Zertifikatkurs
DigiMediaL – Strategisches Musikmarketing im Internet
Weiterbildung für Musikerinnen und Musiker aus Berlin


Einführung – Kommunikation in Sozialen Netzwerken

Datum: 8. November 2011
Dozent: Matthias Krebs
Intro: facebook is evil




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South Park Explains Everything That Is Annoying About Facebook




Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=LFhiqDYvdzY

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10 Tipps für digitale Freundschaften & Social Networking

1.   Sie haben keine Freunde – freimachen vom Begriff Freundschaft,
     pragmatische Nutzung, Zeitsparen, leichter Kontakte sammeln und
     einordnen
2.   Dennoch sollten Sie nicht zu leichtfertig „Freunde“ aufnehmen.
     Überblick
3.   Wer nicht Business- und private Accounts in Listen oder sogar die Profile
     trennen muss/will, verzichtet auf die digitale Schizophrenie und kann
     leichter networken. Sie sparen Zeit und machen weniger Fehler.
4.   Im Ernst! Wie „privat“ sind Ihre bisherigen Facebook-Updates überhaupt?
     Wer mehr als 100 Facebook-Kontakte sein eigen nennt, schreibt in der
     Regel nur wenig über wirklich private/intime Dinge.

     Quelle: http://pr-blogger.de/2010/12/22/abschied-vom-digitalen-freund
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10 Tipps für digitale Freundschaften & Social Networking
5.    Pflegen Sie Ihre Freundschaften, nutze verstärkt die Directmessages und
      Mails.
6.    Je mehr schwache Bindungen Sie aufbauen, desto mehr Möglichkeiten
      in der Kommunikation öffnen sich Ihnen.
7.    Soziale Hygiene heißt heute auch, dass Sie sich aktiv von Networking-
      Partnern trennen.
8.    Taggen Sie gezielt Ihre Kontakte, damit Sie den Überblick behalten. Wer
      ist Ihnen wichtig, wer weniger? Kontexte
9.    Stärken Sie Ihre Online-Reputation, indem Sie bewusst auf gute
      persönliche Profile setzen – und lehnen Sie dabei Ihre echten Freunde nicht
      ab.
10.   Seien Sie freundlich zu Ihren Kontakten, nehmen Sie diese ernst. Schwache
      Verbindung -> stärkere Verbindung
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Was Facebook über Dich weiß




Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=lYDx0Z75rt4

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Extra




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__Übersicht




                    Potenziale der Digitalisierung

                    Internet – Web2.0/Social Media


                    Mobile Endgeräte    Tablet-PC




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Agenda




1. Was ist Social Media?
2. Social Networks?
3. Kommunikation




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WH: Ausprägungen des Web2.0
   Ein Versuch Web2.0-Anwendungen anhand verschiedene Eigenschaften zu
   systematisieren:

             •   Usergenerated Content
             •   Social Software
             •   Blogs
             •   Virtual Communities
             •   Social Network Services

   Die im Folgenden vorgestellten Beispiele zeigen eine besonders deutliche
   Ausprägung eines einzelnen Prinzips. Häufiger werden gleich mehrere
   Eigenschaften des Web2.0 bedient, was eine eindeutige Zuordnung
   erschwert.
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Was soll Social sein?

   Das „Social Web“ ist ein Teilbereich des Web2.0. Der Begriff fokussiert auf die
   Bereiche, bei denen es nicht um neue Formate oder Programmarchitekturen,
   sondern um die Unterstützung sozialer Strukturen und Interaktionen im
   Internet geht.

   Das Social Web umfasst also webbasierte Anwendungen, die für Menschen den
   Informationsaustausch, den Beziehungsaufbau und die Kommunikation
   in sozialen Kontexten unterstützen.

   (vgl. Hippner 2006)




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Quelle: http://www.ethority.de/weblog/social-media-prisma




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/ 12
Grundlegende Mechanismen des Web 2.0




     Verschlagwortung       Verbreitung   Verarbeitung
       (Indexierung)         (Sharing)    (Processing)




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Grundlegende Mechanismen des Web 2.0




     Verschlagwortung       Verbreitung   Verarbeitung
       (Indexierung)         (Sharing)    (Processing)




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Was sind Tags?

