Web 2.0


                 Antares I. Reisky

                 25. Oktober 2008




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Agenda
•   Vorstellung
•   Web 2.0 Begriffsklärung
•   Web 2.0 @business
•   Geschäftsmodelle
•   Hindernisse
•   Ausblick




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Geschäftsfeld: eLearning / Wissensmanagement

    strategische Beratung - Bildungsmanagement

    Konzeption und Implementierung von eLearning-
    und Wissensmanagement Szenarien

    Bildungscontrolling - Bilanzierung von Wissen


    Für:


    Im Auftrag:

    Input:
    Output:

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History
•   Das Konzept Web 2.0 begann 2004 mit
    einer Brainstorming Session zu einer
    Konferenz (O´Reilly und MediaLive
    International)
•   Erfunden von Dale Dougherty
•   Geprägt wurde von Tim O‘Reilly,
    Gründer und Chef von O‘Reilly Verlag
•   Web 2.0. sollte auf die Weiterentwicklung    Tim O‘Reilly
    des Webs hindeuten

FAZIT:
• Sammelbegriff für Web-Technologien
  und Kommunikationsformen die im
  verstärkten Maße Interaktion
  ermöglichen.
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Was ist Web 2.0
                                Web 2.0 seems to be like Pink
                                Floyd lyrics: It can mean different
                                things to different people,
                                depending upon the your state of
                                mind.
                                Kevin Maney




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Web 2.0 – Ein Synonym für „Participatory Web“




Person of the Year




  Times Titelblatt 13. Dec 2006 by LEV GROSSMAN
  http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,1569514,00.html    7/15




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Web 2.0 – Themen / Begriffe
• Collective Content Sharing
   – Blog
   – Wiki
   – Tagging
   – Mashup

• Collective Communication
   – Pod – und Videocast / YouTube
   – Flickr
   – Slideshare

• Collective Intelligence
   – Wikinomics
   – Xing / ning
   – Social software                           11/15




BLOG – Plain English

•   http://www.commoncraft.com/
•   http://de.youtube.com/watch?v=dnL00TdmLY




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BLOG - http://fraudemol.blogspot.com/




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WIKI – Plain English

•   http://www.commoncraft.com/
•   http://de.youtube.com/watch?v=-dnL00TdmLY




                        wiki


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Wikipedia




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Deutschsprachiges Wikipedia




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Wiki - Ableitungen




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Social Bookmarking / Tagging
•   http://de.youtube.com/watch?v=x66lV7GOcNU




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Tagging
• In Web 2.0 Anwendungen kategorisiert der Anwender nicht mehr
  einfach nur in Ordnern oder Strukturen sondern er “tagged” einen
  Link, Bild, Sammlung oder Artikel.

Tag Clouds
• Gewichtete Visualisierung von Tags nach der Häufigkeit Ihrer
  Verwendung.
• Bekannt geworden ist dieses Konzept durch flickr. Die wohl mit
  populärste Web Anwendung, die Tagging verwendet, ist del.icio.us.




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Mr. Wong




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Folksonomy / Tagging - TagCloud yasni




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Trupoli - Politikerbewertung




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Trupoli Steuerfahndung




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Podcasting
•   http://de.youtube.com/watch?v=y-MSL42NV3c




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MashUp – Google Maps




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mashUp / Videocast




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Top Tools – Spring 2008 ( Jane Hart)




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Nutzung des Web verändert sich

• Identitätsmanagement
   – Meinungen, Erlebnisse, Kompetenzen und Interessen darstellen

• Beziehungsmanagement
   – Soziale Beziehungen zu anderen Menschen pflegen oder neu
     aufbauen

• Informationsmanagement
   – Sich in den entstehenden (Teil-) Öffentlichkeiten über jeweils
      relevante Themen informieren


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Social Networks




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ning




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Qype




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Wikinomics* - Eine neue Form der Selbstorganisation
4 Prizipien

     – Peering – freiwillige
       Zusammenarbeit

     – Kultur des Teilens –
       Wissen weitergeben

     – Offenheit – Einblicke in
       Unternehmens-Prozesse

     – Lokal denken - global Handeln

* Don Tapscott
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Das Neue an Wikinomics ist
• Prosument - Erstmalig in der Geschichte der Menschheit wird auch
  der Konsument in den Produktionsprozess eingebunden.

