Prof. Dr. Ilona Buchem, Gastprofessorin für Digitale Medien und Diversität
Beuth Hochschule für Technik Berlin, VDI Treffen, 02-04-2014
Schöne neue digitale Welt?
Welche Herausforderungen müssen wir beachten?
Welche positiven Aspekte können wir nutzen?
Gibt es Geschlechterunterschiede?
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
http://pixabay.com/
Tuesday, May 6, 14
Prof. Dr. Ilona Buchem
Gastprofessur Digital Media & Diversity
Fachbereich I // Gender- und Technikzentrum
Medienforschung : Mediendidaktik : Digitale Spaltung : Digitale Diversität
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
Tuesday, May 6, 14
Digitalisierung
• Digitalisierung von Daten: Erfassung, Aufbereitung und
Speicherung von analogen Daten in einem digitalen
Speichermedium (z.B. digitale Bücher).
• Digitalisierung der Infrastrukturen: Einsatz von IKT zur
Steuerung des Zusammenwirkens von Einzelkomponenten
eines System (z.B. digitale Behördennetze).
• Digitalisierung der Gesellschaft: Zugang zu und Nutzung von
digitalen Medien, souveräner und sicherer Umgang mit
digitalen Medien (z.B. digitale Kommunikation).
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
Tuesday, May 6, 14
Digitale Spaltung
• Zugang: Die Chancen auf den Zugang zu und Nutzung von
digitalen Medien (Internet, IKT) sind ungleich verteilt und
abhängig von sozialen, politischen, ökonomischen, kulturellen,
gesundheitlichen Faktoren (u.a. finanzieller Zugang, politischer
Zugang, Barrierefreiheit).
• Kompetenzen: Unterschiede in Bezug auf den kompetenten und
konstruktiven Umgang mit digitalen Medien, u.a. Rezipienten vs.
Produzenten von Wissen.
• Lebensgestaltung: Chancenunterschiede haben eine individuelle
und gesellschaftliche Auswirkungen, u.a. Einkommenskluft,
ungleiche Entwicklungs- und Beschäftigungschancen.
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
Tuesday, May 6, 14
Digitale Medien
• Digitale Medien sind Kommunikationsmedien,
welche auf der Grundlage digitaler Informations-
und Kommunikationstechnologien funktionieren
(z.B. Internet, webbasierte Medien, mobile Medien).
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
Tuesday, May 6, 14
Studie 1
DIGITALISIERUNG 2013
Quelle: http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/04/digitalindex.pdf
Tuesday, May 6, 14
NICHTNUTZER
“Diese Bundesbürger sind unerreichbar
für die politische Meinungsbildung, behördliche
Prozesse, Produktangebote - sofern diese im Internet
stattfinden. Solange es weiterhin möglich ist, den
Anwohnerparkausweis persönlich am Schalter zu bestellen
oder solange die Bank das ausgefüllte Überweisungsformular
in der Papierform entgegennimmt, wird ein Großteil der
Nichtnutzer des Internets ohne weitere Maßnahmen auch
offline bleiben.” (Studie “D21-Digital-Index”, Initative D21)
7Ilona Buchem CC BY-NC-SA
Quelle: http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/04/digitalindex.pdf
Tuesday, May 6, 14
Digitalisierungsgrad
Studie “D21-Digital-Index”, Initative D21
Quelle: http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/04/digitalindex.pdf
Tuesday, May 6, 14
Quelle: http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/04/digitalindex.pdf
Studie “D21-Digital-Index”, Initative D21
Tuesday, May 6, 14
Sorgen
Angst
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
Studie “D21-Digital-Index”, Initative D21
Quelle: http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/04/digitalindex.pdf
Tuesday, May 6, 14
Vorteile
Nutzung
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
Studie “D21-Digital-Index”, Initative D21
Quelle: http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/04/digitalindex.pdf
Tuesday, May 6, 14
• Social Media sind „eine Gruppe von
Internetanwendungen, die auf den
technologischen und ideologischen
Grundlagen des Web 2.0 aufbauen und
die Herstellung und den Austausch von
User Generated Content ermöglichen“
Kaplan, Andreas M.; Michael Haenlein (2010) "Users of the world, unite! The challenges and
opportunities of Social Media". Business Horizons 53(1): 59–68.
