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Bildungsmedien zwischen Sozialisation,
Partizipation und Öffentlichkeit
Universität Augsburg | Prof. Dr. Kerstin Mayrberger | http://kerstin.mayrberger.de
PH Heidelberg | Vertr.-Prof. Dr. Sandra Hofhues | www.sandrahofhues.de
Frühjahrstagung der Sektion Medienpädagogik der DGfE und des interfakultären
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„Medien – Wissen – Bildung: Freie Bildungsmedien und Digitale Archive“
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Ein kritischer Rückblick auf sieben Jahre „w.e.b.Square“
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➡ Kontext Hochschullehre: Produktion und Veröffentlichung von Bildungsmedien
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I. Grundsätzliches
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Agenda
4
„w.e.b.Square“ als Bildungsmedium und
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• w.e.b.Square als Plattform mit studentischen Produkten ist eine öffentlich zugängliche Ressource in
Form einer Online-Zeitschrift
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➡ Bildungsmedium als Element der akademischen Sozialisation i.w.S., wenn
๏ Produkte von Dritten (informell) zur Auseinandersetzung genutzt werden z.B. als Vorbild,
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๏ Produktionsprozess in didaktische Szenarien integriert wird
5
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Entwicklung von w.e.b.Square über 7 Jahre
7
2006 2007 2008 seit 2011
1. Phase
Gründung
2. Phase
Aufbau, Bekanntmachung
3. Phase
Re-Konzeption
4. Phase
Konsolidierung
• Grundidee und Gründung
• co-curriculare Struktur durch
Begleitstudium
• Peer-Ansatz, Support durch
Mentoren/Uni
• Fokus: frei zugängliche Plattform
für Wissensaustausch
• Übernahme des Projekts durch
2. Generation
• zusätzliche Integration in
Lehrveranstaltungen
• Peer-Ansatz, Lehrprojekt,
Support durch Mentoren/Uni
• Fokus: Online & Präsenz
• Gründung w.e.b.Square-
Tagungen
• Peer-Ansatz, LV, Support
• Fokus: Online-Zeitschrift
statt Plattform, Stärkung
der Präsenz
• Übernahme des Projekts durch
3. Generation
• Peer-Ansatz, (LV), Support
• Fokus: Online-Zeitschrift
Perspektive I: Partizipation
8
(Mayrberger, 2012)
Perspektive I: Partizipation
9
(Mayrberger, 2012)
Partizipation bei w.e.b.Square über die Zeit
10
➡ Partizipationsgrad veränderte sich über die Zeit
➡ Publikation erfolgreicher, wenn Partizipationsgrad für Studierende geringer
2006 2007 2008 seit 2011
1. Phase
Gründung
2. Phase
Aufbau, Bekanntmachung
3. Phase
Re-Konzeption
4. Phase
Konsolidierung
• Gemeinsame
Entwicklung der Idee
• Freiheiten in der
Ausgestaltung bei
vollem Support
• Beteiligung an Projekt im Begleitstudium
• Teilnahme am Seminar
• Freiwillige Teilnahme
• Beteiligung an Projekt im
Begleitstudium
• Teilnahme am Seminar (fällt weg)
SelbstorganisationMitbestimmung Einbeziehung Einbeziehung
Perspektive II: Aktive Medienarbeit
• Aktive Medienarbeit meint kurz gefasst „die Be- und Erarbeitung von
Gegenstandsbereichen sozialer Realität mit Hilfe von Medien. Die Medien werden von
ihren Nutzerinnen und Nutzern selbsttätig gehandhabt und als Mittel der
Kommunikation gebraucht" (Schell, 2003, S. 11).
• Produktion von Bildungsmedien ist aktive Medienarbeit im Kontext Hochschule i.w.S.
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‣ Förderung einer aktiven Nutzung von Medien als Mittel und Werkzeug zur
reflexiven Auseinandersetzung mit Gegenständen ihrer akademischen Lebenswelt
durch die Herstellung eines Medienprodukts (Mündigkeit, Emanzipation i.w.S.)
