Social Media als heutige und
zukünftige Instrumente
         g
erfolgreicher IR-Arbeit

Wirtschaftskommunikation, Master
Investor Relations
Dozent: Jens Schadendorf
WS 2009/2010
         /

Juliane Sitter Henry Schröder
         Sitter,     Schröder,
Till Schiementz, Sven Hartmann
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Ablauf
Kapitel 1
    i l     Grundlagen
            G     dl
Kapitel 2   Analyse der Social Media Nutzung
Kapitel 3   Relevanz der Social Media für IR
Kapitel 4
  p         Fazit
Kapitel 5   Fragen und Diskussion
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Kapitel 1: Grundlagen
1.1 Das Web 2.0
1.2 Social Media – Was ist das?
 .    Soc a ed a         st
1.3 Social Media Instrumente
1.3.1
1 3 1 Communities
1.3.2 Blogs
1.3.3
1 3 3 Wikis
1.3.4 Bewegtbild / Ton / Foto
1.4 S i l M di i der UK D t hl d
      Social Media in d     Deutschlands
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1.1 Entwicklung zum Web 2.0


     Web 1 0
         1.0                                 Web 2 0
                                                 2.0



Warum das es dazu?
Wie warkam möglich?

•   Technologische Entwicklung
    nichts grundlegend Neues, sondern die Realisierung
•   Sinkende Kosten der Onlinenutzung
    des ursprünglichen Ziels von Web 1.0
•   Voranschreitende soziale Integration von Usern
    Logische Fortsetzung sozialer Bedürfnisse von
•   Verbesserte Usability von Web 2.0 Angeboten
    Menschen
•   Steigende User-Partizipation evolutionäre
    keine Innovation, sondern eine
    Fortentwicklung
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1.1 Merkmale des Web 2.0
•   Vom Desktop zum Webtop
•   Daten u d Inhalte ste e im Mittelpunkt
      ate und     a te stehen     tte pu t
•   Architektur des Mitwirkens aktiv statt passiv
•   Ständige Beta-Version
             Beta Version
•   Träger sind soziale Netzwerke
•   User werden in die Wertschöpfung integriert



                User Generated Content
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1.1 Der Weg zu Social Media


  Grundstein     Entwicklung
                           g
                               Social Media
                               S i l M di
   Web 1.0        Web 2.0
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1.2 Social Media – Was ist das?


          Definition durch Annäherung



          Definition durch Abgrenzung



         Definitionen in der Fachliteratur
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1.2 Definition durch Annäherung
     Begriff: Social            Begriff: Media

• Engl Sozial
  Engl.                     • Media/Medien plural für
• Lat. Socius: gemeinsam,     Medium
  verbunden,
  verbunden verbündet       • Kommunikationsmittel
• Das Wohl anderer im         zwischen Sender und
  Auge behalten
     g                        Empfänger
• Fürsorglich für die
  Allgemeinheit
• Zwischenmenschlichkeit
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1.2 Definition durch Abgrenzung
                        Social Media                    Massenmedien
Reichweite        kleines und großes Publikum   kleines und großes Publikum

Zugang /
Z                 Für jeden hältli h
                  Fü j d erhältlich, zu         in P i t i
                                                i Privateigentum oder St t b it
                                                              t     d Staatsbesitz,
Produktion        niedrigen Preisen oder        Ressourcen und Produktions-
                  kostenfrei; unkomplizierte    prozesse erforderlich, setzt
                  Produktionsprozesse, keine
                    odu o sp o esse, e e        bes
                                                bestimmte Fähigkeiten und
                                                         e ä g e e u d
                  Vorkenntnisse erforderlich    Fachkenntnisse voraus

Aktualität        Sofortnachrichten, Echtzeit   Zeitlücke von Ereignis und
                                                                  g
                  Faktor, kein Zeitverzug       Veröffentlichung

Dauerhaftigkeit   Dauerhaft, Aktualisierung     ständige Neuaktivierung von
                  ohne Zeitverzug               Kampagnen, nach Veröffentlichung
                                                nicht veränderbar
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1.2 Definitionen in der Fachliteratur

„Social Media ist eine Gruppe von
Internetanwendungen die auf den ideologischen
und technologischen Grundlagen des Web 2.0
aufbauen und di Herstellung und d Austausch
  fb        d die        ll     d den        h
von User Generated Content ermöglichen.“
Kaplan, Andreas / Haenlein, Michael
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1.3 Instrumente

