SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Partizipativer Journalismus Social News im Web 2.0 David Röthler politik.netzkompetenz.at blog.netzkompetenz.at Stand:  05.06.09
Citizen Journalism live! http://labs.digg.com/swarm/ Wikipedia „Letzte Änderungen“ http://twittervision.com/ http://twemes.com/
Übersicht Web 2.0/Social Software & Citizen Journalism Begriffsklärung User generated content & etablierte Medien Citizen Journalism Politische Relevanz Twitter Social Bookmarks Weblogs RSS Beispiele Trends
 
 
E-media Nr. 26A, Jänner 2006
Spiegel Special, Juli 2007
 
 
Bertolt Brecht 1927/1932 ein Vorschlag zur Umfunktionierung des Rundfunks:  „Der Rundfunk ist aus einem  Distributionsapparat  in einen  Kommunikationsapparat  zu verwandeln.
Bertolt Brecht 1927/1932 „ Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer  nicht nur zu hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen. Der Hörfunk könne den Austausch, Gespräche, Debatten und Dispute ermöglichen.“
Background: Web 2.0
User 1.0
User 2.0
Motivation
Was wird geteilt?
Krise der repräsentativen Demokratie (1) BürgerInnen neigen zu Apathie Abwendung von politischen Institutionen und AkteurInnen: „Politikverdrossenheit“ Kongruenz von BürgerInnenwünschen und staatlichem Handeln abnehmend Inszenierung und Symbolisierung von Politik
Krise der repräsentativen Demokratie (2) Aktuelle Herausforderungen als weitere Ursache Individualisierungsprozesse Globalisierung, Europäisierung Problemkomplexität
Antwortversuche (Wieder-)Vereinigung von BürgerInnen mit dem Staat Einbeziehung von BürgerInnen in Planungs- und Entscheidungsprozesse Repräsentatives System nicht ersetzen, sonderm ergänzen durch Partizipation -> Identitätszuwachs
Mediendemokratie Massenmedien wesentlicher Bestandteil des politischen Diskurses Partizipatives Web 2.0 Hoffnung: Demokratisierung des Diskurses
These Da politische Willensbildungsprozesse von Medien zumindest mitbestimmt werden, ist die Partizipation von BürgerInnen an der Medienproduktion eine (nicht die einzige!) Voraussetzung für politische Partizipation.
Neue Bottom-up-Beteiligungskultur oder bloß der nächste Techno-Hype der Web-Avantgarde?
Definition „Citizen Journalism“ Synonyme:  Grassrouts Journalism partizipativer Journalismus BürgerInnenjournalismus „  […] Tätigkeit von BürgerInnen, eine aktive Rolle im Prozess der Recherche, des Berichtens, des Analysierens, sowie des Verbreitens von Nachrichten und Informationen einzunehmen.  Ziel dieser Partizipation ist die Bereitstellung von unabhängigen […] und relevanten Informationen, die eine Demokratie benötigt.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Graswurzel-Journalismus
Gesellschaftspolitische Dimension Pressefreiheit ist nicht mehr auf diejenigen beschränkt, denen die Medien gehören -> „Citizen Journalism“ Ende des „Gatekeeper“-Zeitalters  Ist Bertold Brechts Vision der „Radiotheorie“ in Erfüllung gegangen?
Web 2.0 Technische Aspekte Browserbasiert, Ajax, RSS … Soziale Aspekte (->  Social Software ) Kommunikation & Dialog statt Information Vernetzung Mehrwert entsteht durch die Partizipation der NutzerInnen -> User generated content
 
Beispiele www.flickr.com www.youtube.com www.del.icio.us www.netvibes.com
Entstehungsgeschichte Web 2.0 60.000 Jahre  Menschen beginnen zu  sprechen 5.000 Jahre Schrift 600 Jahre Buchdruck 85 Jahre Radio 50 Jahre Fernsehen 25 Jahre Internet
Web 0.5 Zeit vor dem WWW: 1988-1993 E-Mail und Datenkommunikation
Web 1.0 Das Web 1.0 ist das Web von 1995  Statisches HTML, reine Einwegkommunikation, klassische Websites.
Web 1.5 Dotcom-Zeit: zwischen 1996 und 2001 Websites wurden dynamisch Ziel: Hits & Traffic  Interaktive Web-Sites: Shops, Communities, Foren. Meistens als Insellösungen Technologien teuer und kompliziert Personal Publishing nur eingeschränkt möglich
Web 2.0: Offenheit, Standards Open Source Offene Schnittstellen -> Mashups Aus der Kombination von verschiedenen Services entstehen völlig neue Nutzensaspekte CSS, RSS
Web 2.0: Freiheit Weitreichende Möglichkeiten der Veröffentlichung eigener Daten
Web 2.0: weitere Aspekte Browser-basiert  Verlagerung von Desktop-Funktionen ins Netz  Starke Interaktivität Am User orientiertes Design  Flache Navigation
Weblogs
Tagebuch
Flaschenpost
Gesprächsrunde
Vernetzung
Was sind Weblogs? Wort ist eine Mischung aus WEB und LOG Logbuch, Tagebuch  AutorIn: BloggerIn Gesamtheit der Weblogs: Blogosphäre chronologisch geordnete Sammlung von Beiträgen (Text, Bild, Audio, Video) Werden meist von Einzelpersonen erstellt
Technisch einfache Bedienung Weblogs entsprechen der ursprünglichen Intention des Internet: viele Menschen zu AkteurInnen zu machen. Keine besonderen technischen Kenntnisse notwendig Einfachere Bedienung als Content Mangement Systeme (CMS)
Interaktivität von Weblogs Hochgradige Vernetzung Diskussion kann auf einem Weblog begonnen und auf einem anderen fortgesetzt werden Kommentarfunktion
Arten von Weblogs  (Auswahl) Privates Weblog Alltagsberichte, persönliche Erlebnisse Fach-Weblog Diskussion und Austausch von Fachthemen, Erstellung eines digitalen Kompetenzprofils: „create and customize portfolios for academic, career, or personal uses“  Moblog Beiträge von einem mobilen Gerät gepostet; meistens Fotos mit der Handy-Kamera Photoblog Abbildung des Alltags in Fotografien Corporate/Business-Weblog MitarbeiterInnen schreiben im Namen einer Firma zu PR-Zwecken.
Begriffe Permalinks:  Jeder Beitrag erhält einen individuellen Link, der nicht veränderbar ist. Über ihn kann der Beitrag jederzeit aufgerufen werden, das heißt, Permalinks machen das Verlinken auf andere Webseiten leicht. Backlinks : Über Backlinks erfahre ich automatisch davon, wenn irgendwo im Internet auf einen meiner Weblogbeiträge verlinkt wird. Kommentare:  Die Kommentarfunktion erlaubt es den Lesern, sich am Ende jedes Blogeintrags direkt zu äußern .
Ziele des Führens eines Weblogs Aufmerksamkeit  Reputation durch Authentizität Soziales Kapital durch Vernetzung
Effektivität Durch Vernetzung gute Auffindbarkeit durch Suchmaschinen Erstaunlich rasche Reaktionen von anderen Denkbar einfache Möglichkeiten der Publikation z.B. auch über E-mail, Mobiltelefon…
Wie komme ich zu einem Weblog Einrichtung bei einem oft kostenlosen Weblog-Dienst: z.B. blogger.com, twoday.net Installation einer Weblog-Software auf dem eigenen Webspace oder Server: z.B. WordPress, Drupal
www.twoday.net
www.wordpress.com
Auf Server installieren
Vorteile & Grenzen Vorteile Schnell, einfach, übersichtlich, chronologisch, schlichtes Layout Weitergabe von Neuigkeiten in regelmäßiger Zeitfolge  Diskussion dank der Kommentarfunktion  Wissensaustausch  Aufbau und Pflege von persönlichen Kontakten  Präsentation von eigenen Artikeln und Arbeiten
Vorteile & Grenzen Grenzen:  themenzentrierte Diskussion besser im  Forum ,  Projektmanagement besser in  Groupware Projektpräsentation besser in  CMS ,  kollaboratives Schreiben besser im  Wiki
Microblogging http://twitter.com http://jaiku.com
 
RSS Bedeutung: R ich  S ite  S ummary R eally  S imple  S yndication „Syndication“ bedeutet in diesem Zusammenhang: Verkauf, Vertrieb, Übernahme von Content an/durch andere Medienanbieter Synonym: Newsfeed, RSS-Feed
 
 
 
Feedreader, Aggregatoren Online http://reader.google.com http://www.bloglines.com/ Offline http://www.awasu.com/ http://www.sharpreader.net/
 
