Wissensarbeit 2.0
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         4. Februar 2010 (Learntec, Karlsruhe)
                      Martin Lindner
             http://twitter.com/martinlindner
CDU, um 1946:

  „Wir stehen am Anfang einer Zeitenwende!
Das bürgerlich-kapitalistische Zeitalter ist vorbei!
     Dem Sozialismus gehört die Zukunft!
Visionäre Vorschau auf das Web 2.0:

  „Doch wahrer Sozialismus heißt nicht Kollektivismus,
verantwortungsbewußter Sozialismus nicht Vermassung!“
1983
Ein/e WissensarbeiterIn ist jemand,
der/die auf einen Bildschirm starrt.




                               2010
Auch Papier ist eine Art „Screen“:
Oberfläche mit Zeichen & Symbolen




         Vannevar Bush, „Memex“ (1945)
Die Ursituation der Wissensarbeit:
  Zeug kommt rein, Zeug geht raus.
Stuff out                       Stuff in




                             Mit Dank an David Allen,
                            Getting Things Done (2001)
Wissensarbeit 1984




  (veröffentlicht 1948)
„Vor dem Teleschirm mit dem Sprechschreiber
waren zwei Rohrpost-Öffnungen, eine für
schriftliche Mitteilungen und eine größere für
die Dokumente.
(...)
Winston wählte auf dem Teleschirm „Frühere
Nummern“ und forderte die benötigten
Dokumente an, die wenige Augenblicke später
aus der Rohrpost herausgeglitten kamen.“
                              George Orwell, 1984

(In einer gestrichenen Manuskript-Passage
berichtet ein Kollege, dass er sich via Tele-
schirm mit Kollegen auf anderen Kontinenten
austauscht.)
Wissensarbeiter 1984
Informationsarbeit:
    Vorgegebene Inhalte modifizieren

„Zwei Aufgaben waren Routine-Angelegenheiten,
wenn auch die zweite ein langweiliges Durch-
ackern von Zahlenlisten erfordern würde.“



                            George Orwell, 1984
Wissenssarbeit: Nicht wissen,
     was das konkrete Resultat sein wird*

„Aber es gab auch schwierige Aufgaben,
in denen man sich verlieren konnte wie in den
Tiefen mathematischer Probleme, von nichts
geleitet als der Kenntnis der Prinzipien …
und dem eigenen Einfühlungsvermögen ...“

                                     George Orwell, 1984




    In Anlehnung an die Definition von Peter Drucker
1984: Beiläufige, informelle
Kommunikation ist verboten.
1994: „Wir sind Opfer
des 'Tunnel-Design'.“




                        John Seely Brown
                        & Paul Duguid
Semantische      FOKUS   Soziale
    Peripherie     .doc   Peripherie
 (z.B. Google,            (Communities
Twitter, Feeds            of Practice, of
     & Tags ...           Interest ...)
MS Office explodiert!

Google
                                   7 Minuten!
shreddert
                             (durchschnittliche Zeit
Inhalte
                              ohne Unterbrechung)


   Permanente
     Anrufe
                     E-mail Flut!

                                                  Ablage-
                                                 Systeme
                            Meetings,
                        Meetings, Meetings
Arbeitsplatz
2001
Viertakter                                                 1. Ansaugen
Ottomotor:                                                 2. Verdichten
                                                           3. Arbeiten
                                                           4. Ausstoßen
                                                              = Ansaugen ...




                                                      Dank für die Metapher
                                                         an Matt Webb
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a6/4-Stroke-Engine.gif
Ansaugen, Verdichten, Arbeiten, Ausstoßen




         Matt Webb, The Web As Movement, Talk (2008)
         http://berglondon.com/talks/movement/?slide=29
The Web As Movement (Matt Webb)

„Es braucht einen Funken, um das Ganze in Gang zu setzen.
Wie bei einem Online Community Forum. Und dann dreht sich
der Kolben, und es ist beinahe ein Nebeneffekt, dass dabei
Bewegung nach außen auf die Räder übertragen wird.

Ein anderer Nebeneffekt besteht darin, dass diese Bewegung
zugleich wieder für neues Ansaugen sorgt, womit der Kreislauf
neu beginnt.

