Web 2.0 Mag. David Röthler politik.netzkompetenz.at blog.netzkompetenz.at Stand:  29.05.09
Übersicht Web 2.0/Social Software & Citizen Journalism Begriffsklärung User generated content & etablierte Medien Citizen Journalism Weblogs Podcasts, RSS Wikis Trends Video Mobilität
 
E-media Nr. 26A, Jänner 2006
Spiegel Special, Juli 2007
 
 
Bertolt Brecht 1927/1932 ein Vorschlag zur Umfunktionierung des Rundfunks:  „Der Rundfunk ist aus einem  Distributionsapparat  in einen  Kommunikationsapparat  zu verwandeln.
Bertolt Brecht 1927/1932 „ Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer  nicht nur zu hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen. Der Hörfunk könne den Austausch, Gespräche, Debatten und Dispute ermöglichen.“
Background: Web 2.0
Web 2.0 Technische Aspekte Browserbasiert, Ajax, RSS … Soziale Aspekte (->  Social Software ) Kommunikation & Dialog statt Information Vernetzung Mehrwert entsteht durch die Partizipation der NutzerInnen -> User generated content
 
Beispiele www.flickr.com www.youtube.com www.del.icio.us www.netvibes.com
Definition „Citizen Journalism“ Synonyme:  Grassrouts Journalism partizipativer Journalismus BürgerInnenjournalismus „  […] Tätigkeit von BürgerInnen, eine aktive Rolle im Prozess der Recherche, des Berichtens, des Analysierens, sowie des Verbreitens von Nachrichten und Informationen einzunehmen.  Ziel dieser Partizipation ist die Bereitstellung von unabhängigen […] und relevanten Informationen, die eine Demokratie benötigt.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Graswurzel-Journalismus
Mediendemokratie Massenmedien wesentlicher Bestandteil des politischen Diskurses Partizipatives Web 2.0 Hoffnung: Demokratisierung des Diskurses
Neue Bottom-up-Beteiligungskultur oder bloß der nächste Techno-Hype der Web-Avantgarde?
Gesellschaftspolitische Dimension Pressefreiheit ist nicht mehr auf diejenigen beschränkt, denen die Medien gehören -> „Citizen Journalism“ Ende des „Gatekeeper“-Zeitalters  Ist Bertold Brechts Vision der „Radiotheorie“ in Erfüllung gegangen?
Entstehungsgeschichte Web 2.0 60.000 Jahre  Menschen beginnen zu  sprechen 5.000 Jahre Schrift 600 Jahre Buchdruck 85 Jahre Radio 50 Jahre Fernsehen 25 Jahre Internet
Web 0.5 Zeit vor dem WWW: 1988-1993 E-Mail und Datenkommunikation
Web 1.0 Das Web 1.0 ist das Web von 1995  Statisches HTML, reine Einwegkommunikation, klassische Websites.
Web 1.5 Dotcom-Zeit: zwischen 1996 und 2001 Websites wurden dynamisch Ziel: Hits & Traffic  Interaktive Web-Sites: Shops, Communities, Foren. Meistens als Insellösungen Technologien teuer und kompliziert Personal Publishing nur eingeschränkt möglich
Web 2.0: Offenheit, Standards Open Source Offene Schnittstellen -> Mashups Aus der Kombination von verschiedenen Services entstehen völlig neue Nutzensaspekte CSS, RSS
Web 2.0: Freiheit Weitreichende Möglichkeiten der Veröffentlichung eigener Daten
Web 2.0: weitere Aspekte Browser-basiert  Verlagerung von Desktop-Funktionen ins Netz  Starke Interaktivität Am User orientiertes Design  Flache Navigation
 
 
 
User Generated Content & etablierte Medien
 
 
 
€  50 Honorar
 
 
Citizen Journalism
 
OhmyNews Südkorea seit 2000 Motto "Every Citizen is a Reporter" 41.000 registrierte OhmyNews-BürgerreporterInnen Gute Beiträge können freiwillig bezahlt werden Jeden Samstag druckt OhmyNews die besten Artikel als Zeitung „ Heirat von Technologie und Demokratie“ -> „digitale Demokratie“
 
Myheimat.de Partizipative Weblogs für kleine Städte in Bayern Monatlich 4-Farbdruck im A4-Format Finanzierung durch lokale Werbung Keine bezahlten Journalisten Halbautomatische Generierung der Zeitung 15 Angestellte für Anzeigenverkauf und PR-Texte und Layout heimatlich, heiter und optimistisch
 
