Informationskompetenz als Baustein für lebenslanges Lernen: Das Projekt i-literacy des imb  Nina Heinze
Herausforderungen für Hochschulen http://www.youtube.com/watch?v=Fnh9q_cQcUE&feature=related
Thesen über die „neuen“ Studierenden Weil die Studierenden mit Internet und digitalen Medientechnologien aufgewachsen sind, stellen diese einen festen Bestandteil der Alltagskultur der Studierenden dar Das Medium Internet ist beliebter als das frühere Leitmedium Fernsehen, da es heute neben dem Zugriff auf Text-, Audio- und Videomedien auch Interaktivität bietet Die Studierenden haben ein ambivalentes Verhältnis zum Wahrheitsbegriff, weil im virtuellen Raum viele unterschiedliche Quellen und Perspektiven existieren Da die Wissensmenge, die über das Internet zugreifbar ist, die Verarbeitungskapazitäten übersteigt, ist informiertes Handeln wichtiger als Wissen auf Vorrat Lernen findet weniger in einer logischen und regel-basierten Organisationsform statt, sondern in einem von Computerspielen vertrauten „Trial-and-Error“-Modus (Quelle: “Boomers, Gen-Xers & Millenials. Understanding the ‘new’ students”)
Eigenschaften der „Netz-Generation“ (Quelle: “Learning, Working and Playing in the digital Age”)
Bedeutung für die Hochschule Lebenslanges Lernen als Erfordernis Verständnis über die Anforderungen der Studierenden notwendig Fähigkeiten der Studierenden als Basis Lernen darf nicht akademischer Selbstzweck sein Förderung überfachlicher Lernziele  Kompetenzen für lebenslanges Lernen vermitteln
Studienbegleitender Ansatz am imb  Das Projekt i-literacy  „ Information literacy initiates, sustains, and extends lifelong learning through abilities which may use technologies but are ultimately independent of them.“ (Abid 2004)
Überblick Projekt i-literacy Ausgangssituation und Problemstellung: Informationskompetenz der Studierenden unzureichend Defizite bei den Kompetenzen von Studierenden beim wissenschaftlichen Arbeiten Fragmentiertes Ausbildungsangebot und wenig Überblick über den Zusammenhang von Lehrveranstaltungen Problemlöseansatz: Angebot eines propädeutischen Studienangebots zur Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten Vermittlung von Informationskompetenz als Schlüsselkompetenz, überfachliches Lernziel Kombination aus bestehenden Lehrveranstaltungen, ergänzenden E-Materialien und begleitendem Tutoring
Überblick Projekt i-literacy Zielsetzung: Informationskompetenz als überfachliches Lernziel, das jeder Absolvent eines Hochschulstudiums erfüllen soll Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens unter spezieller Berücksichtigung neuer Technologien unterstützen Orientierung am sich wechselnden Lern- und Informationsbedarf von Studierenden im gesamten Studienverlauf
Überblick Projekt i-literacy Alleinstellungsmerkmale: Ausgangspunkt ist die Erfahrungswelt der Studierenden der Netzgeneration, nicht die Praxis einer Fachwissenschaft Hinführung der Studierenden vom Einsatz konkreter Tools hin zur tradierten Praxis der Wissenschaftsdomäne    Förderung der Schlüsselkompetenzen von „E-Students“
Überblick Projekt i-literacy Studienangebote zum wissenschaftlichen Arbeiten im Studienverlauf:
Virtuelle Lernumgebung als Wegweiser Zugriff auf allgemeine Informationen zum wissenschaftliche Arbeiten durch eine virtuelle Lernumgebung Aufbau der Lernumgebung orientiert sich an den Phasen des Arbeitsprozesses und fungiert als Rahmenmodell Innerhalb des Rahmenmodells dienen einzelne Lernmodule zur Vermittlung von spezifischen Kenntnissen, z.B.: Website über verschiedene Methoden zur Ideenfindung Bedienung von Werkzeugen als Screencast (OPAC, etc.) Neben diesen fächerübergreifenden Kenntnissen, werden auch fachspezifische Besonderheiten gezeigt, z.B.: Unterschiedliche Zitierweise in verschiedenen Fachdomänen Methodische Gütekriterien an wissenschaftliche Arbeiten „ Toolbox“ zum wissenschaftlichen Arbeiten
Tutorensystem der Lernumgebung Betreuung durch Tutoren mit höherer Kompetenzstufe: Studienanfänger (   Studierende mit Bachelorarbeit) Bachelorstudierende (   Studierende mit Masterarbeit) Masterstudierende (   Doktoranden am Institut) Doktoranden (   Professoren am Institut) Professoren Doktoranden MA-Studierende MA-Studierende BA-Studierende BA-Studierende Studienanfänger Studienanfänger Doktoranden MA-Studierende MA-Studierende BA-Studierende BA-Studierende Studienanfänger Studienanfänger
Zusammenfassung und Ausblick Merkmale des Projekts: Berücksichtigung technologiegetriebener Veränderungen  Wiss. Arbeiten als Werkzeug, um praktische  Problemstellungen theoretisch fundiert zu lösen  Erwerb von Schlüsselkompetenzen Informationskompetenz Basis für lebenslanges Lernen Weitere Schritte: Best-Practice-Modell zur Entwicklung, Implementierung und Evaluation solcher Lernumgebungen Nachhaltigkeit sichern
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! [email_address]

LLL 08

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    Informationskompetenz als Bausteinfür lebenslanges Lernen: Das Projekt i-literacy des imb Nina Heinze
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    Herausforderungen für Hochschulenhttp://www.youtube.com/watch?v=Fnh9q_cQcUE&feature=related
