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personal manager 6/2017 35
weiterbildung
Die digitale Transformation verändert die Arbeitswelt
in vielen Bereichen, auch beim persönlichen Lernen
und Erfahrungsaustausch mit Kollegen. Hier stehen
Berufstätigen inzwischen eine Vielzahl unterschied-
licher digitaler Tools zur Verfügung, mit denen sich
eigene Erkenntnisse mit anderen teilen und in einer
Gruppe diskutieren lassen. Eine Methode dafür ist
„Working Out Loud“ (WOL), entwickelt von dem Ame-
rikaner John Stepper. Wir haben mit zwei Anwendern
über den Ansatz und seine Einsatzmöglichkeiten für
das betriebliche Lernen gesprochen.
WorkingOutLoud
als Methode für das Wissensmanagement
Von Bettina Wallbrecht
Was ist Working Out Loud?
Als Methode ist Working Out Loud hierzulan-
de noch nicht so stark verbreitet, es gibt je-
doch eine wachsende Gemeinschaft, die sich
dafür engagiert, sie auch im deutschspra-
chigen Raum zu etablieren. Wofür steht der
Begriff Working Out Loud eigentlich? Laut
workingoutloud.com, der offiziellen Seite von
John Stepper, heißt es (leicht gekürzt): „Wor-
king Out Loud ist eine Methode, Beziehungen
aufzubauen, die dir auf verschiedene Art und
Weise helfen können. Anstatt zu netzwer-
ken, um etwas zu bekommen, lebst du eine
großzügige Haltung vor. Du investierst in Be-
ziehungen, die dir wiederum Zugang zu an-
deren Kontakten, Wissen und Möglichkeiten
verschaffen. Teil des Prozesses ist es, Wege zu
erlernen, um deine Arbeit sichtbar zu machen
und sie als aktiven Beitrag für andere darzu-
stellen. Wenn ein Großteil des Unternehmens
Working Out Loud anwendet, wird die Arbeit
effektiver und erfüllender und die Kultur ver-
ändert sich hin zu mehr Offenheit und Zu-
sammenarbeit.“
Simon Dückert
Geschäftsführer,
Cogneon Akademie
Foto:Dückert
Für Simon Dückert ist Working Out Loud vor
allem eine Methode des persönlichen Wis-
sensmanagements. „Die Anwender bauen
sich strategisch entlang ihrer persönlichen
Ziele ein Netzwerk auf, teilen Gedanken, In-
halte und Ideen mit diesem Netzwerk und
können bei Bedarf auf das Wissen im Netz-
werk zugreifen“, so der Geschäftsführer der
Cogneon Akademie.
Sebastian Hollmann
Bereich HR-Strategy,
Continental AG
Foto:Hollmann
Sebastian Hollmann, der bei der Continental
AG in Hannover im Bereich HR-Strategy ar-
beitet, bezeichnet Working Out Loud gerne
als „mentales Onboarding für die digitale
Transformation.“ Es gehe vor allem darum,
die eigene Arbeit sichtbar zu machen, sodass
im Netzwerk gemeinsam bessere Lösungen
entwickelt werden können, erklärt Hollmann
die Zielsetzung des Ansatzes. Gerade in Zeiten
der Digitalisierung sei es für Unternehmen
wichtig, schnell und flexibel zu agieren. Dies
erfordere jedoch eine neue Form der Zusam-
menarbeit in Netzwerken, in denen die Stär-
ken Einzelner gebündelt würden. Auf diese
Art der Zusammenarbeit bereite Working Out
personal manager 6/201736
weiterbildung Digitale Zusammenarbeit und vertrauensvolle Beziehungen
personal manager 6/2017 37
weiterbildungDigitale Zusammenarbeit und vertrauensvolle Beziehungen
+43 664 - 535 76 89 www.anitahaider.at
Entwicklung für Ihr Unternehmen auf dem Weg zur
MINDFUL ORGANISATION
Loud die Mitarbeiter vor und helfe ihnen, ein
„digitales Mindset“ zu entwickeln, so Holl-
mann. „Auf der anderen Seite geht es darum,
im Netzwerk stärker voneinander zu lernen –
hier hilft die Methode dabei, diese Form des
Arbeitens zu üben und zu verinnerlichen,“
erläutert Hollmann.
