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Dr. Benjamin Jörissenhttp://joerissen.namebenjamin@joerissen.nameRingvorlesung „Medien und Bildung“Universität Hamburg, 4....
Mythos:„Mitmachnetz Web 2.0“
BMBF (2010) Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur. Medienbildung fur die Persönlichkeitsentwicklung, fur dië ̈ges...
BMBF (2010) Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur. Medienbildung fur die Persönlichkeitsentwicklung, fur dië ̈ges...
Ist denn das Internet ein Werkzeug,ein „Gegenstand“?
Steht es uns gegenüber?Können wir es uns gegenüber stellen?
Subjekt UmweltDingeMedien/MediendingeDinge„in“ denMedienPersonen Personen …n.n. n.n. …
Zumutung:Internet
Medialität und digitale MedialitätZumutung:Internet
Medialität und digitale MedialitätZumutung:Internet
Wolfgang KlafkiMedialität: „Bei einer der nächstenGelegenheiten dieser Art würde ich mir dieBeerdigung des Ausdrucks ,Die ...
Wolfgang KlafkiEigenschaften von Medialität: Trennung vonGenesis und GeltungPrästrukturierungsymbolischer FormenKomplexitä...
Wolfgang KlafkiEigenschaften von Medialität: Trennung vonGenesis und GeltungPrästrukturierungsymbolischer FormenKomplexitä...
MediumMedialität (struktural)Materialität (amedial){Form„Mediatisierung“(Ereignis)Das Dispositiv des Medialen nach Dieter ...
MediumMedialität (struktural)Materialität (amedial){„Mediatisierung“(Ereignis)Das Dispositiv des Medialen nach Dieter Mers...
Medialität und digitale MedialitätZumutung:Internet
„Zum ersten Mal wirddamit die Medialität zurForm in einem Medium“(Meder 2008)
Das Medium als Formder Artikulation
Again, the Mediumis the Message!
CODE
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Rymdreglage - 8-bit triphttp://www.youtube.com/watch?v=4qsWFFuYZYI
„Software takes command“Lev Manovich (2013): Software takes command. Bloomsbury AcademicWendy Hui Kyong Chun (2011): Progr...
globale physische NetzwerkeProtokolle und Sprachen (http, html, xml …)logische Netzwerke (zB. www)Plattformen (z.B. Facebo...
Potenziale
PotenzialeArtikulation und Bildung
„Artikulation“ - begriffsgeschichtliche LinienMarx∣Althusser∣…∣Hall,ButlerW.v. Humboldt∣Dilthey,Cassirer∣Trabant, Jung,Sch...
Verknüpfung von„Basis“ und „Überbau“(„Anrufung“)1. ExplikationmenschlicherErfahrung2. symbolischePrägnanzformim Kontext me...
Matthias Jung (2005): „Making us explicit“.Artikulation als Organisationsprinzip vonErfahrung.In: Magnus Schlette/Matthias...
Jung 2005, S. 105Artikulation ist„die – meist okkasionelle, manchmal planmäßige– Explikation menschlicher Erfahrungdurch d...
„… Symbolmedien haben sich von der […] Bindung andas Hier und Jetzt der Erfahrung gelöst und werdendafür genutzt, den Sinn...
„Wer sich artikuliert, deutet seinequalitative Erfahrung, indem er sie (...)zur Sprache, zum Bild, zur Musik oderwozu auch...
PROZESSPRODUKT
ArtikulationReflexion Anerkennung
Qualitäten von Artikulation(aus Perspektive erz.wiss. Medienforschung)Implizitheit vs. ExplizitheitStreuung vs. Fokussieru...
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Rémy Fenzy, Ohne Titel, 1991.Selengetönter Gelatine-Silberdruck. Aus:Ewing, William H. (Hrsg.): FaszinationKörper. Leipzig...
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Oswald Schwemmer: Kulturphilosophie.Eine medientheoretische Grundlegung.München: Fink 2005Artikulation als symbolische Prä...
Ernst Cassirer: Philosophie der symbolischen Formen.Dritter Teil: Phänomenologie der Erkenntnis. Hamburg: Meiner 2002, S. ...
