SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
40 Thesen zur
   Unternehmenskommunikation
   Frankfurt am Main, im August 2005




Klenk & Hoursch                        1
Vorwort


 Deutschland steht vor fundamentalen gesellschaftlichen und
 wirtschaftspolitischen Herausforderungen. Unternehmen sind
 einem enormen Veränderungsdruck ausgesetzt.
 Unternehmenskommunikation war vor diesem Hintergrund
 noch nie so wichtig und mächtig. Ihre Aufgaben waren auch
 noch nie so komplex, strategisch bedeutsam und
 anspruchsvoll. Dieser Strukturwandel setzt den Wandel des
 Denkens und Handelns in der Kommunikation voraus. Dazu
 haben die Leiter Unternehmenskommunikation Christian
 Cordes (Bacardi), Sabine Lobmeier (Cisco), Johannes
 Friedemann (comdirect bank) und Dr. Volker Klenk,
 Managing Partner von Klenk & Hoursch, gemeinsam
 40 Thesen für den PR REPORT erarbeitet.


                             Erschienen im September 2005




Klenk & Hoursch                                               2
Relevanz




Klenk & Hoursch   3
Relevanz


            Restrukturierungen, Neu-Positionierungen, Übernahmen: In deutschen Unternehmen scheitern oder
     1.     versanden wichtige Strategien, weil die begleitende Kommunikation nicht als Priorität erkannt wird. Viel
            zu häufig wird Kommunikation auf Führungsebene rein instrumentell gesehen.
            Immer mehr Unternehmen verkünden, Kommunikation sei wichtig und leiste einen entscheidenden
     2.     Wertschöpfungsbeitrag, kommen aber nicht über Lippenbekenntnisse hinaus. Viele CEOs wollen –
            mithilfe der PR – glänzen, ihr aber nicht die entsprechende Priorität einräumen.
            Eigene Schwächen als Kommunikatoren verleiten Unternehmenslenker dazu, die Wichtigkeit der
     3.     Unternehmenskommunikation herunterzuspielen, um sich nicht aktiv mir ihr auseinandersetzen zu
            müssen.
            Im globalen Wissenswettbewerb kann Unternehmenskommunikation zur zentralen Instanz in
     4.     Unternehmen werden und dadurch direkt und messbar zum Unternehmenserfolg beitragen.
            Unternehmen, die Unternehmenskommunikation nach innen und nach außen gleichermaßen als
     5.     Querschnittsfunktion begreifen und einsetzen werden ihre Wettbewerber überflügeln.
            Künftig stehen nicht mehr nur Wissensvermittlung und Meinungsbildung oben auf der Agenda, sondern
     6.     sehr oft die möglichst Ressourcen schonende Risiko- und Konfliktreduzierung.




Klenk & Hoursch                                                                                                        4
Qualität




Klenk & Hoursch   5
Qualität


            Um der faktischen Relevanz der strategischen Unternehmenskommunikation im
            Unternehmen gerecht zu werden, muss die Qualität der Arbeit stimmen. Doch es gibt mehr
     7.     Profession als Professionalität. Mehr Quantität als Qualität. Das schadet der Reputation der
            PR-Funktion.
            Viele Unternehmen reden von nachhaltigem Wirtschaften. Nachhaltige Kommunikations-
     8.     kampagnen, langfristigen PR-Strategien mit laufenden Messungen über die Wirksamkeit
            sind parallel dazu jedoch oft Fehlanzeige.
            Das Erfahrungswissen für Profi-PR reicht gerade mal 40 Jahre zurück. Das strukturierte
            Wissen ist in der Breite kaum ausgebildet. Noch immer gibt es zu viele Quereinsteiger ohne
     9.     PR-relevante Ausbildung. Die Angebote für exzellente PR-Ausbildung- und Weiterbildung
            sind ganz und gar unzureichend.
            Doch es gilt: Ohne wissenschaftlich fundiertem Wissen, methodischem Vorgehen,
  10.       Qualitätsfanatismus und viel Liebe zum Detail bleibt alles nur Stückwerk.
            Unternehmenskommunikation muss sich methodisch weiter ausdifferenzieren und lernen,
  11.       die Sprache von CFOs und CEOs zu sprechen – und umgekehrt.



Klenk & Hoursch                                                                                            6
Wörter und Bilder




Klenk & Hoursch        7
Wörter und Bilder


  12.       Viele Unternehmen leiden unter mangelndem Sprachbewusstsein.
            Das Wort ist jedoch das Schwert des PR-Strategen. Alle strategisch wirklich wichtigen Themen müssen in
  13.       geschliffenen Texten, wohl dosierten Botschaften, überlegten Schlagwörtern verständlich aufbereitet
            werden.
            Unternehmenskommunikation muss Wort für Wort Sinn stiften. Denn alles steht und fällt mit dem richtigen
  14.       Wort: Positionierung, Rede des Vorstandvorsitzenden, Präsentationen, Pressetexte, Geschäftsbericht,
            Imagebroschüre, Website, Kundenbrief, Newsletter, Intranet.
  15.       PR-Verantwortliche, die nicht virtuos mit dem Wort umgehen können, stehen nur auf einem Bein.
            Nur wer gute Sätze von weniger guten unterscheiden kann, wer prägnante, verständliche und merkfähige
  16.       Botschaften von zu komplizierten oder irrelevanten Botschaften treffsicher unterscheiden kann, kann
            Exzellenz erreichen und Dinge bewegen.
            Schlecht geschriebene Texte gehen im allgemeinen und täglich lauter werdenden Palaver unter. Und das
  17.       ist gut so.
            PR-Verantwortliche unterschätzen häufig die Kraft der Bilder. Doch Bildgestaltung und visuelle Elemente
  18.       der Unternehmenskommunikation werden wichtiger, nicht nur bei emotionalen Themen.