Die Circles:
Working Out Loud für Einsteiger
Um die Methode kennenzulernen und aus-
zuprobieren, gibt es sogenannte Circles: In
einem zwölfwöchigen Programm treffen sich
Interessierte in einer kleinen Gruppe jeweils
für eine Stunde pro Woche und lernen die
Methode schrittweise kennen, erklärt Simon
Dückert die Idee hinter diesem Konzept. In
den Circles werde unter anderem auch das
Teilen von Inhalten in sozialen Netzwerken
geübt. Dies könnten sowohl öffentliche sozi-
ale Medien oder ein internes soziales Intranet
sein.
„Die Circles sind eine gute Möglichkeit, Wor-
king Out Loud einmal strukturiert auszu-
probieren und sich erste Verhaltensweisen
anzueignen, die wir im digitalen Zeitalter be-
nötigen, um erfolgreich zusammenzuarbei-
ten“, ergänzt Hollmann. Man könne sie also
als eine Art „Trainingslager“ bezeichnen, das
auf eine nachhaltige Verhaltensänderung
vorbereite. Wichtig sei, dass jeder Teilnehmer
eines Circles ein Ziel vor Augen habe, das er in
dieser Zeit erreichen möchte. Anhand soge-
nannter „Circle Guides“, kurzer Anleitungen
mit Aufgaben, die in der jeweiligen Session
bearbeitet werden, setzen die Teilnehmer
konkrete Handlungen um und reflektieren
gemeinsam den Erfolg.
In den ersten Wochen werde zum Beispiel
das eigene Ziel definiert und geschärft. Zu-
dem werde überlegt, wer bei der Erreichung
dieses Ziels helfen könne und was man der-
jenigen Person im Gegenzug dafür anbieten
könne. „Das hat jedoch nichts damit zu tun,
dass ich jemanden manipulieren möchte,
um mein Ziel zu erreichen“, erklärt Holl-
mann. „Vielmehr überlege ich, was ich ihm
oder ihr anbieten kann, damit wir gemein-
sam win-win-orientiert zusammenarbeiten
können.“ Habe man einmal dieses „Growth
Mindset“ entwickelt, sei es meist sogar so,
dass man selbst erst einmal die eigenen Er-
gebnisse teile, ohne etwas dafür zu erwar-
ten. Dennoch werde diese Offenheit belohnt:
„Meine persönliche Erfahrung ist, dass man
aus seinem Netzwerk sogar viel mehr zurück-
bekommt, als man erwartet hätte“, betont
Hollmann.
Einen spannenden Einblick, wie so ein Circle
funktioniert, gibt Harald Schirmer, der bei
der Continental AG für die Digitale Trans-
formation und Change verantwortlich ist, in
seinem Blog (www.harald-schirmer.de). In
Woche 6
Verbessere deine Sichtbarkeit
Übersicht über die
12 strukturierten Wochen
der Circles
Woche 12
Reflektiere und feiere
Woche 1
Entscheide dich für ein Ziel &
erstelle eine erste Liste von Leuten,
die damit in Verbindung stehen
Woche 2
Deine ersten Beiträge
Woche 3
Mache drei kleine Schritte
Woche 4
Errege Aufmerksamkeit
Woche 5
Mache es persönlich
Woche 7
Sei zielgerichtet
Woche 8
Werde systematischer
Woche 9
Entdecke neue eigene und
authentische Beiträge
Woche 10
Mache es zur Gewohnheit
Woche 11
Stelle dir die Möglichkeiten vor
personal manager 6/201738
lohn & recht Digitale Zusammenarbeit und vertrauensvolle Beziehungen
seinem Beitrag vom 3. Oktober 2017 sind die
Live-Mitschnitte aller zwölf Circle Sessions,
die seine Gruppe per Skype geführt hatte,
zum Anschauen verlinkt.
Welche Unternehmen, Themen oder
Mitarbeitergruppen eignen sich?