Readers Edition der Netzzeitung Moderiert durch freiwilliges Team Keine Bezahlung für Beiträge http://www.readers-edition.de/autor?user_id=olli
 
YouTube in Zahlen Seit Februar 2005 Oktober 2006 Kauf von Google, ca. 1,3 Mrd. € Marktanteil Online-Videos 40-60% 65.000 Video-Uploads täglich 100 Mio. Videos täglich werden angesehen
Success-Story Geriatric1927,  Pseudonym  für  Peter Oakley  aus England http://www.youtube.com/profile?user=geriatric1927 Mehr als 2 Mio. Zugriffe auf einige seiner Videos
Folgen Private TV-Sender in Deutschland RTL:  http://www.clipfish.de/ ProSiebenSat.1 Media:  http://www.myvideo.de/ Dennoch ist YouTube auch in Deutschland weiterhin Marktführer.
 
http://www.globalvoicesonline.org/about/
 
U-Bahn-Anschläge, London  http://moblog.co.uk/view.php?id=77571
11. September 2001  http://www.snopes.com/rumors/crash.htm
 
 
Abraham Zapruder Fabrikant für Frauenbekleidung Verkaufte den Film für das Life Magazine für $150,000 (heute $ 500.000) http://en.wikipedia.org/wiki/Abraham_Zapruder
Weitere Beispiele Massenmedien http://live.focus.de/   http://www.cnn.com/exchange/ http://www.n24.de/mobile_online/myvideo/ Alternativmedien http://austria.kanalb.org/ http://germany.indymedia.org/ http://www.liveleak.com/
Initiative Qualität
Initiative Qualität
Zitate zum Thema „ Die Zeiten, in denen nicht-professionelle Augenzeugen bestenfalls als Zitatgeber dienten, sind ein für allemal vorbei. In welcher Form das die Medien verändert, ist allerdings noch nicht ausgemacht.“ Quelle: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/leser-reporter/
Zitate „ Meiner Meinung nach wird es zu einer eigenen Disziplin "Bürgerjournalismus" kommen, deren  Qualitäten genau im Fehlen der Professionalität  zu suchen sind. Die resultierenden Spannungen, die kreativen und ungewöhnlichen Momente sowie der unkonventionelle Aspekt können bei guten Produktionen ein wichtiges Argument zu Gunsten des Bürgerjournalismus sein.  Dass eine Menge Schrott produziert wird ist unbestritten, doch das verhält sich bei manchen professionellen Medienschaffenden genauso .“ http://medienspiegel.ch/archives/001368.html
Zitate „ Es ist eben meistens nur für eine Handvoll Leute interessant, wenn sich einer im stillen Kämmerlein den Frust von der Seele schreibt. Mit etwas Glück kann sich so einer  ein paar Minuten lang im medialen Rampenlicht sonnen .  Das war's dann auch schon...“  (Kommentar zu einem Artikel der NZZ vom Juni 2006)
Zitate „ Eine zentrale  Aufgabe der traditionellen Medien besteht darin, den Laien journalistische Grundregeln zu vermitteln sowie Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, die es ihnen ermöglichen, "guten Journalismus" zu betreiben.  Professionelle Journalisten müssten sich wieder vermehrt in den Dienst der Bürger stellen und diese zu einem kritischen Umgang mit Informationen befähigen. Neben ihrer herkömmlichen Rolle als Gatekeeper müssten die "Mainstream-Medien" nicht zuletzt wieder vermehrt als Sinnstifter ("sensemaker") agieren und die Konsumenten zu den relevanten Informationen hinführen.“ Bill Kovach, http://www.krusenstern.ch/blogbuch/weblogs-veraendern-den-journalismus.html
Zitat Rupert Murdoch Rupert Murdoch , Speech to the American Society of Newspaper Editors  2005  …  There’s a  dramatic revolution  taking place in the news business today …. The digital native doesn’t send a letter to the editor anymore. She goes online, and starts a blog. We need to be the destination for those bloggers. … At the same time, we may want to experiment with the concept of using bloggers to supplement our daily coverage of news on the net. ( http://www.newscorp.com/news/news_247.html ) ‏
Zitat Rupert Murdoch R upert Murdoch , Speech to the American Society of Newspaper Editors,2005 …  There’s a  dramatic revolution  taking place in the news business today …  44 percent use a portal at least once a day for news, just 19 percent use a printed newspaper …  they want to be able to use the information in a larger community – to talk about, to debate,  to question , and even to meet the people who think about the world in similar or different ways…. … . providing  virtual communities  for our readers to be linked to other sources of information, other opinions, other like-minded people. …. ( http://www.newscorp.com/news/news_247.html ) ‏ Murdoch hat unternehmerische Konsequenzen  gezogen: 2005 übernahm sein Medienkonzern News Corp. das grösste social-network-portal „My Space„ (MySpace.com) mit 86 Mio Nutzern für einen unglaublich hohen USD
 
