Kundenservice 2.0 im B2B -
   Beispiel IT-Branche




                Prof. Dr. Heike Simmet
               Hochschule Bremerhaven




                                istockphoto
Agenda

1)  Eroberung des Kundenservices durch Social Media

2)  Besonderheiten von Social Media im B2B


3)  Praxisbeispiel für die Nutzung von Social Media im
    Kundenservice

4)  Umsetzung von Social Media im Kundenservice

5)  Fazit und Ausblick
                                                         2
1) EROBERUNG DES KUNDENSERVICES DURCH
                    SOCIAL MEDIA




istockphoto                                    3
Aktuelle Entwicklungen

•    Social Media ist zum Standard in der
     Kommunikation avanciert

•    Vor allem Digital Natives kommunizieren
     überwiegend im Social Web

•    Telefon verliert sukzessiv seine
     dominante Rolle

•    Kunden erwarten permanente
     Verfügbarkeit von Services – auch mobil

•    Self Service und ansteigende              http://www.youtube.com/
     Automatisierung versus individuelle,      watch?v=Oa7z2ZqTNF4
     öffentliche Kommunikation im Social
     Web
                                               istockphoto
                                                                         4
Perspektive der Kunden
•    Knapp ein Drittel der Internetnutzer
     beschäftigt sich in den sozialen
     Netzwerken mit Firmen und deren
     Produkten.

•    Mehr als die Hälfte der User ist mit
     dem Kundenmanagement im Social
     Web unzufrieden.

•    Zu viele Unternehmen verweisen
     lediglich auf den allgemeinen
     Kundenservice oder

•    reagieren gar nicht auf dort gestellte
     Fragen und Beschwerden.




Quelle: Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut:
„Managementkompass Zielgruppenmanagement“.                                     istockphoto
Anwendungen und Basismedien
        für Social Media




                     PR
              Marketing
                Vertrieb
      Customer Service
     Employer Branding
   Qualitätsmanagement
Beschwerdemanagement
    Produktentwicklung

                                I-CEM




                                        6
Konsequenzen

•  Social Media sind nicht nur neue Kommunikationskanäle

•  Änderung der Kommunikationskultur

•  Kunden- und Servicemanagement müssen sich neu aufstellen

•  Branchenübergreifender Trend, B2C dominiert noch

•  Kleine und mittelständische Unternehmen haben Nachholbedarf




                                                                 7
Man kann in neuen Welten nicht mit
  altem Denken erfolgreich sein




                                 istockphoto
2) Besonderheiten von Social Media
      im B2B Kundenservice




                                     istockphoto
•  Social Media gehören heute auch
   im B2B dazu

•  Steigerung des Dialoges und der
   Bindung mit Kunden,
   Mitarbeitern und Partnern

•  Andere Gewichtung der Kanäle

•  Guter Content ist entscheidend
Ambivalente Stimmung in der
        IT-Branche
•  Eine Mehrheit spricht sich noch gegen die
   Nutzung von Social-Media-Diensten am
   Arbeitsplatz aus
      •  Verlust von Arbeitszeit
      •  Risiko für die betriebliche IT- und
         Informationssicherheit

•  Ein Drittel der Befragten stellt die positiven
   Auswirkungen in den Vordergrund

                               Studie „IT-Sicherheit und Datenschutz 2011
Dell als Pionierunternehmen für
Social Media Anwendungen



                     „Die grosse Chance für B2B-Unternehmen ist der
                     Aufbau von Communities, in denen Fachleute aktiv
                     sind, die bei der Lösung von Problemen im
                     Unternehmen oder auch Kundenanfragen helfen
                     können. Dieses Instrument kann unglaublich
                     mächtig sein. Natürlich können auch Twitter oder
                     Facebook eingesetzt werden, aber Communities
                     sind am besten geeignet. Hiermit lassen sich die
                     besten Kontakte generieren“

Manish Mehta
 Social Media Dell
Nutzung von sozialen Medien
im B2B-Segment


•  Social-Communities (43%), Videoportale (37%) und Wikis (35%)
   werden am häufigsten für Marketingzwecke im B2B-Segment
   genutzt.

•  In den nächsten 1-3 Jahren werden Themenblogs (73%), Social-
   Communities (67%), Corporate-Blogs (51%) und Videoportale
   (51%) am häufigsten für Marketingzwecke im B2B-Segment
   genutzt.

•  Virtuelle Welten (0%), Fotoportale (7%), Social-Bookmarks (18%)
   und Microblogs (18%) spielen aktuell und in Zukunft für das B2B-
   Marketing kaum oder gar keine Rolle.