Eine wachsende Zahl Unternehmen nutzt
inzwischen Working Out Loud als Lern- und
Arbeitsansatz für sich. „In der WOL Com-
munity of Practice tauschen sich zum Bei-
spiel Vertreter von Continental, Audi, BMW,
Bosch, Daimler und Siemens unternehmens-
übergreifend darüber aus, wie wir den An-
satz noch weiter entwickeln und verbreiten
können“, berichtet Hollmann. Grundsätzlich
könnten alle Unternehmen, Themenstel-
lungen oder Mitarbeitergruppen diese Me-
thode nutzen, sind sich beide Experten einig.
„Egal ob Fach- oder Führungskraft, Working
Out Loud ist für alle geeignet, die ihre Ziele
mit einem noch nicht vorhandenen Netz-
werk besser erreichen können als alleine“, so
Dückert.
Die oben beschriebenen Circles seien ein
erster Schritt und grundsätzlich für alle Un-
ternehmen geeignet, um sich erst einmal die
grundlegenden Voraussetzungen für digi-
tales Zusammenarbeiten anzueignen, erklärt
Hollmann. „Wenn es um Ziele geht, für de-
ren Erreichung ich vor allem Führungskräfte
brauche, ist es meiner Erfahrung nach jedoch
oftmals gar nicht so einfach, diese über in-
terne und externe soziale Netzwerke zu er-
reichen. Hier muss ich mir andere Kanäle,
gegebenenfalls auch Offline-Kontaktmög-
lichkeiten suchen, über welche diese Per-
sonen ansprechbar sind,“ so Hollmann.
Technische Rahmenbedingungen
Damit Working Out Loud Erfolg haben kann,
sollten Unternehmen gewisse Vorausset-
zungen erfüllen. Zu den förderlichen Rah-
menbedingungen gehöre aus technischer
Sicht zum Beispiel ein sogenanntes Enter-
prise Social Network, in dem sich Mitarbeiter
vernetzen und Inhalte teilen können, erklärt
Simon Dückert. In diesem könne beispielswei-
se eine Gruppe bereitgestellt werden, die in
die Methode einführe, die auf die Circle Gu-
ides verweise, Working Out Loud in den stra-
tegischen Kontext der Organisation einbette
und einen Marktplatz für Interessierte bereit-
stelle. Ein eigenes Enterprise Social Network
biete Mitarbeitern eine optimale Plattform,
um sich zu vernetzen und auszutauschen,
zum Beispiel über Blogs, Foren und ihre per-
sönlichen Profile, meint auch Sebastian Holl-
mann. Einige Unternehmen hätten bereits
solche Tools im Einsatz, sie würden jedoch
von vielen Mitarbeitern noch nicht optimal
genutzt. Dann sei Working Out Loud eine
gute Methode, um den Mitarbeitern die Not-
wendigkeit für den Einsatz digitaler Collabo-
ration Tools deutlich zu machen und ihnen in
wenigen Schritten und mit einem konkreten
Nutzen zu zeigen, wie sie diese sinnvoll für
sich einsetzen können, so Hollmann weiter.
Persönlich nutze er sehr stark externe Kanä-
le wie zum Beispiel Twitter, Facebook, seinen
Blog und Podcasts, um seine Arbeit zu teilen
und mit seinem Netzwerk in den Dialog zu
treten.
Offenheit, Empathie, Großzügigkeit
Eine offene, transparente und partizipative
Unternehmenskultur sei für Working Out
Loud ebenfalls förderlich, ergänzt Simon
Dückert. Die Methode könne aber auch dazu
verwendet werden, eine solche Kultur im Un-
ternehmen zu entwickeln. Essenziell wichtig
sei die grundsätzliche Haltung derjenigen, die
Working Out Loud betreiben, betont Sebas-
tian Hollmann. Es gehe dabei um Empathie,
Großzügigkeit gegenüber anderen und den
Aufbau vertrauensbasierter Beziehungen.