11(Schell, 1993, 2003)
Produktion bei w.e.b.Square über die Zeit
12
2006 2007 2008 seit 2011
1. Phase
Gründung
2. Phase
Aufbau, Bekanntmachung
3. Phase
Re-Konzeption
4. Phase
Konsolidierung
• Aufbau Plattform
• Online-Tutoring
• Gezielte Produktion von
Material/Arbeiten für die
Plattform
• Benchmarking-Analysen
• Synergien
• Produktion von Text- und
Video-Material durch die
Tagungen
• Synergien
• Produktion
• eigene CfP (hochschul-
übergreifend)
➡ Publikation entsteht gezielter, wenn Prozess in die Lehre integriert sind
(Peer-Review)
➡ Verwendung bestehender Produkte Abschlussarbeiten und Seminararbeiten
(Expertenreview)
Perspektive III: Öffentlichkeit
• öffentliche Dimension flankiert Partizipation der Studierenden am Projekt
• w.e.b.Square als „echtes“ Journal für Studierende
Chance: Sichtbarkeit in der Community, Bekanntheit z.B. durch Zitation erhöhen;
Zwänge: Qualitätsstandards (Review)
• Studierende können sich (w.e.b.Square-Tagung) und ihrer Produkte (Journal)
öffentlich präsentieren
13
(Hofhues, 2010)
Öffentlichkeit bei w.e.b.Square über die Zeit
14
2006 2007 2008 seit 2011
1. Phase
Gründung
2. Phase
Aufbau, Bekanntmachung
3. Phase
Re-Konzeption
4. Phase
Konsolidierung
• Plattform geht online
• Online-Zeitschrift
• w.e.b.Square-Tagungen
• Pressemitteilungen
• Online-Zeitschrift
• CfP „geistern“ durch
Hochschullandschaft
• w.e.b.Square-Tagungen
• Pressemitteilungen
• Referenzprojekt
➡ Durch Öffentlichkeit verlassen Studierende gezielt den geschützten Raum Hochschule
Entwicklung von w.e.b.Square über 7 Jahre
15
2006 2007 2008 seit 2011
1. Phase
Gründung
2. Phase
Aufbau, Bekanntmachung
3. Phase
Re-Konzeption
4. Phase
Konsolidierung
• Grundidee und Gründung
• co-curriculare Struktur durch
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• Peer-Ansatz, Support durch
Mentoren/Uni
• Fokus: frei zugängliche Plattform
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• Übernahme des Projekts durch
2. Generation
• zusätzliche Integration in
Lehrveranstaltungen
• Peer-Ansatz, Lehrprojekt,
Support durch Mentoren/Uni
• Fokus: Online & Präsenz
• Gründung w.e.b.Square-
Tagungen
• Peer-Ansatz, LV, Support
• Fokus: Online-Zeitschrift
statt Plattform, Stärkung
der Präsenz
• Übernahme des Projekts durch
3. Generation
• Peer-Ansatz, (LV), Support
• Fokus: Online-Zeitschrift
➡ Partizipationsgrad veränderte sich über die Zeit
➡ Publikation erfolgreicher wenn Partizipationsgrad für Studierende geringer
➡ Publikation entsteht gezielter, wenn Prozess in die Lehre integriert sind; Verwendung
bestehender Produkte Abschlussarbeiten und Seminararbeiten
➡ Durch Öffentlichkeit verlassen Studierende gezielt den geschützten Raum Hochschule
➡ seit 4. Phase greift keiner der zuvor wirksamen Mechanismen mehr
Folgerungen
• Relativierung des Begriffs Bildungsmedium notwendig:
Was macht ein Lehr- oder Lernmedium zum freien Bildungsmedium?
• Produktion öffentlicher Bildungsmedien mit Studierenden treffen auf die
Partizipationsproblematik formaler Bildungskontexte:
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bestimmte Erfahrungen mit Medien nicht akzeptiert werden (Zwang)
➡ Anknüpfungspunkt für empirische Forschung zur Partizipationsbereitschaft an
der Produktion von akademischen Bildungsmedien
16
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Prof. Dr. Kerstin Mayrberger
Universität Augsburg
Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät
Professur für Mediendidaktik
www.kerstin.mayrberger.de
17
Vertr.-Prof. Dr. Sandra Hofhues 
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Fakultät für Kultur- und Geisteswissenschaften
Professur für Didaktik der Neuen Medien
www.sandrahofhues.de
Literatur
• Hofhues, S. (2010). Die Rolle von Öffentlichkeit im Lehr-Lernprozess. In S. Mandel, M. Rutis- hauser & E.