  19.       Wer Wahrnehmung effektiv beeinflussen will, muss Texte und Bilder sprechen lassen.




Klenk & Hoursch                                                                                                       8
Meinungsbildung




Klenk & Hoursch      9
Meinungsbildung


  20.       Der redaktionelle Raum in den Medien ist Gold wert – wird bisher aber nur mit Kohle aufgewogen.
            Positive Medienberichterstattung über die Ideen, Maßnahmen, Pläne, Entwicklungen und Strategien von
            Unternehmen ist überlebenswichtig. Der Dialog mit immer anspruchsvolleren Stakeholdern wie
  21.       Aktionären, Mitarbeitern, Kunden, Politik, Anwohnern lässt sich ausgewogen nur über redaktionelle
            Medienberichterstattung pflegen und steuern. Und das setzt den Willen zum kritischen Dialog voraus.
            Die Erosion des Vertrauens in Institutionen und Unternehmen setzt sich fort. Die
  22.       Unternehmenskommunikation kann sie stoppen – richtiges Verhalten vorausgesetzt!
            Medienarbeit ist das wirkungsvollste Instrument für mediale Meinungsbildung, um dauerhaft Vertrauen
  23.       und Glaubwürdigkeit massenmedial herzustellen und Meinungsführerschaft zu erobern. Hier liegen für
            Unternehmen Chance und Bedrohung zugleich.
            Das Dilemma: Auch die Glaubwürdigkeit vieler Medien sinkt. Die Anzahl der Qualitätsmedien, egal ob
            Fernsehen, Print, Online oder Radio, wird sich in den nächsten Jahren weiter verringern. Damit gibt es
  24.       immer weniger vertrauenswürdige und vertrauensbildende Quellen für die Entscheider in Politik,
            Wirtschaft, Medien, Kultur und Sport.
            Eine der wichtigsten Aufgaben von Unternehmenskommunikation ist und bleibt es, in Qualitäts-
  25.       Entscheidermedien das Zielimage zu hegen und zu pflegen und durch eigenes ethisches Verhalten dazu
            beizutragen, dass die Glaubwürdigkeit dieser Medien nicht untergraben wird.



Klenk & Hoursch                                                                                                      10
Spezialistentum




Klenk & Hoursch      11
Spezialistentum


            Leiter Unternehmenskommunikation müssen auch in Zukunft immer zuerst und primär die
  26.       Media-Relations-Strategien im Griff haben. Sonst taugen sie nicht für höhere Aufgaben.
            Unternehmenskommunikation braucht Spezialisten. PR-Verantwortliche sind Spezialisten.
  27.       Das Gerede von PR-Chefs als Generalisten ist diesbezüglich irreführend.
            PR-Agenturen sind Spezialisten-Dienstleister. Wenn sie versuchen, Generalisten für jegliche
  28.       Formen der Kommunikation zu spielen, werden sie scheitern.
            Ein Leiter Unternehmenskommunikation, der die Gesamtkommunikation eines
            Unternehmens verantwortet, wird auch künftig nicht profunder über Werbung, Sponsoring,
  29.       Direktmarketing Bescheid wissen als die Spezialisten für diese Disziplinen. Aber er ist
            derjenige, der diese komplexen Interaktionen steuern kann, denn nur PR agiert nach innen
            und nach außen.
            Kommunikationskanäle werden sich künftig weiter zersplittern. Die Komplexität steigt
  30.       dadurch. Multi-Channel-PR muss in der Lage sein, jede noch so kleine relevante Nische zu
            erreichen.
            Immer leistungsfähigere mobile Endgeräte machen Kommunikation ubiquitär – für Manager,
  31.       PR-Macher, Medien. Das bringt nicht nur Freude, aber jammern hilft nicht.

Klenk & Hoursch                                                                                           12
Verantwortung




Klenk & Hoursch    13
Verantwortung


            Unternehmenskommunikation strukturiert und schafft Wirklichkeit. Weil sie das so
            effektiv kann, müssen die Leiter Unternehmenskommunikation verantwortlich
  32.       handeln. Unlauterkeit, Marktschreierei oder überzogene Versprechungen und
            Erwartungshaltungen schaden. Ethische Grundsätze und Stil sind gefragt.
            Leiter Unternehmenskommunikation müssen sich für eine bessere Welt einsetzen
  33.       – sie müssen im positiven Sinne Weltverbesserer sein und bleiben wollen.
            Viele CEOs mögen das Glashaus-Axiom, wonach jedes unternehmerische
            Handeln öffentlich ist, am liebsten ignorieren. PR-Leute wissen es besser.
  34.       Mauscheleien kommen ans Licht und werden bestraft. Unethisches Verhalten
            mag kurzfristig durchgehen, langfristig schadet es dem Unternehmen.
            Transparenz wird neu definiert, weil die Grenzen zwischen innerhalb und
  35.       außerhalb eines Unternehmens durch den Fortschritt der webbasierten
            Vernetzung verschwimmen.



Klenk & Hoursch                                                                                14
Verantwortung


            Nur ein robustes gesellschaftsorientiertes Wertesystem, Transparenz bei
            kritischen Themen und offene Kommunikation der partikularen Eigeninteressen
  36.       sichern den nötigen Handlungsspielraum. Unternehmen, die diesen Prozess aktiv
            steuern, können langfristig und nachhaltig ihre Ziele erreichen.
            Unternehmenskommunikation muss die gesellschaftliche Verantwortung des
  37.       Unternehmens steuern wollen. Mahnen und Machen sind gefordert.
            Nie war die Sinnfrage wichtiger als heute. Unternehmen, die als einziges Ziel
  38.       Profitmaximierung sehen, werden künftig geächtet.
            Leiter Unternehmenskommunikation müssen beharrlich genau so viel Wert auf die
  39.       eigene Glaubwürdigkeit und Dialogfähigkeit legen wie auf die des Unternehmens.
            Die Loyalität gegenüber dem Auftraggeber und die legitimen Ansprüche
            unterschiedlicher Stakeholder stürzen PR-Verantwortliche regelmäßig in
  40.       Interessenskonflikte. Die Abwägung, welches Interesse gerade höher einzustufen
            ist, gelingt nur wirklichen Profis.