„Gerade in der oft unpersönlichen digitalen
Welt sind sie aus meiner Sicht unverzichtbare
Voraussetzungen einer erfolgreichen Zusam-
menarbeit.“
Mithilfe dieser Methode entstehe auch auf
der kulturellen Ebene ein Zuwachs an Ver-
netzung und Vertrauen und ein gemeinsames
Mindset, erklärt Hollmann. „Das ist deswegen
notwendig, weil sich die digitale Transfor-
mation eben nicht nur auf die digitale Ebene
reduzieren lässt. Sie ist vor allem auch eine
kulturelle und soziale Transformation – und
hierbei kann Working Out Loud Unternehmen
gezielt unterstützen.“
Ausblick
Die beiden Experten sind zuversichtlich, dass
die Methode sich weiter im deutschspra-
chigen Raum verbreiten wird, und engagieren
sich auch selbst dafür. „In der deutschspra-
chigen WOL Community of Practice arbeiten
wir unternehmensübergreifend und gemein-
sam mit John Stepper, der die Methode ent-
wickelt hat, daran, noch mehr Menschen zu
erreichen“, erklärt Sebastian Hollmann. Über
die Beschreibung konkreter Anwendungsfälle
wie zum Beispiel Recruiting, Onboarding oder
Learning & Development wolle die Gruppe
noch mehr Unternehmen dafür begeistern,
den Mehrwert von Working Out Loud für sich
zu erkennen.
Oft funktioniere die Verbreitung so, dass
Circle-Teilnehmer anderen von ihren Erfah-
rungen berichten und mit neuen Teilneh-
mern jeweils neue Circle gründeten, erzählt
Simon Dückert. Da ein Großteil der Teilneh-
mer sehr begeistert von Working Out Loud
sei, werde die Verbreitungsgeschwindigkeit
der Methode seiner Meinung nach stark zu-
nehmen.
Im digitalen Zeitalter sei kontinuierliches Ler-
nen, das on the Job anhand konkreter The-
men und Ziele der Mitarbeiter stattfinde, ein
zentraler Erfolgsfaktor, gibt Sebastian Holl-
mann zu bedenken. „Daher denke ich, dass
wir die Chance haben, Working Out Loud in
noch mehr Unternehmen bekannt zu ma-
chen und als wichtige Methode zu etablieren,
damit digitale Zusammenarbeit noch erfolg-
reicher wird.“
Webtipps
workingoutloud.com Webseite und Blog des
Initiators John Stepper, inklusive Circle-Leit-
faden (auch auf Deutsch)
workingoutloud.de Enthält verschiedene
Interviews mit Unterstützern aus Unterneh-
men
www.harald-schirmer.de Inklusive aufge-
zeichnete Videos der Circle Sessions
blog.zukunft-personal.de Artikel Working
Out Loud als mentales Onboarding für die
Digitale Transformation von Sebastian Holl-
mann
www.linkedin.com/pulse/working-out-
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WOL im personal manager 6/2017

  • 1. personal manager 6/2017 35 weiterbildung Die digitale Transformation verändert die Arbeitswelt in vielen Bereichen, auch beim persönlichen Lernen und Erfahrungsaustausch mit Kollegen. Hier stehen Berufstätigen inzwischen eine Vielzahl unterschied- licher digitaler Tools zur Verfügung, mit denen sich eigene Erkenntnisse mit anderen teilen und in einer Gruppe diskutieren lassen. Eine Methode dafür ist „Working Out Loud“ (WOL), entwickelt von dem Ame- rikaner John Stepper. Wir haben mit zwei Anwendern über den Ansatz und seine Einsatzmöglichkeiten für das betriebliche Lernen gesprochen. WorkingOutLoud als Methode für das Wissensmanagement Von Bettina Wallbrecht Was ist Working Out Loud? Als Methode ist Working Out Loud hierzulan- de noch nicht so stark verbreitet, es gibt je- doch eine wachsende Gemeinschaft, die sich dafür engagiert, sie auch im deutschspra- chigen Raum zu etablieren. Wofür steht der Begriff Working Out Loud eigentlich? Laut workingoutloud.com, der offiziellen Seite von John Stepper, heißt es (leicht gekürzt): „Wor- king Out Loud ist eine Methode, Beziehungen aufzubauen, die dir auf verschiedene Art und Weise helfen können. Anstatt zu netzwer- ken, um etwas zu bekommen, lebst du eine großzügige Haltung vor. Du investierst in Be- ziehungen, die dir wiederum Zugang zu an- deren Kontakten, Wissen und Möglichkeiten verschaffen. Teil des Prozesses ist es, Wege zu erlernen, um deine Arbeit sichtbar zu machen und sie als aktiven Beitrag für andere darzu- stellen. Wenn ein Großteil des Unternehmens Working Out Loud anwendet, wird die Arbeit effektiver und erfüllender und die Kultur ver- ändert sich hin zu mehr Offenheit und Zu- sammenarbeit.