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Was sind Pneumokokkenpneumonien ?
Pneumokokkenpneumonien sind durch Pneumokokken(Diplokokken)
ausgelöste Lungenentzündungen, welche speziell bei voller
Exacerbation Lappenpneumonien auslösen.
Vielfach werden Pneumokokken, heutzutage durch andere Problem-
keime wie Klebsiellen, Methlocillin resistente Enterokokken,
Staphylokokken, Streptokokken, Actinomyceten und auch Pseudo-
monas (eher interstitiell) verdrängt. Auch einige Proteusarten machen
eher weniger Harnwegsinfekte, sondern haben sich vermehrt auf die
Lunge spezialisiert, da sie auf Antibiotika in der Harnblase gut
ansprechen.Viele bakterielle Keime wechseln somit auch den
Bestimmungsort mit dem Ziel nach energiereichen Substraten.
Allgemeine Symptome einer Pneumonie:
Die meisten bakteriellen Pneumonien erreichen über die
Alveolen (Lungenbläschen) schließlich das Lungengewebe.
Voraussetzung für den Ausbruch einer Pneumonie ist meist die
Stoffwechselaktivität von Bakterien.
Durch kurzzeitige weitere Temperaturerhöhung
können Bakterin in leichteren Fällen erfolgreich
abgetötet werden.
Bakterien vermehren sich selbstständig rasant schnell, bei
sehr kurzer Generationszeit. (Exponentiell genau
auszählbares Einzel-Wachstum bei ausreichend
Substratmengenvoraussetzung)
Wichtig ist der Transportweg, von gut erfaßbaren, mikroskopisch
sichtbaren Bakterien die durch das spülende Lungensekret, bereits
meist sehr gut vom eigentlichen Lungengewebe abgehalten werden
können. Pneumokokken befallen aber bevorzugt kleinere
Lungenläppchen und schließlich ganze Lungenlappen.
Eine chronische Bronchitis, ist bereits meist auf die unteren
Bronchien und Alveolen begrenzt. Diese kann aber auch rasch
in eine Lungenentzündung übergehen.(Viren haben hier bereits
wesentlich schlechtere Karten).
Ursache sind meist ambulant (zuhause)
erworbene Lungenentzündungen z.B.
durch Pneumokokken.
Pathogenese und Ausbreitungsweg:
Nicht jeder Pneumokokkeneinzelnachweis nachweis läßt den
Rückschluß auf eine Lungenaffektion zu. Oft werden
Pneumokokken zufällig als Begleitkeime im Urin gefunden, meist
aber neben einer viel größeren Zahl ander Keim im Urin, welche
aber meist auf Sulfobactamut rel. gut ansperchen.
Mikroskopische Betrachtungen gegenüber
Pneumokokken:
Pneumokokken sind gram pos und
sprechen meist auch auf Penicilline
gut an.
Klinisches Bild, bei der Pneumokokkenpneumonie:
Quelle: Netter,
Atmungssystem
Pathogenetische Veränderungen durch pneumonische Läsionen im
Lappen und sublobulärem Läppchenbereich
Entscheidend ist nicht der Nachweis beim Niesen oder im Urin oder im
Rachen, sondern der Nachweis im Sputum, ggf mehrere Fraktionen, in
dem Pneumokokkken gehäuft vorkommen und in einer größeren
Konzentration in Organ relevantem produktivem Expectorat meist aus
tieferem Bronchialsekret vorkommt.-> Mehrfachsputum, Absaugung
auch Bronchialsekret Somit mehrmals abhusten lassen und dann die
geeignete Probe als Untersuchungsnachweis verwenden und einschicken
als Sputumprobe (auch eher Schmierinfekt).
Eine Impfung gegen Pneumokokken, kann eine Pneumokokkenpneu-
monie nicht verhindern, aber das Risiko bei temporären Lücken des
Immunsystems prophylaktisch schließen, so wie bei infektgefährdeten
Kleinkindern. Bei Säuglingen mit Entwicklungsdefizit und mit
Immunschwäche. Bei infektgefährdeten Menschen mit Stoffwechsel-
erkrankungen und bei Risikopatienten mit Herzkreislauferkrankungen
sowie Immunabwehrgeschwächten oder bei Patienten unter Immunsup-
pressiver Therapie besteht ein erhöhtes Risiko, um nur einige wenige
Beispiele zu nennen.
Eher interstitieller bakterieller Verlauf .Zusätzlich auch Parasitenbefall durch,
Würmer , Zysten und kleinzystische Amöbiasis sowie Aspergillus und seltenere
Tropenerreger etc.*Cave vor pharmazeuthischen Werbeergänzungen in einigen Atlanten,gegenüber Orginal.
Prävention, eher bei erfaßbaren Risikogruppen,
mit jeweils neu angefügt ergänzten
Erregerstämmen.
Die Pneumokokken-Impfung wird als Standardimpfung für alle
Säuglinge und Kleinkinder sowie für Menschen ab 60 Jahren
empfohlen (grobe Einteilung).
Kinder in den ersten beiden Lebensjahren sind besonders
gefährdet, schwer an einer Pneumokokken-Infektion zu
erkranken - daher gilt für diese Altersgruppe die allgemeine
Empfehlung zur Impfung.
Eine Lungenentzündung bei Senioren wird - falls sie bakteriell
bedingt ist - in den meisten Fällen durch Pneumokokken
verursacht. Außerdem sind ältere Menschen ebenfalls besonders
anfällig für eine schwere Erkrankung durch Pneumokokken. Aus
diesem Grund gilt auch für die Altersgruppe ab 60 Jahren die
Pneumokokken-Impfung als Standardimpfung (= Schutzimpfung,
die für alle oder zumindest für alle Vertreter einer Altersgruppe
angeraten wird).
Darüber hinaus empfiehlt die STIKO die Impfung gegen
Pneumokokken als Indikationsimpfung für bestimmte
Risikogruppen - also für Menschen, die besonders anfällig für
eine (schwere) Pneumokokken-Erkrankung sind, und zwar
unabhängig vom Lebensalter. Zu diesen Risikopatienten zählen
vielfältige Personen.