Zitat Hubert Burda „ Wir befinden uns in der größten Medienrevolution seit Gutenberg“ „ Wenn sich die Medien verändern, dann verändert sich die Gesellschaft fundamental“. Vortrag in Freiburg, 2007
 
 
Hürden Digital Divide Mangelnde Medienkompetenz (Bildung) Überwachung (Vorratsdatenspeicherung…)
Was sind Weblogs? Wort ist eine Mischung aus WEB und LOG Logbuch, Tagebuch  AutorIn: BloggerIn Gesamtheit der Weblogs: Blogosphäre chronologisch geordnete Sammlung von Beiträgen (Text, Bild, Audio, Video) Werden meist von Einzelpersonen erstellt
Technisch einfache Bedienung Weblogs entsprechen der ursprünglichen Intention des Internet: viele Menschen zu AkteurInnen zu machen. Keine besonderen technischen Kenntnisse notwendig Einfachere Bedienung als Content Mangement Systeme (CMS)
Interaktivität von Weblogs Hochgradige Vernetzung Diskussion kann auf einem Weblog begonnen und auf einem anderen fortgesetzt werden Kommentarfunktion
Arten von Weblogs  (Auswahl) Privates Weblog Alltagsberichte, persönliche Erlebnisse Fach-Weblog Diskussion und Austausch von Fachthemen, Erstellung eines digitalen Kompetenzprofils: „create and customize portfolios for academic, career, or personal uses“  Moblog Beiträge von einem mobilen Gerät gepostet; meistens Fotos mit der Handy-Kamera Photoblog Abbildung des Alltags in Fotografien Corporate/Business-Weblog MitarbeiterInnen schreiben im Namen einer Firma zu PR-Zwecken.
Ziele des Führens eines Weblogs Aufmerksamkeit  Reputation durch Authentizität Soziales Kapital durch Vernetzung
Effektivität Durch Vernetzung gute Auffindbarkeit durch Suchmaschinen Erstaunlich rasche Reaktionen von anderen Denkbar einfache Möglichkeiten der Publikation z.B. auch über E-mail, Mobiltelefon…
Wie komme ich zu einem Weblog Einrichtung bei einem oft kostenlosen Weblog-Dienst: z.B. blogger.com, twoday.net Installation einer Weblog-Software auf dem eigenen Webspace oder Server: z.B. WordPress, Drupal
Vorteile & Grenzen Vorteile Schnell, einfach, übersichtlich, chronologisch, schlichtes Layout Weitergabe von Neuigkeiten in regelmäßiger Zeitfolge  Diskussion dank der Kommentarfunktion  Wissensaustausch  Aufbau und Pflege von persönlichen Kontakten  Präsentation von eigenen Artikeln und Arbeiten
Vorteile & Grenzen Grenzen:  themenzentrierte Diskussion besser im  Forum ,  Projektmanagement besser in  Groupware Projektpräsentation besser in  CMS ,  kollaboratives Schreiben besser im  Wiki
Beispiele Weblogs www.spreeblick.de www.schockwellenreiter.de www.bildblog.de http://neoliberalismus.twoday.net
Weblogs von JournalistInnen http://medienspiegel.ch/ http://www.sixtus.net/ http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/ http://www.florianklenk.com/
RSS Bedeutung: R ich  S ite  S ummary R eally  S imple  S yndication „Syndication“ bedeutet in diesem Zusammenhang: Verkauf, Vertrieb, Übernahme von Content an/durch andere Medienanbieter Synonym: Newsfeed, RSS-Feed
Wie erkennt man einen RSS-Feed?
 
