Mobile National Days, Hamburg, 10. Februar 2014

Social – Local – Mobile
Wie nicht erfüllte Bedürfnisse der Nutzer zu
Innovationschancen führen und welche Rolle Mobile dabei
spielen kann
Walter Freese

Associate Director
TNS Infratest
TNS Infratest
©TNS 2013
TNS Infratest in Deutschland
Engagierte Mitarbeiter an 5 Standorten

5

Full Service-Gesellschaften

in München, Bielefeld, Berlin,
Frankfurt, Hamburg

Hamburg
Berlin

Die Nummer

2

Bielefeld
in der Marketing-

und Sozialforschung in Deutschland
Frankfurt

Rund

4.000

Forschungs-

und Beratungsprojekte pro Jahr

München

TNS Infratest
Mobile National Days 2014
©TNS 2014

2
Mit wem haben Sie es heute zu tun?

Walter Freese
Associate Director
TNS Infratest
Tel. +49 521 9257 690
walter.freese@tns-infratest.com

Kurz-Vita:
 Nach dem Studium der empirischen Sozialforschung
Lehrbeauftragter an der Uni Göttingen und
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Göttinger Institut
für angewandte Kommunikationsforschung.
 1995 bis 1998 Projektleiter bei der GfK
Fernsehforschung.
 1998 bis September 2012 Senior Consultant bei der
TNS Emnid Medienforschung.
Seit Oktober 2012 als Associate Director bei TNS
Infratest verantwortlich für den Bereich Mobile.

TNS Infratest
Mobile National Days 2014
©TNS 2014

3
Die Marktforschung liefert Insights

Markt und Zielgruppen
 Wer, wie viele und was?
 Reichweite, Ausstattung
mit mobilen Devices,
Nutzung von
Anwendungen
 Erreichbarkeit, Offenheit
für Angebote

Multi-Screen-Usage
 Auf welchen Geräten finde
welche Nutzung statt?
 Wie verändert technische
Ausstattung das
Verhalten?

Motive und Bedürfnisse
 Was treibt den mobilen
User an?
 Welche Erwartungen an
mobile ‚Produkte‘ und
Services haben die User?
 Welche Bedürfnisse
müssen adressiert werden?

TNS Infratest
Mobile National Days 2014
©TNS 2014

4
Mobile ist ein ‚Game-Changer‘ und die
Rolle des Tablets wird noch unterschätzt.
5
Connected Consumer

Google Germany GmbH
Q1/2013

6
Tablets and smartphones show healthy growth
Device usage growth
Q1 2011

Q1 2012

Q1 2013

100%

80%

74% 76% 77%
54% 56%

60%

46%

51%
42% 43%

40%

40%

29%
18%

20%

8% 10% 10%

15%
3% 5%

0%

PC Category*

Laptop /
Notebook

Desktop PC

Netbook /
Webbook

Smartphone

Tablet

Source: Global Device Usage Study, TNS Q1 2013, Q1 2012, Q1 2011; Base (weighted): All Respondents n=1,000
*Devices in PC Category: PC/’s, laptops/ notebooks, webbooks/netbooks
Q12: Which, if any, of the following devices do you currently use?
Google Confidential and Proprietary

7
Global comparison

8
Smartphones catching up to computer levels!
Penetration rates of computer (desktop / laptop / netbook) vs. smartphone

Computer Penetration Q1 / 2013

Smartphone Penetration Q1 / 2013

100%

95%
80%

79%
60%

68%

78%

73%

77%

74%

62%

56%

40%

40%
20%

0%

Norway

UK

Korea

Germany

USA

Source: Global Device Usage Study, TNS Q1 2013; Base (weighted): All Respondents n=1,000 per market
Q12: Which, if any, of the following devices do you currently use?
Google Confidential and Proprietary

9
Penetration numbers from smartphone and
tablet 2 to 3 times higher than in Germany
Smartphone and Tablet penetration
Smartphone penetration

55%
40%

62%

56%

DE

65%

42%
30%

15%

Tablet Penetration

30%

35%

68%

41%

72%

74%

40%
33%

21%
14%

FR

ESP

USA

UK

AU

NOR

SG

UAE

Source: Global Device Usage Study, TNS Q1 2013; Base (weighted): All Respondents n=1,000 per market
Q12: Which, if any, of the following devices do you currently use?
Google Confidential and Proprietary

10
Das AGOF Mobile Universum

25,92 Millionen Personen ab 14 Jahren haben innerhalb des einmonatigen
Erhebungszeitraumes auf mindestens eine mobile-enabled Website oder eine
mobile App zugegriffen. Sie bilden Grundgesamtheit der mobile facts und machen
36,9% der deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren aus.
Unique Mobile
User
und Apps User
letzte 30 Tage:

Gesamtbevölkerung:
70,21 Mio.**

Handynutzer:
63,33 Mio.**

25,92
Mio.*

*) Quelle: AGOF mobile facts 2013-I, Basis: 29.734 Fälle (Unique User), **) Quelle: AGOF internet facts 2013-05, Basis:
112.149 Fälle (deutschsprachige Wohnbevölkerung in Deutschland ab 14 Jahren)

Seite 11
Das AGOF Mobile-Universum

Dynamisches Wachstum der Nutzungszahlen im mobilen Web
Unique Mobile User (in Mio.)

