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Dr. Benjamin Jörissen                                         http://joerissen.name                                    ben...
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diskursgeschichtliche Linien                        Verknüpfung von   „prägnante                     „Basis“ und „Überbau“...
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I. Artikulation als triadischer Prozess(Ausdruck, Wahrnehmung, Anerkennung)   II. Artikulation, Körper, Medialität    III....
I. Artikulation als triadischer Prozess 1. Artikulation als „prägnanter Ausdruck“2. Artikulation als „prägnante Wahrnehmun...
I. Artikulation als triadischer Prozess       1. Artikulation als     „prägnanter Ausdruck“
Anthropologisch-kulturphilosophische                PerspektiveOswald Schwemmer: Kulturphilosophie. Einemedientheoretische...
„Vielmehr ist es die Wahrnehmung selbst, die kraft ihrer    eigenen immanenten Gliederung eine Art von geistiger  ‚Artikul...
Artikulation meint die Strukturierung       sprachlicher Äußerungen, soll aber„auch allgemein für andere Äußerungsformen w...
Artikulation und Wahrnehmung    Artikulationen bezieht sich vermittelt ebenso auf            Wahrnehmung, indem sie deren ...
Medialität der Artikulation      Keine Artikulation außerhalb medialer              Strukturbedingungen:                  ...
Medientaxonomie                   substantielle           instrumentellehistorischemaschinelle                Schwemmer 20...
Medientaxonomie                   substantielle           instrumentellehistorische           Sprachemaschinelle          ...
Medientaxonomie                   substantielle           instrumentellehistorische           Sprache                 Schr...
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Anthropologisch-sprachphilosophische                PerspektiveJürgen Trabant (1998): Artikulationen. Historische Anthropo...
„Doppelte Artikulation“ von sprachlicher und gedanklicherArtikulation: die „unzertrennliche Verbindung des Gedanken, der S...
Artikulation ist  „die – meist okkasionelle, manchmal planmäßige –     Explikation menschlicher Erfahrung durch diePerform...
PRODUKTPROZESS
ArtikulationReflexion   Anerkennung
I. Artikulation als triadischer Prozess       2. Artikulation als  „prägnante Wahrnehmung“
„Vielmehr ist es die Wahrnehmung selbst, die kraft ihrer eigenen immanenten Gliederung eine Art von geistiger        ‚Arti...
„upon analysis, we find that we begin not with a sensory stimulus, but with a sensori-motor coordination, the optical-ocula...
Artikulation und Wahrnehmung     1) Formung und Transformation vonWahrnehmungsmustern durch Artikulation:a) auf der Ebene ...
Artikulation und Wahrnehmung           1) Formung und Transformation von      Wahrnehmungsmustern durch Artikulation:     ...
Artikulation und Wahrnehmung           1) Formung und Transformation von      Wahrnehmungsmustern durch Artikulation:     ...
Bsp. „Sehen“                  Spielerperspektive im Multiplayer-Egoshooter „Counterstrike“Constanze Bausch/Benjamin Jöriss...
I. Artikulation als triadischer Prozess3. Artikulation und Anerkennung
„I“  HandelnAnerkennung   „me“
„I“ArtikulationAnerkennung   „me“
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Jennette                                          Kate Winslet    http://www.mtv.com/onair/i_want_a_famous_face/meet_the_p...
Ökonomien der Anerkennung
Ökonomien der Anerkennung              private soziale    öffentliche     institutionelle   Feld                  Räume   ...
Ökonomien der Anerkennung              private soziale    öffentliche     institutionelle   Feld                  Räume   ...
Ökonomien der Anerkennung              private soziale    öffentliche     institutionelle   Feld                  Räume   ...
Ökonomien der Anerkennung              private soziale    öffentliche     institutionelle   Feld                  Räume   ...
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Ökonomien der Anerkennung              private soziale    öffentliche     institutionelle   Feld                  Räume   ...
I. Artikulation als triadischer Prozess(Ausdruck, Wahrnehmung, Anerkennung)   II. Artikulation, Körper, Medialität    III....
II. Artikulation, Körper, MedialitätKörper als „artikuliert-artikulierender“
II. Artikulation, Körper, MedialitätKörper als „artikuliert-artikulierender“
II. Artikulation, Körper, MedialitätMedialität als Prozess der Trennung von         „Genesis und Geltung“  Lambert Wiesing...