Social Media
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
Tuesday, May 6, 14
Quelle: http://www.ethority.de
Social Media
Social Media
ist mehr als
Facebook!
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
Tuesday, May 6, 14
Was ist Web 2.0?
„Man kann Web 2.0 als eine
Ansammlung von Prinzipien und
Praktiken visualisieren.“
Quelle: http://www.oreilly.de/artikel/web20_trans.html
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
Tuesday, May 6, 14
Web 1.0 > Web 2.0
Quelle: http://www.dadalos-d.org/web20/images/web_10_20.png
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
Tuesday, May 6, 14
Studie 2
Soziale Netzwerke
Quelle: http://www.bitkom.org/files/documents/SozialeNetzwerke_2013.pdf
Tuesday, May 6, 14
Soziale Netzwerke
Quelle: http://www.bitkom.org/files/documents/SozialeNetzwerke_2013.pdf
Tuesday, May 6, 14
Quelle: http://www.informationisbeautiful.net/visualizations/chicks-rule/
Tuesday, May 6, 14
Ca. 90 bis 85% der Wikipedia-Editorinnen sind männlich
Frauen in Wikipedia
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
• Die UNU-MERIT Studie (2009): 13% / United Nations University / URL http://www.wikipediasurvey.org/docs/Wikipedia_Overview_15March2010-FINAL.pdf
• Der WMF Editors Survey (2011): 9% / Wikimedia Foundation / URL: http://meta.wikimedia.org/wiki/Editor_Survey_2011
• Die MIT/NU Studie (2013): 16% / Massachusetts Institute of Technology, Northwestern Uni: URL: http://mako.cc/academic/hill_shaw-gender_gap_revisited-DRAFT
Tuesday, May 6, 14
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
Tuesday, May 6, 14
• Frauen editieren weniger als Männer (z.B. weibliche Neulinge
sorgten für nur ca. 9% der Edits in 2009);
• Frauen fokussieren andere Themengebiete in Wikipedia (z.B.
Kunst);
• Frauen sind kommunikativer (z.B. schreiben mehr
Nachrichten);
• Frauen sind sozial involviert in gemeinschaftlichen Bereichen
(z.B. mehr Frauen betreuen Neulinge als Mentorinnen);
• Frauen verlassen Wikipedia früher als Männer.
Frauen in der Wikipedia
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
Tuesday, May 6, 14
Frauen in Facebook
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
Quelle: http://www.bitkom.org/files/documents/SozialeNetzwerke_2013.pdf
Tuesday, May 6, 14
BILDUNG 2.0
• Lehrende und Schülerinnen setzen
immer häufiger digitale Medien zur
Vorbereitung ein.
• In Schulen sind digitale Medien
zugänglich, werden aber selten im
Unterricht eingesetzt.
• Digitale Medien werden häufig für
die Recherche und Präsentation
eingesetzt, selten für die
Kollaboration und Gestaltung.
• Studierende an HS informieren sich
vor allem in Wikipedia und in
Online Zeitschriften.
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
Tuesday, May 6, 14
POLITIK 2.0
• Bundestag: Die Mehrheit sind
digital wenige aktive bzw.
inaktive, ältere Abgeordnete.
Die Minderheit sind jüngere,
digitale aktive Abgeordnete.
• In DE nutzen in 2012 45% der
Onliner E-Government
Angebote, 70% in Schweden.
• Die Mehrheit der Bürger in DE
sind die digitalen Beobachter
und die digitalen Unbeteiligten.
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Tuesday, May 6, 14
KONSUMENTEN 2.0
• Prosumenten (engl. prosumers)
produzieren und konsumieren
gleichzeitig.
• Prosumenten möchten aktiv sein
und aktiviert werden (z.B. Online
Kollaboration, Interaktion mit
Menschen und Technik).
• Prosumenten wollen vernetzt und
immer erreichbar sein (“always
online”)
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Tuesday, May 6, 14
WIRTSCHAFT 2.0
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
Tuesday, May 6, 14
SHARE-ECONOMY
• Mit dem Teilen, Tauschen, Leihen,
Verschenken, Vermieten in Social
Media entstehen neue
Wirtschaftspraktiken.
• In der Sharing-Economy spielt die
Gemeinschaft und Reputation eine
entscheidende Rolle.
