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Dr. Benjamin Jörissen                                        http://joerissen.name                                   benja...
Artikulation in digitalen Kulturen             (Beispiele)
http://www.starwreck.com/faq.php
täglich:   9300 neue Fotos60.000 neue Bildkritiken       seit 2001:   20 Millionen Fotos170 Millionen Bildkritiken
1 „Artikulation“zur Anatomie einesmedialen Phänomens
1. symbolische Prägnanzform des Ausdrucks und der Wahrnehmung                  vs.2. performativer Prozess der Explikation...
1. Artikulation als symbolische Prägnanzform   „Vielmehr ist es die Wahrnehmung selbst, die kraft ihrer    eigenen immanen...
1. Artikulation als symbolische Prägnanzform              Formbildungsmöglichkeiten                 („Prägnanzmuster“)    ...
Prägnanzmuster                                      Perspektive     (symbolische Formen                                   ...
1. Artikulation als symbolische Prägnanzform                     Mediale Strukturen              Formbildungsmöglichkeiten...
Das Medium als „dynamisches System, in dem die   Artikulationsprozesse dessenSelbststrukturierung in Gang setzen          ...
dynamische mediale                                       Architektur vs.   Eigenstrukturen als                            ...
2. Artikulation als Explikation von ErfahrungJung, Matthias (2005): „Making us explicit“: Artikulation als Organisationspr...
2. Artikulation als Explikation von Erfahrung                         implizit-qualitative Gestalt                        ...
PRODUKTPROZESS
ArtikulationReflexion   Anerkennung
„Wer sich artikuliert, deutet   seine qualitative Erfahrung, indem er sie (...) zur Sprache,zum Bild, zur Musik oder wozu ...
IIArtikulation und Bildung
1. Artikulation im Bildungsprozess
Wolfgang Klafki    Drei zentrale Aspekte von             Bildung:            Selbstbestimmung             Mitbestimmung   ...
transformatorisch-strukturales           Bildungsverständnis            Bildung als Prozess derTransformation von Selbst- ...
transformatorisch-strukturales      Bildungsverständnis
transformatorisch-strukturales            Bildungsverständnisversus  „Gebildetheit“ (Kanon)          versus Ausbildung (Le...
Artikulation im Bildungsprozess           Distanz           Prägnanz         Aushandlung          Reflexion
2. Artikulation im Vermittlungsprozess
Artikulation im Vermittlungsprozess         Kommunikation           Legitimation           Aushandlung             Revision
Artikulation in Bildungs- und   Vermittlungsprozessen  Distanz         Kommunikation Prägnanz           LegitimationAushan...
IIIArtikulation in digitalen Kulturen
Form    „Mediatisierung“       (Ereignis)Medium
Artikulation als Sichtbarkeit, Form                          Anordnung, Sinn         „Mediatisierung“            (Ereignis...
Artikulation als Sichtbarkeit, Form                          Anordnung, Sinn         „Mediatisierung“            (Ereignis...
Artikulation als Sichtbarkeit, Form                          Anordnung, Sinn         „Mediatisierung“            (Ereignis...
Artikulation als Sichtbarkeit, Form                          Anordnung, Sinn         „Mediatisierung“            (Ereignis...
➔ Strukturdifferenzen sind entscheidend fürmediale Artikulations-, Kommunikations-,Handlungs- und Sozialformen.           ...
Technische Medien verdoppeln die„Mediatisierung“: sie sind „eineMediatisierung der Mediatisierung“              Medialität...
„Zum ersten Mal wirddamit die Medialität zurForm in einem Medium“          (Meder 2008)
Das Medium als Form  der Artikulation
Wer artikuliert diese      Form?
Das Medium als Form  der Artikulation            Transformation          von Wissensgefügen
Das Medium als Form  der Artikulation             Transformation              von Sozialität
Das Medium als Form  der Artikulation             Transformation             von Ökonomien
IV  Fazit: „Bildung“ im Kontext derKultivierung medialer Architekturen
Artikulationen verweisen in digitalen Umgebungen      zugleich auf ihre Re-MediatisierungenDigitale mediale Architekturen ...
Die Kultivierung digitaler Medienkultur ist ein     gesellschaftliches Entwicklungsfeld!    „Digitale Kultur“ als Partizip...
Par    exion                                             tizipR efl                                                        ...
Medialität als zentrales Strukturierungsmoment im Alltag     informelle, non-formale und formale Bereiche
Medialität als zentrales Strukturierungsmoment im Alltag     informelle, non-formale und formale Bereiche       Schule als...
Dr. Benjamin Jörissen                                        http://joerissen.name                                   benja...
Artikulationen: Bildung in und von medialen Architekturen
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Artikulationen: Bildung in und von medialen Architekturen