•   Verschlagwortung
•   Verbreitung
•   Verarbeitung




                                                             z.B. bei
Tags                                                         http://www.lastfm.de/charts/toptags,
• Tags sind Ein-Wort-Deskriptoren                            http://www.flickr.com/photos/tags/
• Beliebig viele Tags pro Medieninhalt (empfohlen 7)
• Einfacher und flexibler als statische Kategorien
• effizienteste Weg Inhalte von Datenbänken zu organisieren, so dass Inhalte identifiziert,
  gefiltert oder abgerufen werden können
• Es entsteht eine kollaborative Lesezeichen-Sammlung



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Cloud zum Thema Web2.0, erstellt von Markus Angermeier (2005)




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Grundlegende Mechanismen des Web 2.0




     Verschlagwortung       Verbreitung   Verarbeitung
       (Indexierung)         (Sharing)    (Processing)




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Ein einfaches Erklärungsvideo:
                                                 http://dotsub.com/view/69aa48a4-
                                                 a95f-4bc8-a511-bb0a1ee95e12

Wie kann man Verbindung schaffen?
•   Verschlagwortung (Tags)
•   Verbreitung
•   Verarbeitung




                                                                     http://blog.kopfhoerer.ch/
z.B. RSS
• RSS = Real Simple Syndication („echt einfache Verbreitung“)
• Webbasierte Aktualisierungsfunktion: Inhalte einer Website können abonniert werden
• das Angebot von Artikeln im RSS-Format wird als RSS-Feed bezeichnet
• Nachrichtenticker: Bei Veröffentlichung neuer Inhalte automatische Übertragung der
   Überschriften und Texte
• über Links in den Feeds wird der Leser zum Original-Artikel verwiesen



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Das Social Media Web

Verbindungen z.B. über:
• API
• RSS
• Oauth
• Open-ID
• (Embed)




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Social Media Web (in Bezug auf twitter)

                                          Beispiel:
                                          1 Artikel

                                          2 RSS

                                          3 Twitter

                                          4 Facebook
                                            Mixxt-Plattform
                                            Widget
                                            MySpace
                                            …



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Grundlegende Mechanismen des Web 2.0




     Verschlagwortung       Verbreitung   Verarbeitung
       (Indexierung)         (Sharing)    (Processing)




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Was macht das Web2.0 aus den Daten?
•   Verschlagwortung (Tags)
•   Verbreitung
•   Verarbeitung




                                www.inbflat.net          http://www.takethisdance.com

z.B. Mashup
(engl. für Vermanschung, „vermischen“)
• bedeutet auch Remix
• Erstellung neuer Webinhalte durch (Re-)Kombination bestehender Webinhalte und –
   angebote aus verschiedenen Quellen
• Inhalte der Mashup-Website werden über Programmierschnittstellen (API), per Web-Feed
   (z.B. RSS) oder JavaScript eingebunden


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Mashup - Kunst




                                                                         http://flickrvision.com/




http://trendpiraten.tv/2009/03/geniale-mashup-musik-aus-youtube-videos

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Yeah but I still don't get it. That's ok, you don't have
  to. It's pretty intuitive and takes a bit of practice to
  fully understand. Just try it and experiment a bit!
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Agenda




1. Was ist Social Media?
2. Social Networks?
3. Kommunikation




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Internetnutzung




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Intro: Social Media Revolution




Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=2_Ig0ClYlmM

                                          Neue Version 2011:
                                          http://www.youtube.com/watch?v=3SuNx0UrnEo

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Social Web
     Online Communicating             Kontaktpflege   Social Networking




Argumentativer                                                      Kontaktaufnahme
  Austausch




                                      Produktion &
               Social Collaborating   Reflexion von   Social Publishing
                                        Inhalten

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Was sind Social Networks?

   „Social Network“ bzw. „Online-Community“: Gemeinschaft von Menschen,
   die sich im Internet verbinden, um sich auszutauschen.



   Die Technik ist nicht die Hürde! Die Herausforderung ist es,
   Mitglieder zu gewinnen und diese zum regelmäßigen Austausch
   zu motivieren!

       •   Nicht die Technik entscheidet
       •   Sondern der Inhalt
       •   Ziel: Aufmerksamkeit


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Was machen die Leute in Social Networks?