Klenk & Hoursch                                                                              15
Twitterkanal                           Klenk & Hoursch AG
                                                   Corporate Communications
            @echtzeitblog
                                                   Walther-von-Cronberg-Platz 2
            Blog über Corp. Comms und Social Web   60594 Frankfurt am Main
            www.echtzeitschrift.net                Telefon +49 69 719168-0
                                                   Telefax +49 69 719168-28

                                                   www.klenkhoursch.de



Klenk & Hoursch                                                                   16

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Effizienzfallen: Sieben Faktoren, die wirkungsvolle Kommunikation beflügeln ...
Effizienzfallen:  Sieben Faktoren, die wirkungsvolle Kommunikation beflügeln ...Effizienzfallen:  Sieben Faktoren, die wirkungsvolle Kommunikation beflügeln ...
Effizienzfallen: Sieben Faktoren, die wirkungsvolle Kommunikation beflügeln ...
Metro, Nestlé, Esprit, Fiducia & GAD, GaVI (IT), BayernLB - @WordsValues
 
Tagungsbroschüre Interne Kommunikation
Tagungsbroschüre Interne KommunikationTagungsbroschüre Interne Kommunikation
Tagungsbroschüre Interne Kommunikation
SCM – School for Communication and Management
 
Der 30u30-Wettbewerb. Salah-Eldin und Wahrbichler: #lifeisapitch
Der 30u30-Wettbewerb. Salah-Eldin und Wahrbichler: #lifeisapitchDer 30u30-Wettbewerb. Salah-Eldin und Wahrbichler: #lifeisapitch
Der 30u30-Wettbewerb. Salah-Eldin und Wahrbichler: #lifeisapitch
#30u30 by PR Report
 
Vortrag auf dem Corporate Influencer Day: Erfolgreicher Corporate Influencer ...
Vortrag auf dem Corporate Influencer Day: Erfolgreicher Corporate Influencer ...Vortrag auf dem Corporate Influencer Day: Erfolgreicher Corporate Influencer ...
Vortrag auf dem Corporate Influencer Day: Erfolgreicher Corporate Influencer ...
Klaus Eck
 
Praxistage Strategisches Content Marketing
Praxistage Strategisches Content MarketingPraxistage Strategisches Content Marketing
Praxistage Strategisches Content Marketing
SCM – School for Communication and Management
 
Der 30u30-Wettbewerb. Neumann-Quanz: bePRoud.
Der 30u30-Wettbewerb. Neumann-Quanz: bePRoud.Der 30u30-Wettbewerb. Neumann-Quanz: bePRoud.
Der 30u30-Wettbewerb. Neumann-Quanz: bePRoud.
#30u30 by PR Report
 
Praxistage Interne Kommunikation 2.0 am 16. und 17. Juni 2016 in Düsseldorf
Praxistage Interne Kommunikation 2.0 am 16. und 17. Juni 2016 in Düsseldorf Praxistage Interne Kommunikation 2.0 am 16. und 17. Juni 2016 in Düsseldorf
Praxistage Interne Kommunikation 2.0 am 16. und 17. Juni 2016 in Düsseldorf
SCM – School for Communication and Management
 
Tagungsbroschüre Interne Kommunikation 4-2016
Tagungsbroschüre Interne Kommunikation 4-2016Tagungsbroschüre Interne Kommunikation 4-2016
Tagungsbroschüre Interne Kommunikation 4-2016
SCM – School for Communication and Management
 
SCM Gesamtprogramm 2016/2017
SCM Gesamtprogramm 2016/2017SCM Gesamtprogramm 2016/2017
TOURImag 1-2016: Influencer Relations
TOURImag 1-2016: Influencer RelationsTOURImag 1-2016: Influencer Relations
TOURImag 1-2016: Influencer Relations
SCM – School for Communication and Management
 
PR Magazin 08 2020: Archetype Agentur der Zukunft
PR Magazin 08 2020: Archetype Agentur der Zukunft PR Magazin 08 2020: Archetype Agentur der Zukunft
PR Magazin 08 2020: Archetype Agentur der Zukunft
birgith
 
dapr magazin - Ausgabe 1, 11/2016
dapr magazin - Ausgabe 1, 11/2016dapr magazin - Ausgabe 1, 11/2016
dapr magazin - Ausgabe 1, 11/2016
DAPR Deutsche Akademie für Public Relations
 
SCM-Newsletter 2-2016
SCM-Newsletter 2-2016SCM-Newsletter 2-2016
Webinar-Reihe (2-2) mit Ralph Dannhäuser: 9 Erfolgsfaktoren für Social Recrui...
Webinar-Reihe (2-2) mit Ralph Dannhäuser: 9 Erfolgsfaktoren für Social Recrui...Webinar-Reihe (2-2) mit Ralph Dannhäuser: 9 Erfolgsfaktoren für Social Recrui...
Webinar-Reihe (2-2) mit Ralph Dannhäuser: 9 Erfolgsfaktoren für Social Recrui...
LinkedIn D-A-CH
 
Content Marketing im Business-Kontext (Hotwire PR + LinkedIn)
Content Marketing im Business-Kontext (Hotwire PR + LinkedIn)Content Marketing im Business-Kontext (Hotwire PR + LinkedIn)
Content Marketing im Business-Kontext (Hotwire PR + LinkedIn)
Florian Hohenauer
 
Markenstandpunkt Employer Branding: Aufbau starker Arbeitgebermarken
Markenstandpunkt Employer Branding: Aufbau starker ArbeitgebermarkenMarkenstandpunkt Employer Branding: Aufbau starker Arbeitgebermarken
Markenstandpunkt Employer Branding: Aufbau starker Arbeitgebermarken
GMK Markenberatung
 
#30u30 Konzept: Employer Branding Initiative für PR-Agenturen
#30u30 Konzept: Employer Branding Initiative für PR-Agenturen #30u30 Konzept: Employer Branding Initiative für PR-Agenturen
#30u30 Konzept: Employer Branding Initiative für PR-Agenturen
manuelwecker
 
K2 - Tagung Interne Kommunikation 2012
K2 - Tagung Interne Kommunikation 2012K2 - Tagung Interne Kommunikation 2012
K2 - Tagung Interne Kommunikation 2012
SCM – School for Communication and Management
 
Tagungsbroschüre Interne Kommunikation Mai 2014
Tagungsbroschüre Interne Kommunikation Mai 2014Tagungsbroschüre Interne Kommunikation Mai 2014
Tagungsbroschüre Interne Kommunikation Mai 2014
SCM – School for Communication and Management
 
Der 30u30-Wettbewerb. Simon-Fiege: Akzentesetzer
Der 30u30-Wettbewerb. Simon-Fiege: AkzentesetzerDer 30u30-Wettbewerb. Simon-Fiege: Akzentesetzer
Der 30u30-Wettbewerb. Simon-Fiege: Akzentesetzer
#30u30 by PR Report
 

Was ist angesagt? (20)

Effizienzfallen: Sieben Faktoren, die wirkungsvolle Kommunikation beflügeln ...
Effizienzfallen:  Sieben Faktoren, die wirkungsvolle Kommunikation beflügeln ...Effizienzfallen:  Sieben Faktoren, die wirkungsvolle Kommunikation beflügeln ...
Effizienzfallen: Sieben Faktoren, die wirkungsvolle Kommunikation beflügeln ...
 
