Social Network Trends David Röthler politik.netzkompetenz.at Stand:  20.05.10
 
Übersicht Einführung Social Media (Web 2.0) Von Weblogs zu Twitter Social Networks – Facebook RSS Crowdsourcing & Crowdfunding Live Online
 
 
 
Bertolt Brecht 1927/1932 ein Vorschlag zur Umfunktionierung des Rundfunks:  „Der Rundfunk ist aus einem  Distributionsapparat  in einen  Kommunikationsapparat  zu verwandeln.
Bertolt Brecht 1927/1932 „ Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer  nicht nur zu hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen. Der Hörfunk könnte den Austausch, Gespräche, Debatten und Dispute ermöglichen.“
 
 
 
 
 
 
Konnektivismus Die Verbindungen sind wichtiger als deren Inhalt Die Fähigkeit, Verbindungen zwischen Themenfeldern, Ideen und Konzepten zu sehen, ist eine Kernkompetenz. http://de.wikipedia.org/wiki/Konnektivismus
Friend Wheel, Facbook-App
 
 
“ If the news is important, it will find me”
Ist die Utopie von Brecht Realität geworden?
Neue Bottom-up-Beteiligungskultur oder bloß der nächste Techno-Hype der Web-Avantgarde?
New York Times, 22.6.2009
… no less than eight cell phones and digital cameras (red circles) are recording the event the New York Times reporter was photographing…
E-media Nr. 26A, Jänner 2006
Spiegel Special, Juli 2007
 
Web 2.0 Wikipedia Weblogs Twitter Youtube Flickr Xing, Facebook, StudiVZ, MySpace Social Bookmarks RSS Live tools (Text, Video usw. synchron)
Entstehungsgeschichte Web 2.0 60.000 Jahre  Menschen beginnen zu  sprechen 5.000 Jahre Schrift 600 Jahre Buchdruck 85 Jahre Radio 50 Jahre Fernsehen 25 Jahre Internet 6 Jahre Facebook 4 Jahre  Twitter
Web 0.5 Zeit vor dem WWW: 1988-1993 E-Mail und Datenkommunikation
Web 1.0 Das Web 1.0 ist das Web von 1995  Statisches HTML, reine Einwegkommunikation, klassische Websites.
 
Web 1.5 Dotcom-Zeit: zwischen 1996 und 2001 Websites wurden dynamisch Ziel: Hits & Traffic  Interaktive Web-Sites: Shops, Communities, Foren. Meistens als Insellösungen Technologien teuer und kompliziert Personal Publishing nur eingeschränkt möglich
Web 2.0 Partizipation Transparenz Selbstmotivation Vernetzung Bereitstellung von Infrastruktur Voneinander Lernen Sozialkapital
Web 2.0 Technische Aspekte Browserbasiert, Ajax, RSS … Gesellschaftliche Aspekte  (->  Social Software ) Kommunikation & Dialog statt Information Vernetzung Mehrwert entsteht durch die Partizipation der NutzerInnen -> User generated content
 
1999
www.cluetrain.de
Mediendemokratie Massenmedien wesentlicher Bestandteil des politischen Diskurses Partizipatives Web 2.0 Hoffnung: Demokratisierung des Diskurses
These Da politische Willensbildungsprozesse von Medien zumindest mitbestimmt werden, ist die Partizipation von BürgerInnen an der Medienproduktion eine (nicht die einzige!) Voraussetzung für politische Partizipation.
Definition „Citizen Journalism“ Synonyme:  Grassrouts Journalism partizipativer Journalismus BürgerInnenjournalismus „  […] Tätigkeit von BürgerInnen, eine aktive Rolle im Prozess der Recherche, des Berichtens, des Analysierens, sowie des Verbreitens von Nachrichten und Informationen einzunehmen.  Ziel dieser Partizipation ist die Bereitstellung von unabhängigen […] und relevanten Informationen, die eine Demokratie benötigt.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Graswurzel-Journalismus
Gesellschaftspolitische Dimension Pressefreiheit ist nicht mehr auf diejenigen beschränkt, denen die Medien gehören -> „Citizen Journalism“ Ende des „Gatekeeper“-Zeitalters
Weblogs
Tagebuch
Flaschenpost
Gesprächsrunde
Vernetzung
Was sind Weblogs? Wort ist eine Mischung aus WEB und LOG Logbuch, Tagebuch  AutorIn: BloggerIn Gesamtheit der Weblogs: Blogosphäre chronologisch geordnete Sammlung von Beiträgen (Text, Bild, Audio, Video) Werden meist von Einzelpersonen erstellt
Technisch einfache Bedienung Weblogs entsprechen der ursprünglichen Intention des Internet: viele Menschen zu AkteurInnen zu machen. Keine besonderen technischen Kenntnisse notwendig Einfachere Bedienung als Content Mangement Systeme (CMS)
Interaktivität von Weblogs Hochgradige Vernetzung Diskussion kann auf einem Weblog begonnen und auf einem anderen fortgesetzt werden Kommentarfunktion
Arten von Weblogs  (Auswahl) Privates Weblog Alltagsberichte, persönliche Erlebnisse Fach-Weblog Diskussion und Austausch von Fachthemen, Erstellung eines digitalen Kompetenzprofils: „create and customize portfolios for academic, career, or personal uses“  Moblog Beiträge von einem mobilen Gerät gepostet; meistens Fotos mit der Handy-Kamera Photoblog Abbildung des Alltags in Fotografien Corporate/Business-Weblog MitarbeiterInnen schreiben im Namen einer Firma zu PR-Zwecken.
Begriffe Permalinks:  Jeder Beitrag erhält einen individuellen Link, der nicht veränderbar ist. Über ihn kann der Beitrag jederzeit aufgerufen werden, das heißt, Permalinks machen das Verlinken auf andere Webseiten leicht. Backlinks : Über Backlinks erfahre ich automatisch davon, wenn irgendwo im Internet auf einen meiner Weblogbeiträge verlinkt wird. Kommentare:  Die Kommentarfunktion erlaubt es den Lesern, sich am Ende jedes Blogeintrags direkt zu äußern .
Ziele des Führens eines Weblogs Aufmerksamkeit  Reputation durch Authentizität Soziales Kapital durch Vernetzung
Effektivität Durch Vernetzung gute Auffindbarkeit durch Suchmaschinen Erstaunlich rasche Reaktionen von anderen Denkbar einfache Möglichkeiten der Publikation z.B. auch über E-mail, Mobiltelefon…
Wie komme ich zu einem Weblog Einrichtung bei einem oft kostenlosen Weblog-Dienst: z.B. blogger.com, twoday.net Installation einer Weblog-Software auf dem eigenen Webspace oder Server: z.B. WordPress, Drupal
www.twoday.net
www.wordpress.com
Auf Server installieren
Vorteile & Grenzen Vorteile Schnell, einfach, übersichtlich, chronologisch, schlichtes Layout Weitergabe von Neuigkeiten in regelmäßiger Zeitfolge  Diskussion dank der Kommentarfunktion  Wissensaustausch  Aufbau und Pflege von persönlichen Kontakten  Präsentation von eigenen Artikeln und Arbeiten
Vorteile & Grenzen Grenzen:  themenzentrierte Diskussion besser im  Forum ,  Projektmanagement besser in  Groupware Projektpräsentation besser in  CMS ,  kollaboratives Schreiben besser im  Wiki
Beispiele http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/ http://www.bildblog.de/ http://www.onlinejournalismus.de/ http://www.florianklenk.com/ http://www.misik.at/ http://www.henryk-broder.de/ http://www.digidave.org/
http://www.deepwaterhorizonresponse.com/ "Being able to have an open dialogue is social media at its best“ “ The public is suspicious of government and of big companies." "I want people to know there's a real person here who's trying to give them information."
Twitter
 
 
Twitter  (Quelle: Wikipedia) Twitter  ist ein soziales Netzwerk und ein meist öffentlich einsehbares „Tagebuch“ im Internet (Mikroblog), welches weltweit per Website, Mobiltelefon,Desktopanwendung, Widget oder Webbrowser-Plug-in geführt und aktualisiert werden kann. Twitter wurde im März 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt.
Spezielle Funktionen @username  = öffentliche Antwort #hashtag  = Tag als Stichwort zum Inhalt RT  = Retweet – nochmaliges twittern einer Nachricht d  username = direkte nichtöffentliche Nachricht, vergleichbar mit Email
Twitter & Journalismus Weiterer Informationstransportkanal für etablierte Medien Chance für Dialog Aufmerksamkeit schaffen für z.B. freie JournalistInnen Monitoring- und Recherchewerkzeug
 
http://twitter.com/BarackObama/status/992176676
 
 
 