Seiler Schiedt (Hrsg.), Digitale Medien für Lehre und Forschung (S. 405–414). Reihe Medien in der
Wissenschaft (Band 55). Münster: Waxmann.
• Hofhues, S., Reinmann, G. & Wagensommer, V. (2008). w.e.b.Square – ein Modell zwischen Studium und
freier Bildungsressource. In S. Zauchner, P. Baumgartner, E. Blaschitz & A. Weissenbäck (Hrsg.), Offener
Bildungsraum Hochschule – Freiheiten und Notwendigkeiten (S. 28–38). Reihe Medien in der
Wissenschaft (Band 48). Münster: Waxmann.
• Mayrberger, K. (2012). Partizipatives Lernen mit dem Social Web gestalten: Zum Wid- erspruch
einer ,verordneten Partizipation‘. Medienpädagogik 21 (12.1.2012). Verfügbar un- ter: http://
www.medienpaed.com/21/mayrberger1201.pdf (25 Seiten).
• Schell, F. (1993). Aktive Medienarbeit mit Jugendlichen. Theorie und Praxis. 2. überarbeitete Aufl.
kopaed: München.
• Schell, F. (2003). Aktive Medienarbeit zum Thema Gewalt. Prinzipien und Chancen einer
handlungsorientierten Medienarbeit. In G. Anfang (Hrsg.), Mit Medien gegen Gewalt. Beispiele,
Anregungen und Ideen aus der Praxis (S. 9-16). München: kopaed.

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Bildungsmedien zwischen Sozialisation, Partizipation und Öffentlichkeit

  • 1. Bildungsmedien zwischen Sozialisation, Partizipation und Öffentlichkeit Universität Augsburg | Prof. Dr. Kerstin Mayrberger | http://kerstin.mayrberger.de PH Heidelberg | Vertr.-Prof. Dr. Sandra Hofhues | www.sandrahofhues.de Frühjahrstagung der Sektion Medienpädagogik der DGfE und des interfakultären Medienforums Innsbruck am 11.04.2013 in Innsbruck „Medien – Wissen – Bildung: Freie Bildungsmedien und Digitale Archive“ 1 Ein kritischer Rückblick auf sieben Jahre „w.e.b.Square“
  • 3. Ausgangslage ➡ Kontext Hochschullehre: Produktion und Veröffentlichung von Bildungsmedien (weitestgehend autonomer Peer-to-Peer-Ansatz mit Mentorat) ➡ Spezifische Form aktiver Medienarbeit an der Hochschule ➡ Nachhaltigkeit eines konzeptionell „richtig“ funktionierenden Projekts zur Produktion von offenen Bildungsmedien (Außenperspektive) wird von den Beteiligten nicht (mehr) nachgefragt (Innenperspektive) ➡ Projektende steht mangels Interesse zur Debatte ➡ Kritischer Blick aus medienpädagogischer Perspektive vor dem Hintergrund von Partizipation | Aktive Medienarbeit | Öffentlichkeit
  • 4. I. Grundsätzliches II. Vorstellung „w.e.b.Square“ III. Reflexion unter 3 Perspektiven: Partizipation | Aktive Medienarbeit | Öffentlichkeit IV. Folgerungen Agenda 4
  • 5. „w.e.b.Square“ als Bildungsmedium und Element einer akademischen Mediensozialisation • w.e.b.Square als Plattform mit studentischen Produkten ist eine öffentlich zugängliche Ressource in Form einer Online-Zeitschrift • Produkte als (potenzielle) Bildungsmedien für die Beteiligten, da Möglichkeiten zur • Produktion • Rezeption I mit oder ohne eine angeschlossene Bewertung • Evaluation (Peer-to-Peer-Ansatz/Peer-Review) • Veröffentlichung im zugehörigen Journal • Rezeption II ➡ Bildungsmedium als Element der akademischen Sozialisation i.w.S., wenn ๏ Produkte von Dritten (informell) zur Auseinandersetzung genutzt werden z.B. als Vorbild, Informationsressource (Repositorium) oder zum Austausch ๏ Produktionsprozess in didaktische Szenarien integriert wird 5