25,92

21,30
19,18
16,95

10,95

2010

2011

2012-I

Basis: 31.764 Fälle, deutschsprachige Unique Mobile User in Deutschland ab 14 Jahren
Quelle: AGOF mobile facts 2013-I

2012-II

2013-I

Seite 12
Nutzung mobiles vs. stationäres Internet

Nutze das mobile Internet…:

61,1

eher zusätzlich zum stationären
Internet

eher gleich viel wie das stationäre
Internet

eher statt stationärer
Internetnutzung

Basis: 29.734 Fälle (Unique User)
Quelle: AGOF mobile facts 2013-I, Angaben in %

2012

Mobile-Nutzer (Unique User)

20,8

18,1

70,4

14,0

15,6

Seite 13
TNS Infratest Mobile Club 2013
Mobile als Online-Intensivierer
Nutzung des Dienstes … durch Smartphone häufiger als bisher

54

53
46
39

Info-Suche
Suchmaschine
(n= 551)

Soziale
Netzwerke
nutzen
(n= 434)

Routenplaner
(n= 477)

37

Radio/Musik
hören

Nachrichten aus
Politik/Wirtschaft/
Kultur/Sport lesen

(n= 440)

33

Spiele
spielen

(n= 363)

(n= 441)

Quelle: TNS Infratest Mobile Club – Februar 2013
Frage: Bitte geben Sie für jede der nachfolgenden Tätigkeiten an, ob Sie diese aufgrund der zusätzlichen Möglichkeit über Ihr Smartphone jetzt
insgesamt häufiger, genauso häufig oder weniger nutzen als Sie es bisher getan haben.
Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren mit Smartphone-Besitz und Nutzung der jeweiligen Dienste - Angaben in Prozent

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©TNS 2014

14
TNS Infratest Mobile Club 2013
Bei den Digital Natives steigt die Nutzung sozialer Netzwerke am
stärksten
Nutzung des Dienstes … durch Smartphone häufiger als bisher
66

60
50

Soziale
Netzwerke
nutzen

Info-Suche
Suchmaschine
(n= 246)

(n= 228)

Radio/Musik
hören
(n= 220)

49

Routenplaner
(n= 206)

43

41

Spiele
spielen

Nachrichten aus
Politik/Wirtschaft/
Kultur/Sport lesen

(n= 197)

(n= 182)

Quelle: TNS Infratest Mobile Club – Februar 2013
Frage: Bitte geben Sie für jede der nachfolgenden Tätigkeiten an, ob Sie diese aufgrund der zusätzlichen Möglichkeit über Ihr Smartphone jetzt
insgesamt häufiger, genauso häufig oder weniger nutzen als Sie es bisher getan haben.
Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung 14-29 Jahre mit Smartphone-Besitz und Nutzung der jeweiligen Dienste - Angaben in Prozent

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15
TNS Infratest Mobile Club 2013
SoLoMo – Wie Mobile Social und Local verbindet

1

Routenplanung und Navigation über mobile Endgeräte

2

Ortsbestimmung von Geschäften, Werkstätten oder Restaurants
in der Umgebung

3

Suche nach Empfehlungen oder Bewertungen zu Geschäften,
Werkstätten oder Restaurants in der Umgebung

4

Suche nach Angeboten, Aktionen oder Gutscheinen von Geschäften,
Werkstätten oder Restaurants in der Umgebung

5

Suche nach Freunden oder Bekannten, die in der Nähe sind
(z.B. per Foursquare / Friendticker / Facebook o.ä.)