Entscheidend ist das richtige klinische Erkennen und die
rechtzeitige Behandlung des Betroffenen, damit dieser
praktisch immer im akuten Fall behandelt werden kann und
somit kein Schaden entsteht und hierdurch die Behandlung
reibungslos und ohne Hemmnisse nach effizienten Schemas
richtig erfolgen kann.
Das richtige Erkennen der Pneumokokken - Pneumonie und die
rechtzeitige Durchführung und Umsetzung einer entsprechen-
den Antibiotikatherapie ist aber trotz sinnvoller Prophylaxe, in
einigen Fällen, nach wie vor entscheidend.
Menschen mit angeborener oder erworbener Immunschwäche - entweder aufgrund einer
Erkrankung (wie angeborenem Immundefekt, HIV, fehlender oder nicht funktionsfähiger Milz
) oder einer medizinischen Behandlung (z.B. immunsuppressive Therapie bei
Autoimmunerkrankungen oder nach einer Transplantation*)
Menschen mit sonstigen chronischen Krankheiten wie chronischen Lungen-, Herz-, Leber-
oder Nierenerkrankungen (z.B. Asthma, COPD, Herzinsuffizienz, Leber- oder
Niereninsuffizienz), Stoffwechselkrankheiten (z.B. behandlungsbedürftiger Diabetes mellitus)
oder neurologischen Erkrankungen (wie Anfallsleiden)
Menschen mit erhöhtem Risiko für eine Hirnhautentzündung aufgrund eines Fremdkörpers
(z.B. Cochlea-Implantat) oder besonderer anatomischer Verhältnisse (z.B. Liquorfistel: eine
normalerweise nicht vorhandene Öffnung der mit Hirn-Rückenmarksflüssigkeit gefüllten
Hohlräume nach außen, etwa nach einem Schädel-Hirn-Trauma)
Menschen, die etwa durch das Schweißen und Trennen von Metallen ein erhöhtes
Erkrankungsrisiko haben, erhalten die Pneumokokken-Impfung berufsbedingt (Schweiß-
bzw. Metallrauch begünstigt Lungenentzündungen. Zumindest kann dann die Impfung vor
einer Lungenentzündung durch Pneumokokken schützen). Stoffwechselerkrankungen wie
Diabetes.
*Leider werden einige Seiten bei einseitig geistigem Corona-Zerfall nicht mehr gefunden.
Pneumokokken sind Bakterien, die verschiedene Erkrankungen auslösen können.
Dazu gehören zum Beispiel Lungenentzündung (Pneumonie),
Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) und Mittelohrentzündung (Otitis media).
Besonders gefährlich sind sogenannte invasive Pneumokokken-Erkrankungen. Dabei
breiten sich die Bakterien in ansonsten sterilen Körperflüssigkeiten aus. Auf diese
Weise kann sich beispielsweise eine lebensbedrohliche Hirnhautentzündung
(Meningitis) oder eine Sepsis ("Blutvergiftung") durch Pneumokokken entwickeln.
Bei jungen, ansonsten gesunden Menschen verlaufen Pneumokokken in der Regel
ohne Komplikationen. Vor allem Babys und Kleinkinder sowie ältere Menschen
können schwer erkranken und sogar an einer invasiven Pneumokokken-Erkrankung
versterben. Ebenfalls gefährdet sind Menschen mit Vorerkrankungen oder einem
geschwächten Immunsystem.
https://www.netdoktor.de/impfungen/pneumokokken-impfung/
PPSV23 wird auch für Personen in der Altersgruppe von 2
bis 64 Jahren empfohlen, auf die eines der folgenden
Kriterien zutrifft:
Einer der oben genannten Umstände mit hohem Risiko
Chronische Lungenerkrankung (einschließlich Asthma)
Chronische Herzkrankheit (mit Ausnahme von
Bluthochdruck)
Diabetes mellitus
Chronische Lebererkrankung
Chronischer Alkoholmissbrauch
Rauchen von Zigaretten
Kommt es zu Engpässen, empfehlen die Experten von der Stiko,
die Pneumokokken-Impfung vorrangig für folgende Personen:
Kinder ab zwei Monaten bis zwei Jahren: Pneumokokken-
Impfung mit dem Konjugatimpfstoff PCV13
Alternativer Impfstoff (Kinder ab zwei Monaten bis zwei
Jahre): Der 10-valente Pneumokokkenimpfstoff (PCV10), falls
der 13-valente nicht verfügbar ist
Patienten mit Abwehrschwäche: Pneumokokken-Impfung mit
dem Polysaccharid-Impfstoff PPSV23
Senioren ab 70 Jahren: PPSV23
Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen: PPSV23
Der Polysaccharid-Impfstoff PPSV23 ist erst ab einem Alter von zwei
Jahren zugelassen, aber sonst sehr gut verträglich.
Menschen mit Immunschwäche oder unter Immunsuppression
Menschen, die unter einem angeborenen oder erworbenen Immundefekt
leiden oder unter immunsuppressiver Therapie stehen, erhalten eine
sequentielle Impfung:
Die erste Pneumokokken-Impfung erfolgt mit dem Konjugatimpfstoff
PCV13.
Nach sechs bis zwölf Monaten impft der Arzt nochmal, aber nun mit dem
Polysaccharidimpfstoff PPSV23. Weil dieser nur begrenzt wirkt, sollte der
Impfschutz im Abstand von mindestens sechs Jahren mit PPSV23 erneuert
werden.
Sog. Gentechnische Polysacharide werden oft aus anderen Bakterienkapseln
gewonnen. (oft ähnlich menschlichen Organoberflächen) z.B Mucopolisacharide und
spezielle Lipoproteine sind hierdurch besser spezifisch an den Zielorganen wirksam.
Die Immunisierung erfolgt dadurch wesentlich besser. Bei Erregerkontakt reagiert das
Immunsystem gerade bei Kontakt an dieser Stelle mit größerer Reaktions-
geschwindigkeit. Es kann somit auch eine promptere und genauere
Immunabwehr erfolgen.