 
Twitter in den Medien Obama Terror in Mumbai Amoklauf Winnenden Flugzeugabsturz in Amsterdam Notlandung im Hudson River Iran Landtagswahlen Sachsen, Thüringen, Saarland Ende August 2009
 
Twitter im Iran „ 140-Zeichen Revolution“ Zensur behinderte etablierte Medien Twitter und andere Formen von Social Media konnten die Lücke füllen Aufmerksamkeit relativ schnell vorüber spätestens mit Michael Jacksons Tod Glaubwürdigkeit, Fake-Accounts
Authentizität? JedeR kann ich anmelden Name und Foto frei wählbar Fake-Accounts Anonymität zur eigenen Sicherheit
Iran
Twitter & Journalismus Originäre Infos: Ausnahme; und wenn, dann „rohes Fleisch“ Schnell, da eher vor Ort als JournalistInnen Twitterer verlinken auf etablierte Nachrichtenseiten Themen können aber entdeckt werden -> Twitter als Quelle des Journalismus -> Kontext nachvollziehen, Gegencheck…
Twitter & Journalismus „ Blogs haben den Journalisten schon das Privileg zum Kommentar/Leitartikel genommen, Twitter nimmt ihnen den Triumph, als erster von etwas zu berichten, mit Live-Streams geben sie den Vorzug der Presseausweise ab, usw.“ Zitat in einem Kommentar zu  http://www.dondahlmann.de/?p=135
 
Was twittern?
http://bit.ly/info/4X7jQ
Beispiele http://twitter.com/Sixtus http://twitter.com/ArminWolf http://twitter.com/cnnbrk http://twitter.com/SPIEGEL_Top http://twitter.com/derwesten http://twitter.com/Zielina http://twitter.com/turi2 http://twitter.com/kressZwitscher
Twitter Live! twittervision.com
Suche in Blogosphäre &Twitter www.technorati.com http://blogsearch.google.com/
search.twitter.com
Twazzup.com
monitter.com
4 Stufen der Twitter-Akzeptanz Verweigerung : „…so etwas Verrücktes, warum sollte jemanden interessieren, was ich gerade tue?“ Anmeldung : „Ich verstehe zwar nicht, warum es so ein Hype ist, aber ich sollte vielleicht es vielleicht doch versuchen.“ Infos verbreiten : „OK… Nun kann ich auf meine Presseaussendungen hinweisen und Links posten.“ Dialog : „Ich verbreite nützliche Information und es entstehen Konversationen, die ein Voneinander Lernen ermöglichen.“
 
 
 
http://www.yammer.com/
Links http://delicious.com/davidro/twitter
 
RSS Bedeutung: R eally  S imple  S yndication  „ Syndication“ bedeutet in diesem Zusammenhang: Vertrieb, Übernahme von Content durch andere Medienanbieter Synonym:  Newsfeed, RSS-Feed
 
 
Feedreader Online http://reader.google.com http://www.bloglines.com/ http://www.netvibes.com Offline SAGE-Firefox-Plugin http://www.awasu.com/ http://www.sharpreader.net/
 
 
Aggregatoren, Lifestreams Facebook.com Friendfeed.com Soup.io
Mashups www.vorarlblog.at www.politikblogs.at
Neuerung/Erweiterung zu RSS Schneller als RSS PuSH  Mittels Feed lässt sich prinzipiell jede Kommunikationsaufgabe lösen. Alles, was Twitter ausmacht, wäre beispielsweise auch in dezentralisierter Form feedbasiert denkbar. Auf diese Weise könnte sich Social Networking und Microblogging zur neuen E-Mail entwickeln. Eine Kommunikationsform, die nicht auf einzelne Player angewiesen ist und/oder von diesen kontrolliert werden kann. http://www.drweb.de/magazin/pubsubhubbub /
 
 
Podcasts Audio Programme zum „Downloaden“ und Abspielen auf PCs oder portablen Geräten (z.B.: iPod)  Mp3-Format  Really Simple Syndication (RSS) „ Podcatching“ Software erforderlich
Podcasts-Beispiele http://www.friedrich-witt.de/ http://www.br-online.de/podcast/ http://fm4.orf.at/station/205733/main http://www.podcast-spd.de/ http://poese-puben.de/
 
 
Daten Seit Februar 2004 70 Sprachversionen Jahreseinnahmen: 150 Mio US$ Marktwert ~10 Mrd US$ Mehr als 400 Mio aktive NutzerInnen weltweit Monatlich werden eine Milliarde Bilder und zehn Millionen Videos hochgeladen 350.000 Applikationen 30.000 Server weltweit
Wachstum Anfang 2008: 34 Mio Anfang 2009: 95 Mio Februar 2010: 400 Mio
NutzerInnenzahlen Deutschland: 8 Mio (10%) Monatliches Wachstum im Jahr 2009 ca. 10% Schweiz: 1,4 Mio (18%) Österreich:  Anfang 2010 1,2 Mio  April 2010 2 Mio
 
 
Nutzen Community aufbauen Information verbreiten Was denkt die Community?
Mobile Nutzung
Virales Marketing Virales Marketing (auch Viral-Marketing oder manchmal Virus-Marketing, kurz VM) ist eine Marketingform, die existierende soziale Netzwerke ausnutzt, um Aufmerksamkeit auf Marken, Produkte oder Kampagnen zu lenken, indem Nachrichten sich epidemisch, wie ein Virus ausbreiten.
 
Social Networks und politische Information „ Empfehlungen  durch die User in sozialen Netzwerken treten an die Stelle der Filterung und Sortierung durch Journalisten in den klassischen Medien. Eine Person gibt einen Link an die nächste weiter, und entsprechend dem Prinzip der six degrees of separation erreicht eine Nachricht ihre Adressaten =   the people formerly known as the audience .“ http://heinz.typepad.com/lostandfound/2008/03/hyperpolitik.html
Social Networks und (politische) Information „ Immer weniger bestimmen professionelle Medienschaffende, welche News wir als wichtig empfinden. News werden sozial. Empfehlungen anderer Leute — Freunde, Arbeitskollegen, Geschäftspartner, Gleichgesinnte — werden wichtiger als das, was Redaktionen als berichtenswert empfinden .“  schreibt Andreas Göldi in seinem Weblog www.medienkonvergenz.com
Facebook & Journalismus Quellen finden Zugang zu Communities Fragen stellen an eigene „Freunde“
Publikum erreichen & Interaktion
Publikum erreichen & Interaktion
Crowdsourcing  & Crowdfunding
Crowdsourcing Auslagerung von Dienstleistungen an eine Masse von Internet-TelearbeiterInnen Preise oder geringe Bezahlung
Open Innovation Öffnen von Innovationsprozessen  Internet-Community soll ihren Ideenreichtum einbringen
 
Myheimat.de Partizipative Weblogs für kleine Städte in Bayern Monatlich 4-Farbdruck im A4-Format Finanzierung durch lokale Werbung Keine bezahlten Journalisten Halbautomatische Generierung der Zeitung 15 Angestellte für Anzeigenverkauf und PR-Texte und Layout heimatlich, heiter und optimistisch
 
 
 
 
 
Persönliche Links zum Thema http://del.icio.us/davidro/crowdsourcing
Crowdfunding  Community Funded Journalism
Zwei Modelle Kachingle.com : Micropayments für bereits produzierte Inhalte spot.us : Finanziert Recherche und Schreiben eines Artikels
 
Anything that can be digitized will be napsterised.  … or think of Piratebay, BitTorrent
iTunes, Kindle, iPhone-Apps are just transitional.
http://www.kachingle.com/
 
 
 
 
 
March 15, 2010
March 20, 2010
 
 
Status Updates in Twitter, Facebook Social Media Integration
NOT content  BUT to build an online persona, achieve recognition, gain status – just like in the real world What Will Consumers Pay For?
Kachingle Kultur der verantwortlichen Vergütung Gesellschaftliche Anerkennung – Vernetzung – Aufbau von Sozialkapital “ Thank you economy”
Allgemeine Anmerkungen Kurze Aufmerksamkeitsspanne in Twitter und anderen Diensten korrespondiert mit Micropayments.  Crowdfunding als eine geldwerte Form der Interaktion zwischen Produzent und Konsument Funktioniert es in den USA und dann in Europa? Kritische Masse Paypal oder andere Systeme? Zu kompliziert? Google und Facebook  werden Bezahlsysteme in der nahen Zukunft starten.
Google
Peter Sunde, founder of The Pirate Bay involved Competitor
 