• Gemeinschaftskonsum statt
individueller Konsum; Produktnutzung
statt Produkteigentum.
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Tuesday, May 6, 14
TRANSPARENZ 2.0
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/affaere-guttenberg-netz-besiegt-minister-a-748358.html
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Tuesday, May 6, 14
PATIENTEN 2.0
• Ratgebergemeinschaften und Foren sind
am beliebtesten (bei ca. 30% beliebter als
Ärzegespräche)
• Social Media, insbes.
Präventionsratschläge und Praxistipps und
als Informationskanäle sind bei allen
Generationen gefragt.
• Glaubwürdigkeit und Datenschutz sind
die wichtigsten Voraussetzungen.
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Tuesday, May 6, 14
http://www.mekonet.de/t3/uploads/media/mekonet_kompakt_intimitaet-im-netz2012.pdf
INTIMITÄT 2.0
http://wordandimage.files.wordpress.com/2010/06/10-levels-of-intimacy-in-communication.png
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Tuesday, May 6, 14
• In den persönlichen Öffentlichkeiten gelten andere Kriterien, z.B.
es wird im Modus der Konversation (Dialog, Diskurs) und weniger
im Moduls des Publizierens kommuniziert.
• Nutzer wollen mit Hilfe von persönlichen Öffentlichkeiten ihre
sozialen Beziehungen aus dem “echten Leben” artikulieren,
pflegen und erweitern.
• Im Web 2.0 treten die meisten Menschen mit den “echten”
Identitäten auf, um auffindbar zu sein und die Selbstpräsentation
ggf. auch Reputation an eigene Person zu koppeln.
ÖFFENTLICHKEIT 2.0
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Tuesday, May 6, 14
FREUNDSCHAFT 2.0
Quelle: http://blog.travellution.com/wp-content/uploads/fb.pngIlona Buchem CC BY-NC-SA
Tuesday, May 6, 14
GENERATION 2.0
• Digital Natives (im Gegensatz zu Digital
Immigrants) wachsen von klein auf mit
digitalen Medien.
• Digital Natives möchten schnell und
direkt auf Informationen zugreifen können.
• Digital Natives lernen und arbeiten nach
dem Multitasking Prinzip (verteilte
Aufmerksamkeit).
• Digital Natives bevorzugen interaktive
Formate (Spiele) u. visuelle Formate (Video)
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Tuesday, May 6, 14
ENTWICKLUNG 2.0
• Informationen zu Kindern werden noch
prenatal (vor der Geburt) in Social Media
ausgetauscht (u.a. Eltern tauschen
Ultraschallbilder aus).
• Facebook-Babies: Kinder wachsen von
klein auf mit der digitalen Dokumentation
der eignen Entwicklung (u.a. Eltern
tauschen Fotos von ihren Kindern).
• Digitale Babysitter: Eltern nutzen digitale
Medien, u.a. Filme auf YouTube, um Kinder
zu beschäftigen.
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Tuesday, May 6, 14
SUCHT 2.0
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Tuesday, May 6, 14
Quelle: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/cybermobbing.html
GEWALT 2.0
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Tuesday, May 6, 14
Quelle: http://irights-media.de/publikationen/das-netz-jahresrueckblick-netzpolitik-2013-2014/
ÜBERWACHUNG 2.0
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Tuesday, May 6, 14
PRIVATSPHÄRE UND
ÖFFENTLICHKEIT
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Tuesday, May 6, 14
OFFENHEIT UND
MISBRAUCH
http://3.bp.blogspot.com/-cebTUNM0NDk/T6B1xxe7O-I/AAAAAAAAAJs/J1dF9WzfQ-U/s1600/online+reputation.jpg
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Tuesday, May 6, 14
Schreib! Aber was?
Hier ist
Chantal
... ich bin 18 Jahre alt
LÜGE UND WAHRHEIT
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Tuesday, May 6, 14
• Mensch als Maschinenbediener
• Befreiung von der Last
monotoner Tätigkeiten
• Computer als Instrument zur
Formalisierung und Optimierung
• Mensch als aktiver Gestalter
• Förderung der Kreativität,
Selbstbestimmung, Partizipation
• Computer als Raum zur
persönlichen Entfaltung und
sozialer Interaktion
Quelle: Schelhowe, Heidi (2008). Digitale Medien als kulturelle Medien.