1.3.1 Social Communities

1.3.2 Blogs

1.3.3 Wikis

1.3.4 Bild/Bewegtbild/Ton
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1.3 Deutsches Social Media Prisma




      Einordnung der Tools in Bedarfs-Konversationskanäle
      Quelle: http://social-media-prisma.ethority.de letzter Zugriff 13.10.2009
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1.3.1 Social Communities
• Je nach Zielgruppe unterschiedliche
  Communities.
• Content wird durch alle Nutzer erzeugt und
  weiterentwickelt
• Partizipation am Wissen der „Gemeinschaft“
  (Collective Intelligence)
• Austausch von digitalen Informationen –
  Mehr als nur E Mail Kommunikation
                E-Mail-Kommunikation
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1.3.2 WeBlogBooks
• in Deutschland 8,4% der Internetnutzer auch
  Blogger
     gg
• Aufhebung der Grenzen zwischen Rezipient und
  Produzent
• einfacher technischer Zugang
• 73% sind personal Blogs
• 27% corporate Blogs
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1.3.2 Microblog

•   Am Beispiel von Twitter
•   Inspiriert von Short Message Service (SMS)
•   140 Zeichen für das Erstellen einer Nachricht
•   ca. 200 000
    ca 200.000 deutsche Nutzer
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  1.4
  1 4 Aktuelle Aktien News




Quelle: http://www.sapweb20.com/blog/powerpoint-twitter-tools/
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1.3.4 Bild/Bewegtbild/Ton

• Freier Upload und Austausch multimedialer
  Inhalte
• Bewertung in Echtzeit ermöglicht
• Bekannteste Vertreter sind FLICKR (Foto)
                                    (Foto),
  YOUTUBE (Bewegtbild), MYSPACE (Musik),…
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1.3.3 Wiki´s
• Hawaiianisch für „schnell“
• Wissenssteigerung durch partizipative
  Beteiligung an Wissensgenerierung
• Prozess steter Optimierung und Aktualisierung
• größtes Wiki der Welt: wikipedia (10 Millionen
  Artikel / deutschsprachige Wikipedia enthält
  aktuell mehr als 900.000 Artikel )
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  1.4 Social Media in der UK




                                   Verwendete Social Media-Tools 2009 (Anzahl)
                                                                    9(       )

Quelle: Wie nutzen Deutschlands größte Marken Social Media? Eine empirische Studie - Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät II Informatik, Wirtschafts-
     und Rechtswissenschaften. November 2009 / http://www.construktiv.de/newsroom/wp-content/uploads/2009/12/social-media-studie_langversion_091207.pdf
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  1.4 Social Media-Nutzung nach Tools




Quelle: Wie nutzen Deutschlands größte Marken Social Media? Eine empirische Studie - Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät II Informatik, Wirtschafts-
     und Rechtswissenschaften. November 2009 / http://www.construktiv.de/newsroom/wp-content/uploads/2009/12/social-media-studie_langversion_091207.pdf
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Zusammenfassung
Kapitel 1: Grundlagen
 Was haben wir gelernt?

 • Wir kennen die Merkmale des Web 2.0, seine Entstehung und
   die Unterschiede zum Web 1.0.
 • Wi wissen was S i l M di i
   Wir i          Social Media ist.
 • Wir kennen die wichtigsten Anwendungen der Social Media.
 • Wir haben einen Überblick, wie Unternehmen Social Media in
   der Unternehmenskommunikation einsetzen.


Kapitel 2: Analyse der Social Media Nutzung

Kapitel 3: Relevanz von Social Media in der IR

Kapitel 4: Fazit
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Kapitel 2: Analyse der Social Media Nutzung
2.1   Social Media bei DAX Unternehmen
2.2
 .    Soc a ed a bei o Jones Unternehmen
      Social Media be Dow Jo es U te e e
2.3   Social Media bei FTSE Unternehmen
2.4
24    Vergleich der Social Media Nutzung
      zwischen BRD, USA und GB
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2.1 Social Media bei DAX-Unternehmen
Sind die Dax-Unternehmen im             Wie aktiv nutzen Sie Social-Media
Social-Media-Bereich aktiv?             speziell in der IR?


                 10%                         13%




      90%                                                   87%

                              keine Aktivität

                              Aktivät
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2.1 Best Practice: BASF Deutschland
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2.1 Social Media bei DAX-Unternehmen

          93%
         63%




                    22%
                              26%
                              15%
                     11%                   7%
                                           0%


      Twitter
      1 Tool    Facebook
                 2 Tools   Youtube
                           3 Tools     Blogs
                                     > 3 Tools
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2.2 Social Media bei Dow Jones Unternehmen

Sind die Dow-Jones Unternehmen         Wie aktiv nutzen Sie Social-Media
im Social-Media-Bereich aktiv?         speziell in der IR?


