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Wissensmanagement in der Praxis


Dipl.-Wirtsch.Ing. Andreas Genth
Verigy Germany GmbH




Karlsruhe, 20. April 2010
<about>Andreas Genth</about>

           Seit 2006            Web Program Manager Service & Support, Verigy, Böblingen
       2003 – 2006              e-Business Program Manager, Semiconductor Test Systems, Agilent Technologies
       2001 – 2003              e-Business Manager, Silicon Systems Test Division, Agilent Technologies
       2000 – 2001              Online Communications Consultant, Agilent Technologies, Böblingen
       1996 – 2000              Studium des Product Engineering, Hochschule Furtwangen
                                Thematische Schwerpunkte: Dokumentation, Kommunikation und Neue Medien
                                Studienbegleitend:
       1999 – 2000              Funktionale Konzeption von Web Portalen (Diplomarbeit), 21TORR, Reutlingen
       1998 – 1999              Corporate Communications (PR, IR), GFT Technologies AG, St. Georgen
              1998              New Media Design (Praktikum), Tanner AG, Lindau
       1992 – 1996              Studium der Betriebswirtschaftslehre, Universität Regensburg
                                Studienbegleitend:
       1992 – 1996              IT Support, Sales Support / Promotions bei Texas Instruments, Freising

           Seit 2006            Mitglied im American Productivity & Quality Center (APQC)
           Seit 1996            Mitglied der tekom e.V.

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                      2
Agenda
          09:00               Begrüßung und kurze Einführung
          09:10               Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0
          10:30               Pause
          10:45               Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen
          11:30               Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg
          12:30               Mittagessen
          13:15               Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check
          14:00               Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich
          14:30               Pause
          14:45               WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise
          15:15               Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele
          15:45               Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen
          16:15               Pause
          16:30               WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment
          16:45               Zusammenfassung und Feedback
          17:00               Veranstaltungsende

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis           3
Shift Happens - Veränderung passiert




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   44
 http://www.public.iastate.edu/~mcleod/didyouknow/didyouknow4.mpg
Verändertes Umfeld, veränderte Arbeitsprozesse

       Globale Wertschöpfungsnetze
       Zusammenarbeit mit steigender Anzahl
       an internen und externen Partnern




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Verändertes Umfeld, veränderte Arbeitsprozesse



       Dezentrale, vernetzte
       Organisationsstrukturen




       Teams bestehen aus organisatorisch und
       geografisch verteilten Partnern
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Verändertes Umfeld, veränderte Arbeitsprozesse

       Reale und virtuelle Mobilität
       Information und Kommunikation
       immer und überall, in Echtzeit




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Verändertes Umfeld, veränderte Arbeitsprozesse



       "Realtime-Enterprise"


       Verkürzte Produktlebenszyklen,
       schnelle und flexible Prozesse



Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   8
Verändertes Umfeld, veränderte Arbeitsprozesse



       Knowledge Society


       Wissen als zentrale Ressource,
       Information Overflow als
       zentrale Herausforderung

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   9
Veränderte Prozesse - Veränderte Anforderungen

       Starre, hierarchische
       Organisations- und
       Kommunikationsstrukturen...


                                                      ... sind in diesem Umfeld
                                                      nicht überlebensfähig.

                      (Foto: http://www.flickr.com/photos/flickrsteve/221956254)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   10
Veränderte Prozesse - Veränderte Anforderungen

       Effiziente Kommunikation,
       effiziente Zusammenarbeit
       und effizientes
       Wissensmanagement...

                                                                ... werden zu strategischen
                                                                      Wettbewerbsfaktoren.

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   11
Veränderte Prozesse - Veränderte Anforderungen



      Informations- und
      Kommunikationstechnologien...

      ... treiben und unterstützen den Wandel



Referent: (Foto: Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis
          Andreas http://www.flickr.com/photos/33887244@N03/4046955211/)                 12
Veränderte Anforderungen – Veränderte Tools

       Das World Wide Web im Wandel


       Veränderte Arbeits- und
       Kooperationskultur




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   13
Agenda
          09:00               Begrüßung und kurze Einführung
          09:10               Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0
          10:30               Pause
          10:45               Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen
          11:30               Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg
          12:30               Mittagessen
          13:15               Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check
          14:00               Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich
          14:30               Pause
          14:45               WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise
          15:15               Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele
          15:45               Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen
          16:15               Pause
          16:30               WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment
          16:45               Zusammenfassung und Feedback
          17:00               Veranstaltungsende

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis          14
Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0
INHALTE         Web 2.0 <die (r)evolution>: Social Networking, Begriffsdefinition
                Enterprise 2.0: Web 2.0 for Business People, Web 2.0 im
                Unternehmen, Unternehmen im Web 2.0
                Enterprise 2.0 Begriffsdefinition, Wissensmanagement 2.0
                Einsatzmöglichkeiten und deren Relevanz
                Dienste und Anwendungen, Einsatzebenen, Effekte und
                Budgetierung, Barrieren, Potenziale in Deutschland
                Risiko- und Erfolgsfaktoren: Motivation, Zielgruppe, Generation
                Einfluss auf Unternehmenskultur




    Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   15
Web 2.0 <die (r)evolution>

       Web 1.0 – Connected Information
          Informationen in Form verlinkter Webseiten
          Statische Inhalte, global verfügbar
          Veränderung in der Art und Weise, wie wir auf Informationen
          zugreifen




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   16
Web 2.0 <die (r)evolution>

       Web 1.5 – Connected Applications
          Service Oriented Architecture
          Dynamische Inhalte, erlauben Interaktion der Systeme mit den
          Benutzern
          Veränderung in der Art und Weise, wie wir Anwendungen
          entwickeln und nutzen




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   17
Web 2.0 <die (r)evolution>

       Web 2.0 – Connected Users
          Anwender teilen Informationen im Internet über einfach
          handhabbare Web-basierte „Social Software“
          Von Nutzern erstellte Inhalte, Interaktion zwischen den Benutzern
          Veränderung in der Art und Weise, wie wir Informationen teilen
          und zusammenarbeiten




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   18
Web 2.0 <die (r)evolution>

       Web 1.0                                                                     Web 2.0
       Meist „Read-Only“                                                           Meist „Read-Write“
       45 Mio. globale Nutzer (1996)                                               1 Mill.+ globale Nutzer (2006)
       Bezug auf Firmen                                                            Bezug auf Communities
       Home Pages                                                                  Blogs
       Inhalte besitzen                                                            Inhalte teilen
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       HTML, Portale                                                               XML, RSS
       Web Formulare                                                               Web Anwendungen
       Verzeichnisse (Taxonomie)                                                   Tagging („Folksonomy“)
       Netscape                                                                    Google
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       Werbung                                                                     „Mundpropaganda“
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                             19
Web 2.0 <Wir vertrauen Menschen>

       Grad an Vertrauen* in Arten von Werbung, April 2007/2009




                                                                                                   * z.B. 90 percent of respondents
                                                                                                   trusted “completely” or
                                                                                          - 2009
                                                                                                   “somewhat” recommendations
                                                                                          - 2007
                                                                                                   from people they know


       (Quelle: Nielsen Global Online Consumer Survey April 2007/2009 - Base: All Respondents)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                                     20
Web 2.0 <Social Networking>




       http://www.youtube.com/watch_popup?v=LIHAFrBF7zo

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   21
Web 2.0 <(K)eine Begriffsdefinition>

       Web 2.0 - Der Begriff ist nicht genau definiert.
       Geprägt wurde er durch die O'Reilly Media Web 2.0
       Conference im Oktober 2004.
       Web 2.0 vereint verschiedene Technologien, die helfen,
       sog. „User Generated Content“ zu erzeugen.
       Inhalte von Webseiten werden vom Seitenbetreiber
       gemeinschaftlich mit ihren Nutzern erstellt,
       d.h. die Gemeinschaft der Nutzer sucht nicht nur die
       Informationen, sondern stellt sie auch bereit.
       Man spricht auch von „Social Software“.
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   22
Web 2.0 <(K)eine Begriffsdefinition>




                                   "Web 2.0 is an attitude,
                                     not a technology."
                                                                  (Tim O'Reilly)




Referent: Andreashttp://www.flickr.com/photos/martincanchola/3177646903)
       (Foto: Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   23
Web 2.0 <Umfrage>

       Welche der folgenden Web 2.0 Elemente
       kennen und nutzen Sie persönlich?

          Wikis, Blogs (z.B. Wikipedia, Blogger)
          Social Networks (z.B. Xing, LinkedIn, Facebook, MySpace, etc.)
          Mashups (z.B. iGoogle)
          Microblogging (z.B. Twitter)
          Sonstiges (z.B. Slideshare, YouTube, Flickr, etc.)


Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   24
Enterprise 2.0 <Web 2.0 for Business People>

       Web 2.0 im Unternehmen, Unternehmen im Web 2.0
            Integration von Web 2.0 Technologie & Möglichkeiten
            mit Unternehmensinformationssystemen & -
            anwendungen
            Veränderung in der Art und Weise, wie wir innerhalb
            des Unternehmens und über Unternehmensgrenzen
            hinaus arbeiten
            Kommerzielle Lösungen versuchen, die gesammelten
            Anforderungen in einem Produkt zu vereinen

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   25
Enterprise 2.0 <Web 2.0 for Business People>

       Web 2.0 im Unternehmen, Unternehmen im Web 2.0




                                                                                          Kommunikation
                     Inhalte
                                                                                          (Email,IM, ...)




          Anwendungen                                                                      Zusammenarbeit
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                     26
Enterprise 2.0 <Begriffsdefinition>

            Einsatz von Sozialer Software in Unternehmen
            Zur Projektkoordination, zum Wissensmanagement und
            zur Innen- und Außenkommunikation
            Der freie Wissensaustausch unter den Mitarbeitern wird
            gefördert und gefordert.
            Der Begriff umfasst nicht nur die Tools, sondern auch eine
            Tendenz der Unternehmenskultur.
            Abkehr von der hierarchischen, zentralen Steuerung, hin
            zur autonomen Selbststeuerung von Teams, die von
            Managern eher moderiert als geführt werden.
       (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Enterprise_2.0)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   27
Enterprise 2.0 <Begriffsdefinition II>

              Im Enterprise 2.0 geht es um die Menschen.
              Das Unternehmen als soziales Netzwerk
              umfasst Mitarbeiter, Partner und Kunden.
              Wissensmanagement ist Vernetzungs- und
              Kommunikationsaufgabe.




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   28
Enterprise 2.0 <Eigenschaften>

         Enterprise 1.0 Eigenschaften                                                     Enterprise 2.0 Eigenschaften
         Statische Inhalte                                                                Dynamische Inhalte
         Herstellerbezogene Information                                                   Teilnehmerbezogene Information
         Nutzer erhalten Nachrichten                                                      Nutzer abonnieren Nachrichten
         Zentrale Steuerung der Inhalte                                                   Befähigung des Einzelnen
         Top Down Einführung                                                              Bottom Up Einführung
         Nutzer recherchieren und suchen                                                  Nutzer publizieren und abonnieren
         Basis: Geschäftliche Interaktionen                                               Basis: Soziale Beziehungen
         Angebot für die breite Masse                                                     Angebot für spezielles Interesse
         Vordefinierte Strukturen                                                         Nutzer-Tags definieren Strukturen
         E1.0 = Nutzen für andere                                                         E2.0 = Nutzen für mich (& andere)

       (Quelle: nach R.Todd, http://www.rtodd.com/collaborage/2007/05/enterprise_10_versus_20.html)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                                       29
Enterprise 2.0 <Einsatzmöglichkeiten>
              Strukturierung von Inhalten durch deren Nutzer (z.B. Wikipedia)
              Bereitstellung von Inhalten durch Nutzer (z.B. Wikipedia)
              Soziale Vernetzung der Nutzer (z.B. Xing, Facebook etc.)
              Vereinfachte Integration von Diensten/ Inhalten aus
              unterschiedlichen Quellen auf einem Portal (z.B. iGoogle)
              Möglichkeit für Nutzer, Inhalte oder Vorgänge zu bewerten und
              mit Tags zu versehen (z.B. Portale von eBay, Amazon)
              Verlagerung von Softwareaufgaben auf webgestützte Dienste
              (Software as a service [SaaS], z.B. webgestützte Applikationen
              wie Google Docs)
              Wandel der Verbreitung vom aktiven Abfragen der Inhalte zum
              Abonnieren und damit einer automatisierten Zustellung
              (z.B. Podcasts, RSS-Feeds)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   30
Enterprise 2.0 <Einsatzmöglichkeiten/Relevanz>




WM




 Referent: Andreas BITKOM - Bundesverband Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis
        (Quelle: Genth, Verigy Germany GmbH | Informationswirtschaft, Telekommunikation   und neue Medien e.V.)   31
Enterprise 2.0 <Dienste und Anwendungen>
            Web Content-Management-Systeme
            Inhalte online publizieren mit Standardisierung und redaktioneller
            Infrastruktur
            Document-Management-Systeme
            Dokumente zentral verwalten
            Gruppenräume
            Arbeitsbereiche für Gruppen und Projektteams
            Soziale Netzwerke
            Bilden Mitarbeiter/Kontakte ab und lassen diese ihr Netzwerk
            strukturieren, pflegen und erweitern, Personal Branding,
            Kommunikationsforum
            Instant Messaging / Presence
            Nachrichten sofort zustellen, Anzeige des aktuellen Status, z.B.
            anwesend/beschäftigt
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   32
Enterprise 2.0 <Dienste und Anwendungen II>
            Wikis
            Einfach zu strukturierende Plattform, Dokumentationen und
            Handbücher, Projektkommunikation
            Blogs / Weblogs
            Möglichkeit, unkompliziert aktuelle Vorgänge zu veröffentlichen
            und dazu Kommentare abzugeben, persönliche/Team-
            Wissenbasis, Best Practices, Lessions learned
            MicroBlogs
            Business Tweets (twitter), fortlaufende Dokumentation von Ideen,
            Issues, Aktivitäten, Projektstatus
            Podcasts
            Video- und Audioinhalte werden zum Konsum bzw. Abonnement
            angeboten

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   33
Enterprise 2.0 <Dienste und Anwendungen III>
      “For which of the following business reasons are you using wikis?”