Es ist also eine selbsterhaltende Bewegung – so wie man
die Energie vom Frühstück benutzt, um das Mittagessen
zuzubereiten, und dann die Energie vom Abendessen,
um wieder aufzustehen und Frühstück zu machen.“

               Matt Webb, The Web As Movement, Talk (2008)
               http://berglondon.com/talks/movement/?slide=18
Das Microcontent-Office
Wissen, das nicht im Umlauf ist,
  ist jetzt schon vergessen.




   (Wissen, das nicht im Web ist,
    ist jetzt schon vergessen.)
Das Microcontent Ökoysystem:
    InfoClouds & InfoFlows
Fokus
McKinsey 2009: 12 Typen von Wissensarbeitern




          http://whatmatters.mckinseydigital.com/flash/collaboration/
Typ 1:
                 Kommunikation
                   in Kürzeln &
                   Übersichten




Manager
Performer
Verkäufer
Projektmanager
Typ 2:
                       Sachliche
                      Interaktion




Berater
Instrukteur
Agent
Helfer / Zuarbeiter
Projektmanager
Typ 3: Inhalte
                      im Zentrum
                    der Kollaboration




Administrator
Investigator
Forscher
Urheber/Kreativer
Die McKinsey-Idee:
       den 12 Typen von Wissensarbeitern
      typische kollaborative Arbeitsformen
         und von da aus dann typische
          Web-Applikationen zuordnen.


    (Die Idee ist richtig, die konkrete Umsetzung
erscheint mir noch verbesserungsfähig. In der Folge
     meine ersten Schematisierungs-Versuche:)
Aspekte von Wissensarbeit     Passende Applikationen

     AUTHORING                 Blog | Wiki | Etherpad |
'Dokumente' verfertigen               GDocs ...

   KOMMUNIZIEREN             (Micro-)Blogging | IM | Voice
  Vernetzen, Präsenz         over IP | Webconferencing

        WISSEN               Social Bookmarking | Wikis |
       AUFBAUEN              Tagging |Feed Aggregator ...

     ZIRKULATION                 (Micro-)Blogging |
    MICROCONTENT             Multimedia Mikro-Objekte

      KOLLEKTIVE                    Soziales Filtern
     INTELLIGENZ                  (Linken, Rating ...)

       PROJEKT                   Wiki | Agile PM 2.0
     MANAGEMENT                    Applikationen
Aufgabe:

Versuchen Sie, die typischen Funktionen
von Wissensarbeit auf diese drei (groben)
Typen organisierter Kollaboration zu
 projizieren:

Welche Tools & Techniken werden bereits in
herkömmlichen Organisationen eingesetzt,
um diese Funktionen schlecht oder recht
zu erfüllen?

(Viele dieser Funktionen werden überhaupt
erst klar benennbar und gut unterscheidbar,
weil neue spezialisierte Web 2.0-Applikationen
sie jetzt einzeln adressieren. Aber im alten
Büro gab es sie irgendwie auch, und sei es
als unerfülltes Bedürfnis.)
Welche Tools, Methoden und Applikationen
stehen zur Verfügung?

Welche sind typisch für den jeweiligen
Organisations-Typus?
Welche Tools, Methoden und Applikationen
stehen zur Verfügung?

Welche sind typisch für den jeweiligen
Organisations-Typus?
Welche Tools, Methoden und Applikationen
stehen zur Verfügung?

Welche sind typisch für den jeweiligen
Organisations-Typus?
Welche Tools, Methoden und Applikationen
stehen zur Verfügung?

Welche sind typisch für den jeweiligen
Organisations-Typus?
Welche Tools, Methoden und Applikationen
stehen zur Verfügung?

Welche sind typisch für den jeweiligen
Organisations-Typus?
Welche Tools, Methoden und Applikationen
stehen zur Verfügung?

Welche sind typisch für den jeweiligen
Organisations-Typus?
Es geht um das
Design von Arbeitsumgebungen.