 
Podcasts Audio Programme zum „Downloaden“ und Abspielen auf PCs oder portablen Geräten (z.B.: iPod)  Mp3-Format  Really Simple Syndication (RSS) „ Podcatching“ Software erforderlich
Podcasts-Beispiele http://www.friedrich-witt.de/ http://bzoe-podcast.podspot.de/ http://fm4.orf.at/station/205733/main http://www.spd-podcast.de/ http://poese-puben.de/
Wikis Demokratischste Form der Zusammenarbeit im Internet Jeder darf jede Web-Seite verändern. „ Wiki“ heißt auf Hawaiianisch „schnell“ Wikis funktionieren, auch wenn man meinen könnte, dass sie aufgrund des universellen Schreibrechts schnell im Chaos versinken müssten. Wiki wurde 1995 von Ward Cunningham erfunden
Einsatzmöglichkeiten von Wikis Gemeinsames Erstellen von Linklisten Texte gemeinsam entwerfen Projekte konzipieren Informationssammlung (-> Wikipedia)
Beispiele für Wikis Wikipedia http://www.wikipedia.org/ Web-Site des Wiki-Erfinders http://c2.com Attac Wiki http://wiki.attac.at/ Reise-Wiki http://www.wikitravel.org
Unterscheidung zu Weblogs Wikis nicht chronologisch Inhalte bei Wikis von anderen veränderbar
Weitere Anwendungsmöglichkeiten von Social Software (insb. Weblogs) Weblogs in der Bildung Corporate Blogging  e-Portfolio
 
 
YouTube in Zahlen Seit Februar 2005 Oktober 2006 Kauf von Google, ca. 1,3 Mrd. € Marktanteil Online-Videos 40-60% 65.000 Video-Uploads täglich 100 Mio. Videos täglich werden angesehen
Success-Story Geriatric1927,  Pseudonym  für  Peter Oakley  aus England http://www.youtube.com/profile?user=geriatric1927 Mehr als 2 Mio. Zugriffe auf einige seiner Videos
Soziale Netzwerke
 
 
 
 
 
 
 
Social Networks und politische Information „ Empfehlungen durch die User in sozialen Netzwerken treten an die Stelle der Filterung und Sortierung durch Journalisten in den klassischen Medien. Eine Person gibt einen Link an die nächste weiter, und entsprechend dem Prinzip der six degrees of separation erreicht eine Nachricht ihre Adressaten =  the people formerly known as the audience .“ http://heinz.typepad.com/lostandfound/2008/03/hyperpolitik.html
Social Networks und politische Information „ Immer weniger bestimmen professionelle Medienschaffende, welche News wir als wichtig empfinden. News werden sozial. Empfehlungen anderer Leute — Freunde, Arbeitskollegen, Geschäftspartner, Gleichgesinnte — werden wichtiger als das, was Redaktionen als berichtenswert empfinden .“  schreibt Andreas Göldi in seinem Weblog www.medienkonvergenz.com
 
 
 
 
 
Second Life Massive Multiplayer Online Game  Welt wird von den „SpielerInnen“ selbst gestaltet 1,5 Mio BewohnerInnen 12.000 Neuanmeldungen täglich  600.000 $ Umsatz täglich
 
 
Zitat Hubert Burda „ Wir befinden uns in der größten Medienrevolution seit Gutenberg“ „ Wenn sich die Medien verändern, dann verändert sich die Gesellschaft fundamental“. Vortrag in Freiburg, 2007
 
 
Hürden Digital Divide Mangelnde Medienkompetenz (Bildung) Überwachung (Vorratsdatenspeicherung…)
Voraussetzungen Transparenz Partizipationskultur Soziale Sicherheit (Digital Divide) Geschlechtergerechtigkeit Inklusion von MigrantInnen Einbindung der älteren Generation Liberale Informationsgesellschaft Alphabetisierung -> Medienkompetenz
Online-Video
Video-Quellen
Webcam
Webcam
Digicam
Mobiltelefon
Mobiltelefon als Webcam
Analoge Videoquellen
VLC media player http://www.videolan.org/vlc/
Übertragung FireWire Kabel oder i.Link  oder IEEE 1394
Übertragung
Cardreader
Schnittprogramme
Schnittprogramme Windows Movie Maker
 
 
 
Veröffentlichung www.youtube.com www.vimeo.com www.dailymotion.com
Streaming-Dienste
Kyte.tv
Mogulus.com
www.qik.com
www.seesmic.com
Miro/Open Democracy Player
www.liveleak.com „ All diese Dinge geschehen, das ist das echte Leben, und wir werden es zeigen.“ Genutzt wird das Portal auch von Soldaten in Krisengebieten, die so die Zensur des Militärs umgehen. Der Mitgründer Hayden Hewitt  sagte dazu „Das lehrt unsere Generation und die jüngeren Generationen, dass der Krieg real ist“. Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair nannte LiveLeak als Beispiel für ein Gegengewicht zu den Massenmedien im Internetzeitalter.
Mobilität
 
Hyperlokalität Myheimat.de Geotagging http://twittervision.com/ Krone.at, Blogverzeichnis
QR-Tags
 
Medienkompetenz und Partizipation die Fähigkeit, Medien effektiv nutzen zu können: Buch in der Bibliothek suchen  sich in der Medienwelt orientieren können  Medien kritisch reflektieren selbst kreativ in der Medienwelt tätig werden
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Mk_Grafik.png
Web 2.0-Kompetenz Qualifizierung (der politisch Aktiven) im Umgang mit den neuen Technologien entscheidend Aktivierung von Passiven durch Web 2.0 -> breite „bottom-up“ Beteiligungskultur über das Netz könnte sich entfalten Hype? Digital Divide?
Thesen: Politische Partizipation und Aktivismus 2.0?  Für die politische Kommunikation zivilgesellschaftlicher AkteurInnen birgt das Web 2.0 großes Potenzial.  Grassroots-Initiativen können ihren Wirkungsgrad durch die virtuelle Vernetzung mit anderen AkteurInnen erhöhen.
Demokratisierung durch Web 2.0? Wo fällt die Entscheidung? Aber: Agenda Setting Empowerment von Engagierten, die sich sonst kein Gehör verschaffen könnten Neue Kommunikationskanäle
Exkurs: Andere Aspekte politischer Beteiligung Dramatische politische Ereignisse Betroffenheit Sozialisation, Bildung (political literacy) Partizipation als Luxus Kann man etwas ändern? Wie hoch ist die Investition dafür? -> Niedrige Investitionskosten durch neue Medien Partizipationskultur, gesellschaftliche Anerkennung?
These I Die   Mobilisierungsthese :  Demnach hilft das Internet, die Distanz zwischen Regierenden und Regierten geringer werden zu lassen. Das Netz sorgt dafür, dass sich mehr BürgerInnen am politischen Prozess beteiligen als zuvor.
These II Die   Reinforcementthese   (Verstärkung): Die politische Beteiligung nimmt demnach nicht zu. Vielmehr benutzen diejenigen, die sowieso am politischen Prozess beteiligt sind, auch das Internet. Die Partizipation weniger wird also gefestigt, während die Mehrheit weiter nicht am politischen Prozess aktiv teilnimmt.
Impulse für Partizipation Offene Veranstaltungsformate Open Source, Open Content/Creative Commons Peer to peer Kredite Open Money (Tiroler Stunde) Werbung, Marketing („Crowdsourcing“)
User Generated Content & etablierte Medien
 
 
 
€  50 Honorar
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
20min.ch auf dem iPhone
Infografiken
 
 
OhmyNews Südkorea seit 2000 Motto "Every Citizen is a Reporter" 41.000 registrierte OhmyNews-BürgerreporterInnen Gute Beiträge können freiwillig bezahlt werden Jeden Samstag druckt OhmyNews die besten Artikel als Zeitung „ Heirat von Technologie und Demokratie“ -> „digitale Demokratie“
CNN iReport
 
 
 
 
Facts.ch Mix aus Community & Technologie Bewertungssystem: Gewichtung der Community-Inputs und Inputs aus einer technologischen Aggregationslösung mit den Redaktionsinputs austarieren -> System mit eigener Dynamik Redaktion, die lediglich an der Auswahl der Themen mitarbeitet, besteht aus einer halben und drei 20-Prozent-Stellen
 
Myheimat.de Partizipative Weblogs für kleine Städte in Bayern Monatlich 4-Farbdruck im A4-Format Finanzierung durch lokale Werbung Keine bezahlten Journalisten Halbautomatische Generierung der Zeitung 15 Angestellte für Anzeigenverkauf und PR-Texte und Layout heimatlich, heiter und optimistisch
 
Readers Edition der Netzzeitung Moderiert durch freiwilliges Team Keine Bezahlung für Beiträge http://www.readers-edition.de/autor?user_id=olli
 