6

Freunden oder Bekannten mitteilen, an welchem Ort man ist
(z.B. per Foursquare / Friendticker / Facebook o.ä.)
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16
SoLoMo – Wie Mobile Social und Local verbindet
Bekanntheit von LBS
Mobile Device
Besitzer

Mobile Device
Nicht-Besitzer

59

95
90

48

83

45

82

45

81

44

75

43

Quelle: TNS Infratest Mobile Club – Februar 2013
* Service ist nicht nur bekannt, sondern konkrete Vorstellung
Grundgesamtheit: Deutsche Bev. ab 14 Jahren; n= 2.068 - Angaben in Prozent

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17
LBS: Fehlende Angebote führen zu
unregelmäßiger Nutzung
4

Suche nach Angeboten, Aktionen oder Gutscheinen von Geschäften,
Werkstätten oder Restaurants in der Umgebung

Min. einmal
genutzt
36%

26%

Regelmäßige
Nutzung
9%

67%

Vorstellung
Funktion zu
nutzen
27%

Bekanntheit
75%
Bisher noch
nicht genutzt
38%
Quelle: TNS Infratest Mobile Club – Februar 2013
Basis: Mobile User

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18
Zwischenfazit

Mobile wird zum

Massenmarkt

Mobiles Internet

– Steigende Zugriffe auf mobile
Websites, aber Nachholbedarf bei vielen Corporate Sites
Mobile verändert die Onlinenutzung und bietet noch ein riesiges

Potential

Für Publisher bieten sich durch die zunehmende Nutzung der

Tablet-PCs

neue Optionen

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19
Also: Mobile rockt!
Aber: Neue Technologie alleine ist noch kein
Erfolgsgarant,
die Änderung erlernter Verhaltensweisen und die
Bedürfnisse der Konsumenten müssen stärker im
Vordergrund stehen.

20
Potenziale und Innovationschancen für Zeitungsverlage
Einige Auszüge aus der aktuellen
Basisstudie ‚Mediennutzung zur
tagesaktuellen Information‘

TNS Infratest
Innovationschancen für Zeitungsverlage
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Die Mediennutzer informieren sich in verschiedenen
Situationen über unterschiedliche Medienkanäle
Zeitungen/
Magazine

Radio

News

TV

Soziale
Netzwerke
News
News

News
News

Digitale Angebote
von Zeitungen und
Zeitschriften

Videoportale

Nachrichtenportale

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Innovationschancen für Zeitungsverlage
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22
Der Kontext entscheidet!
Je nach Nutzungssituation entscheiden sich die Nutzer für genau ein Angebot aus dem Pool der
Möglichkeiten, und zwar für das welches attraktiv und verfügbar ist.
Die Betrachtung der
Mediennutzung aus der
Zu Hause:
Frühstück

Nutzerperspektive
ergibt ein

Unterwegs:
Im Auto

Zu Hause:
Am Abend

differenzierteres
Abbild.
Am Arbeitsplatz: Pause

Dies ist unsere

Grundlage

für die Analyse der

Attraktivität der
Angebote

Unterwegs: SBahn

Am Arbeitsplatz: Pause

und der

Marktbarrieren.

Bei
Freunden

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Innovationschancen für Zeitungsverlage
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23
Strukturierung der Untersuchung
Welches Marktpotential und welche Risiken existieren für
(regionale) Tageszeitungen in Deutschland und mit welchen
Angeboten können die Potenziale am besten gehoben
werden?

1. Wettbewerbsumfeld

2. Risiken und
Potenziale

3. Bedürfnisse und
Angebotslücken

4. Merkmale neuer
oder optimierter
Angebote

Wie sieht der Markt aus
der Sicht der Nutzer

Welche Chancen und
Bedrohungen gibt es?

Welche Bedürfnisse
haben die
Konsumenten und
welche werden aktuell
nicht erfüllt?

Wie sehen Konzepte
für neue oder
optimierte Produkte
aus?

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Innovationschancen für Zeitungsverlage
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24
Das Wettbewerbsumfeld - Offline
Mediennutzung zur tagesaktuellen Information nach Alter: Mind. 1x pro Monat

Offline Medien

TV

Zeitungen

14-29 Jahre

30-39 Jahre

40-49 Jahre

Radio

50-64 Jahre

Magazine

65 oder mehr Jahre

TNS Chancen im Medienmarkt
Grundgesamtheit: Personen ab 14 Jahren in Deutschland, 70,330 Mio. / Basis: Alle Befragten (n=1.007)

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Innovationschancen für Zeitungsverlage
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25
Das Wettbewerbsumfeld – Online
Mediennutzung zur tagesaktuellen Information nach Alter: Mind. 1x pro Monat

Digitale Medien

News

Nachrichtenportale

14-29 Jahre

Soziale Netzwerke

30-39 Jahre

Digitalangebote
TV/ Radio

40-49 Jahre

50-64 Jahre

Zeitungen Digital

News

Magazine Digital

65 oder mehr Jahre

TNS Chancen im Medienmarkt
Grundgesamtheit: Personen ab 14 Jahren in Deutschland, 70,330 Mio. / Basis: Alle Befragten (n=1.007)