Schwemmer 2005, S. 165„Wir sehen sozusagen durch die Bilderunserer Bildwelten hindurch, was wir sehen.Wir hören durch die ...
Medien als„dynamisches System, in dem dieArtikulationsprozesse dessenSelbststrukturierung in Gang setzenbzw. nutzen.“Schwe...
„Hauptaufgabe jeglicherkulturtheoretischen Reflexion“:Analyse medialerFormbildungsmöglichkeitenSchwemmer 2005, S. 55.
ArtikulationsakteSchwemmer 2005, S. 55.dynamische medialeEigenstrukturen alsFormbildungsmöglichkeitenPrägnanzmuster(symbol...
ArtikulationsakteErwin Panofsky: Die Perspektive als „symbolische Form“.In: ders., Aufsätze zu Grundfragen der Kunstwissen...
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Artikulationsaktedynamische medialeEigenstrukturen alsFormbildungsmöglichkeitenPrägnanzmuster(symbolische Formeni.S. Cassi...
Transgressive/transformativeversus affirmative Artikulationen
a) transgressiv-metadiskursiveArtikulationendynamische medialeEigenstrukturen alsFormbildungsmöglichkeitenPrägnanzmuster(s...
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Muster unterschiedlicher ReflexivitätsgradePhatischeKommunikationAlltagskommentar,Witz
Artikulation und Bildung im Kontext derdigitaler medialer Architekturen
Artikulationen verweisen in digitalen Umgebungenzugleich auf ihre Re-Mediatisierungen
Artikulationen verweisen in digitalen Umgebungenzugleich auf ihre Re-MediatisierungenDigitale mediale Architekturen sind i...
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Haltung einer kritischen Reflexion, die zugleichReflexivität kritisch einbeziehtHaltung einer kritischen Praxis,die Effekt...
Die Kultivierung digitaler Medienkultur ist eingesellschaftliches Entwicklungsfeld!„Digitale Kultur“ als Partizipation ans...
Vielen Dank für IhreAufmerksamkeit!Dr. Benjamin Jörissenhttp://joerissen.namebenjamin@joerissen.nameRingvorlesung „Medien ...
Bildung und das Social Web: Mythen, Zumutungen, Potenziale
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Bildung und das Social Web: Mythen, Zumutungen, Potenziale

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Ringvorlesung "Medien und Bildung", Uni Hamburg, 4.6.2013

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Bildung und das Social Web: Mythen, Zumutungen, Potenziale

  1. 1. Dr. Benjamin Jörissenhttp://joerissen.namebenjamin@joerissen.nameRingvorlesung „Medien und Bildung“Universität Hamburg, 4.6.2013Bildung und das Social Web:Mythen, Zumutungen,PotenzialeVortragsvideo:http://mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung/2013/06/03/04-06-2013-bildung-und-das-social-web-mythen-zumutungen-potenziale/
  2. 2. Mythos:„Mitmachnetz Web 2.0“
  3. 3. BMBF (2010) Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur. Medienbildung fur die Persönlichkeitsentwicklung, fur dië ̈gesellschaftliche Teilhabe und fur die Entwicklung von Ausbildungs- und Erwerbsfähigkeit, S. 5.̈
  4. 4. BMBF (2010) Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur. Medienbildung fur die Persönlichkeitsentwicklung, fur dië ̈gesellschaftliche Teilhabe und fur die Entwicklung von Ausbildungs- und Erwerbsfähigkeit, S. 7.̈„Medienbildung umfasst Medien alsGegenstand des Lernens und das in hohemMaße selbst gesteuerte und selbstverantwortete Lernen mit Medien, das imLebenslauf zunehmende Bedeutung gewinntund eingeübt sein will.“
  5. 5. Ist denn das Internet ein Werkzeug,ein „Gegenstand“?
  6. 6. Steht es uns gegenüber?Können wir es uns gegenüber stellen?