 
 
„ Make the News“ The public can hire a reporter. Investigate a local issue Content financed by the public and owned by the public But: first publishing rights can be sold -> the content is seen by more people -> the donation goes back -> more content can be funded.
Further Aspects Money received back in form of credits if not enough money to fund a story Finished content licensed under Creative Commons Collaboration through  joining the reporting team Reporters on Spot.Us are self-identified freelance journalists. Remuneration: $10-$25
Encouragement for Transparency Transparency (e.g. blogging) in the pre-publication process -> building trust Justification towards donors
Similar to spot.us http://www.globalfm.com
Links http://del.icio.us/davidro/crowdfunding http://del.icio.us/davidro/participation http://del.icio.us/davidro/citizenjournalism
Wikis Demokratischste Form der Zusammenarbeit im Internet Jeder darf jede Web-Seite verändern. „ Wiki“ heißt auf Hawaiianisch „schnell“ Wikis funktionieren, auch wenn man meinen könnte, dass sie aufgrund des universellen Schreibrechts schnell im Chaos versinken müssten. Wiki wurde 1995 von Ward Cunningham erfunden
Einsatzmöglichkeiten von Wikis Gemeinsames Erstellen von Linklisten Texte gemeinsam entwerfen Projekte konzipieren Informationssammlung (-> Wikipedia)
Wikis Quelle: http://www.lernklick.ch/pdf/WIKI_BROSCHEURE24-web.pdf
Wikipedia
kinder.info.at
webmontag.de
http://zensursula.de
Beispiele für Wikis http://www.wikipedia.org/ http://www.wikitravel.org http://www.salzburg.com/wiki/
Unterscheidung zu Weblogs Wikis nicht chronologisch Inhalte bei Wikis von anderen veränderbar
User Generated Content & etablierte Medien
 
 
 
€  50 Honorar
 
 
 
 
 
 
 
OhmyNews Südkorea seit 2000 Motto "Every Citizen is a Reporter" 41.000 registrierte OhmyNews-BürgerreporterInnen Gute Beiträge können freiwillig bezahlt werden Jeden Samstag druckt OhmyNews die besten Artikel als Zeitung „ Heirat von Technologie und Demokratie“ -> „digitale Demokratie“
CNN iReport
http :// www.ireport.com/docs/DOC-288038
http://www.ireport.com/people/MelissaF
iPhone-Applikation CNN
http://www.youtube.com/reporterscenter
 
 
 
Facts.ch Mix aus Community & Technologie Bewertungssystem: Gewichtung der Community-Inputs und Inputs aus einer technologischen Aggregationslösung mit den Redaktionsinputs austarieren -> System mit eigener Dynamik Redaktion, die lediglich an der Auswahl der Themen mitarbeitet, besteht aus einer halben und drei 20-Prozent-Stellen
 
Myheimat.de Partizipative Weblogs für kleine Städte in Bayern Monatlich 4-Farbdruck im A4-Format Finanzierung durch lokale Werbung Keine bezahlten Journalisten Halbautomatische Generierung der Zeitung 15 Angestellte für Anzeigenverkauf und PR-Texte und Layout heimatlich, heiter und optimistisch
Soziale Netzwerke
Social Networks Facebook XING MySpace StudiVZ Lokalisten …
Social Networks Persönliches Profil Kontaktliste „ Wer mit wem“ Pinnwand (ähnlich Weblog)  Email (Diskussions-)Gruppen Veranstaltungsorganisation Fotoalben … .
 
Daten Seit Februar 2004 57 Sprachversionen Jahreseinnahmen: 150 Mio US$ Marktwert 10 bis 15 Mrd US$ Mehr als 200 Mio aktive NutzerInnen weltweit 52.000 Applikationen 30 Mio mobile NutzerInnen
 
 
 
 
Social Networks und politische Information „ Empfehlungen durch die User in sozialen Netzwerken treten an die Stelle der Filterung und Sortierung durch Journalisten in den klassischen Medien. Eine Person gibt einen Link an die nächste weiter, und entsprechend dem Prinzip der six degrees of separation erreicht eine Nachricht ihre Adressaten =  the people formerly known as the audience .“ http://heinz.typepad.com/lostandfound/2008/03/hyperpolitik.html
Social Networks und politische Information „ Immer weniger bestimmen professionelle Medienschaffende, welche News wir als wichtig empfinden. News werden sozial. Empfehlungen anderer Leute — Freunde, Arbeitskollegen, Geschäftspartner, Gleichgesinnte — werden wichtiger als das, was Redaktionen als berichtenswert empfinden .“  schreibt Andreas Göldi in seinem Weblog www.medienkonvergenz.com
http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/unersetzbare_soziale_institutionen_1.2150452.html
Citizen Journalism
Hans Magnus Enzensberger „ Die neuen Medien sind ihrer Struktur nach egalitär. (Kursbuch 20/1970: 167)“ „  Die elektronische Technik kennt keinen prinzipiellen Gegensatz von Sender und Empfänger. Jedes Transistorradio ist, von seinem Bauprinzip her, zugleich ein potentieller Sender. (Kursburch 20/1970: 160)“ „ Repressiver Mediengebrauch“ „ zentral gesteuertes Programm mit einem Sender und vielen Empfängern“ Konsumenten passivisiert und entpolitisiert
„ emanzipatorischer Mediengebrauch“ Mediengeräte nicht reine Konsumtionsmittel „  Sie sind im Prinzip immer zugleich Produktionsmittel, und zwar, da sie sich in den Händen der Massen befinden, sozialisierte Produktionsmittel. (Kursbuch 20/1970: 168)“ „  Tonbandgeräte, Bild- und Schmalfilmkameras befinden sich heute schon in weitem Umfang im Besitz der Lohnabhängigen. Es ist zu fragen, warum diese Produktionsmittel nicht massenhaft [...] in allen gesellschaftlichen Konfliktsituationen auftauchen. (Kursbuch 20/1970: 170)“
Seit 2002 Mehr als 3 Mrd. Fotos 2005 Kauf durch Yahoo Ab 200 Fotos kostenpflichtig (US$ 25/Jahr)
 
 
 
 
YouTube in Zahlen Seit Februar 2005 Oktober 2006 Kauf von Google, ca. 1,3 Mrd. € Marktanteil Online-Videos 40-60% 65.000 Video-Uploads täglich 100 Mio. Videos täglich werden angesehen
Success-Story Geriatric1927,  Pseudonym  für  Peter Oakley  aus England http://www.youtube.com/profile?user=geriatric1927 Mehr als 2 Mio. Zugriffe auf einige seiner Videos
 
