Bildanalyse, Medienkompetenz und Social Media

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Vortrag an der Tagung »Panofksy and Beyond«, FHNW/Uni Basel, 3. Dezember 2016

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Bildanalyse, Medienkompetenz und Social Media

  1. 1. Bildanalyse im 
 Umgang mit Social Media Panofsky and beyond - phwa.ch/panfosky
  2. 2. Disney Channel, 2001-2004
  3. 3. Ablauf
  4. 4. »Für uns ist genaue Bildanalyse Alltag, wir machen das ständig.« »Bilder schaue ich nur genauer an, wenn jemand drauf ist, den ich mag oder hasse.« »Ich habe sowas noch nie gemacht, ich achte nicht auf Detail. Würde einfach denken, ah, die sind abgehangt.« Schülerinnen und Schüler, 16
  5. 5. natürliches Subjekt 
 konventionales Subjekt
 eigentliche Bedeutung vorikonographische Beschreibung ikonographische Beschreibung ikonologische Interpretation
  6. 6. natürliches Subjekt 
 konventionales Subjekt
 eigentliche Bedeutung vorikonographische Beschreibung ikonographische Beschreibung ikonologische Interpretation
  7. 7. Unser australischer Buschmann wäre außerstande, das Sujet des letzten Abendmahls zu erkennen; ihm würde es nur die Vorstellung einer erregten Tischgesellschaft vermitteln. Um die ikonographische Bedeutung des Bildes zu verstehen, müßte er sich mit dem Inhalt der Evangelien vertraut machen. Panofsky, S. 45
  8. 8. […] unsere synthetische Intuition [ist] durch eine Einsicht in die Art und Weise zu korrigieren, wie unter wechselnden historischen Bedingungen die allgemeinen und wesentlichen Tendenzen des menschlichen Geistes durch bestimmte Themen und Vorstellungen ausgedrückt wurden. Panofsky, S.48
  9. 9. Before They Perished, Ausstellung in Auschwitz-Birkenau (Brager, 2014)
  10. 10. Gerade bei der Suche nach der eigentlichen Bedeutung oder dem Gehalt treffen sich die verschiedenen geisteswissenschaftlichen Disziplinen auf einer gemeinsamen Ebene, statt sich gegenseitig als Handlanger zu dienen. Panofsky, S.49
  11. 11. When I wake up, I have about 40 snaps from friends. I just roll through and respond to them. […] 
 No conversations…it’s mostly selfies. Depending on the person, the selfie changes. Like, if it’s your best friend, you make a gross face, but if it’s someone you like or don’t know very well, it’s more regular. […]
 I don’t really see what they send. I tap through so fast. It’s rapid fire.
 (Rosen, 2016)
  12. 12. »Selbst wer als Privatperson im Garten eine Blüte fotografiert und […] keine Ware herstellen will, bewegt sich in dieser Zone industrieller Formatierung, welche vom fotografischen Belichtungsverfahren bis zum rechtwinkligen Bildausschnitt reicht […].« Bruhn, 2013, 134f.
  13. 13. »Als ‚Bild‘ kann seither gelten, was einzigartig und verehrungswürdig ist, aber ebenso gut auch das, was als Massenbild oder als Stilform omnipräsent in Erscheinung tritt.« Bruhn, 2013, S. 137
  14. 14. »[…] aus Massentechnologien ergeben sich Ökologien der Gewöhnung, Aufmerksamkeit, Teilhabe, die zu jener scheinbaren Autonomie von Bildern des Internet führen konnten, welche sich von ihren Trägermedien zu lösen scheinen und ein eigenes soziales Leben beginnen […]« Bruhn, 2013, S. 138
  15. 15. Captiv8, a company that connects brands to influencers, says someone with three million to seven million followers can charge, on average, […| $75,000 for a post on Instagram or Snapchat […]. For influencers with 50,000 to 500,000 followers, the average is $1,000 for Instagram or Snapchat. Maheshwari, 2016
  16. 16. The company has counted more than 200,000 Instagram posts a month tagged with “#ad,” “#sp” or “#sponsored” […]. Any one brand could be working with thousands of influencers, said Ms. Engle of the F.T.C., and most are not reality television stars. “Most of them are just more or less regular people,” she said. Maheshwari, 2016
  17. 17. The rise of the selfie coincides with revelations of mass surveillance: We have all started taking more photos of ourselves as we’ve become subjects to the government’s massive recording apparatuses. Being photographed and monitored constantly, whether by friends’ cell phones or the NSA, is shattering already unstable subject positions around the photograph, not to mention the value of differentiating between public and private space. Brager, 2014
  18. 18. Hasan Elahi
  19. 19. Didaktik der Fallstudie
  20. 20. Dabei lernen die Studierenden nicht nur den Umgang mit Annahmen und das Ziehen von Schlussfolgerungen. Sie lernen auch das aktive Zuhören und Verstehen anderer Sichtweisen. Matzler et al., 2006, S. 234
  21. 21. produktionsorientierte Verfahren
  22. 22. Die Schülerinnen und Schüler werden angeregt, eigene Vorstellungen zum Text zu entwickeln und sie in mannigfacher Form gestaltend zum Ausdruck zu bringen. [Was diese Verfahren besonders gut können] ist die »Konfrontation eigener Erfahrungen« mit dem »Unbestimmtheitsbetrag« eines Textes zu verschärfen, […] denn all diese Verfahren motivieren dazu die Aufmerksamkeit […] auf das Unbestimmte oder das Besondere zu lenken. Spinner/Menzel/Haas, 1994, S. 9f.
  23. 23. Danke! 
 Folien: Kontakt: 
 phwa.ch/panofsky wampfler@schulesocialmedia.ch
 +41 78 704 29 29
 phwampfler
  24. 24. Brager, Jenna (2014): Selfie Control. http://thenewinquiry.com/essays/selfie-control/ Bruhn, Matthias (2013): Im Supermarkt der Bilder. In: Alloa/Falk (Hg.): BildÖkonomie. 
 München, S. 133-149. Haas, G.; Menzel, W; Spinner, K. H. (1994): Handlungs- und produktionsorientierter 
 Literaturunterricht. In: Praxis Deutsch, 1994, H.123: S. 17-25. Maheshwari, Sapna (2016): Endorsed on Instagram by a Kardashian, but Is It Love or 
 Just an Ad? New York Times, 30. August 2016. Matzler, Kurt; Bidmon, Sonja; Schwarz-Musch, Alexander (2006): Didaktische Aspekte der Arbeit mit Case Studies. In: Engelhardt-Nowitzki, Corinna (Hg.): Ausbildung in der Logistik. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag, S. 241-273. Panofsky, Erwin (1975): Ikonographie und Ikonologie. Eine Einführung in die Kunst der 
 Renaissance. In: ders.: Sinn und Deutung in der bildenden Kunst, Köln. Rosen, Ben (2016): My Little Sister Taught Me How To “Snapchat Like The Teens” 
 https://www.buzzfeed.com/benrosen/how-to-snapchat-like-the-teens


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