  7. 7. Subjekt UmweltDingeMedien/MediendingeDinge„in“ denMedienPersonen Personen …n.n. n.n. …
  8. 8. Zumutung:Internet
  9. 9. Medialität und digitale MedialitätZumutung:Internet
  10. 10. Medialität und digitale MedialitätZumutung:Internet
  11. 11. Wolfgang KlafkiMedialität: „Bei einer der nächstenGelegenheiten dieser Art würde ich mir dieBeerdigung des Ausdrucks ,Die Medien‘wünschen.“Dieter Mersch (2006): Mediale Paradoxa. Zum Verhältnis von Kunst und Medien.Einleitung in eine negative Medienphilosophie. WWW: http://www.sicetnon.org
  12. 12. Wolfgang KlafkiEigenschaften von Medialität: Trennung vonGenesis und GeltungPrästrukturierungsymbolischer FormenKomplexität(immanente Strukturdifferenz)
  13. 13. Wolfgang KlafkiEigenschaften von Medialität: Trennung vonGenesis und GeltungPrästrukturierungsymbolischer FormenKomplexität(immanente Strukturdifferenz)+Invisibilisierung im Ereignisdes Zu-sehen-Gebens
  14. 14. MediumMedialität (struktural)Materialität (amedial){Form„Mediatisierung“(Ereignis)Das Dispositiv des Medialen nach Dieter Mersch 2002, S. 56 ff.Artikulation als Sichtbarkeit,Anordnung, Sinn
  15. 15. MediumMedialität (struktural)Materialität (amedial){„Mediatisierung“(Ereignis)Das Dispositiv des Medialen nach Dieter Mersch 2002, S. 56 ff.FormArtikulation als Sichtbarkeit,Anordnung, Sinn
  16. 16. Medialität und digitale MedialitätZumutung:Internet
  17. 17. „Zum ersten Mal wirddamit die Medialität zurForm in einem Medium“(Meder 2008)
  18. 18. Das Medium als Formder Artikulation
  19. 19. Again, the Mediumis the Message!
  20. 20. CODE
  21. 21. http://chiyaro.deviantart.com/art/Pixelart-Llama-minecraft-308530683hts reserved. This work is licensed under a Creative Commons Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.
  22. 22. Rymdreglage - 8-bit triphttp://www.youtube.com/watch?v=4qsWFFuYZYI
  23. 23. „Software takes command“Lev Manovich (2013): Software takes command. Bloomsbury AcademicWendy Hui Kyong Chun (2011): Programmed Visions:Software and Memory. Cambridge, MA: Mit Press.Kenneth Cukier (2013): Big Data. Hodder & Stoughton.Wardrip-Fruin, Noah (2009): Expressive Processing: Digital Fictions,Computer Games, and Software Studies. Cambridge, MA: MIT press.Schmidt, Eric; Cohen, Jared (2013): The New Digital Age: Reshaping theFuture of People, Nations and Business. Knopf.
  24. 24. globale physische NetzwerkeProtokolle und Sprachen (http, html, xml …)logische Netzwerke (zB. www)Plattformen (z.B. Facebook)materielle und virtuelle ServerServerfarmenEndgerätesoziale Netzwerke
  25. 25. Potenziale
  26. 26. PotenzialeArtikulation und Bildung
  27. 27. „Artikulation“ - begriffsgeschichtliche LinienMarx∣Althusser∣…∣Hall,ButlerW.v. Humboldt∣Dilthey,Cassirer∣Trabant, Jung,Schwemmer,Marotzki
  28. 28. Verknüpfung von„Basis“ und „Überbau“(„Anrufung“)1. ExplikationmenschlicherErfahrung2. symbolischePrägnanzformim Kontext medialerStrukturdynamiken„Artikulation“ - begriffsgeschichtliche Linien
  29. 29. Matthias Jung (2005): „Making us explicit“.Artikulation als Organisationsprinzip vonErfahrung.In: Magnus Schlette/Matthias Jung (Hrsg.), Anthropologie derArtikulation. Begriffliche Grundlagen und transdisziplinäre Perspektiven.Würzburg: Königshausen & Neumann, S. 103-142.Matthias Jung (2009): Der bewusste Ausdruck.Berlin/New York: De Gruyter.Artikulation als Explikationmenschlicher Erfahrung