 
Abraham Zapruder Fabrikant für Frauenbekleidung Verkaufte den Film für das Life Magazine für $150,000 (heute $ 500.000) http://en.wikipedia.org/wiki/Abraham_Zapruder
Weitere Beispiele Massenmedien http://live.focus.de/   http://www.cnn.com/exchange/ http://www.n24.de/mobile_online/myvideo/ Alternativmedien http://austria.kanalb.org/ http://germany.indymedia.org/ http://www.liveleak.com/
Initiative Qualität
Initiative Qualität
Zitate zum Thema „ Die Zeiten, in denen nicht-professionelle Augenzeugen bestenfalls als Zitatgeber dienten, sind ein für allemal vorbei. In welcher Form das die Medien verändert, ist allerdings noch nicht ausgemacht.“ Quelle: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/leser-reporter/
Zitate „ Meiner Meinung nach wird es zu einer eigenen Disziplin "Bürgerjournalismus" kommen, deren  Qualitäten genau im Fehlen der Professionalität  zu suchen sind. Die resultierenden Spannungen, die kreativen und ungewöhnlichen Momente sowie der unkonventionelle Aspekt können bei guten Produktionen ein wichtiges Argument zu Gunsten des Bürgerjournalismus sein.  Dass eine Menge Schrott produziert wird ist unbestritten, doch das verhält sich bei manchen professionellen Medienschaffenden genauso .“ http://medienspiegel.ch/archives/001368.html
Zitate „ Es ist eben meistens nur für eine Handvoll Leute interessant, wenn sich einer im stillen Kämmerlein den Frust von der Seele schreibt. Mit etwas Glück kann sich so einer  ein paar Minuten lang im medialen Rampenlicht sonnen .  Das war's dann auch schon...“  (Kommentar zu einem Artikel der NZZ vom Juni 2006)
Zitate „ Eine zentrale  Aufgabe der traditionellen Medien besteht darin, den Laien journalistische Grundregeln zu vermitteln sowie Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, die es ihnen ermöglichen, "guten Journalismus" zu betreiben.  Professionelle Journalisten müssten sich wieder vermehrt in den Dienst der Bürger stellen und diese zu einem kritischen Umgang mit Informationen befähigen. Neben ihrer herkömmlichen Rolle als Gatekeeper müssten die "Mainstream-Medien" nicht zuletzt wieder vermehrt als Sinnstifter ("sensemaker") agieren und die Konsumenten zu den relevanten Informationen hinführen.“ Bill Kovach, http://www.krusenstern.ch/blogbuch/weblogs-veraendern-den-journalismus.html
Zitat Rupert Murdoch Rupert Murdoch , Speech to the American Society of Newspaper Editors  2005  …  There’s a  dramatic revolution  taking place in the news business today …. The digital native doesn’t send a letter to the editor anymore. She goes online, and starts a blog. We need to be the destination for those bloggers. … At the same time, we may want to experiment with the concept of using bloggers to supplement our daily coverage of news on the net. ( http://www.newscorp.com/news/news_247.html ) ‏
Zitat Rupert Murdoch R upert Murdoch , Speech to the American Society of Newspaper Editors,2005 …  There’s a  dramatic revolution  taking place in the news business today …  44 percent use a portal at least once a day for news, just 19 percent use a printed newspaper …  they want to be able to use the information in a larger community – to talk about, to debate,  to question , and even to meet the people who think about the world in similar or different ways…. … . providing  virtual communities  for our readers to be linked to other sources of information, other opinions, other like-minded people. …. ( http://www.newscorp.com/news/news_247.html ) ‏ Murdoch hat unternehmerische Konsequenzen  gezogen: 2005 übernahm sein Medienkonzern News Corp. das grösste social-network-portal „My Space„ (MySpace.com) mit 86 Mio Nutzern für einen unglaublich hohen USD
Mercedes Bunz, Chefredakteurin Tagesspiegel.de Die Arbeit des Journalisten verschiebt sich. Anstelle ein Stück zu verfertigen, schiebt der  Netzwerk-Journalist  Debatten an und begleitet sie. Vom Produkt zum Prozess: Hier wird in Kollaboration mit dem Leser recherchiert, verbessert, diskutiert und Meinung gebildet. Und hier wird Journalismus auch kontrolliert und auf seine Qualität geprüft.
Weblogs von JournalistInnen http://medienspiegel.ch/ http://www.sixtus.net/ http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/ http://www.florianklenk.com/
Persönliche Links zum Thema http://del.icio.us/davidro/participation http://del.icio.us/davidro/citizenjournalism http://del.icio.us/davidro/politik
Kontakt Mag. David Röthler A-5020 Salzburg, Austria Tel +43-662-650986 Mobile +43- 664 2139427   Skype: d.roethler [email_address] politik.netzkompetenz.at blog.netzkompetenz.at http://del.icio.us/davidro

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

My space is your space - Die Geburt der Wikinomics aus dem Web 2.0
My space is your space - Die Geburt der Wikinomics aus dem Web 2.0My space is your space - Die Geburt der Wikinomics aus dem Web 2.0
My space is your space - Die Geburt der Wikinomics aus dem Web 2.0
Willi Schroll
 
Social Media in der Wissenschaft
Social Media in der WissenschaftSocial Media in der Wissenschaft
Social Media in der Wissenschaft
uherb
 
Bloggen mit Wordpress
Bloggen mit WordpressBloggen mit Wordpress
Bloggen mit Wordpress
Patricia Köll
 
Sieme Net Basic Presentation
Sieme Net Basic PresentationSieme Net Basic Presentation
Sieme Net Basic Presentation
youme.net
 
Einführung Social ;edia_gopublic
Einführung Social ;edia_gopublicEinführung Social ;edia_gopublic
Einführung Social ;edia_gopublic
davidroethler
 
White Paper Web 2.0 – Technologien, Anwendungen und Nutzen
White Paper Web 2.0 – Technologien, Anwendungen und NutzenWhite Paper Web 2.0 – Technologien, Anwendungen und Nutzen
White Paper Web 2.0 – Technologien, Anwendungen und Nutzen
JustRelate
 
Auftakt Socialbar Bremen
Auftakt Socialbar BremenAuftakt Socialbar Bremen
Auftakt Socialbar Bremen
clhanken
 
Social Web Zfw 09
Social Web Zfw 09Social Web Zfw 09
Social Web Zfw 09
griesbau
 
Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009
Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009
Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009
Jan Schmidt
 
Social Software. Mitarbeiter 2.0!
Social Software. Mitarbeiter 2.0!Social Software. Mitarbeiter 2.0!
Social Software. Mitarbeiter 2.0!
Martina Goehring
 
Einführung Web 2.0 Workshop
Einführung Web 2.0 WorkshopEinführung Web 2.0 Workshop
Einführung Web 2.0 Workshop
shau04
 
Forschungsjournale im Netz: neue Publikations- und Kommunikationswege über Tw...
Forschungsjournale im Netz: neue Publikations- und Kommunikationswege über Tw...Forschungsjournale im Netz: neue Publikations- und Kommunikationswege über Tw...
Forschungsjournale im Netz: neue Publikations- und Kommunikationswege über Tw...
Mareike König
 
Twitter, YouTube, Xing & Co. - Web 2.0 als Marketinginstrument
Twitter, YouTube, Xing & Co. - Web 2.0 als MarketinginstrumentTwitter, YouTube, Xing & Co. - Web 2.0 als Marketinginstrument
Twitter, YouTube, Xing & Co. - Web 2.0 als Marketinginstrument
Marc Nilius
 
Web 2.0 und seine Öffentlichkeiten
Web 2.0 und seine ÖffentlichkeitenWeb 2.0 und seine Öffentlichkeiten
Web 2.0 und seine Öffentlichkeiten
Jan Schmidt
 
Wissensarbeit20 141018
Wissensarbeit20 141018Wissensarbeit20 141018
Wissensarbeit20 141018
Patricia Arnold
 
Einsatz kollaborativer Werkzeuge - Lernen und Lehren mit webbasierten Anwendu...
Einsatz kollaborativer Werkzeuge - Lernen und Lehren mit webbasierten Anwendu...Einsatz kollaborativer Werkzeuge - Lernen und Lehren mit webbasierten Anwendu...
Einsatz kollaborativer Werkzeuge - Lernen und Lehren mit webbasierten Anwendu...
L3T - Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologie
 
Business 2.0 - Das Lady Gaga Prinzip
Business 2.0 - Das Lady Gaga PrinzipBusiness 2.0 - Das Lady Gaga Prinzip
Business 2.0 - Das Lady Gaga Prinzip
Hagen Management
 
Einführung in Web 2.0
Einführung in Web 2.0Einführung in Web 2.0
Einführung in Web 2.0
Moe
 
Social Software & Politik
Social Software & PolitikSocial Software & Politik
Social Software & Politik
davidroethler
 

Was ist angesagt? (19)

