zum Lernen und Lehren in der SekundarstufeTechnologieeinsatz in der Schule - Zum Lernen und Lehren in der Sekundarstufe
Technologieeinsatz in der Schule - Zum Lernen und Lehren in der Sekundarstufe
 
Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...
Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...
Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...
 
Kritische Informations- und Medienkompetenz als Grundlage für die Integration...
Kritische Informations- und Medienkompetenz als Grundlage für die Integration...Kritische Informations- und Medienkompetenz als Grundlage für die Integration...
Kritische Informations- und Medienkompetenz als Grundlage für die Integration...
 
Workshop M-Learning von A-Z. Input.
Workshop M-Learning von A-Z. Input.Workshop M-Learning von A-Z. Input.
Workshop M-Learning von A-Z. Input.
 
Gestaltung von Lernräumen Didaktisch theoretischer rahmen sqb-20120427
Gestaltung von Lernräumen Didaktisch theoretischer rahmen sqb-20120427Gestaltung von Lernräumen Didaktisch theoretischer rahmen sqb-20120427
Gestaltung von Lernräumen Didaktisch theoretischer rahmen sqb-20120427
 
Open Educational Practice als Schlüssel zu einer veränderten Lehr- und Lernk...
Open Educational Practice  als Schlüssel zu einer veränderten Lehr- und Lernk...Open Educational Practice  als Schlüssel zu einer veränderten Lehr- und Lernk...
Open Educational Practice als Schlüssel zu einer veränderten Lehr- und Lernk...
 
Medienkompetenzen messen und erfassen
Medienkompetenzen messen und erfassenMedienkompetenzen messen und erfassen
Medienkompetenzen messen und erfassen
 
Keynote Baumgartner
Keynote BaumgartnerKeynote Baumgartner
Keynote Baumgartner
 
Mobiles Lernen. Grundlagen, Kontexte und didaktische Optionen.
Mobiles Lernen. Grundlagen, Kontexte und didaktische Optionen.Mobiles Lernen. Grundlagen, Kontexte und didaktische Optionen.
Mobiles Lernen. Grundlagen, Kontexte und didaktische Optionen.
 
Welche digitalen Kompetenzen brauchen Hochschullehrende?
Welche digitalen Kompetenzen brauchen Hochschullehrende?Welche digitalen Kompetenzen brauchen Hochschullehrende?
Welche digitalen Kompetenzen brauchen Hochschullehrende?
 
Schule von morgen
Schule von morgenSchule von morgen
Schule von morgen
 
Grell 2018 Digitale Schule gemeinsam gestalten
Grell 2018 Digitale Schule gemeinsam gestaltenGrell 2018 Digitale Schule gemeinsam gestalten
Grell 2018 Digitale Schule gemeinsam gestalten
 
Weiterbildung neu denken | MODULAR-DIGITAL-FLEXIBEL – Neue Angebotsformen
Weiterbildung neu denken | MODULAR-DIGITAL-FLEXIBEL – Neue AngebotsformenWeiterbildung neu denken | MODULAR-DIGITAL-FLEXIBEL – Neue Angebotsformen
Weiterbildung neu denken | MODULAR-DIGITAL-FLEXIBEL – Neue Angebotsformen
 
Umfrage digitale-bildung
Umfrage digitale-bildungUmfrage digitale-bildung
Umfrage digitale-bildung
 
Social learning-06-09-2012
Social learning-06-09-2012Social learning-06-09-2012
Social learning-06-09-2012
 
Multimedia Production
Multimedia ProductionMultimedia Production
Multimedia Production
 
GADI
GADIGADI
GADI
 

Mehr von Kerstin Mayrberger

Mediendidaktik und Educational Technology
Mediendidaktik und Educational TechnologyMediendidaktik und Educational Technology
Mediendidaktik und Educational Technology
Kerstin Mayrberger
 
Open Education in der (Hoch-)Schule ... Mediendidaktische Professionalität ze...
Open Education in der (Hoch-)Schule ... Mediendidaktische Professionalität ze...Open Education in der (Hoch-)Schule ... Mediendidaktische Professionalität ze...
Open Education in der (Hoch-)Schule ... Mediendidaktische Professionalität ze...
Kerstin Mayrberger
 
