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Das Arbeitsleben in den USA Dale Askey
Das Arbeitsleben in den USA <ul><li>20 Punkte in 6 Minuten 40 Sekunden </li></ul><ul><li>Pecha Kucha Pr äsentationsstil </...
1 Unmengen von Bibliotheken <ul><li>>  3.500 Hochschulbibliotheken </li></ul><ul><li>> 9.000  öffentliche Bibliotheken </l...
2 Ein berufsqualifizierender Abschluss <ul><li>MLS – Master of Library Science </li></ul><ul><li>kein Bachelorsabschluss (...
3 Einschichtiger Beruf <ul><li>kein Dipl-Bibl. </li></ul><ul><li>kein höherer Dienst </li></ul><ul><li>nur: Librarian </li...
4 Promotion nicht nötig <ul><li>viele BibliotheksdirektorInnen ohne Promotion </li></ul><ul><li>die Mehrheit der  subject ...
5 faculty status <ul><li>academic librarians (Bibliothekare in WB) haben oft den gleichen Status als Professoren </li></ul...
6 Keine Besoldungsordnung / BAT <ul><li>es herrscht der freie Markt </li></ul><ul><li>man verdient mehr in einer WB als in...
7 Frauenherrschaft <ul><li>ALA Mitgliedschaft: 80% Frauen, 18% Männer (was, 2% unentschieden?) </li></ul><ul><li>ACRL Mitg...
8 Lange Öffnungszeiten <ul><li>ÖB – ca. 60 Stunden, fast immer samstags, oft sonntags </li></ul><ul><li>WB – i.d.R. mehr a...
9 Ein (großer) Bibliotheksverband <ul><li>American Library Association – 60.000 Mitglieder </li></ul><ul><li>aber doch: 11...
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11 Das war kein Witz
12 Bibliothek als „social center“ <ul><li>Ob WB oder ÖB, Bibliothek als Ort hat eine bedeutende soziale Funktion </li></ul...
13 Geselligkeit <ul><li>die Arbeitsatmosphäre ist oft locker und informell </li></ul><ul><li>man stellt Fragen, interessie...
14 Vielfältigkeit <ul><li>man bemüht sich, die Mitarbeiter in verschiedenen Projekten einzubinden </li></ul><ul><li>besond...
15 Bücher bewegen sich <ul><li>in dezentralen Bibliothekenssystemen werden Bücher zu den Benutzern gebracht, nicht umgekeh...
16 Der Kunde ist König <ul><li>customer service in den USA ist eine Kunstform </li></ul><ul><li>die Erwartungen an Bibliot...
17 Amerikaner können Deutsch <ul><li>also nicht alle, aber doch einige </li></ul><ul><li>wichtig: wir sind längst daran ge...
18 Library 2.0 ist da <ul><li>fast alle größere Bibliotheken experimentieren schon lange mit Blogs, Wikis, Twitter, Facebo...
19 book drops <ul><li>externe Bücherrückgabe </li></ul><ul><li>oft vom Auto erreichbar </li></ul><ul><li>„ drive-by dropof...
20 Experimentierfreudigkeit <ul><li>man entscheidet z.B. spontan am Tag vor dem Vortrag einen neuen Präsentationsstil zu p...
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Das Arbeitsleben in amerikanischen Bibliotheken

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A Pecha Kucha-style presentation on working in American libraries (in German). Presented in 2009 at the Bibliothekartag in Erfurt.

Veröffentlicht in: Bildung
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Das Arbeitsleben in amerikanischen Bibliotheken