 
 
Feedreader, Aggregatoren Online http://reader.google.com http://www.bloglines.com/ Offline http://www.awasu.com/ http://www.sharpreader.net/
 
 
Podcasts Audio Programme zum „Downloaden“ und Abspielen auf PCs oder portablen Geräten (z.B.: iPod)  Mp3-Format  Really Simple Syndication (RSS) „ Podcatching“ Software erforderlich
Podcasts-Beispiele http://www.friedrich-witt.de/ http://bzoe-podcast.podspot.de/ http://fm4.orf.at/station/205733/main http://www.spd-podcast.de/ http://poese-puben.de/
Wikis Demokratischste Form der Zusammenarbeit im Internet Jeder darf jede Web-Seite verändern. „ Wiki“ heißt auf Hawaiianisch „schnell“ Wikis funktionieren, auch wenn man meinen könnte, dass sie aufgrund des universellen Schreibrechts schnell im Chaos versinken müssten. Wiki wurde 1995 von Ward Cunningham erfunden
Einsatzmöglichkeiten von Wikis Gemeinsames Erstellen von Linklisten Texte gemeinsam entwerfen Projekte konzipieren Informationssammlung (-> Wikipedia)
Beispiele für Wikis Wikipedia http://www.wikipedia.org/ Web-Site des Wiki-Erfinders http://c2.com Attac Wiki http://wiki.attac.at/ Reise-Wiki http://www.wikitravel.org
Unterscheidung zu Weblogs Wikis nicht chronologisch Inhalte bei Wikis von anderen veränderbar
Weitere Anwendungsmöglichkeiten von Social Software (insb. Weblogs) Weblogs in der Bildung Corporate Blogging  e-Portfolio
Soziale Netze
studiVZ
 
 
Second Life Massive Multiplayer Online Game  Welt wird von den „SpielerInnen“ selbst gestaltet 1,5 Mio BewohnerInnen 12.000 Neuanmeldungen täglich  600.000 $ Umsatz täglich
 
 
Wozu? Fundraising-Events Virtuelle Konferenzen, Treffen Unternehmen testen Produkte Musikindustrie
Die Zukunft gehört den virtuellen Welten „ Die Zukunft gehört den virtuellen Welten, ihren Gesellschaften und ihrer Wirtschaft. Das ist unaufhaltsam. Wenn es nicht Second Life ist, dann irgendeine andere virtuelle Welt.“ Landschafts-Designer Cezary Ostrowski http://www.focus.de/digital/netguide/online-game_nid_36203.html
Das Web der Zukunft? „ Looking at Second Life makes me realize just how much the Web, wonderful and useful as it is, still mimics a print model“ David Kirkpatrick  http://money.cnn.com/2006/11/09/technology/fastforward_secondlife.fortune/index.htm
Second Life & Medien http://secondlife.reuters.com/ http://www.slnn.com/ http://www.sun.com/aboutsun/media/presskits/secondlife/ http://nwn.blogs.com/nwn/ http://www.sueddeutsche.de/,trt3m2/kultur/artikel/792/90702/
Second Life & Politik Mark Warner, möglicher Präsidentschaftskandidat der Demokraten für 2008 “ In Second Life,” said Warner, “distances and time differences vanish. It will allow us to reach people through a whole new medium. Social technologies can be great tools for political change, and virtual worlds like Second Life might be the next tool for engaging people in the real world democratic process. We want to use Second Life to continue the conversation about the direction of our country. My avatar is also pretty funny looking. That alone makes it worth checking out.”
Internetnutzung in Ö. Austrian Internet Monitor http://www.integral.co.at/ Österreichische Webanalyse http://www.oewa.at/ ORF Medienforschung http://mediaresearch.orf.at/
Trends
Video APA liefert Nachrichten-Videos http://www.spiegel.de/videos/ ZDF-Mediathek Elektrischer Reporter Neuer Flashplayer kann HDTV Democracy Player/Miro Player mogulus.com Justin.tv Ustream.tv
joost
Videojournalismus David Dunkley Gyimah, Videojournalist
Soziale Vernetzung, Social News Süddeutsche Zeitung suedcafe.sueddeutsche.de Kollaboration bei der Nachrichtenproduktion (wikinews…) Digg.com Yigg.de
Personalisierung My Times Wikio Netvibes Google Reader
 
Mobilität
Microblogging http://twitter.com/bbcworld http://twitter.com/ATNews
Hyperlokalität Myheimat.de Geotagging http://twittervision.com/ Krone.at, Blogverzeichnis
QR-Tags
 
Persönliche Links zum Thema http://del.icio.us/davidro/kfj http://del.icio.us/davidro/citizenjournalism http://del.icio.us/davidro/politik
Links http://www.mediamanual.at/ http://medienmami.uni-ulm.de/ http://medienpaedagogik.kaywa.com/ http://www.mamk.net/
Kontakt Mag. David Röthler Maria-Cebotari-Str. 69, A-5020 Salzburg, Austria Tel +43-662-650986 Mobile +43- 664 2139427   Skype: d.roethler [email_address] politik.netzkompetenz.at blog.netzkompetenz.at http://del.icio.us/davidro