II. Artikulation, Körper, Medialität     Medialität als strukturierendes Prinzip              - der Welterfahrung– des refl...
I. Artikulation als triadischer Prozess(Ausdruck, Wahrnehmung, Anerkennung)   II. Artikulation, Körper, Medialität    III....
III. Zur anthropologischen  Konstitutivität von MedialitätDie Praxen der Verfertigung von Identität finden im Schnittfeld v...
Bsp: soziale MimesisChristoph Wulf/Gunter Gebauer 1990, 1998, 2003
•   Medialität von Erinnerungspraxen•   Medialität und Mediatisierung von Körperlichkeit,    z.B. das Phänomen von Avatare...
Fazit:     Medialität als „zu artikulierendes“           Forschungsdesideraterziehungswissenschaftlicher Anthropologie
Körper der Artikulation. Zum Verhältnis von Medialität und Anthropologie.
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Körper der Artikulation. Zum Verhältnis von Medialität und Anthropologie.

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Vortrag m. Notizen; Univ. Köln, 9.7.2012

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Körper der Artikulation. Zum Verhältnis von Medialität und Anthropologie.

  1. 1. Dr. Benjamin Jörissen http://joerissen.name benjamin@joerissen.name Körper der Artikulation.Zum Verhältnis von Medialität und Anthropologie. Universität Köln, 9.7.2012
  2. 2. „Artikulation“ als zentraler Begriff im Diskurs um „Medienbildung“ (bildungstheoretische Lesart eines anthropologischen Sachverhalts)
  3. 3. „Wer sich artikuliert, deutet seine qualitative Erfahrung, indem er sie (...) zur Sprache, zum Bild, zur Musik oder wozu auch immer bringt.“Jung, Matthias (2005): „Making us explicit“: Artikulation als
  4. 4. „… Symbolmedien haben sich von der […] Bindung an das Hier und Jetzt der Erfahrung gelöst und werden dafür genutzt, den Sinn den Erlebten durch Bezug auf intersubjektiv geltende Systeme der Bedeutungsbestimmung zu explizieren.“Jung, Matthias (2005): „Making us explicit“: Artikulation als
  5. 5. „In diskursiven Äußerungen werden Erfahrungen artikuliert, die vor dem Hintergrund von Lebensinteressen und Handlungsproblemen gemacht wurden, entweder im meta- reflexiven (argumentativ) oder aber reflexiven (erzählend, beschreibend usw.) Modus. Der Diskurs wird als (multimediale) Artikulation von Erfahrungsräumen thematisierbar. Die Betonung multimedialer Artikulation des Menschen erlaubt es, gerade den in den Neuen (Kommunikations-)Medien vorfindlichen Kommunikationsweisen einen systematischen und nicht substituierbaren Stellenwert einzuräumen. Multimediale Kommunikations- und Artikulationsarchitekturen wie beispielsweise multimediale Weblogs können in diesem Sinne also als multimediale und multimodale Artikulationen aufgefasst und analysiert werden.“ Winfried Marotzki: Weisen der Artikulation in bildungstheoretischer Hinsicht am Beispiel von Web 2.0-PhänomenenBenjamin Jörissen/Winfried Marotzki: Wissen, Artikulation, Biographie: theoretische Aspekte einer strukturalen Medienbildung.
  6. 6. diskursgeschichtliche LinienW.v. Humboldt Marx ∣ ∣ Dilthey, Althusser Cassirer ∣ ∣ …Trabant, Jung, ∣Schwemmer, Hall, Marotzki Butler
  7. 7. diskursgeschichtliche Linien Verknüpfung von „prägnante „Basis“ und „Überbau“Ausdrucksgestalt“ („Anrufung“)
  8. 8. diskursgeschichtliche Linien Verknüpfung von „prägnante „Basis“ und „Überbau“Ausdrucksgestalt“ („Anrufung“)
  9. 9. I. Artikulation als triadischer Prozess(Ausdruck, Wahrnehmung, Anerkennung) II. Artikulation, Körper, Medialität III. Anthropologie und Medialität
  10. 10. I. Artikulation als triadischer Prozess 1. Artikulation als „prägnanter Ausdruck“2. Artikulation als „prägnante Wahrnehmung“ 3. Artikulation und Anerkennung
  11. 11. I. Artikulation als triadischer Prozess 1. Artikulation als „prägnanter Ausdruck“
  12. 12. Anthropologisch-kulturphilosophische PerspektiveOswald Schwemmer: Kulturphilosophie. Einemedientheoretische Grundlegung. München: Fink 2005ders.: Die symbolische Existenzform des Menschen –Zur Anthropologie der Medien.In: Jörg Albertz (Hrsg.): Anthropologie der Medien – Mensch und Kommunikationstechnologien.Berlin: Freie Akademie 2002, S. 9-36.