My space is your space - Die Geburt der Wikinomics aus dem Web 2.0
My space is your space - Die Geburt der Wikinomics aus dem Web 2.0My space is your space - Die Geburt der Wikinomics aus dem Web 2.0
My space is your space - Die Geburt der Wikinomics aus dem Web 2.0
 
Social Media in der Wissenschaft
Social Media in der WissenschaftSocial Media in der Wissenschaft
Social Media in der Wissenschaft
 
Bloggen mit Wordpress
Bloggen mit WordpressBloggen mit Wordpress
Bloggen mit Wordpress
 
Sieme Net Basic Presentation
Sieme Net Basic PresentationSieme Net Basic Presentation
Sieme Net Basic Presentation
 
Einführung Social ;edia_gopublic
Einführung Social ;edia_gopublicEinführung Social ;edia_gopublic
Einführung Social ;edia_gopublic
 
White Paper Web 2.0 – Technologien, Anwendungen und Nutzen
White Paper Web 2.0 – Technologien, Anwendungen und NutzenWhite Paper Web 2.0 – Technologien, Anwendungen und Nutzen
White Paper Web 2.0 – Technologien, Anwendungen und Nutzen
 
Auftakt Socialbar Bremen
Auftakt Socialbar BremenAuftakt Socialbar Bremen
Auftakt Socialbar Bremen
 
Social Web Zfw 09
Social Web Zfw 09Social Web Zfw 09
Social Web Zfw 09
 
Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009
Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009
Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009
 
Social Software. Mitarbeiter 2.0!
Social Software. Mitarbeiter 2.0!Social Software. Mitarbeiter 2.0!
Social Software. Mitarbeiter 2.0!
 
Einführung Web 2.0 Workshop
Einführung Web 2.0 WorkshopEinführung Web 2.0 Workshop
Einführung Web 2.0 Workshop
 
Forschungsjournale im Netz: neue Publikations- und Kommunikationswege über Tw...
Forschungsjournale im Netz: neue Publikations- und Kommunikationswege über Tw...Forschungsjournale im Netz: neue Publikations- und Kommunikationswege über Tw...
Forschungsjournale im Netz: neue Publikations- und Kommunikationswege über Tw...
 
Twitter, YouTube, Xing & Co. - Web 2.0 als Marketinginstrument
Twitter, YouTube, Xing & Co. - Web 2.0 als MarketinginstrumentTwitter, YouTube, Xing & Co. - Web 2.0 als Marketinginstrument
Twitter, YouTube, Xing & Co. - Web 2.0 als Marketinginstrument
 
Web 2.0 und seine Öffentlichkeiten
Web 2.0 und seine ÖffentlichkeitenWeb 2.0 und seine Öffentlichkeiten
Web 2.0 und seine Öffentlichkeiten
 
Wissensarbeit20 141018
Wissensarbeit20 141018Wissensarbeit20 141018
Wissensarbeit20 141018
 
Einsatz kollaborativer Werkzeuge - Lernen und Lehren mit webbasierten Anwendu...
Einsatz kollaborativer Werkzeuge - Lernen und Lehren mit webbasierten Anwendu...Einsatz kollaborativer Werkzeuge - Lernen und Lehren mit webbasierten Anwendu...
Einsatz kollaborativer Werkzeuge - Lernen und Lehren mit webbasierten Anwendu...
 
Business 2.0 - Das Lady Gaga Prinzip
Business 2.0 - Das Lady Gaga PrinzipBusiness 2.0 - Das Lady Gaga Prinzip
Business 2.0 - Das Lady Gaga Prinzip
 
Einführung in Web 2.0
Einführung in Web 2.0Einführung in Web 2.0
Einführung in Web 2.0
 
Social Software & Politik
Social Software & PolitikSocial Software & Politik
Social Software & Politik
 

Andere mochten auch

Liceo Pedagógico Maria Reina de la Paz
Liceo Pedagógico Maria Reina de la PazLiceo Pedagógico Maria Reina de la Paz
Liceo Pedagógico Maria Reina de la Paz
Sniper Ltda.
 
Proyecto educativo lectura y tic
Proyecto educativo lectura y ticProyecto educativo lectura y tic
Proyecto educativo lectura y tic
jackelin chincha
 
Presentacion croquis
Presentacion croquisPresentacion croquis
Presentacion croquis
David Calderon
 
Fluid - Templating for professionals - T3CON09
Fluid - Templating for professionals - T3CON09Fluid - Templating for professionals - T3CON09
Fluid - Templating for professionals - T3CON09
Sebastian Kurfürst
 
Flyr PHP micro-framework
Flyr PHP micro-frameworkFlyr PHP micro-framework
Flyr PHP micro-framework
Siro Díaz Palazón
 
Red Logica
Red LogicaRed Logica
Red Logica
guest83a177f
 
Fortum in India
Fortum in IndiaFortum in India
Fortum in India
Business Finland
 
Avatar Minihompy Proposal
Avatar Minihompy ProposalAvatar Minihompy Proposal
Avatar Minihompy Proposal
Jeongha Lee
 
el Punto SIGRE
el Punto SIGREel Punto SIGRE
36th auction for old stocks ands bonds / Scripophily / Historische Wertpapier...
36th auction for old stocks ands bonds / Scripophily / Historische Wertpapier...36th auction for old stocks ands bonds / Scripophily / Historische Wertpapier...
36th auction for old stocks ands bonds / Scripophily / Historische Wertpapier...
Matthias Schmitt
 
Kotler pom 15e_inppt_09
Kotler pom 15e_inppt_09Kotler pom 15e_inppt_09
Kotler pom 15e_inppt_09
Deden As-Syafei
 
Lineamientos para el uso y aplicacion de los recursos educativos digitales
Lineamientos para el uso y aplicacion de los recursos educativos digitalesLineamientos para el uso y aplicacion de los recursos educativos digitales
Lineamientos para el uso y aplicacion de los recursos educativos digitales
Carlos Alzate
 
2013 july gac webinar for tom
2013 july gac webinar for tom2013 july gac webinar for tom
2013 july gac webinar for tom
DNS Entrepreneurship Center
 
Apnea pulmon
Apnea pulmonApnea pulmon
Presentacion social media comercio servicios lanekintza 2010 04 22
Presentacion social media comercio servicios lanekintza 2010 04 22Presentacion social media comercio servicios lanekintza 2010 04 22
Presentacion social media comercio servicios lanekintza 2010 04 22
llumius
 
Educacion Física
Educacion FísicaEducacion Física
Educacion Física
centrosdeinteres2d2
 
Trazabilidad 2012
Trazabilidad 2012Trazabilidad 2012
Trazabilidad 2012
John Vicencio
 
Vip teltudlejning priskatalog
Vip teltudlejning priskatalogVip teltudlejning priskatalog
Vip teltudlejning priskatalog
VIP Teltudlejning
 
Proposal assignment
Proposal assignmentProposal assignment
Proposal assignment
Talyssa van Rooyen
 

Andere mochten auch (20)

Liceo Pedagógico Maria Reina de la Paz
Liceo Pedagógico Maria Reina de la PazLiceo Pedagógico Maria Reina de la Paz
Liceo Pedagógico Maria Reina de la Paz
 
Proyecto educativo lectura y tic
Proyecto educativo lectura y ticProyecto educativo lectura y tic
Proyecto educativo lectura y tic
 
Presentacion croquis
Presentacion croquisPresentacion croquis
Presentacion croquis
 
Fluid - Templating for professionals - T3CON09
Fluid - Templating for professionals - T3CON09Fluid - Templating for professionals - T3CON09
Fluid - Templating for professionals - T3CON09
 
Flyr PHP micro-framework
Flyr PHP micro-frameworkFlyr PHP micro-framework
Flyr PHP micro-framework
 
Red Logica
Red LogicaRed Logica
Red Logica
 
Fortum in India
Fortum in IndiaFortum in India
Fortum in India
 
Avatar Minihompy Proposal
Avatar Minihompy ProposalAvatar Minihompy Proposal
Avatar Minihompy Proposal
 
el Punto SIGRE
el Punto SIGREel Punto SIGRE
el Punto SIGRE
 
36th auction for old stocks ands bonds / Scripophily / Historische Wertpapier...
36th auction for old stocks ands bonds / Scripophily / Historische Wertpapier...36th auction for old stocks ands bonds / Scripophily / Historische Wertpapier...
36th auction for old stocks ands bonds / Scripophily / Historische Wertpapier...
 