TNS Infratest
Innovationschancen für Zeitungsverlage
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26
Risiken und Potenziale
Marktmodell: TNS ConversionModel
Medienmarke

Potenzieller
Zuwachs

3

1

2
Mehr
Nutzung

Weniger
Nutzung

Nutzerzuwachs

Stabil

 Neue Nutzer, die bisher
andere Medien nutzen
 Mehr Nutzung durch
bestehende Nutzer

 Markenbindung
 Gleichbleibende Nutzung

Nutzerverlust

Potenzieller
Verlust

 Gefährdete Nutzer, die
andere Marken bevorzugen
 Rückläufige Nutzung
bestehender Nutzer

Abwanderungsrisiken und Potenziale werden über Abweichungen der tatsächlichen
Nutzung der einzelnen Medien von der persönlichen Präferenz der Nutzer sichtbar
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Innovationschancen für Zeitungsverlage
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27
Risiken und Potenziale
Zeitungen
News

Potenzieller Nutzungszuwachs
(Potenzial)

Nutzerzuwachs

x,1%

Weniger
Nutzung

Mehr
Nutzung

xx,7%
Stabiler
Nutzeranteil
x,2%
Nutzerverlust

Potenzieller Nutzungsverlust
(Gefährdete Nutzer)

TNS Chancen im Medienmarkt
Grundgesamtheit: Personen ab 14 Jahren in Deutschland, 70,330 Mio. / Basis: Alle Befragten (n=1.007)

TNS Infratest
Innovationschancen für Zeitungsverlage
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28
Bedürfnisse und Angebotslücken
TNS Matrix™: Identifikation von Bedürfnissen und Marktchancen

?
?
?

1

Welche Bedürfnisse existieren im Markt
für das aktuelle Tagesgeschehen?

2

Welche dieser Bedürfnisse werden im
Markt noch nicht adäquat befriedigt?

3

Welche nicht befriedigten Bedürfnisse
bieten die größten Innovationschancen aus Kundensicht?

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Innovationschancen für Zeitungsverlage
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29
Bedürfnisse und Angebotslücken: Kunden strukturieren
den Markt über zwei Dimensionen
Schnell & Aktuell

 Fokus auf Sachlichkeit/Neutralität
 Hohe Qualitätsansprüche
 Akkurate
Informationen

 Aktuelle
Informationen
 Kurz, schnelle
Übermittlung
 Unterhaltsam und
leicht verständlich

Ausführlich &
Exklusiv

Medienangebote
aktuelles
Tagesgeschehen

&

S

Objektiv & Sachlich

Subjektiv &
Interaktiv

 Themen zur aus Feedback möglich
führlichen Be Aktive
schäftigung
Mitgestaltung
 Fokus auf in die
der Inhalte
Tiefe gehende
 Austausch mit
Inhalte
&
anderen Nutzern
 Exklusive
TNS Chancen im Medienmarkt
Informationen
Grundgesamtheit: Personen ab 14 Jahren in Deutschland, 70,330 Mio. / Basis: Alle Befragten (n=1.007)
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Innovationschancen für Zeitungsverlage
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30
Bedürfnisse und Angebotslücken:
Die wichtigsten Bedürfnisfelder
Unterhaltsamer
Zeitvertreib

Aktuell nebenbei
informiert
Personalisiert
& Bequem
S

&

Seriöse
Berichterstattung
Selbstbestimmter
Informationsgenuss
&
TNS Chancen im Medienmarkt
Grundgesamtheit: Personen ab 14 Jahren in Deutschland, 70,330 Mio. / Basis: Alle Befragten (n=1.007)

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Innovationschancen für Zeitungsverlage
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31
Merkmale neuer oder optimierter Angebote
Beispiele
Personalisiert
& Bequem

Optimierungsmöglichkeiten für Verlagsangebote

Anforderungsprofil
Ist ohne Wartezeit abrufbar bzw. verfügbar
Zeigt mir welche Informationen am meisten genutzt werden

Vorschläge weiterer Informationsquellen zu Artikeln/Themen
Angepasste Darstellung der Infos nach meinen Wünschen

Ich werde persönlich angesprochen
Ist handlich und klein

Bietet Videos zur Veranschaulichung aktueller Themen
Überrascht mit neuen Ideen

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Innovationschancen für Zeitungsverlage
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32
Die Anforderungen
Personalisiert

Innovativ
Einsatz von Rich Media

Aktuell
Vernetzt

= Mobile?!