Lobärpneumonie (klassische Lappenpneumonie): Vor allem Pneumokokken (Pneumokokken
Klassischer Stadienverlauf
Anschoppung (1.Tag): Seröses Exsudat bei blutreicher Lunge Rote Hepatisation (2./3.Tag): Fibrinreiches
Exsudat bei leberartiger Konsistenz der Lunge Graue Hepatisation (4.–6.Tag): Erythrozytenabbau Gelbe
Hepatisation (7./8.Tag): Massenhaft eitriges Exsudat durch Leukozyteninfiltration Lyse und Restitutio ad
integrum (ab. 9.Tag bis 4.Woche): Verflüssigung des Fibrins und Abhusten des eitrigen Exsudats Lobuläre
Pneumonie (Bronchopneumonie): Meist deszendierende Infektion mit Beteiligung der Bronchien insb. durch
Pneumokokken und/oder andere Streptokokken
Interstitielle Pneumonie: Entzündung des Interstitiums insb. durch Viren und Mykoplasmen
Miliarpneumonie: Durch hämatogene Aussaat (z.B. bei Tuberkulose) verursacht; mit vielen kleinen Infiltraten
Bakterielle Superinfektion viraler Bronchitiden und Pneumonien: Häufig finden sich Staphylococcus aureus und
Pneumokokken
Den Ereignisgipfel der Lappenpneumonie stellt die Rote Hepatisation dar , bei der ein gesammter Lungenlappen in ein
blutig eiteriges Entzündungsgebilde umgewandelt werden kann. Zur raschen Früherkennung zeigt aber meist schon die
Expectoration oft größerer Mengen eines oft bis mundvollem Sputums mit Eiter und Blutbeimengungen .Therapeutisch
sind deshalb auch nicht zu unterschätzende Allgemeinmaßnahmen wie Sekretlöser und Expektorantien sinnvoll, um die
Lunge rechtzeitig vor weiteren Erregern zu reinigen, zu schützen und regelmäßig zu entleeren. Zudem sehr wichtig ist die
entsprerchend genau berechnete und gezielte zeitgemäße Gabe von Antibiotika.
Bakterielle Lappenpneumonien machen meistens schwerere Infekte .Virale Pneumonien
hingegen verlaufen meist viel kürzer und verursachen oft eher interstitielle subklinische
Pneumonien , die meist viel rascher wieder abklingen.
Typische Pneumonie:
Typische Klinik der bakteriellen Lobärpneumonie durch
Pneumokokken
Plötzlicher Krankheitsbeginn mit starkem Krankheitsgefühl
Hohes Fieber
Produktiver Husten mit eitrigem Auswurf (gelblich-
grünlich)
Tachypnoe und Dyspnoe
Schmerzen beim Atmen durch Begleitpleuritis
Besonderheit: Oft begleitend Herpes labialis,
fortgeleitete Schmerzen in Ober- bis Unterbauch (insb.
bei Kindern)
Meist sind auch Schmier- , aber auch Tröpfcheninfektionen der Auslöser.
Definition von Aspirationspneumonie:
Definition: Pneumonie als Folge einer Aspiration (= Einatmen von Fremdmaterial in
die Lunge), bspw. Aktive oder passive Regurgitation von Mageninhalt ,
Oropharyngeales Sekret Blut Fremdkörper (siehe auch: Fremdkörperaspiration)
Voraussetzung für eine Aspiration: Unzureichende Schutzreflexe . Pathophysiologie
Direkte Verlegung der Alveolaroberfläche bzw. Verlegung ganzer Bronchialab-
schnitte.Voraussetzung: Größere Mengen Flüssigkeit . Folge: Kompromittierung des
Gasaustausches → Oxygenierung↓ Chemische Reizung: Mendelson-Syndrom
Voraussetzung: Aspiration von saurem Mageninhalt [1] Nicht-infektiöse
Lungenentzündung (chemische Pneumonitis) Verlauf bis zum ARDS möglich
Komplikation: Sekundäre bakterielle Pneumonie Mikroaspiration: Wiederholte
Aspiration kleiner Mengen Flüssigkeit Insb. bei Patienten mit
Schluckbeschwerden
Potentiell angezüchtete pathogene Erreger aus der oropharyngealen Flora →
Nosokomiale Pneumonie
Quelle zum weiterlesen:https://www.amboss.com/de/wissen/Pneumonie
Ursachen:
• Schluckstörungen
• Lähmungen bei Apoplex
• Einschränkung bei Sklerodermie
• Atemhindernisse
- vor den Luftwegen
- innerhalb Kehlkopf
- reaspiriertes aus Magen
• Tics und Panikatacken
• erlernte Fehlmuster bei der Atmung und beim
Schlucken
Beim Menschen sind die zu den Bakterien gehörenden Pneumokokken (Streptococcus
pneumoniae) weltweit verbreitet und primär Krankheitserreger der Atemwege. Dieser
Erreger kommt einerseits bei gesunden und abwehrstarken Personen als normaler
Bewohner der oberen Atemwege vor. Andererseits verursachen Pneumokokken bei
Kindern und abwehrgeschwächten Menschen, wie beispielsweise ältere Menschen, HIV-
infizierte Menschen (WHO, 2006), schwere Pneumonien, Mittelohrentzündungen (Otitis
media) und Nebenhöhlenentzündungen (Sinusitis). Besonders gefürchtet sind
Infektionsverläufe mit Sepsis und Meningitis (Gehirnhautentzündung), da diese ohne
Behandlung fast ausnahmslos tödlich verlaufen und selbst nach Behandlung bei zu einen
Drittel der betroffenen Personen neurologische Schäden zurück bleiben.
Pneumokokken stellen in Europa die Hauptursache für bakterielle Lungenentzündung,
Meningitis und Mittelohrentzündung dar. Die Anzahl in Deutschland gemeldeter
Infektionen invasiver Pneumokokkern-Infektionen betrug im Jahr 2010 ca. 7.000 (RKI,
2010). Bei weitem überschritten werden diese Fälle jedoch durch weltweit nahezu 2
Millionen infizierte Kinder, die an Atemwegserkrankungen sterben. In zwei Drittel dieser
fatalen Fälle sind in Entwicklungsländern Pneumokokken-Infektionen verantwortlich zu
machen (WHO, 2006). S. pneumoniae stellt somit einer der wichtigsten Bakterien
invasiver Infektionen bei Kindern und älteren Menschen dar, deren Ursprung in
Infektionen der Atemwege liegen.
Streptococcus pneumoniae ist ein klassischer Erreger von Pneumonien,
besonders der Lobärpneumonie. Die Bakterien breiten sich entlang der Kohn-
Poren aus, deshalb begrenzt sich die Entzündung auf einen Lungenlappen.