 
Abraham Zapruder Fabrikant für Frauenbekleidung Verkaufte den Film für das Life Magazine für $150,000 (heute $ 500.000) http://en.wikipedia.org/wiki/Abraham_Zapruder
Weitere Beispiele Massenmedien http://live.focus.de/   http://www.cnn.com/exchange/ http://www.n24.de/mobile_online/myvideo/ Alternativmedien http://austria.kanalb.org/ http://germany.indymedia.org/ http://www.liveleak.com/
Initiative Qualität
Initiative Qualität
Zitate zum Thema „ Die Zeiten, in denen nicht-professionelle Augenzeugen bestenfalls als Zitatgeber dienten, sind ein für allemal vorbei. In welcher Form das die Medien verändert, ist allerdings noch nicht ausgemacht.“ Quelle: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/leser-reporter/
Zitate „ Meiner Meinung nach wird es zu einer eigenen Disziplin "Bürgerjournalismus" kommen, deren  Qualitäten genau im Fehlen der Professionalität  zu suchen sind. Die resultierenden Spannungen, die kreativen und ungewöhnlichen Momente sowie der unkonventionelle Aspekt können bei guten Produktionen ein wichtiges Argument zu Gunsten des Bürgerjournalismus sein.  Dass eine Menge Schrott produziert wird ist unbestritten, doch das verhält sich bei manchen professionellen Medienschaffenden genauso .“ http://medienspiegel.ch/archives/001368.html
Zitate „ Es ist eben meistens nur für eine Handvoll Leute interessant, wenn sich einer im stillen Kämmerlein den Frust von der Seele schreibt. Mit etwas Glück kann sich so einer  ein paar Minuten lang im medialen Rampenlicht sonnen .  Das war's dann auch schon...“  (Kommentar zu einem Artikel der NZZ vom Juni 2006)
Zitate „ Eine zentrale  Aufgabe der traditionellen Medien besteht darin, den Laien journalistische Grundregeln zu vermitteln sowie Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, die es ihnen ermöglichen, "guten Journalismus" zu betreiben.  Professionelle Journalisten müssten sich wieder vermehrt in den Dienst der Bürger stellen und diese zu einem kritischen Umgang mit Informationen befähigen. Neben ihrer herkömmlichen Rolle als Gatekeeper müssten die "Mainstream-Medien" nicht zuletzt wieder vermehrt als Sinnstifter ("sensemaker") agieren und die Konsumenten zu den relevanten Informationen hinführen.“ Bill Kovach, http://www.krusenstern.ch/blogbuch/weblogs-veraendern-den-journalismus.html
Zitat Rupert Murdoch Rupert Murdoch , Speech to the American Society of Newspaper Editors  2005  …  There’s a  dramatic revolution  taking place in the news business today …. The digital native doesn’t send a letter to the editor anymore. She goes online, and starts a blog. We need to be the destination for those bloggers. … At the same time, we may want to experiment with the concept of using bloggers to supplement our daily coverage of news on the net. ( http://www.newscorp.com/news/news_247.html ) ‏
Zitat Rupert Murdoch R upert Murdoch , Speech to the American Society of Newspaper Editors,2005 …  There’s a  dramatic revolution  taking place in the news business today …  44 percent use a portal at least once a day for news, just 19 percent use a printed newspaper …  they want to be able to use the information in a larger community – to talk about, to debate,  to question , and even to meet the people who think about the world in similar or different ways…. … . providing  virtual communities  for our readers to be linked to other sources of information, other opinions, other like-minded people. …. ( http://www.newscorp.com/news/news_247.html ) ‏ Murdoch hat unternehmerische Konsequenzen  gezogen: 2005 übernahm sein Medienkonzern News Corp. das grösste social-network-portal „My Space„ (MySpace.com) mit 86 Mio Nutzern für einen unglaublich hohen USD
Mercedes Bunz, Chefredakteurin Tagesspiegel.de „ Die Arbeit des Journalisten verschiebt sich. Anstelle ein Stück zu verfertigen, schiebt der  Netzwerk-Journalist  Debatten an und begleitet sie. Vom Produkt zum Prozess: Hier wird in Kollaboration mit dem Leser recherchiert, verbessert, diskutiert und Meinung gebildet. Und hier wird Journalismus auch kontrolliert und auf seine Qualität geprüft.“
 
 
Hürden Digital Divide Mangelnde Medienkompetenz (Bildung) Überwachung (Vorratsdatenspeicherung…)
Voraussetzungen Transparenz Partizipationskultur Soziale Sicherheit (Digital Divide) Geschlechtergerechtigkeit Inklusion von MigrantInnen Einbindung der älteren Generation Liberale Informationsgesellschaft Alphabetisierung -> Medienkompetenz
Tools für die journalistische Arbeit
Social Bookmarks, delicious.com
Connotea.org
Collaborative Text Editors Google Docs, docs.google.com Etherpad, etherpad.com Acrobat.com, acrobat.com
docs.google.com
etherpad.com
doodle.com
Zitat Hubert Burda „ Wir befinden uns in der größten Medienrevolution seit Gutenberg“ „ Wenn sich die Medien verändern, dann verändert sich die Gesellschaft fundamental“. Vortrag in Freiburg, 2007
http://internet-manifest.de/
2. Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche Das Web ordnet das bestehende Mediensystem neu: Es überwindet dessen bisherige Begrenzungen und Oligopole. Veröffentlichung und Verbreitung medialer Inhalte sind nicht mehr mit hohen Investitionen verbunden. Das Selbstverständnis des Journalismus wird seiner Schlüssellochfunktion beraubt - zum Glück. Es bleibt nur die journalistische Qualität, die Journalismus von bloßer Veröffentlichung unterscheidet.
5. Das Internet ist der Sieg der Information. Bisher ordneten, erzwungen durch die unzulängliche Technologie, Institutionen wie Medienhäuser, Forschungsstellen oder öffentliche Einrichtungen die Informationen der Welt. Nun richtet sich jeder Bürger seine individuellen Nachrichtenfilter ein, während Suchmaschinen Informationsmengen in nie gekanntem Umfang erschließen. Der einzelne Mensch kann sich so gut informieren wie nie zuvor.
6. Das Internet verändert verbessert den Journalismus. Durch das Internet kann der Journalismus seine gesellschaftsbildenden Aufgaben auf neue Weise wahrnehmen. Dazu gehört die Darstellung der Information als sich ständig verändernder fortlaufender Prozess; der Verlust der Unveränderlichkeit des Gedruckten ist ein Gewinn. Wer in dieser neuen Informationswelt bestehen will, braucht neuen Idealismus, neue journalistische Ideen und Freude am Ausschöpfen der neuen Möglichkeiten.
7. Das Netz verlangt Vernetzung. Links sind Verbindungen. Wir kennen uns durch Links. Wer sie nicht nutzt, schließt sich aus dem gesellschaftlichen Diskurs aus. Das gilt auch für die Online-Auftritte klassischer Medienhäuser.
9. Das Internet ist der neue Ort für den politischen Diskurs. Demokratie lebt von Beteiligung und Informationsfreiheit. Die Überführung der politischen Diskussion von den traditionellen Medien ins Internet und die Erweiterung dieser Diskussion um die aktive Beteiligung der Öffentlichkeit ist eine neue Aufgabe des Journalismus.
14. Das Internet kennt viele Währungen. Werbefinanzierte journalistische Online-Angebote tauschen Inhalte gegen Aufmerksamkeit für Werbebotschaften. Die Zeit eines Lesers, Zuschauers oder Zuhörers hat einen Wert. Dieser Zusammenhang gehört seit jeher zu den grundlegenden Finanzierungsprinzipien für Journalismus. Andere journalistisch vertretbare Formen der Refinanzierung wollen entdeckt und erprobt werden.
16. Qualität bleibt die wichtigste Qualität. Das Internet entlarvt gleichförmige Massenware. Ein Publikum gewinnt auf Dauer nur, wer herausragend, glaubwürdig und besonders ist. Die Ansprüche der Nutzer sind gestiegen. Der Journalismus muss sie erfüllen und seinen oft formulierten Grundsätzen treu bleiben.
Online-Video
Video-Quellen
Webcam
Webcam
Digicam
Mobiltelefon
Mobiltelefon als Webcam
Analoge Videoquellen
VLC media player http://www.videolan.org/vlc/
Übertragung FireWire Kabel oder i.Link  oder IEEE 1394
Übertragung
Cardreader
Schnittprogramme
Schnittprogramme Windows Movie Maker
 
 
 
Veröffentlichung www.youtube.com www.vimeo.com www.dailymotion.com http://www.tubemogul.com/
Streaming-Dienste
Ustream.tv
Salzburger Landtag live
Kyte.tv
make.tv
livestream.com
www.qik.com
Miro/Open Democracy Player
www.liveleak.com „ All diese Dinge geschehen, das ist das echte Leben, und wir werden es zeigen.“ Genutzt wird das Portal auch von Soldaten in Krisengebieten, die so die Zensur des Militärs umgehen. Der Mitgründer Hayden Hewitt  sagte dazu „Das lehrt unsere Generation und die jüngeren Generationen, dass der Krieg real ist“. Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair nannte LiveLeak als Beispiel für ein Gegengewicht zu den Massenmedien im Internetzeitalter.
Persönliche Links zum Thema http://del.icio.us/davidro/participation http://del.icio.us/davidro/citizenjournalism http://del.icio.us/davidro/politik
Second Life Massive Multiplayer Online Game  Welt wird von den „SpielerInnen“ selbst gestaltet 1,5 Mio BewohnerInnen 12.000 Neuanmeldungen täglich  600.000 $ Umsatz täglich
 
 
 
acrobat.com
skype.com
 
 
 
Kontakt Mag. David Röthler A-5020 Salzburg, Austria Tel +43-662-650986 Mobile +43- 664 2139427   Skype: d.roethler [email_address] politik.netzkompetenz.at projektkompetenz.eu http://del.icio.us/davidro