Tagungsbroschüre Interne Kommunikation
Tagungsbroschüre Interne KommunikationTagungsbroschüre Interne Kommunikation
Tagungsbroschüre Interne Kommunikation
 
Der 30u30-Wettbewerb. Salah-Eldin und Wahrbichler: #lifeisapitch
Der 30u30-Wettbewerb. Salah-Eldin und Wahrbichler: #lifeisapitchDer 30u30-Wettbewerb. Salah-Eldin und Wahrbichler: #lifeisapitch
Der 30u30-Wettbewerb. Salah-Eldin und Wahrbichler: #lifeisapitch
 
Vortrag auf dem Corporate Influencer Day: Erfolgreicher Corporate Influencer ...
Vortrag auf dem Corporate Influencer Day: Erfolgreicher Corporate Influencer ...Vortrag auf dem Corporate Influencer Day: Erfolgreicher Corporate Influencer ...
Vortrag auf dem Corporate Influencer Day: Erfolgreicher Corporate Influencer ...
 
Praxistage Strategisches Content Marketing
Praxistage Strategisches Content MarketingPraxistage Strategisches Content Marketing
Praxistage Strategisches Content Marketing
 
Der 30u30-Wettbewerb. Neumann-Quanz: bePRoud.
Der 30u30-Wettbewerb. Neumann-Quanz: bePRoud.Der 30u30-Wettbewerb. Neumann-Quanz: bePRoud.
Der 30u30-Wettbewerb. Neumann-Quanz: bePRoud.
 
Praxistage Interne Kommunikation 2.0 am 16. und 17. Juni 2016 in Düsseldorf
Praxistage Interne Kommunikation 2.0 am 16. und 17. Juni 2016 in Düsseldorf Praxistage Interne Kommunikation 2.0 am 16. und 17. Juni 2016 in Düsseldorf
Praxistage Interne Kommunikation 2.0 am 16. und 17. Juni 2016 in Düsseldorf
 
Tagungsbroschüre Interne Kommunikation 4-2016
Tagungsbroschüre Interne Kommunikation 4-2016Tagungsbroschüre Interne Kommunikation 4-2016
Tagungsbroschüre Interne Kommunikation 4-2016
 
SCM Gesamtprogramm 2016/2017
SCM Gesamtprogramm 2016/2017SCM Gesamtprogramm 2016/2017
SCM Gesamtprogramm 2016/2017
 
TOURImag 1-2016: Influencer Relations
TOURImag 1-2016: Influencer RelationsTOURImag 1-2016: Influencer Relations
TOURImag 1-2016: Influencer Relations
 
PR Magazin 08 2020: Archetype Agentur der Zukunft
PR Magazin 08 2020: Archetype Agentur der Zukunft PR Magazin 08 2020: Archetype Agentur der Zukunft
PR Magazin 08 2020: Archetype Agentur der Zukunft
 
dapr magazin - Ausgabe 1, 11/2016
dapr magazin - Ausgabe 1, 11/2016dapr magazin - Ausgabe 1, 11/2016
dapr magazin - Ausgabe 1, 11/2016
 
SCM-Newsletter 2-2016
SCM-Newsletter 2-2016SCM-Newsletter 2-2016
SCM-Newsletter 2-2016
 
Webinar-Reihe (2-2) mit Ralph Dannhäuser: 9 Erfolgsfaktoren für Social Recrui...
Webinar-Reihe (2-2) mit Ralph Dannhäuser: 9 Erfolgsfaktoren für Social Recrui...Webinar-Reihe (2-2) mit Ralph Dannhäuser: 9 Erfolgsfaktoren für Social Recrui...
Webinar-Reihe (2-2) mit Ralph Dannhäuser: 9 Erfolgsfaktoren für Social Recrui...
 
Content Marketing im Business-Kontext (Hotwire PR + LinkedIn)
Content Marketing im Business-Kontext (Hotwire PR + LinkedIn)Content Marketing im Business-Kontext (Hotwire PR + LinkedIn)
Content Marketing im Business-Kontext (Hotwire PR + LinkedIn)
 
Markenstandpunkt Employer Branding: Aufbau starker Arbeitgebermarken
Markenstandpunkt Employer Branding: Aufbau starker ArbeitgebermarkenMarkenstandpunkt Employer Branding: Aufbau starker Arbeitgebermarken
Markenstandpunkt Employer Branding: Aufbau starker Arbeitgebermarken
 
#30u30 Konzept: Employer Branding Initiative für PR-Agenturen
#30u30 Konzept: Employer Branding Initiative für PR-Agenturen #30u30 Konzept: Employer Branding Initiative für PR-Agenturen
#30u30 Konzept: Employer Branding Initiative für PR-Agenturen
 
K2 - Tagung Interne Kommunikation 2012
K2 - Tagung Interne Kommunikation 2012K2 - Tagung Interne Kommunikation 2012
K2 - Tagung Interne Kommunikation 2012
 
Tagungsbroschüre Interne Kommunikation Mai 2014
Tagungsbroschüre Interne Kommunikation Mai 2014Tagungsbroschüre Interne Kommunikation Mai 2014
Tagungsbroschüre Interne Kommunikation Mai 2014
 
Der 30u30-Wettbewerb. Simon-Fiege: Akzentesetzer
Der 30u30-Wettbewerb. Simon-Fiege: AkzentesetzerDer 30u30-Wettbewerb. Simon-Fiege: Akzentesetzer
Der 30u30-Wettbewerb. Simon-Fiege: Akzentesetzer
 

Andere mochten auch

Transparenz Studie Klenk & Hoursch: Automobil
Transparenz Studie Klenk & Hoursch: AutomobilTransparenz Studie Klenk & Hoursch: Automobil
Transparenz Studie Klenk & Hoursch: Automobil
Klenk Hoursch
 
Klenk & Hoursch - Presentation Skills Training
Klenk & Hoursch - Presentation Skills TrainingKlenk & Hoursch - Presentation Skills Training
Klenk & Hoursch - Presentation Skills Training
Klenk Hoursch
 
Klenk & Hoursch - Social Media Profiler
Klenk & Hoursch - Social Media ProfilerKlenk & Hoursch - Social Media Profiler
Klenk & Hoursch - Social Media Profiler
Klenk Hoursch
 
Social Media Krisentraining
Social Media KrisentrainingSocial Media Krisentraining
Social Media Krisentraining
Klenk Hoursch
 