                                Creative 360: Studie B2B Social-Media in der Praxis 2011
Interne und externe Nutzung
von Social Media

                              Externe Social Media Aktivitäten

   Social Media in der
  internen Community




      Enterprise 2.0
Vorteil im internen Einsatz:
     Stärkung der Partnerschaft


•  Aufbau von gemeinsamen Wikis oder Blogs
   als Plattform für den internen Austausch

•  Rückgriff aller Beteiligten auf
  dasselbe Know-how

•  Dialog zwischen den Partnern wird
   intensiviert

•  Schneller Wissenstransfer




                                              istockphoto
Business Networking über
        Social Media

•  Xing und LinkedIn als Business-
   Plattformen für Entscheider

•  Regelmäßig aktualisierte Firmenseite und
   Statusmeldungen als Nachrichtenquelle

•  Austausch von Mitarbeiter und
   Verantwortlich von Partnerunternehmen
   über relevante Themen in den Gruppen

•  Gezielte Suche neuer Partner und
   Mitarbeiter
Corporate Blog als Instrument
         des Kundenservice
•    Ansprache von Partnern und Kunden

•    Schaffen eines eigenen Mediums

•    Themen aus Fachmedien werden im eigenen
     Blog veröffentlicht

•    Schnelle, direkte und gesteuerte Information

•    Ideen einbringen über Kommentarfunktion
Corporate Blog als Instrument des
Kundenservice


 •  Anfragen müssen zeitnah und
    präzise beantwortet werden

 •  Klare Blog-Policy


 •  Detaillierte Regeln für
    Zuständigkeiten und Inhalte
Projekt-Blog als Instrument
•  Berichte über ein gemeinsames Projekt von zwei oder mehreren
   Firmen

•  Herausforderungen und Projektschritte

•  Excellence und Best Practice Kompetenzen aktuell kommunizieren

•  Unterstützungs des Teamgefühls zwischen den verschiedenen
   Partnern

•  Chronologische Dokumentation von Fortschritten

•  Alle Mitarbeiter können die kontinuierliche Entwicklung verfolgen und
   sich einbringen.
You Tube als Instrument des
      Kundenservices
•  Zweitgrösste Suchmaschine der Welt

•  Verbreitung steigt exponentiell an

•  Anschauliche Darstellung technischer
   Sachverhalte durch kurze Videos

•  Immer mehr eigene You Tube Kanäle von
   Unternehmen
3) PRAXISBEISPIELE FÜR DIE NUTZUNG VON
           SOCIAL MEDIA IM KUNDENSERVICE




istockphoto                                21
Negativbeispiel TelDaFax




                           22
Negativbeispiel TelDaFax




                           23
Erfolgsbeispiel Zappos

•  Bei Zappos sind vom CEO bis zum
   Mitarbeiter alle Beschäftigten auf Twitter
   aktiv. Im Zentrum der Strategie steht der
   bestmögliche Kundenservice
•  Sogar die internen "all hands meetings"
   werden öffentlich zugänglich gestreamt
•  Zeigt Offenheit und Transparenz des
   Unternehmens; jeder kann bei der Lösung
   von Kundenproblemen mithelfen.
•  Zappos gehört inzwischen zu den
   beliebtesten und bekanntesten Online
   Marken in den USA.
•  Auf Twitter hat das Unternehmen über 1.8
   Mio. Follower und ist eines der
   meistzitierten Erfolgsbeispiele für Social
   Media.
Beispiel: Telekom hilft

                          •  Pionierunternehmen
                                              in
                           Sachen Social Media im
                           Kundenservice


                          •  Mai 2010:
                             Pilotprojekt Twitter


                          •  September 2010:
                             Telekom hilft auf
                             Facebook
Beispiel: Serviceoffensive
  der Deutschen Bahn

                             Im Oktober 2010:
                             Flop mit der
                             www.facebook.co
                             m/chefticket
                             Fanpage


                             Juni 2011: Neuer
                             Start mit Twitter
                             Service


                             Facebook
                             Fanpage soll
                             folgen
Best Practice im B2B: Krones AG

•  Plattformen Twitter, Xing, YouTube und Facebook (2X).

•  Erlebniswebsite „magazine.krones.com“ als Knotenpunkt

•  Inhalte: Branchen-News, Kundenreportagen und
   Produktankündigungen bis hin zu Liveberichten von Messen
Best Practice im B2B: Krones AG


•  Blick hinter die Kulissen
   durch Kurzfilme über
   Projektstorys und
   Mitarbeiterporträts.