                 7%                         10%




       93%
                                                       9
                                                       90%
                         keine Aktivität
                         Aktivität
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2.2 Social Media bei Dow Jones Unternehmen

                  32%       32%

        25%




                                        11%




     1 Tool   2 Tools   3 Tools   > 3 Tools
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2.3 Social Media bei FTSE-Unternehmen
Sind die 30 stärksten                  Wie aktiv nutzen Sie Social-Media
FTSE- Unternehmen                      speziell in der IR?
im Social-Media-Bereich k i ?
i S i l M di B i h aktiv?

                  17%




  83%                                             100%
                           keine Aktivitäten
                           Aktivität
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2.1 Social Media bei FTSE-Unternehmen
         64%




                    20%
                              12%
                                          4%



     1 Tool    2 Tools    3 Tools   > 3 Tools
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2.4 Vergleich der Social Media Nutzung

100%
 90%
 80%
                               allgemeine
 70%
                               Social Media
 60%
                               Aktivitäten
 50%
 40%                           IR Aktivitäten
                                  Akti ität
 30%                           mit Social
 20%                           Media
 10%
 0%
       BRD    USA    GB
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Zusammenfassung
Kapitel 1: Grundlagen

Kapitel 2: Analyse der Social Media Nutzung
 Was haben wir gelernt?

 • Wi wissen, dass U t
   Wir i       d     Unternehmen aktiv S i l M di i ih
                             h       kti Social Media in ihrer
   Kommunikation nutzen.
 • Wir haben festgestellt, dass die Nutzung in der IR noch sehr
   zurückhaltend i
         kh l d ist.
 • Wir wissen, dass Deutschland im internationalen Vergleich
   nicht zurückliegt.


Kapitel 3: Relevanz der Social Media in der IR

Kapitel 4: Fazit
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Kapitel 3: Relevanz für IR
3.1 Abgrenzung zu Public Relations
3.2 Social Media relevante Rechtsnormen
3.3 Vergleich der Zielgruppen von Investor Relations mit
    Nutzern von Social Media
3.4 G i h
    Gewichtung der Ziele von Investor R l i
                d Zi l       I        Relations
3.5 Relevanz-Einschätzung der Social Media -
    Instrumente in Bezug auf die Financial Community
3.6 Chancen und Risiken von Social Media in Investor
    Relations
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3.1 Abgrenzung zu Public Relations
                   Investor Relations               Public Relations
Zielgruppen   Financial Community             Öffentlichkeit
Ziele         •   Informationen zur           •   Information,
                  Einschätzung des                Kommunikation und
                  Unternehmenswertes              Persuasion
              •   Steigerung des Umsatzes     •   Aufbau, Erhaltung und
                  gehandelter Aktien              Gestaltung von Images
              •   Vermeidung von
                  Kursschwankungen
                         h    k
Aufgaben      •   Pflichtveröffentlichungen   •   Aufbau Corporate Culture
              •   Transparenz
                         p                        und Corporate Image
                                                           p          g
              •   faire Informationen aller   •   Pflege strategischer
                  Marktteilnehmer                 Beziehungen
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3.2 Social Media relevante Rechtsnormen
                                       Für                              Wider
§ 15 des WpHG             •   Unverzügliche               •   derzeitige Bestimmungen über
                              Veröffentlichung                Art, Sprache
                                                              Art Sprache, Umfang und
                                                              Form der Veröffentlichung bzw.
                                                              Mitteilung
§ 3 a und § 5 der WpAIV
                   p                                      •   sichere Identifikation des
                                        –                     Absenders
                                                          •   Schutz gegen Zugriff und
                                                              Veränderung der Daten
                                                          •   Veröffentlichung über Dienst
                                                                                     Dienst,
                                                              der bei Kreditinstituten und
                                                              Versicherungsunternehmen
                                                              weit verbreitet ist
Deutscher Corporate       •   zeitnahe und gleichmäßige
Governance - Kodex            Informationenen                              –
                          •   geeignete
                              Kommunikationsmedien
                              nutzen
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3.3 Zielgruppen von IR/Social Media
              Zielgruppe IR                         Nutzer von Social Media
•   13,2 % Private Investoren (2008)        •   65 % aller befragten Nutzer (2009)
     •   3,2 % der 14 - 19 Jährigen         •   am Beispiel von privaten Netzwerken
     •   7,7 % der 20 - 29 Jährigen
                         9      g                •  81 % der 14 - 19 Jährigen
                                                               4 9        g
     •   15,6 % der 30 - 39 Jährigen             •  67 % der 20 - 29 Jährigen
     •   19,6 % der 40 - 49 Jährigen             •  29 % der 30 - 39 Jährigen
     •   19,0 % der 50 - 59 Jährigen             •  14 % der 40 - 49 Jährigen
     •   13,8
         13 8 % der über 60 Jährigen             •  12 % der 50 - 59 Jährigen
                                                 •  7 % der über 60 Jährigen
•   PC Nutzung über 14 Jahre (2008)         •   Nutzung der Dienste
     •  44,4 % geschäftlich
               g                                 •  65 % Wikipedia
                                                               p
     •  77,7 % privat                            •  52 % Videoportale
     •  20,6 % ohne PC                           •  34 % private Netzwerke
                                                 •  25 % Fotosammlungen
                                                 •  9 % berufliche Netzwerke
                                                 •  8 % Weblogs
•   Institutionelle Investoren (2005)
     •   749 in DAX-Unternehmen gegenüber
         587.440 Privataktionären (DAX)
•   Multiplikatoren
    (Analysten/Finanzmedien)
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3.4 Gewichtung der Ziele von IR
1. Betreuung von institutionellen Aktionären
2. Vertrauenserhalt bei ungünstiger
   Geschäftsentwicklung
3. Verbreitung eines positiven Unternehmensimages
4. B
   Betreuung von P i
                  Privataktionären
                         ki ä
5. Vermeidung von Kursschwankungen
6. Internationalisierung des Akti ä k i
6 I t     ti   li i      d Aktionärskreises
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3.5 R l
    Relevanz-Einschätzung der Social M di -
             Ei hä        d S i l Media
    Instrumente in Bezug auf die Fin. Community
                                                   Multiplikatoren
                              Institutionelle
              Privataktionäre   Investoren          Ana-          Finanz-
                                                   lysten         medien