Blitz-Umfrage: Krisenkommunikation im Social Web
Blitz-Umfrage: Krisenkommunikation im Social WebBlitz-Umfrage: Krisenkommunikation im Social Web
Blitz-Umfrage: Krisenkommunikation im Social Web
Klenk Hoursch
 
Transparenz Studien 2011+2012 Klenk & Hoursch
Transparenz Studien 2011+2012 Klenk & HourschTransparenz Studien 2011+2012 Klenk & Hoursch
Transparenz Studien 2011+2012 Klenk & Hoursch
Klenk Hoursch
 
Unternehmenskommunikation
UnternehmenskommunikationUnternehmenskommunikation
Unternehmenskommunikation
Sabine Hueber
 
LeWeb London 2013: The Sharing Economy
LeWeb London 2013: The Sharing EconomyLeWeb London 2013: The Sharing Economy
LeWeb London 2013: The Sharing Economy
Daniel J. Hanke
 
Social Media Executive Bootcamp + Strategy Week
Social Media Executive Bootcamp + Strategy WeekSocial Media Executive Bootcamp + Strategy Week
Social Media Executive Bootcamp + Strategy Week
Daniel J. Hanke
 
Social Media Crisis Training (english)
Social Media Crisis Training (english)Social Media Crisis Training (english)
Social Media Crisis Training (english)
Klenk Hoursch
 
Expertenumfrage: CSR und Nachhaltigkeit und die kommende CSR-Berichtspflicht
Expertenumfrage: CSR und Nachhaltigkeit und die kommende CSR-BerichtspflichtExpertenumfrage: CSR und Nachhaltigkeit und die kommende CSR-Berichtspflicht
Expertenumfrage: CSR und Nachhaltigkeit und die kommende CSR-Berichtspflicht
Klenk Hoursch
 
Presentation Skills Training
Presentation Skills TrainingPresentation Skills Training
Presentation Skills Training
Daniel J. Hanke
 
Imagen Global
Imagen GlobalImagen Global
Imagen Global
Paulina Nacimba
 
Levees in a Changing Environment
Levees in a Changing EnvironmentLevees in a Changing Environment
Levees in a Changing Environment
Kate Hodge
 
20090605 Anysurfer Bart Simons
20090605 Anysurfer Bart Simons20090605 Anysurfer Bart Simons
20090605 Anysurfer Bart Simons
FARO
 
M1 PPT
M1 PPTM1 PPT
M1 PPT
aparry25
 
Kennedy Power PointChapter 50
Kennedy Power PointChapter 50Kennedy Power PointChapter 50
Kennedy Power PointChapter 50
Rachel King
 
081202 Gzt Vtow4
081202 Gzt Vtow4081202 Gzt Vtow4
081202 Gzt Vtow4
hemel
 
India Powerpoint 2003
India Powerpoint 2003India Powerpoint 2003
India Powerpoint 2003
Kishor Satpathy
 

Andere mochten auch (20)

Koala
KoalaKoala
Koala
 
Transparenz Studie Klenk & Hoursch: Automobil
Transparenz Studie Klenk & Hoursch: AutomobilTransparenz Studie Klenk & Hoursch: Automobil
Transparenz Studie Klenk & Hoursch: Automobil
 
Klenk & Hoursch - Presentation Skills Training
Klenk & Hoursch - Presentation Skills TrainingKlenk & Hoursch - Presentation Skills Training
Klenk & Hoursch - Presentation Skills Training
 
Klenk & Hoursch - Social Media Profiler
Klenk & Hoursch - Social Media ProfilerKlenk & Hoursch - Social Media Profiler
Klenk & Hoursch - Social Media Profiler
 
Social Media Krisentraining
Social Media KrisentrainingSocial Media Krisentraining
Social Media Krisentraining
 
Blitz-Umfrage: Krisenkommunikation im Social Web
Blitz-Umfrage: Krisenkommunikation im Social WebBlitz-Umfrage: Krisenkommunikation im Social Web
Blitz-Umfrage: Krisenkommunikation im Social Web
 
Transparenz Studien 2011+2012 Klenk & Hoursch
Transparenz Studien 2011+2012 Klenk & HourschTransparenz Studien 2011+2012 Klenk & Hoursch
Transparenz Studien 2011+2012 Klenk & Hoursch
 
Unternehmenskommunikation
UnternehmenskommunikationUnternehmenskommunikation
Unternehmenskommunikation
 
LeWeb London 2013: The Sharing Economy
LeWeb London 2013: The Sharing EconomyLeWeb London 2013: The Sharing Economy
LeWeb London 2013: The Sharing Economy
 
Social Media Executive Bootcamp + Strategy Week
Social Media Executive Bootcamp + Strategy WeekSocial Media Executive Bootcamp + Strategy Week
Social Media Executive Bootcamp + Strategy Week
 
Social Media Crisis Training (english)
Social Media Crisis Training (english)Social Media Crisis Training (english)
Social Media Crisis Training (english)
 
Expertenumfrage: CSR und Nachhaltigkeit und die kommende CSR-Berichtspflicht
Expertenumfrage: CSR und Nachhaltigkeit und die kommende CSR-BerichtspflichtExpertenumfrage: CSR und Nachhaltigkeit und die kommende CSR-Berichtspflicht
Expertenumfrage: CSR und Nachhaltigkeit und die kommende CSR-Berichtspflicht
 
Presentation Skills Training
Presentation Skills TrainingPresentation Skills Training
Presentation Skills Training
 
Imagen Global
Imagen GlobalImagen Global
Imagen Global
 
Levees in a Changing Environment
Levees in a Changing EnvironmentLevees in a Changing Environment
Levees in a Changing Environment
 
20090605 Anysurfer Bart Simons
20090605 Anysurfer Bart Simons20090605 Anysurfer Bart Simons
20090605 Anysurfer Bart Simons
 
M1 PPT
M1 PPTM1 PPT
M1 PPT
 
Kennedy Power PointChapter 50
Kennedy Power PointChapter 50Kennedy Power PointChapter 50
Kennedy Power PointChapter 50
 
081202 Gzt Vtow4
081202 Gzt Vtow4081202 Gzt Vtow4
081202 Gzt Vtow4
 
India Powerpoint 2003
India Powerpoint 2003India Powerpoint 2003
India Powerpoint 2003
 