• Kunden stellen Teile eines Produktes oder ein Produkt her

• Organisationsformen von Arbeit
   – nicht auf Dauer ausgelegt
   – Zusammenarbeit wenn es Sinn macht
   – Partnerschaften zeitlich begrenzt eingehen
   – Meritokratisch
   – Ideagoras



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Hierarchie
• Web 2.0 senkt Zutrittsschwellen zur Öffentlichkeit und fördert
  Dezentralität, doch nicht jedes Angebot erhält die gleiche
  Aufmerksamkeit

• Hierarchie existiert, in der einige wenige Angebote vergleichsweise
  große Publika erreichen, während die Mehrzahl der Angebote nur von
  wenigen Menschen bemerkt wird

• Zentrale Netzwerkknoten (bspw. häufig gelesene Weblogs) haben
  größere Chancen, (a) weitere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und
  (b) die Verbreitung von Informationen zu beschleunigen



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Transparenz 2.0




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Rahmendaten - global
• Eine Milliarde Menschen haben weltweit Zugang zum Internet

• Ca. 50% aller US Internet Accounts sind zurzeit „always on“
  Breitband Internet Zugänge

• Mobile Geräte übertreffen Desktop PC um den Faktor 2

• Im ersten Quartal 2006 meldeten sich bei mySpace
  280.000 neue User an

• Im zweiten Quartal 2006 sind 50 Millionen WebBlogs entstanden,
  neue entstehen jede zweite Sekunde

Quelle: Hightext 2007                                           51/15




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Günstige Faktoren
• Anwender verbringen mehr und mehr Zeit online
  Flatrates und Bandbreite ist billiger geworden

• Anwender können von überall auf die Dienste zugreifen
    Jeder Browser ermöglicht dies

• Anwender machen engagiert mit: Partizipieren!
   – Wiki, Blog, Community
   – Große Anzahl von Entwickler und Hobby-Programmierern
   – Vielzahl von Bibliotheken
   – notwendigen Schnittstellen, Formate
   – offene Protokolle
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Die net Generation – digital natives
•   1985: Geboren – Das Internet ist 2 Jahre alt;
    Nintendo bringt „Super Mario Brothers“ auf den Markt
•   1990: Einschulung – Erste Ideen für das WWW
•   1992: 7 Jahre alt – Die erste SMS wird verschickt
•   1995: Amazon und eBay werden gegründet;
         die ersten Unternehmen sind im Web
•   1996: Weiterführende Schule – Hotmail und Instant Messaging
•   1998: Teenager-Jahre – Google wird gegründet
•   1999: Napster; Blogger; Linden Lab wird gegründet
•   2001: Wikipedia; iPod
•   2002: Social-Networking-Services starten
•   2003: Universität – Skype; Second Life
•   2004: Flickr, W-LAN und UMTS sind kommerziell verfügbar
•   2005: YouTube; podshow; Web 2.0 wird als Sammelbegriff populär
•   2007: iPhone
•   2008: Berufsstart - ?
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    Nach einer Idee von John Naughton




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Web 2.0 @ business




 Quelle http://www.go2web20.net/                                54/15




Goldcorp Inc. – ca. 50 Jahre alte Goldmine in Ohio
• Wie können die restlichen Bodenschätze erschlossen werden?

     – In 2000 Veröffentlichung der geologischen Daten im Internet
     – Wettbewerb – Preisgeld 500.000 US Dollar
     – 1000 Geologen beteiligten sich

     Ergebnis:
     - ca. 50% der Einsendungen verwiesen auf unbekannte
       Fundstellen!
     - Gold im Wert von 3,5 Mrd. US Dollar
     - Börsenwert stiegt von 100 Mio. US Dollar in 2000 auf
       18 Mrd. US Dollar

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Synaxon Ag




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Procter & Gamble
• 1,5 Milliarden Kosten F&E

• 1/10 der Kosten in neue Produkte

• Bis 2010 50% der Innovationen aus externen Quellen



Ergebnis

• InnoCentive Network – Marktplatz für Unternehmen und Forscher

• 90.000 selbstständige Chemiker
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Ideagoras - InnoCentive.com




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Longtail




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                                      20
Longtail - Chris Anderson




Quelle: http://www.wired.com/wired/archive/12.10/tail.html
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    Longtail - Filter




Quelle: http://www.wired.com/wired/archive/12.10/tail.html
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Selbst ein Teil des Web 2.0 werden
•   Eigene Vermarktung
     – Xing
     – Facebook
     – Blog

•   Projekte
     – Google Kalender
     – Google Docs
     – Projekt Wiki
     – Mr. Wong – Recherche
     – Skype