Social network trends_kfj_mai_2010

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    Social Network TrendsDavid Röthler politik.netzkompetenz.at Stand: 20.05.10
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    Übersicht Einführung SocialMedia (Web 2.0) Von Weblogs zu Twitter Social Networks – Facebook RSS Crowdsourcing & Crowdfunding Live Online
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    Bertolt Brecht 1927/1932ein Vorschlag zur Umfunktionierung des Rundfunks: „Der Rundfunk ist aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln.
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    Bertolt Brecht 1927/1932„ Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur zu hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen. Der Hörfunk könnte den Austausch, Gespräche, Debatten und Dispute ermöglichen.“
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    Konnektivismus Die Verbindungensind wichtiger als deren Inhalt Die Fähigkeit, Verbindungen zwischen Themenfeldern, Ideen und Konzepten zu sehen, ist eine Kernkompetenz. http://de.wikipedia.org/wiki/Konnektivismus
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    “ If thenews is important, it will find me”
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    Ist die Utopievon Brecht Realität geworden?
  • 21.
    Neue Bottom-up-Beteiligungskultur oderbloß der nächste Techno-Hype der Web-Avantgarde?
  • 22.
    New York Times,22.6.2009
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    … no lessthan eight cell phones and digital cameras (red circles) are recording the event the New York Times reporter was photographing…
  • 24.
    E-media Nr. 26A,Jänner 2006
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    Web 2.0 WikipediaWeblogs Twitter Youtube Flickr Xing, Facebook, StudiVZ, MySpace Social Bookmarks RSS Live tools (Text, Video usw. synchron)
  • 28.
    Entstehungsgeschichte Web 2.060.000 Jahre Menschen beginnen zu sprechen 5.000 Jahre Schrift 600 Jahre Buchdruck 85 Jahre Radio 50 Jahre Fernsehen 25 Jahre Internet 6 Jahre Facebook 4 Jahre Twitter
  • 29.
    Web 0.5 Zeitvor dem WWW: 1988-1993 E-Mail und Datenkommunikation
  • 30.
    Web 1.0 DasWeb 1.0 ist das Web von 1995 Statisches HTML, reine Einwegkommunikation, klassische Websites.
  • 31.
  • 32.
    Web 1.5 Dotcom-Zeit:zwischen 1996 und 2001 Websites wurden dynamisch Ziel: Hits & Traffic Interaktive Web-Sites: Shops, Communities, Foren. Meistens als Insellösungen Technologien teuer und kompliziert Personal Publishing nur eingeschränkt möglich
  • 33.
    Web 2.0 PartizipationTransparenz Selbstmotivation Vernetzung Bereitstellung von Infrastruktur Voneinander Lernen Sozialkapital
  • 34.
    Web 2.0 TechnischeAspekte Browserbasiert, Ajax, RSS … Gesellschaftliche Aspekte (-> Social Software ) Kommunikation & Dialog statt Information Vernetzung Mehrwert entsteht durch die Partizipation der NutzerInnen -> User generated content
  • 35.
  • 36.
  • 37.
  • 38.
    Mediendemokratie Massenmedien wesentlicherBestandteil des politischen Diskurses Partizipatives Web 2.0 Hoffnung: Demokratisierung des Diskurses
  • 39.
    These Da politischeWillensbildungsprozesse von Medien zumindest mitbestimmt werden, ist die Partizipation von BürgerInnen an der Medienproduktion eine (nicht die einzige!) Voraussetzung für politische Partizipation.
  • 40.
    Definition „Citizen Journalism“Synonyme: Grassrouts Journalism partizipativer Journalismus BürgerInnenjournalismus „ […] Tätigkeit von BürgerInnen, eine aktive Rolle im Prozess der Recherche, des Berichtens, des Analysierens, sowie des Verbreitens von Nachrichten und Informationen einzunehmen. Ziel dieser Partizipation ist die Bereitstellung von unabhängigen […] und relevanten Informationen, die eine Demokratie benötigt.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Graswurzel-Journalismus
  • 41.
    Gesellschaftspolitische Dimension Pressefreiheitist nicht mehr auf diejenigen beschränkt, denen die Medien gehören -> „Citizen Journalism“ Ende des „Gatekeeper“-Zeitalters
  • 42.
  • 43.
  • 44.
  • 45.
  • 46.
  • 47.
    Was sind Weblogs?Wort ist eine Mischung aus WEB und LOG Logbuch, Tagebuch AutorIn: BloggerIn Gesamtheit der Weblogs: Blogosphäre chronologisch geordnete Sammlung von Beiträgen (Text, Bild, Audio, Video) Werden meist von Einzelpersonen erstellt
  • 48.
    Technisch einfache BedienungWeblogs entsprechen der ursprünglichen Intention des Internet: viele Menschen zu AkteurInnen zu machen. Keine besonderen technischen Kenntnisse notwendig Einfachere Bedienung als Content Mangement Systeme (CMS)
  • 49.
    Interaktivität von WeblogsHochgradige Vernetzung Diskussion kann auf einem Weblog begonnen und auf einem anderen fortgesetzt werden Kommentarfunktion
  • 50.
    Arten von Weblogs (Auswahl) Privates Weblog Alltagsberichte, persönliche Erlebnisse Fach-Weblog Diskussion und Austausch von Fachthemen, Erstellung eines digitalen Kompetenzprofils: „create and customize portfolios for academic, career, or personal uses“ Moblog Beiträge von einem mobilen Gerät gepostet; meistens Fotos mit der Handy-Kamera Photoblog Abbildung des Alltags in Fotografien Corporate/Business-Weblog MitarbeiterInnen schreiben im Namen einer Firma zu PR-Zwecken.
  • 51.
    Begriffe Permalinks: Jeder Beitrag erhält einen individuellen Link, der nicht veränderbar ist. Über ihn kann der Beitrag jederzeit aufgerufen werden, das heißt, Permalinks machen das Verlinken auf andere Webseiten leicht. Backlinks : Über Backlinks erfahre ich automatisch davon, wenn irgendwo im Internet auf einen meiner Weblogbeiträge verlinkt wird. Kommentare: Die Kommentarfunktion erlaubt es den Lesern, sich am Ende jedes Blogeintrags direkt zu äußern .
  • 52.
    Ziele des Führenseines Weblogs Aufmerksamkeit Reputation durch Authentizität Soziales Kapital durch Vernetzung
  • 53.
    Effektivität Durch Vernetzunggute Auffindbarkeit durch Suchmaschinen Erstaunlich rasche Reaktionen von anderen Denkbar einfache Möglichkeiten der Publikation z.B. auch über E-mail, Mobiltelefon…
  • 54.
    Wie komme ichzu einem Weblog Einrichtung bei einem oft kostenlosen Weblog-Dienst: z.B. blogger.com, twoday.net Installation einer Weblog-Software auf dem eigenen Webspace oder Server: z.B. WordPress, Drupal
  • 55.
  • 56.
  • 57.
  • 58.
    Vorteile & GrenzenVorteile Schnell, einfach, übersichtlich, chronologisch, schlichtes Layout Weitergabe von Neuigkeiten in regelmäßiger Zeitfolge Diskussion dank der Kommentarfunktion Wissensaustausch Aufbau und Pflege von persönlichen Kontakten Präsentation von eigenen Artikeln und Arbeiten
  • 59.
    Vorteile & GrenzenGrenzen: themenzentrierte Diskussion besser im Forum , Projektmanagement besser in Groupware Projektpräsentation besser in CMS , kollaboratives Schreiben besser im Wiki
  • 60.
    Beispiele http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/ http://www.bildblog.de/http://www.onlinejournalismus.de/ http://www.florianklenk.com/ http://www.misik.at/ http://www.henryk-broder.de/ http://www.digidave.org/
  • 61.
    http://www.deepwaterhorizonresponse.com/ "Being ableto have an open dialogue is social media at its best“ “ The public is suspicious of government and of big companies." "I want people to know there's a real person here who's trying to give them information."
  • 62.
  • 63.
  • 64.
  • 65.
    Twitter (Quelle:Wikipedia) Twitter  ist ein soziales Netzwerk und ein meist öffentlich einsehbares „Tagebuch“ im Internet (Mikroblog), welches weltweit per Website, Mobiltelefon,Desktopanwendung, Widget oder Webbrowser-Plug-in geführt und aktualisiert werden kann. Twitter wurde im März 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt.
