Die Eurokrise hat sich zu einer permanenten Herausforderung für die EU entwickelt, die durch neoliberale Sparmaßnahmen und das Missmanagement der Staatschefs, insbesondere von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy, verschärft wurde. Während Staaten wie Griechenland und Spanien drastische soziale und wirtschaftliche Einschnitte erlebten, blieben die Ursachen der Krise, wie die ungleiche Verteilung von wirtschaftlichen Lasten und das Versagen der Finanzmärkte, unbehandelt. Die anhaltenden Kürzungen und die unfreiwillige Entmachtung der nationalen Wirtschaftspolitik führen zu dramatischen sozialen Konsequenzen, einschließlich steigender Arbeitslosigkeit und Armut in den betroffenen Ländern.