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Virale Kommunikation
• Gezieltes Auslösen
  und Kontrollieren von
  Mund-zu-Mund-
  Propaganda

• Animierung der User
  zu Weiterleitung,
  Empfehlung und
  Verlinkung

• Ziel: Virusartige
  Verbreitung der
  Botschaft im Netz

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Geschäftsmodelle
• Nutzung des Webs als Plattform
   – Google Kalender
   – Google Docs
   – Projekt Wiki
   – Mr. Wong – Recherche
   – Skype
• Einbeziehung der kollektiven Intelligenz der Nutzer
• Partizipation (auch in der Entwicklung neuer Software)
• Bildung von Communities




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Web 2.0 – Schlüsselprinzipien

•   Web als Desktop (anstelle des lokalen Rechners)
•   Daten-getriebene Anwendungen (Nutzer verwalten „eigene“ Daten über
    Webanwendung)
•   Vernetzung durch die "Architektur des Mitwirkens“
•   MashUps - Innovationen beim Aufbau von Web-Präsenzen, durch die
    Verwendung von Komponenten, die von verschiedenen Entwicklern erstellt
    worden sind und beliebig miteinander kombiniert werden können
•   einfache Geschäftsmodelle durch das verteilte, gemeinsame Nutzen von
•   Inhalten und technischen Diensten
•   Ende des klassischen Softwarelebenszyklus (Projekte befinden sich in
    immerwährendem Beta-Stadium)
•   Software geht über die Fähigkeiten eines einzelnen Verwendungszwecks
    hinaus.
•   Nicht nur auf Mainstream der Web-Anwendungen abzielen, sondern auf die
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    gesamte Breite des Spektrums von Anwendungen




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Vorteile
• Werkzeuge stehen zur freien Verfügung

• Zugang zu Daten, die schwer oder teuer zusammenzustellen sind
  und die umso wertvoller werden, je häufiger sie genutzt werden

• Der User hat die Möglichkeit zu kommentieren, Tags zu setzen,
  Inhalte zu modifizieren, ranken etc

• Grosse Kundenzufriedenheit durch direkte Beteiligung
• Verkürzung der Produktentwicklung
• Gratis Marketing (Blogger, einflussreiche Webuser etc.)
• Effizientere Distribution
• Benutzerfreundlichkeit
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Nachteil
•   Wem gehören die Daten?
•   Fehlende redaktionelle Kontrolle
•   Fehlende Zugriffsbeschränkungen
•   Höhere Belastung Netzwerk, viele kleine
    Serveranfragen
•   Missbrauch, Sicherheit
•   Problem der ‚ewigen Betaversion‘,
    unfertige Programme




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Hindernisse
•   Verfügbarkeit
    Web-Applikationen stehen und fallen mit der Qualität der
    Online-Verbindung
•   Spam
    Künstlich überbewertete Links, Tags und Kommentar-
    Spammer
•   Die Menge der eigenen Daten und deren Wert
    Was geschieht bei Verlust? Backup? Entschädigung?
    Vertrauen (Datenschutz)
•   Sicherheit von Web 2.0 Anwendungen
    JavaScript unsicher
    Zahlreiche Angriffe bekannt
    Zahl der Schnittstellen schwer überschaubar

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Sicherheit ?




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Ausblick

• In dem Maße, wie sich persönliche Öffentlichkeiten verbreiten,
  verändern sich auch hergebrachte Vorstellungen von Grenzender
  Privatsphäre

• Zukünftige Web 2.0-Anwendungen müssen es in deutlich stärkerem
  Maße möglich machen, Informationen selektiv nur bestimmten Teilen
  des eigenen sozialen Netzwerks zugänglich zu machen




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EPIC 2015
•   Nichts verdeutlicht so prägnant
    das Schöne und das Gefährliche
    von Web 2.0, wie das Video EPIC
    2015 des Museum of Media
    History.




