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Zwei Lücken im System
Drei Lösungs-Ansätze
Ein Fazit
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• Strukturierte Metadaten
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• Normierte Benennungen
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Aus- und Fernleihe
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Ansatz 1:
Bibliothekarische Vorstellungen loslassen
„Librarians think that users
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Nicht jede_r muss Boole‘sche Operatoren kennen
oder Begriffsdiagramme herstellen können.
Respekt vor „unprofessionellen“ Ansätzen wie
Trial and Error, Schneeballsuche etc. haben
Quelle: https://twitter.com/Edward_Reynolds/status/547544108990885888
Ansatz 2:
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Lange Nacht des Schreibens
Lange Nacht des Schreibens
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Fakten zur Lange Nacht des Schreibens
• Seit 2012, halbjährlich
• Ca. 250 Teilnehmer_innen
• In Kooperation mit anderen be...
Überhaupt: Formate mit „Event-Charakter“
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Stippvisiten
Stippvisiten
[Bild]
Soziale Normen, geben sie Halt oder schränken sie ein?
Emotionen aus Perspektive der qualitativen empi...
Fakten zu den Stippvisiten
• Seit 2013, vornehmlich im Sommersemester
• 2014: 30 Veranstaltungen mit 750 Teilnehmer_innen
...
Bei uns (noch) Zukunftsmusik:
Sprechstunden
Gründe für individuelle Beratung
• Vorhaltung der hochqualifizierten Auskunft in
Kernöffnungszeiten sehr teuer
• Leistungs...
Ansatz 3:
Dienste schaffen, die selbsterklärend sind
Hypothese:
http://www.oliverobst.de/archives/2012/08/09/205
Kommentar von Dr. Henning Klauß (UB
Frankfurt/Oder) in BuB 201...
Beispiel: Discovery
Volltext, Vorverarbeitung von Suchbegriffen, Relevanz-Sortierung
Discovery: steckt noch in den Kinderschuhen, viel
Potenzial noch nicht genutzt
Katalog: nur bibliografisch, Formulierung von
Suchanfragen, neutral
Vorteil Discovery:
Man kommt schneller ins Gespräch über die Inhalte.
Die Unzulänglichkeiten von Discovery-Systemen
schaffen „teachable moments“.
Quantität Relevanz-Sortierung Fehlende Normdat...
Fazit
Schulungen Events
Vernetzt mit anderen
Ständiger Wandel
Allein
Perfekt
Vielen Dank!
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Von Stippvisiten, langen Nächten und Discovery-Systemen: Neue Formate und neue Themen für die Informationskompetenz-Vermittlung an Hochschulbibliotheken

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Vortrag auf dem 2. Forum Bibliothekspädagogik an den Bücherhallen Hamburg, 23.1.2015

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Von Stippvisiten, langen Nächten und Discovery-Systemen: Neue Formate und neue Themen für die Informationskompetenz-Vermittlung an Hochschulbibliotheken