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Veröffentlicht am

GMK-Forum Kommunikationskultur 2012; Paderborn, 23.10.2012

Veröffentlicht in: Bildung

Artikulationen: Bildung in und von medialen Architekturen

  1. 1. Dr. Benjamin Jörissen http://joerissen.name benjamin@joerissen.name Artikulationen Bildung in und von medialen ArchitekturenGMK-Forum Kommunikationskultur 2012 Paderborn, 23.10.2012
  2. 2. Artikulation in digitalen Kulturen (Beispiele)
  3. 3. http://www.starwreck.com/faq.php
  4. 4. täglich: 9300 neue Fotos60.000 neue Bildkritiken seit 2001: 20 Millionen Fotos170 Millionen Bildkritiken
  5. 5. 1 „Artikulation“zur Anatomie einesmedialen Phänomens
  6. 6. 1. symbolische Prägnanzform des Ausdrucks und der Wahrnehmung vs.2. performativer Prozess der Explikationmenschlicher Erfahrung im sozialen Raum
  7. 7. 1. Artikulation als symbolische Prägnanzform „Vielmehr ist es die Wahrnehmung selbst, die kraft ihrer eigenen immanenten Gliederung eine Art von geistiger ‚Artikulation‘ gewinnt – die, als in sich gefügte, auch einer bestimmten Sinnfügung angehört. […] Diese ideelleVerwobenheit […] auf ein charakteristisches Sinn-Ganzes, soll der Ausdruck der ‚Prägnanz‘ bezeichnen.“ Ernst Cassirer: Philosophie der symbolischen Formen. Dritter Teil: Phänomenologie der Erkenntnis. Hamburg: Meiner 2002, S. 231.
  8. 8. 1. Artikulation als symbolische Prägnanzform Formbildungsmöglichkeiten („Prägnanzmuster“) prägnanter Ausdruck Oswald Schwemmer: Kulturphilosophie. Eine medientheoretische Grundlegung. München: Fink 2005.
  9. 9. Prägnanzmuster Perspektive (symbolische Formen Farbe i.S. Cassirers) Formsprache (…) Tempel Artikulationsakte Skulptur Gemälde Erwin Panofsky: Die Perspektive als „symbolische Form“.In: ders., Aufsätze zu Grundfragen der Kunstwissenschaft. Berlin: Spiess 1992, S. 99-167.
  10. 10. 1. Artikulation als symbolische Prägnanzform Mediale Strukturen Formbildungsmöglichkeiten („Prägnanzmuster“) prägnanter Ausdruck Oswald Schwemmer: Kulturphilosophie. Eine medientheoretische Grundlegung. München: Fink 2005.
  11. 11. Das Medium als „dynamisches System, in dem die Artikulationsprozesse dessenSelbststrukturierung in Gang setzen bzw. nutzen.“ Schwemmer 2005, S. 55.
  12. 12. dynamische mediale Architektur vs. Eigenstrukturen als Plastik vs.Formbildungsmöglichkeiten Bild(fläche) Prägnanzmuster Perspektive (symbolische Formen Farbe i.S. Cassirers) Formsprache (…) Tempel Artikulationsakte Skulptur Gemälde Erwin Panofsky: Die Perspektive als „symbolische Form“.In: ders., Aufsätze zu Grundfragen der Kunstwissenschaft. Berlin: Spiess 1992, S. 99-167.
  13. 13. 2. Artikulation als Explikation von ErfahrungJung, Matthias (2005): „Making us explicit“: Artikulation als Organisationsprinzip von Erfahrung. In: Schlette/Jung (2005), Anthropologie der Artikulation. BegrifflicheGrundlagen und transdisziplinäre Perspektiven. Würzburg: Königshausen & Neumann,
  14. 14. 2. Artikulation als Explikation von Erfahrung implizit-qualitative Gestalt gelebter Erfahrung explizit-semantische Gestalt eines prägnanten SymbolismusJung, Matthias (2005): „Making us explicit“: Artikulation als Organisationsprinzip von Erfahrung. In: Schlette/Jung (2005), Anthropologie der Artikulation. BegrifflicheGrundlagen und transdisziplinäre Perspektiven. Würzburg: Königshausen & Neumann,
  15. 15. PRODUKTPROZESS
  16. 16. ArtikulationReflexion Anerkennung
  17. 17. „Wer sich artikuliert, deutet seine qualitative Erfahrung, indem er sie (...) zur Sprache,zum Bild, zur Musik oder wozu auch immer bringt.“ Jung 2005, S. 126
  18. 18. IIArtikulation und Bildung
  19. 19. 1. Artikulation im Bildungsprozess
  20. 20. Wolfgang Klafki Drei zentrale Aspekte von Bildung: Selbstbestimmung Mitbestimmung SolidaritätsfähigkeitKlafki, Wolfgang (1985): Neue Studien zur Bildungstheorie und Didaktik. Beiträge zur kritisch-konstruktiven Didaktik. Weinheim/Basel.