PARTIZIPATION
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Tuesday, May 6, 14
Radio,TV
Web 2.0
EMANZIPATION
Gatekeeper?
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Tuesday, May 6, 14
Quelle: http://www.virtuallyscholastic.com/wp-content/uploads/2009/07/my-ple.png
NEUE LERNORTE
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
Tuesday, May 6, 14
Quelle: http://farm7.staticflickr.com/6106/6345924578_dd560fd5a5_z.jpg
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DIGITALE IDENTITÄT
Tuesday, May 6, 14
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
Quelle: http://www.intel.com/content/dam/www/public/us/en/documents/pdf/women-and-the-web.pdf
EINKOMMENSQUELLE
Tuesday, May 6, 14
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
FREIHEIT
Quelle: http://www.intel.com/content/dam/www/public/us/en/documents/pdf/women-and-the-web.pdf
Tuesday, May 6, 14
Kontakt:
E-Mail:
buchem@beuth-hochschule.de
Twitter:
@mediendidaktik
Blog:
http://ibuchem.wordpress.com/
Ilona Buchem CC BY-NC-SA
http://pixabay.com/
Tuesday, May 6, 14

Digitale Gesellschaft

  • 1.
    Prof. Dr. IlonaBuchem, Gastprofessorin für Digitale Medien und Diversität Beuth Hochschule für Technik Berlin, VDI Treffen, 02-04-2014 Schöne neue digitale Welt? Welche Herausforderungen müssen wir beachten? Welche positiven Aspekte können wir nutzen? Gibt es Geschlechterunterschiede? Ilona Buchem CC BY-NC-SA http://pixabay.com/ Tuesday, May 6, 14
  • 2.
    Prof. Dr. IlonaBuchem Gastprofessur Digital Media & Diversity Fachbereich I // Gender- und Technikzentrum Medienforschung : Mediendidaktik : Digitale Spaltung : Digitale Diversität Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 3.
    Digitalisierung • Digitalisierung vonDaten: Erfassung, Aufbereitung und Speicherung von analogen Daten in einem digitalen Speichermedium (z.B. digitale Bücher). • Digitalisierung der Infrastrukturen: Einsatz von IKT zur Steuerung des Zusammenwirkens von Einzelkomponenten eines System (z.B. digitale Behördennetze). • Digitalisierung der Gesellschaft: Zugang zu und Nutzung von digitalen Medien, souveräner und sicherer Umgang mit digitalen Medien (z.B. digitale Kommunikation). Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 4.
    Digitale Spaltung • Zugang:Die Chancen auf den Zugang zu und Nutzung von digitalen Medien (Internet, IKT) sind ungleich verteilt und abhängig von sozialen, politischen, ökonomischen, kulturellen, gesundheitlichen Faktoren (u.a. finanzieller Zugang, politischer Zugang, Barrierefreiheit). • Kompetenzen: Unterschiede in Bezug auf den kompetenten und konstruktiven Umgang mit digitalen Medien, u.a. Rezipienten vs. Produzenten von Wissen. • Lebensgestaltung: Chancenunterschiede haben eine individuelle und gesellschaftliche Auswirkungen, u.a. Einkommenskluft, ungleiche Entwicklungs- und Beschäftigungschancen. Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 5.
    Digitale Medien • DigitaleMedien sind Kommunikationsmedien, welche auf der Grundlage digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien funktionieren (z.B. Internet, webbasierte Medien, mobile Medien). Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 6.
    Studie 1 DIGITALISIERUNG 2013 Quelle:http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/04/digitalindex.pdf Tuesday, May 6, 14
  • 7.
    NICHTNUTZER “Diese Bundesbürger sindunerreichbar für die politische Meinungsbildung, behördliche Prozesse, Produktangebote - sofern diese im Internet stattfinden. Solange es weiterhin möglich ist, den Anwohnerparkausweis persönlich am Schalter zu bestellen oder solange die Bank das ausgefüllte Überweisungsformular in der Papierform entgegennimmt, wird ein Großteil der Nichtnutzer des Internets ohne weitere Maßnahmen auch offline bleiben.” (Studie “D21-Digital-Index”, Initative D21) 7Ilona Buchem CC BY-NC-SA Quelle: http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/04/digitalindex.pdf Tuesday, May 6, 14
  • 8.