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Studie: Profile auf sozialen Netzwerken kaum inszeniert

   26.07.10 Eine Studie an der Mainzer Universität hat ergeben, dass Profile auf
   sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ weniger inszeniert sind, als vielfach
   angenommen. Tatsächlich hat die Psychologin Juliane Stopfer herausgefunden, dass
   die Selbstbeschreibungen ziemlich genau den Persönlichkeitsprofilen der Nutzer
   entsprechen.

   "Die Urteile sind nicht durch die Selbstidealisierungstendenzen der Profilbesitzer
   verzerrt."




   Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Soziale-Netzwerke-luegen-nicht-1044873.html


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Verbreitung




                    http://www.briansolis.com/2010/02/the-internationalization-of-social-media/

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Social Network Nutzung




http://globalwebindex.net/wp-content/uploads/2010/05/Global-Map-of-Social-Web-Involvement-Global-Web-Index-2009.pdf

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Social Network Nutzung in Deutschland
   Leading Network: Facebook

   Social Network Profiles: Access = 29.3% | Users = 11.2m
   Photos: Access = 27.5% | Users = 10.5m
   Blogging: Access = 9.5% | Users = 3.6m
   Videos: Access = 9.5% | Users = 3.6m
   Micro Blogging: Access = 3.8% | Users = 1.4m




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Deutsche Facebook-Konkurrenz fällt zurück

http://meedia.de/nc/details-topstory/article/deutsche-facebook-
    konkurrenz-fllt-zurck_100029282.html




 Anfang 2009




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http://royal.pingdom.com/2010/02/05/facebook-social-media-juggernaut-infographic/


     “Facebook Will Celebrate 500 Million
     Users Next Week” 18. Juli 2010



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Facebook: ein paar Zahlen (USA)

•   Der durchschnittliche Facebook User verbringt
    55 min/ Tag auf Facebook, hat 130 „Freunde“,
    schreibt 15 Kommentare pro Monat und ist
    Mitglied in 12 Gruppen.

•   Facebook unterstützt über 65 Sprachen

•   Jeden Tag werden 55 Mio Statusupdates
    gemacht, 20 Mio User werden Fan einer Seite

•   Jede Woche werden 3,5 Billionen Inhalte
                                                    http://mashable.com/2010/02/10/
    geteilt (Links, News, Blogposts, Fotos…)        facebook-growth-infographic/

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Social Networks im Social Media Spektrum




Quelle: http://www.ethority.de/weblog/social-media-prisma


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Spezialisierte Netzwerke: Special Interest oder Vertical Networks




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Agenda




1. Was ist Social Media?
2. Social Networks?
3. Kommunikation

                           http://www.youtube.com/watch?v=LFhiqDYvdzY




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Kommunikation vor der Zeit des Web 2.0
Top-Down
• Kommunikation nach außen:
  nicht auf direktem Weg,
  sondern über die Medien als
  Mittler
• Marketing und PR zwei
  getrennte Disziplinen:
  1. Werbung in den
  Massenmedien,
  Werbebotschaften aus der
  Marketingabteilung
  2. PR mit Fokus auf der
  Pressearbeit. Journalisten =
  „das Tor zur Öffentlichkeit“      http://www.werbeblogger.de/2007/09/16/corporate-
                                    blogs-und-andere-utopien-teil-1/

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Veränderung der Kommunikation durch das Web 2.0

• Direkte, ungefilterteKommunikation mit den Kunden/Besuchern
• Klassische Medien haben ihre Gatekeeper-Rolle verloren
     • One to many (Massenmedien)
        One to one: (Mails, Newsletter, persönliche Anschreiben, Callcenter)
        Many to many: Web 2.0 (Blogs, Foren, Twitter…)
• Verbreitung steigt, Kontrolle sinkt


• Direkte Kommunikation + Beziehungsaufbau statt nerviger
  Unterbrecherwerbung
• Rückkanal – Austausch, Feedback. PartizipationZuhören, nicht nur Informationen
  ausstreuen!
• Authentizität: Nicht perfekte Formulierungen, sondern persönliche und reale
  Darstellung von Unternehmen/Einrichtungen + Personen, die dahinter stehen
• Transparenz

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Web 2.0-Einführung in 3 Schritten

1.   Sie setzen sich mit der Philosophie des Web 2.0 auseinander (passt sie zu
     Ihnen/Ihrem Kulturbetrieb?)

2. Sie formulieren Ziele und Kommunikationsbotschaften
   (WAS will ich sagen dann erst: mit welchen Tools will ich das sagen)

3. Sie beschäftigen sich mit den Tools (Blog, Podcast, Twitter…)
   Welche passen in Ihren Kommunikationsmix? Wie kombinieren Sie sie?