Social              +                  -                 -            o
Communities
Blogs               +                 o                  -            +

Wikis                o                 -                 -            -

Bild/               +                  -                 -            +
Bewegtbild/
Ton
                          + sehr relevant   o relevant       - nicht relevant
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3.6 Chancen und Risiken von Social Media in IR

            Chancen                             Risiken
• Beschleunigte Kommunikation,      • Missbrauch bei der Weitergabe
  Aktualität                          bzw. Nutzung von Inhalten
• Reichweite der Kommunikation      • Verlust der Message Control
• Steigerung der Reputation
      g      g       p              • Nichtakzeptanz der Share- und
                                                p
• geringe Kosten (Open-Source)        Stakeholder
• leichter technologischer Zugang   • Mangelnde Dialogbereitschaft

• Direkte Beteiligung der Share- und Stakeholder (User-Generated-
  Content)
•TTransparenz
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Zusammenfassung
Kapitel 1: Grundlagen

Kapitel 2: Analyse der Social Media Nutzung

Kapitel 3: Relevanz der Social Media in der IR

 Was haben i
 W h b wir gelernt?
             l    ?

 •   Jede PR-Mitteilung kann IR-relevant sein, aber nicht jede IR-
     Mitteilung ist für die Öffentlichkeit interessant.
 •   Wir kennen Social Media relevante Rechtsnormen.
 •   Wir können die IR- von der Social Media Zielgruppe
                                                     g pp
     unterscheiden.
 •   Wir kennen die Chancen und Risiken der Social Media
     Nutzung in der IRIR.

Kapitel 4: Fazit
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4. Fazit
• Derzeitige Social Media Nutzer stimmen nicht
  eindeutig mit der Financial Community überein.
           g                            y
• Social Media, zur Erreichung der
  Institutionellen Investoren und Analysten, sind
                                      y    ,
  derzeit eher ungeeignet.
• Rechtliche Rahmenbedingungen schränken die
  IR-Kommunikation mit Social Media ein.
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4. Fazit
• Privataktionäre können mit Social Media als
  ERGÄNZENDE Maßnahme der klassischen IR
  gut erreicht werden.
• Durch Social Media können Unternehmen eine
  nachhaltig, positive Reputation bei
  Privataktionären schaffen.
• Als Monitoring-Tool um aktuelle Stimmungen
  und Reaktionen der Stakeholder zu erfassen.
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4. Fazit = Zwischenstand

     „SocialMedia setzen da an, wo die
     Finanzkommunikation klassischer
     Prägung aufhört: bei der „sozialen
  Verarbeitung
  Verarbeitung“ der nackten Börsennews,
                             Börsennews
  der Interpretation und Meinungsbildung
      ÜBER veröffentlichte Zahlen und
      Ü          ff l h       hl      d
       Statements der Unternehmen.“
                 Florian Semle, Online-Relations Experte
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4. Fazit: Social Media Counter




http://www.personalizemedia.com/garys-social-media-count/
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Bevor wir in die Diskussion starten
       i i di i k i
beantworten wir jetzt gerne Eure Fragen
                 j    g             g
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Diskussion