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Innovationschancen für Zeitungsverlage
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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

34

TNS Walter Freese, Associate Director

  • 1.
    Mobile National Days,Hamburg, 10. Februar 2014 Social – Local – Mobile Wie nicht erfüllte Bedürfnisse der Nutzer zu Innovationschancen führen und welche Rolle Mobile dabei spielen kann Walter Freese Associate Director TNS Infratest TNS Infratest ©TNS 2013
  • 2.
    TNS Infratest inDeutschland Engagierte Mitarbeiter an 5 Standorten 5 Full Service-Gesellschaften in München, Bielefeld, Berlin, Frankfurt, Hamburg Hamburg Berlin Die Nummer 2 Bielefeld in der Marketing- und Sozialforschung in Deutschland Frankfurt Rund 4.000 Forschungs- und Beratungsprojekte pro Jahr München TNS Infratest Mobile National Days 2014 ©TNS 2014 2
  • 3.
    Mit wem habenSie es heute zu tun? Walter Freese Associate Director TNS Infratest Tel. +49 521 9257 690 walter.freese@tns-infratest.com Kurz-Vita:  Nach dem Studium der empirischen Sozialforschung Lehrbeauftragter an der Uni Göttingen und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Göttinger Institut für angewandte Kommunikationsforschung.  1995 bis 1998 Projektleiter bei der GfK Fernsehforschung.  1998 bis September 2012 Senior Consultant bei der TNS Emnid Medienforschung. Seit Oktober 2012 als Associate Director bei TNS Infratest verantwortlich für den Bereich Mobile. TNS Infratest Mobile National Days 2014 ©TNS 2014 3
  • 4.
    Die Marktforschung liefertInsights Markt und Zielgruppen  Wer, wie viele und was?  Reichweite, Ausstattung mit mobilen Devices, Nutzung von Anwendungen  Erreichbarkeit, Offenheit für Angebote Multi-Screen-Usage  Auf welchen Geräten finde welche Nutzung statt?  Wie verändert technische Ausstattung das Verhalten? Motive und Bedürfnisse  Was treibt den mobilen User an?  Welche Erwartungen an mobile ‚Produkte‘ und Services haben die User?  Welche Bedürfnisse müssen adressiert werden? TNS Infratest Mobile National Days 2014 ©TNS 2014 4
  • 5.
    Mobile ist ein‚Game-Changer‘ und die Rolle des Tablets wird noch unterschätzt. 5
  • 6.
  • 7.
    Tablets and smartphonesshow healthy growth Device usage growth Q1 2011 Q1 2012 Q1 2013 100% 80% 74% 76% 77% 54% 56% 60% 46% 51% 42% 43% 40% 40% 29% 18% 20% 8% 10% 10% 15% 3% 5% 0% PC Category* Laptop / Notebook Desktop PC Netbook / Webbook Smartphone Tablet Source: Global Device Usage Study, TNS Q1 2013, Q1 2012, Q1 2011; Base (weighted): All Respondents n=1,000 *Devices in PC Category: PC/’s, laptops/ notebooks, webbooks/netbooks Q12: Which, if any, of the following devices do you currently use? Google Confidential and Proprietary 7
  • 8.
  • 9.
    Smartphones catching upto computer levels! Penetration rates of computer (desktop / laptop / netbook) vs. smartphone Computer Penetration Q1 / 2013 Smartphone Penetration Q1 / 2013 100% 95% 80% 79% 60% 68% 78% 73% 77% 74% 62% 56% 40% 40% 20% 0% Norway UK Korea Germany USA Source: Global Device Usage Study, TNS Q1 2013; Base (weighted): All Respondents n=1,000 per market Q12: Which, if any, of the following devices do you currently use? Google Confidential and Proprietary 9
  • 10.
    Penetration numbers fromsmartphone and tablet 2 to 3 times higher than in Germany Smartphone and Tablet penetration Smartphone penetration 55% 40% 62% 56% DE 65% 42% 30% 15% Tablet Penetration 30% 35% 68% 41% 72% 74% 40% 33% 21% 14% FR ESP USA UK AU NOR SG UAE Source: Global Device Usage Study, TNS Q1 2013; Base (weighted): All Respondents n=1,000 per market Q12: Which, if any, of the following devices do you currently use? Google Confidential and Proprietary 10
  • 11.
