Qualifizierung 2.0 ?
Weblernen und Social Business Design
                     whatever


     Martin Lindner | MicroWeb Forschung & Beratung
Eh klar:
    "Lerner-zentriertes Lebenslanges Lernen
 an jedem Ort, zu jeder Zeit, für jeden Inhalt.
Weblernen und Präsenzlernen geschickt gemischt."
Warum brauchen wir eine
neue Qualifizierungsstrategie?
… Vernetzung. Virtuelle Teams, die sich ständig
neu gruppieren. Projekte statt 5-Jahrespläne ...
Das Spielfeld ist eingeebnet. 
Auch in Dingolfing
Die Welt wird dadurch keineswegs gemütlicher.
Unternehmen




              Lebenslange
              LernerInnen
Es gibt keinen klaren Lehrplan mehr.
    Niemand kann mehr davon ausgehen, dass es
 im Wesentlichen immer so weiter geht wie gewohnt.

          Das gilt für Unternehmen ebenso
               wie für die Einzelnen.
"Sei immer Experte für 3 Felder. 
            Und sei dir klar darüber, dass 
         sich diese Felder laufend ändern." 

 "Das erste Feld ist immer das, was jetzt gerade
       mein Brot-und-Butter-Geschäft ist. 

Daneben pflege ich ein zweites, getrenntes Feld,
    das eng mit dem ersten zusammenhängt. 

         Und dann gibt es immer noch
        ein drittes, ganz anderes Feld:
        Da, wo ich als Nächstes hin will."

                 Thomas L. Friedman, The World Is Flat. 3rd Ed. p. 294 - 297
  Alle sind Informations-ArbeiterInnen

 
Qualifizierung 2.0
2001: Siemens ICN hat ein Problem

 „D ie n e u e n S ie m e n s P r o d u k tlin ie n A tta n e F a s tL in k ,
    A tta n e X p r e s s L in k , A tta n e h iA , s te lle n w ic h tig e
  K o m p o n e n t e n in d e r S ie m e n s B r o a d b a n d -A c c e s s -
    S tr a te g ie fü r d a s N e x t G e n e r a tio n In te r n e t d a r .
              A n g e b o te n w e r d e n V o ic e o v e r D S L -
  K o m p le ttlö s u n g e n , b e s te h e n d a u s d e m X p r e s s L in k
 D S L A M (D ig ita l S u b s c r ib e r L in e A c c e s s M u ltip le x e r )
o d e r d e r M u lti-S e r v ic e -A c c e s s -P la ttfo r m S u r p a s s h iA ,
     A T M -S w itc h m it V o ic e G a te w a y F a s tlin k s o w ie
       I n te g r a te d A c c e s s D e v ic e s (z .B . IA D 4 7 0 0 ).“
Schulungscenter, München, Hofmannstraße
e-Learning 1.0




            O r ig in a lg r a fik d e r U S A ir fo r c e , 2 0 0 2
Siemens ICN , 8 Jahre später
Wiki Akademie ?
 

 
 

 
 

 
 

 
Wie geht also „Lernen 2.0“ für
Informations- & WissensarbeiterInnen?


                ?
 

 
Unternehmen




              Lebenslange
              LernerInnen
“eLearning ist Lernen im Zeitmaß
des Internet, das Zusammen-
wachsen von Netzwerk und Lernen.
eLearning ist eine Vision von dem,
was aus Corporate Training einmal
werden kann.”
(Jay Cross, 1998)
User Experience Design
Design bestimmt das Bewusstsein.
      Learner Experience Design.

     Social Media Business Design.
Social Media Business Design
   ist die bewusste Herstellung
  von vernetzten Ökosystemen,
Prozessen und Kulturen, die auf
dynamischen Signalen aufbauen,
 'Schwarmintelligenz' ausnutzen
      & 'Metafilter' einsetzen.
            Dachis Group
Persönliche Lernumgebung
Persönliches Lern-Ökosystem (PLÖ)
Wissen verändert den Aggregatzustand.
Thomas Van der Wal (2005)
“Personal Info Cloud”



           w w w .v a n d e r w a l.n e t
David Gelernter (2000)


                    “Digital Lifestreams“




„… a lle A r te n v o n In fo r m a tio n s s tü c k e n in u n s e r e m d ig ita le n L e b e n
        n e h m e n d ie F o r m e in e s d ig ita le n L e b e n s s tr o m s a n –
    w ir z ie h e n ih n h in te r u n s h e r w ie e in e n K o n d e n s s tr e ife n “
Selbstlern-Gruppen
Informelle Weiterbildung 2.0 (Teemu Arina):
„Die Idee dieser Grafik ist es, die herkömmliche Sicht umzukehren.“
Umpolung: „… also die informellen und sozialen
                   Beziehungen ins Zentrum stellen und dann von
                   da aus alles andere zu entwickeln.