  Wie schätzt ihr die Relevanz von
    Social M di in der Investor
    S i l Media i d I         t
           Relations ein?
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Quellensammlung

Social Media und IR

  • 1.
    Social Media alsheutige und zukünftige Instrumente g erfolgreicher IR-Arbeit Wirtschaftskommunikation, Master Investor Relations Dozent: Jens Schadendorf WS 2009/2010 / Juliane Sitter Henry Schröder Sitter, Schröder, Till Schiementz, Sven Hartmann
  • 2.
    Folie 2 von46 Ablauf Kapitel 1 i l Grundlagen G dl Kapitel 2 Analyse der Social Media Nutzung Kapitel 3 Relevanz der Social Media für IR Kapitel 4 p Fazit Kapitel 5 Fragen und Diskussion
  • 3.
    Folie 3 von46 Kapitel 1: Grundlagen 1.1 Das Web 2.0 1.2 Social Media – Was ist das? . Soc a ed a st 1.3 Social Media Instrumente 1.3.1 1 3 1 Communities 1.3.2 Blogs 1.3.3 1 3 3 Wikis 1.3.4 Bewegtbild / Ton / Foto 1.4 S i l M di i der UK D t hl d Social Media in d Deutschlands
  • 4.
    Folie 4 von46 1.1 Entwicklung zum Web 2.0 Web 1 0 1.0 Web 2 0 2.0 Warum das es dazu? Wie warkam möglich? • Technologische Entwicklung nichts grundlegend Neues, sondern die Realisierung • Sinkende Kosten der Onlinenutzung des ursprünglichen Ziels von Web 1.0 • Voranschreitende soziale Integration von Usern Logische Fortsetzung sozialer Bedürfnisse von • Verbesserte Usability von Web 2.0 Angeboten Menschen • Steigende User-Partizipation evolutionäre keine Innovation, sondern eine Fortentwicklung
  • 5.
    Folie 5 von46 1.1 Merkmale des Web 2.0 • Vom Desktop zum Webtop • Daten u d Inhalte ste e im Mittelpunkt ate und a te stehen tte pu t • Architektur des Mitwirkens aktiv statt passiv • Ständige Beta-Version Beta Version • Träger sind soziale Netzwerke • User werden in die Wertschöpfung integriert User Generated Content
  • 6.
    Folie 6 von46 1.1 Der Weg zu Social Media Grundstein Entwicklung g Social Media S i l M di Web 1.0 Web 2.0
  • 7.
    Folie 7 von46 1.2 Social Media – Was ist das? Definition durch Annäherung Definition durch Abgrenzung Definitionen in der Fachliteratur
  • 8.
    Folie 8 von46 1.2 Definition durch Annäherung Begriff: Social Begriff: Media • Engl Sozial Engl. • Media/Medien plural für • Lat. Socius: gemeinsam, Medium verbunden, verbunden verbündet • Kommunikationsmittel • Das Wohl anderer im zwischen Sender und Auge behalten g Empfänger • Fürsorglich für die Allgemeinheit • Zwischenmenschlichkeit
  • 9.
    Folie 9 von46 1.2 Definition durch Abgrenzung Social Media Massenmedien Reichweite kleines und großes Publikum kleines und großes Publikum Zugang / Z Für jeden hältli h Fü j d erhältlich, zu in P i t i i Privateigentum oder St t b it t d Staatsbesitz, Produktion niedrigen Preisen oder Ressourcen und Produktions- kostenfrei; unkomplizierte prozesse erforderlich, setzt Produktionsprozesse, keine odu o sp o esse, e e bes bestimmte Fähigkeiten und e ä g e e u d Vorkenntnisse erforderlich Fachkenntnisse voraus Aktualität Sofortnachrichten, Echtzeit Zeitlücke von Ereignis und g Faktor, kein Zeitverzug Veröffentlichung Dauerhaftigkeit Dauerhaft, Aktualisierung ständige Neuaktivierung von ohne Zeitverzug Kampagnen, nach Veröffentlichung nicht veränderbar
  • 10.
    Folie 10 von46 1.2 Definitionen in der Fachliteratur „Social Media ist eine Gruppe von Internetanwendungen die auf den ideologischen und technologischen Grundlagen des Web 2.0 aufbauen und di Herstellung und d Austausch fb d die ll d den h von User Generated Content ermöglichen.“ Kaplan, Andreas / Haenlein, Michael
  • 11.
    Folie 11 von46 1.3 Instrumente 1.3.1 Social Communities 1.3.2 Blogs 1.3.3 Wikis 1.3.4 Bild/Bewegtbild/Ton