    „Social Media Business Design“
     ist die bewusste Herstellung
    von vernetzten Ökosystemen,
   Prozessen und Kulturen, die auf
  dynamischen Signalen aufbauen,
   'Schwarmintelligenz' ausnutzen
       & 'Metafilter' einsetzen.“
             (Dachis Group)

  (Das klingt arg abstrakt und ein wenig zu
    penetrant nach Consultant-Sprache,
         aber im Kern stimmt es.)
Wie lässt sich ein passendes Ökosystem
 aus InfoClouds & InfoFlows designen?
“Media is no longer something we do,
 but something we become part of.”
                         Marshall McLuhan
Deskworker
Nutzersicht 1.0
Cloudworker




(Einkünftiger Arbeitsplatz von Wissensarbeitern sieht
   vielleicht nicht so aus, aber er fühlt sich so an.)
Nutzersicht 2.0
Sieben Prinzipien für das
Design von Wissensarbeit 2.0-Umgebungen
 1. Jede/r NutzerIn fühlt sich als
    Mittelpunkt des Universums
 2. Der Grundstoff ist Microcontent:
    nicht größer als ein Screen, nicht länger
    als eine Aufmerksamkeitsspanne
 3. Den Eindruck von Einfachheit erzeugen
 4. Offenheit, Offenheit, Offenheit
    (des Design, der Inhalte, der Kollaboration)
 5. Reiche Peripherie, beiläufige Aufmerksamkeit
 6. Flow-Erlebnis (nicht vordefinierte Workflows)
 7. Jeder Klick zuviel ist tödlich
User Experience Design
Beispiel: Kollaborativer Informations-Verdauungskreislauf
 aus Web 2.0-Modulen, zusammengehalten von Feeds
Widgets für Microinformation-Flows
(und Browser-Plugins, um Mikroinhalte nebenbei zu produzieren)
Stellen wir uns z.B. den beiläufigen Flow von Mikroinforma-
tionen und Wissens-Bausteinen vor, wie einen Radio-Kanal,
dessen Programm ich selbst beeinflusse …
Statt Songs erscheint ein Feed meiner Microcontent-Items.
(Und die Hits sind in 'Heavy Rotation'.)
Mit Daumen rauf/runter kann ich die Items hierarchisieren.
Ein Klick, und ich kann den Feed neu arrangieren.
Ein dynamisches Aufmerksamkeits-Management-System.
Wissen, das nicht im Umlauf ist,
  ist jetzt schon vergessen.
Vielen Dank.




         Martin Lindner
MicroWeb Forschung & Beratung
http://twitter.com/martinlindner
   martin.lindner@gmail.com