Ähnlich wie 40 thesen unternehmenskommunikation 071211

Sinn und Glaubwürdigkeit guter PR
Sinn und Glaubwürdigkeit guter PRSinn und Glaubwürdigkeit guter PR
Broschüre zur K2-Tagung Interne Kommunikation am 23. und 24. November 2011
Broschüre zur K2-Tagung Interne Kommunikation am 23. und 24. November 2011Broschüre zur K2-Tagung Interne Kommunikation am 23. und 24. November 2011
Broschüre zur K2-Tagung Interne Kommunikation am 23. und 24. November 2011
SCM – School for Communication and Management
 
Social Media - Chance für den Mittelstand
Social Media - Chance für den MittelstandSocial Media - Chance für den Mittelstand
Social Media - Chance für den Mittelstand
Heiner Weigand
 
Der 30u30-Wettbewerb. Soeder-Krake: Back to School.
Der 30u30-Wettbewerb. Soeder-Krake: Back to School.Der 30u30-Wettbewerb. Soeder-Krake: Back to School.
Der 30u30-Wettbewerb. Soeder-Krake: Back to School.
#30u30 by PR Report
 
2017 07 etcom-portfolio slideshare
2017 07 etcom-portfolio slideshare2017 07 etcom-portfolio slideshare
2017 07 etcom-portfolio slideshare
Erwin Teichmann
 
Veränderungskommunikation reloaded: Den Change durch professionelle Kommunika...
Veränderungskommunikation reloaded: Den Change durch professionelle Kommunika...Veränderungskommunikation reloaded: Den Change durch professionelle Kommunika...
Veränderungskommunikation reloaded: Den Change durch professionelle Kommunika...
JP KOM GmbH
 
Zur Infrastruktur glaubwürdiger PR
Zur Infrastruktur glaubwürdiger PR Zur Infrastruktur glaubwürdiger PR
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitPresse- und Öffentlichkeitsarbeit
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Metin Aydin
 
Wachstums-Manager 2012
Wachstums-Manager 2012Wachstums-Manager 2012
Wachstums-Manager 2012
WachstumLernen
 
PR-Agentur PR4YOU: Präsentation
PR-Agentur PR4YOU: PräsentationPR-Agentur PR4YOU: Präsentation
PR-Agentur PR4YOU: Präsentation
PR4YOU
 
conception 2009 Werbung und Marketing GmbH, Siegen
conception 2009 Werbung und Marketing GmbH, Siegenconception 2009 Werbung und Marketing GmbH, Siegen
conception 2009 Werbung und Marketing GmbH, Siegen
conception Kommunikationsagentur GmbH
 
coUNDco - Right-Sizing Social Media - XING learningZ edition
coUNDco - Right-Sizing Social Media - XING learningZ editioncoUNDco - Right-Sizing Social Media - XING learningZ edition
coUNDco - Right-Sizing Social Media - XING learningZ edition
Florian Wieser
 
Right-Sizing Social Media
Right-Sizing Social MediaRight-Sizing Social Media
Right-Sizing Social Media
Florian Wieser
 
HR EXPERIENCE
HR EXPERIENCEHR EXPERIENCE
HR EXPERIENCE
Frederik Bernard
 
Brunswick Talking Points Germany
Brunswick Talking Points GermanyBrunswick Talking Points Germany
Brunswick Talking Points Germany
Rachelle Spero
 
Tagung Interne Kommunikation 13. und 14. November 2013
Tagung Interne Kommunikation 13. und 14. November 2013Tagung Interne Kommunikation 13. und 14. November 2013
Tagung Interne Kommunikation 13. und 14. November 2013
SCM – School for Communication and Management
 
coUNDco - Right-Sizing Social Media - Bildxzug Edition
coUNDco - Right-Sizing Social Media - Bildxzug EditioncoUNDco - Right-Sizing Social Media - Bildxzug Edition
coUNDco - Right-Sizing Social Media - Bildxzug Edition
Florian Wieser
 

Ähnlich wie 40 thesen unternehmenskommunikation 071211 (20)

Sinn und Glaubwürdigkeit guter PR
Sinn und Glaubwürdigkeit guter PRSinn und Glaubwürdigkeit guter PR
Sinn und Glaubwürdigkeit guter PR
 
Broschüre zur K2-Tagung Interne Kommunikation am 23. und 24. November 2011
Broschüre zur K2-Tagung Interne Kommunikation am 23. und 24. November 2011Broschüre zur K2-Tagung Interne Kommunikation am 23. und 24. November 2011
Broschüre zur K2-Tagung Interne Kommunikation am 23. und 24. November 2011
 
Social Media - Chance für den Mittelstand
Social Media - Chance für den MittelstandSocial Media - Chance für den Mittelstand
Social Media - Chance für den Mittelstand
 
MSL Germany stellt sich an der FH Koeln vor
MSL Germany stellt sich an der FH Koeln vorMSL Germany stellt sich an der FH Koeln vor
MSL Germany stellt sich an der FH Koeln vor
 
Haakerconsulting ag
Haakerconsulting agHaakerconsulting ag
Haakerconsulting ag
 
Der 30u30-Wettbewerb. Soeder-Krake: Back to School.
Der 30u30-Wettbewerb. Soeder-Krake: Back to School.Der 30u30-Wettbewerb. Soeder-Krake: Back to School.
Der 30u30-Wettbewerb. Soeder-Krake: Back to School.
 
2017 07 etcom-portfolio slideshare
2017 07 etcom-portfolio slideshare2017 07 etcom-portfolio slideshare
2017 07 etcom-portfolio slideshare
 
Veränderungskommunikation reloaded: Den Change durch professionelle Kommunika...
Veränderungskommunikation reloaded: Den Change durch professionelle Kommunika...Veränderungskommunikation reloaded: Den Change durch professionelle Kommunika...
Veränderungskommunikation reloaded: Den Change durch professionelle Kommunika...
 