  • 12.
    Folie 12 von46 1.3 Deutsches Social Media Prisma Einordnung der Tools in Bedarfs-Konversationskanäle Quelle: http://social-media-prisma.ethority.de letzter Zugriff 13.10.2009
  • 13.
    Folie 13 von46 1.3.1 Social Communities • Je nach Zielgruppe unterschiedliche Communities. • Content wird durch alle Nutzer erzeugt und weiterentwickelt • Partizipation am Wissen der „Gemeinschaft“ (Collective Intelligence) • Austausch von digitalen Informationen – Mehr als nur E Mail Kommunikation E-Mail-Kommunikation
  • 14.
    Folie 14 von46 1.3.2 WeBlogBooks • in Deutschland 8,4% der Internetnutzer auch Blogger gg • Aufhebung der Grenzen zwischen Rezipient und Produzent • einfacher technischer Zugang • 73% sind personal Blogs • 27% corporate Blogs
  • 15.
    Folie 15 von46 1.3.2 Microblog • Am Beispiel von Twitter • Inspiriert von Short Message Service (SMS) • 140 Zeichen für das Erstellen einer Nachricht • ca. 200 000 ca 200.000 deutsche Nutzer
  • 16.
    Folie 16 von46 1.4 1 4 Aktuelle Aktien News Quelle: http://www.sapweb20.com/blog/powerpoint-twitter-tools/
  • 17.
    Folie 17 von46 1.3.4 Bild/Bewegtbild/Ton • Freier Upload und Austausch multimedialer Inhalte • Bewertung in Echtzeit ermöglicht • Bekannteste Vertreter sind FLICKR (Foto) (Foto), YOUTUBE (Bewegtbild), MYSPACE (Musik),…
  • 18.
    Folie 18 von46 1.3.3 Wiki´s • Hawaiianisch für „schnell“ • Wissenssteigerung durch partizipative Beteiligung an Wissensgenerierung • Prozess steter Optimierung und Aktualisierung • größtes Wiki der Welt: wikipedia (10 Millionen Artikel / deutschsprachige Wikipedia enthält aktuell mehr als 900.000 Artikel )
  • 19.
    Folie 19 von46 1.4 Social Media in der UK Verwendete Social Media-Tools 2009 (Anzahl) 9( ) Quelle: Wie nutzen Deutschlands größte Marken Social Media? Eine empirische Studie - Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät II Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. November 2009 / http://www.construktiv.de/newsroom/wp-content/uploads/2009/12/social-media-studie_langversion_091207.pdf
  • 20.
    Folie 20 von46 1.4 Social Media-Nutzung nach Tools Quelle: Wie nutzen Deutschlands größte Marken Social Media? Eine empirische Studie - Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät II Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. November 2009 / http://www.construktiv.de/newsroom/wp-content/uploads/2009/12/social-media-studie_langversion_091207.pdf
  • 21.
    Folie 21 von46 Zusammenfassung Kapitel 1: Grundlagen Was haben wir gelernt? • Wir kennen die Merkmale des Web 2.0, seine Entstehung und die Unterschiede zum Web 1.0. • Wi wissen was S i l M di i Wir i Social Media ist. • Wir kennen die wichtigsten Anwendungen der Social Media. • Wir haben einen Überblick, wie Unternehmen Social Media in der Unternehmenskommunikation einsetzen. Kapitel 2: Analyse der Social Media Nutzung Kapitel 3: Relevanz von Social Media in der IR Kapitel 4: Fazit
  • 22.
    Folie 22 von46 Kapitel 2: Analyse der Social Media Nutzung 2.1 Social Media bei DAX Unternehmen 2.2 . Soc a ed a bei o Jones Unternehmen Social Media be Dow Jo es U te e e 2.3 Social Media bei FTSE Unternehmen 2.4 24 Vergleich der Social Media Nutzung zwischen BRD, USA und GB
  • 23.
    Folie 23 von46 2.1 Social Media bei DAX-Unternehmen Sind die Dax-Unternehmen im Wie aktiv nutzen Sie Social-Media Social-Media-Bereich aktiv? speziell in der IR? 10% 13% 90% 87% keine Aktivität Aktivät
  • 24.
    Folie 24 von46 2.1 Best Practice: BASF Deutschland
  • 25.
    Folie 25 von46 2.1 Social Media bei DAX-Unternehmen 93% 63% 22% 26% 15% 11% 7% 0% Twitter 1 Tool Facebook 2 Tools Youtube 3 Tools Blogs > 3 Tools