  13. 13. „Vielmehr ist es die Wahrnehmung selbst, die kraft ihrer eigenen immanenten Gliederung eine Art von geistiger ‚Artikulation‘ gewinnt – die, als in sich gefügte, auch einer bestimmten Sinnfügung angehört. […] Diese ideelleVerwobenheit […] auf ein charakteristisches Sinn-Ganzes, soll der Ausdruck der ‚Prägnanz‘ bezeichnen.“ Ernst Cassirer: Philosophie der symbolischen Formen. Dritter Teil: Phänomenologie der Erkenntnis. Hamburg: Meiner 2002, S. 231.
  14. 14. Artikulation meint die Strukturierung sprachlicher Äußerungen, soll aber„auch allgemein für andere Äußerungsformen wie etwa der bildlichen oder motorischen Äußerungund darüber hinaus überhaupt für unser Handeln […]“ gelten. Schwemmer 2005, S. 49.
  15. 15. Artikulation und Wahrnehmung Artikulationen bezieht sich vermittelt ebenso auf Wahrnehmung, indem sie deren „Prozesse der Musterbildung und -anwendung“, die „Grammatiken der Sinneswelten“ strukturieren:„Wir sehen sozusagen durch die Bilder unserer Bildwelten hindurch, was wir sehen. Wir hören durch die Werke unserer Tonwelten und übrigens auch Geräusch- und Lautwelten hindurch, was wir hören.“ Schwemmer 2005, S. 165
  16. 16. Medialität der Artikulation Keine Artikulation außerhalb medialer Strukturbedingungen: Medien als „dynamisches System, in dem dieArtikulationsprozesse dessen Selbststrukturierung in Gang setzen bzw. nutzen.“ Schwemmer 2005, S. 55.
  17. 17. Medientaxonomie substantielle instrumentellehistorischemaschinelle Schwemmer 2005, S. 58 f.
  18. 18. Medientaxonomie substantielle instrumentellehistorische Sprachemaschinelle Schwemmer 2005, S. 58 f.
  19. 19. Medientaxonomie substantielle instrumentellehistorische Sprache Schriftmaschinelle Schwemmer 2005, S. 58 f.
  20. 20. Medientaxonomie substantielle instrumentellehistorische Sprache Schrift interaktivemaschinelle – Medien Schwemmer 2005, S. 58 f.
  21. 21. Anthropologisch-sprachphilosophische PerspektiveJürgen Trabant (1998): Artikulationen. Historische Anthropologieder Sprache. Frankfurt/M.: Suhrkamp.Matthias Jung (2005): „Making us explicit“. Artikulation alsOrganisationsprinzip von Erfahrung.In: Magnus Schlette/Matthias Jung (Hrsg.), Anthropologie der Artikulation. BegrifflicheGrundlagen und transdisziplinäre Perspektiven. Würzburg: Königshausen & Neumann, S.103-142.Matthias Jung (2009): Der bewusste Ausdruck. Berlin/NewYork: De Gruyter.
  22. 22. „Doppelte Artikulation“ von sprachlicher und gedanklicherArtikulation: die „unzertrennliche Verbindung des Gedanken, der Stimmwerkzeuge und des Gehörs zur Sprache […]“ Wilhelm v. Humboldt: Über die Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaus […]. Paderborn: Schöningh 1998, S. 180.