    Das AGOF MobileUniversum 25,92 Millionen Personen ab 14 Jahren haben innerhalb des einmonatigen Erhebungszeitraumes auf mindestens eine mobile-enabled Website oder eine mobile App zugegriffen. Sie bilden Grundgesamtheit der mobile facts und machen 36,9% der deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren aus. Unique Mobile User und Apps User letzte 30 Tage: Gesamtbevölkerung: 70,21 Mio.** Handynutzer: 63,33 Mio.** 25,92 Mio.* *) Quelle: AGOF mobile facts 2013-I, Basis: 29.734 Fälle (Unique User), **) Quelle: AGOF internet facts 2013-05, Basis: 112.149 Fälle (deutschsprachige Wohnbevölkerung in Deutschland ab 14 Jahren) Seite 11
  • 12.
    Das AGOF Mobile-Universum DynamischesWachstum der Nutzungszahlen im mobilen Web Unique Mobile User (in Mio.) 25,92 21,30 19,18 16,95 10,95 2010 2011 2012-I Basis: 31.764 Fälle, deutschsprachige Unique Mobile User in Deutschland ab 14 Jahren Quelle: AGOF mobile facts 2013-I 2012-II 2013-I Seite 12
  • 13.
    Nutzung mobiles vs.stationäres Internet Nutze das mobile Internet…: 61,1 eher zusätzlich zum stationären Internet eher gleich viel wie das stationäre Internet eher statt stationärer Internetnutzung Basis: 29.734 Fälle (Unique User) Quelle: AGOF mobile facts 2013-I, Angaben in % 2012 Mobile-Nutzer (Unique User) 20,8 18,1 70,4 14,0 15,6 Seite 13
  • 14.
    TNS Infratest MobileClub 2013 Mobile als Online-Intensivierer Nutzung des Dienstes … durch Smartphone häufiger als bisher 54 53 46 39 Info-Suche Suchmaschine (n= 551) Soziale Netzwerke nutzen (n= 434) Routenplaner (n= 477) 37 Radio/Musik hören Nachrichten aus Politik/Wirtschaft/ Kultur/Sport lesen (n= 440) 33 Spiele spielen (n= 363) (n= 441) Quelle: TNS Infratest Mobile Club – Februar 2013 Frage: Bitte geben Sie für jede der nachfolgenden Tätigkeiten an, ob Sie diese aufgrund der zusätzlichen Möglichkeit über Ihr Smartphone jetzt insgesamt häufiger, genauso häufig oder weniger nutzen als Sie es bisher getan haben. Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren mit Smartphone-Besitz und Nutzung der jeweiligen Dienste - Angaben in Prozent TNS Infratest Mobile National Days 2014 ©TNS 2014 14
  • 15.
    TNS Infratest MobileClub 2013 Bei den Digital Natives steigt die Nutzung sozialer Netzwerke am stärksten Nutzung des Dienstes … durch Smartphone häufiger als bisher 66 60 50 Soziale Netzwerke nutzen Info-Suche Suchmaschine (n= 246) (n= 228) Radio/Musik hören (n= 220) 49 Routenplaner (n= 206) 43 41 Spiele spielen Nachrichten aus Politik/Wirtschaft/ Kultur/Sport lesen (n= 197) (n= 182) Quelle: TNS Infratest Mobile Club – Februar 2013 Frage: Bitte geben Sie für jede der nachfolgenden Tätigkeiten an, ob Sie diese aufgrund der zusätzlichen Möglichkeit über Ihr Smartphone jetzt insgesamt häufiger, genauso häufig oder weniger nutzen als Sie es bisher getan haben. Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung 14-29 Jahre mit Smartphone-Besitz und Nutzung der jeweiligen Dienste - Angaben in Prozent TNS Infratest Mobile National Days 2014 ©TNS 2014 15
  • 16.
    TNS Infratest MobileClub 2013 SoLoMo – Wie Mobile Social und Local verbindet 1 Routenplanung und Navigation über mobile Endgeräte 2 Ortsbestimmung von Geschäften, Werkstätten oder Restaurants in der Umgebung 3 Suche nach Empfehlungen oder Bewertungen zu Geschäften, Werkstätten oder Restaurants in der Umgebung 4 Suche nach Angeboten, Aktionen oder Gutscheinen von Geschäften, Werkstätten oder Restaurants in der Umgebung 5 Suche nach Freunden oder Bekannten, die in der Nähe sind (z.B. per Foursquare / Friendticker / Facebook o.ä.) 6 Freunden oder Bekannten mitteilen, an welchem Ort man ist (z.B. per Foursquare / Friendticker / Facebook o.ä.) TNS Infratest Mobile National Days 2014 ©TNS 2014 16
  • 17.
    SoLoMo – WieMobile Social und Local verbindet Bekanntheit von LBS Mobile Device Besitzer Mobile Device Nicht-Besitzer 59 95 90 48 83 45 82 45 81 44 75 43 Quelle: TNS Infratest Mobile Club – Februar 2013 * Service ist nicht nur bekannt, sondern konkrete Vorstellung Grundgesamtheit: Deutsche Bev. ab 14 Jahren; n= 2.068 - Angaben in Prozent TNS Infratest Mobile National Days 2014 ©TNS 2014 17