Kotler pom 15e_inppt_09
Kotler pom 15e_inppt_09Kotler pom 15e_inppt_09
Kotler pom 15e_inppt_09
 
Lineamientos para el uso y aplicacion de los recursos educativos digitales
Lineamientos para el uso y aplicacion de los recursos educativos digitalesLineamientos para el uso y aplicacion de los recursos educativos digitales
Lineamientos para el uso y aplicacion de los recursos educativos digitales
 
2013 july gac webinar for tom
2013 july gac webinar for tom2013 july gac webinar for tom
2013 july gac webinar for tom
 
Apnea pulmon
Apnea pulmonApnea pulmon
Apnea pulmon
 
Presentacion social media comercio servicios lanekintza 2010 04 22
Presentacion social media comercio servicios lanekintza 2010 04 22Presentacion social media comercio servicios lanekintza 2010 04 22
Presentacion social media comercio servicios lanekintza 2010 04 22
 
Educacion Física
Educacion FísicaEducacion Física
Educacion Física
 
Teste firefox
Teste firefoxTeste firefox
Teste firefox
 
Trazabilidad 2012
Trazabilidad 2012Trazabilidad 2012
Trazabilidad 2012
 
Vip teltudlejning priskatalog
Vip teltudlejning priskatalogVip teltudlejning priskatalog
Vip teltudlejning priskatalog
 
Proposal assignment
Proposal assignmentProposal assignment
Proposal assignment
 

Ähnlich wie Partizipativer Journalismus Okt2008

Politische Kommunikation 09
Politische Kommunikation 09Politische Kommunikation 09
Politische Kommunikation 09
davidroethler
 
Workshop Kiel
Workshop KielWorkshop Kiel
Workshop Kiel
Edlef Stabenau
 
HS Soziologie des Internet
HS Soziologie des InternetHS Soziologie des Internet
HS Soziologie des Internet
Tina Guenther
 
Social Software & Politik
Social Software & PolitikSocial Software & Politik
Social Software & Politik
davidroethler
 
Internetsoziologie Koeln Ws0910
Internetsoziologie Koeln Ws0910Internetsoziologie Koeln Ws0910
Internetsoziologie Koeln Ws0910
Tina Guenther
 
Web 2.0 und Social Media Marketing
Web 2.0 und Social Media MarketingWeb 2.0 und Social Media Marketing
Web 2.0 und Social Media Marketing
Karin Oesten
 
Social Software & Politik
Social Software & PolitikSocial Software & Politik
Social Software & Politik
davidroethler
 
Netzwerk21Kongress - Soziale Medien
Netzwerk21Kongress - Soziale MedienNetzwerk21Kongress - Soziale Medien
Netzwerk21Kongress - Soziale Medien
Michael Wenzl
 
Badboll Web20 Juni2008
Badboll Web20 Juni2008Badboll Web20 Juni2008
Badboll Web20 Juni2008
Jan Schmidt
 
Workshop Web 2.0 im Kulturbetrieb MAI Tagung
Workshop Web 2.0 im Kulturbetrieb MAI TagungWorkshop Web 2.0 im Kulturbetrieb MAI Tagung
Workshop Web 2.0 im Kulturbetrieb MAI Tagung
Karin Janner
 
Twittern, Posten, Bloggen – im Netz von Social Media
Twittern, Posten, Bloggen – im Netz von Social MediaTwittern, Posten, Bloggen – im Netz von Social Media
Twittern, Posten, Bloggen – im Netz von Social Media
uherb
 
Web-Trends in Wissenschaft und Bibliothek
Web-Trends in Wissenschaft und BibliothekWeb-Trends in Wissenschaft und Bibliothek
Web-Trends in Wissenschaft und Bibliothek
TIB Hannover
 
Web20 Bildung Jan08
Web20 Bildung Jan08Web20 Bildung Jan08
Web20 Bildung Jan08
davidroethler
 

Ähnlich wie Partizipativer Journalismus Okt2008 (20)

Web2.0 Wieselburg
Web2.0 WieselburgWeb2.0 Wieselburg
Web2.0 Wieselburg
 
Web 2.0 für Museen
Web 2.0 für MuseenWeb 2.0 für Museen
Web 2.0 für Museen
 
Politische Kommunikation 09
Politische Kommunikation 09Politische Kommunikation 09
Politische Kommunikation 09
 
Workshop Kiel
Workshop KielWorkshop Kiel
Workshop Kiel
 
Citizen Journalism
Citizen JournalismCitizen Journalism
Citizen Journalism
 
HS Soziologie des Internet
HS Soziologie des InternetHS Soziologie des Internet
HS Soziologie des Internet
 
Social Software & Politik
Social Software & PolitikSocial Software & Politik
Social Software & Politik
 
Internetsoziologie Koeln Ws0910
Internetsoziologie Koeln Ws0910Internetsoziologie Koeln Ws0910
Internetsoziologie Koeln Ws0910
 
Politik Web2 0
Politik Web2 0Politik Web2 0
Politik Web2 0
 
Politik Web2 0
Politik Web2 0Politik Web2 0
Politik Web2 0
 
Kunst Kultur Final
Kunst Kultur FinalKunst Kultur Final
Kunst Kultur Final
 
Web 2.0 und Social Media Marketing
Web 2.0 und Social Media MarketingWeb 2.0 und Social Media Marketing
Web 2.0 und Social Media Marketing
 
Social Software & Politik
Social Software & PolitikSocial Software & Politik
Social Software & Politik
 
Netzwerk21Kongress - Soziale Medien
Netzwerk21Kongress - Soziale MedienNetzwerk21Kongress - Soziale Medien
Netzwerk21Kongress - Soziale Medien
 
Politik Web2 0
Politik Web2 0Politik Web2 0
Politik Web2 0
 
Badboll Web20 Juni2008
Badboll Web20 Juni2008Badboll Web20 Juni2008
Badboll Web20 Juni2008
 
Workshop Web 2.0 im Kulturbetrieb MAI Tagung
Workshop Web 2.0 im Kulturbetrieb MAI TagungWorkshop Web 2.0 im Kulturbetrieb MAI Tagung
Workshop Web 2.0 im Kulturbetrieb MAI Tagung
 
Twittern, Posten, Bloggen – im Netz von Social Media
Twittern, Posten, Bloggen – im Netz von Social MediaTwittern, Posten, Bloggen – im Netz von Social Media
Twittern, Posten, Bloggen – im Netz von Social Media
 
Web-Trends in Wissenschaft und Bibliothek
Web-Trends in Wissenschaft und BibliothekWeb-Trends in Wissenschaft und Bibliothek
Web-Trends in Wissenschaft und Bibliothek
 
Web20 Bildung Jan08
Web20 Bildung Jan08Web20 Bildung Jan08
Web20 Bildung Jan08
 

Mehr von davidroethler

Online-Führungen
Online-FührungenOnline-Führungen
Online-Führungen
davidroethler
 
Webinare in der Erwachsenenbildung
Webinare in der ErwachsenenbildungWebinare in der Erwachsenenbildung
Webinare in der Erwachsenenbildung
davidroethler
 
Digitale Kompetenzmodelle
Digitale KompetenzmodelleDigitale Kompetenzmodelle
Digitale Kompetenzmodelle
davidroethler
 
Webinare in der Erwachsenenbildung
Webinare in der ErwachsenenbildungWebinare in der Erwachsenenbildung
Webinare in der Erwachsenenbildung
davidroethler
 
Social Media Stories
Social Media StoriesSocial Media Stories
Social Media Stories
davidroethler
 
Zoom Kurzanleitung
Zoom KurzanleitungZoom Kurzanleitung
Zoom Kurzanleitung
davidroethler
 
Internetgeschichte
InternetgeschichteInternetgeschichte
Internetgeschichte
davidroethler
 
Webinare in der Erwachsenenbildung - Formate & Methoden
Webinare in der Erwachsenenbildung - Formate & MethodenWebinare in der Erwachsenenbildung - Formate & Methoden
Webinare in der Erwachsenenbildung - Formate & Methoden
davidroethler
 
Webinare in der Erwachsenenbildung
Webinare in der ErwachsenenbildungWebinare in der Erwachsenenbildung
Webinare in der Erwachsenenbildung
davidroethler
 
Snapchat
SnapchatSnapchat
Snapchat
davidroethler
 
Snapchat
SnapchatSnapchat
Snapchat
davidroethler
 
Webinare in der Erwachsenenbildung - Formate & Methoden
Webinare in der Erwachsenenbildung - Formate & MethodenWebinare in der Erwachsenenbildung - Formate & Methoden
Webinare in der Erwachsenenbildung - Formate & Methoden
davidroethler
 
Dsgvo workshop webinar
Dsgvo workshop webinarDsgvo workshop webinar
Dsgvo workshop webinar
davidroethler
 
Crowdsourcing
CrowdsourcingCrowdsourcing
Crowdsourcing
davidroethler
 
Webinare in der Weiterbildung
Webinare in der WeiterbildungWebinare in der Weiterbildung
Webinare in der Weiterbildung
davidroethler
 