Social Media in der Immobilienwirtschaft
Social Media in der ImmobilienwirtschaftSocial Media in der Immobilienwirtschaft
Social Media in der Immobilienwirtschaft
 
Zur Infrastruktur glaubwürdiger PR
Zur Infrastruktur glaubwürdiger PR Zur Infrastruktur glaubwürdiger PR
Zur Infrastruktur glaubwürdiger PR
 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitPresse- und Öffentlichkeitsarbeit
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
 
Wachstums-Manager 2012
Wachstums-Manager 2012Wachstums-Manager 2012
Wachstums-Manager 2012
 
PR-Agentur PR4YOU: Präsentation
PR-Agentur PR4YOU: PräsentationPR-Agentur PR4YOU: Präsentation
PR-Agentur PR4YOU: Präsentation
 
conception 2009 Werbung und Marketing GmbH, Siegen
conception 2009 Werbung und Marketing GmbH, Siegenconception 2009 Werbung und Marketing GmbH, Siegen
conception 2009 Werbung und Marketing GmbH, Siegen
 
coUNDco - Right-Sizing Social Media - XING learningZ edition
coUNDco - Right-Sizing Social Media - XING learningZ editioncoUNDco - Right-Sizing Social Media - XING learningZ edition
coUNDco - Right-Sizing Social Media - XING learningZ edition
 
Right-Sizing Social Media
Right-Sizing Social MediaRight-Sizing Social Media
Right-Sizing Social Media
 
HR EXPERIENCE
HR EXPERIENCEHR EXPERIENCE
HR EXPERIENCE
 
Brunswick Talking Points Germany
Brunswick Talking Points GermanyBrunswick Talking Points Germany
Brunswick Talking Points Germany
 
Tagung Interne Kommunikation 13. und 14. November 2013
Tagung Interne Kommunikation 13. und 14. November 2013Tagung Interne Kommunikation 13. und 14. November 2013
Tagung Interne Kommunikation 13. und 14. November 2013
 
coUNDco - Right-Sizing Social Media - Bildxzug Edition
coUNDco - Right-Sizing Social Media - Bildxzug EditioncoUNDco - Right-Sizing Social Media - Bildxzug Edition
coUNDco - Right-Sizing Social Media - Bildxzug Edition
 