                   Formalisierte Bildungsangebote sind in dieser
                   Perspektive sekundär, fast schon Nebenprodukt.

Die Lern-Aktivitäten haben ganz verschiedene Form: Viele sind ganz
offen, zwischendurch vielleicht auch nur auf Einladung, manchmal
auch ganz abgeschlossen, damit ein Zirkel unter sich dikutieren kann.

Die Rolle der Bildungsplattform ist die eines Katalysators:
Strukturen herstellen, die Leute mit gemeinsamen Interessen
verbinden, problemorientiert, und daraus dann eine wirklich
lebendige Lern-Umgebung herstellen.
„Immer kommt der Antrieb von den Leuten selbst
   und ihrem Drang, etwas wissen zu wollen.“
7 Leute, 1 Thema, 1 Projekt, 4 Monate.
Am Ende ein greifbares Stück Wissen, dass man mitnehmen kann.

     Eine Plattform stellt alles bereit, was man braucht,
    um für irgendein Wissengebiet schnell eine erfolgreiche
                 Selbstlerngruppe zu gründen:

       Applikationen, Vorlagen, Spielregeln, Drehbuch.

  Wissen aufbauen - selbstbestimmt, kollaborativ, nebenbei.
 

 



    Danke.
    Blog www.wwweblernen.de
    martin.lindner@gmail.com
    twitter.com/martinlindner
Es geht darum, eine web-basierte Selbstlern-Community in Gang setzen.
    Das sind selbst-organisierende Selbsthilfegruppen von Leuten, die sich gegenseitig
    etwas beibringen und gemeinsam Wissen aufbauen -- selbstbestimmt, kollaborativ, nebenbei.

    7 Leute, 4 Monate, 1 Lern-Projekt im Web.

    Zum Beispiel "Projektmanagement".
    Problem der real existierenden Weiterbildungs-Seminare:
    Zu viel Zeit, zu viel Geld, keine Aneignung, kein Aufbau von nachhaltigem Wissen
    (für die Einzelnen, für die Organisation).

    World of Learncraft. Das Schwarze Auge. Toastmasters. "Anonyme Nichtlerner."

    Die Plattform stellt alles bereit, was man braucht,
    um für irgendein Wissengebiet schnell eine erfolgreiche
    Selbstlerngruppe zu gründen:

    Applikationen, Vorlagen, Spielregeln, Drehbuch.

    Die Gruppe besteht nur für die Dauer eines Projekts.
    Am Ende behält jede/r für sich ein vorzeigbares Stück
    digitales Wissen, das sie/er anders nicht hätten erwerben können.

    3 unverbundene Ebenen:
    -- Fokus, Geschichten.
    -- Stoff, Zertifizierung.
    -- Sich das Modell aneignen und umbauen.
Stellen wir uns vor, wie ein Projektmanagement-Seminar ablaufen würde,
 wenn kein Dozent und kein Lehrmaterial da wäre.

 Die Aufgabe der Gruppe ist es also, sich dieses Material und dieses Wissen zu holen,
 es zu filtern und zu bearbeiten.

  Dabei folgen sie einer (losen) Struktur für den Gruppen- und Lernprozess,
 die vorgegeben ist. Gruppenbildung, Spielregeln, Phasen, Checklisten.
 Die 3 Ebenen anders geordnet:

 --   Fokus: Selbsthilfe, Drehbuch.
 --   Stoff wird von Anfang an angeeignet & umgebaut.
 --   Geschichten: gegenseitig, Ersatz für Dozent über Interviews.
 --   Experten können eingeladen & angefordert werden.

 Zentral zur Verfügung gestellt:
 -- Software-Infrastruktur: Groupware, "Persönliches Lern-Ökosystem" und "ePortfolio".
 -- Dazugehörige Praktiken: Drehbuch, Checklisten, Templates ...
 -- Themenkatalog, Koordination

 Idealer Weise ein "Blended"-System: Man beginnt mit einem Wochenende.
  (Man könnte dazu auch einen Coach buchen, wenn man will.)

 Dann beginnt die Online-Phase. Am Ende könnte es wieder ein Wochenend-Meetup
  geben, wo alle zeigen, was sie gelernt haben.
 Ein solches Selbstlern-Seminar dauert vielleicht 4 Monate.

 Zertifizierung 2.0 (wie Teemus Vorschlag).
 
           Das Fachwissen öffnet dir die Tür.
Aber es ist nur die Grundvoraussetzung, nicht mehr das,
            was deinen Erfolg garantiert. ...

    Fachwissen kann jede/r haben, und es kommt immer
           jemand, der mehr und Neueres weiß. 

