Dr. Michael Kausch
27.04.2017
It´s all about data
Daten, der Rohstoff für erfolgreiche
& nachhaltige Digitalisierung
„Welches Silicon-Valley-Startup mit einer guten Idee und jeder Menge Venture-Kapital
denkt gerade darüber nach, wie man Ihr Geschäftsmodell ruinieren kann?“
© vibrio 2017 http://vibrio.eu 2
01
Die großen Trends
Digitalisierung
Vernetzung
Mobilität
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„In der vierten industriellen
Revolution wächst die
Fertigungsindustrie mit dem
Internet zusammen.
Maschinen und Produkte sind
untereinander vernetzt. Dadurch
werden kürzere Produktzyklen
und mehr Produktionsvarianten
mit kleineren Losgrößen zu
wirtschaftlichen Kosten möglich“.
Martina Koederitz (General Manager IBM DACH)
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Ça ira – la revolution!
1784: Erster
mechanischer
Webstuhl
1870: Erstes
Fließband
1969: Erste pro-
grammierbare
Steuerung
Heute
Erste
industrielle
Revolution:
Mechanische
Produktionsan-
lagen mit Wasser-
und Dampfkraft
Zweite
industrielle
Revolution:
Arbeitsteilige
Massenproduktion
mit Elektroenergie
Dritte
industrielle
Revolution:
Automatisierung
der Produktion
durch Elektronik
und IT
Vierte
industrielle
Revolution:
Cyberphysical
Systems
Zeit
Komplexität
Die Dinge haben kein eigenes
Internet
Wir dürfen die vierte industrielle
Revolution nicht auf die
Maschine-Maschine-
Kommunikation verkürzen.
Es geht um neue Mensch-
Maschine-Schnittstellen:
um neue Prozesse
um neue Arbeitsformen
um Collaboration
um Knowledge Management
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Keine Revolution ohne
Revolutionäre
Descriptive
Was ist passiert?
Diagnostic
Warum ist es passiert?
Prescriptive
Wie lassen wir was passieren?
Predective
Was wird passieren?
Analytics Entscheidung Aktion
Entscheidungshilfe
Entscheidungsautomation
nach Gartner Group
Es geht nicht um
Rationalisierung
Es geht um
Neue Produkte
Neue Vielfalt
Mehr Marktnähe
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Die Ziele der Revolution
Rationalisierungseffekte sind
stark branchenabhängig.
Branchenübergreifend gleichen
sich die Auswirkungen der
Digitalisierung auf die Anzahl
der Arbeitskräfte aus.
Quelle: DIHK Umfrage Sommer 2016
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Die Ziele der Revolution
Werden Berater
wegdigitalisiert?
Klassische Match Making
Communities brechen weg
Die Vergesellschaftung des
Expertenwissens schreitet voran
Neue Beratungsprozesse
etablieren sich
Innovationsprozesse werden
(teil-)automatisiert
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Die Revolution frisst ihre
Kinder
Meistens beginnt die Digitalisierung in
Marketing und Vertrieb.
Es folgen interne Büro-Prozesse und
schließlich die …
Fertigung
Erst 48% der Handelsunternehmen
(aber 81% der Industrieunternehmen)
nutzen digitale vernetzte Prozesse
und Produkte
Erst 47% der Handelsunternehmen
(aber 66% der Industrieunter-
nehmen) nutzen digitale
Massendatenverarbeitung
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Digitalisierung
auf breiter Front
Vor allem Handel, Verkehr und
Bauwirtschaft verspüren einen
starken Nachholbedarf bei der
Digitalisierung.
Selbsteinschätzung befragter
deutscher Unternehmer
Quelle: IHK Umfrage Sommer 2016
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Der Reifegrad ist
branchenabhängig
Digitalisierung ist Integration
und damit Voraussetzung zur
Vernetzung und Mobilität
Heute sind mehr als 95% aller
Informationen digital (1993: 3%)
und damit verknüpfbar.
Es folgt die Digitalisierung der
Prozesse.
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Digitalisierung – die große
Gleichmacherin
Die Vernetzung ist das Gegenteil
des Computers
Bill Gates: „One day, there will be
a PC on every desk and in every
home!“
Das Netz: „Sooner or later, there
won't be a PC, not in an office,
nor in a home and there won't be
even a desk!“
Der Computer ist ein
Arbeitswerkzeug.