    Digitalisierungsgrad Studie “D21-Digital-Index”, InitativeD21 Quelle: http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/04/digitalindex.pdf Tuesday, May 6, 14
  • 9.
  • 10.
    Sorgen Angst Ilona Buchem CCBY-NC-SA Studie “D21-Digital-Index”, Initative D21 Quelle: http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/04/digitalindex.pdf Tuesday, May 6, 14
  • 11.
    Vorteile Nutzung Ilona Buchem CCBY-NC-SA Studie “D21-Digital-Index”, Initative D21 Quelle: http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/04/digitalindex.pdf Tuesday, May 6, 14
  • 12.
    • Social Mediasind „eine Gruppe von Internetanwendungen, die auf den technologischen und ideologischen Grundlagen des Web 2.0 aufbauen und die Herstellung und den Austausch von User Generated Content ermöglichen“ Kaplan, Andreas M.; Michael Haenlein (2010) "Users of the world, unite! The challenges and opportunities of Social Media". Business Horizons 53(1): 59–68. Social Media Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 13.
    Quelle: http://www.ethority.de Social Media SocialMedia ist mehr als Facebook! Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 14.
    Was ist Web2.0? „Man kann Web 2.0 als eine Ansammlung von Prinzipien und Praktiken visualisieren.“ Quelle: http://www.oreilly.de/artikel/web20_trans.html Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 15.
    Web 1.0 >Web 2.0 Quelle: http://www.dadalos-d.org/web20/images/web_10_20.png Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 16.
    Studie 2 Soziale Netzwerke Quelle:http://www.bitkom.org/files/documents/SozialeNetzwerke_2013.pdf Tuesday, May 6, 14
  • 17.
  • 18.
  • 19.
    Ca. 90 bis85% der Wikipedia-Editorinnen sind männlich Frauen in Wikipedia Ilona Buchem CC BY-NC-SA • Die UNU-MERIT Studie (2009): 13% / United Nations University / URL http://www.wikipediasurvey.org/docs/Wikipedia_Overview_15March2010-FINAL.pdf • Der WMF Editors Survey (2011): 9% / Wikimedia Foundation / URL: http://meta.wikimedia.org/wiki/Editor_Survey_2011 • Die MIT/NU Studie (2013): 16% / Massachusetts Institute of Technology, Northwestern Uni: URL: http://mako.cc/academic/hill_shaw-gender_gap_revisited-DRAFT Tuesday, May 6, 14
  • 20.
    Ilona Buchem CCBY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 21.
    • Frauen editierenweniger als Männer (z.B. weibliche Neulinge sorgten für nur ca. 9% der Edits in 2009); • Frauen fokussieren andere Themengebiete in Wikipedia (z.B. Kunst); • Frauen sind kommunikativer (z.B. schreiben mehr Nachrichten); • Frauen sind sozial involviert in gemeinschaftlichen Bereichen (z.B. mehr Frauen betreuen Neulinge als Mentorinnen); • Frauen verlassen Wikipedia früher als Männer. Frauen in der Wikipedia Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 22.
    Frauen in Facebook IlonaBuchem CC BY-NC-SA Quelle: http://www.bitkom.org/files/documents/SozialeNetzwerke_2013.pdf Tuesday, May 6, 14
  • 23.
    BILDUNG 2.0 • Lehrendeund Schülerinnen setzen immer häufiger digitale Medien zur Vorbereitung ein. • In Schulen sind digitale Medien zugänglich, werden aber selten im Unterricht eingesetzt. • Digitale Medien werden häufig für die Recherche und Präsentation eingesetzt, selten für die Kollaboration und Gestaltung. • Studierende an HS informieren sich vor allem in Wikipedia und in Online Zeitschriften. Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 24.
    POLITIK 2.0 • Bundestag:Die Mehrheit sind digital wenige aktive bzw. inaktive, ältere Abgeordnete. Die Minderheit sind jüngere, digitale aktive Abgeordnete. • In DE nutzen in 2012 45% der Onliner E-Government Angebote, 70% in Schweden. • Die Mehrheit der Bürger in DE sind die digitalen Beobachter und die digitalen Unbeteiligten. Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 25.