Web20 Bildung Jan08

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    Web 2.0 Mag.David Röthler politik.netzkompetenz.at blog.netzkompetenz.at Stand: 29.05.09
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    Übersicht Web 2.0/SocialSoftware & Citizen Journalism Begriffsklärung User generated content & etablierte Medien Citizen Journalism Weblogs Podcasts, RSS Wikis Trends Video Mobilität
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    E-media Nr. 26A,Jänner 2006
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    Bertolt Brecht 1927/1932ein Vorschlag zur Umfunktionierung des Rundfunks: „Der Rundfunk ist aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln.
  • 9.
    Bertolt Brecht 1927/1932„ Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur zu hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen. Der Hörfunk könne den Austausch, Gespräche, Debatten und Dispute ermöglichen.“
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  • 11.
    Web 2.0 TechnischeAspekte Browserbasiert, Ajax, RSS … Soziale Aspekte (-> Social Software ) Kommunikation & Dialog statt Information Vernetzung Mehrwert entsteht durch die Partizipation der NutzerInnen -> User generated content
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    Beispiele www.flickr.com www.youtube.comwww.del.icio.us www.netvibes.com
  • 14.
    Definition „Citizen Journalism“Synonyme: Grassrouts Journalism partizipativer Journalismus BürgerInnenjournalismus „ […] Tätigkeit von BürgerInnen, eine aktive Rolle im Prozess der Recherche, des Berichtens, des Analysierens, sowie des Verbreitens von Nachrichten und Informationen einzunehmen. Ziel dieser Partizipation ist die Bereitstellung von unabhängigen […] und relevanten Informationen, die eine Demokratie benötigt.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Graswurzel-Journalismus
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    Mediendemokratie Massenmedien wesentlicherBestandteil des politischen Diskurses Partizipatives Web 2.0 Hoffnung: Demokratisierung des Diskurses
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    Neue Bottom-up-Beteiligungskultur oderbloß der nächste Techno-Hype der Web-Avantgarde?
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    Gesellschaftspolitische Dimension Pressefreiheitist nicht mehr auf diejenigen beschränkt, denen die Medien gehören -> „Citizen Journalism“ Ende des „Gatekeeper“-Zeitalters Ist Bertold Brechts Vision der „Radiotheorie“ in Erfüllung gegangen?
  • 18.
    Entstehungsgeschichte Web 2.060.000 Jahre Menschen beginnen zu sprechen 5.000 Jahre Schrift 600 Jahre Buchdruck 85 Jahre Radio 50 Jahre Fernsehen 25 Jahre Internet
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    Web 0.5 Zeitvor dem WWW: 1988-1993 E-Mail und Datenkommunikation
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    Web 1.0 DasWeb 1.0 ist das Web von 1995 Statisches HTML, reine Einwegkommunikation, klassische Websites.
  • 21.
    Web 1.5 Dotcom-Zeit:zwischen 1996 und 2001 Websites wurden dynamisch Ziel: Hits & Traffic Interaktive Web-Sites: Shops, Communities, Foren. Meistens als Insellösungen Technologien teuer und kompliziert Personal Publishing nur eingeschränkt möglich
  • 22.
    Web 2.0: Offenheit,Standards Open Source Offene Schnittstellen -> Mashups Aus der Kombination von verschiedenen Services entstehen völlig neue Nutzensaspekte CSS, RSS
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    Web 2.0: FreiheitWeitreichende Möglichkeiten der Veröffentlichung eigener Daten
  • 24.
    Web 2.0: weitereAspekte Browser-basiert Verlagerung von Desktop-Funktionen ins Netz Starke Interaktivität Am User orientiertes Design Flache Navigation
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    User Generated Content& etablierte Medien
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    OhmyNews Südkorea seit2000 Motto "Every Citizen is a Reporter" 41.000 registrierte OhmyNews-BürgerreporterInnen Gute Beiträge können freiwillig bezahlt werden Jeden Samstag druckt OhmyNews die besten Artikel als Zeitung „ Heirat von Technologie und Demokratie“ -> „digitale Demokratie“
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    Myheimat.de Partizipative Weblogsfür kleine Städte in Bayern Monatlich 4-Farbdruck im A4-Format Finanzierung durch lokale Werbung Keine bezahlten Journalisten Halbautomatische Generierung der Zeitung 15 Angestellte für Anzeigenverkauf und PR-Texte und Layout heimatlich, heiter und optimistisch