  • 7. Entwicklung von w.e.b.Square über 7 Jahre 7 2006 2007 2008 seit 2011 1. Phase Gründung 2. Phase Aufbau, Bekanntmachung 3. Phase Re-Konzeption 4. Phase Konsolidierung • Grundidee und Gründung • co-curriculare Struktur durch Begleitstudium • Peer-Ansatz, Support durch Mentoren/Uni • Fokus: frei zugängliche Plattform für Wissensaustausch • Übernahme des Projekts durch 2. Generation • zusätzliche Integration in Lehrveranstaltungen • Peer-Ansatz, Lehrprojekt, Support durch Mentoren/Uni • Fokus: Online & Präsenz • Gründung w.e.b.Square- Tagungen • Peer-Ansatz, LV, Support • Fokus: Online-Zeitschrift statt Plattform, Stärkung der Präsenz • Übernahme des Projekts durch 3. Generation • Peer-Ansatz, (LV), Support • Fokus: Online-Zeitschrift
  • 10. Partizipation bei w.e.b.Square über die Zeit 10 ➡ Partizipationsgrad veränderte sich über die Zeit ➡ Publikation erfolgreicher, wenn Partizipationsgrad für Studierende geringer 2006 2007 2008 seit 2011 1. Phase Gründung 2. Phase Aufbau, Bekanntmachung 3. Phase Re-Konzeption 4. Phase Konsolidierung • Gemeinsame Entwicklung der Idee • Freiheiten in der Ausgestaltung bei vollem Support • Beteiligung an Projekt im Begleitstudium • Teilnahme am Seminar • Freiwillige Teilnahme • Beteiligung an Projekt im Begleitstudium • Teilnahme am Seminar (fällt weg) SelbstorganisationMitbestimmung Einbeziehung Einbeziehung
  • 11. Perspektive II: Aktive Medienarbeit • Aktive Medienarbeit meint kurz gefasst „die Be- und Erarbeitung von Gegenstandsbereichen sozialer Realität mit Hilfe von Medien. Die Medien werden von ihren Nutzerinnen und Nutzern selbsttätig gehandhabt und als Mittel der Kommunikation gebraucht" (Schell, 2003, S. 11). • Produktion von Bildungsmedien ist aktive Medienarbeit im Kontext Hochschule i.w.S. ‣ Selbsttätige Auseinandersetzung mit einem Thema ‣ Fokus auf ein Medienprodukt bzw. auf einer medienbezogenen Projektarbeit ‣ Förderung einer aktiven Nutzung von Medien als Mittel und Werkzeug zur reflexiven Auseinandersetzung mit Gegenständen ihrer akademischen Lebenswelt durch die Herstellung eines Medienprodukts (Mündigkeit, Emanzipation i.w.S.) 11(Schell, 1993, 2003)
  • 12. Produktion bei w.e.b.Square über die Zeit 12 2006 2007 2008 seit 2011 1. Phase Gründung 2. Phase Aufbau, Bekanntmachung 3. Phase Re-Konzeption 4. Phase Konsolidierung • Aufbau Plattform • Online-Tutoring • Gezielte Produktion von Material/Arbeiten für die Plattform • Benchmarking-Analysen • Synergien • Produktion von Text- und Video-Material durch die Tagungen • Synergien • Produktion • eigene CfP (hochschul- übergreifend) ➡ Publikation entsteht gezielter, wenn Prozess in die Lehre integriert sind (Peer-Review) ➡ Verwendung bestehender Produkte Abschlussarbeiten und Seminararbeiten (Expertenreview)
  • 13. Perspektive III: Öffentlichkeit • öffentliche Dimension flankiert Partizipation der Studierenden am Projekt • w.e.b.Square als „echtes“ Journal für Studierende Chance: Sichtbarkeit in der Community, Bekanntheit z.B. durch Zitation erhöhen; Zwänge: Qualitätsstandards (Review) • Studierende können sich (w.e.b.Square-Tagung) und ihrer Produkte (Journal) öffentlich präsentieren 13 (Hofhues, 2010)
  • 14. Öffentlichkeit bei w.e.b.Square über die Zeit 14 2006 2007 2008 seit 2011 1. Phase Gründung 2. Phase Aufbau, Bekanntmachung 3. Phase Re-Konzeption 4. Phase Konsolidierung • Plattform geht online • Online-Zeitschrift • w.e.b.Square-Tagungen • Pressemitteilungen • Online-Zeitschrift • CfP „geistern“ durch Hochschullandschaft • w.e.b.Square-Tagungen • Pressemitteilungen • Referenzprojekt ➡ Durch Öffentlichkeit verlassen Studierende gezielt den geschützten Raum Hochschule