  1. 1. Das Arbeitsleben in den USA Dale Askey
  2. 2. Das Arbeitsleben in den USA <ul><li>20 Punkte in 6 Minuten 40 Sekunden </li></ul><ul><li>Pecha Kucha Pr äsentationsstil </li></ul><ul><li>http://de.wikipedia.org/wiki/Pecha_Kucha </li></ul><ul><li>Los geht ’s </li></ul>
  3. 3. 1 Unmengen von Bibliotheken <ul><li>> 3.500 Hochschulbibliotheken </li></ul><ul><li>> 9.000 öffentliche Bibliotheken </li></ul><ul><li>~ 100.000 Schulbibliotheken </li></ul><ul><li>123,129 insgesamt </li></ul><ul><li>Quelle: ALA Library Fact Sheet 1 </li></ul>
  4. 4. 2 Ein berufsqualifizierender Abschluss <ul><li>MLS – Master of Library Science </li></ul><ul><li>kein Bachelorsabschluss (mehr) </li></ul><ul><li>~ 50 Hochschulen mit diesem Fach im Angebot, nicht besonders günstig geographisch verteilt </li></ul>
  5. 5. 3 Einschichtiger Beruf <ul><li>kein Dipl-Bibl. </li></ul><ul><li>kein höherer Dienst </li></ul><ul><li>nur: Librarian </li></ul>Foto: jazzmodeus @ flickr
  6. 6. 4 Promotion nicht nötig <ul><li>viele BibliotheksdirektorInnen ohne Promotion </li></ul><ul><li>die Mehrheit der subject librarians haben keinen Doktortitel </li></ul>
  7. 7. 5 faculty status <ul><li>academic librarians (Bibliothekare in WB) haben oft den gleichen Status als Professoren </li></ul><ul><li>können verbeamtet werden (tenure) </li></ul><ul><li>sitzen oft in Universitätsgremien (akad. Senat, usw.) - stimmberechtigt </li></ul>
  8. 8. 6 Keine Besoldungsordnung / BAT <ul><li>es herrscht der freie Markt </li></ul><ul><li>man verdient mehr in einer WB als in einer ÖB, mit manchmal recht gewaltigen Unterschieden </li></ul><ul><li>auf der Führungsebene sieht man staunenerregende Gehälter (z.B.- Bibliotheksdirektor > $150,000) </li></ul>
  9. 9. 7 Frauenherrschaft <ul><li>ALA Mitgliedschaft: 80% Frauen, 18% Männer (was, 2% unentschieden?) </li></ul><ul><li>ACRL Mitgliedschaft (wissenschaftliche Bibliotheken): 73% Frauen, 25% Männer </li></ul><ul><li>persönliche Erfahrung: vier Bibliotheken, noch kein Direktor </li></ul><ul><li>Quelle: Library Journal, 17 Dezember 2008 </li></ul>
  10. 10. 8 Lange Öffnungszeiten <ul><li>ÖB – ca. 60 Stunden, fast immer samstags, oft sonntags </li></ul><ul><li>WB – i.d.R. mehr als 100, immer samstags und sonntags (während des Semesters) </li></ul><ul><li>Viele Experimente mit 24-Stunden-Betrieb </li></ul>
  11. 11. 9 Ein (großer) Bibliotheksverband <ul><li>American Library Association – 60.000 Mitglieder </li></ul><ul><li>aber doch: 11 Divisions, die zum Teil als selbstständige Verbände fungieren – Association of College & Research Libraries, Public Library Association, et al. </li></ul><ul><li>und noch: SLA, MLA, usw. </li></ul>
  12. 12. 10 Freihand, Freihand überall <ul><li>Freihandaufstellung dominiert </li></ul><ul><li>Magazine in der Regel nur für Alt- und Rarabestände </li></ul><ul><li>An der Yale University können 18-jährige Erstsemestler Drucke aus dem 17. Jh. ausleihen und mit nach Hause nehmen </li></ul>
  13. 13. 11 Das war kein Witz
  14. 14. 12 Bibliothek als „social center“ <ul><li>Ob WB oder ÖB, Bibliothek als Ort hat eine bedeutende soziale Funktion </li></ul><ul><li>Viele kostenlose Arbeitsplätze mit Rechnern, Internetanschluss </li></ul><ul><li>Sofas, Lesenischen </li></ul><ul><li>Caf é (oft) </li></ul>Foto: kaufmans @ flickr
  15. 15. 13 Geselligkeit <ul><li>die Arbeitsatmosphäre ist oft locker und informell </li></ul><ul><li>man stellt Fragen, interessiert sich für Neuigkeiten </li></ul><ul><li>wenig geschlossene Türen </li></ul>
  16. 16. 14 Vielfältigkeit <ul><li>man bemüht sich, die Mitarbeiter in verschiedenen Projekten einzubinden </li></ul><ul><li>besonders unter den Bibliothekaren hat man eine große Bandbreite an Möglichkeiten </li></ul>
  17. 17. 15 Bücher bewegen sich <ul><li>in dezentralen Bibliothekenssystemen werden Bücher zu den Benutzern gebracht, nicht umgekehrt </li></ul><ul><li>auch wenn die Häuser nur 100m voneinander stehen </li></ul>
  18. 18. 16 Der Kunde ist König <ul><li>customer service in den USA ist eine Kunstform </li></ul><ul><li>die Erwartungen an Bibliotheken sind dementsprechend hoch </li></ul><ul><li>auch nervende Benutzer werden mit Geduld und Gleichmut behandelt </li></ul><ul><li>„ we go the extra mile“ </li></ul>
  19. 19. 17 Amerikaner können Deutsch <ul><li>also nicht alle, aber doch einige </li></ul><ul><li>wichtig: wir sind längst daran gewöhnt, nicht-Muttersprachler unsere Sprache sprechen zu hören </li></ul><ul><li>Unsicherheit bezüglich der eigenen Sprachkenntnissen ist kein Grund, nicht hinzufahren </li></ul>
  20. 20. 18 Library 2.0 ist da <ul><li>fast alle größere Bibliotheken experimentieren schon lange mit Blogs, Wikis, Twitter, Facebook, usw. </li></ul><ul><li>warum? – Wissensmanagement, Marketing, Kundenbindung, Teamentwicklung, Kommunikationsförderung </li></ul><ul><li>wenig Ausgabe, viel Gewinn </li></ul>
  21. 21. 19 book drops <ul><li>externe Bücherrückgabe </li></ul><ul><li>oft vom Auto erreichbar </li></ul><ul><li>„ drive-by dropoff“ </li></ul>Foto : Manchester Library @ flickr
  22. 22. 20 Experimentierfreudigkeit <ul><li>man entscheidet z.B. spontan am Tag vor dem Vortrag einen neuen Präsentationsstil zu probieren, löscht alle Folien und Notizen und fängt vom Neuen an </li></ul><ul><li>auch wenn man evtl. in einer Zweitsprache etwas vorträgt </li></ul><ul><li>nur weil es das Leben interessanter macht </li></ul>
  23. 23. Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

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