wissensarbeit20_lindner_20100205

  • 1.
    Wissensarbeit 2.0 Use theseTools, your Mind will Follow! 4. Februar 2010 (Learntec, Karlsruhe) Martin Lindner http://twitter.com/martinlindner
  • 3.
    CDU, um 1946: „Wir stehen am Anfang einer Zeitenwende! Das bürgerlich-kapitalistische Zeitalter ist vorbei! Dem Sozialismus gehört die Zukunft!
  • 4.
    Visionäre Vorschau aufdas Web 2.0: „Doch wahrer Sozialismus heißt nicht Kollektivismus, verantwortungsbewußter Sozialismus nicht Vermassung!“
  • 5.
  • 6.
    Ein/e WissensarbeiterIn istjemand, der/die auf einen Bildschirm starrt. 2010
  • 7.
    Auch Papier isteine Art „Screen“: Oberfläche mit Zeichen & Symbolen Vannevar Bush, „Memex“ (1945)
  • 8.
    Die Ursituation derWissensarbeit: Zeug kommt rein, Zeug geht raus. Stuff out Stuff in Mit Dank an David Allen, Getting Things Done (2001)
  • 9.
    Wissensarbeit 1984 (veröffentlicht 1948)
  • 10.
    „Vor dem Teleschirmmit dem Sprechschreiber waren zwei Rohrpost-Öffnungen, eine für schriftliche Mitteilungen und eine größere für die Dokumente. (...) Winston wählte auf dem Teleschirm „Frühere Nummern“ und forderte die benötigten Dokumente an, die wenige Augenblicke später aus der Rohrpost herausgeglitten kamen.“ George Orwell, 1984 (In einer gestrichenen Manuskript-Passage berichtet ein Kollege, dass er sich via Tele- schirm mit Kollegen auf anderen Kontinenten austauscht.)
  • 11.
  • 12.
    Informationsarbeit: Vorgegebene Inhalte modifizieren „Zwei Aufgaben waren Routine-Angelegenheiten, wenn auch die zweite ein langweiliges Durch- ackern von Zahlenlisten erfordern würde.“ George Orwell, 1984
  • 13.
    Wissenssarbeit: Nicht wissen, was das konkrete Resultat sein wird* „Aber es gab auch schwierige Aufgaben, in denen man sich verlieren konnte wie in den Tiefen mathematischer Probleme, von nichts geleitet als der Kenntnis der Prinzipien … und dem eigenen Einfühlungsvermögen ...“ George Orwell, 1984 In Anlehnung an die Definition von Peter Drucker
  • 14.
  • 15.
    1994: „Wir sindOpfer des 'Tunnel-Design'.“ John Seely Brown & Paul Duguid
  • 16.
    Semantische FOKUS Soziale Peripherie .doc Peripherie (z.B. Google, (Communities Twitter, Feeds of Practice, of & Tags ... Interest ...)
  • 17.
    MS Office explodiert! Google 7 Minuten! shreddert (durchschnittliche Zeit Inhalte ohne Unterbrechung) Permanente Anrufe E-mail Flut! Ablage- Systeme Meetings, Meetings, Meetings
  • 18.
  • 19.
    Viertakter 1. Ansaugen Ottomotor: 2. Verdichten 3. Arbeiten 4. Ausstoßen = Ansaugen ... Dank für die Metapher an Matt Webb http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a6/4-Stroke-Engine.gif
  • 20.
    Ansaugen, Verdichten, Arbeiten,Ausstoßen Matt Webb, The Web As Movement, Talk (2008) http://berglondon.com/talks/movement/?slide=29
  • 21.
    The Web AsMovement (Matt Webb) „Es braucht einen Funken, um das Ganze in Gang zu setzen. Wie bei einem Online Community Forum. Und dann dreht sich der Kolben, und es ist beinahe ein Nebeneffekt, dass dabei Bewegung nach außen auf die Räder übertragen wird. Ein anderer Nebeneffekt besteht darin, dass diese Bewegung zugleich wieder für neues Ansaugen sorgt, womit der Kreislauf neu beginnt. Es ist also eine selbsterhaltende Bewegung – so wie man die Energie vom Frühstück benutzt, um das Mittagessen zuzubereiten, und dann die Energie vom Abendessen, um wieder aufzustehen und Frühstück zu machen.“ Matt Webb, The Web As Movement, Talk (2008) http://berglondon.com/talks/movement/?slide=18
  • 22.
  • 23.
    Wissen, das nichtim Umlauf ist, ist jetzt schon vergessen. (Wissen, das nicht im Web ist, ist jetzt schon vergessen.)
  • 24.
    Das Microcontent Ökoysystem: InfoClouds & InfoFlows
  • 25.
  • 27.
    McKinsey 2009: 12Typen von Wissensarbeitern http://whatmatters.mckinseydigital.com/flash/collaboration/
  • 28.
    Typ 1: Kommunikation in Kürzeln & Übersichten Manager Performer Verkäufer Projektmanager
  • 29.
    Typ 2: Sachliche Interaktion Berater Instrukteur Agent Helfer / Zuarbeiter Projektmanager
  • 30.
    Typ 3: Inhalte im Zentrum der Kollaboration Administrator Investigator Forscher Urheber/Kreativer
  • 31.