•  Spielerisch-interaktive
   Elemente, wie die Quizreihe
   „Bist du ein Kronese?“
Verknüpfung der Social Media
Plattformen
Best Practice: Dell
Dell als Vorreiter von Social
    Media in der IT-Branche
•  Motto "Zuhören und Lernen"

•  Anregungen und Kritik der Kunden und des Marktes
   nimmt der IT-Anbieter auf und nutzt sie für die
   Verbesserung seiner Produkte und Dienstleistungen

•  Social Media Listening Command Center

•  Ziel: Diskussionen zu Dell auf Social-Media-Plattformen
   wie Facebook, Twitter oder Blogs beobachten, Fragen
   beantworten, über Produkte und Services informieren
   sowie proaktiv Präsenz und Expertise zeigen.
Dell Privatanwender
Dell B2B Mittelstand
Dell Karriere
Dell TechCenter
Best Practice: Social Cisco
4) UMSETZUNG VON SOCIAL MEDIA IM
         KUNDENSERVICE




                                   37
Umsetzung

Kritische Überprüfung der eigenen
Unternehmenskultur

   Listen: Was wird im Social Web
   bereits geredet?

      Festlegung konkreter Ziele

          Entwicklung eine Social Media
          Strategie

             Geeignete Führungskräfte/Mitarbeiter
             suchen
Umsetzung

Mit Pilotprojekt starten


   Sammeln von Erfahrungen


         Sukzessive Erweiterung und
         Integration der Social Media Kanäle

                Ausweitung auf andere
                Unternehmensbereiche

                       Social Media Monitoring erweitern und
                       als wichtigen Feedbackgeber nutzen
     Prof. Dr. Heike Simmet - www.marketing-multimedia.de, www.lmm.hs-bremerhaven.de
5) FAZIT UND AUSBLICK




                  istockphoto   40
Fazit
•  Kunden, Miarbeiter und Partner wollen nicht mehr
   Werbung oder PR über Social Media, sondern Sie
   wollen mehr Dialog im Social Web

•  Kunden reden über Sie im Social Web

•  Sie können es ignorieren, aber nicht verhindern

•  Ein aktiver Kundenservice über Social Media erhöht
   die Kundenzufriedenheit

•  Ein Ignorieren der Macht des Social Web kann
   ernsthafte Imageschäden verursachen

1                                                       41
Ausblick
•  Kundenservice befindet sich in einer Umbruchphase

•  Dynamik der Social Commerce-Entwicklung ist extrem schnell




•  Wettbewerbsvorteile für innovationsorientierte Unternehmen

•  Verschiebung der Machtposition zugunsten des Kunden und
   der Mitarbeiter im neuen Social Commerce