WM




      Base: 105 IT decision-makers at US companies with 500 or more employees that have
      implemented or are piloting wikis (multiple responses accepted)

Referent: Andreas Forrester Research,GmbH |2007 US Web 2.0 Online Survey)
       (Quelle: Genth, Verigy Germany June Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis       34
Enterprise 2.0 <Dienste und Anwendungen IV>
            Diskussions-Foren
            Themenzentrierte Diskussion in hierarchischen Thema-Antwort-
            Strukturen
            Empfehlungs- und Bewertungsverfahren
            Nutzer geben Feedback zur Qualität und Nützlichkeit von Inhalten
            Tagging
            Inhalte werden mit Schlagworten, sog. Tags, klassifiziert und
            eingeordnet
            Social Bookmarking
            Lesezeichen werden kommentiert, mit Tags versehen und für
            andere Nutzer freigegeben
            RSS Feeds
            Nachrichten & Infos lassen sich in einzelnen Kanälen abonnieren,
            Realisierung eines personalisierten Nachrichtenportals
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   35
Enterprise 2.0 <Dienste und Anwendungen V>
            Mashups
            Informationen und Leistungen aus unterschiedlichen Quellen,
            Diensten und Applikationen werden auf einer Seite/Portal
            aggregiert
            Semantic Web Technologien
            Semantische Strukturierung von Inhalten, es können
            Suchergebnisse von Maschinen im Kontext gefunden werden,
            auch wenn gesuchte Schlagworte nicht vorkommen
            Webconferencing
            Synchrone Zusammenarbeit an Inhalten
            Präsenzen in einer virtuellen Welt
            z.B. Second Life


Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   36
Enterprise 2.0 <Dienste und Anwendungen VI>




                                                                                                                WM


                                                                                                                     N=356 (gemittelt)




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis und neue Medien e.V.)
       (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation                                              37
Enterprise 2.0 <Einsatzebenen>




WM




        (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.)
 Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                  38
Enterprise 2.0 <Effekte>




WM

                                                Wissen




 Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis und neue Medien e.V.)
        (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation                                39
Enterprise 2.0 <Effekte und Budgetierung>




                                                                                                              WM


                                                                                            Wissen




Referent: (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft,
          Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   Telekommunikation und neue Medien e.V.)   40
Enterprise 2.0 <Barrieren>

              Nutzen unklar
              Aufwand zu hoch
              Zu viele Sicherheitsrisiken
              Verlust von Informationen befürchtet
              Fehlende Bereitschaft der Mitarbeiter zur Nutzung von Web-2.0-
              Technologien
              Geschäftsführung setzt andere Prioritäten
              Noch nicht ausreichendes Know-How der Mitarbeiter
              Mangelnde technische Reife der vorhandenen Web-2.0-
              Lösungen für den produktiven Einsatz
              Vorhandene IT-Infrastruktur nicht ausreichend kompatibel
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   41
Enterprise 2.0 <Barrieren in Branchen>

                                                                                                             WM




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis Telekommunikation
       (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft,                                              und neue Medien e.V.)   42
Fortschritt <Barrieren>




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis
       (Bild: Bernd Zeller, http://darvins-illustrierte.de/start.php?d=2610&extra=2609)   43
Enterprise 2.0 <Potenziale in Deutschland>

            ITK-Technologien
            Weniger als die Hälfte der Befragten sieht sich hinreichend
            unterstützt.
            Nutzen
            Für fast zwei Drittel der Befragten ist der unklare Nutzen ein
            wichtiges Hindernis für die Einführung von Web 2.0-Anwendungen
            in ihrem Unternehmen.
            Erfahrung
            Es fehlt die Erfahrung mit dem effizienten,
            unternehmensübergreifenden Einsatz von Web 2.0-
            Anwendungen.

       (Quelle: CoreMedia, Studie "Enterprise 2.0 in Deutschland", Nov 2007)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   44
Enterprise 2.0 <Potenziale in Deutschland>

            Verbreitung
            Nur ein marginaler Anteil der Unternehmen setzt Web 2.0-
            Anwendungen bisher unternehmens- oder abteilungsübergreifend
            ein.
            Integration
            Ohne eine übergreifende Vernetzung entstehen mit der
            Einführung von Web 2.0-Anwendungen nur weitere
            Wissensinseln, die einer effizienten Nutzung im Wege stehen.
            Verständnis
            Web 2.0 wird als Lösungsansatz im Kampf gegen irrelevante
            Informationen nicht wahrgenommen.

       (Quelle: CoreMedia, Studie "Enterprise 2.0 in Deutschland", Nov 2007)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   45
Enterprise 2.0 <Potenziale in Deutschland>

            Einordnung
            Das Potenzial von Web 2.0 wird vor allem in kundennahen
            Bereichen (Marketing/PR) gesehen.
            Wahrnehmung
            Das Problem, kollektives Wissen von Mitarbeitern, Partnern und
            Kunden nicht zu nutzen, wird nicht erkannt.
            Reifegrad
            Trotz des aktuellen Hypes um das Thema kennt fast ein Viertel
            der befragten Fachbereichsleiter in Unternehmen den Begriff Web
            2.0 nicht. Von denen, die Web 2.0 kennen, glaubt fast fast ein
            Viertel, dass Web 2.0 für Unternehmen nicht relevant ist

       (Quelle: CoreMedia, Studie "Enterprise 2.0 in Deutschland", Nov 2007)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   46
Enterprise 2.0 <Risikofaktor Motivation>
       Viele der auf extrinsischer Motivation basierenden Einführungen
       über die direkte oder indirekte Bezahlung sind gescheitert.

       Beispiel: Einführung ShareNet als Wissensmanagementplattform im Vertrieb
       bei Siemens ICN
       Kopplung variabler Gehaltsbestandteile an die:
          Zahl der eingestellten Erfahrungsberichte
          Zahl der eingestellten Erfahrungsberichte, die als nützlich bewertet werden
          Zahl der genutzten eingestellten Erfahrungsberichte
       Dieser Motivationsversuch ist gescheitert.


       Es besteht die Gefahr, dass intrinsische Motivation durch
       extrinsische verdrängt wird!

       (Quelle: Siemens AG)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   47
Enterprise 2.0 <Erfolgsfaktor Motivation>

                  „Der stärkste Trieb in der menschlichen Natur
                       ist der Wunsch, bedeutend zu sein.“
                                                                                          (John Dewey)




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                  48
Enterprise 2.0 <Erfolgsfaktor Motivation>
       Intrinsisch motiviert heißt, an der Arbeit selbst interessiert zu sein.

                  Zufriedenheit mit der Arbeit, der Erfahrung und ihren Ergebnissen
                  Einhaltung von Standards (ethische Standards, Fairness, Teamgeist)
                  Das Erreichen persönlicher Ziele:
                           Als Experte anerkannt und bekannt werden
                           Einen Beitrag leisten, damit einem später selbst geholfen wird,
                           wenn es nötig ist
                           Bestandteil eines Ganzen werden, z.B. in einer Funktion als
                           Themenverantwortlicher


       Außerdem haben sich bewährt: Awards, Gewährung von
        Freiräumen, Möglichkeiten zur Erhöhung der sozialen Präsenz …

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis      49
Enterprise 2.0 <Mitarbeiter ziehen mit>




                                                                                          (Quelle: Forrester
                                                                                          Research, June
                                                                                          2007 US Web 2.0
                                                                                          Online Survey)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis               50
Enterprise 2.0 <Erfolgsfaktor Zielgruppe>

       „The Participation Inequality Phenomenon” (Hill)

          Die „90-9-1“ Regel:
               (der ungleichen Beteiligung)
                                                                                          90%
               90% der Nutzer konsumieren,
               ohne selbst etwas beizutragen
               9% der Nutzer beteiligen sich
                                                                                          9%
               von Zeit zu Zeit
               1% der Nutzer erstellt
               die Masse der Inhalte                                                      1%


       Ziel muss es sein, die 1% zu erhöhen.
       (Quelle: Jakob Nielsen, 2006, http://www.useit.com/alertbox/participation_inequality.html)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis             51
Enterprise 2.0 <Erfolgsfaktor Generation>

       Generationenkonflikt?
       Sich ändernde Einstellung gegenüber und Erwartung an die berufliche Tätigkeit




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   52
Enterprise 2.0 <Einfluss auf Unternehmenskultur>

        Wie beeinflusst Enterprise 2.0 die Kultur in Ihrem Unternehmen?


        WM




       (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                  53
Enterprise 2.0 <Umfrage>

       Setzen Sie im Unternehmen bereits Web 2.0 Techniken ein?


            Ja, Wikis, Blogs, etc.
            Ja, Social Networks
            Ja, Mashups (Enterprise Suites)
            Nein
            In Planung




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   54
Agenda
          09:00               Begrüßung und kurze Einführung
          09:10               Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0
          10:30               Pause
          10:45               Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen
          11:30               Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg
          12:30               Mittagessen
          13:15               Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check
          14:00               Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich
          14:30               Pause
          14:45               WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise
          15:15               Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele
          15:45               Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen
          16:15               Pause
          16:30               WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment
          16:45               Zusammenfassung und Feedback
          17:00               Veranstaltungsende

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis          55
Case Study 1 <Konzeption eines Wikis>
       Die folgende Checkliste nennt geeignete Schritte für das Vorgehen beim Aufbau eines Wikis im
       Unternehmen. Diese basieren zum größten Teil auf Erfahrungen aus Industrieprojekten und
       müssen nicht unbedingt genau in dieser Reihenfolge erfolgen.
         1. Organisatorische                                 2. Technische                        3. Redaktionelle
            Rahmenbedingungen                                   Rahmenbedingungen                    Rahmenbedingungen
            Idee zur Einführung eines Wiki                      Client-seitige IT-Infrastruktur     Erste Inhalte generieren
            Wiki Know-How aufbauen                              bereitstellen                       „Structure Framework“ erstellen
            Wiki im Unternehmen                                 Wiki-Anwendung definieren           Naming Scheme definieren
            kommunizieren und bewerben                          Server-seitige IT-Infrastruktur     Erste Erfahrungen sammeln,
            WikiCoaches bestimmen                               bereitstellen                       „Aussäen“, kritische Masse an
            Themengebiet identifizieren und                                                         Inhalt schaffen
            abstecken                                                                               Schulen und freigeben
            Potenzielle Nutzergruppen                                                               Regelmässige Reviews
            definieren
            Form des Inhalts festlegen
            Wiki zu anderen Systemen und
            WM-Projekten abgrenzen
            WikiAdmin / Moderator bestimmen
            Bestehende Inhalte identifizieren
            Sicherheitskonzept und
            Zugangsberechtigungen definieren

       (Quelle: Leitfaden für den Aufbau einer unternehmensinternen Wissensbasis mit Hilfe von Wiki, Christopf Puls, Luca
       Bongulielmi, Patrick Henseler, Zentrum für Produktentwicklung, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, März
       2002)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                                               56
Agenda
          09:00               Begrüßung und kurze Einführung
          09:10               Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0
          10:30               Pause
          10:45               Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen
          11:30               Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg
          12:30               Mittagessen
          13:15               Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check
          14:00               Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich
          14:30               Pause
          14:45               WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise
          15:15               Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele
          15:45               Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen
          16:15               Pause
          16:30               WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment
          16:45               Zusammenfassung und Feedback
          17:00               Veranstaltungsende

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis          57
Enterprise 2.0 <Der Weg zum Erfolg>




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   58
Enterprise 2.0 <Der Weg zum Erfolg>
INHALTE         Dimensionen des Erfolges
                Integration als Schlüssel zum Erfolg
                Organization: Integration in Strukturen & Prozesse, das Prinzip
                „Perpetual Beta“
                Technologie: Integration der Werkzeuge & Architektur
                Kultur und Bereitschaft, Kultur leben, Kultur und Führung, Kultur
                als Ziel, Kultur und Regeln
                Das eigene Enterprise 2.0 definieren und umsetzen
                Rahmenbedingungen, Nutzen von Social Software, Strategien für
                den Wandel
                Readiness Check und erfolgreicher Start
    Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   59
Enterprise 2.0 <Dimensionen des Erfolges>

            Integration der Werkzeuge
            E2.0-Unternehmen bilden Geschäftsprozesse mit innovativen
            Web-2.0-Technologien ab.
            Selbstorganisation als ein zentrales Prinzip
            Agilität und Effizienz des Unternehmens werden gefördert.
            Wichtige Effekte
            Höhere Lernfähigkeit und beschleunigte Innovationszyklen.
            Kultur, Organisation und Technologie
            Ein erfolgreiches Enterprise-2.0-Unternehmen zeichnet sich aus
            durch die Optimierung dieser drei Erfolgsmerkmale.



Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   60
Enterprise 2.0 <Dimensionen des Erfolges>

        Kultur                        Führungskultur
                                      Mitarbeitermotivation
                                      Vermittlung der Vision, Mission und
                                      der Ziele des Unternehmens
                                      Unternehmenskultur

                                      Beeinflußt Fähigkeit des Unternehmens,
                                      Chancen zu nutzen oder auf Veränderungen zu
                                      reagieren.



Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   61
Enterprise 2.0 <Dimensionen des Erfolges>

        Organisation                                 Definiert die Art der Beziehungen inner-
                                                     und außerhalb des Unternehmens
                                                     Legt Regeln, Kontrolle, Rechenschaft,
                                                     Verantwortung und Autorität fest
                                                     Ein gut durchdachtes und noch besser
                                                     formuliertes Organisationsmodell ist
                                                     entscheidend, um kreative Energien im
                                                     Unternehmen auszunutzen.




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis         62
Enterprise 2.0 <Dimensionen des Erfolges>

        Technologie                                IT Infrastruktur für Architektur und
                                                   Applikationen ist zuverlässig und
                                                   skalierbar.
                                                   Geschäftsprozess-Anwendungen nutzen
                                                   situativ und kontextspezifisch einzelne
                                                   Web-2.0-Tools.
                                                   Beispiel: Im „Angebot-zu-Auftrag-Prozess“
                                                   werden neben CRM- und ERP-System
                                                   auch weitere kollaborative
                                                   Kommunikationstools genutzt.



Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis        63
Enterprise 2.0 <Der Schlüssel zum Erfolg...>


       ... von Social Software im Unternehmen ist ...




                                              ... Integration.

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   64
Enterprise 2.0 <Integration>

       Erfolg erfordert...

          Eine abgestimmte Organisation
          Einpassung in die
          Technologielandschaft
          Einen neuen Teamgeist.




       Nur dann passt alles zusammen.


Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   65
Enterprise 2.0 <Organization>

       Integration in Strukturen & Prozesse




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   66
Enterprise 2.0 <Organisation / Integration>

       Integration in Strukturen & Prozesse

          Wo arbeiten komplexe, verteilte Teams?
          Wo landen die Ideen unserer Kunden?
          Wo sind glaubwürdige Kommunikation und Dialog wichtig?
          Wer ist schon engagiert?
          Wie können Innovatoren einbezogen werden?


              Einsatzgebiete und Einsatzebenen priorisieren.


Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   67
Enterprise 2.0 <Start small – think big.>

       Das Prinzip „Perpetual Beta“:
       1. Zielbild entwickeln.
       2. Konkretes Problem als Pilot adressieren.
       3. Pilot umsetzen, Erfahrung sammeln.
       4. Zielbild aktualisieren.
       5. Pilot verbessern, weitere Anwendungen starten.

       Im Sinne des Web-2.0-Prinzips des „Perpetual Beta“ schließt dieser
       Wandel nicht ab. Tools, Verfahren und Konzepte werden immer
       wieder kritisch auf ihre Eignung geprüft und angepasst.



Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   68
Enterprise 2.0 <Organisation / Checkliste>

       Was ist noch
       wichtig?
                                                                           Neue Ro
                                                                                    ll
                                                                          Neue An en
                                                                                    re
                                                                          Prozesse izsysteme
                                                                                    a
                                                                         Update v npassen
                                                                                   on
                                                                         Vorgehen Methoden und
                                                                                   s
                                                                        Betriebs modellen
                                                                                 ra
                                                                        Datensic t einbeziehen
                                                                                 h
                                                                        Geschäf erheit und Comp
                                                                                ts              li
                                                                       IT anpas verständnis un ance klären
                                                                                sen            d Aufga
                                                                                                      ben der



Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                     69
Enterprise 2.0 <Technologie>

       Integration der Werkzeuge und Architektur




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   70
Enterprise 2.0 <Technologie / Integration>

       Integration der Werkzeuge & Architektur

              Welches Wissen brauchen wir für unseren Erfolg?
              Welche Rolle spielt Social Software dabei?
              Heute als Prototyp ... und in Zukunft als Kernapplikation?

       Social Software, das sind Tools wie Wiki, Mashups, Blog, Social
       Bookmarking, Social Network, Microblog, Forum, Tagging, ...
       Jede der Technologien hat Ihre besonderen Vorzüge und
       Einsatzmöglichkeiten, doch erst die Kombination und damit die
       Wahlmöglichkeit im täglichen Gebrauch bringt das volle Potenzial
       zur Geltung.

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   71
Enterprise 2.0 <Technologie / Integration II>

       Wie passt sich Social Software in unsere
        Zielarchitektur ein?
            Wofür soll Social Software im Intranet genutzt werden?
            (Bsp. Social Intranet: Organisation, Interest Groups, Innovation, Portfolio &
            Lösungen, Corporate Social Network, ...)
            Was bleibt zentral redaktioniert?
            (Bsp. Redaktioniertes Intranet: Org-News, HR Services, Newsletter,
            Marktforschung, Referenzen, ...)
            Wofür wird Social Software in Internet genutzt?
            (Bsp. Social Internet: Experten-Blogs, externe Projektbereiche, Inhalte im Web
            (YouTube), Xing Enterprise Community, ...)



Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis      72
Enterprise 2.0 <Technologie / Integration II>

       Wie passt sich Social Software in unsere
        Zielarchitektur ein?
            Was wird im Internet redaktioniert?
            (Bsp. Redaktioniertes Internet: Corporate Internet, Microsites, ...)

            Wie ist klassische Kommunikation verknüpft?
             (Bsp. Email, VoIP, Instant Messaging, Conferencing, ...)

            Welche Geschäfts-Anwendungen sind relevant für eine
            übergreifende Integration?
            (Bsp. ERP, CRM, Line of Business Apps, Workflow, ..., in Dashboard, Suche, Corporate
            Tagging/Feeds, Business Intelligence)




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis            73
Enterprise 2.0 <Technologie / Integration III>

       Eine gute technische Integration ...


              ... verknüpft Informationen aus verschiedensten Quellen und
              macht sie zugänglich.


              Sie schützt aber auch vor Informationsüberlastung durch
              bedarfsgerechte und personalisierte Filterung.




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   74
Enterprise 2.0 <Technologie / Checkliste>

       Verfügbarkeit und
       Performance
                                                                          Einfach
                                                                                  er
       sind Pflicht.                                                      Funktio und intuitiver
                                                                                  n                 Zugriff
                                                                         Perform al getestet
                                                                                 an
                                                                         Backup ce gesichert
                                                                                 u
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                                                                                L                si
                                                                        Datensi evels vereinbart chert
                                                                               ch e
                                                                         Complia rheit und
                                                                       Skalier nce gewährleist
                                                                              bar              et




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                       75
Enterprise 2.0 <Kultur>

       Integration mit den Menschen




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   76
Enterprise 2.0 <Kultur und Bereitschaft>

       "The gap between what's technically
       possible and what the corporate culture
       is willing and able to accept is often
       wider than many people automatically
       assume.“
                                                              (Dion Hinchcliffe)




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   77
Enterprise 2.0 <Kultur leben>

                                     „Kultur ist eine indirekte Variable,
                                     Kultur kann nicht erzeugt werden!“
                                                                                           (Prof. Peter Kruse)

                                        (vor)leben
       Kultur verändern.
                                                                                                       f
                                                                                               d er Che
                                                                                          Muss achen?
                                                                                           mitm


Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                          78
Enterprise 2.0 <Kultur und Führung>


       Ein guter Chef
       muss nicht online sein...




                                                                                          http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d1/Portrait_Gandhi.jpg/
                                                                                          399px-Portrait_Gandhi.jpg
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                                                                  79
Enterprise 2.0 <Kultur und Führung II>

       ... aber er gehört in den Mittelpunkt der Kommunikation.




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   80
Enterprise 2.0 <Kultur als Ziel>

       Ist unsere Unternehmenskultur bereits so weit?
       Die passende Kultur ist ein Ziel, keine Voraussetzung für E 2.0.

       Start small - think big.
              Agile Projektarbeit.
              Offenheit als Regel: Geschlossene Bereiche nur auf Antrag.
              Mitarbeiter als Sprachrohr im Web.
              Executive Blog.
              Mitarbeiter Blog.
              Kommentare zulassen.



Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   81
Enterprise 2.0 <Kultur und Regeln>

       Offenheit wo möglich, Regeln wo nötig.
              Zuhören und Feedback annehmen
              Transparenz schafft Vertrauen
              Die Bühne für Vernetzung bereiten (online und offline)
              Mehr Eigenverantwortung
              Das Waterline Prinzip beachten




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   82
Enterprise 2.0 <Kultur / Checkliste>

       Unternehmenskultur
       am Beispiel der
       „Wikiquette“                                                       Keine pe
                                                                                    r
                                                                          Geh von sönlichen Angr
                                                                                    g             if
                                                                         Sei freu uten Absichten fe
                                                                                  n                aus
                                                                         Hilf and dlich
                                                                                  e
                                                                        Besser s ren
                                                                                 pr
                                                                        Angesic icht es sich von
                                                                                h                Angesic
                                                                       Lass an t                         ht zu
                                                                                deren B
                                                                       Vergib u         en
                                                                                nd verg utzern die Ano
                                                                                        iss            nymitä
                                                                                                               t




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                        83
Enterprise 2.0 <Kultur definieren>

       Das eigene Enterprise 2.0 definieren...




                                                                                          Nach einer Idee von J. Robes, www.weiterbildungsblog.de


Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                                                             84
Enterprise 2.0 <Kultur umsetzen>

       ... und umsetzen.


                                                    Kommu
                                                              nikation
                                                   Verknüp              pl
                                                             fung m anen
                                                   Anreize            it k
                                                             und Rew lassischen Eve
                                                  Reverse              ards                nts
                                                           Mentori
                                                  Schulun           ng
                                                            g und L
                                                 Neue M              ernen
                                                         eetingfo
                                                 Erfolge          rmate (
                                                         promote            Open Sp
                                                Weg vom           n                   ace, Unk
                                                           großen C                            onferen
                                                hin zu k                                               zen)
                                                                      hange M
                                                         lei                    anagem
                                                Manage nen, kontinuie                     ent Proje
                                                       ment S                rlichen C             k
                                                                 upport e
                                                                          inholen       hange A t,
                                                                                  ...            ktionen
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                85
Enterprise 2.0 <Implementation>

                                                                                          Es gibt viel zu tun.

                                                                                           Lohnt sich das überhaupt?

                                                                                    Haben wir nicht andere Prioritäten
                                                                                                     in diesen Zeiten?




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                             86
Enterprise 2.0 <Implementation II>

       "A difficult economic environment argues for the
       need to innovate more, not to pull back."
                                                                                 (Ken Chenault, CEO American Express)




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                                 87
Enterprise 2.0 <Social Software>

       Social Software, richtig integriert, kommt bei den Mitarbeitern an...




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   88
Enterprise 2.0 <Infrastruktur>

       …und wird damit zur unverzichtbaren Wissensinfrastruktur im
       Unternehmen.




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   89
Enterprise 2.0 <Kultur>


       „In an economy where the only certainty is
       uncertainty, the one sure source of lasting
       competitive advantage is knowledge.“
                                                                                          (Ikujiro Nonaka)




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                      90
Enterprise 2.0 <Strategien für den Wandel>

            Der gezielte Wandel erfordert die Orientierung an
            einer Strategie und die Entwicklung günstiger
            Rahmenbedingungen.
            Enterprise-2.0-Arbeitsweisen und -Werkzeuge
            müssen die Arbeit der Mitarbeiter vereinfachen.
            In Abhängigkeit vom Standardisierungsgrad der
            Prozesse in der Organisation sind unterschiedliche
            Ansätze zur Motivation und Effizienzsteigerung
            notwendig.


Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   91
Enterprise 2.0 <Strategien für den Wandel>

            Ein erfolgreiches Enterprise 2.0 verbindet Bottom-Up-
            und Top-Down-Ansatz.
            Voraussetzung dafür ist eine offene, innovations-
            freudige Unternehmenskultur.
            Um mögliche Emergenzeffekte aus Zusammenarbeit
            nutzen zu können, sind technische Rahmenbedingun-
            gen notwendig, insbesondere ein ganzheitliches,
            gelebtes Informationsarchitektur-Konzept.



Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   92
Enterprise 2.0 <Was kommt danach?>

       Ausblick & Herausforderungen
                                                                                                                                    Hyper Cycle
            „Tal der Ernüchterung"
            Ständige Weiterentwicklung der
            Tools (Google Wave-Style)
            Integration des E2.0 vorantreiben
            (ECM, DMS, BPM, UC/UM)
            Die nächste Grenze: Einsatz
                                                                                          (Quelle:
            jenseits der Firewall (Social CRM)                                            http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/9/94/Gartner_Hype_Cy
                                                                                          cle.svg)

            Deep ROI: Business Intelligence
            durch Social Economies


Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                                                              93
Enterprise 2.0 <Wo stehen wir?>
                                                                                          (Quelle: Gartner's 2009 Hype Cycle Special Report)




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                                                 94
Enterprise 2.0 <Readiness Check>

       Ist Ihr Unternehmen fit für Enterprise 2.0?
            Unternehmen, die das für sich in Anspruch nehmen können, haben in
            der Regel eine Strategie zur Optimierung der drei wichtigen Bereiche:
            Kultur, Organisation und Technologie.
            Enterprise 2.0 ist keine Frage von Technologie und Applikationen allein
            und geht auch über die Veränderung von Unternehmensstrukturen
            hinaus. Vielmehr ist Enterprise 2.0 eine ganzheitliche Unternehmens-
            philosophie, die auf Selbstorganisation, Hierarchieabbau und
            Partizipation setzt.
            Das „Readiness“-Konzept ermöglicht eine Einschätzung, inwiefern die
            Erfolgsfaktoren Kultur, Organisation und Technologie innerhalb eines
            Unternehmens ausgeschöpft werden. Dabei sind zwei Aspekte
            bestimmend: Strategische Readiness und E-Readiness.
       (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                  95
Enterprise 2.0 <Readiness Check II>

         Enterprise 2.0-                                  Strategische Readiness
         Readiness                                        Kultur und Organisation, die Lern- und
         Bestimmung und                                   Innovationsfähigkeit eines Unternehmens fördern und
         Beurteilung der                                  zur Umsetzung der Unternehmensstrategie beitragen.
         (derzeitigen)                                    Strategische Readiness (im Sinne einer mentalen
         Fähigkeiten und der                              Readiness) beschreibt aber auch, inwieweit die
         spezifischen                                     Mitarbeiter für die Umsetzung der
         Kompetenzen des                                  Unternehmensstrategie geeignet bzw. bereit sind.
         Unternehmens, die es                             E-Readiness
         benötigt, um ein                                 Status und Potenzial der IT-Infrastruktur eines
         Enterprise-2.0-                                  Unternehmens. So lässt sich eine Einschätzung treffen,
         Unternehmen zu sein                              wie vorteilhaft und gewinnbringend sich Web-2.0-
         bzw. zu werden.                                  Technologien einsetzen lassen.
                                                          Beide Aspekte der Readiness können mit den folgenden Tests
                                                          eingeordnet werden. Ziel ist dabei eine pragmatische
                                                          Standortbestimmung eines Unternehmens und die Einordnung in vier
                                                          Unternehmenstypen.

       (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                                      96
Enterprise 2.0 <Strategische Readiness Check >
         Bewertung der strategischen Readiness
                                                                                          1     2    3    4       5
         (Kultur und Organisation)
         Flache - nicht hierarchische - Matrixorganisation
         oder projektbezogene Organisation

         Partizipative Führung


         Selbstorganisiertes Unternehmen

         Multilaterale-Kommunikation (mehrere Autoren,
         mehrere Konsumenten, Autor = Konsument)

         Projektarbeit in ad-hoc Teams mit wechselnden
         Zuständigkeiten, selbstorganisie-rend und lernend

         Punktzahl strategische Readiness                                                 Minimum 5, Maximum 25
        Die Bewertung der einzelnen Kriterien erfolgt nach dem Grad der Erfüllung im Unternehmen:
        Von 1 - „haben/können wir nicht“ – bis 5 - „haben/können wir“.

       (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                               97
Enterprise 2.0 <E-Readiness Check>
         Bewertung der E-Readiness
                                                                                           1        2   3   4     5
         (Technologie)
         Funktionsfähiges, internationales,
         organisationsübergreifendes
         Unternehmensnetzwerk

         Problemlose Integration neuer Lösungen


         Angemessene Performanz und Reaktionszeiten


         Organisationsweiter Zugriff auf vernetzte Systeme

         Applikationen binden standardisierte Tools oder
         Services ein

         Punktzahl E-Readiness                                                            Minimum 5, Maximum 25
        Die Bewertung der einzelnen Kriterien erfolgt nach dem Grad der Erfüllung im Unternehmen:
        Von 1 - „haben/können wir nicht“ – bis 5 - „haben/können wir“.