Einsatz personalisierter iPads im Unterricht aus Sicht der beteiligten Akteure
Einsatz personalisierter iPads im Unterricht aus Sicht der beteiligten AkteureEinsatz personalisierter iPads im Unterricht aus Sicht der beteiligten Akteure
Einsatz personalisierter iPads im Unterricht aus Sicht der beteiligten AkteureKerstin Mayrberger
 
Lehren und Lernen unter vernetzten Bedingungen gestalten: Qualitäts- oder Kom...
Lehren und Lernen unter vernetzten Bedingungen gestalten: Qualitäts- oder Kom...Lehren und Lernen unter vernetzten Bedingungen gestalten: Qualitäts- oder Kom...
Lehren und Lernen unter vernetzten Bedingungen gestalten: Qualitäts- oder Kom...Kerstin Mayrberger
 
Verändertes Lernen in der Schule mit digitalen Medien
Verändertes Lernen in der Schule mit digitalen MedienVerändertes Lernen in der Schule mit digitalen Medien
Verändertes Lernen in der Schule mit digitalen MedienKerstin Mayrberger
 
e-portfolio in higher education
e-portfolio in higher educatione-portfolio in higher education
e-portfolio in higher education
Kerstin Mayrberger
 
Gute Lehre fordern und fördern!
Gute Lehre fordern und fördern!Gute Lehre fordern und fördern!
Gute Lehre fordern und fördern!Kerstin Mayrberger
 

Mehr von Kerstin Mayrberger (11)

Mediendidaktik und Educational Technology
Mediendidaktik und Educational TechnologyMediendidaktik und Educational Technology
Mediendidaktik und Educational Technology
 
Open Education in der (Hoch-)Schule ... Mediendidaktische Professionalität ze...
Open Education in der (Hoch-)Schule ... Mediendidaktische Professionalität ze...Open Education in der (Hoch-)Schule ... Mediendidaktische Professionalität ze...
Open Education in der (Hoch-)Schule ... Mediendidaktische Professionalität ze...
 
Einsatz personalisierter iPads im Unterricht aus Sicht der beteiligten Akteure
Einsatz personalisierter iPads im Unterricht aus Sicht der beteiligten AkteureEinsatz personalisierter iPads im Unterricht aus Sicht der beteiligten Akteure
Einsatz personalisierter iPads im Unterricht aus Sicht der beteiligten Akteure
 
Lehren und Lernen unter vernetzten Bedingungen gestalten: Qualitäts- oder Kom...
Lehren und Lernen unter vernetzten Bedingungen gestalten: Qualitäts- oder Kom...Lehren und Lernen unter vernetzten Bedingungen gestalten: Qualitäts- oder Kom...
Lehren und Lernen unter vernetzten Bedingungen gestalten: Qualitäts- oder Kom...
 
Verändertes Lernen in der Schule mit digitalen Medien
Verändertes Lernen in der Schule mit digitalen MedienVerändertes Lernen in der Schule mit digitalen Medien
Verändertes Lernen in der Schule mit digitalen Medien
 
e-portfolio in higher education
e-portfolio in higher educatione-portfolio in higher education
e-portfolio in higher education
 
Partizipatives Lernen
Partizipatives LernenPartizipatives Lernen
Partizipatives Lernen
 
iMedia10
iMedia10iMedia10
iMedia10
 
eLearning verbindet – ...
eLearning verbindet – ...eLearning verbindet – ...
eLearning verbindet – ...
 
Schule 2.0?!
Schule 2.0?!Schule 2.0?!
Schule 2.0?!
 
Gute Lehre fordern und fördern!
Gute Lehre fordern und fördern!Gute Lehre fordern und fördern!
Gute Lehre fordern und fördern!
 