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    Readers Edition derNetzzeitung Moderiert durch freiwilliges Team Keine Bezahlung für Beiträge http://www.readers-edition.de/autor?user_id=olli
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    YouTube in ZahlenSeit Februar 2005 Oktober 2006 Kauf von Google, ca. 1,3 Mrd. € Marktanteil Online-Videos 40-60% 65.000 Video-Uploads täglich 100 Mio. Videos täglich werden angesehen
  • 44.
    Success-Story Geriatric1927, Pseudonym für Peter Oakley aus England http://www.youtube.com/profile?user=geriatric1927 Mehr als 2 Mio. Zugriffe auf einige seiner Videos
  • 45.
    Folgen Private TV-Senderin Deutschland RTL: http://www.clipfish.de/ ProSiebenSat.1 Media: http://www.myvideo.de/ Dennoch ist YouTube auch in Deutschland weiterhin Marktführer.
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    U-Bahn-Anschläge, London http://moblog.co.uk/view.php?id=77571
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    11. September 2001 http://www.snopes.com/rumors/crash.htm
  • 51.
  • 52.
  • 53.
    Abraham Zapruder Fabrikantfür Frauenbekleidung Verkaufte den Film für das Life Magazine für $150,000 (heute $ 500.000) http://en.wikipedia.org/wiki/Abraham_Zapruder
  • 54.
    Weitere Beispiele Massenmedienhttp://live.focus.de/ http://www.cnn.com/exchange/ http://www.n24.de/mobile_online/myvideo/ Alternativmedien http://austria.kanalb.org/ http://germany.indymedia.org/ http://www.liveleak.com/
  • 55.
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  • 57.
    Zitate zum Thema„ Die Zeiten, in denen nicht-professionelle Augenzeugen bestenfalls als Zitatgeber dienten, sind ein für allemal vorbei. In welcher Form das die Medien verändert, ist allerdings noch nicht ausgemacht.“ Quelle: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/leser-reporter/
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    Zitate „ MeinerMeinung nach wird es zu einer eigenen Disziplin "Bürgerjournalismus" kommen, deren Qualitäten genau im Fehlen der Professionalität zu suchen sind. Die resultierenden Spannungen, die kreativen und ungewöhnlichen Momente sowie der unkonventionelle Aspekt können bei guten Produktionen ein wichtiges Argument zu Gunsten des Bürgerjournalismus sein. Dass eine Menge Schrott produziert wird ist unbestritten, doch das verhält sich bei manchen professionellen Medienschaffenden genauso .“ http://medienspiegel.ch/archives/001368.html
  • 59.
    Zitate „ Esist eben meistens nur für eine Handvoll Leute interessant, wenn sich einer im stillen Kämmerlein den Frust von der Seele schreibt. Mit etwas Glück kann sich so einer ein paar Minuten lang im medialen Rampenlicht sonnen . Das war's dann auch schon...“ (Kommentar zu einem Artikel der NZZ vom Juni 2006)
  • 60.
    Zitate „ Einezentrale Aufgabe der traditionellen Medien besteht darin, den Laien journalistische Grundregeln zu vermitteln sowie Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, die es ihnen ermöglichen, "guten Journalismus" zu betreiben. Professionelle Journalisten müssten sich wieder vermehrt in den Dienst der Bürger stellen und diese zu einem kritischen Umgang mit Informationen befähigen. Neben ihrer herkömmlichen Rolle als Gatekeeper müssten die "Mainstream-Medien" nicht zuletzt wieder vermehrt als Sinnstifter ("sensemaker") agieren und die Konsumenten zu den relevanten Informationen hinführen.“ Bill Kovach, http://www.krusenstern.ch/blogbuch/weblogs-veraendern-den-journalismus.html
  • 61.
    Zitat Rupert MurdochRupert Murdoch , Speech to the American Society of Newspaper Editors 2005 … There’s a dramatic revolution taking place in the news business today …. The digital native doesn’t send a letter to the editor anymore. She goes online, and starts a blog. We need to be the destination for those bloggers. … At the same time, we may want to experiment with the concept of using bloggers to supplement our daily coverage of news on the net. ( http://www.newscorp.com/news/news_247.html ) ‏
  • 62.
    Zitat Rupert MurdochR upert Murdoch , Speech to the American Society of Newspaper Editors,2005 … There’s a dramatic revolution taking place in the news business today … 44 percent use a portal at least once a day for news, just 19 percent use a printed newspaper … they want to be able to use the information in a larger community – to talk about, to debate, to question , and even to meet the people who think about the world in similar or different ways…. … . providing virtual communities for our readers to be linked to other sources of information, other opinions, other like-minded people. …. ( http://www.newscorp.com/news/news_247.html ) ‏ Murdoch hat unternehmerische Konsequenzen gezogen: 2005 übernahm sein Medienkonzern News Corp. das grösste social-network-portal „My Space„ (MySpace.com) mit 86 Mio Nutzern für einen unglaublich hohen USD
