Evaluation  digitaler Lernsysteme? Qualität durch Evaluation Dr. Ulf-Daniel Ehlers European Foundation for Quality in eLearning, Universität Duisburg-Essen [email_address] Microlearning conference 2007,  Innsbruck, 21. Juni 2007
 
Qualität im E-Learning  (Tergan, Hron & Mandl, 1992;  Tergan, 1998)  Ko-Produktion/ Pro-Sumption Bildungsqualität wird von allen am Bildungsarranegment Beteiligten mit beeinflusst:  Diversifizierung von Bildungskontexten erfordert Flexibilität.  Partizipation/ Aushandlung Bildungsqualität ist das Ergebnis von Aushandlungsprozessen: Ohne Beteiligung der Lernenden am Aushandlungsprozess kann keine Bildungsqualität entstehen Professionalisierung   Alle Akteure müssen in die Lage versetzt werden, aktiv am Aushandlungsprozess um Bildungsqualität teilzunehmen: Professionalisierung
http://www.evaluationsnetz.de/index.php?cat=3&id=30&   http://www.sevaq.com/index.php?page=0
Evaluation von E-Learning  Besonderheiten der Evaluation des E-Learning individueller freier Zugang heterogene Ausgangs- und Bedürfnisstruktur Wahlfreiheit des Angebotes,  schwierige Trennung  der Auswirkungen von delivery und instructional technology Auswirkungen kollaborativer Lernszenarien
Besonderheiten des Onlinelernens Zugang Onlinelernen ermöglicht zeitlich, räumlich individuellen Zugang zu Lernmaterialien Vielfältige Lernformen Präsenzphasen Virtuelle Selbstlernphasen Tutorielle Unterstützung Kontakt zu MitlernerInnen Dadurch: Lernen kann nicht direkt beobachtet werden (Thorpe 1988: 20) Konsequenzen für Evaluation: Methoden
Besonderheiten des Onlinelernens Heterogene Ausgangssituation und    Bedürfnisstruktur Heterogene  Ausgangssituation Demographische Komponente Inhaltliche Komponenten (Vorwissen, Kenntnisse) Individualisierung der Lernprozesse Was wann, wie lange, wie oft = Kontrolle des Lernenden Heterogene Bedürfnisstruktur Vielfältige, unterschiedliche Zielstrukturen Unterschiedliche Definitionen von „Lernerfolg“ Konsequenzen für Evaluation: Unterschiedliche Ausgangssituationen und Zielstrukturen müssen reflektiert werden
Besonderheiten des Onlinelernens Individuelle Lernorganisation Onlinelernen erfordert Lernmaterialien, die Lernprozesse und Interaktionen anstoßen/  unterstützen. Wahlfreiheit: Welcher Inhalt, Abschnitt, Kurs wird wann und wie gewählt/ gelernt?  Internet als „Rich-Learning Environment“ Konsequenz für Evaluation: individuelle Lernorganisation berücksichtigen
Besonderheiten des Onlinelernens Soziale Lernsituation Technik - Didaktik Distribution der Inhalte Betreuung & Support (Tutoriell) physische Organisation (Hard-, Software) soziale Organisation verwaltungstechnische Organisation Konsequenz für Evaluation: Unterscheidung von Effekten der  delivery technology (Effekte der Distribution, dynamischer Inhalte) und  educational technology (interaktiver Didaktik des Materials ) (Clark 1994)
Besonderheiten des Onlinelernens CSCL: Soziales Lernen CSCL: Lernerfolg ist nicht in der kognitiven Leistung einer Einzelnperson sondern im gesamten Lernsystem zu finden Auswirkungen: Aufgabenstellungen müssen auf die Lerngruppe bezogen sein Kollaboratives Lernen kann Synergien entfalten: Lernen durch gegenseitige Fehlerkorrektur, etc. Lernen wird durch Verteilung von Wissen und Fähigkeiten in der Lerngruppe beeinflusst Interdependenz: Gruppe - Individuum Konsequenz für Evaluation: Keine statische sondern dynamische  Herangehensweise
Fragen & Diskussionen Und für Sie? Welche Rolle spielt Evaluation bei Ihnen? Welche Qualität? Was ist wichtig?
Dr. Ulf-Daniel Ehlers Universität Duisburg-Essen Wirtschaftsinformatik [email_address] Projektleitung europäischer Projekte im Bereich  E-Learning-Qualität  Vizepräsident der European Foundation for Quality in E-Learning Autor des “Handbook for Quality and Standardisation in E-Learning” Studie “Lernqualitaet.de – Qualität im E-Learning aus Lerner/innenperspektive” http://www.learnqualitaet.de   http://www.qualityfoundation.org http://www.eqo.info