       (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                               98
Enterprise 2.0 <Readiness Check Results>
       Die Readiness-Betrachtung liefert als




                                                                                          E-Readiness (Technologie)
                                                                                                                      25
       Hilfestellung und Orientierung einen
       Startpunkt für die Beschäftigung mit                                                                           20   Challenger            Leader
       dem Wandel eines Unternehmens
                                                                                                                      15
       zum Enterprise 2.0, ersetzt aber nicht
       die Entwicklung eines Detailplanes.                                                                            10   Slow Starter       Visionary
       In Abhängigkeit von dieser Einordnung
                                                                                                                      5
       unterscheiden sich die Maßnahmen
       zur Umsetzung von Enterprise 2.0.                                                                                   5     10    15   20    25      30

                                                                                                                                Strategische Readiness
                                                                                                                               (Kultur und Organisation)
       Charakteristische Merkmale der vier
       Unternehmenstypen sind in der
       folgenden Tabelle zusammengefasst:
       (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                                                                    99
Enterprise 2.0 <Readiness Check Typen>
        Typ                       Merkmale                          Erläuterung und Empfehlung
        Slow Starter              Niedrige E-Readiness und          Vor einer effektiven Einführung von Enterprise 2.0 in diesem Unternehmen liegt
                                  niedrige strategische             die Verbesserung der Technologie, aber auch kultureller und organisationaler
                                  Readiness                         Wandel. In diesem Fall ist empfehlenswert, zunächst einen der Parameter mit
                                                                    dem höchsten Quick-Win-Potenzial zu ändern (z.B. Ausbau der IT-Infrastruktur),
                                                                    um dann anschließend weitere Maßnahmen zu ergreifen.
        Challenger                Hohe E-Readiness und              Der Fokus bei der Einführung von Enterprise 2.0 kann zunächst bei den
                                  niedrige strategische             kulturellen bzw. organisationalen Aspekten des Wandels liegen.
                                  Readiness                         Hier kann z.B. durch die Einführung von Web-2.0-Tools (z.B. Wikis oder virtuelle
                                                                    Arbeitsräume), die Selbstlernen und Organisation in Projektgruppen unterstützen,
                                                                    die Etablierung einer durch hohe Eigeninitiative der Mitarbeiter gekennzeichneten
                                                                    Arbeitskultur unterstützt werden.
        Visionary                 Niedrige E-Readiness und          Für eine erfolgreiche Einführung von Enterprise 2.0 wäre ein durch externe
                                  hohe strategische                 Berater begleitete Ausbau der IT-Infrastruktur ratsam, um das bestehende
                                  Readiness                         kulturelle und organisationale Momentum nicht zu verlieren.
                                                                    Zusammen mit der erweiterten IT-Infrastruktur könnten einfache Web-2.0-
                                                                    Technologien wie Intranet News mit Kommentarfunktion ausgerollt werden, um
                                                                    die offene Kultur zu unterstützen.
        Leader                    Hohe E-Readiness und              In diesem dynamischen Umfeld bietet es sich an, anspruchsvolle Web-2.0-
                                  hohe strategische                 Technologien in bestehende Geschäftsprozesse zu integrieren.
                                  Readiness                         In diesem Fall könnten umfangreiche Web-2.0-Technologien eingesetzt werden.
                                                                    Beispiele sind Kommentar- und Bewertungsfunktionen in virtuellen
                                                                    Arbeitsräumen oder ein Expertennetzwerk, das über die Zahl von
                                                                    Intranetveröffentlichungen und positiven Peer-Bewertungen qualifizierte
                                                                    Ansprechpartner zu einem Thema ermittelt.

       (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                                                           100
Ein Drache fliegt nicht von allein

       Der erfolgreiche Start eines E2.0 Tools ist
       vergleichbar mit der Auswahl, dem
       Zusammenbau und dem Start eines
       Drachens.
       1.     Inspiriert vom Anblick bereits fliegender
              Drachen wird ein Drache gekauft (evtl. mehr
              nach ästhetischen als nach aerodynamischen
              oder funktionalen Kriterien ausgewählt).
       2.     Der Drache wird zuhause zusammengebaut.
       3.     Das Wohnzimmerfenster wird geöffnet, in der
              Erwartung, dass der Drache nun abhebt.
       4.     Allerdings bleibt der Drache da, wo er ist, und
              - im übertragenden Sinne - das schöne E 2.0
              Tool verstaubt.
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   101
                                                                                           101
Wie ein Drache fliegen lernt

       Fehlannahme 1: Ein Drache fliegt von allein.
       In Wirklichkeit muss man zunächst eine Menge
       Energie investieren, um den Drachen auf eine Höhe zu
       ziehen, in der es ausreichend Wind gibt, damit er von
       selbst fliegt. Ebenso muss man ein neues Tool mit
       einiger Energie „hochziehen“.


       Fehlannahme 2: Ein einmal gestarteter Drache
       fliegt von selbst weiter.
       Hierbei wird unterschätzt, dass man eine gewisse
       Windstärke (einen gewissen Diskussions-und
       Wissensbedarf) benötigt, damit der Drache fliegt und
       dass man bei sich drehender Windrichtung
       nachjustieren muss, um zu vermeiden, dass der
       Drache wieder herunter fällt.

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   102
                                                                                           102
Enterprise 2.0 / Web 2.0 <Literaturempfehlung>
            Enterprise 2.0: Die Kunst, loszulassen von Willms Buhse, Sören Stamer, April 2008,
            Rhombos-Verlag, ISBN-10: 3938807687, ISBN-13: 978-3938807682
            Enterprise 2.0: Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in
            Unternehmen von Michael Koch, Alexander Richter, Oktober 2007, Oldenbourg Verlag, ISBN-
            10: 3486585789, ISBN-13: 978-3486585780
       Leicht verständliche, englischsprachige Literatur zum Thema:
            Reshaping Your Business with Web 2.0 by Vince Casarez, Billy Cripe, Jean Sini, and Philipp
            Weckerle; 1st edition, September 2008, McGraw-Hill Osborne Media, ISBN-10: 0071600787,
            ISBN-13: 978-0071600781
            The Long Tail by Chris Anderson, Rev Upd edition, July 2008, Hyperion, ISBN-10:
            1401309666, ASIN: B001PTG4BO
            Groundswell by Charlene Li and Josh Bernoff, 1st edition, April 2008, Harvard Business
            School Press, ISBN-10: 1422125009, ISBN-13: 978-1422125007
            Wikinomics by Don Tapscott and Anthony D. Williams, Expanded edition, April 2008, Portfolio
            Hardcover, ISBN-10: 1591841933, ISBN-13: 978-1591841937
            Wikipatterns by Stewart Mader, 1st edition, December 2007, Wiley & Sons, ISBN-10:
            0470223626, ISBN-13: 978-0470223628, ASIN: B002ECEGQG
            The Wisdom of Crowds by James Surowiecki, August 2005, Anchor, ISBN-10: 0-385-72170-6,
            ISBN-13: 978-0-385-72170-7
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis              103
Agenda
          09:00               Begrüßung und kurze Einführung
          09:10               Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0
          10:30               Pause
          10:45               Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen
          11:30               Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg
          12:30               Mittagessen
          13:15               Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check
          14:00               Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich
          14:30               Pause
          14:45               WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise
          15:15               Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele
          15:45               Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen
          16:15               Pause
          16:30               WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment
          16:45               Zusammenfassung und Feedback
          17:00               Veranstaltungsende

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis         104
Case Study 2 <Enterprise 2.0 Readiness Check>

       1. Bilden Sie die im
          Folgenden dargestellten
          Kriterien für Ihr
          Unternehmen auf einer
          Skala von 1 bis 5 ab.
       2. Ordnen Sie anhand der
          Summe der erreichten
          Punkte Ihr
          Unternehmen in die
          Typologie der
          Unternehmen im
          Hinblick auf Enterprise-
          2.0-Readiness ein.



Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   105
Agenda
          09:00               Begrüßung und kurze Einführung
          09:10               Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0
          10:30               Pause
          10:45               Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen
          11:30               Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg
          12:30               Mittagessen
          13:15               Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check
          14:00               Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich
          14:30               Pause
          14:45               WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise
          15:15               Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele
          15:45               Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen
          16:15               Pause
          16:30               WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment
          16:45               Zusammenfassung und Feedback
          17:00               Veranstaltungsende

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis         106
Stories Of Success <Knowledge Management>

       Das Verigy e-Xpert Center (eXC)
       Eine höchst erfolgreiche Methode für effizienten
        Wissenstransfer
          Ziele
          Demonstration
          Entwicklungsmodell
          Pragmatischer Ansatz
          Grundlegende Frage
          Modul-Konzept
          Geschichte & Wachstum
          View-Konzept
          Erfolgsfaktoren
          Web 2.0 Funktionalität &
          Erweiterungen

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   107
Agenda
          09:00               Begrüßung und kurze Einführung
          09:10               Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0
          10:30               Pause
          10:45               Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen
          11:30               Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg
          12:30               Mittagessen
          13:15               Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check
          14:00               Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich
          14:30               Pause
          14:45               WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise
          15:15               Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele
          15:45               Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen
          16:15               Pause
          16:30               WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment
          16:45               Zusammenfassung und Feedback
          17:00               Veranstaltungsende

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis         108
Wissensmanagement <Methoden>
INHALTE
                  Wissensexzellenz
                  6 Grundprobleme beim Umgang mit Wissen
                  Fokusgruppen
                  Expertenkreise = Communities of Practice




    Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   109
Wissensmanagement <Wissensexzellenz>

       Was macht eine exzellente Wissensorganisation aus?

       1.     Wissensorientierte Unternehmensführung und –steuerung
       2.     Umgang mit Wissen in Geschäftsprozessen
       3.     Wissensmanagement in der Projektarbeit
       4.     Wissensorientierte Infrastruktur
       5.     Individuelles Wissen und Qualifikation
       6.     Umgang mit Wissen in Partnerschaften




       (Quelle: Wettbewerb "Exzellente Wissensorganisation", http://www.wissensexzellenz.de)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis        110
Wissensmanagement <6 Grundprobleme>

       6 Grundprobleme beim Umgang mit Wissen
            Drohender Verlust von Wissen
            Fehlender Überblick über Wissen und Experten
            Ineffizienter Umgang mit Wissen im Geschäftsprozess
            Mangelnder Wissensaustausch
            Auswertung von Wissen und Erfahrung
            Ungenügende Weiterentwicklung von Wissen




       (Quelle: DiWis, Dialogbegleitung in Wissenswerkstätten, http://www.diwis.net)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   111
WM Methoden <Fokusgruppen>
       Unter einer Fokusgruppe (aus dem
       Englischen: „focus group“) versteht man
       eine Form der Gruppendiskussion, die z.B.
       in der Marktforschung eingesetzt wird: Eine
       moderierte Diskussion mit 8-12
       Teilnehmern, welche im Normalfall 1,5 bis 2
       Stunden dauert und durch einen erfahrenen
       Moderator geleitet wird.
       Dabei werden gezielt ein Thema, ein
       Produkt, ein Unternehmen o.ä. diskutiert.
       Das Verfahren lässt sich ebenfalls gut auf
       Probleme und Fragen, die am Arbeitsplatz
       entstehen, übertragen.

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   112
                                                                                           112
Fokusgruppen <Vorteile>

              Fokusgruppen lassen sich schnell
              durchführen.
              Der Aufwand ist gering.
              Auch "unfertige" Produkte und
              Vorlagen, können besprochen
              werden.
              Die Gruppendiskussion mit einer
              Fokusgruppe bringt meist neue
              Informationen.
              Die Kosten sind überschaubar.



Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   113
                                                                                           113
WM Methoden <Expertenkreise>

       Expertenkreise = Communities of Practice
       Expertenkreise sind über einen längeren
       Expertenkreise sind über einen längeren
       Zeitraum bestehende Personengruppen,
       Zeitraum bestehende Personengruppen,
       die Interesse an einem gemeinsamen
       die Interesse an einem gemeinsamen
       Thema haben und Wissen gemein-
       Thema haben und Wissen gemein-
       sam aufbauen und austauschen
       sam aufbauen und austauschen
       wollen.
       wollen.
       Die Teilnahme ist freiwillig und
       Die Teilnahme ist freiwillig und
       persönlich.
       persönlich.
       Die Wissensgemeinschaften sind
       Die Wissensgemeinschaften sind
       um spezifische Inhalte gruppiert.
       um spezifische Inhalte gruppiert.

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   114
                                                                                           114
Agenda
          09:00               Begrüßung und kurze Einführung
          09:10               Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0
          10:30               Pause
          10:45               Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen
          11:30               Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg
          12:30               Mittagessen
          13:15               Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check
          14:00               Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich
          14:30               Pause
          14:45               WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise
          15:15               Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele
          15:45               Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen
          16:15               Pause
          16:30               WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment
          16:45               Zusammenfassung und Feedback
          17:00               Veranstaltungsende

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis         115
Wissensmanagement <Best Practices>

       Ausgewählte Fallbeispiele aus der Praxis
            AOL "90 Days Wiki"
            Bundeswehr Wiki-Service
            GFi-Wiki
            Lago Intranet 2.0
            SunSpace: People-centric Communities
            Verigy VShare




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   116
Best Practices <State Of The Art>

       Integrierte Platformen beinhalten:
          Wikis
          Blogs
          Foren
          Social Networking: Nutzerprofile, Nutzergruppen
          Social Tagging
          Enterprise Search
          Andere Client Anwendungen

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   117
Best Practices <Erfolgsfaktoren>

          Start small – Think big:
          Klein anfangen, mit inhaltlicher "Saat"
          "Keep it simple"
          Natürliche Gemeinschaften
          Die Benutzer erkennen den Nutzen für
          sich selbst.
          Durchhaltevermögen („Duracell Bunny“)
          Verbunden mit Unternehmenszielen


Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   118
Agenda
          09:00               Begrüßung und kurze Einführung
          09:10               Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0
          10:30               Pause
          10:45               Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen
          11:30               Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg
          12:30               Mittagessen
          13:15               Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check
          14:00               Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich
          14:30               Pause
          14:45               WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise
          15:15               Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele
          15:45               Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen
          16:15               Pause
          16:30               WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment
          16:45               Zusammenfassung und Feedback
          17:00               Veranstaltungsende

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis         119
Case Study 3 <E2.0 Projekt - Umfrage>

       Könnten Sie sich den Nutzen eines E2.0 Projektes in
        Ihrem Unternehmen vorstellen?

            Ja, für interne Kollaborationsplattformen
            Ja, für Kollaborationsplattformen mit Kunden und Partnern
            Ja, zur Nutzung der Web 2.0 Trends im Marketing
            Nein




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   120
Case Study 3 <Konzeption E2.0 WM-Projekt>
        Wie könnte ich in meiner Firma ein E2.0 Wissensmanagement-Projekt starten?
        Bearbeiten Sie ein konkretes Projekt zum Thema Wissensmanagement in Ihrem
        Unternehmen, für das die Etablierung von Enterprise 2.0 oder zumindest der Einsatz
        von Web 2.0-Technologien sinnvoll wäre.
             Bestimmen Sie die Zielsetzung Ihres Projektes.                               Welche Enterprise 2.0 Dienste und Anwendungen
             Welches Problem möchten Sie lösen? Welche                                    benötigen Sie bzw. ziehen Sie dementsprechend
             Effekte im Unternehmen möchten Sie erreichen?                                in Betracht?
             Stellen Sie ein Team zusammen und binden sie                                 Treffen Sie Voraussagen bezüglich möglicher
             weitere Personen ein. Bemühen Sie sich um                                    Hindernisse und Einwände und planen Sie Ihre
             Management-Support. Wie motivieren Sie                                       Reaktion.
             Mitarbeiter zur Teilnahme? Wer ist schon                                     Analysieren Sie Nutzen und Aufwand des
             engagiert? Wie können Innovatoren einbezogen                                 Projektes.
             werden? Welche Einsatzebene haben Sie im                                     Erstellen Sie die Zeitplanung des Projektes.
             Auge?
             Einzelne Mitarbeiter, Projektteams, Abteilungsebene,                         Planen Sie die Kommunikation der (Teil-)
             unternehmensweit, unternehmensübergreifend in der Kooperation                Ergebnisse.
             mit Partnern?
                                                                                          Bestimmen Sie Messgrößen für den Projekterfolg.
             Welche Einsatzmöglichkeiten von Web 2.0-
                                                                                          Wie erreichen Sie eine positive Auswirkung auf
             Technologie sehen Sie?
             Strukturierung oder Bereitstellung von Inhalten, soziale Vernetzung,
                                                                                          den Unternehmenserfolg?
             vereinfachte Integration von Diensten, Bewertung von Inhalten oder
             Vorgängen, Verlagerung von Softwareaufgaben, Wandel der
             Verbreitung von Inhalten
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                                                  121
Agenda
          09:00               Begrüßung und kurze Einführung
          09:10               Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0
          10:30               Pause
          10:45               Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen
          11:30               Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg
          12:30               Mittagessen
          13:15               Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check
          14:00               Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich
          14:30               Pause
          14:45               WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise
          15:15               Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele
          15:45               Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen
          16:15               Pause
          16:30               WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment
          16:45               Zusammenfassung und Feedback
          17:00               Veranstaltungsende

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis         122
WM 2.0 <Rentabilität und Nutzen>

       WM Nutzenrechnung für einen Mitarbeiter
       Annahmen aus Studienergebnissen:
            Sieben Arbeitstunden pro Woche für Informationsrecherche
            30% Arbeitszeit-Verlust durch Datenmüll und Werbung (= 2,1 h)
            80% Erfolgsquote bei der Suche

                               3,08 h
                           2,1 h                       0,98 h                             3,92 h
                                                                            7h
            Bei durchschn. 44 Arbeitswochen ergeben sich so pro MA
            135,52 h unproduktive Stunden, die sich anders nutzen ließen...
       Quelle: Globalfind, 2005
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis            123
WM 2.0 <Grundlegende Leistungsdimensionen>

       Klare Ziele: Was soll erreicht / gemessen werden?




Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis   124
Wissensmanagement <Return on Investment>

                WM generiert Ertrag auf mehreren Ebenen
                     Experten als “Erzeuger” profitieren von der Effizienz guter WM-Werkzeuge
  Return




                     Die weltweite Gemeinschaft der Nutzer profitiert als "Konsumenten"
                     Kunden profitieren von wissenden und handlungssicheren Ansprechpartnern
                WM generiert Ertrag in zwei Richtungen
                     Einsparungen durch Produktivitätssteigerung
                     Neue, zusätzliche Einkommensquellen durch gesteigertes Vertrauen
  Investment




                 Absolute Kosten                                                  =       xxx   €/Jahr
               - Eingesparte Reise-/Trainingskosten                               =       yy    €/Jahr

               = Effektive Kosten                                                 =       zzz   €/Jahr
               Der erreichte Nutzen sollte klar die Aufwendungen übersteigen:
                Experten                                  ROI1
  ROI




                Experten + Nutzer                         ROI2 > ROI1
                Experten + Nutzer + Kunden                ROI3 > ROI2

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                  125
Agenda
          09:00               Begrüßung und kurze Einführung
          09:10               Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0
          10:30               Pause
          10:45               Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen
          11:30               Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg
          12:30               Mittagessen
          13:15               Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check
          14:00               Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich
          14:30               Pause
          14:45               WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise
          15:15               Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele
          15:45               Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen
          16:15               Pause
          16:30               WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment
          16:45               Zusammenfassung und Feedback
          17:00               Veranstaltungsende

Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis         126
“You can’t manage knowledge.
           Knowledge is between two ears,
            and only between two ears.”
                                                                                          (Peter Drucker)