    Die McKinsey-Idee: den 12 Typen von Wissensarbeitern typische kollaborative Arbeitsformen und von da aus dann typische Web-Applikationen zuordnen. (Die Idee ist richtig, die konkrete Umsetzung erscheint mir noch verbesserungsfähig. In der Folge meine ersten Schematisierungs-Versuche:)
  • 32.
    Aspekte von Wissensarbeit Passende Applikationen AUTHORING Blog | Wiki | Etherpad | 'Dokumente' verfertigen GDocs ... KOMMUNIZIEREN (Micro-)Blogging | IM | Voice Vernetzen, Präsenz over IP | Webconferencing WISSEN Social Bookmarking | Wikis | AUFBAUEN Tagging |Feed Aggregator ... ZIRKULATION (Micro-)Blogging | MICROCONTENT Multimedia Mikro-Objekte KOLLEKTIVE Soziales Filtern INTELLIGENZ (Linken, Rating ...) PROJEKT Wiki | Agile PM 2.0 MANAGEMENT Applikationen
  • 33.
    Aufgabe: Versuchen Sie, dietypischen Funktionen von Wissensarbeit auf diese drei (groben) Typen organisierter Kollaboration zu projizieren: Welche Tools & Techniken werden bereits in herkömmlichen Organisationen eingesetzt, um diese Funktionen schlecht oder recht zu erfüllen? (Viele dieser Funktionen werden überhaupt erst klar benennbar und gut unterscheidbar, weil neue spezialisierte Web 2.0-Applikationen sie jetzt einzeln adressieren. Aber im alten Büro gab es sie irgendwie auch, und sei es als unerfülltes Bedürfnis.)
  • 34.
    Welche Tools, Methodenund Applikationen stehen zur Verfügung? Welche sind typisch für den jeweiligen Organisations-Typus?
  • 35.
    Welche Tools, Methodenund Applikationen stehen zur Verfügung? Welche sind typisch für den jeweiligen Organisations-Typus?
  • 36.
    Welche Tools, Methodenund Applikationen stehen zur Verfügung? Welche sind typisch für den jeweiligen Organisations-Typus?
  • 37.
    Welche Tools, Methodenund Applikationen stehen zur Verfügung? Welche sind typisch für den jeweiligen Organisations-Typus?
  • 38.
    Welche Tools, Methodenund Applikationen stehen zur Verfügung? Welche sind typisch für den jeweiligen Organisations-Typus?
  • 39.
    Welche Tools, Methodenund Applikationen stehen zur Verfügung? Welche sind typisch für den jeweiligen Organisations-Typus?
  • 40.
    Es geht umdas Design von Arbeitsumgebungen. „Social Media Business Design“ ist die bewusste Herstellung von vernetzten Ökosystemen, Prozessen und Kulturen, die auf dynamischen Signalen aufbauen, 'Schwarmintelligenz' ausnutzen & 'Metafilter' einsetzen.“ (Dachis Group) (Das klingt arg abstrakt und ein wenig zu penetrant nach Consultant-Sprache, aber im Kern stimmt es.)
  • 41.
    Wie lässt sichein passendes Ökosystem aus InfoClouds & InfoFlows designen?
  • 42.
    “Media is nolonger something we do, but something we become part of.” Marshall McLuhan
  • 43.
  • 44.
  • 45.
    Cloudworker (Einkünftiger Arbeitsplatz vonWissensarbeitern sieht vielleicht nicht so aus, aber er fühlt sich so an.)
  • 46.
  • 47.
    Sieben Prinzipien fürdas Design von Wissensarbeit 2.0-Umgebungen 1. Jede/r NutzerIn fühlt sich als Mittelpunkt des Universums 2. Der Grundstoff ist Microcontent: nicht größer als ein Screen, nicht länger als eine Aufmerksamkeitsspanne 3. Den Eindruck von Einfachheit erzeugen 4. Offenheit, Offenheit, Offenheit (des Design, der Inhalte, der Kollaboration) 5. Reiche Peripherie, beiläufige Aufmerksamkeit 6. Flow-Erlebnis (nicht vordefinierte Workflows) 7. Jeder Klick zuviel ist tödlich
  • 48.
  • 51.
    Beispiel: Kollaborativer Informations-Verdauungskreislauf aus Web 2.0-Modulen, zusammengehalten von Feeds
  • 52.
    Widgets für Microinformation-Flows (undBrowser-Plugins, um Mikroinhalte nebenbei zu produzieren)
  • 53.
    Stellen wir unsz.B. den beiläufigen Flow von Mikroinforma- tionen und Wissens-Bausteinen vor, wie einen Radio-Kanal, dessen Programm ich selbst beeinflusse …
  • 54.
    Statt Songs erscheintein Feed meiner Microcontent-Items. (Und die Hits sind in 'Heavy Rotation'.)
  • 55.
    Mit Daumen rauf/runterkann ich die Items hierarchisieren.
  • 56.
    Ein Klick, undich kann den Feed neu arrangieren.
  • 57.
  • 58.
    Wissen, das nichtim Umlauf ist, ist jetzt schon vergessen.
  • 59.
    Vielen Dank. Martin Lindner MicroWeb Forschung & Beratung http://twitter.com/martinlindner martin.lindner@gmail.com