“ Simon Dückert Geschäftsführer, Cogneon Akademie Foto:Dückert Für Simon Dückert ist Working Out Loud vor allem eine Methode des persönlichen Wis- sensmanagements. „Die Anwender bauen sich strategisch entlang ihrer persönlichen Ziele ein Netzwerk auf, teilen Gedanken, In- halte und Ideen mit diesem Netzwerk und können bei Bedarf auf das Wissen im Netz- werk zugreifen“, so der Geschäftsführer der Cogneon Akademie. Sebastian Hollmann Bereich HR-Strategy, Continental AG Foto:Hollmann Sebastian Hollmann, der bei der Continental AG in Hannover im Bereich HR-Strategy ar- beitet, bezeichnet Working Out Loud gerne als „mentales Onboarding für die digitale Transformation.“ Es gehe vor allem darum, die eigene Arbeit sichtbar zu machen, sodass im Netzwerk gemeinsam bessere Lösungen entwickelt werden können, erklärt Hollmann die Zielsetzung des Ansatzes. Gerade in Zeiten der Digitalisierung sei es für Unternehmen wichtig, schnell und flexibel zu agieren. Dies erfordere jedoch eine neue Form der Zusam- menarbeit in Netzwerken, in denen die Stär- ken Einzelner gebündelt würden. Auf diese Art der Zusammenarbeit bereite Working Out
  • 2. personal manager 6/201736 weiterbildung Digitale Zusammenarbeit und vertrauensvolle Beziehungen
  • 3. personal manager 6/2017 37 weiterbildungDigitale Zusammenarbeit und vertrauensvolle Beziehungen +43 664 - 535 76 89 www.anitahaider.at Entwicklung für Ihr Unternehmen auf dem Weg zur MINDFUL ORGANISATION Loud die Mitarbeiter vor und helfe ihnen, ein „digitales Mindset“ zu entwickeln, so Holl- mann. „Auf der anderen Seite geht es darum, im Netzwerk stärker voneinander zu lernen – hier hilft die Methode dabei, diese Form des Arbeitens zu üben und zu verinnerlichen,“ erläutert Hollmann. Die Circles: Working Out Loud für Einsteiger Um die Methode kennenzulernen und aus- zuprobieren, gibt es sogenannte Circles: In einem zwölfwöchigen Programm treffen sich Interessierte in einer kleinen Gruppe jeweils für eine Stunde pro Woche und lernen die Methode schrittweise kennen, erklärt Simon Dückert die Idee hinter diesem Konzept. In den Circles werde unter anderem auch das Teilen von Inhalten in sozialen Netzwerken geübt. Dies könnten sowohl öffentliche sozi- ale Medien oder ein internes soziales Intranet sein. „Die Circles sind eine gute Möglichkeit, Wor- king Out Loud einmal strukturiert auszu- probieren und sich erste Verhaltensweisen anzueignen, die wir im digitalen Zeitalter be- nötigen, um erfolgreich zusammenzuarbei- ten“, ergänzt Hollmann. Man könne sie also als eine Art „Trainingslager“ bezeichnen, das auf eine nachhaltige Verhaltensänderung vorbereite. Wichtig sei, dass jeder Teilnehmer eines Circles ein Ziel vor Augen habe, das er in dieser Zeit erreichen möchte. Anhand soge- nannter „Circle Guides“, kurzer Anleitungen mit Aufgaben, die in der jeweiligen Session bearbeitet werden, setzen die Teilnehmer konkrete Handlungen um und reflektieren gemeinsam den Erfolg. In den ersten Wochen werde zum Beispiel das eigene Ziel definiert und geschärft. Zu- dem werde überlegt, wer bei der Erreichung dieses Ziels helfen könne und was man der- jenigen Person im Gegenzug dafür anbieten könne. „Das hat jedoch nichts damit zu tun, dass ich jemanden manipulieren möchte, um mein Ziel zu erreichen“, erklärt Holl- mann. „Vielmehr überlege ich, was ich ihm oder ihr anbieten kann, damit wir gemein- sam win-win-orientiert zusammenarbeiten können.