        Peter Ferdinand Drucker (1909-2005) war ein US-
        amerikanischer Ökonom. Er gilt als Pionier der modernen
        Managementlehre.
        (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Drucker)
Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis                     127
                                                                                                             127
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  • 1. Wissensmanagement in der Praxis Dipl.-Wirtsch.Ing. Andreas Genth Verigy Germany GmbH Karlsruhe, 20. April 2010
  • 2. <about>Andreas Genth</about> Seit 2006 Web Program Manager Service & Support, Verigy, Böblingen 2003 – 2006 e-Business Program Manager, Semiconductor Test Systems, Agilent Technologies 2001 – 2003 e-Business Manager, Silicon Systems Test Division, Agilent Technologies 2000 – 2001 Online Communications Consultant, Agilent Technologies, Böblingen 1996 – 2000 Studium des Product Engineering, Hochschule Furtwangen Thematische Schwerpunkte: Dokumentation, Kommunikation und Neue Medien Studienbegleitend: 1999 – 2000 Funktionale Konzeption von Web Portalen (Diplomarbeit), 21TORR, Reutlingen 1998 – 1999 Corporate Communications (PR, IR), GFT Technologies AG, St. Georgen 1998 New Media Design (Praktikum), Tanner AG, Lindau 1992 – 1996 Studium der Betriebswirtschaftslehre, Universität Regensburg Studienbegleitend: 1992 – 1996 IT Support, Sales Support / Promotions bei Texas Instruments, Freising Seit 2006 Mitglied im American Productivity & Quality Center (APQC) Seit 1996 Mitglied der tekom e.V. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 2
  • 3. Agenda 09:00 Begrüßung und kurze Einführung 09:10 Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0 10:30 Pause 10:45 Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen 11:30 Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg 12:30 Mittagessen 13:15 Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check 14:00 Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich 14:30 Pause 14:45 WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise 15:15 Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele 15:45 Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen 16:15 Pause 16:30 WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment 16:45 Zusammenfassung und Feedback 17:00 Veranstaltungsende Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 3
  • 4. Shift Happens - Veränderung passiert Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 44 http://www.public.iastate.edu/~mcleod/didyouknow/didyouknow4.mpg
  • 5. Verändertes Umfeld, veränderte Arbeitsprozesse Globale Wertschöpfungsnetze Zusammenarbeit mit steigender Anzahl an internen und externen Partnern Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 5
  • 6. Verändertes Umfeld, veränderte Arbeitsprozesse Dezentrale, vernetzte Organisationsstrukturen Teams bestehen aus organisatorisch und geografisch verteilten Partnern Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 6
  • 7. Verändertes Umfeld, veränderte Arbeitsprozesse Reale und virtuelle Mobilität Information und Kommunikation immer und überall, in Echtzeit Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 7
  • 8. Verändertes Umfeld, veränderte Arbeitsprozesse "Realtime-Enterprise" Verkürzte Produktlebenszyklen, schnelle und flexible Prozesse Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 8
  • 9. Verändertes Umfeld, veränderte Arbeitsprozesse Knowledge Society Wissen als zentrale Ressource, Information Overflow als zentrale Herausforderung Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 9
  • 10. Veränderte Prozesse - Veränderte Anforderungen Starre, hierarchische Organisations- und Kommunikationsstrukturen... ... sind in diesem Umfeld nicht überlebensfähig. (Foto: http://www.flickr.com/photos/flickrsteve/221956254) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 10
  • 11. Veränderte Prozesse - Veränderte Anforderungen Effiziente Kommunikation, effiziente Zusammenarbeit und effizientes Wissensmanagement... ... werden zu strategischen Wettbewerbsfaktoren. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 11
  • 12. Veränderte Prozesse - Veränderte Anforderungen Informations- und Kommunikationstechnologien... ... treiben und unterstützen den Wandel Referent: (Foto: Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis Andreas http://www.flickr.com/photos/33887244@N03/4046955211/) 12
  • 13. Veränderte Anforderungen – Veränderte Tools Das World Wide Web im Wandel Veränderte Arbeits- und Kooperationskultur Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 13
  • 14. Agenda 09:00 Begrüßung und kurze Einführung 09:10 Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0 10:30 Pause 10:45 Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen 11:30 Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg 12:30 Mittagessen 13:15 Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check 14:00 Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich 14:30 Pause 14:45 WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise 15:15 Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele 15:45 Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen 16:15 Pause 16:30 WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment 16:45 Zusammenfassung und Feedback 17:00 Veranstaltungsende Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 14
  • 15. Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0 INHALTE Web 2.0 <die (r)evolution>: Social Networking, Begriffsdefinition Enterprise 2.0: Web 2.0 for Business People, Web 2.0 im Unternehmen, Unternehmen im Web 2.0 Enterprise 2.0 Begriffsdefinition, Wissensmanagement 2.0 Einsatzmöglichkeiten und deren Relevanz Dienste und Anwendungen, Einsatzebenen, Effekte und Budgetierung, Barrieren, Potenziale in Deutschland Risiko- und Erfolgsfaktoren: Motivation, Zielgruppe, Generation Einfluss auf Unternehmenskultur Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 15
  • 16. Web 2.0 <die (r)evolution> Web 1.0 – Connected Information Informationen in Form verlinkter Webseiten Statische Inhalte, global verfügbar Veränderung in der Art und Weise, wie wir auf Informationen zugreifen Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 16
  • 17. Web 2.0 <die (r)evolution> Web 1.5 – Connected Applications Service Oriented Architecture Dynamische Inhalte, erlauben Interaktion der Systeme mit den Benutzern Veränderung in der Art und Weise, wie wir Anwendungen entwickeln und nutzen Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 17
  • 18. Web 2.0 <die (r)evolution> Web 2.0 – Connected Users Anwender teilen Informationen im Internet über einfach handhabbare Web-basierte „Social Software“ Von Nutzern erstellte Inhalte, Interaktion zwischen den Benutzern Veränderung in der Art und Weise, wie wir Informationen teilen und zusammenarbeiten Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 18
  • 19. Web 2.0 <die (r)evolution> Web 1.0 Web 2.0 Meist „Read-Only“ Meist „Read-Write“ 45 Mio. globale Nutzer (1996) 1 Mill.+ globale Nutzer (2006) Bezug auf Firmen Bezug auf Communities Home Pages Blogs Inhalte besitzen Inhalte teilen Britannica Online Wikipedia HTML, Portale XML, RSS Web Formulare Web Anwendungen Verzeichnisse (Taxonomie) Tagging („Folksonomy“) Netscape Google Page Views Cost per Click Werbung „Mundpropaganda“ Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 19
  • 20. Web 2.0 <Wir vertrauen Menschen> Grad an Vertrauen* in Arten von Werbung, April 2007/2009 * z.B. 90 percent of respondents trusted “completely” or - 2009 “somewhat” recommendations - 2007 from people they know (Quelle: Nielsen Global Online Consumer Survey April 2007/2009 - Base: All Respondents) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 20
  • 21. Web 2.0 <Social Networking> http://www.youtube.com/watch_popup?v=LIHAFrBF7zo Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 21
  • 22. Web 2.0 <(K)eine Begriffsdefinition> Web 2.0 - Der Begriff ist nicht genau definiert. Geprägt wurde er durch die O'Reilly Media Web 2.0 Conference im Oktober 2004. Web 2.0 vereint verschiedene Technologien, die helfen, sog. „User Generated Content“ zu erzeugen. Inhalte von Webseiten werden vom Seitenbetreiber gemeinschaftlich mit ihren Nutzern erstellt, d.h. die Gemeinschaft der Nutzer sucht nicht nur die Informationen, sondern stellt sie auch bereit. Man spricht auch von „Social Software“. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 22
  • 23. Web 2.0 <(K)eine Begriffsdefinition> "Web 2.0 is an attitude, not a technology." (Tim O'Reilly) Referent: Andreashttp://www.flickr.com/photos/martincanchola/3177646903) (Foto: Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 23
  • 24. Web 2.0 <Umfrage> Welche der folgenden Web 2.0 Elemente kennen und nutzen Sie persönlich? Wikis, Blogs (z.B. Wikipedia, Blogger) Social Networks (z.B. Xing, LinkedIn, Facebook, MySpace, etc.) Mashups (z.B. iGoogle) Microblogging (z.B. Twitter) Sonstiges (z.B. Slideshare, YouTube, Flickr, etc.) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 24
  • 25. Enterprise 2.0 <Web 2.0 for Business People> Web 2.0 im Unternehmen, Unternehmen im Web 2.0 Integration von Web 2.0 Technologie & Möglichkeiten mit Unternehmensinformationssystemen & - anwendungen Veränderung in der Art und Weise, wie wir innerhalb des Unternehmens und über Unternehmensgrenzen hinaus arbeiten Kommerzielle Lösungen versuchen, die gesammelten Anforderungen in einem Produkt zu vereinen Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 25
  • 26. Enterprise 2.0 <Web 2.0 for Business People> Web 2.0 im Unternehmen, Unternehmen im Web 2.0 Kommunikation Inhalte (Email,IM, ...) Anwendungen Zusammenarbeit Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 26
  • 27. Enterprise 2.0 <Begriffsdefinition> Einsatz von Sozialer Software in Unternehmen Zur Projektkoordination, zum Wissensmanagement und zur Innen- und Außenkommunikation Der freie Wissensaustausch unter den Mitarbeitern wird gefördert und gefordert. Der Begriff umfasst nicht nur die Tools, sondern auch eine Tendenz der Unternehmenskultur. Abkehr von der hierarchischen, zentralen Steuerung, hin zur autonomen Selbststeuerung von Teams, die von Managern eher moderiert als geführt werden. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Enterprise_2.0) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 27
  • 28. Enterprise 2.0 <Begriffsdefinition II> Im Enterprise 2.0 geht es um die Menschen. Das Unternehmen als soziales Netzwerk umfasst Mitarbeiter, Partner und Kunden. Wissensmanagement ist Vernetzungs- und Kommunikationsaufgabe. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 28
  • 29. Enterprise 2.0 <Eigenschaften> Enterprise 1.0 Eigenschaften Enterprise 2.0 Eigenschaften Statische Inhalte Dynamische Inhalte Herstellerbezogene Information Teilnehmerbezogene Information Nutzer erhalten Nachrichten Nutzer abonnieren Nachrichten Zentrale Steuerung der Inhalte Befähigung des Einzelnen Top Down Einführung Bottom Up Einführung Nutzer recherchieren und suchen Nutzer publizieren und abonnieren Basis: Geschäftliche Interaktionen Basis: Soziale Beziehungen Angebot für die breite Masse Angebot für spezielles Interesse Vordefinierte Strukturen Nutzer-Tags definieren Strukturen E1.0 = Nutzen für andere E2.0 = Nutzen für mich (& andere) (Quelle: nach R.Todd, http://www.rtodd.com/collaborage/2007/05/enterprise_10_versus_20.html) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 29
  • 30. Enterprise 2.0 <Einsatzmöglichkeiten> Strukturierung von Inhalten durch deren Nutzer (z.B. Wikipedia) Bereitstellung von Inhalten durch Nutzer (z.B. Wikipedia) Soziale Vernetzung der Nutzer (z.B. Xing, Facebook etc.) Vereinfachte Integration von Diensten/ Inhalten aus unterschiedlichen Quellen auf einem Portal (z.B. iGoogle) Möglichkeit für Nutzer, Inhalte oder Vorgänge zu bewerten und mit Tags zu versehen (z.B. Portale von eBay, Amazon) Verlagerung von Softwareaufgaben auf webgestützte Dienste (Software as a service [SaaS], z.B. webgestützte Applikationen wie Google Docs) Wandel der Verbreitung vom aktiven Abfragen der Inhalte zum Abonnieren und damit einer automatisierten Zustellung (z.B. Podcasts, RSS-Feeds) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 30
  • 31. Enterprise 2.0 <Einsatzmöglichkeiten/Relevanz> WM Referent: Andreas BITKOM - Bundesverband Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis (Quelle: Genth, Verigy Germany GmbH | Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) 31
  • 32. Enterprise 2.0 <Dienste und Anwendungen> Web Content-Management-Systeme Inhalte online publizieren mit Standardisierung und redaktioneller Infrastruktur Document-Management-Systeme Dokumente zentral verwalten Gruppenräume Arbeitsbereiche für Gruppen und Projektteams Soziale Netzwerke Bilden Mitarbeiter/Kontakte ab und lassen diese ihr Netzwerk strukturieren, pflegen und erweitern, Personal Branding, Kommunikationsforum Instant Messaging / Presence Nachrichten sofort zustellen, Anzeige des aktuellen Status, z.B. anwesend/beschäftigt Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 32
  • 33. Enterprise 2.0 <Dienste und Anwendungen II> Wikis Einfach zu strukturierende Plattform, Dokumentationen und Handbücher, Projektkommunikation Blogs / Weblogs Möglichkeit, unkompliziert aktuelle Vorgänge zu veröffentlichen und dazu Kommentare abzugeben, persönliche/Team- Wissenbasis, Best Practices, Lessions learned MicroBlogs Business Tweets (twitter), fortlaufende Dokumentation von Ideen, Issues, Aktivitäten, Projektstatus Podcasts Video- und Audioinhalte werden zum Konsum bzw. Abonnement angeboten Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 33
  • 34. Enterprise 2.0 <Dienste und Anwendungen III> “For which of the following business reasons are you using wikis?” WM Base: 105 IT decision-makers at US companies with 500 or more employees that have implemented or are piloting wikis (multiple responses accepted) Referent: Andreas Forrester Research,GmbH |2007 US Web 2.0 Online Survey) (Quelle: Genth, Verigy Germany June Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 34
  • 35. Enterprise 2.0 <Dienste und Anwendungen IV> Diskussions-Foren Themenzentrierte Diskussion in hierarchischen Thema-Antwort- Strukturen Empfehlungs- und Bewertungsverfahren Nutzer geben Feedback zur Qualität und Nützlichkeit von Inhalten Tagging Inhalte werden mit Schlagworten, sog. Tags, klassifiziert und eingeordnet Social Bookmarking Lesezeichen werden kommentiert, mit Tags versehen und für andere Nutzer freigegeben RSS Feeds Nachrichten & Infos lassen sich in einzelnen Kanälen abonnieren, Realisierung eines personalisierten Nachrichtenportals Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 35
  • 36. Enterprise 2.0 <Dienste und Anwendungen V> Mashups Informationen und Leistungen aus unterschiedlichen Quellen, Diensten und Applikationen werden auf einer Seite/Portal aggregiert Semantic Web Technologien Semantische Strukturierung von Inhalten, es können Suchergebnisse von Maschinen im Kontext gefunden werden, auch wenn gesuchte Schlagworte nicht vorkommen Webconferencing Synchrone Zusammenarbeit an Inhalten Präsenzen in einer virtuellen Welt z.B. Second Life Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 36
  • 37. Enterprise 2.0 <Dienste und Anwendungen VI> WM N=356 (gemittelt) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis und neue Medien e.V.) (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation 37
  • 38. Enterprise 2.0 <Einsatzebenen> WM (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 38
  • 39. Enterprise 2.0 <Effekte> WM Wissen Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis und neue Medien e.V.) (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation 39
  • 40. Enterprise 2.0 <Effekte und Budgetierung> WM Wissen Referent: (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis Telekommunikation und neue Medien e.V.) 40
  • 41. Enterprise 2.0 <Barrieren> Nutzen unklar Aufwand zu hoch Zu viele Sicherheitsrisiken Verlust von Informationen befürchtet Fehlende Bereitschaft der Mitarbeiter zur Nutzung von Web-2.0- Technologien Geschäftsführung setzt andere Prioritäten Noch nicht ausreichendes Know-How der Mitarbeiter Mangelnde technische Reife der vorhandenen Web-2.0- Lösungen für den produktiven Einsatz Vorhandene IT-Infrastruktur nicht ausreichend kompatibel Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 41
  • 42. Enterprise 2.0 <Barrieren in Branchen> WM Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis Telekommunikation (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, und neue Medien e.V.) 42
  • 43. Fortschritt <Barrieren> Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis (Bild: Bernd Zeller, http://darvins-illustrierte.de/start.php?d=2610&extra=2609) 43
  • 44. Enterprise 2.0 <Potenziale in Deutschland> ITK-Technologien Weniger als die Hälfte der Befragten sieht sich hinreichend unterstützt. Nutzen Für fast zwei Drittel der Befragten ist der unklare Nutzen ein wichtiges Hindernis für die Einführung von Web 2.0-Anwendungen in ihrem Unternehmen. Erfahrung Es fehlt die Erfahrung mit dem effizienten, unternehmensübergreifenden Einsatz von Web 2.0- Anwendungen. (Quelle: CoreMedia, Studie "Enterprise 2.0 in Deutschland", Nov 2007) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 44
  • 45. Enterprise 2.0 <Potenziale in Deutschland> Verbreitung Nur ein marginaler Anteil der Unternehmen setzt Web 2.0- Anwendungen bisher unternehmens- oder abteilungsübergreifend ein. Integration Ohne eine übergreifende Vernetzung entstehen mit der Einführung von Web 2.0-Anwendungen nur weitere Wissensinseln, die einer effizienten Nutzung im Wege stehen. Verständnis Web 2.0 wird als Lösungsansatz im Kampf gegen irrelevante Informationen nicht wahrgenommen. (Quelle: CoreMedia, Studie "Enterprise 2.0 in Deutschland", Nov 2007) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 45
  • 46. Enterprise 2.0 <Potenziale in Deutschland> Einordnung Das Potenzial von Web 2.0 wird vor allem in kundennahen Bereichen (Marketing/PR) gesehen. Wahrnehmung Das Problem, kollektives Wissen von Mitarbeitern, Partnern und Kunden nicht zu nutzen, wird nicht erkannt. Reifegrad Trotz des aktuellen Hypes um das Thema kennt fast ein Viertel der befragten Fachbereichsleiter in Unternehmen den Begriff Web 2.0 nicht. Von denen, die Web 2.0 kennen, glaubt fast fast ein Viertel, dass Web 2.0 für Unternehmen nicht relevant ist (Quelle: CoreMedia, Studie "Enterprise 2.0 in Deutschland", Nov 2007) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 46
  • 47. Enterprise 2.0 <Risikofaktor Motivation> Viele der auf extrinsischer Motivation basierenden Einführungen über die direkte oder indirekte Bezahlung sind gescheitert. Beispiel: Einführung ShareNet als Wissensmanagementplattform im Vertrieb bei Siemens ICN Kopplung variabler Gehaltsbestandteile an die: Zahl der eingestellten Erfahrungsberichte Zahl der eingestellten Erfahrungsberichte, die als nützlich bewertet werden Zahl der genutzten eingestellten Erfahrungsberichte Dieser Motivationsversuch ist gescheitert. Es besteht die Gefahr, dass intrinsische Motivation durch extrinsische verdrängt wird! (Quelle: Siemens AG) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 47
  • 48. Enterprise 2.0 <Erfolgsfaktor Motivation> „Der stärkste Trieb in der menschlichen Natur ist der Wunsch, bedeutend zu sein.“ (John Dewey) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 48