Weitere Krankheitsbilder sind Sinusitis, Rhinitis, eitrige Meningitis bei
Erwachsenen und Otitis media. Auch das Ulcus serpens corneae kann durch
Streptococcus pneumonie verursacht werden. In seltenen Fällen ist eine
Pneumokokken-Infektion Ursache einer Appendizitis oder Peritonitis.
Besonders gefährdet sind Patienten nach einer Splenektomie.
Mikroskopischer Nachweis
Lichtmikroskopisch stellen sich Pneumokokken als Diplokokken dar. In der
Gram-Färbung erscheint Streptococcus pneumoniae grampositiv.
Kulturelle Anzucht
Auf Blutagar gezüchtet, zeigt Streptococcus pneumoniae eine typische
Koloniemorphologie mit glatten grau-weißen und rundlichen Kolonien mit
charakteristischer zentraler Eindellung. Pneumokokken betreiben Vergrünung.
Das Bakterium vermehrt sich auch unter anaeroben Bedingungen. Zur
Differenzierung von in Kultur gezüchteten Streptococcus pneumoniae von
anderen Streptokokken dienen die Gallelöslichkeit und der Optochin-Test.
Pathogene Pneumokokken besitzen eine Schleimkapsel, die ihnen einen Schutz
vor Phagozytose bietet. In der kulturellen Anzucht führt die Schleimkapsel zu
einem schleimig glänzenden Aussehen. Apathogene Stämme erscheinen dagegen
rauh.
Pathogenitätsfaktoren
Die Dicke der Polysaccharidkapsel der Diplokokken bestimmt die
Pathogenität. Schwere Pneumokokkeninfektionen können die
komplementvermittelte Phagozytose umgehen, daher ist die Kenntnis der 80
verschiedenen Kapselserotypen wichtig.
Das von den Pneumokokken produzierte Hämolysin - auch als Pneumolysin
bezeichnet - wirkt zytotoxisch und entzündungsfördernd. Es ermöglicht, dass
die Bakterien sich anterograd im oberen Respirationstrakt ausbreiten können
und nicht durch die retrograde mukoziliäre Clearance eliminiert werden. Der
klassische Komplementweg wird durch das Pneumolysin und
Zellwandbestandteile aktiviert.
Vorkommen
Pneumokokken kommen beim Menschen, Affen, Ratten und anderen
Nagetieren vor. Unbekapselte Stämme kolonisieren die Rachenschleimhaut
bei über 50% der Menschen
Bei der Vielfalt an zur Verfügung stehenden Polysachariden bei Pneumokokken
gelingt auch meist der Antigennachweis recht sicher und gut.
Zur Untersuchung können Sputum, Blut (Blutkulturen) und - im Falle einer
Meningitis - Liquor herangezogen werden.
Da Pneumokokken rasch absterben, muss das Material für eine Anzucht schnell in
das Labor gebracht werden. Häufig gibt schon das Grampräparat einen Hinweis
auf den Erreger. Die molekulargenetische Untersuchung ist möglich, aber nicht
weit verbreitet.
Für die schnelle Diagnostik des Erregers in der Arztpraxis oder auf Station stehen
Antigendirektnachweise zur Verfügung, die jedoch mangels Sensitivität die
Mikroskopie und Anzucht im Labor nicht ersetzen können. Bei diesen
Schnelltesten wird Pneumokokkenantigen im Urin nachgewiesen (analog zum
Legionellenschnelltest).
Pneumokokken (Diplokokken):
Candida Salmonellen
Diplokokken:
Lokoregional verminderte Atemgeräusche.
Lappenpneumonie bei Pneumokokken
Dagegen leicht wabige Lunge, bei einer
Vielzahl anderer bakterieller interstitieller
Mit mehr oder minder schwerem Verlauf
Oft befallen auch Viren die oberen Bronchien meist ohne bemerkt zu werden,
die meist aber genauso wieder rasch abklingen.
Atypische Bronchopneumonien , sind dann meist schon bakterielle Mischinfekte.
Einige weitere labodiagnostische Beispiele: Differentialblutbild, CRP,
Elektrophorese und Antikörperverlauf, Ergebnisse kultureller
Anzüchtung und Antibiogramme,Pulsoxymetrie und Blutgasanalyse,
Untersuchungen: Auskultation Perkussieon und spezielle
raschdurchführbare Sonographie.
Apparativdiagnostisch: Röntgen, CT und MRT.
Quelle: G.Herold
Aerobier: Bakterien die sich unter normaler
Sauerstoffatmosphäre vermehren
Anaerobier: Bakterien die sich nur unter
weitgehendem Luftabschluss vermehren
wie z.B. einige Clostridien.
-> Clostridienpneumonien.
Eine Abklärung der jeweils am besten ansprechenden Antibiotika sollte
im akuten Behandlungsfall sollte rechtzeitig erfolgen, mit mehreren
Abstrichen und aus dem Serumwirkspiegel während der Therapie und
auch hinsichtlich einer möglichen Resistenzbildung.
Auftretenszeitraum bakterieller Pneumonien
Weitere Pneumonieerrreger , die oft sogar gleichzeitig
vorhanden sind erschweren oft den weiteren Verlauf.
Der Alltag sieht allerdings etwas anders aus. Da bereits bei einem einzelnen Infekt es spontan zu
ganz anderen aktiv selektiven Anpassungen der einzelnen Pneumokokkenstämme kommen
kann.Genauso im Auge behalten werden muß ebenso die Antibiotokaresistenzen bei länger-
fristiger Anwendung. Als Erstprophylaxe ist eine Impfprophylaxe bei besonderen Patienten-
gruppen sicher ganz sinnvoll. Rein statistisch nehmen natürlich einige Serotypen hierbei,
sicher gemäß situativ jeweils neu angepasster Impfstoffzusammensetzung ab.
Beim ARDS (Akutes Respiratorisches Distress Syndrom),
kommt es noch zu einem zusätzlichen Lungenödem, welches
die Atmung besonders stark beeinträchtigt.
Meistens zeigt eine Pneumokokkenpneumonie einen typischen
Krankheitsverlauf.
Intermittierende Fieberschübe zeichnen sich vor allem
bei bakteriellen Pneumonien ab.