  • 18.
    LBS: Fehlende Angeboteführen zu unregelmäßiger Nutzung 4 Suche nach Angeboten, Aktionen oder Gutscheinen von Geschäften, Werkstätten oder Restaurants in der Umgebung Min. einmal genutzt 36% 26% Regelmäßige Nutzung 9% 67% Vorstellung Funktion zu nutzen 27% Bekanntheit 75% Bisher noch nicht genutzt 38% Quelle: TNS Infratest Mobile Club – Februar 2013 Basis: Mobile User TNS Infratest Mobile National Days 2014 ©TNS 2014 18
  • 19.
    Zwischenfazit Mobile wird zum Massenmarkt MobilesInternet – Steigende Zugriffe auf mobile Websites, aber Nachholbedarf bei vielen Corporate Sites Mobile verändert die Onlinenutzung und bietet noch ein riesiges Potential Für Publisher bieten sich durch die zunehmende Nutzung der Tablet-PCs neue Optionen TNS Infratest Mobile National Days 2014 ©TNS 2014 19
  • 20.
    Also: Mobile rockt! Aber:Neue Technologie alleine ist noch kein Erfolgsgarant, die Änderung erlernter Verhaltensweisen und die Bedürfnisse der Konsumenten müssen stärker im Vordergrund stehen. 20
  • 21.
    Potenziale und Innovationschancenfür Zeitungsverlage Einige Auszüge aus der aktuellen Basisstudie ‚Mediennutzung zur tagesaktuellen Information‘ TNS Infratest Innovationschancen für Zeitungsverlage ©TNS 2014
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    Die Mediennutzer informierensich in verschiedenen Situationen über unterschiedliche Medienkanäle Zeitungen/ Magazine Radio News TV Soziale Netzwerke News News News News Digitale Angebote von Zeitungen und Zeitschriften Videoportale Nachrichtenportale TNS Infratest Innovationschancen für Zeitungsverlage ©TNS 2014 22
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    Der Kontext entscheidet! Jenach Nutzungssituation entscheiden sich die Nutzer für genau ein Angebot aus dem Pool der Möglichkeiten, und zwar für das welches attraktiv und verfügbar ist. Die Betrachtung der Mediennutzung aus der Zu Hause: Frühstück Nutzerperspektive ergibt ein Unterwegs: Im Auto Zu Hause: Am Abend differenzierteres Abbild. Am Arbeitsplatz: Pause Dies ist unsere Grundlage für die Analyse der Attraktivität der Angebote Unterwegs: SBahn Am Arbeitsplatz: Pause und der Marktbarrieren. Bei Freunden TNS Infratest Innovationschancen für Zeitungsverlage ©TNS 2014 23
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    Strukturierung der Untersuchung WelchesMarktpotential und welche Risiken existieren für (regionale) Tageszeitungen in Deutschland und mit welchen Angeboten können die Potenziale am besten gehoben werden? 1. Wettbewerbsumfeld 2. Risiken und Potenziale 3. Bedürfnisse und Angebotslücken 4. Merkmale neuer oder optimierter Angebote Wie sieht der Markt aus der Sicht der Nutzer Welche Chancen und Bedrohungen gibt es? Welche Bedürfnisse haben die Konsumenten und welche werden aktuell nicht erfüllt? Wie sehen Konzepte für neue oder optimierte Produkte aus? TNS Infratest Innovationschancen für Zeitungsverlage ©TNS 2014 24
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    Das Wettbewerbsumfeld -Offline Mediennutzung zur tagesaktuellen Information nach Alter: Mind. 1x pro Monat Offline Medien TV Zeitungen 14-29 Jahre 30-39 Jahre 40-49 Jahre Radio 50-64 Jahre Magazine 65 oder mehr Jahre TNS Chancen im Medienmarkt Grundgesamtheit: Personen ab 14 Jahren in Deutschland, 70,330 Mio. / Basis: Alle Befragten (n=1.007) TNS Infratest Innovationschancen für Zeitungsverlage ©TNS 2014 25
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    Das Wettbewerbsumfeld –Online Mediennutzung zur tagesaktuellen Information nach Alter: Mind. 1x pro Monat Digitale Medien News Nachrichtenportale 14-29 Jahre Soziale Netzwerke 30-39 Jahre Digitalangebote TV/ Radio 40-49 Jahre 50-64 Jahre Zeitungen Digital News Magazine Digital 65 oder mehr Jahre TNS Chancen im Medienmarkt Grundgesamtheit: Personen ab 14 Jahren in Deutschland, 70,330 Mio. / Basis: Alle Befragten (n=1.007) TNS Infratest Innovationschancen für Zeitungsverlage ©TNS 2014 26