Das Netz ist ein
Kommunikationswerkzeug.
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Digitalisierung ist das Ende
des Computers
Vernetzte Geräte
pro Person
Vernetzte Geräte
gesamt
Weltbevölkerung
2020
2015
2010
2000
7,6 Mrd
7,2 Mrd
6,8 Mrd
6,2 Mrd
6,58
3,47
1,84
0,06
50 Mrd
25 Mrd
12,5 Mrd
0,4 Mrd
Von Vannevar Bush (1945) …
über den Prosumer und …
die Granularisierung der
Information und …
die Verschmelzung von
Nutzung und Verformung der
Dinge zur …
gesellschaftlichen Produktion
und Konsumtion
auf der Erde und in der Cloud
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Ein Netz aus siebzig Jahren
Das Any4-Prinzip
Anything for …
Anyone
Anytime
Anywhere
Kein Ende der Mobilisierung in Sicht
97% der deutschen Unternehmen
statten Mitarbeiter mit mobilen
Endgeräten aus
48% nutzen bereits mobile
Unternehmenssoftware
63% nutzen virtuelle Meeting-
Plattformen (Quelle: Bitkom)
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Mobilität –
any get your gun!
02
Der digitale Kunde
Der digitale Mitarbeiter
Das digitale Unternehmen
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Der digitale Kunde ist König
Wachsende Auswahl
Beschleunigte Zustellung
Preis-Macht durch Transparenz
Markt-Macht durch Consumer
Collaboration
Der digitale Kunde wird
Mitarbeiter
Von der Datenwährung zur
Marktforschung
Von der Kritik zur Crowd Sourcing
9% der deutschen Unternehmen
binden Kunden bereits in Design-
Entwicklung ein (Quelle Bitkom)
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Der digitale Kunde als König
und Bauer
Der digitale Mitarbeiter wird
Marke
Mitarbeiter machen Themen
Mitarbeiter kommunizieren in
sozialen Medien
Mitarbeiter halten Kontakte
Mitarbeiter recherchieren Wissen
Mitarbeiter bauen Reputation auf
Mitarbeiter werden gefunden
Mitarbeiter bringen sich in offene
interne Entscheidungsprozesse ein
Stichwort: Google Authoring
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Der digitale Mitarbeiter als
König
Von der räumlichen Mobilität
Urban Nomadism: „ein
beschleunigter, elektronischer
Nomade …, überall unterwegs
im globalen Dorf, aber nirgends
zuhause“ (Marshall McLuhan)
Hyper-, virtuelle und
Infranomaden (Jaques Attali)
Zur geistigen Mobilität
Digitale Nomaden (Tsugio
Makimoto und David Manners)
Digitale Beduinen (The
Economist 2009)
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Der digitale Mitarbeiter als
Beduine
nomas (grch) = herumschweifend
bedun (arab.) = staatenlos
Werte entstehen nicht mehr in
Unternehmen, sondern
zwischen Unternehmen.
Crowdsourcing
Empfehlungsmarketing
Emotionalisierung
Personalisierung
Die Kundenbeziehung bestimmt
den Wert stärker als das Produkt.
Nicht der, der sein Wissen
schützt gewinnt, sondern der,
der es teilt.
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Die Wirtschaft der Beduinen
Google Trend „remote office“ und „digital nomad“
Die Digitalisierung ändert
Die Kundenbeziehung
Die Vertriebswege
Das Mitarbeitermanagement
Die internen Geschäftsprozesse
Die Business Opportunities
Das Beispiel US-Makler
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Das digitale Unternehmen
03
Neue Geschäftsprozesse
und neue Business
Opportunities für
Unternehmen
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Neue Märkte
Raus aus der regionalen Nische
Raus aus der Zielgruppen-
Nische
Individualisierung bestehender
Produkte und Leistungen
Neue digitale Produkte und
Leistungen
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Transformation ist
Abenteuer und Eroberung
27% sehen sich als Vorreiter
59% sehen sich als Nachzügler
7% sehen sich auf verlorenem
Posten („Wir haben den
Anschluss verpasst“)
2% verfügen über einen
Corporate Digital Officer (CDO)
Quelle: Bitkom 2016
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Nicht alle sind auf die
Herausforderung vorbereitet
04
Wo stehen wir in
Deutschland im
internationalen Vergleich?