“ Habe man einmal dieses „Growth Mindset“ entwickelt, sei es meist sogar so, dass man selbst erst einmal die eigenen Er- gebnisse teile, ohne etwas dafür zu erwar- ten. Dennoch werde diese Offenheit belohnt: „Meine persönliche Erfahrung ist, dass man aus seinem Netzwerk sogar viel mehr zurück- bekommt, als man erwartet hätte“, betont Hollmann. Einen spannenden Einblick, wie so ein Circle funktioniert, gibt Harald Schirmer, der bei der Continental AG für die Digitale Trans- formation und Change verantwortlich ist, in seinem Blog (www.harald-schirmer.de). In Woche 6 Verbessere deine Sichtbarkeit Übersicht über die 12 strukturierten Wochen der Circles Woche 12 Reflektiere und feiere Woche 1 Entscheide dich für ein Ziel & erstelle eine erste Liste von Leuten, die damit in Verbindung stehen Woche 2 Deine ersten Beiträge Woche 3 Mache drei kleine Schritte Woche 4 Errege Aufmerksamkeit Woche 5 Mache es persönlich Woche 7 Sei zielgerichtet Woche 8 Werde systematischer Woche 9 Entdecke neue eigene und authentische Beiträge Woche 10 Mache es zur Gewohnheit Woche 11 Stelle dir die Möglichkeiten vor
  • 4. personal manager 6/201738 lohn & recht Digitale Zusammenarbeit und vertrauensvolle Beziehungen seinem Beitrag vom 3. Oktober 2017 sind die Live-Mitschnitte aller zwölf Circle Sessions, die seine Gruppe per Skype geführt hatte, zum Anschauen verlinkt. Welche Unternehmen, Themen oder Mitarbeitergruppen eignen sich? Eine wachsende Zahl Unternehmen nutzt inzwischen Working Out Loud als Lern- und Arbeitsansatz für sich. „In der WOL Com- munity of Practice tauschen sich zum Bei- spiel Vertreter von Continental, Audi, BMW, Bosch, Daimler und Siemens unternehmens- übergreifend darüber aus, wie wir den An- satz noch weiter entwickeln und verbreiten können“, berichtet Hollmann. Grundsätzlich könnten alle Unternehmen, Themenstel- lungen oder Mitarbeitergruppen diese Me- thode nutzen, sind sich beide Experten einig. „Egal ob Fach- oder Führungskraft, Working Out Loud ist für alle geeignet, die ihre Ziele mit einem noch nicht vorhandenen Netz- werk besser erreichen können als alleine“, so Dückert. Die oben beschriebenen Circles seien ein erster Schritt und grundsätzlich für alle Un- ternehmen geeignet, um sich erst einmal die grundlegenden Voraussetzungen für digi- tales Zusammenarbeiten anzueignen, erklärt Hollmann. „Wenn es um Ziele geht, für de- ren Erreichung ich vor allem Führungskräfte brauche, ist es meiner Erfahrung nach jedoch oftmals gar nicht so einfach, diese über in- terne und externe soziale Netzwerke zu er- reichen. Hier muss ich mir andere Kanäle, gegebenenfalls auch Offline-Kontaktmög- lichkeiten suchen, über welche diese Per- sonen ansprechbar sind,“ so Hollmann. Technische Rahmenbedingungen Damit Working Out Loud Erfolg haben kann, sollten Unternehmen gewisse Vorausset- zungen erfüllen. Zu den förderlichen Rah- menbedingungen gehöre aus technischer Sicht zum Beispiel ein sogenanntes Enter- prise Social Network, in dem sich Mitarbeiter vernetzen und Inhalte teilen können, erklärt Simon Dückert. In diesem könne beispielswei- se eine Gruppe bereitgestellt werden, die in die Methode einführe, die auf die Circle Gu- ides verweise, Working Out Loud in den stra- tegischen Kontext der Organisation einbette und einen Marktplatz für Interessierte bereit- stelle. Ein eigenes Enterprise Social Network biete Mitarbeitern eine optimale Plattform, um sich zu vernetzen und auszutauschen, zum Beispiel über Blogs, Foren und ihre per- sönlichen