  • 26.
    Folie 26 von46 2.2 Social Media bei Dow Jones Unternehmen Sind die Dow-Jones Unternehmen Wie aktiv nutzen Sie Social-Media im Social-Media-Bereich aktiv? speziell in der IR? 7% 10% 93% 9 90% keine Aktivität Aktivität
  • 27.
    Folie 27 von46 2.2 Social Media bei Dow Jones Unternehmen 32% 32% 25% 11% 1 Tool 2 Tools 3 Tools > 3 Tools
  • 28.
    Folie 28 von46 2.3 Social Media bei FTSE-Unternehmen Sind die 30 stärksten Wie aktiv nutzen Sie Social-Media FTSE- Unternehmen speziell in der IR? im Social-Media-Bereich k i ? i S i l M di B i h aktiv? 17% 83% 100% keine Aktivitäten Aktivität
  • 29.
    Folie 29 von46 2.1 Social Media bei FTSE-Unternehmen 64% 20% 12% 4% 1 Tool 2 Tools 3 Tools > 3 Tools
  • 30.
    Folie 30 von46 2.4 Vergleich der Social Media Nutzung 100% 90% 80% allgemeine 70% Social Media 60% Aktivitäten 50% 40% IR Aktivitäten Akti ität 30% mit Social 20% Media 10% 0% BRD USA GB
  • 31.
    Folie 31 von46 Zusammenfassung Kapitel 1: Grundlagen Kapitel 2: Analyse der Social Media Nutzung Was haben wir gelernt? • Wi wissen, dass U t Wir i d Unternehmen aktiv S i l M di i ih h kti Social Media in ihrer Kommunikation nutzen. • Wir haben festgestellt, dass die Nutzung in der IR noch sehr zurückhaltend i kh l d ist. • Wir wissen, dass Deutschland im internationalen Vergleich nicht zurückliegt. Kapitel 3: Relevanz der Social Media in der IR Kapitel 4: Fazit
  • 32.
    Folie 32 von46 Kapitel 3: Relevanz für IR 3.1 Abgrenzung zu Public Relations 3.2 Social Media relevante Rechtsnormen 3.3 Vergleich der Zielgruppen von Investor Relations mit Nutzern von Social Media 3.4 G i h Gewichtung der Ziele von Investor R l i d Zi l I Relations 3.5 Relevanz-Einschätzung der Social Media - Instrumente in Bezug auf die Financial Community 3.6 Chancen und Risiken von Social Media in Investor Relations
  • 33.
    Folie 33 von46 3.1 Abgrenzung zu Public Relations Investor Relations Public Relations Zielgruppen Financial Community Öffentlichkeit Ziele • Informationen zur • Information, Einschätzung des Kommunikation und Unternehmenswertes Persuasion • Steigerung des Umsatzes • Aufbau, Erhaltung und gehandelter Aktien Gestaltung von Images • Vermeidung von Kursschwankungen h k Aufgaben • Pflichtveröffentlichungen • Aufbau Corporate Culture • Transparenz p und Corporate Image p g • faire Informationen aller • Pflege strategischer Marktteilnehmer Beziehungen
  • 34.
    Folie 34 von46 3.2 Social Media relevante Rechtsnormen Für Wider § 15 des WpHG • Unverzügliche • derzeitige Bestimmungen über Veröffentlichung Art, Sprache Art Sprache, Umfang und Form der Veröffentlichung bzw. Mitteilung § 3 a und § 5 der WpAIV p • sichere Identifikation des – Absenders • Schutz gegen Zugriff und Veränderung der Daten • Veröffentlichung über Dienst Dienst, der bei Kreditinstituten und Versicherungsunternehmen weit verbreitet ist Deutscher Corporate • zeitnahe und gleichmäßige Governance - Kodex Informationenen – • geeignete Kommunikationsmedien nutzen
  • 35.
    Folie 35 von46 3.3 Zielgruppen von IR/Social Media Zielgruppe IR Nutzer von Social Media • 13,2 % Private Investoren (2008) • 65 % aller befragten Nutzer (2009) • 3,2 % der 14 - 19 Jährigen • am Beispiel von privaten Netzwerken • 7,7 % der 20 - 29 Jährigen 9 g • 81 % der 14 - 19 Jährigen 4 9 g • 15,6 % der 30 - 39 Jährigen • 67 % der 20 - 29 Jährigen • 19,6 % der 40 - 49 Jährigen • 29 % der 30 - 39 Jährigen • 19,0 % der 50 - 59 Jährigen • 14 % der 40 - 49 Jährigen • 13,8 13 8 % der über 60 Jährigen • 12 % der 50 - 59 Jährigen • 7 % der über 60 Jährigen • PC Nutzung über 14 Jahre (2008) • Nutzung der Dienste • 44,4 % geschäftlich g • 65 % Wikipedia p • 77,7 % privat • 52 % Videoportale • 20,6 % ohne PC • 34 % private Netzwerke • 25 % Fotosammlungen • 9 % berufliche Netzwerke • 8 % Weblogs • Institutionelle Investoren (2005) • 749 in DAX-Unternehmen gegenüber 587.440 Privataktionären (DAX) • Multiplikatoren (Analysten/Finanzmedien)