                                             istockphoto
                                                                42

Kundenservice 2.0 im B2B - Beispiel IT-Branche

  • 1.
    Kundenservice 2.0 imB2B - Beispiel IT-Branche Prof. Dr. Heike Simmet Hochschule Bremerhaven istockphoto
  • 2.
    Agenda 1)  Eroberung desKundenservices durch Social Media 2)  Besonderheiten von Social Media im B2B 3)  Praxisbeispiel für die Nutzung von Social Media im Kundenservice 4)  Umsetzung von Social Media im Kundenservice 5)  Fazit und Ausblick 2
  • 3.
    1) EROBERUNG DESKUNDENSERVICES DURCH SOCIAL MEDIA istockphoto 3
  • 4.
    Aktuelle Entwicklungen •  Social Media ist zum Standard in der Kommunikation avanciert •  Vor allem Digital Natives kommunizieren überwiegend im Social Web •  Telefon verliert sukzessiv seine dominante Rolle •  Kunden erwarten permanente Verfügbarkeit von Services – auch mobil •  Self Service und ansteigende http://www.youtube.com/ Automatisierung versus individuelle, watch?v=Oa7z2ZqTNF4 öffentliche Kommunikation im Social Web istockphoto 4
  • 5.
    Perspektive der Kunden •  Knapp ein Drittel der Internetnutzer beschäftigt sich in den sozialen Netzwerken mit Firmen und deren Produkten. •  Mehr als die Hälfte der User ist mit dem Kundenmanagement im Social Web unzufrieden. •  Zu viele Unternehmen verweisen lediglich auf den allgemeinen Kundenservice oder •  reagieren gar nicht auf dort gestellte Fragen und Beschwerden. Quelle: Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut: „Managementkompass Zielgruppenmanagement“. istockphoto
  • 6.
    Anwendungen und Basismedien für Social Media PR Marketing Vertrieb Customer Service Employer Branding Qualitätsmanagement Beschwerdemanagement Produktentwicklung I-CEM 6
  • 7.
    Konsequenzen •  Social Mediasind nicht nur neue Kommunikationskanäle •  Änderung der Kommunikationskultur •  Kunden- und Servicemanagement müssen sich neu aufstellen •  Branchenübergreifender Trend, B2C dominiert noch •  Kleine und mittelständische Unternehmen haben Nachholbedarf 7
  • 8.
    Man kann inneuen Welten nicht mit altem Denken erfolgreich sein istockphoto
  • 9.
    2) Besonderheiten vonSocial Media im B2B Kundenservice istockphoto
  • 10.
    •  Social Mediagehören heute auch im B2B dazu •  Steigerung des Dialoges und der Bindung mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern •  Andere Gewichtung der Kanäle •  Guter Content ist entscheidend
  • 11.
    Ambivalente Stimmung inder IT-Branche •  Eine Mehrheit spricht sich noch gegen die Nutzung von Social-Media-Diensten am Arbeitsplatz aus •  Verlust von Arbeitszeit •  Risiko für die betriebliche IT- und Informationssicherheit •  Ein Drittel der Befragten stellt die positiven Auswirkungen in den Vordergrund Studie „IT-Sicherheit und Datenschutz 2011
  • 12.
    Dell als Pionierunternehmenfür Social Media Anwendungen „Die grosse Chance für B2B-Unternehmen ist der Aufbau von Communities, in denen Fachleute aktiv sind, die bei der Lösung von Problemen im Unternehmen oder auch Kundenanfragen helfen können. Dieses Instrument kann unglaublich mächtig sein. Natürlich können auch Twitter oder Facebook eingesetzt werden, aber Communities sind am besten geeignet. Hiermit lassen sich die besten Kontakte generieren“ Manish Mehta Social Media Dell
  • 13.
    Nutzung von sozialenMedien im B2B-Segment •  Social-Communities (43%), Videoportale (37%) und Wikis (35%) werden am häufigsten für Marketingzwecke im B2B-Segment genutzt. •  In den nächsten 1-3 Jahren werden Themenblogs (73%), Social- Communities (67%), Corporate-Blogs (51%) und Videoportale (51%) am häufigsten für Marketingzwecke im B2B-Segment genutzt. •  Virtuelle Welten (0%), Fotoportale (7%), Social-Bookmarks (18%) und Microblogs (18%) spielen aktuell und in Zukunft für das B2B- Marketing kaum oder gar keine Rolle. Creative 360: Studie B2B Social-Media in der Praxis 2011
  • 14.
    Interne und externeNutzung von Social Media Externe Social Media Aktivitäten Social Media in der internen Community Enterprise 2.0
  • 15.
    Vorteil im internenEinsatz: Stärkung der Partnerschaft •  Aufbau von gemeinsamen Wikis oder Blogs als Plattform für den internen Austausch •  Rückgriff aller Beteiligten auf dasselbe Know-how •  Dialog zwischen den Partnern wird intensiviert •  Schneller Wissenstransfer istockphoto
  • 16.
    Business Networking über Social Media •  Xing und LinkedIn als Business- Plattformen für Entscheider •  Regelmäßig aktualisierte Firmenseite und Statusmeldungen als Nachrichtenquelle •  Austausch von Mitarbeiter und Verantwortlich von Partnerunternehmen über relevante Themen in den Gruppen •  Gezielte Suche neuer Partner und Mitarbeiter
  • 17.