  • 66.
    Spezielle Funktionen @username = öffentliche Antwort #hashtag = Tag als Stichwort zum Inhalt RT = Retweet – nochmaliges twittern einer Nachricht d username = direkte nichtöffentliche Nachricht, vergleichbar mit Email
  • 67.
    Twitter & JournalismusWeiterer Informationstransportkanal für etablierte Medien Chance für Dialog Aufmerksamkeit schaffen für z.B. freie JournalistInnen Monitoring- und Recherchewerkzeug
  • 68.
  • 69.
  • 70.
  • 71.
  • 72.
  • 73.
  • 74.
    Twitter in denMedien Obama Terror in Mumbai Amoklauf Winnenden Flugzeugabsturz in Amsterdam Notlandung im Hudson River Iran Landtagswahlen Sachsen, Thüringen, Saarland Ende August 2009
  • 75.
  • 76.
    Twitter im Iran„ 140-Zeichen Revolution“ Zensur behinderte etablierte Medien Twitter und andere Formen von Social Media konnten die Lücke füllen Aufmerksamkeit relativ schnell vorüber spätestens mit Michael Jacksons Tod Glaubwürdigkeit, Fake-Accounts
  • 77.
    Authentizität? JedeR kannich anmelden Name und Foto frei wählbar Fake-Accounts Anonymität zur eigenen Sicherheit
  • 78.
  • 79.
    Twitter & JournalismusOriginäre Infos: Ausnahme; und wenn, dann „rohes Fleisch“ Schnell, da eher vor Ort als JournalistInnen Twitterer verlinken auf etablierte Nachrichtenseiten Themen können aber entdeckt werden -> Twitter als Quelle des Journalismus -> Kontext nachvollziehen, Gegencheck…
  • 80.
    Twitter & Journalismus„ Blogs haben den Journalisten schon das Privileg zum Kommentar/Leitartikel genommen, Twitter nimmt ihnen den Triumph, als erster von etwas zu berichten, mit Live-Streams geben sie den Vorzug der Presseausweise ab, usw.“ Zitat in einem Kommentar zu http://www.dondahlmann.de/?p=135
  • 81.
  • 82.
  • 83.
  • 84.
    Beispiele http://twitter.com/Sixtus http://twitter.com/ArminWolfhttp://twitter.com/cnnbrk http://twitter.com/SPIEGEL_Top http://twitter.com/derwesten http://twitter.com/Zielina http://twitter.com/turi2 http://twitter.com/kressZwitscher
  • 85.
  • 86.
    Suche in Blogosphäre&Twitter www.technorati.com http://blogsearch.google.com/
  • 87.
  • 88.
  • 89.
  • 90.
    4 Stufen derTwitter-Akzeptanz Verweigerung : „…so etwas Verrücktes, warum sollte jemanden interessieren, was ich gerade tue?“ Anmeldung : „Ich verstehe zwar nicht, warum es so ein Hype ist, aber ich sollte vielleicht es vielleicht doch versuchen.“ Infos verbreiten : „OK… Nun kann ich auf meine Presseaussendungen hinweisen und Links posten.“ Dialog : „Ich verbreite nützliche Information und es entstehen Konversationen, die ein Voneinander Lernen ermöglichen.“
  • 91.
  • 92.
  • 93.
  • 94.
  • 95.
  • 96.
  • 97.
    RSS Bedeutung: Really S imple S yndication „ Syndication“ bedeutet in diesem Zusammenhang: Vertrieb, Übernahme von Content durch andere Medienanbieter Synonym: Newsfeed, RSS-Feed
  • 98.
  • 99.
  • 100.
    Feedreader Online http://reader.google.comhttp://www.bloglines.com/ http://www.netvibes.com Offline SAGE-Firefox-Plugin http://www.awasu.com/ http://www.sharpreader.net/
  • 101.
  • 102.
  • 103.
  • 104.
  • 105.
    Neuerung/Erweiterung zu RSSSchneller als RSS PuSH  Mittels Feed lässt sich prinzipiell jede Kommunikationsaufgabe lösen. Alles, was Twitter ausmacht, wäre beispielsweise auch in dezentralisierter Form feedbasiert denkbar. Auf diese Weise könnte sich Social Networking und Microblogging zur neuen E-Mail entwickeln. Eine Kommunikationsform, die nicht auf einzelne Player angewiesen ist und/oder von diesen kontrolliert werden kann. http://www.drweb.de/magazin/pubsubhubbub /
  • 106.
  • 107.
  • 108.
    Podcasts Audio Programmezum „Downloaden“ und Abspielen auf PCs oder portablen Geräten (z.B.: iPod) Mp3-Format Really Simple Syndication (RSS) „ Podcatching“ Software erforderlich
  • 109.
    Podcasts-Beispiele http://www.friedrich-witt.de/ http://www.br-online.de/podcast/http://fm4.orf.at/station/205733/main http://www.podcast-spd.de/ http://poese-puben.de/
  • 110.
  • 111.
  • 112.
    Daten Seit Februar2004 70 Sprachversionen Jahreseinnahmen: 150 Mio US$ Marktwert ~10 Mrd US$ Mehr als 400 Mio aktive NutzerInnen weltweit Monatlich werden eine Milliarde Bilder und zehn Millionen Videos hochgeladen 350.000 Applikationen 30.000 Server weltweit
  • 113.
    Wachstum Anfang 2008:34 Mio Anfang 2009: 95 Mio Februar 2010: 400 Mio
  • 114.
    NutzerInnenzahlen Deutschland: 8Mio (10%) Monatliches Wachstum im Jahr 2009 ca. 10% Schweiz: 1,4 Mio (18%) Österreich: Anfang 2010 1,2 Mio April 2010 2 Mio
  • 115.
  • 116.
  • 117.
    Nutzen Community aufbauenInformation verbreiten Was denkt die Community?
  • 118.
  • 119.
    Virales Marketing ViralesMarketing (auch Viral-Marketing oder manchmal Virus-Marketing, kurz VM) ist eine Marketingform, die existierende soziale Netzwerke ausnutzt, um Aufmerksamkeit auf Marken, Produkte oder Kampagnen zu lenken, indem Nachrichten sich epidemisch, wie ein Virus ausbreiten.
  • 120.
  • 121.
    Social Networks undpolitische Information „ Empfehlungen durch die User in sozialen Netzwerken treten an die Stelle der Filterung und Sortierung durch Journalisten in den klassischen Medien. Eine Person gibt einen Link an die nächste weiter, und entsprechend dem Prinzip der six degrees of separation erreicht eine Nachricht ihre Adressaten = the people formerly known as the audience .“ http://heinz.typepad.com/lostandfound/2008/03/hyperpolitik.html
  • 122.
    Social Networks und(politische) Information „ Immer weniger bestimmen professionelle Medienschaffende, welche News wir als wichtig empfinden. News werden sozial. Empfehlungen anderer Leute — Freunde, Arbeitskollegen, Geschäftspartner, Gleichgesinnte — werden wichtiger als das, was Redaktionen als berichtenswert empfinden .“ schreibt Andreas Göldi in seinem Weblog www.medienkonvergenz.com
  • 123.
    Facebook & JournalismusQuellen finden Zugang zu Communities Fragen stellen an eigene „Freunde“
  • 124.
  • 125.
  • 126.
    Crowdsourcing &Crowdfunding
  • 127.
    Crowdsourcing Auslagerung vonDienstleistungen an eine Masse von Internet-TelearbeiterInnen Preise oder geringe Bezahlung
  • 128.
    Open Innovation Öffnenvon Innovationsprozessen Internet-Community soll ihren Ideenreichtum einbringen
  • 129.
  • 130.
    Myheimat.de Partizipative Weblogsfür kleine Städte in Bayern Monatlich 4-Farbdruck im A4-Format Finanzierung durch lokale Werbung Keine bezahlten Journalisten Halbautomatische Generierung der Zeitung 15 Angestellte für Anzeigenverkauf und PR-Texte und Layout heimatlich, heiter und optimistisch
  • 131.
  • 132.
  • 133.
  • 134.
  • 135.
  • 136.
    Persönliche Links zumThema http://del.icio.us/davidro/crowdsourcing
  • 137.
    Crowdfunding CommunityFunded Journalism
  • 138.
    Zwei Modelle Kachingle.com: Micropayments für bereits produzierte Inhalte spot.us : Finanziert Recherche und Schreiben eines Artikels
  • 139.
  • 140.
    Anything that canbe digitized will be napsterised. … or think of Piratebay, BitTorrent
  • 141.
    iTunes, Kindle, iPhone-Appsare just transitional.
  • 142.
  • 143.
  • 144.
  • 145.
  • 146.
  • 147.
  • 148.
  • 149.
  • 150.
  • 151.
  • 152.
    Status Updates inTwitter, Facebook Social Media Integration
  • 153.
    NOT content BUT to build an online persona, achieve recognition, gain status – just like in the real world What Will Consumers Pay For?
  • 154.
    Kachingle Kultur derverantwortlichen Vergütung Gesellschaftliche Anerkennung – Vernetzung – Aufbau von Sozialkapital “ Thank you economy”
  • 155.