Adobe Connect Kurzanleitung
Adobe Connect KurzanleitungAdobe Connect Kurzanleitung
Adobe Connect Kurzanleitung
davidroethler
 
Digitale Bildungsformate
Digitale BildungsformateDigitale Bildungsformate
Digitale Bildungsformate
davidroethler
 
Politik wahlen-und-politische-bildung-1
Politik wahlen-und-politische-bildung-1Politik wahlen-und-politische-bildung-1
Politik wahlen-und-politische-bildung-1
davidroethler
 
Adobe connect first steps
Adobe connect first stepsAdobe connect first steps
Adobe connect first steps
davidroethler
 
Adobe connect premiers pas
Adobe connect premiers pasAdobe connect premiers pas
Adobe connect premiers pas
davidroethler
 

Mehr von davidroethler (20)

Online-Führungen
Online-FührungenOnline-Führungen
Online-Führungen
 
Webinare in der Erwachsenenbildung
Webinare in der ErwachsenenbildungWebinare in der Erwachsenenbildung
Webinare in der Erwachsenenbildung
 
Digitale Kompetenzmodelle
Digitale KompetenzmodelleDigitale Kompetenzmodelle
Digitale Kompetenzmodelle
 
Webinare in der Erwachsenenbildung
Webinare in der ErwachsenenbildungWebinare in der Erwachsenenbildung
Webinare in der Erwachsenenbildung
 
Social Media Stories
Social Media StoriesSocial Media Stories
Social Media Stories
 
Zoom Kurzanleitung
Zoom KurzanleitungZoom Kurzanleitung
Zoom Kurzanleitung
 
Internetgeschichte
InternetgeschichteInternetgeschichte
Internetgeschichte
 
Webinare in der Erwachsenenbildung - Formate & Methoden
Webinare in der Erwachsenenbildung - Formate & MethodenWebinare in der Erwachsenenbildung - Formate & Methoden
Webinare in der Erwachsenenbildung - Formate & Methoden
 
Webinare in der Erwachsenenbildung
Webinare in der ErwachsenenbildungWebinare in der Erwachsenenbildung
Webinare in der Erwachsenenbildung
 
Snapchat
SnapchatSnapchat
Snapchat
 
Snapchat
SnapchatSnapchat
Snapchat
 
Webinare in der Erwachsenenbildung - Formate & Methoden
Webinare in der Erwachsenenbildung - Formate & MethodenWebinare in der Erwachsenenbildung - Formate & Methoden
Webinare in der Erwachsenenbildung - Formate & Methoden
 
Dsgvo workshop webinar
Dsgvo workshop webinarDsgvo workshop webinar
Dsgvo workshop webinar
 
Crowdsourcing
CrowdsourcingCrowdsourcing
Crowdsourcing
 
Webinare in der Weiterbildung
Webinare in der WeiterbildungWebinare in der Weiterbildung
Webinare in der Weiterbildung
 
Adobe Connect Kurzanleitung
Adobe Connect KurzanleitungAdobe Connect Kurzanleitung
Adobe Connect Kurzanleitung
 
Digitale Bildungsformate
Digitale BildungsformateDigitale Bildungsformate
Digitale Bildungsformate
 
Politik wahlen-und-politische-bildung-1
Politik wahlen-und-politische-bildung-1Politik wahlen-und-politische-bildung-1
Politik wahlen-und-politische-bildung-1
 
Adobe connect first steps
Adobe connect first stepsAdobe connect first steps
Adobe connect first steps
 
Adobe connect premiers pas
Adobe connect premiers pasAdobe connect premiers pas
Adobe connect premiers pas
 