Um erfolgreich zu sein, musst du fähig sein, die Dinge von
     mehreren Perspektiven gleichzeitig zu sehen: 
              von der Seite des Geschäfts,
               von der Seite der Kunden,
               von der Seite des Marktes,
            von der Seite der Technologie ...

lindner_qualifizierung20_lernet_091112

  • 1.
    Qualifizierung 2.0 ? Weblernenund Social Business Design whatever Martin Lindner | MicroWeb Forschung & Beratung
  • 2.
    Eh klar: "Lerner-zentriertes Lebenslanges Lernen an jedem Ort, zu jeder Zeit, für jeden Inhalt. Weblernen und Präsenzlernen geschickt gemischt."
  • 3.
    Warum brauchen wireine neue Qualifizierungsstrategie?
  • 4.
    … Vernetzung. VirtuelleTeams, die sich ständig neu gruppieren. Projekte statt 5-Jahrespläne ...
  • 5.
    Das Spielfeld isteingeebnet. 
  • 6.
  • 7.
    Die Welt wirddadurch keineswegs gemütlicher.
  • 8.
    Unternehmen Lebenslange LernerInnen
  • 9.
    Es gibt keinenklaren Lehrplan mehr. Niemand kann mehr davon ausgehen, dass es im Wesentlichen immer so weiter geht wie gewohnt. Das gilt für Unternehmen ebenso wie für die Einzelnen.
  • 11.
    "Sei immer Expertefür 3 Felder.  Und sei dir klar darüber, dass  sich diese Felder laufend ändern."  "Das erste Feld ist immer das, was jetzt gerade mein Brot-und-Butter-Geschäft ist.  Daneben pflege ich ein zweites, getrenntes Feld, das eng mit dem ersten zusammenhängt.  Und dann gibt es immer noch ein drittes, ganz anderes Feld: Da, wo ich als Nächstes hin will." Thomas L. Friedman, The World Is Flat. 3rd Ed. p. 294 - 297
  • 12.
      Alle sindInformations-ArbeiterInnen  
  • 13.
  • 14.
    2001: Siemens ICNhat ein Problem „D ie n e u e n S ie m e n s P r o d u k tlin ie n A tta n e F a s tL in k , A tta n e X p r e s s L in k , A tta n e h iA , s te lle n w ic h tig e K o m p o n e n t e n in d e r S ie m e n s B r o a d b a n d -A c c e s s - S tr a te g ie fü r d a s N e x t G e n e r a tio n In te r n e t d a r . A n g e b o te n w e r d e n V o ic e o v e r D S L - K o m p le ttlö s u n g e n , b e s te h e n d a u s d e m X p r e s s L in k D S L A M (D ig ita l S u b s c r ib e r L in e A c c e s s M u ltip le x e r ) o d e r d e r M u lti-S e r v ic e -A c c e s s -P la ttfo r m S u r p a s s h iA , A T M -S w itc h m it V o ic e G a te w a y F a s tlin k s o w ie I n te g r a te d A c c e s s D e v ic e s (z .B . IA D 4 7 0 0 ).“
  • 15.
  • 18.
    e-Learning 1.0 O r ig in a lg r a fik d e r U S A ir fo r c e , 2 0 0 2
  • 20.
    Siemens ICN ,8 Jahre später
  • 21.
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  • 23.
  • 24.
  • 25.
  • 26.
    Wie geht also„Lernen 2.0“ für Informations- & WissensarbeiterInnen? ?
  • 27.
  • 28.
    Unternehmen Lebenslange LernerInnen
  • 29.
    “eLearning ist Lernenim Zeitmaß des Internet, das Zusammen- wachsen von Netzwerk und Lernen. eLearning ist eine Vision von dem, was aus Corporate Training einmal werden kann.” (Jay Cross, 1998)
  • 33.
  • 36.
    Design bestimmt dasBewusstsein. Learner Experience Design. Social Media Business Design.
  • 37.
    Social Media BusinessDesign ist die bewusste Herstellung von vernetzten Ökosystemen, Prozessen und Kulturen, die auf dynamischen Signalen aufbauen, 'Schwarmintelligenz' ausnutzen & 'Metafilter' einsetzen. Dachis Group
  • 38.
  • 40.
  • 41.
    Wissen verändert denAggregatzustand.
  • 42.
    Thomas Van derWal (2005) “Personal Info Cloud” w w w .v a n d e r w a l.n e t
  • 43.
    David Gelernter (2000) “Digital Lifestreams“ „… a lle A r te n v o n In fo r m a tio n s s tü c k e n in u n s e r e m d ig ita le n L e b e n n e h m e n d ie F o r m e in e s d ig ita le n L e b e n s s tr o m s a n – w ir z ie h e n ih n h in te r u n s h e r w ie e in e n K o n d e n s s tr e ife n “
  • 47.
  • 49.
    Informelle Weiterbildung 2.0(Teemu Arina): „Die Idee dieser Grafik ist es, die herkömmliche Sicht umzukehren.“