Vielen Dank, für Ihre Aufmerksamkeit an bakteriellen Pneumonien ,
insbesondere an Pneumokokkenpneumonien !
W.Geiler,
Internist

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Pneumokokkenpneumonie. Pneumokokkeninfekte. Lappenpneumonie durch Pneumokokken. Pneumokokken.

  • 1. Was sind Pneumokokkenpneumonien ? Pneumokokkenpneumonien sind durch Pneumokokken(Diplokokken) ausgelöste Lungenentzündungen, welche speziell bei voller Exacerbation Lappenpneumonien auslösen. Vielfach werden Pneumokokken, heutzutage durch andere Problem- keime wie Klebsiellen, Methlocillin resistente Enterokokken, Staphylokokken, Streptokokken, Actinomyceten und auch Pseudo- monas (eher interstitiell) verdrängt. Auch einige Proteusarten machen eher weniger Harnwegsinfekte, sondern haben sich vermehrt auf die Lunge spezialisiert, da sie auf Antibiotika in der Harnblase gut ansprechen.Viele bakterielle Keime wechseln somit auch den Bestimmungsort mit dem Ziel nach energiereichen Substraten.
  • 3. Die meisten bakteriellen Pneumonien erreichen über die Alveolen (Lungenbläschen) schließlich das Lungengewebe.
  • 4. Voraussetzung für den Ausbruch einer Pneumonie ist meist die Stoffwechselaktivität von Bakterien. Durch kurzzeitige weitere Temperaturerhöhung können Bakterin in leichteren Fällen erfolgreich abgetötet werden.
  • 5. Bakterien vermehren sich selbstständig rasant schnell, bei sehr kurzer Generationszeit. (Exponentiell genau auszählbares Einzel-Wachstum bei ausreichend Substratmengenvoraussetzung)
  • 6. Wichtig ist der Transportweg, von gut erfaßbaren, mikroskopisch sichtbaren Bakterien die durch das spülende Lungensekret, bereits meist sehr gut vom eigentlichen Lungengewebe abgehalten werden können. Pneumokokken befallen aber bevorzugt kleinere Lungenläppchen und schließlich ganze Lungenlappen.
  • 7. Eine chronische Bronchitis, ist bereits meist auf die unteren Bronchien und Alveolen begrenzt. Diese kann aber auch rasch in eine Lungenentzündung übergehen.(Viren haben hier bereits wesentlich schlechtere Karten).
  • 8.
  • 9. Ursache sind meist ambulant (zuhause) erworbene Lungenentzündungen z.B. durch Pneumokokken.
  • 11. Nicht jeder Pneumokokkeneinzelnachweis nachweis läßt den Rückschluß auf eine Lungenaffektion zu. Oft werden Pneumokokken zufällig als Begleitkeime im Urin gefunden, meist aber neben einer viel größeren Zahl ander Keim im Urin, welche aber meist auf Sulfobactamut rel. gut ansperchen. Mikroskopische Betrachtungen gegenüber Pneumokokken: Pneumokokken sind gram pos und sprechen meist auch auf Penicilline gut an.
  • 12. Klinisches Bild, bei der Pneumokokkenpneumonie: Quelle: Netter, Atmungssystem
  • 13. Pathogenetische Veränderungen durch pneumonische Läsionen im Lappen und sublobulärem Läppchenbereich
  • 14. Entscheidend ist nicht der Nachweis beim Niesen oder im Urin oder im Rachen, sondern der Nachweis im Sputum, ggf mehrere Fraktionen, in dem Pneumokokkken gehäuft vorkommen und in einer größeren Konzentration in Organ relevantem produktivem Expectorat meist aus tieferem Bronchialsekret vorkommt.-> Mehrfachsputum, Absaugung auch Bronchialsekret Somit mehrmals abhusten lassen und dann die geeignete Probe als Untersuchungsnachweis verwenden und einschicken als Sputumprobe (auch eher Schmierinfekt). Eine Impfung gegen Pneumokokken, kann eine Pneumokokkenpneu- monie nicht verhindern, aber das Risiko bei temporären Lücken des Immunsystems prophylaktisch schließen, so wie bei infektgefährdeten Kleinkindern. Bei Säuglingen mit Entwicklungsdefizit und mit Immunschwäche. Bei infektgefährdeten Menschen mit Stoffwechsel- erkrankungen und bei Risikopatienten mit Herzkreislauferkrankungen sowie Immunabwehrgeschwächten oder bei Patienten unter Immunsup- pressiver Therapie besteht ein erhöhtes Risiko, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.
  • 15.
  • 16. Eher interstitieller bakterieller Verlauf .Zusätzlich auch Parasitenbefall durch, Würmer , Zysten und kleinzystische Amöbiasis sowie Aspergillus und seltenere Tropenerreger etc.*Cave vor pharmazeuthischen Werbeergänzungen in einigen Atlanten,gegenüber Orginal.
  • 17. Prävention, eher bei erfaßbaren Risikogruppen, mit jeweils neu angefügt ergänzten Erregerstämmen.
  • 18. Die Pneumokokken-Impfung wird als Standardimpfung für alle Säuglinge und Kleinkinder sowie für Menschen ab 60 Jahren empfohlen (grobe Einteilung). Kinder in den ersten beiden Lebensjahren sind besonders gefährdet, schwer an einer Pneumokokken-Infektion zu erkranken - daher gilt für diese Altersgruppe die allgemeine Empfehlung zur Impfung. Eine Lungenentzündung bei Senioren wird - falls sie bakteriell bedingt ist - in den meisten Fällen durch Pneumokokken verursacht. Außerdem sind ältere Menschen ebenfalls besonders anfällig für eine schwere Erkrankung durch Pneumokokken. Aus diesem Grund gilt auch für die Altersgruppe ab 60 Jahren die Pneumokokken-Impfung als Standardimpfung (= Schutzimpfung, die für alle oder zumindest für alle Vertreter einer Altersgruppe angeraten wird).
  • 19. Darüber hinaus empfiehlt die STIKO die Impfung gegen Pneumokokken als Indikationsimpfung für bestimmte Risikogruppen - also für Menschen, die besonders anfällig für eine (schwere) Pneumokokken-Erkrankung sind, und zwar unabhängig vom Lebensalter. Zu diesen Risikopatienten zählen vielfältige Personen.