Wichtig:
  Die Tools müssen Ihren Zielen untergeordnet und sowohl untereinander als auch mit
  den anderen Kommunikationskanälen verzahnt sein (Integrierte Social Media
  Strategie).


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Überblick: Einsatzgebiete des Web 2.0

„Einsatzgebiete“ schwer voneinander abgrenzbar, vermischen sich

•   Marketing + PR, Selbstmarketing
•   Kontakte knüpfen, Networking
•   Projektfinanzierung: Fundraising, Sponsoring / Sponsorenakquise, neue Formen der
    Finanzierung
•   Wissens-, Kultur-und Bildungsvermittlung
•   Gemeinsame Generierung, Speicherung und Austausch von Wissen
•   Projektmanagement + Online Zusammenarbeit
•   Kollaboratives Schaffen




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Exkurs: Online-Kommunikation

Film:




                               http://www.youtube.com/watch?v=H8vTWCh8CL4
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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Ich freue mich auf Ihre Fragen und Hinweise.


        Zentralinstitut für Weiterbildung (ZIW)

        Matthias Krebs
        Wissenschaftliche Projektentwicklung
        DigiMediaL

        krebs@udk-berlin.de



  Kontakt:                                        www.matthiaskrebs.net (de)
  krebs@udk-berlin.de                             www.matthiaskrebs.info (en)

  +49 177 7373939                                 www.handymusik.wordpress.com
                                                  www.netzmusik.wordpress.com
  www.facebook.com/matthiaskrebs
  www.twitter.com/matzerak
  www.gplus.to/matthiaskrebs

  www.slideshare.net/matzerak

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DigiMediaL - Social Networks