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                Vielen Dank für Ihre
                  Aufmerksamkeit

                           Antares I. Reisky
                           areisky@virtualart-consulting.de

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        Anschrift   VirtualArt Consulting GmbH

                    Bleichstraße 77a
                    33607 Bielefeld



Ansprechpartnerin   Antares Reisky
                    (Geschäftsführende Gesellschafterin)

          Telefon   + 49 (0) 521 / 97799470
          Telefax   + 49 (0) 521 / 97799474
           Email
                    areisky@virtualart-consulting.de
              Url
                    www.virtualart-consulting.de


         Branche    Consulting
         Bereich    e-Learning / Wissensmanagement


         Adresse    www.virtualart-consulting.de

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Web 2.0 und virtuelle Welten

  • 1.
    Web 2.0 Antares I. Reisky 25. Oktober 2008 1/15 Agenda • Vorstellung • Web 2.0 Begriffsklärung • Web 2.0 @business • Geschäftsmodelle • Hindernisse • Ausblick 2/15 1
  • 2.
    Geschäftsfeld: eLearning /Wissensmanagement strategische Beratung - Bildungsmanagement Konzeption und Implementierung von eLearning- und Wissensmanagement Szenarien Bildungscontrolling - Bilanzierung von Wissen Für: Im Auftrag: Input: Output: 3/15 History • Das Konzept Web 2.0 begann 2004 mit einer Brainstorming Session zu einer Konferenz (O´Reilly und MediaLive International) • Erfunden von Dale Dougherty • Geprägt wurde von Tim O‘Reilly, Gründer und Chef von O‘Reilly Verlag • Web 2.0. sollte auf die Weiterentwicklung Tim O‘Reilly des Webs hindeuten FAZIT: • Sammelbegriff für Web-Technologien und Kommunikationsformen die im verstärkten Maße Interaktion ermöglichen. 4/15 2
  • 3.
    Was ist Web2.0 Web 2.0 seems to be like Pink Floyd lyrics: It can mean different things to different people, depending upon the your state of mind. Kevin Maney 6/15 Web 2.0 – Ein Synonym für „Participatory Web“ Person of the Year Times Titelblatt 13. Dec 2006 by LEV GROSSMAN http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,1569514,00.html 7/15 3
  • 4.
    Web 2.0 –Themen / Begriffe • Collective Content Sharing – Blog – Wiki – Tagging – Mashup • Collective Communication – Pod – und Videocast / YouTube – Flickr – Slideshare • Collective Intelligence – Wikinomics – Xing / ning – Social software 11/15 BLOG – Plain English • http://www.commoncraft.com/ • http://de.youtube.com/watch?v=dnL00TdmLY 13/15 4
  • 5.
    BLOG - http://fraudemol.blogspot.com/ 14/15 WIKI – Plain English • http://www.commoncraft.com/ • http://de.youtube.com/watch?v=-dnL00TdmLY wiki 17/15 5
  • 6.
    Wikipedia 18/15 Deutschsprachiges Wikipedia 20/15 6
  • 7.
    Wiki - Ableitungen 21/15 Social Bookmarking / Tagging • http://de.youtube.com/watch?v=x66lV7GOcNU 24/15 7
  • 8.
    Tagging • In Web2.0 Anwendungen kategorisiert der Anwender nicht mehr einfach nur in Ordnern oder Strukturen sondern er “tagged” einen Link, Bild, Sammlung oder Artikel. Tag Clouds • Gewichtete Visualisierung von Tags nach der Häufigkeit Ihrer Verwendung. • Bekannt geworden ist dieses Konzept durch flickr. Die wohl mit populärste Web Anwendung, die Tagging verwendet, ist del.icio.us. 25/15 Mr. Wong 26/15 8
  • 9.
    Folksonomy / Tagging- TagCloud yasni 27/15 Trupoli - Politikerbewertung 29/15 9
  • 10.
    Trupoli Steuerfahndung 30/15 Podcasting • http://de.youtube.com/watch?v=y-MSL42NV3c 32/15 10
  • 11.
    MashUp – GoogleMaps 33/15 mashUp / Videocast 34/15 11
  • 12.
    Top Tools –Spring 2008 ( Jane Hart) 35/15 Nutzung des Web verändert sich • Identitätsmanagement – Meinungen, Erlebnisse, Kompetenzen und Interessen darstellen • Beziehungsmanagement – Soziale Beziehungen zu anderen Menschen pflegen oder neu aufbauen • Informationsmanagement – Sich in den entstehenden (Teil-) Öffentlichkeiten über jeweils relevante Themen informieren 36/15 12