  21. 21. transformatorisch-strukturales Bildungsverständnis Bildung als Prozess derTransformation von Selbst- und Weltverhältnissen unter Bedingungen von Wandel und Krise (Kontingenz- und Komplexitätssteigerung) Marotzki, Winfried (1990): Entwurf einer strukturalen Bildungstheorie. Weinheim: Deutscher Studien-Verl.
  22. 22. transformatorisch-strukturales Bildungsverständnis
  23. 23. transformatorisch-strukturales Bildungsverständnisversus „Gebildetheit“ (Kanon) versus Ausbildung (Lernen)
  24. 24. Artikulation im Bildungsprozess Distanz Prägnanz Aushandlung Reflexion
  25. 25. 2. Artikulation im Vermittlungsprozess
  26. 26. Artikulation im Vermittlungsprozess Kommunikation Legitimation Aushandlung Revision
  27. 27. Artikulation in Bildungs- und Vermittlungsprozessen Distanz Kommunikation Prägnanz LegitimationAushandlung Aushandlung Reflexion Revision
  28. 28. IIIArtikulation in digitalen Kulturen
  29. 29. Form „Mediatisierung“ (Ereignis)Medium
  30. 30. Artikulation als Sichtbarkeit, Form Anordnung, Sinn „Mediatisierung“ (Ereignis)Medium Das Dispositiv des Medialen nach Dieter Mersch 2002, S. 56 ff.
  31. 31. Artikulation als Sichtbarkeit, Form Anordnung, Sinn „Mediatisierung“ (Ereignis)Medium { Medialität (struktural) Materialität (amedial) Das Dispositiv des Medialen nach Dieter Mersch 2002, S. 56 ff.
  32. 32. Artikulation als Sichtbarkeit, Form Anordnung, Sinn „Mediatisierung“ (Ereignis)Medium { Medialität (struktural) Materialität (amedial) Das Dispositiv des Medialen nach Dieter Mersch 2002, S. 56 ff.
  33. 33. Artikulation als Sichtbarkeit, Form Anordnung, Sinn „Mediatisierung“ (Ereignis)Medium { Medialität (struktural) Materialität (amedial) Das Dispositiv des Medialen nach Dieter Mersch 2002, S. 56 ff.
  34. 34. ➔ Strukturdifferenzen sind entscheidend fürmediale Artikulations-, Kommunikations-,Handlungs- und Sozialformen. Medialität (struktural)
  35. 35. Technische Medien verdoppeln die„Mediatisierung“: sie sind „eineMediatisierung der Mediatisierung“ Medialität (struktural)
  36. 36. „Zum ersten Mal wirddamit die Medialität zurForm in einem Medium“ (Meder 2008)
  37. 37. Das Medium als Form der Artikulation
  38. 38. Wer artikuliert diese Form?
  39. 39. Das Medium als Form der Artikulation Transformation von Wissensgefügen
  40. 40. Das Medium als Form der Artikulation Transformation von Sozialität
  41. 41. Das Medium als Form der Artikulation Transformation von Ökonomien
  42. 42. IV Fazit: „Bildung“ im Kontext derKultivierung medialer Architekturen
  43. 43. Artikulationen verweisen in digitalen Umgebungen zugleich auf ihre Re-MediatisierungenDigitale mediale Architekturen sind integraler Teil von ArtikulationsprozessenSie verändern die Struktur von Artikulation und sie verändern das Subjekt von Artikulation
  44. 44. Die Kultivierung digitaler Medienkultur ist ein gesellschaftliches Entwicklungsfeld! „Digitale Kultur“ als Partizipation an strukturalen Artikulationsprozessen, als Mitgestaltung medialer Architekturen
  45. 45. Par exion tizipR efl ation Subjekt Öffentlichkeiten mediale Artikulation mediale Architekturen transaktionale Effekte (Um-/Gestaltung)
  46. 46. Medialität als zentrales Strukturierungsmoment im Alltag informelle, non-formale und formale Bereiche
  47. 47. Medialität als zentrales Strukturierungsmoment im Alltag informelle, non-formale und formale Bereiche Schule als ein zentraler Lernort: Mut zur Medienkultur!
  48. 48. Dr. Benjamin Jörissen http://joerissen.name benjamin@joerissen.name Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!GMK-Forum Kommunikationskultur 2012 Paderborn, 23.10.2012

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