Social Media: Von Blogszu Facebook und zurückVortrag ZSPR, MAZ/Luzern, 11. März 2010Dr. Peter Hogenkamp, Blogwerk AG, Zürich
Auf die Frage «Sind Blogs, Twitter, Facebook nicht schon wieder out»? 	…lautet meine Antwort seit 2007:«Immer mehr Leute werden immer mehr Inhalte im Internet publizieren. 	Wie das technische Tool, mit dem sie das machen, heisst, ist mir egal.»Hurra! Einmal Recht gehabt:
Gartner Group: «HypeCycle»Quelle: http://www.gartner.com/pages/story.php.id.8795.s.8.jsp
Gartner Group: «HypeCycle»Quelle: http://www.gartner.com/pages/story.php.id.8795.s.8.jsp
Beispiel Twitter
Was ist Twitter?Ein «Microblogging»-Dienst...bei dem man kurze, SMS-artige Mitteilungen («Tweets») von max. 140 Zeichen absetzen kann.Alles ist personalisiertIch lese Meldungen von Leuten, denen ich «folge».
Meine Texte lesen Leute, die mir folgen («Follower»).
Meine «Twitter-Homepage» zeigt alle Tweets, die ich lese – die sieht so niemand von den 30 Millionen Usern.Reichweite/BedeutungDeutschsprachig ca. 200‘000, viele «Opinion Leader»
Der bekannteste deutschsprachige ist @saschalobo mit 22‘675 Followern, ich (@phogenkamp), habe 2428.
In den USA vor allem relevant wegen der vielen Celebrities.Eine kurze Geschichte aus der Zürcher Gastronomie
Eine kurze Geschichte aus der Zürcher Gastronomie25 Tweets und 20 neueGäste in einer Woche
Eine kurze Geschichte aus der Zürcher GastronomieDie Saat war gelegt.Leider wurde nicht gegossen...
facebook.byebyebillag.ch
Quelle: blick.ch / Blick am Abend, 28.11.2008+5'000 Mitglieder
PreisüberwacherStart UmfrageDiverse ArtikelBlick am AbendErste Erwähnung im „Sonntag“
Beispiel Facebook
heute: 1.9 Millionen
Beispiel Flickr
1701 Ergebnisse
v
Beispiel YouTube
*Das* Gegenargument schlechthin:«Und das soll ich alles machen für 50 neue ‚Freunde‘ auf Facebook?»
«Long Tail» und «Short Head»der Kommunikation
«The Long Tail»z.B. Buchhandel:Orell Füssli (100‘000 Titel)vs. Amazon (Millionen von Titeln)
20% des «neuen»Traffics via Twitter
Thefutureisalreadyhere – it's just unevenlydistributed.Das Sender-Empfänger-Modell ist überholt,viele Kundinnen und Kunden (aka Bürgerinnen und Bürger) nehmen die Kommunikation in die Hand.Menschen vertrauen ihren Freunden mehr als der Werbung (den Medien, den Parteien etc.).
Die nächste Revolutionklopft schon an die Tür
	Wir stehen vor einer weiteren Revolution:Fast jeder wird in Zukunft fast immer online sein.Fast jeder wird sich in Zukunft mit seinen Freunden online vernetzen.	(Einige Eremiten gibt es immer – die sind nicht relevant.)	.
Beispiel foursquare
Oft passiert es mir als Zugpendler…
Wenn Sie denken, das ist doch alles Quatsch… Wer hat folgende Aussagen mal gehört?1996: «Ein Handy ist etwas für Leute, die zu faul sind, im voraus zu planen.»1998: «Ich brauche kein Internet zuhaus – ich kann's mir ja im Büro ausdrucken.»2001: «Ich chatte nicht, ich hab einen Freund.»2006:  «Internet auf dem Handy will ich bewusst nicht.»2010: «Ich hab Jahre gebraucht, die Leute loszuwerden, da stelle ich mich jetzt sicher nicht in Facebook, damit sie alle wiederkommen.»
«Social Media Marketing Basis-Kit»:Push in alle Kanäle
Konzept: Push auf alle Plattformen
Kommunikation in beide Richtungen Website -> Twitter :Neue Artikel werden automatisch «getwittered»Twitter -> Website:News-Artikel sindvia PermalinksverlinkbarWebsite ->iPhone:Die Inhalte werden auf einem mobilen Gerät gut dargestelltiPhone -> Website:Kommentieren, weiterleiten etc. ist auch von unterwegs möglich
Community 36
Konzept: Push auf alle PlattformenTwitter: 250Facebook: 120Content: einmal erstelltund veröffentlichtRSS: 80Web: 1000E-Mail: 20‘000
blogwerk.com/socialmediakit
It‘s not about facebook – it‘s about your friends!

Social-Media-Vortrag ZSPR