  30. 30. Jung 2005, S. 105Artikulation ist„die – meist okkasionelle, manchmal planmäßige– Explikation menschlicher Erfahrungdurch die Performanz von symbolischen Akten[…], in denen die implizit-qualitative Gestaltgelebter Erfahrung in die explizit-semantischeGestalt eines prägnanten Symbolismustransformiert wird.“
  31. 31. „… Symbolmedien haben sich von der […] Bindung andas Hier und Jetzt der Erfahrung gelöst und werdendafür genutzt, den Sinn den Erlebten durchBezug auf intersubjektiv geltendeSysteme der Bedeutungsbestimmung zuexplizieren.“Jung 2005, S. 126
  32. 32. „Wer sich artikuliert, deutet seinequalitative Erfahrung, indem er sie (...)zur Sprache, zum Bild, zur Musik oderwozu auch immer bringt.“Jung 2005, S. 126
  33. 33. PROZESSPRODUKT
  34. 34. ArtikulationReflexion Anerkennung
  35. 35. Qualitäten von Artikulation(aus Perspektive erz.wiss. Medienforschung)Implizitheit vs. ExplizitheitStreuung vs. Fokussierung (Dichte, formale Stringenz)Inszenierungslogiken: Inhalt vs. FormSelbstaffirmation vs. Selbstdifferenz…
  36. 36. melancholica auffotocommunity.de, „Myemotions“ (2007), Lizenz: (c)Bildquelle: http://fc-foto.de/10963619 [19.10.2012]Bildbeispiel „Manipulierte Körperfotografie“,Amateurfotografie
  37. 37. Rémy Fenzy, Ohne Titel, 1991.Selengetönter Gelatine-Silberdruck. Aus:Ewing, William H. (Hrsg.): FaszinationKörper. Leipzig: Ed. Leipzig 1998, S. 419.Bildbeispiel „Manipulierte Körperfotografie“,Professionelle Fotografie
  38. 38. F. Will auf fotocommunity.de, „fc DSCF2547“ (2012);Lizenz (c)Bildquelle: http://fc-foto.de/29196712Bildbeispiel „Selbstportrait/Spiegelung“,Amateurfotografie
  39. 39. Imogen Cunningham,„Self-Portrait, Denmark“(1961)[19.10.2012]Fotoanalysemikos59 auffotocommunity de, „imbild“ (2012), Lizenz:(c)Bildquelle: http://fc-foto.de/29132623[19.10.2012]Bildbeispiel „Selbstportrait/Spiegelung“,Professionelle Fotografie / Amateurfotografie
  40. 40. Oswald Schwemmer: Kulturphilosophie.Eine medientheoretische Grundlegung.München: Fink 2005Artikulation als symbolische Prägnanzformim Kontext medialer Strukturdynamik
  41. 41. Ernst Cassirer: Philosophie der symbolischen Formen.Dritter Teil: Phänomenologie der Erkenntnis. Hamburg: Meiner 2002, S. 231.„Vielmehr ist es die Wahrnehmung selbst, die kraftihrer eigenen immanenten Gliederung eine Artvon geistiger ‚Artikulation‘ gewinnt – die, als insich gefügte, auch einer bestimmten Sinnfügung angehört. […]Diese ideelle Verwobenheit […] auf ein charakteristischesSinn-Ganzes, soll der Ausdruck der ‚Prägnanz‘ bezeichnen.“
  42. 42. Schwemmer 2005, S. 165„Wir sehen sozusagen durch die Bilderunserer Bildwelten hindurch, was wir sehen.Wir hören durch die Werke unsererTonwelten und übrigens auch Geräusch-und Lautwelten hindurch, was wir hören.“„Prägnanzmuster“ und „Formbildungsformen“
  43. 43. Medien als„dynamisches System, in dem dieArtikulationsprozesse dessenSelbststrukturierung in Gang setzenbzw. nutzen.“Schwemmer 2005, S. 55.Medialität der Artikulation
  44. 44. „Hauptaufgabe jeglicherkulturtheoretischen Reflexion“:Analyse medialerFormbildungsmöglichkeitenSchwemmer 2005, S. 55.