Evaluation digitaler Lernsysteme? Qualität durch Evaluation

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    Evaluation digitalerLernsysteme? Qualität durch Evaluation Dr. Ulf-Daniel Ehlers European Foundation for Quality in eLearning, Universität Duisburg-Essen [email_address] Microlearning conference 2007, Innsbruck, 21. Juni 2007
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    Qualität im E-Learning (Tergan, Hron & Mandl, 1992; Tergan, 1998) Ko-Produktion/ Pro-Sumption Bildungsqualität wird von allen am Bildungsarranegment Beteiligten mit beeinflusst: Diversifizierung von Bildungskontexten erfordert Flexibilität. Partizipation/ Aushandlung Bildungsqualität ist das Ergebnis von Aushandlungsprozessen: Ohne Beteiligung der Lernenden am Aushandlungsprozess kann keine Bildungsqualität entstehen Professionalisierung Alle Akteure müssen in die Lage versetzt werden, aktiv am Aushandlungsprozess um Bildungsqualität teilzunehmen: Professionalisierung
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    http://www.evaluationsnetz.de/index.php?cat=3&id=30& http://www.sevaq.com/index.php?page=0
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    Evaluation von E-Learning Besonderheiten der Evaluation des E-Learning individueller freier Zugang heterogene Ausgangs- und Bedürfnisstruktur Wahlfreiheit des Angebotes, schwierige Trennung der Auswirkungen von delivery und instructional technology Auswirkungen kollaborativer Lernszenarien
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    Besonderheiten des OnlinelernensZugang Onlinelernen ermöglicht zeitlich, räumlich individuellen Zugang zu Lernmaterialien Vielfältige Lernformen Präsenzphasen Virtuelle Selbstlernphasen Tutorielle Unterstützung Kontakt zu MitlernerInnen Dadurch: Lernen kann nicht direkt beobachtet werden (Thorpe 1988: 20) Konsequenzen für Evaluation: Methoden
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    Besonderheiten des OnlinelernensHeterogene Ausgangssituation und Bedürfnisstruktur Heterogene Ausgangssituation Demographische Komponente Inhaltliche Komponenten (Vorwissen, Kenntnisse) Individualisierung der Lernprozesse Was wann, wie lange, wie oft = Kontrolle des Lernenden Heterogene Bedürfnisstruktur Vielfältige, unterschiedliche Zielstrukturen Unterschiedliche Definitionen von „Lernerfolg“ Konsequenzen für Evaluation: Unterschiedliche Ausgangssituationen und Zielstrukturen müssen reflektiert werden
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    Besonderheiten des OnlinelernensIndividuelle Lernorganisation Onlinelernen erfordert Lernmaterialien, die Lernprozesse und Interaktionen anstoßen/ unterstützen. Wahlfreiheit: Welcher Inhalt, Abschnitt, Kurs wird wann und wie gewählt/ gelernt? Internet als „Rich-Learning Environment“ Konsequenz für Evaluation: individuelle Lernorganisation berücksichtigen
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    Besonderheiten des OnlinelernensSoziale Lernsituation Technik - Didaktik Distribution der Inhalte Betreuung & Support (Tutoriell) physische Organisation (Hard-, Software) soziale Organisation verwaltungstechnische Organisation Konsequenz für Evaluation: Unterscheidung von Effekten der delivery technology (Effekte der Distribution, dynamischer Inhalte) und educational technology (interaktiver Didaktik des Materials ) (Clark 1994)
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    Besonderheiten des OnlinelernensCSCL: Soziales Lernen CSCL: Lernerfolg ist nicht in der kognitiven Leistung einer Einzelnperson sondern im gesamten Lernsystem zu finden Auswirkungen: Aufgabenstellungen müssen auf die Lerngruppe bezogen sein Kollaboratives Lernen kann Synergien entfalten: Lernen durch gegenseitige Fehlerkorrektur, etc. Lernen wird durch Verteilung von Wissen und Fähigkeiten in der Lerngruppe beeinflusst Interdependenz: Gruppe - Individuum Konsequenz für Evaluation: Keine statische sondern dynamische Herangehensweise
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    Fragen & DiskussionenUnd für Sie? Welche Rolle spielt Evaluation bei Ihnen? Welche Qualität? Was ist wichtig?
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    Dr. Ulf-Daniel EhlersUniversität Duisburg-Essen Wirtschaftsinformatik [email_address] Projektleitung europäischer Projekte im Bereich E-Learning-Qualität Vizepräsident der European Foundation for Quality in E-Learning Autor des “Handbook for Quality and Standardisation in E-Learning” Studie “Lernqualitaet.de – Qualität im E-Learning aus Lerner/innenperspektive” http://www.learnqualitaet.de http://www.qualityfoundation.org http://www.eqo.info