© vibrio 2017 http://vibrio.eu 24
Im internationalen Vergleich
belegt Deutschland bei der
Digitalisierung der Wirtschaft
einen mittleren Platz.
Rang unter 10 ausgewählten
Industrienationen
Erläuterungen
Nutzung: Nutzungsbereitschaft bei
Konsumenten und Unternehmen in
der Region
Infrastruktur: technisch und
politisch/rechtlich
Markt: Angebot, Nachfrage, Umsatz,
Export
Leistungsfähigkeit: Konsolidierter
Gesamtwert
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Deutschland im
internationalen Vergleich
Deutsche Unternehmen
denken selten strategisch
Alle wollen (kurzfristig) den
Gewinn maximieren.
Nur wenige kümmern sich
(langfristig) um neue Märkte.
© vibrio 2017 http://vibrio.eu 26
Problem: die Borniertheit
der Unternehmen
Entspricht der Stuhl im Starbucks den
Arbeitsplatzrichtlinie DIN EN 1335-1?
Wer ist Schuld, wenn der Roboter
etwas kaputt macht?
Warum werden cyberphysikalische
Systeme wie Werkbänke und nicht wie
Computer abgeschrieben?
Wem gehören eigentlich die Daten,
wenn ein Lieferant auf einem 3D-
Drucker des Kunden ein Ersatzteil
ausdruckt?
Und: welche Partei hat Antworten auf
diese Fragen in ihrem Programm?
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Eine Modernisierung des
Rechts ist überfällig
06
Datenschutz und
Datennutz
Die Daten als Rohstoff und das
informationelle
Selbstbestimmungsrecht
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Datenschutz und Digitalisierung
sind zwei verfeindete
Schwestern.
Leistungsfähige Datenanalyse
überrascht
Smart Meter verraten
Fernsehprogramm
Regelungen helfen nicht
98% geben ihr Erstgeborenes
gegen die Nutzung eines sozialen
Netzwerks in Zahlung.
Technik überrascht
Authentifizierung per Darmflora
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Datenschutz und
Digitalisierung
IT Compliance ist teuer
Es besteht ein Nachholbedarf
bei
Fortbildung
Beratung
Baulichen Maßnahmen
aber auch bei
BackUp-Konzepten
Access-Konzepten
Verschlüsselung
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Der Datenschutz erfordert
umfangreiche Investitionen
„In den nächsten fünf bis zehn Jahren wird
sich entscheiden, wer zu den Gewinnern und
wer zu den Verlierern dieser digitalen
Transformation gehören wird. Unternehmen
müssen sich neu erfinden, liebgewordene
Gewohnheiten und Denkweisen aufgeben
und sich dem Druck des Neuen anpassen.
Jedes Unternehmen muss sein
Geschäftsmodell auf den Prüfstand stellen,
seine Art, mit Kunden zu kommunizieren,
sein Marktverständnis und seine
Arbeitsabläufe. Das betrifft alle Bereiche des
Unternehmens, vom Vertrieb bis zum
Einkauf, vom Marketing bis zu Logistik, von
der Fertigung bis zum Personalwesen.“
(Tim Cole: Digital Transformation, 2016)
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Digitalisierung geschieht -
und zwar genau jetzt!
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Folie 21 Sunny studio /stock.adobe.com
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It´s all about data

  • 1.
    Dr. Michael Kausch 27.04.2017 It´sall about data Daten, der Rohstoff für erfolgreiche & nachhaltige Digitalisierung
  • 2.
    „Welches Silicon-Valley-Startup miteiner guten Idee und jeder Menge Venture-Kapital denkt gerade darüber nach, wie man Ihr Geschäftsmodell ruinieren kann?“ © vibrio 2017 http://vibrio.eu 2
  • 3.
  • 4.