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    Zitat Hubert Burda„ Wir befinden uns in der größten Medienrevolution seit Gutenberg“ „ Wenn sich die Medien verändern, dann verändert sich die Gesellschaft fundamental“. Vortrag in Freiburg, 2007
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    Hürden Digital DivideMangelnde Medienkompetenz (Bildung) Überwachung (Vorratsdatenspeicherung…)
  • 68.
    Was sind Weblogs?Wort ist eine Mischung aus WEB und LOG Logbuch, Tagebuch AutorIn: BloggerIn Gesamtheit der Weblogs: Blogosphäre chronologisch geordnete Sammlung von Beiträgen (Text, Bild, Audio, Video) Werden meist von Einzelpersonen erstellt
  • 69.
    Technisch einfache BedienungWeblogs entsprechen der ursprünglichen Intention des Internet: viele Menschen zu AkteurInnen zu machen. Keine besonderen technischen Kenntnisse notwendig Einfachere Bedienung als Content Mangement Systeme (CMS)
  • 70.
    Interaktivität von WeblogsHochgradige Vernetzung Diskussion kann auf einem Weblog begonnen und auf einem anderen fortgesetzt werden Kommentarfunktion
  • 71.
    Arten von Weblogs (Auswahl) Privates Weblog Alltagsberichte, persönliche Erlebnisse Fach-Weblog Diskussion und Austausch von Fachthemen, Erstellung eines digitalen Kompetenzprofils: „create and customize portfolios for academic, career, or personal uses“ Moblog Beiträge von einem mobilen Gerät gepostet; meistens Fotos mit der Handy-Kamera Photoblog Abbildung des Alltags in Fotografien Corporate/Business-Weblog MitarbeiterInnen schreiben im Namen einer Firma zu PR-Zwecken.
  • 72.
    Ziele des Führenseines Weblogs Aufmerksamkeit Reputation durch Authentizität Soziales Kapital durch Vernetzung
  • 73.
    Effektivität Durch Vernetzunggute Auffindbarkeit durch Suchmaschinen Erstaunlich rasche Reaktionen von anderen Denkbar einfache Möglichkeiten der Publikation z.B. auch über E-mail, Mobiltelefon…
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    Wie komme ichzu einem Weblog Einrichtung bei einem oft kostenlosen Weblog-Dienst: z.B. blogger.com, twoday.net Installation einer Weblog-Software auf dem eigenen Webspace oder Server: z.B. WordPress, Drupal
  • 75.
    Vorteile & GrenzenVorteile Schnell, einfach, übersichtlich, chronologisch, schlichtes Layout Weitergabe von Neuigkeiten in regelmäßiger Zeitfolge Diskussion dank der Kommentarfunktion Wissensaustausch Aufbau und Pflege von persönlichen Kontakten Präsentation von eigenen Artikeln und Arbeiten
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    Vorteile & GrenzenGrenzen: themenzentrierte Diskussion besser im Forum , Projektmanagement besser in Groupware Projektpräsentation besser in CMS , kollaboratives Schreiben besser im Wiki
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    Beispiele Weblogs www.spreeblick.dewww.schockwellenreiter.de www.bildblog.de http://neoliberalismus.twoday.net
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    Weblogs von JournalistInnenhttp://medienspiegel.ch/ http://www.sixtus.net/ http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/ http://www.florianklenk.com/
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    RSS Bedeutung: Rich S ite S ummary R eally S imple S yndication „Syndication“ bedeutet in diesem Zusammenhang: Verkauf, Vertrieb, Übernahme von Content an/durch andere Medienanbieter Synonym: Newsfeed, RSS-Feed
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    Wie erkennt maneinen RSS-Feed?
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  • 84.
    Feedreader, Aggregatoren Onlinehttp://reader.google.com http://www.bloglines.com/ Offline http://www.awasu.com/ http://www.sharpreader.net/
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    Podcasts Audio Programmezum „Downloaden“ und Abspielen auf PCs oder portablen Geräten (z.B.: iPod) Mp3-Format Really Simple Syndication (RSS) „ Podcatching“ Software erforderlich
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    Podcasts-Beispiele http://www.friedrich-witt.de/ http://bzoe-podcast.podspot.de/http://fm4.orf.at/station/205733/main http://www.spd-podcast.de/ http://poese-puben.de/