    Allgemeine Anmerkungen KurzeAufmerksamkeitsspanne in Twitter und anderen Diensten korrespondiert mit Micropayments. Crowdfunding als eine geldwerte Form der Interaktion zwischen Produzent und Konsument Funktioniert es in den USA und dann in Europa? Kritische Masse Paypal oder andere Systeme? Zu kompliziert? Google und Facebook werden Bezahlsysteme in der nahen Zukunft starten.
  • 156.
  • 157.
    Peter Sunde, founderof The Pirate Bay involved Competitor
  • 158.
  • 159.
  • 160.
  • 161.
    „ Make theNews“ The public can hire a reporter. Investigate a local issue Content financed by the public and owned by the public But: first publishing rights can be sold -> the content is seen by more people -> the donation goes back -> more content can be funded.
  • 162.
    Further Aspects Moneyreceived back in form of credits if not enough money to fund a story Finished content licensed under Creative Commons Collaboration through joining the reporting team Reporters on Spot.Us are self-identified freelance journalists. Remuneration: $10-$25
  • 163.
    Encouragement for TransparencyTransparency (e.g. blogging) in the pre-publication process -> building trust Justification towards donors
  • 164.
    Similar to spot.ushttp://www.globalfm.com
  • 165.
  • 166.
    Wikis Demokratischste Formder Zusammenarbeit im Internet Jeder darf jede Web-Seite verändern. „ Wiki“ heißt auf Hawaiianisch „schnell“ Wikis funktionieren, auch wenn man meinen könnte, dass sie aufgrund des universellen Schreibrechts schnell im Chaos versinken müssten. Wiki wurde 1995 von Ward Cunningham erfunden
  • 167.
    Einsatzmöglichkeiten von WikisGemeinsames Erstellen von Linklisten Texte gemeinsam entwerfen Projekte konzipieren Informationssammlung (-> Wikipedia)
  • 168.
  • 169.
  • 170.
  • 171.
  • 172.
  • 173.
    Beispiele für Wikishttp://www.wikipedia.org/ http://www.wikitravel.org http://www.salzburg.com/wiki/
  • 174.
    Unterscheidung zu WeblogsWikis nicht chronologisch Inhalte bei Wikis von anderen veränderbar
  • 175.
    User Generated Content& etablierte Medien
  • 176.
  • 177.
  • 178.
  • 179.
    € 50Honorar
  • 180.
  • 181.
  • 182.
  • 183.
  • 184.
  • 185.
  • 186.
  • 187.
    OhmyNews Südkorea seit2000 Motto "Every Citizen is a Reporter" 41.000 registrierte OhmyNews-BürgerreporterInnen Gute Beiträge können freiwillig bezahlt werden Jeden Samstag druckt OhmyNews die besten Artikel als Zeitung „ Heirat von Technologie und Demokratie“ -> „digitale Demokratie“
  • 188.
  • 189.
  • 190.
  • 191.
  • 192.
  • 193.
  • 194.
  • 195.
  • 196.
    Facts.ch Mix ausCommunity & Technologie Bewertungssystem: Gewichtung der Community-Inputs und Inputs aus einer technologischen Aggregationslösung mit den Redaktionsinputs austarieren -> System mit eigener Dynamik Redaktion, die lediglich an der Auswahl der Themen mitarbeitet, besteht aus einer halben und drei 20-Prozent-Stellen
  • 197.
  • 198.
    Myheimat.de Partizipative Weblogsfür kleine Städte in Bayern Monatlich 4-Farbdruck im A4-Format Finanzierung durch lokale Werbung Keine bezahlten Journalisten Halbautomatische Generierung der Zeitung 15 Angestellte für Anzeigenverkauf und PR-Texte und Layout heimatlich, heiter und optimistisch
  • 199.
  • 200.
    Social Networks FacebookXING MySpace StudiVZ Lokalisten …
  • 201.
    Social Networks PersönlichesProfil Kontaktliste „ Wer mit wem“ Pinnwand (ähnlich Weblog)  Email (Diskussions-)Gruppen Veranstaltungsorganisation Fotoalben … .
  • 202.
  • 203.
    Daten Seit Februar2004 57 Sprachversionen Jahreseinnahmen: 150 Mio US$ Marktwert 10 bis 15 Mrd US$ Mehr als 200 Mio aktive NutzerInnen weltweit 52.000 Applikationen 30 Mio mobile NutzerInnen
  • 204.
  • 205.
  • 206.
  • 207.
  • 208.
    Social Networks undpolitische Information „ Empfehlungen durch die User in sozialen Netzwerken treten an die Stelle der Filterung und Sortierung durch Journalisten in den klassischen Medien. Eine Person gibt einen Link an die nächste weiter, und entsprechend dem Prinzip der six degrees of separation erreicht eine Nachricht ihre Adressaten = the people formerly known as the audience .“ http://heinz.typepad.com/lostandfound/2008/03/hyperpolitik.html
  • 209.
    Social Networks undpolitische Information „ Immer weniger bestimmen professionelle Medienschaffende, welche News wir als wichtig empfinden. News werden sozial. Empfehlungen anderer Leute — Freunde, Arbeitskollegen, Geschäftspartner, Gleichgesinnte — werden wichtiger als das, was Redaktionen als berichtenswert empfinden .“ schreibt Andreas Göldi in seinem Weblog www.medienkonvergenz.com
  • 210.
  • 211.
  • 212.
    Hans Magnus Enzensberger„ Die neuen Medien sind ihrer Struktur nach egalitär. (Kursbuch 20/1970: 167)“ „ Die elektronische Technik kennt keinen prinzipiellen Gegensatz von Sender und Empfänger. Jedes Transistorradio ist, von seinem Bauprinzip her, zugleich ein potentieller Sender. (Kursburch 20/1970: 160)“ „ Repressiver Mediengebrauch“ „ zentral gesteuertes Programm mit einem Sender und vielen Empfängern“ Konsumenten passivisiert und entpolitisiert
  • 213.
    „ emanzipatorischer Mediengebrauch“Mediengeräte nicht reine Konsumtionsmittel „ Sie sind im Prinzip immer zugleich Produktionsmittel, und zwar, da sie sich in den Händen der Massen befinden, sozialisierte Produktionsmittel. (Kursbuch 20/1970: 168)“ „ Tonbandgeräte, Bild- und Schmalfilmkameras befinden sich heute schon in weitem Umfang im Besitz der Lohnabhängigen. Es ist zu fragen, warum diese Produktionsmittel nicht massenhaft [...] in allen gesellschaftlichen Konfliktsituationen auftauchen. (Kursbuch 20/1970: 170)“
  • 214.
    Seit 2002 Mehrals 3 Mrd. Fotos 2005 Kauf durch Yahoo Ab 200 Fotos kostenpflichtig (US$ 25/Jahr)
  • 215.
  • 216.
  • 217.
  • 218.
  • 219.
    YouTube in ZahlenSeit Februar 2005 Oktober 2006 Kauf von Google, ca. 1,3 Mrd. € Marktanteil Online-Videos 40-60% 65.000 Video-Uploads täglich 100 Mio. Videos täglich werden angesehen
  • 220.
    Success-Story Geriatric1927, Pseudonym für Peter Oakley aus England http://www.youtube.com/profile?user=geriatric1927 Mehr als 2 Mio. Zugriffe auf einige seiner Videos
  • 221.
  • 222.
  • 223.
    Abraham Zapruder Fabrikantfür Frauenbekleidung Verkaufte den Film für das Life Magazine für $150,000 (heute $ 500.000) http://en.wikipedia.org/wiki/Abraham_Zapruder
  • 224.
    Weitere Beispiele Massenmedienhttp://live.focus.de/ http://www.cnn.com/exchange/ http://www.n24.de/mobile_online/myvideo/ Alternativmedien http://austria.kanalb.org/ http://germany.indymedia.org/ http://www.liveleak.com/
  • 225.
  • 226.
  • 227.
    Zitate zum Thema„ Die Zeiten, in denen nicht-professionelle Augenzeugen bestenfalls als Zitatgeber dienten, sind ein für allemal vorbei. In welcher Form das die Medien verändert, ist allerdings noch nicht ausgemacht.“ Quelle: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/leser-reporter/
  • 228.
    Zitate „ MeinerMeinung nach wird es zu einer eigenen Disziplin "Bürgerjournalismus" kommen, deren Qualitäten genau im Fehlen der Professionalität zu suchen sind. Die resultierenden Spannungen, die kreativen und ungewöhnlichen Momente sowie der unkonventionelle Aspekt können bei guten Produktionen ein wichtiges Argument zu Gunsten des Bürgerjournalismus sein. Dass eine Menge Schrott produziert wird ist unbestritten, doch das verhält sich bei manchen professionellen Medienschaffenden genauso .“ http://medienspiegel.ch/archives/001368.html
  • 229.
    Zitate „ Esist eben meistens nur für eine Handvoll Leute interessant, wenn sich einer im stillen Kämmerlein den Frust von der Seele schreibt. Mit etwas Glück kann sich so einer ein paar Minuten lang im medialen Rampenlicht sonnen . Das war's dann auch schon...“ (Kommentar zu einem Artikel der NZZ vom Juni 2006)