  • 1.
    Zertifikatkurs DigiMediaL – StrategischesMusikmarketing im Internet Weiterbildung für Musikerinnen und Musiker aus Berlin Einführung – Kommunikation in Sozialen Netzwerken Datum: 8. November 2011 Dozent: Matthias Krebs
  • 2.
    Intro: facebook isevil © DigiMediaL 2011 / 2
  • 3.
    South Park ExplainsEverything That Is Annoying About Facebook Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=LFhiqDYvdzY © DigiMediaL 2011 / 3
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    10 Tipps fürdigitale Freundschaften & Social Networking 1. Sie haben keine Freunde – freimachen vom Begriff Freundschaft, pragmatische Nutzung, Zeitsparen, leichter Kontakte sammeln und einordnen 2. Dennoch sollten Sie nicht zu leichtfertig „Freunde“ aufnehmen. Überblick 3. Wer nicht Business- und private Accounts in Listen oder sogar die Profile trennen muss/will, verzichtet auf die digitale Schizophrenie und kann leichter networken. Sie sparen Zeit und machen weniger Fehler. 4. Im Ernst! Wie „privat“ sind Ihre bisherigen Facebook-Updates überhaupt? Wer mehr als 100 Facebook-Kontakte sein eigen nennt, schreibt in der Regel nur wenig über wirklich private/intime Dinge. Quelle: http://pr-blogger.de/2010/12/22/abschied-vom-digitalen-freund © DigiMediaL 2011 / 4
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    10 Tipps fürdigitale Freundschaften & Social Networking 5. Pflegen Sie Ihre Freundschaften, nutze verstärkt die Directmessages und Mails. 6. Je mehr schwache Bindungen Sie aufbauen, desto mehr Möglichkeiten in der Kommunikation öffnen sich Ihnen. 7. Soziale Hygiene heißt heute auch, dass Sie sich aktiv von Networking- Partnern trennen. 8. Taggen Sie gezielt Ihre Kontakte, damit Sie den Überblick behalten. Wer ist Ihnen wichtig, wer weniger? Kontexte 9. Stärken Sie Ihre Online-Reputation, indem Sie bewusst auf gute persönliche Profile setzen – und lehnen Sie dabei Ihre echten Freunde nicht ab. 10. Seien Sie freundlich zu Ihren Kontakten, nehmen Sie diese ernst. Schwache Verbindung -> stärkere Verbindung © DigiMediaL 2011 / 5
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    Was Facebook überDich weiß Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=lYDx0Z75rt4 © DigiMediaL 2011 / 6
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    __Übersicht Potenziale der Digitalisierung Internet – Web2.0/Social Media Mobile Endgeräte Tablet-PC © DigiMediaL 2011 / 8
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    Agenda 1. Was istSocial Media? 2. Social Networks? 3. Kommunikation © DigiMediaL 2011 / 9
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    WH: Ausprägungen desWeb2.0 Ein Versuch Web2.0-Anwendungen anhand verschiedene Eigenschaften zu systematisieren: • Usergenerated Content • Social Software • Blogs • Virtual Communities • Social Network Services Die im Folgenden vorgestellten Beispiele zeigen eine besonders deutliche Ausprägung eines einzelnen Prinzips. Häufiger werden gleich mehrere Eigenschaften des Web2.0 bedient, was eine eindeutige Zuordnung erschwert. © DigiMediaL 2011 / 10
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    Was soll Socialsein? Das „Social Web“ ist ein Teilbereich des Web2.0. Der Begriff fokussiert auf die Bereiche, bei denen es nicht um neue Formate oder Programmarchitekturen, sondern um die Unterstützung sozialer Strukturen und Interaktionen im Internet geht. Das Social Web umfasst also webbasierte Anwendungen, die für Menschen den Informationsaustausch, den Beziehungsaufbau und die Kommunikation in sozialen Kontexten unterstützen. (vgl. Hippner 2006) © DigiMediaL 2011 / 11
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    Grundlegende Mechanismen desWeb 2.0 Verschlagwortung Verbreitung Verarbeitung (Indexierung) (Sharing) (Processing) © DigiMediaL 2011 / 13
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    Grundlegende Mechanismen desWeb 2.0 Verschlagwortung Verbreitung Verarbeitung (Indexierung) (Sharing) (Processing) © DigiMediaL 2011 / 14
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    Was sind Tags? • Verschlagwortung • Verbreitung • Verarbeitung z.B. bei Tags http://www.lastfm.de/charts/toptags, • Tags sind Ein-Wort-Deskriptoren http://www.flickr.com/photos/tags/ • Beliebig viele Tags pro Medieninhalt (empfohlen 7) • Einfacher und flexibler als statische Kategorien • effizienteste Weg Inhalte von Datenbänken zu organisieren, so dass Inhalte identifiziert, gefiltert oder abgerufen werden können • Es entsteht eine kollaborative Lesezeichen-Sammlung © DigiMediaL 2011 / 15
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    Cloud zum ThemaWeb2.0, erstellt von Markus Angermeier (2005) © DigiMediaL 2011 / 16