  • 13.
    Social Networks 37/15 ning 38/15 13
  • 14.
    Qype 39/15 Wikinomics* - Eine neue Form der Selbstorganisation 4 Prizipien – Peering – freiwillige Zusammenarbeit – Kultur des Teilens – Wissen weitergeben – Offenheit – Einblicke in Unternehmens-Prozesse – Lokal denken - global Handeln * Don Tapscott 47/15 14
  • 15.
    Das Neue anWikinomics ist • Prosument - Erstmalig in der Geschichte der Menschheit wird auch der Konsument in den Produktionsprozess eingebunden. • Kunden stellen Teile eines Produktes oder ein Produkt her • Organisationsformen von Arbeit – nicht auf Dauer ausgelegt – Zusammenarbeit wenn es Sinn macht – Partnerschaften zeitlich begrenzt eingehen – Meritokratisch – Ideagoras 48/15 Hierarchie • Web 2.0 senkt Zutrittsschwellen zur Öffentlichkeit und fördert Dezentralität, doch nicht jedes Angebot erhält die gleiche Aufmerksamkeit • Hierarchie existiert, in der einige wenige Angebote vergleichsweise große Publika erreichen, während die Mehrzahl der Angebote nur von wenigen Menschen bemerkt wird • Zentrale Netzwerkknoten (bspw. häufig gelesene Weblogs) haben größere Chancen, (a) weitere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und (b) die Verbreitung von Informationen zu beschleunigen 49/15 15
  • 16.
    Transparenz 2.0 50/15 Rahmendaten - global • Eine Milliarde Menschen haben weltweit Zugang zum Internet • Ca. 50% aller US Internet Accounts sind zurzeit „always on“ Breitband Internet Zugänge • Mobile Geräte übertreffen Desktop PC um den Faktor 2 • Im ersten Quartal 2006 meldeten sich bei mySpace 280.000 neue User an • Im zweiten Quartal 2006 sind 50 Millionen WebBlogs entstanden, neue entstehen jede zweite Sekunde Quelle: Hightext 2007 51/15 16
  • 17.
    Günstige Faktoren • Anwenderverbringen mehr und mehr Zeit online Flatrates und Bandbreite ist billiger geworden • Anwender können von überall auf die Dienste zugreifen Jeder Browser ermöglicht dies • Anwender machen engagiert mit: Partizipieren! – Wiki, Blog, Community – Große Anzahl von Entwickler und Hobby-Programmierern – Vielzahl von Bibliotheken – notwendigen Schnittstellen, Formate – offene Protokolle 52/15 Die net Generation – digital natives • 1985: Geboren – Das Internet ist 2 Jahre alt; Nintendo bringt „Super Mario Brothers“ auf den Markt • 1990: Einschulung – Erste Ideen für das WWW • 1992: 7 Jahre alt – Die erste SMS wird verschickt • 1995: Amazon und eBay werden gegründet; die ersten Unternehmen sind im Web • 1996: Weiterführende Schule – Hotmail und Instant Messaging • 1998: Teenager-Jahre – Google wird gegründet • 1999: Napster; Blogger; Linden Lab wird gegründet • 2001: Wikipedia; iPod • 2002: Social-Networking-Services starten • 2003: Universität – Skype; Second Life • 2004: Flickr, W-LAN und UMTS sind kommerziell verfügbar • 2005: YouTube; podshow; Web 2.0 wird als Sammelbegriff populär • 2007: iPhone • 2008: Berufsstart - ? 53/15 Nach einer Idee von John Naughton 17
  • 18.
    Web 2.0 @business Quelle http://www.go2web20.net/ 54/15 Goldcorp Inc. – ca. 50 Jahre alte Goldmine in Ohio • Wie können die restlichen Bodenschätze erschlossen werden? – In 2000 Veröffentlichung der geologischen Daten im Internet – Wettbewerb – Preisgeld 500.000 US Dollar – 1000 Geologen beteiligten sich Ergebnis: - ca. 50% der Einsendungen verwiesen auf unbekannte Fundstellen! - Gold im Wert von 3,5 Mrd. US Dollar - Börsenwert stiegt von 100 Mio. US Dollar in 2000 auf 18 Mrd. US Dollar 56/15 18
  • 19.
    Synaxon Ag 57/15 Procter & Gamble • 1,5 Milliarden Kosten F&E • 1/10 der Kosten in neue Produkte • Bis 2010 50% der Innovationen aus externen Quellen Ergebnis • InnoCentive Network – Marktplatz für Unternehmen und Forscher • 90.000 selbstständige Chemiker 58/15 19
  • 20.
    Ideagoras - InnoCentive.com 59/15 Longtail 64/15 20
  • 21.