  • 50.
    Umpolung: „… alsodie informellen und sozialen Beziehungen ins Zentrum stellen und dann von da aus alles andere zu entwickeln. Formalisierte Bildungsangebote sind in dieser Perspektive sekundär, fast schon Nebenprodukt. Die Lern-Aktivitäten haben ganz verschiedene Form: Viele sind ganz offen, zwischendurch vielleicht auch nur auf Einladung, manchmal auch ganz abgeschlossen, damit ein Zirkel unter sich dikutieren kann. Die Rolle der Bildungsplattform ist die eines Katalysators: Strukturen herstellen, die Leute mit gemeinsamen Interessen verbinden, problemorientiert, und daraus dann eine wirklich lebendige Lern-Umgebung herstellen.
  • 51.
    „Immer kommt derAntrieb von den Leuten selbst und ihrem Drang, etwas wissen zu wollen.“
  • 55.
    7 Leute, 1Thema, 1 Projekt, 4 Monate. Am Ende ein greifbares Stück Wissen, dass man mitnehmen kann. Eine Plattform stellt alles bereit, was man braucht, um für irgendein Wissengebiet schnell eine erfolgreiche Selbstlerngruppe zu gründen: Applikationen, Vorlagen, Spielregeln, Drehbuch. Wissen aufbauen - selbstbestimmt, kollaborativ, nebenbei.
  • 57.
        Danke. Blog www.wwweblernen.de martin.lindner@gmail.com twitter.com/martinlindner
  • 58.
    Es geht darum,eine web-basierte Selbstlern-Community in Gang setzen. Das sind selbst-organisierende Selbsthilfegruppen von Leuten, die sich gegenseitig etwas beibringen und gemeinsam Wissen aufbauen -- selbstbestimmt, kollaborativ, nebenbei. 7 Leute, 4 Monate, 1 Lern-Projekt im Web.   Zum Beispiel "Projektmanagement". Problem der real existierenden Weiterbildungs-Seminare: Zu viel Zeit, zu viel Geld, keine Aneignung, kein Aufbau von nachhaltigem Wissen (für die Einzelnen, für die Organisation). World of Learncraft. Das Schwarze Auge. Toastmasters. "Anonyme Nichtlerner." Die Plattform stellt alles bereit, was man braucht, um für irgendein Wissengebiet schnell eine erfolgreiche Selbstlerngruppe zu gründen: Applikationen, Vorlagen, Spielregeln, Drehbuch. Die Gruppe besteht nur für die Dauer eines Projekts. Am Ende behält jede/r für sich ein vorzeigbares Stück digitales Wissen, das sie/er anders nicht hätten erwerben können. 3 unverbundene Ebenen: -- Fokus, Geschichten. -- Stoff, Zertifizierung. -- Sich das Modell aneignen und umbauen.
  • 59.
    Stellen wir unsvor, wie ein Projektmanagement-Seminar ablaufen würde, wenn kein Dozent und kein Lehrmaterial da wäre. Die Aufgabe der Gruppe ist es also, sich dieses Material und dieses Wissen zu holen, es zu filtern und zu bearbeiten.   Dabei folgen sie einer (losen) Struktur für den Gruppen- und Lernprozess, die vorgegeben ist. Gruppenbildung, Spielregeln, Phasen, Checklisten. Die 3 Ebenen anders geordnet: -- Fokus: Selbsthilfe, Drehbuch. -- Stoff wird von Anfang an angeeignet & umgebaut. -- Geschichten: gegenseitig, Ersatz für Dozent über Interviews. -- Experten können eingeladen & angefordert werden. Zentral zur Verfügung gestellt: -- Software-Infrastruktur: Groupware, "Persönliches Lern-Ökosystem" und "ePortfolio". -- Dazugehörige Praktiken: Drehbuch, Checklisten, Templates ... -- Themenkatalog, Koordination Idealer Weise ein "Blended"-System: Man beginnt mit einem Wochenende. (Man könnte dazu auch einen Coach buchen, wenn man will.) Dann beginnt die Online-Phase. Am Ende könnte es wieder ein Wochenend-Meetup geben, wo alle zeigen, was sie gelernt haben. Ein solches Selbstlern-Seminar dauert vielleicht 4 Monate. Zertifizierung 2.0 (wie Teemus Vorschlag).
  • 60.
      Das Fachwissen öffnet dir die Tür. Aber es ist nur die Grundvoraussetzung, nicht mehr das, was deinen Erfolg garantiert. ... Fachwissen kann jede/r haben, und es kommt immer jemand, der mehr und Neueres weiß.  Um erfolgreich zu sein, musst du fähig sein, die Dinge von mehreren Perspektiven gleichzeitig zu sehen:  von der Seite des Geschäfts, von der Seite der Kunden, von der Seite des Marktes, von der Seite der Technologie ...