  23. 23. Artikulation ist „die – meist okkasionelle, manchmal planmäßige –  Explikation menschlicher Erfahrung durch diePerformanz von symbolischen Akten […], in denen die implizit-qualitative Gestalt gelebter Erfahrung in die explizit-semantische Gestalt eines prägnanten Symbolismus transformiert wird.“ Jung 2005, S. 105
  24. 24. PRODUKTPROZESS
  25. 25. ArtikulationReflexion Anerkennung
  26. 26. I. Artikulation als triadischer Prozess 2. Artikulation als „prägnante Wahrnehmung“
  27. 27. „Vielmehr ist es die Wahrnehmung selbst, die kraft ihrer eigenen immanenten Gliederung eine Art von geistiger ‚Artikulation‘ gewinnt […].“ (Cassirer)„Die Entwicklung der Lebewesen zu höheren Formen ist also nach der Innenseite gesehen eine Artikulation […].“ (Dilthey)Dilthey, Wilhelm: Leben und Erkennen. In: ders., Ges. Schr. XIX. Göttingen 1982, S. 345.
  28. 28. „upon analysis, we find that we begin not with a sensory stimulus, but with a sensori-motor coordination, the optical-ocular, and that in a certain sense it is the movement which isprimary, and the sensation which is secondary, the movementof body, head and eye muscles determining the quality of what is experienced. [...] More technical stated, the so-called response is not merely to the stimulus; it is into it.“John Dewey: The Reflex Arc Concept in Psychology. In: Psychological Review 3 (1896), S. 358 f.
  29. 29. Artikulation und Wahrnehmung 1) Formung und Transformation vonWahrnehmungsmustern durch Artikulation:a) auf der Ebene kultureller Prägnanzmuster b) auf der Ebene individueller Explikation mittels dieser Prägnanzmuster
  30. 30. Artikulation und Wahrnehmung 1) Formung und Transformation von Wahrnehmungsmustern durch Artikulation: a) auf der Ebene kultureller Prägnanzmuster b) auf der Ebene individueller Explikation mittels dieser Prägnanzmuster Pierre Bourdieu:Habitus als „strukturierte und strukturierende Struktur“, als Erzeugungsprinzip von Praxis
  31. 31. Artikulation und Wahrnehmung 1) Formung und Transformation von Wahrnehmungsmustern durch Artikulation: a) auf der Ebene kultureller Prägnanzmuster b) auf der Ebene individueller Explikation mittels dieser Prägnanzmuster Pierre Bourdieu:Habitus als „strukturierte und strukturierende Struktur“, als Erzeugungsprinzip von Praxis
  32. 32. Bsp. „Sehen“ Spielerperspektive im Multiplayer-Egoshooter „Counterstrike“Constanze Bausch/Benjamin Jörissen: Erspielte Rituale. Kampf und Gemeinschaftsbildung auf LAN-Partys. In: Ch. Wulf e.a.: Bildung im Ritual. Schule, Familie, Jugend, Medien. Wiesbaden:VS, S. 303-357.
  33. 33. I. Artikulation als triadischer Prozess3. Artikulation und Anerkennung
  34. 34. „I“ HandelnAnerkennung „me“
  35. 35. „I“ArtikulationAnerkennung „me“
  36. 36. „I“ Artikulation Praktiken der Praktiken der Selbstsorge Selbstführung Ökonomien der Anerkennung „me“Poster, Mark (2008): Die Sorge um sich im Hyperrealen. In: Paragrana 17 (2008) 1, S.