    „In der viertenindustriellen Revolution wächst die Fertigungsindustrie mit dem Internet zusammen. Maschinen und Produkte sind untereinander vernetzt. Dadurch werden kürzere Produktzyklen und mehr Produktionsvarianten mit kleineren Losgrößen zu wirtschaftlichen Kosten möglich“. Martina Koederitz (General Manager IBM DACH) © vibrio 2017 http://vibrio.eu 4 Ça ira – la revolution! 1784: Erster mechanischer Webstuhl 1870: Erstes Fließband 1969: Erste pro- grammierbare Steuerung Heute Erste industrielle Revolution: Mechanische Produktionsan- lagen mit Wasser- und Dampfkraft Zweite industrielle Revolution: Arbeitsteilige Massenproduktion mit Elektroenergie Dritte industrielle Revolution: Automatisierung der Produktion durch Elektronik und IT Vierte industrielle Revolution: Cyberphysical Systems Zeit Komplexität
  • 5.
    Die Dinge habenkein eigenes Internet Wir dürfen die vierte industrielle Revolution nicht auf die Maschine-Maschine- Kommunikation verkürzen. Es geht um neue Mensch- Maschine-Schnittstellen: um neue Prozesse um neue Arbeitsformen um Collaboration um Knowledge Management © vibrio 2017 http://vibrio.eu 5 Keine Revolution ohne Revolutionäre Descriptive Was ist passiert? Diagnostic Warum ist es passiert? Prescriptive Wie lassen wir was passieren? Predective Was wird passieren? Analytics Entscheidung Aktion Entscheidungshilfe Entscheidungsautomation nach Gartner Group
  • 6.
    Es geht nichtum Rationalisierung Es geht um Neue Produkte Neue Vielfalt Mehr Marktnähe © vibrio 2017 http://vibrio.eu 6 Die Ziele der Revolution
  • 7.
    Rationalisierungseffekte sind stark branchenabhängig. Branchenübergreifendgleichen sich die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Anzahl der Arbeitskräfte aus. Quelle: DIHK Umfrage Sommer 2016 © vibrio 2017 http://vibrio.eu 7 Die Ziele der Revolution
  • 8.
    Werden Berater wegdigitalisiert? Klassische MatchMaking Communities brechen weg Die Vergesellschaftung des Expertenwissens schreitet voran Neue Beratungsprozesse etablieren sich Innovationsprozesse werden (teil-)automatisiert © vibrio 2017 http://vibrio.eu 8 Die Revolution frisst ihre Kinder
  • 9.
    Meistens beginnt dieDigitalisierung in Marketing und Vertrieb. Es folgen interne Büro-Prozesse und schließlich die … Fertigung Erst 48% der Handelsunternehmen (aber 81% der Industrieunternehmen) nutzen digitale vernetzte Prozesse und Produkte Erst 47% der Handelsunternehmen (aber 66% der Industrieunter- nehmen) nutzen digitale Massendatenverarbeitung © vibrio 2017 http://vibrio.eu 9 Digitalisierung auf breiter Front
  • 10.
    Vor allem Handel,Verkehr und Bauwirtschaft verspüren einen starken Nachholbedarf bei der Digitalisierung. Selbsteinschätzung befragter deutscher Unternehmer Quelle: IHK Umfrage Sommer 2016 © vibrio 2017 http://vibrio.eu 10 Der Reifegrad ist branchenabhängig
  • 11.
    Digitalisierung ist Integration unddamit Voraussetzung zur Vernetzung und Mobilität Heute sind mehr als 95% aller Informationen digital (1993: 3%) und damit verknüpfbar. Es folgt die Digitalisierung der Prozesse. © vibrio 2017 http://vibrio.eu 11 Digitalisierung – die große Gleichmacherin
  • 12.
    Die Vernetzung istdas Gegenteil des Computers Bill Gates: „One day, there will be a PC on every desk and in every home!“ Das Netz: „Sooner or later, there won't be a PC, not in an office, nor in a home and there won't be even a desk!“ Der Computer ist ein Arbeitswerkzeug. Das Netz ist ein Kommunikationswerkzeug. © vibrio 2017 http://vibrio.eu 12 Digitalisierung ist das Ende des Computers Vernetzte Geräte pro Person Vernetzte Geräte gesamt Weltbevölkerung 2020 2015 2010 2000 7,6 Mrd 7,2 Mrd 6,8 Mrd 6,2 Mrd 6,58 3,47 1,84 0,06 50 Mrd 25 Mrd 12,5 Mrd 0,4 Mrd
  • 13.
    Von Vannevar Bush(1945) … über den Prosumer und … die Granularisierung der Information und … die Verschmelzung von Nutzung und Verformung der Dinge zur … gesellschaftlichen Produktion und Konsumtion auf der Erde und in der Cloud © vibrio 2017 http://vibrio.eu 13 Ein Netz aus siebzig Jahren
  • 14.