  • 15. Entwicklung von w.e.b.Square über 7 Jahre 15 2006 2007 2008 seit 2011 1. Phase Gründung 2. Phase Aufbau, Bekanntmachung 3. Phase Re-Konzeption 4. Phase Konsolidierung • Grundidee und Gründung • co-curriculare Struktur durch Begleitstudium • Peer-Ansatz, Support durch Mentoren/Uni • Fokus: frei zugängliche Plattform für Wissensaustausch • Übernahme des Projekts durch 2. Generation • zusätzliche Integration in Lehrveranstaltungen • Peer-Ansatz, Lehrprojekt, Support durch Mentoren/Uni • Fokus: Online & Präsenz • Gründung w.e.b.Square- Tagungen • Peer-Ansatz, LV, Support • Fokus: Online-Zeitschrift statt Plattform, Stärkung der Präsenz • Übernahme des Projekts durch 3. Generation • Peer-Ansatz, (LV), Support • Fokus: Online-Zeitschrift ➡ Partizipationsgrad veränderte sich über die Zeit ➡ Publikation erfolgreicher wenn Partizipationsgrad für Studierende geringer ➡ Publikation entsteht gezielter, wenn Prozess in die Lehre integriert sind; Verwendung bestehender Produkte Abschlussarbeiten und Seminararbeiten ➡ Durch Öffentlichkeit verlassen Studierende gezielt den geschützten Raum Hochschule ➡ seit 4. Phase greift keiner der zuvor wirksamen Mechanismen mehr
  • 16. Folgerungen • Relativierung des Begriffs Bildungsmedium notwendig: Was macht ein Lehr- oder Lernmedium zum freien Bildungsmedium? • Produktion öffentlicher Bildungsmedien mit Studierenden treffen auf die Partizipationsproblematik formaler Bildungskontexte: Anreize, Ressourcen und Berufsorientierung (Theorie vs. Praxis) ➡ Partizipationsproblematik kann zur Sozialisationsproblematik werden, weil bestimmte Erfahrungen mit Medien nicht akzeptiert werden (Zwang) ➡ Anknüpfungspunkt für empirische Forschung zur Partizipationsbereitschaft an der Produktion von akademischen Bildungsmedien 16
  • 17. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Prof. Dr. Kerstin Mayrberger Universität Augsburg Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät Professur für Mediendidaktik www.kerstin.mayrberger.de 17 Vertr.-Prof. Dr. Sandra Hofhues  Pädagogische Hochschule Heidelberg Fakultät für Kultur- und Geisteswissenschaften Professur für Didaktik der Neuen Medien www.sandrahofhues.de
  • 18. Literatur • Hofhues, S. (2010). Die Rolle von Öffentlichkeit im Lehr-Lernprozess. In S. Mandel, M. Rutis- hauser & E. Seiler Schiedt (Hrsg.), Digitale Medien für Lehre und Forschung (S. 405–414). Reihe Medien in der Wissenschaft (Band 55). Münster: Waxmann. • Hofhues, S., Reinmann, G. & Wagensommer, V. (2008). w.e.b.Square – ein Modell zwischen Studium und freier Bildungsressource. In S. Zauchner, P. Baumgartner, E. Blaschitz & A. Weissenbäck (Hrsg.), Offener Bildungsraum Hochschule – Freiheiten und Notwendigkeiten (S. 28–38). Reihe Medien in der Wissenschaft (Band 48). Münster: Waxmann. • Mayrberger, K. (2012). Partizipatives Lernen mit dem Social Web gestalten: Zum Wid- erspruch einer ,verordneten Partizipation‘. Medienpädagogik 21 (12.1.2012). Verfügbar un- ter: http:// www.medienpaed.com/21/mayrberger1201.pdf (25 Seiten). • Schell, F. (1993). Aktive Medienarbeit mit Jugendlichen. Theorie und Praxis. 2. überarbeitete Aufl. kopaed: München. • Schell, F. (2003). Aktive Medienarbeit zum Thema Gewalt. Prinzipien und Chancen einer handlungsorientierten Medienarbeit. In G. Anfang (Hrsg.), Mit Medien gegen Gewalt. Beispiele, Anregungen und Ideen aus der Praxis (S. 9-16). München: kopaed.