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    Wikis Demokratischste Formder Zusammenarbeit im Internet Jeder darf jede Web-Seite verändern. „ Wiki“ heißt auf Hawaiianisch „schnell“ Wikis funktionieren, auch wenn man meinen könnte, dass sie aufgrund des universellen Schreibrechts schnell im Chaos versinken müssten. Wiki wurde 1995 von Ward Cunningham erfunden
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    Einsatzmöglichkeiten von WikisGemeinsames Erstellen von Linklisten Texte gemeinsam entwerfen Projekte konzipieren Informationssammlung (-> Wikipedia)
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    Beispiele für WikisWikipedia http://www.wikipedia.org/ Web-Site des Wiki-Erfinders http://c2.com Attac Wiki http://wiki.attac.at/ Reise-Wiki http://www.wikitravel.org
  • 92.
    Unterscheidung zu WeblogsWikis nicht chronologisch Inhalte bei Wikis von anderen veränderbar
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    Weitere Anwendungsmöglichkeiten vonSocial Software (insb. Weblogs) Weblogs in der Bildung Corporate Blogging e-Portfolio
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    Second Life MassiveMultiplayer Online Game Welt wird von den „SpielerInnen“ selbst gestaltet 1,5 Mio BewohnerInnen 12.000 Neuanmeldungen täglich 600.000 $ Umsatz täglich
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    Wozu? Fundraising-Events VirtuelleKonferenzen, Treffen Unternehmen testen Produkte Musikindustrie
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    Die Zukunft gehörtden virtuellen Welten „ Die Zukunft gehört den virtuellen Welten, ihren Gesellschaften und ihrer Wirtschaft. Das ist unaufhaltsam. Wenn es nicht Second Life ist, dann irgendeine andere virtuelle Welt.“ Landschafts-Designer Cezary Ostrowski http://www.focus.de/digital/netguide/online-game_nid_36203.html
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    Das Web derZukunft? „ Looking at Second Life makes me realize just how much the Web, wonderful and useful as it is, still mimics a print model“ David Kirkpatrick http://money.cnn.com/2006/11/09/technology/fastforward_secondlife.fortune/index.htm
  • 104.
    Second Life &Medien http://secondlife.reuters.com/ http://www.slnn.com/ http://www.sun.com/aboutsun/media/presskits/secondlife/ http://nwn.blogs.com/nwn/ http://www.sueddeutsche.de/,trt3m2/kultur/artikel/792/90702/
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    Second Life &Politik Mark Warner, möglicher Präsidentschaftskandidat der Demokraten für 2008 “ In Second Life,” said Warner, “distances and time differences vanish. It will allow us to reach people through a whole new medium. Social technologies can be great tools for political change, and virtual worlds like Second Life might be the next tool for engaging people in the real world democratic process. We want to use Second Life to continue the conversation about the direction of our country. My avatar is also pretty funny looking. That alone makes it worth checking out.”
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    Internetnutzung in Ö.Austrian Internet Monitor http://www.integral.co.at/ Österreichische Webanalyse http://www.oewa.at/ ORF Medienforschung http://mediaresearch.orf.at/
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    Video APA liefertNachrichten-Videos http://www.spiegel.de/videos/ ZDF-Mediathek Elektrischer Reporter Neuer Flashplayer kann HDTV Democracy Player/Miro Player mogulus.com Justin.tv Ustream.tv
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    Videojournalismus David DunkleyGyimah, Videojournalist
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    Soziale Vernetzung, SocialNews Süddeutsche Zeitung suedcafe.sueddeutsche.de Kollaboration bei der Nachrichtenproduktion (wikinews…) Digg.com Yigg.de
  • 112.
    Personalisierung My TimesWikio Netvibes Google Reader
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    Hyperlokalität Myheimat.de Geotagginghttp://twittervision.com/ Krone.at, Blogverzeichnis
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  • 119.
    Persönliche Links zumThema http://del.icio.us/davidro/kfj http://del.icio.us/davidro/citizenjournalism http://del.icio.us/davidro/politik
  • 120.
    Links http://www.mediamanual.at/ http://medienmami.uni-ulm.de/http://medienpaedagogik.kaywa.com/ http://www.mamk.net/
  • 121.
    Kontakt Mag. DavidRöthler Maria-Cebotari-Str. 69, A-5020 Salzburg, Austria Tel +43-662-650986 Mobile +43- 664 2139427 Skype: d.roethler [email_address] politik.netzkompetenz.at blog.netzkompetenz.at http://del.icio.us/davidro