40 thesen unternehmenskommunikation 071211

  • 1. 40 Thesen zur Unternehmenskommunikation Frankfurt am Main, im August 2005 Klenk & Hoursch 1
  • 2. Vorwort Deutschland steht vor fundamentalen gesellschaftlichen und wirtschaftspolitischen Herausforderungen. Unternehmen sind einem enormen Veränderungsdruck ausgesetzt. Unternehmenskommunikation war vor diesem Hintergrund noch nie so wichtig und mächtig. Ihre Aufgaben waren auch noch nie so komplex, strategisch bedeutsam und anspruchsvoll. Dieser Strukturwandel setzt den Wandel des Denkens und Handelns in der Kommunikation voraus. Dazu haben die Leiter Unternehmenskommunikation Christian Cordes (Bacardi), Sabine Lobmeier (Cisco), Johannes Friedemann (comdirect bank) und Dr. Volker Klenk, Managing Partner von Klenk & Hoursch, gemeinsam 40 Thesen für den PR REPORT erarbeitet. Erschienen im September 2005 Klenk & Hoursch 2
  • 4. Relevanz Restrukturierungen, Neu-Positionierungen, Übernahmen: In deutschen Unternehmen scheitern oder 1. versanden wichtige Strategien, weil die begleitende Kommunikation nicht als Priorität erkannt wird. Viel zu häufig wird Kommunikation auf Führungsebene rein instrumentell gesehen. Immer mehr Unternehmen verkünden, Kommunikation sei wichtig und leiste einen entscheidenden 2. Wertschöpfungsbeitrag, kommen aber nicht über Lippenbekenntnisse hinaus. Viele CEOs wollen – mithilfe der PR – glänzen, ihr aber nicht die entsprechende Priorität einräumen. Eigene Schwächen als Kommunikatoren verleiten Unternehmenslenker dazu, die Wichtigkeit der 3. Unternehmenskommunikation herunterzuspielen, um sich nicht aktiv mir ihr auseinandersetzen zu müssen. Im globalen Wissenswettbewerb kann Unternehmenskommunikation zur zentralen Instanz in 4. Unternehmen werden und dadurch direkt und messbar zum Unternehmenserfolg beitragen. Unternehmen, die Unternehmenskommunikation nach innen und nach außen gleichermaßen als 5. Querschnittsfunktion begreifen und einsetzen werden ihre Wettbewerber überflügeln. Künftig stehen nicht mehr nur Wissensvermittlung und Meinungsbildung oben auf der Agenda, sondern 6. sehr oft die möglichst Ressourcen schonende Risiko- und Konfliktreduzierung. Klenk & Hoursch 4
  • 6. Qualität Um der faktischen Relevanz der strategischen Unternehmenskommunikation im Unternehmen gerecht zu werden, muss die Qualität der Arbeit stimmen. Doch es gibt mehr 7. Profession als Professionalität. Mehr Quantität als Qualität. Das schadet der Reputation der PR-Funktion. Viele Unternehmen reden von nachhaltigem Wirtschaften. Nachhaltige Kommunikations- 8. kampagnen, langfristigen PR-Strategien mit laufenden Messungen über die Wirksamkeit sind parallel dazu jedoch oft Fehlanzeige. Das Erfahrungswissen für Profi-PR reicht gerade mal 40 Jahre zurück. Das strukturierte Wissen ist in der Breite kaum ausgebildet. Noch immer gibt es zu viele Quereinsteiger ohne 9. PR-relevante Ausbildung. Die Angebote für exzellente PR-Ausbildung- und Weiterbildung sind ganz und gar unzureichend. Doch es gilt: Ohne wissenschaftlich fundiertem Wissen, methodischem Vorgehen, 10. Qualitätsfanatismus und viel Liebe zum Detail bleibt alles nur Stückwerk. Unternehmenskommunikation muss sich methodisch weiter ausdifferenzieren und lernen, 11. die Sprache von CFOs und CEOs zu sprechen – und umgekehrt. Klenk & Hoursch 6
  • 8. Wörter und Bilder 12. Viele Unternehmen leiden unter mangelndem Sprachbewusstsein. Das Wort ist jedoch das Schwert des PR-Strategen. Alle strategisch wirklich wichtigen Themen müssen in 13. geschliffenen Texten, wohl dosierten Botschaften, überlegten Schlagwörtern verständlich aufbereitet werden. Unternehmenskommunikation muss Wort für Wort Sinn stiften. Denn alles steht und fällt mit dem richtigen 14. Wort: Positionierung, Rede des Vorstandvorsitzenden, Präsentationen, Pressetexte, Geschäftsbericht, Imagebroschüre, Website, Kundenbrief, Newsletter, Intranet. 15. PR-Verantwortliche, die nicht virtuos mit dem Wort umgehen können, stehen nur auf einem Bein. Nur wer gute Sätze von weniger guten unterscheiden kann, wer prägnante, verständliche und merkfähige 16. Botschaften von zu komplizierten oder irrelevanten Botschaften treffsicher unterscheiden kann, kann Exzellenz erreichen und Dinge bewegen. Schlecht geschriebene Texte gehen im allgemeinen und täglich lauter werdenden Palaver unter. Und das 17. ist gut so. PR-Verantwortliche unterschätzen häufig die Kraft der Bilder. Doch Bildgestaltung und visuelle Elemente 18. der Unternehmenskommunikation werden wichtiger, nicht nur bei emotionalen Themen. 19. Wer Wahrnehmung effektiv beeinflussen will, muss Texte und Bilder sprechen lassen. Klenk & Hoursch 8
  • 10. Meinungsbildung 20. Der redaktionelle Raum in den Medien ist Gold wert – wird bisher aber nur mit Kohle aufgewogen. Positive Medienberichterstattung über die Ideen, Maßnahmen, Pläne, Entwicklungen und Strategien von Unternehmen ist überlebenswichtig. Der Dialog mit immer anspruchsvolleren Stakeholdern wie 21. Aktionären, Mitarbeitern, Kunden, Politik, Anwohnern lässt sich ausgewogen nur über redaktionelle Medienberichterstattung pflegen und steuern. Und das setzt den Willen zum kritischen Dialog voraus. Die Erosion des Vertrauens in Institutionen und Unternehmen setzt sich fort. Die 22. Unternehmenskommunikation kann sie stoppen – richtiges Verhalten vorausgesetzt! Medienarbeit ist das wirkungsvollste Instrument für mediale Meinungsbildung, um dauerhaft Vertrauen 23. und Glaubwürdigkeit massenmedial herzustellen und Meinungsführerschaft zu erobern. Hier liegen für Unternehmen Chance und Bedrohung zugleich. Das Dilemma: Auch die Glaubwürdigkeit vieler Medien sinkt. Die Anzahl der Qualitätsmedien, egal ob Fernsehen, Print, Online oder Radio, wird sich in den nächsten Jahren weiter verringern. Damit gibt es 24. immer weniger vertrauenswürdige und vertrauensbildende Quellen für die Entscheider in Politik, Wirtschaft, Medien, Kultur und Sport. Eine der wichtigsten Aufgaben von Unternehmenskommunikation ist und bleibt es, in Qualitäts- 25. Entscheidermedien das Zielimage zu hegen und zu pflegen und durch eigenes ethisches Verhalten dazu beizutragen, dass die Glaubwürdigkeit dieser Medien nicht untergraben wird. Klenk & Hoursch 10
  • 12. Spezialistentum Leiter Unternehmenskommunikation müssen auch in Zukunft immer zuerst und primär die 26. Media-Relations-Strategien im Griff haben. Sonst taugen sie nicht für höhere Aufgaben. Unternehmenskommunikation braucht Spezialisten. PR-Verantwortliche sind Spezialisten. 27. Das Gerede von PR-Chefs als Generalisten ist diesbezüglich irreführend. PR-Agenturen sind Spezialisten-Dienstleister. Wenn sie versuchen, Generalisten für jegliche 28. Formen der Kommunikation zu spielen, werden sie scheitern. Ein Leiter Unternehmenskommunikation, der die Gesamtkommunikation eines Unternehmens verantwortet, wird auch künftig nicht profunder über Werbung, Sponsoring, 29. Direktmarketing Bescheid wissen als die Spezialisten für diese Disziplinen. Aber er ist derjenige, der diese komplexen Interaktionen steuern kann, denn nur PR agiert nach innen und nach außen. Kommunikationskanäle werden sich künftig weiter zersplittern. Die Komplexität steigt 30. dadurch. Multi-Channel-PR muss in der Lage sein, jede noch so kleine relevante Nische zu erreichen. Immer leistungsfähigere mobile Endgeräte machen Kommunikation ubiquitär – für Manager, 31. PR-Macher, Medien. Das bringt nicht nur Freude, aber jammern hilft nicht. Klenk & Hoursch 12
  • 14. Verantwortung Unternehmenskommunikation strukturiert und schafft Wirklichkeit. Weil sie das so effektiv kann, müssen die Leiter Unternehmenskommunikation verantwortlich 32. handeln. Unlauterkeit, Marktschreierei oder überzogene Versprechungen und Erwartungshaltungen schaden. Ethische Grundsätze und Stil sind gefragt. Leiter Unternehmenskommunikation müssen sich für eine bessere Welt einsetzen 33. – sie müssen im positiven Sinne Weltverbesserer sein und bleiben wollen. Viele CEOs mögen das Glashaus-Axiom, wonach jedes unternehmerische Handeln öffentlich ist, am liebsten ignorieren. PR-Leute wissen es besser. 34. Mauscheleien kommen ans Licht und werden bestraft. Unethisches Verhalten mag kurzfristig durchgehen, langfristig schadet es dem Unternehmen. Transparenz wird neu definiert, weil die Grenzen zwischen innerhalb und 35. außerhalb eines Unternehmens durch den Fortschritt der webbasierten Vernetzung verschwimmen. Klenk & Hoursch 14
  • 15. Verantwortung Nur ein robustes gesellschaftsorientiertes Wertesystem, Transparenz bei kritischen Themen und offene Kommunikation der partikularen Eigeninteressen 36. sichern den nötigen Handlungsspielraum. Unternehmen, die diesen Prozess aktiv steuern, können langfristig und nachhaltig ihre Ziele erreichen. Unternehmenskommunikation muss die gesellschaftliche Verantwortung des 37. Unternehmens steuern wollen. Mahnen und Machen sind gefordert. Nie war die Sinnfrage wichtiger als heute. Unternehmen, die als einziges Ziel 38. Profitmaximierung sehen, werden künftig geächtet. Leiter Unternehmenskommunikation müssen beharrlich genau so viel Wert auf die 39. eigene Glaubwürdigkeit und Dialogfähigkeit legen wie auf die des Unternehmens. Die Loyalität gegenüber dem Auftraggeber und die legitimen Ansprüche unterschiedlicher Stakeholder stürzen PR-Verantwortliche regelmäßig in 40. Interessenskonflikte. Die Abwägung, welches Interesse gerade höher einzustufen ist, gelingt nur wirklichen Profis. Klenk & Hoursch 15
  • 16. Twitterkanal Klenk & Hoursch AG Corporate Communications @echtzeitblog Walther-von-Cronberg-Platz 2 Blog über Corp. Comms und Social Web 60594 Frankfurt am Main www.echtzeitschrift.net Telefon +49 69 719168-0 Telefax +49 69 719168-28 www.klenkhoursch.de Klenk & Hoursch 16