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    Thesen über die„neuen“ Studierenden Weil die Studierenden mit Internet und digitalen Medientechnologien aufgewachsen sind, stellen diese einen festen Bestandteil der Alltagskultur der Studierenden dar Das Medium Internet ist beliebter als das frühere Leitmedium Fernsehen, da es heute neben dem Zugriff auf Text-, Audio- und Videomedien auch Interaktivität bietet Die Studierenden haben ein ambivalentes Verhältnis zum Wahrheitsbegriff, weil im virtuellen Raum viele unterschiedliche Quellen und Perspektiven existieren Da die Wissensmenge, die über das Internet zugreifbar ist, die Verarbeitungskapazitäten übersteigt, ist informiertes Handeln wichtiger als Wissen auf Vorrat Lernen findet weniger in einer logischen und regel-basierten Organisationsform statt, sondern in einem von Computerspielen vertrauten „Trial-and-Error“-Modus (Quelle: “Boomers, Gen-Xers & Millenials. Understanding the ‘new’ students”)
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    Eigenschaften der „Netz-Generation“(Quelle: “Learning, Working and Playing in the digital Age”)
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    Bedeutung für dieHochschule Lebenslanges Lernen als Erfordernis Verständnis über die Anforderungen der Studierenden notwendig Fähigkeiten der Studierenden als Basis Lernen darf nicht akademischer Selbstzweck sein Förderung überfachlicher Lernziele Kompetenzen für lebenslanges Lernen vermitteln
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    Studienbegleitender Ansatz amimb Das Projekt i-literacy „ Information literacy initiates, sustains, and extends lifelong learning through abilities which may use technologies but are ultimately independent of them.“ (Abid 2004)
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    Überblick Projekt i-literacyAusgangssituation und Problemstellung: Informationskompetenz der Studierenden unzureichend Defizite bei den Kompetenzen von Studierenden beim wissenschaftlichen Arbeiten Fragmentiertes Ausbildungsangebot und wenig Überblick über den Zusammenhang von Lehrveranstaltungen Problemlöseansatz: Angebot eines propädeutischen Studienangebots zur Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten Vermittlung von Informationskompetenz als Schlüsselkompetenz, überfachliches Lernziel Kombination aus bestehenden Lehrveranstaltungen, ergänzenden E-Materialien und begleitendem Tutoring
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    Überblick Projekt i-literacyZielsetzung: Informationskompetenz als überfachliches Lernziel, das jeder Absolvent eines Hochschulstudiums erfüllen soll Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens unter spezieller Berücksichtigung neuer Technologien unterstützen Orientierung am sich wechselnden Lern- und Informationsbedarf von Studierenden im gesamten Studienverlauf
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    Überblick Projekt i-literacyAlleinstellungsmerkmale: Ausgangspunkt ist die Erfahrungswelt der Studierenden der Netzgeneration, nicht die Praxis einer Fachwissenschaft Hinführung der Studierenden vom Einsatz konkreter Tools hin zur tradierten Praxis der Wissenschaftsdomäne  Förderung der Schlüsselkompetenzen von „E-Students“
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    Überblick Projekt i-literacyStudienangebote zum wissenschaftlichen Arbeiten im Studienverlauf:
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    Virtuelle Lernumgebung alsWegweiser Zugriff auf allgemeine Informationen zum wissenschaftliche Arbeiten durch eine virtuelle Lernumgebung Aufbau der Lernumgebung orientiert sich an den Phasen des Arbeitsprozesses und fungiert als Rahmenmodell Innerhalb des Rahmenmodells dienen einzelne Lernmodule zur Vermittlung von spezifischen Kenntnissen, z.B.: Website über verschiedene Methoden zur Ideenfindung Bedienung von Werkzeugen als Screencast (OPAC, etc.) Neben diesen fächerübergreifenden Kenntnissen, werden auch fachspezifische Besonderheiten gezeigt, z.B.: Unterschiedliche Zitierweise in verschiedenen Fachdomänen Methodische Gütekriterien an wissenschaftliche Arbeiten „ Toolbox“ zum wissenschaftlichen Arbeiten
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    Tutorensystem der LernumgebungBetreuung durch Tutoren mit höherer Kompetenzstufe: Studienanfänger (  Studierende mit Bachelorarbeit) Bachelorstudierende (  Studierende mit Masterarbeit) Masterstudierende (  Doktoranden am Institut) Doktoranden (  Professoren am Institut) Professoren Doktoranden MA-Studierende MA-Studierende BA-Studierende BA-Studierende Studienanfänger Studienanfänger Doktoranden MA-Studierende MA-Studierende BA-Studierende BA-Studierende Studienanfänger Studienanfänger
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    Zusammenfassung und AusblickMerkmale des Projekts: Berücksichtigung technologiegetriebener Veränderungen Wiss. Arbeiten als Werkzeug, um praktische Problemstellungen theoretisch fundiert zu lösen Erwerb von Schlüsselkompetenzen Informationskompetenz Basis für lebenslanges Lernen Weitere Schritte: Best-Practice-Modell zur Entwicklung, Implementierung und Evaluation solcher Lernumgebungen Nachhaltigkeit sichern
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    Vielen Dank fürIhre Aufmerksamkeit! [email_address]