    Longtail - ChrisAnderson Quelle: http://www.wired.com/wired/archive/12.10/tail.html 65/15 Longtail - Filter Quelle: http://www.wired.com/wired/archive/12.10/tail.html 66/15 21
  • 22.
    Selbst ein Teildes Web 2.0 werden • Eigene Vermarktung – Xing – Facebook – Blog • Projekte – Google Kalender – Google Docs – Projekt Wiki – Mr. Wong – Recherche – Skype 68/15 Virale Kommunikation • Gezieltes Auslösen und Kontrollieren von Mund-zu-Mund- Propaganda • Animierung der User zu Weiterleitung, Empfehlung und Verlinkung • Ziel: Virusartige Verbreitung der Botschaft im Netz 69/15 22
  • 23.
    Geschäftsmodelle • Nutzung desWebs als Plattform – Google Kalender – Google Docs – Projekt Wiki – Mr. Wong – Recherche – Skype • Einbeziehung der kollektiven Intelligenz der Nutzer • Partizipation (auch in der Entwicklung neuer Software) • Bildung von Communities 71/15 Web 2.0 – Schlüsselprinzipien • Web als Desktop (anstelle des lokalen Rechners) • Daten-getriebene Anwendungen (Nutzer verwalten „eigene“ Daten über Webanwendung) • Vernetzung durch die "Architektur des Mitwirkens“ • MashUps - Innovationen beim Aufbau von Web-Präsenzen, durch die Verwendung von Komponenten, die von verschiedenen Entwicklern erstellt worden sind und beliebig miteinander kombiniert werden können • einfache Geschäftsmodelle durch das verteilte, gemeinsame Nutzen von • Inhalten und technischen Diensten • Ende des klassischen Softwarelebenszyklus (Projekte befinden sich in immerwährendem Beta-Stadium) • Software geht über die Fähigkeiten eines einzelnen Verwendungszwecks hinaus. • Nicht nur auf Mainstream der Web-Anwendungen abzielen, sondern auf die 76/15 gesamte Breite des Spektrums von Anwendungen 23
  • 24.
    Vorteile • Werkzeuge stehenzur freien Verfügung • Zugang zu Daten, die schwer oder teuer zusammenzustellen sind und die umso wertvoller werden, je häufiger sie genutzt werden • Der User hat die Möglichkeit zu kommentieren, Tags zu setzen, Inhalte zu modifizieren, ranken etc • Grosse Kundenzufriedenheit durch direkte Beteiligung • Verkürzung der Produktentwicklung • Gratis Marketing (Blogger, einflussreiche Webuser etc.) • Effizientere Distribution • Benutzerfreundlichkeit 80/15 Nachteil • Wem gehören die Daten? • Fehlende redaktionelle Kontrolle • Fehlende Zugriffsbeschränkungen • Höhere Belastung Netzwerk, viele kleine Serveranfragen • Missbrauch, Sicherheit • Problem der ‚ewigen Betaversion‘, unfertige Programme 81/15 24
  • 25.
    Hindernisse • Verfügbarkeit Web-Applikationen stehen und fallen mit der Qualität der Online-Verbindung • Spam Künstlich überbewertete Links, Tags und Kommentar- Spammer • Die Menge der eigenen Daten und deren Wert Was geschieht bei Verlust? Backup? Entschädigung? Vertrauen (Datenschutz) • Sicherheit von Web 2.0 Anwendungen JavaScript unsicher Zahlreiche Angriffe bekannt Zahl der Schnittstellen schwer überschaubar 82/15 Sicherheit ? 84/15 25
  • 26.
    Ausblick • In demMaße, wie sich persönliche Öffentlichkeiten verbreiten, verändern sich auch hergebrachte Vorstellungen von Grenzender Privatsphäre • Zukünftige Web 2.0-Anwendungen müssen es in deutlich stärkerem Maße möglich machen, Informationen selektiv nur bestimmten Teilen des eigenen sozialen Netzwerks zugänglich zu machen 92/15 EPIC 2015 • Nichts verdeutlicht so prägnant das Schöne und das Gefährliche von Web 2.0, wie das Video EPIC 2015 des Museum of Media History. 93/15 26
  • 27.
    ... Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Antares I. Reisky areisky@virtualart-consulting.de 95/15 Anschrift VirtualArt Consulting GmbH Bleichstraße 77a 33607 Bielefeld Ansprechpartnerin Antares Reisky (Geschäftsführende Gesellschafterin) Telefon + 49 (0) 521 / 97799470 Telefax + 49 (0) 521 / 97799474 Email areisky@virtualart-consulting.de Url www.virtualart-consulting.de Branche Consulting Bereich e-Learning / Wissensmanagement Adresse www.virtualart-consulting.de 96/15 27