Profile, meint auch Sebastian Holl- mann. Einige Unternehmen hätten bereits solche Tools im Einsatz, sie würden jedoch von vielen Mitarbeitern noch nicht optimal genutzt. Dann sei Working Out Loud eine gute Methode, um den Mitarbeitern die Not- wendigkeit für den Einsatz digitaler Collabo- ration Tools deutlich zu machen und ihnen in wenigen Schritten und mit einem konkreten Nutzen zu zeigen, wie sie diese sinnvoll für sich einsetzen können, so Hollmann weiter. Persönlich nutze er sehr stark externe Kanä- le wie zum Beispiel Twitter, Facebook, seinen Blog und Podcasts, um seine Arbeit zu teilen und mit seinem Netzwerk in den Dialog zu treten. Offenheit, Empathie, Großzügigkeit Eine offene, transparente und partizipative Unternehmenskultur sei für Working Out Loud ebenfalls förderlich, ergänzt Simon Dückert. Die Methode könne aber auch dazu verwendet werden, eine solche Kultur im Un- ternehmen zu entwickeln. Essenziell wichtig sei die grundsätzliche Haltung derjenigen, die Working Out Loud betreiben, betont Sebas- tian Hollmann. Es gehe dabei um Empathie, Großzügigkeit gegenüber anderen und den Aufbau vertrauensbasierter Beziehungen. „Gerade in der oft unpersönlichen digitalen Welt sind sie aus meiner Sicht unverzichtbare Voraussetzungen einer erfolgreichen Zusam- menarbeit.“ Mithilfe dieser Methode entstehe auch auf der kulturellen Ebene ein Zuwachs an Ver- netzung und Vertrauen und ein gemeinsames Mindset, erklärt Hollmann. „Das ist deswegen notwendig, weil sich die digitale Transfor- mation eben nicht nur auf die digitale Ebene reduzieren lässt. Sie ist vor allem auch eine kulturelle und soziale Transformation – und hierbei kann Working Out Loud Unternehmen gezielt unterstützen.“ Ausblick Die beiden Experten sind zuversichtlich, dass die Methode sich weiter im deutschspra- chigen Raum verbreiten wird, und engagieren sich auch selbst dafür. „In der deutschspra- chigen WOL Community of Practice arbeiten wir unternehmensübergreifend und gemein- sam mit John Stepper, der die Methode ent- wickelt hat, daran, noch mehr Menschen zu erreichen“, erklärt Sebastian Hollmann. Über die Beschreibung konkreter Anwendungsfälle wie zum Beispiel Recruiting, Onboarding oder Learning & Development wolle die Gruppe noch mehr Unternehmen dafür begeistern, den Mehrwert von Working Out Loud für sich zu erkennen. Oft funktioniere die Verbreitung so, dass Circle-Teilnehmer anderen von ihren Erfah- rungen berichten und mit neuen Teilneh- mern jeweils neue Circle gründeten, erzählt Simon Dückert. Da ein Großteil der Teilneh- mer sehr begeistert von Working Out Loud sei, werde die Verbreitungsgeschwindigkeit der Methode seiner Meinung nach stark zu- nehmen. Im digitalen Zeitalter sei kontinuierliches Ler- nen, das on the Job anhand konkreter The- men und Ziele der Mitarbeiter stattfinde, ein zentraler Erfolgsfaktor, gibt Sebastian Holl- mann zu bedenken. „Daher denke ich, dass wir die Chance haben, Working Out Loud in noch mehr Unternehmen bekannt zu ma- chen und als wichtige Methode zu etablieren, damit digitale Zusammenarbeit noch erfolg- reicher wird.“ Webtipps workingoutloud.com Webseite und Blog des Initiators John Stepper, inklusive Circle-Leit- faden (auch auf Deutsch) workingoutloud.de Enthält verschiedene Interviews mit Unterstützern aus Unterneh- men www.harald-schirmer.de Inklusive aufge- zeichnete Videos der Circle Sessions blog.zukunft-personal.de Artikel Working Out Loud als mentales Onboarding für die Digitale Transformation von Sebastian Holl- mann www.linkedin.com/pulse/working-out- loud-bosch-katharina-krentz Praxisbericht zu Working Out Loud bei Bosch www.hrstrategie.blog Blog von Sebastian Hollmann zur Zukunft der Arbeitswelt