    KONSUMENTEN 2.0 • Prosumenten(engl. prosumers) produzieren und konsumieren gleichzeitig. • Prosumenten möchten aktiv sein und aktiviert werden (z.B. Online Kollaboration, Interaktion mit Menschen und Technik). • Prosumenten wollen vernetzt und immer erreichbar sein (“always online”) Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 26.
    WIRTSCHAFT 2.0 Ilona BuchemCC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 27.
    SHARE-ECONOMY • Mit demTeilen, Tauschen, Leihen, Verschenken, Vermieten in Social Media entstehen neue Wirtschaftspraktiken. • In der Sharing-Economy spielt die Gemeinschaft und Reputation eine entscheidende Rolle. • Gemeinschaftskonsum statt individueller Konsum; Produktnutzung statt Produkteigentum. Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 28.
  • 29.
    PATIENTEN 2.0 • Ratgebergemeinschaftenund Foren sind am beliebtesten (bei ca. 30% beliebter als Ärzegespräche) • Social Media, insbes. Präventionsratschläge und Praxistipps und als Informationskanäle sind bei allen Generationen gefragt. • Glaubwürdigkeit und Datenschutz sind die wichtigsten Voraussetzungen. Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 30.
  • 31.
    • In denpersönlichen Öffentlichkeiten gelten andere Kriterien, z.B. es wird im Modus der Konversation (Dialog, Diskurs) und weniger im Moduls des Publizierens kommuniziert. • Nutzer wollen mit Hilfe von persönlichen Öffentlichkeiten ihre sozialen Beziehungen aus dem “echten Leben” artikulieren, pflegen und erweitern. • Im Web 2.0 treten die meisten Menschen mit den “echten” Identitäten auf, um auffindbar zu sein und die Selbstpräsentation ggf. auch Reputation an eigene Person zu koppeln. ÖFFENTLICHKEIT 2.0 Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 32.
  • 33.
    GENERATION 2.0 • DigitalNatives (im Gegensatz zu Digital Immigrants) wachsen von klein auf mit digitalen Medien. • Digital Natives möchten schnell und direkt auf Informationen zugreifen können. • Digital Natives lernen und arbeiten nach dem Multitasking Prinzip (verteilte Aufmerksamkeit). • Digital Natives bevorzugen interaktive Formate (Spiele) u. visuelle Formate (Video) Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 34.
    ENTWICKLUNG 2.0 • Informationenzu Kindern werden noch prenatal (vor der Geburt) in Social Media ausgetauscht (u.a. Eltern tauschen Ultraschallbilder aus). • Facebook-Babies: Kinder wachsen von klein auf mit der digitalen Dokumentation der eignen Entwicklung (u.a. Eltern tauschen Fotos von ihren Kindern). • Digitale Babysitter: Eltern nutzen digitale Medien, u.a. Filme auf YouTube, um Kinder zu beschäftigen. Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 35.
    SUCHT 2.0 Ilona BuchemCC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 36.
  • 37.
  • 38.
    PRIVATSPHÄRE UND ÖFFENTLICHKEIT Ilona BuchemCC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 39.
  • 40.
    Schreib! Aber was? Hierist Chantal ... ich bin 18 Jahre alt LÜGE UND WAHRHEIT Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 41.
    • Mensch alsMaschinenbediener • Befreiung von der Last monotoner Tätigkeiten • Computer als Instrument zur Formalisierung und Optimierung • Mensch als aktiver Gestalter • Förderung der Kreativität, Selbstbestimmung, Partizipation • Computer als Raum zur persönlichen Entfaltung und sozialer Interaktion Quelle: Schelhowe, Heidi (2008). Digitale Medien als kulturelle Medien. PARTIZIPATION Ilona Buchem CC BY-NC-SA Tuesday, May 6, 14
  • 42.
  • 43.
  • 44.
  • 45.
    Ilona Buchem CCBY-NC-SA Quelle: http://www.intel.com/content/dam/www/public/us/en/documents/pdf/women-and-the-web.pdf EINKOMMENSQUELLE Tuesday, May 6, 14
  • 46.
    Ilona Buchem CCBY-NC-SA FREIHEIT Quelle: http://www.intel.com/content/dam/www/public/us/en/documents/pdf/women-and-the-web.pdf Tuesday, May 6, 14
  • 47.