  • 49. Enterprise 2.0 <Erfolgsfaktor Motivation> Intrinsisch motiviert heißt, an der Arbeit selbst interessiert zu sein. Zufriedenheit mit der Arbeit, der Erfahrung und ihren Ergebnissen Einhaltung von Standards (ethische Standards, Fairness, Teamgeist) Das Erreichen persönlicher Ziele: Als Experte anerkannt und bekannt werden Einen Beitrag leisten, damit einem später selbst geholfen wird, wenn es nötig ist Bestandteil eines Ganzen werden, z.B. in einer Funktion als Themenverantwortlicher Außerdem haben sich bewährt: Awards, Gewährung von Freiräumen, Möglichkeiten zur Erhöhung der sozialen Präsenz … Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 49
  • 50. Enterprise 2.0 <Mitarbeiter ziehen mit> (Quelle: Forrester Research, June 2007 US Web 2.0 Online Survey) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 50
  • 51. Enterprise 2.0 <Erfolgsfaktor Zielgruppe> „The Participation Inequality Phenomenon” (Hill) Die „90-9-1“ Regel: (der ungleichen Beteiligung) 90% 90% der Nutzer konsumieren, ohne selbst etwas beizutragen 9% der Nutzer beteiligen sich 9% von Zeit zu Zeit 1% der Nutzer erstellt die Masse der Inhalte 1% Ziel muss es sein, die 1% zu erhöhen. (Quelle: Jakob Nielsen, 2006, http://www.useit.com/alertbox/participation_inequality.html) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 51
  • 52. Enterprise 2.0 <Erfolgsfaktor Generation> Generationenkonflikt? Sich ändernde Einstellung gegenüber und Erwartung an die berufliche Tätigkeit Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 52
  • 53. Enterprise 2.0 <Einfluss auf Unternehmenskultur> Wie beeinflusst Enterprise 2.0 die Kultur in Ihrem Unternehmen? WM (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 53
  • 54. Enterprise 2.0 <Umfrage> Setzen Sie im Unternehmen bereits Web 2.0 Techniken ein? Ja, Wikis, Blogs, etc. Ja, Social Networks Ja, Mashups (Enterprise Suites) Nein In Planung Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 54
  • 55. Agenda 09:00 Begrüßung und kurze Einführung 09:10 Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0 10:30 Pause 10:45 Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen 11:30 Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg 12:30 Mittagessen 13:15 Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check 14:00 Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich 14:30 Pause 14:45 WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise 15:15 Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele 15:45 Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen 16:15 Pause 16:30 WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment 16:45 Zusammenfassung und Feedback 17:00 Veranstaltungsende Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 55
  • 56. Case Study 1 <Konzeption eines Wikis> Die folgende Checkliste nennt geeignete Schritte für das Vorgehen beim Aufbau eines Wikis im Unternehmen. Diese basieren zum größten Teil auf Erfahrungen aus Industrieprojekten und müssen nicht unbedingt genau in dieser Reihenfolge erfolgen. 1. Organisatorische 2. Technische 3. Redaktionelle Rahmenbedingungen Rahmenbedingungen Rahmenbedingungen Idee zur Einführung eines Wiki Client-seitige IT-Infrastruktur Erste Inhalte generieren Wiki Know-How aufbauen bereitstellen „Structure Framework“ erstellen Wiki im Unternehmen Wiki-Anwendung definieren Naming Scheme definieren kommunizieren und bewerben Server-seitige IT-Infrastruktur Erste Erfahrungen sammeln, WikiCoaches bestimmen bereitstellen „Aussäen“, kritische Masse an Themengebiet identifizieren und Inhalt schaffen abstecken Schulen und freigeben Potenzielle Nutzergruppen Regelmässige Reviews definieren Form des Inhalts festlegen Wiki zu anderen Systemen und WM-Projekten abgrenzen WikiAdmin / Moderator bestimmen Bestehende Inhalte identifizieren Sicherheitskonzept und Zugangsberechtigungen definieren (Quelle: Leitfaden für den Aufbau einer unternehmensinternen Wissensbasis mit Hilfe von Wiki, Christopf Puls, Luca Bongulielmi, Patrick Henseler, Zentrum für Produktentwicklung, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, März 2002) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 56
  • 57. Agenda 09:00 Begrüßung und kurze Einführung 09:10 Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0 10:30 Pause 10:45 Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen 11:30 Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg 12:30 Mittagessen 13:15 Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check 14:00 Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich 14:30 Pause 14:45 WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise 15:15 Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele 15:45 Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen 16:15 Pause 16:30 WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment 16:45 Zusammenfassung und Feedback 17:00 Veranstaltungsende Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 57
  • 58. Enterprise 2.0 <Der Weg zum Erfolg> Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 58
  • 59. Enterprise 2.0 <Der Weg zum Erfolg> INHALTE Dimensionen des Erfolges Integration als Schlüssel zum Erfolg Organization: Integration in Strukturen & Prozesse, das Prinzip „Perpetual Beta“ Technologie: Integration der Werkzeuge & Architektur Kultur und Bereitschaft, Kultur leben, Kultur und Führung, Kultur als Ziel, Kultur und Regeln Das eigene Enterprise 2.0 definieren und umsetzen Rahmenbedingungen, Nutzen von Social Software, Strategien für den Wandel Readiness Check und erfolgreicher Start Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 59
  • 60. Enterprise 2.0 <Dimensionen des Erfolges> Integration der Werkzeuge E2.0-Unternehmen bilden Geschäftsprozesse mit innovativen Web-2.0-Technologien ab. Selbstorganisation als ein zentrales Prinzip Agilität und Effizienz des Unternehmens werden gefördert. Wichtige Effekte Höhere Lernfähigkeit und beschleunigte Innovationszyklen. Kultur, Organisation und Technologie Ein erfolgreiches Enterprise-2.0-Unternehmen zeichnet sich aus durch die Optimierung dieser drei Erfolgsmerkmale. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 60
  • 61. Enterprise 2.0 <Dimensionen des Erfolges> Kultur Führungskultur Mitarbeitermotivation Vermittlung der Vision, Mission und der Ziele des Unternehmens Unternehmenskultur Beeinflußt Fähigkeit des Unternehmens, Chancen zu nutzen oder auf Veränderungen zu reagieren. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 61
  • 62. Enterprise 2.0 <Dimensionen des Erfolges> Organisation Definiert die Art der Beziehungen inner- und außerhalb des Unternehmens Legt Regeln, Kontrolle, Rechenschaft, Verantwortung und Autorität fest Ein gut durchdachtes und noch besser formuliertes Organisationsmodell ist entscheidend, um kreative Energien im Unternehmen auszunutzen. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 62
  • 63. Enterprise 2.0 <Dimensionen des Erfolges> Technologie IT Infrastruktur für Architektur und Applikationen ist zuverlässig und skalierbar. Geschäftsprozess-Anwendungen nutzen situativ und kontextspezifisch einzelne Web-2.0-Tools. Beispiel: Im „Angebot-zu-Auftrag-Prozess“ werden neben CRM- und ERP-System auch weitere kollaborative Kommunikationstools genutzt. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 63
  • 64. Enterprise 2.0 <Der Schlüssel zum Erfolg...> ... von Social Software im Unternehmen ist ... ... Integration. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 64
  • 65. Enterprise 2.0 <Integration> Erfolg erfordert... Eine abgestimmte Organisation Einpassung in die Technologielandschaft Einen neuen Teamgeist. Nur dann passt alles zusammen. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 65
  • 66. Enterprise 2.0 <Organization> Integration in Strukturen & Prozesse Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 66
  • 67. Enterprise 2.0 <Organisation / Integration> Integration in Strukturen & Prozesse Wo arbeiten komplexe, verteilte Teams? Wo landen die Ideen unserer Kunden? Wo sind glaubwürdige Kommunikation und Dialog wichtig? Wer ist schon engagiert? Wie können Innovatoren einbezogen werden? Einsatzgebiete und Einsatzebenen priorisieren. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 67
  • 68. Enterprise 2.0 <Start small – think big.> Das Prinzip „Perpetual Beta“: 1. Zielbild entwickeln. 2. Konkretes Problem als Pilot adressieren. 3. Pilot umsetzen, Erfahrung sammeln. 4. Zielbild aktualisieren. 5. Pilot verbessern, weitere Anwendungen starten. Im Sinne des Web-2.0-Prinzips des „Perpetual Beta“ schließt dieser Wandel nicht ab. Tools, Verfahren und Konzepte werden immer wieder kritisch auf ihre Eignung geprüft und angepasst. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 68
  • 69. Enterprise 2.0 <Organisation / Checkliste> Was ist noch wichtig? Neue Ro ll Neue An en re Prozesse izsysteme a Update v npassen on Vorgehen Methoden und s Betriebs modellen ra Datensic t einbeziehen h Geschäf erheit und Comp ts li IT anpas verständnis un ance klären sen d Aufga ben der Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 69
  • 70. Enterprise 2.0 <Technologie> Integration der Werkzeuge und Architektur Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 70
  • 71. Enterprise 2.0 <Technologie / Integration> Integration der Werkzeuge & Architektur Welches Wissen brauchen wir für unseren Erfolg? Welche Rolle spielt Social Software dabei? Heute als Prototyp ... und in Zukunft als Kernapplikation? Social Software, das sind Tools wie Wiki, Mashups, Blog, Social Bookmarking, Social Network, Microblog, Forum, Tagging, ... Jede der Technologien hat Ihre besonderen Vorzüge und Einsatzmöglichkeiten, doch erst die Kombination und damit die Wahlmöglichkeit im täglichen Gebrauch bringt das volle Potenzial zur Geltung. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 71
  • 72. Enterprise 2.0 <Technologie / Integration II> Wie passt sich Social Software in unsere Zielarchitektur ein? Wofür soll Social Software im Intranet genutzt werden? (Bsp. Social Intranet: Organisation, Interest Groups, Innovation, Portfolio & Lösungen, Corporate Social Network, ...) Was bleibt zentral redaktioniert? (Bsp. Redaktioniertes Intranet: Org-News, HR Services, Newsletter, Marktforschung, Referenzen, ...) Wofür wird Social Software in Internet genutzt? (Bsp. Social Internet: Experten-Blogs, externe Projektbereiche, Inhalte im Web (YouTube), Xing Enterprise Community, ...) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 72
  • 73. Enterprise 2.0 <Technologie / Integration II> Wie passt sich Social Software in unsere Zielarchitektur ein? Was wird im Internet redaktioniert? (Bsp. Redaktioniertes Internet: Corporate Internet, Microsites, ...) Wie ist klassische Kommunikation verknüpft? (Bsp. Email, VoIP, Instant Messaging, Conferencing, ...) Welche Geschäfts-Anwendungen sind relevant für eine übergreifende Integration? (Bsp. ERP, CRM, Line of Business Apps, Workflow, ..., in Dashboard, Suche, Corporate Tagging/Feeds, Business Intelligence) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 73
  • 74. Enterprise 2.0 <Technologie / Integration III> Eine gute technische Integration ... ... verknüpft Informationen aus verschiedensten Quellen und macht sie zugänglich. Sie schützt aber auch vor Informationsüberlastung durch bedarfsgerechte und personalisierte Filterung. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 74
  • 75. Enterprise 2.0 <Technologie / Checkliste> Verfügbarkeit und Performance Einfach er sind Pflicht. Funktio und intuitiver n Zugriff Perform al getestet an Backup ce gesichert u Service nd Recovery ge L si Datensi evels vereinbart chert ch e Complia rheit und Skalier nce gewährleist bar et Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 75
  • 76. Enterprise 2.0 <Kultur> Integration mit den Menschen Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 76
  • 77. Enterprise 2.0 <Kultur und Bereitschaft> "The gap between what's technically possible and what the corporate culture is willing and able to accept is often wider than many people automatically assume.“ (Dion Hinchcliffe) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 77
  • 78. Enterprise 2.0 <Kultur leben> „Kultur ist eine indirekte Variable, Kultur kann nicht erzeugt werden!“ (Prof. Peter Kruse) (vor)leben Kultur verändern. f d er Che Muss achen? mitm Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 78
  • 79. Enterprise 2.0 <Kultur und Führung> Ein guter Chef muss nicht online sein... http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d1/Portrait_Gandhi.jpg/ 399px-Portrait_Gandhi.jpg Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 79
  • 80. Enterprise 2.0 <Kultur und Führung II> ... aber er gehört in den Mittelpunkt der Kommunikation. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 80
  • 81. Enterprise 2.0 <Kultur als Ziel> Ist unsere Unternehmenskultur bereits so weit? Die passende Kultur ist ein Ziel, keine Voraussetzung für E 2.0. Start small - think big. Agile Projektarbeit. Offenheit als Regel: Geschlossene Bereiche nur auf Antrag. Mitarbeiter als Sprachrohr im Web. Executive Blog. Mitarbeiter Blog. Kommentare zulassen. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 81
  • 82. Enterprise 2.0 <Kultur und Regeln> Offenheit wo möglich, Regeln wo nötig. Zuhören und Feedback annehmen Transparenz schafft Vertrauen Die Bühne für Vernetzung bereiten (online und offline) Mehr Eigenverantwortung Das Waterline Prinzip beachten Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 82
  • 83. Enterprise 2.0 <Kultur / Checkliste> Unternehmenskultur am Beispiel der „Wikiquette“ Keine pe r Geh von sönlichen Angr g if Sei freu uten Absichten fe n aus Hilf and dlich e Besser s ren pr Angesic icht es sich von h Angesic Lass an t ht zu deren B Vergib u en nd verg utzern die Ano iss nymitä t Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 83
  • 84. Enterprise 2.0 <Kultur definieren> Das eigene Enterprise 2.0 definieren... Nach einer Idee von J. Robes, www.weiterbildungsblog.de Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 84
  • 85. Enterprise 2.0 <Kultur umsetzen> ... und umsetzen. Kommu nikation Verknüp pl fung m anen Anreize it k und Rew lassischen Eve Reverse ards nts Mentori Schulun ng g und L Neue M ernen eetingfo Erfolge rmate ( promote Open Sp Weg vom n ace, Unk großen C onferen hin zu k zen) hange M lei anagem Manage nen, kontinuie ent Proje ment S rlichen C k upport e inholen hange A t, ... ktionen Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 85
  • 86. Enterprise 2.0 <Implementation> Es gibt viel zu tun. Lohnt sich das überhaupt? Haben wir nicht andere Prioritäten in diesen Zeiten? Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 86
  • 87. Enterprise 2.0 <Implementation II> "A difficult economic environment argues for the need to innovate more, not to pull back." (Ken Chenault, CEO American Express) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 87
  • 88. Enterprise 2.0 <Social Software> Social Software, richtig integriert, kommt bei den Mitarbeitern an... Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 88
  • 89. Enterprise 2.0 <Infrastruktur> …und wird damit zur unverzichtbaren Wissensinfrastruktur im Unternehmen. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 89
  • 90. Enterprise 2.0 <Kultur> „In an economy where the only certainty is uncertainty, the one sure source of lasting competitive advantage is knowledge.“ (Ikujiro Nonaka) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 90
  • 91. Enterprise 2.0 <Strategien für den Wandel> Der gezielte Wandel erfordert die Orientierung an einer Strategie und die Entwicklung günstiger Rahmenbedingungen. Enterprise-2.0-Arbeitsweisen und -Werkzeuge müssen die Arbeit der Mitarbeiter vereinfachen. In Abhängigkeit vom Standardisierungsgrad der Prozesse in der Organisation sind unterschiedliche Ansätze zur Motivation und Effizienzsteigerung notwendig. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 91
  • 92. Enterprise 2.0 <Strategien für den Wandel> Ein erfolgreiches Enterprise 2.0 verbindet Bottom-Up- und Top-Down-Ansatz. Voraussetzung dafür ist eine offene, innovations- freudige Unternehmenskultur. Um mögliche Emergenzeffekte aus Zusammenarbeit nutzen zu können, sind technische Rahmenbedingun- gen notwendig, insbesondere ein ganzheitliches, gelebtes Informationsarchitektur-Konzept. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 92
  • 93. Enterprise 2.0 <Was kommt danach?> Ausblick & Herausforderungen Hyper Cycle „Tal der Ernüchterung" Ständige Weiterentwicklung der Tools (Google Wave-Style) Integration des E2.0 vorantreiben (ECM, DMS, BPM, UC/UM) Die nächste Grenze: Einsatz (Quelle: jenseits der Firewall (Social CRM) http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/9/94/Gartner_Hype_Cy cle.svg) Deep ROI: Business Intelligence durch Social Economies Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 93
  • 94. Enterprise 2.0 <Wo stehen wir?> (Quelle: Gartner's 2009 Hype Cycle Special Report) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 94
  • 95. Enterprise 2.0 <Readiness Check> Ist Ihr Unternehmen fit für Enterprise 2.0? Unternehmen, die das für sich in Anspruch nehmen können, haben in der Regel eine Strategie zur Optimierung der drei wichtigen Bereiche: Kultur, Organisation und Technologie. Enterprise 2.0 ist keine Frage von Technologie und Applikationen allein und geht auch über die Veränderung von Unternehmensstrukturen hinaus. Vielmehr ist Enterprise 2.0 eine ganzheitliche Unternehmens- philosophie, die auf Selbstorganisation, Hierarchieabbau und Partizipation setzt. Das „Readiness“-Konzept ermöglicht eine Einschätzung, inwiefern die Erfolgsfaktoren Kultur, Organisation und Technologie innerhalb eines Unternehmens ausgeschöpft werden. Dabei sind zwei Aspekte bestimmend: Strategische Readiness und E-Readiness. (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 95
  • 96. Enterprise 2.0 <Readiness Check II> Enterprise 2.0- Strategische Readiness Readiness Kultur und Organisation, die Lern- und Bestimmung und Innovationsfähigkeit eines Unternehmens fördern und Beurteilung der zur Umsetzung der Unternehmensstrategie beitragen. (derzeitigen) Strategische Readiness (im Sinne einer mentalen Fähigkeiten und der Readiness) beschreibt aber auch, inwieweit die spezifischen Mitarbeiter für die Umsetzung der Kompetenzen des Unternehmensstrategie geeignet bzw. bereit sind. Unternehmens, die es E-Readiness benötigt, um ein Status und Potenzial der IT-Infrastruktur eines Enterprise-2.0- Unternehmens. So lässt sich eine Einschätzung treffen, Unternehmen zu sein wie vorteilhaft und gewinnbringend sich Web-2.0- bzw. zu werden. Technologien einsetzen lassen. Beide Aspekte der Readiness können mit den folgenden Tests eingeordnet werden. Ziel ist dabei eine pragmatische Standortbestimmung eines Unternehmens und die Einordnung in vier Unternehmenstypen. (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 96
  • 97. Enterprise 2.0 <Strategische Readiness Check > Bewertung der strategischen Readiness 1 2 3 4 5 (Kultur und Organisation) Flache - nicht hierarchische - Matrixorganisation oder projektbezogene Organisation Partizipative Führung Selbstorganisiertes Unternehmen Multilaterale-Kommunikation (mehrere Autoren, mehrere Konsumenten, Autor = Konsument) Projektarbeit in ad-hoc Teams mit wechselnden Zuständigkeiten, selbstorganisie-rend und lernend Punktzahl strategische Readiness Minimum 5, Maximum 25 Die Bewertung der einzelnen Kriterien erfolgt nach dem Grad der Erfüllung im Unternehmen: Von 1 - „haben/können wir nicht“ – bis 5 - „haben/können wir“. (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 97