Mobiles Lernen - Wandel der Lehrendenrolle

  • 1. Der  Wandel der Rolle des Lehrenden durch den Einsatz mobiler Endgeräte in der Schule Ringvorlesung „Mobiles Lernen, quo vadis?“ an der Universität Augsburg (Professur für Digitale Medien), 09.05.2012 Prof. Dr. Kerstin Mayrberger | Professur für Mediendidaktik | http://kerstin.mayrberger.de/ 1
  • 2. 2
  • 3. 3
  • 5. Agenda • Digitale Medien in der Lebenswelt • Digitale Medien im Unterricht • Zur Rolle von mobilen Endgeräten im Unterricht • Zur medienpädagogischen Kompetenz von Lehrenden • Folgerungen und (Zwischen-)Fazit 5
  • 6. Digitale Medien in der Lebenswelt 6
  • 8. 8
  • 9. 9
  • 11. Digitale Medien im Unterricht 11
  • 12. Schule Medienbildung Medienkompetenz Mediendidaktik Medienerziehung Mediensozialisation Lebenswelt 12
  • 13. KMK-Erklärung Medienbildung in der Schule Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 8. März 2012 „Medienbildung gehört zum Bildungsauftrag der Schule, denn Medienkompetenz ist neben Lesen, Rechnen und Schreibe eine weitere wichtige Kulturtechnik geworden.“ (9)   „Die Entwicklung von umfassender Medienkompetenz durch Medienbildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur im Zusammenwirken von Schule und Elternhaus sowie mit den Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Kultur bewältigt werden kann.“ (3) „Schulische Medienbildung versteht sich als dauerhafter, pädagogisch strukturierter und begleiteter Prozess der konstruktiven und kritischen Auseinandersetzung mit der Medienwelt. Sie zielt auf den Erwerb und die fortlaufende Erweiterung von Medienkompetenz; also jener Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ein sachgerechtes, selbstbestimmtes, kreatives und sozial verantwortliches Handeln in der medial geprägten Lebenswelt ermöglichen.“ (3) 13
  • 14. Lernen im PC-Raum der Schule, der „Klassiker“ 14 Quelle: http://www.berufskolleg.de/go/bild/itawirt.jpg/
  • 15. Lernen in der Medienecke 15 http://www.suedschuleherne.homepage.t-online.de/lernenmitmedien.htm
  • 16. Lernen mit Notebooks Quelle: http://cg.bamberg.de/ 16
  • 17. ... auf Ebene des Unterrichts ➡ „Grundsätzlich belegen vergleichbare Studien zum Einsatz von Laptops immer wieder ähnliche Potenziale in den Bereichen Schüleraktivität, Selbstständigkeit und Motivation.“ Sie zeigen auch, „dass der Mehrwert des Unterrichts mit Notebooks vermutlich nicht primär in der Verbesserung von Fachleistungen zu suchen ist, oder zumindest nur dann, wenn hier deutlich mehr Ressourcen als bisher investiert werden, um Konzepte für den fachdidaktisch sinnvollen Einsatz zu entwickeln und die Lehrkräfte auch entsprechend fortzubilden“. (Schaumburg et al. 2007, S. 125) 17
  • 18. ... auf Ebene des Lehrerhandelns • Handlungsmuster von Lehrpersonen haben einen deutlichen Einfluss auf die Lernwirksamkeit von Software (Müller, Blömeke & Eichler, 2006) • Wirkungen im fachlichen und überfachlichen Bereich sind nicht durch das Medium per se zu erwarten, sondern nur im Kontext einer sinnvollen didaktischen Verwendung, d.h. durch eine lernförderliche Wechselwirkung zwischen Lernvoraussetzungen, Inhalt, Sozialform und Medien (Herzig & Grafe, 2011) 18
  • 19. Pilotphase gymnasiale Oberstufe (März-Juni 2011)
  • 20. Identifizierte Szenarien Recherche von Informationen im Bearbeitung einer Netz als Gruppe Aufgabenstellung (nach Vorgabe) als Gruppe (nach Vorgabe) Präsentation der Ergebnisse als Apps zur Gruppe Visualisierungs- und Kontrollhilfe