Partizipativer Journalismus Okt2008

  • 1. Partizipativer Journalismus Social News im Web 2.0 David Röthler politik.netzkompetenz.at blog.netzkompetenz.at Stand: 05.06.09
  • 2. Citizen Journalism live! http://labs.digg.com/swarm/ Wikipedia „Letzte Änderungen“ http://twittervision.com/ http://twemes.com/
  • 3. Übersicht Web 2.0/Social Software & Citizen Journalism Begriffsklärung User generated content & etablierte Medien Citizen Journalism Politische Relevanz Twitter Social Bookmarks Weblogs RSS Beispiele Trends
  • 4.  
  • 5.  
  • 6. E-media Nr. 26A, Jänner 2006
  • 8.  
  • 9.  
  • 10. Bertolt Brecht 1927/1932 ein Vorschlag zur Umfunktionierung des Rundfunks: „Der Rundfunk ist aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln.
  • 11. Bertolt Brecht 1927/1932 „ Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur zu hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen. Der Hörfunk könne den Austausch, Gespräche, Debatten und Dispute ermöglichen.“
  • 17. Krise der repräsentativen Demokratie (1) BürgerInnen neigen zu Apathie Abwendung von politischen Institutionen und AkteurInnen: „Politikverdrossenheit“ Kongruenz von BürgerInnenwünschen und staatlichem Handeln abnehmend Inszenierung und Symbolisierung von Politik
  • 18. Krise der repräsentativen Demokratie (2) Aktuelle Herausforderungen als weitere Ursache Individualisierungsprozesse Globalisierung, Europäisierung Problemkomplexität
  • 19. Antwortversuche (Wieder-)Vereinigung von BürgerInnen mit dem Staat Einbeziehung von BürgerInnen in Planungs- und Entscheidungsprozesse Repräsentatives System nicht ersetzen, sonderm ergänzen durch Partizipation -> Identitätszuwachs
  • 20. Mediendemokratie Massenmedien wesentlicher Bestandteil des politischen Diskurses Partizipatives Web 2.0 Hoffnung: Demokratisierung des Diskurses
  • 21. These Da politische Willensbildungsprozesse von Medien zumindest mitbestimmt werden, ist die Partizipation von BürgerInnen an der Medienproduktion eine (nicht die einzige!) Voraussetzung für politische Partizipation.
  • 22. Neue Bottom-up-Beteiligungskultur oder bloß der nächste Techno-Hype der Web-Avantgarde?
  • 23. Definition „Citizen Journalism“ Synonyme: Grassrouts Journalism partizipativer Journalismus BürgerInnenjournalismus „ […] Tätigkeit von BürgerInnen, eine aktive Rolle im Prozess der Recherche, des Berichtens, des Analysierens, sowie des Verbreitens von Nachrichten und Informationen einzunehmen. Ziel dieser Partizipation ist die Bereitstellung von unabhängigen […] und relevanten Informationen, die eine Demokratie benötigt.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Graswurzel-Journalismus
  • 24. Gesellschaftspolitische Dimension Pressefreiheit ist nicht mehr auf diejenigen beschränkt, denen die Medien gehören -> „Citizen Journalism“ Ende des „Gatekeeper“-Zeitalters Ist Bertold Brechts Vision der „Radiotheorie“ in Erfüllung gegangen?
  • 25. Web 2.0 Technische Aspekte Browserbasiert, Ajax, RSS … Soziale Aspekte (-> Social Software ) Kommunikation & Dialog statt Information Vernetzung Mehrwert entsteht durch die Partizipation der NutzerInnen -> User generated content
  • 26.  
  • 27. Beispiele www.flickr.com www.youtube.com www.del.icio.us www.netvibes.com
  • 28. Entstehungsgeschichte Web 2.0 60.000 Jahre Menschen beginnen zu sprechen 5.000 Jahre Schrift 600 Jahre Buchdruck 85 Jahre Radio 50 Jahre Fernsehen 25 Jahre Internet
  • 29. Web 0.5 Zeit vor dem WWW: 1988-1993 E-Mail und Datenkommunikation
  • 30. Web 1.0 Das Web 1.0 ist das Web von 1995 Statisches HTML, reine Einwegkommunikation, klassische Websites.
  • 31. Web 1.5 Dotcom-Zeit: zwischen 1996 und 2001 Websites wurden dynamisch Ziel: Hits & Traffic Interaktive Web-Sites: Shops, Communities, Foren. Meistens als Insellösungen Technologien teuer und kompliziert Personal Publishing nur eingeschränkt möglich
  • 32. Web 2.0: Offenheit, Standards Open Source Offene Schnittstellen -> Mashups Aus der Kombination von verschiedenen Services entstehen völlig neue Nutzensaspekte CSS, RSS
  • 33. Web 2.0: Freiheit Weitreichende Möglichkeiten der Veröffentlichung eigener Daten
  • 34. Web 2.0: weitere Aspekte Browser-basiert Verlagerung von Desktop-Funktionen ins Netz Starke Interaktivität Am User orientiertes Design Flache Navigation
  • 40. Was sind Weblogs? Wort ist eine Mischung aus WEB und LOG Logbuch, Tagebuch AutorIn: BloggerIn Gesamtheit der Weblogs: Blogosphäre chronologisch geordnete Sammlung von Beiträgen (Text, Bild, Audio, Video) Werden meist von Einzelpersonen erstellt
  • 41. Technisch einfache Bedienung Weblogs entsprechen der ursprünglichen Intention des Internet: viele Menschen zu AkteurInnen zu machen. Keine besonderen technischen Kenntnisse notwendig Einfachere Bedienung als Content Mangement Systeme (CMS)
  • 42. Interaktivität von Weblogs Hochgradige Vernetzung Diskussion kann auf einem Weblog begonnen und auf einem anderen fortgesetzt werden Kommentarfunktion
  • 43. Arten von Weblogs (Auswahl) Privates Weblog Alltagsberichte, persönliche Erlebnisse Fach-Weblog Diskussion und Austausch von Fachthemen, Erstellung eines digitalen Kompetenzprofils: „create and customize portfolios for academic, career, or personal uses“ Moblog Beiträge von einem mobilen Gerät gepostet; meistens Fotos mit der Handy-Kamera Photoblog Abbildung des Alltags in Fotografien Corporate/Business-Weblog MitarbeiterInnen schreiben im Namen einer Firma zu PR-Zwecken.
  • 44. Begriffe Permalinks: Jeder Beitrag erhält einen individuellen Link, der nicht veränderbar ist. Über ihn kann der Beitrag jederzeit aufgerufen werden, das heißt, Permalinks machen das Verlinken auf andere Webseiten leicht. Backlinks : Über Backlinks erfahre ich automatisch davon, wenn irgendwo im Internet auf einen meiner Weblogbeiträge verlinkt wird. Kommentare: Die Kommentarfunktion erlaubt es den Lesern, sich am Ende jedes Blogeintrags direkt zu äußern .
  • 45. Ziele des Führens eines Weblogs Aufmerksamkeit Reputation durch Authentizität Soziales Kapital durch Vernetzung
  • 46. Effektivität Durch Vernetzung gute Auffindbarkeit durch Suchmaschinen Erstaunlich rasche Reaktionen von anderen Denkbar einfache Möglichkeiten der Publikation z.B. auch über E-mail, Mobiltelefon…
  • 47. Wie komme ich zu einem Weblog Einrichtung bei einem oft kostenlosen Weblog-Dienst: z.B. blogger.com, twoday.net Installation einer Weblog-Software auf dem eigenen Webspace oder Server: z.B. WordPress, Drupal
  • 51. Vorteile & Grenzen Vorteile Schnell, einfach, übersichtlich, chronologisch, schlichtes Layout Weitergabe von Neuigkeiten in regelmäßiger Zeitfolge Diskussion dank der Kommentarfunktion Wissensaustausch Aufbau und Pflege von persönlichen Kontakten Präsentation von eigenen Artikeln und Arbeiten
  • 52. Vorteile & Grenzen Grenzen: themenzentrierte Diskussion besser im Forum , Projektmanagement besser in Groupware Projektpräsentation besser in CMS , kollaboratives Schreiben besser im Wiki
  • 54.  
  • 55. RSS Bedeutung: R ich S ite S ummary R eally S imple S yndication „Syndication“ bedeutet in diesem Zusammenhang: Verkauf, Vertrieb, Übernahme von Content an/durch andere Medienanbieter Synonym: Newsfeed, RSS-Feed
  • 56.  
  • 57.  
  • 58.  
  • 59. Feedreader, Aggregatoren Online http://reader.google.com http://www.bloglines.com/ Offline http://www.awasu.com/ http://www.sharpreader.net/
  • 60.  
  • 61.  
  • 62. Podcasts Audio Programme zum „Downloaden“ und Abspielen auf PCs oder portablen Geräten (z.B.: iPod) Mp3-Format Really Simple Syndication (RSS) „ Podcatching“ Software erforderlich
  • 63. Podcasts-Beispiele http://www.friedrich-witt.de/ http://bzoe-podcast.podspot.de/ http://fm4.orf.at/station/205733/main http://www.spd-podcast.de/ http://poese-puben.de/
  • 64. Wikis Demokratischste Form der Zusammenarbeit im Internet Jeder darf jede Web-Seite verändern. „ Wiki“ heißt auf Hawaiianisch „schnell“ Wikis funktionieren, auch wenn man meinen könnte, dass sie aufgrund des universellen Schreibrechts schnell im Chaos versinken müssten. Wiki wurde 1995 von Ward Cunningham erfunden
  • 65. Einsatzmöglichkeiten von Wikis Gemeinsames Erstellen von Linklisten Texte gemeinsam entwerfen Projekte konzipieren Informationssammlung (-> Wikipedia)
  • 66. Beispiele für Wikis Wikipedia http://www.wikipedia.org/ Web-Site des Wiki-Erfinders http://c2.com Attac Wiki http://wiki.attac.at/ Reise-Wiki http://www.wikitravel.org
  • 67. Unterscheidung zu Weblogs Wikis nicht chronologisch Inhalte bei Wikis von anderen veränderbar
  • 68. Weitere Anwendungsmöglichkeiten von Social Software (insb. Weblogs) Weblogs in der Bildung Corporate Blogging e-Portfolio
  • 69.  
  • 70.  
  • 71. YouTube in Zahlen Seit Februar 2005 Oktober 2006 Kauf von Google, ca. 1,3 Mrd. € Marktanteil Online-Videos 40-60% 65.000 Video-Uploads täglich 100 Mio. Videos täglich werden angesehen
  • 72. Success-Story Geriatric1927, Pseudonym für Peter Oakley aus England http://www.youtube.com/profile?user=geriatric1927 Mehr als 2 Mio. Zugriffe auf einige seiner Videos
  • 74.  
  • 75.  
  • 76.  
  • 77.  
  • 78.  
  • 79.  
  • 80.  
  • 81. Social Networks und politische Information „ Empfehlungen durch die User in sozialen Netzwerken treten an die Stelle der Filterung und Sortierung durch Journalisten in den klassischen Medien. Eine Person gibt einen Link an die nächste weiter, und entsprechend dem Prinzip der six degrees of separation erreicht eine Nachricht ihre Adressaten = the people formerly known as the audience .“ http://heinz.typepad.com/lostandfound/2008/03/hyperpolitik.html
  • 82. Social Networks und politische Information „ Immer weniger bestimmen professionelle Medienschaffende, welche News wir als wichtig empfinden. News werden sozial. Empfehlungen anderer Leute — Freunde, Arbeitskollegen, Geschäftspartner, Gleichgesinnte — werden wichtiger als das, was Redaktionen als berichtenswert empfinden .“ schreibt Andreas Göldi in seinem Weblog www.medienkonvergenz.com