    Das Any4-Prinzip Anything for… Anyone Anytime Anywhere Kein Ende der Mobilisierung in Sicht 97% der deutschen Unternehmen statten Mitarbeiter mit mobilen Endgeräten aus 48% nutzen bereits mobile Unternehmenssoftware 63% nutzen virtuelle Meeting- Plattformen (Quelle: Bitkom) © vibrio 2017 http://vibrio.eu 14 Mobilität – any get your gun!
  • 15.
    02 Der digitale Kunde Derdigitale Mitarbeiter Das digitale Unternehmen © vibrio 2017 http://vibrio.eu 15
  • 16.
    Der digitale Kundeist König Wachsende Auswahl Beschleunigte Zustellung Preis-Macht durch Transparenz Markt-Macht durch Consumer Collaboration Der digitale Kunde wird Mitarbeiter Von der Datenwährung zur Marktforschung Von der Kritik zur Crowd Sourcing 9% der deutschen Unternehmen binden Kunden bereits in Design- Entwicklung ein (Quelle Bitkom) © vibrio 2017 http://vibrio.eu 16 Der digitale Kunde als König und Bauer
  • 17.
    Der digitale Mitarbeiterwird Marke Mitarbeiter machen Themen Mitarbeiter kommunizieren in sozialen Medien Mitarbeiter halten Kontakte Mitarbeiter recherchieren Wissen Mitarbeiter bauen Reputation auf Mitarbeiter werden gefunden Mitarbeiter bringen sich in offene interne Entscheidungsprozesse ein Stichwort: Google Authoring © vibrio 2017 http://vibrio.eu 17 Der digitale Mitarbeiter als König
  • 18.
    Von der räumlichenMobilität Urban Nomadism: „ein beschleunigter, elektronischer Nomade …, überall unterwegs im globalen Dorf, aber nirgends zuhause“ (Marshall McLuhan) Hyper-, virtuelle und Infranomaden (Jaques Attali) Zur geistigen Mobilität Digitale Nomaden (Tsugio Makimoto und David Manners) Digitale Beduinen (The Economist 2009) © vibrio 2017 http://vibrio.eu 18 Der digitale Mitarbeiter als Beduine nomas (grch) = herumschweifend bedun (arab.) = staatenlos
  • 19.
    Werte entstehen nichtmehr in Unternehmen, sondern zwischen Unternehmen. Crowdsourcing Empfehlungsmarketing Emotionalisierung Personalisierung Die Kundenbeziehung bestimmt den Wert stärker als das Produkt. Nicht der, der sein Wissen schützt gewinnt, sondern der, der es teilt. © vibrio 2017 http://vibrio.eu 19 Die Wirtschaft der Beduinen Google Trend „remote office“ und „digital nomad“
  • 20.
    Die Digitalisierung ändert DieKundenbeziehung Die Vertriebswege Das Mitarbeitermanagement Die internen Geschäftsprozesse Die Business Opportunities Das Beispiel US-Makler © vibrio 2016 http://vibrio.eu 20 Das digitale Unternehmen
  • 21.
    03 Neue Geschäftsprozesse und neueBusiness Opportunities für Unternehmen © vibrio 2017 http://vibrio.eu 21
  • 22.
    Neue Märkte Raus ausder regionalen Nische Raus aus der Zielgruppen- Nische Individualisierung bestehender Produkte und Leistungen Neue digitale Produkte und Leistungen © vibrio 2017 http://vibrio.eu 22 Transformation ist Abenteuer und Eroberung
  • 23.
    27% sehen sichals Vorreiter 59% sehen sich als Nachzügler 7% sehen sich auf verlorenem Posten („Wir haben den Anschluss verpasst“) 2% verfügen über einen Corporate Digital Officer (CDO) Quelle: Bitkom 2016 © vibrio 2017 http://vibrio.eu 23 Nicht alle sind auf die Herausforderung vorbereitet
  • 24.
    04 Wo stehen wirin Deutschland im internationalen Vergleich? © vibrio 2017 http://vibrio.eu 24
  • 25.