  • 21. Identifizierte Szenarien ... und was angestrebt wird Recherche von „Problem- Informationen im orientierung“ Bearbeitung einer Netz als Gruppe Aufgabenstellung (nach Vorgabe) als Gruppe (nach Vorgabe) „Selbstbe- stimmung“ Blended Präsentation der Learning Ergebnisse als Apps zur Gruppe Visualisierungs- und Kontrollhilfe Mobilität
  • 22. ... auf Ebene des Lehrerhandelns • „Medialer Habitus“ von Lehrpersonen als Grund für Einsatzbereitschaft von digitalen Medien im eigenen Unterricht (Medienbiographie) (Biermann & Kommer, 2012) • Zusammenhang zwischen pädagogischen und unterrichtlicher Nutzung digitaler Medien und Einstellungen von Lehrpersonen (Eickelmann & Schulz-Zander, 2010) - Vielnutzer (mindestens wöchentlich) schätzen den pädagogischen Nutzen in Bezug auf die Motivierung der Lernenden, auf den Umgang mit Heterogenität und auf Lernkompetenzen zum selbstständigen, selbstgesteuerten Lernen sehr viel häufiger positiv ein, als Gelegenheitsnutzer. Zwei Drittel der Vielnutzer teilen diese Einschätzung auch hinsichtlich einer positiven Wirkung auf den fachlichen Kompetenzerwerb, die Problemlösefähigkeit und Kooperationsfähigkeit. - Lehrpersonen setzen Technologie eher ein, wenn sie darin einen Mehrwert für den Unterricht erkennen. (Motivation, Lernergebnisse) - Didaktische und medienpädagogische Kompetenzen, besonders aber Medien- und Methodenkompetenz stellen förderliche Faktoren dar. (Selbstvertrauen) 22
  • 23. ... auf Ebene des Lehrerhandelns • „Der Einsatz digitaler Medien im Unterricht (...) ist in seiner Wirkung u.a. von der didaktischen Fähigkeit der Lehrpersonen abhängig, die spezifischen Potenziale digitaler Medien so im Unterricht einzusetzen, dass Lernaktivitäten bei Schülerinnen und Schüler angeregt und unterstützt werden, die eine vertiefende Auseinandersetzung mit bestimmten Inhalten und Aufgabenstellungen fördern. Dies bedeutet u.a., tradierte Muster der Unterrichtsführung zu überdenken und zu verändern.“ (Herzig & Grafe, 20011, S. 80) ➡ Verändertes Lernen mit digitalen Medien ➡ Mobiles Lernen fördert und (er-)fordert ein verändertes Lehren und einer Veränderung der Handlungsmuster von Lehrenden. 23
  • 24. Zur Rolle von mobilen Endgeräten im Unterricht 24
  • 25. mobiles Lernen/mobile learning • allgemein: Lernen und Lehren mit mobilen Endgeräten • Lehr- und Lernszenarien, in denen portable, drahtlos vernetzte Endgeräte wie Notebooks, Handhelds oder Mobiltelefone zum Einsatz kommen, wobei das pädagogische und didaktische Konzept im Zentrum steht (vgl. Döring, 2005) • Lehrende und Lernende sind (meist) physisch getrennt bzw. mobil, die Zeit und der Ort des Lernens ist (relativ) frei wählbar und neue Informations- und Kommunikationstechnologien werden (intensiver) zur Kommunikation und Interaktion genutzt (vgl. Ferscha, 2007) ➡ (Medien-)Didaktisches Szenario mit mobiler, ubiquitärer Technologie 25
  • 28. Folgerungen zur Rolle der Lehrenden ➡ Basiskompetenzen bei Schüler/innen und Lehrer/innen als Voraussetzung („Vorsprung ausgleichen“) ➡ iPads lösen Herausforderungen eines guten Unterrichts nicht auf: Gestaltung sinnvoller fach- und mediendidaktischer Szenarien ➡ Primat eines veränderten Lernens und Lehrens kann mit mobilen Endgeräten eingelöst werden (u.a. Individualisierung, Selbststeuerung) ➡ Ubiquitäres Lernen = Ubiquitäres Lehren, Beraten und Begleiten?! ➡ Balance zwischen informellen und formalem Lernkontexten ➡ Konstruktiver Umgang mit „Ablenkung“ als Teil einer modernen Lernkultur (Personalisierung; Entgrenzung) (Ludwig, Mayrberger & Weidmann, 2011) 28