    Corporate Blog alsInstrument des Kundenservice •  Ansprache von Partnern und Kunden •  Schaffen eines eigenen Mediums •  Themen aus Fachmedien werden im eigenen Blog veröffentlicht •  Schnelle, direkte und gesteuerte Information •  Ideen einbringen über Kommentarfunktion
  • 18.
    Corporate Blog alsInstrument des Kundenservice •  Anfragen müssen zeitnah und präzise beantwortet werden •  Klare Blog-Policy •  Detaillierte Regeln für Zuständigkeiten und Inhalte
  • 19.
    Projekt-Blog als Instrument • Berichte über ein gemeinsames Projekt von zwei oder mehreren Firmen •  Herausforderungen und Projektschritte •  Excellence und Best Practice Kompetenzen aktuell kommunizieren •  Unterstützungs des Teamgefühls zwischen den verschiedenen Partnern •  Chronologische Dokumentation von Fortschritten •  Alle Mitarbeiter können die kontinuierliche Entwicklung verfolgen und sich einbringen.
  • 20.
    You Tube alsInstrument des Kundenservices •  Zweitgrösste Suchmaschine der Welt •  Verbreitung steigt exponentiell an •  Anschauliche Darstellung technischer Sachverhalte durch kurze Videos •  Immer mehr eigene You Tube Kanäle von Unternehmen
  • 21.
    3) PRAXISBEISPIELE FÜRDIE NUTZUNG VON SOCIAL MEDIA IM KUNDENSERVICE istockphoto 21
  • 22.
  • 23.
  • 24.
    Erfolgsbeispiel Zappos •  BeiZappos sind vom CEO bis zum Mitarbeiter alle Beschäftigten auf Twitter aktiv. Im Zentrum der Strategie steht der bestmögliche Kundenservice •  Sogar die internen "all hands meetings" werden öffentlich zugänglich gestreamt •  Zeigt Offenheit und Transparenz des Unternehmens; jeder kann bei der Lösung von Kundenproblemen mithelfen. •  Zappos gehört inzwischen zu den beliebtesten und bekanntesten Online Marken in den USA. •  Auf Twitter hat das Unternehmen über 1.8 Mio. Follower und ist eines der meistzitierten Erfolgsbeispiele für Social Media.
  • 25.
    Beispiel: Telekom hilft •  Pionierunternehmen in Sachen Social Media im Kundenservice •  Mai 2010: Pilotprojekt Twitter •  September 2010: Telekom hilft auf Facebook
  • 26.
    Beispiel: Serviceoffensive der Deutschen Bahn Im Oktober 2010: Flop mit der www.facebook.co m/chefticket Fanpage Juni 2011: Neuer Start mit Twitter Service Facebook Fanpage soll folgen
  • 27.
    Best Practice imB2B: Krones AG •  Plattformen Twitter, Xing, YouTube und Facebook (2X). •  Erlebniswebsite „magazine.krones.com“ als Knotenpunkt •  Inhalte: Branchen-News, Kundenreportagen und Produktankündigungen bis hin zu Liveberichten von Messen
  • 28.
    Best Practice imB2B: Krones AG •  Blick hinter die Kulissen durch Kurzfilme über Projektstorys und Mitarbeiterporträts. •  Spielerisch-interaktive Elemente, wie die Quizreihe „Bist du ein Kronese?“
  • 29.
    Verknüpfung der SocialMedia Plattformen
  • 30.
  • 31.
    Dell als Vorreitervon Social Media in der IT-Branche •  Motto "Zuhören und Lernen" •  Anregungen und Kritik der Kunden und des Marktes nimmt der IT-Anbieter auf und nutzt sie für die Verbesserung seiner Produkte und Dienstleistungen •  Social Media Listening Command Center •  Ziel: Diskussionen zu Dell auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter oder Blogs beobachten, Fragen beantworten, über Produkte und Services informieren sowie proaktiv Präsenz und Expertise zeigen.
  • 32.
  • 33.
  • 34.
  • 35.
  • 36.
  • 37.
    4) UMSETZUNG VONSOCIAL MEDIA IM KUNDENSERVICE 37
  • 38.
    Umsetzung Kritische Überprüfung dereigenen Unternehmenskultur Listen: Was wird im Social Web bereits geredet? Festlegung konkreter Ziele Entwicklung eine Social Media Strategie Geeignete Führungskräfte/Mitarbeiter suchen
  • 39.
    Umsetzung Mit Pilotprojekt starten Sammeln von Erfahrungen Sukzessive Erweiterung und Integration der Social Media Kanäle Ausweitung auf andere Unternehmensbereiche Social Media Monitoring erweitern und als wichtigen Feedbackgeber nutzen Prof. Dr. Heike Simmet - www.marketing-multimedia.de, www.lmm.hs-bremerhaven.de
  • 40.
    5) FAZIT UNDAUSBLICK istockphoto 40
  • 41.
    Fazit •  Kunden, Miarbeiterund Partner wollen nicht mehr Werbung oder PR über Social Media, sondern Sie wollen mehr Dialog im Social Web •  Kunden reden über Sie im Social Web •  Sie können es ignorieren, aber nicht verhindern •  Ein aktiver Kundenservice über Social Media erhöht die Kundenzufriedenheit •  Ein Ignorieren der Macht des Social Web kann ernsthafte Imageschäden verursachen 1 41
  • 42.
    Ausblick •  Kundenservice befindetsich in einer Umbruchphase •  Dynamik der Social Commerce-Entwicklung ist extrem schnell •  Wettbewerbsvorteile für innovationsorientierte Unternehmen •  Verschiebung der Machtposition zugunsten des Kunden und der Mitarbeiter im neuen Social Commerce istockphoto 42