  • 98. Enterprise 2.0 <E-Readiness Check> Bewertung der E-Readiness 1 2 3 4 5 (Technologie) Funktionsfähiges, internationales, organisationsübergreifendes Unternehmensnetzwerk Problemlose Integration neuer Lösungen Angemessene Performanz und Reaktionszeiten Organisationsweiter Zugriff auf vernetzte Systeme Applikationen binden standardisierte Tools oder Services ein Punktzahl E-Readiness Minimum 5, Maximum 25 Die Bewertung der einzelnen Kriterien erfolgt nach dem Grad der Erfüllung im Unternehmen: Von 1 - „haben/können wir nicht“ – bis 5 - „haben/können wir“. (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 98
  • 99. Enterprise 2.0 <Readiness Check Results> Die Readiness-Betrachtung liefert als E-Readiness (Technologie) 25 Hilfestellung und Orientierung einen Startpunkt für die Beschäftigung mit 20 Challenger Leader dem Wandel eines Unternehmens 15 zum Enterprise 2.0, ersetzt aber nicht die Entwicklung eines Detailplanes. 10 Slow Starter Visionary In Abhängigkeit von dieser Einordnung 5 unterscheiden sich die Maßnahmen zur Umsetzung von Enterprise 2.0. 5 10 15 20 25 30 Strategische Readiness (Kultur und Organisation) Charakteristische Merkmale der vier Unternehmenstypen sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst: (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 99
  • 100. Enterprise 2.0 <Readiness Check Typen> Typ Merkmale Erläuterung und Empfehlung Slow Starter Niedrige E-Readiness und Vor einer effektiven Einführung von Enterprise 2.0 in diesem Unternehmen liegt niedrige strategische die Verbesserung der Technologie, aber auch kultureller und organisationaler Readiness Wandel. In diesem Fall ist empfehlenswert, zunächst einen der Parameter mit dem höchsten Quick-Win-Potenzial zu ändern (z.B. Ausbau der IT-Infrastruktur), um dann anschließend weitere Maßnahmen zu ergreifen. Challenger Hohe E-Readiness und Der Fokus bei der Einführung von Enterprise 2.0 kann zunächst bei den niedrige strategische kulturellen bzw. organisationalen Aspekten des Wandels liegen. Readiness Hier kann z.B. durch die Einführung von Web-2.0-Tools (z.B. Wikis oder virtuelle Arbeitsräume), die Selbstlernen und Organisation in Projektgruppen unterstützen, die Etablierung einer durch hohe Eigeninitiative der Mitarbeiter gekennzeichneten Arbeitskultur unterstützt werden. Visionary Niedrige E-Readiness und Für eine erfolgreiche Einführung von Enterprise 2.0 wäre ein durch externe hohe strategische Berater begleitete Ausbau der IT-Infrastruktur ratsam, um das bestehende Readiness kulturelle und organisationale Momentum nicht zu verlieren. Zusammen mit der erweiterten IT-Infrastruktur könnten einfache Web-2.0- Technologien wie Intranet News mit Kommentarfunktion ausgerollt werden, um die offene Kultur zu unterstützen. Leader Hohe E-Readiness und In diesem dynamischen Umfeld bietet es sich an, anspruchsvolle Web-2.0- hohe strategische Technologien in bestehende Geschäftsprozesse zu integrieren. Readiness In diesem Fall könnten umfangreiche Web-2.0-Technologien eingesetzt werden. Beispiele sind Kommentar- und Bewertungsfunktionen in virtuellen Arbeitsräumen oder ein Expertennetzwerk, das über die Zahl von Intranetveröffentlichungen und positiven Peer-Bewertungen qualifizierte Ansprechpartner zu einem Thema ermittelt. (Quelle: BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 100
  • 101. Ein Drache fliegt nicht von allein Der erfolgreiche Start eines E2.0 Tools ist vergleichbar mit der Auswahl, dem Zusammenbau und dem Start eines Drachens. 1. Inspiriert vom Anblick bereits fliegender Drachen wird ein Drache gekauft (evtl. mehr nach ästhetischen als nach aerodynamischen oder funktionalen Kriterien ausgewählt). 2. Der Drache wird zuhause zusammengebaut. 3. Das Wohnzimmerfenster wird geöffnet, in der Erwartung, dass der Drache nun abhebt. 4. Allerdings bleibt der Drache da, wo er ist, und - im übertragenden Sinne - das schöne E 2.0 Tool verstaubt. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 101 101
  • 102. Wie ein Drache fliegen lernt Fehlannahme 1: Ein Drache fliegt von allein. In Wirklichkeit muss man zunächst eine Menge Energie investieren, um den Drachen auf eine Höhe zu ziehen, in der es ausreichend Wind gibt, damit er von selbst fliegt. Ebenso muss man ein neues Tool mit einiger Energie „hochziehen“. Fehlannahme 2: Ein einmal gestarteter Drache fliegt von selbst weiter. Hierbei wird unterschätzt, dass man eine gewisse Windstärke (einen gewissen Diskussions-und Wissensbedarf) benötigt, damit der Drache fliegt und dass man bei sich drehender Windrichtung nachjustieren muss, um zu vermeiden, dass der Drache wieder herunter fällt. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 102 102
  • 103. Enterprise 2.0 / Web 2.0 <Literaturempfehlung> Enterprise 2.0: Die Kunst, loszulassen von Willms Buhse, Sören Stamer, April 2008, Rhombos-Verlag, ISBN-10: 3938807687, ISBN-13: 978-3938807682 Enterprise 2.0: Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in Unternehmen von Michael Koch, Alexander Richter, Oktober 2007, Oldenbourg Verlag, ISBN- 10: 3486585789, ISBN-13: 978-3486585780 Leicht verständliche, englischsprachige Literatur zum Thema: Reshaping Your Business with Web 2.0 by Vince Casarez, Billy Cripe, Jean Sini, and Philipp Weckerle; 1st edition, September 2008, McGraw-Hill Osborne Media, ISBN-10: 0071600787, ISBN-13: 978-0071600781 The Long Tail by Chris Anderson, Rev Upd edition, July 2008, Hyperion, ISBN-10: 1401309666, ASIN: B001PTG4BO Groundswell by Charlene Li and Josh Bernoff, 1st edition, April 2008, Harvard Business School Press, ISBN-10: 1422125009, ISBN-13: 978-1422125007 Wikinomics by Don Tapscott and Anthony D. Williams, Expanded edition, April 2008, Portfolio Hardcover, ISBN-10: 1591841933, ISBN-13: 978-1591841937 Wikipatterns by Stewart Mader, 1st edition, December 2007, Wiley & Sons, ISBN-10: 0470223626, ISBN-13: 978-0470223628, ASIN: B002ECEGQG The Wisdom of Crowds by James Surowiecki, August 2005, Anchor, ISBN-10: 0-385-72170-6, ISBN-13: 978-0-385-72170-7 Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 103
  • 104. Agenda 09:00 Begrüßung und kurze Einführung 09:10 Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0 10:30 Pause 10:45 Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen 11:30 Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg 12:30 Mittagessen 13:15 Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check 14:00 Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich 14:30 Pause 14:45 WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise 15:15 Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele 15:45 Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen 16:15 Pause 16:30 WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment 16:45 Zusammenfassung und Feedback 17:00 Veranstaltungsende Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 104
  • 105. Case Study 2 <Enterprise 2.0 Readiness Check> 1. Bilden Sie die im Folgenden dargestellten Kriterien für Ihr Unternehmen auf einer Skala von 1 bis 5 ab. 2. Ordnen Sie anhand der Summe der erreichten Punkte Ihr Unternehmen in die Typologie der Unternehmen im Hinblick auf Enterprise- 2.0-Readiness ein. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 105
  • 106. Agenda 09:00 Begrüßung und kurze Einführung 09:10 Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0 10:30 Pause 10:45 Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen 11:30 Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg 12:30 Mittagessen 13:15 Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check 14:00 Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich 14:30 Pause 14:45 WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise 15:15 Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele 15:45 Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen 16:15 Pause 16:30 WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment 16:45 Zusammenfassung und Feedback 17:00 Veranstaltungsende Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 106
  • 107. Stories Of Success <Knowledge Management> Das Verigy e-Xpert Center (eXC) Eine höchst erfolgreiche Methode für effizienten Wissenstransfer Ziele Demonstration Entwicklungsmodell Pragmatischer Ansatz Grundlegende Frage Modul-Konzept Geschichte & Wachstum View-Konzept Erfolgsfaktoren Web 2.0 Funktionalität & Erweiterungen Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 107
  • 108. Agenda 09:00 Begrüßung und kurze Einführung 09:10 Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0 10:30 Pause 10:45 Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen 11:30 Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg 12:30 Mittagessen 13:15 Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check 14:00 Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich 14:30 Pause 14:45 WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise 15:15 Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele 15:45 Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen 16:15 Pause 16:30 WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment 16:45 Zusammenfassung und Feedback 17:00 Veranstaltungsende Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 108
  • 109. Wissensmanagement <Methoden> INHALTE Wissensexzellenz 6 Grundprobleme beim Umgang mit Wissen Fokusgruppen Expertenkreise = Communities of Practice Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 109
  • 110. Wissensmanagement <Wissensexzellenz> Was macht eine exzellente Wissensorganisation aus? 1. Wissensorientierte Unternehmensführung und –steuerung 2. Umgang mit Wissen in Geschäftsprozessen 3. Wissensmanagement in der Projektarbeit 4. Wissensorientierte Infrastruktur 5. Individuelles Wissen und Qualifikation 6. Umgang mit Wissen in Partnerschaften (Quelle: Wettbewerb "Exzellente Wissensorganisation", http://www.wissensexzellenz.de) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 110
  • 111. Wissensmanagement <6 Grundprobleme> 6 Grundprobleme beim Umgang mit Wissen Drohender Verlust von Wissen Fehlender Überblick über Wissen und Experten Ineffizienter Umgang mit Wissen im Geschäftsprozess Mangelnder Wissensaustausch Auswertung von Wissen und Erfahrung Ungenügende Weiterentwicklung von Wissen (Quelle: DiWis, Dialogbegleitung in Wissenswerkstätten, http://www.diwis.net) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 111
  • 112. WM Methoden <Fokusgruppen> Unter einer Fokusgruppe (aus dem Englischen: „focus group“) versteht man eine Form der Gruppendiskussion, die z.B. in der Marktforschung eingesetzt wird: Eine moderierte Diskussion mit 8-12 Teilnehmern, welche im Normalfall 1,5 bis 2 Stunden dauert und durch einen erfahrenen Moderator geleitet wird. Dabei werden gezielt ein Thema, ein Produkt, ein Unternehmen o.ä. diskutiert. Das Verfahren lässt sich ebenfalls gut auf Probleme und Fragen, die am Arbeitsplatz entstehen, übertragen. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 112 112
  • 113. Fokusgruppen <Vorteile> Fokusgruppen lassen sich schnell durchführen. Der Aufwand ist gering. Auch "unfertige" Produkte und Vorlagen, können besprochen werden. Die Gruppendiskussion mit einer Fokusgruppe bringt meist neue Informationen. Die Kosten sind überschaubar. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 113 113
  • 114. WM Methoden <Expertenkreise> Expertenkreise = Communities of Practice Expertenkreise sind über einen längeren Expertenkreise sind über einen längeren Zeitraum bestehende Personengruppen, Zeitraum bestehende Personengruppen, die Interesse an einem gemeinsamen die Interesse an einem gemeinsamen Thema haben und Wissen gemein- Thema haben und Wissen gemein- sam aufbauen und austauschen sam aufbauen und austauschen wollen. wollen. Die Teilnahme ist freiwillig und Die Teilnahme ist freiwillig und persönlich. persönlich. Die Wissensgemeinschaften sind Die Wissensgemeinschaften sind um spezifische Inhalte gruppiert. um spezifische Inhalte gruppiert. Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 114 114
  • 115. Agenda 09:00 Begrüßung und kurze Einführung 09:10 Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0 10:30 Pause 10:45 Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen 11:30 Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg 12:30 Mittagessen 13:15 Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check 14:00 Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich 14:30 Pause 14:45 WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise 15:15 Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele 15:45 Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen 16:15 Pause 16:30 WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment 16:45 Zusammenfassung und Feedback 17:00 Veranstaltungsende Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 115
  • 116. Wissensmanagement <Best Practices> Ausgewählte Fallbeispiele aus der Praxis AOL "90 Days Wiki" Bundeswehr Wiki-Service GFi-Wiki Lago Intranet 2.0 SunSpace: People-centric Communities Verigy VShare Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 116
  • 117. Best Practices <State Of The Art> Integrierte Platformen beinhalten: Wikis Blogs Foren Social Networking: Nutzerprofile, Nutzergruppen Social Tagging Enterprise Search Andere Client Anwendungen Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 117
  • 118. Best Practices <Erfolgsfaktoren> Start small – Think big: Klein anfangen, mit inhaltlicher "Saat" "Keep it simple" Natürliche Gemeinschaften Die Benutzer erkennen den Nutzen für sich selbst. Durchhaltevermögen („Duracell Bunny“) Verbunden mit Unternehmenszielen Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 118
  • 119. Agenda 09:00 Begrüßung und kurze Einführung 09:10 Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0 10:30 Pause 10:45 Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen 11:30 Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg 12:30 Mittagessen 13:15 Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check 14:00 Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich 14:30 Pause 14:45 WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise 15:15 Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele 15:45 Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen 16:15 Pause 16:30 WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment 16:45 Zusammenfassung und Feedback 17:00 Veranstaltungsende Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 119
  • 120. Case Study 3 <E2.0 Projekt - Umfrage> Könnten Sie sich den Nutzen eines E2.0 Projektes in Ihrem Unternehmen vorstellen? Ja, für interne Kollaborationsplattformen Ja, für Kollaborationsplattformen mit Kunden und Partnern Ja, zur Nutzung der Web 2.0 Trends im Marketing Nein Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 120
  • 121. Case Study 3 <Konzeption E2.0 WM-Projekt> Wie könnte ich in meiner Firma ein E2.0 Wissensmanagement-Projekt starten? Bearbeiten Sie ein konkretes Projekt zum Thema Wissensmanagement in Ihrem Unternehmen, für das die Etablierung von Enterprise 2.0 oder zumindest der Einsatz von Web 2.0-Technologien sinnvoll wäre. Bestimmen Sie die Zielsetzung Ihres Projektes. Welche Enterprise 2.0 Dienste und Anwendungen Welches Problem möchten Sie lösen? Welche benötigen Sie bzw. ziehen Sie dementsprechend Effekte im Unternehmen möchten Sie erreichen? in Betracht? Stellen Sie ein Team zusammen und binden sie Treffen Sie Voraussagen bezüglich möglicher weitere Personen ein. Bemühen Sie sich um Hindernisse und Einwände und planen Sie Ihre Management-Support. Wie motivieren Sie Reaktion. Mitarbeiter zur Teilnahme? Wer ist schon Analysieren Sie Nutzen und Aufwand des engagiert? Wie können Innovatoren einbezogen Projektes. werden? Welche Einsatzebene haben Sie im Erstellen Sie die Zeitplanung des Projektes. Auge? Einzelne Mitarbeiter, Projektteams, Abteilungsebene, Planen Sie die Kommunikation der (Teil-) unternehmensweit, unternehmensübergreifend in der Kooperation Ergebnisse. mit Partnern? Bestimmen Sie Messgrößen für den Projekterfolg. Welche Einsatzmöglichkeiten von Web 2.0- Wie erreichen Sie eine positive Auswirkung auf Technologie sehen Sie? Strukturierung oder Bereitstellung von Inhalten, soziale Vernetzung, den Unternehmenserfolg? vereinfachte Integration von Diensten, Bewertung von Inhalten oder Vorgängen, Verlagerung von Softwareaufgaben, Wandel der Verbreitung von Inhalten Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 121
  • 122. Agenda 09:00 Begrüßung und kurze Einführung 09:10 Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0 10:30 Pause 10:45 Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen 11:30 Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg 12:30 Mittagessen 13:15 Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check 14:00 Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich 14:30 Pause 14:45 WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise 15:15 Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele 15:45 Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen 16:15 Pause 16:30 WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment 16:45 Zusammenfassung und Feedback 17:00 Veranstaltungsende Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 122
  • 123. WM 2.0 <Rentabilität und Nutzen> WM Nutzenrechnung für einen Mitarbeiter Annahmen aus Studienergebnissen: Sieben Arbeitstunden pro Woche für Informationsrecherche 30% Arbeitszeit-Verlust durch Datenmüll und Werbung (= 2,1 h) 80% Erfolgsquote bei der Suche 3,08 h 2,1 h 0,98 h 3,92 h 7h Bei durchschn. 44 Arbeitswochen ergeben sich so pro MA 135,52 h unproduktive Stunden, die sich anders nutzen ließen... Quelle: Globalfind, 2005 Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 123
  • 124. WM 2.0 <Grundlegende Leistungsdimensionen> Klare Ziele: Was soll erreicht / gemessen werden? Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 124
  • 125. Wissensmanagement <Return on Investment> WM generiert Ertrag auf mehreren Ebenen Experten als “Erzeuger” profitieren von der Effizienz guter WM-Werkzeuge Return Die weltweite Gemeinschaft der Nutzer profitiert als "Konsumenten" Kunden profitieren von wissenden und handlungssicheren Ansprechpartnern WM generiert Ertrag in zwei Richtungen Einsparungen durch Produktivitätssteigerung Neue, zusätzliche Einkommensquellen durch gesteigertes Vertrauen Investment Absolute Kosten = xxx €/Jahr - Eingesparte Reise-/Trainingskosten = yy €/Jahr = Effektive Kosten = zzz €/Jahr Der erreichte Nutzen sollte klar die Aufwendungen übersteigen: Experten ROI1 ROI Experten + Nutzer ROI2 > ROI1 Experten + Nutzer + Kunden ROI3 > ROI2 Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 125
  • 126. Agenda 09:00 Begrüßung und kurze Einführung 09:10 Wissensmanagement in der Welt des Web 2.0 10:30 Pause 10:45 Case Study 1 – Konzeption eines Wikis im eigenen Unternehmen 11:30 Enterprise 2.0 – Der Weg zum Erfolg 12:30 Mittagessen 13:15 Case Study 2 – Enterprise 2.0 Readiness Check 14:00 Stories Of Success – Knowledge Management im Halbleiterbereich 14:30 Pause 14:45 WM Methoden – 6 Grundprobleme, Fokusgruppen, Expertenkreise 15:15 Best Practices – Ausgewählte Fallbeispiele 15:45 Case Study 3 – Konzeption eines E2.0 WM-Projekts im eigenen Unternehmen 16:15 Pause 16:30 WM Rentabilität und Nutzen – Nutzenrechnung, Return-on-Investment 16:45 Zusammenfassung und Feedback 17:00 Veranstaltungsende Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 126
  • 127. “You can’t manage knowledge. Knowledge is between two ears, and only between two ears.” (Peter Drucker) Peter Ferdinand Drucker (1909-2005) war ein US- amerikanischer Ökonom. Er gilt als Pionier der modernen Managementlehre. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Drucker) Referent: Andreas Genth, Verigy Germany GmbH | Vortrag: Wissensmanagement in der Praxis 127 127