  • 36.
    Folie 36 von46 3.4 Gewichtung der Ziele von IR 1. Betreuung von institutionellen Aktionären 2. Vertrauenserhalt bei ungünstiger Geschäftsentwicklung 3. Verbreitung eines positiven Unternehmensimages 4. B Betreuung von P i Privataktionären ki ä 5. Vermeidung von Kursschwankungen 6. Internationalisierung des Akti ä k i 6 I t ti li i d Aktionärskreises
  • 37.
    Folie 37 von46 3.5 R l Relevanz-Einschätzung der Social M di - Ei hä d S i l Media Instrumente in Bezug auf die Fin. Community Multiplikatoren Institutionelle Privataktionäre Investoren Ana- Finanz- lysten medien Social + - - o Communities Blogs + o - + Wikis o - - - Bild/ + - - + Bewegtbild/ Ton + sehr relevant o relevant - nicht relevant
  • 38.
    Folie 38 von46 3.6 Chancen und Risiken von Social Media in IR Chancen Risiken • Beschleunigte Kommunikation, • Missbrauch bei der Weitergabe Aktualität bzw. Nutzung von Inhalten • Reichweite der Kommunikation • Verlust der Message Control • Steigerung der Reputation g g p • Nichtakzeptanz der Share- und p • geringe Kosten (Open-Source) Stakeholder • leichter technologischer Zugang • Mangelnde Dialogbereitschaft • Direkte Beteiligung der Share- und Stakeholder (User-Generated- Content) •TTransparenz
  • 39.
    Folie 39 von46 Zusammenfassung Kapitel 1: Grundlagen Kapitel 2: Analyse der Social Media Nutzung Kapitel 3: Relevanz der Social Media in der IR Was haben i W h b wir gelernt? l ? • Jede PR-Mitteilung kann IR-relevant sein, aber nicht jede IR- Mitteilung ist für die Öffentlichkeit interessant. • Wir kennen Social Media relevante Rechtsnormen. • Wir können die IR- von der Social Media Zielgruppe g pp unterscheiden. • Wir kennen die Chancen und Risiken der Social Media Nutzung in der IRIR. Kapitel 4: Fazit
  • 40.
    Folie 40 von46 4. Fazit • Derzeitige Social Media Nutzer stimmen nicht eindeutig mit der Financial Community überein. g y • Social Media, zur Erreichung der Institutionellen Investoren und Analysten, sind y , derzeit eher ungeeignet. • Rechtliche Rahmenbedingungen schränken die IR-Kommunikation mit Social Media ein.
  • 41.
    Folie 41 von46 4. Fazit • Privataktionäre können mit Social Media als ERGÄNZENDE Maßnahme der klassischen IR gut erreicht werden. • Durch Social Media können Unternehmen eine nachhaltig, positive Reputation bei Privataktionären schaffen. • Als Monitoring-Tool um aktuelle Stimmungen und Reaktionen der Stakeholder zu erfassen.
  • 42.
    Folie 42 von46 4. Fazit = Zwischenstand „SocialMedia setzen da an, wo die Finanzkommunikation klassischer Prägung aufhört: bei der „sozialen Verarbeitung Verarbeitung“ der nackten Börsennews, Börsennews der Interpretation und Meinungsbildung ÜBER veröffentlichte Zahlen und Ü ff l h hl d Statements der Unternehmen.“ Florian Semle, Online-Relations Experte
  • 43.
    Folie 43 von46 4. Fazit: Social Media Counter http://www.personalizemedia.com/garys-social-media-count/
  • 44.
    Folie 44 von46 Bevor wir in die Diskussion starten i i di i k i beantworten wir jetzt gerne Eure Fragen j g g
  • 45.
    Folie 45 von46 Diskussion Wie schätzt ihr die Relevanz von Social M di in der Investor S i l Media i d I t Relations ein?
  • 46.
    Folie 46 von46 Quellensammlung