  • 20.
  • 21. Entscheidend ist das richtige klinische Erkennen und die rechtzeitige Behandlung des Betroffenen, damit dieser praktisch immer im akuten Fall behandelt werden kann und somit kein Schaden entsteht und hierdurch die Behandlung reibungslos und ohne Hemmnisse nach effizienten Schemas richtig erfolgen kann. Das richtige Erkennen der Pneumokokken - Pneumonie und die rechtzeitige Durchführung und Umsetzung einer entsprechen- den Antibiotikatherapie ist aber trotz sinnvoller Prophylaxe, in einigen Fällen, nach wie vor entscheidend.
  • 22. Menschen mit angeborener oder erworbener Immunschwäche - entweder aufgrund einer Erkrankung (wie angeborenem Immundefekt, HIV, fehlender oder nicht funktionsfähiger Milz ) oder einer medizinischen Behandlung (z.B. immunsuppressive Therapie bei Autoimmunerkrankungen oder nach einer Transplantation*) Menschen mit sonstigen chronischen Krankheiten wie chronischen Lungen-, Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen (z.B. Asthma, COPD, Herzinsuffizienz, Leber- oder Niereninsuffizienz), Stoffwechselkrankheiten (z.B. behandlungsbedürftiger Diabetes mellitus) oder neurologischen Erkrankungen (wie Anfallsleiden) Menschen mit erhöhtem Risiko für eine Hirnhautentzündung aufgrund eines Fremdkörpers (z.B. Cochlea-Implantat) oder besonderer anatomischer Verhältnisse (z.B. Liquorfistel: eine normalerweise nicht vorhandene Öffnung der mit Hirn-Rückenmarksflüssigkeit gefüllten Hohlräume nach außen, etwa nach einem Schädel-Hirn-Trauma) Menschen, die etwa durch das Schweißen und Trennen von Metallen ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben, erhalten die Pneumokokken-Impfung berufsbedingt (Schweiß- bzw. Metallrauch begünstigt Lungenentzündungen. Zumindest kann dann die Impfung vor einer Lungenentzündung durch Pneumokokken schützen). Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes. *Leider werden einige Seiten bei einseitig geistigem Corona-Zerfall nicht mehr gefunden.
  • 23. Pneumokokken sind Bakterien, die verschiedene Erkrankungen auslösen können. Dazu gehören zum Beispiel Lungenentzündung (Pneumonie), Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) und Mittelohrentzündung (Otitis media). Besonders gefährlich sind sogenannte invasive Pneumokokken-Erkrankungen. Dabei breiten sich die Bakterien in ansonsten sterilen Körperflüssigkeiten aus. Auf diese Weise kann sich beispielsweise eine lebensbedrohliche Hirnhautentzündung (Meningitis) oder eine Sepsis ("Blutvergiftung") durch Pneumokokken entwickeln. Bei jungen, ansonsten gesunden Menschen verlaufen Pneumokokken in der Regel ohne Komplikationen. Vor allem Babys und Kleinkinder sowie ältere Menschen können schwer erkranken und sogar an einer invasiven Pneumokokken-Erkrankung versterben. Ebenfalls gefährdet sind Menschen mit Vorerkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem. https://www.netdoktor.de/impfungen/pneumokokken-impfung/
  • 24. PPSV23 wird auch für Personen in der Altersgruppe von 2 bis 64 Jahren empfohlen, auf die eines der folgenden Kriterien zutrifft: Einer der oben genannten Umstände mit hohem Risiko Chronische Lungenerkrankung (einschließlich Asthma) Chronische Herzkrankheit (mit Ausnahme von Bluthochdruck) Diabetes mellitus Chronische Lebererkrankung Chronischer Alkoholmissbrauch Rauchen von Zigaretten
  • 25. Kommt es zu Engpässen, empfehlen die Experten von der Stiko, die Pneumokokken-Impfung vorrangig für folgende Personen: Kinder ab zwei Monaten bis zwei Jahren: Pneumokokken- Impfung mit dem Konjugatimpfstoff PCV13 Alternativer Impfstoff (Kinder ab zwei Monaten bis zwei Jahre): Der 10-valente Pneumokokkenimpfstoff (PCV10), falls der 13-valente nicht verfügbar ist Patienten mit Abwehrschwäche: Pneumokokken-Impfung mit dem Polysaccharid-Impfstoff PPSV23 Senioren ab 70 Jahren: PPSV23 Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen: PPSV23
  • 26. Der Polysaccharid-Impfstoff PPSV23 ist erst ab einem Alter von zwei Jahren zugelassen, aber sonst sehr gut verträglich. Menschen mit Immunschwäche oder unter Immunsuppression Menschen, die unter einem angeborenen oder erworbenen Immundefekt leiden oder unter immunsuppressiver Therapie stehen, erhalten eine sequentielle Impfung: Die erste Pneumokokken-Impfung erfolgt mit dem Konjugatimpfstoff PCV13. Nach sechs bis zwölf Monaten impft der Arzt nochmal, aber nun mit dem Polysaccharidimpfstoff PPSV23. Weil dieser nur begrenzt wirkt, sollte der Impfschutz im Abstand von mindestens sechs Jahren mit PPSV23 erneuert werden. Sog. Gentechnische Polysacharide werden oft aus anderen Bakterienkapseln gewonnen. (oft ähnlich menschlichen Organoberflächen) z.B Mucopolisacharide und spezielle Lipoproteine sind hierdurch besser spezifisch an den Zielorganen wirksam. Die Immunisierung erfolgt dadurch wesentlich besser. Bei Erregerkontakt reagiert das Immunsystem gerade bei Kontakt an dieser Stelle mit größerer Reaktions- geschwindigkeit. Es kann somit auch eine promptere und genauere Immunabwehr erfolgen.