  • 230.
    Zitate „ Einezentrale Aufgabe der traditionellen Medien besteht darin, den Laien journalistische Grundregeln zu vermitteln sowie Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, die es ihnen ermöglichen, "guten Journalismus" zu betreiben. Professionelle Journalisten müssten sich wieder vermehrt in den Dienst der Bürger stellen und diese zu einem kritischen Umgang mit Informationen befähigen. Neben ihrer herkömmlichen Rolle als Gatekeeper müssten die "Mainstream-Medien" nicht zuletzt wieder vermehrt als Sinnstifter ("sensemaker") agieren und die Konsumenten zu den relevanten Informationen hinführen.“ Bill Kovach, http://www.krusenstern.ch/blogbuch/weblogs-veraendern-den-journalismus.html
  • 231.
    Zitat Rupert MurdochRupert Murdoch , Speech to the American Society of Newspaper Editors 2005 … There’s a dramatic revolution taking place in the news business today …. The digital native doesn’t send a letter to the editor anymore. She goes online, and starts a blog. We need to be the destination for those bloggers. … At the same time, we may want to experiment with the concept of using bloggers to supplement our daily coverage of news on the net. ( http://www.newscorp.com/news/news_247.html ) ‏
  • 232.
    Zitat Rupert MurdochR upert Murdoch , Speech to the American Society of Newspaper Editors,2005 … There’s a dramatic revolution taking place in the news business today … 44 percent use a portal at least once a day for news, just 19 percent use a printed newspaper … they want to be able to use the information in a larger community – to talk about, to debate, to question , and even to meet the people who think about the world in similar or different ways…. … . providing virtual communities for our readers to be linked to other sources of information, other opinions, other like-minded people. …. ( http://www.newscorp.com/news/news_247.html ) ‏ Murdoch hat unternehmerische Konsequenzen gezogen: 2005 übernahm sein Medienkonzern News Corp. das grösste social-network-portal „My Space„ (MySpace.com) mit 86 Mio Nutzern für einen unglaublich hohen USD
  • 233.
    Mercedes Bunz, ChefredakteurinTagesspiegel.de „ Die Arbeit des Journalisten verschiebt sich. Anstelle ein Stück zu verfertigen, schiebt der Netzwerk-Journalist Debatten an und begleitet sie. Vom Produkt zum Prozess: Hier wird in Kollaboration mit dem Leser recherchiert, verbessert, diskutiert und Meinung gebildet. Und hier wird Journalismus auch kontrolliert und auf seine Qualität geprüft.“
  • 234.
  • 235.
  • 236.
    Hürden Digital DivideMangelnde Medienkompetenz (Bildung) Überwachung (Vorratsdatenspeicherung…)
  • 237.
    Voraussetzungen Transparenz PartizipationskulturSoziale Sicherheit (Digital Divide) Geschlechtergerechtigkeit Inklusion von MigrantInnen Einbindung der älteren Generation Liberale Informationsgesellschaft Alphabetisierung -> Medienkompetenz
  • 238.
    Tools für diejournalistische Arbeit
  • 239.
  • 240.
  • 241.
    Collaborative Text EditorsGoogle Docs, docs.google.com Etherpad, etherpad.com Acrobat.com, acrobat.com
  • 242.
  • 243.
  • 244.
  • 245.
    Zitat Hubert Burda„ Wir befinden uns in der größten Medienrevolution seit Gutenberg“ „ Wenn sich die Medien verändern, dann verändert sich die Gesellschaft fundamental“. Vortrag in Freiburg, 2007
  • 246.
  • 247.
    2. Das Internetist ein Medienimperium in der Jackentasche Das Web ordnet das bestehende Mediensystem neu: Es überwindet dessen bisherige Begrenzungen und Oligopole. Veröffentlichung und Verbreitung medialer Inhalte sind nicht mehr mit hohen Investitionen verbunden. Das Selbstverständnis des Journalismus wird seiner Schlüssellochfunktion beraubt - zum Glück. Es bleibt nur die journalistische Qualität, die Journalismus von bloßer Veröffentlichung unterscheidet.
  • 248.
    5. Das Internetist der Sieg der Information. Bisher ordneten, erzwungen durch die unzulängliche Technologie, Institutionen wie Medienhäuser, Forschungsstellen oder öffentliche Einrichtungen die Informationen der Welt. Nun richtet sich jeder Bürger seine individuellen Nachrichtenfilter ein, während Suchmaschinen Informationsmengen in nie gekanntem Umfang erschließen. Der einzelne Mensch kann sich so gut informieren wie nie zuvor.
  • 249.
    6. Das Internet verändert verbessertden Journalismus. Durch das Internet kann der Journalismus seine gesellschaftsbildenden Aufgaben auf neue Weise wahrnehmen. Dazu gehört die Darstellung der Information als sich ständig verändernder fortlaufender Prozess; der Verlust der Unveränderlichkeit des Gedruckten ist ein Gewinn. Wer in dieser neuen Informationswelt bestehen will, braucht neuen Idealismus, neue journalistische Ideen und Freude am Ausschöpfen der neuen Möglichkeiten.
  • 250.
    7. Das Netzverlangt Vernetzung. Links sind Verbindungen. Wir kennen uns durch Links. Wer sie nicht nutzt, schließt sich aus dem gesellschaftlichen Diskurs aus. Das gilt auch für die Online-Auftritte klassischer Medienhäuser.
  • 251.
    9. Das Internetist der neue Ort für den politischen Diskurs. Demokratie lebt von Beteiligung und Informationsfreiheit. Die Überführung der politischen Diskussion von den traditionellen Medien ins Internet und die Erweiterung dieser Diskussion um die aktive Beteiligung der Öffentlichkeit ist eine neue Aufgabe des Journalismus.
  • 252.
    14. Das Internetkennt viele Währungen. Werbefinanzierte journalistische Online-Angebote tauschen Inhalte gegen Aufmerksamkeit für Werbebotschaften. Die Zeit eines Lesers, Zuschauers oder Zuhörers hat einen Wert. Dieser Zusammenhang gehört seit jeher zu den grundlegenden Finanzierungsprinzipien für Journalismus. Andere journalistisch vertretbare Formen der Refinanzierung wollen entdeckt und erprobt werden.
  • 253.
    16. Qualität bleibtdie wichtigste Qualität. Das Internet entlarvt gleichförmige Massenware. Ein Publikum gewinnt auf Dauer nur, wer herausragend, glaubwürdig und besonders ist. Die Ansprüche der Nutzer sind gestiegen. Der Journalismus muss sie erfüllen und seinen oft formulierten Grundsätzen treu bleiben.
  • 254.
  • 255.
  • 256.
  • 257.
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    VLC media playerhttp://www.videolan.org/vlc/
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    Übertragung FireWire Kabeloder i.Link oder IEEE 1394
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    Veröffentlichung www.youtube.com www.vimeo.comwww.dailymotion.com http://www.tubemogul.com/
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    www.liveleak.com „ Alldiese Dinge geschehen, das ist das echte Leben, und wir werden es zeigen.“ Genutzt wird das Portal auch von Soldaten in Krisengebieten, die so die Zensur des Militärs umgehen. Der Mitgründer Hayden Hewitt sagte dazu „Das lehrt unsere Generation und die jüngeren Generationen, dass der Krieg real ist“. Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair nannte LiveLeak als Beispiel für ein Gegengewicht zu den Massenmedien im Internetzeitalter.
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    Persönliche Links zumThema http://del.icio.us/davidro/participation http://del.icio.us/davidro/citizenjournalism http://del.icio.us/davidro/politik
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    Kontakt Mag. DavidRöthler A-5020 Salzburg, Austria Tel +43-662-650986 Mobile +43- 664 2139427 Skype: d.roethler [email_address] politik.netzkompetenz.at projektkompetenz.eu http://del.icio.us/davidro