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    Grundlegende Mechanismen desWeb 2.0 Verschlagwortung Verbreitung Verarbeitung (Indexierung) (Sharing) (Processing) © DigiMediaL 2011 / 17
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    Ein einfaches Erklärungsvideo: http://dotsub.com/view/69aa48a4- a95f-4bc8-a511-bb0a1ee95e12 Wie kann man Verbindung schaffen? • Verschlagwortung (Tags) • Verbreitung • Verarbeitung http://blog.kopfhoerer.ch/ z.B. RSS • RSS = Real Simple Syndication („echt einfache Verbreitung“) • Webbasierte Aktualisierungsfunktion: Inhalte einer Website können abonniert werden • das Angebot von Artikeln im RSS-Format wird als RSS-Feed bezeichnet • Nachrichtenticker: Bei Veröffentlichung neuer Inhalte automatische Übertragung der Überschriften und Texte • über Links in den Feeds wird der Leser zum Original-Artikel verwiesen © DigiMediaL 2011 / 18
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    Das Social MediaWeb Verbindungen z.B. über: • API • RSS • Oauth • Open-ID • (Embed) © DigiMediaL 2011 / 19
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    Social Media Web(in Bezug auf twitter) Beispiel: 1 Artikel 2 RSS 3 Twitter 4 Facebook Mixxt-Plattform Widget MySpace … © DigiMediaL 2011 / 20
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    Grundlegende Mechanismen desWeb 2.0 Verschlagwortung Verbreitung Verarbeitung (Indexierung) (Sharing) (Processing) © DigiMediaL 2011 / 21
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    Was macht dasWeb2.0 aus den Daten? • Verschlagwortung (Tags) • Verbreitung • Verarbeitung www.inbflat.net http://www.takethisdance.com z.B. Mashup (engl. für Vermanschung, „vermischen“) • bedeutet auch Remix • Erstellung neuer Webinhalte durch (Re-)Kombination bestehender Webinhalte und – angebote aus verschiedenen Quellen • Inhalte der Mashup-Website werden über Programmierschnittstellen (API), per Web-Feed (z.B. RSS) oder JavaScript eingebunden © DigiMediaL 2011 / 22
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    Mashup - Kunst http://flickrvision.com/ http://trendpiraten.tv/2009/03/geniale-mashup-musik-aus-youtube-videos © DigiMediaL 2011 / 23
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    Yeah but Istill don't get it. That's ok, you don't have to. It's pretty intuitive and takes a bit of practice to fully understand. Just try it and experiment a bit! © DigiMediaL 2011 / 24
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    Agenda 1. Was istSocial Media? 2. Social Networks? 3. Kommunikation © DigiMediaL 2011 / 25
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    Intro: Social MediaRevolution Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=2_Ig0ClYlmM Neue Version 2011: http://www.youtube.com/watch?v=3SuNx0UrnEo © DigiMediaL 2011 / 27
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    Social Web Online Communicating Kontaktpflege Social Networking Argumentativer Kontaktaufnahme Austausch Produktion & Social Collaborating Reflexion von Social Publishing Inhalten © DigiMediaL 2011 / 28
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    Was sind SocialNetworks? „Social Network“ bzw. „Online-Community“: Gemeinschaft von Menschen, die sich im Internet verbinden, um sich auszutauschen. Die Technik ist nicht die Hürde! Die Herausforderung ist es, Mitglieder zu gewinnen und diese zum regelmäßigen Austausch zu motivieren! • Nicht die Technik entscheidet • Sondern der Inhalt • Ziel: Aufmerksamkeit © DigiMediaL 2011 / 29
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    Was machen dieLeute in Social Networks? © DigiMediaL 2011 / 30
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    Studie: Profile aufsozialen Netzwerken kaum inszeniert 26.07.10 Eine Studie an der Mainzer Universität hat ergeben, dass Profile auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ weniger inszeniert sind, als vielfach angenommen. Tatsächlich hat die Psychologin Juliane Stopfer herausgefunden, dass die Selbstbeschreibungen ziemlich genau den Persönlichkeitsprofilen der Nutzer entsprechen. "Die Urteile sind nicht durch die Selbstidealisierungstendenzen der Profilbesitzer verzerrt." Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Soziale-Netzwerke-luegen-nicht-1044873.html © DigiMediaL 2011 / 31
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    Verbreitung http://www.briansolis.com/2010/02/the-internationalization-of-social-media/ © DigiMediaL 2011 / 32
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    Social Network Nutzungin Deutschland Leading Network: Facebook Social Network Profiles: Access = 29.3% | Users = 11.2m Photos: Access = 27.5% | Users = 10.5m Blogging: Access = 9.5% | Users = 3.6m Videos: Access = 9.5% | Users = 3.6m Micro Blogging: Access = 3.8% | Users = 1.4m © DigiMediaL 2011 / 34