  • 27. Lobärpneumonie (klassische Lappenpneumonie): Vor allem Pneumokokken (Pneumokokken Klassischer Stadienverlauf Anschoppung (1.Tag): Seröses Exsudat bei blutreicher Lunge Rote Hepatisation (2./3.Tag): Fibrinreiches Exsudat bei leberartiger Konsistenz der Lunge Graue Hepatisation (4.–6.Tag): Erythrozytenabbau Gelbe Hepatisation (7./8.Tag): Massenhaft eitriges Exsudat durch Leukozyteninfiltration Lyse und Restitutio ad integrum (ab. 9.Tag bis 4.Woche): Verflüssigung des Fibrins und Abhusten des eitrigen Exsudats Lobuläre Pneumonie (Bronchopneumonie): Meist deszendierende Infektion mit Beteiligung der Bronchien insb. durch Pneumokokken und/oder andere Streptokokken Interstitielle Pneumonie: Entzündung des Interstitiums insb. durch Viren und Mykoplasmen Miliarpneumonie: Durch hämatogene Aussaat (z.B. bei Tuberkulose) verursacht; mit vielen kleinen Infiltraten Bakterielle Superinfektion viraler Bronchitiden und Pneumonien: Häufig finden sich Staphylococcus aureus und Pneumokokken Den Ereignisgipfel der Lappenpneumonie stellt die Rote Hepatisation dar , bei der ein gesammter Lungenlappen in ein blutig eiteriges Entzündungsgebilde umgewandelt werden kann. Zur raschen Früherkennung zeigt aber meist schon die Expectoration oft größerer Mengen eines oft bis mundvollem Sputums mit Eiter und Blutbeimengungen .Therapeutisch sind deshalb auch nicht zu unterschätzende Allgemeinmaßnahmen wie Sekretlöser und Expektorantien sinnvoll, um die Lunge rechtzeitig vor weiteren Erregern zu reinigen, zu schützen und regelmäßig zu entleeren. Zudem sehr wichtig ist die entsprerchend genau berechnete und gezielte zeitgemäße Gabe von Antibiotika. Bakterielle Lappenpneumonien machen meistens schwerere Infekte .Virale Pneumonien hingegen verlaufen meist viel kürzer und verursachen oft eher interstitielle subklinische Pneumonien , die meist viel rascher wieder abklingen.
  • 28.
  • 29. Typische Pneumonie: Typische Klinik der bakteriellen Lobärpneumonie durch Pneumokokken Plötzlicher Krankheitsbeginn mit starkem Krankheitsgefühl Hohes Fieber Produktiver Husten mit eitrigem Auswurf (gelblich- grünlich) Tachypnoe und Dyspnoe Schmerzen beim Atmen durch Begleitpleuritis Besonderheit: Oft begleitend Herpes labialis, fortgeleitete Schmerzen in Ober- bis Unterbauch (insb. bei Kindern)
  • 30.
  • 31. Meist sind auch Schmier- , aber auch Tröpfcheninfektionen der Auslöser.
  • 32. Definition von Aspirationspneumonie: Definition: Pneumonie als Folge einer Aspiration (= Einatmen von Fremdmaterial in die Lunge), bspw. Aktive oder passive Regurgitation von Mageninhalt , Oropharyngeales Sekret Blut Fremdkörper (siehe auch: Fremdkörperaspiration) Voraussetzung für eine Aspiration: Unzureichende Schutzreflexe . Pathophysiologie Direkte Verlegung der Alveolaroberfläche bzw. Verlegung ganzer Bronchialab- schnitte.Voraussetzung: Größere Mengen Flüssigkeit . Folge: Kompromittierung des Gasaustausches → Oxygenierung↓ Chemische Reizung: Mendelson-Syndrom Voraussetzung: Aspiration von saurem Mageninhalt [1] Nicht-infektiöse Lungenentzündung (chemische Pneumonitis) Verlauf bis zum ARDS möglich Komplikation: Sekundäre bakterielle Pneumonie Mikroaspiration: Wiederholte Aspiration kleiner Mengen Flüssigkeit Insb. bei Patienten mit Schluckbeschwerden Potentiell angezüchtete pathogene Erreger aus der oropharyngealen Flora → Nosokomiale Pneumonie Quelle zum weiterlesen:https://www.amboss.com/de/wissen/Pneumonie
  • 33. Ursachen: • Schluckstörungen • Lähmungen bei Apoplex • Einschränkung bei Sklerodermie • Atemhindernisse - vor den Luftwegen - innerhalb Kehlkopf - reaspiriertes aus Magen • Tics und Panikatacken • erlernte Fehlmuster bei der Atmung und beim Schlucken
  • 34. Beim Menschen sind die zu den Bakterien gehörenden Pneumokokken (Streptococcus pneumoniae) weltweit verbreitet und primär Krankheitserreger der Atemwege. Dieser Erreger kommt einerseits bei gesunden und abwehrstarken Personen als normaler Bewohner der oberen Atemwege vor. Andererseits verursachen Pneumokokken bei Kindern und abwehrgeschwächten Menschen, wie beispielsweise ältere Menschen, HIV- infizierte Menschen (WHO, 2006), schwere Pneumonien, Mittelohrentzündungen (Otitis media) und Nebenhöhlenentzündungen (Sinusitis). Besonders gefürchtet sind Infektionsverläufe mit Sepsis und Meningitis (Gehirnhautentzündung), da diese ohne Behandlung fast ausnahmslos tödlich verlaufen und selbst nach Behandlung bei zu einen Drittel der betroffenen Personen neurologische Schäden zurück bleiben. Pneumokokken stellen in Europa die Hauptursache für bakterielle Lungenentzündung, Meningitis und Mittelohrentzündung dar. Die Anzahl in Deutschland gemeldeter Infektionen invasiver Pneumokokkern-Infektionen betrug im Jahr 2010 ca. 7.000 (RKI, 2010). Bei weitem überschritten werden diese Fälle jedoch durch weltweit nahezu 2 Millionen infizierte Kinder, die an Atemwegserkrankungen sterben. In zwei Drittel dieser fatalen Fälle sind in Entwicklungsländern Pneumokokken-Infektionen verantwortlich zu machen (WHO, 2006). S. pneumoniae stellt somit einer der wichtigsten Bakterien invasiver Infektionen bei Kindern und älteren Menschen dar, deren Ursprung in Infektionen der Atemwege liegen.