  1. 1. Von Stippvisiten, langen Nächten und Discovery-Systemen Neue Formate und neue Themen für die Informationskompetenz-Vermittlung an Hochschulbibliotheken Anne Christensen Universitätsbibliothek Lüneburg 23.1.2015
  2. 2. Zwei Lücken im System Drei Lösungs-Ansätze Ein Fazit
  3. 3. Lücke 1
  4. 4. Über die Hälfte unserer NutzerInnen berichtet, einen mittleren oder hohen Bedarf an Unterstützung bei der Recherche zu haben.
  5. 5. Über die Hälfte unserer NutzerInnen war noch nie bei einer Schulung – weiß aber, dass es so etwas gibt.
  6. 6. Lücke 2
  7. 7. Nutzer_innen und Bibliothekar_innen haben völlig verschiedene „mentale Modelle“ von Suchprozessen.
  8. 8. Wir • Strukturierte Metadaten • Exact match • Normierte Benennungen • Festgelegte Regelungen für Aus- und Fernleihe • Vollständigkeit Die anderen • Leitbild Volltext • Best match • Nochmal probieren • Mit einem Klick zum Text • Bequemlichkeit
  9. 9. Ansatz 1: Bibliothekarische Vorstellungen loslassen
  10. 10. „Librarians think that users need to eat their greens“
  11. 11. Nicht jede_r muss Boole‘sche Operatoren kennen oder Begriffsdiagramme herstellen können.
  12. 12. Respekt vor „unprofessionellen“ Ansätzen wie Trial and Error, Schneeballsuche etc. haben
  13. 13. Quelle: https://twitter.com/Edward_Reynolds/status/547544108990885888
  14. 14. Ansatz 2: Neue Formate
  15. 15. Lange Nacht des Schreibens
  16. 16. Lange Nacht des Schreibens [Bild]
  17. 17. Fakten zur Lange Nacht des Schreibens • Seit 2012, halbjährlich • Ca. 250 Teilnehmer_innen • In Kooperation mit anderen beratenden Einrichtungen (Schreibwerkstatt, Studienberatung…) -> gewinnbringende Vernetzung! • Rahmenprogramm: Yoga, Massagen, Nachtwanderungen • Überwältigendes Feedback
  18. 18. Überhaupt: Formate mit „Event-Charakter“ ausprobieren
  19. 19. Stippvisiten
  20. 20. Stippvisiten [Bild] Soziale Normen, geben sie Halt oder schränken sie ein? Emotionen aus Perspektive der qualitativen empirischen Sozialforschung Naturwissenschaft in der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart "Theorien der zeitgenössischen Kunst" „Making Rooms: Das Interieur 1800 1900“ Europäische Migration. Beziehungsgeschichten im 19. Jahrhundert Einführung in die Nachhaltigkeitskommunikation "Ecosystems, Functions and Services" Die kommunikative Konstruktion der Nachhaltigkeitskultur Feministische Positionen zur Pornographie Kleidung Macht Politik - Themen und Fargestellungen in einem integrativen Sachunterricht erschließen: exemplarisch am Themenfeld "Baumwolle" Children's Literature Auszug aus der Themenliste 2014
  21. 21. Fakten zu den Stippvisiten • Seit 2013, vornehmlich im Sommersemester • 2014: 30 Veranstaltungen mit 750 Teilnehmer_innen • Hoher Vorbereitungsaufwand • Zurückhaltende Werbung • Wer uns einmal gebucht hat, bucht uns wahrscheinlich wieder
  22. 22. Bei uns (noch) Zukunftsmusik: Sprechstunden
  23. 23. Gründe für individuelle Beratung • Vorhaltung der hochqualifizierten Auskunft in Kernöffnungszeiten sehr teuer • Leistungsspektrum der Auskunft kaum bekannt • Herausforderung: Organisation • Aber: Wollen wir wirklich ein „Mommy Model of Service“?
  24. 24. Ansatz 3: Dienste schaffen, die selbsterklärend sind
  25. 25. Hypothese: http://www.oliverobst.de/archives/2012/08/09/205 Kommentar von Dr. Henning Klauß (UB Frankfurt/Oder) in BuB 2013, Heft 2
  26. 26. Beispiel: Discovery Volltext, Vorverarbeitung von Suchbegriffen, Relevanz-Sortierung
  27. 27. Discovery: steckt noch in den Kinderschuhen, viel Potenzial noch nicht genutzt
  28. 28. Katalog: nur bibliografisch, Formulierung von Suchanfragen, neutral
  29. 29. Vorteil Discovery: Man kommt schneller ins Gespräch über die Inhalte.
  30. 30. Die Unzulänglichkeiten von Discovery-Systemen schaffen „teachable moments“. Quantität Relevanz-Sortierung Fehlende Normdaten
  31. 31. Fazit
  32. 32. Schulungen Events Vernetzt mit anderen Ständiger Wandel Allein Perfekt
  33. 33. Vielen Dank!

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