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    Deutsche Facebook-Konkurrenz fälltzurück http://meedia.de/nc/details-topstory/article/deutsche-facebook- konkurrenz-fllt-zurck_100029282.html Anfang 2009 © DigiMediaL 2011 / 35
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    http://royal.pingdom.com/2010/02/05/facebook-social-media-juggernaut-infographic/ “Facebook Will Celebrate 500 Million Users Next Week” 18. Juli 2010 © DigiMediaL 2011 / 36
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    Facebook: ein paarZahlen (USA) • Der durchschnittliche Facebook User verbringt 55 min/ Tag auf Facebook, hat 130 „Freunde“, schreibt 15 Kommentare pro Monat und ist Mitglied in 12 Gruppen. • Facebook unterstützt über 65 Sprachen • Jeden Tag werden 55 Mio Statusupdates gemacht, 20 Mio User werden Fan einer Seite • Jede Woche werden 3,5 Billionen Inhalte http://mashable.com/2010/02/10/ geteilt (Links, News, Blogposts, Fotos…) facebook-growth-infographic/ © DigiMediaL 2011 / 37
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    Social Networks imSocial Media Spektrum Quelle: http://www.ethority.de/weblog/social-media-prisma © DigiMediaL 2011 / 38
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    Spezialisierte Netzwerke: SpecialInterest oder Vertical Networks © DigiMediaL 2011 / 39
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    Agenda 1. Was istSocial Media? 2. Social Networks? 3. Kommunikation http://www.youtube.com/watch?v=LFhiqDYvdzY © DigiMediaL 2011 / 40
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    Kommunikation vor derZeit des Web 2.0 Top-Down • Kommunikation nach außen: nicht auf direktem Weg, sondern über die Medien als Mittler • Marketing und PR zwei getrennte Disziplinen: 1. Werbung in den Massenmedien, Werbebotschaften aus der Marketingabteilung 2. PR mit Fokus auf der Pressearbeit. Journalisten = „das Tor zur Öffentlichkeit“ http://www.werbeblogger.de/2007/09/16/corporate- blogs-und-andere-utopien-teil-1/ © DigiMediaL 2011 / 41
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    Veränderung der Kommunikationdurch das Web 2.0 • Direkte, ungefilterteKommunikation mit den Kunden/Besuchern • Klassische Medien haben ihre Gatekeeper-Rolle verloren • One to many (Massenmedien) One to one: (Mails, Newsletter, persönliche Anschreiben, Callcenter) Many to many: Web 2.0 (Blogs, Foren, Twitter…) • Verbreitung steigt, Kontrolle sinkt • Direkte Kommunikation + Beziehungsaufbau statt nerviger Unterbrecherwerbung • Rückkanal – Austausch, Feedback. PartizipationZuhören, nicht nur Informationen ausstreuen! • Authentizität: Nicht perfekte Formulierungen, sondern persönliche und reale Darstellung von Unternehmen/Einrichtungen + Personen, die dahinter stehen • Transparenz © DigiMediaL 2011 / 42
  • 43.
    Web 2.0-Einführung in3 Schritten 1. Sie setzen sich mit der Philosophie des Web 2.0 auseinander (passt sie zu Ihnen/Ihrem Kulturbetrieb?) 2. Sie formulieren Ziele und Kommunikationsbotschaften (WAS will ich sagen dann erst: mit welchen Tools will ich das sagen) 3. Sie beschäftigen sich mit den Tools (Blog, Podcast, Twitter…) Welche passen in Ihren Kommunikationsmix? Wie kombinieren Sie sie? Wichtig: Die Tools müssen Ihren Zielen untergeordnet und sowohl untereinander als auch mit den anderen Kommunikationskanälen verzahnt sein (Integrierte Social Media Strategie). © DigiMediaL 2011 / 43
  • 44.
    Überblick: Einsatzgebiete desWeb 2.0 „Einsatzgebiete“ schwer voneinander abgrenzbar, vermischen sich • Marketing + PR, Selbstmarketing • Kontakte knüpfen, Networking • Projektfinanzierung: Fundraising, Sponsoring / Sponsorenakquise, neue Formen der Finanzierung • Wissens-, Kultur-und Bildungsvermittlung • Gemeinsame Generierung, Speicherung und Austausch von Wissen • Projektmanagement + Online Zusammenarbeit • Kollaboratives Schaffen © DigiMediaL 2011 / 44
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    Exkurs: Online-Kommunikation Film: http://www.youtube.com/watch?v=H8vTWCh8CL4 © DigiMediaL 2011 / 45
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    Vielen Dank fürIhre Aufmerksamkeit! Ich freue mich auf Ihre Fragen und Hinweise. Zentralinstitut für Weiterbildung (ZIW) Matthias Krebs Wissenschaftliche Projektentwicklung DigiMediaL krebs@udk-berlin.de Kontakt: www.matthiaskrebs.net (de) krebs@udk-berlin.de www.matthiaskrebs.info (en) +49 177 7373939 www.handymusik.wordpress.com www.netzmusik.wordpress.com www.facebook.com/matthiaskrebs www.twitter.com/matzerak www.gplus.to/matthiaskrebs www.slideshare.net/matzerak © DigiMediaL 2011