  • 35. Streptococcus pneumoniae ist ein klassischer Erreger von Pneumonien, besonders der Lobärpneumonie. Die Bakterien breiten sich entlang der Kohn- Poren aus, deshalb begrenzt sich die Entzündung auf einen Lungenlappen. Weitere Krankheitsbilder sind Sinusitis, Rhinitis, eitrige Meningitis bei Erwachsenen und Otitis media. Auch das Ulcus serpens corneae kann durch Streptococcus pneumonie verursacht werden. In seltenen Fällen ist eine Pneumokokken-Infektion Ursache einer Appendizitis oder Peritonitis. Besonders gefährdet sind Patienten nach einer Splenektomie.
  • 36. Mikroskopischer Nachweis Lichtmikroskopisch stellen sich Pneumokokken als Diplokokken dar. In der Gram-Färbung erscheint Streptococcus pneumoniae grampositiv. Kulturelle Anzucht Auf Blutagar gezüchtet, zeigt Streptococcus pneumoniae eine typische Koloniemorphologie mit glatten grau-weißen und rundlichen Kolonien mit charakteristischer zentraler Eindellung. Pneumokokken betreiben Vergrünung. Das Bakterium vermehrt sich auch unter anaeroben Bedingungen. Zur Differenzierung von in Kultur gezüchteten Streptococcus pneumoniae von anderen Streptokokken dienen die Gallelöslichkeit und der Optochin-Test. Pathogene Pneumokokken besitzen eine Schleimkapsel, die ihnen einen Schutz vor Phagozytose bietet. In der kulturellen Anzucht führt die Schleimkapsel zu einem schleimig glänzenden Aussehen. Apathogene Stämme erscheinen dagegen rauh.
  • 37. Pathogenitätsfaktoren Die Dicke der Polysaccharidkapsel der Diplokokken bestimmt die Pathogenität. Schwere Pneumokokkeninfektionen können die komplementvermittelte Phagozytose umgehen, daher ist die Kenntnis der 80 verschiedenen Kapselserotypen wichtig. Das von den Pneumokokken produzierte Hämolysin - auch als Pneumolysin bezeichnet - wirkt zytotoxisch und entzündungsfördernd. Es ermöglicht, dass die Bakterien sich anterograd im oberen Respirationstrakt ausbreiten können und nicht durch die retrograde mukoziliäre Clearance eliminiert werden. Der klassische Komplementweg wird durch das Pneumolysin und Zellwandbestandteile aktiviert. Vorkommen Pneumokokken kommen beim Menschen, Affen, Ratten und anderen Nagetieren vor. Unbekapselte Stämme kolonisieren die Rachenschleimhaut bei über 50% der Menschen Bei der Vielfalt an zur Verfügung stehenden Polysachariden bei Pneumokokken gelingt auch meist der Antigennachweis recht sicher und gut.
  • 38. Zur Untersuchung können Sputum, Blut (Blutkulturen) und - im Falle einer Meningitis - Liquor herangezogen werden. Da Pneumokokken rasch absterben, muss das Material für eine Anzucht schnell in das Labor gebracht werden. Häufig gibt schon das Grampräparat einen Hinweis auf den Erreger. Die molekulargenetische Untersuchung ist möglich, aber nicht weit verbreitet. Für die schnelle Diagnostik des Erregers in der Arztpraxis oder auf Station stehen Antigendirektnachweise zur Verfügung, die jedoch mangels Sensitivität die Mikroskopie und Anzucht im Labor nicht ersetzen können. Bei diesen Schnelltesten wird Pneumokokkenantigen im Urin nachgewiesen (analog zum Legionellenschnelltest).
  • 40.
  • 41. Lokoregional verminderte Atemgeräusche. Lappenpneumonie bei Pneumokokken Dagegen leicht wabige Lunge, bei einer Vielzahl anderer bakterieller interstitieller
  • 42. Mit mehr oder minder schwerem Verlauf
  • 43. Oft befallen auch Viren die oberen Bronchien meist ohne bemerkt zu werden, die meist aber genauso wieder rasch abklingen. Atypische Bronchopneumonien , sind dann meist schon bakterielle Mischinfekte.
  • 44.
  • 45.
  • 46. Einige weitere labodiagnostische Beispiele: Differentialblutbild, CRP, Elektrophorese und Antikörperverlauf, Ergebnisse kultureller Anzüchtung und Antibiogramme,Pulsoxymetrie und Blutgasanalyse, Untersuchungen: Auskultation Perkussieon und spezielle raschdurchführbare Sonographie. Apparativdiagnostisch: Röntgen, CT und MRT.
  • 47.
  • 49.
  • 50. Aerobier: Bakterien die sich unter normaler Sauerstoffatmosphäre vermehren Anaerobier: Bakterien die sich nur unter weitgehendem Luftabschluss vermehren wie z.B. einige Clostridien. -> Clostridienpneumonien.
  • 51. Eine Abklärung der jeweils am besten ansprechenden Antibiotika sollte im akuten Behandlungsfall sollte rechtzeitig erfolgen, mit mehreren Abstrichen und aus dem Serumwirkspiegel während der Therapie und auch hinsichtlich einer möglichen Resistenzbildung.
  • 53.
  • 54. Weitere Pneumonieerrreger , die oft sogar gleichzeitig vorhanden sind erschweren oft den weiteren Verlauf.
  • 55. Der Alltag sieht allerdings etwas anders aus. Da bereits bei einem einzelnen Infekt es spontan zu ganz anderen aktiv selektiven Anpassungen der einzelnen Pneumokokkenstämme kommen kann.Genauso im Auge behalten werden muß ebenso die Antibiotokaresistenzen bei länger- fristiger Anwendung. Als Erstprophylaxe ist eine Impfprophylaxe bei besonderen Patienten- gruppen sicher ganz sinnvoll. Rein statistisch nehmen natürlich einige Serotypen hierbei, sicher gemäß situativ jeweils neu angepasster Impfstoffzusammensetzung ab.
  • 56. Beim ARDS (Akutes Respiratorisches Distress Syndrom), kommt es noch zu einem zusätzlichen Lungenödem, welches die Atmung besonders stark beeinträchtigt.
  • 57.
  • 58. Meistens zeigt eine Pneumokokkenpneumonie einen typischen Krankheitsverlauf.
  • 59. Intermittierende Fieberschübe zeichnen sich vor allem bei bakteriellen Pneumonien ab. Vielen Dank, für Ihre Aufmerksamkeit an bakteriellen Pneumonien , insbesondere an Pneumokokkenpneumonien ! W.Geiler, Internist