  45. 45. ArtikulationsakteSchwemmer 2005, S. 55.dynamische medialeEigenstrukturen alsFormbildungsmöglichkeitenPrägnanzmuster(symbolische Formeni.S. Cassirers)
  46. 46. ArtikulationsakteErwin Panofsky: Die Perspektive als „symbolische Form“.In: ders., Aufsätze zu Grundfragen der Kunstwissenschaft. Berlin: Spiess 1992, S. 99-167.dynamische medialeEigenstrukturen alsFormbildungsmöglichkeitenPrägnanzmuster(symbolische Formeni.S. Cassirers)Architektur vs.Plastik vs.Bild(fläche)PerspektiveFarbeFormsprache (…)TempelSkulpturGemälde
  47. 47. ArtikulationsakteErwin Panofsky: Die Perspektive als „symbolische Form“.In: ders., Aufsätze zu Grundfragen der Kunstwissenschaft. Berlin: Spiess 1992, S. 99-167.dynamische medialeEigenstrukturen alsFormbildungsmöglichkeitenPrägnanzmuster(symbolische Formeni.S. Cassirers)160 Z + Netzwerkhtml + rssjava, mysql + phpMeldung/AphorismusJournaleintragz.B. Online-CommunityTweetWeblogSoftware
  48. 48. Artikulationsaktedynamische medialeEigenstrukturen alsFormbildungsmöglichkeitenPrägnanzmuster(symbolische Formeni.S. Cassirers)160 Z + Netzwerkhtml + rssjava, mysql + phpMeldung/AphorismusJournaleintragz.B. Online-CommunityTweetWeblogSoftwareinstitutionell-ökonomischeKontexteInternet Business,Verwaltung,Medienrecht, ...
  49. 49. Transgressive/transformativeversus affirmative Artikulationen
  50. 50. a) transgressiv-metadiskursiveArtikulationendynamische medialeEigenstrukturen alsFormbildungsmöglichkeitenPrägnanzmuster(symbolische Formeni.S. Cassirers)
  51. 51. a) transgressiv-metadiskursiveArtikulationendynamische medialeEigenstrukturen alsFormbildungsmöglichkeitenPrägnanzmuster(symbolische Formeni.S. Cassirers)b) transgressiv-reflexiveArtikulationen
  52. 52. a) transgressiv-diskursiveArtikulationendynamische medialeEigenstrukturen alsFormbildungsmöglichkeitenPrägnanzmuster(symbolische Formeni.S. Cassirers)b) transgressiv-reflexiveArtikulationenc) nicht-transgressiveArtikulationen
  53. 53. Muster unterschiedlicher ReflexivitätsgradePhatischeKommunikationAlltagskommentar,Witz
  54. 54. Artikulation und Bildung im Kontext derdigitaler medialer Architekturen
  55. 55. Artikulationen verweisen in digitalen Umgebungenzugleich auf ihre Re-Mediatisierungen
  56. 56. Artikulationen verweisen in digitalen Umgebungenzugleich auf ihre Re-MediatisierungenDigitale mediale Architekturen sind integraler Teilvon Artikulationsprozessen
  57. 57. Artikulationen verweisen in digitalen Umgebungenzugleich auf ihre Re-MediatisierungenDigitale mediale Architekturen sind integraler Teilvon ArtikulationsprozessenSie verändern die Struktur von Artikulationund das Subjekt von Artikulation
  58. 58. Haltung einer kritischen Reflexion, die zugleichReflexivität kritisch einbeziehtHaltung einer kritischen Praxis,die Effekte der „Gouvernementalität“ unterläuftArtikulation als Kultivierungvon „Praktiken der Freiheit“tentative Grenzgänge und spielerische Transgressionencultural hacking, exploratives moddingKultivierung alternativer Perspektivenund ÄsthetikenSubversion der „Anrufung“von & des Zugriffs auf Subjektivität
  59. 59. Die Kultivierung digitaler Medienkultur ist eingesellschaftliches Entwicklungsfeld!„Digitale Kultur“ als Partizipation anstrukturalen Artikulationsprozessen,als Mitgestaltung medialer Architekturen
  60. 60. Vielen Dank für IhreAufmerksamkeit!Dr. Benjamin Jörissenhttp://joerissen.namebenjamin@joerissen.nameRingvorlesung „Medien und Bildung“Universität Hamburg, 4.6.2013

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