  • 30. Mediendidaktische Medienerzieherische Kompetenz Kompetenz Medienpädagogische Kompetenz Organisationsbezogene Sozialisationsbezogene Kompetenz Kompetenz Persönliche Medienkompetenz (u.a. Herzig, 2008, Blömeke 2000) 30
  • 31. Medienpädagogische Kompetenz • Persönliche Medienkompetenz In der Lage zu sein, in Medienzusammenhängen sachgerecht, selbstbestimmt, kreativ und sozial verantwortlich zu handeln. • Mediendidaktische Kompetenz Fähigkeit zur reflektierten Verwendung von Medien und Informationstechnologien in geeigneten Lehr- und Lernformen und deren Weiterentwicklung • Medienerzieherische Kompetenz Fähigkeit, Medienthemen im formalen und informellen Bildungskontext im Sinne pädagogischer Leitideen in angemessener Weise behandeln zu können • Sozialisationsbezogene Kompetenz im Medienzusammenhang Fähigkeit zur konstruktiven Berücksichtigung der Lernvoraussetzungen der Lernenden beim medienpädagogischen Handeln • Organisationsentwicklungsbezogene Kompetenz Fähigkeit zur innovativen Gestaltung der Rahmenbedingungen für medienpädagogisches Handeln (u.a. Tulodziecki 1995; Herzig, 2008, Blömeke 2000) 31
  • 32. Mediendidaktische Medienerzieherische Kompetenz Kompetenz Medienpädagogische Kompetenz Organisationsbezogene Sozialisationsbezogene Kompetenz Kompetenz Persönliche Medienkompetenz (u.a. Herzig, 2008, Blömeke 2000) 32
  • 33. Mediendidaktische Kompetenz Fähigkeit zur reflektierten Verwendung von Medien und Informationstechnologien in geeigneten Lehr- und Lernformen und deren Weiterentwicklung 1) Einsatz von (digitalen) Medien als Werkzeug und Mittel im Unterricht a) Verwendung von strukturierten Kriterien zur Analyse, Bewertung und Auswahl von Medien und Informationstechnologien als Werkzeug und Mittel im Unterricht b) Planen mit mediendidaktischen Konzepten c) Einschätzung von Ergebnissen mediendidaktischer Forschung 2) Gestaltung und Weiterentwicklung schulischer Lehr- und Lernformen mit (digitalen) Medien a) Vergleichen lehr-lerntheoretischer Ansätze b) Bewerten grundlegender entwicklungs- und sozialpsychologischer Theorien sowie allgemeindidaktischer Unterrichtsansätze c) Gestaltung und Weiterentwicklung von Lernumgebungen mit (digitalen) Medien (Blömeke, 2000) 33
  • 34. Erweiterte Mediendidaktische Kompetenz 3) Entgrenzung formaler Lehr- und Lernprozesse mit digitalen Medien a) Einschätzen der Folgen der Öffnung von Unterricht mit digitalen Medien (Mobiles Lernen) b) Bewerten von Ansätzen der Motivations- und Interessensforschung c) Anwenden von Angeboten des Social Web (Mayrberger, 2012) 34
  • 35. Folgerungen und (Zwischen-)Fazit • Mobile Endgeräte bringen das Potenzial mit sich Unterricht zu verändern • Mobiles Lernen erfordert einen veränderten Unterricht • Entgrenzung von formalen Lern- und Lehrprozessen braucht eine veränderte Form mediendidaktischer Kompetenz und veränderter Handlungsroutinen von Lehrenden • Öffnungsbereitschaft und Offenheit als selbstverständlicher Bestandteil einer zeitgemäßen, professionellen Lehrendenrolle 35
  • 36. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Prof. Dr. Kerstin Mayrberger Universität Augsburg Institut für Medien und Bildungstechnologie (imb) http://kerstin.mayrberger.de 36