  • 83.  
  • 84.  
  • 85.  
  • 86.  
  • 87.  
  • 88. Second Life Massive Multiplayer Online Game Welt wird von den „SpielerInnen“ selbst gestaltet 1,5 Mio BewohnerInnen 12.000 Neuanmeldungen täglich 600.000 $ Umsatz täglich
  • 89.  
  • 90.  
  • 91. Zitat Hubert Burda „ Wir befinden uns in der größten Medienrevolution seit Gutenberg“ „ Wenn sich die Medien verändern, dann verändert sich die Gesellschaft fundamental“. Vortrag in Freiburg, 2007
  • 92.  
  • 93.  
  • 94. Hürden Digital Divide Mangelnde Medienkompetenz (Bildung) Überwachung (Vorratsdatenspeicherung…)
  • 95. Voraussetzungen Transparenz Partizipationskultur Soziale Sicherheit (Digital Divide) Geschlechtergerechtigkeit Inklusion von MigrantInnen Einbindung der älteren Generation Liberale Informationsgesellschaft Alphabetisierung -> Medienkompetenz
  • 104. VLC media player http://www.videolan.org/vlc/
  • 105. Übertragung FireWire Kabel oder i.Link oder IEEE 1394
  • 110.  
  • 111.  
  • 112.  
  • 120. www.liveleak.com „ All diese Dinge geschehen, das ist das echte Leben, und wir werden es zeigen.“ Genutzt wird das Portal auch von Soldaten in Krisengebieten, die so die Zensur des Militärs umgehen. Der Mitgründer Hayden Hewitt sagte dazu „Das lehrt unsere Generation und die jüngeren Generationen, dass der Krieg real ist“. Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair nannte LiveLeak als Beispiel für ein Gegengewicht zu den Massenmedien im Internetzeitalter.
  • 122.  
  • 123. Hyperlokalität Myheimat.de Geotagging http://twittervision.com/ Krone.at, Blogverzeichnis
  • 125.  
  • 126. Medienkompetenz und Partizipation die Fähigkeit, Medien effektiv nutzen zu können: Buch in der Bibliothek suchen sich in der Medienwelt orientieren können Medien kritisch reflektieren selbst kreativ in der Medienwelt tätig werden
  • 128. Web 2.0-Kompetenz Qualifizierung (der politisch Aktiven) im Umgang mit den neuen Technologien entscheidend Aktivierung von Passiven durch Web 2.0 -> breite „bottom-up“ Beteiligungskultur über das Netz könnte sich entfalten Hype? Digital Divide?
  • 129. Thesen: Politische Partizipation und Aktivismus 2.0? Für die politische Kommunikation zivilgesellschaftlicher AkteurInnen birgt das Web 2.0 großes Potenzial. Grassroots-Initiativen können ihren Wirkungsgrad durch die virtuelle Vernetzung mit anderen AkteurInnen erhöhen.
  • 130. Demokratisierung durch Web 2.0? Wo fällt die Entscheidung? Aber: Agenda Setting Empowerment von Engagierten, die sich sonst kein Gehör verschaffen könnten Neue Kommunikationskanäle
  • 131. Exkurs: Andere Aspekte politischer Beteiligung Dramatische politische Ereignisse Betroffenheit Sozialisation, Bildung (political literacy) Partizipation als Luxus Kann man etwas ändern? Wie hoch ist die Investition dafür? -> Niedrige Investitionskosten durch neue Medien Partizipationskultur, gesellschaftliche Anerkennung?
  • 132. These I Die Mobilisierungsthese : Demnach hilft das Internet, die Distanz zwischen Regierenden und Regierten geringer werden zu lassen. Das Netz sorgt dafür, dass sich mehr BürgerInnen am politischen Prozess beteiligen als zuvor.
  • 133. These II Die Reinforcementthese (Verstärkung): Die politische Beteiligung nimmt demnach nicht zu. Vielmehr benutzen diejenigen, die sowieso am politischen Prozess beteiligt sind, auch das Internet. Die Partizipation weniger wird also gefestigt, während die Mehrheit weiter nicht am politischen Prozess aktiv teilnimmt.
  • 134. Impulse für Partizipation Offene Veranstaltungsformate Open Source, Open Content/Creative Commons Peer to peer Kredite Open Money (Tiroler Stunde) Werbung, Marketing („Crowdsourcing“)
  • 135. User Generated Content & etablierte Medien
  • 136.  
  • 137.  
  • 138.  
  • 139. € 50 Honorar
  • 140.  
  • 141.  
  • 142.  
  • 143.  
  • 144.  
  • 145.  
  • 146.  
  • 147.  
  • 148.  
  • 149.  
  • 150.  
  • 151. 20min.ch auf dem iPhone
  • 153.  
  • 154.  
  • 155. OhmyNews Südkorea seit 2000 Motto "Every Citizen is a Reporter" 41.000 registrierte OhmyNews-BürgerreporterInnen Gute Beiträge können freiwillig bezahlt werden Jeden Samstag druckt OhmyNews die besten Artikel als Zeitung „ Heirat von Technologie und Demokratie“ -> „digitale Demokratie“
  • 157.  
  • 158.  
  • 159.  
  • 160.  
  • 161. Facts.ch Mix aus Community & Technologie Bewertungssystem: Gewichtung der Community-Inputs und Inputs aus einer technologischen Aggregationslösung mit den Redaktionsinputs austarieren -> System mit eigener Dynamik Redaktion, die lediglich an der Auswahl der Themen mitarbeitet, besteht aus einer halben und drei 20-Prozent-Stellen
  • 162.  
  • 163. Myheimat.de Partizipative Weblogs für kleine Städte in Bayern Monatlich 4-Farbdruck im A4-Format Finanzierung durch lokale Werbung Keine bezahlten Journalisten Halbautomatische Generierung der Zeitung 15 Angestellte für Anzeigenverkauf und PR-Texte und Layout heimatlich, heiter und optimistisch
  • 164.  
  • 165. Readers Edition der Netzzeitung Moderiert durch freiwilliges Team Keine Bezahlung für Beiträge http://www.readers-edition.de/autor?user_id=olli
  • 166.  
  • 167.  
  • 168. Abraham Zapruder Fabrikant für Frauenbekleidung Verkaufte den Film für das Life Magazine für $150,000 (heute $ 500.000) http://en.wikipedia.org/wiki/Abraham_Zapruder
  • 169. Weitere Beispiele Massenmedien http://live.focus.de/ http://www.cnn.com/exchange/ http://www.n24.de/mobile_online/myvideo/ Alternativmedien http://austria.kanalb.org/ http://germany.indymedia.org/ http://www.liveleak.com/
  • 172. Zitate zum Thema „ Die Zeiten, in denen nicht-professionelle Augenzeugen bestenfalls als Zitatgeber dienten, sind ein für allemal vorbei. In welcher Form das die Medien verändert, ist allerdings noch nicht ausgemacht.“ Quelle: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/leser-reporter/
  • 173. Zitate „ Meiner Meinung nach wird es zu einer eigenen Disziplin "Bürgerjournalismus" kommen, deren Qualitäten genau im Fehlen der Professionalität zu suchen sind. Die resultierenden Spannungen, die kreativen und ungewöhnlichen Momente sowie der unkonventionelle Aspekt können bei guten Produktionen ein wichtiges Argument zu Gunsten des Bürgerjournalismus sein. Dass eine Menge Schrott produziert wird ist unbestritten, doch das verhält sich bei manchen professionellen Medienschaffenden genauso .“ http://medienspiegel.ch/archives/001368.html
  • 174. Zitate „ Es ist eben meistens nur für eine Handvoll Leute interessant, wenn sich einer im stillen Kämmerlein den Frust von der Seele schreibt. Mit etwas Glück kann sich so einer ein paar Minuten lang im medialen Rampenlicht sonnen . Das war's dann auch schon...“ (Kommentar zu einem Artikel der NZZ vom Juni 2006)
  • 175. Zitate „ Eine zentrale Aufgabe der traditionellen Medien besteht darin, den Laien journalistische Grundregeln zu vermitteln sowie Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, die es ihnen ermöglichen, "guten Journalismus" zu betreiben. Professionelle Journalisten müssten sich wieder vermehrt in den Dienst der Bürger stellen und diese zu einem kritischen Umgang mit Informationen befähigen. Neben ihrer herkömmlichen Rolle als Gatekeeper müssten die "Mainstream-Medien" nicht zuletzt wieder vermehrt als Sinnstifter ("sensemaker") agieren und die Konsumenten zu den relevanten Informationen hinführen.“ Bill Kovach, http://www.krusenstern.ch/blogbuch/weblogs-veraendern-den-journalismus.html
  • 176. Zitat Rupert Murdoch Rupert Murdoch , Speech to the American Society of Newspaper Editors 2005 … There’s a dramatic revolution taking place in the news business today …. The digital native doesn’t send a letter to the editor anymore. She goes online, and starts a blog. We need to be the destination for those bloggers. … At the same time, we may want to experiment with the concept of using bloggers to supplement our daily coverage of news on the net. ( http://www.newscorp.com/news/news_247.html ) ‏
  • 177. Zitat Rupert Murdoch R upert Murdoch , Speech to the American Society of Newspaper Editors,2005 … There’s a dramatic revolution taking place in the news business today … 44 percent use a portal at least once a day for news, just 19 percent use a printed newspaper … they want to be able to use the information in a larger community – to talk about, to debate, to question , and even to meet the people who think about the world in similar or different ways…. … . providing virtual communities for our readers to be linked to other sources of information, other opinions, other like-minded people. …. ( http://www.newscorp.com/news/news_247.html ) ‏ Murdoch hat unternehmerische Konsequenzen gezogen: 2005 übernahm sein Medienkonzern News Corp. das grösste social-network-portal „My Space„ (MySpace.com) mit 86 Mio Nutzern für einen unglaublich hohen USD
  • 178. Mercedes Bunz, Chefredakteurin Tagesspiegel.de Die Arbeit des Journalisten verschiebt sich. Anstelle ein Stück zu verfertigen, schiebt der Netzwerk-Journalist Debatten an und begleitet sie. Vom Produkt zum Prozess: Hier wird in Kollaboration mit dem Leser recherchiert, verbessert, diskutiert und Meinung gebildet. Und hier wird Journalismus auch kontrolliert und auf seine Qualität geprüft.
  • 179. Weblogs von JournalistInnen http://medienspiegel.ch/ http://www.sixtus.net/ http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/ http://www.florianklenk.com/
  • 180. Persönliche Links zum Thema http://del.icio.us/davidro/participation http://del.icio.us/davidro/citizenjournalism http://del.icio.us/davidro/politik
  • 181. Kontakt Mag. David Röthler A-5020 Salzburg, Austria Tel +43-662-650986 Mobile +43- 664 2139427 Skype: d.roethler [email_address] politik.netzkompetenz.at blog.netzkompetenz.at http://del.icio.us/davidro