    Im internationalen Vergleich belegtDeutschland bei der Digitalisierung der Wirtschaft einen mittleren Platz. Rang unter 10 ausgewählten Industrienationen Erläuterungen Nutzung: Nutzungsbereitschaft bei Konsumenten und Unternehmen in der Region Infrastruktur: technisch und politisch/rechtlich Markt: Angebot, Nachfrage, Umsatz, Export Leistungsfähigkeit: Konsolidierter Gesamtwert © vibrio 2017 http://vibrio.eu 25 Deutschland im internationalen Vergleich
  • 26.
    Deutsche Unternehmen denken seltenstrategisch Alle wollen (kurzfristig) den Gewinn maximieren. Nur wenige kümmern sich (langfristig) um neue Märkte. © vibrio 2017 http://vibrio.eu 26 Problem: die Borniertheit der Unternehmen
  • 27.
    Entspricht der Stuhlim Starbucks den Arbeitsplatzrichtlinie DIN EN 1335-1? Wer ist Schuld, wenn der Roboter etwas kaputt macht? Warum werden cyberphysikalische Systeme wie Werkbänke und nicht wie Computer abgeschrieben? Wem gehören eigentlich die Daten, wenn ein Lieferant auf einem 3D- Drucker des Kunden ein Ersatzteil ausdruckt? Und: welche Partei hat Antworten auf diese Fragen in ihrem Programm? © vibrio 2017 http://vibrio.eu 27 Eine Modernisierung des Rechts ist überfällig
  • 28.
    06 Datenschutz und Datennutz Die Datenals Rohstoff und das informationelle Selbstbestimmungsrecht © vibrio 2017 http://vibrio.eu 28
  • 29.
    Datenschutz und Digitalisierung sindzwei verfeindete Schwestern. Leistungsfähige Datenanalyse überrascht Smart Meter verraten Fernsehprogramm Regelungen helfen nicht 98% geben ihr Erstgeborenes gegen die Nutzung eines sozialen Netzwerks in Zahlung. Technik überrascht Authentifizierung per Darmflora © vibrio 2017 http://vibrio.eu 29 Datenschutz und Digitalisierung
  • 30.
    IT Compliance istteuer Es besteht ein Nachholbedarf bei Fortbildung Beratung Baulichen Maßnahmen aber auch bei BackUp-Konzepten Access-Konzepten Verschlüsselung © vibrio 2017 http://vibrio.eu 30 Der Datenschutz erfordert umfangreiche Investitionen
  • 31.
    „In den nächstenfünf bis zehn Jahren wird sich entscheiden, wer zu den Gewinnern und wer zu den Verlierern dieser digitalen Transformation gehören wird. Unternehmen müssen sich neu erfinden, liebgewordene Gewohnheiten und Denkweisen aufgeben und sich dem Druck des Neuen anpassen. Jedes Unternehmen muss sein Geschäftsmodell auf den Prüfstand stellen, seine Art, mit Kunden zu kommunizieren, sein Marktverständnis und seine Arbeitsabläufe. Das betrifft alle Bereiche des Unternehmens, vom Vertrieb bis zum Einkauf, vom Marketing bis zu Logistik, von der Fertigung bis zum Personalwesen.“ (Tim Cole: Digital Transformation, 2016) © vibrio 2017 http://vibrio.eu 31 Digitalisierung geschieht - und zwar genau jetzt!
  • 32.
    Folie 24,25 GiorgioMagini /stock.adobe.com Folie 26 Andrey Popov /stock.adobe.com Folie 27 mariusz szczygieł /stock.adobe.com Folie 28 Kohlerphoto/istockphoto.com Foto 29,30 Santiago Cornejo /stock.adobe.com Folie 1 Female_photographer/stock.adobe.com Folie 2 Minerva_Studio /stock.adobe.com Folie 3 Olivier_Le_Moal /stock.adobe.com Folie 10 Gina Sanders /stock.adobe.com Folie 14,23 Bits and Splits /stock.adobe.com Folie 15 gigra /stock.adobe.com Folie 16 Saimen/photocase.com Folie 17 katego /stock.adobe.com Folie 18 froodmat/photocase.com Folie 20 Andy Dean /stock.adobe.com Folie 21 Sunny studio /stock.adobe.com Folie 22 Alexandr Vasilyev /stock.adobe.com © vibrio 2017 http://vibrio.eu 32