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    Risiken und Potenziale Marktmodell:TNS ConversionModel Medienmarke Potenzieller Zuwachs 3 1 2 Mehr Nutzung Weniger Nutzung Nutzerzuwachs Stabil  Neue Nutzer, die bisher andere Medien nutzen  Mehr Nutzung durch bestehende Nutzer  Markenbindung  Gleichbleibende Nutzung Nutzerverlust Potenzieller Verlust  Gefährdete Nutzer, die andere Marken bevorzugen  Rückläufige Nutzung bestehender Nutzer Abwanderungsrisiken und Potenziale werden über Abweichungen der tatsächlichen Nutzung der einzelnen Medien von der persönlichen Präferenz der Nutzer sichtbar TNS Infratest Innovationschancen für Zeitungsverlage ©TNS 2014 27
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    Risiken und Potenziale Zeitungen News PotenziellerNutzungszuwachs (Potenzial) Nutzerzuwachs x,1% Weniger Nutzung Mehr Nutzung xx,7% Stabiler Nutzeranteil x,2% Nutzerverlust Potenzieller Nutzungsverlust (Gefährdete Nutzer) TNS Chancen im Medienmarkt Grundgesamtheit: Personen ab 14 Jahren in Deutschland, 70,330 Mio. / Basis: Alle Befragten (n=1.007) TNS Infratest Innovationschancen für Zeitungsverlage ©TNS 2014 28
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    Bedürfnisse und Angebotslücken TNSMatrix™: Identifikation von Bedürfnissen und Marktchancen ? ? ? 1 Welche Bedürfnisse existieren im Markt für das aktuelle Tagesgeschehen? 2 Welche dieser Bedürfnisse werden im Markt noch nicht adäquat befriedigt? 3 Welche nicht befriedigten Bedürfnisse bieten die größten Innovationschancen aus Kundensicht? TNS Infratest Innovationschancen für Zeitungsverlage ©TNS 2014 29
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    Bedürfnisse und Angebotslücken:Kunden strukturieren den Markt über zwei Dimensionen Schnell & Aktuell  Fokus auf Sachlichkeit/Neutralität  Hohe Qualitätsansprüche  Akkurate Informationen  Aktuelle Informationen  Kurz, schnelle Übermittlung  Unterhaltsam und leicht verständlich Ausführlich & Exklusiv Medienangebote aktuelles Tagesgeschehen & S Objektiv & Sachlich Subjektiv & Interaktiv  Themen zur aus Feedback möglich führlichen Be Aktive schäftigung Mitgestaltung  Fokus auf in die der Inhalte Tiefe gehende  Austausch mit Inhalte & anderen Nutzern  Exklusive TNS Chancen im Medienmarkt Informationen Grundgesamtheit: Personen ab 14 Jahren in Deutschland, 70,330 Mio. / Basis: Alle Befragten (n=1.007) TNS Infratest Innovationschancen für Zeitungsverlage ©TNS 2014 30
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    Bedürfnisse und Angebotslücken: Diewichtigsten Bedürfnisfelder Unterhaltsamer Zeitvertreib Aktuell nebenbei informiert Personalisiert & Bequem S & Seriöse Berichterstattung Selbstbestimmter Informationsgenuss & TNS Chancen im Medienmarkt Grundgesamtheit: Personen ab 14 Jahren in Deutschland, 70,330 Mio. / Basis: Alle Befragten (n=1.007) TNS Infratest Innovationschancen für Zeitungsverlage ©TNS 2014 31
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    Merkmale neuer oderoptimierter Angebote Beispiele Personalisiert & Bequem Optimierungsmöglichkeiten für Verlagsangebote Anforderungsprofil Ist ohne Wartezeit abrufbar bzw. verfügbar Zeigt mir welche Informationen am meisten genutzt werden Vorschläge weiterer Informationsquellen zu Artikeln/Themen Angepasste Darstellung der Infos nach meinen Wünschen Ich werde persönlich angesprochen Ist handlich und klein Bietet Videos zur Veranschaulichung aktueller Themen Überrascht mit neuen Ideen TNS Infratest Innovationschancen für Zeitungsverlage ©TNS 2014 32
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    Die Anforderungen Personalisiert Innovativ Einsatz vonRich Media Aktuell Vernetzt = Mobile?! TNS Infratest Innovationschancen für Zeitungsverlage ©TNS 2014
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    Vielen Dank fürIhre Aufmerksamkeit! 34