  37. 37. Jennette Kate Winslet http://www.mtv.com/onair/i_want_a_famous_face/meet_the_patients/
  38. 38. Ökonomien der Anerkennung
  39. 39. Ökonomien der Anerkennung private soziale öffentliche institutionelle Feld Räume Räume Räume Modus Kommunikation Präsentation Produktion „Münze“ Authentizität Originalität Leistung Beziehungs- Identitäts- „Preis“ Disziplin arbeit managementInklusions- Anerkennung/ Sichtbarkeit/ Status/ gewinn Netzwerke Partizipazion ZugangschancenExklusions- öffentliche Randständigkeit Optionsverlust verlust Nichtexistenz
  40. 40. Ökonomien der Anerkennung private soziale öffentliche institutionelle Feld Räume Räume Räume Modus Kommunikation Präsentation Produktion „Münze“ Authentizität Originalität Leistung Beziehungs- Identitäts- „Preis“ Disziplin arbeit managementInklusions- Anerkennung/ Sichtbarkeit/ Status/ gewinn Netzwerke Partizipazion ZugangschancenExklusions- öffentliche Randständigkeit Optionsverlust verlust Nichtexistenz
  41. 41. Ökonomien der Anerkennung private soziale öffentliche institutionelle Feld Räume Räume Räume Modus Kommunikation Präsentation Produktion „Münze“ Authentizität Originalität Leistung Beziehungs- Identitäts- „Preis“ Disziplin arbeit managementInklusions- Anerkennung/ Sichtbarkeit/ Status/ gewinn Netzwerke Partizipazion ZugangschancenExklusions- öffentliche Randständigkeit Optionsverlust verlust Nichtexistenz
  42. 42. Ökonomien der Anerkennung private soziale öffentliche institutionelle Feld Räume Räume Räume Modus Kommunikation Präsentation Produktion „Münze“ Authentizität Originalität Leistung Beziehungs- Identitäts- „Preis“ Disziplin arbeit managementInklusions- Anerkennung/ Sichtbarkeit/ Status/ gewinn Netzwerke Partizipazion ZugangschancenExklusions- öffentliche Randständigkeit Optionsverlust verlust Nichtexistenz
  43. 43. Ökonomien der Anerkennung private soziale öffentliche institutionelle Feld Räume Räume Räume Modus Kommunikation Präsentation Produktion „Münze“ Authentizität Originalität Leistung Beziehungs- Identitäts- „Preis“ Disziplin arbeit managementInklusions- Anerkennung/ Sichtbarkeit/ Status/ gewinn Netzwerke Partizipazion ZugangschancenExklusions- öffentliche Randständigkeit Optionsverlust verlust Nichtexistenz
  44. 44. Ökonomien der Anerkennung private soziale öffentliche institutionelle Feld Räume Räume Räume Modus Kommunikation Präsentation Produktion „Münze“ Authentizität Originalität Leistung Beziehungs- Identitäts- „Preis“ Disziplin arbeit managementInklusions- Anerkennung/ Sichtbarkeit/ Status/ gewinn Netzwerke Partizipazion ZugangschancenExklusions- öffentliche Randständigkeit Optionsverlust verlust Nichtexistenz
  45. 45. I. Artikulation als triadischer Prozess(Ausdruck, Wahrnehmung, Anerkennung) II. Artikulation, Körper, Medialität III. Anthropologie und Medialität
  46. 46. II. Artikulation, Körper, MedialitätKörper als „artikuliert-artikulierender“
  47. 47. II. Artikulation, Körper, MedialitätKörper als „artikuliert-artikulierender“
  48. 48. II. Artikulation, Körper, MedialitätMedialität als Prozess der Trennung von „Genesis und Geltung“ Lambert Wiesing: Artifizielle Präsenz. Studien zur Philosophie des Bildes. Frankfurt/M.: Suhrkamp 2005.
  49. 49. II. Artikulation, Körper, Medialität Medialität als strukturierendes Prinzip - der Welterfahrung– des reflexiven, anerkennungsfähigen Ausdrucks - der „Artikulation“ des Körpers als habitualisierende Formgebung
  50. 50. I. Artikulation als triadischer Prozess(Ausdruck, Wahrnehmung, Anerkennung) II. Artikulation, Körper, Medialität III. Anthropologie und Medialität
  51. 51. III. Zur anthropologischen Konstitutivität von MedialitätDie Praxen der Verfertigung von Identität finden im Schnittfeld von Körper und Medialität statt– als Inszenierung von Formen und Mustern (z.B. bestimmte Erinnerungspraxen); – als medial strukturierte, subjektivierende Ausdruckspraxen (z.B. Tagebuch vs. Facebook) – auf der Ebene sinnlicher Wahrnehmung
  52. 52. Bsp: soziale MimesisChristoph Wulf/Gunter Gebauer 1990, 1998, 2003
  53. 53. • Medialität von Erinnerungspraxen• Medialität und Mediatisierung von Körperlichkeit, z.B. das Phänomen von Avataren• Medialität und Mediatisierung von Wahrnehmung, z.B. des Sehens, des Hörens durch mediale Formen• mediale Eigendynamiken von Lebensalters- Diskursen und -praxen (Generationenbildung; z.B. Honig: Kinderkultur als medial co-konstituierte)• immanente Medialität der Erziehung Prange, Spanhel, Oelkers• …
  54. 54. Fazit: Medialität als „zu artikulierendes“ Forschungsdesideraterziehungswissenschaftlicher Anthropologie

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